Nr. 62 Zweites Blatt 154. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Hie öeuttge Kummer umfaßt 10 Seiten- iger$ •• SelterSmeg 1 > Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Lamiiienblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »helflsche Landwirf' erscheint monatlich einmal. Montag 14. März 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen ' Universttätsdruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulftr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gteßen. !>AhlWi'q ^Marburgerskr, sss*. en 1 Lehrling, der teraU inem üdjnietbätoii Hal, für die üdnzniS r Lehrzeit eint M den 11. ’ltiq M rmenamt @i$n Lurichmc:,:. ijoiütmi! Ä ^obLosmaml^ M Garte« SSL jnng.fflü^n.Ktte auiniämnchr lieb 6/eßung ntot ober AtMl. jäten unter 01285: hon biejes Biüvei chri-rtz AiLvihtt le u\ Mßen, ast'- t M.tzrauLi«-8b «Sr.Fri^ sind. Man kann die Frage mrfwerfen: Ist es im einzelnen Falle nötig, eine solche Sache durctMführen? Und war dieser jetzige Prozeß nötig? Ich glaube ja, die Durchführung des Prozesses war nötig, in der Durchführung aber auch die größte Vorsicht. Lange Zeit hat es allerdings gebraucht, bis dieser Tag erschien und die Rechtsprechung erfolgen konnte über eine Angelegenheit, die eine schwere Erschütterung im engeren und weiteren Kreise zur Folge hatte. In einer derartigen Situation und durch eine solche Art steigert sich für den Vertreter der Anklage das Gefühl der Verantwortung in ungeheurem Maße. Niemals, so lange ich Beamter bin, bin ich mir so durchdrungen gewesen von dem Gefühl der Verantwortung für jedes Wort, was ich spreche. Ich habe schon in der Ver- Handlung betont, wie sehr ich das Bedürfnis empfinde, die Sache nicht durch die Brille der Voreingenommenheit zu sehen, sondern einfach als ein Diener der Wahrheit und Helfer zum Recht. Mit Leib und Seele Beamter, kann ich mich ja nur freuen, wenn eine Verhandlung das Ergebnis zeitigt, den Ehrenschild eines Beamten blank und rein erscheinen zu lassen und nicht blos des einen in der Sache «verwickelten, sondern auch aller der hier in Betracht kommenden Beamten, auf die bisher die Regierung volles Vertrauen gesetzt hat. Nach der Gestaltung der Dinge handelt eS sich in dieser Stunde nicht allein um die Feststellung der Wahrheitsliebe und des wilsenschiaftlichen Ansehens bloS des Angeklagten, sondern die Entscheidung, die von Ihnen getroffen werden soll, reicht weit über die Person des Angeklagten hinaus. Freuen würde ich mich und müßte ich mich, wenn es eine Gestaltung der Dinge gegeben hätte, die für alle Beteiligten im gleicb-N Maße das Ergebnis aezeitigt hätte, den Ehrenschuld aller Angehörigen der Beamtenschaft würdig zu erhalten: ich hege aber die schwere Sorae, daß diese Freude er Wiederholung derselben? Meines Erachtens nein, sie werden leider nicht zu vermeiden sein. Denn eng mit einander verknüpft sind in einem Staate die Personen und Tinge ,in demselben Maße, in dem ein Land kleiner ist. Leichter ist es in einem großen Staat, in welchem hin sichtlich der Stellenbesetzung ein freierer Spielraum besteht und wo daher solche Konflikte besser zu vermeiden In lächerlicher Bekämpfung der Presse leisten ein paar Herren im hessischen Landtage das Unglaublichste. Besonders böse der bösen Presse ist Herr Köhler- Langsdorf, der von den Kammer-Journalisten ein Tentamen rigorosnm in rebus agraricis zu verlangen für recht und billig erachtet, derselbe Herr Köhler, der jüngst, als er als Zeuge von einem Gießener Tribunal vernommen wurde unb in Widersprüche geriet, zu allgemeinem Gaudium das schöne Wort gelassen aussprach: „I ch schwätz als gar Viel", wobei er an rechter Selbsteinschätzung nichts zu wünschen übrig ließ. Ter Hauptvoranschlag ist glücklich erledigt. Er schließt in Einnahme und Ausgabe sür die Verwaltung mit 58676 378 Mark-und für das Vermögen mit 22 869 105 Mk. ab'. Der Beschluß zur Bildung eines Ausgleichsfonds bedeutet einen wichtigen Schritt zur Befestigung und Gesundung unserer Finanzwirtschaft, für den künftige Geschlechter dem Finanzminister Dr. G n a u t h und dem Landtag dankbar sein werden. ®r soll zunächst auf 6 Millionen Mark gebracht werden. Der Ausschußantrag, der die Regierung ersucht, die das Verbot des Selbstdispensierrechts der homöopathischen Aerzte aussprechende bezw. es einschränkende Mrordnung überhaupt zurüc^uziehen, wurde nach langer Debatte angenommen. Eine Anfrage, die Schädigung des Publikums durch den Zwischenhandel mit Schweinen und Schweinefleisch betreffend (der Bauer auf dem Lande erhält pro Pfund kaum 44 Psg., während der Käufer in der Stadt 70 bis 75 Psg. zahlen muß), beantwortete Staatsminister Rothe dahin, daß die Regierung hier nicht viel tun könne, daß sie aber in Zukunft in den Städten und Landorten die Einkaufs- und Verkaufspreise der Schweine durch öffentlichen Anschlag bekannt geben wolle. Ferner erfuhr man, daß die Regierung an dem Grundsatz der Abgabenfreiheit bei d er Schif f ahr t auf den Strömen festhalte. Abg. Cramer (Soz.) brachte eine Maßregelung von Arbeitern in der Darmstadter Wagenreparaturwerkstätte der preußischp-hessischen Eisenbahngemeinschaft, wo 7 Arbeitern wegen deren Zugehörigkeit zum Hamburger Eisenbahnverband unter Verstoß gegen die Koalitionsfreiheit gekündigt wurde, zur Sprache. Jinanz- minister Gnauth bedauerte, daß die Regierung nicht in der Lage sei, sich in die Grundsätze der Gemeinschaftsverwaltung in dem vom Abg. Cramer gewünschten Sinne einzumengen. Mit besonderem Neide blicken wir Gießener übrigens jetzt auf Darmstadt, wo das Hofthea- ter nun nach, Beschluß des Landtages umgebäut werden wird, während wir hier kaum noch Aussicht haben, bis zum Universitätsjubeljahre ein würdiges Festhaus zu besitzen. her Versuch der Auslieferung militärischer Geheimnisse an den japanischen Militärattachee in Paris die Hauptrolle spielt. Der japanische Militärattachee erhielt zwei Briefe mit der Unterschrift Martin und beantwortete den zweiten dieser Briefe mit einer Einladung zum Besuche in seiner Wohnung. Noch nicht bewiesen ist, wer der Verfasser dieser Briefe ist. Der Ministerialunterbeamte Martin selbst und seine Frau stellen entschieden in Mrede, daß er den Brief geschrieben habe. Im Marineministerium selbst und in der Direktion der Sicherheitspolizei scheint man jedoch der Meinung zu sein, daß Martin sich an mehrere Marine- attachees gewendet hat, in der Hoffnung, Geldsummen aus ihnen herauszuschlagen. ' IN Ungarn ist es dem geschickten und sch-neidigen Grafen Tisza gelungen, endlich die Zerstörer der einheitlichen Armee zum Schweigen zu bringen und mit Besiegung der Obstruktion einen normalen Verlauf der parlamentarischen Verhandlungen zu sichern. Zur gleichen Zeit aber schreiben die Tschechen Taten und Auftreten der Russen keck auf allgemeine slavische Rechnung, und ihr Selbstbewußtsein schlägt von neuem mit Händen und Füßen um sich gegen die unbeaueme intellektuelle und kulturelle Ueberlegenheit der Deutschen in Böhmen In Prag und Wien kam es in der vorigen Woche täglich zu erheblichen Exzessen und stürmischen Szenen auf den Straßen und in den Parlamenten. Im östr. Abgeordnetenhaus blockierten Tschechen lärmend und schreiend die Präsidentenestrade. Cs wurde frech behauptet, der Wiener Universitäts-Rektor Escherich habe die deutschen Studenten aufgehetzt, und die Alldeutschen erwiderten, die Tschechen seien nicht wert, den Deutschen die Fußsohlen abzulecken. Am Samstag kam es sogar wieder einmal im Parlament zu Schlägen und Fauststößen. Obwohl in Wien am Samstag in einer gemeinsamen Versammlung der Vollzugsausschüsse der slavischen, italienischen und rumä- schen Studenten die Ein st ellungder Kundgebungen vor der Universität beschlossen worden ist, und obwohl der östreichische Ministerpräsident alle Teile zu beruhigen bemüht ist, hat man doch die Gewißheit, daß der Wurm nationaler Zwietracht in Oesterreich seine Wühlarbeit unaufhörlich sortsetzen wird. Erfreulich allein ist, daß die sonst einander heftig befehdenden deutschen Parteien Oesterreichs zur Bekämpfung der Tschechen sich geeint haben. politische Wochenschau. Gießen, den 14. März 1904. Beunruhigung und Besorgnis hat die Aufhebung des $ 2 des IefuitengefetzeS im protestantischen Deutschland hervorgerufen. Weniger, daß eS die unmittelbaren Folgen Vnt» ,t>ic paar Jesuiten" fürchtet, als weil die Aufhebung die SVrmutung nahebringt, daß sozusagen der Appetit mit dem kffen kommt und bald jede Schranke beseitigt sein wird, die die ReichSregiening noch von einem unbedingten Paktieren mit dem Zentrum auch in allen Schulfragen zurückhält. DaS deutsche Volk in seinem nicht ultramontanen Teil ist geduldig, läßt sich eine Zeitlang nchig die Zipfelmütze über die Ohren ziehen, wenn eS aber schließlich gar nicht mehr sehen kann, darn erwacht der furor teutonicus, und ein Frühlingssturm ßffct durch die Lande, wie zu Zeiten der dränenden lex Heinze unseligsten Angedenkens oder bcS Zedlitz'schen Schulgesetzes. Der Berliner Hofprediger Dr. Rogge erläßt bereits eine geharnischte Erklärung, in der er auf die Folgen aufmerksam piacht und zum Beitritt zum evangelischen Bunde auf» fortoert. Der Leipziger StaatSrechtSprofeffor Binding meint zwar, daß die die Jesuiten ausschließenden Bestimmungen der LnrideSverfassungen ihre Rechtskraft behalten trotz Aufhebung de8 § 2 und eventuell des ganzen Jesuitengesetzes, wenn nicht d!e ReichSverfassung geändert werde. Diese Ansicht dürte aber von der Reichsregierung ganz gewiß nicht geteilt werfen. ES kann ja gar kein Zweifel darüber bestehen, daß ßutf Bülow hiermit den Herren Spahn, Bachem, Trim- bor« rc. die Hand hat schütteln, andererseits aber vor der Ml>ei- und einsichtslosen Menge als der »liberale Mann" M glänzen wollen, der ja nur die Forderungen eines Bennigsen unb der Demokraten nach Beseitigung von Aus- nohmegesetzen erfüllt hat. Daß er in Posen gleichzeitig die ersten deutlichen Schritte zu Ausnahmegesetzen gegen das Polk-ntum tut, verschlägt dabei nichts. Die urteilslose Menge fm sehr wohl wähnen, dieser Reichskanzler habe den rechten Be'>ekt vor der Mehrheit des Reichstages, da er ja nur nach dm Mehrheitsbeschlüssen deS Reichstags gehandelt hat. Jokos »ar dabei nur die Gespensterfurcht, mit der der ,Vorwärts" die Auflösung deS Reichstags am Horizont erblickte iinb für daß Frühjahr voraussagte. In parlamentarischen Rreii-en kursirt nach dem ,B. T." bas Gerücht, ber Reichs- ksizier habe in Bezug auf biefe neueste Wunberblüte beS vorwärts" geäußert: »Für ein RegierungS-Dementi )u himnt.* DaS stimmt! Daß berndige bebeutsame politische Entschlüsse außerhalb iller Möglichkeit liegen, erhellt schon barauS, baß ber Ziffer am SamStag in aller Ruhe für mehrere Wochen dne Reise nach bem Süben zur Erholung seiner Kehl- kvosk'rankheit angetreten hat. Die Lonboncr ,Pall Mall Sajdte* erblickt ganz richtig in tiefer Reise ein günstiges Lniem für bie allgemeine Lage unb sagt, wenn ber Kaiser mtt für bebenklich halte, unter ben jetzigen Zeitumständen •jtin Lanb zu verlassen, so beweise bieS, baß die Regierungen ^enwädig von keiner Besorgnis beherrscht würben. Auch db' Tob WalberseeS hat an jene Zeit erinnert, als alle zivilüßeden Mächte gegen bie Boxerbarbarei gemeinsam auf- ünlern unb bas biplomatische Geschick beS verdienten deutschen MüärS in Ostasien friedliche Lorbeern pflücken konnte. ÄUsikmein hat man am Grabe WalberseeS rühmenb seine Eigenschaften als Heerführer gerofirbigt unb ihm bie SMennung nicht versagt, baß ber „Weltmarschall*, von htm man doch skeptisch sagte, er sei in China nur da einmal ti= Feuer gekommen, als sein ASbesthauS niederbrannte, in udarr allerhöchst dekorativen Zeit, doch ber Versuchung Mßlich erfolgreich widerstanben hat, sich nach seiner Rück- bd -von China in Amerika unb Deutschlanb als politisches Lmidertier zur Schau stellen zu lasten. Wären die Aus- i {Qnn, jucht im Btnbetfl, McMF lwarm°u.Delllail> achl Käuferin. 25 an die U Tüchtiges & lädchen de sür Wort gesucht. uiogs, Selterto; u ihm unterstellten 2468 2492 gewissenhaft, be vielleicht allzu wurde heute eingetragen: Mit Statut vom 14. Januar 1904 tft zu Ruttershausen mit dem Sih daselbst eine Genossenschaft mit der Firma „Landwirtschaftliche Bezugs- und Absatzgenoffenschaft, einge- tragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht* gegrün- bet worden. Gegenstand des Unternehmen? ist 1) Gemein- schaftlicher Einkauf von Verbrauchsstoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebs; 2) gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. , Die Bekanntmachungen erfolgen in der „Deutschen landwirtschaftlichen Genoffenschaftspreffe" unter der Firma der Genoffenschaft gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern. Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern und zwar sind gewählt: 1) Landwirt Ludwig Karber VI zu Ruttershausen, 2) Landwirt Ludwig Schreiner V daselbst, 3) Landwirt Ludwig Klinkel IV daselbst. Der Vorstand zeichnet in der Weise, daß die Mitglieder der Firma ihre Namensunterschrift beifügen. Zur Zeichnung und Abgabe von Willenserklärungen' für die Genossenschaft genügt die Mitwirkung zweier Vorstandsmitglieder. Die Einsichtnahme der Liste der Genosien ist während der Dienststunden des Gerichts Jedem Schuchzug gegen L. unternommen, wenn es nicht nach seinem Willen ging. Beim Falle Wittich könne es sich höchstens um einen JVrtum handeln, absolut nicht üm eine Un- Wahrheit. Redner ersucht schließlich ebenfalls um Frei- sprechung des Angeklagten. Er verlange nichts als Ge. rechtigkeit. , ~ M Der Angeklagte nimmt darauf selber noch das Wort und weist auf den merkwürdigen Zufall hin, das; er genau in denselben Räumen, in denen er setzt als Angeklagter stehe, seine Tätigkeit im hessischen Staatsdienst als Dozent der mineralogischen Abteilung begonnen habe. Er halte das für ein gutes Omen und hoffe vertrauensvoll auf seine Freisprechung, nachdem sich alles zu seinen Gunsten aufgeklärt. _ t , Der Gerichtshof erklärt nach kurzer Beratung, daß die Urt^lsverkündigung am 21. März abends 6 Uhr erfolgen werde. Gießen, den 9. März 1904. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. Heyer. Haftpflicht. Die neuere Gesetzgebung hat für Jedermann die Haftpflicht ganz emvfindlich gesteigert. Wer beute ehien Unfall erleidet, eine Gesundheitsschädigung erfährt ober einen Sachschaden bat, sucht ohne Weiteres nach Jemand, den er für den Schaden haftbar machen kann. Fast täglich liest man darum in den Zei- hingen von Haftpflicht-Prozessen, und die Rechtsprechung zeigt, daß die Verpflichtung zur Haftung sehr weit und sehr fcharf gefaßt wird. Für den Geschädigten ist das jn sehr gut, aber es ist sehr bitter für den, der den Schaden tragen soll. Ganz ahnungslos kann man durch einen einzigen Haftpflichtfall um sein ganzes Vermögen, um feine ganze wirtschaftliche Zukunft kommen. Und geht es nicht um das Vermögen, so bat man doch mindestens die Unannehmlichkeiten eines Prozesses, dessen Kosten man auf alle Fälle bezahlen muß, ivenn der Gegner im Armenrecht klagt. Gegen diese Gefahren gibt es nun einen'wirksamen Schutz, bad ist bie Haftpflicht-Versicherung Die Gesellschaften nehmen bebingungsgemäß bie gesetzliche Enffckä- bigungspflicht auf sich, sie führen ben Prozeß und bezahlen evtl, die Kosten. Seit zwei Jahren betreibt auch bie Victoria die Haftpflicht-Versicherung und ist auch hierin sehr schnell zu einem beben- lenden Versicherungsstock gelangt. Reben ben auch schon vorher üblichen Versicherungsformen hat sie eine völlig neue Kombination aufgestellt, ber sie in erster Linie ihre stetig steigenben Erfolge ver- baiikt. Sie beckt auf Lebenszeit bie Privat- unb Berusshastpsticht in unbegrenzter Höhe gegen eine einheitliche Prämie, die in Wochen- raten entrichtet werben kann Wer eine solche Versicherung nimmt, ist ein für alle Mal gegen bie Haftpflicht-Gefahr geschützt, die au5 dem Dunkel des Schicksals Jedermann bedroht, unb sei er nock so gewissenhaft und vorsichtig. 2473 Gerichts laut. Spandau, 12. März. Der im Prozeß B i l f c vielgenanme Hauptmann Erdler, ber zur Zeit in Svanbau steht, hatte sich heute wegen mehrerer Unregelmäßigkeiten im Dienste vor ' bem Jntenbantur-Gcricht zu verantworten. Die Oefsentlichkeit war ausgeschlossen. Der Angeklagte war beschuldigt, daß er G e l d e r zu Dienstreisen widerrechtlich l i g u i d i e rt hatte. Rach zweistündiger Verhandlung wurde ber Angeklagte mangels Beweisen f r e i a e f v r o ch c n. Petersburg, 12. März. Der Stabskavitän Ger- s ch u n, ber Anstifter bes von dem Stubenfen Balmaschew verübten Mordanschlages auf ben'Minister Sipiagin, wurde vorgestern mit den beiden Genosien, bie Gerscbun angegeben hatten, zum Tobe burch den Strang verurteilt. Als das Urteil verlesen war, warf Gerscbun sich auf die Knie unb bat den Gerichtshof flehentlich, ein Gnadengesuch für ihn beim Kaiser zu befürworten. Er bitte um die Gnade, als gemeiner Soldat in Ost- afien sein Leben für das Vaterland einsetzen zu dürfen. Der Gerichtshof beschloß, das Gnadengesuch dem Zaren zu unterbreiten. Die Genossen Gerschuns wurden bereits gestern m Schlüsselburg Eingerichtet. Akademische Vorträge Dienstag den 15. März 1904, pünktlich 8 Uhr abends in der Uuiversitätöaula. Herr Professor Dr. DreWS". Der Pfarrer der Aufklärungözeit. Eintrittskarten sind in ber Ferber'icben, Frees'schen unb Nicker'schen Universitäts-Buchhandlung, Stubentcntartcn bei £>errn Verwalter Stork zu haben. Bekanntmachung. In das Genosienschaftsregister des Amtsgerichts Gießen 9It||i(rnnii§6r;irt Coblcnj, KmS Wctzstr. Nnicholzverkanf. Am SamStag, den 26. März d. I., vormittags 9 Uhr, verkaufen im Saale des Gastivirts Freund zu Krofdorf öffentlich meistbietend: 0 1. Die königliche Oberförsters! Krofdorf: Eichen — 277,50 fm Stämme, 50 rm Schichtnutzh., 2 u. 4 m lq. u. zwar Schutzb. Krofdorf Distr. 7 (Junfer- annenwold), 15 (Kreuzschläge) = 2,12 fm St. v. 21-38 cm Dm. Schutzb. Wald hau s Distr. 28 b (Nußheck), 32, 37 (Bäuerstädt), 38 c (Junkernstrauch), 47 (Lichtenberg), 54 (Münzenhau), 58 (Lindenschied) — 40,67 fm St. v. 11—42 cm Dm., 4 Stgn. II. Kl. ----- 0,24 fm u. 27 rm Schichtnutzh. Schutzb. Salzböden Distr. 77 c (Hardt) ----- 16,60 fm St v 40—58 cm Dm. Distr. 65 (Enlenkopf), 71 it. 74 (Hemmstoß), 77 c, 78 a (Hardt) ---- 76,03 fm St. v. 12-39 cm Dm., 23 rm Schichtnutzh. Schutzb. Stoppelberg Distr. 84, 87, 88, 89, 90 — 73,94 fm St. v. 40—58 cm Dm., 68 14 fm St. v. 23—39 cm Dm. Buchen ---- 175 fm u. zwar Schutzb. Krofdorf Distr. 7 (Jungferannenwald), 10a (Diebskaut) = 22,56 fm Stämme v. 36—70 cm Dm., 11 rm Schichtnutzh. (Felgenholz). Schutzb. Waldhaus Distr. 32 u 37 (Bäuerstädt), 54 (Münzenhau), 55 b u. 58 (Lindenschied) = 135,94 fm St. v. 32-74 cm Dm. Schutzb. Salzböden Distr. 77c(Hardt) = 9,21 fm St. v. 35—50 cm Dm. Ahorn: Auf dem Hofe der Obers. = 1 St. — 0,26 fm v. 41 cm Dm. Fichten: Schutzb. Stoppel- berg Distr. 92 n. 93 = 3 St. = 1,73 fm. 11—38 cm Dm., 146 rm Schichtnutzh., 2 u. 4 m lg. Buchen : Distr. 7 c, d = 2,42 fm St. v. 38—44 cm Dm. Hainbuchen: Distr. 23f u. 24c = 2,48 fm St. v. 26 biB 44 cm Dm. Birken: Distr. 5 u. 10b = 0,97 fin St. v. 15—24 cm Dm. 2427 7. Die Gemeinde Atzbach: Bnchen: Distr. 8b (Leitzheck), 9a (Lautzerloch) = 30,09 fm Stämme v. 24—68 cm Dm. Distr. 4 b (Unter* reitel) u. 9a — 3 rm Schichtnutzh. 2428 Das Eichenholz der Gemeinde Wißmar kommt zuerst zum Verkauf. Verladestationen Fronhausen, Lollar, Kinzenbach, Gießen und Wetzlar 5 bis 12 km von den Lagerungsorten des Holzes entfernt. Weitere Auskunft erteilen die Förster. Aiifmaßlisten bei rechtzeit. Bestellung durch Forstsekretar Möller-Krofdorf gegen Zahlung der festgesetzten Gebühr.^ 2. Die Gemeinde Salzböden: Eichen: Distr. 2b (Austück), 10 (Heuserberg) = 2 17 fm St. v. 50 u. 52 cm Dm., Distr. 2 b, 9 (Gehren) u' Distr. 10 = 46,75 fm St. v. 17—39 cm Dm. Distr. 2b 5a (Austück), 9 u. Distr. 13a (Faberstück) = 13 rm Schichtnutzh., 2 rn lq. „ 2423 3. Die Gemeinde Odenbausen: Eiche: Distr. 7b (Stoßkopf), 1 Schneidestamm ----- 1,71 fm, 5 m lg., 66 cm Dm. 2424 4. Die Gemeinde W^stmar: Eichen: Distr. 2 (RutterSgrund), 3 (Berqhäuserhang), 4 (Berghausen), 8 a, c (Reizensteinerw.), 20 b (KuhbachSdell), 23b, 24a u. 33a (Beckert), 26a (Kaltenbach) = 127 fm Schneidestämme bis 89 cm Dm., 118 fm St. (Werk- unb Grubenholz), 185 Stangen I. u. 130 Stangen II. Kl, 70 rm Schichtnutzh., 2 m lg. Buchen: Distr. 2 8 c, 19 b (Rens- ling), 20c (Kuhbachsdell) = 38 fm Schneidestämme. [2425 5. Die Gemeinde Lannsbach: Eichen: Distr. 5b (Langenacht), 7b (Hintermark) = 0,64 fm St. v. 28 tu 33 cm Dm., 15,16 fm St. v. 41—56 cm Dm., 3 rm Schichtnutzholz, 2 m lg. 2426 6. Die Gemeinde Krofdorf: Eichen: Distr. 23 f, 24 c (Bruch) = 12,75 fm St. v. 40—56 cm Dm., Distr. 4e, 10b (Eichwald), 5, 13a u. b (Steinbusch), 7 c, d (SeileS), 18 c (Erlenschlag), 20 (Dickehau), 21b (Altehau), 23f u. 24c (Bruch) = 184,26 fm St. v. Holzversteigerung. Es werden versteigert: Freitag den 18. März 1904 aus den Abteilungen Sommerberq 35a, d, e, f, Häuserborn 37b, Buchenberg 69b. c- 40 Eichenstämme von 13—44 cm Durchmesser, 4—10 m Länge mit 8,49 fm, 10 Kiefernstämme von 18—40 cm Durchmesser, 4—12 m Länge mit 5,44 fm, 34 Fichtenstämme von 13—22 cm Durchmesser, 10—17 m Länge mit 9,76 M, 1 Eschen-Derbstange von 9 cm Durchmesser, 10 m Länge mit 0 06 fm, 78 Eichcn-Derbstangen von 6—12 cm Durchmesser, 6-10 m Länge mit 4,72 fm, 796 Fichten-Derbstangen von 6—12 cm Durchmesser, 6—15 m Länge mit 37,. - m- Scheiter rm: Buchen 5, Eichen 16,3, Kiefern 51,2. Knup' pel rm: Buchen 27,3, Eichen 48,9, Obstbaum 2, Kiefern 25,2, Fichten 9,6. Reisig rm: Eichen 18, Kiefern IV ~eaen. Buchen 1920, Eichen 48,20, Kiefern 500, Fichten 48. Stücke rm: Buchen 2, Eichen 17, Kiefern 19,8, Fichten 1. , - sowie 730 Weichholzwellen bei dem Forsthaus Baumgarten. Zusammenkunft morgens 9 Uhr auf dem Watzenborner- weg am Uebergang über die Eisenbahn. Nähere UuSli s erteilt der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten. Hefe^iv und dafür mit Auszeichnungen reich Bedacht wurde. DaS Moment der bewußten Täuschung wird ta seht von der Anklage nicht mehr aufrecht erbalten, aber es kann auch in keiner Weise von einer pflichtwidrigen Berichterstattung die Rede sein. Was soMe denn den Anaeklagten zu einer derartigen Handlungsweise veranlaßt haben. xa. unsaubere Gerücht, da? damals in der ©tobt umging,L. habe wohl von St. Geld für die Verschaffung des Ordens er- halten, war gemeine Lüge, niemand hat es gewagt, sie aufrecht zu erhalten. Run wird heute zum erstenmale ein neues Motiv hineinoetragen. daß bpr Angeklagte geglaubt habe, nach dem Tode v. Marauardsen mit Hilfe dieser Sammlung den Posten des Direktors zu erhalten, protestier? mit aller Entschiedenheit namens des Ange- I klagten dagegen, daß demselben von dem Staatsvertreter derartige selbstsüchtige Motive untergeschoben werden. Wo bat man den geringsten Beweis dafür? Richt ^'^Egoistischen Gründen, sondern lediglich im .toteresse des muitu 3 selber hat der Angeklagte gehandelt: auch der Gedanke, Stühel durch die Bewertung der Schenkung, bie von allen auswärtigen Sachverständigen als völlig zutre;fend bezeichnet wurde, einen Boden zu verschaffen, hat ihm vollständig fern gelegen. Redner führt dann weiter aus, datz es sehr wohl mögli'ch gewesen wäre, die ganze Angelegen- heit schon 1901 aufzuklären, denn die Tatsachen hatten damals genau so gelegen, wie heut-, nur die Worte seien schärfe^ geworden. Eine eingehendere Beleuchtung erfuhr sodann Dr. Back, dessen Wahrheitsliebe man nicht gegen die des Angeklagten aussvielen könne. Daß Back sich gründlich geirrt, sei doch durch seine Gegenüberstellung mit den Sachverständigen klar erwiesen. Redner kritisiert dann noch I scharf die ungehörige Ausdrucksweise m Backs amtlichen gestattet. Gießen, den 20. Februar 1904. Großher'0 'l'cheS Geschäfts - Empfehlung. Keßler, betriebene MödkitraZspgrt- unb WpackMüsatsMil käuflich übernommen habe unb dasselbe unter ber Firma Heinrich Btessler weiterführen werbe. Es wirb mein eifrigstes 5nunfc [tnftc Auftrage meiner werten Kundschaft prompt, punkll ch düligsler Berechnung auszustchren.^^^^^^^ fr&pmiFich BCessBeiV M^burgcrstr-tze 28. - 368- Aufträge werben auch Souneufttaße a entgegengerwmmen He fern and entgegengebracht werde, steigere M aber ^cmch >eine Verantwortung nach dem Mort der Schrift, --em. viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt nerven. Andererseits kämen dem Angeklagten b's sofettiven Ergebnisse der Verhandlung insofern zu gute, als dadurch festgestellt wurde, daß das Landesmuseum durch seine Hand- lungsweise in keinem FaN geschädigt wurde G-: könne aus diesem Grunde davon absehen, das schwerste Strafmaß z beantragen und stelle aus dieser Erwägung dem höheren Ermessen des Gerichts anheim, ob er als ousrerchende Sühne einen Verweis oder eine Geldstrafe unter Auferlegung der Kosten des Verfahrens annehmen wolle lege ver- traunsvoll die Entscheidung in die Hande des hohen Gerichtshofs, erfüM von dem Bewußtsein und der Ueber- zeugung: Es werde Recht! Ms erster Verteldiaer des Angeklagten fuhrt R-chts- anwalt Dr. Osann II.-Darmstadt aus: Es ist die schwerste Anklage, die gegen einen Beamten erhoben worden ist Man hat die Anklage in dem G^dan^n erhoben daß au st Grund der Voruntersuchung die Entlassung aus dem, Amt ausgesprochen werden würde, also eine Anklage, wie sie schwerer nicht erhoben werden konnte. Ter Angeklagte sollte wider besseres Missen in seinem Amte gehandelt haben, man hatte behauptet, daß er Gegenstände, die er^alsUnecht erkannte, wissentlich als echt bezeichnet und die Sammlungen des Museums ausgenommen hat. Zn der Vwhandl mg ist dieser Hauptpunkt in der Anklage als vollständig unrichtig und unzutreffend erwiesen worden. Es Ware richtig gewesen, man hatte in der Voruntersuchung festgesteNt, welchen Wert der Gegenstände der Sawmlung gehabt haben, und es wäre damals nicht gefragt or Dte nngeyorige 2tiu5ULuuyiuci|c m die Aussagen Stutzels über die Steinbeile gelautet unb bemerkt, es wäre emes l§hrenmannes haben, sondern wie sie von dem Angeklagten aufgenommen st _ Unr€(f)t gegen den so schwer Angeschul- und verstanden worden sind. Tann ^are nimmermehr st ^6 bekennen. Jetzt habe sich die Sachlage für Prost Anklage erhoben worden. Rachdem mm tn den beweu ^epsius in glänzender Weise geklärt, sonnenklar ser seit Hauptpunkten die Anklage sich als unzutrefftnd e^viesen Pi Stützels vom 26. Januar d. I. die ganze Lage hat, scheint es leider die Staatsbehörde nicht über W unb flachten der Sachverständigen hatten gebracht zu haben, daß sie erklärt, der ^enschild der B Angaben in glänzender Weise bestätigt Er bitte den amten im allgemeinen und auch der des Angeklagteni 1} I ^icht nur daran festzuhalten, daß der Ange- rein. Ob nach dem Mteil der auswärtigen Sackwnst - ^^e objektiv vollkommen gerechtfertigt set, sondern auch, digen auf den Ehrenschild der hiestgen Beamten, die die Sch. tz . guten Glauben gehandelt habe und als em ung vornahmen wirklich kein Fleckengefallen ist, unantastbarer Ehrenmann dastehe. dahingestellt. Wenn aber der^.Schild hessischer: Beamten , Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Schmitt- SIE M «OiäÄ IE» SS?" MÄWÄ immer nur barumi Tja-nbette bie®amo8 M BiaiboDer nicht biefefbe Objektivität ein- FF1KäSSs äf äää’säs Ml Sta LevMs hcit sich bei feinen । Beamten, der 27 Jahre hinburch treu unb gewissenhaft ferne »ZS .......... Bekanntmachung. ES wirb zur öffentlichen Kenntnis gebracht, baß vom 1. April 1904 an die auf bem stäbtischen Schlachthof zur Erhebung kommen. den VefchaugebÜHreu mit Genehmigung Gr. Ministeriums deS Innern auf ein Stück Großvieh und 45 , „ , „ Klewtoeh ^^Oesttzt ^‘ebun Erfolgt in der seitherigen Weise. Besondere Gebühren für das Wegschassen beanstandeter Tierteile sowie für die Benutzung der Freibank unb bie Tätigkeit des Freibankaushauers finb von bem genannten Zeitpunkt an nicht mehr zu ent- Gießen, ben 12. Marz 1904. 2477 Großherzoo i Nirapnmtofpret Gießen. I. V.: Eurfchmann.______________ Bekanntmachung. Dienstag bett 15. Mär; d. F., nachmittags 4 Nhr, soll im Stabtknabcnfchnlhaus eine öffentliche Prüfung der Fort- bildungsfchnle stattsinden. L < Es iverben zu berfelben die Eltern unb Arbeitgeber ber Schüler unb sonstige Frennbe ber Schule hierburch eingelaben. Gießen, ben 10. März 1904. 2464 Mecum, Oberbürgermeister. Hahn, Nektar. -ik. 6$ iKflilflinu 2° 567 S 11 Uhr. Das^ Am BundesraM Die Genehmigu e t a u d Y stons.) hoi «elf« v Sodann wiro beim Kapitel .Geüv die Kommission WM Aba. Graf Oru hcrzus'e^n. V Abg. Dr. Spa ein halbes Jahr zu Abg. Gras Kav forderten neuen Nun kommt auf ein Seil dieser Stellen tt Men Stimmungswi leit.) Ich will aber daß wir nicht geson zu treten. Dir Hal ganze Regierungsvoi Antrag des Grafen Hauptmann ist mir geradezu ein Untere] den notigen Ersatz Früher hat man ben Jahr geben können, 1 sein, wenn man bei gewähren kann. E! zieren. Es ist hier nötigen Lffiziere zu größer werde. Das Lffiziere nicht toege hafte Zustimmung tt Zurufe links: Eebr \ unsere Unteroffizier! Unteroffiziere und S in Frankreich 690 erhält der deutsche 1 zösische 2600 Mk. Mark pro Mann wüi Summe, die gegenüb große Rolle spielt, . und keine unnützen ? ich die 4 Millionen f überflüssig (Sehr rii konnten wir joforf gell gen tvollte. (Lachen i Debatte bedauere ich jede kleine Mitzhandlu die Sozialdmokraten lBeifall rechis.f Wg. Ledeboin (i ver Zentrums stimm TruppeMungen mö| ^arkav Die Abgg. Kammer wolle best suchen, im Einverne mefen neu zu re die zurzeit in s Endlichen Jagden -t Versteigerung g. '«ung 9LNan Narlamo Berlin, 12. »utbe heute die all Ministeriums des ‘,,e5 Ministers v. 6, •>e9 Reichstages wie °°urde der Titel Mr , . -7 Die ISertfi, u < be« Stf'öentn 1 bÄe "itl'chli '4tec angeno . ~~ Die iß 6 bl : ft'iffe dez WmmerQr§ et9e^e Ruhs^?^öhnl Isafen - brau ^9'etunq J Der $