Nr. 218 Zweites Blate Freitag LG.September 1904 WM Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen IÄN 0. 307 47, 443, 24, 492, 7 Redaktton, Expevrtton u. Druckerei Schulstr.-« Det_ Nr. 5L Teleqr.-Adr. i Anzeiger • a t v* V Komische Tagesschau. Der Kysshauser-Puud der deutschen Landeslriegervervande. Der Zentralbund des deutschen Kriegervereinswesens, hat auf -'einem Vertretertag auf dem Kyffhäuser folgende Resolution .gefaßt: Ter fünfte Vertreterdag teS KhsMrrserbundes der deutschen Üandesknegerverbänbe spricht feine Entrüstung über den lbgrund von vaterlandslvst r Gesinnung aus, >er sich in den Reden deS sozialdemokratischen Führers Bebel . ms dem internationalen Sozialisten kongreß in Amsterdam aufs ■lene dargetan hat. Ter starken Hand der Resihsregierung, den ' iegierung.n der Bundesstaaten tmb den gesei-gebenden ttörpcr- i rfxiftcn l>aben mir es zu überlassen, Maßregeln zu treffen, durch \ tem inuner stärker nm sich greifenden lieber mute iücr Sozialdemokratie und ihrer, die Volksse e l e ver- c:ohenden Verhefung Halt geboten wird. Wvhl aber ist , das gute Neckst u ü> die Pslicht der deutschen Kriegervereine, ■r'n dfcrftc Aufgabe nach den Satzungen die Pflege der Treue gjtt Kaiser und Reicks zu Lairde^.'h?rrn mw Vaterland ist, deMlich i Höptn« **JL- tfarttt -^rnomnien »eichet -'^uimanniy \r,M.Äon. anjtb. unL PJtwn d. tzf. dickem ifl9ier gegen unb hohe -k'uchr Of. Ein begeisterter Schwärmer für die katholischen Studenten- Verbindungen ist ein „alter Korpsstudent (? I), der im „Bayrischen Vaterland" folgenden Lobeshymnus auf sie singt: Gerade entzückt haben sie mich, wie ich sie in Couleur stundenlang in den Versammlungen sitzen sah —. Und dann die Reden dieser jungen Herren bei ihren Kommersen, welcher Idealismus, welche Begeisterung! . . . Und solche studentischen Gebilde will man unterdrüaen! Michel, sei froh, daß sie sich überhaupt gebildet haben; denn sie sind dir weit nutzer, als darauflosholzende Bieralgen, die du später mit dem Staatseimer tranken mußt. . , . Frische, sehnige Gestalten, Gesäß und Rumps getrennt von kernge landen Hüstln, die sich wiegen keck und munter . . . Und diese Gesichter! Von molliger Jugendfrische wie eine gesunde Aprikose. . . .Augen wie edxte Fuchsaugen, schalkhaft und doch, wenn es sein muß, leuchtend im altklugen Ernst des Lebens! So gefallen sie mir, die jungen katholischen Recken des akademischen Lebens! — Und diese Consuchsia! Wurzelhafte Einsall, aber holzbar, famos! . . . Und die Burschen! ... ein jeder ist geeicht mit dem unterschiedlichen Eichpsahl gesund studentischer Trinkervernunft... Da gibt es keine mitternächtliche Strecke gesaufederter Trinkerwildsäue, alles beim Aufbruch solid . . . Gestrebt wird ellich, reinste Gehiriimassage; sie reden wie Staatsbibliotheken, wenn auch noch nicht verdaut, doch das kommt noch mit der Zoll. , . Soweit die katholischen Couleurstudenten in Politik machen, sind sie als künftige Stützen von Thron und Altar anzusehen . . . Man weiß, daß sie gewissermaßen ReUungsgürtel fein werden in der kommenden sozialen Sündslut . . . „dem Lande kann man wahrlich gratulieren, das auf eine solche Schar von angeheirden Staatsbeamten blicken kann". vor aller Welt ihre tiefinner ft e Empörung darüber auszudrücken, daß der Führer der Umsturzpartei in Deutschland gewagt hat, seine Hofsnung auf Erfüllung ferner Parteiziele vorauf zu setzen, daß den deutschen Waffen ein zweites Sedan bereitet werde. Tie beste Antwort an den interna,ionalen Mann ohne Vaterland ist, daß nicht nur die 400 000 Veteranen in Ml j er en Ziechen, die seinerzeit für des Vaterlands Größe und Eücheit ihr Leben eingesetzt Haven, und deren Ruhm durch die jämmerliche Denkungsweise jenes Mannes nicht besudelt werden Fann, sondern daß alle in den deutsckzen Grieger vereinen bereinigten Kameraden, heute schon ‘2Vi Millionen an der Zahl fest holten an dem Vaterlande und an den die Grüße unseres Vaterlandes bedingenden und verbürgen* c>en monarchischen Einrichtungen und daß sie diese ihre Gesinnung als Staatsbürger betätigen. Indem der Lerrrctertag oes Kl-fshänserbundLs der beutfaj-cn Landeskriegerverbänoe sein festes Vertrauen zu seinen Kameraden ausdrückt, daß sie sowohl im Frieden, wie daß sie uno alle wehrfähigen Deutschen im Kriege wiederum unvergänglichen Lorbeer an die deutschen Fahnen heften und dadurch die h o ch v e r r ä t e r i s ch e n 5) o f j u u n g e n der Umsturzpartei zu fckMiden machen,; richtet er an alle patriotisch empsindenden Vottskreise die Aufforderung, die Be- itrebimg der Krieger vereine zur Stärkung des Nation aloewußt- seins und der Vaterlandsliebe, zum Feschalten an dem monarchischen Gedanken zu unterstützen und mit ihnen fest und einig zufammenzustehen gegen die internationale, vaterlaudslose Sozialdemokratie. 150, 288, 60, 21. 137 Au Brief aus Dorf Arthur. (Nachdruck verboten.) Ein süddeutscher Kaufmann stellt uns einen Brief zur Verfügung, den er soeben von einem in Port Arthur mit eingeschlossenen russischen Kollegen erhalten hat. Derselbe weilte längere Zeit in Deutschland und wurde mit unserem Gewährsmann so eng befreundet, daß er mit ihm in Briefwechsel trat. Seit dem Ausbruch des Krieges ist der nachfolgende Brief der erste, den er absandte. Derselbe lautet wörtlich (nur einzelne Stellen, die in schlechtem Deutsch ab- aefaßt waren, sind von unZ etwas stilisiert worden): „Port Arthur, .21. August. Lieber Herr N . . , . Seit ich das letztemal an Sie schrieb, sind etwa dreiviertel Jahr vergangen. Damals gab ich der Hoffnung Ausdruck, daß der Friede erhalten bleiben würde, aber darin habe ich mich mit vielen anderen leider gründlich getauscht. Wir sind nun mitten brin im Kriege und in einer oom Feinde belagerten cyciaing. lieber ein Vierteljahr lang werden wir tägliu- be- ssen, dann mehr, dann weniger heftig. Aber so schliuun, wie an den letzten Tagen, war es noch niemals. Es ging geradezu ein Läget von Geschossen auf die teilweise in Trümmern liegende Festung nieder, aber es scheint doch, daß die Japaner, die mit allen iiräften die Erstürmung versuchten, entweder chre Geschütze schleche aufgestellt haben oder ihr Materi-al nicht vom besten ist, ftonft müßte die Wirkung der Geschosse noch schrecklicher sein, wie sie in der Tat ist. Völlig vernichtet ist bis jetzt der neue Stadtteil, welckM dem Feuer des Feindes direkt ausgesetzt und bedeutend näher gelegen ist, als der alte. Hier hallen die meisten Kaufleute ihre Niederlassungen und auch die meinige besatrd sich dort. Sie ist mit den anderen vom Erdboden verschwunden und wenn daä Unglück auch furchwar ist, so kann man doch noch froh sein, das Leben gerettet zu haben. Viele Einwohner von Port Arthur wvrden von den Kugeln getroffen und ich sage nickst zu viel, wenn ich beharepte, daß bereits mehr als ein Viertel entweder tot oder verwundet ist. Die waffenfähigen Bürger beteiligen sich mit der mllllärisck)en Besatzung heLmhaft an der Verteidigung, die General Stössel mit großer Umsicht und UnernuidlMeft leitet Frauen, Greise und Kinder suchen, sobald wieder ein Bombardement beginnt, Unterkunft in Höhlen, die an vielen Stellen errichtet worden sind, und in den Kellern der ganz ober teilweise zusammengeschossenen Häuser. A)ort werden auch die Verwundeten und zaylreick-su Kranken untergebracht und besonders während der letzllägigen heftigen Beschießung haben sich die Räume so gefüllt, daß unbedingt eine Anzahl weiterer Höhlen errichtet werden muß. Er ist schrecklich, der Anblick der Verwundeten; viele fiTb) furclstbar verstümmelt und manche sterben bald, zumal die Äerzte und das Hellgehilienperfonal bei weitem nicht ausreichend sind Glücklicherweise sind wir bis jetzt von regelrechten Endemien verschont geblieben, was jedenfall darauf zurückzu- führLN ifi, daß die Toten noch immer schnell beerdigt werden touillen. > Dvcb ist die Zahl der Erkrankungen sehr groß — schon infolge der tagtäglichen Aufregung. Auch die Japaner haben chre Toten regelmäßig. bald der Erde über- geben. , Rur an den letzten Tagen hatten sie damit Schwierig- kecken, denn ihre Verluste waren ungeheuer. Tste Zahlen, die man darüber hört, sind unbestimmt und sich widersprechend, ich kann also nichts genaues darüber sagen. Wir haben seit der Beschießung im Ganzen etwa 4000 Tote und 7000 Schwerverwundete, von denen die Hälfte wohl kaum mit dem Leben davon kommen tvird. Glücklichertveise fehlt es uus nicht an Lebensrnitteln, denn es ist zu stark durch die Natur unb durch Kunst befestigt. Bisher haben sie so gut wie gar keine Vorteile er< r ungen; einige Außens orts, die sie un ter un g c Heu- re n Verlusten genommen, sind für sie sowie für uns fast wertlos. .Etwa 10 Monate, sagen die gut Unterrichteten, könne sich Port Arthur bei aller Einschränkung noch halten mit ben noch vorhandenen Lebensmitteln. Wenn dann die Entsetzung nicht erfolgt ist, worauf man hofft, müßte an die Uebergabe gedacht werden. Eher ist: eine solche nach der gegenwärtigen Stimmung nickst zu erwarten; an die Möglichkeit einer Erstürmung henkt niemand. Schlecht zu sprechen ist man auf die Dummheiten, die die Flotte gemacht hat. Sehr verübelt wird ihr daS Verlassen des sicheren Hafens. Was damit eigentlich bezweckt worden ist, weiß man hier nicht. Wenn ein Stössel auch die Flotte kommandiert hätte, stände sie jedenfalls anders da, wie es jetzt leider der Fall ist. Mll der Tatsache, paß oie Port Arthur-Flotte vernichtet ist, muß nun gerechnet werden, und schwerlich wird die Ostseeflotte, die in etwa seckB Wochen hier fein soll, die Scharte wieder auswetzen können. Die Beschaffenheit der wieder zurückgekehrten Schiffe soll eine sehr schlechte sein. Es hat den Anschein, als ob die Leitung der Flotte und die der Festungsbesatzung nicht recht zusammen harmoniert hat. Auf welcher Seite die Schuld liegt, kann ich jedoch nicht lagen. . Heber manches, was ich Jhlreil hier geschrieben, werden Sie wohl schon aus den Zeitungen erfahren haben, aber einiges dürfte Ihnen doch von Interesse sein. Wenn man so vom Unglück verfolgt ist, wie viele Russen es mit mir sind, dann vertrant man sich gern einem Freunde an und bringt das, was man d?nkt und. fühlt, zu Papier. Aus dieser Stimmung heraus sind in einer freien Stunde diese Zeilen entstanden, die Sie hoffentlich erreichen werden. .So ganz von aller Welt abgeschnitten find wir dock) noch nicht. Auch völlig niedergedrückt sind wir keineswegs ob des Schicksals, von dem wir verfolgt werden. Wenn auch nochnicht so bald, so wird doch in absehbarer Zeit, wenn ine europäischen Truppen erst da sein werden, oas Stündchen der Rettung herankommen. £n dieser Hoffnung verbleibe in Freund^ schäft 3fr N. N." Sitzung -er Stadwerordnrten. Gießen, 15. September. Anwesend: Oberbgm. Mecum, die Beig. Georgi, Heyligenstaedt und Eurschmann und die Stv. Brück, EmmelinS, Euler, Dr. Gutfleisch, Haubach, Helfrich, Huhn, Jann, Jug« Hardt, Keller, Kirch, Leib, Löder, Petri, Dr. Schäfer, Schaff- staedt, Schwall und Wallenfels. Es erfolgte zunächst die Allslosung verschiedener Schuld- Moderner Städtebau, vorgeführt durch die Gründung einer neuen Stadt mit allen Erfordernissen in gesundheitlicher und ästhetischer Beziehung, das ist der Plan, den eine in Frankfttrh a. M. entstandene Baugesellschaft demnächst ins Leben rufen will. Nahe bei Fuankfttrt, so lesen wir in der „Köln. Züg.", auf dem Gebiete des hessischen Städtchens Sprend- li ngen soll der Gedanke verwirklicht werden durch das Entgegenkommen der hessischen Regierung, die 30 Hektar großes Waldgebiet aus dem Großh. Familienbesitz mit Genehmigung des Großher^ogs zu billigem Preis zur Verfügung gestellt hat und durch Verträge dafür Sorge trug, daß Spekulationsgeschäfte und Bodenwncher ausgeschlossen bleiben. Nach einheitlicher Grundidee soll die neue Anlage emporwachsen unter Berücksichtigung der notwendigen öffenllichen Gebäude, schöner Straßenzüge und Plätze und aller derjenigen Einrichtungen des Städtebaues, die für Gesundheit und Wohlbefinden der Bewohner die weitestgehenden Bürgschaften bieten. Von diesen Gesichtspunkten aus hat der Professor der Architektur an der technischen Hochschule zu Darurstadt, Pützer, den Lageplan für die neue Stadt entworfen, und wenn die Einheitlichkeit der oberen Leitung gewahrt bleibt und die Bedingrmg einer geschmackvollen und praktischen Bauweise durchgeführt wird, so darf man allerdings gespannt sein, in welcher 2lrt die Idee, eine Musteranlage des Städtebaues zi: gründen, sichk in die Wirklichkeit übersetzen läßll Ein gleicher Gedanke soll dicht bei Darmstadt zur Ausführung kommen, in »einer landschaftlich wesentlich reizvolleren Gegend als bei Frankftlrt. Bei Nteder-Ramstadt-.Traisa, wo sich der weite "Ausblick öffnet auf dfte langgestreckten Odenwnldberge, rings von Wald umgeben, von Darmstadt 3A Stunden entfernt und demnächst durch die Straßenbahn mit ihm Verbunden, ist die Stelle gewählt, wo die „Gartenstadt" entstehen soll. Dieselben Grundsätze wie bei dem Frankfurt-Sprendlinger Plan werden auch hier Geltung finden. Eine Konkurrenz zwischen beiden Unternehmungen wird nicht zu befürchten fein. Welches davon die besten Aussichten auf Gelingen haben wird, ist schwer voranszustrgen; sicher ist, daß für die Großstadt Frankfurt der Besitz einer Gartenstadt in nächster Nähe wertvoller und nötiger ist, als für das ohnehin weiträumig gebaute Darmstadt mit seiner bevorzugten Lage unmittelbar an den Ausläufern des Odenwaldes. i# 1 ’’ n. l'1"* sjl»g kittulW Kolouialpoft. —- Die „Hamb. 9iaiiir." veröffcullia-en folgendes, bei der Hamburger Firma Schars u. Kayser aus Matupi, Bismarck-Archipel, eingcgangcneS Telegramm: Matupi, 28. Aug. Cs ist keine Gefahr für die allgemeine Sicherheit. Die Ermord- u u g der i f s i o n a r e »«w ein Akt Persönlicher R a ch e. Der Der uni) forstwtrt arbeitsverdrenstes der tanb 200 100 (* (ä werden. Es erfolgt darauf die Genehmigung der Ber- Pachtung einer städtischen Sandgrube und einer Wiese am Elektrizitätswerk. Die Errichtung einer Sammelwascnmeistcrer wird nach Anhörung der Stadtverordneten von diesen für 338 (k 500 O 41, 813, 263, 266, 182, 114 Markt; P 173, 129, 10, 189, 193, 270, 141, 311 Geländes an der Roonslrahe, der euazir arme ter zu 15 14 Mk., an Joh. Schäfer UL Shel. hier wird genehmigt, ebenso von 2021 Quadratmeter ä 15,40 Mk. an Äugust | Scheppelmann Ehel. hier; deSgleicheii wird für 8604 Mr. | Gelände (Quadrotnreter zu 15,40 Mk.) an Züarl Weller Ehel. hier verkaufst Me drei Käufer dürfen auf den erworbenen Grundstücken nur 2i/s Stockwerk hoch bauen; diesen Vorbehalt hat die Stadt gcmad)L Der Verkauf von Gelände für Zwecke der LandeSnnr- versitär wurde in die nichtöffentliche Sitzung verlegt. Sine von K. Keck Erben nachgesuchte Verzinsung deS KausgeldeS bei einem Geländeerwerb von den Genannten durch die Stadt an der Kepplerstraße wird prin- gestattet wird. Zur Verlegung eines KellerzugangL am Gelßelschen Hause in der KaplanSgasse wird beschlossen, daß die Stadt keinerlei Zuschuß zu zahlen habe. Die dem Architekten Seuling im Frühjahr 1900 widerruflich erteilte Erlaubnis zur Legung eines Gleises über den alten Wetzlarerweg tm Anschluß an haS Gleis der Margarethenhütte wird zurückgezogen, zipiell abgelehnt. Die HeizungSanlag e für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule wird an drei Firmen zur Ausarbeitung von Vorschlägen in Konkurrenz gegeben. Für die Erbauung einer Leichenhalle für die Israeliten wurden einige Leistungen und Lieferungen vergeben; die Sandsteinarbeiten wurden der Firma Schwall hier übertragen, die Zimmerarbeiten der Firma Schuhbecker- Gießen. r „ Der Physiksaal der Stadtknabenschule soll für den Fortbildungsunterricht hergerichtet werden; eS wird dafür ein Kredit von 180 Mk. bewilligt. Zur Beschaffung einer Schreibmaschine wird ein Sirebit von 480 Mk. bewilligt. Für die Anschaffung schäftlichen Arbeiter bleibt es aus 'Antrag der land- wiirtsclmftlichien Konmnission bet den bisherigen Sätzen. 3um Schluß der öffentlichen Sitzung wurden einige Gastwirtschafts § esuche erledigt: das Gesuch des S? c i n r i ch B e r n d t um Erlaubnis zum Wir tschafts betrieb üh Hause Bahnhofstraße 77 (Hobel Viktoria) wurde genehmigt, daS des St a r l iS chnr alz für Brandplatz (Haberkasten) nicht genelMigt, ebenso des Zt'arl Pepp* ter für Marburgerstraße 29 (früher Melior) n ich t genehmigt, das des Joh. Gerlicher für Haininjtraße 7, Ides Joseph Rieger für Bahnhofstraße 43 und des W i l h. H v f m a n n für Steinstraße 23 genehmigt. wünschenswert erklärt. . , Die ortsüblichen Tagelöhne in Gießen werben folgendermaßen festgesetzt: für erwachsene inaiuilidx Arbeiter 2. .70 Mk. (gegen 2.20 Mk. früher); für erwachsene weibliä)e Arbeiter 1.7., Mk. (gegen 1.50 Mk. bisht, daß er das so macht." Schließlich nncb das Gesuch des Ltzbach unter der Bedingung genehmigt, daß dieser sich bereit erklärt, icdcrzcit die Halle wegzunehmen, ohne Ent- scl)ädigung zu verlangen, iixcnn die Stadt dies verlange. Die Herstellung cmc8 Uebergangeö vom Verbindungsweg zwischen Wilhelm- und Liebig- st raße nach der neuen katholischen Kirche wird auf Antrag des Dekans Beyer genehmigt. Ferner wird die Herstellung eines ein Meter breiten Trottoirs am Nowackfchen Neubau im TeufclSlust- gärtchen beschloßen, wofür em Kredit von 300 Mk. vorgesehen wird. Gleichzeitig soll aber der Erlaß einer Polizei- . Verfügung veranlaßt werden, daß auf der nur drei Metei breiten Fahrbahn der Fuhrverkehr nur vom SelterSweg auö Genera l-Vcrfammlung des Evangelischen Frauenbundes. S. u. H. .Hameln, 15. Sept. Nach kurzer Andacht erössnete heute die Vorsitzende des Bunde-.;, Fräulein Paula Müller-Hannover oie Ver,amm- lan'i Sotxmn verlas die zweite Vorsitzende, Fraulem Adelheid von B e n n ui f c n , den Eesä-äftsbericht. Gräfin von t>cr Grocbcn- Hannover resericrte über die Arbeit der Orts- 9lU Ucü'cr die Ausbildung der Jugend f,ür soziale Bernie verbreitete sich hieraus in längerem Referate Fraulem von Bennigsen. Nicht allein selbst miizuarbeiten an lozralen Werten sei du Pslia>t oer Fran, wndern auch die kommende Generation durch tl-coretijche und praktische Unterweisung dafür üoiAubcrcitcn und ichon in die Herzen der Stiuber die lieber* zcuguna zu pslanzen, daß die Arbeit cm Segen, die Quelle des vöchstcn wlüaes iit und alle die, die nid)t einen Speziawerus ergriffen Ddbtn, ihre Uraft in den Dienst djriftlidier Liebestatig- feit zu stellen verpjlittet sind. Welche Summe von Frauenarbeit bereits geteiiiet fei und wie segensreich von der Frau I fjtr Die Frau gearbeitet werde, davon habe man in den wer Kommissionen aui dem Internationalen Kongreß den Beweis erhalten. Alle Berufe fall seien den Frauen schon eröffnet. Dre ureigenste Natur der Frau, die Mütterlichkert. müsse aber zunächst berücksichtigt iverdcn und diese könne »ich am meinen in der Wohlfahrtspflege betätigen. L>elber sollte ne tm späteren Leden durch andere Pflichten an sozialer Arbeit belnnden nxroen, es jci eine Unterweisung in derselben Art ftet«' für das ganze Leben von Vorteil. .Ein junged Älcddiyen, M einen Blick in Not und Elend getan habe und gelernt habe, sie zu lindern, würde es auch ernst mit ihren Pflichten in der irbe nehmen und würde aud) ihren Ztzivdern von vornherein eine andere Erziehung zuteil werden taffen können. . Fräulein von Rheden*Hannover brachte eine 1 oziale Frauenschule in Vorschlag, in deren Lehrgang Thnme und Praxis abwechseln, dem sich u. a. auch anzuschließen hrttc em Samariterlur'üs und rütigkeit in den verschiedenen Wohlsahrts- anstaltcn der netfdncbenen Städte. Fräulein Merk ans Mfel sand es am vorteill-aflesten, nxmii in dem üblichen Pensionsjahre durch die Pensionsvorstehc- I rinnen die jungen Mädchen aus ihre sozialen Pflichten hingewresen würden. Daß für düse Art Arbeit leid# Interesse erweckt werden könne in den jungen Herzen, sei daraus zu ersehen, daß btt von Professor Zimmer ins Leben gerufenen ?ht|taftcn mehr und mehr I sich füllten. . m CS wurde schließlich die Liesolutron angenommen, den Bor- I stand zu beauftragen, sich mit der Schaffung derartiger loyaler I Frauenschulcn näher zu befassen. unserer Stadt zu verpflichten. Nachdem dies geschehen war, erwiderte Beig. Georgi etwa Folgendes: .Ich danke Ihnen, £err Oberbürgermeister, für die freundlichen Worte und danke Ihnen von Herzen für bie ZZiederwaht. Ich gestehe eS offen, es wäre mir hart gc- roefen, fünftxg das mir lieb gewordene Amt nicht mehr zu besitzen. Ich bm dankbar, daß Sie mich wieder auf den alten Platz berufen haben. Seien Sie überzeugt, daß ich nnch stets des m mich gesetzten Vertrauens würdig erweisen ,vill. Für die nächste Zeä werden Sie zwar etwas Srachsicht mit mrr hoben müssen, da ich mich ^mcht ganz wohl fühle; ich hoße aber, daß dies bald sich bessern wird, un) gedenke^dann alles zu Qm, was m meinen Straften steht, um der otabt (&££cn meine Dienste als Beigeordneter zu leisten.' Danach nrachre Dberbgm. Mecum einige Mitteilungen. .er Viehhändler, wegen der bekannten Polizeiver- ordnung den Gießener Markt nicht mehr besuchen ^laäx WckfprQche mit ProvinAaldirLktor Dr. Breidert^ ist bereits alles geschehen, um die Zurücknahme der Harte der Polizeibestininruug noch vor dem nächsten Gietzener Markt zu bewerkstelligen. Am 9. August hat die Ltadt m Gemeinschaft mit der Großh. Handelskammer an das "^inisterinm des Innern in der Angelegenheit sich ge- tnanbL — Auf die kürzliche Notiz des Gießener Anzeigers über laut gewordene Bedeuten be-ügl. der Sterblichkeit in unserer Stadt, die in letzter Zeit wohl infolge der Lanalisiernngsarbeiten zugenommen habe, erklärt Oberbürgermeister Mecum, er habe in dieser Sache sich an das Kreisgesuudheirsamr gewandt, welches in einem ausführlichen Gntachten diese Bedenken als unbegründet bezeickmel habe. Sie Sterblichkeit in Gießen (Stehe den besonderen Artikel in der heutigen Nummer!) betrage vom Sanuar bis "August d. I. 13.4 pro Mille gegen früher lu pro Mille und stehe im Vergleich zu anderen Städten günftig. Die kleine Zunahme der Sterblichkeit sei auf die Zunahme der Bevölkerung zurückzuführen. An Jnfektions- rrankheiten seien in diesem Jahre bisher 14 Fälle vorgekommen, darunter 10 Leuchhusteufälle, die sicher nicht aus die erwähnte Ursache zurückzuführen seien. Ein Typhus- sall wurde nachgewiesenermaßen ans Ems eingesührt. Da- thu fino die laut gewordenen Bedenken zerstreut. (Än- rterrung der Red: Dir haben mit Genugtuung diese -Erklärung entgegengenommen, nach der sich die geäußerte Befürchrung als unbegründet ertveift. Unsere Mitteilung' stammte von vertrauenswürdiger Seite, die uns darauf aufmerksam machte, solche Bedenken seien auch anderwärts in der Stadt verbreitet. Im Hinblick darauf glaubten wir, in Erwartung der Maßnahmen intb eirrer Aufklärung non zuständiger Seite, zur Ktarftellung und allgemeinen. Beruhigung die Sache zur rtenntnis bringen zu sollen.) Von allgemeinem Interesse ist auch die Milleilung des Lderbicrgermeisrers, daß die Stadt noch wesentlich mehr Einquartierung als bisher erhält. Am 20. und 21. Sept, sind 3500 Mann hier unterzu- 'b rin gen, in derselben Art wie bisher. Die Bürger> quarticre werden nicht reichen, und die Stadt wird für diese Zwecke die Turnhalle bereitstellen und die nötigen Vorrichmngeu dazu besorgen. Heinrich Earle hat an der Ecke der Johannes* unb Plockstraße zwe i Wohngebäude in der Richtung nach der Kirche errichtet, deren Grundstück er auf eine Grundbuchnummer eintragen ließ. Er will nun das Grundstück teilen, sodaß er wegen des einen, der Bauordnung nid): entsprechenden Hofraumes um einen Dispens nacl)- suchen muß. Nach der Bauordnung genügt es nämlich nicht, daß der Hofraum Vß des (^Grundstücks ausmacht, son- er muß auch Mindestmaße in Länge und Breite s-aben. Da man diese Bestimmung künftig prinzipiell nicht aufgeben wlll, beantragt die Baudeputation die Versagung oe^ Di-penses. Es entspinnt sich darüber .eine längere 2t:baue. Stadtv. Petri meint, man solle dem (Yesuch* iceller keine so großen Schtvierigkellen machen, Stadtv. '-a ubach konstatiert, man habe schon in mehr Fällen Jon > ’ Lx'ir Bestimmung der Bauoeputation abgesel)en, uno Stadtv. Huhn glaubt, wenn der Hof Vs des <Ärund- ”qro*' fei, so genüge das; man mbge Entgegenkommen j Cb rbgm. Mecum erklärt, es seL nicht angängig, v „ ur;np der Bauordnung, die zweckmäßig und uw- - - • mex ugetzen. Dem GefuckKeller sei früher Markst der 1894er91 nletbe wurden außgettfl: L 394, 877 T .HXH) Mk.>; M 453, 468 (A 1000 Mk.); N 1080, 1078 826 . 878, 1054, 913 (ä 500 Mk.); 0 403, 404, 402 V 200 Mk.): P 542, 411, 594, 418 (ä 100 Mk.st Ban der 1895erAnleihe wurden auögelost: L 415 2(HH) Mk.); M 510 (ä 1000 Mk.); N 1118 (L 500 Mk.): O 432 (ä 200 Mk.); P 603, 602, 632 (ä 100 Mk). Die auSgelosten Nummern sind am 1. Januar 1905 gekündigt. Unterdessen waren die oben genannten Anwesenden alle erschienen, und Cbcrbgm. ÜN ecu m begrüßte die Versamm- htng nach der Sommerfrische zu neuer Arl>eit und ging zum 1. Punkt der Tagesordnung über, indem er zur Poieder- einf.ührung des Beigeordneten Georgi an diesen enoa folgende Worte richtete: Vor der verflossenen Sommer- stifche ist die zweite Periode Ihrer Wirksmukeit als ebren- LMillicher Beigeordneter der Stadt Gießen abgclaufcn^ nnb cy mußte eine 91euwahl vorgcnoiunten werden. Tie ^ladt- verordnetemiersammlung har zu unserer großen b'vcube Nch emftnnmig für Ihre Wiederwahl entschieden, was em Zeichen der Anerkennung und Verehrung sein mag für die rienfle, die Sie der Stadt gewidmet haben. Daß Sie zum dritten Male sich der Drühe^unterzieben wollen, daS Amt eines Bei- acordneien zu übernehmen, dafür nehmen Sie unseren hcrz- llchen Dank entgegen I Ich heiße Sie an Ihrem Platze berz- willkommen und hoffe, daß diese dritte Periode deS Bei- geordnetenamteS mcht die letzte sein wwd und daß etc noch lange Jahre Ihre seitherige Wirksamkeit sortführen mögen. Dre Bestätigung Sr. K. H. deS GroßherzogS ist seit unserem lebten Zusammensein emgettufen, und es liegt nnr mm noch ob, Sre durch Handschlag für die Dienste als Beigeordneter vermischtes. 'Blankenburg (Schwarzatal), 15. Sept. Heute vv^ mittag entstand in der Kürt Vollrathscheu Weberei durch Explosion eines Bcnzinkessels Feuer, durch welAbv das Lcsselhaus eingeaschert, vier Arbeller sck»ver unt) fünf andere leicht verwundet wurden. Die nenn DBecker wurden in das KDcmkenhaus nach Rudolstadt über geführt. • Paris, 15. Sept. Eine ältere Dame erstattete der Polüci Anzeige, daß ihre Tochter seit mehreren Jahren von ihrem Vormunde in einem Kloster -u ^^bres verborgen gcl>alten werde. Eine Untersuchung rn dieser l Angelegenl-eit ist eingeleitet. . » Rom 15 Sept. Gestern abend fand ein Zusammenstoß zwischen sockIs Earabiniers und zwei Soldaten mit einer Anzahl Bauern bei Eastelluzzo m der Nähe von Trapani statt. Tie Milttarpersonen machten von ihren Waffen Gebvauck) und verwundeten mehrere Bauern. Von dreien, die ins Spital gebracht wurden, starb einer auf dem Transport. Die Militärpersonen wurden aus Befehl des kommandierenden Generals bis nach bcerweter Untersuchung, die eingeleitet isst Hast ^nomm«i. Rom 15. Sept. Der stellvertretende Sekretär des Ministers des Kgl. Hauses, Dr. Äoncali wuiLe wr^ dem Verbäckst, seine Gattin ocrgiftct zu haben, ver 15. Sept. Wie das „N. W. L" treibet, auf beit Berliii-Wuner Schnellzug heule früh ^1^« oai Stationen LanzerSdorf und Ko^tU-urg em scharfer Schutz abgefeuert worden, welcher eine .Eogenschewe trümmertc. Verletzt wurde- glücklrcherwech niemand. er »3-» -5»" L “»rass »r» pf’Ä* da Seulmg seine Fabrik bort veckaust hast ‘ von 449 Quadratmeter lläd tische n .er Roonsttuße, der Quadratmeter zii * Der'Großherzog von Oldenburg als Er' t--a '—i kaiserlichen Patenr icraus-yvgvuviivii macht eine „^luoro- nung von Schlffsschlrcmbenflügeln für zwei, und mey tlimliac Propeller" bekannt, deren Erftnder der GrotzhcrM - - l tzon Qldenourg ist. Däe Ersiiidmig gelang . J04 in den GeschästSgana des Patentamtes, und von' diesem Tage wird daher auch ihr Vorzugsrecht datieren. Die Auslage erfolgte am 1. Sefttembc^ uno tarnt somit bis zum 1. November gegen _bte Annie WMV Einspruch erhoben werden. Erfolgt etn solcher mach I wird das Patent erteilt. Bemerkenswert ift m brejem datie noch die Art und Weife der ifuerteilung der nununct. Diese besteht stets ans den. Aufangsbuchstaoea des Familiennamens des Anmelders uui> imn.. 1)C)L >Da nun der Grohherzoy von Oldenburg ftanuUcnnamcu nicht führt, fo »wrtc bet stabe seines Namens gewählt und dte fZ^^munme I seine Erfindung lautet demnach F. 1873 4_ Slaffe glasse C.‘> enthalt die Aumeldungen itber^chtffdau m Seewesen, Es ist dies laut T. R. der erste m Mi» ff Mr F^sts^unä"^ durchlchnittlichen Fahres- ein regierender, deutsch» M M K«, r. JV- und forst wir t^I Patentamtes euigellfigen wurde. ' unbkua d r TiSpens erteilt worden; c-aß er • Vru tu, CKWon habe er nichts verlauten । er oation cuucu» gesagt, jo hätte er beu Dis* ^Von einem tragischen T°d^e ereilt trm^ in Görlitz der Gcneralmaj or k D. Grr s chn e r. IX batte ficht nach, der Wohnung eines Zahn- Cln vU.. --------- -------------- -1 us Begeben, Sn mit diesem eine zahn technisch,.' An- eineS Steinbrechers werden 2100 Mk. benniltgt, neben » it zu besprechen. Während etnes kurzen Wer- 150 Mk. für die Hilfäarbeit etneS Monteurs bet der Eilens im Wartezimmer erlitt er P^Kchcenen 'letlU9Begen der Anschaffung einer Feuerwehr.Drehleiter fieber waren Oberbgm. Mecum? Beig. Heyligenstaedt und Stadtv. verschied^ ^nach wZer em Schlag hatte sew Keller kürzlich tn Mamz auf der dortigen Ausstellung. ManIlieben ein jähes ®nbe berartet. _ entschied sich für eine Lecker der ^leb-Biebrach, re . ^r. Die neueste Nurmner des vom gut und billig erschien und auf besondere Angaben bet (Stabt T । gegebenen „Patentblattes" von bec Firma extra hergestellt werden soll. Sie wird üült Schifssschiraubenslügcln für 22 Meter hoch, kann dann noch um 2,50 Meter erhöht werden L- T_T.:.' und kostet rund 6000 Mk. Die alte Leiter soll nut Auf- ^drick) August wendung von 100 Mk. verbessert und wieder gebraucht 5. April 19' »4—t» O Ä 5 C* -*♦ Ä- 1® « «St vo • CD en4E? 53 CD uQ .5 g § uQ n c s***- ,. C -ü gS*-« gef >2 *sr s x ö 02 CD o uO Q-g o o U "? ©■•SL^ g m «_> Cjj 53 o o j- CD 0-0 XD x> t; afS ä?«E x säx § s ZZ^ «-» 5-> J-. zl'Z» ■ <Ö E ö QO >ff> r'pCöö'UjC)^ •j-.o tr^ rfs-'S o x H ?Tt ~ XD uO q Et O « £ X Ö SE^;*-' C -o O „ -*r* Jj rC<— b p r^b4 cj'öj pS H ‘C ., c? od, s= ftl £ C"X CDP' S-XS §xd“2-X b.-LX L . _ .5 E^s i^_c 3 -B £ 'S § gj T1 X"bn Pü5Q . g r§_ c § . 8 § oAd x § « c ----- ’-* C tf ’H Z§K. i 5X§1- w CS-S’S' Z- 5- » u . *#D Vm öS?« cn^CD . g 9^'-* r-» Et c^ 5? .2 2 c 'Z>^ L «J o V S^ÜÖ! N>2L o «St X CD CD — R Cu tSD. Tb uO kO -£<ä *2 S ** Jo o® « C V cs 1-1 r» a o p J-» 'Ä' rr 'S' « >b c S3 #o c C EC a# Ä '" c _ c *C c N -O c o SS CD c D ■ 5 's" g , o jO <5 ss § #> to r® c ö Ol Q c X> Q " E »St P- . s 03 S SS» CD 'd? § O £= 02 c 5 X jb CD L «st tg'X. L- ZN Z O^> '— Et O jOl VD o> S X> - «St SE o tsn. cd ° E GZ- X rt E «o c# Z , «SP ■’T hp «St _o 35 'S @ JE gQ^ 2 s E 8 g »e'S 2 ° *8*. Z o 5 -Z .22 <5 o ä s CQ c __ g ^> ’p5<» jO X .ti ** a *h ”* st o p s-> -E C# -A c r-> — C X - ~ C# «D "C rv* cw rO ® S-» .“ g P <3.2 .2 -?js«SE«isSS «•§85 LK.Z v «St «St c-> R 70 A 5 x> C £5 " i Et «v S g £t 5 ’S cd < £ CD X »-§ w e> _*_» • • “Se? o 02 'J u p. (5 « «Q *Ü O CD ctö rr c X 4» p c Jp <-Ä «-» *4—# o -«-> ,-*-> EZ' -2 Ä «J c00 200^-4 Bekanntmachung. Der mit Oekonom Christian Nebe dahier abgeschlossene Vertrag über die Abfuhr der Touue» ist vom 1. Oktober 1904 bis zum erfolgten Anschluß sämtlicher Gebäude an die städtische Kanalisation verlängert und die Gebühren, welche von den beteiligten Hausbesitzern an den Unternehmer zu zahlen sind, wie folgt festgesetzt worden: a) für eine Tonne von 120 Liter Inhalt Mk. L— b) jy u u H 40 „ „ o 0.65 c) für Entleerung eines liegenden B,elMters , 1.80 Die Hausbesitzer werden ersucht, frühzeitig dem Unternehmer Mitteilung zu machen, wenn die Abfuhr der Tonnen erforderüch wird. Gießen, den 13. September 1904. B16/9 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _________________Mecum. ______________ Bekarmtumchrmg. Diejenigen, welche für den bevorstehenden Winter Fichten- Deüreiser ans den städtischen Waldungen zu beziehen wünschen, wollen ihre Anmeldungen spätestens bis zum 1. Oktober auf der Bürgerineisterei — Zimmer Nr. 15 — erstatten. Die Lieferung erfolgt frei vors Haus. Der Preis ist auf 16Pfg. für die Welle festgesetzt rmd bei der Anmeldung zu entrichten. Gießen, den 13. September 1904. B16/9 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. _____________ Mecum._________________' VeckllWg non WafferleituuMbeiteu. Die bei Herstellung der Wasscrversorguugsanlage für die Gemeinde Ober-Seemen, Kreis Schotten, Oberhessen, Vorkommen- den Arbeiten und Lieferungen und zwar: an2 1 l Titel L Quellfassungsarbeiren, / Titel II. Hochbehälter (160 cbm), o02 2 \ Tstel III. Röhrengräben, / Tstel IV. Rohrlieferung und Verlegungsarbeiten sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. Pläne und Bedingungen sind bei der unterzeichneten Behörde, letztere auch bei der Grotzh. Bürgermeisterei Ober-Seemen einzusehen; Bedingungen und Angebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1 Mk. in bar für jedes Los nur von uns beziehbar. Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Freitag den 23. September 1904, vormittags 12 Uhr auf unsere»» Bureau: Frank- furterstraße 29 einzureichen. Eröffnung m Gegenwart der Anbieter. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. — Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, am 8. September 1904. Grotzh. Äulturinspektiou Gieße«. _________________Wißmann.__B% Alice-Kochschule. Beginn der Kochschule am Itt. September. Anmeldungen Kirchstratzc 2O. D13/9 Mrbeits-Bergehung. Die Pflnster^rbeiten für den Neubau der Universitäts- Bibliothek sollen auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juli 1893 öffentlich vergeben werden, und zwar: ca. 550 qm Kleinpflaster und Kieswege in 2 Losen. Die Angebotsunterlagen liegen auf unserem Amte, Wil- Helmstraße 21, zur Einsicht offen und können von dort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote nut genau bezeichnender Aufschrift sind bis Montag den 26. d. Mts., vormittags 11 Uhr, den» Eröffnungstermm, bei uns einzureichen. Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, den 14. September 1904. B16/9 Großherzogliche Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. Iuschneide-Leßranstalt Grüubergerstratze 14 a (Mittelbau). Matzuehmeu, Awsterzeichrreu, Zuschneideu ««d Verarbeite« kann jede Dame gründlich erlernen. 7220 jg0l$r Der Kursus beginnt am 26. September 1904. __________Ijin» Petri, geprüfte ffljrmii. Philipps-Gemeinde. Restanration Otto, Frankfurter Ctrahe. Samstag den 17. Septemver: General-Versammlung Tages-Ordnung: 1. Gemeinderatswahl. 2. Beschlußfassung über die Anlage der elektrischen Bahn. 3. Verlchiedenes, u. a.: Die Reise der Gemeinde nach Italien rc. 7367 Der Gemeinderat. Cafe Leib. SaurStag öen 17. LcstMer:^ Metzelfnppc. ir die nachmittags Frau. Die Freunden i Mitteilung, daß wird in Gawbach stattfinden. mrvergeßliches Söhnchen entschlafen ist. H. de la Brousse i Gießen (Marburgerstr. 36), den 15. Ltß-LttfteigMW. Donnerstag den 22. d. Mts. soll das hiesige Gemeindeobst versteigert werden. Der Anfang ist vonnittags 9 Uhr am westlichen Ausgang des Dorfes. Fellingshausen, 15. Sept. 1904. Der Bürgermeister: Wagner. [7362 W-Lechignmg. Montag den 19. September, von vormittags 9 Uhr an, soll das Obst der Gemeinde Lang-Göns, bestehend in großen Quantitäten Aepfeln und Birnen, feines Tafel- und Kelterobst, versteigert werden. Der Anfang ist am Bahnhof. 7363 Lang-Göns, 1b. Sept. 1904. Groß Herzog!« Bürgermeisterei. Rompf. Hkstverkauf. Mittwoch den 21. d. 9)L, von mittags 1 Uhr ab, findet der hiesige Gemeindeobstverkauf statt. Der Anfang beginnt punkt 1 Uhr an der Straße nach Niederwalgern. nx% Fronhausen, 14. Sept. 1904. Der Bürgermeister. H. Gerhardt. W-Lerßeigllmg. Nächsten Donnerstag den 22. September, nachmittags- von 2 Uhr ab, soll das hiesige- Gemeindeobst meistbietend versteigert werden. Anfang an der Krofdorf — Kinzeubachev Straße. B16/e. Krofdorf, 15. Septbr. 1904. Der Gemeindevorsteher. Pfeiffer. W-Lerjieigemg. Montag den 19. l. M., nachmittags 4 Uhr, soll das Obst des Schmttter Gutes bei Rodheim a. d. Bieber versteigert werden. Meistens Tafelobst; niedrige Bäume, daher leicht abzumachen. Bahnhof in nächster Nähe. 7354 Die Freiherrlich v. d. tzoop'jche GutSverwalluug. -------------— W-LcrßchcriiW. Nächsten Montag den 19. September, vormittags 10 Uhr, soll das der Geuremdo Climbach gehörige Obst meistbietend versteigert werden. Climbach, 16. Sept. 1904. Gr. Bürgermeisterei Climbach. Stern. 7364 Kursblatt des Eichener Anzeigers vom (5. Septeinbev sOO^ 100 v. 1883 abgest. do. Meininger Hyp.'Bk. Ser. - Trier v. 1901 unk. b. 1906 Ser. 6 M 1000/2000 Preußische LonsolS abgest. do. v 91 i. v. 97 do. unk. b. 1907 . auf 80% abg 99.10 37, 6. fl.i 110.60 S unk. b. 1907 Hyp D.Zf.4%gar.v.d.G.b.l904 72.15 Lire 74.75 69.90 99.80 do. M. 4*, Bukarest amrt. 1900 u. 1909 Hamburger St.-Kni. 47, unk. b. 1907 do. 102. Kopmhag. v. 1901 unk. 1011 2O43r 1899 4 do. 4 Sächsische Rente do. 1901 uncv.b. 1915flf.fi. Ser. 5 o. 1900 . 3% 91.80 90.60 b. 1908 Invcst-Anl. . . prov inzi al-garant. Staat!, oder v. 1888 i. Ä. d0. do. Sr Aktien M. 90LÜ Fr. Lire Italienische Rente 97.10 i. S. 6-ft 106. Stimdenherrliche Anleihen r. 102 do. M. 41/, Eisend. Rentenbank do. do. 37, s-fl do. . do. 98. Wittgenstein-Hohenstein do. 98.40 61.40 5 4 M. 103.10 SleichSbank 87,1 Frankfurter Bank 101.60 M. 98.50 100.50 unk. b. 4 91.90 8 6 141.75 M. 98. u. 81 Lit. A n.V o. 18ö8 do. 3 do. v. 1891 Lit. H . alt. K. Rbl. 100 390. 37, Schwedische v 1880 abgtfl . 31, do. v. 1890 . . . P* -dB , wrtF fi am ort. ab 1907 . . M. 600 Fr BercinSbank 102.80 27, Anrechtscheine . 37, Unverzinsliche Lose do. 7 7, 152.70 90.75 4 Gießen 37, do. M. 99. 37, 4 Hanau n. 101. Pes iun. G.-Aul. o. 1887 obgesi. do. v. 1899 unk. b. 1904 — v. Rhem. Kreditbk. TL 600 1000/1200 4 v. 1897 . . Rhein. Hyp.'Bank M. 1000 Schaffdaus. Lankver. . Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 4 EM,tische musizierte Indnwtrie-Aktien Ser. I-IV do. cons. äußere o. 1899 steuerfr. Lffr. 101 70 unk. b. 1906 28.20 do. eous. uuure 3 Pes. Pfandbriefe. unk. b. 1908 99.60 do. 4 Frk., Hyp.-Bk. Eisenbahn-Priori t&ten do. 100.80 .7), S6M. EiseNbohe-Ges. 96.80 nnk. b. 1903 87. do. 37. do. do. S. 44 37, do. . t. S. 200/1000 4 Nürnberg 1899.1901 99 50 b. 1913 unk. 4 1902 t. b. 1908 auf. do. 400 Veuib.) stf. L G. Lest. Süd 4 unk. b. 1906 r do. vo. do. O 37, dv. 103.70 37, do. 98.55 98.55 4 37. 4 87, 4 47, 4 37, 3 4 4 Oberrhein. Bank Oest.-Ung. Bank . 4 37, 4 86.— 37.50 »7. 3 amort do. 500 500 6- P fir. 37, 4 4 4 37, 3 M. T!r. M. Fr. 98.30 90.60 4 37, M. 1000 Tlr. 100 100.20 101.40 do. Ruff, do. Rente Reute do. Rente Rente 101.20 101.60 101.80 37, 37, 98.60 4 88.40 4 Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donau-Regulrerung . I. fl. M V. 1903 o. 1879 v 19uU Dien do. do. do. 6 87, 4 7 47, 671 9 6 8 9 unk. b. 1909 unk. b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 unk. b. 1907 102.15 102.16 89.50 1018.0 101.95 89.80 104.30 100.20 100.30 90.70 103.70 100.15 Oesterr. o. 1860 Oldenburger. . Russische v. 1864 v.fl 200 ö. fl. 200 M. 1000 ö. fl. 200 . M. 600 . f. fl, 350 do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. 135.80 154.95 v. 1900 v. 1895 v. 1898 ,. G stf. 400 400 400 97.50 102.50 98- Rbl Lire M. v. v. v. ». 1899 . t>. 1902. 1895 1*96 1898 . 1000 . 500 . 1000 gar. . ftr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Scr. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911 . 4 Erlangen 4 Freiburg 101 60 TiSkonto-Gesellschast M. 600 1200 98.60 Dresdner Bank . . M. 600.12M u. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . unk. b. 1913 . . . do. Gold-Reme . . . do. etnbtuL Rente scsvv.) dv. EtaarS-Reute . . . unk. b. unk. d. 5 i 5 10 17, v. 1901 unk b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. v. 1896 . . v. 1898 . . v. 1902 Cer. II H. 401-420 unt. b. 1913 abgeu. u. Scr. 1—45 . 1905 1906 446.- 402 - 41.75 99.75 100.70 95.40 v. 1889 i. G. o. 1891 t G mitfleteilt von der 101.50 100.50 102.20 102.20 100- 101 90 100.20 101.- 4 37. do. Ser. 14 1881 W . . i. G. v. 1K93 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . 4 5 47. 87, 87. 4 4 4 4 37, 37, do. do. S-r. 3 Scr. 4 v. 1891/92 (abgest . v. 1891 v. 1902 uni. b. 1908 do. do. do. do. 4 37, 6 <1i v.fl. tkr. M. Fr- Pes. Lstr. 97.20 97.40 91.50 83.50 94 — alt. K. Rbl 100 . . v.fl. 15V . . ö. fl. 150 do. cons. •. 1890 ftmerfr. conv. muf. v. 1903 . . . , Ungarisch« Gold-Rute 2026t v. 1886 . v. 1895 . 101.50 139.75 149.- 150.80 37, 3% s 37, ö 4 3% Fr. TL 11 4 4 87, 6 5 7- 77, 4 57, 47. 10 0 4 5 87* 4 7 0 67, 9 5 8 87, 67, 0 7 7 7 98.55 37, 9* 55 37, 100 65 37, 87, —4 500 200 138- 18.55 104 - 106.- 34.2( 100.40 99.- 44.20 Lose. . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. ICO . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . li.fi. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr- 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . v. fl. 500 . Tlr. 40 98.80 4 —4 103.80 4 99.15 4 98.60 4 131.80 131.60 354.5" 34.55 B. v. 1900 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 112.80 206.- unk. b. 1908 . unk. b. 1909 . unk. b. 1912. unk. b. 1912 . unt. b. 190-'». unk. b 1908 . unk. b. 1912 . 101.- 101.- 98.20 99.20 100.15 E. 1-8 E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 „ B abgest. (Straßenbahn/ v. 1899 105 - 100.70 Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 »7, ft 8 4 3* L S 4 107.20 220 40 94.30 116 30 109.80 206.70 103.- 148.- 118.25 138.50 195.— 145.50 187.90 3’/. 37, 37» 37, 4 4 37, 87, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 2%.Südital. (Mcnd.l 6t.A-H. 4 ToScanische Central . . 55.- 207.50 109 80 307.— 91.- 118.- 252 50 173.50 220.50 216.- 208- 116.75 271- 147.50 216.50 113.10 25125 118.40 196.80 158.75 286.50 108.- 161.60 287.75 186 - ! 218.75 526.- 880.75 137.50 263.25 Zürich v. 1889 ..... Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P. unk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . Lstr 84.70 M. 100.20 Scr. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal 4 37, ft Dresdner Bankverein . Elfenbahn-Renten-Bk. . 37, do. dv. Landw. Kreditbank Lit. D-J 99.80 99 80 102- 99.70 99.70 101.80 . . fl- 7 . . ff- 7 . Tlr. S0 . Tlr. 10 . - Fr. 15 Lire 150 Lire 45 ' Lire 10 . . f.fl.7 . Fr. W . v. fl. 100 . b fl. 100 . . f.fl.7 . ö. fl. 10 . Fr. 400 . Fr. 400 . ö. fl. 100 . Lire 30 40 43 46 v. 1901 Abt. I. . . v 1901 Äbt n. u. in. StaatSd. v. 83 „ I—vm Em. , IX Sm. , v. 1885 „ (ErgälizgS.-N.) „ v. 1895 stf. L G. Kerliuer Korse. BlicsenbachBergw. Bochumer Äuß . BudcruS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elcktr.Lichtu.Kraft Elchweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HördcrDorz.Bgw. HSsch. Sisenw. . Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bcrgw. dkordd. Wollkämm. Worbftcrn Kohle . Oberschlcs.E.-Jnd Phönv Bergw. . Rhein-Nass .- Rhein. Stahlwerke iHtfbfd Moniau . hles vl De zelin & Hül im Westeregeln Alkali Rudolf .... do. (Salzkgtb.) sts. Ungar.-Galizische . 95.30 96,80 97.- Bayr. E.-B -Aul unt. b. 1906 do. E.-B. n. Allg. Anl. . . do. Land«Skultur-Rente . . do E.-B -Anl. Bremer St.-Anl. v. 1888 . . v. 1903 . 0. 1896 . unk. b. 1902 . . unk. b. 1908 . . unk. b. 1906 . . । 104.50 I 92.- : 92.- I 92.- 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98- 99.80 105.- 100.15 100.40 101.- 101.60 102.80 101.50 100.30 97.20 97.20 98.- 99.- 99,10 100.70 100.70 101.90 103.- 95.30 do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 n 3 unk. b. 1905 99.50 101.- | 75.- 88- 101.50 104.90 100 05 10015 87.65 88.70 10070 100.70 100.40 100.45 101.- 102.20 96.5t) 96.50 96.50 100.60 94.20 AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Brailnschwelg . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Ncuchateler . . . Oestr. v. 1864 . - Oeslr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . RudolsS-Stistung - Türkische . • • do. ...» Ungar. Staats . . Denetianer . • • 37, Kaflel abgest......... 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 . 4 Köln v. 1900 ....... 177.90 , 158.- ; 259.80 : l£- 136.70 296 - 138.50 242 - 109.50 111.- 446.5" 129.50 256.- 236.80 65.8(- 226.60 d. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v 1903 85 40 81.65 91 60 103.— 0. 1899 unk. b. 1904 v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 88 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . ol-gest. Lit. M v. 1891 v. 1894 do. do. Heidelberg v. 1901 . do. v. 1894 . Span. auSL Rente v 1882 abgest. do. d. 1882 nicht abgest. StaatS'Rente . . . . do. v. 1897 Scuerfr. (Ltseru Thor) Goldstar. . Außereuropäisch«. 87, 5 I 2 ! 18.95 3',, 77V 0 । 0 I 4 6 । 153.95 197.50 124.30 72.50 295.- 83.40 161.- Diverne Obligationen Buderus r. 103 Lisch. Luxemb. r. 100 do. do. do. do. 1904 1906 1906 Stuttgart U. 1895 unk. b. 1905 . v. 1902 untilgb. b. 1908 J2.95 -l 8 0 0 franhfotlet Korse Aschafs.Masch. Pap Reue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. E Kempfl . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer n Stern! Obcrr.) „ Merger . . Zements. Karlstadt Cchem.Bad Anilin N Bleiu.Silb.Br „ GrieSh. Elektr. w Albeti . . . Llektr. Böse . . w Allgrm. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schnckert . . „ Siem. & HalSke „ Untern. Zürich KunstseideFst.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . N Fab LSchlcich. Hamd.'Am.'Pcktft. Rordd. Lloy» . . 37, do. »V, do 87. do. 37,Gothaer Präm. Psandbr. I 37, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 do. do. St.-Rente St-Snl v. ÄnL abgest. do. . . dv. . . 101.50 99.50 102.20 98 10 102.- 102.- 99.- do. do. 82.40 82.40 do. do. do. do. do. do. 61.20 Oest -Ung.StaaSb. 63 — Oest.Südb (Lomb ) Oest. Nordwest . do. B« Raab'Odenb. . . do. do. do. do. do. do. do. ov. do. bo. do. do. 38/w do. 4 do. 37. do. do. do. . . 2000c unk. b. 1913 . . luOOv BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 t Bank f. Handel 11 Industrie 1 Deutsche Bk. 6.I-VII M. 600/1200 Effekt-u. Mechselb. Tlr. 100 GenostenschstSbk. M.60 *'1200 ds. E. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. G. 29 unk. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.) Pes. -‘2 Sftr 9l‘6O M. — 3 do 41/, Cftttvberf) Cvusolid.-Aul. 0. 1830 . . , Gold-Lul. v. 1889 .... Eons. E. v S v. v. Jnlänrische. Bnmu^chwe'g. Lanve-.E..B. H E Homburg v. d. H. do. G. G. S. 3*/, do. 37, do. 4 Pfälzische yt fce. v. 1900 unk. b. 1911 >?)stnburg»Büdnigkn . . * ysenb.u.Büd -Birstein v. 1887 M v. v. do. do. Badtschr do. do. do. do. do. do. S. do. S. do. S. do. do. do. do. do. do. do. MorinS antlHndUcher Tranwport- A nist alten. do. do. do. do. do. do. do. 87». Neapel staatl. gar. 4 Stockholm v. 1830 Derl. Hyp.'Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% abgest. 80% Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905 v. 1903 unk. b. 1908 37. tu. 87, do. do. do. Hessische do. 3% Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Strb. amort. . 1895 14051 . . . do. do. Gottha^dbahn . . I Iura.Ztmpl.Pr A Irak. Mittelmeer . Anatol. Elsenb. .1 Prince Henri . . | do. do. Pfdbr. Bk. do. do. do. do. do. do. DO. do do do. do. do. do. do. do. 00. Bingen do. do. do. do. do. do. dv. 2%. do. do. 41 , Oest. Silber-Rente do. Pavrer-Rente do. do. — abgest unk. b. 1905 u. b. Verl, unnschb. Lu7 E.-V L G. runete 0. 1888 . äuyere Gott>Anl. do. do. Lstr. 103.- , 99.40 , 90 2o Fr. 106.80 M 101.20 Lstr. 97.50 Pes. 44.90 37, Hess.LandcS'Hyp.Bk. Ser.In.II unk 1909 37, do do. Kommunal Ser lu.II unk. 1909 4 Nastainsche LandeSb. Lit. Q 31/ do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 Cachs.-Meining. Landkred.-Änst. unk. 1906 Hyp. (ftöhi) S. 1 unk. b. 1904 Scr. 2 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Westdeutsche Bank . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. DereinSbank „ Russische v. 1866 . . . 2^,Gtuhlweißenb.-Raab.(Araz do. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. Brüun-RS. 72 sts. i. G. 4% Chile (stokd-Anl. v. 1889 6 Chinesische StaatS-Anl. 5 do. 47, do. 37, bO. 3% do. 87. ‘ o L do. 0 1898 nnt. b. 1903 . . 37, Metz 0. 1908 unk. b. 1912 . . . 4 München 0. 1900/01 unk. b. 1910/11 11 2*25.- 47, 105.80 0 | 6 127.70 87,' 191.95. 7 । 154.70 5 ! 102.50 Pi, Sürtttmbg. v. 1875—80 abgest 31/, Kreuznach v. 1898 .... 3% Lahr v. 1889 ..... 87, do. v. 1902 3% Limburg abgest 4 LudwtgShasen v. 1890 u. 92 Provineia1- nnd Conimnnal- ObligHtionen. Pfälzische Bank . . . 101.20 Preuß. Bodenkreditbank do. Hyp -Akl.'Bk. M. 600/1200 Bank-Aktien. \"r: . M. 1000/8000 ! 5.47 b.18 fcouiba. Hyp »Bk. Scr 141 »250 V 9 S. 251'340 unk. b. 1905 S. 341*400 unk. b. 1910 4r. 104*- , ’ 102.80 31, Bamberg v. 1888 . 87, Berlm v. 1886 92 . • ” v. 1899 LT/ Oest. L.-V. St. Sch.-Bersch, (conv. Mab. Odl.) L ®. ftarrfr. . . äfi.(S. Oest. E^B. St. Sch.-Bersch, («iw. Franz-Josef) L Eild. stenerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (»erstaatl.) . . . Franks. Hypothek.-Bank do. Hyp.'Kred.'V. M. 600/1200 . Mitteld. Bdkr. (Greiz < Au. V. M. 1000 98.50 Mitteldsche. Krcditb. . TL 300/1200 98.60 Ratlb. f. Ttschl. S. I V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 91ürnberg. BcrcinSbk. M. 300/1200 " - TL 1000 v. 1901 unk. b. 1907 v. 1887/89 . . . v. 1896 unk. b. 1901 v. 1903 unk. b. 1914 Sttwit»-Anleihen. ä. deutsche. Deutsche RrichS-Anlnhe abgest. . 104.— 47, Srs. Henckel Hg.v.Donn. r.il05ö.84 I 4 do. do. 60. M ' - 99 50 4 Fürst!. GolmS-BraunselS v. 1880 . 98 70 37, do do. V. 1886 . 98 50 37. Gräfl. SolmS-Laubach abgest. . . 9'» 50 87, Fürstl. GolmS-Lich...... qq ÄA 3' , Grast. SolmS'Rvdelhcim . . . . So'Lo 4 'Fürstl. ----------— do. do. Vit. N-P . . Suman, do. do. 6e/4 do. L-B. 5t Sch.-Berlch. (abgest. (Hitab.-SL) L fteuerir. Pp. 4 do. 31', do. 31/, do. 4 Mainz Franz-Jo!' . . *• "> Kallau-Odrb. 0. 1889 1. S. 100.50 100.50 101.65 99.85 99.70 5 Gestsicilian v. 181g - - 37, Gottharddahn 37, Jura-Bern-Luzern gar. 37, Iura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . Russische Südost 97 stcuersr. . do. 98 unk. 1909 9fr. gar. Rdeinproviuz AuSg 20 u. 21 unt b. 1902 do. , 22 n. 23 . . . . 37" do. , 10, 12-16 u. 24-26 37, Hess. Provinz Oderheffen 31/, do. do. Starkenburg 37, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. . v. 1884 conv v. 1888 conv v. 1895 . . . 4059 r v. 1898 Ausländische. Elisabeth stenerfr 1. * . . 2000 ft ,)erd. Ncdb. 1887 stf. i. S be. m. 1867 sts. gar . . Badische Bank . . . Bayr. Bank (Münch.1 abg. TL 1000 do. Hyp.- u. LLcchselbk. s. fl. 500 Berliner Bank . . . M. U>00 31/! Tennist. abg. v. 79 Lit v ... .. u. 1891 do. ..... do. Luleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 n. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910. do. ». 1896 37. Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unt. b. 1904 v. 1901 unk. b. 1906 Kommunal i. G. . do. 1 P. . v. 1898 unk 37,Kdln-Mindener .... 87,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . '* Madrider abgest. . . . Mennnger Präm. Psandbr. o*L do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 37, Rouheim w. lfrJ2 nnt. b. 1912 . . y/, Rensiodt a. d. H. 1. 1889 .... ö. 1903 unk. b. 1908 1890 . Lstr. . . . TL! 1888 . Lstr 1897 . M 4 do. 37, do. 37, do. v. 1899 .... 4 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 4 3V, 37, 37, Sank für handel und Industrie vepositentaffe Giessen. do. v. 1892 .... do v. 1902 nnk. b. 1912 do. do. do. do. do. 37; do. 4 Preuß. Hypotheken-Alt.-Bk. Pormg. nuinz. 0.1902 Ser I bo. Zunsiz. 0. 1902 Ser.IU do. Spezisiz. 57, 116 — ' 128.- do. Südwest stsr. gar. 408.2040 Ryäsan-KoSlow steuerft. gar. . . do. UralSk stenerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Darsch.-Dicn. stsr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stsr. gar. 408-2040 Anatolische i. G 2040r do. i. S. (S. H Ergnz.^ 2040 OSstc de MinaS stsr do. do. »Schutz Bet -Tert) PoNg. L. B. v. 86 Baira Da,xa . . do. v. 1889 I. Ra. . . do. v. 1889 II. Rg . . . Saloniquc-Constant. Ionction do. Monastir . . 2020/4040 b. Ausländische. L Europäische. 41Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 1 bo. do. 5 Bulgar. Tab. ÄnL v. 1902 i. ®. . I* Eri'ech. E.-B. v. 1890 steuerfr. pf bo. Monopol-Lnt 0. 1887 . . do. do. 4 ’ Fulda v. 1901 Ser. I y/, do. 4 Mannheim v. 1900 4 3*/. 37. do. IE abgest do. HIE uni. b.1905 do. ---------------- Hyp.-Kred.-Ber. abgest. r. i 105 bo. S. 15-19, 21-26, 35, 86 u. 38 d«. S. 27, 37, 39 u. 42 unt 1905 do. S. 81 u. 34 unk. b; 1907 . 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. v. Frankfurt HandelSg. . TZ. 500/1000 Hyp.-Vk. Lit. A M. 1000 do. Sit. B M. 1000 37 Hambg. Hyp.-Bk. Scr. 46-190 unk. b. 1905 bo do ©er. 301'310 unt b. 1908 87* do' do. Scr.311-330 unt b. 1918 47* Mecklb. Hyp. it. Wbk. Ser. I verl. ü 125 S. . . 4 Vorarlberg ... » i. S. . . ^/„Ital.stl.gar.S.B.Ser.A-L i.G. . . 4 Ital. Mütelmeer steuerfr. t. G. . . 2*/ie LtvorneS. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Sard. Scc. stsr. gar. I u. II . . 4 Siciliamsche steuerfr. i. &. v. 1889 4 do. . i. G. v. 1891 37, VL 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . 3', Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg ü. 1901 unk. b. 1903 . 4 Badenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unt b. 1903 Mein. Hyp. bo. do. do do. bo. do. bo. do. Westd. Bdkr. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do.