Aie heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. sich als Anwalt noch mehr jüdische und noch mehr jüdisches (Mb ta U* an- habc die TreyfuS-Affäre begünstigt und den Verurteilten de- sichtete der spanische Dampfer „Genkaimam" auf der Höhe der an der koreanischen Küste gelegenen Jigweiinseln einen westlich steuernden russischen Torpedobootszerstörer, der anscheinend am 10. August vom russischen Geschwader getrennt worden war und toreder nach Port Arthur zurückzu kehren versuchte. lieber daS Schicksal der Port Arthur-Flotte liegen folgende Nachrichten vor: verwundet. Kreuzer Nekrologen für Waldeck-Rousseau die gemeinsten Beschimpfungen aus den Verstorbenen. Cassagnac in der ,9lutorit6*, Nochefort im , Jutta nsigcant* nennen H>n den Mann, der Frankreich das meiste Unglück gebracht, nifen auf sein Andenken den ewigen Fluch herab und behaupten, er 3>rr Krieq zwischen Japan und Außland. Ein fnr daS Wladtwostok-Gefchvader rmglsscklicheS Seegefecht. Wir erhielten am gestrigen Sonntag folgendes Tele- g r a m m: Tokio, 14. Avg. (Reuter-Meldung.) Heute früh entspann sich ein Gefecht zwischen den Japanern und dem Wladi' wostok-Geschw ader. Der Kreuz-r „Rurik" ist ge- sunkeir. Die Kreuzer „Gromoboi" und „Rossija" entkamen schwer beschädigt nordwärts. DaS ist eine neue Hiobspost, die in diesen Tagen des freudigen Petersburger Ereignisses dort nm so niederschmetternder empfunden werden muß. Es liegen dazu noch folgende Nachrichten vor: Nach dem Ausfall der Port Arthur-Flotte kommt dieser neue russische Schlag völlig unerwartet. Gerade auf die außerordentliche Kühnheit deS Wladiwostok-Geschwaders unter dem Befehle des schneidigen und bewundernswert umsichtigen und findigen Admirals Skoydlow waren bisher stets die größten russischen Hoffnungen zu setzen. Er hat in über- raschender Weise zu wiederholten Malen die Japaner gefoppt und ihnen die empfindlichsten Schäden beigebracht gerade da, wo sie sich am sichersten wähnten. Nun hat auch hier Fortuna den Ruffen einen Streich versetzt, der um so empfind-! licher ist, als er bekannt wird zu gleicher Zeit mit noch! anderen Unglücksbotschaften. Ein rnsfischer Torpedobootszerstorer gescheitert. Weihaiwei, 13. Aug. (Reuter.) Ter russische Torpedo- bootszerftörer „B u r n y" ist im Süden des Vorgebirges von Schantung gescheitert: bald darauf wurde er in die Luft gesprengt. Trei Offiziere und 60 Matrosen von seiner Besatzung sind gestern abend hier eingetroffeu und werden voraussichtlich nach Hongkong an Bord des englischen Kriegsschiffes „Huncker" gesandt werden. Doch das ist noch nicht alles. Admiral Withöft gefallen. Nachdem bei der Katastrovhc des „Petropawlowsf" am 13. Avril Lldmiral Makarow mit seinem Stabe, darunter auch I Admiral M o l a s, den Tod gefunden, nachdem am 31. Juli der Kommandeur der russischen Truppen an der Ostfront der Mandschurei-Armee, General Graf Keller, in den Kämpfen am Janselin-Paß von einer japanischen Granate getötet worden, ist in der Seeschlacht bei Round Islands am letzten Mittwoch auch I der Kommandant der Flotte von Port Arthur, Admiral Wit- Höft, an Bord des Panzerschiffes „Zesarewitsch" gefallen. Tas Wölfische Telegraphenbureau verbreitet folgendes Telegramm: London, 13. August. Wie die Abendblätter aus Petersburg melden, berichten amtliche Einzelheiten über die Seeschlacht vom 10. d. M., daß das Panzerschiff ,Lesare- toitfdb" die Linie der japanischen Schiffe durchbrach und Kiautschou mit starker Beschädigung erreichte. Sein Verlust betrug 210 Tote, einschließlich des Admirals Withöft, und 60 Verwundete. Admiral Matuffewitsch f? Der obengenannte Kontreadmiral Matuffewitsch, der an Stelle des gefallenen Admirals Withöft an den Kaiser telegraphierte, soll einer Meldung zufolge auch seinen Tod gefunden haben. Indes ist zu beachten, daß die obige Petersburger Meldung vom 12., die nachstehende Tschifu« Reuter-Drahtung vom 13. batiert ist: Tschifu, 13. Aug. (Reuter.) Ter russische KontreadmirÄ- M a t u s s e w i t s ch ist, wie es heißt, seinen Wunden erlegen. >Zum Einlaufen russischer Schiffe in den Hafen von Kiautschou. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß es Deutschland- völlig fern liegt, russische Schiffe anders als japanische zu behandeln, wenn diese einen deutschen Hafen aussucheu. Im Übrigen dürfte aber, wie die „Post" offiziös mitteilt, jn Kürze ba: Erlaß eines Reglements bevorstehen, in dem ausdrücklich fefV gelegt wird, was Schiffen einer krieg führenden Macht zu gewähren ist. wenn sie in seetüchttgem oder havariertem Zustande euren deutschen Hafen aufsuchen sollten. Bisher gilt auch für nns die allgemeine völkerrechtliche Regel, daß dem Schiffe einer kriegführenden Macht auf 24 Sttmden Zuflucht zu gewähren ist, falls es seetüchtig ist. Ist es beschädigt, so setzt der neutrale Kommandant oder Gouverneur nach Besichtigung der Havarie den Zeitpunkt fest, .bis zu dem die Seetüchtigkeit hergestellt sein kann, und überwacht die Beschleunigung der Arbeiten. Ist daS schiff seettichtig, dann muß es den Hafen verlassen oder, ttne auch für den Fall eines längeren als 24 stündigen Aufencha'ltes seitens eines seetüchttg einlaufenden Schiffes, abrüsten. Tie ab gerüsteten Schiffe werden dann von der neutralen Macht bis zur Beendigung des Krieges interniert. Für die Wiedererlangung der Gefechtsfähigkeit wie Munitionsersatz, Ausbesserung der Panzer ober Armierung usw. ist ein neutraler Häfen nicht der Platz. Derartige Arbeiten sind nicht zu dulden. Die Einnahme von Kvhlen ist lediglich m dem Umfange statthaft, daß das Schiff den nächsten Heimathafen erreichen kann, selbstverständlich unter der Voraussetzung, daß es über einen derartigen Socrat nicht schon verfügt. Vor Port Arthur. gnädigen kaffen, nur um Kundschaft zu gewinnen sich anzuhäufen. Petersburg, 14. Aug. Die russische Telegraphenageuttrr meldet aus Mukden vom 14. August: Es verlautet, daß die japanische Armee vor Port Arthur Verstärkungen er* halten habe. .Tie Japaner hätten in zwei großen Gruppen Aufstellung genommen, eine auf der Höhe zwischen Lungwangttmg und der Tachebucht, die andere auf den Bergen zwischen hat Buchten Luisa und Zehn Schiffe: auch auf den östlich vom Wolfs- berge gelegenen Höhen seien Geschütze ausgestellt. Petersburg, 14. Aug. Wie „Birschewija Wjedvmofti" aus Liaorang vom 13. August meldet, gingen von der japanischen Südarmee zwölf Regimenter nach Pott Atthur ab. Wie Mver- lässig bekannt geworden ist, hat der Kaiser von Japan Tokio, 14. Ang. .(Amtlich) Admiral Kamimura meldtt: Sein Geschwader brachte nach fünfstündigem schwerem Kampfe mit drei Schiffen des Wladiwostokgeschwaders am heutigen Morgen nördlich von Tsuschima den Kreuzer „Ruttk" zum Sinken; die anderen beiden hätten anscheinend schwer gelitten und seien nord- wätts geflohen. Die japanischen Verluste seien gering. Eine frühere Meldung lautet: 10 Mann bcrimmbcf Kreuzer „Nishin": 7 Offiziere und nenn * 9?mut t‘)t. 2 Offiziere und 15 Mann verwundet Kreuzer ,,Ka- füfla": K) Mann verwundet. Torpedobootszerstörer „Asagitt": 12 Mann tot. Auf einem Torpedoboote: 1 Manu tot und 8 Httttnmbrf Tokio, 13. Ang. (Reuter.) Am 11. August nachmittags Tokio, 14 Aug. Meuter.) Die Verluste der dauer fn der SeeschlackN vom 10. August find folgende ^rschiff „Mikado" 4 Offiziere und 20 Mann tot, 6 Offiziere und 29 Marin schwer, 4 Offiziere und 49 Mann leicht 1. Offizier und 11 Mann tot, Wilhelm Withöft, ein Deutscher aus den Ostseeprovinzen, fr (Hw im Dienste der russischen Flotte seit 1865 und galt als er* jnfcener Seemann. Bereits ein Jahr nach seinem Einttitt in die Marine wurde MitlM zum ersten Offizier auf einem Kriegs- ÖW in der baltischen Flotte ernannt. Im Jahre 1884 wurde Withöft zum Kapitänlentnant befördett und ihm das Kommando des Kanonenbootes „Grosa" übettragen. Von 1892 bis 1893 lornmanhiertc er den Kreuzer „Wojewoda", später den Kreuzer ,,Naiesdnik". Wegen seiner Verdienste als Cl?ef einer Torpedo- fanger-Tivision wurde Withöft 1898 zum Kapitän ersten Ranges und zum Kommandanten des Kreuzers „Timttrii Donskoj" und hierauf des Panzerschiffes „Oldjabja" ernannt. 1899 erhielt Wit- k tN"rrg eines Admirals und wurde gleichzeitig Chef der Mari'ucscktion int Kwantunggebiete. Während der chinesischen Wirren nahm Withöft an der Unterdrückung des BoxeraufstandeS '^rvorragetlden Anteil. Weiteres in der Schlacht vom 10. d. M: Tokio, 14. Aug. (Reuter.) Ter japanische Kreuzer „Ta- ättschio^" meldet durch Funkenschnst aus Takeshiki an die Admiralität, daß sich heute früh 5 Uhr zwischen den Japanern und dem Wladiwostok-Geschwader bei Tiushima ein Kampf entspannen habe. Petersburg .14. Aug. Die russische Telegraphenagentnr meldet aus Charbin vom Id. August: Eine aus Wladiwostok zurückgekehtte Persönlichkeit errähll: Die dreftägiae .Kreuztonr deS Wladiwostokgeschwaders an der OstküfteJapanS verursachte eine große Panik unter den Küstenbewohnern und unterbrach die Fabtten der Schiffe, die in die Häfen flüchteten, nm Schutz zu suchen. .Tie Fremden haben beschlossen, Waren nach Japan nur unter der Bedingung zu importieren, daß die Einzahlung für den Transport vorher in Gold gemacht werde. Tie gefangen genommene Besatzung des „Knight Commander" sagt sie hätten niemals erwartet, russischen Kreuzer zu begegnen. , Die Bevölkerung ist gefaßt; die Preise für Lebensmittel sind gestiegen. Petersburg, 14. Ang. Wie Kontreadmiral M a- tussewitz dem Kaiser von gestern meldet, begann das russische Geschwader bereits am 10. August bei Tagesanbruch in See zu gehen. Um 9 Uhr morgens verließ ein Geschwader von sechs Panzerschiffen, den Kreuzern „Askold", „Tiana", „Pal- tada" und „Nowiss^ sowie acht Torpedobooten Pott Atthur. Tie Japaner hatten folgende Strettkräfte gegen die Russen vereinigt: Tre aus -en Panzerschiffen „Asahi", „Mikasa", „Fuij" und ,,Kasu^ bestehende erste Division, die aus den Kreuzern „Ja- I Auro^, „Kasagi", „Tschitose" inti) „Takasago" bestehende zweite Division, und die dritte Division, bestehend ans den Kreuzern „Akitsuschima", „Jltzumi", „Matsuschuna", „Jtsukuschima" und „Da^chidate^', dem Linienschiff „Tschin jen" und etwa 30 Torpedoboote. Das russische Geschwader manöverierte in der Msicht, die Linie der feindlichen Schiffe zu durchbrechen. Inzwischen legten die japanischen Torpedoboote auf dem von dem Geschwader cingeschlagenen Wege schwimmende Minen und erschwerten dadurch das Manöverieren sehr. Um ein Uhr nachmittags gelang eS dem russischen Geschwader nach einem Kampfe, der 40 Minuten währte, durchzu brechen und den Kitrs auf j Schantung zu nehmen. Ter Feind folgte mit allen Schiffen, i holte das Geschwader langsam ein und begann um 5 Uhr ! wiederum den Kamps. Ter Kampf währte mehrere Stun- | den, blieb jedoch unentschieden. .Während desselben wurde der Geschwaderchef getötet und der Kommandant des Panzerschiffes ^Zefarewits^ verwundet. Fast glejchz^tig blieben die Maschinen des „Zesarewitsch" 40 Minuten iang stehen, wodurch die anderen Schiffe gezwungen wurden, in feiner Nähe zu manöverieren. Der Oberbefehl über das Geschwader ging auf den Fürsten Nchtomski über. Mit Anbruch der Tunkelheit nahm der ,Lesarewitsch^si da er nicht im- I stände war, dem Geschwader, das er aus den Augen verlor, zu folgen, den Kurs nach Süden, um zu versuchen, selbständig! nach Wladiwostok zu gehen. In der Nacht war er Torpedobootsangriffen ausgesetzt. .Bei Tagesanbruch befand er sich beim | Schantung-Vorgebirge. Nm Mitternacht übernahm der älteste Offizier das Kommando. Nachdem er die Beschädigungen des Schiffes besichttgt hatte, stellte er fest, daß das Schiff Wladiwostok nicht erreichen könne. Ter „Zesarewitsch" begab | sich daher zur Ausbesserung nach Kiautschou. Während oes KaTnpfes wurde Admiral Witthoefft und drei Offiziere! ! getötet, acht Offiziere lei-fy verwunde^ birrntT her Kom- ! Mandant des Panzerschiffes „Twonow". Tie Zahl der Gefallenen ! p c. qV/L , 7 V----. - - -*■- -o** v » •• ! und Verwundeten ist noch nicht genau festgefteNt. Um neun Uhr ,.. abends traf der ,L e fa r e wi tsch" in Kiautschou ein A 'AL die Operationen rn der Mandschnrer und fand dort den K r e u z e r „N o v i k" und das Torpedo- M^^lltimdnach Korea verlegt ^deilmußtem .Es sei möglich, boot „Besschumny" ®J t nächsten Lagen die mpamsche Hauptmacht nach Pott Petersburg, 14. Aug. Ein Telegramm des Leut-P? «Ter Regen habe alle Operationen zum St^en nants RoschtschakowSki an den Kaiser vom üevracyt. meldet: Am 11. August traf ich mit dem mir unterstellten „Re- „clrttth schitelnh" auS Pott Atthur mit wichtigen Depeschen in Tschifu erm Ich durchbrach zwei Linien der feindlichen Blockade. Amsterdam, 11. Aua. Der InternationakS Ich ließ gemäß dem Befehl des Admirals Grigorowitsch das S ialisienkonorek o Ja Schiff desarmieren und die Kriegsslagge herunterholen. Alle \r. \ ftenkongreß wurde heute eröffnet Zum Prä- Formalitäten wurden erftillt. In der Nacht auf den 12. August Bremen wurde der Hollander van Kol, zum Vizepräsidenten war jch, während ich mich im Hafen befand, einem räube - der Japaner Sen-Katayama und der Russe Plechancnv qe- rrschen Ueberfa^ll seitens der Japaner auSgesetzt, wählt. Alß der Präsident besonders die japanischen und die sich m der starke von zwei Geschwadettorpedobooten und russischen Deleaierten hrrrrnhfp Ta suc emem Kreuzer näherten, und eine Abteilrmg unter dem Befehl ,<2 b£q5u®Je' e^?en .^ch diese eines Offiziers aussandten, als wolltm sie Verhandlungen führen. unter donnerndem Beifall dre Hande. Beide hrelten An- Da ich reine Waffen zum Widerstand hatte, befahl ich, auf dem sprachen, in denen sie gegen den russisch-japanischen Krieg 9Tf A A hAMOV Si* a nn n f X f .. . ' JL. S. • I arf Stellung nahmen. Die Vertreter der sozialistischen Frankreichs bracht», eine Resolution em, m der und befahl Set Mannschaft, den Feind über Bord zu werfen. ÖTe Erwartung ausgesprochen wird, daß die Sozialisten der Unser Widerstand mußte erfolglos bleiben. Tie Ja- verschiedenen Länder mit allen Mitteln der Ausbreitung und Pan er bemächtigten sich des To rpedoboot es. Ter Fortsetzung deS Krieges Widerstand entgegensetzen werden. Patronen raum int Vorderteil des Maschinenraumes ex- Die Resolution wurde einftimmm nnAPnnmm»« c-s * a Plodierte , aber der „Resckfilelny" sank nicht. Das Korber- _ L l 7 emftimnng angenommen. Heute nachteil tauchte tief unter Wasser. Er wurde bann von den Ja- 0 sand em internationales Meeting unter freiem panern aus dem Hafen geschleppt. Jch alaube, daß Hmimel statt. Der Protest der Arbetterschast gegen den 8U binem ihrer Häfen bringen. Mannsclxfit russisch-japanischen Krieg, der Spott über die Haaaer Briedens- ich &"bin^b«“'2ercn’ *'"b die Solidarität der Besitzlosen'der qanzen Welt die Kugel ist noch nicht entfernt Das Verhalten der Offiziere I ^occn aaS Hauptlettmottv aller Reden, stürmische Ovattonen und der Mannschaften sind über jedes Lob erhaben. Ter kaiser- machte das Amsterdamer Publikum besonders Bebel bar, liche Bizekvnsul ließ uns weitgehendste Fürsorge zuteil werden, der entblößten HaupteS unter einer mächtigen roten ftabnc dem Vaif” VnnTui' AuK m^rLung°"ftL ?efeÄ5 immSr^^rdung Vom 12. August meldet, berichtet der Nlssische Konsul in Tschifu: e '^^chvtagßjt i mm recht 8 in Deutschland. Eine Während der Konsul mit dem Taotai über einen zeillveiligen I Verschlechterung deS Wahlrechts werde die Sozialdemokratte Aufenthalt des ^efchsiteln h" in Tschifil zur Ausbesserung niemals gestatten. An dem Tage, an dem dieser Stteich per* der Maschine unterhandelte, traf der Kommandant des Torpedo > sucht werde das erkläre er frieritA srooi/ boot« auf Grund ber Insiniktioum des KontreadmiralS Kri-1 r ?T?e,tcn 1)0bt gorowitsch und wegen Schabhfitigkeit der Maschine mit dem dbine- c atn Fortbestehen des Reiches nicht daS gt* fischen Admiral ein Uebereinkommen über die Desarmierung des rmgste Interesse mehr. Nur Pflichten ohne Rechte für die Er übergab dem Adminss die Verschlußstücke Volksmassen seien in unserer Zeit nicht mehr möglich. Die *ä-ä äs 2* SfiSÄw * -r der Japaner wurden Leutnant Toschtscliakowski, ein Midshipman, I . 'lLl08 Heiner Differenzen werde sie gegen den Femd ber Mechaniker und 21 Mann durch das Boot eines chinesischen I re™ eme geschlossene Phalanr sein. o.crcttrt£ei!lT,nnt 22tW,rtln lm,rbcn l3. Aii.1. An dem LeichrnbcoSnqni« Mi ich Chinesen und Boote von Handelsschiffen ebenfalls gerettet, von Wa ldeck. R ,1 .. Bon 47 Mann der Bemamiung nn-rden vier vermißt. Tie Wunde Lsninfe («ri,nAL; s \ 4 fUL ' r des Kommandmlten ist schwer aber nicht lebensgefährlich; er lc ^ or’löe. 0M? siattfaiid, beteiligten sich neben den poli- liegt in dem ftanzösisck?en Missionshospital. tischen Persönlichkeiten zahlreiche Angehörige der künstlerischen Petersburg, 14. Aug. Auf Befehl des Kaisers hat der Mi unb wissenschaftlichen Kreise. Die kleine Kaufmannschaft und SUS äsä 'Tto; TTrV" sie möge namenS ber kaiserlichen Regierung wegen der hr^m -1 ^oerfuhrung der Leuche schlossen 'ich viele Passanten dem melschr e j enden Verletzung ber Neutralität Chi->Trauerzuge an. — Die nationalistische Presse häuft in ihren naS und ber allgemein anerkannten Grundlagen des Völker- ™ “ rechts durch den Neberfall des Torpedoboots „Re- schitelnh" in einem neutralen Hafen durch die .Japaner mittels deS Vertreters der Republik in Tokio enteil ganz energischen Protest übergeben lassen. Von ber Erklärung Russlands wurden die fremde» Mächte in Kenntnis gesetzt. Gleich zeitig wurde beut russischen Gesandten in Peking vorge schrieben, an die chinesische Regierung einen kategorischen Protest zu richten, mit dem Hinweis auf die ernsten Folgen, ivelchr die von ihr auövlaffcnc Verletzung der Neutralität nach sich ziehen kömre. Ertt-s Blatt. 154. Jahrgang Montag 15. August 1904 jäsx. /5r ? fr. 11 Ü^AtAAt* Hättet mermal m der M M W M WM ■ ffl HJf N fffl ® V 8 M W MW W m«PostMk.2.-°i-rtS Woche btifldegt «MW M W Mi W W ST W W W W W W MT W M W W lährl. au6fd)L Bestell«. Rotottonebnid u. «er- Wf BT W W W M /M W W M M. W M W M. W Annahme »an Anzetge, lag bet Brllhl'Ichen W H M W W KW' W W MU JBL für die XngeSnummet Unwer1^Buch-u.Sle>n- V 'WF bi, vormUtag« 10 Uhr. =®S=-„ eeiKral.Hiyelgtr ” ** SS Amt;- md Anzeizeblatt für den Kreis Sietzen MZZ a—HO——mrommra— zeigenteil: Hans Beck. Ruhig. •) Anfang, wenn nicht cmbcrS bemerkt, nbcnbv um ' Uhr. August Temperatur am 13.—14. höchste Niedrigste Tendenz: ! Märkte. . 206.30 . 217.50 27,2 u C. 7,1 eC. Sauer fflr Kindernährmittel in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs eröffnet. Es werden darin Präparate zur künstlichen Ernährung von Säuglingen hergestellt. Die Milch liefern zwei 2 f Privat-DiSkont 2V» Prozent. Ccft. Kredit . . . Deutsche Bank Tarniftfibter Bank Bochumer Guß . . Zarpener Bergbau — Ein Arbeiter bei einer Rauferei erschossen. Der Reisende K e h r e i n von hier erschoß gestern morgen vor dem hiestgen Bahnhöfe im Streit den Arbeiter Lucht au6 Köln. Kehrern hatte, wie der Polizeibericht meldet, mit einem Freunde die Nacht durchgezecht und stch gegen 4 Uhr nochmals an den Babnbof begeben. Dort wurde er von einem Arbeiter, der Gepäck trug, mit einem Packet im Vorbeigehen angestoßen, was zunächst einen Wortwechsel verursachte und dann zu einer Rauferei auSartete. Nach den Darstellungen 201.75 219.37 139.00 205.25 217.12 13.—14 Anläßlich deS traurigen Vorsal'4, der sich Sonntag nacht auf dein Bahnhof ereignete, hält e- der Einsender für angebracht, öffentlich auf eine Tatfaclv hinzuweisen, die wahrscheinlich nut die Veranlassung der imftitgcn Tat gewesen ist. Bekanntlich btfMyt in Gießen, im Gegensatz zu den mfiflen anderen Städten, eine Volizeiverordnnng nach der eS bcn Wirten verboten m, nach 2 Uhr, chezw. nach dem Feierabendgebieten, an die Gaffe Ojctri'inff zu perabrcichen. Tie naturgemäße Folge davon u die Unsitte, als l eßt en Zufluchtsort die Dahn Hofs« Sport. Kopenhagen 14 Aug. Bei dem henttgen Radwett- sabren gewann Ellegaard den Grand Pri^ Meycrs- Dolland wurde zweiter, R ü t t - Deutschland dritter, Scheuermann - Deutschland gewann den Petit Prix. ^pidplan btt tnriniqlen Jronhfurter Sladtlheater. LpernhanS. . 201.75 . 219.50 . 139.00 verrnlschteA. • Kiel, 14. Aug. DaS Linienschiff .Kaiser Friedrich IIL* ist im Großen Belt auf Gründ geraten. Nachdem eS kurze Zett sestgeseffen, kam daS Schiff durch eigene Maschinenkraft loS. ES hat eine geringe Havarie deS Doppelbodens erlitten. Heute ist eS in daS Trockendock eingelaufen. Nach einer anderen Meldung sollen beim Anstößen aus den Grund dreißig Platten eingedrückt sein. 9ln Bord bc9 PanzerS befanden sich Prinz Albrecht Joachim von Preußen und Prinz Leopold von Bayern. • Essen, 14. Aug. Der nach Unrerschlagunq von 25 000 Mk. flüchtig gewordene Direktor der Oberhausener Dampffeffelwerke, Adolfs, stellte sich der Staatsanwaltschaft. • Trier, 14. Aug. Der Garnison wurde der Genuß rohen WafferS verboten, da die Militärärzte feststellten, daß Iba5 städtische Wasser gesundheitSschädlich ist. • Bei einem Großseu er in Lyck Mstpr.) wurde die Tampfschneidemühle von Cnspary cingeäschert. Die Holzlager wurden ebenfalls ein Raub der Flammen. DaS Wohnhaus konnte gerettet werden, der Schaden ist bedeutend. d Boe Stau, 14. Aug. Die Waldungen oberhalb des HerzbergeS gerieten gestern in Flammen. Der Brand konnte jedoch gelöscht werden. * Petersburg, 13. Aug. Zwischen Odeffa und Cherson1 wurde im Schnellzuge nachts von einem Dahndiebe der Versuch gemacht, den millionenreichen Fürsten Trubezkoi, AdelSmarschall von Moskau, künstlich einzuschläsern und zu berauben. Der Fürst erwachte aber durch den süß- I lichen Chlorosormgeruch und erhob sich, worauf ein gut gekleideter Dieb in voller Fahrt auS dem Zuge sprang. Petersburg, 14. Aug. Der „Regierungsbote" meldet die Schließung der LandeSgrenze deS TranSkaspigebieteS nach !Persien und Afghanistan wegen Cholera. Die aus diesen Ländern kommenden Personen uyd Waren haben die neueröffneten ärztlichen Beobachtungsstellen zu paffieren. Schutzleute vorgingen — In aUen vorgenannten Fallen verhielt sich das Publikum den einschreitenden Schutzmännern gegenüber sehr renitent und erschwerte den Beamten ihren ohnehin schwierigen Berus. Es sei bemerkt, daß fast täglich mehrfach Beschwerden von Bewohnern der Stadt wegen nächtlicher Ruhestörung bet der Polizei einlaufen und infolgedessen die Poli^eibeamten einschreiten müssen. — Unsere katholischen Mitbürger feiern heute daS Fest Mariä Himmelfahrt. "Das neu erbaute Pfarrhaus der Lukas - gemeinde ist m diesen Tagen bezogen worden. Nach den Entwürfen und unter der Leitung der Architekten Stein und Meyer erbaut, bildet eS einen freundlichen Schmuck der immer mehr sich verschönernden Liebigstraße. In seinem Aeußeren — bei einfachen Formen — geschmackvoll und anheimelnd, ist eS im Inneren behaglich, praktisch und den Anforderungen! des Pfarramts entsprechend eingerichtet. Hinter dem Pfarrhaus liegt der gleichfalls neu erbaute Konfirmandensaal der LukaSgemeinde, deffen innere Ausstattung Schreiner- meister Lenz liefert. Dieser Saal wird indeß nicht nur zum Konfirmanden-Unterricht benutzt, sondern — wie in den anderen Gemeinden auch — zu mancherlei kirchlichen Vereinigungen und Veranstaltungen der LukaSgemeinde. •* Kündigungsverträge. Vielfach ist noch die An- sicht vertreten, daß, wenn kürzere oder längere AuskündigunqS- friften zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern vereinbart ■jülctcoroloflifcfie Boot'.,chtunftcn der Station Gießen. öTMiet), T3. Ylug. der SchiebSgenchtSvorlage ist bat sozialistisch» Ministerium Wattson mit 34 gegen 3B Stimmen unterlegen. Die Debatte war sehr erbittert. DaS HauS wurde vertagt. Tie Auflösung wird erwartet. CEmgrfaniiL (Für Form und Inhalt aller unter bi">r Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) DienStaa den 16. August, abends halb 8 Uhr: .Maurer und Schlosser.' Mittwoch den 17. August, abends halb 8 Uhr: Zum erften Male: »Leichte (Saoallcne/ Hierauf: .Phantasten im Bremer Ratskeller/ Donnerstag den 18. August'): .Mignon. Freitag bcn 19. August: »Der Zigeunerbaron/ 5 20. August: .Boccaccio.' Sonntag ben 21. August »Die Iuom.^ Montag den 22. August, abends halb 8 Uhr: .Leichte Kavallerie. Hierauf: Zum ersten Male: .Urlaub .na ' lag den 28. Anglist, abends halb 8 Uhr: Kirche und Schule. — Ter „T e u t i d> e Vcrei n für daS F or tbild- «Agsscbulwesen imb der „Verband beutfeber (^e* x* e r b e f cb u l m n n e r" halten eine «remeinscswftliche Peffamm- Umg vorn 28 bis 30. September in Köln ab. Am 29. September werden Direktor "Xeusck>lf er-Frankfurt a. M und Direktor Dr. Meisel-Tarmididt VorNä
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a., man Bef) tzen aus Dtarburg, Btwet, -ooaenQeim, 11) e r a o a läßt -Urzeit darüber (Lrmtttellmgen anstellen, ob ber Sau Itüumlid) leiten auszusuchen, und tzier txeffen srch meistens
^■rnntfurt, Cffenba», ö*nlnbcr8 unb anberen Orten. an-Uhie« ncbn- bi«
gemeine» würben gute Srsolge auf dm Sdjeibmftänbcn er- ’ in lormftnbt r«tlirf) wäre. Ta» mebäube toll
zielt. Die Iagdscheibe (lausend Wildschwein) erfreute sich r h e i n i t ch e n .« u n ft a u « ft c U u n g e n bienen, die der he- größten Intereffe« bcv Publikums. Da« Fest war gut Verband der Kunstfreunbe in den Ländern am Ahein veranstalte» besucht, trotzdem durcl) Veranstaltungen verschiedener befreundeter I will, und deren eiste noch in diesem Fahre ftattfinben rotrb^ Vereine innerhalb und außerhalb der Stadt manche Freunde -—~
dr« Schüt-,rnvrrrin« wohl abgcl)altrn würben. Unsere Regi- 2lm»frßtdt5-7l6d)tta)t