Nr. 36 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Freitag 12. Febrnar 1904 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gießener Zamillenblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ^esfische Landwirt' erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sche» Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr. 7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Dreßen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. verträge mit dem Auslande vorzubereiten. Den Reichs- behörden erwuchs zunächst die Llufgabe, die neuen Tarife den anderen Staaten, soweit ihnen das möglich war, eingehend zu prüfen, um sich darüber schlüssig zu machen, welche vertragsmäßigen Aenderungen im deutschen Interesse gefordert werden kannten. Die neuen ausländischen Tarife sind teils noch detaillierter als unser neuer Zolltarif. Dre aus der Prüfung aller einzelnen Positionen sich ergebende Arbeit war daher nicht gering. Die von mir damit betrauten Beamten haben aber ihre ganze Kraft darangesetzt, und es ist chnen gelungen, chre Ausgabe in verhältnismäßig kurzer Zeit $u bewältigen. Auch die Prüfung unseres eigenen neuen Tarifs und die Ausstellung chrer Wünsche auf vertragsmäßige Aenderung verschiedener Positionen desselben war selbstverständlich den mit uns kontrahierenden fremden Staaten nicht zu verwehren und nahm auch dort Zeit in Anspruch Nach Beendigung dieser unerläßlichen Vorarbeiten sind wir sogleich in die diplomatischen Verhandlungen eingetreten, zunächst mit Rußland, bann mit der Schweiz, Italien, Belgien, Rumänien und Oester- reich-llngarn. lieber den Stand dieser Verb andlungen kann ich natürlich hier keine Mittellungen machen. Auch wann die neuen Handelsverträge dem Reichstage vorgelegt werden können, läßt sich heute noch nicht angeben. Die Handelsverträge hängen untereinander engstens zusammen. Es ist nicht wahrscheinlich daß einer die neuen Handelsverträge bekannt geben wird, bevor auch die anderen die Verhandlungen zu Ende geführt haben. Die verbündeten Regierungen haben den ernsten Willen, den neuen Zolltarif sobald wie möglichiu Kraft treten zu lassen. Sie möchten vor allem unserer Landwirtschaft sobald als irgend angängig den stärkeren Zoll schütz zuteil werden lassen, den ihr unser neuer Zolltarif gewährt. Andererseits sind die verbündeten Regierungen dec Ucberzeug- ung, daß die Kontinuität unserer handelspolitischen B zieh- ungen zum Auslande möglichst gewahrt werden muß. Damit sich der llebergang von den alten zu den neuen Verträgen glatt und ohne Erschütterung vollziehen kann, ist bisher davon Abstand genommen worden, die bestehenden Handelsverträge zu kündigen. Das beste wäre, wenn die neuen Handelsverträge sich unmittelbar an die bestehenden Handelsverträge anschlössen. Erfüllen sich die Erwartungen der verbündeten Regierungen, verlausen die Vertragsverhandlungen nach. Wunsch und schließen sich die neuen Verträge unmittelbar an die bestehenden, so wird eine Kündigung überhaupt nicht erfolgen. Vielmehr werden bie alten Abkommen durch die neuen Vereinbarungen ohne weiteres ersetzt oder modifiziert werden. Wenn dagegen wider Erwarten die Dinge sich so gestalten sollten, daß aus eine befriedigende Einigung mit anderen Vertragsftaaten zu gegebener Zeit nicht gehofft werden kann, so werden die verbündeten Regierungen mit dem Bewußtsein zur Kündigung schrellen, daß die daraus sich ergebe men nachteiligen Folgen nicht Deutschland allein und nicht einmal vorzugsweise Deutschland treffen würden. (Lebhaftes Bravo.) Ich hoffe, daß wir in jener Frage bald klar sehen. Seien Sie versichert, daß die Interessen der Landwirtschaft, für die ich doch volles Verständnis habe, der hohen Wichtigkeit der Sache entsprechend beim Abschlüsse der Handelsverträge energisch wahrgenommen werden. (Beifall.) Die weitaus größere Hälfte aller Schwierigkeiten, mit denen wir bei der künftigen Gestaltung unserer wirtschaftlichen Beziehungen zum Auslande zu kämpfen haben, ist durch Forderungen veranlaßt, deren Durchsetzung ich im Interesse der deutschen Landwirtschaft übernommen habe. Fremde und einheim.sche Gegnerschaft gegen die Erhaltung eines kräftigen national und monarchisch gesinnten Bauernstandes im Deutschen Reich verem.gen sich zum Ansturm gegen das, was man meine agrarische Politik nennt. Im Munde der Gegner soll das ein Schelt- und Spottwort sein. Ich betrachte diese Bezeichnung aber als Ehrentitel für mich (Lebhafter Beifall.) Für diese Kämpfe glaube ich das Vertrauen der deutschen Landwirte zu verdienen. Zum glücklichen Erfolge bedarf ich aber das Bewußtsein, daß Sie unsere Anstrengungen unterstützen und für das Ergebnis geschlossen eintreten werden- In dieser Hofsnung erhebe ich mein Glas auf das Wohl der deutschen Landwirtschaft und ihrer hier versammelten Vertretung. Die deutsche Landwirtschaft und der deutsche Landwirtschaftsrat, sie leben hoch! (Allseitiger lebhafter Beifall.) 2>ie Heutige Kummer umfaßt 12 Seite«. den Reichskanzler. t v Gras Bülow erwiderte mrt folgender Rede: Tie liebenswürdige Begrüßung des Vorredners hat mich sehr angenehm berührt. Ich danke ihm aufrichtig für seine freundlichen Worte. Ich grolle ihm auch nicht wegen der kleinen Spitzen in seiner Rede. Daß neben den Rosen der Anerkennung die Dornen der Kritik stehen, weiß ein Minister in Berlin wie in München. (Heiterkeit.) Ich danke auch Ihrem Vorsitzenden für die willkommene Einladung zum heutigen Feste, die mir wiederum ermöglicht, einige Stunde in der Mitte der hier versammelten berufenen Vertreter der deutschen Landwirtschaft zu verbringen. Tas ist mir immer eine besondere Freude, obwohl ich fein praktischer Landwirt bin. Daß ich das nicht bin, ist mir ja gelegentlich vorgeworfen worden. Ein ausgezeichnetes Mit- glied des Herrenhauses hat während des vorjährigen Wahlkampfes diesen Vorwurf in die hübsche Form gekleidet, »ch verstände von der Landwirtschaft nicht mehr, als daß man aus Gras Heu machen und daß man Bullen nicht melken kann. (Stürmische Heiterkeit.) Tas hat mich in jenen ernsten Tagen natürlich sehr erheitert, wie Sie es jetzt erheitert. Ich wlll auch offen gestehen, daß ich ganz gern mit Grundbesitz angesessen sein möchte. (Hellerkell.) Es gibt aber eine große Anzahl Freunde der Landwirtschaft, die selbst keine Güter besitz.n, die aber deshalb doch dieLandwirt - schaft schützen wollen, weil sie überzeugt sind, daß dort vor allem Mark und Kraft des Volkes steckt. (Bravo!) Wenn für die Landwirtschaft nur diejenigen eintreten tooIlten, welche selbst Grundbesitz haben, so würde dadurch die Zahl der Freunde der Landwirtschaft verringert werden. Bei solcher Exklusivität müßten selbst Dietrich Hahn und Oertel aus den Reihen der Agrarier ausscheiden. Tas wäre doch schade. (Heiterkeit.) Wenn aber auch solche Männer für die Landwirtschaft eintreten, welche an dem Ergehen derselben kein eigenes Interesse haben, so ist das ein besonders kräftiger Beweis für bie Bedeutung der Landwirtschaft und für den ganzen Staatskörper. Es wurde in der letzten Zeit viel darüber gefiagt, daß bie neuen Hanbelsverträge dem Reichstage noch nicht vorgelegt sinb. Es sollte aber doch nicht übersehen werden, daß erst mit der Annahme unseres neuen Zolltarifs für uns die Möglichkeit geschaffen wurde, wegen Erneuerung der bestehenden Handelsverträge mit anderen Staaten in Unterhandlungen einzutreten. Vorher konnten solche Verhandlungen überhaupt nicht geführt Verden, well uns selbst die dazu unentbehrliche tarifar.sche Unterlage fehlte. Aber auch die andern Vertragsstaaten Daren damals noch nicht in der Lage, die Verhandlungen tiit uns sofort zu beginnen. Verschiedene Länder, z. B. bte Schweiz, Rußland, OesterreichUngarn uni) Rumänien hatten semnntlich ihre Tarife gleichfalls einer Revision unterzogen, die darnals noch nickst zum Abschluß gelangt war, und rs zum Teil noch jetzt nicht völlig ift Trotzdem sind wir ohne Säumen an Die Ausgabe herangetreten, auf der Grundlage unteres neuen Zolltarifs den Abschluß neuer Handels- Aer deutsche Landwirtschastsrat nahm debattelos und einstimmig einen Antrag de s P r o s e s s o r s v. S o x l e t h an, 1. bei den Regierungen der Bundesstaaten dahin zu wirken, daß sie dem miyesetzlichni Handel mit sogenannten Viehpulvern in gleicher Weise entgentreten, wie dies in Bayern und Sachsen in letzter Zeit mit gutem Erfolg geschehen ist; 2. den Legierungen zu empfehlen, daß sie die. landwirtschaftlichen Wanderlehrer, bie landwirtschaftlichen Organe unb bte landwirts chastlicben Vereine beauftragen, bem nutzlosen ober schädliclpen Verbrauch von Viehpulver durch Belehrung der Landwirte in Wort und Schrift entgegenzuwirken; 3. bei den 'Regierungen zu beantragen, daß sie die Giltigkeit der am 1. Januar 1904 in Kraft getretenen Verordnungen betreffend den Verkehr mit G e h e i m m i 11 e l n unb ähnlichen Arzneimitteln auf Viehpulver ausdehnen; 4. ben Reichskanzler zu ersuchen, er möge verfügen, daß Vieh Pulver unter allen Umständen vom Feilhalten unb Verkauf außerhalb ber Apotheken auszuschließen sei. Ter Landwirtschaftsrat nahm ferner einen Antrag des Professors M a y an, an ben Bun- besrat die dringende Bitte zu richten, alsbald bei der ersten Aenderung des Bürgerlichen Gesetzbuches gesetzgeberisch zu § 833 leinen Absatz zwei einzufügen: bie Verantwortlichkeit tritt bei einem Haustier nicht ein, wenn ber Halter des Tieres bei dec Führung und Aufsicht darüber die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet hat, oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfall entstand. Ter Landwirtschaftsrat nahm ferner einen Antrag Schorlemer-Lieser an, nach dem für erforderlich erklärt wird, durch besondere erbrechtliche Bestimmungen den mittleren und kleineren Grundbesitz in der Hand des seßhaften und leistungsfähigen Bauern st an deszuerhalten. Ter Antrag bezieht sich hauptsächlich auf frühere Gebiete französischen Rechts, dessen Anwendung zu beklagenswerten Parzellierungen führte. Gr empfiehlt Einführung des auf dem Prinzip des Anerbenrechts beruhenden Jmtestaterbrechts unb Festsetzung eines Parzellenminimums. In seinem Bericht über ben Versicherungsvertrag empfahl v. Erffa, bahin zu wirken, daß der Passus des Gesetzentwurfs, nach bem bei Aufruhr unb Lanbfriedensbrucbi keine Entschädigung gezahlt wird, gestrichen werde. Ter Passus fei in ber heutigen Fell der Sozialdemokratie und Anarchisten nicht auftecht zu erhalten. Ter Landwirtschaftsrat stimmte dem zu, nachdem ein Vertreter des Reichsjustizamts zugesagt hatte, der Antrag Erffa werde in Erwägung gezogen werden. Dem Festmahle des deutschen Landwirtschaftsrates wohnten Reichskanzler Graf Bülow, Frhr. v. Rheinbaben, v Podbielski, Frhr. v. Hammerstein, v. Stengel, Graf Dallestrem und die Gesandten Bayerns, Mecklenburgs und Biraunschweigs bei. Insgesamt waren etwa 150 Personen anwesend. Vorsitzender Graf Schwerin-Löwitz brachte das Hoch auf den Kaiser aus. Ter zweite Vorsitzende, Frhr. v. Soden-Frauenhofen, begrüßte die Ehrengäste, insbesondere Der neue hessische tztat. IV. Badeanstalt Bad Salzhausen. Es sind diesmal in Einnahme 15 469,60 Mk. und in Ausgabe 49 420 Mk. vorgesehen, sodaß ein Zuschuß von 33 9 30,40 Mk. erforderlich wird. Diese Ziffern zeigen zwar eure leichte Besserung insofern, als sich ber Zuschuß um 7021,67 Mk. verringert hat, allein diese Verschtebung zwischen Einnahmen und Ausgaben wäre ohne jeden Wert, wenn er nicht als Vorbote einer gänzlichen Klärung der Verhältnisse angesehen werden könnte uno als llebergang zu dauernder Besserung aufgefaßt weroen dürfte, die entweder in steigenden Einnahmen und dadurch fortgesetzt sinkenden Staatszuschüssen ober in ber gänzlichen Aufgabe bes Babes auslaufen müßte. Der Ausschuß ist deshalb bereit, die angeforberte Summe zu bewilligen, in ber Erwartung, daß zunächst genügend Soole zu beschaffen ist, wodurch einzig und allein bie Zukunft des Bades entschieden wird. Es wird beantragt: 1. bie Einnahme mit 15 489,60 Mk. unb 2. bie Ausgabe mit 49 420 Mk. zu bewilligen * Slaatseisenbahnen. Die Einnahmen aus bem enteil Hessens an dem Betriebsüberschuß ber in die hessisch-preußische Giseubahn- gemeinschaft eingeworfenen Bahnen konnte für bas Etatsjahr 1904 mit 11600000 Mk., somit mit einem Plus von 1 500 000 Mk. eingestellt werden, was mit bem Ergebnis des Etatsjalstes 1902/03 unb ber fortdauernden Steigerung ber Bruttoeinnahmen der Eisenkmhngemeinfchaft begründet ^Die Ausgaben sind mit 270 200 SDtiL, somit 19 400 Mark niedriger veranschlagt. In Wegfall kommt diesmal zum erstenmale der Staatszuschuß von 25000 Mk. zu den garantierten Linien der vormaligen hessischen Lud- wigsbahn, ber auf Grund des Staatsvertrages vom 23. Juni 1896 geleistet wurde. Die öffentlichen Abgaben, welche auf Grund des Artikels 10 Ziffer 4 des genannten Staatsvertrags aus der Staatskasse zu leisten sind, mußten mit Rücksicht auf die diesbezüglichen Aufwendungen der drei letzten Etatsjahre um 5600 Mk. höher veranschlagt werden Nachträglich teilt die Regierung mit, daß nach bem nunmehr öorliegenben Etat der Gemeinschastsoerwaltung nach Maßgabe der beiberf eiligen Teilungsziffern ein Betrag von etwa 12 000000 Mk. auf Hessen entfalle. Es seien deshalb 12000 000 Mk. patt 11600000 Mark in Einnahme zu stellen Der Ausschuß beantragt: 1. bie Einnahme mit 12000 000 Mk. und 2. bie Ausgabe mit 270 200 Mk. zu bewilligen. Allgemeiner Fonds für Dertretungs- und Aushilfekosten rc. Es sind hier 116 cOO Mk. in Ausgabe gesetzt, uOUO Mk. mehr als im Vorjahr. Eine Einnahme ift nicht vorhanden Der Ausschuß sand diese neue Steigerung der Ausgaben trotz der Bemerkung, daß auch unter diesem Kapitel bie festen Vergütungen der R:gieruugsbcmf^hrer bes Hochbau- fachs verrechnet werden sollen, für bedenklich; er ist ber Ansicht, daß gerade hier entschieden sparsamer verfahren werden müßte. Auch die Menge der einzelnen Abteilungen, deren Kosten hier zur Verrechnung kommen, wurde bemängelt. Man verlangte eine anberroeite Regelung insofern, als spezielle Ausweise über bie Vertretungs- und Aushilfekosten in ben einzelnen Kapiteln ba, wo sie hin- gehören, gegeben werden sollten. So sollten z. B. die Transportkosten ber ProvinzialoSektionen unb Jtre^mter unter Kapitel 30 aufgeführt werben. Von einem Abstrich an der Summe sah der Ausschuß unter dir-en Umiiänben ab; er will abwarten, wie sich eine anderweite Regelung gestaltet. Klagen wurden darüber geführt, baß es vorkomme, daß einzelne Beamten statt der Eisenbahn teuere Wagen benutzen und neben der Bahn herfahren. Das sei über* flüssig und könne sehr wohl gejpart werden. Man verkannte keinen Augenblick, daß die Verwaltungsbeamten soweit als möglich mobil sein müßten, um ben Bedürfnissen der Kreise Rechnung zu tragen, allein man konnte doch dadurch sparen, daß man an bestimmten Tagen mehrere Sachen und möglichenfalls, wenn erforderlich, auch Sachen in mehreren Gemeinden erledige. Es wird beantragt: Bewilligung ber in Ausgabe gestellten 116 000 Mk. Zuvalideuversorguug. Wie im Vorjahr sind in Einnahme tthjeberum 3700 und in Ausgabe 29150 Mk. vorgesehen. Bemerkt wurde vom Referenten aber, daß der Staatsverlagsfonbs, dessen etwaige Ueberschüsse hier zu verrechnen sind, feit langen Jahren keinerlei Ueberschüsse gebracht, was auf die gänzlich unkaufmännische beziehungsweise unbnchyändlerische Betriebsweise des Verlags zuruckzuführen sein dürfte. Der Ausschuß ersah ans diesen Mllteilungen ber Regierung, baß ein namhafter Betrag tm Staalsverlagsfonds, 125 cOO Mk., angefammelt ift unb daß, wenn der Staatsverlag rationell betrieben und insbesondere mit einer Starusdruckerei verbunden werben würde, ein regelmäßiger und nicht unbebauten- ber lieber schuß zu gunften der Jnvalldenversorgung erzielt werden könnte, und zwar völlig garantiert durch bie sicheren Einnahmen aus den Berlagsartikem, welche dem Slaatsvertag unbesllllten zustehen. Man erwartet deshalb eine Prüfung dieser Frage sellens der Regierung und hofft, entsprechende Vorschläge zu erhallen. Man bemängelte im Ausschuß, daß dieser Staatsverlagsfonbs in der Vermögensrechnung nirgends zu finben sei und erwartet, daß bies für bie Folge nachgeholt roeroe. Auf alle Fälle ist ber Ausschuß aber der Ansicht, daß über den Stand und bie Verwendungen zu Lasten des Staatsverlagsfonbs alljährlich regelmäßig im Hauptvoranschlag Auustunst gegeben unb ben Ständen Gelegenhell gegeben werbe, darüber zu beschließen. Beantragt wird: Bewilligung der in Einnahme vod gesehenen 37o0 Mk. und der Ausgabe mit 29 150 Mk. Krutsch-SüdweftusriLa. Die Hereros. Der Kommandeur des Seebataillons, Major von Glasenapp telegraphiert ans Swakopmnnd, daß einem Gerüchte zufolge ein Teil der Hereros bei Water- berg stehe, ein anderer Teil sich bei Gobabis verschanzt habe und das Abtreiben des Viehes nach Betschuanaland decke. Major v. Estorfs wird sich morgen früh mit der Kompagnie Haering und zwei Geschützen, zunächst mit der Eisenbahn, nach Oraruru-Outjo in Marsch setzen, um die besser berittene Kompagnie Franke g.gen SBatirbcrg verfügbar zu machen. Mit dem Reste der Expedition unter meiner Führung wird über Windhuk gegen Gobabis vorgegangen werden, und zwar wird eine Kompa^n.e, 2 Geschütze unb Sprengladung morgen früh mit der Eisenbahn nach Windhuk fahren, der Rest am 11. nachfolgen. Leutnant Winkler mit dem Ablosungskorps beftrwet sich in Windhuk, Gouverneur Leutwein tri,ft h.er am 12. ein. Das Landungstorps des „Habicht" bleibt zum Schutze der Eisenbahn an Land. Die Händlerfrage und denHereroauf stand erörtert Generalmajor v. Francois in bemerkenswerter W.ise in der neuesten Ausgabe des „Milllär-Wochenblattes". Von den Ausführungen des genannten Offiziers ftnd besonders wichtig Diejenigen, bie mit dem Verhalten der Händler gegenüber den Eingeborenen sich bjä/äfLigen. General von Fraueois schreibt in dieser Beziehung worllich: „Die Kaufleute bedienten sich ber Warenhandler. Das Streben aller Weißen, Land zu kaufen, führte dahin, daß die Zahl ber Waren Händler 1901 well über den Bedarf zugenommen hat. Die Folge war ein ungesundes Kreditgebern Es ist klar, daß in vielen Fällen den Eingeborcnn nur Kredit gegeben wurde, um die Schulden in Land eintreiben zu tonnen. Die feit 1899 verschärfte Prüfung vermochte weder die Otytka jOtaXeoa drücke vom 'yi/tayera. ■ipau>. Heust. far(p. w gegen zogen gegen 726,7 732,3 745,4 + 7,7 + 4,2 + 2,8 WSW. NW. SW. Sonnenschein Bed. Himmel Vnno»' arg-" J »erben- erbeten, tragen 3' gelcms (fadjt Sttün ungen Terje (onbei und 1 "Onbur» cru/enjji ■orycunt tannen 50. 2UI machet ©taljl- Ringln Drahts 56. 2c Schnei Holz- helle ( D 13, 14- nu Crb V, M Februar 1904. •x ’erero-Gebiet 4. oO kg roher, 7. wurst, v Schwein 13. 2500 Srbien, Weizen- Piejier, 21. 350C grütze, ! Kahee 2 29. 50 1 Kochsah b) 33. 200 Kernjei 88. 20 40. 20 ‘ Wasser 4b. 50 47. Pa \ /fft/bsalu. ^ujuZo teichlsinnigen Verkäufe der Eingeborenen. noch die Landspe- kulatton einzudämmen. In der Tat sind bis 1934 fast das gcmze südliche Hererolcmd und viele noch nicht o.ngcmclbcte Plätze rm Innern vielfach für ein Geringes in tociDe Hände, meist der Kaufleute, gelangt. Nicht bloß L^nd verloren die Herero durch das Vorgsystem, sondern auch ihr Vieh. Nicht mit Unrecht wird die Mission die Härten, die beim Eintreiben der Schulden vorgelommen s^nd, für ein n wcsent- Mhen Grund zur Unzufriedenheit der Herero hallen." Aus Berlin wird uns vom 1L d. M. geschrieben: Der Kaiser begibt sich täglich von seinen Morgen- Luftwiderstand l-erabmindern und ermöglichen soll, daß etwa 300 Pferdekräfte weniger verwendet w.roen müssen. Der Führer der Lokomotive siebt vorn darauf, in der spitze d.s Blechmantels, zu ihm gehen die Steuerungen; durch ein Sprachrohr und einen zwischen Maschine mto Blechmanrel verlausenden Gang ist er nut dem zweien Führer und dem Heizer hinten aus der Maschine verbunden. Ter zweite Führer handhabt die Bremsen und Signalpsrisen un unterstützt den Heizer, der auf dem Feuerrost des Kolosses stündlich 1400 Kilogramm Kohlen verfeuern kann. Nach Erprobung der Lokomotive soll sic zunäu-ic nut drei gleichartigen zur Weltausstellung nach St. Louis gesandt werden. Die Lokomotive hat bedeutende technische 'Acuermigen gegenüber den seitherigen Schncllzu.gslokomol.iven. Schon an Gewicht übertrifft sie die größte der gegenwärtigen deut- chen Schnellzugslokomoliven, die 1)er badischen Staals- iahnen, deren Ticnstbereitschafrsgcwicht „nur" 14 To. beträgt, mit einem Tender von 30 To. Gewicht, während die schwersten Schinellzugslokomotiven des Direitiotlsb.zirts Frankfurt a. M. 61.1 To. wiegen. Am 6. d. M. wurde die erste Probefahrt der neukonstruierlen Dampflolomot.ve zwischen Göttingen und Kreiensen ausgeführt. Die höchste Leift- ung war 127 Kilometer in der Stunde. spaziergängen im Tiergarten in das Reichskanzlerpalais. So auch heute wieder. NachWndeutungen, bie wir von wohlinformierter (Beite erhalten, werden an maßgebender Stelle Sorge und Beachtung vor allem den aus unserm südwestafrikanischen Schutzgebiet eintreffenden Meldungen gewidmet. „Tas Hemd ist näher als der Rock"", sagt ein Sprichwort. Die Ansiedlungen in Südwestafrika. Wenn der Hereroaufstand niedergeschlagen sein wird, so werden doch auf lange Jahre hinaus die schweren Schädigungen, die er den dortigen europäisckxm Ansiedlungen zugefügt hat, fühlbar bleiben, einen Ueberblick über diese Die Ansiedlungen in Süd West Afrika. Q 1p 2fi 30 \O 50 60 70 Ansiedelungen in dem Gebiet des Aufstandes im mittleren Teil der Kolonie gibt unsere beistehende, auf Grund amtlicher Materialien angesertigte Karte. In das Aufstandsgebiet fallen Teile vom Regterungs- /and, Bastard land, der Siedelungs-Gesellschaft, der deutschen Kolonialgesellschaft für Südwestaftika und der südliche Teil des Hererolandes. Die Gebietsumgrenzungen derselben sind in unserer Karte durch besondere Signaturen (vergl. die Zeichenerklärung oben rechts) kenntlich gemacht und mit Flamen bezeichnet. Zn diesen Gebieten, und zwar auch im südwestlichen Teile des Hererogebietes, fino verschieden abgezweigte, große Farmengebiete zur Besiedelung teils aufgeteilt unt> vermessen, teils bereits in Angriff genommen und bebaut. Letzteres schon seit Jahren und überall bei zweckentsprechender Bewirtschaftung mit recht gutem Erfolge. In ,welchem Umfange der Farmenbetrieb in dem vom Aufstand betroffenen Gebiete steht, zeigt unsere Karte ebenfalls. Tenn in derselben sind die teils rechteckigen, teils spitzwinkligen Farmen durch Linienumgrenzung kenntlich gemacht. Hier findet landwirtschaftliche Booenkultur und Viehwirtschaft im Großen statt, und hier war der Grundstein zu blühendem Wohlstände einzelner sowohl wie zu dauerndem Wachstum der Kolonie von kühnen Pionieren europäischer Kultur unter großen Opfern und mit zäher Tatkraft gelegt worden. Tie Bahnlinie Swakopmund— Windhoek durchzieht im Bogen die hier bezeichneten Gebiete und bildet ersichtlich ein Rückgrat für die Erschließung .des Landes. ________________________ mit dem Puloerdampf und dem Donnern der Geschütze, das recht wirksam mit Pistolenschüsien nachgeahmt wurde, dar- geboten. Zum Schluß machten wir eine Reife mit von Bremerhafen nach Rewyork, die 20 Minuten dauerte, wobei alle Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse, die man auf einer glchen Fahrt hat, an uns oorüberzogen. Die Hochseesischerei, der Fischzug zahlloser Heringe, erregte besonderes Interesse. Die Darbietungen werden heute abend fortgesetzt. Niemand ollte sich eine so hübsche Unterhaltung entgehen lasten. 1. Appenrod, 11. Febr. Em siebzehnjähriger Bursche, welcher das Schlosserhandwerk erlernen sollte, wurde von (einem Meister wieder entlasten. Zu Hause angekommen erhängte er sich in der Scheune seiner Eltern. Das Motiv zur unseligen Tat soll Furcht vor Strafe sein. o. Nied erklein, 11. Febr. Der hiesige Flurschütze iel in einen durch Regenwasser gefüllten Graben. Da der Bedauernswerte nur einen Arm besaß, konnte er sich nicht wieder heraushelfen und ertrank. ? Ober-Seemen, 10. Febr. Heute fand im Schmidt- schen Saale eine Versteigerung von Brenn- und Nutzholz aus den Waldungen der Gräfl. Oberförsterei Ortenberg statt. Die Versteigerung war gut besucht und die Preise ungemein hoch; die meisten Steigerer hatten sich aus der Wetterau eingefunden. Buchenscheitholz 1. Klasse kostete im Durchschnitte 6 Mk.; Buchenknüppel 1. Klasse 4.50 bis 5 Mk.; 2. Klasse 3 bis 4 Mk. per Raummeter; Fichtenstammholz 20 bis 23 Mk. per Festmeter. Kassel, 11. Febr. Die Fulda ist aus den Ufern getreten und beginnt die tiefer liegenden Teile zu Lber- schwemmen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaten. In Dillenburg begeht der Zeichenlehrer a.D. Presber am Samstag seinen 8 0. Geburtstag. Presber wirkte von 1858—1898 an der Bergschule und dem Gymnasium. Seine Verdienste in seiner Tätigkeit als Vorstandsmitglied des Verschönerungsoereins und des historischen Vereins wurden dadurch anerkannt, daß man einen Aussichtspunkt und eine Straße nach ihm benannte. — Landrat Scherenberg von Vohwinkel ist zum Polizeipräsidenten von Frankfurt a. M. ernannt worden. •aHe Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. in Finland hat nach der „93off. Ztg."> den Beschluß gefaßt, den Titel Fräulein (Fröken) abzuschafien und sowohl^für unverheiratete wie verheiratete Damen den Titel Frau (Fru) anzuwenden. Unter den norwegischen Frauen hat dieser Vorgang solchen Eindruck gemacht, daß in der Frauenzeitung „Nylände" empfohlen wird, dem Beispiel zu folgen. Dieselbe Titelfrage hat vor nicht langer Zeit auch die Berliner Frauenkreise beschäftigt. _________________________ Eisenbahn Zeitung. (?) Kassel, 10. Febr. Die Maschinenfabrik von Henschel und Sohn hat im Auftrage der Stamseisenbahnver- waltung und nach Entwürfen des Regierungs- und Baurats Wittfeld im Ministerium der öffentlichen Arbeiten eine ganz eigenartige, riesige Schnellzugslokomotive sertiggestellt, welche dieser Tage zur Er- probung in den Betrieb im hiesigen Eisenbahnoirektions- bezirk eingestellt worden ist und dann auch noch auf Strecken der Direktionsbezirke Hannover, Magdeburg und Berlin geprüft werden soll. Die gewaltige Maschine ist nahezu 25 Meter lang, wiegt 79 030 Kilogramm, der Tender 57 000 Kilogramm, führt drei Cy^nder und entwickelt bei einer Belastung von 180 To. am Zughaken (etwa 5 vier- achsigen D-Wagen) 1400 Pferdekräfte. Tie Maschine ermöglicht eine StundengesäMindigkeil von 130 Kilometern. Was aber den Koloß für den Beschauer besonders merkwürdig macht, das ist ein Blechmanlel, der den ganzen Oberbau umgibt, der vorn scharf zugejpcht ist, dadurch den Aus Stadl und Land. Gießen, den 12. Februar 1904. - Kinematographische Vorführungen des Flottenvereins. In der Aula der Universität hatte sich gestern abend ein zahlreiches Publikum eingefunden, um im Geiste hinaus auf die Weltmeere zu fahren und sich über die deutsche Marine zu unterrichten, deren wachsende Macht jedem Deutschen am Herzen liegen muß. Geheimrat Pros. Dr. Oncken hielt einen einleitenden Vortrag über die Geschichte der deutschen Flottenbestrebungen, in welchem er mit begeistern- ten Worten an die Dichterworte Freiligraths anknüpfte und besonders auch der selbst erlebten, erhebenden Tage gedachte, ,ba der Deutsche zum ersten mal seine Flotte der Welt zeigen konnte, als die Vermehrung unserer Streitkräfte zur See beschlossene Sache war. Als Geheimrat Oncken der unermüdlichen Bemühungen deS Kaisers und der gewaltigen Agitation des Flottenvereins gedachte, denen wir das Flottengesetz, die Verdoppelung unseres Marinebestandes verdanken, stimmten alle Anwesenden begeistert in ein Hoch auf unseren Kaiser ein. — Die kinematographischen Bilder waren die besten, die man sich denken kann, und hochinterestant. Verschiedene Kriegsschiffe unserer aber auch der ausländischen Marine durchschnitten vor unseren Augen das wogende Weltmeer; wir lernten Ausbildung der Seeleute auf den Schulschiffen, die nautischen Feststellungen auf hoher See und Freud und Leid der Besatzung aus eigener Anschauung, wie natürliches Leben, in vielen Bildern kennen. Eine humoristische Einlage, die die Verfolgung zweier Wilddiebe durch Busch und Dorn und Felder vorführte, rief große Heiterkeit hervor und betraf das nasse Element nur insoweit, als die Wild- frevler und ihre Verfolger auch in einen Teich stürzten, daß das Waffer aufspritzte, worin ein Kampf um Sem oder Nichtsein begann. U. a. wurde auch der Anblick einer Seeschlacht Geschäfts-Empfehlungen liefert billigst vrühl'sche Universitäts-Druckerei. Sieben. I v^AaJuirin Vermischtes. • Berlin, 11. Febr. Von einem 11jährigen Schüler wurde in der 186. Gemeindeschule der Lehrer AlexanderZeisiger hinterrücks durch einen Messerstich verwundet. Das Motiv der Tat ist gefräntter Ehrgeiz. Der Knabe hat sich von dem Lehrer dauernd zurück- gesetzt geglaubt • Görlitz, 11. Febr. In Christianstadt am Bober brannte das der (Spinnereifirma Mathner u. Frahne gehörige Flachslager-Gebäude mit großen Vorräten total nieder. Der Schaden beträgt über 100 000 Mk. • Eine Schwebebahn auf das Wetterhorn. Man schreibt aus der Schweiz: Das am weitesten gegen Norden vorspringende Trutzbastion der Dberbemer Eis- und Felsenfestung ist die Wetterhorngruppe. Weithin beherrscht das Wetterhorn (3703) Meter seine Umgebung und großartig ist der Ausblick von seinem Gipfel. Am Fuße des Riesen steht das Hotel Wetterhorn (1232 Meter) und hoch darüber im Gewände hängt die Glecksteinhütte des Schweizer Alpenklubs. Diese beide Unterkunftsstätten sollen durch eine Bahn miteinander verbunden werden. Wegen der gewaltigen Terrainschwierigkeiten wurde von allen gebräuchlichen Systemen abgesehen und eine Schwebebahn in Vorschlag gebracht. Die für 20 Passagiere eingerichteten Waggons werden an zwei Drahtseilen hängen und so auf- und abwärts fahren. Noch in diesem Jahre fall der Bau beginnen. • Keine Fräuleins mehr. Der Frauenbund Union am 10.—11. Februar + 8,4 °C. _ 10.—1L „ + 4,0 0 G. Höchste Temperatur Niedrigste , W* r Okapuj) IcaZ/tnAtt Kirche unö z>chule. Rom, 11. Febr. Die heute abend erschienene Eneyklika -6eß Papstes über die unbefleckte Empfängnis wird auch in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Dies wäre die erste Encyklika in deutscher Sprache seit Bestehen des Papsttums. Klleralur. — Schulze, Dr. E., DierömischenGrenzanlagen in Deutschland und das Limeskastell Saalburg. Mil 21 Abbildungen und 4 Karlen. 1.80 Alk. (Gymii.-Bibliolhek Nr. 36.) — Durch das lebhafte Jnleresse des Kaisers sind weitere Kreise auf die Arbeiten der Limeskommlssion aufmerksam geworden. Insbesondere interessieren sich weitere Kreise für das neu erstandene Limeskaftell Saalburg bei Homburg, das wir seit Eröffnung der Friedberg—Homburger Bahn so bequem erreichen können. Es ist dem Verfasser gelungen, eine außerordentlich anschauliche Tar- lellung der betreffenden Zustande zur Zeit der Römer zu geben. Zeder Gebildete wird dieses mit guten Bildern und Karten ge- chmuckte Heil mit Nutzen lesen. __ "Jüejug aus cro Kirchkvdiichera der start Sirtzcu. Evangelische Gemeinde. Getraute. Mattbäusgemeinde. Den 4. Februar August Haas, Lokomotivheizer zu Gießen, und Katharine Margarete Wahl, Tochter des Dienftmanns Karl Wahl zu Gießen. — Johannesgemeinde. Den 6. Februar. Johaim Heinrich Ludwig Arnold, Packer zu Gießen, unb Margarete Tröller, Tochter des Taglöhners Philipp Tröller zu Merlau. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 1. Februm. Dem Friseur Adolf Langsdorf eine Tochter Karolme Johanna, geb. den 14. Januar. — 8. Dem Prokurist Arthur Raykowski ein Sohn Herbert Paul Louis Eduard Archur, geb. den 3. Oktober. — Lukasgemeinde. Den 3L Jannar. Dem Bautechniker Heinrich Philippi ein Sohn Hugo, geb. 5. Dez. — Dem Gastwirt Hermann Otto ein Sohn Heinrich Georg Valentin, geb. 10. Dez. — Den 1. Febr. Dem Oberkellner Wilhelm Bastian eine Tochter Luise Konradine Margarete, geb. 8. Januar. — 7. Dem Tapezier Heinrich Wölsing eine Tochter Emma Hedwig Marie, geb. den 3. Qan. — Dem Lokomotivheizer Johannes Möller eine Tochter Marie Martha Alwine, geb. den 4. Dez. — Dem Wagenmeister Ludwig Wolf eine Tochter Klara Emma, geb. den 4. Nov. — Dem Agent Bruno Peter Mohr eine Tochter Marie Helene Sophie, geb. den 15. Jan. — Johannesgemeinde. Den 31. Jan. Dem Dachdecker Heinrich Prang ein Sohn Ernst, geb. den 10. Nov. — Dem Buchdruckereibesitzer Albin Klein ein Sohn Paul Christian, geb. den 4. Dez. — Ten 2. Febr. Dem Ober-PostafsisteM Wilhelm Kinzenbach ein Sohn Karl Heinrich, geb. den 13. Dez. — 7. Dem Hllfs-Gerichtsschreiber Heinrich Fauldrath eine Tochter Elisabeth, geb. den 15. Jan. Beerdigte. Markusgemeinde. Den 8. Februar. Friedrich Wilhelm Loeber, Schuhmachermeister, ein Wittwer, 84 Jahre alt, starb den 6. Febr. — 9. Julius Kohlermann, Zahntechniker, ein Wittwer, 54 Jahre alt, starb den 7. Februar. — Lukasgememde. Den 31. Jan. Elisabeth Rcksert, Tochter des verstorbenen Vergolders Peter Ritsert, 40 Jahre alt, starb Öen 29. Jan. — Wilhelm Lenz, Bankbeamter, Sohn des Hoteliers Justus Lenz, 27 Jahre all, starb den 29. Jan. — Den 1. Febr. Marie Eimer, geb. Muller, Witwe des Schneidermeisters Ludwig Eimer, 71 Jahre all, starb den 30. Janilar. — 2. Luise Helene Franziska Rose, geb. Kalbfleisch, Witwe des Universitätssechtmeislers Heülrich Röje, 76 Jahre alt, starb den 30. Jan.uar. — Johannesgemeinde. Den 1. Febr. Katharine Lehrmund, geb. Spuck, Ehefrau des Schlossers Heinrich Lebrmund, 32 Jahre alt, starb den 29. Jan. — 2. Karl Tambmann, Feldwebel a. D., 32 Jahre all- starb den 31. Januar. / Q ^^^xOviXokorere J V , XT----------- /Orya/u. '.'yt ajnzing om2> eQ \» jy wo» ftanuufa. V, JoiwuusSaM jsainJiurÜH (3 >W s»_>nn Gaskoks Zu Vergebung 150 8 = 6,60 fm, Buchen-Stamme, 4—11 m lang, 35—52 cm Durchm. 17 = 18,30 fm, Durchm. Linden-Stämme, 4—8 m lang, 28—29 cm 4 27 * Schlvei«Gmch Kartoffeln 135 „ Eichen-Reisig, „ Buchen-Stockholz, m Fichten-Lchichtreisig, zu Bohnen- und Banm- 1440 Gießen W VI. VII. 530 550 50 500 500 500 150 150 322 279 Lose L nGrenzanlagtn ijiell Saalburg. 11 (Eymn.-Libliolhck s Rflijers sind weitere aulmerksam geworden, iür das neu erstandene Dir jeit Eröffnung der eichen können. Es ist Int) anschauliche Tarier Wmer zu geben, bern und Harten ge* Am alten Biehinartr. , Am Friedhof. Realschulqrundstuck (Stephanstraße). Pumpstation. Aiitteliveg. ..... Buchen-Astrelsig, Buchen-Schichtreisig ' aus Durchforstungen, 165 107 35 4 64 254 vin. ix. d) Berdrauchögegenftäude, ungefähr: 32. 420 000 kg Koks, in. IV. der Fürstlich Solms-Braunsels'jchen Obersörsterei Huugen in dem Distrik Thiergarten bei Hungen. = 1,72 fm, Fichten-Derbstangen, zu Baumstangen geeignet, —1,00 trn Bm- md Mhh«lz-Laßliliwmg im Kemeinb waio Langsdorf Montag den 15. Februar, morgens 9ya Uhr. ........ Nuß-Kots, ausschließlich trocken gelagert, in zwei verfchiedencir Korngrößeii iür Siubenhrizung und mr weile und enge O' ens ch ä ch le Prima Speise- und Salat- tartosfelu empfiehlt |1H7 J. Weisel Telephon 235. Sonnenslraße 6. 33. 20 000 -----------p.------ z . v- Rcniieüe, weiße, 36. 2500 kg Schmierfeue, 37. 1200 kg Soda, 88. 20 000 Bogen Fensterpapier, 39. 800 kg Makulaturpapier, 40. 20 Dutzend Stämme, 41. 1500 Mtr. Putzlumpenzeug, 42 200 etuef stangen sehr geeignet. Zusammenkunft ist beim Häuschen. Hungen, den 10. Februar 1904. Fürstliche Oberförsterer. Die Lieferung der nachverzeichneten Gegenstände iür die Zeit vom 1. April 1904 bis 31. März 1905 soll vergeben werden: a) Bcrzehruugsgegeustäude, ungefähr: 1. 3000 kg R ind-- ckeifch, 2. 200 kg Hamnielfletjch, 3. 3000 kg Rinds-Stierenielk, > 4. 50 kg Kalbfleiich, 5. 2000 kg Schweinefleisch, 6. bO kg Speck, ■rolier, 7. 500 kg Speck, geräucherter, 8. 300 kg Leber- und Blutwurst, 9. 15000 Liter Kuhmilch, 10. 50 kg Butter, 11. 3000 kg Schweineschmalz, deutsches, ausgelassen, 12. 1000 Stück Eier, 18. 2500 kg Handkäje, 14. 5000 kg Bohnen, weiße, 15. 5o00 kg Erbsen, geschälte, 16. 5000 kg Linsen, 17. 60000 kg Roggen-, Weizen- und Staubmehl (Bedarf bis 1. Oktober 1904), 18. 100 kg Messer, ganzer, 19. loOO Liter Essig, 20. 2500 kg Gerste, geschalte, 21. 3500 kg Reis, 22. 2000 kg Gerstengrütze, 23. 2000 kg Paier- arüue, 24. 2000 kg Weizengrütze, 25. 2000 kg Bohnen- und Malz- jtafiee 26.50 kg Fadennudeln, 27.5O.kg Alaccaroni, 28.3kg Rla)oran, 29. 50 kg Kümmel, 30. 200 kg gedorrte Zwischen, 31. 4o00 kg Feinste Marke — garantiert rein — hochfein im Geschmack p. Pfd. 52 Pfg. 1442 , M Wr ir. Den t. Frbruar ib kcuhannr Margami Wahl zu Gießen. - ine jobarm beinruy rgarete Tröllrr, Tochter *t Den 1. Febam 5arolme Khanna, ged- ir Raylowski em eohn den 3. Oktober.- Bautechniker vemnch cm Gastwirt bemann geb. 10. Dez. - Den ian eine Tochler Luist .Dem Tapezier vema^ e, geb- dm 3. -Tochter Maae Martha letfter Ludwig Wolf eine -'Dem Age^nuw hi* oed. den lb. Jan. Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkots.......I/Oo Alk. Nußiots Nr. 1.....1/20 r NußkokS Nr. 2 . . . . . 1,-0 , Lei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkow.......y- NutztokS 9!r. 1.....1/1? - NußtotS Nr. 2.....l,io , Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um ivcucre o Plg. Uir den Zentner. Für Anfuhr an-das Haus werden 5 Pfenurg sur den rm Buchen-Scheitholz, „ Buchen-Prügelholz, „ Eichen-Pcügelholz, „ Elsbeer-Prügelholz, Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab ^^r^aufS^ellet 3CntUCx\BL.L£oiei?i öa§ Verbringen der Koks — bis zu 6 Zentnern aus Die betr. Lagerplätze (Keller, totüll re.) mit kemem außergewöhnlichen Zeuauswand verbunden ist, geschieht dies oyuc besondere Vergütung. „ ~ 'Im Gaswert findet nur em Verkant von über » Zentner Koks siait i dagegen ist bei 'olgenden hiesigen ^irinen der Klkmerkaus der Gasksks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren. Bacheuhcimer & Schaumbergcr, Aiarburgerstraße 22, Andreas Cuter, Stemstrage 11, Joh. Fijcher, Aticesiraße 19, H. Hof, Bayichoiftraße 34, Gebr. Kahl, Frank,urterjtraße 151, Cd. Kliutel, Bahichotsirafie 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherslraße 2, August Struck, Bisniarckstraste 6, Georg Unverzagt, Grünberger,trage 13. Dauiel Wirth o Nachf. (Th. Gettfus), Westanlage 5L Diese Firmen berechnen ovenslehende Preise unserer Gaskoks samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabwlgen dieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oktroirückvcrgutung von 4 Pfg. uir den Zentner. Städtisches GaS- und Wasserwerk Gießen. 1464 H. F. Nassauer Neuenweg 15. h"=tIiU8i. if*4eb^5 ll,9e »jti””? ?u> entwickelt u E Äaschme er- ? r? ^Metern ' k mert. ™ Ren 7 '! bltdurch den ■" "*■ Set n oer epihe des Wn; durch ein ■ uuj ÄechwLNiel und dein !jcn- Tn zweite ifMKn un) unter- öes Mei stund- dllt- ,3hü) Etprob- 1 ö‘ei äleUxirtigen luiot werden. Die ceueruugen gegen« °^en. Schon au eyenwartigen deut- öadischcn Staats- ,.nur' i4 To. belicht, während die > Tirettioitsbezirls 3. d. M. wurde die mpsloiomotwe zwi- l. Die höchste Lisi- Es sollen versteigert werden Mittwoch den 17. Fe- brunr, von vormittags 10 Uhr an: Eichen - Stämme, 4—8 m lang, 25—62 cm Durchm. haus und Kröckjchen Hause. Roonstraße. Licherslraße. Schiffenbergerweg. Erdkauterweg. „ Bert. Liebigstraße. Verlängerung des Mittelwegs, b) Pflastersteine (Basalt): Wiesenstraße. c) ÄieS aus der Lahn. Am Schlachthaus. Weserfirabe. Am F-riedhof. Realschulgruiidstuck (Stephanstraße). Pumpstation. Städtisches Grundstück in der Klmtt-- straße. Tesgl. am Nlittelweg. d) Basaltgrus. Stücke erfolgt: iLiejermg voll Tü'chellball-Mllterlllllell. bet bem sÄfe®S\ei^etbeim in Gießen, , Di-Li°,°nmg berjur Unterljaltung bet: ftabi«™. Styaöen 5ran£iurt “• !°u ' Gr.^Bürgermeisterei Gießen. wie nachstehend beschrieben in 10 Losen am sJ)l e c u in. Dienstag den 23. d. Mts., vormittags 11 Uhr, X. 150 Pumpstation. Mittelweg. . Die Bedingungen liegen während der Dienslstunden bei uns irbrauchögegeuftände, ungefähr: 32. 420000 kg «01s, । au( oimmer g zur Einsicht offen. Angebote au, Vordriick, der kg Anthracittohlen, 34. 140,000 kg Nußkohlen, 3o. 2000 kg daselbst erhältlich, surd spätestens bis zum obengenannten vermine ioaa I Ifien und nut entsprechender Aufschrift versehen an uns passend zerkleinert: . Große Nr. 1, etwas großer als durch,chnitt- ttche ^torngröße des Anthractt, gang- barste Sorte........- l/2® Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthractt......l,2o Alk. Butzbach, den 10. Februar 1904. Großh. Direktion der Zellenstrafanstalt. öffentlich verdungen werden. a) Dccksteine (Basalt): Köm. Lagerplätze. 1350 Alle Marburgerstraße, ^chottstraße. Alter V,eh- markt. Städtisches Gelände zwischen schlacht- ferner : 36 rm Eichen-Stockholz, ,v ________ ________________________________ ... . CUliltBeun ‘'211106601 von Material aus unbekannten oder neu an- Wasiergläier, 43. 10 Dutzend Eßlöffel, 44. 50 Leibstuhlgefäße, gtzlegten Stembrüchen sind Proben mtt den Angeboten emzureichen. 45. 50 gläjeune Spucknapfe, 46. Bürstenwaren laut Verzeichnis, Zchchmgsfrist 3 Wochen. 47. Paprerwaren laut Verzeichnis. Gießen, den 9. Februar 1904. o> Stoffe zum Berarbeiteu, ungefähr: 48. 10 Waggons Städtisches Tiesbauamt. tannene Dielen, Latten und Rähmlmge, 49. 800 kg Sohlleder, Braubach.________________________ 50. 200 kg Rinds-, Rauben- und Kalbleder, 51. verschiedene Schuh- --- macheranikel, 52. Farbwaren und Trogen, 53. 2300 kg Eifen-, Stahl-, Zink-, Weiß- und Aiessingblech, Ei,en-, Stahl-, Zink- und Rinadraht, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben, Nieten und Trahtstitte, 54. 800kg. Lein-und Terpentinöl, 5o. 230 lrg-Maschinenöl, 56 2500 kg. Leinen- und Baumwollengarne, 57. verschiedene Schneiderarttkel, 58.350 kg. Garn aus reiner Schafwolle, 59. 00OOkg. am .. ßolx- und Schmiedekohlen, 60. 500 kg. Köln. Leun, 61. 40 gw. Sammelpunkt. Etseubahn-Statlon. __ ifelle Glasscheiben, 62. 200 m. Uniform- und Manteltuch. Fichten-Bauholz — 54,15 Fstm. von 10 u9 ~urd)- Die Gegenstände unter Ord.-Nr. 1—3, 4—8, 9 und 10,12 unb me«ec 10 bis 19 Nieter Länge. A1» STÄÄS '171 Sicht-«-T-rbstang°» - 17,20 Fstm., t-ugl.ch * fiu Sp°rr-n,^an^-nu^ Sur(%meffre, DonuerStag, deu 10. März 1004, bormitUflö 0 W» 13 4 Meter Länge == 1,60 Fstm. erbeten. Diejetbe>i müssen verschlossen ein und dre Aufschrift z Stämme Eichen Schnittholz, 39—46 Durchmesser, di° bis dahin-in. 4 bis 7 M-t-r Läng- = 2,SS Fstm aelautenen Angebote betreffend Bezug der Knochen, des Gespuls, 1 Ltamm Eichen Bauholz, 25 Durchmesser, 13 Meter (Kochküche und Bäckerei-Absäüe) der Lumpen (emschließlich alter __ 0 64 Fstm. Strümpfe), des alten Eisens und der Znckblechabfalle für das Buchen-Stämme, 48—54 Durchmesser, 5—6 Meter ^^BezüAch^der^Bedingungen für die Bewerbung umote Liefer- Länge = 2,47 ^Itrn. unaen wird auf den Mmisterialerlaß vom 16. Ium 1903 verwiesen. Langsdorf, den 1. Februar 1904. Derselbe kann, nebst den übrigen festgesetzten allgemeinen und be>. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. sonderen Bedingungen, an den Werktagen vormittags zwischen 10 er.________________ H19 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr auf der lve- --- schäftsstnbe des Oekonomeii und der Werkmeister ungesehen, auch aeaen Erstattung der entsprechenden ^chreibgebuhr abschrstllich be E w-rd-n. (Im Gesuche um Abschrift ist bet b-tr. w-serungS- gegenstand näher zu bezeichnen.) ift Pin 9 Die Zuschlagsfrist betragt 14 4_age. tfur die Angebote ist em besonderes Formular vorgeschrieben, welches zum Stuck-Preise von 10 Pfg. auf wiserer Schreibstube erhältlich ist. Bekanntmachung. , lTerd.ingnngr. „S SM aus den 15. Mai dieses Jahres gekündigt. Den Besitzern solcher Neubauten erforderlichen Maurer-, Pftaster- und Chausster- Stücke wird jedoch frei gestellt, deren Zinsfilß auf 3'/,^, herabsetzen I^b^^eu sollen 6SkCuim^anb2nbbCn®eM" Mittwoch beu 24. F-brit-r vormittags 11 Uhr sind im Lauf des Monats Alärz mit den nach dem 15. Mm fällig öffentlich verdungen werden. Arbeitsbeschreibung und Be- werde»iden Zinsscheinen nebst Erneuerungsschein unter Beifügung liegen während der Dienststunden bei uns auf eines doppelten Slummitrnverzeichnisses bei einer der nadjbenannten mr ß ,ur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, Stücke mit neuen Zinsscheindogen und der Herauszahlung mit l/<> Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 d) • können m der Zeit vom 1. bis 14. Mai bei der Hinterlegungsstelle ß\;p6pn scn 11 Februar 1904. 1446 S b« Emosang-b-sch-inigung -ntg-g-n genommen I «.eßen, ben Die Verzinsung der nicht umgewandellen Stücke hört mit dem | Braubach.__________ 14. SDlai ds. Js. auf. , - Die Umwandlung und die Einlösung der nicht umgewandelten 1 Eourje vom | C Course vom 11 ./2.1 4. 2. USl G 5) Course vom 11./2. | 4./2. Ztusf. 1 Course vom I 11./2. | 4./2. 1 1 1 Course vom 1 i 1./2. | 4./2. | 5 Cours« 11./2. | vom 4-/2. I »x S.n 7 3 «« -Ms Heisch 4 täiä^ÄanneS; 3H w 5 kev. 41/» 2 5 MtS 1*1 A f 1 ; nL/ r« i? i Sonn^^ 4^ X. \ , * 2 X. 2 b -^6- 4 ebru»11 ieß«5 ,i Staatspapiere. Deutsche. D. Rcichs.-Anl. do. . . Preuß. CousolS do..... Badische . . . do..... Bayer. ©t-Dbl. do..... Hesi. St.-Obl. . do..... do..... Württemberg. . Bremen v. 1899 Hambg. d. 1899 AuslitUidrsche. Bulgar. Tabak BoSmcr . . . Grirch. E.B. von 1890 . . - Grttch. Monop. Italiener Rente do..... Oester.Silberrte Oester. Gokdrie. Portug. Staat abgest. . . do. abgest. . Rum. am. Site. Stumän. v. 1890 Gold-Russen v. 1880 . do..... Russen v. 1902 Serben v. 1895 Türken Lit. B. do. „ C. do. „ D. i 102.25 90.10 101.60 90.20 104.80 101.25 103.60 100.5b 105.- 100.50 88.40 101.10 99.60 100.80 84.- 100.80 38.10 40.60 100*60 101.70 48.— 98'25 85.50 90.70 81.- 90.70 69.90 61.50 i 102.80 91.90 102.70 91.80 105.10 101.75 10-L20 101.50 105.— 101.10 89.80 101.70 100...u 100.80 86.90 101.90 40.- 43.70 103.70 101*30 102.80 5L5C 99*6C 88.7z 97.6k 98’4( 73.4t 61.5t 30 1 6 5 4^ 5 5 3 3^ 4 3/4 3^ 3% 4 3)4 3X 4 3/4 3», 4 31/, 3/^ 3/4 47, 4 4 4 6 -47 Spanier. . Ung. Goldrente do. Staatsrcnte desgl. . . Argent. v. 1887 do. Gold 0.1888 do. äuß. v. 1897 Chile Gold-Anl. Chinesen. . . do..... do. . . . Mexicaner Silb. Serie 1—4 . Dlexicaner v. 99 do. Silber . Provinz- und Städte-Anleihe. Starkenburger. Gießener. . . do..... Frankfurter. . Darmsladler Babenhausen Mainzer. . . Offenbacher. . Wormser . . do..... Heidelberger 'Mannheimer . Bad Rauheimer Lahr . . . . Wiesbaden . . Bukarest. . Lissaboner . Moskau. . Wiener 1902 Buenos-Aires do. . . . 99.60 97.70 89.70 86*- 94*70 86 — 40.10 100.— 26.10 101*75 99.75 99.75 99.50 99*30 99*90 99.- 102.— 99.50 98.50 76*7( 100*7( 42.3t 100.90 99.45 91.20 89*30 79.80 104*30 98.90 89.80 41.50 101.30 26.9b 99.60 102.25 99.40 99.90 99.50 99*40 102.90 99.50 99.40 102.80 99.50 100*.- 95Ll 81.8t 94.7t 102.- 43.8t 3-7, »tandeshrl. Anl. Solms-Branns, do..... Asenb.-Birstein. vank-AUien. Reichsbank . . Berliner Hdlsg. Darmstädter Bk. Deutsche Bk. . DtSconto-Ges. . Dresdner Bk. . Nattonal-Bk. . Schaffhsr. Bkv.. D. Effekten- und Wechselbank . D. Genoss. «Bank Mitteid. Kredit Pfalz. Bank . Preuß. Hypoth/. Äktten-Bank. Berl.Hypoth.-B. Oest. Cred.-Akt. Industrie -AMeo Farbw. Höchst. do. Griesheim Brauerei Kempff „ Bindiug „ Henninger „ Rettenmeyer „ Stern. . „ KielerSchloß Elektr.Lahmeyer „ Schuckert H Siemens u. HalLke Adler K.el)er . \ Bad. Anilin . 97*.- 151.50 151.10 137.80 217.50 185.40 148.40 118.30 139.60 102.- 98.30 114.9 b 103.80 111.50 121— 203.- 342.— 230.— 136.50 252.— 174.- 138.- 240.- 147.- 88.- 100.10 136.- 229.- 410.- 99*20 153.— 159.50 143.10 223.60 193.10 157.— 147*50 104.70 100.— 115^0 106.10 116.% 123ch0 212.30 368.— 237.70 137.80 252.— 177.— 127.- 240.- 148.70 92.50 104.90 140.2t 234.5t 436.3t 3V, 4 3Vr 4 3V, 37s 4 4 4 31/ 37 )37 Nordd. Lloyd . Dortmunder . Hamd.-Amerik. Packetjahrt . Bockium Bergw. Concordia „ Ejchwctler „ Gelfnkirch.Brgw Harpener „ Htbcrnia „ L'aura „ Hörder „ Ilse Phönix Hoejch Stahl . Schalter Gruben Buderus. . . Deuts ch-Luxemb Pfandbriefe. Hess.Hypoth.'Bk. Franks. Hypotbk. Serie 14 do. Serie 19 Frkf.Hyp.-Cred.« Bernn 1905. do. 1906. do. tilgbare Frkf.Landwtsch. Hamburger Hy- potheken-Bank Ser. 141-250 do. unkündbar bis 1910 do. Serie 46 bis 190. do. Serie301 bis 310. Preuß. Pfandbrief-Bank . 102.80 107.10 -.— —| 108.80 111.50 182.75 192.50 306.- —.- 234.10 246.50 205.50 216.— 191.30 204.70 192.80 204.50 224.50 234.60 130.- 134.60 206.- 210.- 148.60 155.50 186.80 193.10 437.— 456.50 106.25 111.60 82.50 85.20 100.60 100.60 101.- 101.30 98.50 98.50 100.60 100.80 97.70 97.30 98.— 97.30 9920 99.20 10025 100.7c 102.40 102.41 95.50 96.1C 97.- 97.- 100.60 100.61 3% 4 4 3*/a 4 4 37 2 4 31/, 4 4 4 4 5 5 4 3 3 4 2*/u 2*/u 4 3V, 4 4 Meming. Ser. 8 do. abg. . Preuß. Boden- Crcdit . . . Rhcin.Hypoth.- Bani 1907er do. Preuiz. Central- Boden . . . Westdeutsche. . do..... Preuß. Hypoth.- Akl.-Vk. abg.. Lisend.-Priorir. Südd.Eiscnbahn Dux-Bodenbach von 1891. . Elisab. steuerfr. Franz Joseph . ttajchau-Oderbg. Oesterr. Rord- mestbahn B. . do. Südbahn (Lomb.) do..... do..... Raab-Oedenbg. Cbs. . . . Rudolfbahn. . Jtak. staatl. gar. E.B. . . . Livorneser . . Sard. Sec. stft. gar. . . . Gotthardbahn . Kursk Kiew. ftsr. gar. . . - Rufs. Südost 97 stft..... 102.80 97.75 103.— 102.- 97.— 102.80 102.80 98.— 99.80 95.70 100.- 100.80 106.50 105.30 93.70 63.50 75.20 100.30 7L70 94*50 102.80 97.75 103.10 102.75 98.75 103.40 102.80 98.— 101.— 96.80 101.10 102.— 101.- 100.40 106.50 106.70 94.b0 65.60 77.50 100.90 72.70 73.7b 103.50 100.80 97.90 1 5 3 4 4 31/« 3’A 3V2 3 4 4 3 Warschau Wien slfr.... , 0. XI. 1911er Wladtkawl 95 steuerfr. . . Anatolier . . Salon.-Alonast. Lose in Prozenten. Lad. Thlr. 100 Bayer. Dhlr.100 Gothaer Präm.- 'pfdbr. I. . . do. II. . . Coln-Mlndener Äladrider . . Memgr. Pram.- Pfdbr. Thlr. 100 ... Oesterr. v. 1860 do. v. 1854 Oldcnb.Thir.4o Turk. Frs. 400 Unverzinsliche pr. Stuck u. Mk. Ansbacher st. 7 Augsburg, fl. 7. Brfchm.Thlr.20 Finnldr.Thlr.lO ^statiand.Frs.45 do. FrS. 10 Oesterr. st. 100 von 1864. . Pappenh. fl. 7 Mctninger fl. 7 Ungar. Staats st. 100 . . Benetiauer 8.30 102*.— 58.40 111*60 136.10 48.50 13520 153.— 121— 147*50 88.— 434.- 34Lt 99*70 97.96 103.80 61.30 146.90 111.60 136^0 51.— 136.40 15620 130*20 134.80 147*80 88.50 54.- 440.— 39.10 31.70 355— 3520 Schmalz hochfeines Diamantmeh! feinstes 10 Pfund 1.50 Mk. 10 Pfund 1.30 M. h.Kaiser-Aussug per Pfund 1474 Lindenplatz dotvs Der Vorstand 1410 Zur Fastnachtsbäckerei denli Originalpackung 1309 5