Mittwoch 9. März1ttO4 154. Jahrgang Nr. 58 Zweites Matt IS Gensral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen Ai- ycutige Plummer umfaßt 12 Seiten. ngeiertigt. 11t IflTC Hfl«1 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntag?. Die „Gießener Zamilienblätter44 werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der -Hessische Eanötotrf* erscheint monatlich einmal. freiheit" habe. Aber wenn Herr Köhler in seinem Speech gegen die Journalisten (die seine Rede übrigens ebenfalls mit der gebührenden Heiterkeit aufnahmen) unseren Korrespondenten dadurch zu verdächtigen sucht, daß er ihn als Vertreter einer einzelnen Persönlichkeit hinstellt, für den er einseitige Kammerberichte schreibe, so können mir Herrn Köhler die Versicherung geben, daß er sich recht tüchtig irrt. Er meint, hinter diesen Kammer- Referaten stecke die Persönlichkeit des Freiherrn v. Heyl als rector spiritus. Wir würden uns aber eine solche Art der Berichterstattung schönstens verbitten, und die Personal-Union, die drei hessische Blätter in Bezug auf die Kammer-Referate eingegangen sind, ging von der so selbstverständlichen als unerläßlichen Bedingung aus, daß dabei keine einseitige Parteipolitik getrieben werde und daß die Persönlichkeit unseres Darmstädter Redakteurs völlig unabhängig und unbeeinflußt dastehe. Hätten wir die Ueberzeugung, daß von irgend einer Seite ein Druck ausgeübt werde, so würden wir nicht anstehen, unsere Maßnahmen sofort zu treffen, die dem bestehenden Zustande ein Ende bereiten würden. Bisher haben wir genügende Beweise, daß in objektiv urteilenden Kreisen unsere Landtags-Berichte als streng sachlich angesehen werden, und wir werden auch in Zukunft dafür Sorge tragen, daß diese Sachlichkeit bewahrt bleibt. Im übrigen ist bisher weder von Herrn Köhler, noch von sonst Jemand in der Kammer auch nur der leiseste Versuch gemacht worden, irgend eine Unrichtigkeit in den Artikeln nachzuweisen. Daß die Presse ein durch die Verfassung garantiertes Recht zur Kritik hat, das sie sich durch Niemanden wird verkümmern lassen, sollte besonders zu betonen eigentlich nicht von Nöten sein. richtig hält. Abg. Weidner meint, es sei immerhin auffallend, daß einzelne Berichterstatter immer nur das verstehen, was die Redner seiner Partei sagen. Auch in der Tarmst. Ztg. seien ihm gerade mehrmals Unrichtigkeiten nachgesagt worden. Abg. Ulrich bemerkt, Köhler sei gerade der am wenigsten geeignete Mann zu einer derartigen Kritik über die Presse. Er rede über alle Dinge und stelle zu allen Dingen Anträge und wenn er sie dann begründen solle, sei er dazu nicht in der Lage oder er sei überhaupt nicht zugegen (Große Heiterkeit). Als Kähler darauf wütend schreit: „Das ist gelogen", wird er vom Präsidenten zur Ordnung gerufen, aber Abg. Ulrich sagt mit scharfer Ironie: Lasten Sie nur, Herr Präsident, der Herr Köhler hat volle Redefreiheit bei mir! (Große Heiterkeit.) Nach einer kurzen weiteren Auseinandersetzung zwischen den Abgg. Wolf und Adelung schließt die Debatte und das Hau, vertagt sich auf Mittwoch vormittag 9 Uhr. Wie der Leser leicht erraten wird, handelt es sich hier um die auch in unferm Blatt veröffentlichten Artikel über die Tätigkeit der zweiten Kammer, von denen schon einmal im Hause die Rede war. Herrn Köhler? Sermon wurde indessen in der zweiten Kammer nicht ernst genommen, wie das die stürmische Heiterkeit beweist, mit der das HauL die Bemerkung des Abg. Ulrich aufnahm, daß Köhler bei ihm .volle Rede- Ww 're°uholz°i8erstcigcr^' Neuenweg i» Löwe», Qjr H. Carle, >t.'udarmenlvohnungen ober ablehnen wolle. Nachdem die ! cgierung die Errichtung derselben für dringend notwenürg erklärt, werde er dafür stimmen. Staatsminister Tr. Rvlye weist auf die Notwendigkeit drei geforderten Gendarmenwohnungen hin, und er» iiL-ta um Bewilligung derselben ohne heute auf die Frage Tienstwohnungsgelderfrage näher emzugehen. Mchdem der Ausschußberichterstatter Abg. Molthan Lr Annahme des Ausschußantrags plattiert, die Abgg. Weidner und H ä u s e l für Bewilligung der drei Gebäude emigetreten, wird der Ausschußantrag mit geringer Mehr- MtlemeiUQridd)em|oroitiv- "'s du d. Lchularb. ertti., evnme, erfahrene Lehrens ■V- unt 180 an die fritk tetMeasctt Arbeiten ller Art, Vervielfältig»;» c. werden prompt unö Krvvmjrar-Huvschuß. (Schluß.) Gießen, 7. Mär^. Tas Gesuch der Marie Ott zu Gießen um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb eines Lrödelhandels bildete den zweiten Punkt der Tagesordnung. Ter Sachverhalt ist folgender: Unterm 5. Aanuar 1903 b-^chtete das Großh. Polizeiamt an daS beit angenommen. „ Qum Kapitel Zentralbau wesen liegen noch t^r- I (frnebene Nachtragsforderungen vor. Tas Haus lehnt. eine Zv.rderung von 800 Mark für eine Arrestzelle m Kailbach ab„ bewilligt dagegen für den Neubau einer chirur- aNchen und einer ophthalmologischfen Klinik an der Universität Gießen 345800 Mark und für | eine Psychiatrische Klinik 16300 Näark, ferner für tie Erbauung neuer veterinärmedizinischer Jn- iii tute als letzte Rate 258000 Mark unb für die untere SimrichLung 66 400 Mark, für den Neubau einer Universitätsbibliothek aus den Ersparnissen an den ab au kosten 36050 Mark, zum Umbau der alten Tniiversitätsbibliothek 35 000 Mk. Für die technische Hochschule wurden als zweite Rate für die Erve terungsbauten südliche der ^chschulftraße $15 000 Mk., ! rua Heizungsanlagen in den Gewächshäusern 44o0 ML I -willigt Für den Neubau emes Gymnasiums zu Wor m s ve-iden als Restbetrag 36000 Mark gefordert uno^bewilligt. Eine längere Debatte entspinnt sich bei der Forderung PreutzischeS Abgeordnetenhaus. Berlin, 8. März. Tie zweite Beratung des Eisenbahnetats wirb bei den Einnahmen fortgesetzt. Abg. Broemel (fr. 23a.) ist einverstanden mit der Energie, mit der Minister Budd« entschlossen ist, jeder unberechtigten Einmischung des Fi- nanzminifters entgegenzutreten. Ten Kartellen sollte die Regierung nicht nur mit billigen Tarifen gegenüber treten, sondern auch unberechtigte Forderungen von ihrer Seite mit aller Energie zurückweisen. Kleine Ausstellungen seien natürlich immer noch zu maü)en. So namentlich über die Ueberfüuung der dritten Wagenklasse. Abg. Vo lger (frk.) führt aus, durch die E i s e n b a h n b e a m t e n - Konsumvereine würden z. B. Bäcker und Fleischer auss schwerste geschädigt. Ter M i 11 e l st a n d werde r u i n i e r t und der Sozialdemokratie in die Hände getrieben. Abg. F u n ck (fr. Bp.) wünscht erhöhte Aufwendungen für Die Zugsicherheit. Abg. Tr. v. Dirks en (frk.) führt 2k* schiwerde über das allzuweite Entgegenkommen der Eisen- bahnoerwaltung gegenüber den wirtschaftlichen Oraani- sationen der Staatsarbeiter unb verlangt vollkommene Unparteilichkeit. — Staatssekretär Budde erklärt, er sei nicht in der Sage, den Eisenbahnarbeitern zu verbieten, sich in ihren dienstfreien Stunden zu Konsumvereinen zusammenzuschließen. Tie Mitgliedschaft in sozialdemokratischen Konsumvereinen könne er ihnen allerdings nicht freistellen. — Was die Platzkarten anlange, so würden dieselben nicht aus fiskalischen, sondern aus betriebstechnischen Gründen beibehalten. Zu Broemels Klage über die Uebersüllung der Züge im Berliner Sonntagsverkehr bemerke er, daß die Stadtverwaltung dafür sorgen möge, den Bau von Untergrundbahnen nach den Vororten zu beschleunigen. Alsdann geht dec Minister auf einige vor- gebrachte Wünsche näher ein. Abg. Wolgast (fr. Bv.) bringt dann Spezialwünsche in Bezug auf die Schülerfahrkarten vor. _ Ier Ausstand der Kererüs. Gegenüber der Behauptung eines Berliner BlatteS, Gouverneur Leutwein habe wiederholt in Berlin an- gefragt, ob er Friendensverhandlungen mit den Hereros einleiten könne, sei jedoch durch die bestimmten Weisungen aus Berlin an der Ausführung dieser Absicht verhindert worden, meldet die „Norddeutsche": Diese Larstellung entspricht nicht dem wahren Sachverhalt. Dieser ist vielmehr folgender: Seuttoein wurde alsbald nach seiner Rückkehr nach Dwakopmund, ohne daß er eine Anfrage nach Berlin gerichtet hatte, mit telegraphischen Weisungen versehen, die davon ausgingen, daß Verhandlungen mit den Hereros völlig ausgeschlossen seien. Daraus antwortete Leutwein, daß er gleichwohl ermächtigt zu sein glaube, sich gegebenenfalls zur Vermeidung unnötigen Blutvergießens auf Scheinverhandlungen einzulassen. Das ist alles, was an zuständiger Stelle in dieser Angelegenheit bekannt ist. Tie großyerzogl. und erbgroßherzogl. badischen Herrschaften haben sich an den beiden Sammlungen für Deutsch- Sudwestafrika, und zwar für die Truppen und für die in Not geratenen Ansiedler, mit namhaften 23eträgcn beteiligt, Die insgesamt den Betrag von iGOo Mk. erreichen. -Kirche und schult. — Ter 2kschluß des Colmarer Gemeinderates, den französischen Sprachunterricht in den oberen Klassen der Volksschule ein^usühren, hat dte Genehmigung der Regierung nicht erhalten. SSW? von 54 000 Mk. für den Neubau eines Schullehrerseminargebäudes in Bensheim. Abg. Dr. Heidenreich beantragt namens des Ausschusses die Genehmigung der Summe. Abg. Ulrich befürwortet den Antrag und meint, man sage damit eigentlich heute nur A, man werde wohl schließlich bis zu einer Million zu bewilligen haben. Aber notwendig sei die Forderung, denn was jetzt als Seminar dort stehe, sei ein ganz unglaubliches Gebäude, in dem Ratten hausten, Pilzbildungen sich zeigten und Licht und Luft höchst mangelhaft seien. Die Polizei hätte schon längst einschreiten und das Haus schließen müssen. Ministerialrat Dr. Eisenhuth entgegnet, man habe bisher mit der Forderung zurückgehalten, weil die Ausgaben für das Volksschulwesen, Gehaltserhöhungen usw. ohnehin schon hohe Anforderungen an den Staat stellten. Man werde übrigens bei Veräußerung des alten Grundstücks einen wesentlichen Ertrag zu Gunsten der Unkosten erzielen. ~ Nach einigen Bemerkungen des Abg. Dr. Fr en ah wird der Ausschlußantrag angenommen. Für die Präparanden-An st alt in Sich werden daraus 5000 Mk., für den Neubau des Museums zu Darmstadt als 3. Rate 168000 Mk., für den Dom zu Worms als letzte Rate 40 000 Mk., für das Landeshospital Hofheim 36 000 Mk^ für die Sandesirrenanstalt Heppenheim 10900 Mk., für Kap. 125, Kttchssn 61500 Mark (gegen die Stimmen der Sozialdemokraten), für das Gutenbergmuseum Mainz al§ 4. Rate 2500 Mk. und für Bodenmeliorations- unb Wasserversorgungswesen 11030 Mk. bewilligt. Es folgt Kap. 1)1, Bauwesen. Für einen Neubau der Oberförsterei Münster bei Dieburg werden 34 310 Mk., für ein Steuerkommissariat in Michelstadt 14 100 Mk., in Homberg a. O. 7000 Mk., in Alzey 22 000 Mk., als Rest- forderung, in Butzbach 48100 Mk. verlangt unb bewilligt. Tie Forderung für ein neues Dienst- unb Wohngebäude in Wörrstadt wird abgelehnt, die gleiche Forderung für Büdingen mit 19 000 Mk. angenommen. Abgelehnt werden endlich noch für ein Steueraussehergebäude in Sangen 8600 Mk. und die Dammwärterwohnung in Wimpfen 10 900 Mk. und in Ginsheim mit 26 300 Mk., bewilligt dagegen 4000 Mk. für Erhaltung und Restauration skaatlichier Lau- und Kunstdenkmäler. Nachdem auch noch der Verwaltungsboranschlag der 2. Kammer für 1904 nach kurzem Bericht des Abg. Schmalbach und Abschnitt XIV, Indisponible und reservierte Fonds genehmigt, erstattet Abg. Möllinger noch kurz 'Bericht über das ganze Etatsgesetz, über dessen Zahlen morgen nach genauer Feststellung abgeftimmt werden soll. Damit ist dann der Gesamtetat erledigt. Zum Schluß der Sitzung entspann sich noch eine äußerst lebhafte Debatte über die Sandtagsberichterstatt- ung in den Zeitungen. Abg. Dr. Heidenreich, fragt an, wie es mit der schon früher gegebenen Anregung bezüglich der Herausgabe einer amtlichen Sandtagskorrespondenz stände. Das Sand habe ein lebhaftes Interesse daran, über die Verhandlungen des Hauses genau unterrichtet zu werden. Abg. Köhler unterstützt diese Anregung, denn nach, den Erfahrungen, die wir „mit denen da oben" (auf der Journaliftenttibüne) gemacht haben (große Heiterkeit), ist das sehr notwendig. Redner sprich^ bann bavon, baß „mit denen ba oben" gründlich Tabula rasa gemacht werben müsse, bie verständen ja nichts von der Landwirtschaft. Ein Berichterstatter, der noch dazu aus Preußen importiert wurde, habe sogar den Präsidenten beschimpft und über die Tätigkeit der Kammer Kritik geübt, den Mitgliedern Zettvergeudung vorgeworfen rc. ic. Abg. Wolf schließt sich den Vorrednern an. Er muffe den Berichterstattern mildernde Umstände zubilligen, solange auch in der Kammer selber Redakteure säßen, die über die Sitzungen falsch? 2krichte brächten. So habe Abg. Adelung als veranttvortlichier Redakteur jüngst eine Rede von ihm vollständig unterschlagen (Große Unruhe), deren Inhalt er in schärfster Weise politisch kritisiert hatte. Präs. Haas bemerkt, es sei auch oft für die Berichterstatter sehr schwer, alles zu verstehen, was hier im Hause gesprochen toeroe. Abg. Adelung wendet sich scharf gegen Kohler unb Wolf. Er müsse ganz entschieden das R e ch t d e r P r e s s e verteidigen, da zu kritisieren, wo es ihr notwendig erscheint. Er lasse sich dieses Recht auf keinen n-all nehmen. Es sei nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht hier Presse, so zu kritisieren, wie sie es für 8. (k^Teug, LudmH ■. WaiiHrt von Meise», Lumpen, hin 'upfer, Messing, $n, iua ic., LMelo, W, erzeug, Gotö- nob Mn heu, Müujtit unb SnhW !0L oÄtaWi 'Jlewrotfj 22._____ krövreSAuwefcnmg, G rage innerhalb dc-e: >e;irls, zum betrieb eines 'ugros- ober Heinen iP ^Ääiles geeignet, zu verM: kjp, durch die lirp. b.-A. 1-2 -chüler finden in nä saufe gute Pen,Ion unters veduigungeu. CnetteniMi iü79_an die ExpedUW^ ileüete Same erteilt inmdl'chen .u Kiaviernnlerm ■251 ^ubwigtt^ Unterrillji heut angenommen. t Für das Kreisamt in Dieburg wird die lieber- fchceitung der Bausnmme um 9270 Mark unter ausdrücklicher Verwahrung auf zukünftige Fälle genehmigt. Für das Kreisamtsgebäude in Mainz werden zum Juifbau eines Stockwerks auf das Nebengebäude zur Unterbringung der Tiensträume des Lreisbauinspektors 18600 Nart gefordert und ohne Tebatte bewilligt. Bei der Forderung von 51 900 Mark für die Erbau- U m q von drei Gen darmen-Wohnungen in Kailbach Wenings und Appenheim, jede für zwei Gendarmen, beantragt der Ausschuß wie im Vorjahre die Ablehnung, da derselbe keine weiteren Posten für Beamtenwohnungen ui bewilligen, beschlossen, bevor die Regierung Nicht eine Imlage für die anderweitige Regelung der Mietskosten- utschädigung der Beamten gemacht hat Abg. Häusel ■ sucht um Bewilligung des Baues i^ Kailbach, ebenso Abg. neuner. Abg. Bähr spricht für den Ausschußantrag, Reinhart meint, das Haus setze sich m Wider- sv-uch, wenn es das Projekt Bensheim annehme, die drei Kcsstschcr Landtag. Darmstadt, 8. März. Tie zweite Kammer der Stände setzte die Beratung des außerordentlichen Budgets fort. Zum Titel . „Kreis amt Bensheim" sind 52 650 Mark gefordert, der Ausschuß hat Einsicht genommen und sich von der Not- tvrnbigfeit baulicher Herstellungen überzeugt. Derselbe beantragt Bewilligung. . Berichterstatter Hirschel begrüubet dies. Es ,er beabsichtigt, ein An wesen käuflich zu erwerben und am alten Gebäude einige Aenderungen vorzunehmen. Abg. Brauer hält die Sache angesichts des wegen Festsetzung der Beamtenwohnungentschäoigung in Aussicht sie henden Entwurfs nicht für dringlich. Abg. Kreimer fordert die Berücksichtigung der hessischen Sie in Industrie bei der Herstellung öffentlicher Bauten. Staatsminister Rothe und Abg. Tr. Heid en reich . torifen nach, daß es notwendig sei, die bisheriae Äreis- _ raitswvhnung als Tiensttüume zu verwenden und in dem neiu erworbenen Gebäude die Wohnung einznrichten. -etz- te: er unterstützt außerdem die Klagen der Steinindu- slriiellen. Beim Wormser Brückenbau habe man Pfälzer kleine verwendet, wie ihm mitgeteilt wurde, sollen sich beirt schon die Witterungseinflüsse gelten machen. Oberbaurat Klin gelh ö f f er zählt eine Reihe Staats- bernten auf, bei welchen Odenwälder Sandsteine zur Ver- luiribung tarnen, und versichert die hessische Steinindustrie boller BerücksickMgung. Abg. Weidn er hält für besser, wenn man für den Ki,eis rat in Bensheim nicht eher eine Wohnung miete, bis mim über die Mietentschüdiaungsfrage klar sei. Dlinisterialrat Best stellte fest, daß der vorgeschlagene Ausweg am billigsten und raschesten die bestehenden Miß- sttnde beseitige. Abg. Euler teilte mit, daß, wenn es noch einmal zu geschehen habe, man das neue Anwesen nicht so billig toitt es angeboten wurde, haben könne. Abg. Tr. Schmitt verfehlt nicht, ebenfalls die Kitte aiisszusprechen, daß bei Staats bauten möglichst einheimische ömine Verwendung finden. Sache der Bauabteilung sei es sich über den Wert der hessischen Brüche genau zu bergigen. Als er neulich nach der Tebatte über die Be- lem chtun g s an la g e in Bad-Nauheim heim fam, halbe ihm ein Bürger den Vers von Sanbtoig zitiert: „Ta iuiljl'e se, wo Moskau leit, unn in de Ortsgemarkung kaan L o er Oü «° p — er CD -CT1 P 3 3 «to s 3 CO 3 n GT 15 ä8; et n to B' S 50 et 3 er o O- C' — e-» et " 00 O ca S'ä CO «to 3 C' Ä cm" 3 3 co er 67 o c o Ein auf dem' über dem Airlsh legener, ca. 20mj und b)einujegart Pwsiel'jchen Er! Baustelle gut gee kaufen. Dieters am Dienstag t nachmittags 1 ll zu erfahren beit &3 <50 1 CO 3 ?? - 2-3. re 3 er 69 2.- 3 ° -E.CO er ue ©C5T et , er <(5> 5 > * 0 3 2 3 3 «to 2. • 3 «to er —,"^o 57- . 2. ° er 5 «. g «2 o 00 = 2,3- 2- 3 r io 's «to ® CM 02, O'ro er 3 3 CT et 3 Ü5'(»S c» « >5» O C CO _ n K Cf cs> Z S 2- ca ~ o » c©» er co £ä3 L f B rs 5 3 2-^ 2. P q 3 e» 3 3 ■» er 2 55 er 3 O o" 11# S-. 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'S w [1000] 49 64 67 679 723 78 [400] 863 79 2 7048 65 ICO 81 2ol 68 [400] 302 27 91 438 48 689 [3000] 725 58 84 91 838 72 [409] 78 88 91 976 28086 110 31 [400] 55 95 201 25 47 66 521 94 653 70 92 709 (400] 861 71 99 [400| 929 [1000] 64 29048 57 61 130 [400] 64 90 343 70 421 546 66300018158 [3000] 260 70 85 335 41 67 86 [4001 89 [400] 495i [400] 565 606 72 732 98 842 46 911 33 310)6 40 [400] 94 104 81 [400] 68 232 334 35 66 [400] 405 79 87 515 69 81 [1090] 643 71 712 [400] 96 802 [10001 3 7 13 16 950 32023 29 74 177 218 [400] 76 327 61 496 564 66 6'4 812 [10001 27 [400] 75 33036 4o 138 24t) 4o7 [1CO| 501 6 9 625 84 88 [400] 91 708 15 37 64 66 [400] 815 32 74 912 16 52 [400] 34017 84 93 165 215 27 1400] 90 [1000] 857 456 536 [400] 87 613 64 78 786 804 %?043 109 615257 64 337 57 [1000] 446 572 608 12 33 [400] 806 40 65 [10001 910 52 36130 218 [400] 25 74 |40ü] 98 467 90 506 46 625 80 772 99 811 (400] 92 979 37013 252 55 75 96 387 610 73 729 [4001 45 54 64 80 ) 28 74 [1000] 96 [1030] 943 38026 91 120 211 [400] 341 568 ßnR «1 83 705 845 907 8 89013 56 [3000] 68 100 [400] 220 31 [400] 48 S [1000] 86 9? 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Marz 1901 5OJOJ 20 |4UU 1A.> --ö uu [^uui uU u2 4Uo 8 2d ud ;>29 [4JÜ] 8o 713 24 47 [400| 71 810 130331 65 89 964 80 51018 123 70 [IU00] 209 56 58 77 321 25 35 95 425 1401) I 508 29 53 658 66 [4001 716 | I000J 39 48 71 842 73 949 [1003] 92 52000 65 210 36 50 385 92 418 525 51 54 633 45 [400] 56 710 14 68 72 918 53114 32 45 48 [400] 30) 33 70 78 83 472 79 513 51 (4001 608 786 869 99 934 54023 58 129 [4901 95 217 29 328 [400] 510 648 [1000] 805 13 76 949 76 81 99 55 ,42 [1000] 95 234 [400] 49 60 [400 i 321 400 23 53 oOl [400) 606 67 751 877 90 [1OOOI 911 50027 39 104 [400] 47 78 93 [50001 213 87 363 79 84 429 [400] 51 [400] 55 514 30 [400] 600 [1000] 5 56 705 48 1400] 73 90 97 828 5 7006 16 44 78 [400] 95 106 2:35 99 307 22 23 432 [1000] 80 640 737 79 810 81 988 5809 ) 135 50 297 356 423 67 70 49 [4001 587 707(10 00] 16(400] 803 24 47 [400] 73 95(1000] 933(1000] 47 51 54 59119 54 62 75 [400] 350 480 82 532 49 80 94 635 [400] 87 738 65 824 94 949 87 , Ä „„„ 60022 44 124 83 [400] 208 54 68 417 18 49 75 501 (40 0] 640 781 90 [400] 800 3 88 4 00 923 10001 59 6100 ) 89 1 30 0 0] 141 81 200 1 86 92 346 92 428 46 (400 544 53 668 94 702 27 35 854 913 16 44 [ 1000] 62 343 92 101 20 36 37 95 367 78 464 [1000] 70 588 642 60 766 72 90 (1OOOI 811 28 73 78 88 1400] 909 61 63 77 63077 185 90 ' 1000 ] 95 226 465 560 [400] 62 81 92 [5000] 623 24 HOOO] 757 62 (1000 | 852 924 26 69 64101 5 39 72 73 203 48 65 69 306 29 31 51 75 [400] 89 511 [400] 111. KesM-Zl-ariugische Siaatslotterie (Mitteldeutsche Htaatslottecie) Ilrhung VI. Vlasse. (2. Tag) 8. Marr 190 L Oe Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, find mit 200 Mar? gezogen. (Ohne Gewähr.) 125 326 59 [1000] 75 460 98 530 667 77 725 [400] 92 [1000] 816 60 [30001 902 13 15 [4001 1071 [400] 79 99 [400j 150 80 220 83 348 423 39 503 29 676 732 41 84 [400] 803 71 902 ( 3000] 10 52 2094 160 98 [400] 241 315 90 420 [1000] 513 84 [400] 604 56 93 737 870 968 8014 [400] 164 336 63 97 470 503 [4001 21 600 62 713 54 [1000] 831 [1000 915 84 4103 32 70 93 226 53 321 55 57 409 19 58 73 524 76 [400] 85 660 [400] 712 44 811 [400] 13 [400] 52 67 974 5059 108 [400] 77 88 208 16 21 52 81 89 315 68 697 782 853 6006[ 1000] 65 150 51 64 90 2)4 405 54 65 532 41 54 59 653 719 31 820 23 49 948 7082 176 217 49 302 |1000| 60 86 [400] 417 579 625 28 [400] 37 46 809 28 934 98 8040 91 118 95 202 59 324 73 75 87 92 400 89 533 [400] 51 660 95(4001 723 59 [1000] 79 92 846 9013(1000] 53 102 57 70 261 [400] 68 812 15000] 403 531 [400] 40 50 636 89 709 15 55 67 [400] 91 928 88 t4°iÖ166 [1000] 83 204 309 [1000] 63 476 511 607 53 64 68 82 703 807 56 [1000] 85 922 67 84 11018 31 54 72 [400] 85 87 120 214 63 (1000 335 [400] 44 408 81 48 525 75 605 870 [1000] 85 944 [1000] 48 53 [10 000 63 73 76 12038 45 [1000] 57 132 34 249 92 94 327 55 64 71 431 501 [400 80 84 629 47 70 97 [400] 779 85 86 [400] 803 [400] 39 [4901 957 18015 161 85 208 18 32 42 57 62 [400] 83 317 24 29 [1000] 35 435 501 69 622 71 742 801 89 55 [400] 991 14027 122 30 88 68 241 [400] 62 65 74 885 445 505 16 613 74 764 953 ( 400) 15122 [1000] 32 [400] 96 (4001 209 27 69 96 319 [400] 83 426 99 539 761 84 803 19 90 941 [1000] 16051 86 112 57 [400] 315 412 500 603 9 ( 40 0 J 93 [400] 734 825 60 967 1 7024 100 [400] 22 24 70 [4001 230 313 80 428 36 614 86 736 865 70 968 79 1 8062 91 164 227 [ 1000] 87 61 321 [1000] 66 97 452 (1000 ] 607 26 37 46 [400] 74 812 17 61 908 22 [1000] 34 1 9028 [8000] 42 56 70 (4001 ""Z 248 [400] 300 63 401 [400] 18 45 86 503 5 85 637 [400] 740 [400] 41 61 66 848 54 [400] 65 914 23 25 [5000] 26 48 62 89 [400] ......QO„ 20082 153 231 335 [400] 55 84 579 617 64 [400] 83 702 38 886 910 [400] 32 70 21063 [400] 140 89 256 61 325 549 631 33 89 41 96 723 30 [1000] 34 805 68 931 22033 [1000] 38 I I000] 87 209 71 869 77 411 i400] 40 630 79 749 871 921 23005 9 85 (4001 272 91 331 67 482 97 508 [ 400 13 27 82 86 624 46 76 80 88 93 762 [1000] 819 32 42 46 49 960 98 [400] 24073 95 134 200 15 99 335 46 98 412 46 69 505 15 Mittwoch, Donnerstag ein- Aeuschnationalcr treffend: .HmwnMilfemrknS SS?kSf I I jur. 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