Erstes Blatt 154. Jahrgang Dienstag LS.Apriltvv4 Von der Kanalkommiffiou. L i mb ur wSRefolutionSf lut*, die sich in dieser bevor •: Sv Handwerk im Reichstage. parlamentarischer Mitarbeiter schreibt Tas Unser Berliner unterm 18. April: Eine Welle der trifft, so beschränkt sie sich zunächst auf die Vertretung der. Vorlage in be*; ersten Lesung. Auf das sommerlich« Reiseprogramm des Kanzlers wird die Kanalfrage keinen Einfluß haben, denn es bleibt den Ressortchefs und 5DbU nisterialkommissaren überlassen, im Einzelnen mit der Kommission ins Reine zu kommen. Das Weitere, die Entscheidung bringt der Herbst. werd ei 91:G177. April verließ ein amerikanischer Ingenieur Petersilkg, um sich nach Port Arthur zu begeben, wo er die ZrA-nrxensetzung von drei im vorigen Monat auf 95er» langeruMarotvs dorthin entsandten Unterseebooten leiten - IM. Der Maschinendirektor des „Stabilimento tec» nico" 'im a rieft hat sich nach Petersburg begeben, um das Etabli-'^niit bei den Konkurrenzverhandlungen wegen Ver- gebungD°m Schiffsbauten für die russische Kriegs- . Ter Rektor der L nnt, daß der akckr der Korpora ie Tisziplmarsllllsti its-Rayon verschöri ii ft* ’Äiü’W ft * -iV'. - v beitrrönvegllvs. 6. April Seil to« nachdm der -v- abgelehnt hatte . (. a^nL Samthiy •* \t vorm. Fendethaba^c 1 (Jmitai hevdi l.-; jedabnf sind yertuhr. 8* mich« Aeuossclli«^ ' Xi Die iuher ®enone«|^,> w» i all! ... iWl ü.l r -vf' Ä-Ä Session über den Reichstag ergossen hat, zog durch die heutige Sitzung. Es handelte sich um die zum Etat des Reichskanzlers gestellten Resolutionen, deren Beratung bis nach Erledigung des Etats vertagt wurde. Denn Resolutionen gelten nicht als dringlich, da sie keine unmittelbare gesetzt geberische Wirkung haben. Sie üben auch wenig Anziehungskraft auf die Abgeordneten auS, und doch spiegelt sich in dew Resolutionen das praktische Leben nicht selten ganz anders wieder als in den Debatten über im parlamentarischen Sinne aktuelle Fragen. Das gilt besonders von Resolutionen sozial- voiitischen Inhalts, wie Abg. Eröoer (Zentr.) eine solche formuliert hatte und heute begründete. Er fordert alle Verwaltungen auf, bei der Vergebung der Arbeiten und Lieferungen tunlichst auf die Handwerker und Arbeiter deS Leistungsortes Rücksicht zu nehmen, sowie weiterhin den Schädigungen entgegenzuwirken, welche durch das heutige Submissionsverfahren dem Handwerker- und Arbeiterstand zugefügt werden. Die soziale Tragweite dieser Forderungen ist ohne weiteres erkennbar, sie rechtfertigt die Ausführlichkeit der Begründung seitens des Antragstellers. Gröber sprach mit der an ihm bekannten Frische und Eindringlichkeit. Da er sich auf einen spezifisch württembergischen Fall bezog, der die Heeresverwaltung dieses Bundesstaates angeht — Lieferungsbedingungen für die Konservenfabriken in Heilbronn — so ergriff ein Vertreter der württembergischen Heeresverwaltung, Oberstleutnant Dorrer, das Wort, um den Sachverhalt klarzu- legen. Rach ihm kam der Redner der ,reinen Langeweile* an die Reihe, Abg. Dr. Braun (Soz.) Er behandelte in bleiern dahinschleichendem Vortrag die Submissionsfrage vom sozialistischen Standpunkte aus. Die Rede war wohl auch weniger für die gesetzgebende Versammlung als für die Wühler des Kreises Frankfurt a. d. O. bestimmt, bei denen Braun binnen Kurzem sich von neuem um das Mandat zu bewerben haben wird. Der Erfolg muß ihm diesmal versagt bleiben, wenn die Konservativen nicht gegen, sondern für den nationalliberalen Kandidaten Stellung nehmen. In Frage kommt bekanntlich der verdiente Führer der Nationalliberalen, Bass ermann, gegen den allerdings die Preffe des Bundes der Landwirte eifrig Stimmung zu machen sich bemüht. Für die Gröber'fche Resolution erklärten sich auch die Abgg. Dr. Drosch er (kons.), dessen Rede zünstlerisch angehaucht war, und Dr. Hieb er (nL). Letzterer warnte davor, die Handwerkerfrage in das Licht der Parteitaktik zu rücken. Hier seien sachliche Erörterung und einstimmige Beschlüsse anzustreben, wie sie her württembergische Landtag gefaßt habe. Der kurze Sinn der längeren Darlegung de§ Staatssekretärs Grafen PosadowSky war: die Forderung der Zentrumsresolution greift zwar ziemlich tief in den StaatS- organiSmus ein, aber sie wird bei der bereits angebahnten Neuregelung deö SubmisfionSverfahrenS von Reichswegen gebührend gewürdigt uub berücksichtigt werden. So läßt sich die Sitzung in ihrem Ergebnis kennzeichnen als eine Kundgebung der gesetzgebenden Körperschaften zuGunsten des Handwerks. Die Verloste der Ansiedler in Südwestafrika durch den Herero-Aufstand werden in einer den Mitgliedern der Budgetkommission zugegangenen Denkschrift auf 5 Millionen Mark für Vieh, 137 000 Mark für Häuser, 484 000 Mark für totes Inventar, 702000 Mark für Warenbestände und 389 000 Mark für Mobilien Kleider und Wäsche geschätzt. Die Denkschrift der Regierung spricht die Hoffnung aus, daß Ersatz, wenigstens des größten Teils des geraubten Viehes, durch das Beutevieh geleistet werden kann. Tie Denkschrift gebt von der Anschauung aus, daß es im eigensten Interesse des Schutzgebietes liegt, daß die durch. kl»? *t, oft ftlS; vein, boa J :9±;.- «.Ä11 ®ono Vöd)en wollte «ourmann üu5 wo ct’g \)n Dassel wurbt >*•-"" ^QuSgeplündert, ’ " ^ischi^- ? Aus einem Ue!-- 3 Berlin nei vierzchntägigD li Atl. üngluällche, ti; ? i)tau unö Heule nateri ein ®üttnE7. usammen, nrobtilj n! nis. eanuötsi’' j inner Lalersiadl $ti| 1 einem großen jnt’- Sesamtwert beträgt gf pnt Än Telegraf • tde Ttvcs-Cabourg oß itaitgejunben,»■: miet 12 schiver. -eichensiellung zu L 'pel, 16. Äprtl. k aten über das 6rbii ds. litten die drei: am meisten. In Ai :r zerstört. Sütf errounbeten, doch |i r zu fein. Eine & Ml 91 • UnliNitet täglich Nu Sonntags. DeÄvk^ener Anzeiger roerde- mi Wechsel mit derWMchen Landwirt ktz-ner Zamllien. ctetmal in der beigelegt. RoLüt. nSdruck u. Der» lagq,Brühl'schen Un.^r^.-Vuch-u. Stein- bn-iuM. ÖL Lange. ReiM^an. Erpedttton mb Truactd: S Ssta üstraße 7. Ad'br«'! bür Depeschen: eibicliict Gießen. Fers77ir,ä Anschluß Nr. bl. marimite ;:i i oertreten. EiMMrrespondent des „Petit Parisiew' berichtet über eine 1 iü^medung, ivelche Kuropatkin mit dem russischen .- .lliegs M7.süer Shakarow hatte. Kuropatkin erklärte, daß -00 0 'v Mann Truppen genügten, um endgiltig die . . riegs «s^üionen vorzunehmen. W sei nur dafür zu sorgen, daß d ft ■ 300 000 Mann nicht im Rücken angegriffen würderHl nifolgedessen müßten für die Sicherung der Eisenbahn ir li>er Verbindungslinien weitere 200000 Mann onfgcb 'T. werden Der Gewährsmann fügt noch hinzu, der Z in: b-üabe außer Alexejew noch bret weiteren Heer- sührerrM'k'ubt, in direkten Kc rrespondenzverkehr mit ihm! A?ü5Nutsckwang wird auf Grund von Mitteil- arrgenAtÄ die Staat im Lazarettzuge passierenden russischen Ofsizi:«5»erichtet, daß bei dem Untergang des Pan- ; cr f res „Petropawlowsk'" zwei durchaus von • i rtani’Jcr getrennte Explosionen gehört wurden, - Schiff unterging. Die erste war durch eine Mine tirujtfaH und die zweite erfolgte, als das Magazin Feuerr Nach diesen Mitteilungen ist auch die 58er» i cbu ’iiilj Des Panzerschiffes „Pobjed a", das von petlS yetroffeit wurde, keine leichte, wie Admiral Fogo ii seinem Bericht annimmt, sondern der Bug wurde unter : lu Wasserlinie getroffen. A hr A>rfügung Alexejews sollen an 23 Punkten der üssuri.Ä -' inie Magazine mit Vorräten und medizinischen r ein Li heCborraaenben Fachmannes, stand, wurde von den Sd? ;neintt>arfem Der Russen alsbald grell beleuchtet und von beni Nlfstsschen Küstenbatterien beschossen, jedoch vergeblich. ES !,gliic't' ihr, eine Mine zu Versenken und ungeachtet des-i nöüderischen russischen Geschützfeuers un<= v eiasthirt wieder in die hohe See zu gelangen. Gegen No cn;n ing Admiral Dewa mit den ungedeckten Kreuzern ..Ehliivsck „Toshino", „Kasagi und „Takasago" bis auf die von Port Arthur vor. Eine so schwache Flottille • i!ai.:uiteit die Russen leicht überwältigen zu können. Um 8 U 7K vcrließ daher Admiral Makarow mit den Schlacht- fdiif ”[nt Petropawlowsk"", „Poltawa" und „Pobjeda" so- nüe ' ien Kreuzern „Askold", „Novik" und „Diana" den Mafien. Seiet der Annäherung der Russen machte das japa- niscksiök fineuzergeschwader kehrt, worauf das russische Ge- schwi'«der mit Volldampf hinter ihm herjagte. In einer dnt'ffmup von etwa 15 englischen Meilen vom Hafen wurde Kbu miral Logo, der sich unter dem Schutze des Küstennebels mit i dm Schlachtschiffen „Hatsuse", „Mikasa", „Asahi", ?T) Äihfbittira" unh „Fuji" zu einem Flankenangriff bereit l'^ellLtmiWege der Funkentelegraphie durch Admiral Dewa von n Situation verständigt. Er signalifierte sofort den eben-fsills iin Bereitschaft liegenden neuen Kreuzern „Kasuga" iiub .„.Mknn" den Befehl, sich seinem Schlachtschiffgeschwa- ' ' wW sich ließen, und ging mit Volldampf den Russen feit- lid; I mgezen. In diesem Augenblicke zerriß infolge einer ”1 ötz Mi r Dinddrehung der das japanische Geschwader bisher veryMnL»e Nebelschleier. Admiral Makarow erkannte aus cm -'?(n!ci der Schlachtschiffmaschinen die sich nähernde Ge- fohr,tz.md die Russen traten alsbald den Rückzua nach dem vafeitnmi Unter dem Schutz der Mspenbaiterren gelang biefmtRüf'jug, bis mit einem Male das Admiralschiff „Pe- troprÄnlor z auf die von der „Korho Maru" versenkte Mirm-H' eß, für kurze Zeit geriet das russische Ge- [ d) tno-beif in völlige Verwirrung. Die unbe- schad in!m Schiffe suchten durch aufs Geratewohl unmittelbar :i:t döie Schiffs rümpfe ins Wasser gefeuerte Granaten erßbcige weitere submarine Minen zu zerstören. Schließlich c>ca erreichten die russischen Schiffe gegen M ittiioc- i>fhn e weiteren Schaden den Hafen. Nach- mittcir! z-k^g Admiral Togo seine gesamte Streitmacht nach versckWwien Richtungen zurück, konzentrierte sie jedoch aBeniäo! oieber in Kanonenschußweite vor Port Artbur. Am -Mten Morgen unternommene Versuche, die Rus -|]:n ;zu einem neuenAusfall zu verleiten, ) di ei u:er: en. Alles blieb ruhig, nicht einmal die Küsten- forts - Agiierten. Am 15. ließ Togo deshalb den inneren Haiemildiinch die beiden Kreuzer „Kasuga" und „Nisshin" beschi'Mm, die sich inbeffen schließlich vor dem vereinigten c. etatler russischen Forts und Schiffe zurückziehen mußten. Kleine Meldungen vom Kriegsschauplätze. Man schreibt uns aus Berlin, 18. April: Eine ganze Reihe von preußischen LandtagSmitgliedern, die seinerzeit der „Kanalkommission" angehorten, Dürften auch in der Kommission sich zusammen finden, der die in wenigen Tagen zur ersten Lesung gelangenden wasserwirtschaftlichen Vorlagen überwiesen werden. Dem Abg. Grafen Limburg (kons.) beispielsweise, dem zähen Führer bet früheren Kanalfronde, ist sicher auch diesmal eine hervor» ragende Rolle zugedacht. Nachdem man sich nun mit dem? Gedanken einer Sommertagung der Kommission vertraut gemacht hat, taucht ein anderer auf: man zieht die Möglichkeit einer Jnformationsfahrt der Kommission tn jene Gegenden, die für die wasserwirtschaftlichen Vorlagen m Frage kommen, in Betracht. Auch die frühere Kommission^ hat bekanntlich solche Jnformationsfahrt auf Staatskosten^ unternommen, ohne die von der Regierung erhoffte Wirk-^ ung. Eine Wiederholung der Fahrt ist dem Vernehmen nach regierungsseitig noch nicht ins Auge gefaßt. Was die Beteiligung des Grafen Bülow an der Kanalaktion be- des Kaiserreiches verglich. Der Minister erklärte, Frankreich fnrrnP1 ft nfz fo-itt r>,. k— r < _.. 9. Desgl. in der Dammstraße, 10. e- partements Tarn veranstalteten Bmiketts, an welchem 1500 Personen teilnahmen, eine längere Rede, in welcher er die Kongreß für experimentelle Mychologie, Gießen, 19. April 1904. Rahnefeld hier um Erlaubnis zum Wirtschafl-bu Hause Schanzenstraße 2. 26. Gesuch der Auguste ^rickVt hier um Erlaubnis zum Kleinhandel mit granntotin i Hause Bleichstraße 21. 27. Gesuch des Franz Maas hn um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hacken.- straße 6. 28. Desgl. des Jos. Urmersbach hier für 6er. Keer und Alotte. Berlin, 19. April. Zur 40jährige nJubelfeier des Tages von Düppel wurde gestern nachmittag ein Festzug von altenKriegsveteranen durch dieStadt veranstaltet, die an der Siegessäule einen Lorbeerkranz mit der Widmung „Für die 1864 gefallenen Mitkämpfer ntederlegten. Das Elisabeth-Regiment, das bei der Erstürmung der Düppe- ler Schanzen sich hervorragend beteiligt hat, feierte den Gedenktag durch ein Liebesmahl im Offizierskasino, an dem auch der Kronprinz sowie der Kriegsminister und Generaloberst von Hahnke teilnahmen. J Grunde e-L aus welch« "' dm netten btt" teilweise zu °-- bezügl'ch bc8 q Verwundung Generälen zu die während bJ aus Briefen, « auch mit Mc Genüge hcr°° sächliche Aufste andern nur r und, sich f°J berechtigten ® xrilppenbeweg späterer Erken bewerkstelligt Rettung vor hätten. Anhc allgemein vers Mainz, Vernehmen no revidierten S Prooinzialordl vorzulegen. C Landes wurde Äußerung au Worms ihrer lcndwirt Rede, i- der in der e sten r seinen Standp Landwirtsä Landwirtschaft nommen, sich des Freiherm ist gegenwärti Passus, in bet genommen roii geleiteten Wir zücht — ohne lüsten betriebe veranlaßt, gesel zu verhindern, Zweck aufgebrc zu hoch belaste i m Großherz überhaupt i eS gibt sogar a welchem sich bit belaufen. Unb nodj schärfer f da? neue ®eme W gchrttt. UN Interesse detz Staatsgelder mr großer Nutzen d Frankfui heute der jedes $ Herren abgeha der sich viele re ?üch zu Löwer lung folgen ein mit ihren Dam, Geschlechter: Lö Sohenlohe - Bai Wernigerode, Ca Steinfurt, Sa Äenburg. Bir Waldenburg, Limpurg, St'olb Schwaigern, G Notenlöwen. Ausland. London, 18. April. (Unterhaus.) Kciegsminister Arnold Forster erklärt, man hat die Ueberzeugung, baß der Mull ah ausitalienisches Gebiet geflüchtet ist und sehr schwere Verluste an Menschen und Vieh erlitten hat. Seine Streitkräfte seien zerstreut und er sei jetzt tatsächlich ohneAnhänger. In Hinsicht auf diese Umstände entschloß sich die Regierung, die militärischen Operationen abzubrechen und die im Felde stehenden Truppen zu reduzieren. Darauf bezügliche Befehle wurden bereits gegeben. (Bei den Nationalisten ironischer Beifall.) Brüssel, 18. April. In Erquelinne erfolgte heute nachmittag die Gegenüberstellung der in Lüttich und Paris verhafteten Anarchisten, welche in dem Lütticher Attentat kompromittiert sind. Die französischen und belgischen Justizbehörden hatten vorher an der Grenze eine _ längere Unterredung. I Prozesse in btt Netzhaut und der nervösen Gehbahn" und Paris 18. April. Der Ministerpräsident CombeS hat Feststellung der Möglichkeit innerer und äußerer Ausfall-- uber sieben bretonische Bischöfe die Gehalts sperre erscheinungen und der Kombination derselben zu erklären, verhängt. Prof. Schumann-Berlin beschreibt einen unge- — Der Handelsminister Trouillot hielt in Castres wohnlichen Fall von Farbenblindheit (er selbst, gslegenttich eines vom demokratischen Komitee des De- ' " — In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen die Vorlagen betreffend die Beförderung lebender Tiere auf Eisenbahnen, der Entwurf von Bestimmungen über die Beschäftigung von Arbetterinnen in Meiereien (Molk, r e i e n) und Betrieben zur S t e r i l i s i e r u n g der M i l ch. Zugestimmt wurde dem Ausschußbericht betreffend drei Abkommen über internationales Privattecht vom 12. Juni 1902, dem Ausschußbericht über die Denkschrift betreffend die Verwendung des in der zwetten Ergänzung zum Haushaltsetat der Schutzgebiete auf das Rechnungsjahr 1004 unter Kapitel 1 Titel 14 Ausgabe für das s ü d - west afrikanische Schutzgebiet bereitgestellten Fonds von zwei Millionen Mark. -9^01 ^Kassiere, VaugewerkZs »'hon der Jnval sestgestellt. , * Hambul 9ab der St 7- Revolv ^ wundet. t $tier, i "" -Md.' i Landwirts ejnft üetbr^nnfe 9 firr^^ra66u nach Der ^er??^^ur öie 91,4 ^arnij rxK ««* .6e' t unb^u bofi Deutsches Deich. Berlin, 18. April. Man meldet aus Syrakus: Der Kaiser unternahm heute nachmittag mit dem Gefolge einen Ausflug zu Wagen nach dem alten Steinbruch Lato- mia de Capuccini, wo der Dee eingenommen wurde. Der Kaiser sprach telegraphisch dem König von Griechenland sein Bedauern aus, nicht nach Korfu gehen zu können. Der Kaiser trifft am 22. d. M. in Manfred onia ein und besucht den Monte Gargano mit dem Heiligtum und dem Anjouschloß. des Gießener Stadtwaldes nördlich der Licherstwße i Fluchttinienplan für die Gr. Mühlgasse; hier: Einspn.L Heinrich Noll VII. 14. Ueberbrückung des Schoorgraben? " der Wcstanlage. 15. Bebauungsplan für die Zchwar-^- 16. Kauf zwischen Adolf Moog Eheleuten und der 17; Verkauf von Bauplätzen an der Roonstraße. 18. V' besserung de§ Viehmarktplatzes. 19. Sielbau; hier: Vecaebü.- von Arbeitsleistungen. 20. Die Lieferung des für die -lübnii Verwaltung im Rechnungsjahr 1904 erforderlichen . Papiers und Schreibmaterials. 21. Errichtung uon Mau6- für die Israeliten auf dem Friedhof am Rodiberg. 22 Krankenversicherung der nicht angestellten Bureat^^- 23. Zuschuß zu den Vorarbeiten für eine Eisenbahn oberndorf—Gießen im Anschluß an die Babn iWrn-r- Usingen—Wetzlar. 24. Die Hessische Landeshypothelcn^, hier: Zeichnung von neuen Aktien. 25. Gesuch b.'= & ven Aufstand Geschädigten durch öffentliche Hilfsleistungen tur Wiederaufnahme des Wirtschaftsbetriebs in Stand gesetzt werden. Aus dem Umstande, daß die Geschädigten sich Int Vertrauen auf den Schutz des Reiches in dem Schutzgebiet angesiedelt haben, lasse es sich auch rechtfertigen, sie gegenüber der eingetrctenen Schädigung wenigstens in ihren notwendigen Lebensbedingungen zu schützen und in ihrem Haus- und Nahrungsstande zu erhalten. Aehnliche Erwägungen hätten gegenüber Schäden aus Elementarereignissen zu dem Erlaß des preußischen Massernotstands- gesetzes von 1888 und des bayrischen Hochwassergesetzes von 1899 geführt. Tie staatlichen .Hilfsleistungen sollen nebeneinander als Beihilfen und als Darlehne gewährt! werden. Die Denkschrift nimmt an, daß die ungünsttgen Erfahrungen mit der Rückerstattung von Darlehen, insbesondere in Preußen, sich im Schutzgebiet in noch höherem Maße zeigen würden. Die Form von Darlehen würde daher ■nur dort am Platze sein, wo sie zur Aufrechterhaltung der Kreditfähigkeit der Geschädigten ausreiche. In allen Wrigen Fällen werde grundsätzlich und in erster Linie die Form der Beihilfen ohne Auflage der Zurückerstattung WU wählen sein. Berücksichtigt werden sollen auch solche Ausländer, die dem Schutzgebiete gute Dienste im Kampf gegen die Eingeborenen geleistet haben. Für die Gewährung von Beihilfen soll grundsätzlich als Vorbedingung ver- 'langt werden, daß sich der Geschädigte möglichst unter entsprechender Sicherheitsleistung zum Weideraufbau seines Anwesens und zur Fortsetzung seines Wirtschaftsbetriebes im Schutzgebiet verpflichtet. Handelt es sich um eine Person oder Gesellschaft mit einem Landbesitz, der ihre derzeitige Wirtschaftsgrenze übersteigt, so soll die Hilfsleistung von der Abtretung eines angemessenen Teils des nicht bewirtschafteten Landbesitzes an den Fiskus zu eigenem Etgenftrm abhängig gemacht werden können. Die Verpflichtung zur Fortsetzung des Geschäftsbetriebes soll nur ausnahmsweise erlassen werden, wenn wie im Fall der Witwen und Waisen die Weiterführung des Betriebes untunlich ist. Hier aber werde es billig sein, die Abtretung des Anwesens an den Fiskus zum Wgentum zur Voraussetzung der Hilfsleistung zu machen. Die Beihilfen sollen außer in barem Gelde oft in Gestalt von Lebensmitteln, Saatgut, Baumaterialien, Handwerkszeug usw. verabfolgt werden, auch die Anweisungen auf den bewilligten Betrag nicht auf einmal, sondern nach Maßgabe des Bedürfnisses erfolgen. Die Bemessung der Beihilfen soll einer Kommission von 5 Mitgliedern unter dem Vorsitz des Oberrichters in Windhuk übertragen werden und die Kommission zur Gewährung von Vorschüssen, vielleicht bis zu 1 Million Mark, ermächtigt werden, damit die Geschädigten ohne Verzug mit den Miederherstellungsarbeiten beginnen können. — Die preuß. Minister für Eisenbahn, Handel, Kultus, Finanzen und Landwirtschaft fordern in einem gemeinsamen Erlaß an die Oberpräsidenten zur Bekämpfung der schwindelhaften Ausstellungen im Verwaltungswege auf. Es sollen keine Lotterien genehmigt, keine Staatsmedaillen bewilligt, kein Frachtnachlaß für Ausstellungsgut gewährt werden, keine Beamten den Komitees beitreten. — Wie die „Nationallib. Korr." von Vertretern ver- /chiedener Regierungen hört, ist man im Bundesrate durchaus nicht gegen die Annahme der Resolution Müller- Meiningen-Stockmann seitens des Bundesrats, betreffend die Befristung der Zeit, innerhalb welcher der Bundesrat zu den Reichstagsbeschlüssen Stellung zu nehmen verpflichtet sein soll. | Nach den Begrüßungsreden und der Konstituierung des Vorstandes erhielt als erster das Wort. Dr. V. Henri- Paris „Ueber die Methoden der Jndividualpsychologie". Der Vorttagende gibt einen kurzen Ucberblick über die von der Pariser Schule, insbesondere von Binet in Gemeinschaft mit di em Vortragenden seit 1895 ausgeführten eingehenden Untersuchungen zur Psychologie der individuellen Unterschiede. Unter Ablehnung jener kurz dauernden psycho- logtschen Untersuchungen, die in wenigen Stunden ein psnchol°gisch-z Signalement der emzelnen Persönlichkeit zu. ,.™D. .o. ^„al. ueB -,DI. urmersDam [llr „ siebten, wte etwa die Bertrllonage ein anthropologi- Asterwea 12 sches, haben Binet und Henri in methodischer Weise Monate « s,, m , und Jahre hindurch an einem möglichst gleichartigen f \ baulichen, terial nach bestimmtem Plane Versuche angestellt Die Ver- stellungssaal stnd soweit fettig gestellt, joday h suchspersonen waren Schüler von zwei französischen Normal- '^llung nunmehr bestimmt am kommenden Sonntag -- schulen, sie befanden sich alle im Alter von 17—19 Jahren, wnd' Die zur Ausstellung kommende SonderauSsirllungM batten alle einen möglichst gleichen Bildungsgang durch- Prof. Ernst Zimmermann-München, wclchc i.; Qemacfyt und befanden sich auch sonst unter annähernd wälde und Zeichnungen aufweist, wird wobl afiQtmrjii? Versuchsbedingungen. Bei diesen Personen wurden Interesse unserer Kunstfreunde wachrufen, tiefe ftolleltwn rSIw ÄmUn9ei1 "Epischen und physio- war zuletzt in Leipzig, Darmstadt und Heidelberg Anlagen gemacht (Körpergröße, Brustumfang, •» Der Bienen-rÜchterverein für Gicftn und Atmung, Puls, Kapillarpuls, Schlaf, Träumen Arbeits- -oienenzucylervete^n sur ...... kapazität). Außerdem wurde die Muskelkraft und Ermüdung £ bun g hielt am vergangenen -sonntag irr. . mit dem Kraftmesser festgestellt. Redner erklärt ferner die H?Quer' Bahnhofstraße, seine 2. diesjährige BersmmUim c- Konstruktion eines Apparates für Messung der Geschwindig-1 roQr fthr gut besucht, was wohl der reichhaltig keit von Bewegungen und eines zweiten, der es in beauemer l ordnung, aber auch dem prächtigen FrühjahrSwctter ;n’-' und exakter Weise ermöglichte, „automatische" Bewegungen.schreiben war, und bot jedem Besucher so viel Beleb M fixieren und zu untersuchen. Zur Bestimmung der indi-I und so viele praktische Ratschläge, daß wohl feiner nn Quellen seelischen Verschiedenheiten wurdeir mannigfache befriedigt nach Hanse ging. Ober-Postassistent ttumvi-^^' Methoden an^wendet. Es wurde die Schnelligkeit der Reak- refettette über „die Ein-, Ueber- und Auswinleum' f: Gedächtnis durch Biene" und gab in wohldurchdachter Rede au» «- Ly«» tenlaoen b0It Zahlen und sinnlosen vLilbenrethen,«s.:» Hrinine Wörtern, Sätzen mit verschiedenem Inhalt geprüft (durch 7k 9o?' cm ^-2 lins letztere? Bcrf-chr-n foHten zugleich die Beziehungen zur DOn M 8‘b‘n»' -W°S ist h.ergegen -u Verstandestätigkeit untersucht werden). Es wurde ferner ^ger Diskussion. Vorher ermattete ber '■ die Fähigkeit im Mdieren steigender Zahlen mit steigender Vereins Bericht über die am 5. dS. Alts, statkqe.'a.k - Aufmerksamkeitsleistung geprüft, die Geschwindigkeit von schußsitznng des Oberhessischen Bienenzüchteroereinö, ber • Associationen und die Suggestibilität festzustellen gesttebt. 862 Mitglieder zählt, sowie über Depot-Angelen-n: Zur Prüfung der verwickelten Verstandesfunktionen wurden Zum Schluffe fand GratiS-Vetteilung von Phazclla r ^'ombtnattonsversuche (zum Teil nach Methode Ebbinghaus) einer der besten Bienen-Nährpflanzen, statt. Die näch^^' anaesteNt, schließlich auch geometrischei Vorstellungsfähigkeit sammlung wird voraussichtlich am 15. Mai in Gießen und mathematisches Denken untersucht. Dte Versuche er» } streckten sich über Monate und Jähre in großen Zwischen- K u w, i; lefen °- Zräumen. Ihre Resultate offenbarten nach Henri zwar viele! „Münchener Jagen interessante Tatsachen, erreichten jedoch das Ziel, die indi- legende Rottz: ... >. viducllen Unterschiede genau zu fixieren, nicht. Gerade charak- 1OO ?te.49. ""d 50 der ^Dtschen.Gemkml^Z-l r ...» Eigenschaften lz. B. poetische Begabung) n^°i2 >um ° ^68 dieser sich au, diese Weise nicht feststellen. Henri wM des- Beengung ^st erst nad> eingetretenem geftattet. Ausn°d^° paft diese Methoden durch exakte wis enschaftliche Be- bedür-fen der GenehmiAng 8es Bürgermeister-s/ ^^^bung (wie in der Zoologie rc.) ergänzt wissen. Wir haben sofott Einsicht in die in der dieser Weise sind von ihm und Bmet rate Anzahl be- Druckerei gedruckte Friedbofs- and BcgräbniSorbnung - äbs ss ä# «•“ Ä- « " *' ÄS* Latz-KvrlS^-, P?°s^Dr. «e,. Den 2. Vorlrag halt Prof. Dr. ®. Elias Müller- Scher^crlaubt^'dü!ch'd^Druck^h«°°^eh°b-n» Der Vortragende sucht Erscheinungen an Farbenblinden Versicherung glauben, daß auch m be« und zwar solche, die durch den Ausfall gewisser Funktionen bürfniS zum Ettaß einer btz-g«melsterltche- den 17. Avril sand irn Reichen Saale eine 1 . (iflun3 ?'?^^^^^hrungen, suchen im Wesentlichen die AuS- hiesiaen Kri>aerver7i»tr unter ferfruetfer . • falls-Erscheiuung-n an Farbenblinden durch bet «mk. -h D6Mleui«ant ßof6ei6e„ über: .Die Schlacht bei S-dan , OB« ^runbergerftra6e. 6. Uebernahrne bertzü^ sichtslos feststellen, ob es im Ministerium unehrliche Beamte aElee 'Clten5 bcr Stadt. 7. Fuhrwerksverkehr in bem ' gebe, oder ob der Er Minister ein Verleumder sei. ^ach den Häusern Westanlage 17 und 19. 8. Desal w >. Wien, 18. April. Wie verlautet, wird die Regierung Wolkengasse. 9. DeSgl. in der Da mm straße loJ den Delegationen eine Vorlage wegen Erhöhung der einer Fernsprechleitung für die Eisenbahn-Betriebsin.n^ '- Torpedo flotte vorlegen hier. 11. Unterhaltung der Anlagen vor dem Um^ Konstantinopel, 17. April. Nach Meldungen des gebäude. 12. Anlaae einer Kiesarube an hnr Walls von Bitlis lehnte der armenische Bandenchef Andranik>^- - - - • ■ - ""Zgrübe an bet 7. ben Unterwerfungsvorschlag des Bischofs von Musch ab. Andranik brannte drei kleine armenisch-kurdische Dö rfer im Sandschak Gendsch nieder, deren Bewohner den Anschluß an Andranik verweigert hatten. Ferner griff eine seiner Banden ein fünf Stunden von Bitlis entferntes Dorf an und tötete dort 30 Mohamedaner. Der Pattiarch der türkischen Armenier, Ormanian, wurde vom Jildis ■beauftragt, noch einmal durch den Bischof von Musch Andranik bewegen zu lassen, die Missetaten einzustellen. Wetter § Allsißmung aufgefordert. (Frkf. Ztg.) am und Telephonischer Kursbericht» •M- il/6% Oesterr. Silberrente 100.80 -Anl. 4*/,% äussere Argentiaer Bed. Himmel Sonnenschein 69 82 79 4 4 2 Ein geisteskranker Kommis ihm unbekanntes Mädchen Das Mädchen wurde ver- 747,7 749,4 748,8 8,2 8,6 7,3 der Eifelortschaft Leid en- das Wirtschaftsgebäude eines +14,0 + 12,2 + 10,1 Oe st. Kredit . . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . | ■ß Tilrkenlose . . . 4% Grieoh. Monopol April 1904. ein ab. Höchste Temperatur Niedrigste 22t 9" 7»s . 100.05 . 103.30 . 60.10 . 59.80 CD Anfangs- u. . 202.10 . 216.- . 134.50 . 190.— . 196.30 4% Unfcar. Goldrente 4°/■ Italien. Rente , 4,/154 Portugieser , s0/ Portugiesen. . . IH C. Türken . . April. . 26.35 . 87.00 . 103.70 . 103 30 . 201.40 . 183.20 . 135.00 . 148.10 . 151.10 . 137.80 . 14.00 . 192.00 . 240.00 . 189.50 . 196.50 gab a.cf der Straße auf vier 7 ütioolverschüsse itiet, 18. April, borm murde das Haus vermischte». 'dr?r ^Vorwärts" meldet aus Reichenberg (Vogtl.): Derst-zssierer KrauS der hiesigen JnnungSkrankenkasse der Lbuciewerksmeister ist verschwunden. Bei einer Re- visic »'ra Jnoalidenkafse wurde ein Fehlbetrag von 5917 Mk. Schlußkurse. 201.25 215.40 134.50 189.60 195.70 festgsML 'h imburg, 18. April. Kunst und ZSisseuschäft. — Die russische wissenschaftliche Akademie hat einen Preis von 5000 Rubel ausgesetzt für denjenigen, der die ganze oder einen Teil der wissenschaftlichen ExpeditionToll nach dem Nord- p o l auffindet. 2000 Rubel fallen demjenigen zu, der die erste Meldung geben wird, welche die Arbeiten der Nachforschung nach dem Verschwundenen erleichtert. NNE. NNE. N. Meteorolouisttie Beobachtungen der Station Gießen. 18. 18. 19. . 130.60 44.90 ri !i ^runbe gelegt habe, sondern Anszeichnungen, welche N !nrr r-M Bothig, „ St?»* SL Meta, Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Witterung in Oberheffen für Mittwoch, den 20. April 1904. Schwachwindtg, heiter, wärmer. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Neuelle Metdungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 19. April. Der Parteitag der deutschen Sozialdemokratie wird, wie der ^Vorwärts" gegenüber einer durch die Presse gegangenen unrichtigen Mitteilung feststellt, in der dritten Septemberwoche in Bremen abgehalten werden. Berlin, 19. April. Im Rathause fand eine Konferenz von Finanzmännern deutscher Staaten statt, die zur Lösung einer Umfrage einberufen worden war, über die bei der Aufstellung von Haushaltsplänen und JahreS-Rechnungen maßgebenden Grundsätze. Jena, 19. April. Hier wird unter dem Vorsitz deS Professors Dr. Waldeyer die Sitzung der deutschen anatomischen Gesellsch aft am 28. und 29. April abgehallen werden. London, 19. April. Der Chirurg Sir Henry Thompson ist hier gestorben. — Die „Morning Post" meldet au§ Pretoria von gestern: Der Polizei ist es gelungen, den Führer und sechs Mitglieder der Bande von Holländern gefangen zu nehmen, die nach dem Leiden- burg-Distrikt unterwegs waren, um Banken und Läden zu berauben. London, 19. April. „Daily Mail" meldet aus Petersburg, Großfürst Cyrill habe durch seinen Vater mehrfach den Zaren darauf Hinweisen lassen, daß Admiral Makarow in unglaublicher Weife das Geschwader von Port Arthur aufs Spiel fetze. Als Makarow hiervon Kenntnis erhielt, verlangte er die sofortige Abberufung des Großfürsten Cyrill. Interlaken, 19. April. Das größte Hotel in Wengen, das Hotel National, steht in Fl ammen. Wien, 19. April. Die Ernennung des Bischofs Bauer von Brünn zum Erzbischof vonOlmütz erfolgte durch die ausschlaggebende Empfehlung des Fürstbischofs Dr. Kopp. Tokio, 19. April. Angesichts der Anteilnahme des amerikanischen Gesandten an den japanischen Siegesfestlichkeiten, welche mit den Erklärungen des Präsidenten über die Neutralität der Union-Regierung nicht in Einklang steht, befürchtet man nach hierher gelangten Meldungen aus Petersburg, daß eine russische Intervention für später zu erwarten sei. L. Washington, 19. April. Dem Staatsdepartement zugegangenen Nachrichten zufolge sinb bei Azua in ber bominikanischen Republik umfangreiche Petroleum- felber entbeckt worben, bie reicher sind als die bekannten Petroleumfelber von Beaumont in Texas. Das Petroleum liegt dicht unter ber Oberfläche unb kocht, als ob es aus einem vulkanischen Krater käme. Ein amerikanisches Syndikat sicherte sich bereits eine Konzession auf 220 000 Acres des neuen Petroleumlandes. Man schätzt, daß bei ber rohesten Bearbeitung eine tägliche Ausbeute von 300 Faß, bei ber Anwenbung moberner Hilfsmittel eine Ausbeute von täglich 2500 Faß Petroleum bei Bohrungen in geringster Tiefe erzielt werden kann. Danksagung. Für die uns anläßlich des Hinscheidens unseres lieben Söhnchens und Brüderchens Erich von allen Seiten dargebrachten Beweise herzlicher Teilnahme sagen wir innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Heck. Gießen, den 19. April 1904. 8635 Danksagung bei 02228 Gießen, den 19. April 1904. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Edel. Familie Krieb. In das Genossenschafts-Re- gister wurde deute bezüglich der „Gießener Omnibus-Gesellschaft e. G. m. b. H." zu Gießen eingetragen: An Stelle des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes Eduard Hanau ist Kaufmann Max Friedberger zu Gießen in den Vorstand gewählt. 3626 Gießen, am 15. April 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. In unserem Handelsregister wurde heute die Firma Jacob Heller in Lich gelöscht. [3629 Lich, den 16. April 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Bekanntmachung. Ter am 1. Mai d. I. in Kraft tretende Sommersahrplan unseres Bezirks liegt in der Zett vom 16. April dis L Mai d. I. in den Dienstzimmern der Stalions- vorstände zur Einsichtnahme offen. Die wichtigeren Abweichungen gegen den seitherigen Fahrplan sind in einer beigefügten Zusammenstellung angegeben. 8642 Frankfurt a. M., im April 1904. Königliche Eisenbahndirektion. Verpachtung. 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