verlos ji- -r weiteres anzunehmen, daß bte Regierungen, die mit der Aufhebung des § 2 nicht einverstanden sind, auch die Zulassung der Jesuiten nicht dulden werden. Wie die hessische Regierung gestimmt hat, ist bisher noch nicht bekannt gegeben worden. Ter Allgemeine tzeimarbeiterschutzkongreß, der vom 7. bis 9. d. M. in Berlin tagte, hat insofern sehr bemerkenswert abgeschlossen, als die 13 Punkte umfassende Resolution einstimmig angenommen wurde. Wenn man bedenkt, daß der Kongreß fast zu gleichen Teilen von bürgerlichen und sozialdemokratischen Vertretern besucht war, so gewinnt diese Einmütigkeit eine ganz besondere Bedeutung. Der Inhalt der Resolution erstreckte sich in der Hauptsache auf solgende Punkte: Dem Gewerbegericht soll die Zuständigkeit zuge- sprochen werden, aus Antrag bestimmte Lohnsätze für einzelne Gewerbezweige sestzusetzen, die nicht niedriger als die Fabriklöhne sein dürfen. Ist ein Gewerbegerichl nicht vorhanden, so sind gemischte Kommissionen zu diesem Zweck einzusetzen. In Bezug auf die Wohnungen und Werk- st ä t t e n werden Forderungen über Große und Reinlichkeit aufgestellt, sowie die Airmeldepflicht bei der Ortspolizeibehörde verlangt. Verbot der Arbeit in Räumen mit kranken Personen, Desinfektion event. Vernichtung von Waren, die trotzdem hier angefertigt sind. Unterstellung der Heimarbeit unter die Gewerbeinspektion und unter die Kompetenz der Gewerbegerichte bei Lohnstreitigkeiten, Verpflichtung der Unternehmer mtb Zwischenmeister zur Führung von Listen über die beschäftigten Heimarbeiter, Kennzeichnung aller Waren, die aus Heimarbeits- Werkstätten stammen, Einführung von Lohnbüchern, Ausdehnung der V e r s i ch e r u n g § g e f e tz g e b u n g sowie der Arbeiterschutzbeslimmungen der Gewerbeordnung auf die Heimindustrie, Verbot der Mitgabe von Arbeit nach Hause an Merkstattarbeiter und -Arbeiterinnen. Zwecks wirksamer Durchführung der geforderten Bestimmungen wird die Verhängung entsprechender Strafen verlangt. Von dem Kongreß ist amtlich keine Notiz genommen worden. Das Reichsamt oes Innern hatte die Beteiligung abgelehnt. Dagegen war, nach dem „Vorwärts", ein.Vertreter des östreichischen Handelsministeriums angemeldet worden, der aber in letzter Stunde absagte. Vielleicht hat man in Wien von Berlin aus einen Wink erhalten, daß auf dem Kongreß Gewerkschaftler das Wort führen würden, ja, daß die Veranstaltung, wie auch die „Kons. Korresp." behauptet, als durch und durch sozialdemokratische anzusehen sei. Das letztere entspricht aber nicht den Tatsachen. Sozialresvrmer von bekannten Namen, wie Prof. Francke, Professor So mb art, haben ebenso freimütig wie ent» schieden ihren Standpunkt vertreten, dec in mancher Hinsicht von demjenigen der radikalen Redner abwich Und trotzdem sind die Verhandlungen ohne Storung verlaufen. Professor Sombart-Breslau richtete an die „ganz radikalen Herrschaften mit dem vierfachen 9t' die Mahnung, sich von dem Wahn zu befreien, daß nur der Zukunstsstaat den Heimarbeitern Hilfe bringen könne. Es sei etwas zu er- reichen im Rahmen der gegenwärtigen Gesellschaft. Wenn das Reichsamt des Innern den Kongreß nicht beschickt hat, so wird es jedenfalls die Verhandlungen nicht unbeachtet lassen können, denn sie erbrachten unstreitig eine Fülle von Material für die Gesetzgebung. Prozeß ^cpstus vor dem PerwaUungsgenchtshos. R. B. Darmstadt, den 10. März. Der Prozeß gegen den Geh. Rat Prof. Dr. Lepsius, dessen viel besprochene Angelegenheit bereits ausführlich in den Blättern dargestellt worden ist, nahm heute vormittag '/,10 Uhr im Sitzungssaal des Verwaltungsgerichtshofs seinen Anfang. Den Vorsitz führt Herr Oberlandesgerichtsrat Forch, die Anklage vertritt Herr Ministerialrat Braun. Verteidiger sind die Herren Rechtsanwälte Dr. Osann II. und Dr. Schmitt. Der Angeklagte heißt Richard Lepsius, ist evangelisch, 53 Jahre alt. Er ist Professor an der Technischen Hochschule, Direktor der geologischen Abteilung des Landes- mtiseums, vortragender Rat im Ministerium rc. Vor Eintritt in die Verhandlung wurde die Oeffcntlich- keit ausgeschlossen; nur fünf legitimierten Vertretern der Presse und mehreren Freunden des Angeklagten wird die Beiwohnung der Verhandlung gestattet. Rechtsanwalt Or. Osann II. hatte den Antrag auf volle Oeffentlichkeit gestellt, die er im Interesse des Angeklagten für durchaus notwendig halte, da derselbe systematisch in der Presse angegriffen wurde. Ministerialrat Braun hatte die Frage bezüglich der Zulassung der Oeffentlichkeit dem Gerichtshof anheimgestellt, die Zulassung der Presse als empfehlenswert bezeichnet. Nachdem das Publikum den Saal verlassen, erklärt Dr. Schmitt, er werde beweisen, daß die ganzen Differenzen des Angeklagten zusammenhängen mit dem Kampf, der sich bezüglich der Ueberfühnmg der geologischen Landesanslalt in das Museum entspann, und daß die Herren Inspektor Prof. Dr. Back und Museumsasslstent Dr. Wittich diesen Kampf als Gegner des Angeklagten führten. Er beantrage deshalb die Vorlegung der Akten über die Vorgeschichte dieser SammlungSübcrführung. Nach gegenseitiger Aussprache zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft wird dieser Antrag fallen gelaßen. Die Anklageakten werden darauf von Oberlandesgerichts- rat Scciba verlesen. Auf Grund der gemäß den Vorschriften des Gesetzes vom 21. Aprll 1880 über die DiSziplinar- verhältnisse der nicht richterlichen Staatsbeamten eingcleiteten DiSziplmaruntersuchung hat daS Ministerium vom 23. Oktober 1903 beschlossen, die Sache zur weiteren Verhandlung und Entscheidung vor den Disziplinarhof zu verweisen. Der Tenor der Anklage lautet: Geh. Rat LepsiuS wird in seiner Eigen- schäft als Inspektor der mineralogisch-geologischen Abteilung «r. 60 Zweites Blatt 154. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amtz- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Die heutige Dummer umsaßt 12 Seiten. des «Qi- Der Dundesrats-Befchluh betreffs Aufhebung des § 2 des Zesuiteugcsetzes tust, nne aus Dresden gemeldet wird, in allen protestan- I jck en Kreisen Sachsens große Erregung hervor. Tie amt- lck e „Leipz. Ztg." erklärt, daß die sächsischen Stimmen j/acn die Aufhebung des Paragraphen abgegeben worden Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Giehener FamilienblStter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hessische Landwirt" erscheint monallich einmal. ♦ Nachmittagssitzung. In der nachmittags 3% Uhr fortgesetzten Verhandlung Verwaltungsgerichtshofes wurden zunächst die Akten den 5. Punkt der Anklage verlesen. Dr. L. hatte in Freitag 11. März 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sehen Univerfttätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr. 7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. W, r f'lfnburflL ^Lidtrs- wir r^AltoKliuik.2ay für einem Bericht an das Ministerrum vom 9. Januar 1903 ge deckäufcrin, LüdS6 °n bie ^peb. d. ff Mächtige» ä Mädchen mWefür|o|oa Lcllerswea 11 VHUöqauertn v.nuiii), niqi.1 ugn. such! Sielle.tzm Schloß eUfflbM WlqnL27, ll, |O Tie Mehrheit der Abgeordneten der zweiten sächsischen jammer reichte bei der Regierung eine Interpellation ein, tie sich die Regierung nack) der Aushebung des Jesuiten- i.cagraphen zu der Bestimmung dec sächsischen Veras sung stelle, nach der neue Orden in Sachsen licht ausgenommen werden dürfen. Ferner meldet ein Telegramm aus Gera, daß Regierung von Reuß j. L. im Bundesrat gegen die Regierung von Reuß j. L. im Bundesrat gegen di> Aufhebung gestimmt hat. Im braunschweigisch-en Lindtag lvurde eine Interpellation eingebracht, in welcher tefc Staatsministerium um Auskunft darüber gebeten wird, Ui welcher Weise die braunschweigische Regierung im Bun- ixiLate zur Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes Stell- Aa aeuommen habe. Tie Beantwortung dieser Inter» Äilütion wird später erfolgen. — In Saarbrücken buroe während der Nacht das Bismarck-Denkmal Mj dem Salloßplatz mir Trauerflor umhüllt und ein oioßeg Plakat angebvackft mit der Inschrift: „Bismarck iiiDach', mach/ 11 nI e, .. . . Um die Bedeutung des Beschlusses richtig zu würdigen, iti der Inhalt des Jesuüengesetzes vom 4. Juli 1872 kurz iMituliert. § 1 schließt den Jesm^norden und die ihm tuiJunbieii Orden und die ordenähnlia-en Kongregationen tPn Deutschland aus und verbietet ihnen ine Ocr^ung in Niederlassungen. Ter jetzt aufgehobene § 2 besagte, Ik ausländische Anhänger dieser Orden aus dem Bundes- M.et ausgewiesen, inländischen der Aufenthalt in li e ft i m m t e it Bezirken ober Orten angewie- itii werden kann, während § 3 dem Bundesrat die Aus- Mmingsanordnungen vorbehält. Es ist ja nun ohne des Großh. MuseumZ und Direktor der geologischen LandeS- anstalt angeklagt, »daß er durch sein dienstliches Verhalten in den Jahren 1898—1903 die Pflichten, die ihm sein Amt auferlegt, verletzt und durch sein Verhalten sich der Achtung und deS Vertrauens, die sein Berits erfordert, als unwürdig gezeigt habe". Die Anklage wird darauf gestützt, daß Dr. L. während der bezeichneten Zeit in Ausübung seiner amtlichen Tätigkeit und namentlich in Berichten an seine vorgesetzten Behörden über dienstliche Wahrnehmungen und Vorgänge fortgesetzt, teils wider besseres Wissen, teils unter gröblicher Außerachtlassung pflichtmäßiger Sorgfalt, unwahre Tatsachen behauptet habe. Auf Befragen des Vorsitzenden erklärt nach Verlesung der Anklageschrift der Angeklagte, er gebe von allen gegen ihn erhobenen Punkten in der Anklageschrift nichts zu und werde bei jedem derselben seine Entgegnung anbringen. Ter Anklage liegen folgende Tatsachen zu Grunde: Ter Münchener Komm.-Rat Theodor Stützet erbot sich in' einem Schreiben vom 18. Sept. 1898 an Dr. Lepsius, dem archäologischen Museum einige „immerhin wertvolle" Geschenke, Funde in Kleinasien usw. als Geschenk zu überweisen, darunter eine reichhaltige Psahlbausammlung, Werkzeuge, Steinbeile, ein schönes Modell einer Psahlbau- ansiedelung, Bronzegefäße, Terrakotten, fossile Säugetierreste usw. zum Gesmenk zu machen, wenn Tr. Lepsius ihm Mitteilen rönne, daß dieser Schenkung „stillschweigend" irgend eine Auszeichnung folgen werde. Tr. L. trat darauf der Angelegenheit näher und es entspann sich ein Briefwechsel und dre Geschenke wurden hierher gesandt, worauf Herrn Stützet der Philippsorden 1. Klasse verliehen wurde. L. schätzre den ungefähren Wert der Sammlung aus 3000 Mark, (außer dem Pfahlbau-Modell) teilte aber in einem späteren Schreiben mit, daß er nach Durchsicht der Sammlung im Museum den Wert auf ca. 120chd.elledeä^ 1 Rieben nach an»waw - Karl Schwan, MirchtllditM. • ««nni/asse 10' il lüchttgen ®lti9leuien p iiien evemL zu pachlen ge'-: j unL 01210 ait die itxp. ir. törüiiNidjtn VolMsche Tagesschau. Keine Diäte«! Tie frf. „Post" erklärt die gestrige Nachricht der sonst sehr zuverlässigen „Nationallib. Korr.", daß es dem Neichs- louzler gelungen sei, den Widerstand gegen die Gewährung Von Träten an Reichstags-Abgeordneten, der an meßgebender Stelle bestand, zu überlvillden und daß dem Ri.'ichstage in nächster Zeit eine entsprechende Vorlage zu- gehen werde, auf Grund aus sicherster Qmclle stammenden Ji ifonnationen als falsch Tie „National - Zeitung" schreibt, die Sachlaae ist nach wie vor unverändert und vorläufig eine Erfüllung der vom Reichstag wiederholt gestellten Forderung nicht zu erwarten. In ähnlichem Senne äußert sich das „Berl. Tgbl.". Gar feinen Glauben hat von vornherein die Botschaft im Reickstag gefunden. Tort ist man seit langem davon urlerrichtet, daß Graf Bülow Hindernissen begegnet, und zwar nicht im Bundesrat, obschon auch hier Widerspruch besteht. Wie die Tinge liegen, muß die preußische Regierung Abstand nehmen, den Iiätenantrag zu unterstützen. Möglicherweise sind die Gr- fa^rungen, die jetzt mit der verspäteten (Äledigung des Rr ichshaushaltsetets gemacht werden, nicht ohne Einsluß. Tt nu wäre der Reichstag, nidit von der chronischen Beschluß- ursähigkeit gelähmt, so hätte längst der Vielrederei ein ie’'Vertreter der Regierung, wie die Etatsdebatlen beweisen, oz.:sagen auf Girade und Ungnade der Kritik der äußersten Üir'fcn ausgeliefert. Es kommt noch Eins hinzu, und das ist bte Gefahr, bte für ben gesamten Parlamenta- rismns je länger je mehr entsteht, baß bie Oeffentlichkeit an biefen überlangen Debatten mit ihren unausbleiblichen Wiederholungen, mit dem Breit- irrten auch des Unwesentlichsten, den Geschmack verliert. Manche parlamentarische Sitzung ist ßauz uninteressant, langweilig, ermüdend, lliib wieviel Notwendiges bleibt liegen bei dieser Verschleppung der Geschäfte. Man kann sagen, daß die Erfüllung des Zentrums- mmsä>es auf Abtragung des Jesuitengesetzes die Versagung ter Tiätensorderung doppelt empfindlich zu Bewußtsein billigt Graf Bülow, der mit unangebrachter Energie den widerstand innerhalb des Bundesrats in der ersteren Angelegenheit überwunden hat, hätte längst Rührigkeit und Laikrast in der Diäten frage entfalten sollen. Tann würde auch ba ber Erfolg nicht aus geb lieb en sein. erteilt U: [da Stammler Nilhelmsttakie 1. 01162] Krau empstkhlt stt ' aichen u, Butzrn. Aeucnwezt ,ivei Spulerinnen oder ei- I finden volle Pension M jieuliaöt fc bemüht, etwa für Darmstadt erwünschte Doubletten auszusuchen. Dr. Back habe es daraufhin fertiggebracht, daß die geologisch^ Sammlungen nicht in die Räume gelegt werden sollten, die eigens für sie errichtet wurden. Er habe darauf Dr. Back, mit dem er über 10 Jahre lang eng befreundet war, — derselbe habe auch viel in seiner Familie verkehrt und sei 5 Jahre hindurch fast täglich bei seinem Schwiegervater, Geh. Rat Prof. Curtius in Berlin mit Hilfsarbeiten beschäftigt gewesen — einen Besuch gemacht und ihn ersucht, nicht gegen ihn zu intriguiecen; Dr. Back möge ihm auch schreiben, daß er ihm persönlich nichts vorzuwerfen habe. Jedenfalls sei er immer der Angegriffene gewesen, und es sei ihm gänzlich unbegreiflich, weshalb Dr. Back in dieser Weise gegen ihn vorgehen konnte. In einer Unterredung mit Back am 9. Januar 1901 habe ihm Back dann gejagt, ihm fei von Stichel geschrieben worden, die 30 Holzstiele der Steinmesser seien nachgemacht und Stütze! habe das ihm (Lepsius) auch in München selber gesagt. Gegen diese Behauptung habe er sofort entschieden protestiert. Später habe er bann erfahren, daß Dr. Back schon am 4. Januar, also 5 Tage vor dec Unterredung, wegen der Stützelschen Mitteilung an das Ministerium berichtet hatte. Bon dieser schweren Anklage beim Ministerium habe er ihm aber in der Besprechung am 9. Januar kein Wort gesagt. Der Angeklagte bemerkt schließlich, er sei seit 27Va Jahren im Amte und habe drei Jahre unter den schwierigsten Umständen als Rektor der Technischen Hochschule fungiert. Er habe in dieser langen Zeit hunderte von Berichten mit dem Ministerium gewechselt und wenn ihm jetzt vorgeworfen werde, daß er in den betr. Berichten an das Ministerium falsche Angaben gemacht hätte, so protestiere er entschieden gegen diese Anschuldigung. Der Assistent Dr. Wittich sei ein früherer Schüler von ihm und verdanke ihm alles; es sei ihm deshalb höchst verwunderlich, daß dieser Herr jetzt gegen chn intriguiere und ihm so seine Dankbarkeit bezeige. Auf die Frage des Präsidenten über die Abschätzung oer Funde durch den Angeklagten bemerkt der letztere, er habe mit der Taxierung von 3000 Mk. nur die Pfahlbaufunde abgeschätzt. Dann komme das Pfahlbaudorf-Modell hinzu, für das er ebenfalls einen Wert von 3000 Mk. annahm und für die Samos-Fossilien weitere 6000 Mk. Dr. Wittich habe ihm bei einer Besprechung gesagt, daß er sich dem Schuldienst zuwenden wolle, und als er ihn einige Tage später fragte, ob er schon beim Oberschulrat Nod- nagel dieserhalb gewesen sei, habe er mit „nein" geantwortet und erklärt, er beabsichtige überhaupt aus dem Staatsdienste auszutreten. Am selben Tage habe er nun einen Bericht an das Ministerium zu richten gehabt über Dr. Wittich und dabei erwähnt: „Uebrigens beabsichtige derselbe rc." Später habe Dr. Wittich dieser Bemerkung eine andere Deutung gegeben und sogar gedroht, wenn er aus seiner dienstlichen Stellung vertrieben werde, so würde er Enthüllungen machen rc. Es folgt nun auf Antrag der Verteidigung die Vorlesung weiterer Aktenstücke, so der Bericht des Dr. Back über den Unwert der Stützelschen Schenkung an das Ministerium, das Entlassungsgesuch der Museumsbeamten Prof. Dr. Back, Prof. v. Koch, Dr. Wittich, Müller, Lift und Haupt und ein Bericht des Ministeriums an den Großherzog darüber. Dies Gesuch wurde später bis zur Erledigung der Untersuchung gegen Dr. Lepsius wieder zurückgezogen. Zum Schluß der heutigen Verhandlung wurde noch ein längerer Briefwechsel über die Abforderung des Schlüssels zu den Museumsräumen, die Anlegung eines besonderen Vorlegeschlosses u. a. verlesen, was nach her Versicherung des Verteidigers Dr. Schmitt als treffende Illustration dazu dienen könne, daß man den Angeklagten geradezu als Dieb und Räuber behandelt habe. Tie Sitzung wurde dann bis morgen früh 9 Uhr • vertagt. Kihunq der Stadtverordneten. Gießen, den 10. März 1904. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curschinann und Georgi, und alle Stadtoerordneten, außer Heyligenstaedt, Dr. Schäfer, Jughardt, Hanau, Petri, Pirr, Dr. Gaffky und Dr. Gutfleisch. Nachdem Oberbgm. Mecum der Persammlung zunächst Mitteilung gemacht hatte von dem Maueceinstucz bet der Wieseckbrücke, der in der Nacht von Sonntag auf Montag infolge eines Wasserrohrbruches erfolgt ist, kam man zu Punkt 1 der Tagesordnung, das Baugesuch des Wilh. Am end für die Bahnhofstraße Nr. 66 betreffend. Es handelt ^sich dabei um zwei Fenster einer Halle, die auf städtisches Terrain nach dec Wieseck zu gehen, wozu die Versammlung gegen eine jährliche Anerkennungsgebühc von 1 Mk. chre Zustimmung erteilt. Ein Dispensgcsuch des Wilh. £öb er jun. für die Wallthorstraße war von der Baudeputation nicht befürwortet worden. Der Gesuchsteller hatte früher den Abbruch zweier kleiner Gebäude in dem räumlich beschränkten Hofe seines Anwesens in Aussicht gestellt, als das aber später nicht verwirklicht wurde, veranlaßte Oberbgm. Mecum einen Polizeibefehl, gegen welchen Löber Beschwerde beim Kreisausschuß einlegte. Er führte indes Terminaufschub herbei, um den Erfolg eines Dispensgesuches an die Stadtverordnetcn- Versarnrnlung abzuwarten. Stadtv. Schwall meinte, man möge den Antragsteller bei seinen beschränkten Raumverhältnissen nicht so kurzer Hand abschlägig bescheiden und das Gesuch noch einmal an den Bauausschuß zur näheren Prüfung zurückgeben. Anch Stadtv. S ch a f f st a e d t war der Ansicht, wenn nicht absolut dringende Gründe dagegen sprächen, möge man sich entgegenkommend zeigen. Nachdem auch Stdlv. Huhn sich für die Zurückverweisung an den Ausschuß ausgesprochen hatte, führt Stadtv. Hau back) aus, es sei nicht notwendig, das Gesuch noch einmal zurückzuvcrweisen. Es habe zwar von vornherein die Absicht Vorgelegen, die Gebäuoe abzureißen, und den Ausschuß Habe dies b^rimmt, aus dieser Forderung zu bestehen; an sich fei aber das Eckhaus von allen Seiten zugänglich und man könne daher wohl einmal über die Bestimmungen hinausAehen und dem Gesuch stattgeben. Deig. Georgi und Stadtv. Heichelheim meinen demgegenüber, wenn ein Mitglied der Baudeputation sich so ausspreche, liege es nahe und sei es richtiger, den Antrag noch einmal zurückzuverweisen. Stadtv. Schaffstaedt will den Antrag endgillig erledigt haben, und Stadtv. Kirch meint, da man aus feuerpolize liehen Gründen keinen Anlaß habe, sich ablehnend zu verhalten, möge man heute gleich abstimmen. Nachdem schließlich Beig. Gc v c g i nach Einstchlnahme des auslwgendeu Planes crllärt halle, auch keine Bedenken mehr zu haben, iuurbe über das Tispeus- gesuch abgestimmt, was einstimmige Genehmigung ergab. Ein Baugesuch deS Wilh. Seipp IIL für den großen Steinweg wurde genehmigt, hingegen ein Gesuch von Fritz Egly für den Brandplatz nicht befürwortet. Ein Baugesuch des Joh. Otto Schneider für die Ebel st raße wurde bedingungsweise genehmigt. Der Fluchtlinienplan für Teufelslustgäctchen, ebenso der für die große Mühlgasse, der gegen den früher genehmigten nur um ein Geringes abweicht, wurde genehmigt. Ein Antrag der Baudeputation, die Enteignung von Gelände zur Kepler st raße zu beschließen, deren Durchführung mit Rücksicht auf die Kanalisation nötig geworden sei, und dem Besitzer des Geländes (1 322 Quadratmeter im ganzen), Karl Schultheiß, 1,12 Mk. für den Quadratmeter zu gewähren, wurde noch einmal zurückverwiesen, hauptsächlich darum, weil die Meinung durchgedrungen war, daß man für das Garlengelände etwas mehr anbieten und vielleicht in Güte sich mit dem Besitzer absinden könne. Ein Geländeaustauschvertrag zwischen der Stadt und Heinr. CarlL am Neuenweg erhielt die nachgesuchte formelle Genehmigung. Mit dem Erwerb von Grundstücken durch die Eisenbahnverwaltung, der nicht zum Schaden der Feldbereinigung geschehen darf, ist die Versammlung einverstanden. Das Gesuch des geschäftsführenden Ausschusses für den nationalen Gesangwettstreit des Maschinendauergesangvereins um Ueberlassung eines Festplatzes, nämlich des alten Schweinemarktplatzes (auf Oswalds- garten soll eine Festhalle errichtet werden) wird genehmigt. Die Beschaffung von Ersatzteilen für die Oefen der Stadtmädchenfchule wird der Firma Sturm in Würzburg, die auch die Oefen aufgestellt hat, als Mindestfordernde übertragen. Es handelt sich bei dem Auftrag im ganzen um 225,50 Mk. Die Vergebung einer Besenlieferung für die Straßenreinigung erfolgt an die Firma Ludwig Kohler- mann. j Von Fuhrleistungen wurden die für Bauholz an den Fuhrunternehmer Noll vergeben, die für Tagesfuhren an Karl Euler IV. Punkt 15 der Tagesordnung, Lieferungen für den S i e I b au betreffend, wurde zurückgestellt. Daraus erfolgte die Genehmigung einiger Rechnungen und die Vorlage der Rechnung und des Ver- waltungsberichtes für 1902/03, die mit Berichtigung einiger Punkte des Verwaltungsberichts, die bei der Korrektur durchgegangen sind, genehmigt wurden. Die Rechnung für 1902/03 wurde der Fmanzkoinmission unter dem Vorsitz des Stadtv. Schwall überwiesen. Bei der Gelegenheit wurde auf Mißstände in der Waldwirtschaft, auf zu großes Lichten einzelner Waldstellen hingewiesen, und in der landwirtschaftlichen Kommission werden diese Mißstände Gegenstand einer Beratung und Abhilfe werden. Der Voranschlag der Armenkasse für 1904 wird ohne Debatte genehmigt, ebenso der des Gas- und Wasserwerks, wobei Stv. Krumm Bedenken äußert über die dabei beobachtete Finanzwictschast, die unsere Nachkommenschaft zu Gunsten der Gegenwart zu sehr belaste. Beig. Georgi möchte diese Bedenken nicht allzu ernst auf- gefaßt wissen und verweist darauf, daß unsere Schuldentilgung schon gerade groß genug sei (2 Prozent) und daß es mit Berücksichtigung unserer Steuerverhältnisse z. Zt. nicht angebracht erscheine, in dieser Beziehung noch mehr zu tun. Ter Voranschlag des S t a d ter w e it e r u ng8- fonds für 19 04 wird ebenfalls genehmigt. Die Errichtung einer Gerätehalke für das Tiefbauamt auf dem Schweinemarktplatz und eines Arbeiterraums für die 2 a =q s C7.S>g- &>•£ E- 07 E-. e SS S 'S ■ L U ÖQ N SS € B OP S C4 © AS Q ts o ® 0 «•07^ a c c an TD ff »&E -M c K a n a- Aßs & jo E vr >s 6^ £ ILonrse vom I W./8. | 3./3. | A Lonrfe vom « ?? 10., L. I 3.3. 50 •30 4 102.10 103.70 102.75 102.40 106.8' 106.50 4 »7.60 98 — 143.60 99.70 100.10 100.20 100.20 87.80 10Ü.801 II. do. 94.90 95.40 135.20 4 99.60 4 100.20 100.- 106.20 106.30 3 j 119.20 104.90 17 105.80 63.50 63.50 1906. do. 37 100.2, 4 2‘/io 100.30 100.80 0 101.20 89.70 103.70 100.10 103.20 100.25 104.25 79.50 99.20 97.20 88.80 Nordd Lloyd . Dortmunder . Hamd.'Ämerlk. Padeifahrt . 99.7 u 99.70 Buchen- 9?dbel- 4 3 bi 1 102.—' 102.75 102.80 102.80 101.50 94.75 85.30 100.— 99.- 98.50 do. tilgbare Frls.Landwtlch. Hamburger Hy- pothekeu-Baul Ser. 141—250 do. unlündbar Jtal. ftaatl. gar. C. B. . . . Lwornejer . . Sard. See. ftfr. gar. . . . lKottharddahn . Hurst Stieiu.jifr. gar. Jiuii. Südost 97 ftrr . 134.— 234.- 421.50 z C 'S' Q a 77.20 101.— 84 — 100.80 3^ 4 334 o34 334 4 334 334 4 3 >4 3‘ , 4 100.— 42.50 69.- 71.20 6 47, 17. 38 — 41.70 s SÄ 'CH 144.25 163.— 70.25 71.60 cd 101 80 99.90 99.40 101.60 99.50 99.— 99.50 101.50 94.— 85.— 151.— 149.40 134.10 216.20 181.60 144.- 115.20 133.30 37, 1 3 4 4 >4 102.5o 97.25 37- 4 134.50 232.— 421.— 102.50 97.- ä E 5? 135.60 48.— 100.— 99.- 98.20 100.70 98.- 86.30 78- do. . Russen Serben Türken do. do. 91.60 83.20 90.60 69.20 60.— V. 1902 v. 1895 Lit. b. , 0. „ D. 5X 3 4 3 4 3 >4 4 3/"4 4 3)4 3 3)4 3)4 o)4 99.80 103.80 101 — 104.30 37.50 41.30 101.- 40.40 100.— 25.9o 109.80 120.- 198.— 186.40 310.- 233.50 208.50 188.UÜ 187.40 218.20 130.75 209.60 151.30 191.90 450.— 107.80 78- 100.60 98- 101.80 59.— 151.30 151.— 133.70 217.70 182.80 145.30 116.20 133.— vank-ruiien. Reichsbank . . Berliner HdlSg. Darmstadter Bk. Deutsche Bk. . Disconto-Ges. . Dresdner Bk. . Rational-Bk. . Lchastyfr. Bkv.. D. Cffelieu- und Wechselvank . D. Genoss.-Bank lUilttelÖ. Hrebit Psälz. Bank . Preuß. Hypoth.- Äktien-Banl. Berl.Hypoih.-B. Oest. iLred.-Ätt. 163.— 98.- 113.— 102.— E 3 <5 •r © »’S n'A £ Conrse vom 10. 3. I 3./3. Lose in Prozenten. Bad. Dhtr. 100 Bayer, zhir.100 Gothaer Pram.- 4>|t>or. 1. . . Unverzinsliche pr. Stud u. Ml. Unsvacher jl. 7 Augsvurg. fl. 7. Briihiv.Dhlr.2o Kuinidr.^htr.lo 2U1aua110.0rs.45 Stanöeshrl. Anl. Solms-Brauns. do..... 4)scnb.-Birstein. 99.60 101.— 100.30 99.6i> 356.— 230- 135.— 250.— 172.50 126.- 240.- 143.— 84.— 98.40 Qejlerr. Jl. 100 von 18u4. . Pappcnh. st. 7 Meininger st. 7 Ungar. Staate st. 100 Beneiianer L.3O 111.50 120.70 199.— 91.30 69.70 60.— 101.90 101.90 97 50 97.uO &? a 55 3)4 3)4 ty üjariJjau Wien Ufr.. . . ,o. XL 1911er Wladilaivl »5 neuer |r. -Tliiatutier . . Saion.-Monast « c$> «2- . -- rm (Llchen-Schichtholz, „ Nadel-Schichtholz 99.40 101.50 99.75 99.— 99.— 4 37, 37, -S 8? s <0 ’ä-'S er?© an o S - Industrie -A«ien Farbw. Höchst. do. ®neSi)eim Brauerei Hempfs „ Bindlng „ Henninger „ Rettennieyer „ Stern. . „ KteierSchloß Eleltr.Laijmeyer „ ©aj udert „ Siemens u. Halske Adler Hiebet . Bad. Anilin Gteszen, den 7. Piurz 1904. Die ftaoujiye Pserdemarkt-Kommtssion. Jean ^trch. Courje vom 10. 3. I 3-/3. 183.80 308.i>0 234.- 202.30 186.- 185.— 217.— 128.60 207.- 149.50 19o.— 440.— 107.50 78.- Bochum Bergw. Concordia „ Elchweiler „ Geljiikirch.Brgw Harpener „ Hibenna „ t'aura „ Hörder , Ilse Whq w Hoesch Stahl . SchalkerGruben BuderuS. Deuts ch-Luxemb Pfandbriefe. Hess.Hypoth.-Bk. jZ-ranli.Hypotbk. Serie 14 do. Serie 19 Frkf.Hyp.-Cred.- Iberern 1905. " o 2 § 356.50 230.50 137.- 250.— 172.— 123.50 240.50 146.25 84.75 98.— <2 C Der Anfang ist morgens 10 Uhr im Niedernberg am Eichen-Stammholz. 46 Nadelholz-Stämme und 5 (rtchen- Stämme auf dem Hungerberg werden nicht an Ort und Stelle verkauft und können vorher eingesehen werden. Frankenbach, den 10. März 19u4. 2383 Der Bürgermeister: Schneider. f® c ci as> C ep X C7.<» do. . . . do. . . . )Haab»£)ebenbg, Ebs. . . Rudolsbahn. E o ,5 p LS EZ Spanier. . Ung. Goldrenkc do. Staatsrente deSgl. . . Argent. v. 1887 do. Gold v.1888 do. aust. v. 1897 Chile Gold-Anl. Chinesen. . . do..... do..... Mexicaner Silb. Seite 1—4 . Mexicaner v. 99 do. Silber . Provinz und ZliMe-Anleihe. Starkenburger. Giegener. . . do..... Frankfurter. . Darmstadter Babenhausen Mainzer. . . Offenbacher. . Wormser . . do..... Heidelberger Mannheimer . Bao Rauhenner Lahr . . . . Wiesbaden . . Bukarest. . . Lissaboner . . Moskau . . . Wiener 1902 . BuenoS-ÄireS . do..... (Sourjc Dom ’S 10.3.1 3., 3. 3 / AL 3 erhoben werden. , töteheu den 11. Marz 1904. ^^"'Die AEen-Teputation der Stadt Gießen. Gurf chmann. 2J.Louib.) Staatspapierc. Deutsche. D. RetchS.-Anl. do. . . Preuß. ConsolS do..... Badische. , . 00..... Bayer. St.-Obl. do..... Hess. St.-Obl. . do..... do..... Württemberg. . Bremen v. 1899 Hambg. v. 1899 AuSl-udifche. Bulgar. Tabak Bosnier . . . Grtech.C.B. von 1890 . . . (Kriech. Monop. Italiener Rente do..... Oestec.Silberrte Oester. Goldrte. Pprtug. Staat abgest. . . do. abgeft. . Rum. am. Rte. Ruman. v. 1890 iKold - Russen v. 1680 . £ §3 C4 tb> £ »b © «p S ^ourfe vom | 10., 3. | 3./3. 97.- 97.- Wte in irüheren Jahren beabstchtlsten w.e auch bet dem am Mittwoch Öen 16. März d. I. |iaii|uibeiiöen Pserdemattt eine Pserdeichan mit Pränulerung abzuhallen uiij zwar ipezlelt sur tm Privatbesitz besnidtlche Neu-, Wagen unb 2iibcitspicibe; dieselben tonnen unter öcm Netter, ein», zivei- oder uteripunnig, auch tm Geschirr vorgejuyrt werden. Tie Prämiierung beginnt vormittags um 11 Uhr, die Bor- sühruilg utid Prelsverteitimg mittags 12',, Uhr m dem hierfür vorgesehenen Prämiierungsring. Wahrend der Bornihrung der prämiierten Pferde und Waget. Konzert der hiesigen Reglmentskapelle. Es gelangen nur Ehrenpreise zur Bertetlung. Amneldimgen haben bis zum 'Montag den 14. März bei Hern. August Schwan, Wemhändler m toieycn, ju erfolgen. Pferdebesitzer lauen wir zur Beteiligung ergebest ein. uni) M. ;rn, btn 11. März M . h. der Grohherzsg V n Fridericianum ju 2: i Charakter als ,M er landwirtfchaftliche!> iebentop{ zum W- , unb Lanbwlrtfchafl^7 sleueramtSafststenten 1 Z°kob zuMtz nrittS an zum mi - Ter MotouS er $itn|ingen|N ,8t - 6. S. »■ ([«emetnbeioriWlt”-': Conrsbericht der Bank sttr Handel und Industrie, Depositertkaffe Gießem Stangen I. bis IV. Klasse, 3% 4 l,- Ganbe§ufliC!!, LSK- fester- .buh: ns- ben, 3nitlIU,Aling n;ÜUl^7"9[lir. VÄ*«*-'- Statt bell11; tzsLK z und iJIUU N 2 cn fe&U S^l^' NuhtzoLz-Versteigerung. Dienstag den 15. d. Mts. kommen in dem Gememde- wald Frantenbach folgende Holzsortimente zur öffentlichen Versteigerung: Eichen-Stämme mit 7,66 fm, Schreinerholz, u 25,15 v Wagner- und Bauholz, , 1,22 , , 17,28 , S § av LZ CG w -O •_» v* ^4 X7 jj _ ‘Jo oä <3 >c- a c£ l*ln’ e»n,N ,°u> .nVn9öttetaV AW i58et W leiste Pfpf; ' .rtoj, ? Älbrikant Ä. "'il - QniüitQ5 h n- der tunril011 der it'ÄÄ 1 Segritnüet 'eins für bjpV^ beci feiner C10itWtor V“’ in. Die lanXt? l n N FÄfc: Entgegenkommen Unterhaltuna ei- ^mdKarlVogtEhe 7 ?lt au, die Stabt t n ^"ltanojetzung durch, rcwng über einige § bcs Ludwig Abel' genehmigt, das der (fr ,4S wird abgelehnh efc für die Walllorftraße;; ncht wurde seither nu‘r; 1t. Ter Besuch des |fe hr ab, und es hat üfr ^otlsschule selbst benünii nung der Versammluiizr -tddchentlasse der LchD geführt, der in den Son- Men erscheint, erteilt l diese Änrichtung M rinnen, kann der to k neu Was den einmaligen 6imi::^, in 00U Ml. ausgewc.'iM>n. he bet Tages«M der uen, trat bis ZtchMmi y mürbe barin btt zvö g bei öifenllufcn eißr eug für 1904/05 für Maschinenbauer-Kes ngverein. Samstag den 12. März, abends 8^ Uhr, im Zeremslokal, Resranram Larle: Ordenifriche tieneral - Ve. Sammlung Sonntag den 13. März, nachmittags 2'/, Uhr: Gesangsp8*obe iui !)tcftaurnnt X'ieutßSljöljc. 23ß6 Der Vorstand. Betantttmachrnrg. Der Voranschlag der Armenkasse (Sieben für 1904 lieat von heute an 8 Tage lang ans dem Bureau des Armeilamtes, Steuen- bäue 25 zu Jedermanns Eillsicht offen. Während dieser Zeit können (Linwendungen gegen denselben Colu-lliiiioener niiadriver . . Memgr. ^rain.- •4>,0ür. Dhlr. 100 . . . Oeiierr. v. 1860 do. v. 18o4 Oldcnb. Thu.4u Turk. ^rs. 400 ap 2 2 2 2 «p «p «p OP ap ap ap ap ap ap ap E 30 eo CQ (N ap c ap CD ap :Q a e V v

oo 3H000 = 3 OOO 6 ä 500 =3 000 30^100 = 3000 GO ä 50=3000 350 GctäH.5 000 5600^18 000 I A,, IUI 11 Lose 10 Mk. LU& 1 JJ.j Porto u. Liste 25 PL versendet das General-Debit | J. Stürmer, Strassburg i. E. ICognak von ganz hervorragender Qualität. Flasche 3 Mark. 1219 Adler-Drogerie Seltersweg 39. Otto Schaaf. Wollen Sie Jhren Husten, Jhne Erkältung oder das Kitzeln im Halse los sein?—Wollen Sie eine klare Stimme haben ond von Jhrer Verschleimung befreit sein gebrauchen 5ie bitte | a PACKET 25 PFENNIG. Sie werden den Versuch nicht bereuen! LZn haben In Apotheken und Drogerien., n. 7. Zwei russische Lieder für Klavier, Violine u. Viola: Glinka. 1. A-moll, Moderato. 2. D-moll, Andante moro. 8. Zwei Volkslieder für Männerchor .... Fr. Silcher. a. Der Schweizer. b. Der Soldat. 9. Drei Lieder für Sopran: a. In meiner Heimat . i ..... E. Hildach. b. Madrigal Chaminade. c. Tamburin ..... Sekles. 10. Zwei Stücke für Cello: a. Gavotte D. Popper, b. Wiegenlied H.Schlehmtiller 11. Zwei Männerchöre: a. Ein Stündchen wohl vor Tag . . . L. Tuille. b. Tanzlied F. Nagler. B8B3BE Alle Ingredienzien zum Anstrerchen und wichsen der Futz- bö^en, sowie zu allen sonstigen ZSnstrichen und Lackierungen in größter Auswahl billigst bci Emil Fischbach. .............................................................. liiriTTTHTT wmiwt—w Laubach, den 8. März 1904. Grobherzogliches Amtsgericht. Hostverfteigerung Montag den 14. d. M. wird im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Schwarzwald und See folgendes Nadel- Holz versteigert: 13 Stämme, 14—31 cm Durchm., 10—16 m lang ----- 5,01 fin, 40 Derbstangen ----- 4,08 trn, 198 rm Knüppel (hierunter sind 24 rm 3 m lang, 1100 Wellen Reisig, 41 rm Stöcke. Ferner 22 Haufen Kulturabraum. Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr beim Lindenbaum am Nuhberg. Großen-Linden, am 8. März 1904. Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Linden. ________Leun. 2377 Fichtenholz- Versteigerung. Donnerstag d. 17. März l. I. werden aus den Distr. Vockenhain, Seilerwald Köst unter Anderem versteigert: 528 Fichtenstämme ----- 163 fm, 887 rm Fichtennutzknüppel (3 und 6 m lang), 211 rm Fichtenschichtreisig (Bohnenstangen, Baumpfähle). Zusammenkunft um 10 Uhr vorm. im Distr. Vockenhain auf dem auf dem alten Vicmalweg nach Petershainer Hof. 2382 Schotten, 7. März 1904. Gr. Oberförsterei Feldkrücken. Diefenbach. 2382 Heute prima frisch geräucherte in bekannter Güte per Paar 25, 30 und 35 Pfg. empfiehlt 9503 Friedrich Schreiner Metzgermetster, Gelter»weg 65. BogelSberger Land-Eier 2 Stüct 13 Psg., 50 St. 3 10 Psg., Prima BogelSb. Landbutter per Psd. 95 Psg. empfiehlt 101209 *> c* ö? «ä c o o o c S» rr-s sXös u c >6 EK V ajt sg «s » a9 ’S. « III. Kesstsch-Tyuringtsche SlaaLslotterie (Mitteldeutsche Ltaatslotterie) Ziehung VL »lasse. (4. Tag) 10. JUSrj 1904. Llle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 123 81 95 207 18 46 49 807 8 360 72 76 97 428 47 697 617 54 723 [400] 95 861 938 79 [400] 85 96 1000 138 98 338 607 10 664 705 9 40 837 (4001 924 31 2001 26 32 78 117 [400] 88 220 830 433(400] 94(400] 507 51 618 721 809 40 42 [400] 997 99 8074 268 64 78 888 402 10 21 683 87 72 710 [1000] 20 819 35 940 4023 47 66 244 847 [400] 56 68 11000] 74 482 59 507 37 40 696 741 88 847 908 (IOOOO] 49 93 S--64 96 145 68 235 44 341 [1000] 540 86 780 92 874 921 [400] 77 6019 90 115 258 80 85 811 [400] 26 [400] 56 86 495 618 26'4001 636 93 722 97 822 29 44 ( 400] 951 7012 18 90 118 283 866 76 430 [1000] 61 79 602 52 [400] 63 74t 854 914 8064 82 150 61 69 281 91 [400] 304 28 66 463 92 [1000] 519 [400] 66 87 641 68 80 82 719 86 90 958 85 96 [400] 9135 [1000] 74 269 364 59 509 25 64 653 99 713 46 [400] 57 71 881 917 [400| 10007 148 [3000] 63 [400] 87 [400] 249 50 357 69 77 465 568 94 628 728 [400] 76 [4001 77 820 22 88 001 62 76 85 11008 40 107 28 391 426 66 504 36 48 608 23 55 [400 ( 721 87 867 912 45 82 89 12002 21 117 57 219 24 68 99 [400] 308 53 [1000] 93 425 519 51 631 85 [4001 711 19 54 815 17 46 917 82 1 3114 47 66 [1000] 304 [400] 45 526 27 95 617 51 789 823 [400] 49 60 [1000] 974 98 1 4008 26 64 [400] 65 72 84 113 29 [1000] 99 809 25 [400] 76 87 442 96 643 68 677 [400] 833 77 15107 16 41 [400] 75 288 352 515 42 66 658 [1000] 715 24 31 82 800 10 934 1 6049 149 71 264 [400] 319 84 68 81 87 489 [1000] 44 62 72 92 692 634 37 50 [400] 53 [400] 786 839 52 57 90 1 7066 131 347 56 454 553 622 29 92 [400] 757 [400] 58 915 [400] 83 1 8146 260 333 69 84 497 535 [400] 99 634 68 76 [1000] 742 46 918 42 [400] 82 [3000] 19007 74 [ 400] 164 263 [ 400] 72 448 56 516 92 [1000] 608 30 68 704 20 85s 65 67 95 937 20004 72 102 [5000] 64 80 [1000] 201 22 44 (400) 51 74 76 528 41 47 [400] 64 82 ( 30 00 ] 635 706 822 23 67 908 74 21122 [400] 65 71 [4001 77 94 216 [400] 67 350 408 14 86 750 [400] 83 [400] 941 71 22035 207 45 308 27 [1000] 79 81 408 27 69 80 99 520 48 50 73 605 37 60 88 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