Nr. 1 13 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Erscheint täglich mU Ausnahme des CormtagS. Die „Siebener LamilienblStter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt. Der „yeffische Landwirt' erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Montag 16. Mai 1904 Rotationsdruck und Verlag der BrÜhlfich« UniversttLtSdruckerei. SL Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.^ Del. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. s ' .............. 1 ■■■ ■ ■■ -......... ■■■■■■-■ '."U.. ....... Will । ■■ ■■■■■■..... Die heutige Yurnmer umfaßt 12 Seiten. Politische Wochenschau. G i e ß e n, 16. Mai 1904. Der Warnungsruf des Hess. Landtagsabgeordneten und Bürgermeisters unseres Nachbarortes Großenlinden, Herrn Leun, daß die Vermehrung der Zahl der Abgeordneten der zweiten Hess Kammer ihre recht bedenkliche Seite habe, verdient wahrlich Beachtung. Wenden wir unsere Blicke -um Exempel nach der Reichs- bauptstadt. Was gab es doch dort in der vergangenen Woche für ein unaufhörliches Redeaeplätscher! Berge teilen sich und e* tritt hervor ein lächerliches Mäuschen, so mochte man ntü Ovid ausrufen. Im Reichstage kamen in lieblichem Durcheinander die Entlastung des Reichsgerichts, die dritte Lesung der R ei ch s fin an zre f orm , die übrigens endgiltig angenommen wurde, die Etats des Innern, sowie die des Heeres und der M a r i n e zur Verhandlung. Bei der Beratung des Etats des Innern kam es zu einer lebhaften Kontroverse zwischen dem Aüg. Bebel und dem Reichskanzler Grafen Bülow über die deutsche auswärtige Politik und den Hcrero- aufstand. Der Führer der sozialdemokratischen Partei geißelte in besonders scharfen Worten die angebliche Begünstigung Rußlands durch unsere leitenden amtlichen Stellen, wobei er das Telegramm des Kaisers an Nikolaus IL erwähnte, in dem der erstere dem Zaren seine Sympathien gelegentlich des Unterganges des „Petropawlowsk" ausgedrückt hatte. Eine solche Bevorzugung Rußlands verstoße gegen die Neutralitätserklärung Deutschlands. Die ganze Schale seines Zorns goß er dann aber über unser gegenwärtiges Schmerzenskind, die südwestafrikanische Kolonie, aus, indem er zu beweisen versuchte, daß nicht etwa die armen mißhandelten Hereros, sondern die bösen, besitzlüsternen Deutschen die Hauptschuld an dem Zustandekommen des Aufstandes gehabt hätten. Graf Bülow und der Kolonialdirektor S t ü b e l antworteten nacheinander auf diese Vorwürfe. Vornehmlich an dem ersteren fiel es auf, daß er nicht so frisch gegen seinen alten Widersacher zu Felde zog wie sonst. Pessimisten wollten denn auch gleich wissen, daß Verstimmungen zwischen Kaiser und Kanzler eingetreteu seien und daß ein Wechsel in der Person des obersten Reichsbeamten nicht ausgeschlossen sei. Der Chef der kolonialen Angelegenheiten, Stübel, dessen Stellung erschüttert sein soll, suchte üenfalls nach Möglichkeit die Beschuldigungen Bebels zu entkräften, mit nicht viel besserem Erfolg als der Kanzler. Im preuß. Abgeordnetenhaus wurde die Vorlage über 6\t Herstellung und den Ausbau von Wasserstraßen an eine Kommission verwiesen. Diese hat am 13. d. M. einstimmig das ganze Gesetz in erster Lesung gegen eine Stimme angenommen. Sie beschloß, die drei Hochwasservorlagen zunächst in erster und zweiter Lesung durchzuberaten, dann das erweiterte Detchgesetz und erst dann die Kanalvorlage. — Was im preuß. Parlament über das Spielen in auswärtigen Lotterien gesprochen wurde, war für uns in Hessen wenig erfreulich. Man ist doch in Preußen noch gar sehr partikula- ristisch und auf den eigenen Vorteil in kleinlicher Weise bedacht. Der Reichsgedanke tritt namentlich in finanziellen Fragen in Preußen stets in dm Hintergrund. Alle diese Debatten standen an Bedeutung sehr vor derjmigm zurück, die am letzten Mittwoch im preußischm Herreuhause stattfand. Es ist sehr feiten, daß die Redeturniere in den elften Kammern eines Bundesstaates, zumal eines anderen, irgendwie die Aufmerksamkeit bm politischen Kreise, vom großen Publikum gan- zu schweigen, zu erregm vermögen. Umsomehr verdient das so selten eintrcktende Gegenteil Hervorhebung. Es handelte sich also zunächst um eine Jesuitendebatte, die im wesentlichen durch die Auseinandersetzungen des Hallischen Professors Loening und deS Fürstbischofs Kardinals Kopp auSgefüllt wurde. Die in vornehmem und sachlichem Tone gehaltenen Reden atmeten Versöhnlichkeit, wenn auch niemand erwarten wird, daß durch dergleichen verbindliche Gedankenaustausche irgendwelche praktischen Ziele weder jetzt noch in Zukunft erreicht werden. Zwei Redner der Rechten, v. Manteuffel und Graf Mirbach gabm ihre Ansichten über die innerpolitische Lage zum Besten. Ihre Ausführungen gipfelten in der Behauptung, daß an allen Uebeln, an denen wir gekrankt hätten und noch krankten, nur die Sozialdemokratie schuld sei. Ministerpräsidmt Graf Bülow, der seine Elastizität wieder gefunden hatte, antwortete., auf die Ausstellungen mit seiner bekannten Bonhomie, daß er eine energische Sozialreform für seine erste Pflicht halte, und forderte schließlich das Haus auf, sich in den jetzigen ernsten Zeiten um die gemeinsame Fahne der angestammten Monarchentreue zu sammeln, als des einzigen ruhenden Pols in der heutigen Erscheinungen Flucht. Jetzt kommt die lustige Nachricht aus Berlin, daß die Sozialdemokratie beabsichtigt, die HerrenhauSreden gegen die Sozialdemokratie vom 1. und 13. Mai nach Ev- scheinen des amtlichen Stenogramms als Agitations- b r o s ch ü r e herauszugeben. Daß die Herren es wie sonst verstehen werden, Tatsachen auf den Kopf zu stellen und alle kleinen Ungeschicklichkeiten, Uebertreibungen und Ungenauigkeiten nach Kräften auszubeuten, läßt sich denken. Durch die Ernennung des Generalleutnants v. Trotha zum Oberstkommandierenden der zur Bewältigung des südwest- afrika Nischen Aufstandes ausgesandten Truppen ist eine neue Komplikation in den dortigen verfahrenen Verhältnissen eingetreten. Es steht, nach einer von unS wiedergegebenen etwas beruhigenden, aber recht unbestimmten offiziösen Erklärung, zu befürchten, daß der bisherige Gouverneur Leutwein durch diese über seinen Kopf weg verfügte Designation Trotbas verletzt, seinen Abschied fordern könne, nm den unwirtlichen Gegenden unserer ersten unb ältesten Kolonie auf immer den Rücken zu kehren. Da er aber anerkanntermaßen durch seinen dortigen laugen Aufenthalt der beste Kenner des Landes und der Eingeborenen ist, so wäre dies wieder ein neuer Schlag für uns, der um so schweren ins Gewicht fiele, da General Trotha noch niemals in SüdwOafrika gewesen und demgemäß ganz auf unverantwortliche Rcttgcbcr angewiesen ist,, was schon daraus hervorgeht, daß ihm zur Unterstützung em nnverhältnismäßlg großer Stab von Offizieren und höheren Beamten mitgeaeben werden soll. Der nächste Transport für Deutsch-Südwest-Äfrika verläßt am 19. Mai Berlin und tritt am 20. von Hamburg aus die Ausreise an. Gr besteht aus 25 Offizieren, 40 Unteroffi- zieren und 500 Mann. Mit diesem Transport zugleich wird auch Generalleutnant v. Trotha die Reise antreten. Im Auslande hat der Fall des früheren italienischen Ministers Nasi großes und berechtigtes Aufsehen gemacht. Dieser brave ehemalige Träger der höchsten Beamtenwürde auf der appeninischen Halbinsel hatte die Stellung deS Unterrichtsministers dadurch besonders gewinnbringend zu gestalten gewußt, daß er sich bestrebte, durch eine wohlorganisierte, mit beispielloser Frechheit durchgeführte Hinterziehung und Vergeudung von ötaatsgeldern, seine Privatschatulle rrach Kräften zu bereichern. Dieses lange Zrtt hindurch betriebene, empörende Äusbeutungs- system mußte endlich in die Brüche gehen. Gegen den mit so hervorragenden Diebestalenten begabten hochgestellten Herrn wurde »endlich ein Hastbefc/hl erlassen, da er inzwilchen vorgezogen hatte das Weite zu suchen. Gegenwärtig reist er unter falschem Namen in der WeÜ umher, seine baldige Festnahme dürste aber jedenfalls nur eine Frage der Zeit sein. Auf dem Kriegsschaupltza in der Mandschurei baldigen die Russen immer noch dem Prinzip des Rückwärts- konzentrierens. Weit entfernt, sich von der deprimierenden Niederlage am Jalu erholt zu haben, scheint die russische Standhastigkeit dort einer schlaffen Energielosigkeit gewichen zu sein, wenigstens sollen übereinstimmende Berichte Alexejews und Kuro- patkins vorliegen, nach denen die ihnen unterstellten Truppen bedenkliche Zeichen von Demoralisation zu erkennen gegeben hätten. Immer von neuem bedrängen die aggressiven beweglichen Japaner ihre Gegner. In drei Kolonnen rücken sie jetzt von Föng- wangtschöng gegen die Russen in Liaojang beziehungsweise Mulden vor; die erste südlich nach Hailscheng, die mittlere über den Motien-Paß nach Liaoiang und die nördliche über Saimatsii, etwa 70 Kilometer noroöstlich von Föngwangtschöng, mit Umgehung des Motienpasses ebenfalls nach lüiaojang. Die mittlere Kolonne soll 45 000 Mann stark sein, der rechte Flügel 15 000 und der linke 30 000 Mann. In welcher Weise die Russen diesen getrennt marschierenden japanischen Truppen entgegentreten wollen oder können, weiß man nicht, da von japanischer Seite keine Berichte vorliegen, doch heißt es, daß General Kuropatkin sich neuerdings entschlossen habe, die Defilüs nicht, wie er anfänglich beabsichtigt haben soll, preiszugeben, sondern vielmehr energisch zu verteidigen. Kuropatkin,. an dessen Sendung sich seinerzeit so große Erwartungen knüpften, hat diesen bis jetzt in keiner Weise entsprochen. Wie es scheint, befindet sich der General in einer höchst ungemütlichen Lage. Die ihm unterstellte Truppenzahl ist nicht ausreichend, um einen kräftigen Gegenstoß gegen den siegestrunkenen Feind zu unternehmen, dazu kommt, daß die Nachschübe nur ganz allmählich eintreffen. Vor Mitte Juni dürfe er, wie ihm aus Petersburg bedeutet wurde, auf keine weiteren Verstärkungen hoffen. Das wichtigste Ereignis aber, das sich in der letzten Woche im fernen Osten zugetragen hat, ist bte jetzt endgiltig erfolgte völlige Abschließung des Hafens von Port Arthur und die Abschließung der Festung auch von der Landseite. Damit ist der Fall dieses wichtigen Platzes nur noch eine Frage der Zeit. Wurde doch schon berichtet, daß die Lage in Port Arthur so verzweifelt sei, daß die Russen dort ihre Kriegsschiffe in die Luft gesprengt hüllen, damll sie nicht bei einer etwaigen lieber» gäbe in die Hände des Feindes fielen. Doch hat sich dieses Gerücht nicht betätigt Durch die Landung bei Pitzewo und durch die Besetzung Föngwangtschöngs sind die Japaner tatsächlich Herren derLiautunghalbinsel geworden. Als nächstes Eroberungsobjekt haben sie sich jetzt die am Liautunggolf belegene, zurzeit von plündernden Räuberbanden umschwärmte Hafenstadt Niutschwana auserseben, die auch kurz Über lang in ihre Hände fallen wird. Sind sie damit dann im Besitz der südlichen Mandschurei, so werden sie sicher sofort daran gehen, einen kräftigen Vorstoß nach Norden, zunächst auf Mukden, zu machen, um das Zentrum der russischen Aufstellung zu erschüttern. Das wird ihnen auch ohne Zweifel gelingen, es sei denn, daß neue unvorhergesehene Zwischenfälle, besonders auf finanziellem Gebiet, einträten. Denn daß sich die Japaner immer noch in Geldnöten befinden, beweist u. a. schon die neue Anleihe, die sie in England und Amerika ausgenommen haben. Es steht jedoch anzunehmen, daß sie auch diese immer wieder von neuem auf» tauchenden Hindernisse auf finanztechnischem Gebiet geschickt aus dem Wege räumen werden. Aus Stadt uni» Kani». Gießen, den 16. Mai 1904. Der Nachdruck unserer durch Korrespondenzzeichen gekennzeichneten Originalartikel ist nur unter Zitat des „Gieß. Anz." gestattet. — Auf den Antrag deS hiesigen Vereins Deutscher Studenten faßte der Studentenausschuß der Landesuniversität einstimmig den Beschluß, folgende Beifallskundgebung an den Rektor und die deutsche Studentenschaft Prags abzusenden: Die Studentenschaft der Landesuniversität Gießen hat mit Freuden Kenntnis genommen von der einmütigen Abwehr der durch die Tschechen erfolgten Angriffe auf die Prager deutschen Studenten. Sie beglückwünscht Ew. Magnifizenz und die gesamten deutschen Studentel» Prags zu der mannhaften Vertretung deutscher gntereffen in der Ostmark und hofft, daß ihr Kampf mit endlichem ieg der deutsche»» Sache belohnt wird. ** Die städtische Baudeputation, resp. deren Mitglieder, sowie der Oberbaurat Schmick werden sich Mitte dieser Woche nach Kassel und Hannover begeben, um die dortigen Klärbecken-Anlagen zu besichttgen, welche dort nach dem für Gießen geplanten System errichtet sind. Wir hören übrigens, daß der größte Teil des für die Klärbecken nötigen Geländes der Stadt bereits für die alsbaldige Inangriffnahme der Anlage zur Verfügung gestellt ist. ** Ermittelte Einbrecher. Die vier Einbrecher, welche in der Nacht vom 29. auf den 80. März l. Js. an fünf verschiedenen Stellen in der Stadt, darunter in das Stationsgebäude der Biebertalbahn, eingebrochen waren, sind ermittelt und in Haft gebracht worden. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind es dieselben Leute, die im November v. Js. nächtlich an verschiedenen Stellen der Stadt, darunter im Tichy'schen Geschäft, einbrachen. •• Grasbrand am Bahndamm. Man schreibt unk: Sowohl am Himmelfahrttage zwischen 5 und 6 Uhr mittags, wie auch am gestrigen Sonntag zwischen 12 und 12M4 Uhr mittags standen Sttecken des Cisenbahndammes zwischen der Westrmlage und der Hammstraße in Flammen, offenbar verursacht durch brennende Stoffe, die von den Lokomotiven ausgeworfen sind. Seit vielen Jahren wiederholt sich dies immer wieder, ohne daß Abhilfe geschafft wird, obwohl sich dort ein Holzlager befindet, das leicht in Brand geraten kann, wodurch die anliegenden Häuser schwer gefährdet werden würden. ** Motorradler. Bttm macht uns aus unserem Leserkreise darauf aufmerksam, daß dte fett einiger Zett in der Stadt zahlreich auftretenden Motorradler die die öffentliche Sicherheit verbürgende Rücksicht zuweilen außer Acht lassen. Azn SamStag nachmittag raste in der Grünbergerstraße ein solcher Sportsman an einem zu Pferde sitzenden Herrn vorbei, daß dessen Pferd hoch aufbäumte und sich fast überschlug. „Einige dieser Sportsleute", so schreibt mts dieser Herr wörtlich, „stellen, iuenn sie einem Retter begegnen, für den Moment den rasselnden Motor ab und verlangsamen die Fahrt in rücksichtsvoller Weise, doch sind dies nur wenige. Auch dürfte wohl durch Polizetverordnung eine Maximalgeschwindigkeit für Fahrer im (5tabtgebiet festgelegi sein- und Unzeiten seitens des Publikums diesem Sportvergnügen seine gefährlichen Folgen nehmen." — Wir fügen dieser Zuschrift hinLu, daß nach § 11 der Hess. Verordnung bete. Fahrräder und Automobil innerhalb der Ortschaften der Radfahrer nur mit der Geschwindigkeit eines mäßig trabenden Pferdes fahren darf, und nach § 14 hat der Radfahrer, sobald bei dem Begegnen oder Vorbeifahren ein Pferd unruhig oder scheu wird, nötigenfalls abzusteigen. Gr darf erst dann wieder aufsitzen, wenn das Pferd sich beruhigt hat, oder sich in angemessener Entfernung von ihm befindet. Zmviderhand- lungen werden mit Geldstrafe bis zu 40 Mk. oder mit Hast bis zu 14 Tagen bestraft. -s- Bienenzüchter-Versammlung. Das herrliche Frühlingswetter der letzten Tage hat nicht allein die Bienen zu starken Ausflügen bewogen, sondern am gestrigen Sonntag waren auch die Bienenpfleger aus allen Teilen Oberhessens und den angrenzenden preußischen Landesteilen zu einer stark besuchten Bienenzüchter-Versammlung im VereinSlokal zu Gießen zusammengekommen. Neben den erschienenen Mitgliedern, wohl 50 an der Zahl, hatten sich auch viele Neulinge eingefunden, welche ihren Beitritt zum Oberhessifchen Bienenzuchtverein erklärten. Im Mittelpunkt der sehr reichhaltigen Tagesordnung stand ein Vortrag des Lehrers K l i n g- Lindenstruth „Das Schwärmen und die Behandlung der Schwärme". Das Thema war zeitgemäß gewählt, denn einzelne Mitglieder, darunter auch zwei Herren aus Gießen, hatten gestern bereits die ersten Schwärme eingefangen. Möge sich das alte Jmkerwort bewähren: „Ein Schwarm im Mai, ein Fuder Heu". "Bezirkseisenbahnrat. Auf der Tagesordnung für die am 26. Mai in Mainz stattsindende Sitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt a. M. stehen folgende Anträge : 1. Antrag Dr. Deninger-Mainz, Ingenieur Schiele- Gießen und Regierungsrat Noack-Darmstadt aus Errichtung einer Haltestelle für Güter- und Personenverkehr an der Frankfurt a. M.-Bebraer Eisenbahn bei Dietesheim a. M. 2. Antrag Otto Bernhardt-Heiligenstadt (Eichsfeld) auf Weiterführung des Zuges 583 von Eichenberg bis Leinefelde und Einlegung eines Gegenzuges Leinefelde-Eichenberg. 3. Anträge Ingenieur Macco-Siegen und Kommerzienrat Klein- Dahlbruch bei Siegen auf: a. Zugveränderung an den bestehenden Schnellzügen auf der Deutz-Gießener und Betzdorf-Hagener Strecke, d. Einrichtung einer wettern Schnellzugverbindung der Deutz-Gießener und der Betzdorf-Hagener Strecke. -j- Lich, 15. Mai. Zu dem hier geplanten Denkmal für den früheren Fürsten Ludwig von Solms-Lich fanden bisher im alten Solmser Lande Sammlungen statt, die bis jetzt über 7000 Mk. ergaben. X Krofdorf, 15. Mai. Am Freitag fand hier eine Sitzung deS Schulvorstandes statt, um über die Festsetzung der Ernteferien zu beraten. Bisher gab es in den altpreußischen Landen keine Festferien, sondern es war nur der Tag vor und nach jedem Feste schulfrei. Ja, selbst am Weihnachtsfeste wurde nicht einmal der Unterricht zwischen Weihnachten und Neujahr ausgesetzt. Ebensowenig gab es am Schluffe des Schuljahres, also mit Ostern, Ferien, sondern Lehrer und Schüler mußten schon am Donnerstag nach Ostern wieder den Unterricht aufnehmen. Das preußische Ministerium hat nun die Ferien für sämtliche Volksschulen folgendermaßen festgesetzt: Die Weihnachtsferien umfassen 10 Tage, die Osterferien 12 und die Psingstferien 6 Tage, Sommerund Herbstferien zusammen 6 Wochen; die Gesamtdauer der jährlichen Ferien beträgt 70 Tage. Der hiesige Schulvorstand der vereinigten Kirchengemeinde Krofdorf-Gleiberg-Kinzenbach hat sich betreffs der Ernteferien für eine Zweiteilung, nämlich 14 Tage Heuferien und 4 Wochen Herbstferien, ausgesprochen. Um den Schulversäumnissen entgegenzutreten, darf auch aus dem Lande während der Sommermonate Halbtagsunterricht am Vormittag eingerichtet werden. Daher hat man hier die Bestimmung getroffen, den Nachmittagsunterricht im Monat August ganz ausfallen zu lassen. § Friedberg, 15. Mai. Ein Kirchenkonzert fand heute in der Stadtkirche durch den evangelischen Kirchengesangverein statt, welches sehr gut besucht war. Daß Konzert hatte dadurch eine besondere Bedeutung, daß es am selben Tage stattfand, da der evangelische Kirchengesangverein für Hessen in Darmstadt sein 2bjährigeS Jubiläum feiert. Zur Aufführuug gelangte das klangreiche Oratorium von Konstanz Berneckcr: „Christi Hinnnelfahrt". g. Büdingen, 14. Mai. In unserem Kreise befindet sich außer dem Mathildenhospital in unserer Stadt, das jedoch in räumlicher wie in hygienischer Hinsicht den Anforderungen der Neuzeit nicht entspricht, keine weitere derartige Anstalt. Es ist deshalb der Eittschluß des Vorstandes des Mathilden- hoSpitals, einen Neubau aufzuführen, mit Freude zu begrüßen. Die Kosten werden sich auf 50—60000 Mk. belaufen. Die Stadt leistet hierzu einen Zuschuß von 10000 Mark. Mit den umliegenden Gemeinden sind z. Zt. ebenfalls Verhandlungen wegen Geivährung eines Beitrags im Gange. Vielleicht entschließt sich der Kreis, späterhin im westlichen Teil des Kreises ein weiteres Krankenhaus zu errichten. [J Marburg, 15. Mai. In unserer Stadt gibt e5 jetzt billiges Brot zu essen. Die KonsumvereinS-Bäckerei verkauft nämlich ihr Brot an jedermann zu 40 und 42 Pfg. und das hat die Bäckerinnung veranlaßt, den BrotpreiS auf 36 und 40 Pfg. herabzufetzen. Hanau, 15. Mai. Dem Direktor der hiesigen Königlichen Zeichcnatadcmie, Professor Max Niese, wurde st Zt. vom Landesausschusse des Regierungs-Bezirkes Kassel der Auftrag, das vom Hessenlande seinem Landgrafen Philipp dem Großmütigen zu widmende Denkmal zu verfertigen. Der Künstler hat seine Aufgabe prächtig gelöst, wie die Ausstellung des Modells in seinem Atelier dar- .getan hat. Die Gipsbüste des Landgrafen ist überlebensgroß, mächtig und breit ruht die Figur auf dem Sockel, den kräftigen Oberkörper umschließt eine reichverzierte Sammetschaube, den geistvollen Kopf schmückt der Federhut. Die leicht gesenkte rechte Hand hält die Stiftungsurkunde des Klosters Haina, die linke Hand ruht beteuernd auf der Brust: „Eher will ich Leib und Leben, Land und Leute lassen, denn von Gottes Wort weichen". Das würdige Denkmal wird nach seiner Fertigstellung seinen Standort im Kloster Haina er- halten. Das alte Cistercienserkloster, welches in Haina seit dem Anfänge des 13. Jahrhunderts bestand, hatte Landgraf Philipp im Jahre 1527 aufgehoben und c§ 1533 zu einem Landeshospital ausgestaltet. Noch heute, nach fast 400 Jahren, dienen Hainas ehrwürdige Klosterräume im Tale der Wehra, umsäumt von reichbewaldetcn, herrlichen Höhen, dem gleichen edlen Zwecke, dem sie der Stifter bestimmt hat. Am 27. Juli ds. Js. hofft man, die Enthüllung des Denkmals vornehmen zu können. 5. Sitzung der Großh. Handelskammer Gießen, für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protoko ll-Auszug. Gießen, 13. Mai 1904. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, stellvertretender Vorsitzender, Dürbeck, Grünewald, Jhring, Moll, Ramspeck, Rinn, Röhr, Schirmer, Schmall, Steinecke, Wallach, sowie der Syndikus Dr. Knipper. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzuteilen: a) Die Kammer hat an den preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten von Budde anläßlich seiner Erhebung in den erblichen Adelsstand ein Glückwunschschreiben gerichtet, worauf ihr von dem Minister ein Dankschreiben zugegangen ist. b) Da die Patentschriften der Klassen 2 (Bäckerei) und 42 (Instrumente) bei der Auslegeftelle der Großh. Universitäts-Bibliothek zu Gießen im Jahre 1903 in keinem Falle benutzt wurden, so hat das Patentamt die fernere Ueber- weisung dieser Klassen abgelehnt. Auf der Universitäts- Bibliothek liegen demnach zur Benutzung durch die Interessenten nur noch die Patentschriften folgender Klassen auf: 8 (Bleicherei, Wäscherei, Färberei, Zeug- und Tapetendruck und Appretur), 12 (Chemische Verfahren und Apparate), 15 (Druckerei, Liniermaschinen, Stempel), 21 a—g (Elektrotechnik), 22 (Farben, Firnisse, Lacke, Anstriche, Klebemittel), 23 a, b, d, e (Fett- und Oelindustrie, mit Ausnahmen von Schmiermitteln und festem Petroleum, Seifen und Kerzen), 49 Metallbearbeitung, mechanische), 51 (Musikinstrumente), 70 (Schreib- und Zeichengeräte) und 79 (Tabak, Zigarren und Zigaretten). Den Interessenten wird auch an dieser Stelle nochmals die Benutzung der Auslagestelle empfohlem 2. Bah »Projekte Mücke — Ulrichstein — Rixfeld und Alsfeld — Ulrichstein — Schotten. Der Vorstand des Vereins der Tetaillisten in Gießen hatte an die Handelskammer eine Eingabe gerichtet, in der sie gebeten wurde, das Bahnprojekt Mücke — Ulrichstein — Rixfeld zu befürworten. Die Kammer erkannte die Notwendigkeit der Erbauung einer Bahn zur besseren Erschließung des Vogelsberges an, beschloß aber angesichts der verschiedenen Interessen ihres Bezirkes, die zum Teil die Herstellung einer Eisenbahn von Mücke über Ulrichstein nach Schotten erstreben, von einer Befürwortung des einen oder anderen Projektes vorläufig abzusehen. 3. Bahnprojekt Fulda — Meiningen. Das in Fulda bestehende Komitee für den Bau einer Eisenbahn von Fulda nach Meiningen hatte der Handelskammer mitgeteilt, daß im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten demnächst eine Entscheidung über das Bahnprojekt Fulda — Meiningen getroffen werden solle und gleichzeitig die Unterstützung der Kammer für dieses Projekt erbeten. Tie Handelskammer hat sich schon früher für die Erbauung dieser Bahnlinie, die besonders den Durchgangsverkehr von Welt- nach Mitteldeutschland zu vermitteln beilimmt ist, ausgesprochen und beschloß, auch jetzt nochmals den Ausbau dieser Linie zu befürworten. 4. Schnellzugs-Verkehr auf der Strecke Berlin — Kassel — Gießen —Koblenz — Trier — Metz. Der Schnellzugsverkehr auf dieser Strecke genügt zurzeit keineswegs den Bedürfnissen des Reiseverkehrs und steht demjenigen über Bebra—Frankfurt a. M. und Köln—Trier bedeutend nach. Die Handelskammer zu Trier hatte daher beantragt, entweder die Schnellzugsverbindungen auf der Strecke Berlin—Kassel —Gießen—Koblenz—Metz unter möglichster Benutzung vorhandener Züge erheblich zu beschleunigen, oder falls dies nicht angängig für etwa einzulegcnde neue Schnellzuge Frankfurt a. M.—Berlin, den Weg über Gießen—Kassel zu wählen und ihnen eine solche Lage zu erteilen, daß sie gleichzeitig dem Verkehr über Gießen— Koblenz unh Metz, möglichst mit Anschlüssen nach Paris über Luxemburg, dicnslvar gemacht werden können. Tie Kammer beschloß, diese Anträge sowohl durch eine eigene Eingabe an die Eisenbahnverwaltung als auch durch ihren Vertreter im Bezirks- Eisenbahnrat Frankfurt a. M. zu unterstützen. 5. Amtsbezirke der Konsuln im Deutschen Reich. Tas jährlich erscheinende amtliche Verzeichnis der Konsuln im Deutschen Reich gibt für einen Teil der Konsuln die Amtsbezirke an, für die übrigen nicht, je nachdem die von den Konsuln vorgelegten Bestellungsurkunden darüber Angabe^ ent- halteii. Wird für einen Konsul nur die Stadt seines Sitze» angegeben, so ist man hiernach nicht berechtigt anzunehmen, daß sich sein Amtsbezirk über diese Stadt hinaus erstreckt, wenn auch die Beschränkung auf die Stadt vielleicht nicht der Absicht des Staates, der den Konsul bestellt hat, entspricht. Tie Hatidels- kammer beschloß, dem deutschen HandelStage auf eine dahingehende Anfrage mitzuteilen, daß eine vollständige und genaue llebersicht der Amtsbezirke der Konsuln zu erstreben sei. 6. In einer Prozeßsache war einem auswärtigen Amtsgericht ein Sachverständiger über die Ursache des Trübwerdens von Leinölsirnis zu benennen. 7. Eingänge: a) In neuerer Zeit haben die Fälle sich gemehrt, in denen deutsche Waren bei der Einfuhr nach Großbritannien wegen Nichtbeachtung der Bestimmungen des Merchandise Marks Akt von 1887 und der dazu ergangenen Ausführungs-Vorschriften beschlagnahmt worden sind. Wiederholt ist oft namentlich gegen die Vorschrift verstoßen, daß auf Waren ausländischen Ursprungs die mit dem Namen eines brtti- schen Fabrikanten oder Händlers bezeichnet werden, zusätzlich und unzweideutig das Ursprungsland angegeben werden muß, und zwar auch dann, wenn die fremde Bezeichnung seitens des zu ihrer Führung berechtigten Bestellers der Ware ausdrücklich vorgeschrieben ist, oder sonst mit Zustimmung des Berechtigten erfolgt. Unbeachtet ist ferner geblieben, daß Waren, die Großbritannien nur auf dem Transit nach ihrem Bestimmungslande berühren, den nach Großbritannien eingeführten Waren hinsichtlich der Behandlung nach den Vorschriften des Warcnbezeichnungs- gesetzes im allgemeinen glcichstehcn. Es empfiehlt sich, in allen irgendwie zweifelhaften Fällen auf deutschen zur Einfuhr oder Durchfuhr nach Großbritannien bestimmten Waren die Bezeichnung ,.Made in Gennany" anzubringen. b) Eingabe der Handelskammer zu Hannover, an den R>.ichs- tag, b«tr. Regelung des Ausverkaufs- und Vcrsleigcrungö- »esens. K. L. I. Hasbach, Med., Koblenz, Moltkestr. 2. Hennes, Med., Roisdorf, Plockstr. 10. Jonen, Tierhk., Lommersum, Bleichstr. 31. Kämper, Med., Grevenbroich, Frankfurterstr. 36. Klimmeck, Tierhk., Wlosten, Frankfurterstr. 83. Ztniversträt Kietzen Zweites Verzeichnis der neu immatrikulierten Studierenden. a) Theologische Fakultät. Caesar, Runkel, Wolfstr. 8. b) I u r i st i s ch e Fakultät. Daab, Ober-Ramstadt, Bismarckstr. 40. c) Denkschrift des Kaufmännischen Verbandes für weibliche Angestellte, betr. Wahlrecht der Frauen zu den Kaufmannsgerichten. d) R > : ^erliste des Verbandes deutscher Patentanwälte. e) Von zuverlässiger Seite sind der Handelskammer Mitteilungen zugegangen über den Einfluß des Krieges in Ost- asien auf die Kreditverhältnisse in Rußland, die Bemühungen der russischen Textilindustrie um neue Absatzmärkte, die vom 15. April bis 30. September d. I. in St. Etienne (Frankreich) zu veranstaltende sog. Internationale Ausstellung, die Einfuhr von Strick- und Wirkwaren nach den Vereinigten Staaten, den amerikanischen Tabaktrust, die Pacific Fishing und Packmg Co., den Ausbau der Nordbahn in Guatemala, die amerikanische Konkurrenz in Hankau, den Absatz von Eisenwaren nach Australien, sowie über eine zweifelhafte Firma in London. Die Eingänge können während der üblichen Geschäftszeit im Bureau der Handelskammer cingesehen werden. Aus -em Geschästsleben. Technisches Taschenbuch. Unter Hinweis auf daS bezügl. Inserat wird darauf aufmerksam gemacht, daß die B u ch- Handlung von Georg Kurtz jun. in Alsfeld durch besondere Vereinbarung mit dem Verlqger des neu erschienenen Werkes „Technisches Handbuch", (2 Bände, gebd. Preis 15 Mark) in der Lage ist, Jnteressenben und Reflektanten das „Technische B a u h a n d b u ch" zur geneigten Ansicht vorlegen zu können. Das Werk ist als ein vorzüglicher Bauratgeber in Theorie unb Praxis anerkannt und steht seiner vielseitigen Brauchbarkeit halber in der bautechnischen Literatur einzig da. Für verhältnismäßig geringen Preis bietet es em Kompendium der gesamten Baukunde und eine Fülle nutzbringender Anregungen und Ratschläge. Trockene und nasse Flechten, Yif-H' esser, Sommersprossen. Tas beste und sicherste Mittel dagegen ist Obermeyers Herba Seife. St. 50 Pf. u. 1 Mk. z. h. in all Apotheken, Droguevien u. Parfümerien. *• W. Klump, Tierhk., Darmstadt, Crednerstr. 36. H. Luft, Med., Steinbach i. T., Grünbergerstr. 37. F. Maaß, Tierhk., Elberfeld, Franksurterstr. 75. W. Müller, Tierhk., Amern, St. Anton, Franksurterstr. 71. P. Musolff, Tierhk., Gr. Genzinek, Asterweg 8. E. Pöllmann, Med., Hechingen, Franksurterstr. 43. H. Regner, Med., Mainz, Ludwigstr. 22. K. Schmitz, Med., Valbert, Franksurterstr. 79. Dr. M. Seidenspinner, Med., Simmeringen, Liebigstr. 72. G. Zahn, Tierhk., Saarbrücken, Seltersweg 26. A. Zweig, Med., Berlin, Wilhelmstr. 1. d) Philosophische Fakultät. R. Adler, Gesch., Hartmanitz, in Frankfurt a. M. Ed. Castringius, Kl. Philol., Hamm, Wolfstr. 8. W. Hubmann, Chem., Minderleinsmühle, Bleichstr. 18. I. Kaschdan, Chem., Riga, Bruchstr. 8. Dr. P. Lahr, Gesch. und Phil., Darmstadt, Ludwigstr. 7. B. Maurer, N. Philol., Oppenheim, Goethestr. 54. F. Michel, Naturw., Groß-Umstadt, Licherstr. 13. L. Rosenstein, Chem., Libau, Grünbergerstr. 39. I. Sachs, Naturw., Frankfurt a. M., in Frankfurt a. M. O. .Salzmann, N. Philol., Darmstadt, Stephanstr. 37. H. Schlosser, Kl. Philol., Gießen, Kirchstr. 1. N. Schmidt, Math., Darmstadt, Diezstr. o. W. Stein, Math, und Naturw., Friedberg, Bismarckstr. 7. Chr. Stephan, N. Philol., Willofs, Südanlage 7. H. Strauch, N. Philol., Darmstadt, Bruchstr. 9. A. Termehr, Pharm., Essen, Bleichstr. 3. R. Unverzagt, Forstw., Darmstadt, Moltkestr. 26. Ed. Zentgraf, Forstw., Eberstadt, Bismarckstr. 28. W. Fuchs, Darmstadt, Bleichstr. 15. N. Gehlig, Lodz, Grünbergerstr. 18. E. Kölsch, Büdingen, Goethestr. 48. E. Mengel, Nidda, Stephanstr. 31. A. Meyer, Lauterburg, Ludwigstr. 18. Ed. Rompf, Langgöns, in Langgöns. K. Walz, Darmstadt, Bismarckstr. 28. W. Westhoff, Dellwig, Bergstr. 9. c) Medizinische Fakultät. H. Borowy, Tierhk., Mierumsken, Hillebrandstr. 1. M. Cramer, Tierhk., Querfurt, Landgrafenstr. 6. P. Fischer, Zahnhk., Gießen, Bergstr. 7. W. Flaskamp, Nied., Stromberg, Crednerstr. 36. I. Fölling, Tierhk., Warendorf, Klinikstr. 21. G. Hartmann, Med., Remscheid, Grünbergerstr. 3. jlu6|«g aus ötu tzircheubiitze» dkl Staut Glkßkll. Evangelische Gemeinde. Getraute. Matthäusgemeinde. Ten 8. Mai. Adam Kaiser, Bahnarbeiler zu Gießen, und Marie Hahn, Tochter des Landwirts Johannes Hahn zu Bernsfeld. — Markus- gemeinde. Den 30. April. Heinrich Schmidt, Maurer zu Gießen, und Kalhariue Döring, Tochter des Taglöhners Georg Dörmg zu Steinfurth. — Johannesgemeinde. Den 23. April. Hemrich Ernst Bischoff, Schlosser zu Gießen, und Katharine Elisabeth Schmldtmann, Tochter des Oberpflegers Karl Louis Schmldtmann zu Haina. — 28. Karl Friedrich August Michel, Kauimann zu Gießen, und Anita Helene Friederike Schäfer, Tochter des verstorbenen Gastwirts Melchior Schäfer zu Gießen. — 30. Georg Friedrich Simon, Schlosser zu Gießen, und Auguste Margarete Christiane Vogel, Tochter des verstorbenen Lademeisters t. P., Heinrich Vogel zu Gießen. — Heinrich Eise, Lackierer zu Gießen, und Karoline Johanna Elisabethe Löber, Tochter des Friedhoss- ausjehers Friedrich Löber zu Gießen. — Den 7. Mai. Friedrich Heinrich Förster, Optiker zu Wetzlar, und Helene Hammel, Tochter des Privatmanns Wilhelm Hammel zu Gießen. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 1. Mai. Dem Friseur Hermann Kuhl ein Sohn Max Konrad Karl Adam, geb. 10. März. — 5. Dem Laternenwärter Friedrich Schäfer ein Sohlt Wilhelm, geb. 5. März. — Dem Arbeiter August Schaumburg ein Sohn Willy, geb. den 9. März. — 8. Dem Fuhrmann Heinrich Wilke n. eine Tochter Käthchen Anna Elisabeth, geb. den 18. März. — Dem Kutscher Christian Burk ein Sohn Hans Wilhelm, geb. den 27. April. — Markusgemeinde. Ten 1. Mai. Dem verstorbenen Taglöhner Christoph Ludwig Henß eine Tochter Marie, geb. den 20. April. — Dem Großh. Geometer 2. Klasse Philipp Elsenhardt eine Tochter Marie Katharine Ottilie Karolme, geb. den 29. Februar. — 8. Dem Kaufmann Wilhelm Dürbeck eine Tochter Jlke Franziska Thekla Johanna Minna, geb. den 29. März. — Tem Metzger und Wirt Friedrich Wendel eme Tochter Ottilie Erna Katharine, geb. den 27. März. — Lukasgemernde. Ten 1. Mai. Dem Kürschner Otto Frenzel eine Tochter Marie, geb. den 9. Juli 1903. — Dem Kalkwerkbesitzer Karl Haas ein Sohn Rudolf Heinrich, geb. den 20. Februar. — Dem Kaufmann Wilhelm Laumaim eine Tochter Margarethe Johanna Elisabeth, geb. den 3. April. — Dem Tapezierer Adolf sttoll ein Sohn Hans Heinrich, geb. den 18. März. — Den 24. April. Dem Eisendreher Elias L>chön eine Tochter Johanna, geb. den & März. — Dem Schlosser Christoph Friedrich Diehl ein Sohn Hans Werner, geb. den 27. März. — Johannesgemeinde. Den 24. Apru. Dem Schneider August Bertram eine Tochter Frieda, geb. den 27. März. — Den 8. Mai. Dem Metzgermeister Ärdwig Euler ein Sohn Georg Heinrich Ludwig, geb. den 11. Mary. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Den 29. April. Frieda Bergener, Tochter deS TaglöhnerS Jost Bergener, l1/, Jahr alt, starb den 27. April. — Den 8. Mai. Wilhelm Hamel, Husar in Mainz, Sohn des PumpenmacherS und Installateurs Konrad Hamel, 21 Jahre alt, starb den 5. Mai. — Markus- gemeinde. Den 4. Mai. Adam Bender, Spinnereibesitzer, verheiratet, 70 Jahre alt, starb den 2. Mai. — Lukas- gemeinde. Den 23. April. Peter Kemmel, Rentner, 80 Jahre alt, starb den 21. April. — 24. Charlotte König, geb. Raub, Ehefrau des Rentners Andreas König, 71 Jahre alt, starb den 22. April. — 25. Christian Busch, Studiosus der Chemie, 50 Jahre altz starb den 23. April. — Ten 3. Mai. Emilie Lepper, Tochter des Schuh- wareniabrikanten Heinrich Lepper, 13 Jahre alt, starb den 30. April. — 4. Dr. Konstantin Höhlbaum, ordentlicher Universitätsprofessor, 55 Jahre all, starb den 2. Mai. — Lina Fresenius, Witwe des Polizeirats Wilhelm Fresenius, 58 Jahre alt, starb den 4. Mai. — Johannesgemeinde. Den 24. April. Auguste Kreuder, geb. Hainer, Ehefrau des Rechnungsrats Jakob Kreuder, 59 Jahre alt, starb dell 22. April zu Frankfurt a. M.-Sachsenhausen. — 30. Lina Traumüller, 79 Jahre alt, ledig, starb den 28. April zu Darmstadt. — Den 9. Mai. Johanna Müller, geb. Zinn, Ehefrau de§ Dachdeckermeisters Martin Müller, 41 Jahre alt, starb den 7. Mai — Tem Kaufmann Wilhelm Kahl eine Tochter Margarete. — 4. Dem Korbmacher Johann Georg Althaus ein Sohn Friedrich. — 5. Dem Glasermeister Wilhelm Schmitt I ein Sohn. — Dem städtischen Taglöhner Karl Peppel eine Tochter Margarete. — Dem Fabrikarbeiter Karl Strack ein Sohn Heinrich. — Dem städtischen Straßenkehrer Koitrad Schneider KI eine Tochter.— 7. Dem Kaufmann Heiiirich Schott ein Sohn Hans Ferdinand Walter. — 8. Dem Lokomotivheizer August Haas eine Tochter Marte Luise. — Tem Restaurateur Kaspar Fehl ein Sohn. — 9. Dem Portier Hugo Herbert ein Sohn. Gestorbene. Am 6. Mai. Johanna Müller, geb. Zinn, 43 Jahre alt, Ehefrau des Dachdeckers Martin Müller dahier. — 7. Otto Rühl, 38 Jahre alt, Postschafstter dahier. — 8. Elisabeth Anna Gertrude Schweitzer, 1 Jahr alt, Tochter des Taglöhners Heinrich Schweitzer dahier. — 9. Wilhelm Burk, 12 Tage alt, Sohn des Kutschers Christian Burk dahier. — Peter Mulch, 61 Jahre alt, städtischer Pfandmeister i. P. dahier. — Eduard Karl Wilhelm Kreß, 1 Jahr alt, Sohn des Glasers Wilhelm Kreß dahier. — 10. Mathilde Plattner, geb. Simmer, 32 Jahre alt, Ehefrau des Glasers Karl Plattner dahier. — Margarete Knaus, 8 Monate alt, Tochter des Spenglers Otto Knauf dahier. — 12. Wilhelm Rudolf Pauli, 10 Jahre alt, dahier. — 13. Klara Agnes Ilse Kretschmar, 10 Monate alt, Tochter des Universitäts-Professors Paul Gustav Kretschmar dahier. Sport. Zum Gordon-Bennett-Rennen ist ein außerordentlich zahlreicher Besuch von Automobilisten aus aller Herren Ländern zu erwarten. Dem vom Deutschen Automobil-Klub gestellten Ansuchen, den die Fahrt zum Besuche des Gordon-Bennett-Rennens im Automobil unternehmenden ausländischen Gästen zollfreie Grenzüberschreitung zu gewähren, wurde fettens der deutschen Regierung entsprochen. Von den Verwaltungsbehörden wurden die Grenzzollämter angewiesen, diejenigen ausländischen Automobilisten, welche anläßlich des Gordon-Bennett-Rennens nach Deutschland kommen und deren Wagen mit einem vom D. A. C. zur Ausgabe gelangenden und durch die führenden Automobilklubs das Auslandes zu beziehenden Schilde mit den Buchstaben G. B. und einer Nummer gekennzeichnet sind, ohne Hinterlegung der Zollgebühren die Grenze passieren zu lassen. — Bei den Vorbereitungen, welche der Arbeitsausschuß der Gordon-Bennett- Kommission sür das Gordon-Bennett-Rennen trifft, hat derselbe auch aus eine den hohen Anforderungen entsprechende gute Verpflegung des Publikums, welches vom Platze nächst der Saalburg aus das Rennen beobachten wird, Sorge getragen. Durch Vertrag mit dem Direktor des Palast-Hotel Fürstenhof in Frankfurt a. M., Bollä-Ritz, wurde diesem der Restaurationsbetrieb, der unter der Haupttribüne an der Saalburg entsprechend ein- aerichtet wird, übertragen, auch die Einrichtung einer American Bar ist vorgesehen, so daß es den am Start- und Zielpunkt ver- sammeltert Besuchern des Rennens zum leiblichen Wohle an Speise und Trani und Erfrischungen aller Art nicht fehlen wird. — Mit aller Gründlichkeit werden auch die Vorkehrungen für die Durchführung des Rennens selbst getroffen. Da die Organisation des Zettnehmerdienstes im Gordon-Bennett-Rennen nach französischem Muster erfolgen soll, werden sich die Mitglieder des Arbeitsausschusses der Gordon-Bennett-Kommissiön des D. A. C., Adalbert Graf von Sierstorpsf, Assessor Dr. Levin-Stoelping und Freiherr von Brandenstein am 19. d. M. nach Frankreich begeben, um den französischen Ausscheidungsrennen beizuwohnen und ba» selbst bie Einrichtungen der Zeitnehmung zu studieren. AvöMtz SUS bru ^tlmbrssmtsrrtzistttU brr Stsbt tztthru. Aufgebote. Atn 6. Mai. Wilhelm Klaus, Gerichtsschreiber-Aspirant in Höchst i. O. mit Katharine Elisabethe Margarete, genannt Emma Lang, dahier. — 9. Emil Louis Schweitzer, Weißbinder und Lackierer dahier, mit Katharine Schneider Hierselbst. — 10 Georg Friedrich Wilhelm Becker, Zimmermeister in Marburg, mit Johanna Luise Hellmold dahier. — Haus Schmidt, Konzertdirektor in Karlsruhe, mit Auguste Stoll hierjelbst. — 11. Georg Hübner, Postbote dahier, mit Susanne Jiistiüe Katharine Beinhauer Hierselbst. — 13. Ernst Jung, Schreibmaterialienhändler dahier, mit Elisabeche Katharine Bob Hierselbst. Eheschließungen. Am 7. Mai. Friedrich Heutrich Förster, Optiker in Wetzlar, mit Helene Hammel dahier. — 2ldam Kaiser, Bahnarbeiter dahier, mit Marie Hahn in Bernsfeld. — Friedrich Wilhelm Küpper, Aufseher in Brauweiler, mit Maria Antonia Reff, genannt Rodepeter, dahier. — 9. Kaspar Josef Schmitt, Lehramtsassessor in Worms, mit Johanna Alaria Theresia Eichenauer dahier. — 10. Heinrich Stoffel, Sergeant dahier, mit Hermine Rörig Hierselbst. — Wilhelm Friedrich Adam Finkernagel, Sanitätssergeant dahier, mit Marie Katharine Wilhelmine Rörig Hierselbst. — 11. Dr. Friedrich Karl Gottfried Leopold Hans Biese, Spezialarzt in Berlin, mit Margot Lina Therese Elisabethe Luffe Müller in Hagenau i. E. Geborene. Am 1. Mai. Dem Fuhrmann Jost Bergener ein Sohn Otto. — 3. Tem Sergeanten Karl Zi»m eine Tochter Marie Wilhelmine. Nuiversttäts-Wachrichten. Königsberg L Pr., 14. Mai. Der Romanist Professor Koscheritz ist heute früh an Herzschlag gestorben. Die von der Akademie der Wissenschaften zu Berlin vollzogene Wahl des ordentlichen Professors der englischen Philologie an der Friedrich Wilhelms-Universität daselbst, Dr. Alois Brandl zum ordentlichen Riitgliede ihrer Phtlosophisch-histori- sck>en Klasse ist bestätigt worden. Der bisherige außerordentliche Professor der Musik Dr. Hermann Kretzschmar zu Leipzig, der bekannte Verfasser des „Führers durch den Konzertsaal", ist zum ordentlichen Professor der Friedrich Wilhelms-Universität zu B e r l i n ernannt worden. Han-el und Verkehr. Uolkswittschafi. Märkte. § Herchenhain, 11. Mai. Gestern und heute fand unser sog. „W alpurgismarkt" statt. Der Schweinemarkt war stark mit Ferkeln befahren, jedoch der Handel etwas stockend. Etwa 10 Wochen alte Ferkel kosteten per Paar im Durchschnitte 55 bis 60 Mart, solche von ca. 5 Wochen 38—45 Mark. Einlegschwerne waren nur wenig aufgetrieben. — Der heutige Krämermarkt war meist nur von Kaufleuten der Umgegend besucht. isblatt für den Kreis Giehen c O W 2 E '—'O O T—l an -O T' cd a tÄ . b E <*_ » E o o l2O o E i» E CD <5D 2 o «ft CD E o «ft " e E A E 2 E tZ .E E o c 7* «ft 2 «D ® g >b g "e A £ £ a »£■ ♦♦er? f s ZÄ >TJ E » >5 a e a « _ c X *r jq a» = 5 -D E CD £ £.« N c o Q.1 O «7i _Q c- CD — § 3 o C X £ y A cy E &DA E ' E E E S-Oöp E •—* •Ü Ex> 3. a s; e c ><7'lTT - C7 1-, ",—. E 83-12 = -28? ES .g5 £ E •-> o eo a 2< 2* ° m p 'i S ? a- Ä Ä'O E E a cd h ♦ a- _ « uSöf . "5 a ? L, 2 ö — XD o 2 q E ~ cu i «= g « © _^.E «0 E Ed 5.'S k.’!s^!?a t: ■■♦ JJ E o M & O A —p S-> .. ** t££l E © S? e :E ~ CD^ no"tz! -A .5 S ° i£D C . C,— <—5 CD " o _ u o " p - l-> EwosjocQvOeä W7OÖ — «H-o <* 2. *0- 3 « o w W-LZE^E Ed E re 3- c <2. a vl""* r*O *—# C-# •_. _ -2 =C - E SD £ - ‘ß'l? § »8* -*E :° x o -ÄLZ^g E »L E g -E ^7 <35 ° «= S 2 °0 Eg - CD _ ** “ 5 - 7— ö- tq e — C7 » Jo C7 ' - — E O E EZ o M EOjQ5* » to 07 E E c -o iXD' CD <-» tS© O c «K »E- c er? D o> Ä A I ‘tS ♦o s- o K E o> A rr ’v S V « A E 07 132 O T E Oft § ’s "E L y <•> -ä E . , « E M> « « 2? o 07 e A s 70 A 3 O-J-O E C7 2 2 o to er? s «A o «LZ *• 3s rs^ P .2 E •« c.PQ E O . <35 <«l , -CD A *» w tz$ C -L SZ 3j^ A A >8* A ÖQ Hb «A4 q *-oc &-* CD b1 ° <- -x* A — D> •- A 2 § - iE ■" -2 .. c -CGD -w (£) - A £L 5 k CD - E • A E -ED E E -E ^7 A - «71 A •E -Q o i-, C --. rO c_. — . a- « A S e -L— — rr^ rr iö «.2 ♦uatjunpaiudfö 11. er» der die n. •gaaqaöjpqaß §aq 0UWU 57 rrl-~ E •gaqaupQj §aq PG qun bunu(pia?ag$ tzt-S? ^2 E CD E rH A 7=- 5 g ijbjoJaa ZahajaH §aq 01 § Pvu abtaiuß ;]£ ■r 2 •bunjptignß aaq tunjo^ z uaqiaai Mjvchjaq quiy §uq floi om qun aigß 6. 7. .dnete Verz aus den umnelndcn Lästigen, er 'r. Wagn 'ß.rapapag) uahnstsajav §aq raouqoW 5 « , C7 A »O CD .. •gaajaapajß uatpijQajab §aq quviZ qull auwU CDA -C (fl- ■7 ,o 2 •gaquiy Zaq pnqa© aaq aqvJ qun bvT D7 »7 C A 60 E o •§aquiy Zaq uauwU •ilß -qjö ~ C C7 . r— A- CD »1 CT ."E ’S **2 A E o p M >7 7r a - «fi o ro CD- *o" >b E CD 07 Oft CD — -- C E & A «7t C7 «ft A C CD >5* «ft 07 CD© E g -g’A -5 o A 6^ :2 o *o7 2 ? 2 CD o c 5 *0 ■ r »8* ZDZ.2ZK - 27 07 E e Ai£E A «7i "= o E CD V CEE V A C7 co 07 A ayeeae Betr.: Ausführung des Mietwohnungsgesetzes. Großh. Bürgermeisterei Gießen hat den Bautechniker Grode zum Wohnungsinspektor bestellt. Wir bringen dies zur Kenntnis der Hausbesitzer und Mieter mit dem Anfügen, daß derselbe im Laufe der nächsten Woche auf Grund des Attikel 1 des Gesetzes, die polizeiliche Beaufsichtigung von Mietwohnungen und Schlafstellen betr., dessen Wortlaut wir untenstehend zum Abdruck bringen, mit der Revision der Mietwohnungen und Schlafstellen beginnen wird. Wir bemerken noch, daß die Revision zunächst in der Steinstraße, Nordanlage und den diesen Bezirk kreuzenden Straßen stattftnden wird. Gießen, den 11. Mai 1904. Großherzoglicbes Polizeiamt Gießen. Herberg. Artikel 1. Die Gesundheitsbeamten des Staates und die Ortspolizeibehörden, sowie die von den letzteren Beauftragten sind befugt, die zum Vermieten bestimmten Wohnungen und Schlafstellen einer Untersuchung in der Richtung zu unterwerfen, ob aus deren Benutzung zum Wohnen oder Schlafen Nachteile für die Gesundheit oder Sittlichkeit nicht zu besorgen sind. Gleiche Befugnis steht -den genannten Organen bezüglich der Schlasräume zu, welche von Arbeitgebern ihren Arbeitern (Lehrlingen, Gesellen, Gehülfen, Dienstboten usw.) zugewiesen werden. Bekanntmachung. Die Heberolle über die Beiträge zur laud- und forstwirtschaftlichen Bcrufsgenosseuschaft für das Jahr 1903 liegt von heute an während 14 Tagen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen, nach Ablauf der Offenlegungsfrist, kann der in der Heberolle als beitragspflichtig in Anspruch (Senommene gegen die Beitragsberechnung bei dein Vorstande der land- und forst- wirtschaftlichen Berufsgenossenschast Einspruch erheben (s. § 15 der Verordnung vom 31. Mai 1902). Gießen, den 10. Mai 1904. 4363 lsirvoherzogim e mcgermeisterei Gießen. Mecum. HesMe Lereimgyllg für MskMe. lütter Hinweis auf Nr. 3 unserer „Geschäftlichen Mitteilungen" ersuchen wir unsere Mitglieder, ihre Jahresbeiträge gegen Empfang der Quittung an unseren Rechner, Herrn Kaufmann Mettenheimer. Gießen, Kreuzplatz 3, zu zahlen. 4404 Oeffentliche Aufforderung betreffend das Verdingungswesen, hier die Vergebung der Unterhaltungsarbeiten in staatlichen Gebäuden. In Gemäßheit der Ziffer 2 des Amtsblattes Nr. 32 Groß- herzoglichen Ministeriums der Finanzen, Abteilung für Bauwesen, vom 10. September 1902 in obigem Betreff werden hiermit die Handwerker der verschiedenen Handwerkszweige eingeladen, sich zur Beteiligung bei Ausführung der Unterhaltungsarbeiten in staatlichen Gebäuden zu melden. Es handelt sich hierbei um solche Arbeiten und Lieferungen, für welche mit Rücksicht auf den Kostenbetrag die freihändige Vergebung zulässig ist. Die Vergebung erfolgt nach Einlauf der Meldungen unter Einhaltung des hierzu neu eingeführten Verfahrens zu festen Preisen nach Maßgabe der nach Benehmen mit Vertretern des Handwerks amtlich festgestellten Preisverzeichnisse, und zwar nach einzelnen Gebäudelosen. Formulare für die Meldung werden von uns kostenlos auf Ersuchen der Bewerber abgegeben. Die Bedingungen für die Bewerbung um die Unterhaltungsarbeiten in staatlichen Gebäuden und für die Ueber- nahme dieser Arbeiten, ein Verzeichnis der Gebäude der laufenden Unterhaltung unseres Amtsbezirks mit ihrer Einteilung in Gebäudelose, die Preisverzeichnisse nebst den diesen beigegebencn besonderen technischen Ausführungsbedingungen, sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung der Unterhaltungsarbeiten liegen vom 18. Mai l. I. an bei uns während der Dtenststunden zur Einsicht offen. Die Meldungen müssen bis zum 1. Juni l. I. eingereicht sein. Den Bewerbern bleibt es anheimgestellt, zu welchen Losen sie sich melden wollen. Eine Eröffnung der Meldungen in Gegenwart der Bewerber findet nicht statt. Nach Prüfung der Meldungen wird unter Mitwirkung einiger bei der Aufstellung der Preisverzeichnisse tätig gewesenen Vertrauensmänner eine Auslosung vorgenommen, welche die Reihenfolge feststellt, wonach die Vergebung der betreffenden Gebäudelose an die Bewerber in den einzelnen Etatsjahren zu erfolgen hat. Diese Reihenfolge wird den Bewerbern bei der Zuschlagserteilung mitgeteilt werden. Gießen, den 14. Mai 1904. 4397 Großherzogliches Hochbauamt Gießen. Neuling. ZurPhotograPyie notwendige Chemikalien aller Art,auch fertige erprobteKasungen, Patronen re., Platten u. Papiere. Man verlange Preisliste. 14089 Adler-Drogerie, Seltersweg 39. Feinen Himbeersaft a Flasche Mark 1.25, empfiehlt Adolf Löcher, Herborn. Zu haben bei Fritz Schreiner, Gießen, Kindenplag 4. [4015 betannlmachung. In das Handels - Register wurde heute eingetragen, daß die Firma „Busch & Mylius" zu Gießen am 1. April 1904 erloschen ist. 4389 Gießen, am 11. Mai 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Wsmi-LeWchtiillg. Donnerstag, den IS. Mai l. I., vorm. 10Vz Uhr soll die Grasnutzung an der Lahn in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft am rechten Lahnufer unterhalb der Wieseck- mündung. Mainz, denl3. Mai 1904. Großh. Wasserbauamt Mainz. ________Schmitt. 4360 Versteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 zu Gießen (Bieker's Hof) im Auftrag des Wilh. Friebel das. gegen Barzahlung: 2 Chaisenpferdernit Geschirr, 1 gut erhaltenen Landauer- Wagen. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 4413s Born, Gerichtsvollzieher. UiittnN ben 18. i). Mts., nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Möbel aller Arten, Zug-, Schnallen- u. Schnürstiefel, 2 neue Fahrräder, 3 Kastenwagen, 1 Nähmaschine, 1 Pianino u. a. m. Versteigerung voraussichtlich teilweise bestimmt. 4414 Geißler, Gerichtsvollzieher. TinoxaSbaLefS Schutzmittel geg.Motten. 20P,g. Adler-Drogerie Seltersweg 39, Ltto Schaar. Versteigerung. Dienstag den 17. d. Mts., nachm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadl 55 dahier gegen Barzahlung: 20 Mille Zigarren, 2 goldene Ringe, 278 Liter ord. Branntwein, eine Partie Schuhwaren und Möbel aller Art. 4412s Born, Gerichtsvollzieher. Wichtiz für PaVsächetbcsitzcr! Aetarnol ist ein vorzüglich bewährter, bestempfohlener 3362 W" Anstrich "W für alte und neue Pappdächer. Aeternol läuft und tropft nicht. Aetcrnol reißt und springt nicht. Aeternol kann kalt verarbeitet werden. Aeternol ist imVerbrauch billiger wie Teer, da ein Anstrich damit mehrere Teeranstriche ersetzt. Mit Aeternol braucht ein Pappdach nur alle 5 Jahre gestrichen zu werden. Aeternol ist daher der vorteilhafteste Anstrich für Pappdächer. Sack St Jughardt Cementwarenfabrik und Baumaterialien - Handlung, Heuchelheim—Gießen. ruSSBODEN-OELLACKFARBE FMUENI9B garantirt blei- u. giftfrei. Bester Fussbodenanstrich haltbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. 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Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 67 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) Kinder, die Milch allein nicht vertragen, an Erbrechen, Durchfall oder englischer Krankheit leiden, gedeihen vorzüglich, sobald der Milch Hohenlohe’sches Hafer- Mehl zugesetzt wird. Herren-Hemden, Kragen und Manschetten, Kravatten Lavalliäres, Selbstbinder, Damen-Wäsche, Normal- Wäsche, Sommer-Handschuhe, Strümpfe und Socken Hervorragender Gelegenheitskauf. der Säuglinge iswaffcn den nächsten Hagen fästrt. 7 Heliemlseixi Wwe Gas-, Benzin-, Spiritus- und Petroleum-lRotore und Lokomobilen. Motorenfabrik Oberursel a.-g. Oberursel bei Frankfurt a. M. Pläne und Kostenberechnungen kostenlos. „Sodor“ ist der kleinste, beste und billigste Miueralwasierapparat für den Hausgebrauch zur einfachen sofortigeuSelbstbereituug aller kohlensaurer Getraute. [4091 Adler-Drogerie, Seltersweg 39. 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IM 1904. 95 861 68 932 28002 35 52 126 64 97 209 19 306 31 54 59 70 519 651 11000] 58 701 82 862 76 94 927 48 29051 52 254 301 85 498 509 81 75 691 734 94 826 48 84 92 923 [100] 40 58 61 8006) 102 82 92 [100] 275 81 385 424 511 635 58 79 86 819 24 49 913 02 66 78 93 31007 50 95 229 87 303 50 86 436 [100] 68 546 605 8 [100] 15 26 65 79 768 87 825 34 903 3 2034 113 [1001 29 304 58 88 574 640 97 720 864 71 97 946 49 93 96 33002 127 45 [200] 59 79 283 338 85 481 88 546 715 83 97 908 91 [100] 34043 47 127 47 51 288 52 73 323 43 551 694 726 97 98 810 24 59 89 90 958 85 89 92. „ 35009 14 37 61 62 83 108 9 25 54 90 256 87 90 96 362 449 559 669 779 808 34 35 72 77 98 965 82 150 00] 36153 285 58 302 39 56 405 603 17 722 829 76 99 957 59 3 7008 103 20 63 201 19 31 42 312 36 492 519 609 94 727 42 48 873 931 45 38139 46 68 77 213 20 96 99 410 40 580 747 67 73 802 80 948 39057 68 187 208 11 41 96 97 360 70 76 85 411 38 46 127 66 200 315 63 70 537 700 99 860 80 82 907 61 63 75 99 1001 14 42 45 55 60 [100] 158 98 257 87 334 54 56 71 99 573 719 86 838 98 962 67 2003 65 169 64 97 210 12 46 51 309 43 51 59 528 619 743 75 85 93 860 72 907 28 88 * 3019 26 97 115 83 266 326 49 402 18 505 "* 647 88 89 721 23 82 94 856 81 911 36 49 4045 65 250 99 340 49 78 450 535 36 91 95 604 6 656 85 719 59 65 [100] 808 53 54 82 937 60 90 5081 124 91 264 328 75 90 401 6 91 577 663 735 42 82 805 907 90 0031 44 71 93 [200] 130 47 258 68 345 61 618 85 792 836 42 98 7038 161 218 23 46 87 307 604 33 723 34 857 62 87 923 71 87 8025 69 184 88 216 20 60 89 346 98 450 81 95 523 626 717 49 51 73 94 869 931 58 9055 5 5000 6 68 83 180 223 41 85 344 511 _ 005 30 58 94 95 56015 87 127 217 63 322 93 436 77 [100] 91 702 32 866 [100] 928 73 98 57178 96 357 62 423 27 87 593 741 81 810 59 58017 108 222 95 98 357 98 448 71 97 549 667 754 886 [100] 56 93 59051 130 57 74 206 19 34 38 313 43 96 408 79 83 5o6 74 702 3 842 54 83 , 60064 189 229 69 86 98 358 68 77 588 608 42 51 729 31 84 87 850 71 94 931 78 51005 66 93 112 48 57 59 [100] 265 98 424 58 78 562 628 44 52 93 806 29 47 81 98 914 46 47 5 2062 133 69 71 268 322 75 467 529 80 97 605 19 71 737 61 76 87 820 905 6 |IOO] 80 53003 69 78 79 807 52 99 911 14 78 5 4031 i 71 ........ 665 718 58 79 890 938 53 97 „„ O1 60027 117 21 38 248 811 20 56 71 75 88 582 656 85 717 26 57 81 84 913 51 61029 105 50 53 55 61 80 84 278 87 464 94 538 89 92 95 600 32 60 735 852 96 979 87 62111 33 89 218 86 88 391 449 1100]72 73 83 89 500 97 99 625 57 68 746 52 56 77 95 802 931 85 63008 58 108 222 60 69 86 351 71 431 40 52 95 538 46 92 630 77 707 21 805 27 29 i 84.96 64232 350 418 30 68 57288 [100] 624 701 88 41 48 68 86 822 64 911 25 68 73 65044 54 90 111 43 217 76 383 72 76 85 441 63 556 628 740 82 808 47 87 89 956 66024 60 71 112 57 76 86 245 305 16 98 475 600 ] 100] 3 75 88 755 819 927 76 6 7055 167 91 268 72 358 400 [100] 2 22 570 655 743 808 984 68021 32 48 82 164 212 26 300 4 464 570 609 17 65 729 30 45 98 882 46 82 934 41 69015 97 442 604 18 [100] 98 600 838 66 89 922 77 70011 38 137 51 206 411 18 24 27 560 74 78 98 601 58 99 777 99 842 934 71 71050 190 231 96 447 513 82 [ 200] 686 810 32 "7 42 331 99 439 40 48 521 28 43 59 604 81 41 42 787 859 87 936.70i 74 .95 7 3089 109 37 64 70 227 34 68 345 49 415 [100] 29 74 64 84.511 13 767 832 62 923 24 58 74107 202 48 72 385 453 70 89 585 645 81 94 716 1. 882 °175OT61125 69 81"304 [1001 416 516 70 [100] 78 628 718 97 848 906 16 76006 [400)52 65 98 99 292 561 743 94 834 40 918 64 7 7040 57 9. 145 71 93 380 415 526 614 47 85 87 782 819 908 59 7b 80 97 78070HM 36 42 45 [100] 58 99 213 303 489 95 651 60 71 668 76 727 85 96 814 '79001 29 32 72 90 248 67 [1000] 74 89 308 48 479 95 509 34 54 6o0 7bd 85 !%0016 37 108 328 31 543 70 88 98 647 73 76 700 38 92 803 64 911 92 81028 38 66 105 7 8 39 250 78 91 315 41 437 596 620 761 67 910 56 82153 34-1 65 93 463 512 14 37 38 [20001 622 48 87 705 57 75 942 68 94 95 83007 79 96 120 207 21 42 517 25 40 58 69 622 709 19 86o 81 965 84009 11 68 129 41 51 59 66 90 204 47 482 97 534 85 81 94 668 /Ä 85153 59 200 53 85 564 99 605 23 63 862 68 900 86032 43 237 81 99 816 [400] 34 99 484 526 [100] 45 85 608 23 77 83 736 51 801 11 34 .35 51 938 47 74 8 7167 74 2Ö1 15 315 96 429 82 558 67 78 617 81 33 99 724 26 42 94 915 88052 69 91 148 386 445 80 82 522 32 611 08 724 81b 88 8 9000 19 47 167 278 802 82 446 55 506 10 87 58 66 663 94 744 81 12 HP. 8 HP. 12 HP. 60 HP. 3177 Unheimlich i sind alle Hautuuretnigkeiten u. Hautausschläge wie Milesier, Finnen, Flechten, Blütchen, Hautröte, GesichtSptckelrc. Daher gebrauche man nur Zteckeupserd- Teerjchwejel-Serfe von Beramann & Co., Radebeul mit echter Lchuhmarke: Steckenpferd. k St. 50 Psg. bei P. F. MöbS, August Noll, Drog. z. r. Kreuz. Q