'N LS o Die schlimmsten Befürchtungen über bie Erhebung ber Herero, bcs stärksten Volksstammcs in Deutsch-Lüdwest- asrila sinb eingetrosjen. Liese Bantu haben nicht nur Okahandja eingeschlossen, sondern sind auch mit Zerstörungen an bet Eisenbahn und dem Telegraphen vorgegangen. Zunüchst ist bie Stärke ber Aufständischen bas Wichtigste dabei; nach dem ersten Telegramme des Gouvernements waren es 2—300 Herero, die sich bewaffnet zusanrmenge- rottet hatten. Wenn sich biese Zahl nicht vermehrt hat, so kann die ^verfügbare Truppe nebst den Reserven sicher als genügend angesehen werden, um bie Aufständischen im Zaume zu halten. Ta nicht baran zu ztveifeln ist, jetzt vollständig Neuartige. Gesangs - Vorträge und Verschiedenes mehr helfen das Programm ergänzen. — Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben. Im Staatsoerlage ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zum Preis von 20 Pfg. zu beziehen: Die Verordnung und Anweisung, bctr. den Vollzug und die Ausführung des Gesetzes bete, die Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben vom 30. März 1903. )( Ettingshausen b. Lich, 15. Jan. Unter großer Beteiligung der ganzen Gemeinde und deS OrtsoorstandeS fand gestern die Beerdigung des Gemeinde-Einnehmers Georg Hahn statt. Der Verstorbene, welcher ein Alter von 73 Jahren erreichte, war nahezu 30 Jahre als Gemeinde- und Kirchenrechner tätig, er war ein gewissenhafter, treuer Beamter. )( Grünberg, 15. Jan. Gegenwärtig werden hier und auf den nahegelegenen Stationen die Absperrvorrichtungen für die Perronsperre angebracht; mit 1. Februar wird auf der ganzen Strecke Gießen-Fulda die Sperre eingeführt. R. B. Darmstadt, 15. Jan. Das hiesige Orpheum, das einzige Spezialitätentheater unserer Residenz, hat wegen Mangels an Besuch seine Pforten schließen müssen; über das Vermögen des umsichtigen, rastlos tätigen Inhabers ist das Konkursverfahren eröffnet worden. Die Hauptursache dieses traurigen Ausganges liegt aber weniger an bet Interesse- losigkeit des lebenslustigen Publikums an sich, das doch mit seiner starken Garnison, den vielen Beamten und den fast 2000 Studierenden der Technischen Hochschule nicht ganz gering sein kann, als viellnehr an der ungünstigen Lage des Etablissements im Osten vor ber Stadt. Bisher sind von den Behörden und dem Provinzialausschuß alle Gesuche um Konzessionie-rung einesVariötetheatersim Mittel- punkt der Stadt abgelehnt worden. Jetzt wird man hoffent- lich das Bedürfnis für ein solches nicht mehr bestreiten wollen. Frankfurt, 15. Jan. Der Kaiser von Rußland hat für diejenigen Fahr- und ßofomotiobeamten der preußisch-hessischen Verwaltung, die s. Z. seinen Hofzug von Darmstadt bis zur russischen Grenze gebracht haben, dreitausend Mark als Geschenk bewilligt. Diese Summe kommt in nächster Zeit zur Auszahlung. fcoflen. c _ Des eine scheint leider festzustehen, day man den erpen Anzeichen der Bewegung von feiten der Gouvernements nicht bie nötige Aufmerksamkeit geschenkt hat. Sonst hätte es doch kaum Vorkommen bürsen, daß durch den Aufstand ber Hereros bie Bahn- und Telegraphenverbindung zwischen Windhuk und Swakopmund völlig unterbrochen ist. In irgenb einem abgelegenen Winkel mag sich ein solcher Ausstand wohl unbemerkt vorbereiten unb plötzlich losbrechen, blieft an der Ei enöahnlinie und gewissermaßen unter den Augen ber deutschen Behörden sollte so etwas doch nicht Vorkommen dürfen. Wie weit bie sensationellen englischen Nachrichten über ben Aufstand ber Bondelzwarts den Ausstand der Hereros mit beeinflußt haben, darüber lassen sich ja in bei Heimat allerhand Betrachtungen anstellen, jedenfalls aber dürfen wir mit derartigen — eventuell vorhandenen — englischen Quertreibereien nickst bie mangelhafte Wachsamkeit ber deutschen Behörden entschuldigen wollen. Das wäre unehrlich gegen uns selbst gehandelt. lieber bie Hereros berichtet bie „Norod. Allg. Ztg. folgendermaßen: Tie beiden Orte, welche nach, den bisherigen Mitteilungen als Sammelplätze ber Herero zu betrachten find, Okahandja unb Otfofazu, liegen im Bezirke Windhuk nördlich von diesem Orte. Der Distriktsort Okahandja, Militärstation, ist Eisenbahnstation, 78 Kilometer von Winbhuk, 303 Kilometer von Swakopmund entfernt. Er liegt am rechten Ufer bes Schmelenshvop-Rivier in einer weiten Ebene 1330 Dieter über dem Meere. Im Osten bes Ortes steigt ber Kaiser Wilhelmsberg zu 1615 Meter Höhe auf, im Südosten ziehen sich bie Otjihavera- und Onjati- Bcrge gegen bas Auas-Gebirge bei Windhuk hm. Nach ben letzten bekannt gewordenen Angaben wohnten in Oka- handja 62 Europäer, etwa 900 Herero, je 100 Hottentotten unb Bergdamara. Otjasazu liegt etwa einen ^agemarsch östlich von Okahandja auf einer im Westen und ^uden von Bergen begrenzten Ebene in 1500 Meter Meercsyöhe an einem Nebenfluß des Swakop, dessen Quelle vom Januar bis Oktober fließt. Nach den letzten Angaben wohnten dort 11 Europäer und etwa 500 Herero und Ovambandjeru. An beiden Orten befinden sich Stationen ber Rheinischen Missionsgesellschast, bereu Gemeindemitglieberzaht für Okahandja auf 1150 (1903), für Otjasazu auf 489 (1902) ange- geben wurde. Zwischen Schule und Kcms lauem auf bie Kleinen tausend Gefahren. Tie schlimmste« Gefahren aber bietet ber Schulweg am frühen Morgen, weil bie Kinder sich da am ehesten erfüllen unb Keime zu ernsten Krankheuen legen. Wollen sie als kluge imb vorsorgenbe Mutier Ihre Klemen davor bewahren, bann geben Sie ihnen regelmäßig ein paar Sodcncr Miueralpastillcn von mu auf den Weg. Die beugen Erkältungskrankheiten wirksam vor unb leisten brillante Tienste, wenn Erkältungen bereits einaetreten sind. In allen Apotheken, Trogen- unb Mineralwasser- Hailblmlgen^VäPfg^verSchachtel^zu^habeiu^^ Aus Slutt unb Laub. Gießen, ben 16. Januar 1904. •* Feier bes Tages von Briare. Vor der Feier im Offtzierkasino, von ber wir berichteten, begaben sich, wie wir noch nachtragen wollen, ber Oberst unb Regimentskommandeur mit 2 Offizieren auf den Friedhof, um sämtliche Gräber unb bas Kriegerdenkmal mit frischen Kränzen zu chmücken. ** Sanitätskolonne. Nach Beendigung des Aus- Aas Hute öncht sich immer Z3aim, — langsam, wenn man es durch sich allein wirken läßt, schneller, wenn man schlicht unb sachlich darauf hinweist. Daher ist eS eigentlich bie Pflicht eines jeben Menschenfreundes, das Gute, das er einmal als solches erkannt unb erprobt hat, auch anberen nach Kräften mitzuteilen. So sollte zum Beispiel jeder, der den Wert unb bie Güte von Kathreiners Malzkaffee an sich unb ben Seinen erfahren, seine Freunde und Bekannteaufdiesesgef und e, wohlschmeckende Getränk aufmerksam machen. Er verhilft damit denen, bie seinen Rat befolgen, zu zwei wertvollen Gütern — Ge- sunbheit unb Zufriedenheit. Keer unO Iioile. Berlin, 15. Jan. Der .Börsenkourier" erfährt auf Grund zuverlässiger Informationen versichern zu können, baß die Meldung von einem bevorstehenden Rücktritt des Chefs bes Militärkabinets General v. Hülsen-Häseler voll» ständig aus ber Luft gegriffen sei. München, 15. Jan. Reichsrat Graf Moy brachte in der Kammer der Reichsräte einen Antrag ein, ber Staatsregierung zur Erwägung zu geben, ob nicht im Inter- eise bes religiösen und potitifcyen Friedens eine Aender- ung des dem Landtag vorgeiegten Entwurfes eines Land- taaswahlgejetzes dal)in vorzunehmen sei, daß das Wahlrecht der Geistlich en betber Konfessionen auä» ge s chlo s s en ober beschränkt werde. lanische Staats,oirn erlebt. Ter Greis ist geiftig noch recht frisch und auch lörperlich noch rüstig — Ter frühere Reich sgerichtsprasid ent Exe. Oehlschläger ist gestern abenb hier gestorben. Er mar geboren 1831 als Sohn eines ostpreußisck-en Rittergutsbesitzers und studierte in Königsberg Er ward dort fräter erster Staatsanwalt. 1874 wurde er als vortragender Rat zur Borberettung ber Justizgefetze ins Ministerium berufen. 1879 erfolgte seine Ernennung zum Generalaubiteur und Wirkt. Geh. Ober-Justizrat, 1885 wurde er Präsident des Kammergerichts und 1888 von Kaiser Friedrich in ben Adelftand erhoben. 1889 trat er als Staatssekretär des Reichsjustizamts in den Reichsdienst. 1891 übernahm er das Präsidium des Reichsgerichts, bas er bis etwa ein Jahr vor seinem Tode inne hatte. — Ter ,/Jiat. Korr." zufolge soll bet der Reform der Strafprozeßorbnung vom Reichstag auch be- ,anderer Mert gelegt werden auf die Prüfung der Frage, wie weit das Maß mancher Strafen mit den fortgeschrittenen sozialpolitischen Anschauungen im Einklang steht. . Posen, 15. Jan. Ten hiesigen polnischen Gymnasiasten wurde unter Androhung strenger Strafen der Besuch der jeden Sonntag stattsindend-en polnischen populärwissenschaftlichen Vorträge verboten. . , J ' J Ma A bildungskursus unserer Sanitätskolonne soll eine Vorstellung derselben am Sonntag nachmittag 3 tthr in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Westanlage, siattfinben. •• Promenabenkonzert findet morgen Sonntag 12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Spielplan statt: 1. Ouvertüre „Hans Sachs" von Lortzing, 2. Meditation von Bach. 3. „Mein Traum!" Walzer von Waldteufel, 4. „Erinnerung an Tannhäuser" von Hamm. — Im Phtlo - ophenwald findet Sonntag nachmittag von 4 Uhr an Konzert unserer Negimentsmusik statt. ** Die Gemälde-Ausstellung am Brand hat diese Woche wiederum eine Aenderung erfahren, indem zu der seit acht Tagen ausgestellten Kollektion Hans Batuschet' weitere 65 Gemälde neu yinzugekommen smd, wodurch die Ausstellung eine Fülle guter Werke aufzuweifen twxt. Nächsten Donnerstag wirb aber schon em E dieser spiitber der Ausstellung entnommen und eine große Anzahl Bilder der Ausstellung zugeführt. Tie tat Dezember in Aussicht gestellte KoUettion von Martm Brandenburg- Berlin wird vertragsmäßig mm im Februar von Wiesbaden aus hier zur Ausstellung gelangen. Ferner ist noch mit ber Verbindung historischer Kunst in Berlin eme Vereinbarung getroffen worden die dahin geht, daß in nächster Beit ab und zu gute unb wertvolle Gemälde hier aut 14 Tage zu sehen sein sollen, was in hiesigen Ltanst- treisen gewiß großen Beifall finden wird. . Das Kaiserpanorama fuhrt uns diese Woche an die Seebäder „Helgoland- unb „Heringsdorf" mit bem interessanten 2cben unb Treiben am Strande unb im Nasser. Daran anschließend gibt es Ansichten von Wiesbaden Wildbad-Gastein, Kissingen, Rhemsall bei Schaffhausen Schloß Laufen, Bern, Interlaken und Genf m naturgetreuer Plastik. Dieses reichhaltige Programm wwd sicher eine besondere Anziehungskraft ausübcn. " GeriiHardt'scher Zither- und Mandolinen- ch o r. Freunden volkstümlicher Musikpflege wird es gewiß von Jnlereffe sein, die Leistungen des noch jungen, aber tätigen Vereins in dem Konzert am heutigen Samstag kennen -u lernen; schon die Zusammenstellung der Instrument ui den verschiedenen Choriätzen bietet manches bis Die yeuLige Kummer umfaßt 18 Seiten. Der Kereroaujstanb in AeuLsch-SüdweftafriLa. daß die von dem Magistrat erwähnte Benennung eines meiner Schiffe nach der Reichshauptftadt von der Berliner Bevölkerung so freundlich ausgenommen ist. Ich ersehe daraus zugleich, daß das Verständnis für die Bedeutung meiner Marine und die Einsicht ber Notwendigkeit, die vaterländischen Interessen durch eine st-a r k e Flotte zu schützen, auch im Binnenlande in immer weitere Kreise bringen. Neues Palais. Wilhelm." — Ter Kaiser hat bem ältesten Manne des Dorfes Winkel im Sundgau im Elsaß, Joses Fröhlü, der am 12. Januar 100 Jahre alt geivorben ist, ein Glückwunschschreiben unb 300 Mack, sowie eine Kaffeetasse mit seinem Bilbe und Namenszug Übersandt. Tas Geburtstagskind erlebte in jein cm Torfe die Regierung von fünf Kaisern (Napoleon L, Napoleon HL, Wilhelm 1., Friedrich III. und Wilhelm II.) und drei Königen (Ludwig VX1IL, Karl X. baß bie So&lyvattS >»IIW unteren finb, Jo *W W Ä H°7°-Vch die npubli. rönnen mehrere yundert Mann von Süden nach dem Ge- - - .p -- - --- biete der Unruhen abrücken. Wenn diese auch mehrere Wocksen dazu gebrauck-en, so wird die Tatsache ihres Anmarsches, die sich rasch über das ganze Schutzgeviet verbreitet, wohl auch beschwichtigend auf die Herero ein- toirten. F-erner ist die Ankunft des Kanonenbootes „Habicht' in wenigen Tagen zu erwarten; es kann von seiner Besatzung von 130 Mann, etwa 80 ansschisfen, wodurch eine ansehnliche Verstärkung der Truppe entsteht. Durch die früheren Kämpfe mit den Herero wurde die Erfahrung gemacht, daß dieses Hirtenvolk gar keine Veranlagung zur ausdauernden Kriegführung hat. Ende 1894 wurde in Omaruru der (htglaubet Eyristie getötet. Der Gouverneur Leutwein zog mit einer Truppe dahin zur Bestrafung der Missetäter. Ter Häuptling Manasse bekam Angst, er wollte 1000 Bewaffnete zusammenziehen. Tie meisten liefen aber wieder weg, zunächst wegen Mangel an Nahrung, wohl aber Haupts ächt ick) aus Mangel an kriegerischem Mute. Ter Gouverneur tonnte dann in Frieden mit Manasse zwei Verträge abMießen. Außerdem wissen wir, daß bie stärkeren Herero stets Hendrik Witboi gegenüber den Kürzeren ist imcmbelivlicl) alä Wndemmel für Suppen und Saucen und un- übertrefflich zur Verseineruiig von allen Kuchen und Backwerk. Dasselbe ist überall nur in den mit der Schutzmarke und dem Namen des ursprünglichen Fabrikanien Duryea versehenen gelben Packelen zu haben und hüte man sich vor minderwertigen Nast^ ahinmigen. ____________________________ y Fragen seid gewarnt I Die ächten Herkules - Spiralfeder - Corsets tragen alle entsprechenden Stempel oder Etiquette Alle anderen weise man, weil minderwertig, zurück. _______ ________ — Volksversicheruug. Bei deutschen Gesellschasten bestehen rund IV. Atillionen Polizeii in der gröberen ^ebensverllcherung und 4 MillionenPolizen-in qer Volksverilcherung. ^,er verflcherten Siimme »iach fonunt heute schon last 1 ,o des gesainlen deutschen Lebeusversicherungsbeslandes unb vom Beilaiidziuvachs un oahre 19U2 sogar Vs auf diesen jüngsten Ziveig der X.'cbeneoeid)exuiig. Ter Aiisjchwuna der Bollsveriicherilng beginnt mit dem Jahre 1892, roo bie Victoria sie em'ührte. Ter Vocksoersicherungsbepanb ber Victoria ist heute größer als bcc l^eben5ücy|l^^elung6be|tanb ber Gothaer im Jahre 1882, b. h bic Victoria hat in ber Volks- versicheriing in 11 Jahren erreicht, wozu die Gothaer in ber größeren Lebensversicherung 5ö Jahre gebrauchte! ^-er ^ollsverncherungs- bcuanb der Victoria ist ebenio gros> wie der aller anderen Gesellschaften zusammen. In England belieben bei einer einzigen Gesellschaft 15 Atillionen Polizen mit einer Versicherungsplnune von 3 Milliarden Mark. In diesem Lande kommt au, jede 2., in Deutschland erst auf jede 14. Person eine Volksoeriicherungs-Polize. In England und Slmerika gehen bie Volksverlichcrungs-Agenten ausschließlich von Tür zu Tür. Tort halt man es für ganz selbst- ver'laiiblich, bgß burchsd)nittlid) alle 14 Tage ein Agent anklopst. Da jeder gesunde Aienjck), ob Alann, ob Frau, ob Kind, ohne ärztliche Untersuchung gegen Wocheiiveilräge versichert wirb, so ist bie Ausbehnungssähigkeit der Bolksversicherung nur durch die Be- völkcrungszahl begrenzt. Tas regelmäßige Abholen der geringen Wochcnbciträge (von 10 Pfennig an), bic man sonst meist nutzlos mit ausgeben würbe, haben der Volksversicherung viele Freund' zugesuhrf, auck aus ben beüfituierfen Kreisen. 622 Deutsches Reich- Berlin, 15. Jan. Im Rittersaal des kvnigl. Schlosses fanb heute mittag ein Kapitel des Ordens vorn Schwarzen Adler statt. Tie Ausfahrt der Prinzen, sowie der von auswärts zu der Feier eingetroffenen Fürsten erfolgte in großer Gala. Punkt 12 Uhr setzte sich oer Zug der Rttter unter Fanfarenklängen nach dem Nitterjaalem Bewegung. Tie Ritter gingen paarweise, als letzter trat der Kaiser in den Saal, das 5^aupt bedeckt^mit dem 5-elm, in purpursammtnem Mantel, um die Schulter die Kette des Schwarzen Adler-Ordens. In der üblichen Weise folgte dann die Investitur des Prinzen der Mederlandeu, Herzvas Heinrich von Mecklenburg, des Erbprinzen Wilhelm von Hvhenzollern und des Wirkl'. Geh. Rats v. Koller durch den Kaiser als Souverän und Oberhaupt des Ordens. Nach der Investitur schritten der Kaiser und die Ordensmitglieder nach dem Kapitelsaale, wo der Kaiser Awrscyen dem Kronprinzen und dem Prinzen Heinrich rechts und dem Landgrafen Alex von Hessen lmks em Ordenskapitel abhielt. . — Ter Kaiser hat dem Oberbürgermeister Kirschner auf die Glückwunschadresse des Berliner Magistrats folgende Antwort zuge heu Janen. „Ter Magistrat hat mich zum Jahreswechsel durch warm empfundene Glückwünsche erfreut und in der Adresse zugleich der herzlichen Teilnahme gedacht, mit. welcher die Reichshauptstadt meine Erkrankung und glückliche Genesung begleitet hat. Indem ich dem Magisttar meinen Tank dafür ausspreche, kann ich es mir nicht meiner Befriedigung darüber Ausdruck öu geben, 154. Jahrgang Nr. 13 Zweites Blatt Erschein! kggllch mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen. Rotationsdruck und vertag be vrühk'schr» UnwerfuärLbruckero (Pietsch fctaaU, Dirtz«, Di- „Giehenn Samllltnblättcr4* werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^tzrsfijche Laadwlrt- erscheint monatlich einmal. Samstag 16. Mannar 1904 verantwortlich Wh de» «üWh W B. ötttlo; lür den Ln-eigem-tl, B«A »rrad Tn Lorstavd. igverem mtlichkeit. öeu 17. 9««»«;,, nillags 8 Uhr, 871 udflug Ä „LlebigShöhk". ’.panoran? -eaplay 15. 10 Uyr geossim. itse Woche: de-Orte. grr Zeleuchümg. neu 875 Reigen hlung. Leluch ergebens! ein : Vorstand. >0 an der Kasse ssnung 7 Uhr. igt sind. 3SS "n’fe” '■A XS'T?#»* MAIZ1AA Bekanntmachung. Die ßieienmg der Stoffe zu Kleibern für arme Konfirmanden ttttf Ostern 1904, bestehend in Knabenanzügen ans schwarzem Tuch, schwarzem Kaschmir, weißem und farbigem Flanell soll vergeben werden. Angebote sind mit Kennziffern versehen unter Anschluß eines Umschlags mit gleichen Kennziffern, enthaltend die Eingabe der Firma, und '-Beifügung von Mustern, bis fpätestens 5. Februar 1904 beim Armenamt, Neuen Baue 25, einzureichen. Gießen, den 13. Januar 1904. 621 Tie Armen-T eputation der Stadl Gießen. C ursch man n. Holzversteigeruttg. Mittwoch bcu 20. Januar 1904 werden versteigert aus Distrikt Eichwald: Stamme, Eichen, 3 Stück von 31—44 cm in. Dm. und 3—4 m t'änge nut 1,20 fm; Scheiter rm: Buche 261 (worunter 12 rm Werkholz), Elche 8 I. Klaffe, 2 II. Klasse; Knüppel nn: Buche 42, Eiche 8, Fichte 3; Reiser nn: Buche 246, Eiche 32, Fichte 2 (ausgefuüppelt); Stöcke rm: Buche 53, Eiche 13, sichle 6. Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr tm Distrikt Krebs« topf auf der Ehaussee Allertshausen—Beuern. Nähere Auskunft erteilt Forstwart lieber er, Climbach. Londorf, den 14. Januar 1904. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Nicolaus. 615 Schnitthotz-Verfteigeruttg in der fürstlichen Oberförstern Lich. Montag, den 18. Januar sollen versteigert werden: a) im Distrikt Fuchsstrauch 16 Buchen—21,27 tm. Die Zusammenkunft ist um 9l/< Uhr am Bahnübergang zwischen den beiden Bahnwärterhäusern beim Fuchsstrauch. Der Forstort ist in ungefähr Vi Stunde von Station Garbenteich her erreichbar. b) im Distrikt Meilbach 2 Eichen—2,67 fm;25 Buchen =34,63 im; 6 Ahorn—5,24 im; 1 Birke—0,42 Im; 18 Kiefern =29,66 fm; 3 Lärchen—4,62 fm; 4 Fichten—11,86 fm; 15 Wcißtannen---54,82 im. Dte Zusammenkunft ist um 10®/4 Uhr auf der Kreisstraße Lich - Hattenrod nahe Meilen- stem Nr. 5 beim Buchenstammholz. c) Im Distrikt Riedwald 33 Eichen—58,48 fm; 1 Elz- beer= 0,20 im; 1 Birte—0,52 fm. Die Zusammenkunft ist nachmittags 2 Uhr auf der Pfaffenjchneise nahe dem Etttngs- häuser Feld. 150 Schluß der Versteigerung ungefähr um 3 Uhr. Holz Versteigerung im Kattemöder Kemnndewald in den Distrikten Alte Kühunter, Buchenberg, Bruch und Wellhecke rc. Es sollen versteigert werden Dienstag den 19. Januar 1904: 90 Stämme Eichen-Bau- und Nutzholz von 16—45 cm mittl. Durchm. und bis zu 14 m lang, 22 , Fichten-Bauholz von 15—30 em nullt. Durchmesser und bis zu 21 m lang, 7 , Birken-9lutzholz für Wagner — 1,34 fm Inhalt, sämtliche Stämme stnd ohne 9itnde gemessen, 25 Eichen-Slangen, Wagnerholz, 7= 1,86 fm Inhalt, 388 Fichien-Derbstangen, 7—11 cm Durchm. und bis zu 13 m lang (zu Sparren und Gerüslstaugen geeignet), 2186 Fichten-Reisliangen (Spalier- und Bohnenstangen), 10,5 rm Kiesern-Nutzknüppel, 3,5 m lang (Pfostenholz), ferner Mittwoch den 20. Januar 1904: 53 rm Buchen-Scheitholz, 6 , Eichen-Rundscheit (Nutzholz), 122 , Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppel, 6500 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisig, 125 rm Buchen-, Eichen- und giabeUStöcfe. Der jedesmutige Anfang ist morgens 10 Uhr im Buchenberg, am Vlzinatweg von Hallenrod nach Atbach, am Watdeingang. Haltenrod, den 13. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Hattenrod. _______________________Rock._____________________594 Bllu- nutz Mtztzch-Weigerung der Gräflichen Oberfvrsterei Arnsburg. Mittwoch den 20. Januar, nach Zusammenkunft um 10 Uhr am Jägerpfad, Kreuzung mit der Krcisslraße Lich- Butzbach, werden aus den Distrikten Hain, Kalkofen, Wetterberg, Seewald, Lauterbachswätdchen, Seife, Eotnhäuserkopf versteigert: Stämme: 42 Eichen, 3—13 m lang, 21—82 cm Durchm. ----- 56 fm 10 Buchen, 4—12 , , 42—56 , , — 13 n 1 Esche, 4 , , 16 , — 0,08 126 Fichten 9—26 , , 13—42 , „ 52 2 Kiefern 11—12 , „ 27—36 , = 1,81 15 Lärchen 6—14 , , 12—28 , = 4,56 2 Linden 4—6 „ , 36—42 , r Stangen: — 1,16 0 800 102 Fichten-Derbstangen (Sparren, Leiterbäume) rm Fichten-ReiSslangen (Latten). - 52 fm 596 Holzverfteigerung. Dienstag den 19. Januar l. I., vormittags von 91/, Uhr an, soll im Laug-Gönser Gcmeindewatd, Distrikt Haide, nachoerzeichnetes Hotz versteigert werden: 160 Kiefern-Stämme von 15«—36 cm Durchmesser, 10—16 m Länge mit 70,50 im. 126 Fichteu-Stämme von 14—26 cm Durchmesser, 10—17 m Länge mit 48,40 tm. 56 Fichten-Derb langen mit 3,34 tm. 84 rm Kicsern-Nutzknüppcl, 3 m taug. Die Zusammenkunft ift an der Kreisslraße Lang-GönS- Holzheim, an der Landhöhe. Lang-Gons, den 12. Januar 1904. Wroßh. Bürgermeisterei Lang-GönS. Rompf. 559 Holz - Versteigerung. Im Kirch-Gönscr Gemeindewald werden versteigert Donnerstag, den 21. d. M. im Distrikt Haide: 1 Eichenüamm von 38 cm Durchm. u. 8 m Länge —0,91 fm 150 Kiefernstämme von 15—36 cm Durchm. u. 4—19 m Länge — 77 tm, 20 Fichtenstämme von 15—31 cm Durchm. und 5—15 m Länge — 7 fm, 4 Larchenstämme von 14—20 cm Durchm. und 8— 13 m Länge — 1 fm, 37 Fichien-Derbstangen 17 rm Kiefern«Knüppel, 3 m lang, zu Bauzwecken geeignet, 154 rm Kiefern-Scheit und Knüppel, 2680 Kiefern-Wellcn, 65 rm Kiefern-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr an der Kreisstraße Pohl-Göns — Ebersgöns. Bemerkt wird, daß das Stamm- holz von 1 Uhr nachmittags an zur Versteigerung kommt und sich unter demselben viel schönes Schnittholz befindet. Freitag deu 22. d. M. im Distrikt Struth: 130 rm Buchen-Scheit und Knüppel, 2 rm Eichen-Schett, 7 rm Aspen-Knüppel, 4210 Buchen- und Euchen-Wellen, 7o0 Aspen-Wellen, 80 im Buchen-Stöcke, 12 rm Eichen- und Nadel-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr tm Sauftallweg. Kirch-Göns, den 15. Januar 1904. 616 Großh. Bürgermeisterei Ktrch-Göns: Nern. Kolz-Suömttston. In den Waldungen der Gemeinde Geilshausen soll nachstehendes Bau- und Nutzholz auf Submission vergeben werden. 1. ca. 80 Stück Fichtenstamme, 50 fm von 18 bis 38 cm mittlerem Durchmesser. 2. ca. 130 Stück Fichtenstämme, 30 fm, von 12 bis 17 cm mittlerem Durchmesser. 3. 3 Stück Kiesern-Schnittholz, 3’/4 fm. 4. ca. 130 Stück Kiefern-Bauholz von 18 bis 32 cm mittl. Durchmesser. 5. ca. 100 Stück Kiefern-Gruben- leichtes Bauholz, 35 fm, von 13 bis 17 cm mittlerem Durchmesser. 6. ca. 120 Stück geringeres Grubenholz, 30 fm, von 9 cm bis mehr mittl. Durchin., wie es der Bestand ergibt. (Distrikt Melmes.) Die Offerten sind in verschlossenem und portofreiem Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmjssion" spätestens bis Dienstag den 26. Januar 1904 bei der Großh. Bürgermeisterei Geilshausen einzureichen. Die Eröffnung erfolgt an demselben Tage nachmittags 2 Uhr in Gegenwart der etioa erschienenen Bieter. Die Gebote sind getrennt und nach jeder Holzart ein» zureichen. Das Holz wird auf Wunsch int Walde vorgezeigt. Geilshausen, den 15. Januar 1904. 655 Großherzogliche Bürgermeisterei Geilshausen. Wagn er. Holz-Vcrsteigeruttgett i» Gräflicher Cbcrförfierci Laubach. I. Freitag den 22. 3 atm ar d. I. int Hirschroth und Hirsch- röther Busch (Bahnstation Willingen): 510 rm Biichen-Scheuer, 500 rm «Prügel (meist Stammprügel), 97 rm «Stocke, 420 rm -Reiser; 9,5 rm Fichten-Bohnen- ftangeu; 7 Buchenitangen (Langwieden), 10 Lärchen üon 11 bis 15 cm Durchm. — 1,77 cbm. II. Montag den 25. Januar d. I., 1. im Kreuzseeuerberg (*,4 Siunde von Bahnstation FreienseeiO: 590 rm Buchen°Sckieiter, 120 rm «Prügel, 80 rm^-Stöcke, 280 rm «Reiser; 2. aus Jmscnhau: 490 rm Buchen-Stamm- retjer (Schichten); 3. aus Lvetdeuau, Ziegcuberg rc.: Buche: 11 rm ab ft. Scheiter und Prügel, 21 rm Stocke, 41 rm Astreiser; Fichte: 12 rm Prügel (zur Hüllte 3 m langes Lattenholz), 29 rm Stöcke. — Tas Holz unter Dir. II 2. und 3. kommt nachmitt. gegen 2h, Uhr im Kreuzseeuerberg beim Feuer zum Ausgebote. Zusammenkiinst jedesmal um 10',, Uhr vormittags; am ersten Tage in den Hirschrothcr Wiesen, am zweiten Tage bei der Löb» sacksmühle (zunächst Fretenjeen). Laubach, am 12. Januar 1904. 617 Gräfliche Oberförsterei. Kolz-Ierlieigirimg. Am Mittwoch deu 20. Januar 1904 von vormittags 9 Uhr ab kommen in dem Saale der Wirtschaft Eduard Moos dahier folgende Holzsortimente aus dem Gemcindewald von Krofdorf-Gletberg zum Verkauf: Distrikt Seiles 7. Buchen: Scheit 335 rm, Knüppel 161 rm, Stockholz 128 rm, Reifer 887 rm. Distrikt Steinbusch 13 a. Eichen: 3 rm Scheit, 28 rm Knüppel, 230 rm Reiser. Buchen: 32 tm Scheit, 27 rm Knüppel, 65 rm Reiser. Distrikt Leschcwald 13 b. Eichen: 1 rm Knüppel, 5 rm Reiser. Buchen: 40 rm Scheit, 82 rm Knüppel, 199 rm Reifer. Distrikt Seileshau 15 b. Buchen: 26 rm Scheit, 43 rm Knüppel, 100 rm Reifer. 614 Krofdorf, den 15. Januar 1904. Der Bürgermeister: I. V. Leib. SuömMons-Kolzverkauf. Tas in den Waldungen der Gemeinde Großen - Buseck, Distrikt Entenpfuhl re. lagernde Fichten-Stammholz und zwar: 86,72 fm bis zu 19 ein Durchmesser und 54,92 fm von über 19 bis zu 36 em Durchmeffer und bis zu 24 m Länge, worunter schöne Schnittstämme, soll im Subnussionswege verkauft werdem Diesbezügliche Gebote köniren auf jedes Sortiment getrennt und auch zusammen, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 26. d. M., mittags 1 Uhr, bet der unterzeichneten Bürgermeisterei eingereicht werden, woselbst alsdann die Eröffnung in Gegenwart der etwa er- schumenen Bieter slattsindel. Groß en-Bus eck, ain 15. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buscck. Schwalb. 646 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustratze 2 (9ürgerme(Reretgebfiube) gtmmer Nr. 14. ter Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu oermttteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 8 Uhr geöffnet Es können eingestellt werden: 668 1 landwirtschaftliche Magd, 1 Schlosser, 1 jüngerer Schmied, 1 Küfer, 1 Metzger, 1 Fahrbursche von 16 bis 17 Jahren, 1 Friseur, 12 Dienstmädchen gegen hohen Lohn hier und auswärts, 1 Kindermädchen, 1 Lauffrau. Lehrlinge: 1 Buchbinder. 2 Schreiner, 1 Backer. Es suchen Arbeit: 2 Schlosser, 2 Buchbinder, 1 Killer, 1 Bäcker, 1 Schneider, 1 Wäscherin, 2 Lackierer, 1 Schriftsetzer, 1 Kassierer, 8 Hausburfchen, 5 Fahrburfchen, 1 Köchin, 2 Bureäuqebilien. LMM Wohnnügsuchmis ließen, warteustraße 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find zu vermieten: 48 Wohnungen von 1—9 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung von Dibbeln oder Bibliotheksgegenständen, 4 möblierte Zimmer. Zu mieten gesucht: 32 Wohnungen von 1—7 Zimmern. Die Bermieter Haden eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Alk. einschließlich 0,20 Alk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. einschließlich 0,50 Alk., und von mehr als 500 All. 1 00 Mk.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Alk. zu hinterlegen. Für die Wohnungsfuchenden erfolgt die Uternuttelung, unentgeltlich. 667 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf lür das Jahr 1904 05 liegt vom 17. bis incL 24 Januar L I. zu jedermanns Einsicht und eo. Reklamationserhebung auf dem Bureau Großh. Bürgermeisterei Langsdorf offen. Langsdorf, deu 16. Januar 1904. 672 Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. Köhler Aergeöunq von Jnstallations- und Kaualisationsarbeilen. Für den Neubau der Universitäts-Bibliothek werden hiermit auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 die Gas- und Wasserinstallationsarbeiten unter den zur Ausführung berechtigten Unternehmern, die Kanalisations- arbeite» öffentlich ausgeschrieben. Tie Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Zweig- büreau Stephanstr. 18 zur Einsicht auf und können von dort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote mit genau bezeichnender Aufschrift sind bis Montag, dc» 25. Januar, vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, auf dem genannten Zweigbüreau einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 14. Januar 1904. Großh. Baubehörde f. d. Universitäts-Neubauten, Gießen. Becker. 643 . FriiMrö-PstrdeMkt zrr Gietzen. Am Mittwoch, deu 16. März 1904, vormittags, findet auf den städtischen Marktanlagen nächst der Rodheimerstraße Pserdemarkt statt. Für Stallungen in der Nähe des Marktes ist ausreichend Sorge getragen; wegen derselben wolle man sich an Herrn Hoflohnkutscher Huhn dahier wenden. Auskunft über sonstige 'JJlarftangelegen()eiteu erteilt Herr Weinhändler August Schwan dahier. Mit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung verbunden, für welche 1585 Alk. zur Verfügung stehen. Der Prämiierungsplan ist von Herrn Lekonomierat Schlenke-Hardthof bei Gießen ober von Herrn Weinhäudler Schwan-Gießen zu beziehen. Tie Prelsveiteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung um .12 V« Uhr. Von 11 Uhr ab Konzert auf dem Marktplatz. Cmnibusoetbinbung von dem Bahnhof nach dem Alarktplatz und zurück. Am 17. März, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turn« Halle der Stadtknabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und ®e- rätschauen, Haushaltungs« und (Sebraiichsgegenständen. Ter Generalvertrieb der Lose ä 1 Mark ist dem Herrn Richard Buchacker dahier übertragen. Gießen, 15. Januar 1904. 683 Die städtische Pferdemarkt-Kommission: Jean Kirch, Stadtverordneter. Die Vorträge über die Behandluttg verwundeter und verunglückter Personen iverden Montag und Donnerstag, jedesmal um 5 Uhr, abgehalten und beginnen Montag, 25. Januar im Zeichensaale der höheren Rlädchcnschule, Schillerstraße 8. Die Vorträge können von den Frauen und Dlädchen unserer Stadt unentgeltlich besucht werden. Wer teilzunehinen wünscht, wird gebeten, bis zum 22. Januar sich bei Fraii Fuhr, Sonnenstraße 25 oder in der Alice- schule anzumelden. 625 Alickfrauenvercin für Krankenpflege. Sanitätsverein. Montag, den 18. Januar d. I., abends präz. 9 Uhr ©fnrmlu.rfammlung im Lokal des Restaurateur Albold „zum Gambrinus". Tagesordnung: 1. Geschäfts- und Kaffenbericht. 2. VorstandSwahl. 3. Wahl einer Rechnungs-Prüfungskommission. 4. Verschiedenes. 636 Der Vorstand- Der Verkauf der diesjährigen grossen Weisswaren und Ausstattungs-Artikeln -Ä “♦M fr O :V V beginnt Montag den 18. Januar. w Enorm biUige Preise. "W Günstigste Eintanis-Gelegenhei! für Wörmann. ■ ■ Ausführliche Preisliste folgt Montag. 665 tnft dem. Hers jStiefeL A. Reinig Opxiscne V/aaren e Giessen tieltersweg 30 Vowac Seltersweg, Ecke Blockstrasse. Giessen Seltersweg, Ecke Blockstrasse. Inventur- (gfe Einen großen Josten .'aur-Stiefel zu staunend billigen Preisen Keine Partiewaren Keine Ramschwaren Wetttrgasse Marktstrasse 9 Kreppeln Sietial-tecffl für Mtrarti alltr Äit Grosse Answahl, solide Preise. Oppenröderweg. täglich frisch. Annerod, den 13. Jan. 1904. • i Gr. Bürgermeisterei s2lnnerob. j tlriC» -ftOlö? porn. “$71 Hofbäcker, Mäu-burg. i mit dem.,HeTZ Lauf der Sohlen 66 1520 1950 54 Brennholz: rm Euchen-Scheitholz , Elchen-Llnüppcl, dabei 2 ui lange zu Garten-- pfählen rm 9!adelknüppel Eichen-Wellen Stadel-Wellen rm Eichen-Stockholz Damen Knopf- und -Schnürstiefel Damen Schnür- und -Spangen,chuöe Kerren-Schnür- und -Zugliiefel Kerren- und Damen-Aorcals- :< Aol^versteigerung TonncrsLag den 21. Januar 1VO4:, von vormittags 9 a Uhr an, soll un Auue- röder Gememdewald in den Abt. 6 Krähenholz und 7 Neu- wtesz nachverzcuchnetes Holz versteigert werden: 11,6 62 Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko. Musikalien-Handlung und -Leihanstatt Spezialität! Billige Ausgaben. Damen-, Kerren- und Kinder-KE,^..t-e in Filz, Plüsch mtb Leder Dass- und HescMchaftsschuste für Damen und Kerren. Kinder-Knopf- und -Schnürstiefel Ernst Challier (Rudolphs Nach!.) Giessen. Tamz-lnterrioht. Mein neuer Kursus beginnt rNontag Sei, 25. Januar 1904. Gest. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung Sonncnstraße 5, IIL, zu machen. Unterricht für Einzelne und Extra-Partien wird zu jeder Tageszeit erteilt. 211. Achtungsvoll JoFspSa fOfoß5 Tanzlehrer. &*< qp, «ü=lö64 qm Acker ■ glur 25/79_ .M2 qm DZjese m d. Lichtenau am Römersbach offemlich meistbietend versteigert. Gießen, den 15. Dezember 1903. Grogherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. 37 Donnerstag d. 21. Jan. 1904, nachmittags 3 Uhr, werden am hiengem Ortsgericht die dem Paul Bender und bezw. dessen Eheirau geb. Siiinunel vor Stameii siehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen Flur 22 Ar.b ----- 3158 qm Grab» garien mit Gartenhaus au, dem Rodt, , 22 Sir. 6 = 50 qm Hof- roite daselbst, w 28 Sir. 86 = 561 qm Acker aus dem Land öffentlich meistbietend freiwillig veriteigert. Es sindet mir diese einmalige Versteigerung statt. Gießen, den 31. Dezember 1903. Großh. Ortsgericht Gießen. G r o s. 165 Für Wiederverkäufer günstige Kaufgelegenheit. Auf einen Poften zuruckgefeizter „Herz"-Schuhe und -Stiefel mache besonders aufmerksam. 392 v Ausverkauf Rach Beendigung meiner Inventur habe einen großen Posten 7 Spratt’s Hundekuchen i «II« Hunde hi/1 gern. Die Holz-Bcrfieigerung I vom 12. und 14. d. Mts. in der Obersörsterei Schiffenberg ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vom 25. Januar an bei den zuständigen Hebestellen bezogen werden. Die Ueberwetsung des Holzes erfolgt Dienstag den 26. d. M. morgens 8 Uhr. Gießen, 15. Januar 1904. Gr. Oberförsterei Schiffenberg. _________Heyer._____626 Verdingung von Ararnagearö lten. Die in der Feldbereinigungs- gemorfung Langsdorf we-ier auszusühreuden Trainagearbeilen — ca. 115uu m — sollen Freitag den 22. Januar d. Js., nachmittags 3 Uhr, auf dem Siathause zu Langsdorf durch öffentliches Ausgebot in mehreren Losen vergeben werden. Tie Berdingungs-Unterlagen liegen auf Gr. Bürgermeisterei Langsdorf zur Einsicht ofsen. Gießen, den 11. Januar 1904. Hroßh. KukturlufpcLtlou Hießen. W i ß m a ilw 629 neuen SaaEbau (früher Steins Garten). Sonntag den 17. Januar 1804: Grosses Phil osophenwald. Sonntag den 17. Januar: grosses Konzept ausgeführt von der 604 Kapelle des Husaren-Regiments Nr. 13, König Humbert von Italien unter persönlicher Leitung des Stabstrompeters Herrn Otto Heinrich. Anfang nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. Eintritt 50 Pfff. gg* Zweites* Abend Sonntag den 17. Januar 1904, abends 5 ühr. Gast: Fräul. Hedwig Schwer aus Stuttgart ...... . in der grossen Aula der Universität. »USgeführt von der 9751 Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse. Spielplan. 1. Frisch drauf los! Marsch, F. v. Lion. 2. Volkslust, Ouvertüre, Herold. 3. Amerikanische Patrouille, Machean. 4. Erinnerung an Tannhäuser, Hamm. 5. Ouvert Stradella, Flotuw. 6. Die beiden Finken! Solo für 2 Picoloflöten, Kling. 7. Girl-Walzer, Udall. 8. Potpourri aus der Operette „Die Afrikareise“, Supp6. 9. Cake Walk, Gilbert. 10. Glühwürmchen, lancke. 11. Losenfee! Mazurka, Dewitz. 12. Schmollisl Potpourri. bf>0 Anlang 4 Uhr.___________________________Eintritt 35 Pfff. Giessener Concert-Verek Sonntag den 24. Januar 1904, abends 5 Uhr, im grossen Saale des Geseilschaftsvereins: Klavier-Abend. Aaslührendsr: Herr Frederic Lamond. Programm. 4. Trio, E-moIl, op. 92 . . , , C. Saint-Safins. 4. Lieder am Klavier. '12. Lieder am Klavier. 5. Trio in C-dur, Köchel 548 . W. A. Mozart. 3. Sonate, E-dur, für Pfte. u.Violine J. S. Bach. Qillote ■ Abonnements für zwei Abende: Sperrsitz Mk. 4,00, unnummerierte? Platz Mk. 2,50. DÄfllvlbe Für einen Abend: Sperrsitz Mk. 2,50, annummerierter Platz Mk. 1,75, Studentcukarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.) zu haben. Studentenkarten auch beim Hausverwalter Herrn Stork. 520 OelTnung des Saales 41/, Uhr. Oeffnung des Saales 41/, Uhr. Programm. 1. a) Sonate C-moll, op. 111 L. van Beethoven, b) Carneval . . , Kob. Schumann. 2. a) Zwei Klavierstücke aus op. 76 J. Brahms, b) Valse.....Fr. Chopin. c) Nocturne . . . . . J. Field. d) Marche Militaire . . Schnbert-Tausig. 3. a) Barcarolle . . . b; Valse Impromptu . c) Tarantella di bravura . (La muette de Portici.) A. Rubinstein, j Fr. Liszt. Eintrittskarten Niclitmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhand- * lung von Ernst Challier (Rudulpb’s Nachfolger; und abends an der Kasse, für 633 Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Mein Oefinung des Saales 4l/2 Uhr. Spezial Mfibelfabrilk-Lager Pianola Ptala (Pr. Mk. 850.-) (Pr. ML 1200.-) Müllers. MiWA '1 unerreicht ausgiebig K i# und cnancym Wilh. Rudolph Giessen 647 und sparsam. Tanzvergnügen Kaplansgasse 18 Gießen Fritz Kremer. 0195 Unser wegen bevorstehender Verlegung unseres schaftlich eingeladen. Wäsche-, 8i$statteg|$- iii Bett« - Stschäfty Einige Altertzgenosfen. beginnt 661 cten 18. Januar C. KöiiB- A Co i Pianofortehandlung, Seltersweg 91. Filiale in Marburg, EHsabethstr.4. Sonntag den 17. Januar, nachmittags 5 Uhr: Absolut wasserdichte Stiefclschmierc, Dose, 50 Pig., empfiehlt 1494 Adler-Drogerie Selterswcg 39. Otto Schaaf. Wilh. Mer Stelostrasae 68. 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