»sä** ÄbÄtUft:^ LchDL as**Ä ^^bieaJweniÄ ,r E>"cro Cain Ivar ein foldja- tÄ™" viel RiM Perionen, das Cvftem V'n Na Fleck. Aber 1 > darüber aufzuhalten. &-■ ?ls fern Kal: ,<& n ebnyo jedes einzelnen p» Jcbi5 anderen Naturtriebes!' st von jeder Sittlichkeit. Za ’ der har kein Recht, sich jjfa ' u'to. aujzuregen. Das nr' Treibereien! sLachen bei dc noch eimge weitere Zitate ar! öerrlicht, solche Schlveineliele :b< m Unschuld waschen. & ij. Wenn auch mir ein Driv.' z. Z e b e l ruft: Das haZ it Sorte!), wem Herr Bebel di: n er die Pflicht, die Sach c nnmssion und stellen Sie Hm eiterkeit.s Die besagens®- daber, weil jungen Leuten r ährt wird. Auch bei Gte 1 nicht wenige. Darm ist: (Setfall rechts.) >err Sebebmn bon Hem^ Hemr bon Sinern be räü 7z nur fagen, tdj feje nod^ iürgecüm, §anbtoedcr und und von Riepenhausen oL r heiligsten Guter zu ichuchcr. s war ein groster NEnt n : tomg das Wort .Suborio ^rldemokraten.) Das deutsü rede zum Könige nicht durch K 2 dem Herzen reißen lafin >ie beste Schule für unser de-L befürwortet im übrigen en- in der Heeresverwaltung. auf auf Mittwoch 1 llst filfi» ;ÄÄrBS‘ i*‘c,;re„be(, E " ^Rorbe* . Qhbe." ^Flich cr?iartnbc^ den w ^vpitali^, - 70 'M Und ~ • rnn hat :^°^aldenio!ra.!, .. > SubJJ M selber j toonr " bie äi?5 «5 Obermann von l'°iet ' bon dem der »sk verwendet faJS0, Etöchj r ein >ude ? ’-UUm Aba vch ein j Tal lb heiterkch ß l°nh^ dein dar «tu-. den Sozial, lnen dluftegur^ < h-lb-"K I B 'E Lög^ an^cha-nier «t$oi ki% 59 ««glich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit tem Kesflschen Landwirt t'< Siebener Zamilien- Ufltter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'fchen Univerf.-Buch-u. Stein- bruderet. R. Lange. Redaktion, Erveditioa und Druckerei: ^chnlstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. K . •/ f'ortngfei^n. . . \% C. T»r*en . . . TQrkenlose . . Auch heute war der Verkehr an der Börse ringer. Tie Haltung der meisten Werte war eine recht feste, doch ließ, wie auch an den vorhergehenden Tagen, das Geschäft viel zu wünschen übrig. Die Kurse waren nur geringen Schwankungen unterworfen und nur in ganz vereinzelten Werten zeigte sich etwas Johanneskirche. Israelitische Religionsgemeinde. Holtesdienll itt der Synagoge (Südantage). Samstag, den 12. März 1904. Vorabend: 6.15 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Predigt. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 7.15 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. Holtesdienff. Sabbathfeier am 12. März 1904. Freitagabend 6.00 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr. Nachmittag 4.00 Uhr. Sabbathausgang 7.15 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 6.00 Uhr. feit statt. Görlitz, 9. März. Ter frühere Vorsteher der hiesigen Reichs bankneben stelle Franz B e n q u e, der im Vorjahre infolge Börsenspekulationen in Konkurs geriet und einen Selbstmordversuch verübte, wurde heute von der hiesigen Strafkammer wegen einfachen Bankerotts und Untreue in sechs Fällen zu einem Jahre und drei 'Monaten Gefängnis verurteilt. Benque ließ Wertpapiere und Gelder im Betrage von 52 000 Mark, die ihm von fünf Tomen anvertraut waren, bei einer hiesigen iBankfirma auf sein eigenes Konto Luchen. Belgrad, 9. März. Ter frühere Kabinettschef des Königs Alexander, Petroujewitscki, der wegen 'Veruntreuung von 58 800 Fr cs. aus dem serbischen Staate von einem Wohltäter vermachten Nachlaß angeklagt war, wurde zu 2 Jahren Gefängnis und einjährigem Verlust der Bürgerrechte, sowie zu 4 6 000 Frs. Schadenersatz verurteilt. Unter der gleichen Sache war der frühere Sekretär bei der serbischen Gesandtschaft in Bukarest, Wojislaw Jwkowitsch wegen Unterschlagung von 42 000 Frcs. angeklagt, sein Aufenthalt ist aber unbekannt. In derselben Sacke gab der Kassationshof der Berufung des wegen Unterschlagung von 98000 Frcs. an- qeklagten früheren Ministers des Innern, Welimir Todoro- witscl, mit der Begründung statt, daß die Anklage unbe- grün^et sei. Mverliläts Nachrichten. n. D a r m st a d i, 7. März. Die Antrittsrede des derzeitigen Rektors der Technischen Hochschule, Prof. Dr. D i n q e l d e y über die Anwendung der Mathematik auf Astronomie, Physik und Technik, ist bei der Herbertschen Hofbuchdruckerei im Druck erschienen. , ,, „ — Ausländer an den deutschenUnrversrtaten. Unter den im lausenden Wintersemester an den 21 Universitäten des deutschen Reiches 37 881 immatrikulierten Studierenden find 3114 Ausländer. Die meisten sind in Berlin, und zwar 1184. Es solqen Leipzig mit 462 Ausländern, München mit 272, Heidelberg mit 176 Halle mit 167, Freiburg i. Br. mit 110, Göttingen mit 95, Bonn mit 92, Straßburg mit 91, Jena mit 72, Königsberg mit 71 Marburg mit 54, Würzburg mit 49, Gießen nut 48, Breslau mit 43,' Tübingen mit 36, Erlangen mit 34, Greifswald mit 27 Rostock mit 13, Münster mit 11 und Kiel mit 7. Der Staats- an'gehöriqkeit nach sind: 972 Russen (davon 440 in Berlin, 132 tn Leipzig und 63 in Königsberg), 591 Oesterreich-Ungarn «davon 195 in Berlin und 87 in Leipzig), je 321 Schweizer und Amerikaner (in Berlin 160 Amerikaner und 93 schweizer), 161 aus Großbritannien, 116 Assiaten, 82 Bulgaren 71 Rumänen, 66 Franzosen, 65 Griechen, 53 Serben, 49 Niederländer, 44 Italiener, 37 Türken, je 33 Luxemburger und Schweden, 18 Afrikaner, 14, Belgier, 12 Dänen, 11 Spanier, 4 Portugiesen, je 2 aus Australien und Montenegro und 1 aus dem Fürstentum Liechtenstein. Es studieren • 134 evangelische Theologie, 69 katholische Theologie, 381 Rechtswissenschaft, 699 Medizin, 642 Philosophie, Philologie und Geschichte, 520 Mathematik und Naturwissenschaften, 34 Arzneimittellehre und Zahnheilkunde und 278Kameralia und Forstwissen- schaiten, Geodäsie nnd Kulturtechnik. In den letzten Jahren hat die Zahl der Ausländer über 1000 zugenommen. Berlin, 9. März. Zur Feier des 62. Stiftungsfestes hatten sich am Dienstag abend 90 alte Herren des Heidelberg er Korps Vandali a" in dem Hotel Kaiserhof zu einem Fest- mahle vereinigt. Dei Minister des Innern Freiherr v. Hammer- stein führte den Vorsitz. Weiter zählten zu den Teilnehmern der frühere Botschafter Exzellenz v Holleben der Vize-Prasident des Vrovinzial-Schulkollegiums Geh. Oder - Reg.-Rat v. Lucanns Oberst v Lüder, Kommandeur des Jnf.-Regiments Nr 19. Minister Fphr v. Hammerstein brachte das Hoch auf den Kaiser aus, Frhr. v der Heyden-Rynsch auf das Korps „Vandalia", Oberburger, meister- Hammer ließ die Ehrenmitglieder hochleben m deren Namen Exzellenz v. Solleben dankte. Mit dem aktiven Korps in Heidelberg wurden Begruyungstelegramme gewechselt . - Der 0 Professor der Geburtshilfe und Gynäkologie an der onwersität Wiir,burq Dr. Mar H°km-ier hat den Huf m gleicher Eig-nlch-st nach Halle als Nach,alqer »an ®. Summ, der nach Berlin übersiedelt, abgelehn. Schneiet war Sekundär- arzt nnd Privaldazent in Berlin, s-late 1887 einem Rn'e al» Ordinarius nach Kietzen an Stelle non Kaltenbach und 1888 nK Nachialaer Ceamani's nach Wurzbura. - Sem Alimenten am physikalischen Institut. Prinaidajenten sur Physik und Photagraplue an der Technischen Hochschule „zu 4. a r m ft ft b t, Dr- Ra Fritsch ist ein Lehrauftrag für Photographie anstelle des durch in wie hohem Grave die Regierung das Zentrum für die Durchführung der Reichspoutik als unentbehrlich erachte. Tie „93 e r L Reuest. R a chr." sagen, nach den Ereignissen und Kundgebungen des vorigen Jahres werde ein großer Teil der evangelischen Bevölkerung Deutschlands den Schritt des Bundesrats als einen Schlag ins Gesicht empfinden. Das schlimmste sei die wachsende Liebedienerei der Regierung gegenüber dem Zentrum. Die „Staatsbürger-Zeitung" führt aus: Ganz abgesehen von der Frage, ob der Bundesrat daran recht getan hat, dem Reichstagsbeschluß Folge zu geben, und damit neue Keime der Zwietracht zwischen den Konfessionen zu geben, müsse das Vorgehen des Bundesrats selbst befremden. Die „Tägliche Rundschau" bezeichnet den Bundesratsbeschluß als ein nationales Unglück, wodurch der konfessionelle Streit verschärft werde. In politischer Hinsicht werde ein Schaden angerichtet, der kaum mehr gut zu machen ist. Es gelte nun, den Abwehrkampf gegen den Ultramoutanismus in immer weitere Kreise zu tragen. Die „R a t i o n a l - Z t g." bezeichnet zwar das Verfahren des Bundesrats als korrekt, weil damit das dem Zentrum gegebene Wort eingelöst worden sei, indessen sei die große Frage, ob es tatsächlich gelingen werde, den konfessft-nellen Hader abzuschwächen und das Zentrum zu einer sachlichen Politik zu bewegen. Leider müssen die Aussichten hierfür als schlechter wie nur je bezeichnet werden. Die „Vossische Ztg." schreibt: Man hat seit Jahren genugsam empfunden, welcher Gunst sich Zentrum, Kurie und Klerus an den maßgebenden Stellen erfreuen. Es mag der „regierenden Partei" nützlich erscheinen, bald Dienste auf Vorschuß zu leisten, bald einen sanften Druck auszuüben. Sie weiß längst, daß es in jedem Falle für die Regierung, die Gesetzgebung und die Verwaltung heißt: Katholisch ist Trumpf! Das „Berliner Tageblatt" bemerkt, Graf Bülow wollte dem Zentrum nicht bloß für die bisher gewährte Unterstützung danken, sondern er wollte es auch für neue Gegengeschenke willfährig machen, denn die Reichsregierung braucht das Zentrum' besonders für größere Marinebewilligungen. Aber in weiten Kreisen der protestantischen Bevölkerung wird man mit sehr gemachten Gefühlen diese Politik aufnehmen, bei welcher der Protestantismus die Zeche zu zahlen hat. Der „Germania" gereicht es zur großen Befriedigung, daß endlich wenigstens der häßlichste Auswuchs dieses Ausnahmegesetzes, der die einzelnen Mitglieder des Jesuitenordens für vogelfrei erllärte, aufgehoben worden ist. Im kulturkämpferischen Laaer werde sich jetzt wohl ein großes Wehllagen erheben, das aber niemand ernst nehmen werde. Dagegen werde in weitesten Kreisen des deutschen Volkes ein Gefühl der Erleichterung und Befriedigung eintreten. Der Bundesrat habe nicht an letzter Stelle sich selbst einen guten Dienst erwiesen. Ter „Vorwärts" sagt, so dräuend auch die Gefahr des Bundes zwischen Regierung und Klerikalismus sei, begrüße doch die Sozialdemokratie die Abtragung eines Stückes des Jesuitengesetzes, für die sie stets gekämpft habe. Die Aufhebung ei das Zeichen nicht einer vernünftigen Abneigung gegen Ausnahmegesetze, sondern der Neigung der Regierung, mit dem Zentrum Friede imb Freundschaft zu halten. London, 10. März. In der Abendsitzung des Untermehr Lebhaftigkeit, so besonders in den Aktien unserer Schiffahrt- gesellschaften, welche infolge der Dividendentaxation für Norddeutsche Lloyd Aktien Nachfrage fanden. Montänwerte wie auch Bankaktien waren vollständig leblos und nur in fremden Renten, die von den westlichen Börsenplätzen abhängig sind, fanden noch einigermaßen nennenswerte Umsätze statt, Wie bereits gestern erwähnt, herrscht besonders für argentinische Werte lebhafteres Interesse, ober auch spanische Rente und Türken wurden zu besseren Preisen lebhaft gefragt. Der Kassaindustriemarkt bewahrt auch heule günstige Disposition. BuderuS'sche Eisenwerke Wetzlar. Der Geschäftsbericht ist soeben erschienen. Er kündet die Verteilung von 5 p C t. Diolde n d e an. Der Bergbau weist wegen höherer Förderung und gebesserter Preise eine Gewinnsteigerung auf. Dageyen habe sich, so sagt der Bericht, der Ueberschuß des Hüttenbetnebes ansehnlich ermäßigt. UebrigenS trat wegen der Erhöhung der Erzpreise eine kleine Steigerung der Selbstkosten ein. Die Zementfabnk und die Schlackenverwertung lieferten ungefähr das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr, und zum erstenmal wurde auch ein Ueberschuß der Röhrengießerei erzielt. Wie sich der insgesamt mit Mk. 1,936,836 (im Vorjahr Mk. 2,199,217) ausgewiesene Ueberschuß auf die einzelnen Betriebe verteilt, wird nicht hinzugefügt. Zu Abschreibungen werden wieder Mk. 750,000 (wie 1902) bestimmt gleich 6,37 pCt. (0,00 pCt.) auf den Buchwert der Anlagen; dagegen wird die Zuweisung zu den Erneuerungsrücklage von Mk. 500,000 auf fDlf.'250,000 ermäßigt; dadurch wird erreicht, daß der Reinge- w i n n mit Mk. 520,498 dievorjahrigeHöhe 'Mk. 513,933) noch etwas übersteigt. In der Bilanz figurieren die Gruben mit Mk. 4,83 Mill. (1902 Mk. 5,29 Mill.), Lochösen mit Mk. 2,63 Mill. (Alk. 2,74 Mill.), Zementwerk mit Mk. 0,75 Mill. (Mk. 0,80 Mill.), Röhrengießelei mit Mk. 1,48 Mill. (Mk. 1,43 Mill,), Grundstücke und Wohnhäuser mit Mk. 1,05 Mill. (Mk. 1,08 Mill.). Geräte mit Mk. 200,000 (Mk. 160,000) und Ausgaben für nicht abgerechnete Bauten mit Mk. 0,71 Mill. Tie Reserve enthält Mk. 387,854, der Emeuerunqsfonds, dem Mk. 200,362 für Ersatzbauten und Vorrichtungsarbeiten entnommen wurden, wächst durch die Zuweisung von Mk. 250,000 auf Mk. 609,613 bei Mk. 7*/, Mill. Aktienkapital. In Bezug auf das laufende Geschäftsjahr erwähnt der Bericht zunächst das Zustandekommen zweier für die Gesellschaft wichtiger Syndikate, des Roheisen-Syndikates und der süddeutschen Zementverkaufsstelle. Es feien berechtigte Bedenken vorhanden, ob es möglich sei, die Ausfuhr an Eisenprodukten so hoch zu halten, daß Absatzstockungen sich vermeiden lassen, zumal der Krieg zwischen Rllßland und Japan das Ausfuhrgeschäft noch schwieriger gestalte. Angesichts dessen sei das Zustandekommen des Stahlwerkverbandes von besonders großer Bedeutung. Auf ®ntnb der bis jetzt getätigten Verkäufe und der erzielten Preise könne die Verwaltung die Hoffnung ausdrücken, daß auch das laufende Jahr ein b es r, e d r g e nd es Erträgn i 5 liefern werde. 87, pro 8. Schuldverschreibungen der Stadt Worms. Zum Handel und zum Verkehr an der Berliner Börse wurden Mk. 1665 500 auf 3'/, Proz. abgestempelte Schuldver- chreibungen der Stadt Worms Lit. Y und Z von 1892 und LU. A und B. von 1894 zugelassen. er au?' &e;icn unfrl r fron Friedrich 6ahn ?' mit Gastwirtschaft in b?r c POn 24000 Mk. in btn • 10n Lechhausen über. - ! aus dm Hause Soling i gemeldet wird, am l- -Zum Fall Schadt । hei der Gerichtsweg miintn im W* elbimq gelangt f* . imblWetot unb rM b« wg dci unbeootjugten «w».. _ T-m Wn!M- 8ubcr murbM« VE- h i vH pB R. B. Darmstadt, 10. März. Die 2. Kämmer erledigte in ihrer heutigen Sitzung zunächst die Besprechungen über die Interpellation des Abg. Schmalbach betr. der Schweinefleischpreise. Tie Abgg. Brauer, Schmalbach und Korell waren mit dem Regierungsbescheid nicht , zufrieden, während die Abgg. Tr. David und Molthan einen genossenschaftlichen Zusammenschluß der Züchter erstrebten. Später erledigte die Kammer noch mehrere andere Interpellationen und Vorstellungen. Schluß der Sitzung 12 Uhr. Darmstadt, 10. März. In der heutigen Verhandlung des Verwaltungsgerichtshofs gegen Geheimrat Lepsius wurde die Oesfentlichkeit ausgeschlossen und nur fünf Zeitungsvertreter zugelassen. Nach Verlesung deS Eröffnungsbeschlusses erklärte sich der Angeklagte in allen Teilen für nicht schuldig. Die Verhandlung wurde vollständig mit Verlesung der Anklage und der Aktenstücke auS- aefüNt. Um V-2 Uhr wurde die Sitzung unterbrochen. Die Fortsetzung folgt heute nachmttag 7,8 Uhr. Berlin, 10. März. Fast sämtliche Morgenblätter beschäftigen sich in längeren Artikeln mit der Aushebung des § 2 des Jesuitengesetzes. Die Ä.. *; alt das . Millich I nl:N rflirft ;| i ö;e : knbastt I 5*5".-t r'\.„ M‘" - WM «l--h bt jdjtw i »nibd - jX aufhielt. Die Ehescheidungsklage hat übrigens nicht Herr v. Ompteda, sondern seine Gattin bereits im September eingereicht. — Die ganze peinliche Affäre wird, wie schon ge-I meldet, demnächst nochmals die Gerichte beschäftigen. Gerichtssaal. )( Gießen, 10. März. Heute vormittag verhandelte bas Schwurgericht unter großem Andrang von Eisenbahnbeamten gegen den 30 Jahre alten Stationsassistenten Fischer von hier. Er hat, am Fahrkartenschälter beschäftigt, nachi und nach 1400 Mark unterschlagen. Mr kommen cntf die Verhandlung morgen zurück. Ter Angeklagte wurde wegen Verbrechens im Amte unter Zubilligung mildernder Umstände zu 10 Monaten Gefängnis verurteilt, auf welche 1 Monat der verbüßten Untersuchungs- baft in Anrechnung gebracht wird. Von der Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte sah das Gericht ab. R. B. Darmstadt, 9. März. Das Schwurgericht verhandelte gestern ein Verbrechen wegen Notzucht, dessen der kaum 24 jährige Ktzllner Peter Lautenschläger aus Kirch-Beersurt angeklagt war. Er hatte die Tat im Walde an einer 53 jährigen Witwe aus Langen-Brombach auf dem Wege von Steinbach nach Kirchbrambach verübt und war geständig. Nachdem die Geschworenen dre Frage nach mildernden Umständen verneint hatten, beantragte der Staatsanwalt 4 Jahre Zuchthaus. Tas Urteil lautete auf 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust. — In der heutigen Sitzung wurde gegen den Landwirt Johann Daniel Bernhardt von Klein-Gerau, 23 Jahre alt, wegen Sittlichkeitsverbrechens ebenfalls unter Ausschluß der Oeffentlich-keit verhandelt. Tie Geschworenen erkannten ihn aber des angeschuldigten Verbrechens nach § 170 Str.^N.-B. für nichtschuldig und sprachen ihn nur schuldig der tätlichen Beleidigung. Tas Urteil lautete darauf dem Antrag des Staatsanwalts gemäß auf 10 Monate Gefängnis, von denen 2 Monate auf die Untersuchungshaft angerechnet werden. Tüsseldcrf, 9. März. In der heutigen Schwur- aerichtsverhandlung wurde ein bereits vorbestrafter italienischer Artist wegen Ausgabe von 160 falschen Lire schein en zu vier Jahren Gefängnis und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Tüsseldorf, 8. März. Das hiesige Kriegsgericht verurteilte heute den Reserveleutnant Clemens Haas vom Feld-Artillerie-Regiment Nr. 48 wegen Herausforderung zum Duell mit tödlichen Waffen zu 2 Wochen Festung, den Reserveleutnant Karl Lingenbrink vom gleichen Regiment wegen Kartelltragens zu 1 Tag Festuna. Tie Verhandlung fand unter Ausschluß der Oeffcntlich- I * * Wligen Die h . >■: k ACf>r in | *ber uSn 3C’ble tnihhJ ! dem bÄ?nb£« ipj y d". b^'» in ?. Vie ... ber ?an bort, - bei her ft bandelt. Ä * Qb'n» daß er Qm ^nk- Wirt namens Sfc Geschäft n ®Qnn "lcht näher, unb t eS 1n Essenbach nicht. % Innungen non Bescheni «lavierfirmen, wo ■ °"ch vorsprechen wollte, i b°t sich ferner dadurch 1 $Qlli_ des ssleckenwaW der keine genügende Ju? leinen Aufenthalt in ber- > erbringen vermaa. $?ii- Vidm'pniche. Man ben: ion früher manches b- der Polizei nnd den Srnt ’rmchninei oder VeM- 4 nicht besagen, daß •i der Verhaftung de? 6r< Tönoesoasse wegen br.', daß in den letchi? ^Haftungen hier unb:.-:: aß neue Verhaftungen.-^ zeit in der Altstadt r -. ■ -riet zweifelhaften . $iuiiWer' uni M ■ ich iiicfy nur auf if[e(, Paris unb £o*v die Sache vemiekelte Fr zwei Rnmmalbeamitn : >ine Haussuchung vorgenA Arbeiteröeweguntz. S p e c i a , 9. Marz. Achthundert Arbeiter der Kriegsmarine sowie deS Arsenals Specia, die die Ueberstunden-Tarife der Arbeitsordnung nicht leisten wollten, wurde auf ministerielle Verfügung entlassen. Alle anderen Arbeiter deS Arsenals erklärten sich solidarisch unb sandten eine Abordnung an den Marineminister um Beilegung des Konfliktes. Handel und Verkehr. Dolkswirtschast. Berliner Börse vom 9. März 1904. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Kohlen-Lieferung. Für die Großh. chirurgische und Augen-Klinik soll für daS Rechnungsjahr 1904 auf dem öffentlichen SubmissionS- wege die Lieferung von co. 1000 Zentnern Nußkohlen, „ 2500 „ Anthrazitkohlen, „ 1800 „ Hüttenkoks vergeben werden. Ministerialerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem VerwaltungSbüreau offen. Offerten, versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, sind bis zum 19. April d. I., vormittags 12 Nhr, auf dem erwähnten Büreau einzureichen, woselbst um diesen Zeitpunkt die Eröffnung der Offerten stattfindet. Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen. Gießen, den 6. März 1904. 2368 Großh. Verwaltungs-Direktion der chirurgischen und Augen-Klinik. Popper t. Vossius. Holz - Versteigerung. Montag den 14. März 1904, von vormittags 10 Uhr an, sollen inl hiesigen Jntcressentenwald versteigert werden: 73 Eichen-Abschnitte bis zu 12 m lang und bis zu 60 cm Durchin. = 31 tm, darunter mehrere Stämme Schnittholz, 5 Birchen-Abschnitte bis 7 m lang und bis 35 cm Durchm. = 0,72 Im, 15 Tannen-Abschnitte bis zu 15 m lang und bis zu 45 cm Durch. = 10 Im, darunter mehrere Schnittholz- Stämme. Zusammenkunft im Distrikt Ungeheuerbach, beim alten Steinbruch. Sichertshausen, den 8. März 1904. 2351 Der Waldvorstand: Bierau. Bekanntmachung. In das Handels-Regpier wurde heute eingetragen 1) die Firma .Julius Fischer" zu Gießen; Inhaber Kaufmann Julius Fischer das. Angegebener Geschäftszweig: Tuch-, Loden- und Herrengarderobemaßgeschäft. 2) Die Firma .JuliusPhilipp" daselbst; Inhaber Uhrmacher Julius Philipp. 3) Die Firma „Wilhelm Reusch" daselbst; Inhaber Wilhelm Reusch, Uhrmacher. 2357 Gießen, am 8. März 1904. Grobherzogliches Amtsgericht. Vergebung von Kauarbeiten. Die für den inneren Ausbau des neue« Schulhauses, die Errichtung eines Abortgebäudes und die Herstellung des Schulhofes in Watzeuborn-Stein- berg erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis - 2360 SamStag d. 19. März l. I., nachmittags 3 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg, woselbst Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, portofrei einzureichen. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt: zu Mk. Erd- und Maurerarbeiten 2705,29 Steinmetzarbeiten 828,15 Zimmerarbeiten 680,55 Dachdeckerarbeiten 195,11 Spenglerarbeiten 61,75 Schlosserarbeiten 1310,80 Glaserarbeiten 1312,49 Schreinerarbeiten 3541,03 Weißbinderarbeiten 2561,76 Tapezierarbeiten 158,00 Planierarbeiten 145,00 Pflasterarbeiten 990,00 Chaussierarbeiten 238,00 Eisen- und Röhren- lieferung 238,49 Basaltgruslieferung 600,00 Gießen, den 8. März 1904. Der Großh. Kreisbauinspektor. Diehm, Baurat. Donnerstag d. 14. April 1904, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die zur Konkursmasse der Will). Schomber Eheleute gehörigen Liegenjchaiten 8lur 2/140 — 527 qm Hofraite links der Chaussee Deutlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 9. März 1904. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. 2363 3\\ uevltiuifcn 0123b| Einige schöne große Hasen für Zucht billig abzuaeben. Jiii Auftrag 2 Truthühner (1903) und mehrere Etr. Bayerische Salatkartoffelu (Mäuschen) zu verkaufen Grünbergerstraße 13. ÜU verkaufen [01222 ffliyimil Steinslraße 72. 01225] Kaczcr Kanarienvögel, Weibchen, zu oerk. Bruchslraße 12. WW Ä*« kleiner Schreibtisch zu verkaufen 2329]______LudzvMrqße 6, I. Gartenerde. | Ea. 150 Wagen prima ©arten- erde abzugeben Schlllerstrq^H 26. Grammophon zu verkaufen, groß, parktönendes Instrument, wegen Wegzugs. 2303] Näh. Ludwigstr. 6, part. Fianino sowie schön geschwellte Kommode (Altertum) zu verkaillen. Zu er- fragen in der Exp. d. Bl. 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