Nr. 296 154. Jahrgang Zweites Blatt Freitag 16. Dezember 1904 Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ich« UnwersUätSdruckeret. UL Lange. Treben. Redaktton, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7. TeL Nr. 6L Telegr.-Adr. i Anzeiger Dietzen» Erscheint KgNch mü Ausnahme bei Sonntags. Die ^Siebener KamMenblätter- werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der eHefflldit Landwirt- erscheint monaUich einmal. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sieben. ————aBn—EU‘iaminrmmiMViHimi.*JM?l11 IIII— ■ ■ IMMMMMMMBBJ1 in I IIHMfl IWIII gaW IIIBIIimil laraWMMMBKBMaBManrTIT - Keuscher Landtag. R.-B. Darmstadt, 15. Dezember. Die Zweite "Kammer trat heute roteb.'*'’ zu einer kurzen Beratung zusammen. Am Negierungstische hatten Platz genommen die Herren Staatsminister Nothe, Finanzminister Gnauth, Geh. Räte Milbrand und Braun, Ministerialräte Frhr. v. Biegeleben und Dr. Eisenhuth. Vizepräsident Reinhart eröffnet die Sitzung um ioy4 Uhr. Entgegen der festgesetzten Tagesordnung werden zunächst sie „zur vorläufigen Beratung im Plenum" gestellten Gegenstände, darunter die Vorstellung des hessischen Landes-Lehrervereins um Erhöhung der Pensionsbeztige der vor dem 1. April 1900 in Ruhestand getretenen Volksschullebrer und des Landesverbandes deutscher Militäranwärter über die Regelung ihrer Besoldungsverhältnisse, und der Antrag des Abg. Reinhart, betr- die Aushebung des Art. 48 des Fischereigesetzes vom 27. April 1881. Als das Haus dann zur Beratung des Punktes 1 der Tagesordnung: Regierungsvorlage, betreffend die Forst - verwaltung im Großherzogtum, übergehen will, entspinnt sich eine längere Debatte, die damit endete, daß auf Antrag des Abg. Dr. Gutfleisch der Gegenstand wegen Behinderung des Ausschußreferenten, Abg. Reh, der die Nachricht von der plötzlichen Einberufung der Kammer erst vorgestern erhielt, von der Tagesordnung abgesetzt wurde. Der Gesetzentwurf, die Umwandlung und Ablösung der Ltre u b ere chtig ung in fremden Waldungen betreffend, wird ohne Debatte nach den Anträgen der Ausschußmehrheit angenornmen. Der Hauptartikel 1 erhält darnach folgende Fassung: Eine Streuberechtigung, mit der ein Waldgrundstück belastet ist, unterliegt der Ablösung nach dem Gesetze, die Umwandlung und Ablösung von Reallasten und Dienstbarkeiten betr., vom 24. Juli 1899, mit der Maßgabe, daß die Ablösungssumme in allen Fällen in dem neunundzwanzigfachen Betrage des einjährigen Bruttogeldertrages des abzulösenden Rechtes zu bestehen hat. Die besonderen Vorschriften des genannten Gesetzes hinsichtlich der Ablösungen der Weideberechtigung finden auf die Ablösung der Streuberechtigung entsprechende Anwendung Die Beratung der Regierungsvorlage über den Entwurf einer Gebührenordnung für die Großh. Notare wird wegen Behinderung des Referenten gleichfalls von der Tagesordnung abgesetzt, ebenso die sechs folgenden Beratungsgegenstände, die sämtlich die Reorganisation des Ge o meter- instituts betroffen. Weiter werden noch zurückgestellt die beiden Anträge auf Ausbau der Realschulen in Groß-Unzstadt und Alsfeld zu Oberrealschulen. Bei Beratung des Antrags Weidner und Genossen, Die Benutzung der abgabefreien Waffenpässe durch Förster bei Privatjagden betreffend, der dahin geht, den Förstern und Forslwarten die Ausübung und Teilnahme an Privatjagden jeglicher Art unter Benutzung den denselben zu ihrem Dienstgebrauch zustchenden abgabenfreien Waffenpässe zu versagen, beantragt der Ausschuß Annahme des Antrags. Geh. Rat Wil brand legt dar, daß die Durchführung oieses Antrags nicht angängig sei. Die betreffenden Forst- beainten müßten jederzeit bewaffnet und auch schußberechtigt sein, sie seien auch bei ihrem Gehalt nicht in der Lage, sich zum Preis von 25 Mk. eine besondere Jagdkarte zu lösen. Er bitte deshalb um Ablehnung des Antrags. Abg. Weidner bemerkt, es solle mit seinem Antrag keine Einschränkung des Abschußrechts von Raubzeug oder überhand nehmendem Wild bezweckt werden. Derselbe solle nur vermeiden, daß die Oberförster und Förster zum Abschuß des Wildes häufig sehr umfangreich Jagdliebhaber heranziehen. Abg. Bähr bringt verschiedene Beschwerden vor und befürwortet den Antrag Weidner, der darauf mit großer Mehrheit angenommen wird. Die Vorstellung des Georg Wilh. Reuter und Konsorten zu Zellhausen und von 278 Petenten aus Griesheim, das Ta nn en zapf en brech en in den hessischen Waldungen betr., wird darauf dem Ausschußantrag entsprechend für erledigt erklärt, ebenso der Antrag des Abg. Stöpler, betreffend die Zurückerstattung des von der Gemeinde Frischborn zur Errichtung der Haltestelle Frischborn geleisteten Zuschusses und der Antrag Dr. Schmitt und Gen. betr, Die' Aushebung der Brückengelder. Zu einer längeren Debatte gibt eine Vorstellung des Gymnasiallehrers Roth in Friedberg um Einreihung desselben in die Kategorie der akademisch gebildeten Lehrer Veranlassung. Namens des Ausschusses gibt Abg. Brauer mündlichen Bericht darüber und beantragt, das Haus möge der Vorstellung Folge geben. Geh. Oberschulrat N odnagel legt in eingehender Weise oie Gründe dar, die einer Aufnahme des Petenten in die Kategorie der akademisch gebildeten Lehrer entgegenstehen und bittet um Ablehnung des Ausschußantrags. Abg. Dr. Win deck er sieht keinen Grund ein, den Patenten anders zu behandeln, als die drei andern in Betracht kommenden Lehrer auch. Redner besürwortet bann noch in längeren Ausführungen bie Annahme bes Ausschußantrages. Dafür sprachen auch bie Abg. Hirschel, Damm, Ulrich und Noack. Der Antrag wirb barauf mit großer Mehrheit angenommen. Uebec bie Vorstellung bes Bürgervereins Kastel, bie Errichtung einer Steuererhebestelle für Kastel—Amöneburg- Kostheim in Kastel betreffend, berichtet Abg. Möllinger. Derselbe crfcimt an, daß die jetzigen Zustänbe bezüglich der SteuerentrickKuu in den genannten Orten unhaltbar seien. Die Großh. Negierung habe sich auch bereit erklärt, in Kastel eine Bezirkskassiererstelle zu errichten und deshalb beantrage der Ausschuß, die Vorstellung für erledigt zu erklären. Abg. Molt Han weist darauf hin, daß es sich hier um eine Bevölkerungszahl von 17 000 Köpfen handelt. Die Steuerzahler müßten, abgesehen von dem weiten Weg zur jetzigen Steuerkasse, auch noch jedesmal Brückengeld zahlen. Redner beantragt schließlich, die Vorstellung der Regierung zur Berücksichtigung zu überweisen. Nachdem darauf Abg. Möllinger den Ausschußantrag zurückgezogen, wird der Antrag Molthan einstimmig angenommen. Bei Besprechung der dringlichen Anfrage des Abg. Damm inbetreff des Verunreinigung der Ufa, worauf die Regierung eine längere schriftliche Erklärung dahingehend abgegeben hat, daß sie bemüht sein werde, mit möglichster Beschleunigung eine Verständigung zwischen den Gemeinden Nauheim und Friedberg herbeizusühren, spricht Abg. Damm der Regierung seinen Dank aus für die schleunige Herbeiführung der Regelung dieser Angelegenheit. Es folgt die Besprechung der Anfrage Köhler und 28 Genossen inbetreff der landwirtschaftlichen Instituts der Landesnniversit'ät Gießen. Die hierauf abgegebene Erklärung der Regierung ist bereits im Gieß. Anz. mitgeteilt worden. Abg. T-r. Gut fleisch bespricht die Antwort der Regierung und legt die Notw-enoigkeit der Erweiterung des Instituts dar. Die von Herrn Prof. Gisevius gewünschte Einrichtung umfangreicherer Feldversuche, wofür 6800 Mk. gefordert werden, werde auch von der Landesuniversität warm befürwortet und sei im Interesse der weiteren Entwickelung des landwirtschaftlichen Instituts dringend erwünscht. Besonders wertvoll seien die praktischen Versuche hinsichtlich der Verschiedenartigkeit des Saatgutes und die ganze, für Gießen so wichtige Versuchseinrichtung. Der Antrag Köhler sei in dieser Richtung vollständig begründet und er erkläre, daß er diesmal sich mit Herrn Köhler vollständig einverstanden erkläre. Er lege aber auch der Regierung diese Forderung der Universität warm ans Herz. Wie groß die Fortschritte der Landwirtschaft während der letzten 25 Jahre namentlich auf dem Gebiet des Bodenertrags seien, beweise die Statistik. Redner gibt an der Hand einer Ausstellung nähere Beläge dafür: darnach wird an Kartoffeln auf dem Land jetzt ein Mehrertrag von 81 Prozent gegen früher gezogen und bei verschiedenen Oetreidearten sind durchschnittlich 42—43 Prozent Mehrerträgnis erzielt worden. Weiter legte Redner dar, wie notwendig die Prüfung der Staatsfrüchte in Bezug auf die Bodenverhältnisse sei, damit die richtige Aussaat in den richtigen Boden komme. Von größtem Wert sei das für denjenigen, für welchen wissenschaftliche Untersuchungen maßgebend seien und das landwirtschaftliche Institut müsse deshalb die Einrichtung dieser Versuchsfelder auf jeden Fall erreichen. Die Ausgabe dafür sei eine verhältnismäßig so geringe gegenüber dem großen Interesse an der Landwirtschaft und deren Bedeutung im allgemeinen, daß der geforderte Betrag gar nicht in Betracht kommen könne. Er spreche daher die Hoffnung aus, daß die Regierung den Betrag von 6800 Mark noch in den vorliegenden Etat wieder einstellen werde. Es würde doch sehr zu verwundern sein, wenn man der Landwirtschaft diese notwendige und verhältnismäßig geringe Summe vorenthalten würde. (Lebh. Bcif.) Abg. Hirsche! befürwortet ebenfalls warm die Forderung. Für so vieles andere, für Hofbibliothek, Denkmalspflege usw. sei Geld vorhanden und seien auch in diesem Jahre die Summen wieder bedeutend gestiegen, aber wenn eine Forderung für die Landwirtschaft komme, heißt es, man habe kein Geld. Er bitte die Negierung dringend, sich die Sache noch einmal zu überlegen und den Betrag von 6800 Mark noch nachträglich in den Etat einzustellen. Ministerialrat Weber bemerkt dem Vorredner, der Vorwurf mangelnden Entgegenkommens der Negierung gegen die Landwirtschaft sei ungerechtfertigt. Gerade jetzt beim Aufbau des landwirtschaftlichen Instituts sei die Negierung in ganz erheblicher Weise entgegengekommen. Weder Herr Professor Lehr noch Herr Prof. Mrecht hätten bestimmte Anträge gestellt und der Weggang des Letzteren sei nicht durch mangelndes Entgegenkommen der Negierung veranlaßt. Der von Herrn Bros. (Mevius gewünschte Betrag von 6800 Mark für die Versuchsfelder seien übrigens bereits im ersten Etatsentwnrf eingestellt aewesen, sie mußten aber in Rücksicht aus andere unabweisliche Forderungen wieder für dies Jahr gestrichen werden. Wenn die Kammer jetzt die Ansicht habe, daß die Forderung dringend notwendig sei, so stehe der Bewilligung nichts entgegen. Die Regierung werde die letzte sein, die sich dagegen sträube. Geheimrat Braun tritt gleichfalls dem Vorwurf entgegen, als ob die Negierung zu wenig für die Landwirtschaft tue, und legt dar, wie auch im vorliegenden neuen Etat wieder die Ausgaben für die Landwirtschaft erheblich hoher geworden seien. Abg. Brauer dankt sowohl dem Regierungsvertreter, wie dem Abg. Dr. Hiutfleisch für ihr Entgegenkommen. Eine solche Anerkennung der Landwirtschaft habe er aus dem Munde des Herrn Dr. Ovltfleisch lange nicht gehört. l.Heiter- keit.) Nach feiner, Redners, Ansicht wäre Prof. Lllbrecht Wohl in Gießen geblieben, wenn ihm nicht so viele Schwierigkeiten gemacht worden wären. Die Forderung von 6800 Mark stehe gar nicht im Verhältnis zu den großen Mehrforderungen auf anderen Gebieten und er hoffe, daß sie nun einstimmig genehmigt werde. Abg. Köhler meint, heute sei gewissermaßen ein denkwürdiger Tag, denn zum ersten Mal sehe man bie Bauernbündler mit den Freisinnigen Hand in Hand gehen. Er danke Herrn Dr. Gutfleisch und dem Herrn Ministerialrat, daß sie das landwirtschaftliche Institut nun weiten ausbanen wollen. Hoffentlich werde es nun auch im Hanse besser mit der Stimmung für die Landwirtschaft! Die Besprechung über die Anfrage Köhler ist damit erledigt und das Haus vertagt sich um Vs2 Uhr. Nächste Siw'ua- Freitaa früh 9 Uhr. ......,i ii— Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, den 15. Dezember 1904. Anwesend: Oberbgm. Mecum, Beig. Curschmann und bie Stadtv. Emmelius, Euler, Faber, Hanbach, Helfrich, Heichelheim, Jann, Juecharbt, Keller, Kirch, Leib, Läber, LooS, Orbig, Petri, Schäfer, Schaffstaebt, Schwall und Wallenfels. Oberbgm. Mecum macht zunächst Mitteilung von bet Einlabung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr, bie am Samstag ben 17. b. Mts. ihre diesjährige Weih- na chtsfeier, verbunden mit derUeberreichnng von Diplomen an Mitglieber, in Lonys Bierkeller abhalten wirb. — Dann kommt er auf bie Kabellegung burch bie Post in ber Marktstraßo unb in ber Bahnhofstraße zu sprechen. Oberbürgermeister Mecum führte aus, mit vollem Recht hätten bie Geschäftsleute sich über bie Vornahme ber Arbeiten beschwert, allein es habe nicht in ber Macht der Stadt gelegen, die Arbeiten zu verbieten. Nach Gesetz von 1899 habe die Post das Recht, Kabel zu legen, und er, ber Oberbürgermeister, habe zwar Ende November der Postbehörde Vorstellungen gemacht, auf bie aber geantwortet würbe, bie Kabellegungen mußten bis zum 1. März k. I. beenbigt sein unb innerhalb 12 Arbeitstagen sei man ja mit ben in ihren Folgen gefürchteten Arbeiten fertig. Am Samstag war nun die Frist abgelaufen, und bie Bürgermeisterei erhielt vom hiesigen Postamt ein (von uns bereits veröffentlichtes) Schreiben. Das übrige ist bekannt; heute kam ber Bescheid aus Darm- ftabt, baß bie einstweilige Einstellung ber Arbeiten genehmigt sei. So ist nun, ba bie Bürgermeisterei für bie alsbalbige Wiederherstellung ber aufgerissenen Trottoirs sorgen will, zu hoffen, baß bie beteiligten Geschäftsinhaber wenigstens bie letzten Tage vor Weihnachten vor Schaben behütet werben. Oberbgm. Mecum hatte auch ein Eingesanbt ber Frankfurter „Kl. Pr." erwähnt, worin gesagt war, baß bie beschwerbeführenben Kaufleute in Darmstabt von einem höheren Postbeamten ben mündlichen Bescheid erhalten hätten, in Gießen fei ohnehin Dreck genug, unb bie Damen müßten nun in ber Bahnhofstraße ihre Kleiber mal ein bischen höher auf heben (eine Aeußerung, bie, wenn sie überhaupt gefallen sein sollte, wahrscheinlich übertrieben wieber- gegeben ist. D. Red.) Falls bies richtig sein sollte, so meinte Oberbgm. Mecum, fei eine berartige Bemerkung aufs höchste zu bedauern. Stadtv. Schwall macht gleichfalls gegen solche allenfallsige Aeußerungen eines höheren Postbeamten Front und wird habet vom Stadtv. Haubach unterstützt, welcher meint, man möge eine Beschwerde über das Verhalten ber Post an bas Reichspostamt in Berlin richten. Auch Stadtv Kirch möchte dies in Erwägung gezogen haben. Auf ben Wunsch bes Oberbürgermeisters, ber die Sache für erledigt angesehen haben will, unterbleibt eine Beschwerde. Oberbgm. Mecum teilt sodann mit, welche Ergebnisse hier die Viehzählung am 1. Dezember gehabt habe im Vergleich zum Jahre 1900. Der Pferbebestand ist von 689 auf 782 gestiegen, Rindvieh von 456 auf 454 gefallen, Schafe von 16 auf 55, Schweine von 449 auf 643 gestiegen, Ziegen von 305 auf 272 gefallen. Im Anschluß hieran spricht Stadtv. Schm all den Wunsch au§, man möge dem Ziegenzuchtverein etwas weiter als seither entgegen kommen, worauf Oberbgm. Mecum bemerkt, es liege schon in derselben Sache ein Antrag des landwirtschaftlichen Provinzialvereins, ber seiner Meinung nach allerdings zu viel verlange, vor, und die Stadtverordnetenversammlung werde sich demnächst damit zu beschäftigen haben. In bie Tagesorbnung eintretenb, genehmigt bie Versammlung ein Baugesuch von Jo h. Georg Pfaff, lvonach eine geringe Aenberung ber Tiefe bes dem Gesuch- fteUer früher genehmigten Vorgartens vorgenommen werben barf. Ein Bailgesuch von Th. Geilfus wegen Errichtlwg eines kleinen Gebäudes zlir Unterbringung von Hölzern wird nicht genehmigt, da die Eisenbahn wegen zu geringen Abstandes vom Bahnkörper Einspruch erhoben hat. Die Errichtung einer Fencrungsanl a ge aus Flur 37 durch Joh. Gg. Pfaff wird genehmigt unter ber Bedingung, daß bas kleine Gebäude nicht zum Schlafen verwandt lvird. Das Gesilch des Ofensetzers Christian Engel wegen eines Firmenschildes am Hause Nenenbäue 2 wird genehmigt. Punkt 5 ber Tagesorbnung, Erweiterungsbau ber Obcrrealschule, wirb ausgesetzt. Alißerhalb ber Tagesorbnung würbe ein Gesu ch b e8 Alexander Salomon genehmigt, ber zur Vergrößerung seines Hauses in ber Cchulslraße eines Dispenses von § 15 unb 16 ber Polizciverordming von 1888 bebarf. Die Ei f e n b a h n v e rw a l t u n g will von der Stabt zwei Grunbstücke, ^ufammen 13 970 Quadratmeter, 311111 Preise von 7640 Mk. am Aulweg erwerben, um ben Arbeitern, bie dort Wohnungen haben, auch etwas Garten unb Grabland zu beschaffen. Oberbürgermeister Mecum empfiehlt biefen Verkauf des weit von der Stabt liegenben Geländes, während Stv. Orbig meint, die Stabt solle ihren Geländebesitz zu erhalten suchen und die erwähnten Grundstücke lieber verpachten. Nachdem auch bie Stvv. Löber unb Haubach sieh gegen den Verkauf ausgesprochen haben, wirb einstimmig die Verpacht«ng beschlossen. Für bie Legung eines elektrischen KabelL in bet JohanneSstraße von der Plvckstraße bis zur Goethestraße mirb ein Kredit von 900 Mk. gewährt. H. CarlS hat sich nämlich verpflichtet, auf 10 Jahre für nunbeftenS 75 Mk. Strom zu beziehen. (Schluß folgt.) Aus Stadt und Land. Gletzen, 16. Dezember 1904. ♦♦ „Eine Erinnerung an bi e liegen ex Fe st - ungszeit". Mit Bezug auf die in der Nummer vom 10. b. M. unter dieser Ueberschrift erschienene Notiz über den Grabstein des Fesrungskommandanten Langsdorfs thlt unS Herr Landgerichts rar Langsdorfs in Tusscldorf aus den Spieren seiner Familie noch folgendes mit: Ludwig Melchior (nicht Mickwel) Langsborfi wurde am 3. Januar 1664 zu Darmstadt als fünfter Sohu des Amtmanns Ludwig Reinhardt Langsdorfs geboren. Er trat 1692 beim Regiment Sm ratzt end ach ein, wurde 16J3 Kapitän, im April 1705 Major, am 1. Januar 1709 CbrijlLieutenant, 1711 Kommandeur bc* oberrbeinnchen Kreisregiments, am 15. Januar 1717 Obrist und am 19. Januar 1720 Vizeko m m a n - danr der Festung ließen „mit dem ange eignes Regierungsrathes und Professoris juris". '»eine erste Frau war Maria Katarina geb. Chelius , Tochter des AmtSvenvefers CheliuS in Umstadt,^seine zweite Johanna ftina geb. Antoni. Einer feiner Söhire, Franz Ernst L., war ebenfalls Offizier und wurde 1765 als Oberst in Gießen verabschiedet. lieber die sonstigen Schicksale des Vizekommandanten der Festung Gießen gibt die jetzt leider grötztenteilS verwitterte Inschrift des Grabdenkmals Auskunft. Sie lautete: „Bei diesem Leichen stein Ruhet der Leichnam eirres Offiziers, Ter in seinem Leben ivenig Ruh aehabt, Weiland Herrn. Ludwig Melchior Langsdorfs Hochfürstliw Hess. Tarmstadr. Obristen, Commanbanten Des Lobt. z^reis-Regiments urrd Vice-Eoinmandameu bei) lstesiger Bestung. Ter Anfang seines Lebens war Zu Darmstadt beit 1. i3. ?) Jenner 1664, Tie Eomwagnie in Brabant und Alorea Seine erste Kriegsschule, Landau erobert unb befendicrt sein Katheder. Tas Glück er^b ihn zu großen Ehren, Aber nie ohne oder über Verdienst. Sein Ehestand nxrr gedoppelt an Zahl und Früchten. Er Höne auf zu leben zu Gießen den 23. Oktober 1723. Der kurze Begriff fernes Wandels ist. Daß er gelebet als ein ehrlicher Mann, Gefochten als ein braver Soldat, Die Seinen geliebet als ein treuer Vater und Ehegatte, Geswrben als ein rechtschaffner Christ. Wohl dem, der also lebt und sttrbt Hier Ruhm, dort Seelenruh' erwirbt." 1. Geiß-Nidda, 15. Dez. Die DiphtheritiL hat hMr unter den Kindern schon zwei Opfer gefordert. Eine größere Anzahl liegt krank darnieder. Auch ivurde ein Fall von ZI euch husten konstatiert. Merkwürdig ist es, daß die Erkrankungen fast nur Kinder unter 5 und über 15 Jahre betreffen. ]. Bad-Salzhausen, 15. Dez. Wie man hört, soll im nächsten Jahre eine Bohrung nach einer neuen Thermalsolquelle vor sich gehen. Gegenwärtig finden Probebohrungen statt, um die Erd- und Gesteinslagen genau kennen zu lernen. — Die Klärbeckenanlage ist nun seit etlichen Tagen begonnen und nimmt raschen Fortgang. Viele Arbeiter umliegender Dörfer finden Beschäftigung. Nach ihrer Abklärung werden die Abwässer in die Nidda geleitet. Büdingen, 13. Dez. Gräfin Mathilde zu Castell-Rüden Haus en, Schwester der Fürstin zu Isenburg-Büdingen und der Prinzessin Alfred zu Isenburg- Büdingen, ist in Meran gestorbe n. RB. Darmstadt, 15. Dez. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde u. a. eine Einladung des Vereins für Volkshygiene in Frankfurt zur Besichtigung der dortigen Ausstellung für Volkshygiene verlesen. Die Ver- ämmlung beschlotz, die Ausstellung in corpore zu besichtigen und auch die Lehrer der hiesigen Volksschule zu einer Besichtigung unter sachkundiger Führung zu veranlassen. Weiter genehmigte die Versammlung ein Statutenentwurf über die Bildung einer Grnnderwerbskasse, wobei sich eine größere sozialpolitische Debatte entwickelte. 9trt, 1 des Statuts lautet: Zum vorsätzlichen 'Ankauf von Grundeigentum wird eine Grunderwerbskasse als Nebenkasse der Stadtkasse errichtet. Die Kasse erhält ein Stammvermögen, bestehend an5 städtischen Grundstücken im Ankausswerte von 1000 000 Mark und einer Barsmnme von 142 000 Mark. Sämtliche Erträgnisse des Stammkapitals sollen der Stadtkasse zu 31/3 Prozent verzinst werden. Ter Kaufpreis für verkaufte Grundstücke fließt in die Grnnderwerbskasse, und die Stadtverordnetenversammlung behält sich die weitere Erhöhung des Stammvermögens dieser Kasse durch llcberweisung von Grundstücken oder Barmitteln vor. — Der Hauptzweck der Bildung dieser Kasse besteht darin, Mittel bereitzustellen, um geeignet erscheinende, dem Verkauf ausgesetzte Grundstücke der Spekulationssucht zu entreißen und sie der Stadt zur beliebigen späteren Verwendung zu reservieren. Kerichisjaül. Mainz, 12. Tez. Das Kriegsgericht der 21. Division aus Frankfurt, hatte sich mit bet Anklage g:gcn ältere Mann- schasten wegen M i ß h a n d l u n g von Rekruten zu beschäftigen. Von der 3. Eskadron des 13. Husareuregiments hatten sich zu verantworten: Heinrich Terksen aus Wiesbaden, Karl Wen; aus Sachsenhausen, Franz Heuser aus Keluerbach unb Gefreiter Karl Schneiber aus Steinberg bei Gießen, ferner die Husaren Eichin, Meyer und Streibel. Sie alle hatten Leute der jüngeren Mannschaft brutal mißhandelt. Terksen wurde zu 6 Monaten Frstungsgefangnis, Wenz Heuser, Schneiber, Eichin und Meyer zu je 2 Monaten und Streibel zu 3Vs Monaten Festungsgefängnis verurteilt. Auch wurde die sofortige Inhaftnahme der Angeklagten verfügt. . Aachen, 15. Trz. Ein Student der hiesigen technischen Hochschule hatte seinen Hund in so empörender Weise mißhandelt, daß die Passanten polizeiliches Einschreiten bewirkten. Das Sckwffengericht diktierte ihm dafür sechs Wochen Haft zu: der Vorsitzende sprach sein Bedauern aus, daß die Strafe nicht höher bemessen werben tonnte. Wegen Beleidigung des einschreitenden Schutzmannes und Mißhandlung eines Passanten iturbe der Student außerdem zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. Metz, 15. Tez. Heute wurde von der Strafkanimer de- hiesigen Landgerichts die Verleumdungsklage gegen die Redaktion der katholischen „Lothr. Volksstimme", Redakteur Viele, wegen wiederholter Verleumdung des evangelischen Pfarrverwesers Carstens in Spittel verhandelt. In den Artikeln „Ter Fischzug des Pfarrers Carstens" war diesem vorgeworfen worden, er habe drei Familien durch G e l d z u w e n d u n g e n z u m ll e b c r t r i 11 zur evangel. Gemeind^, bewogen, er habe ferner Propaganda im evangelischen Sinne gemacht, und schließlich, er habe veranlaßt, daß in ben betreffenden Familien Heiligenbilder verbrannt wurden. Tie Ver- handlungen endeten mit einepr Vergleich, indem die Redaktion der „Volksstimme" erklärt, daß ihre Behauptungen betreffend Carstens unrichtig seien, dieselben unter dem Ausdruck des Bedauerns zurückzieht und die Kosten der Gerichtsverhandlungen trägt. Ter Staatsanwalt zog hierauf seinen Strafantrag zurück. Märkte. Kirchhain, 13. Tez. 8um heutigen Rindvieh markt waren durch den Umstand, daß gleichzeitig in Gießen und in Wächtersbach Rmdviehmärite stattfanden, nur wenig Tiere augctrieben. — Ter Schweinemarlt war mit 550 Schweinen befahren, der Handel war sehr lebhaft. Läuferschweine waren etwas billiger, dagegen hielten sich die Preise für Saugferkel immer noch Hoch. — Für das Jahr 1 905 fmb außer 18 Rindviehmärkten auch wieder zwei Fohlen- und zwei Schafmärtte ge- nehnrigt. Eingesandt. meßen,* 12. Tezember. Man Tarnt dem hiesigen K o n z ertv e rein und Aka» dem i sch en Gesangverein nicht dankbar genug sein für den seltenen, aber umso willkommeneren Genuß des gestrigen Oratoriums. Taher sollte vor allem diejenige Anstalt, bereit Studierende immer die Vergünstigung ermäßigter Preise genießen, bestrebt sein, den Veranstaltungen der musikalischen Vereine, die unter der Leitung des Universitäts-Musikdirektors stehen, nach Möglichkeit entgegenzutommen. Leider» pnd nicht alle Herren, die gegenüber den Stttdierenden eine belehrende und maßgebende Stellung einnehmen, dem guten Bei- miele mancher ihrer Kollegen gefolgt, die entweder ihre Vorlesungen oder Hebungen ganz ausfallen ließen oder sie auf eine günstigere Zeit verlegten. In Zukunft möge dieses anerkennenswerte Beispiel überall Nachahmung finden, sodaß es allen Studierenden möglich wird, in Gießen eine künstlerische Leistung zu bewundern. Hosfentlich genügen diese Andeutungen eines Kunstfre undes. 1808 Die feinsten Neuheiten in Uhren, Juwelen, Gold-, Silbersowie versilberten Waren empfiehlt Juwelier Brück Kreuzplatz 8 wird auf dem Weihnachtsmarkte ein Artikel angetroffen, -HUH der für Herr und Dame so passend ist, wieDoermg's Wcihnachts-CartonS. Diese Cartons enthalten 3 Stück der „besten Seife der Welt," sind elegant ausgestaltet und der Wirkung wegen, ivclc()e die Seife auf Haut und Teml aus übt, ein sehr willkommenes Geschenk. Wir machen Alle, die gute unb nützliche Einkäufe machen wollen, auf diese prakuscheWeihnachts-Beigabe aufmerksam. Toermg's Seisen-Cartons sind überall ohne Preiserhöhung erhältlich. hv9/a 3V,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 'lauf 80%abg do. do. Ser. 301-310 unk. b. 1908 Ser. 311-330 unk. b. 1913 do. do. do. do. do. do. do. do. unt. b. 1906 unk. b. 1911 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 abgest. unk. b. 1905 u. b. Vcrl. umtschb unk. b. 1907 ...... Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 do. Ser. 3 abgest...... do. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 . do. do. Mecklb. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Bk. 37, 37, 37- £ r* 4 4 4 37- 37- *1 4 37- 4 4 4 3% 37- 37- 37'2 4 4 ft 4 4 4 4 37, 37. do. Hyp. V. Zf. 4% gar. v. d. G. b. 1904 do. do. do......... do. Pfdbr. Bk. E. 18 unk. b. 1908 . do. do. E. 19 unk. b. 1909 . do. do. E. 22 unk. b. 1912. do. do. E. 23 unk. b. 1912 . do. do. E. 17 unk. b. 1905 . do. do. E. 18 unk. b. 1908. do. do. E. 24 unk. b. 1912. Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 , do. do. do. unk. b. 1907 . do. do. ...... . . do. do. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . do. do. Kommunal...... Westd. Bdkr. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Hyp. (Köln- S. 1 unk. b. 1904 do. Ser. 2..... bo. Ser. 5 unk. b. 1909 do Ser. 6 unk. b. 1911 do. Ser. 7 unk. b. 1913 do. S-r. 3 unk. b. 1905 do. Ser. 4 unk. b. 1907 95.— 95.80 96.50 10L30 101.30 96.50 96.50 100*20 93.75 99'70 95.- 101.30 102.10 99.80 96.50 100.50 101.50 96.60 96.60 98.— 100.80 101.20 101.60 96'80 Staats, oder provinzial-garant. 37- Hess.Landcs-Hyp.Bk. Ser.I u.II unk 1909 31/2 do. do. Kommunal Ser lu.II unk. 1909 4 Nassauische Landesb. Vit. Q..... 31/,, do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 Sachs.'Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 99.80 99.80 102.20 99.70 lOl'd" Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 47g do. r. 102...... 41/3 Eisenb. Rentenbank....... 4 do. do. ....... 472 Eisenwerke Lollar r. 102 • . . . . 47g Eleklr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, gavant, b. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Reue Boden r. 102 ....... 37, do. do. r. 101....... 100.70 102.10 102.40 102.40 100.— 103.— 100.20 101.— 103.— 99.70 99.70 94.90 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Regulierung . . . . ö. fl. 100 3% Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37g do. do. H Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 » . h.fl. 100 3%Köln'Riindener......Tlr. 100 37g Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 2%Lütticher v. 1853 , . . . . Fr. 80 3 Riadrider abgest......Fr. 100 4 Meininger Präm. Psandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische u. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 2%Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 27g do. do. . . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine . . . . . 147.2b 169.70 110*50 186.60 135*10 149.- 138.— 50.75 135.— 157.40 127.— 423.— 320.— 109.— Unverzinsliche Lose. Ansbach-Gunzcnh........fl. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 30 Freiburger .........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder . ....... Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger ......... f. fl. 7 Reuchateler ........ Fr. 10 Ocstr. v. 1864 .......ö. st. 100 Oestr. Kredit v. 1858 . . . . . ö. ft. 100 Papcnh. Gräft. . . ......s. ft. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. ft. 10 Türkische.........Fr. 400 do..........Fr. 400 Ungar. Staats ....... ö. ft. 100 Benctiaucr........Lire 30 160*50 36*30 472^— 416.— 127 60 35*5" Industri e-Aktien. Frankfurter Körfe Afchaff.Riasch.Pap dieue Boden A. G. Brauerei Biuding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempfs . . „ Diainzer Akt. „ Neltenmcycr „ Stcrn(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Eyem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Eleklr. Böse . . „ AUgem. Berlin „ Laymeyer . . „ Stuckert . . „ Siem. v. 1889 l. v. 1889 l. u. 1891 i. v. 189b steuerfr 1880 abgest. . . 1890 . . . 4 3% 3% Zürich v. 1889 ...... Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . Prag-Dux . . Raab-Oed -Ebenf. . . M.600 M. 600 1200 Ri. 600/1200 1905 1910 1913 102.20 96 10 85.40 83.70 9160 102.70 101.60 22 u. 23 . . . . 10, 12-16 u. 24-26 v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . 3% 3% 3% 37- mitgeteilt von der v. 1888 convert. v. 1897 v 1902 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 do. cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 . . . . Ungarische Gold-Rcnte 2025 r do. Staats-Rente . . v. 1895. v. 1896. v. 1898. Fr- Fr. do. Preußische do. do. 92.05 45 50 47.65 2%o Jtal.stl.gar.E.B Ser. A-E i.G. . 4 Jtal. Mittelmeer steuerfr. i. G. . Staatsb. I-VIII IX v. ö- ft- Kr. 4 3% 37- 28, 30, 29 unk. do. dü. dv. 88- 87.7o 87.50 91.- 4 37, abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . Solms-Laubach abgest. . . Solms-Lich...... Solms-Rödelheim . . . . Wittgensleln-Hohenstein . Isenburg-Büdingen . . Ascnb. u. Büd -Birstein v. 1887 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . Fr. M. 31' Papier-Rente . . . Gold-Rente . . . . cmbeitl. Rente (conv.) Staats-Rente . . . 95.80 102.- 99.50 95.80 do. do. do. do. do. do. u. 1894 . . v. 1891 Lit. H ö.ft. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 52.— 80.40 97.70 62.40 61.90 64.30 47, 4 " 4 4 4 Berelnsbank . Diskonto-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein v. 1900 unk. b. 1911 . . !. B. v. 1900 unt b. 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1901 unk. b. 1906 abgest...... v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... v. 1902 Ser. II unk. b 37- 37, 8% Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . 3% Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) ..... 3% Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 3% Bamberg v. 1888 ...... Hyp.-Kred.-Ber. abgest. r. a 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 100 70 98.50 46.- 92.20 11. 92 . . unt. b. 1901 VL 47, 4 99 50 100.20 100.20 106,30 94.60 65.90 4 rz- 4 37- 37- 37- 3% 37- 37- 11 47- 6 7- 5 0 9 ?7- 4 57- 5 5 10 17- 4.30 5 8% 4 7 47- 6% 9 6 8 84.85 100.20 98.- 88.90 83.50 Starkenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Straßenbahn, v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v 1901 Abt. II. u. III 98.20 100.70 4 3V, 3/2 37- 37- 4 ' 37- 75.70 102.80 101.90 103,20 72.10 117.70 103 90 99 50 100.- 100.- 103.60 Berl. Hyp.-Bk. do. Frk., Hyp.-Bk. 100.50 101.20 98.80 101.— 99.50 102.15 98,30 101.30 101.30 98.90 37- 37- 3 / 3 37- v. 1886 u. 88 . abgest. Lit. M v. v. 1894 . . . •Icrtidp Leistung •‘*-ngen eines Fundes. 6 5 4 4 4 4 4 4 4 37 Rumän. do. do. 3% do. 4% Bukarest 37- do. 4 Mannheim 3% 3% 4 4 37- 100.— 98.20 98.15 93.60 98.60 98.30 98.30 103.20 104.30 98.60 89- 92.50 103.20 101.80 77.70 72.75 73.- 100.25 101.20 110.- 100.— 0. fl. 200 ö. ft. 200 M.1000 ö. fl. 200 . Ri. 600 , s. fl, 350 233.80 109.40 131.70 191.50 158.- 102.— 113.- 207.30 156.30 93.- 119.60 130.- 108.— 223.- 105.80 116.80 114.50 212.10 102.80 148.- 119.10 146.20 201.- Vorl. Dir. 5.47 »7, 5 2 12.95 37- 77- 0 0 4 6 st st 4 37. 37, 3 4 37, . 1000 . 500 . 1000 gar. . do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 12, Ser. 15 Ser. 19 100.10 100.40 101.80 103.- 95.- 2%oSüdital. (Merid.) Sr.A-L. 4 Toscanische Central . . 5 Westsicillan v. 1879 37- Gotthardbahn .... 3*/2 Jura-Bern-Luzern gar. 37, Jura-Simplon v. 1894 37- 37, 37, 37- 101.50 101.65 89.70 101.45 101.45 89.60 104.25 100.- 100.10 90.40 103 25 99 95 98.80 89.40 Frankfurter Bank . . Badische Bank . . . Bayr Bank (Münch. > abg. do. Hyp.- u. Wechselbk. Berliner Bank . . . Rbl. Lire M. 3 37, 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II 4 Sicilianische steuerfr. t. G. Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank 97.90 98- 98.— 98.50 98.50 98.50 98.50 101.20 101.20 do. do. do. do. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv. b. 1915 ftf. g. 37, 37, 37, 4 4 37- 3% do. do. 37a Frankfurt < 4 4 4 4 4 4 37, do. v. 1899 do. v. 1902 104.60 99.80 91.90 105.20 101.- 97.50 49.40 102.- 34.20 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 do. v. 1897 steuerfr. M. ML Ri. 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043r oo. i. G. u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 13..... unk. b. 1906 . 97.20 97.20 97.20 97.20 97.90 99.80 105.— 100.10 100.40 101.— 101.60 10230 101.50 Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gotd-Anl. v. 1889 . . „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold.Anl. Em. HI v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. M angetrofien, i’i, irie Toermg's i ctud der »besten : Wirkung wegen, tav willkommenes : (indäu’e machen lersiani.Toenng'- erhaitlich. hf/' do. Fürst! do. Gräft. Fürstl. Gräfl. Fürstl. do. do. do. do. do. do. do. (Eisern Thor) Goldstsr. II. Außereuropäische. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. Bresl. Diskontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . Ri. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie» Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt,-11. Wechsclb. Tlr. 100 Elisab. Odl.) 1. G. steuerfr. . . öft.G. b-7« Oest. E.-B. St. Sch.-Vcrsch. lconv. Staats-Anleihen. / a. L rutsche. 4 do. do. do. Stuss. do do. do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Uralsk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. Marsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 138.9" 17.90 105.50 106. 30.5« 5 Vulgär. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . l°/io Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. . 1% do Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gc^ld-Aul. do. do. v. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 ...... v. 1900 unk. b. 1906 . v. 1891/92 (abgest . . v. 1898 ...... v. 1902 uni. b. 1908 . 4 3% 4 4 4 37- 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 1903 Kommunal i. G. . . . . do. l. P..... v. 1898 unk b. 1908 Jnvest-Aul. . . . . unt b. 1908 amort. do. do. amort. amort. Rudolf .... „ 1, do. (Salzkgtb.) stf. t. G. 3 4 rz- 4 4 3% 37, 3 3 37, St.-Anl. v. Anl. abgest. do. , . do. . . G. G. G. G. G. do. v. 1902 steuerfr. Gold-Aul. v. 1894 steuerfr. . Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A Ri. 1000 do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Oöste de Minas stfr. . . . . bo. do. (Schutz-Ver.'Cert.) Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . do. do. Hanau ..... Heidelberg v. 1901 . . do. v. 1894. . Pfandbriefe. . (vr. Pommr.) abgest. 80% Schwedische v do. v. 99 50 98.80 98.80 99.25 99.30 99.— 99.20 1888 .... 1892 .... 1902 unk. b. 1912 4 37, o 37, 3% 3% 4 4 4 do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b 191 do v. 1896 . . v. v. v. v. v. v. v. v. v. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. do. 37g Offenburg v. 1898 unt b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unt b. 1904 4 do. v. 1901 ' 37g do. v. 1883 1881/88 . . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . do. do. Confols abgest. do. . . do. . . do. do. do. do. do. do. do. V. V. 37, Türk.-Egypt. Tribut..... do. pnv. v. 1890 steuerfr. 20/1 Om 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 do. do. do. do. do. do. Argeut. do. do. do. do. do. Bingen do. do. do. do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. do. do. do. do. Provinzial- nnd Commnnal- Obiigationen. do. Hyp.-Kred.-B. M. 600/1200 Mittels. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldschc. Kreditb. . Ri. 300/1200 diatlb. f. Dtsch,l. S. I-V M.300/1200 diürnberger Bank ... Ai. 1000 Nürnberg. Vereinsbk. M. 300/1200 11 4 6 87- 6 5 67. 9 7% 4 5y, 5 41/ 10 0 4 5 8»/< 4 7 0 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. i do E.-B. St. Sch.-Verfch. (abgest. Elisab,.A.) 1. steuerfr. Pp. . . Portlig. unlfiz. v. 1902 Ser I . , do. unifiz. v. 1902 Ser. III . . do. Spezifiz........ do. do. do. do. 0/» Nauheim v. 1902 unt b. 1912 3% Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 8% do. v. 1903 unk. b. 4 ' Nürnberg v. 1899*1901 . . . 4 37, 3 abgest. . . . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 3% do. v. 1902 untilgb. b. 1908 ‘ Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . do. v. 1899 ....... Wiesbaden v. 1900 unt b. 1905 . Wurltembg. v. 1875—80 abgest do. v. 1900 .... Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. . . do. Brünn-Rs. 72 ftf. i. G. 100 1887 ftf. gar. . . . . i. S. <200/1000 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. Ri. 600/1000/1200 diheiu. Hyp.-Bank M. 600 1200 Schasshaus. Bankver. . Ri. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . Ri. 600 do. do. do. do. 37' Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V 'Ä 'N '°> Eisenbahn Prioritäten Jnläuvische. Leider •“t’.tienöen eine ’ om guten Bei- ^ir. chre Por- —1 |ie auf eine ■/- Mi kennens- ' -ezember. :i*1 und A k a. fein jiit ‘7- • Wtv.gen *^lt, beten . l'ieije Lir nilyMischen Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere ..... -V10 ,d° Salonique-Conftant. Ionction . . do. Riouastir . . 2020/4040 Ausliittdische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 ftf. i. S. . . ito »pMU Letzte] Div. 6.18 8VJ 21 12.95 4 8 0 0 57- 6 do. do. do. do. do. I E abgest. do. IIIEunt/b. 1905 I. Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Bank für Handel und Industrie Depositentaffe Gießen. *4 Braunschweig. Landes-E.-B. H E 3*1 bo. "V, do. Pfälzische . bo. '//, Südd. Eisenbahn-Ges. do. do. Frauz-Iosef Kaschan.'Odrb. do. bo. do. do. 4 Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905 37g do. v. 1903 unt b. 1908 3 do. v. 1897 ..... 37, Kassel abgest........ 3% Kissingen v. 1886, 1888 11. 1903 4 Köln v. 1900 ...... 3% Kreuznach v. 1898 ..... 37.2 Lahr v. 1889 ...... 37g do. v. 1902 ...... 372 Limburg abgest....... do. Landw. Kreditbank Lit. D-J do. do. Lit. N-P .... Hauibg. Hyp.-Bk. Ser. 141-250 Oest.-Ung. Staasb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest . do. B . diaab*£ benb. . . Kursblatt der Gießener Anzeigers vorn 15. Dezenrbev 190^. 4 i 4 3 5 5 5 5 5 Bau 16 Marktplatz 16 16 Marktplatz 16 Miiss MW riedr.Teipel Frledr. Telpel 16 Marktplatz 16 16 Marktplatz 18 Reaenschirme Damen- und Herren-ScbJrme von 1.50, 1.80, 2.-, 2.25, 2.50, 3.- bis 18.- 8744 19 Marttstratze 19. Gießen. 19 Marktstratzc 19. Grosse Auswahl Billigste Preise. Beste Qualitäten. 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