Donnerstag LV. März 1904 59 Zweites Blatt 154. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen Ire heutige Kummer umfaßt 12 Seiten. des en t- ider- Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universrtätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Exvedition u.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gießener Zamilienblätter" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der hessische Landwirt' erscheint monatlich einmal. Die Negierung resp. die in der Verfassung verbürgten Rechne der Bevölkerung; sie vermeidet jede polizeilich^ Bevormundung. Wie anders sollte das Volk gedeihen, als in der Freiheit! Der nationale Terrorismus aber und diestaatsbürgerlicheFreiheit seien grelle W i d e r s p r ü ch e. Ein Antrag Kästans auf Eröffnung der Debatte über die Beantwortung der Interpellation betreffend Prag wird abgelehnt. Der Stadtrat zu Prag beschloß, an die gesamte Be- wohnersäMt einen Aufruf zu erlassen, Exzesse zu vermeiden. Die gemäßigten tschechischen Vereine wollen ein Gleiches tun mit dem Bemerken, daß sonst leicht der Ausnahmezustand proklamiert werden könne. Die Prager Demonstrationen. Anläßlich dec Vorgänge in Prag und der Proklamation Wiener Universitäts-Rektors Escherich versammelte die Wiener deutsche Studentenschaft, dar- nicht. Im österreichischen Abgcordnetenhause beantwortete Ministerpräsident v. Körber unter fortdauerndem Lärm der Tschechisch-Raditalen die Interpellationen betreffend die Prager Studentendemrnsirationen Preußisches Abgeordnetenhaus. Berlin, 9. März. Tie zweite Lesung des Eisenbahnetats wird fortgesetzt beim Abjchlnilt „Zugverbindungen". Minister Budde erklärt, alte Wünsche tonnten nicht erfüllt werden; was möglich sei, solle geschehen. Für neue Sonntags- Fahrkarten werde er nicht ^u Haden sein. Die Per- sonentarifreform richte sich ja im Gegenteil auf Verein- heitliclMng des Fahrtartenwesens. — Es folgen die dauernden Ausgaben. Abg. Busch (Ztr.) führt Beschwerde darüber, daß der Minister Eingaben des Militäranw är- ter-Verbandes grundsätzlich unbeantwortet lasse. — Abg. Prie tze (noll.) fordert den Minister aus, in dem Bau von Dien st Wohnungen für die Eisenbahn- angestellten kräftig fortzusahren. Eine weitere Ausdehnung der Konsumvereine kann Redner nicht befürworten, im Gegenteil, sie sollten sich aus den Verkauf der notwendigsten Lebensmittel beschränken. Redner weist ferner aus die gesundheitlichen Gefahren hin, >denen die Be- Ärztlich empfohlen. Niederlagen MPIskel^ sich . , . , unter viel Couleur, am Mittwoch in der Aula der Universität und brachte dem Rektor eine Ovation dar. Rach dem Gaudeamus forderte der Rektor die Studenten aus, den Tag nicht durch einen Mißton zu stören. Darauf zogen die Studenten auf den Graben und kehrten dann nach der Universität zurück. Ein Zwischenfall ereignete sich 3m Strickt» ich mich anatlt(|(ni||L ntantMifaHb bQbt > flCte DOniitg r dreist billigst, Tt nestine Höptnei 6tüabtt|er|raji 0. „twünicht netmog. *■ IUI mu charaktervoll. N m auch ohne Vermögen. - bet eW-n.Mx SltroüniSW'^ herm, wenn auch HHbüHrlonm ..srSg gehalten werden kann und im Notfall die Einleitung einer sofortigen Heilserumbehandlung gestattet. Letzterer Punkt ist, da ein Zeitverlust von 24 bis 36 Stunden oft schon über Leben und Tod entscheidet, von allergrößter Bedeutung. Menn daher „auch das Tetanusheilserum, gleiche dem Tipy- therieheilserum, überall in Stadt und Land beim Bedarfsfall sofort zur Hand ist", so werden die weiteren Erfolge der Serumbehandlung des Wundstarrkrampfes noch glän- dere sein. — Man schreibt aus Frankfurt: Bei Vorstellungen zu wohltätigem Zweck sieht man zuerst nach dem materiellen Erfolg und die Kritik der künstlerischien Darbietungen darf sich wohl Zügel anlegen. Aber diesmal kann man doch nicht umhin zu sagen, daß der zweite Teil der Darbietungen zum Besten der Pensionsanstalt der städtischen Theater des Systems, der Abtönung, entbehrte. Den Anfang machte Grillparzers „Estyer"-Fragment, wundervoll ausgestattet, in dem Fräulein Polmer als Trägerin der Titelrolle die herrlichen Verse in herzerfreuender Weise sprach Dann folgte eine Art von Gescllschaftsabend, Herren und Damen vom Schauspielpersonal in einem eleganten Salon malerisch gruppiert. Rach einem Orgelpräludium trug Herr Bolz die schönen Worte des Apostels Paulus aus dem K'orintherbriefe „Die Liebe" wirksam vor. Hieran schlossen sich verschiedene ernste und in der letzten Abteilung t)eitere Vorträge an. Aber die ernsten waren zumeist grausig, die heiteren zum Teil zu burlesk. Fräulein Boch brachte ja das schauerlich-schöne Hebbelsche Gedicht „Der Heideknabe" voll zur Geltung, aber unmittelbar vorher und nachher auch Gedichte, in denen der Tod und das Sterben die Hauptrolle spielen („Judith Simon" von Kiß, „Der Tänzer" von Holzamer, „Der Totentanz" von Goethe und „Das arme Mädel" von Lazarus). Das war des Mordens etwas viel. Und bei den heiteren Gedichten überwog das Possenhafte zu sehr. Es gibt doch auch sehr schöne Gedichte von Schiller und Uhland, von Gottfried Keller und E. F. Mayer, Theodor Fontane, unserm Joroan rc. rc., die, mögen sie auch noch so beUnnt sein, sicherlich ihre Wirkung ausgeübt und einen Uebergang gebildet hätten uno bie vor allem ernst sind, ohne die Nerven der Hörer zu zerzausen. D-ßB fron’ kB rireltto"' Alj" -KK • i£n ° M MB gehendeMeinungsverschiedenheit. Wir glauben nicht einmal, daß der Beschluß des Zentrums, das in der Budgetkommission des Reichstags erhebliche Abstriche am Militär- wie am Marineetat vollzogen hat und in der Polenpolitik so oppositionell, wie nur möglich ist, zu größerem Entgegenkommen veranlaßt. Denn das Zentrum hat die Beseitigung des Jesuitengesetzes, den „Vollzug des Windhorst schen iveslarnents", stets als Sache des guten Rechts betrachtet und betont. Warum soll es für etwas dankbar sein, das es zu fordern beanspruchte? Eher wäre dem Zentrum vielleicht im Licht eines Zugeständnisses die Bewilligung der Reichstags-Anwesenheits- gelder erschienen, für die das Zentrum besonders nachdrücklich eingetreten ist. Ein solcher Beschluß des Bundesrats wurde auch unendlich populärer und dankenswerter geävesen sein. Tour Hi --»lag ÖSnig5berg;": . Kunst und Litteratur. — Pro fessor v. Behrings Heilserum gegen -en Wundstarrkrampf. Neues über „Aetiologie und ätiologische Therapie des Tetanus" veröffentlicht Professor v. Behring in den Beiträgen zur experimentellen Therapie", während vor der Einführung des Behringschen Tetanus- I Heilserums die Sterblichkeit am Wundstarrtrampf etwa 88 Dozent betrug, also von 9 Erkrankten acht unter schreckten Qualen zu Grunde gingen, ergibt die bereits an- ■■’hmlicbie Statistik der mit Heilserum behandelten Fälle itjon letzt ein Sinken der Sterblichkeitsziffer um ungefähr >ie Hälfte (bis aus 40—15 Prozent). Eine noch weitere Herabminderung der Mortalität lassen die neueren Unter» ! kd-ungen und ihre Nutzanlvendung für die ärztliche Praxis nL2 Sicherheit erhoffen. Es ist dadurch festgestellt, daß ter Tetanusinfektionsstoff von der Axenzylindersubstanz der leripberischien Nerven ausgenommen und zum Zentral- rervensystem fortgesührt wird, daß anderseits das Te- lm nsantitoxin nicht imstande ist, auf dem Nervenwegc den "irSektionsstoff zu erreichen. Jedoch kann man — und i Verfahren ist bereits beim Menschen in einem sehr ji.weren Erkrantungsfall mit Erfolg angewandt worden - durch Antitoxininjektion in das giftaussaugende Nerven- rnenchym den sehr langsam erfolgenden Gifttransport ' Rückenmark künstlich unterbrechen und dadurch den Ksbruch der schwersten Krantheitserscheinungen verhüten 0De^ dieselben wenigstens abschwächen. Demnach ist, neben her bisher geübten Einspritzung des Heilserums unter ! bie Haut, ein Versuch, den schon von dem Nervensystem ou.genommenen Giftanteil durch Nerveninjektionen un- iiiüolich zu machen, dringend anzuraten. Da das Tetanus- Mittoxin aus dem Blute des Menschen ziemlich schnell I Wjwr verschwindet, sind die Heilserumeinspritzungen ev. «i oiederholen. Ferner wird, speziell zum Einstreuen in mi.zierte Munden, ein pulverisiertes Trockenpräparat, To'men-Antitoxin, empfohlen, das aber auch in Kochsalz- - । er gelöst, zur Injektion in infizierte Gewebe verwend- ist Tas Trocken-Antitoxin hat neben seinem niedrigen ^se den Vorzug großer Haltbarkeit, sodaß es vorrätig Politische Tagesschau. Zur Abbröckelung des Jesuitengesetzes. Tas für unmöglich Gehaltene ist möglich geworden. Graf Bulow hat das Versprechen, das er der „regierenden Partei" im Reichstag gegeben, nun doch einlösen können. Allen Protesten zum Trotz und, was die Uelberraschung besonders verstärkt, entgegen verschiedenen beiruhigeiiden offiziösen Aeußerungen einzelner bundes- staallick-er Regierungen und der enstchiedenen Gegnerschaft mehrerer größerer Staatenregierungen, darunter auch der hessischen, wird die Abbröckelung des Jesuitengesetzes nunmehr zur Tatsache. Aus einen Beschluß des Bundesrats, den § 2 des Gesetzes zu beseitigen, konnte in diesem Augenblick kein Politiler vorbereitet sein. Vielleicht haben nicht einmal Führer des Zentrums darum gewußt, daß der entsprechende preußische Antrag auf die Tagesordnung des Bundesrats gelangen solle. Als kürzlich unvermuteter Weise der preußische Kultusminister Erlasse aus der Ar lturkampszeit beseitigte und den Marianis chen Kongregationen denWeg freigab, wurde vielfach angenommen, die Zugeständnis sei bestimmt, das Zentrum für das Versagen der größeren Forderung zu entschädigen. Ocht stellt sich heraus, daß die Konzession nur der Vor - läuser der größeren Bewilligung gewesen ist, nute eine Anzahlung auf das gesamte beträchtliche Guth aben des Zentrums bei der Neichs- Rigierung. Man könnte auf den Gedanken kommen, daß gewissermaßen ein Versuchsballon ausgelassen worden ist; baii zunächst der Eindruck, den die Aufhebung der erwähnten Crllasse auf die Oeffentlicykeit machte, abgewartet werden stillte, um dann, wenn der Einspruch kein sehr lebhafter nx c, die Hauptsache zu präsentieren. Allerdings hat der Pnotest im ersten Fall sich in engen Schranken gehalten, obi djon von mehreren berufenen Seiten gewarnt wurde, dir Bedeutung des Zugeständnisses zu unterschätzen. Aber, wir man bemerkt, man gab sich zufrieden, weil man bei Aufrechterhaltung des Jesuitengesetzes völlig sicher zu l’eiri glaubte. Daß her Beschluß des Bundesrats trotz der Beruhigung, di< seit einigen Monaten in Deutschland eingetreten war — eben wegen der Sicherheit, der man sich hin gab, — gegen eine starke Minderheit von Bundes- 91t gieTungen gefaßt worden ist, halten wir füt zweifellos. Denn die Erklärungen, die in einer Reihe oom Landtagen seitens der Regierungen abgegeben worden jintb, gegen die Aufhebung zu stimmen, waren so bündig uiL’! vorbehaltlos, daß etwa eine „veränderte Auffassung" na.K in Frage kommen kann. Verhält es fid) so, wie wir amiehmeu, dann würde in einer Angelegenheit von Bedeutung eine Anzahl von Bundesregierungen über* ftl:m m t worden sein. Aehnliche Vorkommnisse sind da- geiwesen, z. B., als Miquel ungeachtet des Protests der wü Atembergischen Regierung die Weinsteuer in sein Bou- qu.;t von öieichssteuervorschlägen zur Militärvorlage auf- uchm. Wesentlich dem entschlossenen Auftreten des Jrhrn. ö Mittnacht, der vor versammeltem Reichstag von dieser ratlsache Kenntnis gab, fiel das Projekt zum Opfer. Tie Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes wird stcher- lich im Reichstag zur Sprache kommen, und zwar, wenn mälst früher, so beim Etat des Reichskanzlers. Die Oesfent- lichkeit wird vorn Grafen Bülow hören, mit welchen Gründen. er diese Maßregel rechtfertigt. Nicht minder wichtig aber wird es sein, dann auch die Vertreter der- fenigen Bundesregierungen zu vernehmen, die qe gen den Antrag im Bundesrat gestimmt haben. Es handelt fick' hier um keine Lappalie, sondern um eine tief- Jn der Wiedergabe waren alle Darbietungen des wärmsten Lebens würdig, aber die Anordnung ließ zu wünschen übrig. Besonders beifällig wurden Frau Freund, Frl. I r m e n, Frl. S a n g o r a und ganz besonders Frl. Hedwig Lange begrüßt, die sich in allen Sätteln gewandt, auch als trefflich Ehansonettensängeriil bewährte. Auch Herr Reimann hatte mit seinem „Mauseschwünzchn" großen Erfolg. Aber warum fehlte eigentlich die glänzende Jmi- tationskünstlerin Sophie König? Das materielle Ergebnis des Abends war jedenfalls ein sehr starkes. — „Dies Blatt gehört der Hausfrau!" Illustrierte Zeitschrift für die Angelegenheiten des Haushaltes, sowie für Mode, Kindergarderobe, Wäsch, Handarbeiten, mit illustriertem Unterhaltungs.eil, Verlag von Friedrich Schirmer, Berlin SW. Bezugspreis vierteljährliche 1,75 Mk. Wöchntlich ein illustriertes Heft für 15 Pfg. Heft 21 enthält als Leitartikel: Die gute, alte Zeit. Wohin mit unseren alten Sachen? Eine Unterlassungssünde. Der praktische Teil „Das Reich der Hausfrau" bringt in den Rubriken: „Erziehung und Unterricht":' Märchen, unter „Gesundheitsund Körperpflege: Wie verhüten wir die zunehmende Nervosität unserer Schulkinder? Verschiedene Beiträge für „Haus- und Zimmergarten". „Für die Mchss", „Wochn- Küchnzettel und Fastenspeisen". Der „Modeteil" enthalt: Straßenanzüge, Besuch- und Promenadeuklcider, Reformkleider sowie viele moderne und geschmackvolle Muster für Kindergarderobe. Wäsch und Handarbeiten. Im, unterhaltenden Teil: „Nach getaner Arbeit" erscheinen bte Fortsetzungen der beiden Romane: „Schjcksalstücke" von Dorothea Gerard und „Die Siegerin" von C. von Tornau. Im illustrierten Teil: „Eine Mustermilchwirtschaft", mit den Abbildungen: Die elektrisch Milchifarrn auf der Ile de Loge bei Paris. Elektrischer Melkapparat in Tätigkeit. Elek- trischr Flaschureiniger. „Sport im «Sinter", mit den Abbildungen: Schlittenfahrten in St. Moritz: der ,Bummel- zug' bei einer scharfen Biegung. Jmnge Mädchn auf Schnee- schuhen int nordischen Winterwald. „Moderne Nabrungs- sälschung". Heft 21 enthält auch als Gratisbeilage: „Schnitt- mu|ierDogen und Handarbeitsvorlagen". und sagte, daß der Un iv e r sitä ts b u m rn e l ein alter Studentenbrauch sei. Die Regierung könnte mit dem Verbot nur eingreifen, wenn eine Gefahr für die öffentliche Ruhe geschaffen würde. Solch sei aber solange nicht gegeben, als nicht die Studenten selbst ernste Erzeise begingen. Die letzten Ereignisse in Prag seien aber erst dadurch hervorgerufen worden, daß ein Teil der tschechischen Bevölrerung, ganz zweifellos auf* gestachelt von einzelnen tschechischen Zeitungen, sich zu Angriffen auf d i e deutschen Studenten hin- reigen ließ. (Andauernder Lärm.) Der Ministerpräsident stellt mit Genugtuung fest, daß das Dazwischentreten dec Regierung jeuc Art von ernsten Uni allen bei den Zusammenstößen der beiden nationalen Parteien verhindert habe, und erklärt, die Regierung sei fest entschlossen, die Ruhe mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln aufrecht zu erhalten. Der in der Interpellation Lara auf- gestellten Behauptung, als ob er, Redner, Exzesse bestellt habe (neuer großer Lärm) könnte er die auf anderer Seite zum Ausdruck gebrachte Ansicht über den Uriprung der Vorkommnisse entgegcnljaiten. Beide hätten wahrscheinlich die gleiche Berechtigung. Er wenigstens wisse sich von jeder Ansli|tung frei. (Anhaltende Rufe der Tschechen.) Er könne aber die allgemeine Bemerkung nicht unterdrücken: Fürsorge für Heimarbeiter. Bei dem bisherigen Verlaus des Kongresses der Heimarbeiter in Berlin, über den wir bereits berichteten — infolge Raummangels sind wir leider genötigt sehr erhebliche Schranken uns aufzuerlegen — sind politische Exzesse nach dem üblichen Stil der Verhetzung nicht hervorgetreten. Tas ist ersreulich, obwohl die Verhältnisse allerdings danach sind, das; Klagen bereüstiat sind, ein Eingriff der Gesetzgebung in verschiedenen Punkten dringend wünschenswert ist. Namentlich in sanitärer Beziehung. In mandfen Gegenden, in ganzen Dörfern, schaffen sich auch bei uns zu Lande die Familien durch H>ausIndustrie Nebenverdienst. Tie leichten Arbeiten können oft auch schulpflichtige Kinder in ihrer freien Zeit erledigen. Von Agenten wird ihnen Material geliefert und die Maare wieder abgekauft. Ost beschäftigt aber auch ein kleiner Fabrikant oder Meister Fremde im £aufe und es wird dort Handarbeit im Großen verrichtet, namentlich in der Tabak- und Textilindustrie. Hier wie dort wird in den Arbeitsräumen dann oft gleickHeitig gekocht, geschlafen, gegessen, es liegen Kranke darin und es ift eine solche Menschenüberfüllung vorhanden, daß dauernde Gefahren für die Gesundheit der Arbeiter entstehen oder aucki die Ware unsauber behandelt wird und ourch Krankbeitsstofse des Typhus, des Scharlachs, der Tiphtheritis, der Tuberkulose ober Influenza vergiftet wird. Namentlich bei Wäsche- und Nahrungsmittel- Herstellung wird diese Gefahr zu einer Gefahr für die Allgemeinheit. Wenn deshalb auf dem Kongreß vorgeschlagen wurde, daß jedes Fabrikat der Hausindustrie, bis es in die Hände des Käufers gelangt, die Etikette „Heimarbeit" tragen soll, so ist das allerdings ein verzweifeltes Mittel. Es würde vom Kauf solcher Waren abyaltcu. Notwendig ift vielmehr, die behördliche Kontrolle durch Gewerbe- oder Wohnungsinspek- tion auf die Heimarbeit auszuoehnen, um für heizbare, luftige, reinliche uno trockene Arbeusraume zu sorgen. Gefährlich ist besonders bie Un) itte des Beleckens in der Tabakindustrie. Freilich ob sie sich ganz aus- rotten läßt, erscheint zweifelhaft. Wer in Havanna die Fabrikation selbft unserer edelsten Zigarren mit angesehen hat, wird darüber leider anderer Meinung sein. Von allen SJlitteln, niedrige Löhne zu heben, wird immer die Schaffung ausgedehnrer und lohnenderer Arbeitsgelegenheiten durch allgemeine Hebung unferö Exports und der Leif rungs fähig leit des inneren Montes auch hier das vomehmste Mittel sein. Tie verbesserte Lage des betr. Industriezweiges teilt sich dann, wie die Erfahrung lehrt, den darin Arbeitenden von selbst mit. Marke „Gretchen p^— Angell.: Jawohl. — Tr. Moll: Aber ich werde auch von Magnetopathen als unsympathische Persönlichkeit in diesem Sinne angesehen. — SlngeU.: Tas tut nichts, mir sind Sie durchaus sympathisch Herr Doktor, wie denken Sie übrigens über die photographische Fixierung der magnetischen Ausstrahlung an den Händen des Staatsrats von Narkowicz? — Tr. Moll: ES käme aus meine eigenen Versuche an. Tann müßte ich einen chemischen und einen photographischen Sachverständigen zuziehen. — Angekl.: Es bleibt mrr also nichts übrig, als das andere Experiment vorzuführen, das mir sicher gelingen wico. — Es tritt nunmehr eine längere Pause ein, während welcher die Sachverständigen die er- sorderlichen Materialien einkausen. Um 1 Uhr mittags zogen sie sich darauf mildern Angeklagten in ein besonderes Zimmer des Gerichtsgebäudes zurück. Während der Pause wurden dem Angeklagten von seiten des Gerichts alle möglichen Erleichterungen gewährt, um ihn für das bevorstehende Experiment frisch zu erhalten, wie er denn überhaupt von seiten des Gerichtshofes in der denkb ar schonend st en und nachsichtigsten Weise behandelt wurde. Nach etwa einer halben Stunde erschienen die Sachverständigen mit dem Angeklagten wieder im Saale. Auf Befragen erklärt Schröter: Ich habe den Herren zunächst den ans meiner §uni) ausstrahlenden Magnetismus vorzuführen versucht. Zu diesem Zweck preßte ich d ie Hand an d ie Jenst ers ch eib e, an die zugleich auch der Gummiballon mit dem auf 27 Gr ad erwärmten Wasser gedrückt wurde. Bei dieser Prozedur hatte ich früher das Phänomen beobachtet, daß rings um den Abdruck meiner Finger Strahlen sichtbar wurden, die bei dem Gummiballon nicht sichtbar werden. Ich führe dies darauf zurück, daß diese Ausstrahlungen magnetischer Natur sind, und daß ein toter Körper sie nicht produziert. Tiese Strahlen sind bei dem einen Menschen größer, bei dem andern kleiner und bei mir sind sie ganz besonders groß. Tas zweite Experiment besteht darin, daß itf,! einen Bleistift und einen Federhalter in etwas Schnee steckte. Ich habe daraus den zweiten Bleistift magnetisiert und meines Erachtens dadurch erreicht, daß dieser beim Hineinstecken in den Schnee diesen anzog. Dr. Moll: Was das erste Experiment anlangt, so sind wir uns alle drei Sachverständige darüber einig, daß bei dem Auflegen der Hand an die kalte Scheibe der übliche Wasserstoff aus der Hand des Angeklagten aus- geschieden ist uni) diese ganz bekannten Strahlen dadurch hervorrust. Auch das zweite Experiment beruht auf einer rein physikalischen Erscheinung. Der angeblich magnetisierte Bleistift ist einfach unter den Händen des Angeklagten warm geworden, wodurch der Schnee hängen blieb. Mit Magnetismus haben beide Experimente nicht das geringire zu tun und beide Experimente find demnach afe mißglückt zn, he» zeichnen. Tr. Bilsin ger erklärt ebenfalls, es handle juty um eine falsch erklärte Tatsache. In Bezug auf die Wirkung des Magnetismus im allgemeinen aber wolle er betonen, daß er sehr oft ausgezeichnete Beweise dafür erhalten habe. So sei er vor 9 Jahren zu einer Fabri- kantenfamilie gerufen worden, deren Gouvernante an schrecklichen Krampfen gelitten habe, durch die der Körper halbkreisförmig zusammengezogen wurde. Er habe darauf mesmerische Striche gemacht und nach 20 Minuten sei das Mädchen in einen tiefen Schlaf verfallen, aus dem es geheilt erwacht sei. Wie bie Wirkung zu erklären sei, wisse er nicht- Dr. Moll l)at gesagt, daß es nicht möglich sei, auf bewußtlose Personen durch Magnetismus einzuwirken. Dr. Moll: In erster Linie hat wohl hier der Schlaf heilend eingeroirtt. Die mesmerucheu Striche können nur eine hypnouschie Wirkung ausgeüot haben. Tr. Bilfinger: Wir werden in diesen Fragen niemals zusammenkommeu, weil es dabei auf Glauben und Unglauben ankommt und zwei Weltanschauungen sich gegen- uberstehen, — auf der einen Seite die rein m a t e r i a l i jtv sche Geschichtsauffassung — nämlich die, daß der Mensch nicht nur aus Kraft und Stoff besteht, sondern daß außerdem ubersinnlichie Momente vorhanden sind. Tiefer Anschauung bin ich, während die beiden anderen Herren zur anderen Partei gehören. Auch Professor Ladenburg hat auf dem letzten Deutschen Naturforscher- und Aerztc- tag in Kassel diese Anschauung als Anschauung oerWissen schast vertreten, daß es einen Gott nicht gebe unb auch leine übersinnliche Welt. Wir dagegen jagen: Der Mensch ist mehr als K'raft und Stoff. Auf diese Verschiedenheit der Weltanschauung führe ich es also zurück, daß wir uns hier nicht verstehen. Angekl.: Im Evangelium Math., Kap. 6 heißt es ausdrücklich: Das Auge ist der Spiegel des Leibes, also nicht der Seele allein. Dr. Bilfinger: Tie Bibel i[t durchaus spiritualistisch, uno zwar einseitig spiritualistisch Ich bin materialistisch-spiAtualistisch Keine Frage aber ist es, daß das grumte Phänomen spiritualistischer Kraft Jesus ist. Dr. Bilfinger erklärt, daß diese Stelle schvn früher von vielen Augen- diagnostikern als Buchmotro und dergleichen verwandt worden sei. Kandel und Uerlreyr. DaUnwirtschast — Reichöfchatzschetue. Vom Staatssekretär des Reichsschatz- amtes wird nun den Besitzern der am 1. Aprü 1904 fälligen 20 Millionen Mark 4prozennger Schatzscheine die Eonversion m neue ll'/prozeiiNge 4 Jahre laufende Reichsschatzscheine angeboten. Tie Kündigung dieser Scheine ist nach 2 Jahren zulässig. Bon der Preußischen Zentralgenossenschastskasse unb der Darmstädter Bank rverden diejenigen neuen 3'/,prozentlgen Reichsschatzscheme, die bei der Eonversion von den Inhabern der 4proz. nicht erworben werden, vom Reichsschatzamt übernommen. — Baukeu und der Krieg. Der Rechenschaftsbericht der Badischen Bank in Mannheim spricht die Befürchtung aus, daß durch die politischen Verhältnisse außer den nachteiligen Folgen des Krieges an sich, eine Reihe von einträglichen Geschäften, die die Bantwelt im Jahre 1904 durchzuführen gedachte, zurückgestellt werden müßten, so daß die Aussichten für dieses Jahr keineswegs günstig seien. Es ist dies eine Auffassung, der wir uns nicht an- zuschließen vermögen, da der japanische Krieg auf das europäische Geschält kaum eine besondere Wirkung ausüben wird. Hai er doch dis jetzt nicht einmal auf die Gestaltung der japanischen Seidenpreise irgendwelchen Einfluß gehabt. Allerdings, die fortgesetzte Nervosität der Börse und ganz nisbesondere bie vielen Zusammenbrüche von Bankgeschäften mit ihren Veruntreuungen üben im allgemeinen eine recht deprimierende Wirkung auS unb finb fast schä- btgenber als ber Krieg. — Wieder eine Zahlungseinstellung. Die feit 1885 be- stehenbe Bankfirma M. Horn in E ö l n ist tn Zahlungsschwierigkeiten geraten. Beteiligt sind neben Privatleuten Brüsseler unb Pariser Banken, sowie die Darmstädter Bank. Letztere soll für ihre Forderungen durch hypothekarische und andere Sicherheiten gedeckt sein. An der Börse wird behauptet, daß weder bie in Schwierigkeiten geratene Firma von Bebeutung war, noch sollen bie enlstanbenen Verluste besonbers groß fein. — Tas wirb man abzuwarten haben. — Börfeusteuerreform. Nachdem der Bundesrat den Eni- wurs eines Gesetzes wegen Aenderung des Reichsstempelaesetzes dem zuständigen Ausschuß überwiesen hat, und die Ausschüsse des Bundesrates sehr rasch arbeiten, darf wohl erwartet werben, daß ber Gesetzentwurf birekt nach den Qsterferien dem Reichstag überwiesen wird. Andererseits wird sogar damit gerechnet, daß es noch vor Oftem zur ersten Lesung kommt. Die Novelle zum Reichs- stempelgesetz soll bekanntlich in der Hauptsache den Zweck verfolgen, den gänzlich darniederliegenden Arbitrageverkehr wieder zu beleben. Es soll für ausländische Werte fakultativ eine Art Steuer- abfinbung eingeführt werben, wonach die Wertpapiere ber betreffenden Kategorie einer stückweisen Abstempelung bei ihrer Einführung in den inländischen Verkehr nicht mehr unterliegen würden. Eine Ermäßigung des Steuersatzes für Wertpapiere ist nicht geplant. Auszug aus dku Kirtzeubiichmi der Staüt tzichu. Evangelische Gemeinde. Getraute. Markus gemeinde. Den 28. Februar. Georg Zörb, Kaufmann zu Gießen, und Emilie Weber, Tochter des Fetbschützen Georg Weber zu Gießen. — Johannes- gemeinde. Den 1. März. Karl Anton Schmitz, Kaufmann zu Frankfurt a. M., und Hedwig Charlotte Schmaleiibach, Tochter des Regierungssekretärs i. P. Wilhelm Schmalenbach zu Gießen. Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 28. Februar. Dem Taglöhner Johannes Haßfeld em Sohn, Karl Hans, geboren den 29. November 1903. — Johannesgemelnbe. Len 28. Februar. Dem Kalitinenwirt Heinrich Schmitt ein ^ohn, Willy Heinrich Friedrich Robert, geboren den 12. Januar. M i l i t ä r g e m e i n d e. Den 28. Februar. Dem Feldivebet Karl Jentzsch eine Tochter, Nelly' Marie Luise Katharine, geboren den 10. Januar. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Den 28. Februar. Louis Plank, Rentner, verheiratet, 65 Jahre alt, starb oen 25. Februar. — Markusgemeinde. Ten 27. Februar. Ludivig Schnabel, Hausmeister im Eisenbahn-Uebernachtuilgsgebäude, verheiratet, 62 Jahre alt, starb den 24. Februar. — Luka ' gemeinde. Den 15. Februar. Ottilie Balzer, Tochter os Schneiders Wilhelm Balzer, 1 Jahr alt, starb den 13. qebrua Den 23. Februar. Mathilde Gros, geborene Silbereisen, ElMa des Ortsgerichtsvorstehers Franz Gros, 66 Jahre alt, starb o 21. Februar. — Johan nesgemeinde. Den 29. Osbru - Elisabeth Pfeil, geb. Enders, Witwe des Schreiners Michael M, 68 Jahre alt, starb den 26. Februar. DenZ. März. Luhe Men Hauer, ledige Tochter des verstorbenen Steueriiispektors tve . Bretthauer, 73 Jahre alt, starb den 27. Februar. mit dem Bild des Prälaten Kneipp zum Verkauf. 566 2354 Fluß- und Seefische (D bei 2236 o IGiosseWohltätigkeits-fl Geld-Lotterie B 924 87 604 84 718 68 -- es 517 37 95 524 63 74 38 47 87 92 Telefon No. 305 19 31 35 82 71 et E E V OÄ Der Borstand. Joutz. Gebrauchte Fahrräder gut erhalten und tadellos in den Stand gesetzt, verkauft billig [2096 Fr. Leo Nachfl C. Herber. ____16 20 54 [400] 65 16 25 33 34 81 515 23 625 11 [400] 8 2091 183 86 317 der Krankenpflege-Anstalten vom Roten Kreuz, Strassburg i. E. rechts stehenden von unten nach oben zu lesen. Butzbach, im März 1904. HL Kestisch-Würingische Staatslotterie Mitteldeutsche Staatslotterie) Mehung VL Klasse. (3. Tag) 9. Mr? 1904. Wie Nummer«, neben welchen nichts bemerkt ist, stad mit 200 Mark gezogem (Ohne Gewähr.) 715 40 05 [1060] 810 91 Nächste Ziehung: 10. März 1904. enzahlen bezeichnet. Tte liltks von den Stationsnamen stehenden Zeitangaben sind von oben nach unten, die J. M. Schulhof Telephon 119. Promoter Versandt nach außro. Butzbach-Lichcr Eisenbayn Fahrplan, flühig uom lüflt öcr SelricbSeröSnunfl.____ S-heMsch- u. Kabttau treffen heute lebcndfrisch in Eispackung ein bei 1216 Georg Wallenfels Marktplatz 2L Telephon 4« 20036 49 101 41 [1000] 203 [1000] 343 458 63 [400] 520 59 602 [1000] 813 14 1400] 83 ! 400] 87 943 [400] 68 21040 149 50 74 214 365 72 500 20 29 85 645 85 [400] 702 70 801 10001 34 910 11 [1000] 53 81 22028 [3000] 30 44 146 83 92 95 203 23 67 83 472 513 21 745 96 23019 21 47 59 82 101 38 96 261 443 626 57 727 30 75 95 817 912 16 24048 64 75 156 61 232 62 79 392 407 55 523 36 59 [400] 95 hervorragende Neuheiten in Tapeten von den aNerbilligsteN Naturell-Tapeten bis zu den hochfeinsten Spezialitäten wie Zngraln-, Velour- **^*$** j*j*j*j*j* und Leder-Tapeten Tekto, Ersatz für Seidespannung Sölllbra, abwaschbare Stofstapeten Deloratlonr-Zriese in jedem Genre Lincrusta und Anaglypta, Relief- Tapeten für Sockel, wand und Decke empfiehlt in größter Auswahl Heinrich hochstätter Tapeten-Spezial-Geschäft Schlohgasse 19 — am vrandplatz Gs ist nicht Jedermanns Geschmack, 4ls Kaffee einen Aufguß von gebrannter Gerste oder geröstetem Malz zu trinken. Das und nichts anderes sind aber die offen ausgewogenen sogenannten Malzkaffees. Ein wirklicher Malzkaffee, der infolge seiner patentierten Herstellungsweise mit den Vorzügen des Malzes auch das seine Aroma und den beliebten Geschmack des Bohnenkaffees verbindet, ist nur Kathreiner's Malzkaffee; er kommt aber niemals lose, sondern ausschließlich in Packeten Ziehung garantiert 11. u. 12. April. ßfkrH Bargewinoe M OuUm ohne Abzug M. 70000 lilaiplj.ö. wow IHaiplp.ii. 1OOOO 1 Ha* 1»«O« 3111000 = 3 000 6 1500 =3 0 00 301100=3000 60 150 =3 0 00 350 6tuiis.ll. 5 000 5600^.18000 | (W, tti I 11 Lose 10 Mk. LOS 1 fll.j Porto u. Liste 25 Pf. versendet das General-Debit j, stornier, Strassburg i. E. i-laatssekretär des RW- der am 1. April 1901 i- -chatzscheine die ConorL: de ötetchsschagscheine angtis Nh 2Zähren rnlajsig. Jlie tuiö der TarmDtat: ittqen Retchsschahicheiü-, 'er tproz. md)i erwordsiirÄc . Der Rechenschaitsbich: richt die Aeiurchtung mii, wer den nachleilW Z-^ti einträglichen Öeldjaiua, ti; tuiuhren gedachte, fiten für dieses 3^r.'r~.-_ ißassung, der wir ulLr- ntsche Krieg auf da-LA ing aiisüben wird. K'.c'.;: aUung der japanr^i ix*1? i. ilänbings, bu W- wnbat bit vielen Jiijam? Peruntreuungen üben \rn irrfunq aus unö futb \a[t ugclluug. seit 1$ Löln ist in 3at)iunflsid)x: en Privatleuten Brüssela.. üläbitr Bank. Letzteres msche und andere * > behauptet, daß weier i on Bedeutung war, noch ^ § groß sein. - Tas m ■ lachdem der Bundesrats Derunfl des RetchsfienE eien hat, und b*;' darf wohl etwati t twjr Clieriertcn dem W sogar damit ger ch^ ] kommt. Die Novelle^ Der Hauptsache M enden Arbttrageoerkeht °-. Berte fahiUatw eine mach di- Wech-M-» .i,n Abstempelung de , J iür Wertpapiere * [10001 939 5069 175 232 78 319 431 95 563 64 81 600 15 28 60 61 957 [400] 6112 9411000] 232 69 97 [1000] 321 32 63 440 [40' 15 82 [400] 5134 [5000] 615 58 [4001 60 1400] 62 794 846 913 61 7025 huü] 28 85 92 [400] 137 65 [400 ] 97 259 90 329 422(1000] 516 685 709 32 | 400] 40 65 73 974 79 8080 139 [400] 210 26 41 [400 i 57 80 356 400] 70 426 531 77 |IOOO] 81 605 11 81 72'1 ,;o [400] 58 (400] 882 919 9010 [10 000] 17 22 291 301 25 37 435 86 ' 578 88 678 770 8 0 27 11000] 61 932 [400] 10105 73 75 79 224 52 [400] 314 92 424 503 45 82 701 5 15 [4001 96 804 13 61 66 80 86 928 11065 (400 99 205 306 418 19 35 86 544 [3000] 59 85 90 1400 ] 638 65 763 80 86 1400] 95 [1000] 840 12005 10 25 84 88 118 [1000] 36 91 225 36 57 [400] 83 [4001 319 47(400167 449 (4001 64 89 513 49 83 713 35 45 800 954 13158 238 344 415 25 [4001 42 508 9 47 [400] 81 631 72 705 [400] 23 826 78 86 910 14016 60 110 19 25 34 47 [1000] 64 [1000] 213 78 81 314 401 [1000] 522 [400] 81 [400] 635 62 907 15050 148 68 92 207 63 98 327 47 49 57 429 509 664 98 700 1 848 917 38 16039 43 132 72 74 213 67 89 325 79 85 411 13 90 [400] 680 706 870 934 53 17036 139 271 323 24 89 [ 1000 1 406 24 73 85 514 34 52 608 46 66 747 52 72 88 [400] 832 [1000] 92 [400] 948 80 18078 86 109 [1000] 32 [400] 201 5 22 73 [400] 85 312 41 425 [400] 21 [3000] 92 [400] 525 609 95 [400] 708 37 48 66 79 90 804 [1000] 75 931 44 96 19048 82 120 274 86 338 51 [1000] 408 41 753 844 [400] 53 59 76 79 91 W Brin» N)ie. 5’4S‘. « <°°hl W-'°t xw« ÄlL > ubi Ijabej.“’8 wft 'S?5'* -WM ■iatunotither UE iL11 |llgCll- ?pr fln T1 »Ä&J* , 9er- rte Vibe] Llü). 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Grau- und Weiß-Ltülkkalk,°°i° stetS vorrätig. Telephon: Kalkwerke Nr. 200, Kontor Nr. Giessener Pferde-Lotterie Ziehung am 17. März 1904. Erster Hauptgewinn: Eine 4sitzige Equipage mit Pferd und silbcrplatt. Geschirr. Zweiter Hauptgewinn: Ein Lauterbacher Wagen mit Kutschierbock nebst Pferd und Kummetgeschirr. Dritter Hauptgewinn: Ein Reitpferd nm Sattel u.Zaum. 7 Pferde und Foulen Zus.600Gewinne. I® a I tat mehr) sind in allen durch Plakate kenntllchen Geschäften zu haben. 1500 Richard BuchacKer (Keueralvertrieb, Gievcu, Neueubäue UL Duselbst 11 Lose für 10 Mart. Sarg-MMM m iiiitl Wakm Maigasse Schreinermeister Maigasse empfiehlt fein Lager in 583 fertigen Särgen eichen poliert und tannen lackiert, hell ttnd schwarz, in jeder Preislage. Kinder sarge. 633 68 97 701 20 51 71 [1000] 938 25081 [1000] 84 113 23 29 39 [400] 234 314 412 518 6d 768 91 842 900 26010 140 66 71 [400] 285 [400] 818 19 71 [10001 94 447 78 82 536 608 54 84 724 998 2 7069 104 36 42 56 276 320 34 [4001 412 29 53 84 [400] 89 634 [400] 91 634 45 70 843 86 915 [400] 78 28028 29 [400] 58 103 21 61 [4001 63 223 ( 30 00) 41 70 344 ( 4001 99 [10001 42a 28 86 506 95 774 99 [400] 831 [1000] 47 [400] 68 933 [400] 69 29058 188 66 247 73 458 528 37 89 651 60 806 53 91 926 [400] 30003 43 73 157 210 322 88 544 94 644 74 729 857 73 31126 [4001 54 236 [400] 49 348 [1000] 427 [400] 82 509 [400] 18 19 (400] 44 661 703 52 831 61 75 910 44 45 92 32015 [400] 38 87 118 51 59 [4001 250 58 334 [400] 98 409 77 528 58 96 698 719 59 996 33004 41 9a 289 357 459 [1000] 96 510 [400] 26 31 606 761 860 65 944 [400] 61 [400] 67 85 92 34014 29 62 78 109 97 225 [400] 35 39 ,1000] 51 68 385 493 546 611 q< *7Q0 00 ßßO 3505 : 103 8 50 229 410 53 543 77 720 95 844 98 961 84 [10001 36031 134 [>0001 88 [400] 294 323 43 76 [400] 470 [400] 503 18 [400] 27 69 87 88 [400] 671 98 751 57 75 78 821 22 23 [400] 34 95 937 47 98 87011 [400] 98 238 335 409 98 528 40 606 21 52 76 726 41 89 (1000 । 845 65 95 906 7 [400] 38124 35 46 53 (4001 75 245 77 90 307 19 71 409 523 672 827 46 39001 85 160 210 [400] 69 [400] 540 63 85 658 70 708 69 847 7Ö40004 [L0004°83 88 129 49 83 [400] 87 88 267 431 [400] 87 528 63 76 82 89 90 656 (400] 62 708 24 61 818 91 940 82 [400] 41018 [400] 24 73 90 121 36 di 1400) 219 25 [ 4001 80 311 51 55 603 23 24 78 [3000 91 718 27 34 88 10 30] 818 37 949 56 65 [1000] 42058 [1000] 92 [1000] 99 161 235 66 [IOOO| 92 347 [400] 94 415 50 79 [1000] 514 608 71 742 48 802 31 41 62 94 [400] 43015 226 62 [400] 65 70 85 338 42 453 527 62 99 [400] 646 72o 918 24 76 44192 230 [1000] 426 [400] 70 514 19 6 ) 71 6 3 73 712 825 903 63 45000 66 76 171 322 31 44 [400] 54 70 [4001 432 [3000] 75 653 67 68 711 30 52 [4 00] 75 924 67 [10001 85 46019 41 53 59 74(400] 80 1J6 235 65 74(400 ] 316 38[400] 46 76 400] 429 40 576 90[400] 1 626 80 721 852(1000] 953 47M^ 96 223 43 [400] 53 96 337 90 431 4 508 645 733 835 71 916 6b 48jü4 93 218 [400] 38 92 309 27 79 [W-dj Emil Fischbach. "M"Äitcrit-Hltit!>Ne, auch Mainzer, versendet ab hier gegen Nachnahme 500 St. Bauernhandkäse zu Jt 25.— 500 „ Mainzer „ „ 17.50 Lei Abnahme von 1000 Stück frco. Poslkolll Mk. 3.50. [2129 Käserei A. Schmidt in Orteuberg S^Hessen).__ Schellfische la. lcbeudsrisch 362 soeben eingeti'offen bei H. E. Jagnardt, Inh.: August Wallenfels, Marltpl. 15. Telephon 390. ei wJW* !mCl l Emilie ßeto hn, u"d zu H'eßei'. rj V Sari rchniiU f5„ vemn-h gevore» bcn Ä. -^5 *** rate>/ gmU-w e i n bH,kernad)11111^- £«■ 'budn'Ur bebluak- " v, gebsrene ott, Vz Ns id 70 8g 59 65 92 907 88 93 78041 188 231 >4 350 61 400 25 50 77 5501 88 [400 639 814 25 1400] 902 79045 [400 J2 [1000] 45 54 b7 87 319 466 [400] 541 660 742 44 54 [400] 86 ^4001 540 66 ' ' 80119 41 64 299 360 462 536 [400] 38 76 [400] 830 942 43 [400] 63 70 81018 25 [4t01 65 69 83 1H 210 44 88 [1000] 92 [1000] 313 27 402 [10001 1 41 71 86 718 811 37 39 55 62 76 913 -0 81 , . — , ----- --- 54 [1000] 58 95 417 575 1400] 83 99 [4«'O] 6 »2 749 809 36 59 63 (400] 900 [400] 8 3011 95 104 84 [400 | 85 93 222 79 83 92 315 52 79 (400 400] 484 515 20 [.000] 36 63 [400 65 671 735 ol 841 72 975 83 96 [400] 84210 22 35 73 84 300 26 34 79 406 506 83 892 [400] 1 85051 119 21 35 72 1400 ] 97 229 60 316 [1000] 39 49 88 420 560 637 910 [400] 56 [3000] 99 86060 237 41 347 417 91 631 [1000] 53 56 831 992 96 87094 166 206 8 15 68 363 [400] 413 18 28 [ 30001 89 568 72 94 628 788 41 78 99 856 66 901 10 25 88068 110001 19 30 76 [ 0001 122 54 67 345 58 [490] 491 (400] 532 65 627 71 98 794 897[ [400 ] 918 23 24 89074 90 (1000 > 124 452 56] 400] 514 54 68f> 96 798 90162 81 251 354 (40 0 69 448(400] 49 /881 {24 636 781 1400]:887 980 93 9 1035 36 130 212 91 40 0 322 28 89 412 11000] [40°]--® 41 527 38 71 [1000] 89 11000] 649 73 [400] 714 49 56 ?1 81 1400] 842 46 68 944 71 92025 (400 1 179 238 76 86 332! 1400]| 421^22 514 27 40 [1000] 54 90 636 53 87 701 7 24 63 73 810 21 37 72 ^00] 74 (400 ( 900 19 71 77 93104 [400] 9 222 23 37 326 62 90 [1000] 420 48 '9 |400 593 [400] 604 12 73 [400] 711 26 62 [400] 72 78 8H [J0001 16 [4001 0408o 88 175 200 28 [400] 58 [400] 302 58 (4001 73 81 [1000] 498 [1000] 513 29 61 &te%47l 367 76 M 31 («OMO«. 663 H0001 615 826 904 8 79 9606> 175 208 43 305 t40?1 ^\?nni^1 621^15 MOOl^^OOl 95 14001 36 (10001 91 97037 64 111 45 [400] 91 210 15 [400] 28 [400 40 80 312 58 490 [400] 542 68 623 24 42 770 813 49 57 94 902 [400] 2S 45 80 98069 160 400] 75 315 30 59 11000 ] 72 425 85 (3000 590(3000] 723 881 96 907 14 16 84 86 96 9 9028 51 96 14Ö 65 86 91 306 34 97 421 60 97 [400] 277 [400] 364 70 74(400 ] 490(400] 670 720 33 80 856 71 Q44 63 1038 74 115 39 42 204 36 40 41 371 460 98 [1000] 521 83 672 703 57 76 856 64 941 60 83 2109 35 [400] 56 293 335 466 679 759 845 64 916 3088 (100 0 ] 125 47 200 (1000] 367 484 85 666 110000 ] 731 81 923 66 [1000] 4011 31 77 110 1400 ) 29 96 227 32 [400] 60 348 [1000] 433 68 82 538 56 699 [1000] 756 75 821 23 57 3 ■ Entfernung km Zug 1 2.-4. Kl. Zug 3 2.-4. Kl. Zug 5 2.-4. Kl. Zug 7 2.-4. Kl. Stationen Zug 2 2.-4. Kl. Zug 4 2.-4. Kl. Zug 6 2.-4. Kl. Zug 8 2.-4. Kl. — 8oo 1X0 730 930 Nbf. Butzbach Staatsbhf. Ank. Butzbach Ost „ 700 1030 420 836 1,25 8°6 126 986 L 666 1026 416 •8»2 3,25 812 182 788 912 Eriedel-Nockenberg „ 649 1019 409 •838 5,75 7,75 819 82b 139 145 7« 747 912 965 u Gambach i. Hessen „ Oberhörgern-Eberstadt „ 6»2 636 1012 1006 40i 366 •823 •8"iv •822 9,05 831 Ibl 750 1001 tlliünzenberg , 631 1001 351 10,55 *835 *155 »751 •102i Trais-Atünzenberg , *626 *955 *345 •813 12,65 843 203 758 1013 ' Muschenheun „ Hoi- u. Dorf-Güll R , Lich Abf. 619 949 3»9 822 14,35 19,20 8 Tapezier-Ar» beiten fertigt 01146 Carl Reh, West-Anlage 25, pt. ■ ■■ kausm. u. sonst. Z>ruck- I I I ak fache«, Broschüren u. 1 B lll Werke liefert prompt 11 |j und billig die best- Ll. 81V eingerichtete ______ Avchürnckerei von SWWAMI Konrad L L»osziager 1230s in Kungen. fr Alan verlange umere Preise. fr Lchwarze Mzüge liefert als Spezialität preiswert 322j W.Karu bach, Kanzleibergv. Red Star Linie in Antwerpen, Carl Retter in Gießen, 1931 nach Bleichstraße 8, parterre, H. Klippstcin in Langsdorf. Kieberfoge bei Fr. Hennings SeltcrSweg 14. Rr. 6U ,ww /'Lj Parla I llhr. D Am Bunde Man setz» und Emm 36 000 Mark . Abg. Dr. HeeresverwalM beitsverbaltmssc ist die dcutM ordentlich ruW Muster nehmen stündigen Arve daß unsere die die,e dann Namentlich das besonders bervo die vlarterdingl Was V under. I gebrärrt würd' Zpanlwiu zur Jahre «ereits > daß er nur,e geringe Stabil angestrengtestei Tin letztes ®. vernünftige & wiesen. Da t Faust gesehgeb Abg. v. fii etat sprechen ui weil ich nicht 1 daß. wenn ich Zivilversorgung Rednern der l Offizierkorps $ und weiß aus „Fatzkes" (®to| für König und ist gewiß eine gibt ferner gan nicht allen Ansp Juans, Trinker K.°'Ä ftr di'A und '•fe »4« ”tD,ee 5a6eC daß Ww große H sie sich verschieb haben. (Merle Mängel, die ich i den Geist und di man ihren das d nch der Große g und der einem ziere beklagte, s Ich will n kommen, nicht \ einige seiner C hat gesagt, daß finnung haben, Dinge kann ich muß das auch jeder selbst sag- Sozialdemoknst traten sind, ire Rock tragen, n dieser Tatsache tvie man es ne Pflicht, den lc machen, daß ei gegenkommen u sschts. höhnisch, hab ich weiß ja uet- (Zu stimm mich gar Hinttmmung re Aum guten Zn bloß, wenn mc schneiden, dener hoffe also, daß heitsparteien di oufhmrnung rei . , Mg. 85,H Solbaten sind k^ diese Behc 2>'n de> fij* Uc XpSS bkteilic ^» Ät mchts, de