*««?<*** ■■■, ■ । ■ । ■■■■■■■ । ■■ i-m Ausland. London, 12. Jrtti. Die „Time 8" spricht sich in einem sehr lobenden Artikel über die deutsche Flotte aus. Sie sagt, es muß allgemein anerkannt werden, daß die deutschen Schiffskonstrukteure und Baumeister stolz sein können auf das, was sie fertiggebracht haben. Was die Mannschaft anbetrifft, sollen wir uns nicht verleiten lassen, den deutschen Seemann zu unterschätzen, weil die Kritiker ihn verglichen haben mit Soldaten zur See. Mas die Offiziere betrifft, so sagen diejenigen, die sich ein Urteil darüber erlauben' dürfen, daß sie hinter niemand zurückstehen, was den Eifer für die Arbeit, die Genauigkeit bei oen Einzelheiten und die Lust, und Liebe bei ihren Studien betrifft. Beseelt wie sie es sind durch natürliche Rivalität mit oem Land Heere, angettieben durch die Popularität, die sie genießen, be- aeistert durch glühenden Patriotismus, würde es in der Tat befremdend sein, wenn ihre Energie und ihre inS' Fach schlagende. Befähigung sich nicht offenbaren würde in der Schneidigkeit und der musterhaften -Ordnung bei ihren Schiffen, welche die Bewunderung aller derer hervorgerufen haben, die sie in Kiel und in Plymouth gesehen haben. Paris, 12. Juli. Derr „Matin" behauptet, das; acht Tage nach Abberufung des französischen Botschafters beim Vatikan mehrere französische Bischöfe von Va- nutelli den B e f e h l e r h i e l t e n , sofort ihre Demission -einzureichen. Der Ministerrat habe beschlossen, eine energische Note nach Nom zu senden, die daran erinnert, daß die Bischöfe mit durch einen gemeinsamen Beschluß abberufen werden können. Hierauf habe oer Paust auf die Initiative Merry del Bals geantwortet, daß die Bischöfe innerhalb 14 Tagen nach Rom zu kommen und ihre Demission einzureichen hätten. Der Kultusminister besaht jedoch den Bischöfen, ihre Diözese nicht zu verlassen. An dem Tage jedoch^ an welchem die französischen Bischöfe nach Rom abberufen werden, lvird das französische Kabinett das Konkordat als auf geh oben betrachten und die Gehaltssperre über sämtliche Bischöfe verfügen. — Nach der ^Humanitö" soll der Fürst von Mott aeo jjj annftm von DrevfuS von oem Kassationshof vernommen werden. Dazu bemerkt die „Patrie": Der Fürst von Monaco war dieser Tage in Kiel bet dem deutschen Kaiser. Da ist es ganz natürlich, daß er auf *iBe* fehl (!"> kommt, um den Verräter zu verteidigen. Z>er Krieg ztvislSen Japan und Kuhlat-i». Bei Port Arthur. Tokio, 12. Juli. (Reuter.) Admiral Togo berichtet: Am Montag näherten sich um Mitternacht japanische Torpedoboote der Einfahrt von Port Arthur und feuerten auf das Wachtschiff. von der Diana-Klasse Torpedos ab. Das Resultat ist nicht bekannt. Die japanischen Boote erlitten keinen Schaden. Petersburg, 12. Juli. Die Rufs. Telegr.-Agentur melde^ aus Mukden vom 12. Juli: Nach Nachrichten aus japanischer Quelle fand seit gestern nacht ein Angriff der Japaner gegen unsere Stellungen bei Port Arthur statt. Die Japaner sind mit ungeheuren Verlusten zurückgeschlagen worden. Bei Kaitschou. Petersburg, 12. Juli. Der Korrespondent der „Birsh. Wjedem." telegraphiert aus Tas ch i ts ch i a o vom 9. Juli: Am 8. Juli kamen die Japaner in großer Zahl, aber ohne Artillerie näher, bis dicht an Kaitschou heran. Me russische Arttllerie, die einen Hügel besetzt hielt, der die Stadt beherrscht, eröffnete ein wohlgezieltes und heftiges Feuer, das zwei Stunden anhielt. Die Japaner zogen sich darau' auf der. ganzen Linie zurück. Zu derselben Zeit wurden am westlichen Horizont 6 Eskadrons japanischer Kavallerie bemerkt, die ebenfalls zurückgingen. Gegen abend besetzte General Samsonoff Kaitschou. Die Japaner, die am Tage vorher unter großen Verlusten von Kaitschou zurückgedrängt worden waren, erneuerten am 9. Juli morgens vier Uhr den Angriff. 35 Kompagnien Infanterie und 15 Eskadrons Kavallerie überschritten den Kaitschou-Ho in einer Furt. Der Feind versuchte die rechte Flanke der Russen bei der Station Kaitschou zu umgehen, wurde aber durch das wohlgezielte Feuer einer Kosakenbatterie empfangen. Die Leichen der Japaner wurden in großer Zahl von dem reißenden Flusse hinweggesührt. Die feindliche Kavallerie setzte jedoch die Umgebungsbewegung gegen den russischen rechten Flügel fort und die Abteilung des Generals Samsonoff, die den Japanern beträchtliche Verluste beigebracht hatte, räumte daher ihre Stellung, zog sich ohne Verluste zurück und nahm eine neue Stellung ein hinter den Bergen, die Kaitschou umgeben. Die russische Artillerie eröffnete von neuem da§ Feuer gegen den Feind, der sich in einer Terrainfalte zu decken suchte, sich aber hinter die Berge zurückzog, als die Granaten über seinem Standpunkte explodierten. Die Japaner demaskierten da- du'tzhi ihre Arttllerie, die ein konzentriertes Feuer eröffnete. Die Kanonade dauerte bis gegen abend. Weiteres vom Kriegsschauplätze. London, 12. Juli. Nack) einer Meldung des „Daily- Ehronicle"-Korrespyirdenten aus Tokio halten die Russen hartnäckig den an der Eisenbahn-Hauptlinie 14 Meilen nördlich von Pott Atthur gelegenen Bergpaß Chowattsiko besetzt. Hinter diesem befindet sich eine außerordentlich starke mit 12 zölligen Geschützen, Pallisaden und Minen befestigte Position, die, ,wenn Chowattsiko von den Japanern genommen wird, den nächsten Angriffspunkt für sie bieten würde. London, 12. Juli. Das Hauptquartier der japanischen 1. Armee äm Motienpaß hegt die Besorgnis, daß hinter Kuropatkins ostentativer Zurücknahme der russischen Besatzung aus dem Paß und auS der Beibehaltung seiner gefährlichen Stellung zwischen Kaitscheng und Haitschon eine geheime Gegenbewegung gegen die Javaner steckt. General Rennenkamps von Jnfantette und Artillerie unterstützte Kavallerie-Division ist im Nordosten sehr tätig. Die russischen wie die japanischen Pferde leiden an Futtermangel. Petersburg, 12. Juli. In einer Drahtmeldung des „RegierungSboten" aus Taschitschiao wurden folgende Mitteilungen über den Gesundheitszustand der russischen Armee gemacht: Bis zum 26. Juni betrug die Zahl der Kranken in den Hospitälern 7,136, die der Soldaten 3,943 Prozent des Effektivbestandes, einschließlich der cvakuietten verwundeten Offiziere und Soldaten 10,24 bezw. 6,51 Prozent. Nach Beginn Der Regenzeit am 9. Juli stieg die Zahl der in den Hospitälern aufgenommenen Offiziere und Soldaten auf 8,384 bezw. 4,646, die Zahl der Infektionskrankcn von 2,10 auf 8 52 Prozent, darunter an Dyssenterie erkrankter 1,99 ■’i t. hett des verhängnisvollen Sttchrohrs als belanglos bezeichnete, wies ihn der Vorsitzende darauf hin, es sei durch Zeugen bewiesen worden, daß das Wasser, das aus benr Sttchrohr kam, Würmer zeigte, daß es aashaft roch, und daß es nicht wie Wasser, sondern wie Syrup aussah. Auch wurde der Angeklagte auf den Widerspruch aufmerksam gemacht, daß er jetzt in der öffentlichen Verhandlung den Genuß unfiltrierten Ruhrwassers für nicht gesundheitsschädlich erklärte, während er vor dem Untersuchungsrichter die Gesundheitsschädttchkeit zu gab urtd sogar die Anschauung ausdrückte, daß durch schlechtes Trinkwasser die Cholera- Epidemie in Hamburg entstanden sei. Der Vorsitzende machte ferner darauf aufmerksam, daß das Wasser schon deshalb bedenklich war, da es auch aus dem Eibergbach kam, in dem Menschenkot, Tierkadaver und andere Unrein lichketten mehr sich aufgehauft hatten Bei dem Bau der Mteranlagen waren zahlreiche polnische Arbeiter beschäftigt; durch deren unreinliches Verhalten soll das Wasser ebenfalls stark verunreinigt! worden sein. Auf Befragen des Vorsitzenden gab der Angeklagte zu, daß seine Gesellschaft eine Viertel Million- Mark als Unterstützung für die von der Epidemie bettoffenen Farnilien gespendet habe. Die Nachsuchung der D)n- zession für das Sttchrohr wurde unterlassen, weil die Dttek- toven des Wasserwerkes hofften, sehr bald zu Normalzuständen zu gelangen, und nach Abhilfe des Wassermangel auch das Sttchrohr wieder beseittgen zu körrnen. Der Direktor des bakteriologischen Instituts Dr., Bruns (Gelsenkirchen) erklätte u. a., daß er oberhalb des' Eibergbaches im Wasser 100 000 bis eine Million giftige Keime vorgefunden habe. (Große Bewegung.) Im Erdbehälter bei Haspe habe er im vorigen Jahre Thphilb^iller^ vorgefunden Die unerhörten Zustände, die durch die BeweDauf- nahnre fortgesetzt werden, nehmen die volle Aufmerksamkeit der Regieruna in Anspruch, Es dürfte insbesondere der Aussage eines Zeugen auf den Grund gegangen werden: daß im Ruhraebiet angeblich bei 23 Wasserwerken sich „Sttchrohre" (für den Zufluß von unfilttiertem Wasser) befinden Im Interesse der Volksgesundhett und der Verhütung von Seuchen erscheinen schleunige Revisionen in der Tat durchaus angezeigt. Aus Stadt und Land. Gießen, den 13. Juli 1904. k ** Das Offizierkorps unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 widmet im Militärwochenblattt dem am 5. Juli in Eberstadt bei Darmstadt verschiedenen Major z. D. Adalbett Tarno- gr ocki einen Nachruf. .Der Verstorbene hat von 1881 biS 1889 dem Regiment angehört. ** Die Errichtung einer Ackerbauschule wttd im Kreise Gießen beabsichtigt, da die Schule zu Friedberg überfüllt und die zu Alsfeld stark besetzt ist. Um die neue Ackerbauschule bewerben sich die Städte: Grünberg, Lich und Hungen. ** Darf die Amsel in den Hausgärten qb* geschossen werden? Bekcmntlich gehen die Meinungen darüber auseinander, ob die Amsel, welche sich im Laufe der Zeiten aus einem scheuen Waldvogel zu einem ständigen Bewohner unserer Hausgätten herausgebildet hat, mehr zu den nützlichen oder zu den schädlichen Vögeln zu rechnen sei. Vielfach besteht bei Leuten, welche den letzteren Standpunkt vettreten, die Hebung, sich der Amsel in den HauSgärten durch Abschuß zu entledigen. Es sei darauf hingewiesen, daß dieser Verfahren nicht statthaft ist, vielmehr einer gesetzlichen Bestrafung unterliegen kann. So wurde nach einer vor ttrrzem getroffenen gerichtlichen Entscheidung der Abschuß einer Amsel in einem HauSgatten mit einer Geldstrafe von 30 Mk. ge* ahndet und zwar wegen Uebettretung der Bestimmungen im den §§ 367,8, 368,7 des Stt.-G.-B. (Schießens mit Feuergewehr in der Nähe menschlicher Wohnungen), Att. 31 deS Jagdstrafgesetzes vom 19. Juli 1858 und § 1 der Verordnung vom 2. September 1893, die Ausführung deS Jagdstrafgesetzes, insbesondere Anordnungen wegen der Hegezeit betteffend, sowie § 73 des Stt.-G.-B. 3>te Iypöug-Kpidemie im Kreise Kelsenkirchen -'ne im Herbst 1901 zu 3000 Erkrankungen und mehreren hundert Todesfällen ht , dem dichttxwölketten Jndusttie- gebiet führte, hat vor der Strafkammer in Essen ein gerichtliches Nachspiel gefunden. Seit etwa acht Ärgen bereits finden dort die Verharrdlimgen statt. Aus Anlaß diesrr fiirchtbaren Epidemie wurde von der Regierung eine wissenschaftliche Kmnmssion, cm deren Spitze der bisherige Direktor oes Jnsttttlts für Infektionskrankheiten, Geheimer Medizinalrat Professor Robert Koch -Berlin stand, beanf- ttagt, nach der Ursache der verheerenden Seuche zu forschen. Jnfektton des Wassers soll durch ein Stichrohr erfolgt ein, das zu Zeiten großen Miassernrangels nnfilttierttS Wasser unmittelbar aus der Ruhr in das Röhrensvstem des Wassertverks fiihrte. Diese Zlllettuug unfilttierten Ruhrwassers in das WasierversorgunWgebiet sollerr verschuldet halben: 1. der derzeitige Wasser Werksdirektor, Oterichts- afsessor a. D. Hog e te r-E!elsenkirchen, 2. Wassern>erkS- divektor P fu d e l-Äwrlottenbura, 3. der Maschinellmeister Kie sen d a h l-Steele und 4. der frühere Wasserwerksdirektor Schmitt-Wiesbaden. Die Angeklagten sind der ahrlässigeil Tötung, der ah r lässig ell Kör- )erv er le tzlin g, sowie der Verfälschung voll Nahruligs- resp. 6^ e n u ß m i t te lli beschnldigt. Mihreud Hege le r die technische Leistlmgsfähigkeit der W>erke ins beste Licht zu setzen suchte und die Angeleaen- LangSdorf, 12. Juli. Es schreibt jemand der ,5. P»* folgendes: Zur Organisation der Dorfjugend ließ Bürgenneister Köhler folgendes öffentlich bekannt machen: „Zur bevorstehenden Kirm eS wird beabsichtigt, wieder einen Festzllg, so wie im vorigen Jahre, einzurichten. Der Bürger- uleijter wandte sich zu diesem Zwecke im vorigen Jahre aw die Kameradschaften der Spinnstubenjugend und fand dabei ein erfreuliches Entgegenkommen. Zu seiner größten Genugtuung aber sind nunmehr im Saufe des vorigen und des laufenden Jahres zwei Vereinigungen der jungen Leute unserer Gemeinde zustande gekommen, die nunmehr berufen >vd, gemeinschaftlich und in Eintracht die Anordnung des FestzugeS und die Aufrechterhaltung der Ordnung auf der Kirmes zu bewirken. Cs sind dies der Turnverein und der Schwimmverein. Die Vorstände beider Vereine werden daher aufgefordert, sich des guten Zweckes halber mit dem Bürgermeister in Verbindung zu setzen. Außerdem aber wird jetzt schon die Geineindc selber aufgesordert, für Ausschmückung der Straßen und Häuser mit Fahnen, Kränzen und Guirlanden vorbereitend jetzt schon Sorge zu tragen.* Grünberg, 12. Jüli. Das Ergebnis der Wertuugs- gesünge beim 25. Bund es fest des Lahntalsängcr- bundes ist folgen: Lieo ertafel-Marburg erreidxtf mit 100 die Höchs,. Pimktezahl, dann folgten Eäcilia-Lich 91 Hnttrkeu-E^eßen 86, Orpheus-Butzbach 85, Frohsmn-,Lr*u- er die in den Gruben in ungestört. nachts künftig Sache an. Gienen ferner erhielten Preise M.-T.-V. Gießen, Nauheim, Friedberg, Wetzlar, Lich und Lauterbach. Beim Einzelwetturnen, da? am Montag ftattsand, erhielten in der kranken Herzo wurde zn Inbren (Gefängnis verurteilt. 30,6 P., 29,81 P wetturnen erhielten folgende Vereine Preise: lar 34,60 Punkte, 2. Pr. Butzbach 34,20 P., 31,40 P., 4. Pr. Niederweisel 31 P., 5. Pr. 1. Preis Wetz- 3. Pr. Usingen Groszen-Linden T.-V. Bad. vermischtes. * Berlin, 12. Juli. In der neun Köpfe starken Familie des Arbeiters Spalleck ist ein iy< Jahre alter Siltabc an Pocken erkrankt Da- erkrankte Kind sowie zwei Geschwister und die Mutter wurden in einer Eharitee-Darackc isoliert. Gegen ein etwaige- Umsichgreifen der Krankheit sind unverzüglich alle Maßnahmen getroffen worden. • Aachen, 12. Juli. In der Angelegenheit der Aktien- Gießen, 12. Juli. deS SelterStore-, bie bei den Torhausern flehen* ........ _ .. in von Alba bei einem Besuch in ihrem Hotel ihren kostbaren Familienschmuck entwendete, 6. Pr. AlSseld 30,5 P., 7. Pr. werdender Lärm, Schlußnise ertönten, die sich mehrfach wiederholten, der Tumult wurde immer größer, sodaß der Vorsitzende nur mit Mühe die Ordnung wiederherstellen konnte. Herr von Verlach mußte seine Rede kurz abbrechen. Rotenburg a. d. Fulda, 12. Juli. Prinz Chlodwig von Hessen-Philipp-tal, der sich auf der Hoch- vrittfreifc befindet, ist in München schwer erkrankt. Der Prinz wurde vorige Woche von einem Insekt gestochen, sodaß inzwischen ein operativer Eingriff vor- gcnonnnen werden mußte. Der Einzug de« Neuvermählten Paares in Rotenburg hat deshalb aufgeschoben werden müssen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Rixfeld versetzte eine wild« gewordene Kuh einer fast 80jährigen Frau mehrere Stöße gegen Kops und Rücken, so daß die Frau nach zwei Tagen starb Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 12. Juli. Die Zierde ------------- ... . . den alten Kastanienbäume fingen gleich nach beendeter Blute an zu Herbst, n. Statt deS saftigen grünen LaubeS häng n jetzt nur noch welke Blätter an den Aesten und Zweigen, sodaß die Bäume dem Tor keine Zierde mehr sind. Jedenfalls ist auch dos trockene Wetter daran schuld, wenn das Laub dieser Kastanien o schnell vergebt. Man könnte aber hier etwas tun und den nahrungSarmen Boden am Tor einmal kräftig düngen und dann die Bäume ab und zu auch mit Wasser versorgen. Es bedarf wohl nur des Hinweises, und unser Stadtbauamt nimmt sich der herf 82 (hc^rtran v'Vltfrbu rvt 75, ü tllchfeit -Gie ßen 74, Stedertafel-TXNenburg 71, Bauersche (^saugverein Gießen 71, Skarrn ernte <5rtefwtt 67, (^satlgvcreiu Grünberg 63, Wetzlar 63 Punkte Nächstes Jahr wirb das Lahntcüsängvr-Tlundes- Mt in Gießen abgehalten. $ Bom Hoderbdskopf, 12 Juli. Die Markierung neuer Wege ist nunmehr einer Lkommission, an drrvn Spitze Amtsrichter Pfeisser-Schotten steht, über- wagen. Bor einten Tagen wurde eine Markierung (roter Strich aus weißem Felde) nach Nidda gef (troff en. Diese läuft von hier ein Stück mit der Geben er Markierung grünes Kreu,zV gebt fotronn den prächtigen ^Hillerötmtld" lange Schneise) nach ,L»of Zwiefalten" iiftv. Diese neue Tour ist empfehlenswert. — Im vorigen ^Iabre wurde dem Klubhause von der zweiten hessischen Ständekammer auf Anregung des Präsidenten Haas ein schönes ^'schenk zugedacht. Es ist dies der Entwurf zum Denkmal des Groß Herzogs Ludwig IV. von Professor G. Eber- lein-Berlin, tiN'ldh'# seit eintgen Wochen ^ufgesdellt ist. Das Modell ist ein passender wertvoller Schmuck deS Klub- saales und erregt auch lebhaftes Interesse bei den Touristen Mainz, 12. Juli. lieber fallen und lebensgefährlich verletzt wurde gestern in der vierten Stunde der in Wiesbaden in der Taunusstraße wohnhafte Student Georg fiam otte. Er hatte, nach dem ,M. Taget»!.*, während der Nacht mit zwei Freunden in einem Lokale in Biebrich Sekt getrunken und sich dann gegen Morgen aus den Heimweg gemacht. Einer der an der Kneiperei Beteiligten fuhr nach Mainz und die anderen beiden wollten von Biebrich nach Wiesbaden zurück. Um die genannte Zeit fanden nun zwei Kellner, die nach Schluß der Wirtschaft, in der die Kneiperei stattgesunden hatte, ebenfalls nach Wiesbaden gingen, den Samotte im Straßengraben an der Biebncherstraße. Lamotte hatte sehr schwere Verletzungen an ben Hüsten. D i e Därme waren herauSgetreten. Während der eine Kellner die CanilätSwache sofort alarmierte, leistete der andere inzwischen etwas Hilfe. Der Schwerverletzte, der bald daraus die Besinnung verlor, konnte noch mitteilen, daß er von einem Unbekannten überfallen worden fei Er sei erst mit einer Latte geschlagen und dann mit dem Mester gestochen worden. Die Sanitätswache legte dem Studenten einen Notverband an und brachte ihn bann nach bem städtischen Krankenhause. Die Verletzungen sinb sehr schwer. Man befürchtet, daß Lamotte nicht mit dem Leben davonkommt, lieber den Täter fehlt bis jetzt jede Spur, auch konnte man nodh nicht sest- stellen, ob bem Lamotte etwa Wertsachen ober Gelb gestohlen wurden, liebet ben Verbleib beS an bet Kneiperei beteiligt gewesenen Dritten konnte ebenfalls noch feine Aufklärung geschaffen werben. — Am SamStaq abend wurde bei Biedrich am Rheine eine Dame beobachtet, die offenbar nichts gutes im Schilde führte. In der Allee vor dem Schlöffe erzählte sie dort befindlichen Leuten ihren Kummer, der in angeblicher Untreue ihres Gatten feinen Grund habe, übergab ihnen ihre Habseligkeiten, ein Täschchen mit Portemonnaie, Notizbuch, Handschuhe. Vorher soll sie einem Jungen einen Bries zur Besorgung übergeben haben. So hielt sie sich dort auf einer Bank bis gegen halb 11 Uhr nachts auf. Da sprang sie plötzlich aus und stürzte sich in den Rhein, wo sie lautlos in den Fluten versank. Bingen, 12. Juli. Mit bem Luftballon in ben Rhein gestürzt ist bie Luftschifferin Fräulein Käthe Paulus, bie bieser Tage in einem Riesenballon vom Schützenhause in Bingen eine Auffahrt unternahm. Der Ballon wurde in nordöstlicher Richtung über den Rhein getrieben, woselbst bie Luftschifferin auf ber RübeSheimer Bleiche zu lanben gebuchte. Als sie jeboch ber Erde näher kam, wurde daS Luftschiff nach Süden zu über baS Master getrieben unb ging unterhalb deS Winterhafens bei RübeSheim mitten im Rhein nieber. Einige in ber Nähe befinbliche Schiffer eilten der kühnen Aßronautin mit ihrem Nachen eiligst zur Hilfe und führten den noch aufgeblähten Ballon nach bem linken Rheinuser zurück. Ufingen, 13. Juli. DaS 31. Gauturns est beS GaueS Hessen fanb hier am Sonntag unb Montag statt. Tie Zahl ber VeremSriegen betrug 22, die Zahl der Einzelwetturner 122. Bei dem am Sonntag stattgehabten Riegen- Cberftufe den L Preis Ludwig Peppler-Gießen 68 V, P., den 2. Pr. Jean Hof-Gießen (beide T.-V.) 64 P., den 3. Pr. Krämer-Butzbach, 4. Pr. Lippert-Butzbach, 5. Pr. HemeS-Bad-Nauheim; ferner errangen Preise: ArkulariuS-Schotten, Cchmidt-Launspach, Ehr. Schmidt-Gießen (T.-V.), H5rr-Laum'vach, Otto-Wetzlar, Bruder-Wetzlar. In ber Unterstufe erhielt bei 102 Wetturnern den 1. Preis Dick- haut-Alsfeld 67 P., 2. Pr. Heinrich Hamel-Gießen 62 */8 P-, 3. Pr. Wagner-Großen-Linden 61 V« P., 4. Pr. Riegel- Wetzlar; ferner erhielten Preise: Volkmann-Heuchelheim, Karl Wenzel-Gießen (T.-V.), Albert Betz-Gießen (M.-T.-V.), Hahn und Rohrbach-Großen-Buseck, Winter-Launspach, Volk- Großen-Linden, Schmidt-Lich, Reh-Krosdorf, HieronimuS- Friedberg und Ihringen-Alsfeld. Fulda, 12. Juli. Hier wurde dieser Tage auS Anlaß ber Gewerbeausstellug eine große Versammlung der Innungen, Handwerker und Gewerbevereine des Kammerbezirks Kastel abgehalten, zu der außer vielen Hunderten von Handwerkern aller Zünfte auch die ReichS- tagSabg. fiattmann, Raab und v. Verlach erschienen. Tomdechant Müller zitierte Kolping, ben ehemaligenSchuster- gesellen unb späteren Pfarrer, ber als bie drei Fundamentalpunkte beS Handwerks bezeichnete: tüchtig lernen, festen Boden und Religion. DaS eine bringe vorwärts, das andere mach, ’fr^mg, oa6 dritte führe zu Treue, Ehrlichkeit und Tugend. Abg. Amtsrichter L a t t m a n n-Schmalkalden sprach über di«- A-nderung deS Handwerkergesetzes vom 26. Juli 1897, über dk Notwendigkeit besserer Organisation und Ausbildung. Herr von Verlach erflärte, obwohl die Partei, der er angehöre, bet bt* Vorredners in vollstem Gegensatz stehe, stimme er Df* mit jenem überein. Die Handwerkerorganisalion zog er bann mit oer Sozialdemokratie in eine Parallele unb lobte diese eis vorbildlich. Ta erhob sich em immer lauter 9 e f e 11 f cf) a f t für Lebcrfabrikation de Hesselte u. C o wird von autoritativer Seite mitgetcilt; Der teernifrf* Direktor Heinrich de Hesselte hat. wie soeben entdeckt wurde, seit Jahren Bilanzfälfckungen begangen, indem Zurichtung befindlichen Häute, die Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Sprunghafte Steige ru n g d e r I n d u st r i e w e r t e- Am Berliner Kassa-Jndustricaktienmarkt herrschte am vergangen-n Montag wieder eine so sprunghafte Bewegung in einer Anzahl Jndustriewerte, daß wir davon Notiz nehmen müssen, dazu be merkend, daß sich für viele dieser Kurssteigerungen nur schwer eine stichhaltige Begründung finden läßt. Unzweifelhaft ist daß die Aera der unlimitierten Kaufaufträge int Zusammenhang mit dem Agiohunger des Privatpublikums in voller Blüte fleht. So wurden Elberfelder Papierfabrik 10 Prozent. Düss >orier Waggonfabrik ba« Gleiche in die Höhe gesel't, auf in si 'at stehende Neu-Emissionen. Auch die Aktien von anderen Waagen fabriken sowie die von Glasfabriken sind wesentlich gestiegen. Letztere auf .die internationale Glaskonvention hin. Diesen Gnmd ich nach ber Natur des Betriebes einer genauen Nackwrüstmg entziehen, in Zahl unb Wert höher angegeben unb auf diese Weste einen tatsächlich nickt erzielten Gewinn hcrausgerecknet hat. Sowest sich ckiS jetzt übersehen läßt, beträgt das vor- liegenbc D e f i - i t etwa Mark 1 000000. be Hesseste hat ein gesamtes Vermögen im Betrage von etwa Mk. 300 000 der Gesetlslzaft notariell abgetreten. Der AufsicktSrat bat die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft übergeben und ist mit der Ausnahme des genauen Status beschäftigt. Sobald derselbe vorliegt wird Fine Generalversammlung einberufen werden, die über die zur Sanierung ber Gesellschaft ersorbcrlichen Massnahmen Beschluß fasten soll. * Brianyon (Dep. Hautes-AlpeSV 12. Just. Durch ein Erbbeben wurde heute ftüh ein erheblicher Sachschaden an- geriditct. Mailand. 12 Jusi In fielen Bezirken Piemonts und der Lombardei bat etn nach wvst>enlanger Trockenheit eingetretener Hagelschlag den Weinpflanzungen und ben MaiS- elbern bebeutcnben Schaben gugefügt * Florenz, 12. Juli. Hier sand in »ergangener Nacht ein heftiger Kampf uviscken Polizei und Spielern statt. Tie Polizei batte eine elegante Spielhölle entdeckt. Die umstellten Spieler stüchteten auf die Täcker der Nacktbarhäuker und bombardierten die T-'fiyi mit D^chzi'geln Tie Schutzleute anhnorteten mit Revolv rschüsien. Nach h.stligem Kampfe wurden sckrließlick 2d Personen verhaftet. • Grindelwald, 12. Jnli Zwei Brüder Casella auS Paris, die am Sonntag das Wetterhorn ohne Führer bestiegen batten und dort noch ''von Einheimischen gesehen rtnirihm, werden seitdem vermißt. Eine Fübrerkolonne ist am Montag übend abgegangen, um sie zu suchen. • Kasan, 12. Juli. DaS wundertätige Bild der heiligen Mutter von Kasan, das sich im Bogorodivkhkloster nn Zentrum der Stadt befindet und in ganz Rußland i r o Be Verehrung genießt, ist heute nacht von Dieben ge» tohlen worden. DaS Bild ist wegen seiner Einfastung mit Edelsteinen sehr wertvoll. Die Diebe sind nickt aufgesunden. Unter der Bevölkerung herrscht große Bestürzung. * Ueber dieErmordung deS GcldbriesträgerS Ehret in Schlettstadt wird gemeldet: Gegen 8 Uhr mor- wnS Höne man im Hanse Ecke Batken- und Ritterstraße laute ckilferule. Ein junger Mann stürzte ohne Hut die Treppe herab und eilte auS ber Stabt hinaus. Im Zimmer fand man den Geldbriefträger Ehret blutüberströmt und bewußtlos auf. Der Mörder stüchtete in die Felder, von Feldhütern, Gendarmen und Jägern deS IägerbatalllonS mit Kriegshunden verfolgt. (Fbret starb am Tatorte, ohne da- Bewußtsein wiedererlangt zn haben; er büt:c einen fi,r rm Rücken, außerdem waren ihm die Hände mehrfach zerschnitten. Der zurückgelassene Hut trug die Adresse des Mörder- Bereits nm 11 llbr wurde der Mordbube in einem Kornftld liegend durch einen Oberfeld- achter aufaefunden und festgenommen. Er versuchte noch, ben geladenen Revolver, den er nebst 20 Patronen bei sich führte, zu ziehens es gelang jedoch, ihm die Waffe abzunehmen, worauf er sich widerstandslos Fesseln anlegen ließ. Der Mörder, der Böhm heißt, ist 1878 in Straßburg i. E. geboren, war in Colmar Bildhauer und hatte vor einigen Tagen Konkurs angemeldet. Er fuhr am Tage zuvor von Colmar nach Sttaßbrirg. gab dort eine Postamoeisung über 97 Pfennige an seine eigene Adresse auf und kehrte bann nach Schlettstabt zurück, wo er in dem betreffenden Hause aus den Namen Engen Ritter ein möbliertes Zimmer gemietet batte. Bei seiner Vernehmung gab Böhm an, er habe den Briefträger nicht töten, sondern nur unschädlich macken wollen, um ibn dann zu berauben. Als der Briefträger das Geld auf den Tisch zählte, versetzte ihm Böhm mit einem Messer einen furchtbaren Sttch in den Rücken. ES entstand nun ein verzweifeltes Ringen zwischen dem Mörder unb seinem Opfer. Erft als Ehret laute Hilferufe von sich gab, ließ ber Mörder von ihm ab und Juchte das Weite. Böhm sieht harmlos aus, machte aber bei seiner Vernehmung einen frechen, durchaus nicht reuigen Eindruck: er ift. dem Vernehmen nach, schon mit ZuchthauS vorbestraft. Böhm wurde unter Eskorte non drei Gendarmen dem BezirkSgefängnis in Colmar zngeführt. * Abstürze in den Berge-n. Auf ber galizischen Seite der Tatra stürzten von der Giewontspitze ein Warschauer Advokat Stadowski und der Lubliner Zuckerfabrikbirektor Suli- mowssi ab. StadowSki blieb mit zer schm e11erten Schädel liegen. Sulimowski wurde gerettet. — Von dem Gipfel des RocherS de Nahe oberhalb Montreux ist am Sonntag ein junger Schlosser lebensgefährlich abgeftürzt. * Brände. Per Badeort Ledde bei Tecklenburg ift ber „Köln VolkSztg." zufolge durch F-euer größtenteils zerstört worden. — In dem Torfe Zbrudzewo lPosen) sind acht größere Dauernwirtsckioften tnireb eine Feuersbrunst ein- geäschert worden. Die Abgebrannten retteten nichts, da sie bei dem Ausbruch des FeuerS auf dem Felde waren. — Ein größerer Waldbrand wütet in dem Gräflich Kospthschen Forst in Schlesien. Gegen 50 Morgen Kiefernjcyönung sind al^ebrannt. Das Feuer sprang über die Straße über in den Königlich sächsischen Forst, wo 20 Morgen vernichtet wurden. — Bei einem in Wip versürth ausgedrochenem Großfeuer erlitt eine ck, nack^dem ich Wertin b rcitS verlassen habe, picht in der , Lage sein, Ihrer frennblirften Anregung zur Teilnahme au der Eröffnung der •> Reuter-Ausstellung Folge zu leisten. : Ich möchte aber den lnlaß benutzen, um JlMcn meine auf* Kerichtssaak. Brauns ch w eig, 12. Juli. Am 24. Mai wurde vom Schwurgericht die unverehelichte Luise Rieckheer wegen Er- mordnng ihres Kindes zum Tode verurteilt. Dieses Todesurteil ift heute durch den Regenten in lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt worden. Ter Vorsitzende des Schtmirgerichts hatte seinerzeit das Gnadengesuch empfohlen. Dresden, 12. Juli. Pas Oberkriegsgericht des 12. Armeekorps in Dresden hat das in der Pirnaer Zweikampf- Asfäre gegen die Leutnants Gerlach und Korn ergangene auf iy< und 2 Jahre Festung lautende Urteil aufgehoben unb die Genanitten zn je 8 Monaten Fe ft u n er verurteilt. Als mildernder Um ft and wurde in der Begründung des Urteils die g-roße Jugend der beiden Offiziere hervor- geboben. P aris, 12. Juli. Frau Percheron, die seinerzeit der sckwer- Der Zweck dieser Zeilen ist. die Polizei darauf aufmerffam zu machen, daß an einem Neubau des Großen Steinwegs nackwS unter großem Gepolter frftnere ©‘eine abg«'laden werben. Heute nackt wurde dieser nibeflötende Lärm bi« weit nach Mitter- nadit erregt (was von uns bezeugt werden kann. D. Red.). Zu derartigen geräuscknnackenben Arbeiten ist die Tageszeit da, und hossentlich bleiben die Bewohner dcS großen Steinwegs Gießen, 12. Juli. Seit ackt Tagen beschäftigen sich Kinder von 2—7 Jahren am Klingelback, wo das Vaffer sehr ttef ift, mit Frösche- greifen. Die Eltern sollten ihre Kinder von solcher gefährlichen «pielcrei zurückhatteu. Eine Mutter. Gießen, 11. Juli. Zum 8 Uhr-Ladenschluß! Die in den nächsten Tagen bevorstehende Abstimmung über diesen Punkt veranlaßt folgernde Ausführungen: Die Verteidiger de« 8 Uhr-Ladenschlusses behaupten u. a., da« Publikum Hobe sich weder über die Einführung der Sonntagsruhe noch des 9 Uhr-Ladenscklusse- beschwert: Tas ift Lfalsck: das Publikum hat sich über beides beschwert, wenn auch nickt in Petitionen imb Vorftcllnngen bei unseren gesetzgebenden Fattrr-n Im Interesse der Laderlinhab?r und Angest Uten bat e« die vielfachen Unbeguemlickckeiten hingenommen, ob Ss aber die- auch be: eventueller Einführung des 8 Ubr-Ladensckluffes tun würde, erfckeim mehr als zweifelhaft. Soll sich eine Hinter- türengepflogenheit in großem Stil entwickeln? ES gilt als feststehend bei vielen tüchtigen Geschäftsleuten, daß daS Geschäft in merkbarer Weise xnrücfgebt, sowie dem Publikum die bequeme Kanfgelegenhcit genommen wird. Ja, wenn es noch wenigstens wahr wäre, daß jedermann im stände sei, seinen Bedarf vor 8 Uhr abends zu decken! Aber wie unendlich Viele sind bis 8 Uhr abends befchäftigt und haben während deS Tages. keine halbe Stunde Zeit für Einkäufe übrig!Von allen DiNrien in her Welt intereffiert den Geschäftsmann sein Geschäft an^ meisten: wenn dieses gut geht, bleibt ihm Zett genug und L lünmung zur Erholung. Bei der überaus ttaurigcn Lage ber Gejckaste können wir die Stunde von 8—9 Uhr nicht entbehren, und e« ist zu hoffen, daß fffle Ladernnhaber, auch inte, die den Antrag mit unterzeichnet haben, sich auf ihr eigenstes Interesse besinnen werden, bad sie gebieterisch bazn anffordert, mit aller Energie dalpn zu wirken, twf: der 8 Uhr-Laben schlug nvft Tatsache wird. Ettvas anderes ist e«, wenn sick einzelne Branchen jufammcnitNtetien imb .-ntfprrtbcnbc Vereinbarungen trerfen. Ein Ladeninhaber! riedttge Freude au-zusprecken für die Treue, mit der Sie baV Andenken Fritz Reuters pflegen unb die KnintniS von seinent Leben und Sckassen verbreiten. Auch mir ist die Reuterverehrung eine Herzenssache, und sie liegt mir im Blute, der ick von väterlicher, wie von mütterlicher Seite ein Platt- unb Nicder- deudscher bin. Ich stimme IHaien durckau« bei in der hohen Bewertung de« Dickters unb des Menschen, dem auS ttwvollen Prüfiingeii jener tiefe Hilmor erwiickS, dessen köstlickie mm arte aus der Schattenseite des Lebens reifen. Jl/r ergebener Graf Bülow." ,r m j .. — BilseS Nachfolger. Tie „Brannschw. N. Nack>r." berickteri: Mir hatten Gelegenheit, heute ein Gespräch mit dem Verleger deS Bilse-Rornans Sattler zu ftlhren. Die Zahl der eit Herausgabe dos Romans dem Verlage zngegangenen Manu- skrivte sogenannter „E n t h ü l l u n g s r o m a n e" beträgt m i n- destens 150! Die Verfasser rekrutieren sich au« allen Standen: Der verbitterte und verabschiedete Offizier herrscht vor. Ganze Aktenbündel gelangten an die VerlagS- handlung von Leuten, ipclrfyc mit irgend einer Behörde Differenzen hatten, und die nun mit ihrer „gerechten Sacke" in die Oeffentlichkeit zu slückrten versuckien. Da sind Lehrer, Beamte, Kauffente, die von ihren Vorgesetzten oder von Gerichten gekränkt ind. Wien voran marschiert ein ehemaliger höherer Beamter, der „kompromittierende Aktenstücke" publizieren wollte. Honorar: 5000 Mark. „Wir beide werden reich? Männer werden", schreibt der Verfasser dem Verleger. Trotz dieser verlockenden Perspettive bat der Verlag bie Sache abgel Hut. Ein anderer schildert Zuftänbe in Militärlazaretten: man kann nur hoffen, daß sie nicht wahr ind Die Gattin eine« höheren Offiziers einer Grenzgarnison bat einen Roman verfaßt, in wclckem ein veritabler Prinz die unrÜl-mlicheHauptrolle spielt. Man muß übrigens sagen, daß die Herren Schriftsteller ganz auf der Höhe der Situation sind. Ein nicht unbekannter Autor hat in diesen Tagen dem genannten Verleger ein Manuskript angeboten, da« die bekannte Affaire bc8 Frei Herrn v. Mirbach aus dem Pommernbank-Prozeß auf etwa 800 Setten in Roman- orm bef>anbeit. Herr Sattler Hal indessen daraus verzichtet, obgleich daS Honorar ebenfalls „nur" 5000 Mark betragen sollte. Telephonischer Kursbericht Berank fort a. M Tendenz: still Inventur-Ausverkauf Eng9. Tüllvorhänge und Stores y einzelne Fenster Möbelstoff-Reste Linoleum - Reste 6034 Ecke Fl0CTk^«s^Selt8rswes Ernst Bloedner 1. 2. 3. 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MR Bitte ans Firma und Hausnummer zu achten! 5026 > die oben bezeichneten Verschollenen, sich spätestens im Aufgebotstermin zu melden, andernfalls die Todes- erklärunq erfolgen wird; - alle, welche Auskunft über Leben ober Tod der Verschollenen geben können, spätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen; • alle, welche Erbansprüche an den etwaigen Nachlaß obiger Personen bilden zu können glauben, solche bis zum Aufgebotstermin anzumelden und zu begründen, roibrigen» falls sie, soweit gesetzlich zulässig, bei der Erbverteilung unberücksichtigt bleiben und den bekannten Erben auf Antrag Erbschein erteilt wird. Aufgebotstermin wird anberaumt auf Gustav Belitz, Äiltr Ttetustraße 6», pari. Vom Kriege. London, 13. Juli. „Daily Telegraph" meldet aus Tokio: Nach einem Bericht des Admirals Togo soll der russische Kreuzer „Novik", der am 9. Juli mit den übrigen Kreuzern Port Arthur verließ, kampfunfähig geworden sein. Tokio, 12. Juli. Reutermeldung. Tie Takuschan - armee, die in zwei Abteilungen in nordwestlicher Richt- mrg vorrückt, fcttte am 9. und 10. Juli eine Reihe kleiner Gefechte mit dem Feinde zu bestehen. Am 10. Juli vertrieb die gesamte Armee früh den Feind von den Höhen westlich von Sinchaiaku und später aus der starken Stellung bei K s i n t e ch i k o u. Paris, 13. Juli. Aus Tokio werden furchtbare Stürme längs der japanischen Küste gemeldet. Sie verursachten die Strandung mehrer Personen- Mittwoch, den 22. Februar 1905 Vormittags 10 Uhr im Gebäude des unterzeichneten Gerichts. Gießen, den 28. Juni 1904. Groscherzoglicht's Amtsgericht. 31/, % Oberhesson , . 4% Oesterr. Goldrente 4’ 6% Oesterr. Silberrente 4% linear. Goldrente . 4°/ Italien Rente . . 4Portugieser , . t°/ Portugiesen. . . . 1 % C. Türken . , . Türkenlose..... 4% Griech. Monopol.-Anl. 4‘ \ % äussere Anzantiner . 102.05 . 90.25 . 102.15 . 90.30 . 100.65 Cocosfaserstricke zum Hochbinden der viel Frucht tragenden Obftbäume a Pfund 22 und 30 Pfg., in größeren Partien billiger, bet 5865 L. Kohlermonn IV. Vlcichftrafte 1«. W* Ltangeu ä Stck. 20 Psg. Letzte Mläiigkeiis- Geld-Lotterie I des Sirasbfff-Seil Irheüerbeiai Ziehung sicher am 23. Juli Nur Bar Geld! 2490 6er. ohne Abzug I». 41000 1 ä Mk. 15000 1 ä Mk. 6000 3 k 1000=8000 5 ä 500=»500 20 k 100=3000 40Bzus. = 5OOO ; 2060 zus. 7500 » LoseaIM.i 11 Lose io Mk. • versendet das General-Debit < I XtBrrniM*stra8SborQ LE* ' J.nlUniKT, Langstr. 107. I /irnirnfdiiliirr werden geschmackvoll und alle« Anforderungen entsprechend aus- 18. Jnli. . - 27.60 . . 89.80 . . 103.60 . . 101.85 e . 201 40 . . 187.40 . . 137.50 . . 149.00 . . 153 70 . . 136 90 . . 17.60 . < 186.00 . . 242.80 . . 186.80 . 197.00 Gassparkochherde Prometheus, -allcrsche, Gaggenaucr, 5425 Mariana «. f. w. 8aslchhtkii - Asche. 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Heinrich Heller von Garbenteich, Sohn der verstorbenen Konrad Heller Eheleute von da, geboren am 9. November 1850, im Jahre 1869 nach Amerika ausgewandert und seit etwa 25 bis 30 Jahren verschollen. DaS Vermögen beträgt 145,04 Mk. Antragsteller ist Franz Stumpf in Garbenteich. 4. Margarete Pfeiffer von Großen-Buseck, Tochter der verstorbenen Schuhmacher Balthaser Pfeiffer Eheleute von da, geboren am 27. Februar 1815, vor mehr als 50 Jahren angeblich nach Amerika ausgewandert und seit länger als 10 Jahren verschollen. Das Vermögen beträgt 208,01 Mk. Antragsteller ist Heinrich PfeifferVIII. in Großen-Buseck. 5. Adam Köhler von Gießen, Sohn der verstorbenen Lokomotivführer Johann Köhler Eheleute von da, geboren am 18. April 1849, in 1870/71 nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahve 1880 verschollen. Das verwaltete Vermögen beträgt 555,48 Mk. Antragsteller ist Karl Loos in Gießen. 6. Louis Rolleri von Reiskirchen, Sohn der verstorbenen Lazarus Rolleri Eheleute von da, geboren am 10. März 1843, anfangs der Sechzigerjahre aus Darmstadt desertiert, seit 1884 verschollen. Das Vermögen beträgt etwas über 300 Mk. Antragstellerin ist die Angelo Baffo Witwe, Elisabethe geb. Nolleri in Frankfurt a. M. 7. Johann Georg Hofmann von Heuchelheim, geboren am 22. August 1781 in Kinzenbach, Kreis Wetzlar, nach Amerika ausgewandert und seit dem Jahre 1848 verschollen. Das von dem Amtsgericht Wetzlar durch den gerichtlich bestellten Pfleger verwaltete Vermögen beträgt 1147,01 Mk. Antragsteller ist der Pfleger Ludwig Ferber in Kinzenbach. Es werden aufgefordert: Weitab jeden DteuSiag, DottuerSickg und SamStng von */»9 Uhr an. Är Schomber Walltorstraßc 51. 5775 Eine Taschenuhr geschenkt bekommt Jeder, welcher 400 leere Schachteln der beliebten Groths gem. Kernseife an den Fabrikanten I. Gioch, Hanau, einsendet. Perle von (Erfurt, ü. Zentner Mk. 3,25, Frtthrosa A. Zentner Mk. 3,00 versendet ab Station Echzell unter Nachll. mit Sack Ludwig Erb, Schall i. d. Wetterau. 5763 Seidenstoffe*^ K6*8 Jaan verlange Meuter von der Fabrik urd Handlung; von Eiten & Keussen, Krefeld. stets la. A. B. G. 08974 Pilsener. Der General- en gros Vertrieb vorstehender und einer größeren Anzahl später noch hinzukommender Massenartikel ist für t« eften Hiib q,öftere Umgebung unter günstigen vertraglichen Bedingungen zu vergeben. Der Vertrieb eignet sich für Kolonialwaren-Engros-Geschäfte, Kaffeegroßröstereien, Znckerwarenfabriken, Senffabriken, überhaupt für alle Geschäfte der Nahrungs- und Genußmittelbranche, welche den Bezirk regelmäßig durch mehrere Reffende bearbeiten und die Waren ihrer Kundschaft bitrcb eigene Fuhren zustellen laffen, sodaß besondere Spesen durch Mitnahme dieser Artikel nicht entstehen; ferner für solche Agentur- und Kommissionsgeschäfte, die sowohl mit kleinen, als auch mit großen Geschäften (einschl. Bäcker und Konditoren) arbeiten. Auch bietet ein solcher Generalvertrieb intelligenten mit der Detail-Kundschaft vertrauten iungen Leuten mit etwas Kapital eine sehr gute Grundlage zur Erlangung einer selbständigen Existenz. Die Einführung wird durch zweckentsprechende intensive Reklame unterstützt und ist bei gegenseitigem Hand in Handarbeiten ein großer Umsatz absolut sicher. Solvente Resiektanten, die mit Vertrauen und Ausdauer an die Sache Herangehen wollen, belieben sich zu wenden an den Fabrikanten 6029 Arnold Kürten, Solingen. ’iöte zw-fffcherr tvtto" m e rft teilweise zerstört. Japanische KavaNerie-AL-^ teitungen wagen sich bis in die Nähe von Mnkden. _1 Liner Petersburger Heraldnreldnng zufolge bereiten sich' die Bewohner Wladiwostoks auf eine Belagerung vor, da Mrmiral Skrydlow nicht gewillt ist, mit seinem Kreuzergeschwader diesen Hafen zu verteidigen, sonberrr smne Angriffsplane weiter verfolgt. , sin, 13 guli. Ein russisches Jnfanterie-Ba- tmllon besetzte wieder eine Stellung westlich, von Port Arthur, welche von den Japanern genommen worden war. Wie verlautet, sollen bei dem letzten Gefecht, in welchem die Japaner zurückgeworfen wurden, dieselben 30 00 Mann verloren haben. 4W^^^*^*****W > $ Df Diethe (h'iikln* Kolihrla-hhrr&ta '' auf WuBHfh Tellanhlunc . . “ Anzahlung 20, 30. 50 Mk. . , Abzahl. 8 bis 15Mk. \ , monatlich. Enorm . . billig. Preisa Preis- t J E Hste grat u. franko. < » tl. Jendrosch * Co. < » Berlin NW., Slemensstr.137. ♦♦ zN a 9 4893 Fertige Särge habe stets auf Lager mtb Balte mich bei etwaigem Bedarf bestens empfohlen. Auch übernehme das Verbringe« von Leiche« »ach auswärts prompt und billigst. 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Köster und auf die Offiziere der Deutschen Marme aus, in welcher er aussührte, a n ° Deutschland durch gemeinsame charatte- ö mT t durch Religion und gemeinsame chstammung. , Beide Volker befanden sich 'in einem freundschafb- lichen Wettbewerbe, um die Wohltaten der Kultur, der Wissen- Mast und des Handels, an allen Punkten der Weltkugel auszu- dretten. Dieser Trinksprnch wurde von den Anwesenden begeistert ausgenommen. Admiral v. K ö st e r wies in seiner Erwiderung auf die Entwicklung der drei Städte Plymouth, Deven- port und Stonehouse seit seinem letzten Besuche vor 25 Jahren hiw Eins bestände bei ihnen noch: ihre glänzende Gastfteundschast. Gestern abend gab Admtral v. Köster an Bord seines Flagg- schiffes „Kaffer Wilhelm II." ein Diner zu Ehren des Admirals Seymour und seines Gefolges. Die Kontreadmirale Henderson und Bridgman, die Bürgermeister von Plymouth und Devon- V?rt und die Kommandanten der englischen und der deuffchen Kriegsschiffe nahmen an dem Diner teil. An Bord des „Prinz Hemrich" gab Kontreadmeral Schmidt ein Diner, dem der Präsident des Stadtrates von Stonehouse und mehrere Dffi- LAe beiwohnten. Heute früh fuhr die deutsche Flotte nach Blissingen weiter. kann man noch am meisten gelten lassen, nicht aber, oder doch nur sehr bedingsweise, die Neu-Emissionen. Hier gibt der Fall de Hesse I? zu denken und auch sonst ist es nicht gerade etwas Seltenes, daß Kapitalerhöhungen mit Dividendenschmäler- ungen Hand in Hand gehen. "Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hoffen für Donnerstag den 14. Juli 1904: Meist heiter, noch roürmer, sehr heiß. Heiße Trockenperiode noch länger andauernd, keine Aussicht auf Witterungs- umschlag. ____________Näheres durch die Gießener Wetterkarte.___________ Kriefkaffen^der Redaktion. ” (Nnouyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.^ An ,,eiue Gesellschaft von jungen Leuten". Sie stellen folgende Anfrage an uns: „Was ist Zufall? Wir kommen bei der Behandlung dieser Frage zu keinem Resultat und bitten die Redaktion, wenn möglich um gefl. Auskunft im Briefkasten/ — Nun, darüber gehen die Ansichten auseinander. D r. Wallen- 'ft e i n stellt folgendes feftj „Es gibt keinen Zufall, und was Euch blindes Ohngefähr nur dünkt, gerade das steigt aus den tiefsten Quellen." D. Carlos dagegen meint: Der Zufall gibt die Vorsehung — zum Zwecke muß ihn der Mensch gestalten." Die Philosophie sagt: Zusall heißt, was auch anders sein könnte als es ist, und steht daher dem Notwendigen (oder was nicht anders sein kann) gegenüber. H. C. Die Ausstellung der D a r m ft ä d t e r Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe wird am Sonnabend, 16. b§. Mts., von S. K. H. dem Großherzog eröffnet werden. Dortmund. Zu Frage I: Sind Kinder vorhanden, so erbt der Mann von dem Vermögen der Frau 1/< anderenfalls V, ev. noch mehr. — Frage II: Sterben die Kinder nach der Frau, so wird normaler Weise der Mann das ganze Vermögen erben; beim Tode der Frau werden die Kinder zu ”/4 Erben; der Mann wird dann Erbe der Kinder. — Zu Frage HI: Der Mann ist gegen die Frau pflichtteilsberechtigt; es muß ihm also mindestens die Hälfte des gesetzlichen Erbteils bleiben, d. h. 1/n oder V« der Erbschaft. Die Frau kann den Mann nur enterben, d. h. ihm den Pflichtteil entziehen, wenn sie auch auf Scheidung klagen könnte. Zu Frage IV. Seit dem 1. Januar 1900 gilt in ganz Deutschland das Recht des Bürger!. Gesetzbuches. Pcuclte Alleitiiuuic!'.. London,^ 13. Juli. „Daily Expreß" kritisiert in scharfer Weise die Anwesenheit des deutschen Geschwa- 6010 V I T! Zum neuen Saalbau Donnerstag den 14. Juli: •uf-ceführt von der 6086 Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Kr. 116 enter pereOn lieber Leitung de» Groeeh. Musikdirektors Herrn C. Kransse. Aafang 8 Uhr. F.intritt 50 Pfg. ßitjtitr AjOMS Lonnenftraße SO. Täglich f[. ScheUßsch, tinbliae foroie alle Seestiche tn allen Preislagen. Sämtliche tabukjAe ftetS lebend zu bilden bet 6836 M. Simon. Hromrier Ikrianb nad> Quoruarr*. dii)iiiHi56ffrtazeu^81. Was chkorbe = O o Waschkiammern Waschscile. L. Kohlenmann IV. ____ 12 Bleichsti aßc^ 12. _____ Eine Zierde m ein Besicht ojne olle Hant- nnrcinigkeite« und Aufschläge wie Mitesser, leere, flechte», Bkelchee, >«eu*U x. Lader gebrauchen oie nur echte Stabe» denler Trer-2chwesel> Leifc mu Lchuymarke Steckenpferd. 6tüd ibOpig. bei Adolf ötelrr, Bikrona-Drogene. öiarftXT. 5. Kartoffeln neue, per Pfd. 6 Big., bei größerer Abnahme bedeutend billiger. J. Kännel. £Ud)tlittrtflM.5incrfir]ditn zu haben. Onlvermühle. [03976 ZN Verkaufen - • 038081 (6m 3-teü. Gasherd zu pert FronLiunerär. 43, 1 Tr. r. 03323) Ltacheldeerea billig |u oerf. Reuen Baue o, Laden. 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