Nr. 188 • rltielnt täglich auf;er Sonntags. Dem Greßener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Familien* Glätter viermal bi der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Unwers.-Buch-u. Steindruckerei. 81 Lange. Redaktion, Erveditü» und Druckerei: Schutstratze 7. Adresse fih Depeschen: Anzeiger Giehen. FerosprechanlchlußNr 51. Erstes Matt. 184. Jahrgang Freitag 12. August 1904 GießenerAnzeiger M General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen verngspreis, monatltch75Ps., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zwergstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk. 2.—viertel- jährl. auöschl. Bestellg. Annahme von Anzeige« für die Tagesnummer bis vormrltagS 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12 P^ auSwärtS 20 Pfg. verantwortlich Hhi den polit. und allgem. Teil: P. Wittko: für ^Stadt und ßaiür und .Gerichtsfaal": August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. ?>ic öeullge Kummer umfaßt 10 Seiten- Die Frage: ,.Was ift Kriegskonlrcvande" im englischen Hberßaus. Staatssekretär Lansdowne hat int englischen Oberhaus den Russen eine sehr energische Lehre erteilt über die Frage der Kriegs- kontrebande. Er erklärte am 11. d. M. folgendes: Ich bin gefragt worden, erstens betreffs der Durchfahrt von Schiffen der Freiwilligen flotte durch die Dardanellen, z-weiteus hat Ripon aus die Art und Weife hingewiesen, in welcher die russische Regierung jüngst die Frage hinsichtlich der Kriegskonttebnrde behandelt hat, drittens berührte Ripon die Art und Weise, in welcher gewisse neutrale Schiffe, besonders der ,,Knight Commander" von der russischen Regierung behandelt wurden. Was die Freiwilligenflotte betrifft und die Durchfahrt durch die Dardanellen, so weiß das Haus, wie diese Frage von der Regierung bettachtet wird. Wir haben auseinandergesetzt, daß unserer Ansicht nach Schiffe dieser Flotte nicht berechtigt sind, die Dardanellen als Kriegsschiffe zu passieren, und da sie als friedliche Schiffe passierten, waren sie nickt berechtigt, saft unmittelbar nachher in Gestalt von kriege- rifdjen Schiffen zu erscheinen und in den neutralen Handel ein- zuAreifen. Soweit die aus der Durchfahrt des „Petersburg" und ,,Smolensk entstandenen Zwischenfälle in Betracht kommen, glaube ich wir können sagen, daß diese Angelegenheit das akute Stadium verlassen hat. Diese beiden Schiffe sind aus dem Roten Meer zurückgezogen worden. Wir Horen jetzt, daß die ihnen gesandten Weisungen, von ähnlichen Wegnahmen abzusehen, ihren Besttmm- ungSort erreicht haben und nahmen daher an, daß keine weiteren Wegnahmen stattfirrden werden. Hinsichtlich der Durchfahrt anderer 'Schiffe der Freiwilligen flotte durch die Dardanellen, glaube ich, daß die Zeitungsberichte darüber im wesentlichen korrekt sind. Tie Darstellung der Bedingungen, auf welche die türkische Regierung bestanden hat, entspricht den Tatsachen. Die türkische Regierung scheint von der russischen Regierung eine amtliche Erklärung erlangt zu haben, daß diese Schssfe während ihrer ganzen Reise die Handelsflagge führen, weder Munition noch Armierung an Bord haben und daß sie nid# in Kreuzer verwandelt werden. Betreffend die zweite und ernstere Anfrage über die Art, in welcher die russische Regierung die Angelegenheit der Kriegskontrebande behandelte, so hat die russische Ro-- gierung bei Beginn des Krieges Reglements über die Frage erlassen, und ohne Zweifel haben diese Reglements die bisher von England und den meisten anderen Landern akzeptierte Tefini- tion der Kontrebande in sehr großem Maße erweitert. Tie russische Definierung umfaßt eine Anzahl Artikel, die wir natürlich prima facie als unbedenklich ohne Hinblick auf 4hre schließliche Bestimmung betrachteten und erweiterten. Tie Definierung war von einer amtlichen Erklärung begleitet, daß die genannten, im Reglement 6 aufgezählten Artikel nicht nur als Kontrebande, sondern als bedingungslose Kontrebande zu betrachten sind. Tie Arttkel, die uns besonders berühren, sind die .in den Unterabschnitten 8 und 10 aufgeführten. Ter Unter- abschnitt 8 nennt jede Art Feuerungsmaterial, wie Kohle, Naphta, Spiritus usw., Unterabschnitt 10 führt im allgemeinen alles, was zur Führung eines See- oder Landkrieges bestimmt ift, .auf, wie aud* Reis, Mundv orr äte Lasttiere, Pferde und andere Tiere, die für Kriegszwecke gebraucht werden wenn diese Tinge für Rechnung des Feindes befördert werden oder für ihn bestimmt finb. Tiefes Reglement an und für fick), ohne Angabe, daß alle diese Arttkel als bedingungslose Kontrebande betrachtet werden, würde keine so ernste Sache gewesen sein. Aber indem wir das Reglement zusammen mit der amtlichen Erklärung in Bettacht zogen, schien es uns eine Sache von solcher Wichtigkeit, daß wir es als unsere Pflicht ansehen, die Aufmerksamkeit der russischen Regierung auf die Schwere der Frage zu lenken. Wir mieten besonders auf die Einführung der Mundvorräte in dem Arttkel über bedingungslose.Kontrebande hin, wobei England sehr bedeutend intereffiert ist, und hoben hervor, .daß die Einbeziehung allen Proviants in diese Kategorie eine sehr ernfte Neuerung, sei. Wir fügten unserer Depesche als Erklärung hinzu, daß wir uns verpflichtet fühlen, .und unsere Rechte vorzubehalten.indem wir sofort gegen die Lehre Einspruch erhoben.daß per kriegführenden Macht die Enttcheiduug darüber zuftehe, daß gewisse Artikel ohne weiteres und ohne Rücksicht auf die guten Rechte der Neutralen als Kriegs- konttebande zu betrachten sind. Mir führten ferner aus, daß wir uns nicht gebunden erachten könn ten, die Entscheidung irgend eines P r i s e n g e r i cht e s als gil- tig anzuerkennen, die jene Rechte oder die anderweittg anerkannten Grundsätze des Völkerrechts verletze. Lord Lansdowne geht bann auf die Frage der ruffifdjen Maßregeln zur Verhinderung der Ankunft von Konttebande in japanischen Häfen über und erklärt: Es ist zu verstehen gegeben worden, daß es nach Ansicht der ruflischen Regierung »innerhalb des Rechts des Kriegsfubrenden liegt, ein weggenommenes neutrales Schiff zu zerstören, wenn es Kontrebande an Bord hat. Das ist eine Ansicht, die die e n g l i s ch e Regie r u n g nie akzeptierte. (Beifall.) Sie ist sicherlich aud) nicht voll den Vereinigten Staaten angenommen worden, daher sind wir überhaupt außer Stande zuzugeben, daß das Versenken des „K n i g h t Commander" im Hinblick aus das Völkerrecht zu rechtfertigen ist. Der „Knight Commander" erwartet jetzt noch die Verurteilung durch das Prisengericht in Wladiwostok und die Verhandlung des Berufungsgerichts in Petersburg ab. Wenn diese die Entscheidung jenes Gerichts umstoßt, würde man sich dessen freuen können. Aber ob dem so ist, oder nicht, wir sind jedenfalls a u ß e r S t a n d e, z u z u g e b e n, daß das Vorgehen jener Prisengerichte irgend- rv e l ch e Giltigkeit hat, soweit der' besoildere Fall des „Knight Commander" in Betracht konlmt. Ter Minister geht bann des weitern auf die Bedeutung der von Rußland aufflcftedten neuen, bisher beispiellosen Kontrebandedoktrin ein und führt dabei ans: Die Maßregel, neutrale Schiffe in den Grund zu bohren, kann nicht verfehlen, auf unseren Handel höchst nachteilige Wirkung anszuüben. (Beifall.- Ich habe aber den Eindruck, daß irotz dieser unliebsamen Zwischenfälle, beide Regierungen wirklick) bemüht sein werden, ein billiges Al cttel zur Losung der Schwierigkeiten zu entdecken. Ick) freue mich, erklären zu können, daß, obwohl der Schriftwechsel noch fortbauert, und obwohl ich außer Stande bin, irgend etwas müteilen zu können, was als eine entsd-iedene Lösung der Frage angesehen werden kann, bie S pra eh e der russischen Regierung uns zu hoffen b c r e d) t it, das; diese and ungen, d i e Z e r st ö r u n g neutraler Prisen w a h r s ch e i n l i ch nicht wiederholt w e r b en (Beifalls Obwohl ich nid)t bezweifle, daß ihr im Prinzip solches Recht zustehe, hoffe id) doch, daß wenn wir diese Frage gründlicher von allen Gesichtsvunkten au- erörtert haben, finden dürften, daß sich auch hinsichtlich der die Kontrebande betreffenden Frage ein billiges freundlichesAbkommen erzielen läßt. Inzwischen wollen wir uns ernstlich die Schwere der von Hipon erwähnten Fragen vor Augen halten, und wir werden es als unsere Pflicht erachten, fest auf den Rechten zu bestehen, die ein Land als neutrale Macht besitzt und auf den Rechten, die es infolge seiner überwiegenden Handelsinteressen, im fernen Osten mehr für sich in Anspruch nehmen darf als irgend eine andere Macht. Diese Erklärung wurde mit Beifall ausgenommen und der Gegenstand sodann verlaffen. 2>er Krieg zwischen Japan und Jnßland. liebet den Ausfall der russischen Flotte aus dem Hafen von Port Arthur und den Ausgcrng einer Seeschlacht, von der wir berichteten, sind noch keine weiteren Meldungen zu verzeichnen. Ob ein großer Teil der russischen Schiffe wirklich entwischt ist, steht noch nicht fest. Heute meldet Reuters Bureau aus Tschifu, d-aß die russischen Kreuzer Askold und No- vik mit 2 Torpedobootszerstörern in den Hafen von Tsingtau eingelaufen seien. Admiral Togo berichtet, nach einer fragwürdigen Meldung aus Tokio, daß der Kampf mit der russischen Flotte den ganzen Tag bis spat in die Nacht dauerte, worauf sich die japanische Flotte zurüchog und ein Wachtschiff zurückließ, welches beobachtet haben will, daß die russischen Kriegsschiffe Netwijan und Povjeda in den Hafen von Port Arthur wieder eingelaufen sind. Nack- einer Depesche aus Tokio war der Ring imt Port Arthur täglich enger geschlossen worden und die japanischen Belagerungsgeschütze waren so gut aufgestellt, daß alle russischen Befestigungen, die Stadt und die Kriegsschiffe im Hafen durch hochwinkliges Feuer und einen andauernden Geschoßhagel bedeckt werden. So wurde der fernere Aufenthalt der Kriegsschiffe im Hafen auf die Dauer unmöglich Daher versuchten diese, aus dem Hafen zu entkommen, aber Togos Wachsamkeit verhinderte die Flucht. Em rufftfdjer Torpedobootzerstörer von den Japanern genommen. Tas Reuterfche Bureau meldet aus Tschifu vom 11. b. M.: Zwei japanifckie Torpedobootszerstörer liefen in bet Nacht ohne Lichter in den Hafen ein unb legten eine Viertelmeile von bem russischen Torpebobootszerstöret „Res chtschitel- ni" an. Um 4 Uhr früh bestiegen Landungsabteil- ungen ber Japaner das russische Schiff unter Gewehrfeuer, wobei ein Russe tiemnmbet i * de. Einige Rufs en sck) Wammen ans Ufer. Bei Tagesanbruch sah man drei japanische Zerstöret mit dem russischen Schiff im Schlepptan den Hasen verlassen, während anbere Torpebobootszerftörer folgten. Ter japanische Konsul versichert, .Paß die Japaner nichts bavon gewußt hätten, baß bet „Rescht- fchitelni" entwaffnet war. Die Verteidigung Port Arthurs. Ein von bet Belagerungsarmee von Port Arthur nach Tokio zurückgekehrter Offizier teilte mit, baß die Rusfen mit großem Eifer daran gearbeitet hatten, den vorrückenbcn japcinifd!en Truppen burd) Errichtung von Drabtzännen 2c. Hinbetnisse zu bereiten. In mifgewotfenen Gräben werben Glassplittet gestreut, vor ben Gräben ift bet 93 o b en mit flüssigem Leim übergossen. Tie japanischen Offiziere unb Mannschaften sprechen ihre Bewuirberung aus über die Kühnheit unb Tapferkeit bet Belaaetten. Währenb bet Nacht seien ihre Vorposten häufig bis an tne japanischen Vorposten herangekommen. Eia neuer russischer Feldzngspluu? Tem „Expreß" wirb aus St. Petersburg berichtet, baß man sich in ben offiziellen Kttisen vollauf bewußt sei, baß die Japaner sich in einet unangreifbaren strategischen Position be- fänben unb baß ein Vorbringen von russischer Seite, ivcnn es auch anfangs von Erfolg begleitet fein sollte, dock verhängnisvoll abschließen würbe. .Es sei barum ein neuer Felbzugs- plan in Erwägung gezogen worben, bet in ein ober zwei Tagen dem Oberbefehlshaber, Gerrctal Kuropatkin, telegraphisch übermittelt werben würbe. Er würbe bann angewiesen werben, die jetzt von ihm eingenommenen Stellungen so lange als möglich zu behaupten, Port Arthur seinem Sdnissal zu überlassen, unb sich für ben Winter langsam auf Charbin zurückzu- ziehen, wo die Vorbereitungen für den neuen Felbzug getroffen werben sollen. Tie besten europäischen Truppen werben wahrerrb des Winters nachgefd^oben werben, um im Frühjahr bispo- nibcl zu sein. Zeit wirb als Bunbesgenofse benutzt,um Japans Mittel an Gelb unb Menschen zu erschöpfen. Japans Reserven werben, wie man berechnet, nach einem weiteren KriegSjahre erschöpft fein. Rußland wirb seinen Reservisten bas Dienen baburch angenehm machen, baß sie nad- einen; Jahre Dienst vor bem Feinde beur» laubt werben. Rußland wirb so sein Heer von bm Millionen Soldaten voll ausnutzen unb jebes Jahr im Frühjahr frisd>e Truppen im Felde stehen haben unb bies so lange, bis Japans Gelbmittel unb Truppenmaterial erschöpft sinb. Dieser Plan, ben Feind burch bie Forlfchleppung ber Feinbseligkeiten zu erschöpfen unb sein Geschick unb seinen Enthusiasmus an ber Zeit scheitern zu lassen, erfordert auf der Seite Rußlands ungeheure Opfer an Geld imb an Blut. Aber Menfchenmatcrial bat1 man in überreichem Maße und Geld kann und wird man sich durch die Erfdfließung ber ungeheuren Mineralschätze des Landes vet- fdxtffcn. Konzessionen zum ?ll>ban werden erteilt werden, unb es können auf b-iefe Weise leicht im Verlaufe einiget Jahre Millionen — man rechnet auf Grund amerikanischer Anträge auf 2000 Millionen Rubel — erhoben unb durch eine ^Steuer (Anteil an den geförderten Edelmetallen) eine sichere Staatseinnahme geschaffen nterben. Die Erschließung so vieler Berg werke wird zugleid) für Hundetttausende von Arbeitern lohnende Befchäftigung fchaffen und so die staatsgefäl-rliche Unzufriedenheit unter den Massen beheben. Aus Kurokis Hauptquartier nahe dem Motieupaß _ vom 9. August lvird der „Daily Mail" telegraphiert, daß die nffsisd)e Armee fortgesetzt beträchtliche Bet ftärkungen etl-alte unb emsig an der Befestigung ihrer Stellungen nach Mukdeu arbeite. Die in Mnkden selbst konzentrierte russische Streitmndü ist einer Depesche ans Sinmingttng zufolge in letzter Zeit sehr stark verstärkt worden. Im japanisärru wie im russischen Heere räumen nach einem Telegramm aus Niutschwang Krankheiten aller Art füEerlid) auf. .Seitdem imcrhägliebc Hitze die schweren Negensälle abgelöst bat, wirkt namentlich die Malaria verl-eerend auf beiden Seiten. Neue Angriffe der Japaner. Tie Japaner griffen mit großer Uebermacht am 6. unb 7. August den linken Flügel ber Ostfront bei Hudsiadsh an. Die russischen Positionen uwrden behauptet. Auch bei Anschaut- schan fteht ein Angriff bet Armee Okus bevor. Tie Japaner bauen 60 Kilometer von Mukben und 40 Kilometer von Santai acht Brücken über den Taissiho unb unternahmen mit Tschunchuserr den Versuch, die Bahnbrücke zwischen Mukden unb Telirr zu sprengen. JE-ie Tfchunchusen besAveren sich, baß bie Japaner schlecht zahlen. Granfamkeitev. Das Amtsblatt in Tokio veröfferrtlicht einen ärztlichen Berich, t der 1. Armee, in dem 5 Fälle von Lerchenverstümmelungen durch russische Soldaten beschrieben werden. Die strenge russische Zensur. Die „Tribuna" meldet aus Mukden : Der Be richt- er ftatter der „Tribuna", Pardo, wurde wegen der Kriegsberichte an die „Tribuna" von den russischen Behörden aufgefordert, den Kriegsschauplatz zu verlassen. Russische Deserteure. Me das Lemberger „Slowo Polskie" meldet^ desertierten von den nächst der galizischen Grenze dislozierten russischen Garnisonen Soldnten zu Hunderten nach Galizien, da sich dus Gerücht verbreitet hat, daß ein Teil dieser Garnisonen demnächst nach Dst- asien abrücken soll. Die galizischen Landwirte nehmen die russischen Deserteure mit offenen Armen auf, und verwenden sie zu Ernte arbeiten. In den letzten Tagen hat eine Abteilung von 27 Soldaten mit zwer Offizieren an der Spitze die galizische Grenze überschritten. Alle Deserteure sagen, daß sie nichtin die M andschurei geh en wollen, da die Truppen daselbst hungern unb ben schrecklichsten Krankheiten ausgesetzt sind. Die Audienz der südweftafrikanischeu Depvlatio« beim Kaiser. Gestern, Totmetstag mittag, wurde die AnZtedlerabotbnnng aus Südweftafrika im Beisein des Reichskanzlers vom Kaiser in Audienz icwrpfangen. Nachdem der Sprecher ber Abordnung für bie Gewährung der Audienz gedankt und bet Hoffnung Ausdruck gegeben hatte, daß die geschädigten Ansiedler für ihre un- versd)uldeten Verluste volle Entschädigung erhallen würden, ergriff ber Kaiser bas Wort zu einer längeren Erwiber- u n g, in welcher er zunächst bie Opfer bes AufftanbeS seiner tiefften Teilnahme versicherte. Was bie Entschäbigungsfrage betreffe, so stehe er an ber Spitze eines konstitutionellen (Staats* wesens, wo diese Frage eine verfafsmrgsmäßige Sache der Legislative fei. Ter Reichskanzler werde aber in vollem Einvernehmen mit ihm sich bemühen, vom Reichstage weitete Mittel zur Entschädigung bet Ansiebler zu erlangen. Wenn balb nach dem Ausbruch bes Aufstcmbes unter ben Farmern, nachdem ihre Existenz vielfach vernichtet fei unb nicht austeichenbe MittÄ Sunt W'eberausbau ber Farmen bewilligt feien, sich bie Bewegung zeigte, bas Lanb zu verlassen, so hoffe er, baß bie Farmer siw ein Beispiel an ihren Vorfahren ht ber alten Heimat, bie auch viele unb schwere Kampfe um ihre Existenz burcbznhalten hatten, ohne sich entmutigen zu lassen, zum Vorbild nehmen unb als Pioniere beutscher Kultur auf bem vorgeschobenen Poften aus- harten werden .In ber großen militärifcfcn Machtentfaltung, die zur Niederwerfung des Aufstandes aufgeboten fei, könnten bie Ansiedler eine Gewähr erblicken, baß Teutichlanb biefe Kolonie, von deren sehr großem Wert er voll überzeugt sei, für alle Zeiten feschalten .unb dafür sorgen wolle, .baß ähnliche Vorkommnisse wie dieser Aufstand für alle Zukunft unmöglich sein sollen. Er würde einen Fortzu^ der Ansiebler seht bebauet», weil bann bie ganzen Kosten ber jetzigen MilitärexpHitton, vor allem die bellagenswerten .Opfer an fHenfchenleben umsonst gebracht wären. Er würde alles tun, was in seinen Kräften stehe, um den Ansiedlern zu ihre-n Rechte zu verhelfen. .Hierauf übet- reid)te der Sprechet dem Kaifcr ein Exemplar der von ber Abordnung hetausgegebenen Denkschrift und sprach bie Uebetzeugung aus, baß jetzt von ben Ansieblern nientanb mehr baS Land verlaffen würde, nachdem sie nunmehr wüßten, baß ihr Kaiser hinter- ihnen stehe. Mit dem Wrmfd>e für eine glückliche Heimreise vetcck- schiebete fid) ber Kaiser mit Hänbebruck von jebem einzelnen Mitc,*.lede ber Abotbnung. Valilische Tagesschau. Die Geheimhaltung der Handelsverträge. Gras Bülow hat dem Vernehmen nach angeordnet, daß die schärfsten Vorsich-tsmaßrogeln getroffen werben, um einer „Verhökerung" des HandelsvertragSmaterials vorzubeugen. Vor zwei Jahren wurde bekaimtlich ber beutsche Zolltarifentwurf durch Skmlpell'osigkeit eines Berliner Journalisten und Bestechlichkeit eines Kanzleidieners einer Londoner Zeitschrift verkauft; es war der Regierung mrr durcb unverzügliche Bekanntgabe deö Entwurfs möglich, der Londoner Veröffentlichung zuvorzukommen. So überraschte damals in hochsommerlicher Stille das Erscheinen des Zolltarifentwurfs die Oeffentlickkeit, setzte tausende von Federm in Bewegung und machte Ilittn-esseu- ton und Juteressentenverbände mobil, soweit sie sich uiciNt genügend berücksichtigt glaubten. Noch lebhafter als die Auseinandersetzungen mit der Regierung gestaltete sich der Kampf zwischen verluandten Jndustrieen über die Zweck Mäßigkeit der vorgeschlagcuen Zollsätze. Ja, in ein unb derselben Industrie kam eS zu en-egten MeinungSver schiedenheiten über die gruudsätzlick-c F-ruge, ob Schu^zoll oder Zollftciheit der bettessendeu Jrchustrie Mttagltcher sei. Den Höhepunkt dieses „Kampfes Aller gegen Alle", wie die damalige Situation zutreffend bezeichnet wurde, bildeten die Proteste gegen die Steigerung landwirtschast licher Zölle. Genug, eS bedarf n der Eriimcrung an das Tohuwabohu, da flau. land in ein Heerlager verwandelte, um, abgesehen von der Notwendigkeit, die unterhandelnden Staaten nicht in unsere Karten jehen zu lassen, Offiziere zu Potsdam den japanischen Gesandten ganz m Kandidat den Rechner Komp hier aus. Der seitherige Bürgermeister und Landtagöabgeordnetc Weidner wir) ebenfalls wieder kandidieren. Frankfurt a. M., 11. ?luq. Der ReichStagSabgeord- nete PcrnerStorser aus Wien war seit acht Tagen als Referent in einer sozialdemokratischen Versammlung angc- kündigt. Gr sollte über die Entwickelung der österreichischen Sozialdemokratie sprechen und der Saal im Gewcrkschafts- hauS war gestern überfüllt, als der Vorsitzende Georg Meier die Versammlung mit folgendem schreiben des Polizei- präsidentcn überraschte: .Nach Zeitungsankündigungen soll in der von Ihnen angemeldeten öffentlichen Versammlung am 10. dS. MtS., 8'/, Uhr abends, im hiesigen Gewerk- schaftSh'anse der österreichische ReichSratSabgeordnete E. Per- nerStorfer auS Wien einen Vortrag über .Die Entwickelung •r ' n'-rqingnien Mitteilung ist die Lholera auch ufgetreten f t n f ä 11e einen tödl ichen . Aus Stadt uud Land. Gießen, den 12. August 1904. - Die Technische Hochschule in Darmstadt ver- sendet soeben daS Programm für daS Studienjahr 1904/05. Ausnahme und Immatrikulationen beginnen mit 11. Oktober 1904. ♦* * Besitzwechsel. Die im Seltcrsweg gelegeneBe- sitzung des verstorbenen Christian Vu sch ist versteigert worden. Nur Bannnteritehmer Winn machte ein Angebot/ nämlich 90000 Mr. für das ca. 3000 Quadratmeter umfassende Terrain. Die Erben haben sich den Zuschlag bis nach Ablans von 3 Wochen Vorbehalten Eventuell findet dann eine nochmalige Versteigerung statt. Ein anderes Grundstück Buschs, gegenüber der neuen Universitätsbibliothek, hinter der Sensfeldersch"n V-esißung, ca. 800 Quadratmeter umfassend, ging für G000 Mk. an Bauunternehmer Winni über. — Ein (Grundstück an der Hardt, ein früherer Steinbruck), ist für 1000 Mk. nach auswärts versaust worden. Bad-Nauheim, 11. Aug Eugen Nichter ist am Dienstag narb gutem Kurerfolg nach Sand bei Badender Sozialdemokratie in Oesterreich- halten. Da PernerS- torfer Reichsausländer ist. so untersage ich ihm hiermit, in der vorerwähnten Versammlung als Redner aufzutreten. Ich ersuche Sie, hiervon dein Genannten, dessen zeitiger Aufenthalt hier nicht bekannt ist, Mitteilung zu machen. Bei der Nichtbeobachtung dieser Anordnung wird Deutsches Reich. WilhelmShöhe, 11. Aug. Der Kaiser ist beut abend 9 Uhr 30 Mm. hier eingetroffen. Er wurde empfangen von der Kaiserin, dem Kronprinzen und den anderen kaiserlichen Kindern. Berlin, 11. Aug. Der .Tagt. Rundsch.- wird von sonst stets gut unterrichteter Seite mitgcteilt. daß als neuer Gouverneur für Kamerun, als Nachfolger v. Putt- kamerS, LegationSrat Gleim in Aussicht genommen sei. — Heber die diplomatische Haltung Deutschlands beim Kriege zwischen Japan und Rußland wird eine Meldung verbreitet, der sicherlich keine Tatsachen zu^Grunde liegen. Tie ,Neue Fr. Presse" meldet nämlich auS Tokio, daß dort Beunruhigung über die diplomatische Haltung Deutschlands herrsche. Man will dort telegraphisch erfahren haben, daß Kaiser Wilhelm neulich beim Empfange der fremden Kesetzentwurf, die Kcrichtskolien betreffend. Der zweiten hessischen Kammer ist eine Regierungsvorlage, der Entwurf eines Gesetzes, die Gerichtskosten betreffend, zugegangen. Wir teilen aus der ttmfang- reichen Drucksache, die uns heute zugegangen ist, hier einiges davon auszugsweise mit. Voraus geht ein Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen, dann ein zweiter Abschnitt: Vormundschaften. Hier wird in Art. 19 folgendes bestimmt: Für die ’ Fürsorge und Aussicht deS VormundschastS- gerichtS oder Familienrats ist eine einmalige Gebühr von 1 Mark für je 400 Mark des Vermögen« des Mündels, auf welche« sich die Vormundschaft erstreckt, zu erheben. Dauert die Vormundschaft nicht länger als ein Jahr, so wird nur die Hälfte deS vorstehenden Gebührensatzes erhoben. Außerdem sind, soweit über die Verwaltung deS Ver- mögen« dem Vormundschaftsgericht oder Familienräte nach Me Gebeimvalnmg von Einzelheiten fertiger Verträge be- grei stich ;u finden. Bei der ^deuttrng des Material ist der Verdacht nicht ungerechtfertigt, daß der Berjitch einer Aneignung des ^'beimnisses gemacht wird, wenn nickst auS gewimrsüchtigen Zwecken, dann ctlüü poltttschen Zwecken mliebe Der Nachteil, den eine solche Preisgabe wickuiger Vereinbarungen im deutschen Wirtschaftsleben an- rickten könnte, ist so ernstlich und imberechenbar, daß man nur hoffen Nnf, selbst die entschiedene, grundsätzliche Qppvsitton gegen die neuen Handelsverträge werde Moon Abstand nebrmm, einem „zugewehten Blattt' durch Abdruck Verbreimng zu geben. § 1840 des Bürgerlichen Gesetzbuch« Rechnung gelegt werden muß, für jede« Jahr, auf welches sich die Rechnungslegung bezieht, von je 400 Mark deS Vermögen« 10 Pfennig zu erheben. Dabei wird das angefangene Kalcnderiahr sowohl am Anfang als am Ende der Verwaltung voll gerechnet; erstreckt sich jedoch die Vormundschaft nur auf zwei Kalenderjahre, so wird die Gebühr für die Rechnungslegung, die sich auf diese beiden Jahre bezieht, nur einmal gerechnet. Die Embühren nach Abs. 1, 2 werden während der Dauer der Vormundschaft insoweit erhoben, als sie aus den nach BestreiMng des Unterhalts und der Erziehung des Mündels etwa übrig bleibenden Ucberschüssen der Ein» fünfte des MündelvermogenS gedeckt werben können. Soweit dicS nicht möglich ist. werden die Gebühren bei der Beendigung der Vormundschaft erhoben: die Erhebung ist jedoch insoweit ausgeschlossen, a Io dab u rcf) 1 । rjenet wiucviun ,uu neu i^uhuuiu ------- Vermögen dem Jtubereit Mmibels abgesehen von den ,u Wassermangel, der ansängli.cy. herrschte, schuld war. seinem persönlichen ^'brauche bestimmten .beanständen, I Tiacßbcm bann auf telephonischen Anruf die Hüttenbetriebe unter den Betrag von 1000 Mark herabgemmdert werden -^uwerke laufen ließen und genügend Hilfe da war, «würde. . 1 " **'“ Der dritte Abschnitt handelt vom P e r , o n e n tt a n d. Im vierten Abschnitt „Nachlaß- und T e i l u ng s v erfahren" lautet der erste Artikel: „Für die Erteilung eines Erbscheins, einschließlich des vorangegangenen 93er-. fahrens, wird ein Zebnteil und, soweit der Ehegatte oder ein Al'kömmling des Erblassers Erbe ist, ein Zwanzigteil' Vaden abgereist. Mainz, 11. Aug. Gestern vormittag wurde in Weisenau am' Rheinufer ein zweites Schrapnell gefunden, das anscheinend schon entladen ist. Da das vor etwa 14 Tagen gefundene gleiche Geschoß am nämlichen £rte entdeckt worden ist, gestaltet sich die Sache immer mysteriöser. In Weisenau herrscht über diese Vorfälle begreifliche Aufregung. (M. Abl.) Herborn, 11. Aug. „Feuer in der Schaf- gasse!" Mit diesem AuSruf stürzten heute morgen die Iöglinge der Vrävarandenanstalt ans den Marktplatz und mit Windeseile pflanzte sich der Ruf durch die Straßen der Stadt. Unsere Feuerwehr, welche sofort auf dem Brandplatze erschien, fand bereits 4 Scheunen in Flammen. Das Feuer verbreitete sich mit furchtbarer Schnelligkeit, woran Internationaler Cozialistev-Konyreß. Am S^nmtag tritt in Amsterdam der^ mächtigen bollän- biidvn Handelsmetropole, der Internationale ^ozlatlskeN'>rongren Zusammen. N'r fid) als eine bemerkenswerte ^a-Zung der wzm- lilhicben Fülner der fozial^mokratisd^'n Vereine und .lrbewr- CrganifnHcmtit alter zivilisierten Länder wm v>meae bet lu«* spräche über Fragen des sozialistischen Prmzws und der ^aktck Mdh'lit Ter Kongreß wird sich mit emer Reihe von Sraacn vestdäfttgen. die audi allgemeineres Intereite txibin. Jin erfter Stelle der Generalstreik, eine Frage, deren ^rerteruna durck den Genoßen Friede berg m einer Berliner Volbwcr- kimmluna und die d>arakteristiscke ^telUmgnadme des ,.Vor- mäns" hierzu bereit-5 einen Vorgeschmack de,'en gegeben hat. was der Amsterd Entgegennahme 1. von ,sorderung>anmeldungen tni ^tet. nct)(m (f.m stehenden Feuerwehrleuten gelang . rr.;^ .des S 2061 de« Bürgerlichen Gcsetzbud»: 2. btt Anzeige ,u swingen - Der Brand wird der Entwick- iqnortectc, den russtschen aber burch em längere? Vorerben ober deS Nacherben über den Eintritt der ' b’er Stadt sehr «r statten kommen, da hierdurch die Gespräch auSzeichnete. DaS Gerücht ist zweifellos durch erbfolge (8 2146 des Bürgerlichen C« . fcVbudjö •; 3.*n Än- bee" bc aUc Stadtmauer zum größten Teile verschivindet Klatsch entftanben. zeige deS Verkäufers oder deS AüuferS emcr ^Tbidxi.t über unb bk Bondstelle in Verbindung mit dem „Hintersand" Hamburg, 11. Aug. Die Polzibeibehörde stellt gegen- den Verkauf der Erbsck-aft (§ 2384 des Burgerlidfcn Gesetz- mertvolles Baugelände gibt, dessen Derr noch durch über den neuerbingS aufgetretenen falschen Gerichten amtlich buchSV . _ bte Anlage beS neuen Bahnhofes bcbciitnib gesteigert wirb. PxnmhMrn f-in Edolerasall vorae- Ein Zwanzigteil ber tm 8 8 beS Deutschen wnd)b5- u (Herb. Tgbl.) daß in Hamburg kein Eholerafall norge fofkngefc^ b^”innnten ^bür)rcn roirb and) erbosen für - w 0 ' kommen bie Anorbnung einer Nachkaßvcrwallung, fiir bie Anorbnung! Bremerhaven, 11. Aug. ^ie abgelöste Besatzung Ab^senheitspflegschast nach ben 8§ "9 beS GV bc5 ostasiatischen Kreuzergeschwaders ilt vvm über bic Angelegenheiten ber freiwilligen -^ridns Llovdbampfer ,Main^ hier gelandet worben. Sie besteht au8 ßarTeit, für bie Bestimmung einer Invernarfrist unb für bie 33 Offizieren, 81 Teckoffizieren unb 1387 Unteroffizieren und Verlängerung biefer Frist, fiir bie Abnahme bes Offen Mannschaften. barungseibes gemäß 88 2006, 20*28, 2057 bes Bürgerlichen München, 11. Aug. Der Prinzregent von Bayern hat Gesetzbuchs, für bie Ernonnuirg unb Entlassung von Testa- ben Minister deS Innern, Freiherrn vonFeilitzsch, mentsvollstreckern, für bie Außerkraftsetzung ber über deren anläßlich iernes 70. ®cburt$tagf5 in ben G r a s - n st ° n b Borwastimq getroffenen leyVmMgen «no^mm^en für Ine erhoben Entsd>cibung bei Memungsverschiebenheiten unter mehreren — Heut« vormittaq 11 Uhr fand ber feierliche Schluß die' letzten beiden Absätzen bezeichneten öeS Landtages statt. Außer bem Prinzregenten in Verbinbung mit einem anberen stempel ober waren zahlreiche Prinzen und Prinzesnnnen, ber ^^115 unb gebülircnDfliditiflen Verfahren in Nachlaß- unb Teilungsandere Mitglieder deS diplomat.schen Korps en'chienen. Ein fachen stattftnben. cnnäytgt sich die Gebühr für jene Hanb- Mmisterialsekretär verlas den Landtags-Abschied, woraus der lungen auf bie Hälfte. Drinzrcgent im Namen des Königs bie Session für geschloffen Artikel 32 bes Entwurfs bestimmt Em Z^hnteil ber im •rfläde. Mst einem dreifachen Hoch auf den Regenten seitens 8 8 bes Deutschen Gerichtskostengeset^s bestimmten Ole- brr Anweienben verließ b.eier den Saal. ' bü^ren wird erhöbe,, flir Anardnunqen bc-J ütl ...... ........- - ■ । —— Sicherung des Nachlas,rS. Tte 0 umfaßt t>a? fla^e h überwachende Volneibeamte in der Versammlung gegen " - . x Verfahren, einschließliw der Anordnungen wegen Aufbe- °fr uvcrwacyenoe poii^ioeamw m » ' rkftio.t AUStaNd. Wahrung des Nachlasses, Ermittelung der Erben und AuS- VerncrStorfer ,ofort emschrcstcn im ! _ » f .-tt Varis, 11. Aur. T>- Bitrot Dalde-k-RoufseauS antwortung des Nachlasses. Der Berechnung der Webuhr Au Sl an d er a"Sgew,esen wer lnrack- bem Mm fteroränb-tn, ibrm Tarif aus für bie Absicht ist der Bert des Nachlasses, nach Nb-,ug der schulden, ju ®r. Cuarcf nach einem Manuskript, verniuuia, wortwortilry, der R-^ierung, das Leictz'-nb?gSngn's für oen Ven'wrbenen aufIG5r-unbe zu legen. Ist ber Wert bes Nachlasses nicht er-!die Rede PernerStorferS. darauf trat 45ernerstorrcr ^kosten mx veranstalten. Ihr Gemahl habe wiederholt den mittelt, so kommt ein Gebühr von 50 Pfg biS 50 Mk ;unt üor und richtete einige Worte der Begrüßung an die Der- *U «egebtn, m nwachstn Wcn,e bestattet »u b^^ oilt, wenn der Nachlaß überschuldet ist. Plötzlich wendete der Polizeikommiffar sich zu - Sämtliche Blätter kommentieren da? Ableben!, Artikel 33 besttmmt: An ^bühren sind ,u erheben,L m binter ii)m sieben Schutzmann. Der Schutzmann setzt Waldeü-Rousseau? „rb feiern ihn al? gr°ßen t, für d.e -nntltche Verwahrung cmcs Testumertts oder emes fluf nnb schreitet aus PcrnerStorser zu. Zuerst Staatsmann, „.-goto" vergleickt ben Tabingcitfri'b n-n mi, Erbvertrags Mk. - für oic Eröfsuung eines wtaffll. gtitle im Saale, bann heftige Ruse, Lärm, Getöse. l.'fTmbetta und Jules ,tent) unb faqt öie diese ftxirben, so ober eines Erbvertrags 1 Mk. bis 20 Mk. Für bte Eröft-1 °'c Schuhmann macht rarb aef* ?r er, d?r die H ' i ' • ttdnia-n republikanischen nung mehrerer Testamente t-ber Erbvertri . " ? V M ,v< ' G lene gel nkt hat (Auch d,e „Norddeuts^ Allgemeine Z itung" tassers ober für bie Eröffnung gemeinschaftlicher Testa- Kehrt unb nimmt wtebcr auf seinem Stuhle Platz, peniers b^-uert bis Hmscheiden des „großen Ttoatsmannes". Die ^eb.) mentc wirb, wenn sie in einem Termin erfolgt, bie Okbütjr torfer trat zurück. Dr. Qtmrck teilt noch nut, baß man bald, wj7 0"K'1 a5 VrVe? Jen 9?™ -ö fo rt e hcttim wesent-1 nur einmal erhoben. wenn PernerStorfer vom Amsterdamer Kongreß zurückkehre, durch ber Zrvischensall als erledigt gilt ' '^willigt, wo eine ^Vtftbe('Hmmung in den Fällen der 88 2151, Gelegenheit haben werde, ihn zu hören, zwar nicht m Frank- — Ta sch die russisch? Regienung weig?rt eine schliche ^^^3 ^2, 2193, 2198 des Bürgerlichen Gesetzbitdis, snrt, aber eine halbe Stunde von hier, im freien Hessen. — Erklärung Darüber abzugeben, daß ^sfe der russischen so bestimmt der Art. 34, wird eine Gebühr von 2 Mk. dernerStorfer veröffentlicht in der „Volksstimme^ einen offenen Freiwi l ligeni l otte nicht in sriegsichiffe umgewandelt wer- erhoben. Bries an den Reichskanzler, worin er aeqen daS Vorgehen te^e .Regierung mit, daß fid Ein Zwcrnzigteil der int § 8 des Deutschen Gerichts- ■ nratestiert 9 w^ndltchen Erllarung zurneden qelrm wolle und kostengesetzes bestimmten Gebühren wirb erhoben: 1. für r” 3 £ . dte Dardanellen an^noslos passieren können. Nur kJ Resttitiauna einer Vereinbarima ober ber Auseinanber- Kleine M 111 c 11 n ngen aus Hessen unb ben d'7. ne an der rüheren Abmachung senhalten, oaß nur eini”49 ÜJr 97 bc^? (Mehe^ bie Aus- Nachbarstaaten. Die nnge Mittelschnllehrertn m Frank- " itoat nQ4 PtnPm engeren Znttaum K^ng be? Le^ bie A^ be^ stL f urt, bte man mit einer tätlichen Schußwunde ausgefunden willigen Gerichtsbarkeit betreffend, vom 18. Juli 1899; hat, hat den Tod gesucht, weil sie in ihrem Beruf Schwiertg- 2. für bte Erteilung ber int 8 07 Abs. 2 bes Gesetzes über Feiten hatte. — In Herchenhain finbet nächstens Bürger- ' meisterwahl statt. Eine Bürgerversammlung stellte als Cberftleutnant Romei, der seit einigen Monaten in persönlichen Diensten des Sultans stehende italienische L ssi-iL. ,»». uic vmcuuH0 w* ?... « zier, trr,a'. sich gesttrn m-f bem Zeremonienmei'ler Ghalvb bie Anaelegenheiten ber fteiwilltgen Gerichtsbarkeit bezeick)- in italienisch- Hoslager zu Raconigi. Er überbringt dem neten Genehmigung (Art. 49 Nr. 9 des (Gesetzes, bie AnS- m/rtiilh’.hÄp“ •“"* " ssthrunj, des (Gesetzes über die Anaeleaenheiten der frei. „Vfr; seltensten Tmn-s-nenL'sich williacu ^richisbar7eit b-trefseud v°m l8. Juli 1899^ 7 -/ ,f l anqm zwischen Italien und der Türkei n-bmen L ^ur etne lkntschetbung, durch welche bem .lntrag etneS ' 4) schemt h'erzi, bas tnfVr 1 ' rk-mMandanten ber macebanischen Gendarmerie, General einem anderen Notar zu überweisen, stattgegeben ober ein I DermiidUef« Te r'-cr - t, ' tittragen zu haben solcher Antrag abgelehnt wird (Art. 50 bes Gesetzes, bte Aus- * rnvnr f 11 nun Ein l’nncnicur aus 7,11 V 7 er russische Konsul m 7str a b ad teilt- sührung bcs Gesetzes über bie Angelegenheiten ber frei- «ckzöne beräbei ^rTin in einem ^hiesiaen cinC (^6Ü[JT b011 3 cH)Cbet1 P 'MaÄebu r g^ 1 Nlug.^ InjAnw^nheit ber Re- (Sd)luß folgt.) aierungsvertreter von Preußen, Anhalt, Braunschweig, sowie ------ | der Spitzen der Behörden eröffnete Regierungspräjibent Dr. iw an vt’T »€rr Des (»eichärted wegen 19 (sA •■' . , ™e • «----- Landwirtschaft Schrein e markt Telephonischer Kursbericht 127.80 Für die Ges, 1 August Gortz. 201.37 219.50 139.12 205.00 217.75 3% Mexikaner . . 4Vg9/o Chinesen . . Electric, Schnckert . Nordd Lloyd . . Kredihiktien . . . Diskonte-Komtnandii, Darmstädter Bank Dresdener Bank . . Ber’iner Handels^es, Oesterr. Staatabahn . Lombardei; , . . Gotthard bahn . . , Laurahfltte . . . . Bochnm . . , . . Harponor . . Höchste Temperatur Niedriaste -4- 24,5 DC. 4- 8,5 °C. Daktz um 11 Uhr vormittags die große Industrie- und Handwerk--Ausstellung mit rund 800 Ausstellung s- Reichsanleihe do. Konsole . do . . Hessen Oderhessen Es starben an: Darmkatarrh Krebs Herzleiden Altersschwäche Gallenstein Verunglückung unbek. Krankheit » . ---. -------------------. 7 X Mii.yvi/UL|UHL uizt-L reine unangenehmen Folgen. Die Stellung der japanischen Dienstboten zeigt sich am besten in der seltsamen Sitte des Abschiednehmens. Jeden Morgen, wenn der Herr des Geschäftes wegen 100.45 . 100.35 . 104.50 . 62.00 . 61.10 Katholische Gemeinde. . Samstag, den 1 3. August 19 0 4. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 14. August 1904. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 11. Sonntag nach Trinitatis, den 14. Augu st. Äoltesdieutt. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Siehe Johanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer O. Schl 0sse r. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. An der Aohanneskirchc. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Eule r. Zugleich Ehristenlehre für die 9teukonfirmietten aus der Lnkaögemeinde. Vormittags 9^/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Pfarrer Euler wohnt vom 11. August an im Pfarrhaus der LukaLgemeinde, Liebigstraße 66. 8°/,i 3 nnt den tiefsten Verbeugungen empfangen und a!tie ^—?4 Mk., für 4 Monate alte Lauser 80—90 mit dem ehrenwetten Titel „San" anaeredet Die Tatsache, daß Mark und für halbiahrige und altere Schlachtsauen 105—115 >ie vornehmen Äauen, von der Kaiserin abwärts, helfen die Mark per Paar je nach Größe und Dualität.___________________ dienende Klasse zu bftben, trägt viel damit bei, die Kluft I ------- --------- — ^^Tkc?Cr5-n nn^ Mädchen zu überbrücken. In Japan sind /ne höchsten Frauen daran gewöhnt, die niedrigsten Dienste für hre männlichen Verwandten zu leisten. Die Herrin selbst ist n der Tat nur eine erste Tienettn, die keineswegs mit dem , „Herrn auf gleichem Fuße steht. Tlbends werden die Müdcksen am Familienkreise zugelaffen und nehmen an der Unterhaltung l>er Familie teil; und am Tage müssen sie bei Abwesenheit per .Herrin die Besucher unterhalten. Die letzteren tauschen mit tfrem Mädchen an der Tür förmliche Grüße aus, und wenn die \ amc des Hauses ausgegangen ist, so bieten die ersten Diene- r-innen korrekterwejse Tee und auch ihre Gesellschaft an. Sie besorgen die meisten Einkäufe und werden -nr Ausführung wich- rtiger Geschäfte ausgeschickt. Die Mädchen begleiten auch ihre oerrin bei Nachmittagsbesuchen und helfen bei dem Buflanbe- 'Lmmen einer Gesellschaft für das Theater, füi Picknicks oder «dulicke Festlichkeiten. Tie so bevorzugten Dienerinnen finh, natürlich in der Etikitte gründlich ausgebildet. Ein Fehler der a panisch! n Dienstmädcheli, wenigstens in den Augen von Euro häern ist ihr nickst unbedingter Gehorsam. Wenn das Pfädchen igch von der Begründetheit eines gegebenen Befehls überzeugt, I rpndenr. : ruhig. HottcsdienN in der Synagoge (Süöankoge). Samstag, den 13. August 1904. Vorabend 7.30 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schrifterklärung. Sabbatbansaang 8.35 Uhr.__________________________ Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Witterung in Hessen für Samstag, den 13. August: Zeitweise wolkig, bei kühlerer Nacht tagsüber eis wenig wärmer. Näheres durch die Gieffener Wetterkarte. Frnnhiurl n. 12. tember in Aussicht genommen. Im Anschluß an dieselbe findet vom 28. bis 30. August die Versammlung des deutschen Ha ndwerkertages statt. *Göttingen, 11. Aug. In Volpriehausen mur- "O Typhus faire amtlich /melde?, hin ben.nI ^'b 7 mehrere tötlich berhefen. oder aenieRt HÄ "" e*e Ansteilunq der heil. Kommunion. * Braunschwe ig, 11. Aug. Me die Direktion der Art rin3i^f• fi? ist oesellschaft- " ™ S Ä ^eite Wli*e „Mathlldenhutte" rn Harzburg den „Brannschw. N. N." li-l> untergeordnet und erfüllt ihre Pflicht mit nur wenig Vir- Nachmittags nm 27't! predigt mttteilt. sind ,n der vergangenen Nacht drciPcrsonen -fitwortungsgefühl. Die Fremden wundern sich immer über «m ^2^ Uhr Cdrntenlehre; daraut Andacht, dadurch ums Leben gekommen, daß sic, als sie sich Dienstmädchen auch in bescheidenen Haushaltungen. Nachmittags um 5 Uhr und abends um ? Uhr Gelegenheit -ur an dem Srcherhettshahn einer Gasleitung beschäftigten, durch Zehn oder zwölf smd etwas ganz Gewohliches; denn nicht m Beicbt 9 ' ^ele9enveit ausströmende Gase erstickten. Einige andere Ar- seinen besonderen Be- Montag, den 15. August 1904: beiter haben ebenfalls durch die G-ase gelitten. Gebülsiwnen^h GuSurr ^nb Maria Himmelfahrt. »München, 11. Aug. Professor Straubinger milien^mit ^chr^n MUteln Ench^hrlich W F°- Vormittags °°n/'^UHr an: Gelea-nheit ,ur h-il. Beicht aus Wien, der erne Tour auf den Untenberg unternahm, * Praktischer Svitaldienst 'In Wien steht auaem " 7 U” Z und m derselben ist aus österreichischer Seite ermordet und beraubt auf- blicklich eine hochwichtige Frage zur Diskussion. Es soll Ent- „ um 8 Ufir • % Ä 6e“ °mmumon- gefunden worden. Die Lerche zeigt zwei Stichwunden auf kchcidung darüber getroffen werden, ob weibliche Aerzte zum Militäraottesdienst mit der Brust. ^tsschen Dienst in den „öff°ntli^en Krankenanstalten völlig „ um 9', U6r: »ÖS mit * Ein neuer Bilse. Wie die „Braunschweiger N. N." gleichberechtigt mit ben Aerzten in den Spitälern Nachmittags um 27a Uhr: Andacht mit Segen. aus M einingeu melden, ist gegen den Leutnant Hemmann 1)011 niederöster- ------------ vom 32. Jnf.-Regt. in Meiningen die kriegsgerichtliche m Statthalterei; aktuell ist sie geworden durch die Israelitische Religiorrsgemeirrde. Untersuchung wegen Beleidigung von Vorgesetzten durch Ver- Z^ttmng dip omtttter werblicher Aerzte zum Spitaldienste. ' breitung von Schriften eingcleitet worden. Leutnant Hemmann Schuabel, Professor der ^ugenherlkunde, hat sich zu hat nach dem Muster von Bilse einen Roman unter dem ^lgendwnaßen geaußett: Es wird rm Diplom der Titel: „Erfahrungen e in er Am eri ka n eri n Ueiner heutig uitb ausdrücklich erklärt, daß ihnen das kleinen .preußischen Garnison" geschrieben, in tnn NA-AEL auf dem grämten Gelnete d-r Medrzm Praxrs er eine Reihe erster Persönlichkeiten stark konrprvmitticrt. Ter =,t^nenv. sämtliche Rechte und Prwllegien des Verfasser des Buches, in dessen Wohnung eine Haussuchung be« -.3« b,efm vge5°^ "n- lastendes Material ergeben hat, ist geständig. Hemmann war eine a.n*..cberl °us Anstellung an den Swtal- »eitlang zur deutschen Botschaft in Rom kommandiert. abteilungen m öffentliche Krankenanstalten. erteil ihnen * Mommsen vor dem Ertrinken gerettet. Wie '"Ausübung des ihr vom Staate verliehenen Mommsen einmal vor dem Tode des Ertrinkens gerettet wurde, le,,e,rhl6er Wepe den Anspruch genau >° wie ihren erzählt iwr Berliner Korrespondent der „Kieler 3tg." im 9In= roa2ItIr?ei:^0£Ie9en" ,-a ' bie Srage be3 Muß an die kürzlich vom „Reick)sanz«iger" gebrachte offizielle AAF^ndpiMktF gelost. Sic existiert emfach gar Nicht, Eme Bekanntmachung: „Tie Rettungsmedaille am Bande verliehen: 5;ri<®e l t ttne s"^ en der Praxis ge- Hoflieferanten Albert Katzen stein in Berlin." Es war im Sommer | Unltcn j 1892. Mommsen weilte am Gestade der Ostsee, jn Heringsdorf, und besuchte häufig das Bah, auch harnt, wenn hie See doch ging. So an einem Tage, .an dem wegen der unwirschen Saune Neptuns das Baden überhaupt verboten war. Mommsen kümmerte sich jedoch nicht darum, er schwamm weit hinaus, plötzlich verließen ihn die Kräfte. .Die Notglocke ertönte, die Badewatter eilten zum Rettungskahn, aber schon schwamm' in Jemen Kleidern Herr K., der die Szene vom Strande aus beobachtet, den: bereits völlig Ermatteten nach und brachte ihn unter eigener Zum sicheren Pott. .Und nun etwas Unerwartetes — Mommsen, der sich langsam erholte, verpflichtete feinen Retter, wchts verlauten zu lassen, so lange er lebe. Ter Grund: der Gelehrte hatte schon zum dritten Male das Verbot, nicht hinauszuschwimmen bei erregter See, unbeachtet gelassen und 'wäre beim Bekanntwerden der Sache in eine polizeiliche Strafe genommen worden. Theodor Mommstn, Professor an der Berliner Universität, Mitglied der Akademie, Kanzler des Ordens bout le merite rc. ,rc. — — bestraft wegen Überschreitung der Paragraphen Soundso, nein, das war dem großen Historiker, .der sich sonst über so vieles hinwegsetzte, doch nicht erwünscht. . so führt es rhn aus, aber wenn seiner Meinung nach der Befehl V ,v \L-L u * L" e 1V1 nA™ir rmw tiUU 'Eftelttmgs- unnötig ist, trägt es keine Bedenken, ihn unbeachtet zu lassen Objekten. bte Dcmer der Ausstellung ist bis zum 16. Sep- 3nt Lande der Chrysanthemen hat ein solcher Ungehorsam aber t-i'-rrthnv irr Mii,1ry»». ar rxc.. c. • r vv in.«« _____cy.-r— rrs ■. , 1 *Dreanonhme Ohrfeige. Der Anzeigenteil der „Posen. Ztg." vom 5. d. M. enthält, wie man uns aus Posen mitteilt, folgende komische Anzeige: „Erkannt! Ter Herr, der mir Dienstag abend auf dem Wilhelmsplatz, als ich in den Anlagen mit meiner Brant ging, eine Ohrfeige gegeben hat, ist von mir erkannt. Wenn er sich bis Sonntag abend nicht bei mir ein findet und sich entschuldigt, so werde ich die Sache der Polizei über- l a • ,* r a A A m • • s. KnÄ6 Ät wischen la^virtschastlL Zeisschri t veröffew?ichte7 Besann" ks hai'b °e'sse"ck wir^ k e^n e^n^kn° " Unter st«n^^tivnalni L u sße N /n g"L dieser Ueberschnft schreibt das Petit Deutschen Ausstellung von Hcmdelsobst und Baumschtckwaren aus Wen MrtoaävtTfm dem^Großherzogtum in größerem Umfange zu veranstalten. Mit Na^g^Me^^Ä^o^ I Rücksicht darauf, chaß in dem utt'prünglichen Programm der berühmtt Gelehrte haben diesschon vettü^ct^k^' fhrP Düsseldorfer Ausstellung als Anmeldesck-lußtermin für diese Aus- T«lwuna^ nvch ib? BeiÄel steUun« bereits der 15. August bezeichnet war. wird darauf auf- Vorurteils ri, überwinden ^Es merksam gemacht, daß der Anmeldeschluß verschoben werden wird ÄmiÄiS« Mahlet berühmte unb endgiltige Anmeldeschluß sowie die näheren Bedingungen ei T ton Äen 4 ^-mfierung sowie der Beteiligung der hessischen Obsttüchter daunngsförderndes Mittel zu verzehren, imd eine Dame, die ihn ^c^^B^kan^al^n^u^^ittett^n^kl^^^^f demnächst in znm Mittagessen eingeladen hatte, soll es daher für angebracht nXTtfrCT Bekanntmachung Dur ..tttteilung foinnun jnciben. gehalten haben, ihm vor der Suppe einen vollen föorb Raupen I ------------ ÄÄwSÄ »ÄÄtÄ unh »rri*. MlwwMschasl. Ii^borenen Perus eine dem Seidenwurm Berliner Börse vom 11. August 1904. ähnliche Raupe, dre sie Susttllo nennen, als einen hohen Schmaus tv- s„, . betrachten, und die Indianer Brasiliens auf die Bambusraupen ^nTre^cn,) verseifen sind. Und manche unserer Leser werden sich wundern, .... ^ute Don ^nbegrnn daß auf einem 1887 in Paris abgehaltenen Entomologenkongreff zahlreiche Realsiatwnsordies aus der Provinz vor; die and dessen wichtige Verhandlungen vom Staatsblatt üeröffentlicbt I ”?eitc^er\ wurden der R7oikäier meninitenä fn frttti*ip pt nirtn »ft tvi-r oir, I erlauf feooch trat infolge der anhaltend unübersichtlichen age der I toÄS MrauS 'Mm ibn3 »i b7 P°Mwn in Hibernia-Aktien ein weiteres Mifbebaqeu bei der Spekn- SS ÄÄ bftr die S^aatäblat^ erwäbn ck°"°n ein, und dieselbe entäuberte sich ihres Besitzes so aut als VoErR zu ^^MEcssuvve nne^r<^n ' Man ne^ie mS-ll'Ä, wobei die hauptsächlichsten Spekulationswerte des Rob(en. ILEUai'käfex^r^sie^^öisir^^r^ äb'rla^ wiÄ! Ausbie dreb. >^u einer leichten Suvoe fene mnn A^otter in einer iSirFpn I ckuigcm nJtäiftc wirkte der Rückgang iei — tontan^^lktien nicht in I Fett zu. In beiden Fallen ist der Geschmack herrlich und wird lk^^RMikokUen' te^ch?^R^ckoänoe^^u ^konstmierc^^^n lelbst dem verwölmteffen Gaumen oi»inllenH 3'rr>n nfTer nmf« I Bankaktien, leichte Rückgänge zu konstatieren roaren. ~ltncria I Wen ÖÄWSifc LingMixEs auch srembeRen.en lapen tp.. bekun.ptol. Der Kassa- Vermutlich wird auch das Schmalzgebäck von Ameisen keinen ■ s ?" größeren Erfolg haben, und doch sollen Ameisen, besonders die Pendenz. Lebhafte Nachfrage herrschte wiederum für ^cfeen roten, ein saftiges Gericht liefern, wenn man sie nach dem'" $ 9. .** ... - Beispiel der Neger in Guyana und Brasilien in Butter „aufkommen' läßt. Ein englischer Naturforscher hat eine Speisekarte ausgestellt, die eines Lukullus würdig sein soll und also lautet: „Maikäfer-Fettsuppe, Nebengericht, gesalzene Heuschrecken, rate Ameisen mit Oel und Essig, Mittelgericht, Grillen in Back- r -r gesottene Zirpen, Raupen-Becherpastete, Zwischen- fpexfe, Bienenlarvenkuchen, Weißwurm in Honig." — Wohl zu ipersen! Spielplan des Kroßh. Kurlßeaters Aad-Kauheim (Direktion SteingoetterX Montag den 15. Zlugust; „Boccaccio", Operette. Dienstag den 16. August: „Alt-Heidelberg." Donnerstag den 18. August: „Hofgunst/ Freitag den 19. August: „Der Mikado/ (Letzte Operetten-Aufführung.) WölikstMkNkbkrWdrr Todksföllr iudttSIlidtElkßru 31. Woche. Vom 24. bis 30. Juli 1904. (Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär- Sterblichkeitsziffer : 15,12 nach Abzug von 5 Ottsiremden: 5,670/(yu August 1904. Baronreter aui 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wiudrichtuug Windstärke Wetter 11. 2»s 743,6 23,8 9,2 42 SSE. 2 Bed. Himmel 11. 935 741,3 19,6 12,2 73 s. 2 12. 725 747,5 15,2 9,7 75 WNW 4 Bem. Himmel 1 — i — 1 1 — _ 1 (1) 1 (1) — _ 2(2) 2(2) — — 1 (1) m) — — KD i(D — — 1 — — i abend verschied sanft nach längerem Leiden unsere hebe Mutter und Grossmuttor, die verwitwete im 69. Lebensjahre. v"/> Berlin und Giessen, den 11. August 1904. |v". 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