‘"Ml ■:«? JT^n Mn, ass;* ittliNi. -^u tmrt ^übri'. trtyluten^eiio W'Snugtiricbi to wi ’tetfct jdjnr> i:*" ß*r -*■- v^rde^lch r;-t man bii rcmttlag« 10 1^ - ** eculinfl ,i Wt, otlaiyjen lane, -S^ubibnUiuc. w* dem» durtc# WTfn BtMtQE. 6M tiNrei| E ö, s an GM CO *3 - 53 3 5 _ CD I Px» _ Cp5- - P s _ er CO a> n « ro CO • ßÄ ^2 3-- II B 3 o o - CB O CO o 3 3 3 p s er Ißs o öT _ - • 3 o to 2- 3 — O n • cy __ i s!8*113 i I i & o 7- CO CC CD ZL O o* s CO O O u 5 «ft 2 « p aäii «srier "ßs a « s a •3 2 g -c’ 3 0 5 rt- O O' P §*3$' ö a P 3 -G CO P •*' a . § Z S 2 E -Ei 3 O. r> * or~ •* alä 3 rs p L^cZ 3 H) CP uv a rt — - P a o» tt« CO >—* ex “ o: 2 a Z.L? 9 r3 as ff« £ M3 -2 SCO a 2 E 5 -* ur «3 d * 3 0 Di g' “e s P q or u 'i H n re 3 2 CD.P c#* IT1- 3: CO *3 * ^.CO f betrug hernach by-iö. < ikul I. 1902 und 6786,3 Mill. Mk. Mk., Darlehen und Verwaltungsausgaben Gehälter Den Kassenärzten wird dadurch ihr Streben nachseiner Dcr- besserung immer wieder unmöglich gemacht. Und doch wür- J beide Teile sich am besten stellen, tiKtw sie nicht im besseruna immer wieder unmöglich gemacht. Uno oocy wurden beide Teile sich am besten stellen, tiKtw sie nrcht un EaerlsaN uieittoitbcr sLLnden. Endlich würden sich durch daS Z u s a m m enleg e n mehrerer Orte in Kr eis verbände die Derlvalt- ungelösten bedeutend verringern; durch Bezahlung der Eruzelletstungen würden ferner die Aerz»te mehr rireudig- leit an ihrer schwierigen und oft sogar sehr unangenehmem Stellmig als Kassenärzte finden. Ein gutes, auf gegenseitigem Vertrauen basierendes Verhältnis zwischen Kassenvenvaltung und Kaslenarzten würde a der schließlich nicht blos den Pattenten zu gute kommen, sondern auch aus die gedeihliche Enttvlllluug der einzelnen Aussen von günstigstem Emflussc fern. nttnUMtr Suorunbclcaurg ber «oronfcNägc für da» R--kpiimgS. iabr 1903 oetiugen die ordentlichen Ausgaben int -httd) und m den BunbeSstaaten 6648,8 MillionenMark.te ^nt- sprechende vorjährige StatisUl, der der allerdmgü sur Bavcrn, tliKiiburg, 3djapaubuig*'JiuboliUibt und 9tcuf> L. Ä bereitj Die ^ttblcn b.s LtatS amivloß für 1903, dagegen b:iMecllcnburg- Äircln>. Sachfcn-Mciniugcn, Sachsen-Koburg-Gotha, bürg SonderSl-ausen und Reuß i. & tweb die für 1301, bei den übrgen Staaten die für 1902 berüdfichtigt waren, hatten ordent- Hd»9\lu6ohe von 6498,9 MillioncM Äark, sodav also tmrm vorgerückten Alters an seinen Sohn abgtevt. Er hat ' m^ber als Meister fri'lher nicht für eine freiwillige Jn- validitätSversicherung Fürsorge getragerr, und kann deshalb Einerlei Antrag in dieser ^ziehung stellen; nun wird er vbwodl er schon ernn-rbSunfahig t|X von dem Sobne als neuem Geschäftsinhaber als ö^cselle augemeldet bei der be- treffenden Bürgermeisterei. Der Wrgermeister, der wohl ( manchmal weist, dast der Alte eigentlich rnchtS mehr M kann, der sich aber mit den Leuten seiner gemeinte auch nicht verfeinden will, twü viclleiclst Wahlen lwr der Tür. sieben, meldet ihn also ruhig an. Im Frühjahr und «vouiunr fübll sich der engbrüstige, kurzatmige Mann noch gany wohl, aber mir Eintritt der rauhen Jahreszeit fallt er dann der Krankenkasse auf 26 Wochen zur ^.ast. Ist eS nun vielleicht Recht, dast man hier zu Gunsten cmeS Ein- zelnen, oder bei Verbänden sogar einer ganzen Gemeinde diese Lasten auf breitere Schultern abwälzt ?!. 6. Aihnlich verhält es sich in manchen Enternden mit den Ortsarmen; man nimmt sie wegen einer si^neind' llchen Arbeit in die Krankenkassen aus und überlaßt dann diesen die Fürsorge auf 26 Wochen. , r , 7. Eine Haupt Ursache, warum speziell viele ob c r- hessische Krankenkassen sich n icht g e d e i bjli d? entwickeln können, finde tc6tn folgendem Umstand: Som Sommer bis zum Sinter geben yundertc von ^ber. Hessen nach auswärts »um Dreschen und bleiben dort monatelang, während andere in &aStilen und Betfl• toerTc xicben. Kurz vor dem Winter kehren bie Dresch Maschinen arbeitet meist beim mit einem guten Stuck iSelo, das sie aber sauer verdienen mußten. Leider bringen ju aber meist auch noch ettvas anderes mit, denn dauert Sar nicht lange, so stellen sich Anzeichen von B r u st- u n d Annaeuleiden ein und der fleißige Arbeiter muß nur. Wochen- und monatelang liegen und doktern. ein Glück, wenn die auswärtige Krankenkas,e noch für ihn «r basten hat: diese überweist ihn dann an Oie Stan Fen rtiljc Der HeimatSgemeinde und bezahlt dieser als 6r)Qy füi Doktor- und Apothekerkosten daS halbe Krankengeld nach s 57a des Krankenversichcrnngsgesctzes. Das larigt aber in den NMitaus meisten Füllen nicht; das Defizit must neben der Arbeit die heimatliche fitantmlaffe tragen, wahrend diejenigen Orte, die durch ihre staubige Arbeit die Hauprursackc diesen Leiden gegeben haben, urrd die monatelang die Krankengelderbeirrage umjonst eingenom. men haben, von der Arbeit und namentlich dieser Mehr- delastung verschont bleiben. Tas sind Zustande, die abiolut nicht Vorkommen dürften, rcsp. müßten bie ausw artigen Lassen -um vollen Ersatz der entstandenen Pslege- kosten verpflichtet sein. . 8. Eine Bestimmung verlangt, daß eine Kapital, entsprechend dem durchschnittlichen jährlichu Umsatz, nnt der Zeit als Reservefonds angesammell werde. Hier ist dne Hauptquelle der geginseirigen Verstimmung Zwischen Kassenvorständen und Kassenärzten zu finden, so mit diese Bestimmung auch gemeint ist. Denn entere trach- 5en auf alle möglichen Len.^o hadendas ^Cld>2u4(j \< Pfützen 71, Baden 48,47oadi(cn 32,J mib Wrltc lOerg 19j3 Millionen Mark durch außewrdi'mlid>e EinnalMen di-clen müssen. Einen Ueberschnß der Einnahmen über die Aus- nahen wecken aus Hessen, Mccklenburg<2treliß, Oldenburg, Sachsen-Altenburg und ^ippe. Meist Ijanbclt c3 habet aber nur um ganz geringfügige Betrage; einzig in Velsen de trägt der llebcrschuß der Einnahme o Mill. Mk der im „Vorwärts" tveiter veröffentlicht wird, behandelt zunächst die Verhältnisse der „P a r t e i b u ch h a n d l u n g ^Vorwärts". Der Warenumsatz dieses "Zarteiunternehmens ist von 246 000 Mk. aus 317000 Mk. gestiegen. Aus dem erzielten Gewinne wurden vorläufig 35 000 Mk. der Parteikasse übet* nndtn. Um zu beweisen, daß die Sozialdemokratie allem Per- sonenkulluS abhold ist, bat die „Buchhandluna Vorwärts" em Gruppendiid der iozialdemokratilchen Rndistagslrattwn m 26 000 Eiemplareii Herstellen lassen. Tie Partelkasse loies in der Zeit vom 1. August 1903 RS 31. Zuli 1904 Einnahmen in ber Höhe von über 600 000 Mark auf. Mit den Seitanben ans dem Zahre vorher standen der Partei stst 6 500000 Mk. zur Verfügung. Davon sind nur 362 000 Mark ausgegeben worden: das übrige ist alS Kapital angelegt bezw. als naisen- beswnd in das nächste Iabr übernommen worden. Bon den Ausgabeposten mögen folgende bervorgeboben werden: allgemeine Aatianon rund 78 000 Mk., Wahlagitation gegen 55 000 Mk., Unterstützungen 36 000 Mk., meichStagskost en 4 5 000 Mk., r ~ über 24 000 Mk., Darlehen übr acn Staaten die lür ivu^ Dciuciiiwgi n’aic“c lidie* "ludgabeit in Hohe von 6498,9 Millwnt-n Ä.rrk, sodatz also Z u n a d m - v ° n 1 4 9 9 M il l io ne bot Die auBcrorbcnitidten Ausgaben sind iur 1903 auf 299,9 Millionen Mk. veranschlagt gegen 316,5 ^Ulroiicn l 1903. Xer gesamte Staatsbedarf betrua diernach 6948.7 Mill. Mark gegen 6815,5 Millionen t Z. 1902 und 6/86,3 Mill. Mk. L I 1901 Wahrend acko von 1901 zu 1902 nur eine Steigerung .im 'oa') MM Mk. oder 0,4 v. H. st^Uigefunden hatte, beträgt di? siuimlwie iwn 1902 zu 1903 133,2 Mill. Mk. oder 2 v. H. Ten^g.ö aeu Bedarf batte Preußen mit 2688,3 Mill. Mk. gegen 2622,4 Millionen im Jahre 1902. An -weiter steht dao Reich mit 2486^ Millwncn Mark 97 auf 4 31,2 Millionen Mark gestiegen smd, was Piilitische Tngcsschiiil. Heber die Finanzen des Reichs vnd der Bundesstaaten enthält das „Statist. Zahrd. f. d. Deutsche Reich" einige Ta- dcllen, denen wir das Material zu folgender Erstellung eiit- llolonialdirektor Dr. Stübel. Eine Korrespoiidenz schreibt: _ W1_r , , Tie Tat lache, daß der Holonialbircltür Dr. ^tubel gelegentlich der Audienz der s ü d w e st a s r i k a n i i ch e n De p u - lation beim Kaiser nicht zugegen war, wird mit Recht alS ein Anzeichen dasür gedeutet, daß lerne ^.age gezählt lind. .Tas Kolonialamt wird also, wie dies ia schon fnilKt angedeutct ivurbe, in der Tat für die bisherigen M i ß- erfolge in Südwcstafrika den Sündenbock hefmt. Wir glauben nick, daß, mcil der Kolonialdirektor Dr. .Stichel der Audienz der südweltafrikanischen Farmer nicht bcigeroobirt bat er am Ende feiner Laufbahn stehe. Wollte man den Schluß daraus ziehen, daß die Tage Dr. St Übels im Kolomalamt „gezählt feien", so niüßtc man auch der Meinung fein, bay bie ragc Vt Freiherni von Richthofen im Auswärtigen Amt aeAäbh feien; denn wenn der Kolonialdirektor der Audienz hatte beüixolmcn m Äffen, so hätte auch der ^taat^ekretar M Auswärtigen Amts zugegen fein müssen, da bekanntlich das Kolonial- amt kein selbständiges Reichsamt, sondern nur eine Abteilung bes Auswärtigen Amts ist. Es wird der „Ttsch. Tagesztg. versichert, daß das Fernbleiben des Kotouialoirektors von der Audien- vollkommen bedeutungslos, und auf rem a u ß er l i ch e Gründe zurück zu führen öl .Daß man den Kolonialdircktor tur die bisherigen Mißerfolge in Südweftalnka, bereit Ende ja nun glücklich gekommen zu fein scheint, nicht verantwortlich machen kann, liegt auf der Land. .Er ist bei allen Maßnahmen nur aus- führendes Organ gewesen, und sästießlich hat ja bei Eriolg jeti gelehrt, daß man nun endlich bon unten auf bem rechten Wege tit Der fozialbemokratifche Parteibericht, c 4 S c ö Jo *o T o e U Ä D E® C jQ FS ‘Q e «o OL 1 Kt . . O b 2 Z T § >S« ü) ■£■ ZG x •e» — >Q © ■S X ® — X *- 9* — XD 5 o ‘o’ .. .05 s c . = L 3^ aj. — «S 3 QD __ 8# » o JO z ZV- - ÄM _ E 0^.0 jQ 3 Ä'-.S c- Z r. C® o CQ — 30 " 5» 5 E *8“ c 5» — _ c j- Z 3 *— -O ’o S na ® «2^3 O y. S S •c ® « C = 'g' ° - Teo S-.§ 3 ßs S E 6 w u b za. z~ _ XD ~ 3 = * Z Z ü 3 z Z'S ° o c p " S ” c E b, z ° E D Z y ~ - 215) BZS Z *» 3 • .2» S E " h '•* t P r- y T r. = 5 w Ä- S jO -« (9 S 3 . . E L Q Ss Z E W <5 D- LZ ö » § g vO U z z Z^^'z E " >b 15 2 l ZS Z £ Ei « e <✓> -z «^-=2 «■ - c 'r' c: <4/ c " L SK E x tr 5.8* o Jj Ä 2 ** "T. ’S* *Z — V? a gs =® 8 L8 L S :d s 2 §.2(9 ® «5 St: o ►6' ’S 2 3 U CT £ « 5: 2^ E 89 E o • £ 0 ‘V- « £ .2 e» •tr-C CM CO e o 0) S <5 CO c fi'MI £ c a* (4) 8 e® = § H »«■gsf Ex - N § .E-oS.g’E e sie 5.-S e c 95» <53 <5 3 § :h $> z» «jo El 51 >5 ß B c L g® § ganz: ‘ 'm!'? r gegm uchett übmw kZahan mehrer Dean NW herrliche in jüdt ma, *a drt Baq H. Jhb rch « njchit« in bei vorüber urjacht. Ämgr Tie Äe Harken Feuers Sewejen Ci Sendes j lvehrrnd haut, du biuä) du imposa» ber Dl Men Lttmt itr S Mhas einen 1 tonUoli (hnpjai Sette i unterer vrm z wir v Ä.rtzm un) I 6} «fty trauatn t«uife ü, atm «J b b'< vor i ^s.»t nehtu, S m 7 (in, > bfc n05 : nnt oen» * vsttW ftchvvu et«'**, 0t '«*1 .itiui V*' mU*1*» . Juwelen, Gold, Silber, sowie versilberte Waren silberne und goldene Taschenuhren empfiehlt in reichster nnd modernster Auswahl vom feinsten bis zum einfachsten Genre Juwelier Brück, Krenzpiatz 8. Juwelen, altes Gold und Silber, äusser Cours gesetzte Münzen werden in Zahlun , nommen sowie auch zu den höchsten _____i'iciseu augekauft. G-U ebenjo am rechten Unterarm; die linke Hand war völlig zer- ßanbrat Tr. Sartorius berichtet, daß der Bezirk We L- a k^eri^e cLt ^ei ^Eduer teilt noch mit, daß die Rheinische gesellschasteu für das Vogelsberger Rind. (OrigutalartiLel be*ä „Gieß. Anz.") £ Wetter Z 6=V 22,4'0. 16. 16. 17. 21,8 14,6 11,1 4 2 2 28S 9” 715 9,7 9,1 8J 750,1 750,3 749,1 August 1904. eso 50 74 82 gk. Staufenberg, 16. Aug. Gestern mittag wurde l» der Nähe der Station Friedelhausen durch Funken einer vorübersahrenden Lokomotive ei» kleiner Waldbrand ver- ursacht. Das sogen. Mühlwäldchen gehört unserer Gemeinde. Einige Morgen junger Fichtenpflanzungen gingen zu Grunde. Die Gemeinde entsandte sofort alle männlichen Glieder mit Hacken und Schippen, die der weiteren Ausbreitung des Feuers wehrten, die bei dem starken Westwinde leicht möglich gewesen wäre. Sonnenschein Heller Himmel Sonnenschein 5£ Meteorologische «eovachrungeu der Station Gießen. SSW. E. N. Gießen, den 17. August 1904. " Das Fahnenweihfest des Fahrbeamten- Verei ns Gießen am letzten Sonntag legte Zeugnis ab, was treue Kameradschaft zu leisten vermag. Schon am vormittag trafen sie ein, die Herren vom.Fliegenden Rad< aus Saarbrücken, Trier, Loblenz, Worms, Frankfurt a. M., Darm- stadt, Hanau, Wiesbaden, Betzdorf, Marburg, Kassel, Siegen, Alainz, Dillenburg, Wetzlar, um mit dem Gießener Bruderverein, der nun, nach lljahrigem Bestehen, in den Besitz einer Fahne kommt, aus Anlaß dieses feierlichen Aktes einige frohe Stunden zu verbringen. Nach gemeinsamem Mittag, essen stellte sich der Festzug auf Oswalds Garten auf und marschierte unter den Klängen der Feuerwehrkapelle, die auch während des ganzen Festes spielte, nach der Liebigstraße, wo aus der Wohnung des Vereinsoorsitzenden, Zugführer Alt- Haus, die neue Fahne abgeholt und dann in weiterem Zug durch die Stadt von zahlreichen Ehrenjungfrauen nach dem Festplatz getragen wurde. Der Festzug machte einen imposanten Eindruck. Die Gießener Freiwillige Feuerwehr, der Maschinenbauergesangverein und die „Contentia" von Gießen waren im Festzug vertreten. Auf dem Festplatze in Sterns Garten entwickelte sich rasch ein munteres Treiben. Der Weiheakt ging programmgemäß vor sich. Zugführer Althaus begrüßte die Festversammlung, Fräulein Franz sprach einen Prolog und dann erfolgte die Weihe durch Eisenbahn, kontroleur Becker. Die neue Fahne, die der Verein heute in Empfang nehme, zeige, so führte er u. a. aus, auf der einen Seite das preußische und das hessische Wappen als Beweis unserer preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft, die andere Seite ziere das Reichswappen, welches ermahnen soll, daß wir Deutsche sind. Ferner findet man das Wappen von Gießen, also auch seine Vaterstadt solle man nicht vergessen un) des Sinnspruchs, welcher auf der Fahne niedergeschrieben ist: Kraft, Mut und Besonnenheit Seien stets der Fahrt Geleit. Der große Verband der Fahrbeamten Deutschlands werde gegen jeglichen Einfluß sozialdemokratischer Tendenzen gesichert fein. Darauf siel die Hülle und der Fahnenträger übernahm die Fahne. Nun folgte die Uebergabe zahlreicher Fahnennägel und Fahnenschleifen. Hierbei wurden noch mehrere Ansprachen gehalten. Der Maschinenbauergesangverein fang verschiedene recht schöne Lieder, welche großen Beifall erhielten. Am Abend gab es Briüantfeuerwerk. Das herrliche Wetter ließ die ganze Festoerfammlung recht lange in sideler kameradschaftlicher Stimmung bei einander verwetten. ** Neber die 1. ordentl. Hauptversammlung des LahnkanalvereinZ zu Limburg a. d. L., die am 26. Juni d. IS. stattgefunden hat, ist ein ausführlicher Be- j richt ui Form einer Brochüre erschienen, die unß heute zu- 1 gegangen ist. Sie ist bei Ferd. Schnitzler Wlw. in Wetzlar ' erschienen. t th. Biedenkopf, 16. Ang. stand heilte unter dem Zeichen des Vogelsberger Rmdes. Ans Anlab der Generalversammlung Halle man eine Tierlck-au veranstaltet, und zn dem Zwecke waren auf dem Seewalen wohl 250 Stück des roten Gelnrgsviehes aufgctricben. Es waren zwar die südlichen Gebiete des Kreises der Schau fern» geblieben, weil demnächst dort noch kleinere Tierschauen statt- luwen sollen, aber das vorgeführte Zuchtmaterial ließ erkennen, büß der Meis hervorrageuo schone Tiere in einer so statttick-en ttnzahl hat, daß er mit großen Hoffnungen in die Zukunft > bilden kami, wenn auch bas zur Schau gebrachte Jungvieh noch! viel zu wünschen übrig steß. Landrat v. Heinttnirg, der Vorsitzende des Verbandes, er- öffnete die Generalversammlung. Er begrüßte die anwesenden Bertreter der Herdbua-geiellsdiasten des tt^reifes Wetzlar, Marburg, Dillenburg, .die Vertreter der Zuchtgebiete des Großherzog- him5 Hessen, sowie die Tierzucht-Inspektoren Müller-Köpler und Ämter von der Hessen-nassauischen Landwirtschaftskammer, und ?^icht über den Stand der Zucht im Kreise Bieden- topf. Es fei zuzugestehen, daß bte ZuaMestrebungen auf einer Kühe angekommen feien, welck-e einen gewissen Stillstand be- ümgen, der aber keinen Rückschritt bedeute. Heute weiß jeder Bückster im Kreise, was er zu tun hot in feinem Stall. Es arbeiten Hand ui Hand die Letter der Herdbuchaesellschaft mit ben Ausführenden, und es komme nun darauf ^ Äe Züch-1 tungLkunst" zu vertiefen und im Kreise Lttirichtungen zu treffen, welche noch fehlen, um weitere Erfolge in der Turch- bdbung des Vogelsberger Viehes zu erreidjen. Ter Bauer habe gezeigt, was aus der Rasse zu machen sei, und werde dies auch m der Folge zu zeigen Gelegenheit finden. Oekolwmierat Leithiger-Alsfeld erklärte, daß er betreffs ves Zuchtgebietes im Grosst-erzogtum dasselbe sagen könne, wie •r ^rrebner. Man fei sogar sck>on weiter dort gekommen als m Biedenkopf, indem mau über Zuchthofe verfüge, auf welchen man im adgelausenen Jahre Leistungsprüfungen eingeführt hat deren Ergebnisse demnächst im Druck veröffentlicht und reckst interessante Aufschlüsse bringen werden. Ebenso sei man in Hessen dazu ubergegangen, die Preistiere auf Milchergiebigkeit, Fett- gelxUt der Milch und Füllerungsquontum zu kontrollieren. Tie Ankörung für daS Herdbuch fei im Frühjahr allerdings etwas zurückgeblieben, weil man an der Forderung feschalte, daß der ^tachloeis der Ähnen durch Vorlegung des Teck|'a)eins gebrächt toub. ;bon einer großen Schau hat man in diesem Jahre ab» gefeben, doch sollen und sind zum Teil schon fünf Stall- unb zwei Ortsschauen (letztere im Greife Gießen und Schotten) oorgenommen worden. Tie Vertaufsvermitt- lung hat sich gut bewährt. Besondere Aufmerksamkeit müsse man, wenn in der Zucht FortsckMtte gemacht werden sollen, auf die Ernährung der Kälber verwenden. Die Fehler, bie hier gemacht werden, zeigen sich auf jeder Sckstm. Tie in Oberhesfen eingericksteten Jungviehweiden allein tun es majt, beim das Jungvieh ist sckstin verdorben, ehe es dorthin tommt, und zwar durch ungenügende Ernährung Man ist in Denen zu der lieberzeugung gekommen, da» dieser Punkt energisch behandelt nrerben muß, und eiwäat, tucldfc Maßregeln zu er greifen sind, um Besserung zu schiften. Genügt dies, dann wird auch der Vorwurf dir mangelnden Grütze bei dem roten Viel) verfchwmoen, denn wenn in der Jugend der Tiere der richtige Grund gelegt wird, in es zweifellos, datz das Fleisthgewttist der Uiiuber zu nehmen wird. über 84 000 Mk. Lon beionbcrem Jntereffe ist noch die Mitteilung, daß bereits vor Jahren ein „Genosse" unter dem Titel ,^uliusturm" einen Fonds in Höhe von 50 000 Mk. gestiftet r inL Ä^atle unter bestimmten Voraussetzungen Gesamtvorstandes der Partei angegriffen werden darf. Gs folgt bann der Bericht der Vertrauenspersonen der Genoss innen Deutschlands und der Bericht über die parlamentarischen Tatrgkett der sozialdemokratischen Neichstagsfratiion. 2,iefe Berichte enchallen in der Hauptsache nichts neues und Nichts Bedeutsames. Familien Uuchrichlen. Gcftorbcn: prau fehle Hep, geb. Ide, in Bad-Nauheun. EinGeheimnis so tüchtige Hausfrau, ~~77777"--:— --- wieso ihre Nachbarin *c^ü.lie 'veiße Etzajche hat, wahrend sie es schon nut vielen , . probiert und keine so vorirefsUchen Resultate erzielt 9m Nennwerr von 6,6 b'e Gesellschast zum Kurse von 30 pCi. zuzüglich 4 p£t Zinsen erworben Hai. Der durch die Einziehung und Ver- mchtung der beiden Vorzugsaktienposten erzielte Buchgewinn soll' jur anteiligen Deckung der noch beftehenden Umerbilanz Verwender werden. Tas Grundkapital beträgt jetzt 3,811,500 Mark. Braist-Seide Zollfrei! — Muster an Jedermann! — SeidenfabrikL Henneberg, Zürich. fleqcQt. Alles laßt darauf schließen, daß, em harter Kampf Jar uu verflossenen Jahre mtt ber Neuorganisation zu tun stattgefunden unb daS Opfer sich zur Wehr gesetzt hat. Das die Zeichnung ber Kälber Lurch Ohrmarkem Mäbchen hat sich, wie man aus ben Blutlacken erkennen der genügenden Zahl Vertrauensmänner hatte -°ch «7-°-ch",-. - XTÄ Kä»Wfts.iÄ s-äs ber benachbarten Stadtteile wollen nachts um 2 Uhr ein 700 vermehrt. Ter Redner teilt noch mtt, baß die Rheinische furchtbares Geschrei gehört haben. Die Leiche, bte bis jetzt ^ndn-irtiu-aftskammer beschlossen hat, im Kreise eine Aufzucht- noch nicht aanosziert worben ist. wurde auf h?n ^rtphhnf imtion für vorerst 40 Vogelsberger Rinder zu errichten, daß brockt Vas SMb&en ift nnn ' den Friedhof ge- werter zwei Kontrollcrssistenten im Kreise bestellt werden sol^ 5 : 77 Mädchen Ist von Mitftlgrober, ziemlich voller welche sich u. a. mit der Vornahme der Leistnngsprüsung £ ijigur, es trug einen dunkelblauen Rock mit drei schwarzen fasten sollen. Bei den Separationen habe man Biehtummelplätze eeibenftreifen besetzt, eine neue, weiß- und rotqestreifte Brust- ?^Nen unb bie neu angelegte Jungviehweide bet Garbenheim schürze aus Kattun, zwei Unterröcke (schwarz und rotblau Lu'ra'mu^ d I Oellmfa noch ziemlich neugesohlt- Schnürschuhe, schwarze Holly erftatteie, ivemger ersreuuch. Tie B^r7«el'che V°^ önumpfe, von denen ber eine mit einem rotweißen Kleider- berger Rinder halten, sind numerisch zurückgegangen, bod) ift säum, ber anbere mit einem Schnürsenkel gebunden roar, [^nb der Tiere bedeuteno besser als früher. Man Höfte ferner ein rotweißes Barchenthemd. — Gme K indes lei che^x^Sack>e zu^fSttU^^ Ortäschauen die wettere Entwicklung männlichen Geschlechts wurde gestern abend am Hafenausgang Landrat v. Bussow-Dillenbura teilt mit daß er in gefunden. Sie war in eine Nummer des ^Frankfurter ber Fage sei, bie glückliche Geburt der verdbuchgefellsE des Generalanzeigers" und außerdem in einen Damen-Radfahrrock Dillenburg /mzuzeigen, welche bisher etwa 70 Stück «ngeroidelt. Arbeiter haben gesehen, w.° das Packet gestern ^Zk^Äezikl^S^ieiwerg^ Kirchhain und Amt Kall-nbera nachmittag von einer Frauensperson, die em schwarzes Jackett I irxireu in ber Versammlung nicht vertreten. unb einen .Schützenhut" trug, am Funbort mebergelegt Ter nächste Puntt der ^agesoronung betraf die Beschickung wurde. Die Leiche war bereits ziemlich ftarf in ^erroefunq ^.rnr 2 aon 1 e n Ausstellung Aiünchen übergegangen. ^05 Landrat v. fceimburg teilt mit, daß der Vorstand ia beschlossen hat, eine yerbe von einigen 20 Stück nach Bavern Seligenstadt, 16. Aug. Die am letzten Sonntag zu senden, welche die Bt.jten vom Besten aus dem gesamren Hucht- bier abgehaltene Bezirksversammlung des hessischen gebiet ausgewahlt werden sollen. Zu diesem -> 57 615 56 779 84 920 22 30 88010 73 13001 132 65 99 865 86 A 4fl7 Ml M 61 644 61 6» 71 .300) 95 707 806 HS Ml 76 96> W1 58 9.4 138 227 93 391 542 88 95 674 90 709 44 907 40 (250] 47 J6 12501 4IM13U 44 96 181 26 57 888 80 8U2 84 64 405 88 667 637 736 46 12501 94 831 94 41012 16 244 876 86 Ä) 602 78 624 32 51 710 79 97 kJ Li 4»^ 36 SO 164 12501 «1 89 48 349 419 12501 86 80 618 71 yn। gin xji [g 43üLm 8 16 67 109 bl 62 212 86 407 29 52< ro 0» n UM M 67 1Ä 40 « 448 70 676 616 *55 70 »5 (2501 60 199 368 80 90 400 634 79 Mfl 46028 48 97 106 [250] MUM ”S 08 97 L ui 58 61 931250! ««« 411 N .« 62 547 87 97 98 627 28 82 12501 81 «19 54 (250] ®j 87 4 *011 67 9d 128 52 267 96 329 411 72 608 702 ft 36 66 9o 817 24 U 12 »0 63 67 91 U29 62 48069 110 29 68 92 977 301 4 57 71 96 411 £ 3001 54 76 512 23 »9 736 49 51 884 1-501 44 64 926 50 »27 145 7ti UO 249 381 603 29 6b 98 71 Prima Paknl-Rohrplallcnkoller en FnbrikpreieeiL Handkoffer und Handtaschen in Stoll, Pergamoid und prima Rindleder n den billigsten Preisen. 11 41 101*31 58 77 06 3M 307 70 426 618 38 57 700 836 028 35 68 31087 146 'Ob 47 71 832 46 406 25 502 77 87 96 96 630 86 718 19 908 11« * 71” 11067 89 108 66 813 48 807 468 546 687 68 «86 76 980 irM %“ä» s “s &W.“« « ”,$»? ä St S S PTO L> « . «.» « Sati Sauerkraut Reue Lch-NdWz-8«rIki Prima neue holl. 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(Ohne Gewähr.] 20 12501 142 78 274 344 55 93 429 82 510 15 740 824 967 85 1080 5ö 12501 119 20 54 201 8Ö 96 802 400 64 538 42 70 82110001 94 6lö 42 78 |250] 84 85 741 77 89 803 916 204Ö 103 27 240 92 337 46 88 8:3 448 44 40 IxX) 110000] 90 U6 635 91 715 49 70 88 92 814 99 920 IX) B062 840 454 63 528 84 80 [250] 681 700 [250] 48 910 4012 243 845 05 404 612 668 12501 84 718 28 837 51 55 5074 136 263 81 334 49 62 98 403 16 19 42 545 618 54 776 83 94 R20 57 040 86 88 6»)86 96 201 75 93 339 54 448 40 5-13 44 46 84 627 28 41 71 723 59 82 01 881 88 915 26 7413 30 93 505 630 81 7Bd 825 935 PO 83 SO68 63 162 9ti 265 98 405 554 86 684 731 48 937 48 76 9019 9o 117 19 250] 43 58 98 288 880 418 57 [250] 81 588 65 628 53 64 736 57 HD 10084 81 70 84 340 70 408 604 57 79 701 6 817 46 82 908 11172 [ISO] 82 211 12 80 802 69 92 410 37 551 «6 620 84 7(Ä) 88 801 o9 94 J10 44 12016 32 67 75 124 56 249 57 417 23 590 646 59 61 50 88 8 8 58 12501 934 13(116 46 100 70 219 22 23 313 Öd 4281 501 12501 54 61 611 779 87rt d9 999 14010 106 90 652 66 672 78 77 98 811 43 7-1 0)0 91 15031 77 [250] 81 122 6b 306 10 46 463 91 611 25 61 611 |250] <1 56 62 H5 1250 . 7uS 70 77 819 31 16039 40 63 92 116 »4 318 80 78 J 91 410 53 f'26 32 SS 720 40 61 0X1 17064 81 12o 42 70 96. 270 342 02 400 ti SO 33 42 40 84 [250] 502 27 48 77 664 701 47 880 SS 911 60 18097 103 55 76 378 96 313 54 87 (1000] 416 518 94 05 631 748 9.9 93 DKT.7 101 238 50 75 800 43 07 407 71 527 28 97 Ö52 93 710 14 91 92 w “M S n?.'.’.. <°>m «mm. »■« 86 518 3.) 61 027 37 95 720 78 914 35 94 24021 [250] 47 129 43 48 97 931 oi h38 58 473 51J 21 83 55 |250| 619 81d 927 36 54 83 87 »5038 276 250] 98 363 471 511 39 607 60 719 817 85 76 971 87 *>0018 34 48 155 99 J>3 54 440 44 68 601 601 820 64 73 905 26 48 oO 63 ••7(67 106 38 83 226 79 813 14 61 68 413 49 514 633 47 87 741 920 79 *8018 74 108 42 263 [1000; 8*21 49 98 436 514 732 48 826 56 91 904 25 34 81 19087 79 91 104 64 256 9d 884 604 5 7 45 50 81 696 719 820 [250] H2S 66^ W»80 TI 7UOB5 H7 394 312 26 40$ 69 501 2 584Ö2 67 |2»i « TO 931 76 77063 155 203 50 326 461 510 ( 250 , 44 85 634 74 9t>741 HM M 934 |2»0! 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Ter Vorstand de- Babelsberger Etenographea-VereiuS Gießen. <900 (Begründet 1861.) Georg Wallenfels, le^epbeu 40 MB. Hube dem find alte gangbaren medi-imjchen iViuteml ®uu« neu» vorraltg. to- ml Mr. Lffliier, Petro MIIWI GQnetige Gei*Menhelt Itlr Geechllteluhaber, AU Spezialität: Billige Lampen mit grossen Brennern ttu FestpUue, Kirthweihen. WirUchnften. D*/e Fritz Eccarius, Wilh. Orbig Nachfolger Müllers. Duritjeife unerpsiehs eusgliblg und ipirsam, rtWit leicht und 8chneni_ dia Wütht. Jossif MUl/or erftnfabr!* L fmhi Ej n. KEM