MeNeHitlN »listig äntlicb» l ern nicht vertrug«, v er Hohenlohe'^', setzt wird. täglich. lert' ——iN peta illigpenvatvttU-ktiü fcinftcn Spejidilöl« c und üdtt'Iaptt» ltz für Seibcfpanm; iwaUhreStoft^ z-ZritleinIedriißM vdAnagMW' Sodel, Wanö ul M | to gröfcitt XM\ I ljschM 19 - am Vrach i MB'" E , , Sieluf®1 .a flei”’ I »Jfefe ä’Äft *■■ Ulgtt MM« Ms-Ge|M > Sentawet[i4trten ^; non 69 Folien M tkl*' G. B- §, Sonntag, ,dt° 2V ’’’JS WM Ml * Nr. N7 Samstag 19. März 1904 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amts- unb Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu UniversitätSdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.V. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. r Anzeiger Gieße«. Zweites Wlatt. 154. Jahrgang C Die „Gießener Zamilienblätter" werden dem @ fir 11 lOs» fl gf s| »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der W* D WW fL & S ’S «ßL, BILIä 81 1L hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. V 8 W m V V V xr *b v" |3 v Sr w Die heutige Plummer umfaßt 24 Seiten, yrluinntimidjung. 9etr,: Die Mathildenstistung für die Provinz Oberhcflen. Tie diesjährige Hauptversammlung der Mathildenstistung für die Provinz Oberhessen findet DienStag, den 29. März 1904, vormittags 11 V, Uhr, im RegierungSgebäude zu Gießen statt, wozu die verehrlichen Mrglieder der Stiftung ergebenst eingeladen werden. Tagesordnung: 1. Prufurg der Rechnung pro 1903. 2, Verteilung des Ueberschusses aus 1903 zur Unterstützung gemeinnütziger Anstalten. 3. Festsetzung des Voranschlags für 1904. 4. Ergänzungswahl des Vorstandes. Gießen, den 17. März 1904. Der Vorstand der Mathildenstistung für die Provinz Oberhesien. Dr. Breidert, Großh. Provinzialdirektor. Krlmnnlmachung. Die am 9. l. MtS. angeordnete Sperre des Burggrabens roic> hiermit aufgehoben. Gießen, den 18. März 1904. Großherzogliili-'c >olizeiamt Gießen. Hechler. Dolilischr Tagesschau. ZeutrumS-Sprodigkeit. R. Berlin, 18. März. Tem Schatzsekretär Frhrn. v. Stengel hat das Zentra m eine umfangreiche Ferienaufgabe zudiktiert: er soll noch mehr finanz statistisch es Material bei* bringen als Unterla ge für die kleine Reich s- stilba n z r e f o r m. Also will es Herr Müller-Fulda, bei Lüh le Rechenmeister der ausschlaggebenden Partei. Eine proMsche Bedeutung kann seiner Forderung nicht zuerkannt :ji<. eil, denn er verkannt, was kein Schatzselretär, und inemi es Herr Müller-Fulda selbst wäre, zu leisten vermag: näirllich hellseherisch die Zukunft zu durchdringen und zu |oßcm, wie die Finanzlage des Reiches nach dieser und jener Richtung hin sich wohl gestalten werde. Frhr. von etengel will versuchsweise dieser undankbaren Ausgabe sich Aia.ziehen und unter die Propheten gehen. Menn die Zu- lunfü aber seine Voraussage nicht bestätigt, wer will ihm einem Vorwurf machen? Tie Sprödigkeit des Zentrums Mmüber der Lex Stengel ist indessen nach Auffassung parla- moarischer Kreise weniger aus grundsätzliche Abneigung piückzuführen. Man „markiert" jetzt Unzugänglich k e i t wohl besonders aus dem Grunde, um den Glauben nicht aufkommen zu lassen, daß das Zentrum in der Auf- -:bumg des Jesuitenvaragraphen ein Geschenk, einen ^ielbesdienst, erblicke. Der Etatsredner des Zentrums ::i der Generaldebatte, Abg. Tr. Schädler, hatte so imoL-te und umständliche Bedenken gegenüber der Lex riergel keineswegs angetündigt. Auch Frhr. v. Stengel, ..novhl Katholik und Süddeutscher, spürt also die Ecken lld Kanten des Angewiesenseins auf das Zentrum. Die Spuren Bilses lkasrckgt der „Vorwärts" mit kennzeichnendem Eifer. Das shzialoemokratische Zentralorgan verzeichnet, daß Bilses Jo man" in 130 000 Exemplaren verbreitet worden ist, von Stiern nicht weniger als 70 000 Exemplare aus Oesterreich wch> Deutschland gekommen sind. Menn der „Vorwärts" mit Erstaunen nur sehr wenige Offiziere unter den Be- Wlern findet — soweit das vom Verleger aus Eon* tttjlläert werden kann — so wird anderen Leuten die Zurück- jdnung der Offiziere gegenüber dem Machwerk ihres ehe- mijjen Kameraden sehr begreiflich und sehr sympathisch eeJ „inen. Da Bilse durch seinen Aufenthalt im Straß- dtjggir Gefängnis einstweilen persönlich den Vertrieb seines ,^'mans" nicht wahrnehmen kann, so hat er ein litera» rr.i>«S Bureau mit der Vertretung seiner Interessen betraut, M dieses verkauft jetzt mit Erfolg das Verlagsrecht sfi: alle europäischen Sprachen! Der „Vorwärts" ver- foiicct ferner oie Kunde, daß Bilse für „Berufs- und Ent- Wluingsromane" Schule gemacht habe. Aus den versckM- roniten Berufs kreisen sind dem Bilse-Verleger Angebote zur Äjeirung solcher „Dichtungen" gemacht, angeblicy auch von em GYmnasiasten, der die Welt durch Enthüll- von Gymnasiastenskandalen erfreuen will. DS können ja schöne Räuber-Geschichten werden! Alan er- mst leicht, welches ergibige Feld literarischen Freibeutern i-ih eröffnet hat. Ter „Vorwärts" meint, daß der „Be- ,-zi>. und Enthüllungsroman", ,^rnst durchgeführt von ;li® begabten Autor", „der alten F-reytagschen Forder- «zz, wonach der Roman das deutsche Volk bei seiner Ar- )»iit aussuchen soll, am ehesten und im modernen Sinn mtcht >verden könne". Also BUse und seine literarischen ^ü'sblger in spe, den „Gymnasiasten" nicht zu vergessen, ^jmhern das deutsche Volk bei seiner „Arbeit" auf! Dre • AiWssung ist zwar lächerlich uiw kindlicht, dient aber dazu, . u- isas Erscheinen antinationaler Agitationsschriften in ' -Äsiallt von „Berufs- und Enthüllungsromanen" vorzu- I teilten. ______ Aus unü Kund. Gießen, den 19. März 1904. •* Personalien. Der Steueraufieheraspirant Valentin fMimhöfer aus Völkersbach wurde zum Steueraufseher er* x imnU — Zn den Ruhestand versetzt wurde der Bahnwärter in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft, Johannes Kilian zu Bürstadt. — Alieeschule Gießen. Zum Beginn der Aliceschule sei für Interessenten kurz erwähnt, daß wesentliche Aenderungen im Lehrpläne früherer Zeit nicht vorgenommen sind. Wünschenswert für Manche schien es uns, den Weißzeugkursus in zwei Abteilungen einzurichten. Cs findet also der eine Kursus vormittags, der andere nachmittags statt. ** Kunstverein. Tie Ausstellung Richard Kaiser- scher Landschaften hat sich um ein großes Bild aus hiesigem Privatbesitz vermehrt, das die neuliche geschilderten Vorzüge seiner Knust höchst lehrreich in sich vereiniat. Es sei bei dieser Gelegenheit ausgesprochen, daß der Verein sich freuen würde, wenn er (was die Redaktion in Vorschlag brachte) dem Gießener Publikum die ganze jetzt in Frankfurt befindliche Ausstellung der Münchener Sezession vorführen könnte- da das aber schwerlich gelingen wird, so möge man sich an dem einen, aber hervorragenden Münchener Sezejsionisten, der uns diese stattliche Sonderausstellung bereitet, um so mehr erfreuen. B. S. "Geflügel-Ausstellung. Der Geflügel - und Vogelzucht-Verein für Gießen und Umgegend (Eingetr. Verein) plant zum Herbst eine große allgemeine Geflügel-Ausstellung. Der Verein, welcher sich weithin des besten Einsehens erfreut, hofft bei dieser Veranstaltung auf eine ganz außergewöhnlich rege Beteiligung der hervorragendsten Züchter. ’’ Der bevoMehen de Umzugstermin fürW ohn- ungen ist ein sehr ungünstiger, da der 1. April auf einen Feiertag, den Karfreitag fällt. In § 193 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist bestimmt, daß, wenn an einem bestimmten Tage eine Leistung zu bewirken ist und der bestimmte Tag auf einen Sonntag ober einen am Leistungsort staatlich allgemein anerkannten allgemeinen Feiertag fällt, wie dies hier mit dem Karfreitag zutrifft, an die Stelle des Sonntags oder des Feiertags der nächstfolgende Werktag tritt. Dies ist also hier der Samstag vor Ostern, auch ein Tag, der sich für Familien gerade nicht als Umzugstag eignet. Es wird wohl in manchen Fällen zwischen den Interessenten zu einer Verständigung kommen müssen, die einen Umzug auch vor dem Karfreitag oder nach den Osterfeiertagen ermöglicht. b. Steinbach, 18. Marz. Als im Jahre 1842 die schreckliche Brandkatastrophe über unser Torf hereinbrach, da war eS Fürst Ludwig von Solms-Lich, der durch seine tatkräftige, wahrhaft fürstliche Hilfe sich in den Herzen der Steinbacher ein bleibendes Denkmal setzte. Von anderer Seite geht man nun daran, dem verdienten Mann noch ein anderes Denkmal zu errichten, und es werden in „Solmser" Gemeinden Gaben hierzu gesammelt. „Solmsisch" sind wir nun zwar nicht; doch ergreifen wir gern die Gelegenheit zu zeigen, daß die Steinbacher keineswegs vergeffen haben, was ein edler Fürst in Tagen bittrer Not an ihren Vorfahren getan hat. Darum wollen auch wir unser Scherflein bei* steuern, und es haben unsere kleinen Sammlerinnen bis jetzt schon über 60 Mark von etwa 150 Gebern zusammengebracht. Butzbach, 18. März. Wir lesen in der,Butzb. Ztg." folgende Zuschrift des Abg. Joutz: Da m Ihrem gestrigen Blatte eine Mitteilung sich findet, nach welcher sich bei der landespolizeilichen Abnahme der Bahn Butzbach— Lich mehrfache, die Betriebssicherheit der Bahn ge* fährdende Beanstandungen ergeben hätten, so ersuchen wir Sie, indem diese Mitteilung auf einer böswilligen Erfindung beruhen muß, bekannt zu geben, daß die Beanstandungen nur auf ganz nebensächlichen Gebieten, wie Grabenanlagen, mangelhaft breite ober kurze Uebergänge, Schadenersatzansprüche u. dgl., vorkamen, was auch schon daraus hervorgeht, daß nur den Vertretern der Großh. Regierung die Eröffnung der Bahn für den 24. d. Mts. zugestanden wurde, wenn zwei Angelegenheiten, eine vollkommene Planierung der Bahnsteige auf verschiedenen Stationen und Die Fertigstellung eines Nebengeleises in Butzbach bis zu diesem Termine Erledigung finden. Das sind doch keine die Sicherheit der Bahn gefährdende Beanstandungen, sondern Rückstände, die sofort erledigt werden können, und eß ist deshalb mit Sicherheit auf die Eröffnung der Bahn am 24. d. M. zu rechnen. Alsfeld, 18. März. Eine hier abgehaltene antisemitische Vertrauensmännerversammlung beschloß die Gründung eines „Wahlverbandes der Deutschen Reform Partei für den Wahlkreis Als feld- Lauter b ach-Scho tten". Tie Satzungen wurden angenommen und der Vorstand gewählt, dessen Mitglieder alle aus der Stadt Alsfeld genommen wurden. 1. Vorsitzender: Klavierhändler Geyer; 2. Vorsitzender: Malermeister Martin; 1. Schriftführer: Schneidermeister Leim; 2. Schriftführer: Weinhandler Malkmus; Kassenwart: Lokomotivführer i. P. Tern. Fernerhin wurden aus jedem der acht Amtsgerichtsbezirke noch 2—3 Beisitzer gewählt, sodaß oer Gesamtvorstand (nach der dem engeren Vorstand anbeimgegebenen Ergänzung) aus 21—29 Mitgliedern besteht. Ter Wahlverband tritt dem südwestdeutschen Landesverband der Resormpartei als körperschaftliches Mitglied mit einem noch zu vereinbarenden Beitrag bei. Für Zimmermanns Reichstagswahl wurden über 21 ME. gesammelt, wozu noch 25 Mk. des „Teutschen Sparvereins, Lauterbach" kommen. g. Alsfeld, 18. März. Heute beendigte die hiesige landwirschaftli che Winterschu le ihren 32. Unterrichtskursus mit einer öffentlichen Prüfung und einem feierlichen Schlußaktus. Zur öffentlichen Prüfung waren die Eltern der Schüler sowie Freunde der Anstalt so zahlreich erschienen, baß der geräumige Prüfungssaal bis zum letzten Platze gefüllt war. Als Vertreter der Großh. Regierung wohnte Oder- Regierungsrat Hölzinger der Prüfung bei. Er sprach am Schlüsse der Examina Lehrern und Schülern seine Anerkennung über die in der kurzen Zeit eines Winterhalbjahres erzielten Resultate aus. Die Schule war in beiden Klaffen von zusammen 36 Schülern besucht, wovon die 19 der oberen Abteilung heute nach erfolgreicher Absolvierung aus der Anstalt entlassen werden konnten. Die untere Abteilung zählte 17 Schüler, welche sämtlich versetzt wurden. Am Nachmittag vereinigten sich die Schüler und deren Eltern mit dem Lehrerkollegium zur Abschiedsfeier im „Deutschen Hause*. Hierbei boten die Gesangsaufführungen und die freien Vorträge der Schüler und die von einigen Herren ausgebrachten Toaste reiche Unterhaltung. — Am nächsten Montag, den 21. d. M., beginnt ein achttägiger praktischer Wiesenbaukursus, zu welchem sich bereits 16 Teilnehmer gemeldet haben. Weitere Meldungen werden von der Leitung der landwirifchaftlichen Winterschule noch bis Montag früh entgegengenommen. d. Mainz, 19. März. Am heutigen Samstag wurde die feierliche Inthronisation des neuen Bischofs um 6i/2 Uhr früh durch das Glockengeläute sämtlicher Kirchen eingeleitet. Kurz nach 8 Uhr vormittags zogen vom Bischofsplatz aus die auswärtigen Vereine und Teputa- tionen über die First- und Ludwigsstraße nach dem Tom. Wenige Minuten vor 9 Uhr setzte sich der Zug, an welchem sich viele Bischöfe beteiligten, vom bischöflichen Palais aus in Bewegung. Nach dem Einzug in den Tom nahmen die Geistlichkeit, die Vereine, die Abordnungen usw. im Mittelschiff Platz, die Bischöfe verrichteten vor dem Hochaltar ein stilles Gebet. Während des Gebetes erschien als landesherrlicher Kommissar Provinzialdirektor Freiherr von Gagern; er wurde von den Tomkapitularen Prälat Dr. Schneider, Tr. Selbst und dem Dompfarrer Goedecker empfangen und zu dem für ihn bestimmten Ehrenplätze geführt. Endlich wurde der neugewählte Bischof Tr. K irsi ein auf den bischöflichen Thron geführt, von welck)em er Besitz nahm, und alsbald wurde das Te deum ladamus vom Erzbisü)of Nörber angejtimmt. Während des Gesanges schritt der neugewählte Bischof segnend durch den Tom, auf dem bischöflichen Throne wieder angenommen, empfing er von dem TomEapitel und der Diözesen-Geistlich- Eeit die Huldigung durch Handkuß. Hieraus hielt der neu* geweihte Bischof eine kurze Ansprache an den Stufen des ^yores, worauf er feierlich den bischöflichen Segen erteilte. Nach Vollendung des Saflußgeberes wurde das Gebet für den Landesherrn angesttmmt. Frankfurt a. M., 18. März. Für die Jahrhundertfeier der Philanthropins ist das Festprogramm aufgestellt worden. Das Fest wird am 14. April eingeleitet werden. Für Freitag ist ein Schauturnen vorgesehen, und den Abschluß bildet eine gesellige Vereinigung am 16. April. Insbesondere haben die Tarnen Frl. Alice Aschaffenburg und Lony Eppstein sowie die Herren Konzertmeister Alfred Heß, Friedrich Heß, Adolf Müller und S. Würzburger die Aufführung des musikalischen Teils und Herr Alfred Auerbach die Regie des dramatischen Teils übernommen. Am Abend des 9. April findet eine von dem Verein ehemaliger Schüler des Philanthropins veranstaltete Vorfeier statt. Vom 10. April an wird im Schulgebäude eine Ausstellung geöffnet sein; als Erinnerungen an die Geschichte der Schule sind schon jetzt, hervorragende Werke namhafter Künstler, welche ihre Schulbildung dem Philanthropin verdanken, angemeldet. Die Anmeldungen für Karten für die einzelnen Veranstaltungen kann schon jetzt erfolgen und hat unter Benutzung von Bestellformularen zu geschehen, welche im Bureau des Festausschusses (Schillerstraße 22, 1) zu haben sind. s. Wetzlar, 18. März. Zum erstenmal war in diesen Tagen den Zöglingen der hiesigen Präparandenschule Gelegenheit gegeben, sich an der Aufnahmeprüfung für baß Lehrerseminar zu beteiligen. Von den 40 Zöglingen des ersten Präparandenkursus wurden 26 definitiv für erfolgreich erklärt und 7 provisorisch aufgenommen. Da aber in Anbetracht des herrschenden Lehrermangels mit Beginn beß neuen Schuljahres hier eine Doppelklasse eingerichtet werden soll, so findet nächste Woche nochmals für anderweitig vorgebildete Schüler eine Aufnahmeprüfung statt. + Von der Dill, 18. März. Die stets zunehmende Frequenz auf der Deutz-Gießener Eisenbahn-Strecke hat das Verlangen nach der Errichtung weiterer Haltestellen wachgerufen. So ist für baß im Kr. Wetzlar gelegene Dorf Edingen die Eröffnung einer Haltestelle in Aussicht gestellt worden. Es wird dadurch einem längst empfundenen Bedürfnis entsprochen, indem namentlich den vielen Arbeitern Gelegenheit geboten wird, leichter an ihre Arbeitsstätten zu gelangen. Vermischtes. * Essen, 18. März. Aus dem Bahnhofe Essen-West wurden bedeutende Unterschlagungen entdeckt. Bereits benutzte Fahrkarten wurden nochmals ausgegeben. Verschiedene Beamte sind vom Tienst suspendiert. * Hannover, 18. März. Ter „Volkswille" meldet, der welfisck)e Rechtsanwalt v. Tannenberg, wiederholt Reichstagskandidat der Stadt Hannover, habe den national- liberalen Kandidaten für die gegenwärtige Ersatzwahl in Lüneburg, Tr. INax Jänecke, Verleger des „Hann.Kur.", aus Pistolen gesordert wegen Verbreitung eines Flugblattes mit einem Urteil gegen Tannenberg, nach dem er 1890 wegen Beleidigung Bennigsens drei Monate Gefängnis .erhalten hatte. Kartellträger fei Reichstagsabg. v. Hodenberg. Jänecke als Reserveoffizier habe die Angelegenheit dem Ehrengericht unterbreitet * Mehr als 150 Zweikämpfe sind nach Nr. 6 der „Mitteilungen der Teutschen Anti-Duell-Liga" im Laufe des Jahres 1903 in Deutschland und Oesterreich ausge-, fochten worden. Nicht selten führte lediglich Trunkenheit zur Forderung. mit Marie Grau Hierselbst. Eheschließungen. dahier, mit Anna ein Sohn, Eduard. März. 13. Lina Flocke, 9 Jahre alt, Tochter des Wagen- 2700 2026 1 1 1 (1) 2(2) 1 1 Kl) 2 (2) 1(1) 1 März. 16. Ludwig .po'maim, Fuhrmann Marie Zintel, geb. Lauckel, hierjelbsl. Geborene. Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betresjendeii Krankheit auf von auswärts nach Aufgebote. März. 10. Ernst Gottlob Krämer, Gefreiter dahier, mit Christiane Luise Hcwlitzel tu Renningen. 12. Reinhold Gustav 'lolmnnes Slübs, Sergeant dahier, mit Katharine Schinin m Günterod. 14. Albrecht Karl Christian Ludivig Hahn, Reisender dahier, mit Emilie Henriette Charlotte Harnickel hierjelbsl. 14. Heinrich Schmidt, Soldat dahier, mit Katharine Klos in Rödgen. 16. Karl Treser, Fmanzaspirant dahier, mit Luise Philippme lietri hierjelbsl. 17. Wilhelm Karl Heinrich Aialjch, Relchsbantkasjediener dahier, mit Hermine Kalharine Stempel in Fraiikjurt a. 3)imn. is Heinrich Wagner, Schuhmacher dahier, nut Marie Grau Eingesandt. (Für Form und Inhalt, aut. t...u£ o^,er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redatlivn dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 17. März. 1. Voller, reiner Kaffee-Gef chmacr, oer oe.n u« Bohnenkaffees sehr nahe kommt. 2. Vollkommene Unschädlichkeit im Gegensatzzu^r nervenerregenden Wirkung des Bohnenkaffees. 3. Dauernd gleich bl eiben de Wohlbekömmlichim. 7 (4) 5 (3) Handel und ycrkdjr. URlibwirlschast. Getreidezollermaßiguug tu Spanien. Infolge der Steigerung der We,zen- und Alehlpreise Hal Nch die panische Regierung In einer beträchtlichen Reduktion der Em,uhrzolle aus diese Artikel veranlag g-fth-n. Ti- Aiaßregel ist jedoch nur als z-Uweidg zu Ilniversitüts Nachrichten. — ^n Freiburg l. Br. habilitierten sich, wie uns aus dem Großhcrzoglum Baden geschrieben wird: Bei der rechts- und staalswisjetijchastlichen Falultät Tn R o b e r t L l e i m a n n au^ Camburg jtir ^tatioualokonomie und Finanzwiffenschail. Ltefmann wirkte zuletzt als Prwaidozeni für Raiwnaloloiiomie und StatMlk an der Universität G i e g e n; bet der medizinischen Fakultät L>r. Wilhelm T r e n d e l e n b u r g aus Rostock, Aiistent am physiologischen Institut bei Geh. Hosrat von Kries, sur Physiologie. März. 9. Dem Taglöhiier Karl Albert . , ------ 9. Dem Taglöhner August Schaumburg em eobn, Willy. 9. Dem Hilisbremser Karl Bauer eine Tochter, Paula Elise Emilie. 9. Dem Eijendreher Elias Schön eine Tochter. 10. Dem Friseur Hermann Kuhl ein Sohn, Max Konrad Adam Karl. 10. Dem Bizejetdwebel Jojephar Brühler ein Sohn, Heinrich Ernst. 11. Dem Metzger- meiner Louis Euler ein Sohn. 11. Dem JnsUlulsvorsleher " ' " cx.r—12. Dem Wirt Mit Rücksicht auf die mit dem kommenden Frühjahre durch die Stadtgärtnerei vorzunehmende Instandsetzung der städtischen Anlagen möchte em Freund derselben nicht veriehlen, das Publikum daran, hinzuweijen, daß schon öfter beobachtet werden konnte, baß durch die in denAnlagen frei herumlausenden Hunde nicht zu unterschätzender Schaden angerichtet wurde. Auch ist es Anerkannt und unübertroffen ist d>e l‘k“.£mmenBteu Haut der wissenschaftlich und techmsch yollkomme Schönbeits-, Toilette- und mildesten Kinderseiie E^yrrholin - Seife Beweis: Glänzende Begutachtung von cirka Professoren und Aerzten- e Myrrholin - Glycerin a ist dat hervorragendste und w'rkungsvollste Präpar Haut und Teint. Bequeme Anwendung, £“et 1 lieber Wohlgeruch, der Liebling aller üamea IKyrrholin - Bilder Pracht-Sammd-Album Europa, dazu 400 verschiedene hoc interessante und belehrende Ansichten. Bestätige Ihnen gerne, dass ich mit der mir von Ihnen im Jahre 1894 gelieferten Wohnungseinrichtung in jeder Beziehung zufrieden bin. Giessen, 21 November 1902. Professor B ... bC,ra#Uiue N»a«zchr°u>k. In Köln hat sich unter der Firma E r d ö l b o h r g e s e l l s ch a s t Lüneburger H e i d e m. b. H. eme Gesellschaft gebildet, welche in der Lüneburger Heide nach Erdölen bohren und deren Verwertung übernehmen will. — S)te S t a n d a r d Oil Co. hat ihre Twidende aus 16 Toll, pro A Ne und Quartal herabgesetzt. Es erscheint dies enugermatzen auffällig, da die Einnahmen in dem letzten Winter sehr gut gewesen fuib. Tie Verwaltung der Donnersmarck Hut t e wird wieder 14 Proz. Dividende zahlen bei rund 2 Atill. Abschreibungen. Märkte. Giesten, 19. März. Marktbericht. Aus heutigem Wockenmarkt kosteten Butter pr. Pfd. 0.90—1.00 Alk., Hühnereier 1 St. 6-7 Psg. 2Stck. 00-00 Pfg., Gänseeier 00-00 Psg., Enteneier 8-OPsg, Käse pr.Stck. 6-8 Ps., Käjemaite2Stck. 5-6 Psg. (&rb en pr.lii er 21 Psg Zinsen pr. Liter 32 Psg., Tauben pr. Paar 0,80-1,00 Alk., Hühner pr.et. 1 3o i 40 Mk«, Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Alk., Enteii pr. ©tuet 1 70—2,20 WIL, Gänse vr. Pfd. 00-70 Psg., Ochiensleijch pr. Pfund 68—78 Psg., Kiih- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Psg., Schweme- sleisch pr. Pfund 60-72 Pfg., Sch.veinesleifch, gesa zen pr. P und 76 Pfa Kalbfleisch pr. Pfd. 62-74 Psg., Hammelfleisch pr.P,und 50-74P'g. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 All., We ivkraut per Stück 9-12 Pfg., per Zentner O.CU-O.OO Ml., Zwiebeln pr. Zentner 7 00-10 00 Ml., Aillch per Liier 18 Psg., Aepiel per Zentner 20 gis 25 Alk., in Körben 00-00 Pfg. Rühe 100 St. 3o-40 Pig. Matter aus einem Livensrom n. ' Das Neuigkeits-Weltblatt in Wien ist in der Lage, ein , Kapitel aus dem binnen kurzem erscheinenden „Lebens- , roman" des ehemaligen östreichischcn Lb.tl.utnantv Geza von Mattasich mitzuteilen. Treser Roman behandelt bie Beziehungen des Verfassers zur Prinzessinurse von Ko bürg und die tragischen Schicksale beider Liebenden. L-rr v Mattasich erklärt/ batz ihm jede Absicht, „Slandal" zu verursachen, völlig sernriege. Er will mit ^.arleg- unaen nur der Prinzessin zu Hilfe kommen und sich selber, der drei und ein halbes Jahr im Zuchthaus verbracht vorder Oeffentlichkeit rechtfertigen. (>te zwisu).en der Prtm zessin und v. Mattasich gewechselten und beschlagnahmten Liebesbriefe sind bekanntlich erst vor kurzem oem letzteren durch Gerichtsbeschluß wieder zurüflgegeben worden ) Ter Verfasser beginnt seinen Roman mit der Erzählung jener Umstände, die ihn mit der Prinzessin zusainmen- führten. Er nennt sie die „schönste , Die: er: 1 in seinem Leben geschaut Habe", und versichert, daß ihn von dem Moment an, wo ec sie zum erfienrnale ge^ehe batte eine tiefe Steigung für die Prinzessin ergriff. Reun Monatelang sahen und 'goüßten sie sich täglich m der ^auvtallee des Praters, ohne auch nur cm Wort mit* einmider zu sprechen. Erst auf einem.Ballseste ut Abbazia wurde er durch einen höheren Manneof sizier der Prinzessin vorgestellt, die ihn kurz daraus bat, ihr Stallmeister und Reitlehrer zu werden. Heber den Zweikampf, der zwischen Herrn von Mattasich und dem Gatten de r P r i n z e| | i fand, wird berichtet: „Im Februar 1898 emp, mg ich die Kartellträger des Prinzen, den Minister von Feservarh und den FML. Grasen Wurmbrand. Tie Bedingungen be^ Duells waren folgende: Dreimaliger Kugelwechsel und, 'wenn keiner der Gcgner verletzt wird, Fortsetzung mit den Säbeln bis zur Karnpfunjahigkeit. 18. Februar dem Geburtstage der Prinzessin, wurde der >)wrika npf im Wiener Reitlehrinstitut ausgetragen. Dre Prinzessrn, die sich am selben Tage in Nizza aufhielt, wußte davonnichts. Als ich, von zwei Offizieren meines Regiments begleitet, auf den Kampsplatz trat, kam Miniscer Fe^erkarh aus mich zu und schlug mir vor, mich dem Prinzen vorstellen zu ; fassen. Ich war meinem Rivalen nie vorher begegnet. । Aber ich weigerte mich und hatte mein Duell mit einem - Gegner, dem ich nie vorgestellt worden war. Der Prinz zielte auf mich: ich feuerte m die Luft und da ich nicht aetroffen wurde, ergriffen wir die Sabel. Auch bei diesem Gange wünschte ich, ihn zu schionen. Während des Kampfes ;wechselte ich mit meinen Setundanten einige Worte und einer flüsterte mir zu: „Gib ihm einen Streich! und ich gab ihm einen auf den rechten Arm. Als der Kump, beendet, der Ehre Genüge geschehen war, und der: Prinz wußte, daß er nun wieder bei Hof emvsangen werden könne, schicen wir. Vorerst aber kamen die Sekundanten des Prinzen auf mich zu und erkannten an daß ich„mich 'gentlemanlike benommen habe, ^ch eilte fort, um d e Prinzessin von dem Vorgefallenen.zu verständigen ye Depesche, die ich ihr sendete, hatte folgenden Wortlaut. Soeben habe ich ein Tuell mit dem Prinzgemahl bestanden. Ich verletzte ihn. Aber seien Sie ohne Sorge, ich verwundete ihn nicht schwer." Einige Stunden spater erhielt ich die Antwort: „Dieser Geburtstag ist der schönste meines Lebens!" Tie Katastrophe wird wie folgt erzählt. Im April desselben Jahres (1898) verlobte sich die Tochter der Prinzessin und besuchte ihre zukunstigen Schwiegereltern Tie Prinzessin Luise, die Gräfin Fugger und ich reisten nach London. Tie Wechselasfäre wurde mittlerweile bekannt und die Prinzessin beabsichtigte, die Königin Viktoria zu bewegen, ihr eme größere Smnme Gelde? vorzustrecken. Wir alle wohnten im „Hotel Metropole . Es war uns aber unmöglich, unseren ^tan weil sich die Köniain kurz vorher nach Nizza begeben hatte. Tie Prinzesjin, die die Folgen der ,kandalo,en Gerichtsverhandlung fürchtete, riet mir, mit ihr nach Arne- Jm^Bewußtsein meiner Unschuld weigerte ich mich und ging mit ihr nach Lobor, dem Schlosse meines Stiefvaters m Kroatien. Dieser reiste nach Agram, als er von unserer Ankunft hörte. Meine Mutter, die Grafrn Keglevich, empfing uns zwar sehr freundlich, sie verließ uns aber naa) einiger Zeit und ging nach Agram, da auch sie dre Kon- , seauenzen unseres Handelns fürchtete. Ter Ver reter des , G-emahls der Prinzessin, Dr. Bachrach, trat Mit verschiedenen Vorschlägen an mich heran. Von diesen ging erner dahin, daß Bachrach für mich eine große Summe erlegen wollte, unter der Bedingung, daß ich Mich verpslichten würde, die Prinzessin niemals wiederzusehen. Diesen Vor- scklaa wies ich zurück. Erst jetzt wurde ich vor das Militärgericht in Agram zitiert und am 9. Mai 1898 im „Hotel Pruchner" in Agram verhaftet. Auch ^die P^nzessin wurde sestgenommen. Sie kam ms -^^rrenhaus, ich in den Kerker. t ,, r ... Rach dreieinhalb Jähren wurde ich begnadigt. Die Prinzessin erfuhr es aus den Zeitungen. Ich- begab mich nach Wien und bemerkte alsbald, daß ich von Detektives überwacht werde. Gegen Ende November besaß ick) Geld genug, um den Gedanken ausführen zu können, der durch alle die Jahre hindurch meine Seele erfüllte. die Prinzessin zu sprechen. Einem Freunde in Dresden, der mir dazu behilflich war, bin ick sehr zu Dank verpflichtet. Noch am Tage meiner Ankunft in Dresden begab ich mich nach Coswig Dort teilte man mir mit, das; die Prinzessin jeden Tag aussahre. Tatsächlich säl) ich sie vom Fenster eines Restaurants, worin ich mich auihielt, vorbei jähren, o.rß wurde aber von ihr nicht bemerkt. Am nächsten ^.age nahm ich ein Rad und begab mich von Coswig nach Lmdeu- docr Ich fuhr überall hin, wo die Prinzessin zu fahren vileate sah sie aber nicht. Am dritten Tage traf ich sie; sie war in Begleitung des Dr. Pierson und ihrer gegenwärtigen Ehrendame, des Frl. Schancr. xie Prinzessin erkannte mich; sie wurde blaß, wendete ihren Kopf nach mir und es schien, als wollte sie ohnmächtig weroen. Ich subr aber ei tast davon, da ich ihr für die Zukunst nicht Wen wollte überzeugt war, baß , die Prinzessin, wenn irgend möglich, morgen und an den folgeren Tagen rill selben Stunde an derselben Stelle sich cmrmDcn roeroe. nächsten Tage regnete es; es war daher wenig wahrscheinlich daß sie eine Ausfahrt unternehmen roeroe. Aber Kl) 1 2(1) __ ___ bereitet man am beste», billigste» und in kürzester Zeit W Scieadflutfk Soppen Man »°rla««° -u-d-ück.ich „Maggi’s Sappen“ mit »« Schutzmar,- und «eise °»»°« Mar,-« ,nrü^-«^^ Nachstehende Zuschrift beweist, dass nicht nur die geschmackvolle äussere Ausführung meiner Fabrikate, une au» meint seither an dieser Melle orbffentlachten Notizen vorging, anerkannt ist, sondern noch nach Jahren meine geehrte hu schäft voll und ganz mit der Güte meiner Lieferungen zufrieden ist. Hochachtungsvollst Th. Brück, Möbelfabrik-Lag^r. Gegründet 1858. 10 Schaufenster. 100 Jeder Grossstadt-Konkurrenz begegnend, billigste r für die die Prornenadckonzerte bejuchenden hiesigen Einwohner keineswegs angenehm, alle Augenblicke durch unbeaufsichtigte, frei herumlaufende Köter gestört zu werden. dkll stkllökSSllllsrktzlstelll der Atsdl stilktzkv. ------!'----------~ Lungentuberkulose I Lungenkaiarrh sd ©iefeen 19. März. Ter 20 Jahre alte Postgehilfe F. Darmkatarrh fi von Crumstadt, zuletzt beim Postamt in Rieder-Gemunden unb kWZMW- kennen sollen, weil der ganze Betrieb der Post aus die Ehrlich-^ Uhr abends wohlbehalten m Rewyork angekommen. feit besonders der Schalterbeamlen, beruhe uiid weil, wenn die I Beamten der Post Handlungen gegen Treu und Glauben begehen, . , ÖQ5 Vertrauen des Publikums zur Pofl leicht untergraben Aeil 'Ede» kann. Das Reichsgericht verwarf öffentlichen Meinung feststehenden Vorzüge von die Revision der früheren Aufsichtöräte der Kaffe er Tr:e b er - '» finb: A»w"d°SüknWm^°"ru ! 1. Sollet, rc.net K-fsee-Geschmack, der dem des Ä We L üifion des Staatsanwalts, fomeit die Angeklagten nicht auch wegen Untreue verurteilt loaren. Alzey und Creseld. MchMrMkliichiirr QirsMk inörriinöti^ir^rn. 11. Woche. Vorn 6. bis 15. Dlärz 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (infl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszisser; 13,23 nach Abzug von 4 Ortsfremden: 5,76 ä,. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—lo. Jahr am dritten Tage sah ich sie mit ihrer El)rendame zur selben Stunde und an derselben Stelle — einer kleinen Wald- wiese. Tie Ehrendame gab mir ein Zeichen, m den Wald zu kommen. Ich folgte ihr nut meinem Rade. Tie Prinzessin verließ den Wagen, und nach fu i f oM n un - äglicher Leiden sah und sprach ich sie wieder. Sie war schwarz gekleidet. Sich an einen Baum lehnend, sagt sie mit Tränen in den Augen: „Es gibt noch einen Uotti" Unser Zusammensein währte ungefähr zehn ^Rl- nuten: die Ehrendame be,and sich fortwährend ui unserer Nähe. Ta ich mich der Hoffnung hingcgeben hatte, die Prinzessin alle Tage zu sehen, wurde jur die Zukunft kein Uebereinkommen getroffen, ^.r. Pierfvn aber, der von meiner Anwesenheit durch Detektives in Dresden-erfahren hatte, verbot der Prinzessin, wahrend meines Aiifenihaltcs auszusahren. Um die Lage der Prinzesfin nicht zu verschlimmern, verließ ich die Gegend. . Im August desselben Jahres schickte ich eine ^rau allein nach Coswig, um, wenn möglich, die Prinzessin zu sehen. Wenn das auch nicht gelang, so erfuhr ich doch Tatsachen, die für mich wichtig waren, -vre Umgebung der Prinzessin erzählte von verschiedenen ^ntriguen, deren Ursprung sich bis in den Anfang meiner Affäre ZU^uü- versolgen läßt. Ich bin aber überzeugt, daß die Prinzessin all dem ihr vorgemachten Unfinn keinerr:ouis «.mev an . jchenkt. Obgleich mich mein eigenes Schiafal Lchichgiltig ein Lohn, Franz Alexander. ..... laut so will ich doch unaufhvr.ich kampjen dafür, daß gticbnd) ^eiglec eine Tochter, Atuma Emilie Anncn 13. Stern das Geheimnis der Wechselsälschung enthüllt werde,! kraßem värter Kaspar Becker eine Tochter. 1b. ^.em L>chuhmacher- und daß die Prinzessin auf geietzliu)em Wege ihre Freiheit meister Ludwig Bernhard eine-Tochter. Sa6e?tbnenötig?°1ftl®clbin8l®ä wund°r"mich Ä W» 18. Sina Flocke, 9 «U. Tochter i>es Wagen- datz sich niemand findet mit entiyrcchender jm-.ster^h^ Nocke baineu Menschen- und Gerechtigkeitsliebe, um die nönge Summe 11 nriiridltril herzugeben. Nichtsdestoweniger befindet sich leder un ^zrr- ber da glauben sollte, ich werde meinen Plan, der Gestorben: Frau Geh. Oberbaurat Renner, geb. Muller, ’ Wriiueinn die^Freiheit, das Leben zu bringen, aufgeben. __ Marun Weche, Bahnbeamter i. P.. beide m Darmstadt. - -pLinöHi “ .,ü - Rrf «ma Günaerich in Bensheim. xer tennt mich Nicht. ... Verlobte. Ella Belmont und Sigmund Kamp, Jabrikam. Besichtigung ohne Kaufzwang. 2671 Aug. Kllblnger, Giessen 19 Seltersweg 19 Fernsprecher 276. 2685 Gebrauch des 1706 im Zapf empfiehlt 2646 A.Älbold, „Zum Eambrinus". 12642 werden. 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Die Bekanntmachungen erfolgen m dec Deutschen Volksmacht unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von 2 Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand bt steht aus 4 Mitgliedern und zwar sind gewählt: die Land- wnrte Wilhelm Weil, Johannes Konrad Rompf, Johann Konrad Weil, Philipp Keßler, sämtlich aus Lang-Göns. Der Verstand zeichnet in der Weise, daß die Mitglieder der Firma ihire Ätamcnsunterschrift beifügen. Zur Zeichnung und Willenserklärungen für die Genossenschaft genügt die Mit- wiirkung zweier Vorstandsmitglieder. Die Einsichtnahme der Liste der Genoffen ist wählend der Dienststunden des Gerichts feiern gestattet. ZuschMiie-Tchtlle. Unterricht im Zuschneider» boxt Damen- und Kinder- Garderobe nebst Vorarbeiten erteilt nach leicht faßl. Vieth. [2665 L. Weinhardt, ausgcb. Lehrerin, Goethestr. 48. Goethestr. 48. 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Angebote sind, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis längstens SamStag, den 9. April d. IS., vormittags 10'/, Uhr, -csstjrei an die untcrzcichuete Behörde elnzujenden. Znschlagsirisl 8 Wochen. 2668 Mainz, den 16. März 1904. Großh. Wasscrbanamt Mainz. I. B.: Becker. l'n'sel e Äcerin ft** Einem längst bestehenden Bedürfnis abheliend, gestatte ich mir, das verehrliche diesige wie auswärtige Publikum darauf aufmerksam zu machen, daß ich 2686 KaplansMe 27 — Eit Bahnhofstraße ein Biessner Sargmagazin mit Bcstattnngsgeschäft eröffnet habe. Es werden bei mir sämtliche Arbeiten bei Sterbesüllen gewissenhaft ausgeführt, je nach Wunsch eine Frau oder Mann zum Ankleiden der Leichen benutzt. Auch das Verbringen der Leichen nach Auswärts wird prompt besorgt. — Indem ich jetzt auch um Ihre Unterstützung bitte, zeichnet Hochachtungsvoll Georg Schmitt. i ig jWenben N;: ■ e,Geschmack, Kt! bmrnt dlichkeitimStM , des AhnenlafM enöeJßot)lbelön<_ Alleinige dliederlage in Gießen bei Robert Haaö Rächst., Seltersweg 18. |2418 gr Verlangt Prospekte. Tiit Banern-HanM, atlch Mainzer, versendet ab hier gegen Nachiiahine 5nmer- wohn. nut Zubeh. per sofort ober später zu verm. Neustadt 41. < A täglicher Nebenver- iv ItiH. dienst ohne Risiko. Oll. unt. J. 6. 9457 befördert Rudolf Mosse, Berlin SW.[2601 01424s Kleine Wohnung zu ver- mieten. Släheres Aslerweg 20. 01415s Kleine Familienivohng. zu vermieten. Löwengafie 30. 01429s Große Stube, Küche u. Zubehör zu verm. Maigasse 11. 3Zimmerwohng. zu vermieten. 01451 Riegelpfad 39. 3u uermteten Pserdekukihte i gesucht. A. Rübsamen. Guteuvergstraße 30 Parterre »Wohnung, 6 Zimmer, Badezimmer, Veranda, Milbe- Nutzung des Gartens, zum 1. April oder 1. 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Dabei ■ • der indischen Grenze d t Indien erfüllen, ohne ' der ihm nennens 1 äderen Worten: .wen 1 nut England einläßt, n oü n beten und nicht. Lb,e>e henjo könnte liüerlQngen; würden sie iS? ltb*§ n>ch »emblißte. - ; 2539] Zwei Drei- ober eme Gesucht t 2562 Funf-lmmer-Wohnung an ruhige Keinet ^amilie(Drutter prelr.vert p so^on zu ver^n. Sohn- roivb eine hübsche (adgeschlosf. tinge) 6onneufic W. von 4 Zimmern, Küche, ansarde, zwei Zimmer und [Keller, Atansarbe mit Abschluß, -#> Küche, zu oemueten [2571 Gas» unb Wasserleitung, auf Robheuner Straße U. 1. Oktober ev. 1. Sept, zu mieten Wegen Versetzung de» Herrn «esucht. Off. m. PrerSang. finä xu Leutnant Schwendy wird der rttht.au Frau RechnungSral ^Abt S Slock memeS Laufes 3572 ^lamz, Frauenlobstr. 14 /,aI. Lüd-Attlage 15 4-Zimmerwohnung am 1. Juli frei; kann eventuell pari., per 1. Juli gesucht. Offert, früher bezogen werben. A. Katz. | unter 01327 an bie Exp. b. 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