154. Jahrgang Erstes Blatt. Montag 18. April 1804 vezug»vr«t», morn tährlich Abholern Landwirt und da- preußische ^otteriegkseh. Ausspstlillh l von Rhcinbabens lehrt, hierfür nicht zu haben, mit \tl^ von und GchlhpI-iraLe f. ttbrefH |i Krr Depeichen: «lnzq^er Sieben. gemHnriaiVif)lu6 Nr. 61. SB3xk< ielgelegt Rolat!ükt»rud u. Der- issahheften ottii riechen verloren ernt i neuen Papste sülI n harz die Bergml sch die Bewohn« ebrauchtm diese alt! ewohner diese? Laie daß sie davon vij Warjag Gerch> o beißt es, daß * ntats verhaftet ec ihrem Unwillen üi methodisch psychologischen Arbeit und ihrer Präger Freude begrüßt wurde. So haben sich denn heute eine stattliche Anzahl Angehörigen der verschiedensten Forschungsgebiete ... - E Samtlien» Hättet a?: mal in bet utsch. Fremd»:, a (ocnrunbert): ,! — Fremder: er: ,Ach so, Sire Gietzener Anzeiger General-Anzeiger v '®a7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen ««*r « Diruckereigewerbe und die Papier-Jn- buftT lii-: jfür eine Anzahl von Druckereien, deren ganze technist ti Z urichtung auf die Arbeiten für die LandeS- lotterrcrrzcridezu zugeschnitten ist, handelt es sich hier um die FrcDj! oft Sein ober Mchtsein. Kein Wunder daher, daß Ule bi iiL'.’.irjcn, die von der Lotterieaemeinschaft nichts zu hoffen,; joi'it aber alles zu fiirchten haben, sich zusammen- schli ßcW UW gegen die preußischen Wünsche zu opponieren. Mau W -aber gewiß bestimmt darauf hoffen, daß zum mindeMn '!o das Damoklesschwert, das allem Anschein nack> Limits über ihrem Haupte schwebt, von sich abzu- wen'demuLssrforge getroffen werden würde, zur Vermeidung wirl 'chWliÄier Schädigungen. Ausland. L o!>ndv n, 18. April. TaS Reuterfche Bureau meldet aus Elt!,-:: sD ibet) vom 16. April: Die englische grifft r.xft in Gyangtse gut untergebracht. Die Einwohner! te Distrikts scheinen der Mission gegenüber gute GesinnuiNM zu hegen. Viele Tibetaner, die bei dem Zusammen ifM bei der Schlucht vom Roten Götterbilde gefangen 1 t Aminen wurden, kamen, als sie aufgefordert wurden - irei Schwerter und Gewehre zu zerschlagen, der Aufford eringx freudig nach und erzählten, sie feien von den Lann ; um Kampfe gezwungen worden. Der englische BefchlStiüa: legte dem Kloster in Gyangtse eine Geldbuße m iii, vmil eine Anzahl Mönche gegen die Engländer gMmpf-ii kttien. ©o Hfi,, 17. April. Der Ministerpräsident und der Minister!::! - i Innern sind nach Sitniakowo abgereist, wohin sich Für ft^n-dinand nach dem im Kloster Rilo verspürten Grdbebe m i-cu^ben hat. Es heißt, die Reise siebe «r. Zusammen A-zlp mit einem Zwis bevfall zwischen Bul- gariei m-Ev Belaten, der -»«durch hervorgerufen sein Teil: P. Wittko: für , Stobt unb 8anb" und .GerichtSsaal^: August Goetz; mr ben An- zetgentell: HanS Beck. Prof. Dr. Sommer eröffnete den Kongreß mit folgender Ansprache: Als vor ungefähr V/a Jahren der Gedanke eines engeren Zusammenschlusses der experimentellen Psychologen und eines diesen einleitenden Kongresses im kleinen Kckeise erörtert wurde, dachte wohl niemand daran, daß aus diesem Gedanken eine so stattliche Versammlung hervorgehen würde, wie sie sich heute hier zusammengefunden hat. Schon die erste Aufforderung zur Teilnahme sand lebhaften Wiederhall und dabei trat in den vorliegenden Briefen mehrfach in charakteristischer Weise hervor, daß gerade gegenüber dem Unverständnis, welches solchen Bestrebungen des einzelnen in seiner besonderen Umgebung öfter zu Teil wird, der Gedanke eines Zusammenschlusses der 'M teilungen 8—10 die Anwendung dieser allgemeinen ana- lvtisch-psychologischen Methoden und Studien auf drei wichtige Gebiete der Forschung und des praktischen Leben-, nämlich: Kinderpsychologie, Kriminalpsychologie und Psychopathologie. In den angemeldeten Thematen tritt der inetho- dische Zusammenhang dieser Gebiete in überraschender Weise hervor. Den Schluß bilden die Studien über die Messung des zeitlichen Ablaufes geistiger Vorgänge, wobei eine bestimmte Laboratoriumseinrichtung die technische VvrauK- setzung ist. Die mit dem Kongreß verbundene Ausstellung, die sich in der psychiatrischen Klinik befindet, hat sich in Abteilungen bringen lassen, die dem Vortragsprogramm inhaltlich entsprechen. Es konnten folgende Gruppen gebildet werden: 1. Psychophysiol ogiederSinne. 2. AuS- drucksbewegungen. 3. Untersuchung der oben erwähnten geistigen Funktionen speziell für die Zwecke der Kinderpsychologie und Psychopathologie. 4. Lab oratoriums einrich tun g mit Instrumenten zur Zeitmessung und Zeitkontrolle. Die Ausstellung hängt also mit dem Programm des Kongresses aufs engste zusammen und bildet gewissermaßen die objektive Seite der behandelten Probleme. Näher auf die einzelnen Vortragsgruppen und die Ausstellung einzugehen, erscheint an dieser Stelle unnötig. Der Verlauf des Kongresses muß ergeben, ob die gewählte Gruppierung und räumliche Ordnung die richtige gewesen ist; (Älauben Sie mir nun, daß ich im Namen des Lokalkomitees alle Teilnehmer, Hörer und Gäste, die hier vereinigt sind, auf das herzlichste begrüße. Wenn es möglich war, die Ankommenden gleich am Bahnhof mit einem dekorativen Gruß zu bewillkommnen und auch den Eingang der Aula und der psychiatrischen Klinik zum Empfange herzurichten, so haben wir dies dem gemeinsamen Gnt- Skommen der Stadt- und Staatsbehörde zu ver- n. Die hier erschienenen Vertreter der Behörden begrüßen wir lebhaft und banken für das gezeigte Entgeyen- kommen. Ferner danken wir dem engeren Senat der Universität für die fteundliche Bewilligung dieses Versammlungsraumes. Zugleich geziehmt es sich, der Fürsorge unserer Regierung zu danken, die fortschreitend an der Verbesserung der Unterrichtseinrichtungen an der LandeSuni- versität gearbeitet hat. Denn wenn eS überhaupt möglich wurde, an der hiesigen Universität diesen Kongreß abzuhalten, so beruht dies wesentlich darauf, daß für die Zwecke derselben geeignete Institute und Etninchtungen zur Verfügung standen. Vor allem aber drücken wir dem Schirmherrn der Landesuniversität, unserem allverehrten Großherzog' Ernst Ludwig von Hessen, der sein Interesse an ästhetischen und psychologischen Dingen so oft betätigt hat, unsere Ehrerbietung aus. Es liegt mir nach dieser Einleitung nur noch die Pflicht ob, im Namen der Mitglieder die Leitung de- Kongrefle- in würdige und erfahrene Hände zu legen. Bei allen wesentlichen Vorbereitungen sind wir dem Rate des Herrn Kollegen Elias Müller in Göttingen gefolgt, möge er eS daher nicht übel nehmen, wenn wir ausnahmsweise seinem Wunsche nicht Folge leisten, indem wir ihn hiermit bitten, die Leitung des Kongrefles zu übernehmen und den Vorstand nach feinem Gutdünken zu bestimmen. Ich erkläre hiermit den Kvngreß für experimentelle Mcholoaie für eröffnet und bitte Herrn Stoltegen Elias Müller, den Vorsitz der Wer», sannnlung zu übernehmen. Diesem Wunsche entsprach Genannter und bat eins. Anzahl anwesender Herren, am Vorstandstisch neben ihm Platz zu nehmen, und als Vorstandsmitglieder und Schriftführer zu funktionieren. Der Vorstand wurde damit folgendermaßen ergänzt: Prof. Dr. Exner-Wien, Prof. Dr. Ebbinghaus-Breslau, Prof. Dr. K ü l p e - Würzburg, Prof. Dr. Sommer-Gießen. ?lls Schriftführer fungieren Privatdozent Dr. Ach-Göttingen, Prof. Dr.- Schumann-Berlin und Privatdozent Dr. Wirth- Leipzig. Danach erteilte der Vorsitzende dem Rektor der Landes- Universität, Prof. Dr. Brauns, das Wort, welcher die Gäste im Namen der Universität willkommen hieß und seine Freude darüber ausdrückte, daß man gerade die Universität Gießen zum Kongreßort auserseh'en habe und daß Vertreter der sich berührenden wissenschaftlichen Forschungsgebiete, Psychologen sowohl als Psychiater, sich zu gemeinsamer Arbeit zusammengefunden hätten. Er wünsche dieser Arbeit den besten Erfolg und daß es gelingen möge, das reichhaltige Programm zu bewältigen. Darauf ergriff Provinzialdirektor Dr. Breidert das Wort, um im Namen der Provinz Oberhessen und des Kreises Gießen die Kongreßteilnehmer willkommen zu heißen. Er drückte die Hoffnung aus, daß durch den Kongreß Wissen und Erkenntnis durch neue Schätze von Erfahrungen bereichert werden möchten und daß den Teilnehmern der Aufenthalt bei uns ein angenehmer sein möge. Als dritter Redner sprach Oberbürgermeister Mecum. Namens der Stadt Gießen und ihrer Bewohner sprach er einen Willkommensgruß aus, worin er darauf hinwies, daß unsere Stadt zwar mir klein sei und wenig zu bieten vermöge, daß sie dagegen durch die Universität und ihre Lehrer weithin berühmt sei. Er habe die Erwartung, baß durch das Entgegenkommen der Bewohner die fehlende Größe der Stadt ausgeglichen werde. Der Tagung des Kongresses wünsche er den besten Erfolg zum Wohl der Aermsten aller Welten. Darauf begannen die wissenschaftlichen Vorträge. Als' erster Redner sprach Dozent Dr. Henri-Paris über die Methoden der Jndividualpsychologie. An der Diskussion! über diesen Vortrag nahmen teil Privatdor-nt Dr. Stern- Breslau, Seminarlehrer Dr. L a y - KarAvuhe, Pros. Dk> Heymans -Groningen u. a. Sodann wurde die Gruppe „Psychophysiologie der Sinne" behandelt. Berufskreise hier zusammengefunden, Psychologen, Physiker, Aerzte, speziell Psychiater und Nervenärzte, Lehrer, auch einige Geistliche und Mitglieder anderer Stände, um gemeinsam an den Aufgaben der experimentellen Psychologie zu arbeiten. Und zwar sind nicht nur Freunde unserer Sache aus allen Teilen Deutschlands, sowie aus Oesterreich-Ungarn und der Schweiz -usammengekommen^nt- sprechend der Zusammensetzung des Komitees, sondern wir haben auch die Ehre, Angehörige anderer Länder, aus Holland, England, Schweden, Frankreich, Rußland, bei diesem deutschen Kongreß mit uns vereinigt zu sehen. Bei der großen Zahl der Anfragen wäre eö leicht gewesen, demselben eine ungewöhnliche Ausdehnung zu geben, das Komitee hat es jedoch im Hinblick auf die Erfahrungen bei früheren psychologischen Kongressen für richtig gehalten, die Anforderung einer eingehenden psychologischen Vorbildung zu stellen, um von vornherein die Voraussetzung zu einer gemeinsamen Arbeit zu schaffen, die bei einer ungeregelten Zulassung nicht gegeben erschien. Daß hierin nicht der Ausdruck einer abweisenden Exklusivität zu finden ist, sondern lediglich eine Rücksicht auf das Arbeitsprogramm, ist am besten aus unserer Stellung zu den Frauen ersichtlich, die nicht durch eine Ausnahme- gesetzgebung, sondern mit denselben Bedingungen unb. Rechten hugelassen sind wie die Männer. Es ist nicht meine Aufgabe, hier die Zwecke und Ziele der experimentellen Psychologie auseinanderzufetzen, möge der Kongreß in dieser Beziehung für sich selbst sprechen. Nur wenige Worte seien mir über das allgemeine Programm desselben gestattet. Ohne daß dieses von vornherein bestimmt gewesen wäre, haben sich die angemeldeten Vorträge und Demonstrationen zu einer Reihe von inhaltlich verwandten Gruppen zusammengefunden, in denen sich eine Anzahl von leitenden Motiven deutlich ausdrücken. In den Vordergrund haben wir die Ind i v idu a l-Ps y ch o - logie gestellt, da die Erforschung der persönlichen Anlage, des Eigenartigen und des besonderen Charakters eine der vornehmsten Aufgaben der experimentellen Psychologie darstellt, die hierdurch in eine große Zahl von Seilgebieten des geistigen Lebens und der menschlichen Gesellschaft etilgt cift. Die zweite große Gruppe bildet die Psychophysiologie der Sinne, in der die Frage behandelt wird, in welcher Weise sich aus der Erregung der Sinnesorgane in uns eine Anschauungs- und Vorstellungswelt aufbaut. Sodann werden in weiteren, gut vertretenen Gruppen das Gedächtnis, die Verstandestätigkeit, bte Grabe des Bewußtseins, die Aufmerksamkeit u. a. behaichelt, sodann in der Gruppe 6 Ausdrucksbewegungen und W i l l e n s t ä t i g k e i t, in der 7. Gruppe die Gefühle und die Aesthetik. Sodann erfolgt in den nächsten Ab- n> uif für „In te ressen g em eins ch a ft" d. h. es . 'äre, i wm gstens soweit Hessen in Betracht kommt, bereit, e gothnti hessisehe Lotterie, gleichwie seinerzeit 1 E Wbckhn, gegen eine jährlich an Hessen zu zahlende, und - 7,i diesem Falle feststehende Summe zu erwerben. Das mablldffige Sch! n a htimii, die sich Das iiüiabBdffige Schwanken der aus ihr fließenden Ei n- iiahtimn, die sich in Zukunft noch wesentlich verring 'ttn ! dürften, macht den Besitz einer Lotterie über- I inpt l jlenilich prekär. Die Lotterie macht zudem doch auch nann-eWih? lästige Scherereien, und so wäre statt ihrer ie «nMndige, alljährlich zu erwartende ' i e in: 2mmnie nicht zu verachten, die dem zur Un- än v^gkett des Staatsbudgets von den Schwankungen der Lotter d irnb Eisend ahn-Einn ahmen sog. Aus gleich sfonds .. gn itt fänte. Andererseits würde jedoch die Preisgabe S? aittrt ganz abgesehen von der darin enthaltenen . f i ri rti] eine 9 weiteren Stückes hessischer Selb st an* f c !üit für weite Kreise eine ernste wirtschaftliche ch ä i.Higu'n g bedeuten, über die man sich nicht leichten ' r 'nltiwegsetzen kann. Das gilt vor attem von dem Heer Iknifßmäfjtger Kollekteure, die sich einer un- gewiss«Äi Zukunft gegenübersehen, da die Lotterieaemein- chaft 'M nur eine starke Verminderung der Kollekteure, onberim outi), wie das ja in Preußen üblich ist, eine Be- April, -uq», und H einen in btn^": '"Keller gebrM Zesunden wurde, 15. April. Dn yH, DQr*‘, fieutnom?. -monatlichen tztch - Q’ien worden. Km-tssaak. 15. Avril. Degen rind 2 an b ftretffl!:- Heran BelleM- Ii! ammer. Ter L kende Mann gab ©•“ cm nicht die gering- ibe er in Sieb««*: •ein abgekaßl Mv •Jorftraiennü?-'. 'doch viel Lchutt --. Tat ten(f>t mA* bap'ehlungmIeML, ibn lu S MnM* Tcliif>< *er' ■ bef Hanau unb Brache enibit er l'ach cotbf,^V emaliae ionbern fut P* oerurml^^^^ 11 ^un S r£•:?•_> hpr fieiM;. •en Seteil'S^» •> r. in A ^.^'nachcr x M-'" QiA h- drf.tWll« täglich r < auf :15t »onmaol. ..... ÄJÜ y ",-rU ■■ WK . de dtt soN, daß die bulgarische Regierung bei der von Belgien verlangten Auslieferung zweier wegen Unterschlagung zum Schaden der Brüfleker Kolonialbünk verfolgter und in Sofia verhafteter Belgier ben diplomatischen Agenten Belgiens an der Ausübung der Kapitulationen gehindert habe. Es verlautet, der Konflikt habe zum vorläufigen Abbruch der diplomatischen Beziehungen geführt. Kongreß für erperimentesse Asychologie. Gießen, 18. April 1904. Der hessischen Universitätsstadt ist eine außerordentliche Ehre widerfahren. Der Kongreß für experimentelle Psychologie, dem eine Reihe, der erlauchtesten Geister angehören, tagt in diesen Tagen in ben Mauern unserer Stadt, die sich dieses Vorzuges voll bewußt ist. Der Bahnhofsplatz ist mit Bäumen und Fahnenstangen hübsch dekoriert, und ebenso tragt daS Universitätsgebäude ein Jestgewand, das freilich bei diesem nach den herrlichen Vorfrühlingstagen so plötzlich ein- getretenen unentwegten Landregen nicht gerade zur Geltung kommen kann. In Anwesenheit von etwa 100 Teilnehmern, darunter hervorragende Gelehrten deS In- und Auslandes, aus der Schweiz, den Niederlanden, Oesterreich-Ungarn, England, Frankreich, Rußland, Skandinavien, selbst aus Amerika (Lec- tnrer in Philosophy Albert W. Abbot au§ Toronto in Canada) und Aftika (Augenarzt Dr. v. Herff-Eairo) ist der Kongreß für experimentelle Psychologie heute vormittag in der Aula der hessischen Landesuniversität eröffnet worden. Um y»10 Uhr war ber Saal ber Universitätsaula bis auf die letzten Plätze besetzt. Als Vertreter der hessischen Staats- unb Justizbehörden waren erschienen, außer dem Universitätsrektor, ber ProviTrzialbirektor Dr. Breibert, Lanbgerichtspräsibent Kulmann und Oberstaatsanwalt Dr. Theobald, als Vertreter ber Stabt Oberbürgermeister Mecum. Auch einige Damen waren erschienen. SrössuungSrede. S. W. K Darmstadt, 17. April. N'Mchricht, daß der preußische Finanzminister von Nye Hube ben ben kleinen Lotteriestaaten gegenüber wohl für -M. ^nteressenaemeinschaft, nicht aber für eine iiü i zügig keil oer Lotterien zu haben sei, wird im ck ^Herzogtum Hessen mit gemischten Gefühlen auf- genonMikn Wie ber Minister bereits sagte, steht er mit 5 ossei Nliserhalb in Unterhanbluna. Wir können hin- zufügi-M !,aß die Anregung zu diesen Verhandlungen von Hessen aus gegangen ist, da eine nicht geringe Zahl 3on Losen der hessisch-thüringischen Staatslotterie blshe in in iPregßen abgesetzt wurde, was in Zukunft in- s ckge i irr geplanten Verschärfungen des preußischen Lotterie- esetz : rm Nachteil der hessischen Lotterie unb ihrer Solle ilHkyK nicht mehr möglich sein wirb. Konnte bisher ein KMlüeur eine Gesamtstrafe von etwa 60 Mark, bie i. gr ., - eine ' J&fe für alle in Preußen abgesetzten Lose barstellte, 01 <:e ■ i iskie^ln, io muß er sich iu. Zukunft, wo jeder Fall einzeln wurde weg«, wir; und lbn Aieberholungen noch verschärft besttaft wirb, des ' -der das Aiiki,!- Absatz^ Aach Preußen enthalten, wenn er nicht seine i-iamahmt. ’b Existe':-» iuf8 Spiel setzen will. Hessen suchte also zunächst -■ r .. ir oe ullnt?rHandlungen mit Preußen den Modus ber Frei- 2“ - - igW W erreichen, und zwar so, daß hessische Lose 'neyan"" 1 Prmistr und preußische Lose in Hessen zugelassen wer- oer einrodbici ben ' TftHtci., Preußen war jedoch, wie bas auch ber owie bei berSintj- AnöspsWiki töon Rheinbabens lehrt, hierfür nicht zu haben, Aus Stadt und Land. Gießen, den 18. April 1904. ** Prinz Eitel Friedrich reiste mit dem Schnellzuge 7 Uhr 67 Min., von Ploen kommend, heute früh hier durch und nahm im Salonwagen das vorher telegraphisch bestellte Frühstück ein. •* Versetzung. Der Lehrer Kissel in Niederwöllstadt wurde an die hiesige Realschule versetzt. •* Die ersten Frühlingsgewitter. Der abnormen hochsommerlichen Hitze der letzten Tage folgten gestern am Nachmittag und am Abend die ersten Frühlingsgewitter, begleitet von Regen und heftigem Sturm. Das Thermometer hatte alltäglich in der Sonne über 25c, im Schatten 18—20° gezeigt. Nachts sank die Temperatur nur um wenige Grad. Der Frühling kam außerordentlich plötzlich und innerhalb einiger Tage erwachte die Natur. Kirschen, Pfirsiche, Zier- sttäucher, Stachel- und Johannisbeeren blühen, Aepfel und Birnen treiben Blätter, der Wald beginnt sich zu belauben und Schwalben lassen sich sehen. Nach dem überaus reichen Blütenschmuck zu schließen steht ein gutes Obstjahr bevor. Der Hafer ist vielfach schon aufgegangen, und die .Winterfrucht bereits handhoch gewachsen. Klee und Futterkräuter zeigen einen guten Stand. Der gestrige Sonntag lockte durch sein herrliches Frühlingswetter Hunderte von Spaziergängern hinaus in Wald und Feld. Im Bergwerkswald, im Schiffenbergerwald, und auf den Landstraßen sah man Scharen von Ausflüglern, war eS doch der erste Sonntag, an dem man im Walde das langersehnte junge Grün der Buchen und Birken pflücken konnte. Veilchen, Schlüffel- blumen und Anemonen wurden eifrig gesammelt, und der Ruf des Kuckucks belauscht. Das heutige Regenwetter bei lauer Lust fördert daß Wachstum noch mehr als der Sonnenschein der letzten Tage. — Auch aus Mainz erhalten wir Meldung voneinem 1*/, Stunden währenden erfrischenden Sonntagabend-Gewitter. ** Zur Erinnerung an den Kongreß für ex- per i m e n t e l l e P s y ch o l o g i e ist in der Rickerschen Universitätsbuchhandlung eine kleine Brochüre erschienen, die das Programm, ein Verzeichnis der Kongreßteilnehmer, die bis zum 13. d. M. an- Semeldet waren, einen Führer durch die Stadt, Ausflüge in die Umgebung u. a. enthält. )( Klein-Linden, 17. April. Unser Turnverein hielt gestern abend in der „Deutschen Eiche" eine Generalversammlung ab. Es wurde beschloßen, am Himmelfahrttag einen Turngang nach der Saalburg, Usingen und Homburg zu unternehmen. Ferner wurde eine Reisekaffe gegründet, um tm nächsten Jahr einen Ausflug nach dem Niederwald auszuführen. -i- Lich, 17. April. DaS Bahnkomitee der Nebenbahnstrecke Lich — Grünberg will am nächsten Sonntag tm , „Gasthaus zum Löwen" eine Versammlung abhalten. Das Projekt soll nochmals eingehend erörtert und über den Beginn der Arbeiten verhandelt werden. Noch im Sommer gedenkt man mit den Arbetten anfangen zu können, sodaß die Eröffnung schon im Herbst 1905 erwartet wird. Nennenswerte Geländeschwierigketten bietet die Sttecke nicht; sie geht von Lich bis Münster längs der Wetter, von dort über Ettingshausen neben dem EscherSbach, um zwischen Grünberg und Göbelnrod in die oberhesstsche Strecke Gießen-Fulda einzumünden. -k- Mainz, 17. April. Zu dem aus Anlaß der Einweihung und Eröffnung der neuen Rheinbrücke hier am 1. Mai erfolgenden Besuch deS Kaisers sind große Vorbereitungen im Gange. Insbesondere dürste die dem Monarchen auf dem Rheine dargebrachte Huldigung eine seltene Sehenswürdigkeit gewähren. Sämtliche Rhedersirmen von Duisburg bis Mannheim haben Einladungen erhalten, sich an der längs der hiesigen Stadt stattfindenden Schiff- auffahrt zu beteiligen und der größere Teil derselben hat bereits die Zusage der Beteiligung gegeben, so daß sich eine stattliche Flotttlle von Dampfern und Schleppern hier zusammenfinden dürste. Der Hauptteil des Festaktes wird sich auf dem Rhein zwischen der neuen Rheinüberbrückung und der Straßenbrücke nach Kastel abspielen. Die Huldigungen vom Lande aus werden von den beiderseitigen Ufern dargebracht. Wie hier, nehmen auf dem jenseitigen Ufer die Schulkinder und Vereine von Kastel mit Fahnen und Abzeichen Aufstellung. Voraussichtlich wird das Kaiserschiff, vermutlich die „Elsa" der Köln—Düsseldorfer Gesellschaft, von der neuen Brücke sttomaufwärtS bis zur alten Rheinbrücke fahren und sodann längs dem rechten Rheinufer durch 4en rechtsrheinischen Sttomarm zwischen dem Kasteler Ufer und der PeterSaue wieder zur neuen Brücke zurückkehren. Ob der Kaiser von hier mit dem Dampfer direkt nach Biebrich fährt, ist noch unbestimmt. (Mit dieser Rheinfloltenparade will man wohl dem Kaiser die Idee der Erhebung einer SchiffahrtSabgabe ad absurdum führen. D. Red.) Den Herren „Genossen" hat man natürlich für diesen Tag die Stadthalle zur Abhaltung der Maifeier am Abend verweigert. — Die vor einigen Tagen durch einen Lawinensturz zerstörte, tm Fuscher Tale am Fuße der hohen Dogge gelegene „Schwarzberghütte" der Sektton Mainz deS Deutsch-Oesterreichischen AlpenvereinS soll alsbald wieder aufgebaut werden. Morgen begibt sich eine Kommiffion dorthin, um eine andere, mehr geschützte Stelle für eine neue Hütte aufzusuchen. Die verschüttete Hütte wurde vor wenigen Jahren mit bedeutendem Kostenaufwand gebaut. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Gesangverein HermanuS in Gleiberg feiert am 19. und 20. Juni im Garten der Wirtschaft zum „Schwarzen Walfisch" sein 25 jähriges Sttftungsfest, wozu jetzt schon eine Anzahl befreundeter Vereine ihr Erscheinen zugesagt hat. — In Fleschenbach hat sich jüngst eine bluttge Mefferaffäre zugettagen. Die Untersuchung führte zur Verhaftung deS jugendlichen Mefferhelden, der einem anderen lebensgefährliche Stiche beibrachte. Land- gerichtsrat Wehner leitete die Untersuchung. Nniversttäts-Aachrichten. — Der Geh. Medizinalrat ordentliche Professor für Augenheilkunde und Direktor der Augenklinik an der Universität Göttingen, Dr. Arthur von Hippel, feiert am 19. April das 25 jährige Jubiläum als ordentlicher Unioersitätsprofeffor. Geboren zu Domäne Fischhausen in Ostpreußen, studierte er in Königsberg, Würzburg und Berlin. In Königsberg habilitierte er sich 1868 und wurde 1874 Extraordinarius. Als Nachfolger von H. Sattler wurde er 1879 zum ordentlichen Professor in Gießen ernannt. 1890 erfolgte seine Berufung nach Königsberg. 1892 folgte er einem Rufe nach Halle und wurde auf seinen Antrag 1901 nach Göttingen verseht. Kunst und Wissenschaft. Siena, 17. April. Die Ausstellung alter Kunft- werke wird heute morgen durch den König, in dessen Begleitung sich der Unterrichtsminister befand, eröffnet. Märkte. ko. Frankfurt a. M., 18. April. (Ottg.-Telear. deS „Gießen. Anz/0 AmtlicheNotierungen der heutigen Fruchtmarktpreise: Weizen Mk. 17.75—18.00, Kurhessischer Mk. 18.00—00.00, La Plata Mk. 17.75—18.50, Kansas Mk. 17.75—18.50, Roggen (hiesiger) Mark 18.75—14.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 14.50—15.00, Frankenfelder Mk. 00,00—00,00, HaferMk. 13.50—14.50, Mais Mk. 12.50—00.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75 bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.75—28.25, Roggenmehl 0 Mk. 22.50—28.00,1. Qualität Mk. 20.00—20.60, Weizenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Roggenkleie Mk. 10.00—10.25, MaiSkeime Mk. 10.00 bis Mk. 10.26, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.00—000.0. Alles per 100 Kg. ab hier. ko. Fraukfnrt a. M.» 18. April. (Telegr. Orig.-Bertcht des „Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heuttgen Vtehmarkt- preise. Zum Verkaufe standen: 486 Ochsen, 214 auS Oestreich, 58 Bullen, 4 auS Oestreich, 768 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, auS 1 Oestteich, 265 Kälber, 216 Schafe und Hämmel, 1407 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 64—67 Mk., 8. Qual. 59—62 Mk.; Bullen 1. Qual. 59 bis 62 Mk., 2. Qual. 56—57 M.; Kühe 1. Qual. 61—63 Mk., 2. Qual. 68—60 Mk., 3. Qual. 45—47 Mk, 4. Qual. 42—44 Mk., 6. Qual. 00-00 Mk. Kälber: 1. Qual. 85—88Pfg., Lebendgewicht 51—53 Pf., 2. Qual. 77—81 Pfg., Lebendgewicht 46—48 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg., Schafe: 1. Qual. 68—70 2. Qual. 58—62 Pfg., 3, Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 53—00 Pfg., Lebendgew. 42 Pfg„ 2. Qual. 51—52 Pfg., Lebendgewicht 48—00 Pfg., 8. Qual. 44—46 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschäft: bet Hornvieh schleppend, Ueberstand bedeutend; Geschäft bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Apttl 1904. 1 Barometer aus 0° reduziert Temperatur 1 der Luft Absolute Feuchttgkett 1 Relativ« Feuchttgkett Windrichtung Windstärke I Wetter 17. 2M 745,6 +18,7 9,3 58 NW. 1 Bew. Himmel 17. 9,b 745,6 + 14,0 10,8 92 SW. 1 Regen 18. 7" 746,3 + 11,3 9,0 91 NW. 2 ■ Höchste Temperatnr am 16.-17. April == + 18,9 ° C. Niedrigste , ", 16.-17. „ = + 10,2<>C. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst BorauSfichtNche Witterung in Oberhessen für Dienstag, den 19. April 1904. Windig, kühler, meist trüb, Regeufälle. Näheres durch bte Gießener Wetterkarte. Krieskasten der Redaktion. («nouhrne Anfragen bleiben nuberüikstchttgt.l S. in L. Durch das Versehen eines Setzers ist die Bttel- kastennoth in der SamStagnummer fehlerhaft geworden. ES muß richtig heißen: „Nach $ 4 des Telegraphen wege gesetzes" re. Letzte Meldungen vom Kriege. Port Arthur, 17. April. Mehrere Augenzeugen ve- stättgen, daß am 12. April ein ja panischer Kreuzer vor Port Arthur dadurch verloren ging, daß er auf einen eigenen schwimmenden Torpedo stteß. — Statthalter Alexejew begab sich heute an Bord des „Sebashopol" und 3*/a% Reiohsanleihe 8°/o do. SVjO/o Konsole 8% do. 4xI6% Oesterr. Silberrente 100.80 .n . .188 9 . 169) , M . 151Ä ' , IST W . 1DJ .1*9 . .0 . .10 4% Grieoh. Monopdt-A.rfL 44.80 hißte seine Flagge als Kommandant des Gesche- . Sttllen Ozeans. Petersburg, 17. April. Amtlichen Berichte . r die der Generalstab erhalten hat, ist heute ruhig. Es traten Feine befonbZn' ungen ein. wtanta 8Ve°/o Hessen ... . 3l/,% Obetrhosaen . 496 Oesterr. Goldrente 8% Mexikaner 41/9% Chinesen . . Electric, ßohnckert . Nordd. Lloyd . - Kreditaktien . • Diakonto-Komm sn dl t, Darmstädter Bank Dresdener Bank . - Berliner Handelsges. Oesterr. Staatebahn . Lombarden « » • Gotthardbahn . - - Lanrahütte > • » • Boohom • Harpener . • • ■ Sommersprossen. Mitesser, Pickeln und Hautunreinakeiten. DaS beste unb sich - dagegen ist Oberweyers Herba Seife. Stuck Wv’. • ' haben in allen Apotheken, Droguetten und Parfume 4% Ungrar. Goldrente 40/0 Italien. Rente . 4V-X Portugiesen . &•/, Portoepiesen. * * 1 fe 6. Türken . » Türtanloeo . . , , . 101.80 . 90.25 . 101.95 . 90.50 . 100.35 • — . 101.90 100.76 103.80 60.30 59.80 130 Jo Neueste Weldunqen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anreio-.. Köln, 18. April. Bei dem Flieger-Renn / welchem Etlegard, Willi Arendt, Humber und van den a' teilnahmen, verunglückte Arendt und Huber - dem sie ineinander gerieten. Arendt erlitt einen Ctbls's^ beinbruch, Huber trug leichtere Verstauchungen unh schürfungen davon. Ellegaard siegte in allen drei Überleben, Huber wurde zweiter mit vier Punkten ! Dritter mit sechs Punkten. London, 18. April. Me der „Morninq Poss" Pretoria vom 17. April gemeldet wird, sollen 70 St länder sich heimlich von Johannesburg nach dem onL‘' bura-Distrikt beaeben haben, wo verabrttrungsqemä geblich ausgedehnte Waffen- und Munitio^ Vorräte auf sie warten. Die Untersuchung ergab sie beabsichtigten, sich durch Plünderung der in Außenbezirken liegenden Banken und Geschäftsbäuser^ den Besitz von Geldmitteln zu sehen und dann fämtrX Farmen im Norden Transvaals aufzusuchen, um bort zu einem Aufstand anzuwerben. London, 18. April. „Morning Leader" meldet c--- Tientsin, von gut informierter Seite werde berichte die Japaner bei einem Versuch, in der Nähe bon'for Arthur Truppen zu landen, zurückgeschlagen n>orv seien und großeVe rluste erlitten hätten Tie Tloror blätter verzeichnen Gerüchte über angebliche Landun«- der Japaner bei Port Arthur, ohne jedoch den Meldung großen Glauben beizumessen. Barcelona, 18. ApriL Gestern abend explodier^ auf der Plazza des Dores eine Bombe, richtete mde« keinerlei Schaden an, wenn sie auch große Bestürzung bmr rief. — Der König besuchte das katalonische Institut Rom, 18. April. Die Skand al-Affäre Nasi neuerdings alle Blätter. Der „Messagero" erfährt y stimmt, Nasi kam dieser Tage zu dem Abg. BottiS, V- früheren Handelsminister, dem er mitteilte, er beabsW, Selbstmord zu begehen. Vortis, gelang es den vorsichttgen Selbstmord-Kandidaten von seinen Plänen abzubringen mit dem Hinweis darauf, daß baburt die Affäre ja doch nicht gelöst werde. Mittlerweile schick Nasi alle Schuld auf seinen durch gebrannten MinettW Lombards. Im übrigen scheut er sich nicht, selbst aus tr toten Zanardelli Schmutz zu werfen. Wien, 18. April. Der „N. Fr. Pr." wttd aus Lalm-1 telegraphiert: Ein Detachement türkischer Trupre- stteß mit einer bulgarischen Jnsurstentenbantt bei dem Dorfe Lipa in der Depandance Tukveck jufamm Der Kampf dauerte mehrere Stunden. Vier Instar-- wurden erschossen, die übriaen entflohen tm iurfd der Nacht. Dre Verfolgung wurde fortgesetzt De genten ließen auf dem Kampfplatz: 6 bulgattschr Mlirär« mäntel, eine bulgarische Uniform, eine Bombe, cw eW» irischen Apparat mit Drahtrolle und Dynanit L. Newyork, 18. Apttl. Ein Dynamitaite^a: g:gen eine mit Andächttgen gefüllte Kirlbe Mrj in lackburn (Indiana) verübt, in der die tttfrängtr einer „Die Abendlich ter" genannten neuen reli^to Gottesdienst abhiellen. Bei der Explosion tmnben 23 sonen verletzt. Die Polizei ist der Mit Attentäter Anhänger anderer Sekten sind, von bm reiche Mitglieder zu den „Abendlichtern" übergener. je „Abendlichtett^ lehren die buchstäblichste Auslegung ta Bibel, die einfachste Lebensweise und den K'nux gröbsten Speisen. ____ Kpieipllm der vereinigten Frankfurter KaWcki. Opernhaus. Dienstag den 19. Apttl, abends 7 Uhr: »Die Afrtkanem. Dienstag den 19. ApEabend? 7^Uhr: „Role TPelephonischer KursbeHoht Aerzie! Cavete Leipzig! Jit ßffltrd’Sttfmnmlnnfl der 8. Kr. K. Hit « 11 Hril Me Fmllien- behMung lliifgehobell nnö -mit offen Befnnnt, hoff Me Zahl -er anjtmortenen ons- völtigen Aerzte eine niel zn geringe ist. Tie Anssichti-ehör-e wirb -nl-igji ein- Weiten, wenn keine nenen Aerzte ffch mehr «nwerben laffen♦ 3560 Nehm zur Zeit Niemlülii eine Kasseiilirztstelle in Leipzig a«. Br. Dippe. Dr. Goetz. Dr. Hartmann. Dr. Korman. Dr. Streiter. Auf dem Jahrmarkt in Hießen am 20. 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