Nr. 194 Zweites Blatt Freitag 19. August 1904 Gießener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des DonntagS. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Unwerfttätsdruckereu R. Lange. Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.L. Tel, Nr. 6L Telegr.-Adr. i Anzeiger Gießen. 154. Jahrgang Die „Siebener Kamilienblatter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen. Aer Aufstand in Aeutsch-Küdwestasrista. Das mangelnde Interesse für Südwestafrika. Wlr wiesen schon darcnrf hin, daß bisher das Interesse für den ostasiatischen Krieg die Teilnahme für unsere eigenen kriegerischen Angelegenheiten im großen Publikum überschattet hat, für die Kämpfe in unserer Kolonie Südwestafrika, die schon so viel deutsches Gut und Blut forderten. Jeder deutsche Journalist wird in dieser Zeit die Erfahrung gemacht haben, daß, wo immer er mit dem Publikum in Berührung kam, sich alsbald ein interessiertes Gespräch über die Kämpfe -wischen den Russen und 'Japanern entwickelte, über welche jedermann im Publikum sich eingehend informiert zu haben schien: eine Frage nach Neuigkeiten aus Südwestafrika oder ein Gespräch über die sich dort abspielenden Vorgänge vernahm man nur äußerst selten. Wirklich tiefgehendes Interesse für die Kämpfe gegen die Herero schien eigentlich nur in der Armee vorhanden zu sein, aus deren Reihen sich viele Freiwillige meldeten, die trotz der Berichte von den zahlreichen Opfern, welche der Typhus forderte, und von den furchtbaren Strapazen und Entbehrungen, welchen die hinausgesandten Truppen ausgesetzt waren, nach Südwestafrika geschickt werden wollten, sodaß nur ein Bruchteil der sich Meldenden berücksichtigt werden konnte. Gerade aus diesem Grunde, weil Tausende von Familien Angehörige hatten, die da unten im glühenden Sonnenbrand ihr Leben fürs Vaterland aufs Spiel setzten, hatte man annchmen sollen, daß die Teilnahme für diese Kämpfe die tiefste und das Interesse für die kriegerischen Vorgänge bei anderen Nationen weit überragende gewesen wäre. Und doch war dem nicht so. Diese Interesselosigkeit muß also doch gewisse Gründe gehabt haben. Wir stehen nicht an, es ausz-usprechen, daß diese Gründe hauptsächlich in dem Verhalten der offiziellen Stellen zu suchen sind. Wohl spielt das Sensationsbedürfnis des Publikums dabei eine Rolle mit, welches in den Nachrichten aus Ostasien ausgiebigere Nahrung fand, als in den spärlich eintreffenden und dazu wenig erfreulichen Berichten aus Südwestafrika. Aber das erklärt es doch noch nicht, daß sich das Interesse des' deutschen Publikums so ausschließlich den Vorgängen in Ostasien zuwandte und unserem eigenen Kolonialkrieg kühl gcgenüberstand. Man konnte das Gefühl nicht loswerden, daß unsere offiziellen Stellen am liebsten gar nichts mit Südwestafrika zu tun haben wollten. Bezeichnend dafür ist es, daß ein vielfach kolportiertes Gerücht entsteehn konnte, daß an höchster Stelle überhaupt nicht von Südwestafrika gesprochen werden dürfe. So unwahrscheinlich dieses, übrigens demen- tierte Gerücht auch von vornherein war, so erhielt es doch immer neue Nahrung durch die auffällige Verzögerung des Empfanges der südwestafriLmischen Farmerd^mtation durch den Kais er. Beim Ausbruche des Herero-Aufstandes war das Interesse im Publikum vorhanden. Damals dürstete man nach zuverlässigen Berichten, Aber wie toertig kam man von amtlicher Seite diesen Wünschen des Publikums entgegen! Die Unklarheit, welche an den amtlichen Stellen darüber herrschte, was geschehen sollte, um der Gefahr zu begegnen, suchte man dadurch zu verbergen, daß man das Publikum möglichst ohne Informationen ließ. Dann sandte man tropfenweise die Verstärkungen nach 'Südwestafrika, und das war ein weiteres Mittel, das Interesse des Pu- blikums abzukühlen. Hätte man gleich eine genügend große Truppenmacht hinausgesandt, wäre die Teilnahme des Publikums sicher wach geblieben. Dann kamen die endlosen Erörterungen über die Gouverneursfrage und über die Frage des Oberbefehls. Solche Hiobsposten wie die von der Dezimierung der Kv- lonne Glasenapp und die Kunde, daß unsere Braven da unten in Massen vom schleichenden Typhus hinweggerafft wurden, waren auch nicht geeignet, Begeisterung für die Bekämpfung der Herepo zu wecken. Dazu kam das kleinliche Verhalten des Reichstags in der Entschädigungsfrage. Kann man sich da wundern, daß über die Mißstimmung über alles das eine freudige Teilnahme an den Vorgängen in und für unsere südwestafrikanisch,e Kolonie nicht aufkommen wollte? Das wird nun hoffentlich anders werden! Die schweren Blutopfer, welche die. Kämpfe der letzten Tage gefordert haben, das Bewußtsein, daß jetzt Zug in die kriegerischen Operationen gekommen ist, der stolze Erfolg, welchen General v. Trohta erreicht hat, müssen die tiesste Teilnahme des Publikums dauernd an die Vorgänge in der Kolonie fesseln. Noch stehen unseren Truppen schwere Kämpfe bevor. Mögen sie von dem Bewußtsein getragen werden, daß das gesamte deutsche Volk mit Stolz und innerlichstem Interesse ihre Tapferkeit und Aufopferung verfolgt! Und das muß so bleiben, auch wenn nicht mehr Hauptschläge geführt werden, sondern ein aufreibender Kleinkrieg die höchsten Anforderungen an Mut und Ausdauer unserer Truppen stellt. Ueber diesen bevorstehenden Kleinkrieg geht den „Braunschweiger N. N" ein Brief des Gouverneurs! Oberst Leutwein zu, den wir nachstehend wicdergeben: . Windhoek, 6. Juli 1904. ... Ob die letzt im Schutzgebiet befindliche Trnppenmacht zur Niederwerfung der Hereros genügen wird, hängt von eiitfnt Faktor ab, welchen wir alle nicht zu übersehen vermögen, nämlich von dem Munitionsbesitz der Hereros. Erft wenn deren letzte Patrone verschossen ist, wird der Krieg zu Ende sein. Ties schließt aber nicht aus, daß sic dann mit Kirris und sonstigen Handwaffen den Kleinkrieg fortsetzen und so noch auf Jahre lang den Farm- betrieb lähmen. Ich hoffe und wünsche, daß es nicht so kommt, aber ich fürchte es. In Kolonialkriegen ist eben nicht dos Besiegen des Gegners das schwierigste, sondern die Wiederherstellung des Friedens. Der Typhus hat allerdings die Kolonne Glasenapp trofi- ständig außer Gefecht gesetzt, so daß die Truppe nach Organisatisn der Ende April lzeranSgekommenen Verstärkungen nicht viel starker gewesen ist als Anfang April, als sie die Gefechte von Ong an - gira und Oviumvo schlug. Ein durchschlagender Erfolg war ba her wied r nicht sicher.. Tie htrrrf) Generalleutnant v. Trotha initgebracht' zweite Verstärkungsrate ist dahtr schon, uni die Ausfälle zu decken, .nötig gewesen. .Auch jetzt herrscht der TyphuS noch in der Truppe und reißt namentlich bei der am weitesten im Osten stehenden Abteilung des Majors v. Estorff täglich große Lücken. Tas sind aber Schwierigkeiten, die in jedem Kriege vorkommen pnd welche überwunden werden müssen. Das deutsche Volk sollte nur mehr Geduld an den Tag legen und Widerwärtigkeiten mit Würde tragen. Und dazu kann eine gut geleitete Presse das meiste beitragen. Wenn z. B. in Swakopmund 1000 Mann mit 1000 ostpreußischen Pferden land n, so sind dies noch lange keine 1000 brauchbare afrikanische Soldaten. Es bedarf vielmehr mehrerer Monate, bis sie sich mit ihren Pferden geeinigt und sich der afrikanischen Kriegführung angepaßt haben. Ein drastisches Beispiel dieser Schwierigkeiten, aber auch der merkwürdigen Auffassung von Publikum und Presse bietet anliegender Zeitungsartikel. Ter tatsächliche Sachverhalt war, daß in Swakopmund gelandete oftpreußische Pferde nacht«- von irgend einer Panik erfaßt wurden, aus dem Kraal ausbrachen und nach allen Windrichtungen davonliefen. Wieviel es waren, weiß ich nicht mehr, jedenfalls aber weit unter 400 Stück. Einige von den neu an gekommenen Soldaten hatten in der Aufregung auch geglaubt, Hereros zu sehen und blind in der Luft herurngeschossen. Ten weggelaufenen Pferden wurden sofort Patrouillen nachgeschickt und die Mehrzabl wieder eingefangen. Nun vergleiche man mit diesem wirklichen Sachverhalt die in Anlage gegebene Tarftellung, vor allem die merkwürdige Schlußfolgerung. Sicher, wir kennen von der bewundernswerten Disziplin des englischen Volkes und der englischen Presse in politischen Dingen noch recht viel lernen. ♦ Nach Privatnachrichten aus Windhuk gedenkt Oberstleutnant Leutwein zur Herstellung seiner Gesundheit einen längeren Urlaub nach Deutschland anzutreten. Der Marine-Zahlmeister Grundt vom Kanonenboot Habicht wurde wegen Verdachts der Unterschlagung aus Südwestafrika heimberufen. Auf der Heimreise ist er von dem Dampfer Herzog ent- flohen. Hleuer Arand in Kcrvorn. (Originalartikel des „Gieß. Donnerstag mittag um 2V4 Uhr ertönte in dem freundlichen Dillstädtchen wiederum Feuerlärm! Der Bevölkerung bemächttgte sich größte Erregung, als sie erfuhr, daß erneut in dem noch stehen gebliebenen Teil der Schaafgasse Feuer wütete. Es war in der Mitte der aus alten Holzfachwerksgebäuden bestehenden Häuserveibe, zwischen Ober- und Mitteltor (vom Mitteltor bis zum Dillturm hat das erste Feuer die Häuser zerstört) ausgebrochen und griff mit Windeseile um sich Bald stand, wenn man vom Obertor kommt, der Rest der auf der linken Seite der Schaafgasse stehenden Häuser, welche vom Brande vor acht Tagen verschont geblieben sind, in Flammen. Zum Glück wehte der ziemlich heftige Wind, welcher am Nachmittag herrschte, von der Stadt her nach der Tüll §u, welche durch die Stadtmauer von den brennenden Gebäuden der Schaafgasse getrennt im Tal dahirtzieht. Würde die Windrichtung eine andere gewesen feilt, so wäre Herborn verloren gewesen, denn auf der rechten Seite der Schaafgasse, keine 4 Meter von der niedergebrannten linken Häuserreihe entfernt, stehen dicht aneinandergedrängt die in Holzfachwerk gebauten Hinterhäuser der Hauptstraße. Hätte diese das Feuer erfaßt, so wäre ein gräßliches Unglück unvermeidlich gewesen. Feuerwehren, 16 an der Zahl, waren unermüdlich mit Aufbietung aller Kräfte tätig, des Feuertz Herr zu werden und es so viel es ging, einzudammcn. Von der Dill her gaben 8 Spritzen ununterbrochen ganze Sttöme von Wasser, sodaß die der Brandstelle nahen Sttaßen sich 'förmlich als Bäche darstellten. In der Hauptstraße und in der Schaafgasse selbst mögen wohl 18 Spritzen in Tätigkeit gewesen sein, deren Hauptaufgabe darin bestand, die dem Feuer nahen Häuser unter Wasser zu setzen. Bis 4 Uhr wuchs die Gefahr, daß das Feuer sich ausdehnen würde, und in dieser Not wandte sich der Landrat des Dillkreises v. Wusiow telegraph isch nach Gießen an das 116. Inf.-Regt, um Hilfe. Sofort rückte hier in Gießen eine kriegsstarke Kompagnie unter Führung des Hauptmann s von der Busch im Laufschritt zum Bahnhof, um mittels bereitstehenden Extta- zuges nach der bedrohten Stadt zu kommen. Schon waren die Mannschaften im Zuge, da kam die Nachricht, daß Hilfe nicht mehr nötig sei, da eine weitere Verbreitung des Brandes ausgeschlossen, eine Gefahr für die Stadt nicht mehr bestehe und die Mannschaft rückte wieder in die Kaserne. Gegen 5 Uhr war das Gaswerk, welches von der Brandstelle durch die Dill getrennt liegt, in Gefahr^ Flug feuer hatte das Dach des Gasbereitungsgebäudes in Brand gesetzt. Sofort sicherte die Feuerwehr das Werk, indem zwei Spritzen ihr Wasser nach Demselben hin abgaben, jedoch mußte der Betrieb der Gasanstalt eingestellt werden. 11 Wohnhäuser und 30 Scheuern waren bis 7 Uhr abends vernichtet. Noch stand das Holzfachwerk eines gewalttgen Doppelhauses (die Schmiede in der Nähe des Obertores) in hellen Flammen, die glühende Lohe beleuchtete weithin das dunkle, von Bergen eingeschtossene Tal. Die Gefahr, daß das brennende Gebälk dieses Hauses beim Sturz noch weitere in der Nähe stehende Häuser in Mitleidenschaft ziehen würde, drängte zum Handeln. Mit Erfolg und großem Geschick, die Gefahr nicht achtend, madv tcn sich die Feuerwehrmänner daran, den Sturz zu beschleunigen und den brennenden Holzteilen die Richtung des Falles anzugeben. Mit gewaltigem Geprassel fiel der brennende Bau in sich zusammen und die Gefahr war befeitigt Noch am ?lbend waren die ermatteten Feuer- ivehrleute sämtlich in voller Tätigkeit und werde« auch wohl die Brandstelle die Nacht über nicht haben verlassen können. Zwar die Gefahr für die Stadt schien vorüber, der Wind hatte nachgelassen, doch lebte man für die Nacht in Angst und Sorge, denn würde von der Dillseite her dar Wind etwa einsetzen, so tritt für die Stadt eine treue Ge fahr ein. Ueber die Entstehungsurjache deo Brandes hört man in Herborn nur eine Stimme, die sich balytn äußert, es liege Brandstiftung vor, auch wurde erzählt, der der Tat Verdächtig c sei bereits in Haft genommen. Man bedauerte allgenrein, daß die Piotrieve gestertr wieder abgerückt sind, da Man deren wivksame Hilfe bei dem neuen Brande hätte gebrauchen können. Die niedergebrannten Wohnhäuser waren von kleinen Leu ten bewohnt, deren gesamte Habe dem Feuer zum Opfer gefallen ist. Ebenso waren in den eingeäscherten Scheuern Frucht, Stroh und Heu auf gespeichert. Der größte Teil der Vorräte und ebenso der Mobilien war nicht versichert. Die Not der armen Menschen ist groß. Es wird schwer halten, den Bedauernswerten Obdach zu schaffen. Wenn nicht die Priv atw o hltätigkeit weiteren. Kreise hilft das Schlimmste abzuwende^l, gehen die Abgo-^ brannten bitterer Not entgegen. Für die Entwickelung der aufstrebenden Stadt HeiDorn ist die Vernichtung der alten, ungesunden Häuser, welche eine immerwährende Feuersgesabr waren, fein Fehler, wird es doch jetzt möglich, an Stelle der engen Schaaf- und Hintergasse eine moderne, breite Sttaße anzulegen, welche in der Nähe des zukünftigen in der Anlage begriffenen neuen Bahnhofs eine Hauptverkehrsstraße bilden wird, sodaß, die Besitzer der vom Feuer verschont gebliebenen rechten Seite der Schaafgasse ihre alten Holzhäuser (welche der, Gießener Kracheburg in nichts nachstehen) bald verschwind, den lassen werden, um solide Neubauten an deren Stelle zu setzen. * Von anderer Seite wird uns über dieses fürchcherttche Brandunglück noch folgendes berichtete 48 Gebäude sind ein Raub der Flammen geworden. Zwei kleine Brände wurden im Laufe der Woche- im Entstehen bemerkt und gleich gelöscht, doch war heutL bei dem ungünstt'gen heftigen Wircde an eine Rettung den brennenden Häuser nicht zu denken. Kurz- nach V2IO Uhr abends erscholl plötzlich der Rus bnrdi die Sttaßen: „Das, Rathaus fcrennt", und tatsächlich schlugen aus einem Hinteren Zimmer, durch dessen offenes Fenster jedenfallK brennende Funken geflogen waren und gezündet hatten^ die Flammen meterhoch auf, wurden jedoch sofort mit vier Schläuchen bespritzt und das Feuer erstickt. Trotzdem ist die Gefahr für das Rathaus und damit füL einen weiteren Deil der <51 ab t noch, nicht ganz beseitigt. Da die auswärttge Feuerwehr zum Tril inr Laufe der Nacht abrückte, wurden die Pioniere in Kastel um Hilfe angerufen, die denn auch mit dem 11 Uhr- Zug unter Leitung eines Haichtmanns einttafen unt)' sich sofort an den Löscht- und Räumungsarbeiten beteiligten. Weitere militärische Hilfe wurde noch im Laufe der Nacht von dem Inf.-Regt. Nr. 117 erwartet. Opfer an Menschetr- leben sind bis jetzt keine zu beklagen, doch tnuß mit dem Wegräumen von einzelnen stehen gebliebenen Schornsteinen, und Brandmauern sebr vorsichtig verfahren werden, nm' llnglücksfälle zu verhüten. Dcrmifd>te»e • Kreuznach, 18. Aug. Das Dors Schweppen- Hauser steht in Flammen. Eine ganze Anzahl Gehöfte- ist eingeäschert. Es herrscht starker Westwind. • Primkenau, 18. Aug. Im Schlosse fand gestern eine Konferenz statt, an der Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein, der Oberpräsident Graf Zedlitz-Trützschler und der Eisenbahndirektionspräsident Hermann teilnahmen. Es wurde als zweifellos sestgestellt, daß der Eisenbahnfiskus für den durch den großen Brand verursachten Schaden aufzukommen hat. Der Oberpräsident erstattete telegraphisch Bericht an den Kaiser. • München, 18. Aug. Das Dorf Lienbas (Bezirk Bayreuth) ist vorige Nacht vollständig niedergebrannt. Nur die Schule und ein Wittshaus blieben erhalten. * London, 18. Aug. Das Schiss „Westoll" ist heute mit einem holländischen Schiffe zusammengestoßen. Letzteres sank sofort. Die neun Mann starke Besatzung ist ertrunken. Auch das englische Schiff erlitt starke Havarien. * Paris, 18. Aug. In Brisson hat gestern eine Feuersbrunst 55 Häuser eingeäschert. Der Schaden ist enorm. — Der Anarchist Philippe, welcher auf Antrag der belgischen Behörden verhaftet worden ist, wird wegen Mordes angeschuldigt. Kunst und Wissenschaft. Düsseldorf, 17. Aug. Im Wettbewerb für das hiesige Schauspielhaus gingen unter anderen Pläne von ben Architekten Sehring , sowie Bo sw au und Knauer aus Berlin, v. End t-DMeldorf und Pros. D ü l f e r-München ein. Mit dem Bau wird fofott begonnen werden, da die Eröffnung bereits im Herüft 1905 erfolgt. München, 18. Aug. Tas kgl Staatsministerium des Innern hat nnt Rücksicht aus den landwirtschaftlichen Notstand in der Ober Pfalz ang^ordnet, daß unverzinsliche Tarleyen I*ereitgfhalten werden. Die bayerische Zenttaldarlelms- kaffe erbietet sich zur Vermittlung von fVuttermitteln aus (Wegen* den Bayerns, in dmen Fritter Überfluß besucht. Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau und Elektrotechnik. enehm Ise. sowie ■ Echt steirischen Loden-Fabrikate Praktisch, bequem und ange " unentbehrlich für Gebirg, Jagd, Sport, Reise, sowie für die See sind meine wasserdichten, wetterfesten Wasserdichte Wetterkrajcn (mit abknöpfbarer Kaprize nnd Dnrchffreifschlitz) in tadelloser vmii aoKnöpfbarer Kapuze nnd imrcHgretTecniitz' in tadel Ausführung- von Mk 17.— m 110 cm Länge an Julius Fischer, Schulstrasse 6. S57H 100 G. v. 1901 unk. b. 1906 do. 27, M. 1000/2000 G. L 4 Preuß. 37, ll 0.50 99.10 1907 v. Lire 37 4 500 90.10 do. 1889 v. v. 1903 iinf. b. 1910 v. 1891 M. fttljein. Hyp. v. v. 1886 v. 1895 Wcstd. Bdkr. Hyp. (ftöhtj S. 1 unk. b. 1904 unk. 3 4 Süd weil sm. gar. 408.2o40 b. 1908 91.40 Invest-Anl. . . Ausländische. b. M. provrnzial-garant. Slaatl. oder Kr Lire 4 Jtattenii/-' Rente 90.90 i. G. ö. st. 106.10 30.— Provinzial- und Coniniunal- Standesherrliche Anleihen. r. 102 do. icono.) 103 60 M. 47a Grs. Heuäct Hg. v. Tonn. r.ä 105v. 84 41/, Eisend. Rentenbank 99.90 do. do. 00. 99.70 100.10 s. ft 37, Frankfurt Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 10a do. . do. Reue Boden r. 102 57< 4 95.10 98.30 M. 3 37, do. Lose uniftz. v. 1902 Ser. III . . do. do. Spezistz. 4 M. 37,Goihaer Präm. Pfandbr. I M. n 111 do. Tlr. 50 Bingen v. 18J9 Ruff. Consolid.-Anl. v. 1880 Berliner Bank . Handelsg. 90.70 71» u. 81 Lit. A u.V :. abg. v. 79 Lit. U amort. ab 1907 v. 1900 unt. b. 1911 4 Erlangen r)r- 27,Siuhtweißenb.-Raab-Graz 4 Freiburg i. B. Serb. amort. . 1895 (405) . . 4 97.90 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgesl. Pes. 4 97.50 37, Türt-Egypt. Tribut Elsenbahn-Rcutcn-Bk. . 99.20 Unverzinsliche Lose. Fulda v. 1901 Ser. I 98.60 99. M/ 156.80 4 Hanau H. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. 34 90 do. abgest. 4 do. 1890 0. 4 do. do. 82.40 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 Rhein. Hyp.-Bank 6 Chinesische Staats-Anl. Lstr. 103.20 4 EgYPtische unifizierte 98. Industrie-Aktien. . . Lstr. BereinSdank do. do. cons. innere . . Pfandbriefe 4 " Mainz 99.50 Ser. 14 Ser. 12, 13 . . 98.50 4 100.70 Ser. .15 unk. b. 1906 unk b. 1904 . unk. b. 1903 37, unk. b. 1912 4 400 Hambg. HyP.°Bk. Scr. 141-250 do. Fr. do. E. v. 71 i. G. do. do. do. D. V. milqeteilt von der 4 4 Ser. Ser. u. 84 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . 103 40 135.30 4 37, 3 5 47- do. do. I E abgest. IIIE unk. b.1905 1888 . 1897 . 3 3 dü. do. do. v. v. v. v. b. v. unk. unk. unk. b. b. b. b. 1901 b. 1902 b. 1908 1905 1906 400 400 400 101.40 98.50 do. do. do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 4 4 do. do. 441. 400. 5 5 5 47; 37, 3 5 5 3 do. do. Lstr. M. 4 4 4 do. do. do. do. do. do. d0. do. do. do. do. do. unk. unk. unk. b. unk. b. 101.— 98.20 101.- 98.20 98.90 98.80 90.— 3 4 4 do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 135.70 18.50 31 40 43 46 44 b. b. b. 32 b. 4 5 47, 4 4 5 unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. b. 1909 unk. b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 unk. b. 1907 150.20 86.10 4 4 4 4 4 p 4 4 4 4 4 4 4 4 5 do. einheitl. Rente do. Staats-Rente Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. 4 4 31/. v. 1900 v. 1903 v. 1897 G. G. G G. S. do. do. do. Gotthardbahn. . Inra-Simpl.Pr A jlal. Mitlelmecr . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . 100 100 100 100 100 100 100 50 80 100 100 500 40 100 100 150 150 M. ö. ft- 96.- 96.20 90.- unk. b. 1905 . unk. b. 1908 . Fr- Fr. 98.— 102.70 98.70 100.2C 101.50 E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 4 4 4 4 o. st- Kr. 99.90 101.40 74.50 86.20 100.40 97.70 89.50 83.10 37, 37, 37: S. S. 92.- 91.50 5 8% 4 7 47, 672 9 6 8 9 67- 4 7 7 7 99.— 102.70 99.80 v. 1900 v. 1903 v. 1896 östG Sir. do. do. do. do. Tarmst. Fr. M. äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. Lstr. M. Kr. 992'0 87 50 103.80 95.50 10150 99.20 . 1000 . 500 . 1000 gar. . 1902 . . 1908 . . 1906 . . M.1000 Tlr. 100 ö. st. 200 ö. fl. 200 M. 1000 b. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 101.50 131.50 148.40 150.20 ö.fl. M. do. Rhein. unk. unk. unk. Rbl. Lire M. do. E.-B. St. Sch.-Berfch. (abgest. Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. . . Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . . v. 1900 unk. b. 1906 v. 1896 .... r. 1903 unk. b. 1908 do. do. do. do. M.1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Westdeutsche Bank . Wiener Bankverein. Würltbg. Bankanstalt 85.50 81.50 89.- 102.60 105.- 100.70 do. do. do. do. do. do. 1904 1905 19u6 Staats-Anleihen. a. Deutsche. St.-Anl. do. do. v. 1900 0. 1901 v. 1895 v. 1898 v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v 1903 v. 1900 v. 1881 v 1888 v. 1898 V. 1903 500 200 86.20 88.10 83 80 83.- 77.20 73.60 73.25 100.10 61.40 61.9u 1190 99.60 99 7'J 86 70 86.70 86.40 90 80 unk. b. 1905 . . u. 1884 abgest. . M. Tlr. M. Fr- 103.50 102.— Madrider abgest. . . . Meininger Präm. Pfandbr. Oestcrr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . b. 1908 . b. 1909 . b. 1912 . b. 1912. b. 1905 . b 1908 . b. 1912. Tlr Tlr ü.ft Tlr Tlr 128.60 128.60 352.— 35.60 73 50 lou.90 100 9o 101.90 do. Anrcchtscheinc 1681/88 . . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 88 — 87.90 101.80 ö-fl M ö. fl. 49.30 74.20 98 — 52.70 60.30 62 9u Ungarische do. do. do. v. 1903 unk. a. b. 1908 . v. 1879 v. 1900 unk. b. 1906 . . v. 1891/92 (abgest . . . v. 1898 v. 1902 unk. b. 1908 . . unk. b. unk. b. unk. b. Leute Dir. 6.18 87, 57, 2 12.96 4 8 0 0 57, 6 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. v. 1871 37,Kotn-Mindencr .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . . . M.600 M. 600 1200 M. 600/1200 do. prw. v. 1690 steuerfr. 20/10 m do. cons. v. 1890 steuerfr. . . conv. unis. v. 1903 M. Fr- v. 1895 v. 1896 v. 1898 1899 1900 1901 1888 1895 1898 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 2000 r b. 1913 10001 u 1894 . . v. 1891 Lit. H 104 — 100.— 100.30 100.- 104.60 11 47- 0 6 87, 7 5 0 9 Tk 4 57, 5 5 10 17, 4 4 37, 37, 100.30 99.90 102.— 101.90 100.- 10190 100.20 101.10 102.10 100.— 5 4 4 37, 6 28, 30, 29 unk. 37, 37, 37, 3 101.30 96.— 90.— 44.30 47.80 91.- 82.50 76.- 11 4 4 6 87, 6 5 67. 9 77, 4 57, 5 47, 10 0 4 5 87. 4 7 0 7- 5 8 87, 67. 0 7 7 7 ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 0. 1868 convcrt. v. 1897 v 1902 11050 108.- 101.30 89.40 134.25 117.— 139.70 100.90 99.— 44.25 5 5 4 4 4 4 4 4 4 38/ BereuiSbank . DiSkonlo-Gefcllschast Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 99.75 95.50 101.50 101.50 102.50 100.— 94.90 95.50 96.60 100.50 102.— 96.70 96.70 98.— 101.— 101.20 101.70 102.20 102.60 96 — 97.40 72.10 102 70 74.10 102.70 102.30 104.20 71.50 Mitleid. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Krcditb. . M. 300/1200 Nculb. f. Dtschl. S. l-V M.30O/1200 ^Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. LeremSbk. M. 300/1200 - . b-fl . . Tlr . . Tl • - F - • F . . Tl . . ö.fl . . Tl alt. K. Rb alt. St. Rb - - ö.fl . . ö.f 99.80 99.80 102.- 100.40 100.40 102.20 Scr. 69-82 unt b. 1904 . Kommunal 37: 37: 37. 4 4 153.70 196.30 124.30 71.80 291.- 83.50 159.10 4 37, 37, 37- 101.50 99- 102.20 98 50 37- 37- 37, 37» 4 37, 37, 37, 37, 37, Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r. 3 Ser. 4 i. S. i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. Vorl. Dir. 5.47 87, 5 2 18.96 3V, Tk 0 0 4 6 v. 1899 unk. b. 1904 v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . abgest. Lit. M v. 1891 v. 1894 16 u. 17 unt. 1910 18 unk. b. 1905 i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. 100.50 100.80 101.— 102.20 96 50 96.50 96,50 100.60 94.20 a. M. Lit. N u. Q abgest. „ B abgest. . . (Straßenbahn, v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . v 1901 Abt. II. 11. III 4 37, 4 4 4 37. 37, 37. 37, 4 4 37, 37, Hyp.-Kred.-Ber. abgest. r. 4 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 11. 38 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 Lrinckfurter ßörse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Att. „ Kempff . . ,, Mainzer Akt. „ Rcilenmeyer „ Stcrn(Obcrr.) „ Wergcr . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Eiektr. „ Albcrc . . . Elektr. Böse . n Allgem. Berlin „ Lahmeyer . Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30*33 3 37, rz- 4 37, rz* 4 37, 37, 3 37, 57, 3 4 37. 3 4 4 37, 37, ft 4 4 4 4 4 4 37, . M. 1000 M.500/100O Diverse Obligationen Buderus r. 103 Lisch. Luxemb. r. 100 102.- 102.— 90.— 102.- 102.- 89.80 104.— 100.10 100 20 96.20 103.70 100 - 500 500 500 500 99.50 99 30 99.40 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98.- 99.80 105.20 100.20 100.50 101.— 101.60 102.30 101.50 100.30 97.30 97.20 98.- 99.- 99.10 100.50 100.50 101.90 103.- 95.30 Strliner Korse. I Bliesenbach Bergw. Bochumer Guß BuderuS Eisen . Concordia Bcrgb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Cschweiler Bergw. Fa^on Mannstadt Gelsenkirch. Brgw. Harpcncr „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HördcrBorz.Bgw. Hosch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämin. Nordstern Kohle . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Ryeiu-Naff.- Rhein. Stahlwerke Rtebeck Montan . Schalter Gruben Schics. Berg- Wcgctiu & Hübner Westeregeln Alkali Sächsische Rente Wuritembg. v. 1875—80 abgest Reichsbank Frankfurter Bank Badische Bank . Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierung . . . Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. H E Lstr.! M.I Lstr/ M? 97.50 44.30 220.- 104.70 114.20 127.80 189.80 155.30 102.10 11350 205.70 151.40 90.20 115.80 122.80 107.20 216 80 92.50 115.80 106.— 201.80 103.40 147.50 115.40 138.50 195.— 146.50 183.80 187.50 do. Bukarest do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 3 rz* rz- ft 37, Obligationen. Rhelnprovlnz Ausg. 2U u. 21 uni. b. 1902 Derl. Hyp.°Bk. do. Frk., Hyp.-Bk. Golo-Ant. v. 1889 . . „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gotd-Anl. Em. III v. 189u . „ Staats-Rente v. 1894 . all. Kr. Rbl. do. do. 95.30 96.30 97.- 37, 37, <>' i 4 101.50 101.50 102.- 100.10 99 60 100.30 100.30 107.20 94.75 65.30 Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest -Kredit-Anstalt . . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank Fürst!. Solms-BraunselS v 1880 . do. do. v. 1886 . Grast. Sotms-Laubach abgest. . . abgest v. 1887 v. 1891 abgest. . . . v. 1896 . . • « < v. 1898 u. 1902 Ser. II unk. b. 1. 1901 unk. b. 1907 . . 4 4 4 3 37, 372 372 37- 372 37- 37, 4 ' 2 47, 47, 47- 4 27n do. 3 da. 61.— 211.25 110.90 315.— 91.50 114.25 264.— 180.75 228.50 219.90 214 75 107.10 270.50 96 — 223.25 108.25 255 — 127.75 200— 155- 299.- 112.10 168.90 283.60 190 - 220.75 540. - 361.75 133.— [ 263.— Staatsb. v. 83 1—vin Em. IX Em. v. 1885 (Ergänzgs.-N.) v. 1895 stf. i. do. i. P. . v. 1898 unk 185.- 150.- 268.50 183.- 187.— 142.30 297.- 131.80 252.- 111.- 105.— 444.2., 123.- 249.- 221.- 58.5g 227.- 108.— 111.- 155.25 145.-80 499.50 270.- 211.50 181,- 4 rz’ 4 4 37, 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 103.80 99.30 98.60 97 90 97.90 104.— 4 4 4 4 4 37, 37. 98.60 98.60 98.60 98.60 98.60 103.50 37, 4 37, 37, 4 87.90 88.75 100.80 IU0.8O lo0.9o 90.10 amrt. 1900 u. 1909 do. v. 1899. . do. v. 1902. . 5 5 4 3 3 3 3 Gold-Rmte 2025 r Staats-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Elsern Thor) Gotdstfr. . Außereuropäische. Oest. E.-B. St. Sch.'Versch. (conv. Elisab. Obi.) t. G. steuerfr. . . öfi.G. do. Consols abgest. do. do. . . Schaffhaus. Banlver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 v. 1887,89 . v. 1896 unk. b. 1901 500 500 do. do. do. do. do. do. Nafiauische LandeSb. Lit. Q 00. do. Lit. F. G. H. K. u. L. do. do. „ M. N. P. . . . Sachs.-MeiNiNg. Landkred.-Aust. unk. 1906 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.» u. Wechsetbk. s. st. 500 St.-Rente . . St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do..... do 37 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . . 372 Neustadt a. d. H. v. 1889 .... 37, do. v. 1903 uni. b. 1903 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do. Ll). do. do. do. do. do. do. do. do. do. bl), do. do. do. do. do. do. prwil. . . . garantierte Norartbcrg . „ Vro Jtal.stl.gar.E.B Ser. A-E i.G Jlal. Milielmeer steuerfr. \ G. 7<« Llvornes. Lit. C. D. u. D/2 Hyp.-Bt. Lit. A 'M. 1000 do. Lit. B M. 1000 Sard. Scc. st fr. gar. I u. II Slcltiamsche steuerfr. 1. G. do. „ i- G. Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910. do. v. 1896 48.60 135.30 153.70 128.10 38-'.— 305.— Rumän. do. do. do. do. do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 3% do. do. 3% do. do. 4 Pfälzische . . . do. do. Badische do. do. do. do. do. Hamburger do. do. Hessische do. do. do. do. do. do. Preußische do. do. do. do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. DO. do. do. v. v. v. 3 3 3 3 4 4 5 4 3 4 4 3 5 5 37,o Neapel slaatl. gar. Siockholm v. 1880 . . Wien Kommunal 1. G. v. 1892 v. 19u2 unk. b. 1912 1913 . . . 1908 . . . 1913 . . . u. 33 (tilgb.) 1906 . . . 27,oSüdital.(Merld.) Sr.A-H. 4 Toscanischc Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gotlhardbahn .... Isenburg-Büdingen . . Iscnb. u. Büd -Birstcin v. 1887 (vr. Pommr.) abgest. 80% bo. abgeft. 80°/„ Oest.-Ung.StaaLb. Oest.Sudb.(Lomb 1 Oest. Nordwcil . do. B . Raab-Odcnb. . . 37z Schwedische v. 1880 abgest. . . . 37, do. ' v. 1890 .... 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 unk. b. 1907 Hypoth«Im.Lkt..Bl. | QUf 80oz obg do. J do. Hyp.B. Zf. 4% gar. v. d. G. b. 1904 „ ! 99.40 „ I 89 90 Fr. 105.80 „ 101.- Ansbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua..... Mailänder . . . Mailander . . , Meininger . . . stceuchalcler . . . Oestr. v. 1864 . . Oeslr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . . . . st. 7 . . . fl.7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . .Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 - • - s-fl.7 . • Fr. 10 . . ö. fl. 100 . . ö.fl. 100 . . . s.fl.7 . . ö.fl. 10 . . Fr. 400 . . Fr. 400 - . ö.fl. 100 . . Lire 30 47, Eisenwerke Lollar r. 102 4% Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Teiegras . . . Ryäian-KoSlow steuerfr. gar. do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 Do. do. 97 steuerfr. gar. . Warscti.-Wien. stfr gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 4i>8/2040 Analotlsche i. G 2040 r do. i. G (S. II Ergnz.) 2040 OLste de Minas stfr. . . . . Do do. Schutz-Ver -Cert.) Portg E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. v. 1889 1. Rg. . . do. v. 18>9 II. Ltg. . - - Satoiuquc.Constant. Zonction do. Rioliastir . 2020/4040 5% Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch.