w i n «Ute bie i , ■ 1%1 °^üis°nÄM Segen D^M qnM'L ‘ 15‘ März l90i ,oren' fmb bie ©enAj. ! ***** »5 ”niaoDa cum la^; ^'kürzlich b,M ftWe Don & HE Don den L nffUHg an bas ’6'. an ben 6etne^' •?J50, 2iel£r £ ^Sabe mit 5 uZ heutigen, von L Sammlung ber e rgjmrbe btm .■ 7ie innnahmci! c usgaben 39,14 A >.. lauft sich auf 244V; ?« Genossen fallt j. m abgeanbert, baf ts 10 bei einer hasifu-v "g p leisten He S bie Einzahlung u &tt erhöht Win bir>_- LOO SRt Einzahlung E - ! folgenben 8oq!^i ltat: EmmelÄk/ lorsitzenber, Chr. uter unb Sürgeimtiü: Usrat wurden gech 3- Erb-Ltangeyic) \ Niiolaus-LeMtu^ Göbelnrod, L A-" r, h- Zulauf-Hchui «einen VoitraM le Einrichtung eiten unb toi mj Sie nschastlichkA«. , bie W coe ter Schluß für recht »gen «§- ^ger^aufei Ms- eine Eingabe be- Ix^ew« unb Tih: D.Utz. K-f'e Du an mich gw^ tettorat über den M efler • herein, str Wünsche hege, ubmig. enerafleutnani 0. *• ■ 2. Division mchli, ttag in seiner Wote- n er sich eine W ^bensgeföhrilch^ Sammlung » »■ «L bii Um»«*»'1"'5 J ^r.--'■ SÄ MK- »«“ h» " *>: lÄÄS? i&sSS teidnng" außelslt In Dt* । hint*11 . ixt a»io-!s->°>Ä .tM'1“ *t -tbinbungt"- « — 1^' . t «n$ cuelloerE-^ tleuinoit 8,(p 31^' Leumani ^e'lü 3n 6 ber £ui>f; rantofiflhSöbet^ 1S4. Jahrgang brites Blatt Mittwoch 16. März 1904 L2 1 sicheres 1 Kehle Die Wormser Ztg. klagt darüber, daß in neuerer Zeit Mchin schon wacker vorgearbeitet worden sei auf den mtil.nalen Abrutsch, und das Mainzer Tageblatt schiebt die Khulld den verworrenen Parteiverhältnissen zu. In Nr. 72 Bedangt eS „auS der Mitte unserer sonst so interpellations- lustig.en Zweiten Kammer auch einmal die Anfrage an die Wische Negierung, welche Stellung ihr Vertreter im Bundes- iüte ,zu der Jesuitenfrage eingenommen hat^. Nun ist das ja mcht mehr nötig, und die Köln. VolkSztg. meint vergnügt, daß Ibie hessischen Abgeordneten gewiß keine Lust hätten, wem die Katholiken mobil zu machen; die Regierung ■iinb iooü allem der Großherzog wollten ,oon Katholiken- lirsie^ei nichts wißen". 17 Stimmen 6 , 8 , 2 , 1 1 , 1 , Gegen die Aufhebung des § 2 Württemberg Sachsen beiden Mecklenburg Sachsen-Weimar Sachsen-Meiningen Sachsen-Gotha Sachsen-Altenburg Anhalt Reich j. L. Reich ä. L. Lippe-Detmold Schaumburg-Lippe Für Aushebung stimmten: Preußen Bayern Baden Braunschweig Schwarzburg-Rudolstadt Schwarzburg-Sondershausen Watdeck Hamburg Bremen Lieber Oldenburgs Abstimmung (1 Stimme) ist nicht zu erfahren. 33 + 20 + 4 4-1 = 68 Stimmen. , I ernt Halse gehabt, wenn Groß Lielttenskin von hinten am ... Valitische Tagesschau. Die Abstimmung über § 2 des Jesuitengesctzes im Bundesrat. Immer mehr wird über die Abstimmung über § 2 des Jksuitengesehetz bekannt; im großen und ganzen sieht man ten it9 heute klar, wie die Abstimmung sich gestaltete. „Von berworragender Seite" stellt man dem „Rh. C." folgende ; Ülbfttimmungsliste zu: Der BundeSrat hat bekanntlich 58 Stimmen. Aus Stadt unii Land. Gießen, den 16. März 1904. ** Der hessische Bauernburid aufgelöst! Die am 18. März zu Friedberg tagende VertrauenSmänner- Versammlung deS Hessischen Bauernbundes beschloß unter dem Vorsitz und auf Antrag der Landtagsabgg. Hirsche! und Köhler-Langsdorf: „Angesichts des fruchtlosen und den Bauernstand schädigenden, nun bereits zehnjährigen Widerstreits der beiden bäuerlichen Berufs- und Standesvertretungen im Großherzogtum Hesten, des hessischen Bauernbundes und des Bundes der Landwirte, erklärt der hessischeBauernbund seine A u f!l ö s u-n g und fordert seine Mitglieder und alle seine Freunde auf: 1. Zur Wahrung ihrer allgemein-politischen Interesten den bestehenden Verbänden des Bundes der Landwirte im Grobherzogtum Hesten sofort und in möglichst großer Anzahl b e i- z u t r e t e n, oder in denjenigen Orten, wo solche Verbände noch nicht vorhanden sind, Ortsgruppen des Bundes der Landwirte zu begründen und zahlreiche Mitglieder für sie zu werben. 2. Zur Wahrung ihrer wirtschaftspolitischen Jnteresten ein Gleiches zu tun durch Eintritt in die bestehenden Bezug?-- und Absatzgenostenschästen der Haas-Darmstädtischen Richtung unter Anschluß derselben an die Hauptgenossenschakt der landwirtschaftlichen Bezugs- und Absatzqenossenschaften (Direktion: Hirsche! und Schiente, Aussichtsrat: Haas und Köhler) zu Friedberg. Die zur Zeit in Offenbach von den Landtagsabgg. Hirsche! und Köhler herausgegebene Bauernbundeszeitung „Deutsche Volksmacht" erscheint vom 1. April an zu Friedberg, und ist hiernach als ein Presse-Organ im Bunde der Landwirte zu betrachten: ebenso der von dem Abg. Hirsche! herausgegebene „Hessische Bauernkalender". Als dem durch vorstehende Beschlüste im Großherzogtum Hesten neu gestärkten Bunde der Landwirte zunächststehend ist die „Fraktion der Hessischen Volkspartei (Bauern- oündler)" im Hessischen Landtag zu betrachten. - Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse siel ein Gewinn von '50 000 Mk. auf Nr. 36114 (nach Offenbach), zwei Gewinne von je 6000 Mk auf Nr. 66257 75738, Gewinne von je 3000 Mk. auf Nr. 7254 14243 16179 23949 24386 25943 80719 82594 42588 44292 51550 62107 95084 98237. (Ohne Gewähr.) »L. - Benefiz des Herrn Achterberg. Freitag den 18. März gelangt al« Benefiz für den jugendlichen Helden und Liebhaber unserer Bühne, Herrn Fritz Achtvrberg, Otto Ernsts interessante deutsche Komödie in 4 Akten „Jugend von heute" zur einmaligen Aufführung. Herr Achterberg verläßt bekanntlich mit Saisonschluß unsere Bühne, und diese Vorstellung gibt dem talentvollen, in der jetzigen Spielzeit so viel beschäftigten Künstler Gelegenheit, in der Rolle des Hermann nochmals in einer größeren Aufgabe sich seinem zahlreichen Freunden zu präsentieren. * * Gin Jubiläum. Am 27. b. M. feiert der Vorsitzende der Zentrumsfraktiou des Landtages, Abg. Pennrich sein 25 jähriges Abgeordnetenjubiläum. Ununterbrochen vertritt er seit 1879 Bingen in der zweiten Kammer. Er war jahrzehntelang Verleger des Zentrnms- organs Binger Anz., das vor einiger Zeit in den Besitz — Laut Beschluß einer allgemeinen Skudentenver- f bin in tun g anderTechnischenHochschulezu Berlin i'iflt fjeeute folgende telegraphische Kundgebung abgesandt titunbent: 1 Sir. Magnifizenz dem Rektor der Karl-Ferdin ands-Uni- OirrfitMt Herrn Professor Rahl. Deutsche Kommilitonen in Prag ! Ihr mutiges und misohilossenes- Auftreten in dem Kampfe für das Dentsch- iinn und in der Verteidigung der ältesten deutschen Hoch- gegen die letzten chmachvollen Angriffe erfüllt'uns •alle mit innerer Genugtuung und freudigem Stolz. Halten — Tie kaiserlichen Kinder sollen, wie von der- slWsnen Seiten behauptet worden war, nicht geimpft " wbem sein. Tie „Zeitschrift für ärztliche Fortbildung" t:M nun ein Schreiben des Generalstabsarztes der Armee Shcf. v. Leutholdt und des Geh. Medizinalrats Dr. Zunker ci®, welche besagen, daß den Bestimmungen deS Gesetzes i i#K die Impfung mit Schutzpocken entsprechend die Prinzen 6Mfne und die Prinzessin Tochter des Kaiser« mit Erfolg VMimiert und nach oen Bestimmungen desselben Gesetzes rtämniert sind. 20 Stimmen Es enthielten sich der Abstimmung: Hessen 3 Stimmen Lübeck 1 , Cie auch ferner mutig aus in den schweren Kämpfen, die dem Deutschtum in den Ostmarken noch bevorstehen, und die ganze deutsche Studentenschaft wird sich eins fühlen mit Ihnen. Treudeutsch^n Gruß! Die Studentenschaft der Technischen Hochschule zu Berlin. An den Rektor der Wiener Universität ist eine gleichs- lautende Depesche abgegangen. Köln, 15. März. In Bestätigung der Meldung der „Agence Havas" über das Verschwinden des Berichterstatters der „Köln. Ztg." in Tanger, Dr. Genthe, telegraphiert der Berichterstatter der „Köln. Ztg." seinem Blatte: Ein besonderer Bote, der aus Fez am 9. März abging, meldet, daß Dr. Genthe seit dem 8. März von hier verschwunden sei. Die angestellten Nachforschungen nach seinem Verbleib hatten bis zum Abgang des Boten keinen Erfolg gehabt. Die „Köln. Ztg." bemerkt zu dieser Meldung: „Ta der Bote schon am Tage nach dem Verschwinden abging, und da es in Marokko nicht zu den Seltenheiten gehört, daß Europäer von Berbern, die sich der Regicr- ungsgewalt des Sultans entziehen, abgefangen werden (dies Schicksal betraf vor noch nicht langer Zeit den Berichterstatter der „Times"), so geben wir die Hoffnung nicht auf, daß Genthe noch lebt." Magdeburg, 15. März. Die Postbeamten wurden heute durch amtliche Verfügung gezwungen, aus dem Konsumverein auszutreten. München, 15. März. Prinz Ludwig von Bayern empfing heute in außerordentlicher Audienz den preußischen Gesandten Grafen v. Pourtales, welcher ein heute hier eingetroffenes Handschreiben Kaiser Wilhelms überrichte. Dem Vernehmen na chbetrifft das Schreiben die Gründung des unter dem Protektorate des Prinzen stehenden Museums für Meisterwerke der Natur- wissenschaften und Technik. Ausland. London, 15. Mäi°z. Im Unterhause erlitt die Regierung Beute eine Rieoerlage, indem ein Antrag des Iren Redmond auf Abstrich von Forderungen für Unterrichtszwecke in. Jrlanv mit 141 gegen 131 Stimmen angenommen wurde. Tie Verkündigung des Ergebnisses wurde von den Oppositionellen mit anhaltendem Jubel uno lauten Rufen, die den Rücktritt des Kabinetts forderten, ausgenommen. Wlutley (liberal) fragte, wie viele Niederlagen die Regierung erleiden solle, ehe sie zurücktrete. Sofia, 15. Mäi^. Die Negierung kündigte mit dem 13. März alle bestehenden Hande lsverträge. des Redakteurs Steinhäuser überging und von da ab als täglich erscheinendes Blatt den Namen Mittelrh. Volksztg. annahm. Im Stadtverordnetenkollegium in Bingen ist Mg. Pennrich der Führer der Zentrumsfraktion, die feit den letzten Crgänzungswahlen dort die Minderheit ausmacht. • • Das Infanterie-Regiment „Kaiser Wilhelm" hält seit Montag im Gelände bei Kinzenbach, Rodheim, Atzbach Scharfschießen ab. • • Ständchen. Der unter der Leitung des Lehrern L. Becker stehende „Gesangverein Heiterkeit" beehrte seinen ersten Präsidenten, Dachdeckermeister Ennl Noll, am Montag abend mit einem Ständchen zu seinem 50. Geburtstag. Sehr viele Zuschauer hatten sich eingefunden. ** Auf der 1. Hess. Landes-Geflügel- und Vogel-Ausstellung zu Offenbach a. M. unter dem Protektorat Sr. K. H. des Großherzogs erhielten folgende Mitglieder des Gießener Geflügelzucht-Vereins Preise: S. Jochem für Emdener Gänse. Schuldiener Becker für toeijje Whandottes und gelbe Italiener. Joh. Schäfer III. für silberhats. Italiener und Hamburger Silbersprenkel. Au^. Felsing für rebhuhnfarbige Italiener. Ludwig Hanau für weiße Whandottes und weiße Italiener. Konr. Rübsamen für Rouen-Enten, rebhf. Italiener und Emdener Gänse. Milh. Mayer für Minorka. Th. Schwieder für Pfautauben und Perrückentauben. Julius Stoyr für rebhf. Italiener. Gg. Schäfer für schwarze Spanier. Restaurateur Seipp für gelbe Italiener. Ferner erhielt der Verein selbst Preise für Kollektionen von rebhf. Italienern, schw. Minorkas unb1 weißen Whandottes von der Vereinszuchtstation auf der Hardt. r. Allertshausen, 12. Mürz. Bei der heutigen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Hillgärtner einstimmig mit 41 Stimmen wieder gewählt. Er waltete seines Amtes bereits 19 Jahre. rm. Burg-Gr äsen rode, 15. März. Gestern fanden hier wieder umfassende Vernehmungen statt. Es handelt sich immer noch um „Ausläufe^ der früheren Wahlexzesse ; nun schieint gegen mehrere der Beteiligten ein Meineiosverfahren eingeleitet zu sein. Landgerichtsrat Sandmann aus Gießen nahm als Untersuchungsrichter eine genaue Ortsbcsichtigung vor; der Großh. Oberstaatsanwalt Theobald von Gießen war gleichzeitig anwesend, um auch nachher selbst noch einige Erhebungen anzustellen. Eine ganze Reihe von Zeugen wurde vernommen, doch wird die Durchiführung des Verfahrens noch mehrfach die Anwesenheit der Behörden erforderlich machen. Um 3 Uhr nachmittags wurden die Vernehmungen, die bereits um 1/210 Uhr begonnen hatten, abgebrochen. Worms, 14. März. Tie „Wormser Ztg." schreibt: Dm. älteste Sohn unseres früheren Oberbürgermeisters Küchler, Walter Küchler, ist kurz vor Ausbruch der Unruhen in Deutsch-Südwestafrika eingetroffen, um dort auf einer Farm tätig zu sein. Zweifellos ist er schon auf seinem Marsche nach dem Innern von den Unruhen überrascht worden. Seither lebten seine Aw- gehörigen in Tarmstadt in größter Sorge um ihn, da sie vom Augenblick seiner Landung an überhaupt noch keine Nachrichten über sein Befinden und seinen Aufenthaltsort erhalten hatten. Nun ist endlich die langersehnte telegraphische Mitteilung bei Frau Küchler eingetroffen, daß er und der Verwalter der Farm leben. Man nimmt an, daß sie in Grootfontein eingeschlossen sind. Hoffen wir, daß unser junger Landsmann diesen stürmischen Anfang seines Aufenthaltes in der Kolonie glücklich übersteht. Walter Küchler war vor einiger Zeit schon einmal nach Südwest» asrika ausgezogen; er kam aber nicht bis zu seinem Reiseziel, denn an der afrikanischen Küste scheiterte das Schiff, aus dem er sich befand, und seine ganze Ausrüstung ging verloren, er rettete nur das nackte Leben. Frankfurt, 15. März. Ter ,/Äen.-Anz." teilt mit, daß vor der Mordtat an Lichtenstein Groß zu Stas- forft, wie das Verhör des Stafsorst ergeben, geäußert habe, „wenn -es bei Lichtenstein nicht gelinge, dann habe er noch eine zweite Sache im Auge, die Ermordung und Beraubung eines wohlhabenden Fräuleins in der Palmengartsnstraße. Stafsorst hat den Strick, Groß den Zweikilogewichtstein gekauft. Als sie Freitags da? Lichtensteinsche Lokal betraten, kam ihnen Lichtenstein entgegen. Er ging ihnen voraus ins Klavierlager. Ihm folgte Stafsorst, als letzter kam Groß. Er trug einen geladenen Revolver rn dec Hand und zeigte ihn Stafsorst angeblich mit den Worten: „Wenn Tn jetzt nicht zuschlägst ckcKeße ich T-ich nieder." Stafsorst t)erlebte daraus dem Lichtenswin einen Schlag mit dem Gewichtstein auf den Hinterkvpf. Lichtenstein stieß einen Schrei aus, drehte sich blitzschnell um und faßte Stafsorst am Halse. Stafsorst sagte, nach dem G-A, Lichtzenftein würde ihn bös zugerichtet haben, denn er habe ihn kräftig < ~ ~ nicht in diesem Moment Groß &_____,_____ Talse gepackt, gewürgt unb zu Boden gerissen hätte, der linken Hand drückte Groß dem Lichtenstein die zusammen und schnürte ihm mit der rechten den Strick um den Hals. Tann gab Staffsrst dem Groß den Ga- wicht stein, der dem Lichtenst^n so lange auf den Kopf schlug, bis er sich nicht mehr regte. Groß drehte die Leiche um und nahm ihr die Schlüssel aus der Tasche. Er eilte ins Bureau imb kehrte nach wenigen Minuten zurück; er hatte nur 800 Mark gefunden. Vaide wuschen sich dann in dem töureau Lichtensteins unb besahen sich daraus in dem Spiegel, den sie auf! Sosa gesteM galtet. Dann eilten sie hinaus durch die hintere Tür. Frankfurt a. VL, 15. März. Auf dam hiosigen Terrain gegenüber der nordöstlichen Ecke des Hauptbahn- Hoses toirb ein neues Schauspielhaus errichtet werden, das schon im Herbst nächsten Jahres unter dem Namen Lessing-Theater eröffnet werden soll. Tie Leitung des Nr. <»4 kilchetul täglich außer Sonntags. tem Gießener Anzeiger «erden un Wechsel mit d 'N krsfischen Landwirt -»iehener Familien- IllSlter viermal in der Woche beigelegl. fioiattonöbrucl u. Ver» |nq der Brüh l'ichen Lm vers.-Buch-u. Stein- fcruderet. R. Lange, ttehathon, ErvedNion und Druckerei: Schulstratze 7. Slbrefic für Deveichen: Anzeiger Gießen. »-rmiorrchanichloßAr 51. Drulsches Reich. Berlin, 15. März. Man meldet aus Biao: IN der von Vigo gingen der „König Mert" und „Friedrich gart"' vor der Stadt, die sich an den Bergen hinauf amphi- D?^tralisch aufbaut und von zwei starken Forts überragt l-iirt), vor Anker. Die im Hafen liegenden Schiffe, auch &e königliche Pacht „Giralda" hatten über die Topven ge- pl:ng t. Ter deutsche Konsul unb der spanische General- ftirtitin meldeten sich beim Kaiser an Bord des „König 8(ö?rt". Den Salut, den der Kreuzer „Friedrich Karl" ab- Ml"en hatte, erwiderten der spanische Kreuzer „Pelayo Md die beiden Forts. Bald nach Ankunft begab sich der ftiier an Bord des Kreuzers „Friedrich 5karl". Um 4 Uhr 31'öin. traf der König von Spanien in Vigo ein. Dr .König fuhr mit Eskorte durch bie Spalier bilbenben Snip'öen zur Kirche unb bann nach bem Hafen und begab K ?dim Besuche des Kaisers an Bord des Kreuzers „Fried- •ttö Karl". Alle Häuser der Stadt haben geflaggt. Die : Silfcne sind mit Fahnentuch behangen, die Läden sind ge- ' (duffen. — Am 26. März dürste in Neapel, wo Kaiser ! Mh elm auf seiner Mittelmeerreise zwei Tage vorher ein- :toi'ft,. eine Begegnung zwischen dem Kaiser unb dem Köln c von Italien ftattfinben. Der Reichskanzler Graf ^N.!iow kommt mit Familie für einige Zeit nach San • ich in o zum Besuch bei der Baronin Löwenstein. Der Kaiser jlptob wahrscheinlich bort ein kehren. — Der Kaiser hat neuerdings ein Gedenkb'latt erittworfen, das für die Hinterbliebenen derjenigen e^chtruppen-Angehörigen besttmmt ist, welche während des (:atjtn roärtigen Herero-Aufstandes in T e ut sch-Süd west- oifrifa ben Heldentod gestorben sind. Gieheim Anzeiger W General-Anzeiger v den pollt und allgern. Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW V U zeigenteil: HanS Beck. 33 Stimmen waren: 4 Stimmen 3 1 1 1 1 1 , 1 , 1 , 1 , 1 -\ des sich bebe, bet <1 +8,8 +3,2 -0,3 . 101.70 . 89.50 . 101.80 . 89.75 . 100.40 ‘ 101'45 100.50 . 99.65 . 101.70 . 58.80 . 58.30 126*00 4220 43 05 Oest. Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Gus; . Oberhoasen . . < 4% Oosterr. Goldrente 4' R% Oesterr. Ailbrrrente 4% Ungar. Goldrente . . 4*>/ Italien. Rente . . 4',% Porhtcie®<>r . . Ba/ Portugieflen. . . . C. Türken . . . Türkenloee .... 4°/o Grieeh Monopo’.-Anl. 4* .% SnsHPro X rgnnt'nP' vermischte*. • Berlin, 16. März. Ein zweimonatiges Kind de§ Zigarrenhändlers Wendland, das von der Mutter in einem Wasch korb in die Nähe der Kochmaschine gestellt worden war, ist, da die Betten durch herausgefallene Funken in Brand gesetzt wurden, verbrannt. • Posen, 15. März. AuS Schrimm meldet die „Pos. Ztg.^: Beim Brande eine? Familienhauscs auf dem Nitter- gute Psarski rettete eine Arbeiterfrau ihre vier Kinder aus den Flammen. Als sie noch das fünfte retten wollte, stürzte das brennende Dach herab und begrub die E. N. NE. Ä)ieteorologische 9^eohl n g e n etwa mit einer kleinen Aufzahlung Theaterfreunde. Gesetzes meist nach den Ausschußanträgen angenonunen. Bei einigen davon wurde die Abstimmung ausgesetzt. Schluß der Sitzung 1 Uhr 15 Min. Nächste Sitzung morgen 9 Uhr. — Abg. Noack und Genoßen stellen folgende Anfrage an die Regierung: Nach den von der Preße gemachten Mitteilungen soll bei der Abstimmung im Bundesrat über die Aufhebung des Absatzes 2 87 n( . 98.2?. . 1059C . 20? A 184.5t . 135 öl 148 (X ' 152« , 137.2.’ 143( 193 5( . 227« j89 4( ’ 192.6< 8<>/n Mexikaner 4*/// Chinesen Rlretric. ackert . Nordd Lloyd . . Kredit« ktien Diakonto-Kommandit. Darmstadter Bank Dreedf-ner Bank . . Bor inor Randeleces. Oeeterr. Staatabahn . Lombarden . . • GoUhar ‘bahn . . . Laura*. iHte .... Borhnm..... Harp«*ner Tendenz: rnbfg;. Frau samt Kind. • Merseburg, 15. März. Wie der „Merseb. Korr." hört, ist gegen die Beteiligten an einem Duell, das Anfang Februar m der Fasanerie zwischen zwei hiesigen Reserve- Offizieren zum Austrag gebracht worden ist, ein Verfahren beim Kriegsgericht der 6. Division in Halle eingeleitet. * München, 15. März. Bürgermeister v. Borscht teilte in der Magistratssitzung mit, daß die Eheleute Grestjean, ; sowie deren Tochter, der Stadt München ihr gesamtes , Vermö gen von nahezu einer halben Million Mk. in , Form einer Stiftung zu gewiesen haben. • Krakau, 15. März. Infolge einer abfälligen Kritik über das moralische Verhalten der hiesigen Gymnasial -Jugend veranstaltete die letztere große Demonstrationen vor dem NedaktionSlokal des „Wick Novi." Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen den Demonstranten und der Polizei, wobei zwei Gymnasiasten so schwer verwundet wurden, daß sie ins Spital gebracht werden mußten. 5 Schüler wurden verhaftet. * Konstantinopel, 15. März. Da in Alexandrien ein Pestfall mit tätlichem AuSgange vorgekommen ist, ordnete der Sanitätsrat die ärztliche Untersuchung, die Desinfizierung der Schiffe und die Vertilgung der Ratten auf denselben an. • 200 000 Mark Schulden. Eine Versammlung der Gläubiger des aus dem Leben geschiedenen Elichöfabri- kanten Karl Beseke in Berlin hat stattgcsunden. ES waren etwa 15 Herren erschienen, fast durchgängig höhere Offiziere, Oberste, Majors re., die durch die unlauteren Manipulationen Besekes um ihre gesaniten Ersparnisse gebracht worden sind. Im ganzen sind 200000 Mark von Beseke als „Geschäftsanteile" im Laufe von zwei Jahren — so lange besteht das kartographische Bureau als Gesellschaft mit beschränkter Haftung — vereinnahmt und von ihm auch für private Zwecke verausgabt worden. Es wurde mitgeteilt, daß Beseke oder dessen Schwester acht Patente im Werte von 130 000 Mark seinerzeit in die Gesellschaft als Einlage hineingegeben habe, und daß nach der Einlegung dieser imaginären Zahlung diese angeblich so wertvollen Patente niemals von B. für das kartographische Bureau verwendet worden sind. B. hat seinen Teilnehmern, die dem Kameraden blindlings vertrauten, den garantierten Gewinn mit zehn Prozent vierteljährlich prompt ausgezahlt; er ermöglichte dies da- durch, daß er die Summe von stets neu zufließenden Anteilen entnahm. Ter P r i v a t g e b r a u ch des Selbstmörders wurde auf 30000 Mark pro Jahr acfck-ätzt; den Rest der Kapitalien hat B. zur Zahlung alter SckMden ver- wandt. Die meisten der militärischen G äub-grr verlieren ihre gesamten Kapitalien, für die. da si? zumeist ältere Herren sind, der Verlust doppelt schauer ist. Bon der Anmeldung des Konkurses wird Abstand genommen werden, da im ganzen nur jirfa 2000 Mark Aktiva vorhanden Abgeordnete Einladungen erhalten haben. Berlin, 16. März. Der Zusammenbruch bei Bankhauses Brendel u. Co. beschäftigte eine Gläubiger- Versammlung. Es war ein trauriges Bild, das Justizra! Kempner, der Nachlaßpfleger des verstorbenen Negierungsrat- Dr. Hugo Brendel, über die Verhältniße des Bankhauses ben Gläubigern entwarf. Der Zustand der Bücher sei himmelschreiend, so drückte sich Kempner aus. Nach den vorläufigen Ermittelungen fehlt eine Depots«mme von mehr als 2,400,000 M a r k. Dieser Summe stehen allerdings nominelle hohe Forderungen der Firma gegenüber, die aber uneinbringbar sind. Die Versammlung ging aus- einander, ohne einen Beschluß zu faßen. Charlottenburg, 16. März. Hier ist ähnlich wr vor einiger Zeit in Darmstadt nach dem Genüsse von Konserven und Lungen-Hachö die aus vier Kopsen bestehende Familie und da§ Dienstmädchen eines Kohlenhändlers schwer erkrankt. Oels i. Schl., 16. März. In Jackschönau ermordete der Knecht Zichlinski den Gutsbesitzer St räche, als er von diesem bei einem Einbruch ertappt wurde, durch Hammerschläge und verletzte die Frau des Gutsbesitzers lebensgefährlich durch Messerstiche, Dann raubte er 25 Mk. Er wurde verhaftet und in das GerichtsqefängniS eingeliefert. London, 16. März. „Daily Telegraph" meldet an, Tsck.ifu: Nach russischen Meldungen wurden 18 j a p a m s rti e Spione am 13. März im Dorse Havanglin bei Port Arklmr gefangen genommen, wo sie während des Bombardements vom 10. März von der japanischen Flotte an i.anb gegangen waren. Tie norwegischen Dampfer „Serrstad" und „Ärgo", die seit dem Beginn der FeindseUgkecken m Porr Arthur zurückgehalten wurden, sind am 14. Marz ausgelaufen. Lille, 16. März. Ans Anlaß eines Konzertes de- tschechischen Violi n-Virtuose n Kubelik kam es zu anti-tschechischen Demonstrationen, sodaß daSKon- zert abgebrochen werden mußte. Vor dem Hotel, wo Kubelik abfiieg, veranstalteten die Demonstranten eine Katzenmusik. Vigo, 15. März. Nachdem der Kaiser auf fern Kreuzer „Friedrich Karl" den König von Spanien em- pfangen hatte, erwiderte er denBesuch aus der Yacht „Giralda". Abends fand ein Diner auf dem Dampfei ,,König Albert" statt. Der Kaiser empfing den König, welcher die Uniform seines preußischen Infanterie-Regiments Nr. 66 trug, am Fallreep. Bei der Tafel saßen die Monarchen einander gegenüber. Rechts vom Kaiser saßen zunächst der Marineminister Fernandiz rc., links der Minister der öffent- lichen Arbeiten, Alen de Salazar rc. Die Yacht des Königs, die anderen Schiffe, die Stadt und die Forts hatten illu- miniert. Am Ufer wurde ein Feuerwerk abgebrannt. Ter Kaiser wechselte mit der Königinmutter Maria 1 Christine herzliche Telegramme. Wiener Neustadt, 16. März. In der ganzen um. gebung herrscht starker Frost. Es schneit so stark, dah . man nur wenige Schritte weit sehen kann. Dabei gehen > schwere Gewitter nieder. Reichen berg i. B., 16. März. Hier fanden qM- Straßen-Dem onstrationen gegen die Prager tschechischen Ausschreitungen statt. Da die Polizei ohnmächtig war, mußte Militär einschreiten. Athen, 15. März. Infolge eines durch eines IS- 1 raeliten begangenen Raubmordes schleuderte die Meng Steine gegen die Wohnung desselben. Die israelitischen Geschäfte sind geschlossen. Starke Truppenabteilungen bewachen das Judenviertel. . Johannesburg, 15. Marz. Heute morgen drangen ■ bewaffnete Banditen in die Zwergstelle der Nan nalbanr in Tenper. Der Direktor der Ban wurde durch einen Flintenschuß schwer verwunder. Einbrecher raubten etwa tausend Pfund. Harpener Berabau Tendenz: Schwächer. Theaters, dessen Spielplan sich auf das wodeune Schau» und Lustspiel beschränken soll, wird Direktor Otto Neumann- Loser vom Berliner Lessing-Theatcr übernehmen. Als dessen Stellvertreter wird ein geborener Frankfurter, Otto Ploecker- Eckardt- fungieren. Zum Dau des Theaters, das auf 1000 Zuschauer berechnet ist, hat sich ein Konsortium hiesiger und auswärtiger Kapitalisten gebildet. Homburg, 15. März. Herzog Victor von Ratibor, der Vorsitzende de? Deutschen Automobil-Klubs, trifft am 18. ds. Mts. in Begleitung der Herren deS Vorstandes hier ein', um die für das Gordon Bennett-Rennen gc- troffenen Maßnahmen zu besichtigen, u. a. das auf dem Saalburgkastell aufgestellte Modell zu der Kaisertribüne, die auf beiden Seiten der Chaussee in einer Länge von je 100 Meter erbaut werden soll. Zwei weitere Tribünen sollen außerdem errichtet werden. Zur Spalierbildung aus der Rennstrecke sind 1200 Soldaten bestimmt, deren jeder 2 Mk., Unteroffiziere 3 Mk. für den einen Tag erhalten. Der Preis für den 'Tribünenplatz ist auf 50 Mk. festgefetzt. Herborn, 15. März. Der Bahnhof Herborn ist Endstation für die Nebenbahn von Niederwalgern und demnächst auch für die noch im Bau begriffene Nebenbahn von Westerburg. Die Zahl der auf der Hauptbahn verkehrenden Züge hat sich auf 65 gesteigert. Hierzu treten noch 8 Züge der Nebenbahn Niederwalgern, die in Herborn eiwigcii und beginnen, sowie nach Eröffnung der Nebenbahn nach Wcster- burg etwa 10 Züa-» Für diesen starken Verkehr reichen die vorhandenen Bahnhosanlagen nicht aus. Die Zahl der Schienengleise, die Bahnsteiganlagen, die W-artejale und sonstigen Sattionsräume bvdürfcn einer Erweiterung. Nach langen Vorarbeiten sind denn seit ungefähr einem ^ahre die Pläne zum Neubau des hiesigen Bahnhofs fertiggestellt worden. Danach gibt es große Veränderungen. Das alte Bahnhofgebäude soll ganz abgelegt werden und weiter südlich durch ein großes neues ersetzt werden; ebenso soll das Güterabfertigungsgebäude verlegt werden. Die Kosten der Erweiterung find zu 1012 000 Mk. veraistckstagt, wozu der Baufonds der Nebenbahn Herborw-Westerburg einen Pauschbeitrag von 90 000 Mk. leistet. Sicherem Vernehmen nach hat der Minister die Mäne zum Neubau des Bahnhofes definitiv genehmigt. Auch ist die erste Rate Geldmittel rn den neuen Eisenbahnetat ausgenommen. Infolge des Bahn- hofneubaues hat sich eine rege Bautätigkeit entwickelt, und es werden für Bauplätze bereits über 300 Mk. pro Rute bezahlt. „ . Kleine Mitteilungen aus Hessen iind den Nachbarstaaten. Der Begründer und Vorsitzende des „Deutschen Vereins abstinenter Eisenbahner", Eisenbahndirektor de Terra, scheidet zum 1. April au8 der Staatseisenbahnverwaltung, um sich zunächst ganz in den Dienst seiner gemeinnützigen Bestrebungen zu stellen. Seinen Wohnsitz gedenkt er nach Marburg zu verlegen. — In Lützellinden feierte das Ehepaar Fr. Engel das seltene Fest der goldnen Hochzeit. Durch den Vorsteher wurde den Jubilaren die voin Kaiser gestiftete Chejnbiläumsmedaille übergeben. find, während die Durchsührung des Konkurses .000 Mk. kosten würde. Geschäftsschulden sind im. ganzen bis jetzt In der Höhe von 7000 Mk. angemeldet. B. hat übrigens schon seit einiger Zeit sich mit Selbstmordgedanken getragen ; einem Gläubiger, der in den letzten Wochen ungestüm drängte, sck)wieb B. am vorigen Sonntag: „Gedulden Cie sich bis Dienstag früh, dann werden Sie wissen, woran Sie sind." — Ferner liegen auch Urkundenfälschungen vor. Die Gläubiger haben in ihrer ersten Beratung beschlofsen, vorläufig das Geschäft, das an sich lukrativ ist, weiter fortzusetzen. — Das Begräbnis der Familie Beseke sand auf dem Dreifaltigkeitskirchhose statt. Der Beerdigung wohnten wohl an tausend Personen bet. Die Familie wurde in ein gemeinsames Grab gebettet. Für die beiden Kadetten erschien eine aus 25 Kadetten bestehende Mordnung aus Groß-Lickierfelde unter Führung des Oberstleutnants Kiüels und eines Militä-prarrers. Änivfrsiiäts-'Nalfirichien. — Der außerordentliche Prolessor Rotbpleß ist als Nach- fofqer de« Prozessors Zittel zum ordentlichen Prozessor der Geologie und Paläontologie an der Universität M ü n ch e n und zmn Konservator der geologischen und paläontologischen Staatssaminlungen ernannt worden. — Der Professor an der Handelshochschule Dr. jur. et phil. Christian Eckert zu Köln ist gleichzeitig zu,n außerordentlichen Prokessor in der philosophischen Fakultät der Universität in Bonn ernaiint worden. Eckert ist 1874 zu Mainz geboren, absolvierte 1893 das Mainzer Gymnasium und studierte an den Universitäten München, Berlin und Gießen, 1896 bestand er das erste juristische Examen in Gießen. Als Gerichtsaccesist promovierte er 1897 er auf Grund einer Dissertation: „Der Fronbote im Mittelalter" in Gießen zum Dr. iuris, 1898 erlangte er in Berlin den Dr. phil. Seine philosophische Doktorarbeit: „Las Mainzer Schissergewerbe in den letzten drei Jahrhunderten des Kurstaates" erschien fn Scbmoller's Forschungen. 1900 wurde er Großherzogl. hessischer Gerichts-Assessor. Im Jaiiuar 1901 habilitierte er sich an der Berliner Universität. Oktober 1901 übernahm er den an der Handels-Hochschule zu Köln neuerriditeten -weiten Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre. — Privatdozent Herbert M e y° e r in Breslaii hat ben Ruf als ordentlicher Professor für deutsches Recht an die Universität Jena angenommen. hc. D i e F r e g u e,i z der d e u t s ch e n U n i v e r f i t a t e n. An den 21 Universitäten des Deutschen Reiches si,id im laufenden Wintersemester 36 901 Studierende immatrikuliert, gegen 37 535 im letzten Sommersemesler und 36 226 im Winter 1902 03. Rach der Höhe der Freglieiiz rangieren die einzelnen Universitäten wie folgt: Berlin mit 7503 (gegen 54^8 und 6654', München mit 4609 (4696 unb 4279), Leipzig ' mit 3772 (3605 und 3764), Bonn mit 2294 (2501 und 2234), Breslau mit 1770 (1779 unb- 2740), Halle mit 1753 (1748 und 1749), Tübingen mit 1387 (1506 und 1301), Göttingen mit 1370 (1446 unb 1333), Heibelbera mit 1359 (1671 unb 1352), Straßburg mit 1333 (1121 und 1191), Freiburg mit 1331 (1962 unb 1271), Würzburg mit 1283 (1300 unb 1306), Münster mit 1204 (1200 und 1143), Marburg mit 1154 (1286 unb 1096), Gießen mit 1071 (1092 unb 1018), Erlangen mit 982 (937 und 964), Königsberg mit 946 (946 und 977), Jena mit 816 841 und 647), Kiel mit 758 (1096 unb 914 , Grei'swalb nut 687 (795 unb 694) unb Rostock mit 519 <520 und 547). 1648 'gegen 1579 und 1506) studieren katholische Theologie, evangelische Theologie 2083 ।gegen 2197 und 2035). Auf die rechts- unb staats- wissenschaftlichen Fakultäten entfallen 1t 189 ©tubierenbe (gegen 10 800 unb 11 267). Die Zahl ber Mediziner bat bedeutend ab- genommen, sie beträgt 4937 (gegen 6212 unb 6306). Ferner studieren 7102 (gegen 6817 unb 8654) Philosophie, Philologie unb Geschichte, 5079 )gegen 5743 unb 5637), Mathematik unb Naturwissenschaften, 1858 (gegen 1721 unb 1738), Lanbwirtschaft, Kamera lia, Forstwissenschaft unb Geodäsie, 1524 (gegen 1378 unb 1250), Arzneimittellehre unb Zahnheilkuube, endlich 156 (gegen 169 unb 175) Tierheilkunde in Gießen. New Port, 15. März. Carnegie stiftete für die Errichtung eines College für Ingenieure, Techniker und Elektriker Dollar? 1,500,000. Schisssnachrichteii. Red Star Linie, Vertreter Earl RetterAnl- Der Postdampfer .Kroonland der Red ^tar Lmi werpen, ist laut Telegramm am 14. Marz wohldeh Port angefommen. 7 Ficht 1 Kirsc Lchelter nn: 219 47 1450 Zusammenluu (Sinniiiiibiuig des t Mhere Shisft FochviMasi-irutit Scholten, den j Vrojjt Hch 65 werten -es"! „u5 de» Wst» eiäiwe; 14 6ic 2 Su< Pcrttc Jllt d" 21 Ha* ---M 23. «Wlie,!rtS eto ***»» Dcrbftangcn: 9: Nuytuüppel m: Scheiter M tluiippel nn. »»■ lttcisig m: 710» Tlöäe m: ob iöu ^uic. imenfuii gang des iüubciu Tas n Tislri Nähere ülusfimi^ aus den Tislriktei Stämme: 2 Eich 1 Hain Wein W Gele billigen und gu Feiertage dielet iloch im „Kaisc Tischwcincn fin acker, Lppcnhci garten, Nünhci luig, Cltviller Nüdetzheimer $ ' uj'v. 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