Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen Valitische Tagesschau. Das Sch-rlfcht Sparsyliem. einem ’wm Vorstand des deutschen Sparfassenverbandes vor- pfan.°n Reform ^g^lvff-n sein, wrl. ff- gezwungen durch Tie „Nordd. ANg. Ztg." schreibt offiziös: Gegenüber den Anfeindungen, die das Scherffchc Prämiensparsystem in einem Teil der Presse gefunden hat, möchten mir darauf Hinweisen, daß das Sparsystem in den beteiligten Ministerien eingehend geprüft wurde. Ergebnis der Prüfung bestand fn einer Reihe von Av- än!)erungen, durch welche die bisherigen Bedenken beseitigt wurden. Im Einvernehmen mit Scherl hatte das fpreuß. Staatsministerium sich insbesoirdere dahrn schlüssig gc macht, dcuß> die Konzession zur Vornahme der mit dem Teil V. ßSHtto tüt , Statu unt txinö* und ,(Sertd)tSlaal*i Aua ust Götz tüi den zln- ^etqentetl ftant Beck. — Laut „Vorwärts" brachten die Sozialdemo» traten im Reichstage folgende Interpellation ein: „Ist es dem Reichskanzler bekannt, daß die russische Regierung im deutschen Reichsgebiet Polizeiagenten zur Ueberwachung russischer und deutscher Staatsangehöriger unter- Mr. 11 • rlftelnt täglich außer Sonntags. ®em Gießener Anzeiger werben tm Wechsel mit dem Kesfllchen Landwirt dir Siebener Familien. Hättet Diermal in der Woche betgelegt KolaUo nSv ruck n. Verlag bet vrühl'fchen Untvers.-Buch» u. Stein- druckerettPielichGrdenl VKdakNon. OtpiDLU»* und Druckerei: Vchnlfteabe ». Ubrefle tüt Depeschent Anzeiger »ietzen. skrrriiprocdanichiutzAr 51. gewöhnlicher Bedeutung erscheinen. W handle sich um ein schreiben an sämtliche Staatsoberhäupter,, rn welchem Be- merkungru über das Verhältnis zwischen Staat und Kirche einaefiigt seien. . Sofia, 12. Jan. In maeedom;chen greifen verlautet, die innere macedonische Organisation babe beschlossen, alle Führer der Partei Zvntschews zu toten, ^er Mge Angriff au? Stojanow, bei dem dreier verwundet wurde, fei nur der Anfang einer Reihe von Mord- Rom, 13. Fan. Bon deutscher Seite wurde be. Verblmdszeitschris! | üec Sejamttjeit der Arbeiterschaft, auch der des Kleinbetnebes, schlossen über^die SiHtX nische Regierung dürste das gleiche tun. ^e Verhandlungen werden wohl dadurch erleichtert, baß Deutschland tm Verein img ^schaftliche Vereini gun3 besReichs- taas hat sich in ihrer gestrigen Sitzung endgültig konftttuiert. Ter Vorsitz bleibt dem W Liebermann v. Donnenberg, ihn vertritt in dieser Stell trug Dachmarer. Ferner wurden die Satzung^ beraten. — Ter „Natk. Lorr." zupolge ist m der Zrage der gesetzlichen Regemug der tschädrgun g un, chuldrg Verhafteter jetzt em Ausgleich Küchen den nruer- halb herVrWmbeien Rogiernngen in manchen Beziehii^n auseinandergehenden Anstrichen nahezu erreicht. Tie end- giltiae Beschlußfassung des Bundesrats steht nahe bevor. 9 ün'chen, 13. Lm. Eme Petition um E-wahruns des aktiven Landtags Wahlrechtes zuruichst an selbständig st euer za hl en de Frauen ist betmMrnistc- riurn und beim Landtag eingereicht worden, ^re tragt um aeia&r 100 Unterschriften von Männern und Frauen aus will, dem wird solche Zugabe als etwas sehr Neoeigach I liches erscheinen; er wird sich sein Urteil aus der Lektüre I der Zeitung bilden und die „Sprechstelle" in den Paprer- korb tun, wenn sie seinen Anschauungen nicht entspricht. I Ter wirksamste Einfluß, den eine Regierung üben rann, besteht in der Güte und Volkstümlichkeit ihrer 'Politik! Sehr entschieden spricht sich anch> die neue kritistyc Wochenschrift für Volkswirtschaft und FinanUvesen „Plutus" (Berlin W., Lützowstr. 74) in einem „August Scherl" betitelten hübschen Aufsatze aus. Ter Artikel- schreiber sagt gegen dieses Sparsystem, der die ganze Persönlichkeit des großen Berliner Zeitungsmannes treffend charakterisiert: | „Wenn ich boshaft wäre, möchte ich den Zeitungskonig । «ntertänigst bitten, den Titel „Sparau g u st der Gemeinnützige" anzunehmen. Aber ich will ernst bleiben, | denn das Sck-erlsche System hat auch eine ernste Kehrseite, die nichts, aber auch gar nichts, mit dem Ge-- meinwohl zu tun hat. In den Beigaben des Spar- svstems lder , Scherlschen Vermittlungsanstalt" uttd dem ^Wochenblatt" liegt für Herrn Scherf des Pudels Kern. Tesbalb kämpft er fett über einem Jahrzeyrtt um die Gewährung der Konzession für die Lotterie. Was ihm das Ministerium Eulenburg versagte, bat er jc$t bie W be* gründete .Hoffnung, zu erlangen Tee Angriffe smd^ sicher ^verfehlt, die Herrn August Scherl beichnckigen daß es ihm in dir Hauptsache auf das Jnseratengeschast durch das Gratisblatt anTcmme. Er schwenkte nach recht-, wer! - ia weil er die Scherlsche Vermittlungsanstalt haben wollte, 'die ich über das g°m° Land erstreckt m» ein Heer von sRpnvnten beiold-ll' Zwtu g-Urr ^cherl! -^nn lüstern nach Macht ist August Scherl, ^a-e? Ministerium wird es wagen, diese Lüsternheit zu befriedigen? Universitäts- und Künstlerkreisen, ans der Gesellschaft und der Geschäftswelt, sowie von hiesigen Vertreterinnen der Frauenbewegung. parlamentarisches anschlaaen. w .. , , , 'Konstantinopel, 12. Ian. Ter Mörder des christlichen Gendarinen üi Ipek, em mohammedani;a)er Albanese, wurde verhaftet. — 8. 3amuir iji ein 1 erbt- khtr Priester Narneus Tiznion in bet Nahe des Klosters Tetschani, 13 .Km. nördlich von Ipek, erschossen worden. Der Mörder ist angeblich gleichfalls ein mohammedanischer Albanese. „ rw„ ,, — Tie Pforte ließ gestern den Enteu.te-Mach.en eme Note zugehen, in der sie bie neuen Punkte des Mürzsteger Programms einzeln durchgeht. Sie erhebt gegen keinen besondere Einwendung und stellt ferner eine 51 m n e ft i e in Aussicht, von der nur die Dyn.am i t ist en ausge-») Keer und Ilotte. — Uniformänderungen und Landwehroffi- ziere. Ten „Verl. N. Nachr." schreibt ein früherer yaupriaa-e i,r uno oieum; ^u«,, «1 ßeitcc bezüglich der (Scnnnnbeteuigung öieieioe i]i, oie ^l^uvtmann der Landwehr: „Durch die häufigen emeS Anreizes durch Sparen, wie esstd'-- W-rkfÜhrer der Cornegieschen Werke Jones aussprach, uni s^vrmäv d cruu q en sicht sich eine große Anzahl als man ihm di- Teilhaberschaft anbot. Er fache: Landnichvofftziere, die ihrer Tienstpflicht aenüot haben, aber daE^kl^ -öb 9 yänülk"runo da^ sie durch solche I »Ich versiebe vom Geschäft nichts und will au ch ^sddienftfähiH sind, v er an l a ß t, d e n Ä b s chi e d zu Enveckuna^von^Hoffnuiig^i mif den^Glüc/ssall kiinstlich ge nichts davon verstehen. Ich habe Sorgen genug, wenn nehmen. Tas wird sich beim Fall er Mobilmachung steigert werden mufj9 Tie großartige Entwicklung ich hier nach der Arbeitsehe. Lasten Sie mich sein, was ich bei Besetzung der • Va‘ A t-'n^Auf- u^se res Spar k assenw es ens gibt auf diese Frage bin, aber bezahlen Sie mich gut.- Ein guter und ^er rnachew Bei lMen ^on^tbb;ct Landweh!- die einfachste und übei-zeugendste Antwort An Gelegenhe, ^ohn wird auch dem deutschen Arbeiter Heber Jrei"'.41,nb. baJ bie^dten aufzutragen, und zweitens „dem Glücke die Hund zu bieten , fehlt es wahrlich m I eg |0 dafür sprechen die Bestrebungen der Arbeiter durch nicht durch veraltete und unmoderne Kleid- deutschen Landen nicht. Nach Aufsaffung der mei^n VoW ^^rifoerträqe sich einen solchen zu sichern. Viel wichtiger als ™ aTSo((e3L Mekwere meiner Bekannten haben aus wirke ist sie sognr Mel zu g-vß^. M. -h°-'Ne Maßr-^ku Mtqe(c9te Gewinnbeteiligung der Arbeiter ist ^Anrude den OT’d’4et> unb «»“ f 1 will ommeu zu heißen, he auf eme st am m n n g de r } ? unb Federung der Gewerkschasts-st^ Hauptgrund gewesen, mein Absch -dsgefnch taiÄ M l*e MW““’ Mine Koalitionsfreiheit und di- zurpinznreichen. Vor einigen Jahren hatte ich.mir einen ter mehr ^oder^°^inder verborgen ihr Viesen treibenden Schlichtung von Differenzen zwischen Arbeitgebern und Arbeit, neuen grauen Pecktot,. emen Ue^rvcktunt> M-yen^ck mtb ■|Ä ÄSVjS”*-. Ruin nehm7rn so dringend erforderlichen «rb.it.k°mm°-n. B-sUklecher angesckMft^wr°: mancher Familie findet seine ErNarimg IN dem Diese Einrichtungen, für die ,a auch dos Zentrum IN der neu, -ch-r VÄN^ t überleben" Frohnen der Spielleid en; cha st. Taß die preußische Regier- ncuen Legislaturperiode emtreten wird und die der Frank- Äustragezeit wu.oen .. ------ ung über alle diese Bedenken hinweg zu dem Besmluf. I^rter Arbeiterkongreß so nachdrücklich forderte, werden um- Ä NtilllNÜ der Kvnzessionserteüung gelangt ist -, obwohl dock dieunb in viel größerem Maße der Arbeiterschaft und! Prämien Sparkasse stcb^licy der preußischen K^fenlotteru 9r i ( Frieden dienen, weil sie Reeformen sind, welche Konkurrenz machen wird hat wohl darin feinen Grund, | r daß die mit diesem System verbundene 7* -71'. , mit ihrer zu erwartenden außerordentlichen Verbreitung Zugute kommen. ein Organ zu werden verspricht, wodurch die Regierung au--- ^»7. . .w»* ----- - .. . . L.-8s SÄfi'm ä!« £ffÄÄW**“* • S Ä «•' - *«-«-" ..... uiro. dieser Zeitschrift seine Rechnung findet. Nun kann v. Lucanus. x I ausaemachte Sache, daß der hier eingetroffene Freiherr m"u zwar ei^Zeifichrist den Sporern kostenfrei zustellen, - Ter Bundesrat stberw'-s iN seiner.heukgen Sch-stls -^>shen-E^ . Mission nach Rom ent. aber man kann sie nicht zwingen, sie zu leien und von nm, den Antrag Lche^ sttreffmd Etliche Feststelwng Welchen Auftrag er Hai, darüber zerbricht man Wä« 51*Wf-ia?» die üm Reichstage zugegangene Na^eisun ad er durch Kreisen b^dten^deutstyen mehrfach in der den Reickshaushaltsetat für 1903 olgten, iw h ^nn{c an die Kreirung eines deutschen Entwürfe zum Neichshaushaltsetat für 1904 vvrge,chlagenen t &arbinaI5 ^er eines bayerischen Kar- Erhöhungen solcher Titel zu fordernden Ausgaben, wob L . ? ^ustaucht unb von kompetenter Seite verteidigt im^ Rechnungsjahre 1902 Ueber^reihmgen ^eFo^ begrünbet, daß sich wurde zur Kenntnis genommen. Aus,chußantrage betr. rfr, . Auftrage der genannten Umwandlung des Freibezirks Emdener Hafni im ^°U- Freiherr v^oerrn^vm befindet. anschilußgebiet mit Anschlußmitteln, über die Vorlage be^ vatikanischen Kreisen verlautet, werde binnen di- Abänderung des B-rzeichnisies oer Untersuchungostellen ^° «^nda-b^nst des Papstes v°n außer, für im Sollinland liegendes Fleisch, über die Borlage|tapern eine "««XX L handle sich um ein betr. di- Aufnahme d-S N-h-dllamts inHusum und das Verzeichnis der Wnlaßstcllen Mr auslSndisches Fl»sch, über di- Vorlage wegen Unfallversicherung der Scefischer, über die Vorlage betr. den Bezug der Invaliden, und UnfaK- reuten in ausländis-heu Grenzgebieten wurde die Zustmim- Sin Gewinubeteiligungsgesetz. In der Sozialen Praxis veröffentlicht Rechtsanwalt Dr. Jos. Kuhn in Mainz^ „ben Entwurf eines Gesetzes betr. die Beteiligung am Reingewinns Der Kern dieses evtl. Gesetzes wäre, daß in jedem gewerblichen Betriebe, der mindestens zwölf Angestellte beschäftigt ohne Abzug am vertragsmäßigen Entgeld des Einzelnen der Gesamtheit der ^Sesteltten ein Zwanztgsiel^ deS^ Reingewinns, daß'zu^diesem'Zwecke nlssische Polizeiagenten ein Vermacht, ocutz. Die rwnzei,ivn jui wiw/jw """ iWo bNa jnr i chtung en des Betriebes verwendet I bre ch e n verübt und veffucht haben, andere'Personenizu Sckierlschen Sparsystem verbundenen Pramienverlchung ^ohlsahrtseinricyrunge » . . meint* Der einem Verbrechen zu bestimmen? Was gedenkt der Reichs- w ^ärr ' ku fink hie mH diesem Gesek- geleitet wurde, bevor der die Strafbarkeit bedingende Straf. - 5« -‘Mi Erstes Blatt. 154. Jahrgang Donnerstag 14. Jannar 1904 Bez« gOrttli । , . g a^. Wiy monatlich 7bPl^ viertel» Z'Sglär W A/ Wm ▼ jährlich Ml LL0. durch GletzenerAnMger« 0 General-Anzeiger v —Za einer außerordentlich-eii Tagung in Derliii vom 27, Juli 1903 einstirnmigdie Billigung des Systems aus und er 1 (age roöre kannte seine Nützlich? eit für die deutschen Sparkas'en an ' Turch die bestehenden Vereinbarungen war Sorge getragen, ftetk bim Ä‘e b®J VffmÄ Lebus' zu ÄÄI I zur Stellung des Strafantrages veranlaßt worden?• kurr-uz mit den b-st-h-ud-u 3 e i tu n fl Sunt e. ■ unb P^lamentarische Jub.lare. Zwei Reichs, nehmungen nicht aus gebildet werden konnte. Ob- Behelligung de . bestimmten Voraussetzungen tagsabgeordnete haben am Sonntag em eigenartiges Jubi- wohl die (preuß.s Staatsregieruug von der Nn- nahmSweise und ^mter gan8 ^a(1^ rönnen, ba beibe an biefemTage feit breiig eigennützigkeit Scherls überzeugt ist, hat möglich, bann aber würbe diese nach dem Vorschläge^«uhns denselben Wah lkreis im Reichstage ver- Sckerl wegen der gegen seinen Plan und seme Person ^r einem Teil der gewerbsmäßig tätigen Bevölkerung 8um M . der Führer der Freisinnigen Volks- gerickteten Vreßangriffe dock gebeten, bei der Bernurklichung Vorteil gereichen. Im Jahre 1895 waren, wenn man °on treten (^s ► bas der F H i0 %nuar 1874 den des Sparsystems ausscheiden zu dürfen. Er gab aber bcn Alleinbetrieben absieht,insgesamt 8 554 398 Personen m patte , Eugen Richter, der fed: bem 1 . 3 gleichzeitig Mittel und Wege an, wie auch nach semem Aus- Mittel- unb Großbetrieben tätig. Von diesen Wahlkreis Hagen vertritt, unb ber ^entrunu^bgeorb S W« b-,chästla?wmb-7^ SoL°nun kr-chung Richter gehört SÄ b'eTÄoT R-tchStag- b-r-itS fett 1870 au; °r vertrat ft-h°r den verursachen werden." I p.—...»«» »••!»—• — > , -> - - - _ __ Es mären u. E. ein paar Andeutungen wünschenswert irgendwelche Umstände, in einen Betrieb eintreten miioten, gewesen, worin die „Reihe von Abänderungen" besteht. Tar- d^ nur fünf ober zehn Personen beschäftigt. Im übngen über schüveigt des offiziösen Sängers diskrete Höftichkeit. man wohl annehmen, baß bie Ansicht ber meisten Ar- Tie Hauptsache ist und bleibt: Bedarf es überhaupt bester bezüglich der Gewinnbeteiligung dieselbe ist, die ein I eines Anreizes durch Sparen, wie es dies System durch«— - - - - * ~ "r Vvmme n werden sollen. Endlich ersucht sie die Mächte um Maßregeln in Bulgarien, damit das Reformwerk durch ine Bandenumtriebe nicht abermals verhindert werde. Washington, 13. Jan. Präsident Roosevelt erklärte ,bet der Entgegennahme der Resolutionen, die gestern in der Versammlung von Vertretern aber Partien des Londes rur Förderung des Schiedsgerichtsgedankens in der ganzen Welt wr Annahme gelangten, er stimme von Herzen den Bestrebungen der Konferenz bei, ein internationales Schiedsgericht zustande zu bringen. Er werde die Angelegenheit aufs genaueste envägen und alle mög- lichen Sch rette tun, um cüt solches Emvecnehmen zwischen den Ver. Staaten und den übrigen Nationen zu schaffen. New York, 13. Nov. Ter dcui.cye Bot|chasier Frhr. Speck von Stern bürg tonsericrue gestern mit dem Präsidenten Roosevelt und dem Kriegssetretär Noot. Er vereinbarte sich mit dem Letzteren, demnächst mit ihm den in der Nähe der KriegsftMC für die Aufstellung der Statue Friedrichs des Großen au,gewählten Plaü zu be.ichrcgen und die Einzelheiten der Tenkmals- Enthüllung zu arrangieren. ZLußlanü unD Züpün. Reuter meloet u.us -iolio vour iu. Januar: Die Antwort Japans wurde heute nachun^ag Baron Rosen a u s g e h ä n d i g t. Tie Verhandlungen werden fortgesetzt, ohne daß eine Zeitgrenze fcstgcscpt wurde. Ter „Central NewS" in London wird zu der japanischen Antwort aus die russische Note gemeldet, daß erstere in gemäßigter Sprache geyalren, ihr Ton aber durchlveg fest sei. Japan bestehe aus seine Ansprache in Korea. — Nach Reuter riesen -ui Truw in europäischen Blättern entl/attene Angaben über angebliche Faroerungen Japans bezüglich der Mandschurei h.er gr^ße lUmrraiajung hervor. Japan verlangte niemals die Räumung der Aland- .jchurei, erkannte vielmehr die besonderen Interessen Rußlands und dessen Recht, seine Interessen zu schützen, offen an und forderte nur, daß Rügland seine freiwillig gegebenen Bürgschaften über die Achtung der territorialen Integrität Chinas in der Mandschurei auch einhalte. Außerdem verlangte Japan dir Freiheit der den Wohnsitz betreffenden Rechte und des internationalen Handels in ber .Mandschurei. Nach einem Petersburger Telegramm meldet die „Now. Wrem." aus Wladiwostok, daß dort augenblicklich Ruhe herrsche, nachdem die Rüstungen beendet sind. Ter günstige Moment für eine Kriegserklärung sei versäumt worden, da Rußlands Strritkräjte in Osr- aiien tbFiich zunehmen und.Japans Aussichten aus einen günstigen Ausgang des Krieges sich mfolgedesjeu verringern. — Wie die Mailänder ,^Lombardia" aus Genua erfahrt, bezahlte Japan an B.rd der beiden von Argentinien /gekauften Kreuzer für diese 42 Mill. Frcs. in Gold. Nach einer Meldung aus Newyork sucht Japan Schiffe zu kaufen und machte dem Norddeutschen Lloyd Angebote, speziell süv den Dampfer „Trave". Wie Brüsseler Blätter berichten, verlautet es, die Reise des Holländischen Ministerpräsidenten Tr. KnyPers nach Petersburg, welche er am Samstag antritt, bezwecke, dem Zaren feine Vermittlung zur Beilegung des russisch-japanischen Konfliktes anzub^eten. Irovinzialallslchutz. (Schluß statt Fortsetzung.) Gießen, 12. Januar. Ist Sachen des Gesuchs des Heinrich Philivp Nolte zu Kaichen um Erlaubnis zum Betrieb einerGa st wirtschaft entschied man in derselben Weise, wie über die beiden vorhergehenden Gesuche. Nachdem ein Gesuch des H. PH. Noolte von Kaichen um die Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft rechtskräftig durch den Kreisaus schuß Friedberg mangels eines Bedürfnisses abgewiesen worden war, judj±e Nolte unterm 27. Februar 1903 um die Eilaubnis zum Betrieb einer Gastw irt.ckm st nach. Tas Bedürfnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft in Kaichen wird vom Gesuchsteller durch Vorlage einer diesbezüglichen, mit etwa 90 Unterschriften versehenen Emgabe, sowie von drei Briesen nachzuwcisen versucht, in welchen reisende Kaufleute über den Mangel an Gasthäusern in Kaichen Beschwerde führen. Ter Kreisausschuß erkannte jedoch in seiner Sitzung vom 17. Juli 1903 zu Recht: dem Gesuche des H. PH. Nolte von Kaichen um die Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft wird unter Verurteilung des Gesuchstellers in die Stollen des Verfahrens und zur Zahlung eines Aversionalbetrages von 3 Mark an die Kreis- kaf|e keine Folge gegeben. Ter Kreisausschuß ging hierbei von der Erwägung aus, daß der erwähnten Eingabe keine Bedeutung beizumcsjen sei, da es bekannt sei, wie leicht die unverbindlichen Unterschriften solcher Eingaben beschafft werden könnten. Bezüglich des vom Gesuchsteller behaupteten Mangels an einer Gastwirtschaft zu Kaichen, stellte der Kreisausschuß durch Einholung einer amtlichen Auskunft bei Großh. Bürgermeisterei Kaichen fest, daß in der genamiten Gemeinde vier Wirtschaften vorhanden sind. Von diesen wird in zwei Wirtschaften nur Schankwirtschaft ausgeüot, während die weiteren zwei Wirtschaften nach den vorgelegten Gewerbescheinen die Berechtigung zum Beherbergen besitzen. Ter Kreisausschuß führt in seinem Urteil weiter aus, eine Konzessionsurkunde über die Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft wurde bezüglich der letzteren beiden Wirtschaften zwar nicht vor- gelegt, was anscheinend seinen Grund darin hat, daß beim Uebergang der betreffenden Wiri.chaften, welche bereits längere Zeit bestehen, von den derzeitigen Inhabern versehentlich nur um Erlaubnis zum Betrieb einer Schank- wirtschast nachgesucht wurde. Tie fragt. Wirlfchaftsinhaber find indes nach ihrer Erklärung vor Großh. Bürgermeisterei Kaick)>en erforderlichen Falles jederzeit bereit, um die Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft einzukommen. Ta mit Itücksicht auf das langjährige Bestehen der beiden Wirtschasten zu Kaichen an der Erteilung Diejer Erlaubnis durch den Kreisausschuß nicht zu zweifeln fei, und da nach Vorstehendem tatsächlich in zwei Wirt- sclMften Gastwirtschaft betrieben werde, erachtete der Ktois- ausschuß das Bedürfnis zur Eröffnung einer weiteren Gast, wirtschaft nicht als vorliegend und l)at daher wie ge- fchehen erkannt. Gegen bicic Entscheidung rekurrierte der Vertreter des Gesuchstellers an den Provinzialausschuß mit dem Anträge, dem Gesuch deS H. PH. Nolte in Kaichen stattzugeben, und dem Gejvchsteller die Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft zu erteilen, und mit der Bc- griütbung, daß man bei der Beurteilung der Frage, ob va Kaichen ein Bedürfnis zum Betrieb einer Gastwir t- schäft verbanden fei, mau davon ausHugehen habe, daß dort zur Zeit eine Gastwirt sclm.jt üo er Haupt nicht besteht. Gegenüber dieser von der Borinstanz selbst getrogenen Feststellung sei eS gänzlich ohne Bedeutung, daß zwei von den in Kaichen ansässigen Wirten vielleicht aus Versehen nur um Konzession bezüglich einer Schankwirtschaft anstatt einer Gastwirtschaft nachgesucht hätten. Ebenso sei es irrelevant, daß diese Heiden Schankwirte auch gelegentlich Personen beherbergen. Taß ein Bedürfnis zu einer riastigen Gastwirtschaft vorhanden sei, ergebe sich, abgesehen von den 90 Unterschriften, namentlich aus den überreichten drei Aeußerungen von Reisenden. Unhaltbar sei aber doch der Standpunkt der V<-rinstMiz, daß zweifellos demnächst den erwähnten Schanboirien die Erlaubnis zum Betrieb von Gastwirtschaften erteilt werden würde, falls sie darum nachsuchten. Zur Zeit lägen solche Ge- |Uuje jeden,älls nicht vor. Angenommen aber, sie würden eingereicht, so verdiene unter allen Umständen der seines Klienten als das frühere in erster Linie Berücksichtigung. Sicherlich mußten auch bei den etwaigen Gesuchen der Schautwirte nach gesetzlicher Vorschrift die Bedurfnisfragc geprüft werden, k^-ain aber die Vorinstanz jetzt schon die Erteilung der Konzefsion zur Gastwirt schäft jenen Gesuchen in Aussicht stelle, erkenne sie doch jetzt scyon ein Bedürfnis an. Weshalb bei dieser Sachlage feinem Klienten die nad^ gesuchte Erlaubnis versagt worden sei, könne er nicht einsehen. In der heutigen Verhandlung sagt der als Aus- tünftsper,on vernommene Büigermer,tor Roth aus: 'Ter Gcmettiderat habe die Bedürfnisfrage verneint, weil in Kaichen fchon geuügeno Wirtschaften rorhanoen seien, darunter zwei Schankwirtschaften, welche zum Beherbergen berechtigt seien. Tor Vertreter des GesuchjecEers war im heutigen Termin nicht erschienen. Sodann kam das Gesuch de» PH. M. zu Mainzlar um Erlaubnis zu,n Betrieb e üicr Gastwirtschaft zur nochmaligen Verhandlung vor den Prooinzial-elusschuß. PH. Müller von MainKlar hat am 18. November 1901 um die Erlaubnis nachgejucht, in seinem in unmittelbarer Nähe des Stationsgebäudes Mainzlar etrichtelen Hieubau Eap- wirtschast beireiben zu büejen. Turch Beschluß oes Kreisausschusses dis Kreises Gießen vom 18. Januar 1902 wurde bas Gesuch wegen mangelnden Nachweises eines Bedürfnisses abgelehnt. Da Müller rechtzeitig mündliche Verhandlung des Gesuches vor dem Kreis.iiisschuß beantragte, wurde die Sache von neuem am 22. März 1902 vor dem Kreisausschuß in öffentlicher Sitzung verhandelt. Ter Kreisausfchuß beschicd jedoch wiederum das Gesuch abschlägig, da keine neuen Momente vorgebrachl waroen, die eine Abänderung des früh.rn Erkenntniftes rech.ferligten. Am 30. Juni 1902 reichte Müller ein neues Gesuch ein, in welchem er abermals um die Erteilung der Konzession zum Gastwirlschaftsbetfteb bW. Auch dieses Gesuch wurde durch Beschluß des Kreisaus'schu,ses des Krei.es Gießen vom 19. Juli 1902 abgeschlagen. Gegen diese Enischeidung hat Gesuchsteller rech.zeitig ourch feinen Vertretor Rekurs mit dem Antrag erheben lassen: „Der Provinzialausschuß wolle die angeftchtene Cntfcheidung aufheben und dem Relurrenten die Erlaubnis zmn Betrieb einer Gastwirtschaft in Mainzlar erteilen." Der Rekurs wurde durch. Relursschrift vom 27. September 1902 zu rechtfertigen versucht. Tie Sache kam infolgedessen vor dem Provinzialausschuß zur Verhandlung. In dem mündlick-en Verhandlungstermin führte der Vertreter des Rekurrenten aus, er bitte, der Entscheidung des Gemeinderates bon Mainzlar über die Bedür.nisfeage kein allzu großes Gewicht bei^u- legen. Das Votum des Gemeindera.es sei nicht objekt.v, da mehrere Wirte diesem angehörten, für die natürlich ein Bedürfnis zur Errichtung einer weiteren Konkurrenz- Wirtschaft in Mainzlar nicht gegeben sei. Mau solle nur bedenken, daß der Bürgevmeisier selbst Wirtschaft betreibe. Dazu komme, daß in dem Gemeiuderat die Bedürsnissrage nur mit knapper Majorität, mit 5 gegen 4 Stimmen verneint worden sei. Das Entscheidende sei aber, daß Mainzlar zwar drei Schankwirtschaften, aber noch keine einzige Gastwirtschaft besitze. Unhaltbar sei die Ansicht des Kreis- ausschus.es, daß Mainzlar eine Ga.üwirtschast um deswillen nicht nötig habe, weil jeder Freuroe infolge der günstigen Bahnverbindtlng in die Lage gesetzt sei, sich anderwärls ein Nachtquartier zu suchen. Denn es könnten Fülle Vorkommen, in denen die Benutzung eines Zuges unmöglich wäre. Insbesondere müsse man hierbei an plötzlich eintretende Krankheiten ober Versäumung des letzten Zuges denken. Es sei unbedingt zu fordern, daß in jedem Gemeinwesen wenigstens eine Gastwirtschaft bestehe. Turch das Ergebnis der Beweis.mfnalMe fei festgefleut, daß in Mainzlar des öfteren Nachfrage nach einer Logiergelegenheit stattgefunden habe. Auch oer Bürgermeister Koch habe dies mit dem Anfugen bestätigt, daß solche Leute, die kein Nachtquartier hätten finden können, von der Witwe Vogel, obgleich diese keine Konzession zum Gasüvirtschaftsbetriebe besitze, beherbergt worden seien. Aus dieser Tatsache gehe aber unzweifelhaft hervor, daß in Ada in zt ar ein Bedürfnis zur Errichtung einer Gastwirtschaft vorhanden sei. Ter Provinzialausschuß konnte fid), jedoch von dem Vorhandensein eines solchen Bedürfnisses nicht überzeugen. Was zunächst die Frage anlangt, ob ein Bedürfnis für die Errichtung einer weiteren Schaukwirtschaft gegeben ist, so war diese Frage entschieden zu verneinen. Mainzlar besitzt bei einer Einwohnerzahl von 4.3 Seelen drei Schankwirtschaften, die dem vorhandenen Bedürfnis in ausreichender Weise Rechnung tragen. Auch sind dieselben nicht derartig entfernt, daß es dem reifenden Publikum unmöglich gemacht wäre, eine Erfrisa)ung zu fich zu nehmen. Aber auch die Frage, ob ein Beoürfnis zur Errichtung einer Gastwirtschaft vorhanden ist, mußte verneint werden. Es steht alleroings aus Grund der Beweisaufnahme fest, daß hin und wieder in Mainzlar nach einem Nackftquarlier Nachfrage stattsindct. Tiefe Nachfrage ist aber nach der tleberzeugung des ProvinziaIaussaM,|Es so ver.chwtndend, daß sie allein unmöglich den Grund für die Erteilung der Erlaubnis zum Gasrwirtschaftsbctrteb abgeben kann. Ter Versuch des Vertreters des Rekurrenten, ein solches Bedürfnis als Folge dis neuen Bahnverkehrs nachzuweisen, ist mißlungen. Während der Zeuge Müller sich nur zweier Fälle erinnert, in denen in den s/i Jahren, die er sich in Mainzlar auf hält, nach einem Nachtquartier verlangt wurde, ist der als Auslunf.sperson vernommene Bürger- meifier Koch sogar der Ansicht, daß infolge der Bahnverbindung der Fremdenverkehr in Mainzlar abgenommen habe. Tenn es logiere nun von durchreisenden Fremden überhaupt niemaud mehr in dem Orte, wie es früher bisweilen twrgekmrmcn sei, sondern jedermann fucye mit den letzten Zügen Lollar oder Gießen zu erreichen. Ter PrsvinziolauSsshuß hält nach vvrfiehenden Ausführungen den 5tac»en, wies der Provinzialausschuß den Rekurs zurück und verurteilte den Nekurrenieu in die Kosten des Verfahrens und zur Zahlung einer Verhandlungsgebühr von 5 Mk. an die Provinzialkasse. Hierauf wurde die öffentliche Sitzung g.'sastissen. Aus der A.garreninduttrle. Mit dem neuen Jahre hat der Beschäftigungsgrad in den meisten Bezirken der Zigarrenindustrie etwas nachgelassen. Das ist eine fast regelmäßige Erscheinung, die sich nach dem meist lebhaften Geschäftsgang vor Weihnachten einzusteUen pflegt. Es kommt ganz auf den Ausfall des Weihnachtsgeschäfts an, roie rasch der etwas mauere Geschäftsgang wieder überwunden wird. Ta im vergangenen Jahre das Weihnachtsgeschäft im allgemeinen gut ausgefallen ist und auch in Zigarren viel umgesetzt sein durfte, so ist an» zunehmen, daß die Besserung, die sich schon während der zweiten Hälfte des JabreS 1903 bemerkbar gemacht hat, auch 1904 anhailcn wird. Es ist zwar seinerzeit, als die ^Arbelts- markt-Korresp." eine Besserung im Beschäftigungsgrad des Zigarrengewerbes konstatierte, eine solche bestritten worden. Die Richtigkeit der Damaligen Eingaben wird aber nachträglich in den Jahresberichten der Handelskammern vollauf bestätigt. So spricht der Bericht der Handelskammer in Bremen sogar von einem Aufschwung der Zigarrenindustrie^ der sich in der allmählichen Besserung des Geschäfts gezeigt habe. In den geschäftlich stets lebhafteren Herbstmonaten sei der Geschäftsgang sogar flott zu nennen gewesen. Wenn, im Durchschnitt betrachtet, die Besserung der Geschäftslage im Jahre 1903 auch nur gering ivar, so fehlten doch die langandauernden Arbeiisstockitngeii, die sich m den Jahren 1901 und 1902 auf dem Arbeitsmarkt so ungemein nachteilig bemerkbar gemacht haben. Ain besten konnte man die allniähliche Besserung m den ländlichen Bezirken beobachten, wo die Kal,straft ganzer Orte oft eng nut der Gunst oder Ungunst im Zigairengewerbe zusammenqängt. Als die Krise hcreinbrach, iviirben nicht nur zahlreiche Arbeitskräfte in einen anderen Beruf gedrängt, auch Die zurückbleibenden hatten oft wochenlang wenig zu tun. Fast bi» zum August oes Jahres 1903 war die ^irbeitsgelegenheit verringert; dann aber näherte sich der Geschäftsgang wieder einem normalen Tempo, ja er steigerte sich vor Weihnachten m manchen Bezirken noch erheblich darüber hinaus. Und wenn tuidj gegenwärtig der Geschäftsgang wieder ettva» nachgelassen Hai, so fehlt es doch durchaus nicht an Arbeiisgetegenljeit, da die Arbeitgeber in Erwartuiig steigenden Verbrauches auf Lager arbeiten lassen, die heute viel geringer sind, als vor Jahresfrist. yhiiil uni) £üilö. Gießen, 14. Januar 1904. " Ein Zigeunerkonzert. Tas war ein Drängen und Schieben un Reuen Saalbau gestern abend, tvie wir es kaum einmal dort gesehen haben. Ilm 8 Uhr sollte die ,zweite Gießener Bunibasgesellfchait" ihr Wohltäiigleitstonzert beginnen, aber schon viel früher waren beide Säle dicht besetzt. Aber immer neue Menschenströme wälzten sich noch hinein, jedes Plätzchen auSfüllend und jeden Stuhl, der sich noch im ganzen Haiise auftreiben ließ, besetzend. Die studentischen Korporationen nahinen viel lange Tische in Anspruch, das Oftizierkorps war auch sehr zahlreich vertreten, r.nb bie Damenwelt hatte sehr erwartungsvoll sich emgefunben, um bas Zigeuncrspiel, bas man mit einem poetischen, abenteuerlichen Schimmer umwoben sich bentt, an-nhören, nicht zum wenigsten aber aiich, um ber guten Sache zu bienen, bie sich ber armen Schulkinber annimmt und rote Backen imb leuchienbe Kinberat.gen sehen will. — Beengeub und brürfenb ist ber Menschentrubcl, ber uns umgiebt, aber wie wir auf bic Buhne sehen, empfmben wir bas gar nicht mehr. Wir haben uns mit ben phantastisch gct'lcibeteu Gestalten da vorn unter schattigen Bäumen niedergelassen, vom frischen Grün ber Sträucher umrauscht, unb Berg und Wald treten zu uns heran. Ta umtönen uns bic Klänge ber Zigeunertteder; mir möchten ben fremden, wilden Leuten folgen auf der Landstraße, durch Berg und Tal immerfort. Und bic junge Zigeunerin, die mit dem Teller sammelt unb bas verschlossene Geheimnis ber Wahrsagung zu verkaufen scheint, — plötzlich steht sie vor mir. Ein von ber Sonne gebräuntes Gesicht, von dichtem, schwarzem Haanvuchs umrahmt, aber doch mädchenhaft schön. Ta ertönt ihre sonore Stimme; ich sehe ihr in die Augen unb bemerke an ihrer Stirn eine leirfjte Narbe, wie von einem Hieb . . . Die änderen Zigcnner- frauen, die ich noch unchergehen sehe, haben bic bei einem Weibe garstige Gewohnheit bes Rauchens unb einen festen, derben Schritt, sinb sonst aber anmutig unb noch ucrliebcn»* wert. Da, nun beginnt bie Musik mit einem schneidigen, sprühenden Marsch. Der birigicrenbe, schwarze Zigeuner mit bcin grünen, spitzen Hut schwingt ben Fibelbogcn als Taktstock unb scheint bie Welt um sich zu vergessen. Dann breht er sich um, legt bic Geige an unb streicht mit ben anberen bic tnnjcnbm, feurigen Töne. Die zweite Melobie ist ein Lieb ohne Worte, „Du mein Girl", sanft unb geschrneibig. Unb alles streicht, geigt, pfeift unb musiziert genau im Takt, jeher zielt unb trifft und tönt, kein Laut geht verloren ober fällt bnneben. Des Zigeuners Janos Geigensolo würbe von rauschenbem Beifall begleitet, unb der Kellermeister Wuchtig sang, einen Becher Weines schwingend, mit kräftiger, wohllautender Baritonsiimme prächtige Lieder. Der Zigeuner Börosuiarty spielte auf seiner Geige mit großem Gefühl richtige Zigcimcr- weisen, wofür er stürmischen Beifall erntete. Da gab es vorn auf der Bühne eine Bewegung, und e& stellte sich ein Quartett auf, bestehend au§ den Zigeunern Janos, Ezuczor, Kereny unb Bayza, bic in wirklich künstlerischer Weise bic Ouvertüre zu Orpheus in der Unterwelt zu Gehör brachten. Eine luftige Abwechselung brachte ber „Aettclbuc", ber sehr beioegt von guten unb schlechten Speisezetteln erzählte. Ein madiger Bumbaßmarjch von der ganzen Kapelle schloß ben zweiten Teil bes Programms, bas damit aber noch nicht beendet war. Em bqonbereS Interesse beanspruchte bei diesem M M MW A WE jinb, als vor 1DQr/ io fehlten d>e sich in den 5t io ungemein 1611 lonnie man Rieten bcod- mit der (Sunil längt. Als die Ye Arbeustrasie iurütfbkibenöen ’is zum August erringcrt; bann 'mein normalen n manchen Benn mich gegengelassen Hai, so genyeit, da die !">te !>,2 Sä ehl,N den en‘el in v itiitlt. 9“nSs9t«b t(?”S "°-h- *r?eiNten "Anstalt des eln)Q§ mattete "Ergangenen ", ailö9qaüen rlc'j° 'st an. 1 mährend der hat, auch äie^ArbeilZ- ^"gsgrad des 'rillen worden. Icc ^chlräglich ’M bestätigt, deinen jo« Ölindustrie M« OTeigl Herbitnionaten "vejen. iiDigr 1904. ir ein Drängen nb, tvie mir eS Mdre,zweite ^üvtonzerl bc- :äle dicht besetzt, ich noch hiuem, der sich noch im Die studentischen n Anspruch, das und die Tamcn- sunden, um das , abenteuerlichen hi znm wenigsten icn, die sich der n und leuchtende druckend ist der ,ie wir aus die -cht iuchi4 Wir Limiten da vorn in frischen Ann ,1b treten zu uns ; ^igeunerUeder; folgen aus dec Und die Jim9c d das verschlossene feint, läunfeS ®* -hmt, ah“ Ziiini*; Sill» “* LS ■ -,tb IW* “Ä**- ' r yöro5|lial SS - C*1 * l««e r fe#"’ u ®* fe- i-h- e‘tclbl -Mlc 6111 y-ys wie jetzt die Opern-Aufführungen im neuen königlichen Opern* Tendenz: fest. rr 591 Hof. 103.65 63.25 32.50 37.00 138 00 43.45 43.10 3l/a% 8% 87,% 8% 87e% 37,% . . 27.10 . . 90.00 . . 105.60 . . 105 00 , . 214.75 194.50 . 144.00 . . 155.00 . . 159.70 . . 144.90 . . 16.50 191.00 . . 237.00 . . 191.60 . . 204.00 Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau und Elektrotechnik. 89 Depositenkasse Giessen (Darmstädter Bank). 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Am Sonntag ließen sich zwei in der Strafanstalt untergebrachte Gefangene, darunter ein zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurteilter Verbrecher, an Seilen aus dem Zellenfenster herab und entkamen. Trotz sofortiger Nachforschungen fehlt von den Flüchtigen bisher jede Spur. , . * Breslau, 13. Jan. In Klemlanden bet Strehlen verbrannten drei Kinder, die von ihren Eltern im Zimmer cingeschsosfen wurden, wo sie mit aus dem Ofen entnommenen Feuer spielten. * Rom, 13. Jan. Der Oberst Terzi aus Mailand wurde vom Kriegsminister telegraphisch aufgefordert, seinen Abschied zu nehmen. Er wird beschuldigt, gegen Soldaten schwere Sittlichkeitsoerbrechen begangen zu haben. 4°/, Italien. Rente . . 47,% Portugieser . . , »0/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose ..... 4°/o Orieoh. 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