Nr. 114 «rschetut ««glich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem KeMschen Landwirt die Gießener Familien, hlütter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Untvers.-Buch-u. Stein- druckeret. St. Sange. Redaktion, Expedition unb Druckerei: Gchulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Kernsprechanschluß Nr.vl. ErfteS Blatt. 184. Jahrgang Dienstag 17. Mai lSV4 Gietzener Anzeiger M General-Anzeiger " Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Ve-ngSvret-r monatlich 7b Pf^ viertel» fäbrlich Mk. L20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.—viert el- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnumrner bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf, auSwärtS 20 Pfg. Verantwortlich für den poitt und allgem. Tell: P. Wittko: für „Stadt und £anb* und .GerichtSsaal^: August Goetz; für den An- zeigentell: HanS Deck. Deutsches Reich. Berlin. 16. Mai. König Eduard von England hat sich zürn Besuche des K a i s e r s für die Kieler Woche angesagt. — Nach der „Voss. ,Ztg." liegt ein Schreiben des HauK- Ministers vor, demzufolge der Kaiser sich durch die in einer Eingabe der Berliner Architekten angeführten Gründe nicht veranlaßt sehen kann, den Plan der Errichtung einer neuen Opernhauses an der jetzigen Stelle fallen zu lasien. — Jetzt, nach der Rückkehr des Kaisers, erwartet man die Entscheidung auch über die Frage, ob der Reichstag geschlossen oder nur vertagt werden soll. Ein parlamentarischer Berichterstatter gibt der Vermutung Ausdruck, daß die Vertagung am 20. Juni eintreten wird. Länger wird sich das Haus jedenfalls nicht beisammen halten lassen. Frankfurt a. O., 16. Mai. Die Provinzialgruppe Berlin- Mark Brandenburg des Deutschen Flottenvereins, die gestern hier ihre ordentliche Delegierten - Versammlung abhielt, sprach nach dem Berichte über die Tagung in Dresden dem bisherigen Vorstande, der sich veranlaßt gesehen hat, sein Amt in die Hände der Wähler zurückzulegen, für die bisherige Leitung aufrichtigen Dank und volles uneingeschränktes Vertrauen aus und wählte denselben einstimmig durch Zuruf wieder. Dresden, 16. Mai. König Georg ist nach langem Widerstreben nun doch dem ärztlichen Rate gefolgt, und wird sich wegen seines hartnäckigen Katarrhs anfangs Juli zum Kurgehrauch nach Ems begeben. — In der ersten Kammer erklärte Finanzminister Rueger, die jetzige Erhebungsart der Matrikularbeiträge sei unverträglich mit der politischen Stellung der Einzelstaaten. Sachsen werde dafür eintreten, daß die Einzelftaaten nicht mehr zu ungedeckten Mattikularbeittägen herangezogen würden. Stuttgart, 16. Mai. Heute fand hier die Hauptversamm- ümg des Württcmbergischen Verbandes des deutschen Flottenvereins statt. Der Vorsitzende Fürst Karl von Urach trat mit Entschiedenheit dafür ein, daß Deutschland spätestens bis 1913 ein drittes Doppelgeschwader zur Verfügung haben müsse. Ein Antrag, den Dresdener Beschlüssen auf Flöt- tev Vermehrung die volle Zustimmung zu erteilen und eine erhöhte Propaganda zur Ausbreitung desFlottenvereins und seiner Bestrebungen zu entfalten, wurde einstimmig angenommen. Ausland Paris, 16. Mai. Aus Lalla Marnia (Marokko) wird gemeldet: Anhänger des marokkanischen Prätendenten unter Kommando von Tajeb Bou Amana griffen die Regierungstruppen bei Oujda an. Nach einem lebhaften Kampf wurden sie zurückgeworfen. Ungefähr 50 Soldaten des Sultans wurden getötet. Die Verluste der Rebellen werden höher geschätzt. Die Bevölkerung von Oujda bezeugte Freude über den Erfolg des Sultans. Foggia, 16. Mai. Infolge einer gestern in Cerignola Wegen Forderung des Achtstundentages entstandenen Volksbewegung rotteten sich heute ftüh einige hundertLand- [eitte an den Toren der Stadt zusammen und verhinderten die Arbeiter, diese zu verlassen. Eine Abteilung von 20 Soldaten, die einschritt, wurde mit Steinwürfen und Schüssen empfangen. Ein Offizier der Sicherheitswache, von einem Steine am Kopfe getroffen, fiel zu Boden. Darauf gab die bewaffnete Macht, die einige Verwundete hatte und sich umringt sah, Feuer. Zwei Landleute wurden getötet, acht verwundet. Man erwartet in Cerignola zahlreiche Verstärkungen. Der zweite deutsche ZLanLiertag. i. Berlin, 16. Mai. Der zweite deutsche Bankiertag, zu dem über 800 Teilnehmer, meist Delegierte von Handelskammern, kaufmännischen Korporationen, wirftchaftlichen Vereinigungen, sowie zahlreiche hohe Beamte usw. erschienen sind, wurde heute vormittag von dem Vorsitzenden des Zentralverbandes des deutschen Bank- und Bankiergewerbes, dem Direktor der Darmstädter Bank R i e s e r - Berlin mit einer Begrüßungsansprache eröffnet Darauf hieß der Handelsminister Möller die Erschienenen lm Namen der preuß. Regierung willkommen. Der Minister führte aus, die Staatsregierung habe durch die Vorlage der Novelle bewiesen, daß sie eine Korrektur des Börsengesetzes für notwendig erachte. Die Regierung erstrebe ein Börsengesetz, dessen Bestimmungen dem öffentlichen Rechtsempfinden entsprechen und durch welches wiederum Treu und Glauben im Kaufmannsstande zur vollen Geltung kommen. Der Minister schloß, er nenne sich selbst mit Stolz einen deutschen Kaufmann und wünsche den Verhandlungen des Bankierstages den besten Fortgang und guten Erfolg. Ministerialdirektor im Reichsamt des Innern Wermuth begrüßte die Versammlung im Auftrage des Staatssekretärs Posa- dowsky und führte aus: Die Börsengesetznovelle, die augenblicklich die Kommission des Reichstags beschäftige, habe begründete Aussicht, daß sie zu einem guten Endziel kommen werde. Begrüßungsansprachen hielten dann noch der württembergische Bundesratsbevollmächtigte v. Schicker und Geh. Obersinanz- rat v. G l a s e n a p p. Letzterer führte aus: Das Reichsbankdirektorium erkenne umsomehr die Notwendigkeit einer Aendenmg des Börsengesetzes an, als die deutsche Reichsbank nur dann ihrer Aufgabe gerecht werden könne, wenn ihr helfend und ergänzend ein tüchtiger, fleißiger und umsichtiger Bankierstand zur Seite stehe. Hierauf erfolgte die Verhandlung über die Novelle zum B ö r s e n g e s e tz. Als erster Berichterstatter dantte der Geschäftsinhaber der Tiskontogesellschast Schinkel der Regierung für die durch die Novelle gebrachten Verbesserungen; er wünsche aber, daß keine halbe Arbeit getan werde, und nannte als wünschenswert die Abfchaffung des Terminregisters und aller Nichtigkeitsbestimmungen, die Wiederzulassung des Terminhandels in Bergwerksanteilen und Fabrikunter- uehmnngen, mindestens aber die radikale Umgestaltung einiger anderen Bestimmungen. Ter zweite Berichterstatter Kommerzienrat Kopetzky -Berlin trat für die Beseitigung des Börsenregisters ein. Der dritte Berichterstatter, der Direktor der Dresdener Bank Müller- Berlin suchte nachzuweisen, daß heute die Verluste des Börsenpapiere kaufenden Publikums größer seien als der Erfolg des Börsengefetzes. Die Berichterstatter legten dann eine Erklärung vor, in der Abschaffung des Börsenregisters und Aufhebung des Verbots des Terminhandels in Anteilen von Bergwerken und Fabrikunternehmungen gefordert werden, indessen anerkannt wird, daß die dem Reichstage vorgelegte Börsengesetznovelle geeignet sei, wenigstens den unerträg- AW Stadt und Land. Gießen, den 17. Mai 1904. •* Personalien. Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben dem Vorsitzenden des evangelischen Kirchengesangvereins für Hessen, Ministerialrat Ludwig Ewald zu Darmstadt, das Ritterkreuz 1. Klasse des LudwigSordens verliehen. — Se. Königl. Hoheit der Großherzog haben den Oberlehrer am Gymnasium zu Bensheim, Prof. Dr. Joseph Kieffer auf sein Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen Dienste mit Wirkung vom 16. Mai 1904 in den Ruhestand versetzt. — Der Lehramtsassessor Friedrich Glaser zu Butzbach wurde zum Oberlehrer an der Realschule daselbst ernannt. — Dem Glöckner und Kirchendiener Georg Friedrich Rind fuß H. zu Alsbach wurde zum 1. Mai 1904 das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für fünfzigjährige treue Dienste" verliehen. — Dem Forst- wart der abnormalen Domanialforstwartei Zwingenberg, Oberförsterei Jugenheim, Karl Heinrich Schaubach zu Zwingenberg wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand der Charakter als „Förster" verliehen. *• Jubiläum von Geheimrat Professor Dr. Riegel. Nachdem am Sonntag eine Deputation im Namen des Personals der medizinischen Klinik dem Jubilar ein geschmackvoll hergestelltes Bild, die medizinische Klinik darstellend, überreicht hatte, vereinigte sich, einer Einladung des Geheimrats Riegel folgend, das gesamte Personal gestern abend auf der „Schönen Aussicht" zu einer schönen Feier, bei welcher der Jubilar im Kreise seiner Familie erschien und in gerührten Worten für die Aufmerksamkeit und Anhänglichkeit dankte. Verwalter Keller dankte namens des Personals für die Einladung und wiederholte die Glück- und Segenswünsche des Personals, welche in einem begeistert aufgenommenen Hoch ausklangen. Unter Gesang, Tanz und Vorträgen verlief die Feier in animierter Stimmung, bis sie in vorgerückter Stunde in befriedigender Weise ihren Abschluß fand. " Nationaler Gesangs-Wettstreit 1904. Das Preisrichter-Kollegium des Nattonalen Gesangs- Wettstreits setzt sich aus folgenden Herren zusammen: Heinrich Appun, Musiklehrer Hanau; Fritz Baselt, Komponist, Frankfurt a. M.; Albrecht Brede, König!. Musikdirektor, Kasiel; Jean Brodt, Musikdirektor und Komponist, Hanau; Gottfried Leber, Musikdirektor, Fulda; Edmund Parlow, Königl. Musikdirektor, Frankfurt a. M.; Jean Pauli, Lehrer und Komponist, Fechenheim; Richard Sen ff, Musikdirektor, Darmstadt; Gustav Trautmann, Großh. Universitäts-Musikdirektor, Gießen; Karl Walter, Königl. Seminar- und Musiklehrer, Montabaur; Joseph Werth, Musik- und Chordirektor, Bonn; Ernst Wolfram, Königl. Musikdirektor, Dillenburg. — Außer 30 z. T. sehr wertvollen Preisen, Geldpreisen und Kunstgegenständen für die einzelnen Gesangsklassen sind folgende Ehrenpreise ausgesetzt: Ein Ehrenpreis Sr. Königl. Hoheit des ÄroßHerzogs, ein silberner Pokal der Stadt Gießen, eine 70 Zentimeter hohe Vase der Universität, eine Bowle von Kommerzienrat Hey ligenstaedt, ein silberner Becher von Kommerzienrat Heichelheim, eine Jardiniere von Kommerzienrat Gail, ein silberner B echer vom Festausllchsten Mißständen, wozu daS Börsenaeseh Anlaß gegeben, ein Ende zu machen, sofern sie noch in folgenden Punkten abgeändert wird: Das im § 66 ^gelassene Leiftungsber- weigerungsrecht ist unstatthaft, müßte daher entsprechend abge- finbert werden. § 67 a, Satz 2 müßte auch auf diejenigen ausgedehnt werden, welche gewohnheitsmäßig Börsengeschäfte abschließen, die im § 68 a den Schuldner vergönnte Frist zur Erklärung seiner Erfüllungsverweigerung ist unbegrflnbet. Die Weigerung eines Schulbners sollte nur remtserheblich fein, wenn sie unmittelbar nach Empfang der schriftlichen Mitteilung des Gläubigers über Art und Ergebnis der Abwickelung des Geschäfts schriftlich und ausdrücklich erllärt wird. Ferner sollte die Bestimmung des § 66 a, Absatz 2 dahin abgeändert werden, daß Erfüllung bezüglich derjenigen Börsentermingeschäfte nicht verweigert werden kann, die in den ausdrücklich schriftlich anerkannten Saldo einer Kontokorrentabrechnung enthalten sind: 8 68 b sollte einen Zusatz erhalten, wonach der Gläubiger, wenn seitens des Schuldners der Registereinwand nicht erhoben wird, jur Rückforderung derjenigen Beträge befugt sein soll, welche der Schuldner während der zwischen den Parteien bestehenden Geschäftsverbindung von ihm als Gewinn an Börsengeschäften bezogen hat oder autgebracht erhielt: Im § 68 b, Absatz 3, Satz 2 ist auszu- sprechen, daß Wertpapiere nach Haltung, Zahl und Nennwert oder nach dem Höchstbetrage zu bezeichnen sind, bis zu welchem sie als Sicherheit haften sollen: Im § 69, Absatz 1 ist neben dem § 764 auch § 762 des bürgerlichen Gesetzbuches zu nennen. Die den Vorschriften der Novelle in Artikel 2 nur prinzipiell beigelegte rückwirkende Kraft ist diesen Vorschriften uneingeschränkt zu verleihen. An der Debatte über die von den drei Referenten vorgelegte Crllärung beteiligten sich u. a. Rechtsanwalt Dr. Steiner (Württembergische Bankanstalt-Stuttgart) und Dr. Endemanw-Han- notier. Hierauf wurde die Erklärung einstimmig angenommen. Das Festmahl des Deutschen Bankiertages fand heute abend unter außerordentlicher zahlreicher Beteiligung statt. Der Vorsitzende Ri eß er brachte einen Trinffvruch auf den Kaiser ans. Der Direktor der Dresdener Bank Müller brachte ein Hoch auf die Vertreter der Staatsbehörden unb Korporationen au& Minister Möller gab in seiner Erwiberung feiner Freude Ausdruck über die ruhige, mäßige unb sachliche Führung ber Verbandlungen des Bankiertages unb warnte vor einer übermäßig schnellen Konzentration bes Kapitals, bie obgleich ihr eine gewisse Berechtigung innewohne, in weiten Kreisen Bebenken errege. Der Minister schloß mit einem Hoch auf den Zentralverbanb bes beutschen Bank- unb Bankiergewerbes. schuß, ein Pokal, gestiftet von den beiden Vorsitzenden des FestauSschuffeS. Die meist künstlerisch auSgestatteten Preise werden demnächst in einem hiesigen Geschäft zur Ausstellung gelangen. •* Der evangelische Bund hielt gestern abend im Neuen Saalbau eine ziemlich schlecht besuchte Versammlung ab. Der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe, Landgerichtsrat Schm eckend echer, der die Anwesenden begrüßte, meinte mit Recht, dieser schwache Besuch laste nicht etwa auf ein geringes Interesse schließen, sondern sei auf das schöne Frühlingswetter zurückzuführen. In Gießen sei in den letzten zwei Jahren der evangelische Bund von 45 Mitgliedern auf 170 gekommen. Immerhin müsse im Vergleich zu der großen Mitgliederzahl in anderen, zum Teil kleineren Städten, der Gießener Bund noch erheblich wachsen. — Der Redner des Abends, Prof. Dr. Bornemann aus Frankfurt, der über „Ultramontane Erfolge und evangelische Pflichten" sprach, konstatierte in vielen Einzelheiten die Tatsache, daß in den letzten Jahren leider die Regierung dem Zentrum andauernd Zugeständnisse gemacht habe, die den Empfindungen des protestantischen Volkes entgegenstünden. Der Redner besprach besonders die Zulassung der marianischen Kongregationen und die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes und erzählte, um die Kampfesweise und daS Verhalten der Ultramontanen zu beleuchten, von den Auseinandersetzungen und der Polemik des Frankfurter Vereins mit dem dortigen ZentrumSblatt, nämlich dem „Franks. Volksbl." Die Folgerungen deS Redners gipfelten im wesentlichen in der Aufforderung an das evangelische Volk, sich zur Abwehr 'im evangelischen Bunde zusammenzuschließen. ** Aerztlicher Landesverein für das Großherzogtum Hessen. Auf Beschluß des ärztlichen Landesvereins für das Großherzogtum Heften sind in allen Kreisen des Landes ärztliche Vertragskom- m i ssionen eingerichtet worden zur Neuregelung der Verhältnisse der Kassenärzte und der Krankenkassen, da die Leistungen der letzteren infolge des am 1. Januar 1904 in Kraft getretenen Reichsgesetzes eine Erweiterung erfahren haben. Nahezu alle Aerzte des Landes haben in einem Schutz- und Trutzvündnis sich verpflichtet, diese Kommissionen anzuerkennen und sich ihren Beschlüssen zu fügen. Bei Entgegenkommen auf beiden Seiten dürste Heften wohl aus lange Zeit vor einem Aerztestreik bewahrt bleiben. ” Verlegung des Klingelbaches. Eine interessante Arbeit bildet die Verlegung des Klingelbaches, welcher später als Regenwassersammler unterirdisch, entlang der Bismarcksttaße zur Wieseck rinnen wird. DaS zukünftige Bett des Baches und die darüber sich hinziehende Wölbung wird in der Baugrube selbst in Stampfbeton hergestellt. 75 Arbeiter, meistens Italiener, sind bannt beschäftigt und stellen ca. 10 Meter des Bauwerkes täglich her. Die ganze Länge des später unter der Straße sich hinziehenden Klingelbaches beträgt 400 Meter. Die Arbeiten sind der Firma Dickerhoff & Wittmann in Bieberich, einer Firma, welche die Goethe- und die Moltkebrücke hergestellt hat und Betonbauten als Spezialität betreibt, zur Ausführung übertragen worden. •• Eine Schwindlerin. Gestern abend schickte eine Arbeiterfrau ihr 7jährigeS Kind mit einem Geldbetrag von 70 Pfg. fort, um dafür etwas zu holen. Unterwegs gesellte sich zu dem Kinde eine anständig gekleidete Frauensperson, die sich erbot, dem Kind das eingewickelte Geld zu tragen. Später fand sich in dem Papier statt der 50 Pfg. ein Stein eingewickelt. Die Schwindlerin ist unerkannt verduftet. ** Besitzwechsel. Das Haus Lindenplatz 8 wurde von der seitherigen Eigentümerin Frl. Johanna Rothhen- berger an den Sensal Hanne Schaumberger für 15000 Mark verkauft. Dagegen vermittelte der Käufer einen Kauf Mischen Frl. Rothenberger und der Firma Birkenstock und Schneider, welche für 47 000 Mk. ihr Haus Frankfurterstraße 25 dem Fvl. Rothenberger käuflich übev- ließen. ” Das Dutenhofener Hannchen, wie der Humor das Sorgersche Motorschiff, welches nun seit 8 Tagen seine Fahrten auf der Lahn ausführt, im Gegensatz zum Bieber- Lieschen getauft hat, ist auch schon mit der Feldpolizei in Differenzen geraten. Beim Stapellauf deS Schiffes ließ es sich nicht vermeiden, daß am Ufer einem Landwirt aus Klein- Linden über das Gras gelaufen wurde. Flugs erhob dieser beim Feldschützen Anzeige und verlangte als Entschädigung 10 Mk. ** Fußball. Unserer Notiz in der Freitag-Nummer fügen wir noch zu, daß am Himmelfahrttage in der Zwischenrunde um die Meisterschaft der Verein für Bewegungsspiele- Leipzig gegen den Duisburger Spielverein mit 3:2 siegte. In Kassel werden am Pfingstsonntag um die Entscheidung kämpfen: Britania-Berlin und Verein für Bewegungsspiele- Leipzig. ? Lich, 17. Mai. Nachdem vorgestern nacht gegen 1 Uhr die Leiche der verstorbenen Fürstin-Mutter von Hohensolms kommend von der fürstlichen Familie und den fürstlichen Beamten in Empfang genommen worden war, wurde sie in der Stiftskirche aufgebahrt. Gestern fand die Beisetzung in der fürstlichen Familiengruft zu Lich statt. Der Beisetzung ging eine Feier in der dichtbesetzten Kirch" voraus, an welcher außer der fürstlichen Familie, die mb allen Anverwandten erschienen war, alle Kreise der Stadt kumente auf andere Weise entwendet wurden. Der Kriegsrnimster beauftragte den Generalstabschef Pendezec, eine Untersuchung über die Spionageaffäre einzuleiten, um festzustellen, wen die Schuld treffe, und insbesondere zu ermitteln, ob nicht gegen die Bauunternehmer eine Klage erhoben werden könnte, welche die gestohlenen Pläne in ihren Händen gehabt haben; diese Bauunternehmer könnten wegen Verrates oder wegen Nachlässigkeit verfolgt werden. Paris, 17. Mai. Die „Humanste" veröffentlicht den Wortlaut der päpstlichen Protestnote gegen die R o m -- reise des Präsidenten Loubet. Es heißt in derselben u. a.: Die Oberhäupter der katholischen Staaten haben die Pflicht dem obersten Hirten der Kirche gegenüber größere Rücksicht obwalten zu lassen, als die Souveräne nichtkatholischer Staaten, und dies im .Hinblicke auf seine Würde, seine Unabhängigkeit und seine unverjährlichen Rechte. Diese Pflicht, welche bisher von allen beobachtet wurde, unbekümmert um Gründe der Politik, der Allianz und der Verwandtschaft, liegt umsomehr dem ersten Beamten der französischen Republik ob, welche durch traditionelle Beziehungen mit dem römischen Pontifikate verbunden ist und kraft des Konkordates besondere Vorrechte besitzt. Wenn demnach das Oberhaupt einer katholischen Nation dem Papste eine schwere Beleidigung zufügt, indem es nach Rom, dem päpstlichen Sitze, kommt, um demjenigen eine Huldigung darzubringen, welcher gegen alles Recht die Freiheit und Unabhängigkeit des Papstes verhindert, so wäre diese Beleidigung um so größer von feiten des Herrn Loubet, und wenn trotz alledem der päpstliche Nuntius in Paris geblieben ist, so ist dies lediglich auf sehr ernste und besondere Gründe zurückzuführen. Damit durch eine so schmerzliche Tatsache nicht ein Präzedens geschaffen werden könne, sieht sich der Heilige Stuhl veranlaßt, die formell st e und ausführ- lichste Einsprache zu erheben. — Jaurös erörtert diese Protestnote und erklärt, dieselbe bilde eine doppelte, hochmütige Herausforderung Frankreichs und Italiens. Der Papst habe nicht gezögert, vor den Regierungen die französische Republik und deren Präsidenten anzuklagen. Seit der Versendung dieser Note sei der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen demPap st turne undFrank- r e i ch in Wirklichkeit vollzogen. 100 Telephonischer Kursbericht. Reicheanleihe 37e% Konsole über Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser innigst geliebter Gatte, Vater und Grossvater Herr Rflax Leszinski Giessen, den 16, Mai 1904, Die trauernden Hinterbliebenen 4462 4458 Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. d. Mts. in der Stille statt. 126.60 46.10 43 80 89.65 101.60 89.80 99.80 100.90 100.20 98.90 102.55 59.70 58.50 239.00 189.70 195.00 Mill. 285 50,2 22,1 29,4 Hessen Oberhessen 3V,0/ o 3% 3Vg°/n 37,% heute nachmittag 3 Uhr nach schwerem, mit Geduld getragenem Leiden sanft entschlafen ist. Die Beerdigung findet Mittwoch den 18. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Gießen, den 16. Mai 1904 Gießen, Plockstraße 1, 17. Mai 1904> Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige. 4% Oesterr. Goldrente . 4l/s % Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . 4°/i) Italien. Rente . . 4V, % Portngieser , . 8°/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4l/„ % äusser« Arir«ntin«r 17. Mai. 26.45 86.20 106.50 103 00 199.30 183.80 136.50 151.50 152.50 136.50 13.60 Im Namen der trauernden Familie: Katharina Schaab, geb. Becker. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst BoranSfichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch den 18. Mai 1904: Zeitweise windig, zeitweise trüb, kühler, Regenfalle, zunächst mit heftigen Gewittern. (Siehe gestrige Voraussage.) 8 } Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Todes-Anzeige. Heute Vormittag lli/2 Uhr verschied sanft nach langjährigen, mit Geduld getragenen Leiden im 75. Lebensjahre Von dem am 16. Mai erfolgten Hinscheiden unseres Mitgliedes und Kameradeii TcleWchlimister Max Leszinski setzen wir die Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet Mirtwoch, den 18. d. Alts., nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 4440 Zusammenkunft V* Stunde vorher am Friedhoss- portate. Der Vorstand. chfcnsteisch, gesalzen, 40 Pfg. (Magnum bonum) bei [02695 4463 I Sier, Dammstraße 46. größer ist, als das der Deutschen Bank nach der Absorbierung der Berliner Bank: ja, keine Bank Europas arbeitet mit einem Zeichen Kapital, wie diese Interessengemeinschaft. An zweiter Stelle steht der Kredit Lyonnais, der über ein Aktienkapital von 250 Mill. Frcs. verfügt. Die Kapitalien der deutschen Großbanken stellen wir nachstehend nach dem „B. T." wie folgt auf: (Die Reserven der Interessengemeinschaft Dresden-Schaaffhausen find nur schätzungsweise angegeben): Kapital Reserven. Die Beerdigung findet Donnerstag den 19. d. Mts., vormittags 10 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. ungen der ^wesoener Vereins durchgeführt ein Kapital verfügen. Herr Dr. philos. Friedrich Schaab früher Oberlehrer am Gymnasium zu Höchst a. M. Dresden-Schaaffhausensche Jnteressengernemschaft Deutsche Bank Diskonto - Gesellschaft Darmstädter Bank Berliner Handelsgesellschaft Nationalbank Kommerz- und Diskontobank Mitteldeutsche Kreditbank Märkte. Statt besonderer Anzeige. Gestern Abend verschied sanft nach langem, schwerem Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter freu Louise FrieM U we. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Verluste unseres lieben Willi sagen wir allen, besonders Herrn Lehrer Fritzel und den Schulkameraden des Entschlafenen, innigen Dank. 444- Iamilie Kartig. Hesßjche Bereinigung für Wkskllick. Unter Hinweis ans Nr. 3 unserer „Geschäftlichen Mitteilungen" ersucheii wir unsere Mitglieder, ihre Jahresbeiträge gegen Empfang der Quittung an unseren Rechner, Herrn Kaufmann Mettenheimer, Gießen, Kreuzplatz 3, zu zahlen. 4404 Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Leszmski. geb. Schweikher. 4441 3°/n Mexikaner . . . 4Ve'Vn Chinesen . . . Electric. Schuckert . . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden .... Gotthardbahn .... Laurahütte Bochum Harpener Tendenz: behauptet. und deren Umgebung, ein Vertreter des Großherzogs, der frühere und der jetzige Provinzialdirektor, Vertreter des Gießener Regiments sowie deS Bezirkskommandos, die Gelst- lichkeit des Solmser Landes im Ornat, Vertreter des Kreises Wetzlar, der Generalsuperintendent von Kassel u. a. m. teilnahmen. Der Leichenzug, die Regimentsmusik des Gießener Infanterie-Regiments voraus, die glänzenden Uniformen der Gardeoffiziere, die spalierstehenden Vereine und Schulen, alles zusammen bot trotz des traurigen Anlaffes ein glänzendes Bild. Während in der Kirche Stiftspfarrer Weber die Leichenrede hielt, sprach auf dem Friedhof Stiftsdechant Klingelhöffer die Einsegnungsworte bei der Beisetzung. In der Kirche hatte der Kirchengesangverein die Feier verschönt; an der offenen Gruft sang der Cäcilienverein das tröstliche „Auferstehn". Nachdem der in Purpur gehüllte Sarg, der fast unter der Fülle der prächtigsten Kränze verschwand, beigesetzt war, bewegte sich der ganze Leichenzug in derselben Ordnung zurück nach dem Schlöffe zu. b. Bad-Nauheim, 16. Mai. Die gestrige Mittell- una von einer mörderischen Tat rn Bad-Nauherm ist insofern nicht richtig, als das Opfer der Tat nicht tot, sondern schwer verletzt wurde. Es handelt sich nicht um einen Raubmord, sondern um einen Wirtshauv- streit, der sich auf der Straße fortzetzte und zu einer Schlägerei führte, bei der ein Beteiligter von zwei anderen schwer verletzt wurde. Der Schweruerletzte ist der jährige Karl Jensch aus Leipzig. Die beiden Tater sind verhaftet-Darmstadt, 17. Mai. (Drahtbericht.) Bei Reichenbach i. O. ist ein bedeutendes Kupfererzlager entdeckt worden. . B.B. Darmstadt, 17.Mcn. (Drahtbericht.) Sämtliche oberhessischen Abgordneten sind heute hier zusammengetreten, um über die n e ue Wahlkreis - einteilun g schlüssig zu werden, die bei Annahme des Antrages Gutfleisch im Plenum notwendig werden wurde. Am Donnerstag will dann der Wahlrechtsausschuß die Feststellung der neuen Wahlkreise vornehmen. 9849—1899. Unseren verehrten Altersgenosten die traurige Mitteilung, daß unser Genosse 4457 Sm Max Leszinski uns durch den Tod entrissen wurde. — Die Beerdigung findet Mittwoch, beit 18. Mai, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt und wird um allseitige Beteiligung gebeten. I. A.: C. Steinhäuser. Gießen, 17.Mai. Marktbericht. Aus heutigem Wockenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 1.00—1.15 Mk., Hühnereier 1 St. 5—6 Pfg. 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 7—0 Pfg., Käse vr.Stck. 6—8 Pf.,' Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen vr. Liter 21 Pfg., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenvr.Paar0,80-1,00Mk., Hühner pr.St. 1,30—1,40 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stuck 77j—2,20 Mk., Gänse vr. Pid. 00—70 Pfg., Ochsensteisch pr. Pfund 00—80 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 62—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 50—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 Mk., Weißkraut per Stück 9—12 Pfg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—10,00 Mk., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. Marktzeit 7—1 Uhr. Neiiestc Metdintlzen. Paris, 177Mai. Der „Matin" setzt heute seinen Bericht über die Spionageaffäre fort und veröffentlicht den sehr eingehenden, angeblich von dem Deutschen General stabe herrührenden Fragebogen betreffend die Befestigungen und die A r m i e r u n g e n von C h e r b 0 u r g und B r e st, sowie das Verzeichnis von 42 Plänen von Cherbourg, Brest undToulon, welche an eine ausländische Macht verkauft worden seien. Der französische Marineattachee in London reiste mit diesen Dokumenten sofort nach Paris und übergab sie dem Generalstabschef der Marine, welcher den Ministerpräsidenten Com- bes und das Kriegsministerium verständigte. Im Nachrichtenbureau des Kriegswinisteriums war Pietro Fragola bekannt, da man demselben vor IV2 Jahren in Luzern 7000 Frcs. bezahlt hatte, um die Pläne von Toulon, die er in seinen Händen hatte, zurückzuerlangen. Der Leiter der Sicherheitsbehörde Caverd er- Närte einem Berichterstatter, die E ch t h e i t d e r D 0 k u m e n t e über die Forts und Batterien von Toulon sei leider unzweifelhaft. Dieselben stammen offenbar aus dem Bureau der Genie- verwaltung. Tas Beunruhigendste bei der Angelegenheit sei, daß ein so umfangreiches Bündel von Schriftstücken g e st 0 h l e n werden konnte. Man hoffe festzustellen, ob es sich um einen gewöhnlichen Einbruchsdieb st ahl handele, oder ob die ^o- -VT’ Emil Fischbach Garanrirr reiner * „ Spratt’s Hundekuchen^ Geflügeh lütter und Kückenfuttcr. ie: lecker. cht 17. Mai. • - ■ 26.45 • • • 86.20 • . .106.50 . .103 00 • , . 199.30 . .183.80 . 136.50 • ■ -151.50 •• . . 152.50 ■ . . 136.50 . . - 13.60 . . ■ 191.- . . . 239.00 . - . 189.70 . - . 195.00 inptet. ««»,S 'aut trtifl- Ää W »6tn; Ä .'^derselben e;udi'*t °b. r Staaten, "Kit und N« bon der Politik, d/m ersten 5°dlKonelle 11 undiraft 'emnach das 16 '(fitoere 1 Väpstlichen W Melcher Papstes .V'ten des e Mtuis in ft* be- °'^Me ,nt- W stch ' aussüdv erörtert diele \ hochmütige Urens. Der französisch, der Versend- matischen ad Frank- seit 1601 medizinisch bekannte alkal. Quelle ersten Ranges. Ausgezeichnet durch Wohlgeschmack und Haltbarkeit. Vorzügliches Heilmittel gegen Erkrankungen der Atmungsorgane, des Magens, der Harnorgane, Gicht und Diabetis. 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Der weitere Ausbau der Organisation des Vereins im Großherzogtum Hessen. 7. Unsere nächsten Ziele und Aufgaben. 8. Vortrag des Herrn Dr. BoSberg-Rekow über „Der russisch-japanische Krieg mit seiner Nutzanwendung für Deutschland". Wir bitten alle Mitglieder um möglichst zahlreiches Erscheinen. Die Hauptgeschäftsstelle des Deutschen Flotten-Vereins sür das Großherzogtum Hessen. Dr. W. Merck. 4438 Uvsseldorf 1902 v.silbeme StaarfSmedaille ß a^hener W Badeöfen Mi yiyDHi nrnnn - z~ , . .. e> pn,-;r,■■ - Das von mir geführte 3018 Unerreicht in Güte und Wohlgeschmack sind für 2’ gute Teller Suppe. In den verschiedensten Sorten stets irisch erhältlich bei Adolf Geisse, Seltersweg 2, Ecke am Kreuz. F ussboden-k?ck ™ —i 1 । in 8 Farben Ofenlack, wohlriechend, Broncen, Hutlack Sämtliche empfiehlt Adolf Bieier Farben, Lacke, Pinsel 2402 Marktstrasse 5. 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Daß ich n Wühler, von dem Wahlagitationen bi bringt mich noch n Bolt überschätzt häl sagt, ich will bie lichem "Wege. Wir auf gesetzlichem W und ausbilden." Diese Erinnert wird, iürsmarck sei schäft nicht abgenei tagswahlrechts hei die erwähnte An Zentrum stammt, Laufbahn des Mt Äußerungen herdo an bem Reichst Handhabung zur $ Virtuosität ergreife am Montag in tz < jüngsten Herrenhar protestierte die V streichgelüste". geheinie Wahlrecht Wehrpflicht. Eine Wahlrechts habe zr giltigkeit der Arbe Reiches, für desse Mßere Feinde au mehr der Mühe n tonne feinen Anspr ^beüerllasse habe Aie herrenhar Lan^SMg ge- ^andtagswah] gleiche Waylre Legung an Stä ^ehen, der wie ^schlimmste ist, d Wiche konservativ über die A Dich teblt Uch um Stan "eues Wahlrtt "???stens dur Offenbar unt äffe- das ,n eit Sieg???er G feit«: “ 6,e 26. ®tunb Ob-» dunste eille9n o? unb 'M. Punkt erl tzfche BjM E-: bet R öhler ^ark e