Nr. 165 Drittes Blatt Erscheint Egllch mit Ausnahme des DonntagS. Die ^Siebener KamiliendlStter" werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »yejstsche ran-wkf erscheint monatlich einmal. 154. Jahrgang Gietzener Anzeiger Samstag 16. Juli 1904 • Rotationsdruck und Verlag der Brüh lachen Unwersttätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schukstr.7. Tel. Nr. 5L Telegr^Adr. i Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen. VsMische Tagesschau. Zur Klotteuvenuehruug. Die Handelskammer Dortmund hat sich mit der schwebenden Frage der Vergrößerung nuferer Kriegsflotte be- schäftigt. Es heißt in den: Protokoll: „Auf eine Zuschrift der Priflidialstelle des Deutschen Flottenvereins hin erklärt die Kammer, daß sie die beschleunigte Vermehrung uwseper Kriegsflotte aus rein wirtschaftlichen Gründen im Interesse des Handels sowohl wie der Industrie für dringend notwendig erachte und deshalb die Bestrebungen des Deutschen Flottenvereins mit Freuden begrüßa" Hierzu bemerkt die „Voltswirtsch. Korr." folgendes: Man fiefot aus der Tatsache, daß ebenso, wie ein Teil der Tagespreise sich 'nach und nach lebhafter für die in der letzten General-Versarnrrttung des Flotten-Vereins in Dresden kundgegebenen Pläne zu interessieren und dafür einzutretcn besinnt, auch sehr gewiä-tige wirtschaftliche Korporationen der Angelegenheit naher treten. Wenn die Dortmunder Handelskammer lediglich wirtschaftliche Grunde für die Vergrößerung unserer Flotte anführt, so vertritt sie damit gewiß die Anschauungen eines großen Teiles unserer Industrie überhaupt. Nicht allein zur Sicherung unserer Lüsten und zum Schutze unserer'Kolonien bedürseii wir einer achtenswerten Kriegsmacht zur See, sondern vor allem zum Schutze unseres heute bereits 11 Miliarden Mark betragenden Außenhandels. Unsere Industrie ist mit einem sehr großen Teile ihrer Produktion auf den überseeischen Absatz angewiesen und würde zu Betriebseinschränkungen in hohem Maße schreiten müssen, wenn ihr durch kriegerische Verwicklungen auf dem Weltmeere eines Tages der Absatz unterbunden würde. Nicht also auL Großmannssucht oder aus Liebhaberei treten nnrtschasl- liche Korporatiorren wie die Dortmunder Handelskammer für eine Vermehrung der Flotte ein, sondern aus dem sehr realen Bedürfnis nach einem Schutz der heimischen Industrie. • Die Reorganisation und Verbilligung der englischen HeereSmacht. Bei der Besprechung des Etats des Lriegöuunisleriums im englischen Unterhause am Donnerstag setzte Kriegsminister Forster die Pläne der Regierung für die Heeresorganisatton auseinander. Er erklärte, das gegenwärtig vorhandene Heer entspreche nicht den eigenartigen Bedürjmffen des Reiches. Engümd unterhatte in Friedenszeiten eine Armee, von der ein großer Teil zum Kriege nicht geeignet und eine der kostspieligsten Maschinen sei, die mau jemals erfunden habe. Es sei notwendig, diesem Uebelstanoe abzuhelftm Man müsse zunächst eine Organisatton schassen, welche ine englischen Streitkräfte reorganisieren tonne. Deshalb habe es die Regierung für uotwendig gehalten, mü der Reorganisation des Kriegsministeriums zu beginnen. Redner bespricht die Schaffung eines Verteidigungs-Ausschusses und Vergrößerung bei Nachrichtenbureaus. .Der Kriegs Minister erklärt das Dienstshstem für unzweckmäßig. Es müßten Schritte getan weiden, um diesem Svstern ein Ende zu machen. Auch sei notwendig, für die Beschäftigung der Soldaten nach Schluß ihrer Dienstzeit Sorge zu tragen. Der Minister weist fobann auf den unbefriedigenden Zustand derMilizhiu und gibt dem Wunsche Ausdruck, die Heeres- ausgaben herabzusetzen. England habe gegenwärttg eine Streitmacht von 1070 000 Mann, ausschließlich der Kolonialtruppen und der Truppen der indischen Fürsten. Der Minister fragt, ob das Haus glaube, daß diese ungeheuren Streitkräfte für eine Znfselmacht notwendig seien. Er glaube es nicht. Redner geht sodann auf die für die Heeresergänzung gemachten Vorschläge über und erklärt sich gegen das Konskrst^ ttonssyftem. Er weist daraus hin, daß durch Annahme desselben eine weitere Ausgabe von 25 900 000 Pfund jährlich herbeigeführt werde. > England unterhalte 52 Bataillone in Indien, 37 in den übrigen Kolonien. Hoffentlnh werde die Zett kommen, wo man einen Teil derselben aus den Kolonien zurückziehen könne. Die Regierung sei der Ansicht, daß eine so große Armee für die LandesverteidiKtng nicht erforderlich sei, und schlage vor, das Heer um 14 Linienbataillone zu reduzieren. Redner macht weiter den Vorschlag, auch fünf Garnison- regirnenter auf zu lös en Die Armee solle in zwei Teile geteilt werden. .Eine gewisse Anzahl Batattlone werde England behalten. Diese würden aus eine Stärke von 500 Mann reduziert werden, wovon 100 Mann für den allgemeinen Dienst, 400 Mann für kurzen Dienst bestimmt sein würden. Diese würden zwei Jahre bei der Fahne dienen und sechs Jahre der Reserve angehören Auch solle ein Reservcoffizierstanb gesä-affen werden. Der Kriegsminister erklärt weiter, das dreijährige Dienstsy stem solle abgeschafft werden, dagegen sollten Ergänzungsdepots errichtet werden, die ErsatzdetaclMments für die Kolonien liefern sollten. Die Dienstzeit für den allgemeinen Dienst solle seck)s Monate beim Depot und zwei Jahre sechs Monate bei der Fahne betragen. Die Zahl der Kavallerieregimenter zu ändern, sei nicht vorgesehen. Was die Miliz anbetreffe, so glaube er, daß es das beste sei, dem Kriegsminister carte blanche zu geben, 70 Bataillone der besten Miliz zu nehmen, und rvo es wünscl>enSwert sei, immer zwei Bataillone zu einem zu verschmelzen und mit den territorialen Bataillonen der Linie zu verbinden. Die Freiwilligen sollen auf 2000 00 Mauin herabgem inder t werden s aber eine umfassendere Urttcrstütz- ung als bisher von der Regierung erhallen und zu enter Streitmacht von wirklicher Schlagfertigkeit gemacht werden Im Lause der Debatte erklärte der KriegSmtntster, er sei überzeugt, daß die GarnisoninSüdafrika bald wesen t- lich herabgemindert werden könne. Er schlug vor, daß die Reserven in den für den allgemeinen Dienst bestimmten Regimentern aus 23 000 Attrnn, in den für den kurzen Dienst beftunrn- ten aus 87 000 Mann bestehen sollen. Ans Kladt und Land. Gießen, den 16. Juli 1904. **g. Israelitischer Religionsunterricht. Zurzeit sind in den Kreisen auf Anordnung des Glvoßh. Ministeriums Verhandlungen in: Gange, die eine Neuregelung des israel. Religionsunterrichts auf dem Lands bezwecken. Durch ministerielle Verordnung vom 20. Ilan, d. I. sollen zur Erteilmpg des israel. ReligionsunterrickM nur solche Bewerber zugelassen werden, die ihre Befähig- uny durch eine Prüfung ivachgewiefen haben. Seitl>er wem dies nicht der Fall, und es wurden von Gemeinden vielfach durck)aus irngieeignete Lehrkräfte angenommen. Deo» artig geprüfte Lehrer köumut, falls die Gemeinde sich verpflichtet, den Gehalt eines Volksschullehrerö nebst ben gesetzlichen Dienist-ulagen anMbringen, mit den liechten eines befinitiu an gestellten Volksschnllehrers an gestellt )uer- bcn. Die meistert Gemetttden sind jedoch nicht ini stände, die Mittel hierzu aufi^ubringen. Es wird de-shall' die Bild mrg von blonderen Schulverbänben angestrebt, für die bann ein Lehrer mit eutsprechenbem Gehalt zur Anstellung gettutgen würde. Vielfach stoßen triefe Bemühungen jedoch auf Widerstand seitens der israel. Vorstände, und e# gelingt den Behörden oft erst nach mühevoller Arbeit, eine Einigung an erzielen. cs. Mainz, 14. Juli. Im hiesigen Krematorium sanden im 2. Quartal dieses Jahres 40 Einäscherungen statt gegen 19 im 2. Quartal des Vorjahres (feit Bestehen des Krematoriums 173). Von den durch Feuer bestatteten Personen waren aus Biebrich 1, Bonn 1, Koblenz 1, Düsseldorf 2, Ems 1, Frankfurt a. M. L, Köln 2, Kreuznach 2, Mainz 7, Remagen 1, Wiesbaden 20; hiervon waren 21 Männer und 19 Frauen. Der Religion nach waren: 28 evangelisch, 6 katholisch, 2 israelitisch, 2 deutschkatholisch, 1 attkatholisch, 1 freireligiös. Dem Alter nach waren zwischen 20—30 Jahren 1 Person, 30—40 6, 40—50 5, 50—60 3, 60—70 12, 70—80 12 Personen, 80—90 Jahren 1 Person. Die Feuerbestattung ist nun auch in Württemberg gestattet worden und haben sofort einige würüeutbergische Städte mtt den Vorarbeiten zur Erbauung von Krematorien begonnen. [] Marburg, 13. Juli. Die Manöver des 11. Armeekorps werden in diesem Jahre in unserer Nähe, und zwar in den Kreisen Kirchhain, Ziegenhain und Homberg abgehallen und sich zum Schluffe hin bis nach Sachsen- Weimar erstrecken. Das Brigade-Exerzieren der 44. Infanterie-Brigade findet anfangs September im Gelände bet Neustadt, das Brigade-Manöver im Ohmtal bei Kirchhain und die Divisions-Manöver im Schwalmtal bei Treysa statt, an welche sich dann die Kriegsmanöver bei Gerstungen ins Werratal anschließen. Die Rückbeförderung der Truppen erfolgt von dort aus am 24. September. Vermischte». Kreuznach, 13. Juli. Eure Ballonfahrt, die vor einigen Tagen abenbg 6y3 Uhr Kapitän Wilson und Miß Elvrra hier unternahmen, setzte die Zuschauer in nicht geringen Schrecken. Der Ballon, an dem an Stelle der Gondel ein Tandem befestigt war, ging in die Höhe, senkte sich aber gleich wieder. Als er dann etwa in der Höhe der Turmuhr angelangt war, wurde schon Ballast herausgeworfen. Das hatte zur Folge, daß das Luftfahrzeug wieder ein Stückchen in die Höhe ging, bis es mitten in den Bäumen auf der Haardt hängen blieb. Hier sprang Miß Elvira aus einer Höhe von ettoa sieben Meter herab, wobei sie sich einige Verletzungen zuzog. Wllson versuchte dann weiter zu fahren, aber ohne Erfolg. Beherzte Manner zogen endllch den Ballon zur Erde, das Benttl wurde geöffnet und so entleerte er sich. Mlsou hatte sich schott vorher in Sicherheit bringen korrnen. * Barmen, 15. Juli. Heute irüh erschoß sich der Pächter des Essener Unionhotels Bogner. Eegen Bogner, der vor kurzem rvegcn Bettuges angellagt, aber freigesprochen worden war, sollte auf Antrag ber Klagepartei in jenem Prozesse jetzt das Verjähren toegen Meineides eingeleitet werden. * Straßburg, 14. Juli. . In Gerardtner wurde durch einen Blitzschlag die aus vier Köpfen bestehende Familie des Landwitts Valenttn getötet und ein Arbeiterviertel in Brand gefetzt Der Sachsch<ü>en ist sehr bedeutend * Kopenhagen, 12. Juli. Ter Katastrophe von Rockall scheint in der Tat ein „Norge"-Skandal folgen zu sollen. Tas Verhalten der hiesigen Reederei des untergegangenen Schiffes wttd immer rätselhafter. Authentische dtachrichten über die näheren Umstände der Katastrophe sind noch immer nicht veröffentlich und dürsten es, nach den dluslassungen verschiedener der Gesellschaft nahestehender Persönlichkeiten zu urteilen, auch vorläufig nicht lverden. Dean ist in allem auf die seh-r dürftigen Be- rid)te einzelner Geretteter angewiesen, ohne Hoffnung, .daß diese nach hem Eintreffen der Beteiligten ergänzt werden. Denn sobald Gerettete, Mannschaften oder Passagiere, in Kopenhagen anlangen, werden sie von Repräsentanten der Gesellschaft abgefangen und auf Umwegen in die Koittore geführt, wo man sie vorläuftg behält. Auch die durch das Seegericht vorgenommenen vorläufigen Verhöre der einzelnen Geretteten werden in sehr heimlicher Weise ausgeführt, damtt das Publikum über die Liesullate dieser Abhörungen auch nicht das geringste erfährt. Äas große Verhör des Seeamtes wird erst nach ber Ankunft Kapitän Gundels und weiterer Offiziere und Mannschaften der Besatzung .stattfinden. Für diese Verhandlungen ist aber von dem Präsidenten des Seeamtes der unbedingte Ausschluß der O e f f e nt li chkeit angekündigt tvorden; auch die Vertreter der Presse sollen zu den Verhairdlungen Seinen Zugang haben. Der Eindruck dieser Geheimnistuerei ist selbstverständttch der denkbar ungünstigste. Vielleicht hat die Reederei ober die Schiffsfühmng nichts zu verheimlick^n: ihr sonderbares Verhallen aber erregt beim Publikum uwvillkürlich den Vcrdackft, daß doch etwas nicht in der Ordnung gewesen sein muß. * London, 14. Juli. Bei Eröffnung de§ Testaments des Finanzmannes Whitaker Wright, der im März gelegentlich seiner Verurteilung zu mehrjähriger Zwangs- arbeit Selbstmord beging, stellte sich heraus, daß derselbe 14 8 000 Pfund hinterlassen hat. Die einzige Erbin ist seine Gattirr. — Die Gattin deö amerikanischen Botschafters kaufte gestern den neuen Cunard-Dampfer Eoronje. Derselbe ist der größte dieser Gesellschaft. Er besitzt eine Länge von 678 und eine Brette von 73 Fuß und hat ein Gehalt oon 21 000 t. * Eine delikate Angelegenheit Die Ucberreichnng eines Bittgesuchs an den Kronprinzen gab in Potsdam Ber anlassung zu einer dramatischen Szene. Als der Zkronpnnä gegen zelmeiuviertel Uhr beim RegimentshtiuS in der Mammon straße üorübenitt, verließ eine eleaairt gekleidete junge Dame mit einem Kttw auf dem Arm plötzlich eine Droschke erster Klasse und nxirf sich, eine Bittschrift hochhilltend, vor daS Pserd des Kronprinzen. .Der Mronprins hielt sofort sein Pferd an und fragte, das Gesuch Mchnend, nach ben Wünschen der Dame «Siefe behauptete, daß eine Persönlichkeit nrnS dem kaiserlichen Hofhalt der Vater ihres Kindes fei, sich aber um dieses nicht flimmere. Sie bat deshalb um Vermittelmtg des Kronprinzen in ber delikaten Angelegenheit. * Millionärs-Scherze. Alls Moskau loird gcfchrrebett: Ein jünger Millionär ist kürzlich hier auf eigenartige Weift mit der Polizei in Konflikt gekommen. Ten Tag, an dem er den Befcl'eid erhielt, bafi er nicht in den Krieg zu gehen brauche, lind von jedeili Militärdienst befreit sei, beschloß er durch ein Festdiner zu feiern. Er lud dazu fünf Freunde ein und, nach dem Grundsatz, .fein Vergnügen ohne Damen, sechs Lebe-„Dam-eu". Wenn die Gäste in das Speisezimmer ein traten, mußten sie sich die Füße an einer zusannnengerollten japanischen Flagge reinigen. Alles im Zimmer und auf dem Trsche hatte ttgendwelche Beziehungen zum Kriege. In einer großen Silberbowle schwamm auf ChMnpagner ein Modell des ^Retwisan" und die ^Dameu" spielten Marketenderinnen. Die größte lleberraschuag bot das Eis, das als Port Arthur serviert wurde. Es stellte eine getreues Modell ber Festung har mit Forts, Kanonen. Die Festung war bald erobert und die Begeisterung stieg bedenklich. Zum Ergötzen der Damen krochen die Herren unter ben Ttsch und spielten „Unterseeboote". Die Diädchen lösten ihr Haar, überschütteten sich mtt Rosen und stellten Priesterinnen bar, indem sie in eintönigem Gekreisch Zoten saugen. Der Ehampaguer stoß in Strömen und als siH schließlich eines ber Mädchen weigttte, an einem skandalösen Tanze tettznnehmen, schleppte man es ans Fenster, um es hinauszuwerfen. Die HilfeschiÄe des Mädchens zogen die Auftierksamteit ber Passanten und der Polizei herbei. Die Polizei drang in das Haus ein und brachte die ganze Gesellschaft zur Wache. Viel fedoch Witt) auf diesen ,charmlofen" Scherz nicht erfolgen. .In Rußland ist man an dergleichen gewähnt * Der „neu e Orden^" des Reichskanzlers. In ber konservativen ,^8ab. Landpost" liest man folgendes heitere Zett- geschichtchen: „Eine Antwort, welche die Leser ber „jöab. Most" gewiß erheitern wird, sei hier mitgeteill: Kürzlich erzählte ein Lchutmädclien, es habe ein Bild vom Reichskanzler Grasen Bülow gesehen, er habe auch schöne Orden angehabt Als es gefragt tonrbe; „Was für Orden?" sagte es: „Ä, den Schwarzen Aoler- orben und den — Jesuitenorden." Eingesandt. (Für Form und Jnhall alter unter dttser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber fentedtt Verantwortung.) Gießen, 15. Juli 1904. In Ihrem Blatte vom 7. ds. Nr. 157 bringen Sie in ber „Politischen Tagesschau" einen Artikel, „Dummdreiste £nrnerlieber" überschrieben, und von ber Zeitschrift „Deutsche Fortbillrungsschule" entnommen, zur Kenntnis, welchem hinsichtlich ber Charakterisierung .der betreffenden, n i ch t der deutschen Tümer- ichaft angehvrender Vereine nichts einzuwenden hätte, wenn nicht die beiden letzten Zusätze anstrebten, daß allen jungen Leuten, vor dem 17. oder 18. Jahre, der Beitritt zu Vereinen, somtt auch zu den Vereinen der deutschen Turnerschcfft, verboten werden müßte, wenn gar dieselben nicht der deutschen VereinÄneieret verfallen sollten. Diese Auffassung und Zustimmung .findet noch ihre Wdev- legung durch die Satzungen der deutschen Turnerfchaft, worin der §5 lautet: Der Zweck der deutschen Turnerschaft ist die Förderung des' dentschen Turnens als eines Mittels zur körperllchen und sittlichen Kräftigung, sowie die Pflege deutschen Bolksbewußrieins und unter* ländischer Gesinnung. Alle politischen Parreibestrebungen find ausgeschlossen. Sonach betrachtet die deutsche Turnerschaft es als ihre vornehmste Aufgabe, auch ani die aus der Schule entlaffene Jugend, besonders auf die Schüler der Fortbilbungsschulen und auf die Lehrllnge per ^verschiedenen Gewerbe, ein Augenmerk zu richten, um sie dem entnervenden Herumlottern und sie mancher drohenden Verführung zu entziehen und sie zu tüchtigen Turnern und sittlichen Jünglingen zu machen, ja auch da, wo das Turnen ober bie Jugendspiele ber männlichen und werblichen Schuljuaend iroch nicht obligatorffcher Unterrichtsgegenstand geworden ist, solches zu fördern. Auch kann das Turnen nur dann immer mehr eine nationale Bedeutung gewinnen und zur wahren Volkssache werden, wenn die MögUchkett geboten ttnrb, daß feder aus dem Volke, welcher den Auforderuug-eu der deutschen TnrreeD- schaft entspricht, daran teilnehmen kann Und zum Schluß sei noch bemerkt, daß die Pflege einer e chken, schönen durch Gesang erhöhten Geselligkeit, Äufgahe ber Vereine ber deutschen Turnerfchaft ist. Der Männergejar» muß ein treuer Genvffe ber Turnsache fein — der T>'rner soll unsere herrllcheu deutschen Freiheits-, VatenlLut)-- und Volkslieder kennen Ellern und Lehrherren ist daher nicht warm genug ans Herz zu legen, ihren Jungen ben Eintritt in die Vereine der deutschen Turnörschaft vorzuschreiben H 1 Liter ,JLemon-Essig*‘ kostet Mk 1J90, wird mit 2 .. 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