Nr. Z73 Drittes Blatt «»rmsta.; IN. November 1.804 Gietzener Anzeiger Erfchetnl tSglich mit Ausnahme des Sonntags. Redaktton,Expedition ».Druckerei: Schulstr.V. Tel. Vit. 5L Lelegr.-Adr. i Anzeiger Gießen, 154. Jahrgang Die ..Gietzener ZamiUenblatter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «heifijche Landwirt" erfchemt monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der Grühl'fchen Unwersitälsdruckeret. R. Lange. Gießen, General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. VaMische Tagesschau. Ein zweiter sozialdemokratischer Parteitag. R. Berlin, 17. Nov. Die Sozialdemokratie hat nicht Sitz und Stimme im preußischen Landtag. Vielleicht wäre cs anders, wenn die Sozialdemokratie nicht so lange im Schmollwinkel gesessen und die Betätigung an den Landtagswahlen unter der „Würde" gehalten hätte. Jetzt aber wird das mit doppeltem Eifer nachgeholt. Ein Parteitag ist für die Zeit vom 2 8. b i s 3 0. Dezember nach Berlin einberufen. Können Männer wie Bebel, Stadthagen, Bernstein, Singer usw. nicht in der Prinz Albrecht-Straße zum Fenster hinaus sprechen, so etabliert man eben gewissermaßen ein Neben- Parlaments eine Versammlung unerbittlicher Richter im Gewerkschaftshause. Die brillant funktionierende Abteilung für Propaganda wird schon dafür sorgen, daß auch diese Reden die weiteste Verbreitung finden. Außerdem kommt zu statten, daß zwar die gesamte „reaktionäre Masse" der Gegner auf das kräftigste angegriffen, mit Hohn und Spott überschüttet werden kann, daß aber die Entgegnung in diesem Nebenparlament, das zu einer festen Einrichtung für Preußen gedacht ist, sortfällt. Das macht natürlich den Triumpf vollständig. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Hier sind die Genossen von Anfang bis zu Ende die Lachenden. Aus dem Programm des preußischen Parteitages stehen drei größere Gesetzentwürfe des Landtages: der Schulgesetzentwurf, oder vielmehr der Schulantrag, der Gesetzentwurf über die Bestrafung wegen Annahme kontraktbrüchiger Arbeiter und der Wohn- unasgesetzentwurf. Seltsamerweise fehlt die Kanalvorlage, obwohl sie doch ebenfalls die Arbeiterwelt interessiert und obwohl der Aufruf des Parteivorstandes die Kanalberatungen als „die ärgste Verhöhnung parlamentarischer Verhandlungen" kennzeichnet. Es nimmt sich beiläufig gut aus, daß die äußerste Linke ein so schlechtes Urteil abgibt über die von ihr vermuteten Verschleppungsmanöver der Kanalgegner — die Vorgänge beim Zoll- tarisentwurf, Stadthagens und Antricks vi-elsüindige Dauerreden bezweckten wohl, die Ordnung parlamentarischer Verhandlungen wirksam zu befestigen? Zum Schulkompromiß, auf dem das nach Neujahr erscheinende Schul- unterhaltunasgesetz sich ausbaut, wird gewiß viel Bitteres bemerkt weroen über das ungewöhnliche Bündnis, das leider Nationalliberale mit dem Zentrum und der Rechten zur Preisgabe der Simultanschule eingegangen sind. Nur ist nicht einzusehen, was diese Kritik und der zu erwartende geharnischte Beschluß gegen die Schulpolitik ausrichten soll? Tie Nationalliberalen, vielleicht einer Abkehr von dem eingeschlagenen und nicht beifällig begrüßten Wege geneigt, werden nicht gern in, idem Licht stehen wollen, als hätten die Direktiven und Resolutionen des sozialdemokratischen Parteitages hierzu das Signal gegeben. Zentrum und Konservative v. ber versteifen sich erst recht auf ihre Forderungen, weil sie von der Sozialdemokratie bekämpft werden. Also, diese Unterstützung im Kampf um die Schule dürfte der Sache des Liberalismus eher schaden als nützen. Vom Wohnungsgesetzentwurf wird neues und wesentliches auch kaum zu sagen sein. Auf dem Frankfurter Wohnungskongreß sind gerade Vertreter sozialdemokratischer Anschauungen zahlreich zum Wort gelangt, ohne beachtenswertes Material, sondern nur um viel unnütze und törichte „Anklagen" gegen die bürgerliche Gesellschaft beizusteuern. Lang und breit hat sich schon im Reichstag Abg. Stadthagen über die Bestrafung des ländlichen Kontraktbruchs ausgelassen, eine förmliche Interpellation war eingebracht. Höchstens, daß Stadthagen als Referent über den Gegenstand noch ein paar Stunden spricht — das nmcht ihm ja keine Mühe. Im übrigen besteht an sich wenig Aussicht, daß dieser Entwurf zu stände kommt. Am grimmigsten befehdet ist das preußische L an d t a gs wah lre ch t, das den Kongreß zum Schluß beschäftigt. „Es degradiert", so drückt sich der Aufruf urwiichsig aus, „dre ungeheure Mehrheit der Wähler zu bloßem Stimmvieh." Das klingt cecht verheißungsvoll für den Ton des Parteitages. * Sozialdemokratie und Bürgertum. Bebel spricht sich in der neuen Zeitschrift „La vie socia- ftste“ gegen ein Zusammengehen der Sozialdemokratie mit bürgerlichen Parteien aus. Er meint, der Sozialist, welcher sich einbilde, eine bürgerliche Partei einwickeln oder überlisten zu können durch eine kluge Mäßigung, wäre ein politischer Dummkopf. Es sei nicht zweifelhaft, daß die Zusammenarbeit einer bürgerlichen Partei und einer sozialistischen Partei nicht etwa ein Nadikaliverden der bürgerlichen Partei zur Bedingung habe, sondern daß die sozialistische Partei gemäßigter werde, als es ihrem Wesen zukomme. Sie muffe ihre Kanten glätten, ihre Schärfe mildern, d. h. ihren wahren Charakter verhehlen. Eine solche Taktik sei schon störend, wenn sie auf kurze Frist angewendet wird, sie werde aber im höchsten Grade gefährlich, wenn das Einvernehmen mit dein bürgerlichen Gegner sich zu einer- vollständigen und dauernden Verbindung gestalte. Hierdurch werde der eigentliche Charakter der sozialdemokratischen Bewegung in Frage gestellt. Mit Bezug auf die „Spekulation bürgerlicher Jllussionisten" auf eine Spaltung der derltschen Sozialdemokratie schreibt Bebel: „Eine neue Spaltung ist unmöglich. Derjenige, oder diejenigen, welche versuchen wollten, diese hervorzurufen, würden höchstens das Gefolge einer geringfügigsten Minderheit finden. Sie würden sich dem Gelächter aller und der tiefsten Verachtung aussetzen. Sozialdemokrat e und Bauern. Seit Jahr und Tag ist es eifriges Bemühen der Sozialdemokratie, den Landmann in ihre Netze zu ziehen. Auf dem Partn- irtnc in Breslau sagte indes Kautskv, der bekannte revistomst mH Lofse mi an rfenneaswerler Offenheit seine Meinung uber d Bauern führte wörtlich aus: „Der Bauer ist e n Fana- HV,r des Privateigentums. Wir wollen die Persönlichkeit des Bauern ichützen. aber nid)t feinen betrieb. Tas dem Parteitag unterbreitete Agrarprogramm würde den Eigentumsfanatismus der Bauern nur entfachen. Für die Erhaltung des Bauern st andes einzutreten haben wir keinen Grund, denn das könnte nur geschehen, indem wir die Bauern in ihrem Besitz befestigen, also ganz entgegengesetzt verfahren als sonst. Man muß den Bauern auch unangenehme Wahrheiten sagen." Das war unpraktische Offenherzigkeit. Ein paar Jahre später schrieb derselbe Kautsky in seinem Buebe über die Agrarfrage: „Wenn wir im Besitz der Staatsmacht sind, werden wir nicht daran denken können, die kleinen Bauern zu expropriieren (einerlei, ob mit oder ohne Entschädigung), ix^te wir dies mit den Großgrundbesitzern zu tun genötigt sind. 'Unsere Aufgabe gegenüber dem kleinen Bauern besteht zunächst darin, seinen Privatbesitz und Privatbetrieb in einen genossenschaftlichen überzuleiten, nicht mit Gewalt, sondern durch Beispiel und Darbietung von genossenschaftlicher Hilfe zu diesem Zwecke." Mit solchen klingenden Reden soll natürlich lediglich Bauernfang getrieben werden. In dieselbe Kerbe haut Kautskp sodann in seiner Broschüre: „Am Tage nach der sozialen Revolution", wo er schreibt: „Noch kein Sozialist, der ernsthaft zu nehmen ist, hat je verlangt, daß die Bauern expropriiert oder gar ihre Güter konfisziert werden sollen. Es wird vielmehr wahrscheinlich jedem kleinen Bauern gestattet bleiben, so weiter zu wirtschaften, wie er das bisher getan hat. Ter Bauer hat von einem sozialistischen Regime nichts zu ftirchten. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, daß diese bürgerlichen Wirtschaften durch das neue Regime eine Stärkung erfahren werden." Von eitler Bewertung der Wissenschaftlichkeit eines Mannes, der in vier Jahren zwei entgegengesetzte A n s i ch t e n aufstellt, kann man absehen wenn man betont, daß der Kautsky von 1895 seine rechte Meinung sagte, aber der Kautsky späterer Jahre das Gegenteil von einer wahren Ansicht nur schrieb, um Bauernfang treiben zu können. Wochenbericht der Knxenabteilung des Bankhauses S. H. Oppenheimer jr. Hannover, 17. Nov. Tie Herabsetzung der Kainitpreise seitens des Syndikats auf der einen Seite, sowie der Beitritt ber Aktiengesellschaft Heldburg in das Syndikat auf der anderen Seite übte auf die Tendenz des K a l i - K u x e n m a r k t e s nur sehr wenig Einfluß ans. Das Geschäft hält sich zurzeit in ziemlich bescheidenen Grenzen und macht sich nur von schweren Werten für Wilhelmshall bei 12 100 Mk. und Hercynia bei 22 750 Mk. einiges Kaufinteresse bemerkbar. Hedwigsburg, Hohenfels und Ncustaßfurt w»rden nur wenig genannt. In Mittelwerten fanden größere Umsätze in Alexandershall zwischen 6675 Mk. ui.d 6750 Mk. statt, doch bleibt zu letzterem Kurse reichliches Angebot am Markte. Beienrode, Kaiseroda, Earlsfund und Justus I. mußten sich eine weitere Kurseinbuße gefallen lassen und bleiben mit ca. 100 Mark billiger gegen die Vorwoche erhältlich. Einigkeit bleiben nach dem scharfen Aas neue Kmpfanasgcßäude auf Waynyof Hießen. Nachdem der Fortschritt der Banarbeiten am hiesigen Bahnhof nun schon so weit gediehen ist, daß man über die Lage des neuen Gebäudes sich ein Bild zu machen vermag, führen wir heute zur genaueren Orientierung unserer Leser ein Schaubild des geplanten Empfangsgebäudes vor. Es darf wohl angenommen werden, daß das rechs vom Beschauer aus zu erkennende Ueberbleibsel des jetzigen Gebäudes mit den architektonischen Formen des neuen Projekts in Einklang gebracht werde. Ob dies überhaupt zu machen ist, ist eine andere Frage. Wie der abgebitdete H a u p t g r u n d r i ß erkennen läßt, wird, der Hauptgebäudeteil aus der großen Halle bestehen, welche sich zwischen den bisherigen Wartesälen 1. und 2. Klasse und 3. und 4. Masse bis an die Main-Weser-Bahnsteighalle vorschiebt. Dieser Halle ist über Eck nach dem Bahnhofplatz zu eine Vorhalle als Haupteingang vorgelegt, an welche sich nach der Stadt zu die Fahrkartenausgabe anschließt, während die große Halle nach der oberhessischen Rückgang der letzten Wochen lebhaft gefragt und schließen mit einer Geldnotiz von 4100 Mk. Jnhaimashall und Tesdemoncr sind mit 5900 Mk. bezw. 5150 Mk. rege begehrt, doch 'ist bei einem 50 Mk. höheren, Kurse wieder Material ethältlich. Von leichten Rapieren ist besonders die außerordentliche Festigkeit von Oelerse-Ant., die bis 1400 Mk. und Friedrichshall-Akt., diel bis 1625 Mk bezahlt wurden, hervorzuheben. Großes Geschäft entwickelte sich in Heldburg-Akt. auf die Verhandlung mit dem Syndikat hin und wurden dieselben bis 58 Prozent in Posten aus dem Markte genommen. Andere Werte wie Adolfsglück, Deutschland, Hansa-Silberberg, Hattorf und Güntershall verharren in ausgesprochen matter Tendenz. Für Hannoversche Kaliwerk- und Ronnenberg-Akt. zeigt sich dauernd gute Kauflust. Zu erwähnen sind noch Sigmundshall alte und junge Aktien, für die nach einem Geldkurse von 1750 Mk. bezw. 1.050 Mk. heute nur noch 1700 Mk. bezw. 1000 Mk. zu erzielen sind. Tas Geschäft auf dem Kohlen-Kuxenmarkt gestaltete sich recht lebhaft. Von schweren Papieren konnten allerdings nur König Ludwig und Friedrich der Große ihre Kurse um einige 100 Mk. steigern, doch zeigt sich 'für Dorstfeld, Konstantin der Große, Mont Cenis) Lothringen usw. auf Basis der letzten Notizen gleichfalls reges Kaufinteresse. Von Mittelwerte wurden Graf Schwerin, die vorübergehend bis 8900 Mk. und Eintracht Tiefbau, die bis 8650 Mr. angezogen, besonders favorisiert. Augusta Viktoria gingen u.nter leichten Schwankungen mit ca. 8675 Mk. aus dem Verkehr hervor. Stark begeistert waren Johann Trimelsberg, Heinrich, Dahlhauscr Tiefbau, Tremonia, Siebenplaneten und Borussia bei durchweg besseren Preisen. Alte Haase erzielten vereinzelt 1450 Mk„ Caroline 1825 Mk., Schür- banr und Charlottenburg 1750 Mk., wohingegen Altendorf mit 1200 Mk. Brief nach wi- vor onaeboten werden. Kricfkirsten. A. B. in Oppershofen. An und für sich haftet der Ehemann nicht für diejenigen Schulden, welche die Ehefrau vor der Einübung der Ehe gemacht hat. Unter Umständen kann es indessen trotzdem der Fall sein. Sie müßten daher genauere Angaben machen und zwar, ob die fragliche Ehe vor dem 1. Januar 1900 geschlossen worden ist oder nachher, ferner — wenn vor 1900 — nach welchem Rechte die Eheleute geheiratet haben mW schließlich, welcher Art die fraglichen Schulden sind. Erst dann könnte Ihnen eine genaue Antwort werden. Langjähriger Abonnent: Zur Beantwortung Ihrer Frage kommt es in erster Linie auf die Bestimmungen des Vereinsstatutes an. Nur auf Grund dieses wird der Ausschluß eines Mitgliedes möglich sein. Da Sie uns nicht mitgeteilt haben, ob es sich um einen rechtsfähigen oder uichtrechtsfähiqen Verein handelt, so können wir auch die Frage bezüglich der Berufung der Mitgliederversammlung nicht beantworten. Auch hier werden die Bestimmungen des Vereinsstatutes maßgebend sein. Sofern Sie also eine genaue Antwort haben wollen, müssen Sie, uns die Einsicht Ihrer Statuten verschaffen. Seite zu eine geeignete architektonische Verbindung mit den Bahnsteighallen dort erhalten wird. Ter Durchgang liegt in dem Turmaufbau, welcher den daneben liegenden! neuen Wartesaal 3. und 4. Klasse flankiert und der Giebelarchitektur der großen Halle einen entsprechenden Abschluß verleiht. In dem an den Wartesaal sich anschließenden neuen Gebäudeflügel, sowie im inneren Zwischenbau sind Tiensträume, Wirtschaftsräume, Klosetts, Waschräume und dergleichen untergebracht. Ter bisherige Wartesaal 1. und 2. Klasse bleibt als solcher bestehen und wird durch die Verlegung des Tamenzimmers und des Anrichtezimmers erweitert. Der alte Wartesaal 3. und 4. Klasse soll für Postzwecke umgewandelt werden. Wie der bereits im Bau hochgeführte Wartesaalgiebel sowie das hier abgedruckte Schaubild erkennen lassen, ist eine romanisierende Architektur gewählt, welche aber eine freiere stilistische Behandlung zeigt und nach der Meinung der Urheber des Projekts mit den verbleibenden alten Eckbauten sich in geeigneter Weise verbinden wird. Ueber die Geschichte des Bahnhofsprojekts mögen folgende Mitteilungen Auskunft geben. Eine Grundrißskizze ^zum Zweck der Darstellung des. - Raum program ms wurde vor einigen Jahren zunächst im Eisenbahnministerium zu Berlin anfgestelll. Unter Zugrundelegung dieser Skizze erfolgte die Ausarbeitung eines Vor ent Wurfs im Auftrage der Königlichen Eiseubahn- direktion zu Frauksnrt n. M. durch den G e h e i m e n O b e r baurat Hofmann in Darmstadt. Nach wiederholten gemeinsamen Beratungen zwischen Ministerium, Direktion und den beteiligten Archttektcu wurden neue Bestimmungen für die weiteren Entwurfsarbeiten getroffen, mit welchen Architekt L. Hofmann in Herborn beauftragt wurde. Die von diesem ausgearbeiteten Plane unb Details sind nunmehr in der Aussührmig begriffen: die architektonische Lei t u N g nntrbc dem Eutwurssverfertiger übertragen, während die Bauoberleitung von der Kgl. Eisenbahndirektion in der Person des Regierungö- und Baurats W agiler bewirkt wird. Die örtliche Leitung Übt Regierungsbauflihrer Schultze aus, bei welcher auch die Betriebsinspekliou I. in Gießen beteiligt ift Voraussichtlich wird der geplante Um imb Erweitere ungsbau bi Ende " >5 tzur Vollendung kommen. OAhNVEJ» Mtmiro» /I86O\ ZT.RA.P.mX C.BElEPGYPrV P°5T UCMT I P08UMM rrWtN acaöaoc °6CR ![ LICHT - ..fficwej S W Nur echt mit Dreieck- Marke auf der Sohle. ocPNtn OMA’ )t- lu IQAME MA LLC OOMA» UCMT »Mer HALLE 33 Mediziner, 32 darunter 10 Theologen, 20 Juristen, Angehörige der philosophischen Großherzog haben S. K. H. der Kriestrnllen der Vedaklian. pro 1902 03 pro 1903,04 pro 1904/05 VRP.TC1AAL Gu tZClAYZ G D/1HER APWHATOj- © Xvvicr | den Oberlandesgerichtsrat August Fabricius und den Oberbürgermeister der Haupt- und Residenzstadt Darmstadt, Adolf Morn eweg, für die Dauer der dermalen von ihnen bekleideten Aemter zu Mitgliedern des Verwaltungsgcrichts- hofS ernannt. ** Aus dem M ilitär Wochenblatt. Koch. Oberlt im Inf. Leib-Rgt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Rr. 117, unter Versetzung in das Inf. Regt. Graf Barfuß (4. Wests.) Nr. 17 zum Hauptmann und Komp. - Chef befördert. — Thorbeck, Hauptm. und Mitglied der Gewehr-Prüfungskommission, als aggregiert zum 5. Großh. Hess. Inf. Regt. Nr. 168 versetzt. — v. Nathusius, Oberlt. der Res. des kombinierten Jäger-Regts. zu Pferde, vom 1. Dezember 1904 ab auf ein Jahr zur Dienstleistung beim 1. Großh. Hess. Trag. Regt. (Garde-Trag. Regt) Nr. 23 kommandiert. Tie Fähnriche: Becker im Großh. Hess. Train - Bat. Nr. 18, Moeller, Kienitz, Koch im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Sieger im Inf. Leibregt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Stoll im 4. Großh. Hesi. Inf. Regt (Prinz Karl) Nr. 118, zu Leutnants befördert. — Dr. Krahn, Oberarzt beim 1. Großh. Hess. Trag. Reg. (Garde - Drag. Regt.) Nr. 23, der Abschied mit der gesetzlichen Pension aus dem aktiven Heere bewilligt; zugleich ist derselbe bei den Sanitätsoffizieren der Landwehr 1. Aufgebots eingestellt. ** Eine spezielle Prüfung der zweiten Kategorie im Finanzsach wird zufolge einer Anordnung des Großh. Ministeriums der Finanzen, Ableitung für Steuerwesen, durch das Sekretariat am 6. Januar 1905 vorgenommen werden. Wer sich dieser Prüfung unterziehen will, muß längstens bis zum 20. Dezember l. I. ein Zulassungsgesuch unter Beobachtung der gesetzlichen Stempelvorschriften bei Großh. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Steuerwesen, cinreichen und den Nachweis erbringen, daß er am Prüfungstage das zwanzigste Lebensjahr zurückgelegt hat. Steueraufseher- und Pfandme isterstellen sind den Militäranwärtern vorbehalten und Zivilanwärter kommen nur dann zur Verwendung, wenn überhaupt keine geprüften.Militäranwärter mehr vorhanden sind. Tie Zivilanwärter haben vor der Anstellung ihre vollkommen körperliche Rüstigkeit vermischtes. * Solingen, 17. Nov. Gestern hat durch den Unter J suchungsrichter Tr. Graven aus Elberfeld die Ossffnung des Kassenschrankes des seit dem 6. ds. flüchtigen Notars Justizrat Rosenbaum stattgefunden, dessen Inhalt in großer Unordnung vorgefunden wurde. An Geld und Geldeswert sand mein ca. 3 5 000 Mark, auch einige vermutlich von Parteien hinterlegte Sparkassenbücher. Dieses Geld reicht jedoch bei weitem nicht hin, um die Ansprüche zu decken, die an den Notar aus dessen Amtsführung von zahlreichen Personen gestellt werden und Mk. 150 000 übersteigen sollen. Das vorgefundene Geld wurde beschlagnahmt, ebenso Aktien, Bücher usw., alles andere versiegelt. Justizrat Neest hat bezüglich der Hinterlassenschaft des Flüchtigen de n Konkurs angemeldet, während der Staatsanwalt Steckbriefe hinter dem Flüchtigen erließ. Bon diesem fehlt jede Spur. Angesichts der schweren Schädigungen, die viele hiesige Einwohner erleiden, ist die Aufregung sehr groß Rosenbaum war seit 1882 hier Notar. * Die Heirat der Baronin. Die russische Schwindlerin und Wucherin, die sich Baronin von Horn nennen ließ und als solche auS Frankreich ausgewiesen wurde, ist durch Eheschließung mit einem französischen Bürger Französin geworden, wodurch der Ausweisungsbefehl hinfällig wurde. Sie hat in London ihren bisherigen Diener geheiratet, den sie vor einem Jahre beim Suchen nach ihrem Mopse nachts um die zwölfte Stunde aus dem Pont-Neus auslas, wo er sich eben zur Ruhe legen wollte. Der junge Ehemann Veterinärmediziner, 90 Fakultät. •• Personalien. ’ANANne Aus Stadt und Land. Gießen, 19. November 1904. L. U. Landesuniversität. Bis Mittwoch, den 16. November haben sich neu eingeschrieben 185 Studierende, r. Mainz, 17. Nov. Ter städtische Schul-Bau- und Finanzausschuß beschlossen in ihrer gestrigen Sitzung, aus dem freigewordenen Gelände des reichen Klaraklosters den Neubau einer höheren Mädchenschule zu errichten. Die neue Schule ist für 31 Klaffen mit 1100 Kindern berechnet Ohne das Gelände kostet der Bau nach den uorgelegtcn | Kostenvoranschlägen 621 231 Mk Wetzlar, 17. Nov. Der W. A. erhält folgende Mitteilung. Der Minister für öffentliche Arbeiten hat der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. den Auftrag erteilt, die Vorarbeiten für den Bau einer Eisenbahnlinie von Esingen, Grävenwiesbach d u r ch das Solmsbach - tal nach Wetzlar fertig zu stellen. Die Arbeiten sollen derart beschleunigt werden, daß sie bis zum Juni nächsten Jahres abgeschlossen sind. — In Sachen unseres D omba u e s gehen die Dinge nunmehr erfreulich voran. Im Kreishause l)icr hat gestern eine Konferenz über diese Angelegenheit stattgefunden, zu welcher von Koblenz außer dem Regierungspräsidenten selbst noch mehrere Mitglieder des Regierungs- 'ollegiums herübergekommen waren. Wie man hört, ist in dieser Konferenz der Beschluß gefaßt worden, mit den Bauarbeiten im Frühjahr zu beginnen und zwar soll zunächst der Chor in Angriff genommen werden. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Watzenborn-Steinberg wird ein neues Schulhaus voraussichtlich am 27. Nov. seiner Bestimmung übergeben werden. Nebevzeuge« Sie sich, daß in meinem kunstgewerbl. ^nftitutc Ihnen mindestens das Gleiche in Möbeln, Betten Innendekorationen 2c. 2C. geboten wird, als in auswärtigen, mm Nichtfachleuten und mit Niesenspesen betriebenen sogen. Möbel-Fabriken. Ohne Kaufverbindlichkeit ist Besichtigung meiner Fabrikations- u. Lagerräume gern gestattet. Geschäfts- qrundung 1658. Th. Brück, Möbelfabrikant. Gießen, iScfc Sehloßgasse-Kauzleiberg-Brandplatz. — 10 Schaufenster. — Telephon 373. Cl7/9 (S •pcwsucaet mußte gestern in Nancy seinen Rekrutendienst antreten, wohin die Exbaronin ihm zärtlich folgen will. Kleine Tageschronik. Im Eifeldorf G r o ß - L a na en- f eld drangen zwei Räuber in die Wohnung des Ackerers Abels, verwundeten ihn tödlich und raubten ihm 900 Jcarf Graudenz entstand in einem Hause ein Brand, dem z to c t Menschen zum Opfer fielen. Es gelang der Feuerwehr, die Familie des Gerichtsvollziehers Ganiza aus den Flammen zu retten, doch ist die Frau und der erwachsene Sohn ums Leben acfnmmcn. Ter Vater und die beiden ältesten Tochter und s»wer verlebt und wurden in ein Krankenhaus überfuhrt. ,3ci 0) l er ls- wald ereignete sich ein schrecklicher Ilnglücksfall, herbergesuhrt durch den Leichtsinn der Beteiligten. Ein Herr, der mit mehreren Damen am Bahnkörper entlang spazieren ging, versuchte den Bahnkörper mit den Damen zu überschreiten, als sich ein Zug nahte. Während cs den Damen gelang,, über das Gelege zu | gelangen, wurde der Herr vom Zuge erfaßt. Beide Beine wurde; I ihm abgefahren und das Rückgrat gebrochen, ier 4wd trat aus der Steile ein — Ter Arzt Dr. Appleby wurde in Wincester (England^ bei einem Zusammenstop seines A u t o m o b 115 mit einem Lastwagen getötet, während der Chauffeur schwer der- letzt wurde. - In Neisse erstickten in Abwewnhert ihrer Eltern drei Kinder des Arbeiters Verde im Alter von -, 4 und 5 Jahren durch Koblenoxydgas. — In t e m r r l.stuy- land) wurden der Chef der Fcuer wehr, Brandmeister Cilb vow, und der Oberstleutnant Abramewisich wegen B r an d- ftiftung zu drei- bezw. zweijähriger Zwangsarbeit verurteilt. I Beide wr^rm ^ana und Orden Schiffsliachnchton. Norddeutscher Lloyd. In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 17. Nov. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Schnellpoltdainplei »Kaper Jiilhclm der aoße , Kapitän 0. Clippers, vom Norddeutschen - oyd ui x vemen, nt am 15. November 12 Uhr nachts wohlbehalten m Newyork an- gekommen. , „ Sport. Wiesbaden, 17. Nov. Kordon Bennett-Reuuen.) Dem französischen Automobilklub haben sich bei den Vorarbeiten mr das im nächsten Jahre geplante G o rd o nBennett--nenn■ e io grrfee Schwiengkeiten entgegengeststlt, daß er nut dem deut scheu Automobilklub in Verbindung getreten Jem soll, um uMr du Möglichkeit zu unterhandeln, das n ä ch st i a h r i g e R e n wieder in Deutschland abzuhalten und zwar wieder im Regierungsbezirk Wiesbaden auf der Reu n strecke Som bura-Weilburg usw. In Homburg stehe man dem Propkt mit gemischten Gefühlen gegenüber, doch fei uranuntergewrfien Bedingungen bereit, der Frage naher ru treten, Homburger Herr hat sich, wie noch berichtet wird nack Varis be- n-ben. um mit dem sranzönschen Klub zu verhandelw ^er Kaiser soll sich für den Vlan. das Rennen wieder "Deutschland stattfinden zu lass-'N. sehr interefjeren "nd einen sehr erb b- lichen Betrag für die Kosten zur Verfügung stellen wollen. (Dir geben die Nachricht mit aller Reserve wieder, sie muß m.anbetracht ber für das Gordon Bennett-Rennen bestehende Bestimmungen mit großer Vorsicht aufaeuommen werden. Red.) D i e nordischen Spiele. Vom 4. bis 12. Februar n. ^ wird Stockholm der Schauplatz des größten, ttandmavsicknn Wintersportfestes, d-r s^g. Nordischen Sviele, Kin. Außer^ den Wintersvortarten (Schlittschuhlaufen, Segelschlitt^chuhlaufen, Segelschlittenfahren. 5)ockev, Curling u. a.) werden tne verschiedensten Formen des S ch n e e s ch u h s p o r t s («>kl-^vorts) zu sihen sim, u. a. Skilauf',, mit Renntieren, Sunden, Pferden, ferner^^gb und Steepel-Chase im Schnee, Fechten,Wettlaufen am Renn- l wölsen, und als ganz neue Grergmfie : Segeln nn ^llon, ckum mobilrennen auf kurzer gerader E'.sbabn. Neu i)t ^uch das Schwimmturnier in dem neuen Zentralbad. Daneben und allersir Vergnügungen geptmt: Schlittenparsien, Fachen rm ^-mrgaro, Nationaltänze und Schauturnen. Volkslieder-Konzert, lebende Vil der, Festvorstelluug. Bankette usw. nachzuweisen. ' „ 4. Friedberg, 17. Nov. In aller Kurze findet die Neuwahl von 6 Stadtverordneten statt. Die aus- scheidendcn Stadtverordneten kandidieren wieder: Busold (Soz.), P. Tietz (Zentr.-, Karl Scriba (Rat.) Bopp und Loth; die beiden letzten W) aus dem cingemeinbctcn Stadtteil Fauerbach. ^llü ne* Kandidaten jind aufgestcllt: Fcrd. -lomm, Tr. Best und Ed. Lppenhcnner (üb.). (Bnonhmc Anfragen bleiben unberücksichtigt^ (£. H. P. Im Großherzogtum Hessen sollen nach bezäg- Hdien Sefnnnn„ad)ungcn im teun^Mott 3 0^0 208 «<015 8S2S Wir empfehlen als billigstes Brennmaterial unsere v'/. Iraunkohlen - Preßsteine, sog. preMötze von der Großh. Hessischen Grube Ludwigshoffnung am Bahnhofe in Wölfersheim. Bei den meisten Kohlenhandlungen zum Preise von SV Psg. per Zentner ab Lager erhältlich. Bad-Ranheim, i.Juli 1904.Großh. Hessische Bergwerksdirektion Grube Lttdwigshoffuung. Sielhmt Gießen. Die Arbeiten, wie Erdaushub und Rohrverlegungen für die HauseutwäsierungsanfchLüfse in der Provinzlalhauplsiadt Gießen sollen insgesamt oder nach Gebiete,: getrennt öffentlich vergeben werden. Bedingungen und Angebotsformulare könnet: gegen porto- und bestellgeldfreie Einsendung von 1,50 Ack. durch das städtische Tiefbauamt (Bürgermeisterei, Ziinmer Nr. 6) bezogen werden. Ebendaselbst lieger: d:e Verdingungsunterlagen während der Dienst- stultden aus. Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Schmitt, Darmstadt, Mühlstraße 60. Tie Altgebote sind versiegelt unb mit der Aufschrift: „Angebot auf Herftellung der Hausentivässerungsanschlüsse" bis zum Mittwoch den 30. November, nachmittags 3 Uhr, bei vorgenanntem Amt einzurekchen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen An° geböte im Beisein etwa erschienener Bewerber an: gcnmuüei: Zeil- punkt eriolgt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 16. November 1904. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. B18/11 Vergebung bou Bau^rbeiten. Die für den inneren Ausbau des neuen Schulhauses zu Weitershain erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, sowie die SchLoßerarbeiteu der E i n f r i e d i g u n g sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten (Zimmer Älr. 20) während der Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen. Angebote sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bis spätestens Samstag den 26. November 1904, nachmittags 4- Uhr, auf dec, Großh. Bürgerin eiste re i Weiters ha in einzureichen. Die Eröffnung findet an vorgenanntem Terlliin in Gegenwart etwa erschienener Bewerber statt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt: Maurerarbeiten zu 220,00 Mk. Schlosserarbeiten (innerer Ausbail) Desgleichen (Einfriedigung) Glajerarbeiten Schreinerardeiten Weißbinderarbeiten Tapezierarbeiten ,/ 331,50 „ „ 1023,00 „ „ 760,51 „ , 3191,68 „ „ 1227,60 „ „ 71,00 „ Sand-, Kalk- und Cementlieferung u 276,00 Gießen, den 10. 9ioveinber 1904. Der Grobherzogliche Kreisbauinspektor des Diehm, Großh. Baiirat. Kreises Gießen. Ä rgevung c»nes Pnmpvrunnens. Die zur Herstellung eines Brunnens in der Pfarr- hosraite zu fLocrtzenborn erforderlichen Arbeiten ilnd Lieferungen, als: veranschlagt zu Brunl:enmacherarb,eit .... 230.— Mk. Brunnenabdeckung mit Lungsteinen . 25.50 „ Bohlenbelag ...... 4.86 „ Zinlinerarbeit (Rost) .... 20.— „ Liefern und Aufstellung einer gußeisernen Saiig- und Druckpumpe mit allem Zilbehör 260.— „ sollen im Submissionswege vergeben iverden. Offerten sind bis Mittwoch Den 23. d. Mts. beim evangel. Kirchenvorstand Watzenborn einzureichen. Plan und Kostenvor- anjchlag ist bei dem Unterzeichneten einzusehen. Watzenborn, den 15. November 1904. D18 n Sommerlad, Pfarrer. IüNttSküß ök!i 1.3c$. 11)01 nachmittags 3 Uhr, werden aus hiesigem OrlSgericht die vor den: Namen des August 65otil:eb Kam es, jetzt in Bajel, sleheitdei: Grundstücke der Ge- martiing Gießen 1/1243,7/10 — 350 qm Hofraite auf beni Gartfeld, 1/1244,b/I0 — 44 qm Grabgarten dafelbp auf freuvilliges Alfftehen desselben ösfemlick) meislbietelld versteigert und bei annehmbarem Gebot der Zuschlag sofort erteilt. Gießen, den 7. November 1904. Grotzherzogl. Ortsgericht Gießen. _________G r o s._________B12/'11 titjtmii do« ÄaljiMtttiiHffl. Angclww auf Oie Lieferung der zum Walzen von Kreis- straßen uu Kreise Gießen im Jahre 1905 erforderlich werdenden 8000 cbm Basalt- kleinschtag und 1800 cbm Brnvematerral tonnen bis zum 25. WüUimbcr l. IS. im Amtszimmer des U'nterzeieh- neten abgegeben werden. Daselbst liegen auch Bedarssver- zeichniS und Ilieferuligs-Be- dmgungen zur Einsicht offen und wirb weitere Auskunft erteilt. -^8/ii Gießen, den 4. Nov. 1904. Der Großh. Kreisbaumspeltor des KreijeS Gießen. Diehm, Großh. Baurat. Ernst Hess Harmonika-Fabrik (gegr 1872) KlingenthaS (Sachsen) liefert seine dauerhaft gebauten und auf den Weltausstellungen zu Sydney u Melbourne wegen ihres prächtigen Orgeltones mit dem 1. Preis gekrönten tartlifltaMita w mit ebener i\ lekel-Klavtatur, teillg (11 Falt.) Duppelbalg mit vernickelten Siaiilulechscbutzecken, ß pobertem Gehäuse und kräftigen Düppelbässen luTabt.,2chör.,2Kegist .noSumui.M 5 — 1U n 3 „ 3 „ 7ü „ n V- 10 „ 4 „ 4 - S)0 „ n J — 11» „ 2iual 2chöng 108 „ . n1? 00 Schule zur Selbsterlernung sowie b-iste u Verpackung umsonst Porto extra Gluckenspiei M —tiu mehr Reichh Illustrierte Preis-Kataloge über Zug- harmonikas (120 verschied Nummern v.M.2.— bisM «u ), Zirnern, Violinen, Musikwerke usw. verschicke umsonst und portofrei 7*6‘ Prima Kognak ß Spezialmarke, garantiert, franz. 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