S Eehrlmg? ( Ä-vber. ■ jum ' (231 )en Nr. 65 General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Ureis Giehen Pie heutige Nummer umfaßt 10 Seiten, •trat wünscht 1O> »tlvt-s bt? Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Untoersttätsdruckerei. R. Lange. Dreßen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr. 7. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. i Llnzerger Dießen. vrrm. m. ■> r fierten,w «ot wünscht 1-^5" enn,150000 «L-.; Herrn, wenn a»^ Aus dem städtislüen Merwatiungsbericht für das Jahr 1902/03. Gießen, den 17. März. Der allgemeine Bericht stellt ein Kapitel über das Stadtgebiet und die Bevölkerung an die Spitze, aus dem wir entnehmen, daß der Gesamtflächeninhalt der Gemarkung am Schlüsse des Berichtsjahres 3 414 ha, 88 a und 73 qm betrug, wovon auf Hosraiten 114 ha, Ackerfeld und Grabengärten 1 274 ha, Wiesen und Grasgärten 463 ha, Waldungen 1261 ha, Friedhöfe 17 ha, Exerzierplätze und Schießständc 48 ha, Wüstungen 1 ha, Eisenbahngelände 56 qm, Straßen, Wege, Plätze und Anlagen 142 qm, Flüsse, Bäche und Gräben 43 ha entfallen. Die 25 500 Personen betragende Bevölkerung bewohnte 1815 Gebäude und verteilte sich mit 4 768 Haushaltungen von 2 und mehr Personen, 375 einzeln lebende Personen und 32 Anstalten. lieber die Geschäfte, die durch die Bürgermeisterei erledigt wurden, ist eine Aufstellung gemacht worden, wonach die (SinLäufe bei der Bürgermeisterei 12 090 gegen 12 049 im Vorjahr betrugen. Was die in jeder Stadtverordnetensitzung zur Sprache kommenden Wirtschafts, gesuche betrifft, so wurden deren im Jahr 1903/04 45 (im Vorjahr 50) eingereicht; die Bedürfnisfrage wurde in 40 Fällen bejaht, in 5 Fällen verneint. — An» und Abmeldungen steuerpflichtiger Gewerbe sind 303 gegen 289 im Vorjahr erfolgt. Anträge auf Versicherung von Gebäuden oder Erhöhung bestehender Versicherungen wurden in 1902 175 gegen 189 in 1901 gestellt. Besonderes Augeninerk wird man natürlich dem Finanzwesen zuwenden. Die Betriebsrechnung verzeichnet eine Einnahme van 1697 329,44 Mk. und eine Ausgabe von 1 572 178,10 Mk., sodaß ein Nest von 125151,34 Mk. bleibt. Dieser Ueberschuß besteht: in barem Vorrat 119 106,06 Mk., in Vorlagen 1 026,35 Mk., in Ausständen 5 018,93 Alk. Nach dem Voranschlag betrugen die Einnahmen der Betriebsrechnung 68 938,61 Mk. weniger und die Ausgaben 56 212,73 Mk. mehr. Die Vermögensrechnung beträgt in Einnahme nach der Rechnung 1 617 531,27 Mk., nach dem Voranschlag 2 343 255,84 Mk., in Ausgabe nach der Rech nung 960 549,94 Mk., nach dem Voranschlag 1 343 255,84 Mk. So bleibt bei derVermögensrechnung ein Rest von 656 981,33 Mk< alleren üeuten Ei*”, H, , völlig verschwinden, da erfahrungsgemäß die Anlage einer Kanalisation jedesmal eine ausgesprochene Tieferlagerunq des GrundwafferspieqelS mit sich bringt. Eine gute Schwemmkanalisation ist durchaus abhängig von dem Vorhandensein einer Wasserleitung, damit die Abwäffer genügend verdünnt und leichtflüssig werden. Untersuchungen des Kanalwassers haben ergeben, das; es bei Einleitung aller zuvor erwähnten flüssigen Abfallstoffe etwa 1600 Milligramm Verunreinigungen im Liter führt, von denen 400 organische, 700 gelöste und 500 in kleinsten Teilchen aufgeschwemmte sind. Abwässer, die nur gewerblichen Betrieben entstammen, können eine zehnmal so starke Verunreinigung bei vielfach wesentlich anderer Zusammensetzung zeigen. Am nächstliegendsten und am meisten angewandt ist die Einleitung der Kanäle i n F l ü s s e. Es fragt sich nun, ob dieses Verfahren allen Anforderungen, die die öffentliche Gesundheitspflege stellt, genügt. Auf Grund zahlreicher, eingehender Untersuchungen und den Erfahrungen, die man mit jenem Verfahren gemacht hat, kann es nur als vollkommen bewährt empfohlen werden. Etwaige verdächtige, an Krankheitserregern reiche Abwässer, die von einzelnen Haushaltungen immer geliefert werden, erfahren zunächst.schon im Kanalsystem eine so reichliche Verdünnung, daß ihre Gefährlichkeit schon hierdurch erheblich herabgesetzt wird. Roch viel weitgehender wird natürlich die Verdünnung, wenn sich nun der Kanalinhalt mit der in günstigen Fällen mehrere tausendmal größeren Flußwassermenge mischt. Aber neben der einfachen Mischung vermag das Ilußwasser eine noch viel wertvollere Aufgabe zu lösen, die man als „Selbstreinigung der Flüsse" bezeichnet und die in der völligen Zerstörung der eingeführten Verunreinigungen besteht. Tie Belichtung und Durchlüftung der Wassermassen, die mit deren Fortbewegung Hand in Hand geht, vernichtet zahlreiche Bakterien teils völlig und teils schwächt sie deren Widerstandsfähigkeit so erheblich, daß sie entweder im Kampf ums Dasein mit anderen niederen Lebewesen erliegen oder wesentlich ungefährlichere Parasiten als früher für einen menschlichen Organismus darstellen, falls sie nochmals in einen solchen gelangen. Sodann sinkt ein großer Teil der feinen Aufschwemmungen zu Boden, wobei viele Bakterien mitgerissen und dauernd unschädlich gemacht werden. Ein weiterer Vorgang d.r Reiniguna besteht darin, daß durch Kohlensäureabspaltung vorher lösliche Körper nun in Form unlöslicher Kalb- und Magnesiumverbindungen ausfallen und darin, daß die, organischen Stoffe durch niedere Pflanzen, wie Algen und mikroskopisch kleine tierische Organismen als Rahrüng ausgenommen werden. Dieser in vorstehenden Zeilen kurz beschriebene Vorgang der Selbstreinigung der Flüsse besitzt indessen wie die Selbstreinigung des Bodens eine obere Grenze, die durch ein bestimmtes Verhältnis von Flußwassermenge und zugeführten Kanalinhalt gegeben ist. Ist das Verhältnis so günstig wie etwa die L ah n w a s s e r m e n g e , zu unserem berechneten Kanalinhalt, wobei für den Vorgang der Selbstreinigung eine so bedeutende Flußlaufstrecke wie die von Gießen bis W c tz l a r zur Verfügung steht, dann kann sich jener Prvzeß in vollkommen hinlänglicher Meise vollziehen. An anderen Orten aber haben sich große Unzulänglichkeiten ergeben, da das zu knapp bemessene Wasser zum Waschen und Baden völlig unbrauchbar wurde und durch seinen Gestank die Anwohner in weiter Ausdehnung flußabwärts belästigte. Daß in derartig mit Abfallstoffen übersättigten Gewässern die Fischzucht völlig zugrunde geht, ist umso begreiflicher, als meist industrielle Betriebe ihre oft giftigen Abwässer miteinleiten, wenn nicht eine sehr scharfe polizeiliche Kontrolle besteht. Ter Vorgang der Selbstreinigung kann jedoch nie so vollkommen werden, daß ein mit Abwässern versetztes, dann aber sich selbst-reinigendes Flußwasser gänzlich ungefährlich und zum Trinken geeignet wird. Hierzu ist in unseren dicht bevölkerten Ländern nicht einmal „reines" Flußwasser zu benutzen, wie immer einzelne Fälle von Typhus und schweren Tarmstörungen beweisen, welche unter der besonders dem Flußwassergenuß huldigenden, Schiffahrt treihenden Bevölkerung auch in epidemiefreien Zeiten vorkommen. Zum Bgden wird das Wasser unserer Heimat nur in- Zeiten ganz schwerer Epidemien, wie etwa den Hamburger Choleratagen, ungeeignet werden. Dr. R. M . 5er hygienischt Wert einerSchrvemnikanallsatiorr. (Nachdruck verboten.) (Originalartikel des „Gieß. Anz.") Ueberall da, wo sich menschliche Siedelungen entwicheln, entstehen sowohl durch das Leben der Menschen selber, wie durch ihre wirtschaftliche Tätigkeit eine Reihe von Abfallsprodukten, die beseitigt werden müssen, wenn sie nicht zu fortgesetzten Unbequemlichkeiten und gesundheitlichen Schädigungen führen sollen. Man kann sie aus praktischen Gründen in feste und solche von flüssiger Beschaffenheit einteilen. -Die (ei teren setzen sich zusammen aus Meteorwässern — so nennen wir das Wasser von Regen und Schnee — den Abwässern bei Haushaltungen, gewerblicher, und kommunaler Betriebe, z. 'B. Gemeindeschlachthäusern, und schließlich den Stoffen, btt der menschliche Körper als nicht mehr verwertbar aus- ify'ibet, den Fäkalien. Man kann pro Kopf und Jahr 34 Kg. Kot, 400 Kg. Harn und etwa 36 000 Kg. Küchenmio Waschwasser in Ansatz bringen! Diese Abfallstoffe ent* ballten reichliche Mengen organischer Substanzen, bieten da- dinich den fäulniserregenden Keimen einen außerordentlich giiustigen Nährboden, und in ihnen spielen sich deshalb leb- hajlie Gährungs- und Zersetzungsvorgänge ab. Ferner sind in ihnen Eiterung und Wundstarrkrampf erregende Bakterien mfierst verbreitet. Gelegentlich enthalten sie auch Tuberket- boMen, ,bie Keime der Lungenentzünbung, der Diphtherie unb des Typhus. Diese Krankheit verursachenden Bakterien vermehren sich zwar in den Abwässern kaum ober boch nur sehr spärlich; benn einerseits brauchen sie zu ihrem Gedeihen eine bßbcve. Temperatur, andererseits werden sie durch die un- gely-ure, gleichzeitig vorhandene Menge von Fäulniskeimen überwuchert. Immerhin können einzelne Arten, wie die AEerien von Milzbrand, Tuberkulose und Typhus sich in ihmm lange Zeit, Wochen und selbst Monate hindurch lebens- krbstig erhalten. Es ist daher die Beseitigung der flüssigen Mfritte in einer Weise geboten, die dafür Gewähr bietet, daß jene Keime möglichst vernichtet werden oder schadlos bleiben, gaiiu besonders in Zeiten, wo sie gehäuft auftreten, d. h. bet ^sprechenden Epidemien, die auf anderweitige, ungenügende gesundheitliche Verhältnisse zurückgehen. Am reichsten an Krankheitserregern sind nicht, wie vielfach angenommen wird, dir umschlichen Exkremente, sondern die Hausabwässer, intern in jene die Reinigungswässer von Krankengeschirren unb Krankenwäsche gelangen, können sie neben den in allen öa-i:°abwässern vorhandenen Eitererregern so ziemlich, alle Häßlichen Bakterien enthalten, die es gicbt. Die Abwässer aus Schlächtereien unb Gerbereien können überbieS »ach von kranken Tieren herrührenbe Jnfektionskeime, wie Milzbrand und die auch auf den Menschen in recht schwerer yorim übertragbare Maul- unb Klauens suche führen. Ziemlich arm an Krankheitserregern ist bas Regenwasser. Aus betn Gesagten ergibt sich, baß bie Abwässer eine tttnatneine Gefahr bebeuten, abgesehen von ben Unannehm- schkk'iten, bie sie burch ihre üblen Fäulnisgerüche heroor- BifcHi können. Bei ihrer Entfernung ist zu berücksichtigen, 'M 'sie nicht in einer Verfassung auf größere freie Boden- 'ichtkn ober in Flüsse gelangen, in ber sie noch eine Krank- Msuibertragung ober Gexuchsbelästigung bewirken können. soll bas bei gleicher Leistungsfähigkeit billigste System Vivorzugt werben. Zwei Möglichkeiten sind in dieser Richtung zu unter» Mid'kn» Entweder man. arbeitet mit lokalen Sammelstellen üb .(sucht vorzugsweise die menschlichen und ehvaigen tierischen gystkinente.zu beseitigen; hierin gehören die hygienisch sehr lujulängüchen ländlichen Verfahren und das Tonnen- unb Wuibensystem, wie es bisher auch bei un§ üblich war. Die obere Möglichkeit besteht in ber Anwendung eines Kaual- Ii;l?tm6r wobei man wieder zwischen Schmemmkanalisation asb Trennungssystem zu unterscheiden hat. Bei ber Schwemmkanalisation werben alle flüssigen NsaZstoffe in unterirdischen Kanälen gesammelt unb die ^nt- prnbe, bünnflüssige, eventuell durch Wasserzusatz noch weiter rorbü nnte Masse wird durch Benutzung natürlicher Gefälle mH aus dem Bereich der Wohnungen fortgeführt. Schließ- Ijü gielangt ber Kanalinhalt entroeber direkt in einen Fluß M es> wirb vorher eine Reinigung bes Kanalwassers ein» । ^seiltet, wie es - z. B. in Frankfurt unb Wiesbaben aus i nxier unten zu erörternden Gründen notwendig ist. Da der 1 Uiwqruub ber Stabt von einem Netz von Kanälen mit un» l iiirhläffigen, innen glatten Wanbungen durchzogen wirb, bie s U nach einem ober mehreren Sammelkanälen hinziehen, i -Doiti ber Boden in keinerlei Weise .verunreinigt. Dies ist c Mi aine durchaus bedenkliche Folge, wenn die flüssigen Ab- f- uteteoffe' gav nicht ober nur mangelhaft beseitigt werben. ELI: ba(b wirb bie Grenze erreicht, wo ber Boden nicht ruifi im Stande ist, die in ihn eindringenden organischen (s seltne vollkommen zu zersetzen, zu „mineralisieren", und wo hliiii? in bie Zone des Grunbwassers einbringen, um auch L rö?re& bauernd zu verunreinigen. Bis zu welchem Grade b ..utoe.nüberfättigung mit fäulnisfähigen Stoffen gehen kann, »iiö lii'tt ben Kanalisierungsarbeiten in unseren Stadtteilen zu bie schon seit Jahrhunberten von menschlichen Woh- nimiiM bedeckt sind. Mußte, wie bies vor Einführung der Qrrellwasserleitung ber Fall war, die Wasserver- fdimmtg aus hem Grundwasser eines solchen-Bodens gedeckt mM'ii, -bann konnten natürlich Seuchen, wie der früher auch HMM jedes Jahr erscheinende T-yphns nicht- ausbleiben. TM dme Vollendung der Kanalisierung wird die Berühruna tttt!! tiitrem ekelhaften, stark übersättigten Grundwasser, wie sich i- noch hier und da in liefen Kellern ermöglicht wird, "" ÄiNds b M L ieberuW11 alikder » P neßen,»■ Lüchen tio/ittjPÄn Clttrfeiertag ab Rit?' g gesucht. ö :,61. Pianist Lchlciv V> •*. i»‘ '•tuung a. ‘Maufeju ^mmeperl.ob.iö um# J S- Pch/' ugc Tame em: • Iniertiqen von ibriltl. Arti ib außer dem u. stanzöj. UekV- L 01370 a. d. „Taften Wasserstrahl". Graf Bülow mahnte die katholischen Mi bürger, sich der Rechte zu freuen, die sie in Preußen genießen. Abg. Dr. Porsch vom Zentrum hatte nämlich in der vorhergehenden Rede angedeutet, es bleibe noch mancherlei zur Erzielung konfessioneller Gleichberechtigung zu, tun übrig. Graf Bülow unterließ nicht, alle die namhaften Parlamentarier ins Treffen zu führen, die sich für die Aufhebung des' tz 2 im Reichstag ausgesprochen hatten. Er befinde sich also in Uebereinstimmung mit der sehr großen Mehrheit des Reichstages. . Längere Auseinandersetzungen über den Wert der Toleranz, der kirchlichen Einigkeit — auch im Kampf gegen die Sozialdemokratie! bildeten den Schluß der Rede, für die allein das Zentrum mit Bravo dankte. Es folgte eine ziemlich lange Rechtfertigung des Kultusministers Dr. S t u d t wegen der Zulassung der MariL- nischen Kongregationen. Der Minister bestritt die Gefahr der Kongregationen, deren Zusammenhang mit den Jesuiten und verwahrte sich entschieden gegen die Unterstellung, von politischen Gründen beeinflußt worden, zu fein. Abg. Dr. Hackenberg (nl.) hatte die Debatte durch eine wirkungsvolle Rede eingeleitet, worin er, häufig vom Lachen des Zentrums unterbrochen, die Stimmung der evangelischen Bevölkerung über die Beschlüsse der Regierung scharf kennzeichnete. Abg. Dr. Porsch (Ztr.) nahm sich nicht minder kräftigen Tones ber Jesuiten und der Marianischen Kongregationen an. Abg. Graf Moltke (frk.), der in dieser Frage gegen die Regierung Stellung nahm, war größtenteils bei seiner leisen Sprechweise schwer verständlich. Auch Graf Moltke wurde vom Zentrum durch häufigen Zwischenruf und Protest unterbrochen. Der konservative Mg. v. Heydebrand nahm eine mehr vermittelnde Haltung ein. Er erklärte zwar, der Aufhebung des' § 2 keine besondere Bedeutung beizumessen, warnte aber vor der Beseitigung des ganzen Jesuitengesetzes, damit das Vertrauen des evangelischen Volks- teils nicht verloren gehe. Die Debatte wird morgen, Donnerstag, voraussichtlich noch eine lebhafte Fortsetzung finden. Ausweisung rnsfischer Studenten aus Preußen. Wie das-Polizeipräsidium in Berlin mitteilt, ist eine größere Anzahl von russischen Staatsangehörigen, insbesondere Studenten, aus dem preußischen Staatsgebiet ausgewiesen worden, die sich als Einberufer und Leiter rc. an ben Versammlungen' vom 5. b. M. beteiligt haben. Ten Betroffenen äst aufgegeben worden, das Staatsgebiet binnen acht Tagen zu verlassen, widrigenfalls sie an bie Grenze gebracht werden. Es handelt sich dabei natürlich nicht um die rufffitfje Grenze. Tie Ausgewiesenen, die Führer der bekannten Protestversammlung, in der die fürchterlichsten anarchistischen Drohungen ausgestoßen wurden, haben sich die Maßregelung selbst zuzuschreiben. Eine derartige, obendrein in anmaßendem und belehrendem Tone abgefaßte Kundgebung konnte sich keine Regierung gefallen lassen; bei solcher Ueber- hebung hört eben die Gastfreundschaft auf. Auch die „Voss. Ztg." schreibt, die Unterzeichner der Erklärung hätten es nicht anders gewollt, sie hätten die Ausweisung heraus^- geforbert. Trotzdem ist die preuß. Regierung noch mit Milde verfahren. Nur etwa 12 Personen haben das preußische Staatsgebiet zu verlassen. Es ist also keine „Auslieferung" an die russische Grenze erfolgt. Gleßeutt "bus-İs°llltz NI. b. h. husbclchiagun!^- >15 'Jleiie vom 1. > ’h März 1905 to', IL Flamen werden r -toten bis Jlim ■< l. d. M. auf dem L eben. hne von iet)t ab un . Wiener -os, anoesstrasse Sarl Seil IL, Kikbinder und Cim 40] Kann enwfu;:: :• euarbeil. LickM:; 2ichülerderunitlE -ymuastuins o), i gegen rno?:;: ter Humahme. 2Ö27 an bi; fcüt t stunden an. atttftr.-6dete' Vnlitische Tagesschau. Das Jefuitengesetz im preußischen Abgeordnetenhause. Unser Berliner parl. Mitarbeiter schreibt uns: Obwohl der Reichstag, wie kürzlich selbst der preußische Minister des Innern anerkannte, eine bei weitern größere Resonanz, als der Landtag hat, zog es doch Graf Bülow vor, heute im preuißschen Mgeordneienhaus beim Knltus- etat die Aufhebung oes § 2 des Jefuitengesetzes zu verteidigen. Im Publikum schien das Ereignis erwartet wor- dey zu sein: bie an anderen Tagen fast leeren Tribünen waren dicht gefüllt. Unten im Parkett standen Kopf an Kopf die Parlamentarier. Graf Bülow war im ersten, mehr satirisch gefärbten Teile seiner Rede wirksamer, als im zweiten Teile, der durch Weitschweifigkeit und Wiederholungen beeinträchtigt wurde. So hatte er z. B. die Lacher auf seiner Seite, als er bie ihm begegnete Auffassung ironisiert, manches Reich-stagsmi'glied hätte früher in ber stillen Hoffnung für Aufhebung bes § 2 gestimmt, baß der Bundesrat die Zustimmung verweigern werde. Was solle er benn bazu sagen! Tas sei boch in Wirklichkeit „jesuitisch" zu nennen. Fast mit Heftigkeit, mit scharfer Betonung verwahrte sich Graf Bülow wiederholt gegen den der Regierung gemachten Vorwurf ber Abhängigkeit vom ll.lt'ramontanismus. Nichts, garnichts berechtige zu ^solchen Behauptungen. Den Sturm ber Erregung habe er vorausgefehen — aber der leitende Minister müsse nicht nach Popularitätsrückfichten handeln, sondern nach ruhigem und pflichtgemäßem Erwägen der Landesinteressen. Das Zentrum, das solche Darlegungen mit Befriedigung vernahm, während Nationalliberale und Konservative sich fast durchweg schweigend verhielten, empfing aber auch einen $65] »artend».*!^ ui vachlmgeluchll- js, 24 oofil. Zweites Blatt. 154. Jahrgang Donnerstag 17. März 1904 Erscheint ISgUch mit Ausnahme des Sonntags. A Z. ? ▲▲ Die „Gießener ZamilienblStter" werden dem Ä DM H Bä BI WB »Anomer viermal wöchentlich beigelegt. Der BF U M ft. IIK, H BL B B E Hl : B ^esstjche Landwirt' erscheint monatlich einmal. ▼ W' Frisch eingetrotteti. Geflügel, Kaviar und holl. Austern. Carl Schwaab, HofdeUkatessenhandlung. Telephon 265. 324 Seltereweg , IiSammte, Velvets I direkt an PrWate. n Fabrik oi Handlror- einige Ziffern eben in Ausgabe: in Einnahme: Mk. Mk. 32 880.10 500.— 39 713.03 12.— 17 728.36 6 857.20 ‘t - Wetter Z » s Höchste Temperatur Niedrigste , am Mk. besteht. 11 467.95 17 910.88 21 140.66 401 127.69 11 057.68 eine steile Halde rollen, als eben Baumstamm fuhr Kinderschar hinein Knabe wurde auf - I März 1904. Erbauung gemeinschaftlicher Gebäude . . . Erbauung von Straßen, Wegen und öffentlichen Anlagen . . . . . Kanal- und Wasserbauten Erbauung eines Gaswerks Erbauung eines Elektrizitätswerks . . . Erbauung eines Wasserwerks . . . . . Anlage eines neuen Fried- 15.—16. März 16.-16. , • Die bürg wird herrscht die Schloß des 4- 6,6° 6. - 0,7 8 C. gegen das Schulhaus herunte r- die Kinder aus der Schule kamen. Der mit fürchterlicher Gewalt mitten in die und richtete schweres Unheil an. Eine der Stelle getötet, zwei sehr schwer, 15 Tagen Krämermarkt statt. Zum Kapitel Land - und Forstwirtschaft wird berichtet, daß der städtische Grundbesitz einschließlich desjenigen des Stadterweiterungsfonds umfaßt rund 98 ha Acker- und Gartengelände, 111 ha Wiesen und 1257 ha Wald. Das Acker- und Gartengelände ist auf verschiedene Zeitperioden verpachtet und hat einen Ertrag geliefert von 13 590,36 Mk. Eine städtische Desinfektionsanstalt besteht seit 1893. Im Berichtsjahr fanden im ganzen 116 Desinfektionen statt gegenüber 72 im Jahr vorher. Für die Desinfektion der Wohnungen ist eine Gebühr von 1 Mk. für die Stunde der von jedem Desinfektor darauf verwendeten Zeit fest- Nähstube der Zarin. AuS St. PeterS- uns berichtet: Seit dein Ausbruch des Krieges lebhafteste Tätigkeit im Winterpalast, dem großen Zaren, das sonst so still und ruhig ist. Zwei- finden unter dem Vorsitz des Zaren Kriegsräte Sonnenschein Bed. Himmel Sonnenschein andere leichter verletzt. * Lodz, 16. März. In ihrer mitten in der Stadt gelegenen Wohnung wurden die Jentschen Eheleute ermordet aufgefunden. Die Wohnung war durcheinandergewühlt. Die Raubmörder haben nichts gefunden, trotzdem die Ermordeten wohlhabend waren. 139 Klagen anhängig gegen 206 im Jahr 1901. 68 pCt. aller Klagen sind ohne Heranziehung von Beisitzern und vielfach mit Vergleich durch den Vorsitzenden allein erledigt worden. Im Berichtsjahr fand an 41 Tagen Rindvieh- und Schweinemarkt, an 3 Tagen Pferdemarkt und an fleißiger Arbeiter gewesen. b. Leihgestern, 16. März. Ein hiesiger Herr kaufte ein Haus zum Preise von 15 500 Mark von einem Wirt. Von beiden Parteien wurde ein Reukaufsgeld von 300 Mark festgesetzt, das derjenige, der Reue hätte, und den Kauf rückgängig zu machen wünsche, bezahlen müsse. Run verkaufte derselbe Herr vergangene Woche noch ein HauS zum Preise von 15 000 Mark, wobei 1000 Mark Reukaufsgeld tn derselben Weise ausgemacht wurden. Der Reumütige hat aber jetzt Reue wegen der beiden Käufe, und man ist hier gespannt, wie die Sache ausgeht, der ein gerichtliches Nachspiel nicht ausbleiben dürfte. — Kirch - Göns, 15. März. Am SamStag den 5. März entfernte sich der hiesige Einwohner Adam Müller von hier, um sich einer Operation in der Klinik zu Gießen zu unterziehen. Der Betreffende, der in Rücksicht seines schweren Leidens große Angst vor dem operativen Eingriff der Aerzte zeigte, ist in der Klinik nicht ange- ko m m e n. Offenbar ist ihm ein Unfall zugestoßen. Alle diejenigen, die über den Vermißten nähere Auskunft heben können, werden gebeten, Anzeige bei der Bürgermeisterei Kirch-Göns zu erstatten. § Burkhards, 15. März. Hiesige, im fortbildungS- schulpflichtigem Alter stehende Bürschchen feierten in einer Wirtschaft den Geburtstag eines Kameraden, wobei mit älteren Burschen Streitigkeiten entstanden, die beim ! Heimgehen auf der Straße fortgesetzt wurden. Hierbei wurde mit Holzscheiten geworfen und ein Beteiligter mehrmals hart getroffen. Er erhielt lebensgefährliche Verletzungen am Kopfe, auch wurde ihm die Zunge gespalten, und sofort mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Direktor Otto Neumann-Hofer, dessen Name neuerdings wieder mit einem in Frankfurt a. M. zu gründenden Lessing-Theater in Verbindung gebracht wird, teilt mit, daß von einer Abmachung in dieser Hinsicht keine Rede sein könne. Es handle sich lediglich um Vorschläge, die ihm für Frankfurt, ebenso für Berlin und Hamburg gemacht seien und die er reiflich überlegen muffe. ZZ vermischte». • Bern, 16. März. Beim Dorfe Rüggisberg ließ ein Bauer aus Unvorsichtigkeit einen schweren Baumst amm der sich verteilt auf barem Vorrat 627 743,65 Mk. und I Kurzweilig ist der Schnepfenstrich gewiß nicht, aber der etfie Ausstände 29 237,68 Mk. Beim Abschluß bleibt als Ge- erfolgreiche Abend läßt die erfolglosen leicht verschmerzen, samteinnahme nach der Rechnung 3314860,71 Mk., als mg. Großen-Linden, 16. März. Gestern ver- Gesamtausgabe 2 532 728,04 Mk., also ein Ueberschuß von unglückte hier ein Mann namens Kaspar Heß m der 782 132,67 Mk. Dieser besteht in Barvorrat 746 849,71 Mk., Sandgrube von Karl Haas jun. Er wurde durch zusammen- in Vorlagen 1026,35 Mk., in liquidierten Ausständen stürzende Sandmassen verschüttet. Fremden Fuhrleuten, 34 256,61 Mk. I die Sand holen wollten, fiel c§ auf, daß niemand in der Wir verzeichnen den Rechnungsabschluß einiger wichtiger Grube beschäftigt war. Man erkundigte sich bei einem gerade Hosten der Betriebsrechnung: daher kommenden HaaS'schen Kalkfuhrwerk und erhielt die I Antwort, daß doch jemand in der Grube sei. Auf näheres > Suchen fand man die Leiche des Genannten unter den Sand- I massen verschüttet. Der Mann hinterläßt eine Frau mit mehreren noch kleinen Kindern. Heß ist ein tüchtiger und gesetzt. Die Zahl der Beerdigungen betrug im Berichtsjahr 389 gegen 397 im Vorjahr; die Zahl der Ausgrabungen und Verlegungen von Leichen 4 gegen 5 im Vorjahr. Der Stadterweite rungsfond hat nach der Rechnung eine Einnahme von 370 580,66 Mk., eine Ausgabe von 230 972,52 Mk., so daß ein Ueberschuß von 139 608,14 Aus Hladl uni) San). Gießen, den 17. März 1904. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. UödMitzt zikbrrßchldtr bknfilt ieltriliMftitfti 10. Woche. Vom 38. Februar bis 5. März 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inll. 1600 Mann Militär.! Sterblichkeitsziffer: 15,12 nach Abzug von 5 Ortsfremden: 5,67 e/oo. Kinder Aus der Vermögensrechnung sind /alls sehr interessant: Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben 01J der Todesfälle in der betreffenden KrMrkhert auf von auSroart* Dieben gebrachte Kranke kommen. mal täglich , . _ statt, gewöhnlich in einem Zimmer, dessen Fenster auf die Newa gehen, während in den geräumigen Sälen, die auf den Platz hinausgehen, sich täglich zwischen 1 bis 6 Uhr nachmittags 200 Damen versammeln, die für die russischen Truppen Linnen nähen. Diese Damen gehören der besten Gesellschaft an; in vier Riesensälen wird zugeschnitten, zusammengesteckt und genäht. Die Zarin selbst arbeitet mit ihren Hofdamen und anderen Damen ihrer Bekanntschaft in einem kleinen Zimmer, das sie von Zeit zu Zeit verläßt, um einige freundliche Worte an die anderen zu richten. Dabei beobachtet sie aber, daß eine Anzahl Damen aus bloßer Neugier kommen und mehr mit der Zunge als mit der Nadel tätig waren; ihnen wurde zu verstehen gegeben, daß die Zarin ihnen für ihren guten Willen dankte, aber sie der Mühe des weiteren Kommens überheben wolle, •• Das Großh. Regierungsblatt Nr. 5. 1.5Ber-ka pte nur fleißige Arbeiterinnen gebrauchen könne. Andere zeichnis der Vorlesungen, Hebungen und Praktika, welche im Damen nahmen Stoff mit, den sie zu Hause von ihren Sommersemester 1904 m den sechs Fachabteilungen der Groß- Mädchen verarbeiten ließen; in einigen Fällen sind aber die herzoglichen Technischen Hochschule zu Darmstadt abgehalten mitgenommenen Stoffe in keiner Form zurückgekehrt. Des- werden. — 2. Uebersicht der von Großherzoglichen Mini- halb muß jetzt jede Dame, die Arbeit mitnimmt, ihre Adresse sterium des Innern genehmigten Umlagen zur Bestreitung angeben. der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des । » „ 222 400.— „ im Kalenderjahr 1902 Dorfen hervorbringen, nachdem der erste Krach verhLttniffmötzig glücklich überwunden wurde. Die Millionen kleiner Besitzer rufst, scher Werte hätten auch dann keinen Grund, an den pünktlichen Zinszahlungen der rufsichen Finanzverwaltting zu zweifeln. — An einer pünktlichen Zinszahlung Rußlands war unseres Erachtens von Anfang an nicht zu zweifeln und trotzdem sind die rufsifchen Werte stark zurückgegangen und haben die Besitzer, die aus irgend einem Grunde sie jetzt verkaufen muffen, großen Schaden. Uebrigens wird man es abzuwarten haben, bis die russtschen und japanischen Streitkräfte sich in offener Feldschlacht gegeniiberstehen. Erst dann wird es sich zeigen, wer wirklich und auf die Dauer der Stärkere ist und danach wird sich auch der Kurs der russischen Papiere wieder regulieren. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.! Marie K. aus „Dhierlingeu", z. Z. in Gießen (soll wohl ^Thüringen" heißem, schreibt: „Atem lieber Herrn Redendiaktheur. Ich muß Sie eine fache übergeben. Machen Sie nach Ihrem vorlieb damit, Ta Sie stets das beste Deruhrsachen. Ich habe gestern eine mandel euer ftr meine herschafft geholt. Tamit daß Rrhrei sollte werden gemacht. Ich habe den Korf mit die Eier in der Kiche gestellt. Ich ging raus holzklein machen beim^Hausklotz und wie ich wieder reinfam, Ta fern acht Eier fort. Sieben Eier liegen noch im fort Ich gehe bei Matam und Sage Frau Toktorn mich eien acht Eier gestohlen von die mandel Eier Ich kann nicht davor. Sie antwortet mich. Da hole man gleich acht andre Eier von dein Geld. Warum Paste nicht beffeffer auf. Ich sage man nicht von mein Geld Der Tepperjunge ist in die Kiche gewest und hat dem Bratoien anSgeschmiert. Ich kann kein Tepperjungen nicht in sein Herz sehn. Ich muß meine Arbeit nachgehen, denn geben Sie mich mein Tiehnstbuch. Ich werde Acht Eier versehen, Wenn sie mer Gehn lassen, das ich kan em andern Tienst Suchen, Sie nennt mir Kurzköbbige Kratine. Tas Rihrei kann heite unterbleiben hole man Kalbfleisch, heite ftut Malarn in mein Kasten, der immer offen stehl, weil ferne Geheimnisse drin sein, sink sie acht Eier. Sie sein aber Alle ausgesoffen. Sie ruft mir, Da seh mahl, Du spitzbibische kurzköbbige Krätme> Also Du bist der Eierdieb ich denke ich soll in der Erle sinken. Frau Dogtorn ich bin unschuldig an die Acht Eier, so war wie die Sonne Scheint ibet uns. Nein Tu bist nicht unschuldig. Kanßt du noch leichnen? Hier liegen die Eier. Du hast sie ausgesaugt. Sie sind holl. Ich sage da mus ja der Teifel drin schlagen Ta mißt ich ja ganz verrift sind. Wenn ich wollt in die kurze Zeit acht Eiertottrichs verschlingen und legen hernachs denn die schalen in ^nem Kasten. Wozu das Ta mißte ja der Destel drin schlagen. Sie sachte ich solle man nicht so ville tetfcln, ich sollte mein Tiehnstpuch gucken. Wegen vertächdigung. Ich sage das wollen wir erst sehen, aufm Eise wachsen keine Pilze. Sie werden mich nicht emheizen ohne Holz, ehrlich Wärt am Längsten, ich bin ärliche Leide Kind. Was wollen sie von Mich ? Uniertäffen Kommt der Matam ihr Brüter der Atsteffissb in bie Kiche. Er sagt ich werde ienen den effentlichen Berlaren iberfleben. Tenn das ißt Hausdiebstall. Ich sage ich habe fein Haus gestollen. er sollte man gehn damit das er an den Termihn nicht Widder verseihrnl. Darauf lachte er mir aus und sagte ich hätte wol fornmistische Krundsetze eingesogen mit die Eni. Tenn hätte ich man sollen achtehalben au mich nemen. Odder ich wäre Reimann die fräßen Kruckedill Eier, ich wäre aber man Hibnereier Reimann und desgleichen mehr. Ich sage das verstehe ich nicht was sie da fachen. Daraus nimmt er die acht Holle Eier, siegt sie ein und sagt, es sind beroeifftüfe. Ich sage schimpen sie mir nicht ich bin kein Beweissstück. Komme ich ins öffentliche Irr» sahren dann auch die Eier und der Teperjunge, denn wird meine Unjchulth ans ans Lichd gommen. Darum treten Matam u. der Adsteffistt ab und ich fange an zu weinen und zu fluchen. Da kommt nach einer weile der Aksteffist roiter, klobt mich auf die Schulther und sacht. Na nuh freien sie sich, ter Eckenntmsf ist raus und sie Sünd von der Anglage entbunten. Wenn ft nu Wollen, kennen fi den Teperjungen auf verdacht sitzen lassen, aber heile kann er nicht verdacht sitzen, heile fährt fein Mester Lehm. Ick sage Her Akpffüst ich will gar nichz nicht, als dass Sie und ihre Mathame Schwester mir besser behandeln. Sonst mus ick es den Herren Dokter fachen, der weis wie er Menschen zu behandeln bat. Lieber Herr Redandtaktheur Ich wollte ihnen doch gebeden Haden dies in ihre Zeitung zu fezen, und meine Matam zu bibten, dahs sie mir beser Resbekdlert und mich ntchd immer bedithullrt mit kurzköbbige Krätine und mtr bei feier Gelegenhetth was aus mein Halz reteo. Sie klaupen mich das meine Eltern sein inier ehrlich gewesen und ich auch immerthar Ihre Ehrgebene Kuhsinne Marie R/ — Die .Redandtakthion" hofft, daß diese zu Herzen gehenden Worte der mit Engelszungen redenden „Kuhsinne" ihre Wirkunq auch auf die gestrenge „Mathame Dogtorn* nicht verfehlen werden. hofS...... — Kapitalaufnahmen und Rückzahlungen . . . 811 052.05 Beim Gewerbegericht wurden undzum Tragen fremder Orden. — 4. Dienstnachrichten. — Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. 5. Dienstentlassung. — 6. Charaktererteilungen. — 7. Kon- vereinigte KunstseidefabrUe«, «tt.-«., Frankfurt a. M. kurrenzeröffnungen. . Dieser Gesellschast ersieht eine unerwartete Konkurrenz, da sich mit •* Ueberfahren. Gestern abend gegen 12 Uhr wurde I Unterstützung Barmer Firmen die belgische Kunstseidefabrik Tubize tat hiesiqen Bahnhof der Rangierer Wilhelm Luh aus Allen- m der Nähe von Barmen-Elberfeld meberlaffen und dort eine darf a. d. Lda. durch Ueberfahren des linken Beines schwer ElSene^Kunstsei^a^^er^lchin Mainz. D« Abschluß verletzt. Der Genannte soll in einer Weiche mitten im Ge- 1993 brachte einen Ueberschuß von 597 617 Mk. (im Vorjahr leite aellanden und dem L okomotivführer das Zeichen zum l 566 806 Mk.), wozu em Dortrag von 120 000 Mk. kommt. Es wird etJkr»» hflhen bevor er aus dem Geleise getreten der Generalversammlung eine Dividende von 8 Proz. wie imDor- Fahren gegeben Haden, oevor er aus oem iseieye geir^en vorgeschlagen und bei einem Dortrag au neue Rechnung von war. Der beklagenswerte Unfall wurde also durch eigenes M MO Atk. Verschulden, durch Außerachtlassen von bestimmten Vorschriften, Der Kaiser und die Börse. An bet Berliner Börse ent- herooraerufen stand gestern eine kleine Panik aus Gerüchte, wonach Geh. Rat Wie schon aus verschiedenen Ge- Moritz Schmidt als Gast des Kaisers dessen Mittelmeerfahrt mit- Von der Jagd. l^on aus v^chteoenen ise » Obwohl nun an sich daraus noch keineswegs ungünstige genden gemeldet wurde, hat der Schnepfenstrich begonnen. Sömerungen aus das Befinden des Kaisers zu ziehen sind, kann Allenthalben sind die Ersten gesehen, aber noch nicht alle ^s Gerücht doch widerlegt werden. Geh. Rai Prof. Schmidt ist geschaffen worden. Die Wetterverhältniffe sind die denkbar seit etwa 14 Tagen unpäßlich und befindet sich m Frankfurt a. M. günstigsten, jo baß cm s-h-guter Schnepsenst-ich zu erwarten ^^«ulsische "Ä ist. Allerdings wird eS bet dem lauen Wetter auch nicht I un& Geldmärkten nicht bringen wird. Selbst eine völlige enbgül- von allzu langer Dauer sein, so daß die Jäger gut daran tige Niederlage Rußlands — an der man aber doch schon sehr tun werden, nicht zu warten, bis eS „noch besser" wird. >zcheiseln darf, — dürfte keinen zerrüttenden Eindruck mehr auf die in Einnahme: in Ausgabe: Gebäude ..... 21 621.79 Mk. 7 259.04 Mk. Grundstücke .... 35 317.31 , 11 324.51 , Waldungen .... 89 684.15 , 48.502.26 Gaswerk ..... 70 075.30 „ — i, Wasserwerk .... 22 860.58 , ff Kirchen ...... 57 450.77 „ 59 063.51 , Volksschule und Fortbil- üungsschule .... 1163.20 , 140 825.58 , Höhere und erweiterte Mädchenschule . . . 37 438.32 , 65 179.32 w Realgymnasium u. Realschule ..... 230.- y 51 231.35 „ Straßenunterhaltung 3 217.20 v 48 560.05 „ Straßenreinigung rc. 78.- , 54 267.59 „ Straßenbeleuchtung . . ir 35 024.08 , Oeffentliche Anlagen ♦ . 169.50 , 14 264.06 , Kanäle ...... 11.- , 10 544.07 „ Armenpflege .... 43 132.18 , Versicherung der Arbeiter 7 349.44 „ 10 882.67 „ Zwecke des Kreises und der Provinz . ♦ . -- H 118 667.87 Polizei...... 5 729.23 „ 65 174.42 „ Allgemeine Verwaltung . 11 596.17 „ 114 901.44 „ Schuldentilgung . . ♦ 94 303.28 „ 154 880.— „ Kapitalzinsen .... 174 557.05 „ 335 668.48 „ Oktroi ...... 118 520.03 „ 21 825.47 „ Für die Landesunioersität 80.— „ 924.46 „ Gemeindesteuern . . . 719 420.78 „ 31.898.46 „ 16. 2" 748,7 4-6,4 4,2 58 NE. 2 16. 9“ 748,5 4-3,2 3,9 68 NNE. 3 17. 71» 746,5 4-0,1 3,6 78 NE. 2 Es starben an: Zusammen: Erwachsene: un 1. Lebensjahr: vom 3.—15. Jahr Tuberkulose der Wirbel 1(1) 1(1) —W. — Altersschwache KD KD E— Rachitis 1 — — 1 Syphilis 1 — 1 Lebensschwäche 3(8) — 3 (3) unbef. Krankheit 1 — 1 Summa: 8 (5) 2(2) 5(3) 1 ♦e u 8 ♦ E o 05 »S 5 KL y E * #5 u_ y s? a J±-C A | •’SS •Sg-Sl « aj X.S L>ZV eeZ 'e-S'.E d^-2 s-N oi jj-’-1 u“e 4>«3 " aN « 5fflS e ^,dU-L ® s o cs _ u e3=~ MKK ___ Q '-. - f 8 C5 -O E E = S jO e §> c x> cy e- ixa o S :e G iS E -■E 2- 5 a- e-= *e N c> A « jO E 5 . O -O — E E KHK E 3 jO Lch •# S N E 2- a'o Ä >E C C9 E v — JO — y <55 e*5 O c s -s E ' .5 y o c SfÄ 7 y -O .. 2 C g er ±s e?> es SS *ti - -O "> e 2 <3 a 6- Z eo = c s 05 3- r- O säe <35 E « y 2 C5’ = y ° s e ao - 2 L ä Z.e z E ^E® a Ie-2 _ <3 o d. ° ra^ ..§-§ °e g- --. § 2 E y >b — _ a-ä » - >E O — Sc g 2 <3 E^'0 C § *3 <05 N .e e Oa E Bekanntmachung Die noch rückständigen Pachtend Holzgelder aus 1903 können nur noch bis zum IS. April j». Js. kostenlos an das Fürst- liiche Rentamt in Hungen gezahlt werden. Gleichzeitig miache ich bekannt, daß nur hier Unterzeichnete und dessen Ehefrau berechtigt sind, Gelder siär die Fürstliche Rentamts- kcasse in Empfang zu nehmen rind darüber vollgültig zu ouittieren. 2578 Hungen, den 16. März 1904. Fürst!. Rentamt. Wiegmeyer. Donnerstag d. 14. April 1904, nachmittags 3 Uhr, roerben aus hiesigem Orlsgericht diie zur Konkursmasse der Wilh. Schomber Eheleute gehörigen £ iegenschasten Flur 2/140 — 527 qm Hofraite links der Chaussee ofßentlich meistbietend versteigert irierden. Gießen, 9. März 1904. Aroßherzogl. Ortsgericht Gießen. __________Gros._______2363 PensionatWehrfritz — gegr. 1878 — 2579 Anh. Krau B. Eberwein Bensheim a. Bergstraße. Gründlicher Unterricht in allen Z Meigen des Haushalts, Kochen, Lacken, Einmachen; Handarbeit, Korrespondenz und Buchhaltung; arifWunsch inKleidermachen, Putz. niiachen, Musik, Nialen, Sprachen ic. Gesunde Luft und vorzügliche 3«rpstegilng. Villa mit großem Kurten. Beste Referenzen. Pensionspreis jährl.750 Mk., halbjährl. 400-'Ulf. Prospekte d. d. Borsteh.- InslMler Pädigoga Darmstadt Mieder-Ramstädterstraße 28. ISorbereitulig zu Einjährigen-, Dvnmaner- und Abiturienten- Kxmmen, sowie zum Eintritt in mrtl. und obere Klassen höherer Lelqranstallen. Alathemat. Aus- tillöung s. Geometer u. Finanz- rlsi Giranten. Weginn des Sommer-Semesters April.__2580 Vogelsberger Laud-Eicr ?EStücf.l3 Psg., 50 St. 3 lO Pfg., P-Kima Bogelsb. Laudbutter Psd. 95 Psg. empfiehlt 101209 W. Ullrich, Schloßgasse 7. S S t* 48 19 41 4d01 212 39 350 54 471 507 31 63 90 623 [4001 37 720 98 814 18 14 620 59 263 84 603 50 401 -*• s s e SS o S 64 78 744 |400] 89 8Ä 966 81 37070 166 84 f400] 99 203 43 93 345 [10001 80 407 503 26 98 607 93 [400 | 759 840 60 [1000 | 79 920 46 57 68 91 [4001 38218 303 [4001 27 [400 ] 44 55 406 78 4 0 0] 99 [1000] 511 80 91 619 719 25 54 92 [400] 825 39239 377 [1000] 84 98 459 548 622 49 65 710 53 805 23 998 40070 111 79 85 95 263 359 61 71 402 12 19 32 543 51 677 756 ilOOO] 75 92 [400)974 41012 145 77 [400] 84 87 268 325 402 19 41 66 [400] 67 71 [400] 84 94 512 20 33 72 75 [400 | 647 724 938 [400] 41 43 61 81 85 96 420)2 [10001 25 68 475 645 [400] 791 810 39 9:34 [400] 38 98 [400] 43017 [1009] 95 123 37 [400] 93 243 388 98 412 48 59 500 88 3000] 726 858 83 907 57 79 96 44042 [400] 59 77 99 204 37 45 90 92 [3000] 340 445 660 80 730 [400] 68 849 902 34 4 5006 38 45 [1000] 116 46'400] 53 341 481 598 605 15 831 52 900 58 46028 77 105 22 409 30 [1000] 36 55 508 22 24 48 73 667 83 786 803 966 86 47019 30 48 61 197 216 41 99 [10001 307 14 21 70 460 82 99’4 0 01 534 643 720 RIO 18 19 401400] 57 901 36(100 01 71 73 89 48139 77 .203 320 438 574 693 716 93 808 13 18 942 4 9283 [400] 37 82 326 49 458 65 69 506 36 74 613 1» 43 961 20002 37 138 [1000] 52 [1000] 202 533 58 91 603 16 27 [400] 81 33 8b 802 [400] 6 9 40 [400] 59 923 36 73 21070 71 94 129 57 [1000] 68 207 359 66 413 23 513 44 61 694 779 [400] 875 94 917 95 2 2046 [4001 135 69 240 328 [400] 41 413 18 39 41 47 503 15 35 64 [1000] 83 627 31 701 30 73 75 810 906 16 23 91 92 23042 [1000] 69 70 106 52 260 372 446 62 636 705 87 850 92 949 [3000] 67 24016 42 57 [400] 59 148 253 352 86 [3000] 535 637 48 734 65 76 865 75 915 65 25168 76 85 [1000] 250 67 [1000] 323 80 59 400 49 64 91 566 624 80 727 31 93 805 32 72 84 92 926 [4001 43 [3000] 26052 189 53 239 346 85 406 22 [I000J 39 [490] 89 [1000] 553 98 610 67 [4001 726 74 801 [400] 68 [1000] 93 910 [1000J 34 99 [400] 27029 [400] 43 114 [400] 18 III. Kefstsch-Thürirrgische Slaatslotterie - [Mitteldeutsche Ztaatslotterir) Ziehung VI. »lasse. (8. Tag) 16. MSr, 1904. Me Nummern, neben welchen nicht« bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 93 95 183 224 78 34 [1000] 43 418 99 569 75 621 22 45 [400 | 709 63 'N 91 926 1022 29 110 [400] 56 83 99 [1000] 261 78 85 337 404 [1000] 10 [ 40 01 50 513 [400] 674 [1000] 723 29 67 899 [1000] 957 [1000] 79 2016 28 [400| 59 96 140 42 [400] 55 425 [400 ' 28 49 530 34 57 635 [400] 751 [400] 805 [1000] 7 10 3031 54 91 256 369 87 567 605 [4001 75 728 63 80 897 |400] 924 4083 162 90 263 352 81 [1000] 516 28 [400] 48 1000] 662 701 96 868 981 87 5034 42 400] 66 68 77 [400] 85 87 [1000] 98 [400] 271 [400] 99 355 72 77 85 [400] 94 ] 400] 405 45 [1000)52 70 538 98 603 13 79 741 [1000] 988 6085 93 188(400) 268 82 92 [400] 518[400] 42 58 668 714 869 942 7'02 |400] 37 76 78 ( 400] 184 [400 80 239 54 [3000] 99 307 24 27 99 434 508 82 11000] 95 605 55 90 94 704 840 65 76 902 33 8050 73 95 149 57 200 83 11000) 353 502 86 91 618 63 755 [4001 74 829 77 87 943 90 9025 1400] 56 69 81 249 53 367 400 13 14 20 [400] 43 510 65 [400] 91 99 [1000| 644 52 [400] 76 87 701 34 65 74 [1000] 852 57 64 903 52 10016 276 85 350 65 68 466 520 39 59 635 81 [1000] 752 92 [400] 847 917 53 [400] 11206 41 301 9 [1000] 17 [400] 34 42 405 37 85 523 52 66 697 (1000] 735 49 94 826 [400] 64 74 950 78 [400] 12015 48 91 114 23 [10001 234 41 87 [1000] 95 315 33 [400] 89 419 512 22 611 50 52 828 72 [1000] 991 99 [10001 13009 19 51 89 124 32 57 68 248 375 78 449 79 [1000] 80 517 45 62 625 35 842 64 69 79 1 4234 43 [8000] 90 95 326 412 14 48 506 618 34 81 746 69 83 840 52 901 [400] 30 15030 86 178 260 95 [400] 354 55 99 [400] 455 66 [400] 76 524 36 [400] 43 615 29 78 82 [400] 719 [400 ) 35 40 834 [400] 955 [400] 62 16062 107 79 ( 3000) 205 20 335 [1000] 94 487 88 533 664 67 802 12 945 [4001 56 1 7075 97 [1000)1133 279 399 450 530 50 54 72 97 735 63 811 930 61 18106 30 319 58 70 401 2 7 80 693 97 706 57 836 51 63 70 916 4001 76 [400] 19021 71 [1000] 151 [400] 88 327 29 94 455 65 [1000] 532 IlOOO) 64 687 718 74 98 818 41 63 963 66 75 [400] 912 28020 [400] 70 96 100 [400] 250 381 482 546 13 86 775 89 850 53 997 2 9049 207 12 60 66 305 [400] 7 [1000] [400] 18 502 39 [400] 62 81 633 54 56 63 75 [400] 799 8 0090 142 47 |400] 272 84 351 56 416 49 [1000] 83 511 30 37 [1000] 71 76 704 19 [30 001 86 809 29 979 31106 33 40 75 419 37 55 540 71 94 656 81 (10001 714 846 50 53 3 2091 134 [400] 86 242 47 [400 1 48 53 336 42 63 500 13 15 27 75 80 94 [3000] 757 62 [1000] 66 [1000 1 68 92 95 [400] 804 926 59 (400 ) 33123 41 50 63 94 241 45 484 528 628 747 74 11000 ] 821 38 69 75 908 62 83 34106 [400] 8 37 249 416 [400] 500 4 672 776 869 85 35100 84 41 81 202 [1000] 35 54 59 76 497 500 83 603 94 97 722 46 84 85 872 963 36043 84 94 114 [50 000] 276 [400] 302 428 76 561 50039 54 60 98 140 [400] 64 200 [400] 4 55 90 333 [10001 55 404 625 27 30 [400] 43 91 645 50 52 98 819 50 9tt 24 46 85 51056 80 131 K 56 262 373 (10001 419 28 82 506 [400] 20(1000] 88 50 [3000] 60 ; 56 94 757 830 41 927 29 41 59 62 99 52047 75 124 39 58 70 224 30 76 419 43 511 1400 ) 31 625 78 [400] 82 [400] 85 761 84 91 859 78 974 53053 88 98 [400] 133 54 206 47 62 73 353 [1000] 425 50 70 565 [400] 625 30 33 68 [400] 748 61 885 907 22 [400] 36 54028 50 [4001 280 323 30 76 [1000] 91 403 75 504 35 73 623 52 83 758 62 [1000] 88 836 [1000] 45 73 900 19 55100(400 ) 200 305 30(1000] 34(1000] 411 26 94 504 31 52(10001 66 643 774 836 78 85 986 [400] 56024 62 201 38 94 309 64 96 416 2» 47 60 [400] 76 542 728 [1000] 70 [1000] 86 890 911 97 5 7053 (4001 54 [400] 59 [400] 102 63 255 86 404 38 501 34 78 606 792 867 82 912 46 [1000] 53 1400] 78 [400] 58016 48 [1000] 212 453 509 55 [400] 62 72 621 [1000] 85 796 843 959 75 59047 125 95 430 59 557 667 71 76 708 [400] 962 60119 34 37 227 65 307 [400] 38 425 36 61 568 730 32 [400] 70 875 [400] 61030 45 [4001 61 150 77 95 [400] 350 56 [1000] 73 94 410 55 540 75 82 [1000] 602 [400] 48 65 86 [400] 88 797 958 86 94 62053 [1000] 95 [1000] 107 1 30 001 46 238 56 [1000] 315 400] 495 510 47 [ 40 0 57 58 84 620 701 60 (400 ) 808 ( 400) 18 38 998 [400] 63008 38 49 70 96 98 115 25 [1000] 29 231 [400] 34 340 441 57 71 589 847 49 84 ' 400 ) 89 97 985 64001 12 27 35 38 [400] 195 ( 4 00) 210 22 [4001 59 83 , 1000] 357 60 |400| 405 35 39 547 83 680 759 854 72 75 90 994 65042 88 121 69 86 379 ( 400 1 83 594 646 705 858 90 66060 70 88 257 [5000! 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März 1904. Bekanntmachung. Im Psandlokal, Seltersweg 11, werden Mittwoch den 23. März 1904, nachmittags 3 Uhr, die an Großh. Polizekamt abgelielerten und von den Verlierern nicht abgeholten Gegenstände, darrrnler verschiedene Gold- und Silbersachen, einige Pierdeleppiche usw. zu Gunsten der Armeilkasse gegen Barzahlung versteigert. Gießen, den 15. März 1904. 2557 Die Armen-Teputation der Stadt Gießen. __________________Lurschmann.___________________ Verdingung. Für die Keldbereiuiguug Daubriuge« sollen nachverzeichnete Arbeiten 1. Anwrechen einer alten Kreisstraße, veranschlagt zu 300 Mk. 2. Ausrolllerung eines Grabeils , n 240 „ nächsten Dienstag den 22. d. MtS., mittags 1 Uhr, auf Großh. Bürgermeisterel Taubrnlgen durch öffenlllches Ausgebot vergeben werden. Tle Vevdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterel zur Einsicht offen. , . An diese Vergebung anschließend sollen die an der alten Krers- straße stehenden Pappeln nn Ort und Stelle versteigert werden. Gießen, am 15. März 1904. 2566 Großh. Kullurinspektion Gießen. _______________________Wißman n.________________________ Das Inventar eines AeinbrnHeßtzers, bestehend aus ca. 80 m Geleise, Rollwagen, eiserne Schubkarren, Bohrer, Brecheisen 2c., ferner eine Wasserpumpe mit Spiralschlauch und Saugkopf, ein Drahtseil, Bohlen und Stangen soll im Wege schriftlichen Angebots abgegeben werden. Das Inventar ,st noch nicht ein Jahr gebraucht und befindet sich iin Keller des Nebcnhauses Lieblgstraße 63, wo es jederzeit angesehen werden kann. Offerten mit Alifschrift „Inventar" bis zum 21. d. Mts. an die Expedition d. Bl. erbeten. 2553 -------------------1 hervorragende Neuheiten m Tapeten von den alkrbilligften Naturell-Tapeten bis zu den hochfeinsten Spezialitäten wie Zngrain-, Ddour= j*j*3*i*j*j* ***** und Leder-Tapeten Tekko, Ersatz für Seibespannrmg Salubra, abwaschbare Stofftapeten Dekorations-Zriese in jedem Genre Lincrufta und Anaglypta, Relief- Tapeten für Sockel, wand und Decke empfiehlt In größter Auswahl Heinrich hochstätter Tapeten-Zpezial-Geschäft Schlohgaffe 19 — am Standplatz Geschäfts - Empfehlung. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Pllblikum dle ergebene Mitteilung, daß ich das seither von meinem Vater, Johann Keßler, betriebene MeltMSMt- nnb verpacknnzsgksihksl käuflich übernommen habe und dasselbe unter der Firma Heinrich Kessler weiterll'lhren werde. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, alle Aufträge meiner roerteit Kundschaft prompt, pünktlich und unter billigster Berechnung auszuiühreil. 2245 Hochachtungsvoll Heinrich Kessler Marburgerstraße 28. — Telephon 368. 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