Miai$ $lNfriiüe 58. . . 6!U i lusfühmng - . . 5>— W. 6 unb tot, . . 3 — M. eint Clhuhe kurst, ist gut ) sput Geld. 5128 S. Zum: g-fest onntofl den 12. S®1 Grosse anzmusik Astri. [033811 eint. Keller. haltMg aus dem Festplatze, tii, «so-eri, rau- md 0100 getragen. i Festkomitee. st dasselbe zur allgemein« Der vorstaud. 141 Eine Krau empst^ i8laozbügelumu.ack >ause. Manlageöb^ L am S-nKL sMvM . KeBtlE i *»5855*1 ,»--««''»-in 01 Nr. 135 154. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gietzen. 5ie Heutige Wummer umfaßt 16 Seiten. 5 & ro na A LV 2.'S* » eo Gl 5 3 s B iS-S« 5 % S -K o c «© o 4- o's e:3 3® 69 S S 3 O ro G^ 2 2 Redaktion, Expedition u.Druckerei', Schulstr.-. Tel Nr. 5L Tetegr^Adr.; Anzeiger Gieße». 3 C cs &■ " -S 5 Erscheint fögltti) mit Ausnahme des Sonntags. Die „Stehener Samtllenblätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Samstag 11. JunilS04 Rotationsdruck und Verlag der Brühl "scheu Universuätsdruckerei. R. Lange, Gießen. - LV >«« 2. QD 5" 3 CD o ClÄ 522,- ~si§ Zsf s Z3 3 G 5. 3 «y 3. o — CD &' y S^^ LV s cs 2. Or £ s.2.5. 69 2 'S o ö 3 S' § - O 3 3 <3 r®S< S Es 2. ='- g L 3. 2 3 ra "3a 3 " a c er & Ö 2 CO «-3 <■0 »S 3 'o ST n — r» «1 C* rs „2.2 " äOrS öö 2^,2. 3 ö £>'« co a 2 « • a. £8 5" 5 a ss^3 8 2. a* *»• Äs** -s SSÄäf 5 5 2 5- 3 ° W -- ro 3 CS O 3 5 2. S-" 2. 3 CD " 5 . 3* ** 2> o’g'S daß die Verhältnisse im Krankenversicherungswesen allerdings schlimm, recht schlimm liegen. Die offenen Konflikte zwischen Kassenvorständen und Aerzten in zahlreichen großen städtischen Gemeinwesen enthüllen Zustände, die unbedingt beseitigt werden müßen. Nur das wie ist die Frage. Es läßt sich nicht bestreiten, daß wir in Deutschland nahezu chaotische Kranfenversicherungseinrichtungen besitzen. Was soll der praktische Amerikaner denken, wenn ihm unsere amtliche, im Auftrag des Reichsversicherungsamtes für die Weltausstellung in St. Louis verfaßte Darstellung der deutschen Arbeiterversicherung als soziale Einrichtung meldet, daß wir im Jayre 1901 genau 22 770 Krankenkassen besaßen, eine Zahl, die in der Zwischenzeit sicher noch gewachsen ist. Nicht minder befremdlich wird dem Ausländer die folgende amtliche Mitteilung erscheinen: Auf dem Gebiet der Kvcmkenversicherung besteht eine reiche Gliederung der Organisation, welche der Vielgestaltigkeit des modernen Erwerbslebens gerecht wird. Die Kassen sind im allgemeinen klein, ihre Zahl ist groß. Sie sind derartig eingerichtet, daß sie im Bedarfsfall von dem Versicherten leicht erreicht werden können. In Deutschland kennt man, der historischen Entwickelung entsprechend, sieben Arten von Krankenkassen: die Orts-, Betriebs- (Fabrik-), Bau-,, Jnnungskrankenkassen, die Knappschaftskassen, die freien Hilfskassen und die subsidiär eintretende Gemeindekrankenversicherung. — Es muß dem Amerikaner etwas schwer fallen, sich in dieses verwickelte System, wenn wir es so nennen dürfen, hineinzudenken. Geht er aber der Sache aus den Grund, so wird seine Verwunderung gewiß nicht zur Bewunderung werden, denn er wird, was er freilich nicht aus den amtlichen Darstellungen ersehen kann, wahrnehmen, daß unser Krankenkassenwesen krank ist an Grund- Übeln, die seiner gedeihlichen Entwickelung in bedauerlicher Weise hinderlich sind. Zum Beweis dafür möchten wir nur auf die betrübende Tatsache Hinweisen, daß nur verhältnismäßig wenige Krankenkassen ihre Wirksamkeit auf die Familie des Versicherten erstrecken. Das Krankenkassen Versicherungsgesetz steht bald 20 Jahre in Kraft und wie unendlich groß ist die Zahl der Kassen, die nur die Mindestleistungen gewähren! Und doch ist es oder sollte es etwas für eine „soziale Einrichtung" von der Wichtigkeit der Krankenversicherung ganz selbstverständliches sein, daß die Krankenversicherung (fl ' a. ° cr u < sä' er re £ Ä s s 3 s ~'S, O 2 -- s- S p " H" O o 5. C- % 3 3 5" «- " er 3 2. £ —,3 _ ei —- -<■/ er 3 ZA §-2.'^ 3?» 2 ;f Sg. > % Ö2 3 C 3 o "G 3 § f 3 68 G p 3 q ? 5 0 = S00 CS 5 3 CD «> 6=) 3 3 OF O 5 rr- - w cr-c^ — cs nicht bloß dem Mann, sondern auch der Frau und den Kindern zugute kommt. Aber Dank der enormen Zersplitterung und der Systemlosigkeit des deutschen Kranken - Versicherungswesens können die wenigsten Kassen die HLy:zu erforderlichen Aufwendungen machen. Alles dies, was hier leider konstatiert werden mutz, scheint Wasser auf die Mühle des Herrn Dr. Freund zu treiben. Allerdings, der gegenwärtige Zustand ist unhaltbar, darüber ist man ja so ziemlich einig. Aber darum zerstört man doch noch nicht ohne weiteres die ganze gerühmte „reiche Gliederung der Organisation, welche oer Vielgestaltigkeit des modernen Gewerbslebens gerecht wird." Uno was bietet uns das Freundsche Projekt dagegen? Eine Alles, vor allem Stadt und Land, Ost und West nivellierende Schablone! Wir erblicken in diesem Heilmittel ä la Doktor Eisenbart eine sehr ernste Gefahr, um so ernster, als Herr Dr. Freund in einer seiner zahlreichen Veröffentlichungen letzthin (Deutsche Medizinische Wochenschrift 1904 Nr. 7, S. 245 ff.) mit Befriedigung konstatieren durfte, wie sein Plan, für den er ja seit Jahren rastlos wirkt, immer mehr Beachtung in den in Betracht kommenden Kreisen finde. Der Grund, warum wir uns gegen diesen Plan trotz mancherlei unleugbarer Vorteile wenden müssen, liegt aber bauptjachlich darin, daß er eine sofortige Radikaloperation oa vorschlägt, wo unter Schonung des Bestehenden sehr wohl einfachere Heilmittel eine Gesundung anbahnen könnten. Um uns ohne Bild deutlicher auszudrücken, müssen wir darauf Hinweisen, daß es fast ausschließlich die Zustände in den Stadien sind, die im Lauf der letzten Jahre iu wahren Krankenkassenskandalen geführt haben. Auf dem Lande, wo die Zahl der Aerzte keine so große ist, wird die „freie Aerztewahl" eine viel geringere Rolle spielen. Man wird dort die bescheidenen Leistungen ländlicher Ge- meindekrankenversich^rungen oder freier Hilfskassen, mögen sie nun unter schwarzer oder roter Flagge segeln, gern hinnehmen, wenn nur die Beiträge niedere bleiben und nicht außer Verhältnis &u den gering bemessenen Barlöhnen stehen. Gantz anders in den Städten, zumal in den Großstädten. Hier allerdings, aber auch nur hier allein, ist eine baldige Reform dringend nötig. Man sollte indessen auch hier die bestehenden Krankenkassen keineswegs ohne weiteres aufheben, sondern nur durch eine Abänderung des Krankenversicherungsgesetzes die Möglichkeit bieten, daß da, wo die städtischen Vertretungen • sti« SO Sb g s ~ «* 2 ss G, c» W 3 00 dies — fei es aus eigener Initiative ober auf Einwirkung der Aufsichtsbehörde ufto. — beschließen, daß die Verwaltung der Krankenversicherung von der Stadt oder dem weiteren Kvnrmuualverband übernommen wird, der Vertreter der Arbeiter und Arbeitgeber in der Kassenverwaltung bliebe bann doch noch vor Einfluß gewahrt, den bei Betriebs krau kenkassen die Generalversammlung aus die Geschäftsführung der Kasse ausZuüben in der Lage ist. Eine solche Uebernahme der Kassenverwaltung seitens her Stadt mußte zur Voraussetzung haben, daß die Stadt, bezw. der Kommunalverband die Verwaltungskosten auf ihr Budget übernimmt, namentlich also die Beamten der Kasseneinrichtung zu Kommunalbeamten macht, daß dagegen die Leistungen der Kasse ben erweiterten Leistungen einer Ortsknuikenkasse ober Betriebs irankenkas,e entsprechen müssen. Was hier nur kurz angedeutet fein kann, ist folgendes: Nicht Gleichmacherei zwischen Stadt und Land, sondern Differenzierung entsprechend der Verschiedenheit der Lebensverhältnisse und -Bedürfnisse muß bei der Weiterentwickelung des deutschen Krankenverfichernngs- wesens, das Ziel sein. In der Stadt brauchen wir eine hochentwickelte, von der machtvollen Kommune geförderte Krankenkasse mit hohen, den Klassen- oder Jndividuallöhnen angepaßten Leistungen unter grundsätzlicher Ausdehnung derselben auf Frau und Kinder des Versicherten. Auf dem Lande können und dürfen wir nicht so weit gehen. Aber führt nicht auch dieser Vorschlag zu einem allmählichen Eingehen zahlreicher Krankenkassen? Ohne Zweifel! Aber die Entwickelung wird eine langsamere sein und sich mehr den örtlichen Bedürfnissen anpassen. Dabei müßte grundsätzlich bestehenden Krankenkassen die Weiterexistenz dann gestattet werden, wenn sie in ihren Leistungen der städtischen Ortskrankenkasse, wie wir sie Vorschlägen, bei gleichen Beiträgen nicht nachständen. Auf diese Weise wird namentlich einzelnen großen Betriebs- krankenkassen die Möglichkeit eines Weiterbestehens dann gesichert, wo sie im Interesse bedeutender gewerblicher oder staatlicher Betriebe einem wirklichen Bedürfnis entsprechen. Zum Schluß sei noch auf folgendes hingewiesen: Ter Wunsch, die Verhältnisse in den Krankenkosten zu bessern, hat auch zu dem gleichfalls in dem Programm des Herrn Dr. Freuick) enthaltenen Vorschlag geführt, die Beiträge der Arbeiter und Arbeitgeber auch für die Krankenversicherung gleich hoch zu bemessen. Gerade bann, wenn man die Familienkrankenversicherung als Zic . an strebt, wird man diesem auch politisch nicht unbedenklichen Vorschlag, der dem deutschen Arbeitgeber eine jährliche Mehrbelastung von ca. 40 Millionen auferlegt, nicht beistimmen können, denn das Ziel der Familienversicherung wird offenbar bann in weite Ferne gerückt, wenn von dem Arbeitgeber verlangt wird, nicht bloß zur Krankenversicherung des Arbeiters, sondern auch seiner Familie die Hälfte, statt eines Drittels beizufteuern. Der Arbeitgeber wird dann wohl sein, der erhöhten Beitragsquote entsprechend vermehrtes Stimmrecht benutzen, um diese vom sozialen Standpunkt aus dringend zu wünschende Reform zu verhindern, und von seinem Standpunkt aus wäre ihm das auch kaum zu verargen. So können wir uns zu den Freundschen Reformvorschlägen im Wesentlichen nur ablehnend verhalten. Dagegen würde allerdings die Herstellung einer enaeren Beziehung zwischen-Landesversicherungsanstalten uno Krankenkassen durch Einr iumung eines ÄUifsichtsrechts der ersteren über die Krankenkassen, wofür sich ja in der bestehenden Gesetzgebung bereits Ansätze finden, gewiß sachdienlich sein; nur die Existenz der Krankenkassen stelle man nicht in Frage. Menn in weiteren Kreisen, auch in der bekannten Resolution des Reichstages, die Verschmelzung der Ber- sicherungseinrichtungen für Kranken-, Unfall- und Invaliditätsversicherung gefordert wird, so mache man sich einmal klar, daß es nicht so sehr die rechtliche Selbständigkeit der einzelnen Versicherungsträger ist, die unangenehm empfunden wird, als vielmehr der Mangel einheitlicher, lokaler Dienststellen für alle diese Versicherungszweige im Verkehr mit dem Publikum. Können wir hier zunächst einmal in den Städten Abhilfe schaffen, so werden sehr zahlreiche und berechtigte Magen über die Unvollkommenheit unseres deutschen Versicherungswesens verstummen. Gerade in den Städten ist auch diese Aufgabe, wenn erst die städtischen Verwaltungen die enorme Bedeutung einer vollkommen ausgebauten einheitlichen Krankenversicherung für die Kommunen richtig erkannt haben, weder für den Organisator noch für den Architekten eine besonders schwierige. Mit wieviel einfacheren gesetzgeberischen Mitteln ist dieses wichtige Ziel zu erreichen, als das Freund- sche Projekt, das für seinen Neubau die vorgängige Zerstörung von 22 770 Krankenkassen fordert! UarLamentarisches. — Von ben Adgg. Haas, Reinhart, Schönberger und Stöpler geht uns, datiert Darmstadt den 7. Juni, erst heute durch die Post nachstehende „Erklärung" zu: Die Mmeilung in Nr. 257 und 258 der „Wormser Zig." vom 6. Juni dss. Js. über die den Wahlrechtsgesetzentwurf betressenden Verhandlungen des Landesausschusses der national- liberalen Partei in Hessen veranlaßt die unterzeichneten Mitglieder des zur Berichterstattung über den Entwurf eingesetzten Ausschusses Zweiter Kammer zu der Erklärung, daß der Inhalt der erwähnten Mitteilung der Wahrheit nicht entspricht. Nachdem in dieser Versammlung jedoch auf Anregung des Vorsitzenden Herrn Grafen von Oriola widerspruchslos beschloßen wurde, daß die Verhandlungen des Landesausschusses zu dem Punkte der Tagesordnung: die Wahlrechtsvorlage, streng vertraulich zu behandeln seien und über den Gang der Verhandlungen nur auf Beschluß der Versammlung oder des geschäftssührenden Ausschusses in der Presse etwas veröffentlicht werden dürfe, und nachdem der Herr Vorsitzende den anwesenden Journalisten ain Schlüsse der Sitzung die beschlossene Resolution unter dem ausdrücklichen Hinweis auf obigen Beschluß übergeben hatte, halten wir uns zu unserem Bedauern mcht für berechtigt, in eine Berichtigung der Darlegung der „Wormser Zeitung" in der Presse einzutreten. Was die „Wormser Zeitung" über die Verhandlungen der Landesversammlung der nationalliberalen Partei mit- teilte, schien uns so belanglos, daß wir davon Abstand nahmen, es unseren Lesern mitzuteilen. Heute behauptet die „Worms. Ztg.", sie hätte nichts weiter als die Rednerliste mitgeteilt und erwähnt, daß Frhr. v. Heyl der Vorlage in ihrer jetzigen Form widersprochen, nachdem Herr Reinhart einen objektiven Bericht über die Verhandlungen des Wahl- rechtsausschuffes abgegeben habe. Uns geht die ganze Sache nichts an. Da aber die vier genannten Herren Wert auf die Veröffentlichung ihrer Erklärung im „Gieß. Anz." zu legen scheinen, haben wir sie hier zum Abdruck gebracht. Der vierte Ausschuß der II. hessischen Kammer hat zu der Vorstellung der ehemaligen hessischen Unteroffiziere, die Unteroffizier-Sterbe- undWitwen- faffe, und zu dem Antrag der Abg. Dr. Frenay und Genossen, betreffend: Aufhebung der Beiträge zur Großh. Offizier-W>i twen- und Waisenkasse, sowie zur Unterossizierkaffe Stellung genommen. Der Ausschuß beantragt, I. Großh. Regierung zu ersuchen, 1. den Erlaß der Beiträge zur Unterofsizier-Sterbe- und Witwenkasse, sowie zur Offizier- Witwen- und Waisenkasse eintreten zu lassen; 2. dagegen der Erhöhung der Witwenpensionen nicht stattzugeben; 3. vielmehr Erhebungen anzustellen, ob und welche berechtigte Beschwerden im Kreise der Petenten vorliegen, und diesen Beschwerden in gegebenen Füllen durch ausreichende, aus der Staatskasse zu entnehmende Unterstützungen abzuhelsen; II. die Vorstellung der ehemaligen hessischen Unteroffiziere und den Antrag der Abg. Dr. Frenay und Genossen hiermit für erledigt zu erklären. Berlin, 10. Juni. Die Kanalkommission des Abgeordnetenhauses beriet den Gesetzentwurf betr. Maßnahmen zur Regelung der Hochwasser-, Deich- und Vorflut- verhältniffe an der mittleren Oder und nahm die §§ 1—15 ein; § 7 wurde vorläufig zurückgestellt, weil ^bänderungs- anträge in Aussicht stehen. In § 9 wurde der Zusatz beschlossen: Für Neubauten, Anpflanzungen und sonstige Neuanlangen und Ausbesserungen wird eine Vergütung nicht gewährt, wenn aus der Art der Anlage, dem Zeitpunkt ihrer Errichtung und sonstigen Umständen erhellt, daß sie nur oorgenommen wurden, um eine höhere Entschädigung zu erzielen. — Die Budgetkommission des Reichstages beriet den Antrag Groeber, demzufolge der Reichstag in einer Resolution beschließen möge, die Regierungen zu ersuchen, im Interesse der Landwirtschaft zu bewirken, daß den in außergewöhnlicher Weise von Einquartierungslasten betroffenen Gemeinden Zuschläge zu den Entschädigungssätzen seitens des Reiches gezahlt werden. Erzberger begründete den Antrag. Der Vertreter der Militärverwaltung erklärt, 1901 machte der Bundesrat von der Berechtigung der Ueberschreitung der Verpflegungssätze Gebrauch. Die Regelung der Sache sei nicht so einfach, wie der Vorredner glaube. Graf Oriola stimmt der Resolution zu. Auch Prinz Arenberg meint, das Gesetz von 1875 N c? a o c C 05 o 05 cu- r-> 'N» X. Q Q o . VO c O cS 05 - _ 3 -O * s «2 c vO -J|' - o- e «2. _ 01 p o E >S' S o .2 •-> o !S.°>2 -t! K3 5 e 55 e ab . 05 - 2 o N £ 2 ; ffl — E ■/D ->OX) -J-. £ c o a g o «s V? ESS Ito «r * 2 •o 2 O C? © | -2 5 C iS- v- o ZT - OJ N» er? n CJ t-f-S r <= o E Tr O «R — 03—- o _ — o i~J E~ C > 2 e E o e C2 s C5 C S K — C D y X» CD £ K 2 *2 «R 5 E w< c 6^ 'S £ £ CJ E OR — c CD E LS <2 VD E "E -S O .E £ 05 o E y «R «R tu O •• 45 jo g: KLL c o 2 o s « - s - 3 a c '-2 = ? 3 » z • = o s «E ♦ £ £ g e •** .5 » o « .*Q £ CD E S o jQ Oft o Oft VD jO 'S 2 'P a >s öS' £ CD £ E CD • - CJ II , . !-> E SJ Oft -O CJ -a E £2.2 »5? ET ,E 10 ö* VD J-» >o «X C1 müsse abgeandert werden. Als Vertreter eines Eifelkreises müsse er bestätigen, waS über die Einquartierung in der Eifel heute und früher gesagt wurde. Dr. Bachem legt dar, der ganze Eifelfonds wurde durch die Einquartierungsjahre absorbiert. Schließlich wurde der Antrag miA Abänderungen, deren wesentlichste darin besteht, daß die besondere Hervorhebung der Landwirtschaft wegfällt, angenommen. Damit sind die Sitzungen der Budgetkommisiion vorläusig beendet. — Der Nachtragsetat für Deutsch-Südwest- afrika gelangt anfangs nächster Woche an den Reichstag. — Die Wahlprüfungskommission des Abgeordnetenhauses erklärte die Wahlen der Abgeordneten Wolff-Gorki und Peltasohn-Wahlkreis 5 Bromberg für ungültig. Politische Tagesschau. Aus dem Reichstage. Unser Berliner pari. Mitarbeiter schreibt unterm 10. Juni: Die zum Frauenkongr eß anwesenden Damen, soweit sie heute den Reichstag besuchten ,haben einen Schmerz und eine Freude erfahren. Einen Schmerz dadurch, daß die Reichstagsmehrheit auf die unbeugsame Forderung der Regierung hin das passive Wahlrecht für die Kaufmannsgerichte den Frauen verweigerte. Genugtuung aber konnte gewähren die schneidige An, wie der greife und doch unverändert jugendfrische Albert Träger (Frs. Vp.) für das Recht der Frauen eintrat und von einem „Faustschlag in das Gesicht des Frauenkongresses" sprach, falls der Reichstag bei der Ablehnung verharre. Auch die Abgg. Dr. Müller-Meiningen und L i p i n s k y (Soz.) nahmen sich, wennschon minder temperamentvoll und wirksam, des Rechts der Frauen an. Der Zentrumsredner Abg. Trimborn machte dazu die sarkastische Bemerkung, nun würden ja wohl diese „Hellen Köpfe" auf dem Frauenkongreß recht gefeiert werden. .Aber die spätere Zeit möchte denen um Trimborn Recht geben, die den Sperling nahmen, statt der Taube auf dem Dache nachzujagen. Nach dieser praktischen Weisheit handelte der Reichstag: Tas Gesetz über die Kaufmannsgerichte wurde in zweiter Lesung genehmigt. Sein Zustandekommen ist also gesichert. Und das wird doch viele mit Befriedigung erfüllen. Spanien und der Dreibund. Spanien ist nicht nur das Land der Weine und Gesänge, sondern auch der politischen Renommisterei. Das zeigt sich jetzt wieder in der soeben im spanischen Parlament erwähnten, „ungeheures Aufsehen" erregenden „Enthüllung" eines Granden Itolzen Namens, des Grafen Romanones, Spa nie n habe insgeheim fünf Jahre hindurch dem Dreibund angehört. Man stellt sich entrüstet darüber, daß eine so bedeutungsvolle Tatsache dem Volke verborgen gehalten wurde, freut sich aber gewaltig des Ansehens, das Spanien demzufolge genießt. Die Madrider Blätter fordern Beweise für biefe sensationelle Behauptung. Nun, der bewußte Grande wird sie wohl schuldig bleiben, und die Antwort der Regierung, die der Ministerpräsident Maura bereits erteilt hat, mußte verneinend lauten. Graf Romanones erklärte darauf, er habe die Nachricht von dem siüheren Minister Groisard erhalten. Der letztere wies diese Behauptung sofort zurück. Trotzdem dürsten die Illusionen in Spanien vorhalten. Es ist selbstverständlich, daß Großmächte nicht einen Staat zweiten Ranges, der überdies militärisch zurückgeblieben ist, in ihren Bund aufnehmen. Schon wenn man die Zeitfrage stellt, ergibt sich das Unhaltbare der Behauptung. Vor dem Kriege mit Amerika kann Spanien nicht dem Dreibund angehört haben, sonst wäre während des Krieges ober nach dem- selben eine Einwirkung des Dreibundes oder einer der in ihm vereinigten Mächte im Interesse Spaniens zu spüren gewesen. Das war aber nicht der Fall, nur die Zweibundmacht Frankreich nahm sich des unterlegenen Spanien an, wie denn auch die Friedensverhandlungen in Paris geführt wurden. Doch auch nach dem Kriege mit Amerika kann von einer Zugehörigkeit Spaniens zum Dreibund nicht die Rede sein, denn sie soll ja fünf Jahre gewährt haben. Immerhin sei daran erinnert, daß der frühere Ministerpräsident Silvela gelegentlich, allerdings nach Rücktritt vom Amt, von Verhandlungen der spanischen Regierung mit den Treibundrnächten, besonders auch mit Deutschland, sprach. Er ließ indessen durchblicken, daß es sich um Marokko gehandelt habe, und es erscheint bei den bedeutenden handelspolitisck)en Interessen Deutschlands in jenem Sultanat wohl glaubhaft, daß Spanien versuchte, an Deutschland einen Rückhalt zu gewinnen und dadurch ein Gegengewicht zu schaffen gegen die Koalition England-Frankreich, die sich beflissen zeigte, Spanien über's Ohr zu hauen, was mittlerweile durch Abschluß des englisch-sianzösi- fdjen Marokkovertrags prompt geschehen ist. Nun i|t ja richtig, daß neuerdings König Alfons durch Kaiser Wilhelm wiederholt ausgezeichnet wurde. Da ist die Begegnung in den Gewässern von Vigo, die Ernennung zum Admttal der deutschen Flotte und die Einladung zu den Kaisermanövem. Doch das sind lediglich Beweise persönlicher Sympathie Kaiser Wilhelms für den jungen König der Spanier. Ortskrankenkasse Kießen. Gießen, 10. Sunt Nach dem Geschäftsbericht für das ■ abgelaufene Geschäftsjahr sind die Erwartungen, welche man in finanzieller Bezieh u n g hegte, nicht ganz erfüllt worden, doch ist das Resultat iminerhin nicht so, daß man nach Lage der Verhältnisse damit unzufrieden sein könnte. Es ist hierbei besonders zu berücksichtigen, daß nach den 1902 erfolgten Statutenänderungen die Zahlung van Sterbegeld für Ehefrauen und Kinder von Mitgliedern der Kasse in Wirksamkeit trat, wodurch eine Mehrausgabe von 1128,15 Mark entstand. Wetter erfolgte aber nach den Satzungen als neue Erleichterung die Nichtberechnung van Beittägen, falls ein Mitglied in der ersten Halste der Wache aus der Kasse ausscheidet oder in der letzten Hälfte der Wache eintritt, wodurch eine Mindereinnahme von 1200 Mk. zu verzeichnen war. Das Geschäftsjahr 1903 hat der Kasse eine Vermehrung von Arbeit gebracht, indem die Geschäfte der Jnvalidenversicherungsanstatt solchen Personen, die keiner Krankenkasse angehören ober Mitglieder einer Hilsskasse sind, übertragen wurden, ferner fiel ihr die Konttolle der sogenannten unzuständigen Arbeiter zu. Hierzu kamen noch die Vorarbeiten für neue Verträge mit Apothekern und Aerzten und die Vorarbeiten für Aenderungen des Statuts gemäß der Novelle vom 23. Mai 1903. Der Geschäftsbericht übt Kritik an der Novelle zum Krankenkassengesetz und bemertt, daß die Aerzte durch sie fdjroer enttäuscht worden sind, weil chre stets, gehegte Hoffnung, daß ihre Honorierung bei einem neuen Gesetzentwurf gesetzlich festgelegt werden würde, sich nicht verwirklicht hat. Es wird bann darauf hiugewiesen, baß bie Aerzte, um ihr Interesse zu wahren, einen über ganz Deutschland verbreiteten Verband gründeten. Der Bericht fährt dann wörtlich fort: Es wirb ihnen (ben Aerzten) niemand abfprechen können, daß sie lein Recht dazu haben, und daß keine Veranlassung zu diesem Zusammenschluß vorgelegen hätte. Denn es gibt, zu unserer Schande gesagt, Kassen, die glauben, sie dürfen ihren Aerzten alles anbieten, ohne zu berücksichtigen, daß der Arzt doch ein sehr wichtiger Faktor bei der Ausführung der Sozialgesetze ist. Allein auf der anderen Sette wird von feitert des Aerzteverbandes mit einer solchen Rigorosität vorgegangen, die hier und da ausgebrochenen Differenzen werden mit Mitteln zu gunsten der Aerzte zu erledigen versucht, die anzuwenden ein Arbetter, trotz seines geringen Bildungsgrades, sich sckjämen würde. Auf die Berhältiiisse der Aerzte in Gießen zu unserer Ortskrankenkasse übergefjent), erfahren wir aus dem Geschäftsbericht das Folgende: „Auch in Gießen wurden zu Ende des Berichtsjahres von feiten der Kaffenärzte erhöhte Forderungen ab 1. Januar 1904 gestellt, obwohl unsere Verträge bis 31. Dezember 1904 liefen. Die Kaffe zahlte seither 3 Mark für lebige und 6 Mark für verheiratete Mitglieder pro Jahr. Die Aerzteforberung ging ab 1. Januar 1904 auf 4 bezw. 9 Mark., Eine zeitlang schien es, als ob auch in Gießen bas seither bestandene harmonische Verhältnis zwischen Kasse und Aerzten der Vergangenheit angehören füllte, denn die Verhandlungen zwischen ben Kontrahenten waren soweit gediehen, datz ein Abbruch derselben in naher Aussicht staub. Schließlich kam doch noch eine Einigung zum Satze von 3,50 bezw. 7,50 Mark auf 3 Jahre zustande." Die Kasse zählte in 1903 burchfchnittlich Mttsi^der: männliche 3856, weibliche 984, im ganzen also 4840 mehr als jm Jahr vorher). Die Erkrankungsfälle belaufen fi > auf 2276 mit Mammen 45 562 Krankheitstagen und 3U St. vocfällen; es bedeutet dies ein Mehr von 153 Krankheitsfällen mit einem Mehr von 7275 Krankhettstagen gegen 1902. Die Rechnung schließt in Einnahme mit 151192,94 Mk., in Ausgabe mit 140879,32 Mk. und mit einem Kassenbestand von 10 313,62 Mk. ab. Von den Einnahmen der Kasse interessttren: Zinsen und Erttägnisse 4862,12 Mk. (pro Kopf 1 Mk.), Beiträge der Mitglieder 109 693,23 Mk. (pro Kopf 22,66), Ersatzleistungen für gewährte Krankenunterstützung § 3a) Abff. 4 rc. d. Kr.-V.-G. 3768,66 Mk. (pro Kopf 0,78), Ersatzleistungen von Berussgenossenschnften, Unternehmern, Versicherungsanstalten für Krankenfürforge 1266,63 Mk. (pro Kopf 0,26), aufgenommene Darlehen 8000 Mk., an verkauften Wertpapieren 14 705 Mk., sonstige Einnahmen 2783,27 Mk. (pro Kopf 0,58). Ausgegeben wurden für ärztliche Behandlung 20 903,10 Mk., Arznei und Heilmittel 13 719,07 Mk., Krankengeld an Mitglieder 57 299,34 Mark, Unterstützung an Wöchnerinnen 1281,30 Mk., Sterbegeld an Mitglieder 1735,50 Mk., an Angehörige 1228,15 Mk., Kur- und Verpflegung im Krankenhause 5346,39 Mk, Ersatzleistung für gewährte Krankenunterstützung nach § 57 Alls. 2, § 57 a Abs. 1 d. Kr.-V.-G. 1380,88 Mk, Kapitalanlage 22 364 Mk, Verwaltungskosten a) persönliche 12 657 32 Mk. (pro Kopf der Mitglieder 1,67), b) sachliche 1576,77 Mk (pro Kops der Mitglieder 0,33 Mk). Tas Vermögen der Kasse beträgt 144 296,71 Mk und besteht aus einem Kassenbestand von 10 313,62 Mk, Hypotheken, Wertpapiere rc. 82 552,85 Mk, Grundftticke 52 400 Mk, Ausstände 6751,71 Mk. und Inventar 1500 Mk, dem ein aufgenommenes Tarlehen mit 8000 Mk und unbezahlte Rechnung in Höhe von 1221,47 Mk. als Passiven gegenüberfteben. Das Vermögen hat sich gegen das Vorjahr um 9244,83 Mk vermehrt. Die reinen Ausgaben der Kasse betragen in den drei Jahren 1900—1902 im Durchschnitt pro Jahr 114 019,50 Mk, bis zu welcher Höhe der gesetzlich zu bildende Reservefonds gebracht werden muß. Der Reservefonds beträgt aber nur 82 552,85 Mk, sodaß noch 31 466,65 Mark am Reservefonds fehlen. Vermischte». * Abenteuer des Prinzadmirals. Daß ein Prinz eine Grobheit honoriert, dürfte selten genug Vorkommen. Admttal Prinz Heinrich fuhr jüngst, wie uns geschrieben wird, in seinem Automobil mit einem L -gletter die Eckernföder Ehaussee entlang und näherte sich der übet den Kaiser Wilhelm-Kanal führenden Hochbrücke Levensau. Ihm vorauf bewegte sich langsamen Tempos ein Lastfuhrwerk, dessen Führer durch das Nahen eines Töss-Töffs sich nicht in seiner Ruhe stören ließ. Er wandte den Kopf nicht zurück, und das prinzliche Automobil sauste an seinem Gefährt vorüber. Bekannttich besteht unter den Fuhrleuten eine feindliche Stimmung gegen die schnellen Töff-Töffs und deren Besitzer, und manche Grobhett müssen diese von Fuhr- knechten einstecken. Unser Kutscher rief mit unwirscher Stimme dem Führer des Automobtts zu: „D u D ö s k o p p, Du horst ok woll en beten wider utbögen (weiter ausbiegen) funt!" Der Prinz und sein Begletter stutzten über diese unerhörte Grobhett und hielten ein kurzes Zwiegespräch. Das Automobll machte Halt. Der Begleiter verließ die Maschine, kehrte zu dem gleichmütig seines Weges fahrenden Kutsck)er zurück und fragte ihn, ob er mit „Döskopp" Seine Königliche Hohett gemeint habe. Dem Fuhrknecht ging der Schreck sichtlich durch die Glieder, und fassungslos stieß er hervor: „Königliche Hoheit? 23i Gott, bat Hess ick nicht wüßt!" „Nun", sagte der prinzllche Begleiter, „davon ist Seine Hohett überzeugt. Nehmen Sie dies," — damit reichte er dem Fassungslosen ein Zwanzi gmarkstück-— ,chas schenkt Ihnen der Prinz, denn Sie sind der erste Mensch, der ihn „Döskopp" tituliert hat." Bevor sich der Kutscher von seinem Srflaunen erholt hatte, war das prinzliche Automobll hinter der Hochbrücke verschwunden. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Juni 1904. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit <33 -H «• •c X) S A Windstärke 1 Wetter 10. 2,s 7434 18,5 10,9 69 SSW. 4 Sonnenschein 10. 93i 744,4 16,5 12,1 86 NW. 2 Bew. Hmunel 11. 71» । 745,7 14,4 11,2 93 N. 2 Bew. Hmunel Höch te Ten rperatu • am 9—10 . Juni = - - 19,50 C. Niedrigste er * 9.-10. „ j- 11,9° 6. Auszug sus den Stsu-rsavltsrrgjster« der Stadt Vießev. Aufgebote. Juni. 6. Justus Heinrich Günther, Schlosser dahier, mtt Anna Sophie Louise Mattern hierselbst. 6. Louis Karl Schmitt, Wirt dahier, mit Lina Valentin in Wieseck. 7. Johannes Dietrich Funk, Diusiker dahier, mit Anna Hofmann in Gleiberg. 7. Ludwig Johann Mootz, Installateur und Spenglermeister dahier, mit Anna Wilhelmine Karoline Hohage in Iserlohn. 10. Heinrich Werner Taglöhner dahier, mtt Anna Elisabeth Siebert hierselbst. Eheschließungen. Juni. 4. Emil Louis Schweitzer, Weißbinder und Lackierer dahier, mtt Katharine Schneider hierselbst. Geborene. Mai. 29. Dem Schneider Karl Hofmann eine Tochter, Anna. Juni. 1. Dem Bahnarbetter Philipp Deibel H. ein Sohn. 3. Dem Feldwebel Christoph Banse em Sohn, Paul Bernhard Georg Adolf. 4. Dem Metzger Heinrich Blum eine Tochter, Katharine Bertha. 4. Dem Taglöhner August Elm ein Sohn, Angelin. 5. Dem Schriftsetzer Paul Scheibe eine Tochter, Hedwig Linse Käthchen Karola. 6. Dem Kaufmann Otto Wagner ein Sohn. 6. Dem Heilgehilfen Ludwig Kratz ein Sohn, Wilhelm Ludwig. 8. Dem Taglöhner Philipp Appel, genannt Oest, zwei Töchter. 8. Dem Privatdozenten Dr. Walther Köhler eine Tochter, Marie Luise. 8. Dem Fabrikarbeiter Peter Kuhn ein Sohn, Friedrich. Gestorbene. Juni. 4. Elifabeche Volz, 1 Jahr alt, Tochter des TaglöhnerS Friedrich Volz dahier. 6. Emma Weyland, geb. Lang, 73 Jahre alt, Privatin dahier. 6. Minna Marie Rethwisch, 11 Monate alt, Tochter des BahnarbeilerS Heinrich Karl Rethwisch dahier. 9. Karl Lyncker, 63 Jahre alt, Domänenpächter, Schiffenberg. 9. Meta Tränkner, 64 Jahre alt, ohne Berus dahier. Auszug aus Sen Kirchenbücher« der Stadt Girßeii. Getraute. Matthaus-gemeinbe. 28. Mai: Erno Johannes Oertel, Brauer zu Gießen unb Emilie Henriette Friederike Margarete Appel, Tochter bes Feldschützen Georg Appel zu Gießen. — Markusgemeinbe. 28. Mai: Karl Daubertshäufer, Schuhmacher zu Gießen unb Katharine Haussmann, Tochter des Taglöhners Johannes Haussmann zu Gießen. 29. Mai: Wilhelm genannt Friedrich Ernst, Fuhrmann zu Gießen und Emma Kreh- bast. Tollster bes Fuhrmanns Job. Georg Krehbast zu Gießen. — Militär g emeinde. 21. Mai: Wilhelm Best, Sergeant, Zahlmeister-Aspirant unb Luise Klotz, Tochter des verstorb. Ge- müsehänblers Heinrich Klotz zu Gießen. Getaufte. Matthansgemeinbe. 30. Matt dem Glasermeister Wilhelm Schmidt ein Sohn, Ernst Willy, geb. ben 5. Mai. — Markusgemeinbe. 29. Mai: Dem Schutzmann Richard Reinhard eine Tochter, Elisabeth Katharine Toni. Dem Schuhmachermeister Subtoig Bernhardt eine Tochter, Elisabeth, geb. den 15. März. —Lukasgemeinde. 29. Mai: Dem Schreiner Heinrich Horn ein Sohn, Otto Heinrich, geb. ben 14. Mai. Ein unehelicher Sohn, Gustav August Paul, geb. ben 29. Febr. Dem Lokomotttheizer August Haas eine Tochter, Marie Luise, geb. den 8. Mai. — Johanuesgemeinde. 29. Mai: Dem Buchbinder Ludwig Schlaudrass ein Sohn, Wilhelm Heinrich, geb. den 20. April. Dem Diener bei Bezttkssparkasfe Karl Zinßer eine Tochter, Luise, geb. ben 24. April. 1. Juni: Ein unehelicher Sohn, Hermann Martin, geb. ben 11. Mai. Beerdigte. Markusgemeinbe. 1. Juni: Christian Nickel, Geschäftsführer, Sohn des Pflastemreitlers Johannes Nickel, 27 Jahre all, starb ben 30. Mai. 3. Juni: Theodor Becker, stud. phll., Sohn des Schuhmachermeisters Phllipp Becker, IS Jahre all, starb den 1. Juni. — Lukasgemeinde. 21. Mai: Karoline Ehmke, geb. Bundt, Witwe des Rittergutsbesitzers Johannes Ehmke, 79 I. alt, starb den 18. Mai. 23. Mai: Elisabethe Wcllther, geb. Petri, Witwe des Schmieds Philipp Walther, 81 Jahre all, starb den 21. Mai. — Johannesgemeinde. 31. Mai: Karoline Fischer, geb. Ramspeck, Ehefrau des Schneiders Georg Fischer, 67 Jahre all, starb den 29. Mai. 1. Juni: Johannes Schmidt, Maurer, 76 Jahre all, starb den 30. Mai. Heinrich Zinßer, Schlosser, 81 Jahre all, starb den 30. Mai. 3it verkaufen Gut erhaltener Kinderwagen mit Gummireifen zu verlausen. 93313 Landgrasenftr. 3, part. ßufgebenöc ZMMchdrik mit neuzeitl. eingerichteten großen Gebäulichleiten und Kundschaft ist Verhältnisse halber fehr preiswert zu verlaufen. Off. unter Nr. 5143 an die Exped. dieses Blattes. Zweirad zu utttanftn 03324___________Marktstr. 5. Fast ncncs Tandem bifligft zu verlaufen. 5147 Marktplatz 6 (Laden). Beabsichtige, mein in günstigster Geschäftslage d. Stadt befindliches Haus, -W roorm feit Jahren Wirtschaft betrieben wird u. welches für jedes andere Geschäft sehr geeignet ist, Familien- verhältnisse halber unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Reflektanten wollen ihre Adresse unter Nr. 5146 b. d.Exp.d.Bl. niederlegen. Kleines Haus zu verkaufe«. Näheres Neuemveg 48. 03327 1 Heckkäfig, 1 Korbwagen und Kartoffeln zu verkaufen. 03329 Bruchstraße 1011. ämwmd )illig zu verlaufen 03336 Bahnhofstraße 41. Paar prämiierte tiirt Buten ist billig zu verlaufen. 03339 Neuenbäue 5 (Kühler Grund). Ziege zu verkaufen. 03346 _________Große Mühjgaffe 23. Merte Bettstellen mit und ohne Aufsatz, Nachtschränkchen, Waschkommoden, Tische und vollständige Kücheneinrichtung billig zu verkaufen. 5072 Louis Werner, Wolkengasse 20 Möbel- und Larglager. Haus, 3stückig, gut gebaut, in günstigster Lage der Außenstadt,zu Geschäftshaus sehr geeignet, preiswert zu verkaufen. Näh. in d. Exped. 03269] Gebr. Pianiuo bitt, zu verkaufen. Slephanslr. 29, pari. Li» Zigarrengeschäft mit ausgedehnter Kundschaft und eigener Fabrikation in geeigneten Mietslokalen wegen vorgerückten Alters des derzeitigen Inhabers, samt Inventar, unter günstigen Bedingmigen zu verkaufen. Offerten unter 5050 an die Expedition ds. Blattes erbeten. Zu verkaufen: Verschiedene gebrauchte, gut erhaltene Fenster, sehr gut erhaltene Türen, verschiedene Kellerfenster, kleine Eismaschine, fast ganz neuer Windfana, 1 Sofa, verschiedene Stühle,lBalkenwagesür Spezereihändler, 1 Kummet, 2 Zugplatten, 1 Paar Zügel, 1 Chaisedeichsel (komplett für doppelspännig), zwei Peitschen, 1 Notenfchrant für Grammophon, 1 feuerfeste eiserne Kiste, 1 Herd (gut erhalten), eine schöne, große Hängelampe. [4981 Näheres Bahnhofstraße 66. Bandsäge, für Motor- und Handbetrieb, noch gut erhalten, billig zu verlaufen. 5044 Schottstratze 19. Belgische Riesenkanincheu zu verf. Schützenstraße 7, Gießen. Knnf-Gesnche M sibhc im Mittelpunkt der I iBGeÄS» Stadt, zu jedem I Geschäft geeignet, mit Hof und | Hintergebäude zu Verkäufern [50431 Näheres Eugkl-Apothkkk.! Etti 16 Monate alter Bulle, Vogelsberger Rasse, angekört, ist preiswürdig zu verkaufen bei 03239 L. E. Seuling, Alten-Buseck bei Gießen. Kartoffeln u. Gemüsepflanzen zu verl. Ederstr. 13, 1L [03311 In einem Orte in der Nähe von Gießen, aus welchem ungefähr 40 Zigarrenarbetterinnen auswärts arbeiten, sNgnnlab ist ein schön gelegener OnUplllff preiswürdig zu verkaufen. Derselbe ist 20 Minuten von einer Station der Main-Weser-Bahn gelegen. Näheres unt. Nr. 5094 an die Expedition ds. Blattes. Rosen 100 Stämme, blühend, prima, zur Ansicht und Verkauf. [5080 Carl Wenzel, Franksurterstr. 40. /Lin fdjwer Äiudersitzwageu '2' billig zu verkaufen [03291 Ludwigstraße 73. 03288] Lchlaszimiuermöbel, gut erhalten, zu kaufen gefucht. Wo? jagt die Exped. d. Bl. Haus mit Gatten zum Alleinbewohneu, Mitte der Ltadt, Löberstratze rc., zu kaufen gesucht. Offerten unt. 03300 au die Exped. d. Bl. Du vermieten I 7* Zimmer | 3427] Die von Herrn Pfarrer- Euler bewohnte Bel-Etage Alice- straße 13, 7 Zimmer mit Zubehör, ist neu hergerichtct per 1. Oktober anderweit zu verm. Näb. Alieestraße 13, park. Der von Herrn Pros. Dr. Pfeiffer bewohnte 2. Stock unseres Hauses ist per 1. Juli l. Js. anderweitig zu verm. 4154] Gebrüder Schwan. 6 Zimmer 4352] 6-Zirnrnerw., d.Neuz. entspr., 2 Ballons, Bad, Gas, Bleichpl. u. Trockenb. p.l.Okt.z.o. Grünb.Str.7. Infolge Wegzuges der Frau Amtsgerichtsrat Zimmermann ist die mit allem Komfort ausge- stattele mittlere Etage meines Hauses, bestehend aus 6 Zimmern, Badezimmer und allem Zubehör nebst großem Bleichplatz per 1. Juli oder später anderweit zu vermieten. I. Rothschild, 3955]Nordanlage 21, pari. Stephanstrasse 42 Ecke Bleichstraße große 6--Zim.° Wohnung mit allem Zubehör u. Garten zu vermieten. 3249 _________Christoph Arnold. Bleichstrasse 32. Schöne 6--Zimmer-Wohnung, 1. Etage, neu hergerichtet, reicht. Zubehör, Gartenanteil rc. sofort zu vermieten._______ 4777 FraiOrichlrÄ 27 | ist der 4. Stock, eine freundliche 6°Zimmerwohnung, anderweit zu verm. Näh. Frankfurterstr. 29. 4201] Eine sch. Wohnung im il, Stock, 6 Zimmer m. Zubehör u. Gartenant. per sofort ev. später zu vermieten Bahnhofftraße 60. 6033] Ecke Alice- u. Ludwig- straße 56 Wohnung, 6 Zimmer nebst Zubehör, großem Garten- anteil mit Obstbäumen von Ok° tober zu verm. Näh, parterre. | 5 Zimmer | 5149] SchöneMansardenw.,3.St., 5 Räume nebst Küche, Bleichpl. u. Gartenant., per {of. ob. fp. zu v. Eberstraße 2, Ecke Nordanlage. 1. Juli ü-Zimmerrvohuungen m.Veranba Nlädchenkammer, Bleichplatz,Gar> ten-Anteil in meinem Neubau Schiffenberger Weg 12 zu verm. Besondere Wünsche könnten noch berücksichtigt werben. 1805 Louis Beil, Schreinermeister, _____Grünbergerstraße 14a. 030611 5 Zimmer, Küche mit Gas, Madchz., Bodenk. u. Bleichpl. »an ruhige, reinliche Familie zu vermielen Bleichstraße 13, III. Licbigstratze 57 schöne 5-Zimmer-Wohnung mit Badezimmer unb Zubchör per 1. Juli zu vermieten. 4979 Näheres Liebigstraße 61. 2811] Schöne o-Zimmerwoh- nung, 450 Alt., sos. zu vermieten. C. Petri, Marktplatz 18. 3077] Die 2. Etage in meinem Hause Bahnhofstr. 48, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, Gartenanteil mit großem Bleich- ^platz, ist per 1. Juli zu ver- mieten. Jacob Grünewald. 3142] Bahnhofstraße 39 ist ber mittlere Stock ö Zunmer mit allem Zubehör zu Vermietern Näheres parterre.____________ 3222] Schöne 5-Zimmer-Man- sarbe Ecke Landgrafenftraße— Ostanlage per sofort ober jpätev zu verm. Näheres Löberstraße 8. Bahnhofstrasse 62 schöne 5-Zunmer°-Wohnung per sofort zu verm. G. Paul. [4274 4465] Mollkestr. 28, 3. Stock, schöne 6-Zlmmerwohng. zu verm. Näh. Ntolckestraße 26, II. 4567] Der Mansarben-Stock meines Hauses, fünf Zimmer mit Zubehör, ftod)ga§; ist per 1. Sept, ev. früher zu verm. Chr. Zimmer Wwe., Bahnhofstraße 12.______ West-Anlage 42 2. Stock-Wohnung, bestehenb aus 5 Zimmern, Badezimmer, 2 Man- sarben u. Gartenanteil p. 1. Okt. ' an ruhige Familie zu verm. [4698 Per 1. Oktober. In bester Lage ist eine elegante Wohnung von 5 Zünmern mit allem Zubehör, elektr. Licht, Gas in allen Räumen, zu vermieten. 4905] Näheres Plockstraße 8. 3155] Ostaulage 20 — dein Gerichtsgeb. gegenüber — ist ber mittL Stock, 5 Z., Badez. u. allem 'Zubeh., pr. l.Juli zu vermieten. Besichtigung norm. 9—12 Uhr. Näheres im Hause -pari.______ Stephanstrasse 29, parterre unb Beletage, schöne ö-Zimmerrvohnung mit Beranba ^per 1. Juli zu verm. K. Roth. 3619] Neubau Gr. Steinweg per 1. Juli 2 eleg. 5-Zimmer- Wohnungen zu verm. Näh. bei Jul. Ruckstuhl, Steinstr. 75 ober Aloltkestr. 26, II. Schöne 5»Zimmerwohn«ng zu vermieten. 4788 Lubwigsplatz 15. I. Brunner. 5093] 5-Znnmerwohnung zu öer- mieten. I. We inert, Neu en weg 9. 2342] Künfzimm.-Wohnung zu vermieten. Gebr. Zutt, Steinstr. 84/86 j 4 Zimmer | 03332] 4-Zimmerw., vollst, neu Hergericht., zu Perm. Steinstr. 66. Ebelstrasse 37 fchone 4-Zlmmerwohnung zu vermieten. Näheres I. Atzbach, Grünbergerstraße 10a. [5155 03344] Schöne 4-Zimmerwoh- tutng mit Zubchör per 1. Juli zu verm. Grünbergerstraße 33. 03119] Schöne 4-Zimmerw. p. 1. Juli z. v. Grabenstr. 11, pt. Steinstr. 59 4-Zimner- Wohnung zu vermieten. [347 4'Zimmer-Wohnuug per 1. Juli zu vermieten [3308 Hinter ber West-Anlage 5. 8662] Freunbl. 4-Zimmerwohn. zil vermieten Steinstraße 67. 4470] Zwei 4-Zlmmer-Woh- nungen zu verm. Ebelstraße 34. 4556] Mansarben • Wohnmig, 4 Zimmer, mit Gas- u. Wasserleitung, abgeschloss. Korridor zu vermieten Marburgerstratze 36. 4767] Eine kleinere 4-Zimmer- wohnmig nebft Mansardenzlin., neu Hergericht., in schöner Lage, p. 1. Juli zu verm. Schottslr. 19. 5054] Schöne 4-Zimmerw. im 2. Stock au verm. Stemstraße 35. 3143] DerrnkttlereStock, 4Zinimer mit allem Zubehör, neu herge- richtet, per sofort ober später zu vermieten. Grabenstraße 9. 4240] Braudplatz 14 ist eme geräumige 4-Zimmer-Wobnung mit Bab, Erker, Loggia, Bleichplatz unb Trockenboden per sofort zu verm. Näh. Frankfurterstr. 29. 4430] Frankfurtcrstratze 29, Seitenbau, ist eine geräumige, schöne 4 ° Zimmerwohnung im obersten Geschosse zu vermieten. Näheres daselbst.______________ 4832] Bahnhofstr. 27 3. Stack, 4 Zimmer und Zubehör per Anfang Juli zu vermieten. _____________Louis Lony. LchottftlÄ 7 | Dreizimmerwohnung per 1. Juli zu vermieten, ötäh. bei Bäcker- meister Schomber, Walltorstr. , 3 Zimmer | 03316] Dreizimmer-Wohnung zu vermieten Bruchstraße 17. 3302] 3°Zimmer-Wohnung zu vermieten Wolkengasse 24. 5148] Geräumige 3-Zimmer- wohnung im Hinterhause zu ver- mteten Grünberger Straße 36. 880] 3-Zimmerwohnung tm 2. Stock per sofort zu vermieten. Rodheimerstr. 50. Fr. Cost. 5015] 3-Zimmerwohnung zu vermieten. Grünbergerstr. 48. 4791s Schöne 3-Zimmerwoh- mutg im Neubau »Ebelstraße 30 zu verm. Ludw. Cinhäuser. 4254] Zwei 3-Zlmmerwoh° nungen per 1. August zu vernr. Zu erfragen Bahnhofstr. 68, II. 4836] 3-Zimmerwohnung zum l.Sept. z. v. Asterweg 19,Neubau. 4837] Eine Acanjardenwohng., 3 Zimmer u. a. Zubehör p. 1. Juli zu vermieten Lteinslraße 49. 4894] Schöne 3-Znnmerwohn., rn. all. Komfort, Garten u. Bleichpl. z. 1. Juli z. v. Gr. Steinweg 15. Liebigstrasse 69 3-Zinrmerivohnung im 2. Stock mit Gartenanteil per 1. Juli ober später zu vermieten. 4928 Näh. Krüger, Klein-Linden. I 2 Zimmer | 03318] 2--Zimmerw. an ruh. Leute zu verm. Südanlage 7. 5137] Eine 2-Zunmerwohnung mit Küche, Bleichpl., zu verm. an ruhige Leute. Stemstr. 27, u. St. 03330] Eme 2-Zimmerivohng. sofort zu verm. Krofdorferstr. 13. 03347] Schöne 2-Zirnmerw. p. 1. Juli zu verm. Krofborferstr. 5. 5039] 2 Zimmer mit Küche an kinberl. Leute zu vermieten. ____________Erebnerstraße 10. Qnrtifi zwei Zimmer, Kabinett -vVgly/ unb Zubehör an ruhige Leute zu vermieten. 4823 Georg Möhl, Bahnhofstr. 26. 03282] 2 Zimmer unb Küche zu vermieten. Näh. Bleichstr. 11, I. 4902] Zwei Zimmer an eine Frau ob. ruh., kmberlos. Ehepaar zu verm. Grünbergerstraße 13. 4241] Eine 2-Zlmmerwohnung mit Kammer ist per 1. Juni zu vermieten Brandplatz 15. Näheres Frantjurterstraße 29. Verschiedene | Wegen Berfetzung des Herrn Leutnant Schwenby wird der 3. Stock meines Hauses 2572 Süd-Anlage 15 am L Juli frei; kann eventuell früher bezogen werden. A. Katz. Zwei eleg.5—7-Zimmerwohn. m. Zub. und Veranda, Loggia, Erker, Bleichplatz, gr. Trockenboden evtl, auch Gartenanteil per 1. Oktober er. ob. früher zu verm. 4569] Brandplatz 11, Neubau. 879] In. _ meinem Neubau Marburgcrstraße ist ber 2. u. 3. Stock, bestehenb aus 5 Zimmern, Babezimmer, Küche etc. in. Allem ber Neuzeit entsprechenb eingerichtet, per 1. Juli zu vermieten. Desgleichen ist ber untere Stock in meinem Hause Grüubcrger» stratze 10 a, bestehenb aus einem Laden, 4 Zimmern, Küche re. ebenfalls per 1 Juli d. I. z. verm. I. Atzbach, Grünbergerstr. 10a 5122] Schöne, bill. Wohnungen von 2—7 Zimmern in meinen Neubauten, die in den besten und gesündesten Lagen Gießens stehen, rote Schiffenbergerroeg, Riegel- pfab, Stephanstr.,Liebigstr.,Bleich- straße, Frankfurter-, Hillebrand- straße luErednerstr., d.dieuz. entfpr. cinger., m. Gardenant., sind stets z. hab. Näh. Frankfurterstr. 62, II. Nordanlage 29 1. Stock u. 2. Stock, bestehend aus je 5 Zimmern und allem Zubeh., per 1. Juli zu vermieten. Auf Wunsch kann Burschenzimmer, Pferdestall, Heuboden u. schöner Garten beigegeben werden. Daselbst schöne Werkstätte zu vermieten. 3127 Zu erfragen Bleichstraße 16,1. oder Löberstraße 10. I. Nordanlage 18 ist ber 1. Stock per L Juli, evtl, auch früher zu vermieten. 2358]_________Martin Dörr. 4555 ] 4—5-Zimmerwohnung zu vermieten Steinstraße 46. Ostanlage 40 Parterrewohnung zu vermieten. 3256] A. Keller, Ostanlage 39. Moltkestratze 20 HL Etage, 4 ev. 5 Zimm., Babe- zim., Küche, Mäbcheickammer, Gas u. sonstig. Zubehör per sofort zu verm. Zu erfr. parierte. [03343 03241] Eine Mansardenwohnung mit allem Zubehör, sowie eine schöne 3-Zimmerwohnung mit Balkon und allem Zubehör per 1. Juli zu vermieten. __________Asterroeg 48, 2. Stock. 4918] Neubau Schützenstr. 9 ist der 2. Stock, 3—4 Zimnn, der Neuzeit entspr. einger., p. 1. Juli evtl, spät, z. v. Frau Kreiling. 1812] Die seither von Wilh. Huhn, Lohnkutscher, bewohnte Wohnung nebst Pferdestall für 6 Pferde, überdecktem Hofraum rc. ist per sofort oder später zu verm. Näheres bei Wilh. Plank, Bahnhofstraße 18.______________ Mchtku-WOiinz in meinem Hause, bestehend aus. 2 evtl. 3 geraden, 1 schrägen Zinn, großer Küche mit Wasserleitung unb sonstigem Zubehör ist per 15. Juni evtl, früher an ruhige Familie zu vermieten. 4409 Frau S. Katzenstein, ___________Wilhelmstraße 1. 60] Schöne 3- ev. 4-Zimmer- roohn. mit Zubeh. per sofort ober später zu verm. Neustabt 41. Allemstehenbe Dame sucht mehrere Zimmer ihrer schön gelegenen Wohnung, eventl. möbliert, an bessere, allein- stehenbe Dame ober kinberloses Ehepaar abzugeben. Währenb ber etwa 4-monatlichen Anwesenheit ber Vermieterin wäre Aufwartung zu übernehmen. Offert. unter 4946 an bie Expeb. b. Bl. 3854] 3—4-Zimmerwohnung per sofort zu vermieten. Bäcker Klingelhöffer, Asterweg. 4732] Eine Vierzimmerwohnung, sowie eine Mansarbe mit brei Zimmern zu vermieten. Näheres im Neubau _________Schiffenbergerroeg 66. 4061] 3—4-Zimmerwohng. zu vermieten Marburgerstraße 29. Fllliiksillterftlitze 36 schöne Mansarbenroohnung mit abgeschloffenem Vorplatz u. allem Zubehör versetzungshalber per 1. Juli zu vermieten.______[4728 LtndenPlatz 8 2 freunbliche Wohnungen sofort zu vermieten. Näheres zu er- sragen Schanzenstraße 4. [4707 03315] Wohnung (2 Zimmer, 1 Küche), 2 schön möbl. Zimmer p. 1. Juli z. verm. Bleichstr. 5,1. 5135] 2 kl. freunbl. Wohnungen zu vermieten Schützenstraße 9. 5125] Tiefenweg 9 ist eilt größeres Zimmer mit Kammer, Küche und sonstigem Zubehör alsbalb anberroeitig zu vermieten. Näheres bei ber Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15.__________5125 5055] Geräum. Mansarbenwohn. zu vermieten. Stemstraße 35. 4692] Zwei- unb Dreizlmmer- wohnung zu verm. Alarktplatz 22. 03255] Kleines Familienlogis zu vermieten. Weibengasse 9. 4938] Frbl. Wohng. m. Wafferl. an ruh. Leute z. v. Tiefenweg 10. 4739] Eine Wohnung an ruh. Leute zu verm. Kreuzplatz 11. 4633] Rodheimerstr. 38 em kleines Mansardeulogis zu verm. zu vermieten [03328 ■