Samstag 8. Januar 1904 154. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 7 Feuilleton. I bürg- ,n 5 «r ab: «4 iepker. ’W« riefe Vorstand, ien mit demnächst znf i Mitglieder angeführt 461 die sich ixnnt bis spät in den Herbst hineinziehen wird. Ta muß man dochmll dem bekannten Stubentenlied fragen: „Wo bleibt die Zeit zum Ochsen?" für die vielen anberen Arbeiten der Kammer. Wollen die Herren vielleicht wieder bis Mitten in die Julihitze hinein zu- ammenbleiben, wie in der Einhundertachtundzwanzigsten Sitzung vom 11. Juli 1902? ir's „Neaen Saalbaues" Garten) 30. d. M, 81/, Uhr: i i Ler Borstand. ,n Äia. inü. Damenlarte euenUVS neW Wahl,WS Barmen, 8. Jan. In dem hiesigen konservativen Organ leistet sich ein Einsender folgenden Erguß: „Angesichts der schrecklichen Katasttofche des Brandunglücks in Chicago wäre es wohl zu erwägen, ob es notwendig ifc ein Stadttheater in Barmen zu bauen. Die Statistik hat nachgewiesen, daß in den letzten hundert Jahren durchschnittlich elf Tl)eater in jedem Jahre abgebrannt sind. Ta es in Barmen eine Menge Bürger gibt, die auch gute Steuerzahler sind, jedoch dem Theaterleben nicht huldigen tonnen, weil es keine Gott wohlgesällrae Einrichtung ist, so fühlt sich Einsender gedrungen, da auch das Barmer Theater im Lause der Jahre schon zweimal abgebrannt ist, den Herrn Stadtvätern die Frage vorzulegen, ob der Bau eines neuen Theaters ein unumgängliches Bedürfnis sei." Daß der Einsender mit seiner Anschauung nicht vereinzelt dasteht, erhellt aus der Tatsache, daß in den Kreisen von Orthodoxen in dem Brande des Barmer Theaters vor zwei Jahren vielfach der Finger Gottes erkannt worden ist. — Ein ,Bayreuth des Schauspiels". In dem halben Jahrhundert, das in Weimar auf die klassische und nachllassische Zeit gefolgt ist, war das deutsche Athen an der Ilm, deren „leisere Welle manches unsterbliche Lied gehört", eine literarisch ziemlich stille Stadt. Das scheint jetzt anders werden zu sollen. Das alte Hoftheater, in dem noch Goethe das Jntendantenszepter geschwungen, ist dem Flüoelschlage einer neuen Zeit z u e n g geworden. „Ein zweites Theater für Weimar!' ist das Losungswort der Stürmer und Dränger, und zwar wollen sie neben dem ehrwürdigen Musenrempel, vor dessen jchlich- ten Portalen das DoppeldenLmal Schillers und Goethes Wache hält, ein Theater der Modernen haben, das lediglicki einem „zcirgemäßen Repertoir" bienen jolL Insgeheim rechnen sie wohl auf die Unterstützung des j u n g e n G r o ß h e r z o g s, der sich ja den Bestrebungen der Periode bei Beratung der sclftietzlich doch recht klä glich ge- sck>eiterten Wahlrechtsfrage gemacht hat, sollten Veranlassung geben, ein etwas strafferes parlamen- tarisches Regiment oder mehr Selbstdisziplin anzustreben und alle überflüssigen Tinge aus der Debatte auszu schalten. Einen Hauptanteil an der Verzögerung der Geschäfte des Landtags trägt auch die Art, wie von demselben die Vorstellungen und Beschwerden von Einzelpersonen behandelt werden. Wenn heute ein pensionierter Gendarm, Bahnwärter, Jorstwart oder sonstiger früherer Angestelller in seinen Pensionsbezügen zu kurz zu kommen glaubt, oder ein Dtühlenbesttzer sich zu Unrecht zur Hundsteuer berangezogen fühlt, so wendet er sich wie das ja auch sein gutes Recht als Staatsbürger ist, beschwerdeführend an die zweite Kammer. 9£un tritt sofort ein jehr umständlicher Apparat in Tätigkeit. Tie Vorstellung, sie mag so kurz oder so lang sein, wie sie wlll, wird zunächst gedruckt und allen Mitgliedern des Hauses und Zeitungen übersandt. Dann kommt sie aus die Tagesordnung und das Haus überweist sie dem zuständigen Ausschuß. Ter weitere Gang der Handlung erhellt aus dem Beispiel über die jüngst beratene Vorstellung des Müllers Wolf in König in Oberhessen. Tieser hatte schon in der vorletzten Tagung eine Beschwerde eingereicht, weil er zur H u n d e st e u e r herangeiogen wurde, obgleich seine Mühle, zu deren Bewachung der Hand dient, 200 Meter entfernt vom Dorfe, also „einsam gelegen" ist. Ta der vorige Landtag die Sache nicht mehr erledigte, reichte der Müller im April v. I. neue Beschwerde em, Die auch zum zweitenmal gedruckt wurde. Tie Kammer wies dieselbe dem dritten Ausschuß zu, und dessen Präsident wandte sich mit einer Anfrage an das Finanzministerium. Von diesem kam ein langer, vom Frnanzminister unterzeichneter Bescheid, und der Ausschuß sandte nun einen Referenten zu Wolf, der an Ort und Stelle die eingehendste Untersuchung vornahm, den Ortsplan studierte, die Entfernung ausmaß, Rusversuche von der Mühle aus anstellte ujw. usw. Tann faßte er einen längeren Bericht ab, der das Anwesen als „einsam gelegen" bezeichnet und deshalb die Befteiung von der Hundesteuer als gerechtfertigt erklärt. Ter Ausschuß schloß sich dem an und ein neues, vierseitiges gedrucktes Aktenstück Ivar die Folge. Run kam die Sache wieder vor die Kammer, welche dem Ausschu ßantrag gemäß entschied. Eanz ähnlich war der Gang der Verhandlung mit einer Hundesteuer-Beschwerde des Bürgermeisters Selzer in Schlierbach (nur daß der Ausschuß diese Beschwerde zurückwies) und ähnlich wird bei allen Vorstellungen verfahren, deren auf der Tagesordnung der Sitzung vom 10. Dezember nicht weniger als 38 verzeichnet waren und von denen mehrere noch ca. V» Stunde das Plenum beschäftigten. Stelll man nun der 10 Atork Hundesteuer die vielleicht schon dreimal so hohen Druckkosten, die Reisespesen des Referenten, den Arbeitsaufwand im Ministerium und den Zeitaufwand in der Kammer gegenüber, in der Doch jede Sitzung rund 400 Markau Diäten erfordert, so kann man sich einigermaßen eine Vorstellung vavon machen, wie ungemein kostspielig und zeitraubend die jetzige Art der Behandlung von Vorstellungen" ist. Es wäre vor allen Tin gen notwendig, baut Ausschuß mehr diskretionäre Befugnisse eüizuräumeu und auf möglichste Vereinfachung des Verfahrens zu dringen. Geschieht das nicht und glaubt auch der Referent noch neben dem gedruckten Bericht der Kammer einen halbstündigen Vortrag hallerl zu müssen, wie das in einer der jüngsten Sitzungen geschah, so ist an ein Fertigwerden überhaupt nicht mehr zu denken. Tie Kammer hat bisher von den vielen Aufgaben, mit denen sie sich zu Beginn der neuen Legislaturperiode zum großen Tell selbst belastet, noch so gut wie nichts erledigt, ja Die wichtig st enFragen noch nicht einmal in den Ausschüssen fertig gestellt. Ter Januar vergeht, bevor sie überhaupt mit der Etatsberatung beginnen tonn, Politische Tagesschau. Die Redaktion der „Ehristlichen Welt" über Kriunnitschnu. Tr. theol Rade in Marburg, der Herausgeber der „Christlichen Welt"', schreibt: „Menn nun der brutale 'Machtkampf heute in Krim- mitschau ausgefochten toirb, so fragt sich für uns, ob es dazu kommen mußte, ob nicht der moderne Staat recht eigentlich dazu da war, diese Entwickelung der Krisis zu verhindern. Aber dem wollen wir jetzt nicht nachgehen. Dazu koar fteilich etwas anderes nötig als das Aufgebot verstärkter Polizeigewalt. Dagegen liegt uns daran, noch etwas anderes geltend zu mackpen, was das Gefamturtell beeinflussen muß. Sofern es sich nämlich von Anfang an nicht nur um Macht, sondern auch um eine Sache handelte, können wir nicht umhin, auf feiten der Arbeiter zu stehen. Es ist die Forderung des Zehnstundentages erhoben worden. Tas heißt also: eine Arbeitszeit etwa von früh 7 bis abends 7 mit irgendwie zu verteilender zweistündiger Pause. Diese Forderung gill einem Fortschritt, den jeder Freund seiner Mitmenschen als solchen anerkennen muß. Auch in der Textilindustrie ist der Zehnstunden tag bereits eingeführt, mir sind zwei große Fabriken mit dieser Praxis bekannt, und auch Die Denkschrift verhüllt diesen Tatbestand nicht ganz (s. S. 4, Z. 18). Ter llebergcmg von elf zu zehn Stunden Arbeit war in Krimmitschau um so mehr an der Zeit, als nach guten Zeugen die Maschinentechnik neuerdings erheblich verbessert worden ist und die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Arbeiter sich damit beträchtlich gesteigert haben. M-enn die Fabrikanten nicht von selbst eine Herabminderung der Arbeitsstunden aus diesem Grunde bewilligen wolllen ober tonnten, so scheint uns die sillliche Berechtigung für die Arbeiterschaft, ihrer- fells diese Forderung aufzustellen, unanfechtbar. Unter den totalen Verhältnissen mag man die Art, wie sie gefordert und aus ihrer Forderung bestanden haben, noch so hart empfinden, das große zuschauende Publikum darf und wird nicht vergessen: für den Kultur f v r t s ch r i 11 sind unter allen Umständen die Arb eiter eingetreten. Daß dabei ihr eigenes Interesse sie leitete, ist kein Unrecht, und wenn der Anstoß dazu etwa von außen kam, von der großen Organisation, der sie angehörten, nicht aus der Mitte der Crimmitschauer Arbeiter selbst, so liegt auch darin kein Unrecht. Ueber das moralische Recht der Arbeller nach dieser Selle hin toixb auch Sieg oder Niederlage am Ende nicht entscheiden. Wie denkt man sich denn, daß Fortschritte in dieser Richtung zu stände kommen sollen? Tnich Kampf der Interessierten gegen die Privilegierten. So ist es unzähligemal geschehen in der Weltgeschichte, und so wird es immer wieder gehen. Auch eine augenblickliche Niederlage macht da vielleicht gar nicht so viel aus. Dbet meint denn wirklich jemand, dieser Zehnstundentag werde den Arbellern plötzlich einmal vom Zentrab- verband deutscher Industrieller geschenkt werden? Oder das Reich werde ihn demnächst durch seine Gesetzgebung chnen schenken? Ta ich daran nicht glaube, verdenke ich- den Arbellern ihren Versuch nicht, beklage herzlich, daß der Staat chnen nicht in der richtigen Weise vermittelnd zu Hllse gekommen ist, und werde sie bedauern, wenn sie unterliegen. Tas hindert mich nicht, auch der Arbellgeber mit Teilnahme zu gedenken, sofern sie sich nicht in der Gefchäftslage befanden, den Arbellern entgegenzukommen; aber das höhere Kulturideal könnenjedenfalls die Arbeiter für sich in Anspruch nehmen. In diesem Sinne wird auch vermutlich einmal die künftige Geschichte dieses Streiks geschrieben werden." Kist«11., Hist»* — Das menschliche Gehirngewicht ist von £rof. Marchand im pathologischen Institut in Mar- bürg im Laufe der letzten sieben Jahre in 1234 Fällen untersucht worden Er fand zunächst, daß beim Manne zwischen 15 und 50 Jahren das durchschnittliche Gewicht des Gehtons 1400 Gramm beträgt, beim Weibe nur 1275 Gramm. Nur 30 Prozent Männer haben ein Hirn von mehr als 1450 Gramm Gewicht und 20 Prozent Don weniger als 1300 Gramm, sodaß also bei der Hälfte aller Manner das Gewicht des Hirns zwischen diesen Grenzen schwankt Beim weiblichen Geschlecht ftndet sich, daß 25 Prozent aller Personen ein Hirngewicht von weniger als 1200 Gramm besitzen, dagegen 55 Prozent ein solches von 1200 bis 1350 Gramm. Das anfängliche Hirngewllyt verdoppelt sich nach Professor Vlarchaud im Verlaufe der ersten drei Viertel- iahrc Und verdreifacht sich vor Ablauf des dritten -ebens- jayres; von da ab erfolgt die Zunahme immer langsamer und ist beim weiblichen Geschlecht geringer als beim mäun- lichen. Beim letzteren erreicht das Gehirn seine eub giftige Größe im 19. und 20. Lebensjahre, beim weiblichen Geschlecht schon im 16. unb 18. Jal-re. In ber Mndhell findet die Zunahme des durchschnittlichen Hirngewichts nut dem Körperwachstum bis zu einer Körperlänm von 70 Ltm., unabhängig von Lebensalter unb Geschleift, statt. Von ba an ist sie unregelmäßiger unb geringer denn weiblichen Geschleck)t als beim männlichen. Ern bejllmmres Verhältnis zwischen Hirngewicht und Ztorperlange ist beim Erwachsenen nicht nachweisbar. Die geringere Große des weiblichen Gehirns ist nicht etwa bedingt durch Die geringere Stor per länge, denn bei Mnnern und Weibern von ulellljer Größe haben letztere ohne Ausnahme ein geringeres ^lln gewicht. Modernen in der bildenden Kunst sympathisch gegenüber* gestellt hat. Ob sie sich — Bauplatz und Architekt sollen schon gefunden sein — hierin nicht irren? Wenigstens tritt dll „Weim Zig.", das Amtsblatt, der Regierung, den „extremen" Neuerern mll der Konstatierung entgegen: „Rein ideal fehlt in maßgebenden Kreisen jedes Interesse." Und dies schon deshalb, well das tzoftheater auch ber mobemen Richtung genügend Rechnung trage. Rein geschäftlich aber müsse man dem Projekte das Prognosttkon stellen: „unmöglich lebensfähig", da Weimar nicht die Stadt ist, die zwei Theater vertragen könne. Was die geistige Ellle der kleinen Stadt mit der großen Vergangen- hell anstrebe, sei ein deutsches Nationaltheater, ein zweites Bayreuth, ein Bayreuth des Schauspiels. In dieser Richtung lägen die großen national-künstlerischen Aufgaben Weimars. Diese Frage werde nach gründlichen Erwägungen und entsprechend der großen Tradllion Weimars in absehbarer Zell gelöst werden. Diese Andeutungen Ringen noch etwas geheimnisvoll. Aber offenbar ist in „maßgebenden Kreisen", zu denen doch wohl in allererster Lime Der Großherzogliche Hof gehört, etwas im Werke, worauf man gespannt sein kann. „Bon überallher", schreibt das Hofblatt", „richten sich dll Blicke nach, der Großherzoglichen Re idenz. Was man erwartet, ist eine Tat von nationaler Bedeutung, unb Weimar wirb diese, ist dll Zell gekommen, nicht schuldig bleiben." — Irene Triesch setzte, wie wir in ber „Köln. Ztg." lesen, am Donnerstag ihr Gastspiel im Allen Stadt- tHeater zu Köln als Cypnenne in dem bekannten Lustspiel von Sordou und Najae fort. Ihre Persönlichkeit eignet sich vorzüglich für den Typus einer solchen zierlich temperamentvollen Französin und sie verband mit prickelndem Humor das Taktgefühl der Weltdame. Ganz besonders reizend wirkll chre Spielweise im zweiten Akt. )Ct mW. aScBhs 8 Wr: nM noereins 430 rtuar: 453 3» Pfg, Jener iac 399 «topfit w,Ä't’S.'SXÄ“ 5ÄHSÄS WlCTiOXi ZtalWlUvl s-r-rwasre "Hrskifchc Landwirt" erscheint monatlich einmal. 'v v' V Unnxrfltätßb ruderet (Ptersch Erben), Gieße». General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen. Die heutige Murmer umfaßt 16 Seiten. Wehr Iateu, weniger Worte! Unser T a r m st ä d t e r parlamentarischer Mitarbeller schreibt uns: c . . In den polittfchen Betrachtungen der Blatter über bie bisherige kurze Tätigkeit des neuen Reichstages wird mit Recht Kritik daran geübt, daß er sich viel zu viel mit der Erörterung nutzloser und unfruchtbarer Dinge befasse, anstatt direkt auf sein Ziel toszugehen und nach der Fertigstellung des Reichshaushaltsetats für die chm bevorstehenden wirtschaftlichen und sozialpolitischen Aufgaben Zeit zu gewinnen. Es sind jetzt schon rund hundert Initiativanträge von Mitgliedern des Hanfes em> gelaufen, deren Beratung im Plenum allein eine Session jur sich in Anspruch nehmeil würde. Im Reichstag fehlt es eben an einer geordneten Konzentration ber Arbeit, er zersplittert seine Kräfte zu viel durch unnütze, überflüssige Debatten. „ . Genau dieselben Vorwürfe musten auch gegen unsere hessische Kammer erhoben werden. Auch sie leidet an einem Uebermaß von Arbeit, bie aber weniger durch bie umfangreichen unb steigeuben parlamentarischen Aufgaben, als vielmehr burch bie immer weiter um sich dieijeiibe Unsitte hervorgerufen wirb, auch bie llellisten, unbebeutenbsten Tinge mit einer oft bis ins Aschgraue gehenben Grünblichkeit zu behanbeln. Lcan hat sich ja fteilich schon längst daran gewöhnt, daß ein großer Teil ber Sitzungen dazu verwendet wird, alstlose Jnterpell-attonen und Anträge aus dem Hause ^'behandeln, bie zwar viel schönklingenbe parteipolitische Reben und wohl ausgellügelte Gesichtspunkte, aber in der Regel nur herzlich wenig positive Gedanken zu tage fördeni. Ter Zug ber Zeit geht eben bahm, möglichst laut zum Fenster h i n a us zu r e b en und sich dem verehrlichen Publitum als Retter des Staates vorzustellen, uniiatt in den Ausschüssen sich im stillen emsiger Arbeit den legislativen Aufgaben zu widmen. An die Stelle des streng sachlichen Kriteriums und der allgemeinen gründ- sützlichen Beurteilung ber Tinge ist eine Art persönlicher Politik uub Taktik getreten, die meist nur auf die speziellen Verhältnisse des eigenen Wahlkreises ober gar uur auf einzelne Jnteressenlengruppen desselben gerichtet ist während doch der von jedem Abgeordneten zu leistende Treueid ausdrücklich bestimmt, daß in der Standeversamm- lung „nur das allgemeine Wohl' nach bester, eigener, durch leinen Auftrag be.ttmmter lleberzeugung" beraten werden soll. — 6 Kann man sich unter diesen Umständen noch darüber wundern, daß in unserer Ständekammer so gut wie vichts m e l) r g e l i n g t, daß die Abwickelung ber ganzen rarlamcutari|ä)en Geschäfte wie mit einem schweren nteder- ziehenben Stein belastet erscheint? In den mehr als 30 Arbeitsstunden, welche die Kammer in ber siebentägigen T^zemberberatung zur Verfügung hatte, finb ein paar fpruchceije, selbswerstäubllcbe Gesetzentw-ürfe zur Annahme gelangt, für beren gründliche Beratung eine oder höchstens zwei Sitzungen vollständig ausreicheiid gewesen waren, alles übrige war ein Kampf um Nichts, eine Zeitvergeudung. Wir sind getviß dll letzten, die irgend einer Bcschränttmg der parlameuiarischen Meitrungsaumr- ung das Wort reden würden, aber ein so dürftiges Resultat, wie das ber sieben Sitzungen, fordert doch, energisch zu einer Kritik heraus. Was soll es denn heißen, daß bei iigenb einem für das Land gleichgllttgen Gegenstand fast nach einander zwei ober Drei 2kitglieber ber* selben Partei das Wort ergreifen unb im Grunbe gekommen nur dasselbe wiederholen? Unb wozu haben wir denn überhaupt Parteien in ber Kammer, wenn nach der Tarlegmig ihrer Anschauungen doch noch bald jeder Einzelne das Bedürfnis fühlt, seine Extomneinung zum Besten zu »eben, wie das z. B. beim Kondominat Kürnbach, ber Zinsgarantll für bie Laub es Hypothekenbank, bem Mainzer Rtaurerstreik ujw. geschah. Schon die bchen Er- fahruiigen, welche bie Kammer in ber vorigen Legislatur- verstand. Ein er seine Geliebte zu sich ins Haus genommen und mit ihr vor den Augen L tropfenweise zu Man verlange ausdrücklich M AG G! ’s Wäia*ze ■ 364 4 Ein Ehepaar, das sich nie Ter Verbrauch von Tabak und 'Tabakfabrikaten, um» gerechnet in fabrikationsreifen Rohtabak, berechnet sich für den Durchschnitt der lebten sieben Jahre auf 1,61 Kgr. auf den Kopf. Ter vorläufige Nachweis über den Tabakanbau im Jahre 1903 ergibt, daß der Flächeninhalt der mit Tabak bepflanzten Grundstücke — 16 651 Hektar — gegen das Vorjahr um 674 Hektar ab genommen hat. Kirche und Schule. Nom, 8. Jan. Tie neueste Reform des Papstes betrifft die Kleidervrdnung für Tarnen. Er jchricb nämlich dem portugiesischen mtbien d'Artas, Doyen, der vatikanischen Diplomaten, er wünsche, daß bei Empfängen und diplomatischen Soireen die Damen nicht dekol- lettiert erscheinen. Wien, 6. Jan. Nach Informationen von zuverlässiger Seite, welche der „N. Fr. Pr." zugehen, steht die Sache des Erzbischofs Tr. Cohn von Olrnütz im Vatikan sehr schlecht. Ein Kardinal äußerte sich dahin, daß Dr. Cohn nicht mehr als Erzbischof auf feinen Posten zurück- tehren werde. Der P a p st werde ihn v e r a n l a s s e u, aus sein Amt zu verzichten. Als Nachfolger soll der Tom- propst von Olrnütz, Tr. K1ug> große Aussichten haben. einem Brunen die Leiche eines Landwirtes und seines 5 jährigen Lindes. Lian nimmt an, daß Beide aus Rache ermordet ivorden sind. — Wie ein Telegramm aus Perpignan meldet, herrscht im ganzen Departement heftiges Schneetreiben. Der Verkehr ist unterbrochen, da die Wege verschneit sind. Mehrere Personen sind im Schnee u m g e f o m rn e n. • Constantine, 8. Jan. In dem Dorfe La Croix wurde eine Schullehrerin mit ihren beiden Zöglingen in der Schule ermordet aufgefunden. * Rom, 8. Jan. Der Marquis Tosti di Paventa wurde gestern wegen Diebstahls hier verhaftet. Ec ist gesländig, einer Halbweltdame eine Brillanlnadel entwendet zu haben, und giebt an, infolge großer Spieloerlusle in Rot geraten zu sein. * Trient, 8. Jan. Im südlichen Teile der Adamellv- Gruppe fand ein heftiges Erdbeben statt, wodurch riesige Lawinenstürze verursacht worden silid. Ob Menschen verunglückt sind, ist noch mibetannt. * Budapest, 8. Jan. Das beliebte Mitglied des Nationaltheaters Hedwig Leukay stürzte bei einer Automobil fahrt aus dem Wagen und erlitt schwere Verletzungen. * Konstantinopel, 8. Jan. Gestern fand im Hafen ein Zusammenstoß zwischen dem russischen Dampfer „Mariga" und dem türfi.chen Dump,er „itüobe" statt, in- dessen sind Menschen nicht umgetommen. • Das Zittauer Stadttheater wird in diesem Jahre einem umfassenden Umbau unterzogen werden, dessen Losten sich auf etwa Mk. 100 UDO belaufen dürften. Gegen dieses Projekt macht sich vielfach Opposition geltend, weil man der Ansicht ist, daß die Stadt in den über hundert Jahre „alten Lasten" nicht mehr eine so große Summe hrneinstecken, sondern den 9leubau eines Theaters ins Auge fassen sollte. Aber die Geldbeivegung hierfür begegnet großen Schwierigkeiten, während andrerseits das jetzige Theater in feinem feuergefährlichen Zustande nicht weiter benutzt werden kann. Also muß nun wohl oder übel das umfangreiche Projekt diirchgeführt werden. * Eme Skandalgeschichte. In der „Welt am Montag" war vor einigen Wochen eine Klatschgeschichte auf- getischt worden. Der Thronfolger m einem Fabelland sei zu einer ausländischen Sängerin in Liebe entbrannt gewesen; die Künstlerin habe dem Prinzen Gehör geschenkt und als Resultat des Liebesverhältnisses genieße jetzt ein strammer junger Erdenbürger die Freuden des Daseins. Die Geschichte bezog die Amerikanerin Fräulein Geraldine Farrar, ein Mitglied des Berliner Opernhauses, auf sich. Nach Mck- teilungen, welche „Post" und „Staatsb.-Ztg." brachten, soll nun der Vater der Künstlerin, der sich ebenfalls in Berlin aufhält, in der Angelegenheit seiner Tochter ein Stück Selbsthilfe begangen haben. Diese beiden Zeitungen rühmten die sportlichen Erfolge, die Farrar dank feiner riesigen Körperschaft errungen hat und erzählen dann, daß dieser 2(merifaner unter Beihilfe eines Landsmannes den Redakteur Korn von der „Welt am Montag" eines Morgens im Bett über* allen und ihn zur Abgabe einer schriftlichen Erklärung genötigt habe, m der die Klatschgeschichte als vollständig er- logeir bezeichnet wird. Aus einer Ergänzung dieser Darstellung geht hervor, daß auch der Redakteur Ludwig von der „Welt am Montag", der zufällig während des erwähnten Vorgangs bei Korn zu Besuch war, ein Opfer der Farrarschen Selbsthilfe zu werden befürchtete. Korn und Ludwig bestreiten in einer öffentlichen Erklärung zwar, daß Farrar sie bedroht habe, die Staatsb.-Ztg." jedoch bringt von neuem eine Darstellung der Angelegenheit, die sich mit den vorhin erwähnten Meldungen im wesentlichen deckt; ferner aber veröffentlicht das Blatt den Wortlaut einer angeblich von den Redakteuren Korn und Ludwig abgegebenen Erklärung, worin konstatiert wird, daß der Artikel der „Welt am Montag* sich auf Fräulein Farrar nicht bezieht. ßugtfl Richter über die Nationalfoziale«. In einem scharfen Artikel rechnet Eugen Richter mit den Nationalsozialen ab; am Schluffe seines Artikels sagt er: „Was haben solche Herren denn überhaupt für die Arbeiterinteressen praktisch getan, die sie fortgesetzt im Munde führen? Haben sie als Berater, Förderer oder sonst als Mitarbeiter in irgendwelcher Gestalt eine praktische Tätigkeit entfaltet in Genossenschaften, Gewerkvereinen, Kassenveremen u. bergt. ? Nein, sie haben nur allgemeine Reden gehalten über Aufgaben der Gesetzgebung. Sie haben allgemeine Rezepte veiichrieben für neue Zwangsorganifationen in dieser und jener Richtung, ohne sich irgendwie auf Untersuchungen über die praktische Ausführbarkeit, über dabei in Betracht kommenden Schwierigkeiten und Lasten einzulaffen. Das ist freilich überaus bequem, aber nichts weniger als verdienstlich. Im Gegenteil: Es werden dadurch alle Bestrebungen zur Selbsthilfe in derselben Richtung gelähmt; es wird eine wachsende Begehrlichkeit gegenüber Reich und Staat groß- gezogen, und werden zugleich Erwartungen erweckt, die in solchem Umfange weder Reich noch Staat jemals befriedigen können. Die Herren glauben, damit sich der Sozialdemokratie anbiedern oder gar sozialdemokratische Arbeiter ihrem Parteichen angliedern zu können. Eitel Torheit! Im Versprechen ist die Sozialdemokratie allen Parteien haushoch über und sie kann es auch sein, well keinerlei Rücksicht sie bindet gegenüber der bestehenden Gesellschaftsordnung. Können die Unternehmer bei der Zuwälzung von immer neuen Lasten, bei der Einengung ihrer Rechte in der Leitung der Betriebe nicht mehr bestehen — um so besser für die Sozialdemokratie. Dann kommt man der Ueberführung in den sozialdemokratischen Ziikunftsstaat um so näher. Die Nanmänner sind Verächter des Liberalismus und zugleich Schrittmacher der Sozialdemokratie!" ziemlich bejahrter Mann stand dieser Tage vor der 8. Strafkammer des Seine-GerichtS in Paris, weil «Heer und Slotte. — Nach einem Telegramm aus Krese ld Hai der Kaiser durch das Kriegsministerium die Mitteilung ergehen lassen, daß mit Rücksicht auf die Solidität der Sti- fernenbauten die V erl egun g des Düsseldorfer Huf ar en-R e gim en ts nach Krefeld erst im April 1906 erfvlgep kann. Lilllichkeitsgefühl in geschlechtlicher Beziehung verletzt, so war die Annahme, daß es sich objektiv um eine unzüchtige Schrift handle, geboten, und es blieb nur noch zu prüfen, ob die Angeklagte sich dieser Möglichkeit bewußt gewesen ist." Tie Sache war zur ander- iveiten Entscheidung an das Landgericht Berlin I zurückvenviejen, und dies erkannte auf Grund der vorstehenden Ausführungen des Reichsgerichts zwar nur Freisprechung der Angeklagten, aber auf E i n z t e h u n g d e s Buches. Gegen diese Entscheidung richtete sich die Revision der B e r f a s s e r i n, welche Justizrat Jonas vor dem Reichsgericht vertrat. Semem Antrag auf Amhebuna der Vorentscheidung schloß sich der Vertreter der Reichsanwaltschast Mit einem glänzenden Plädoyer an, in dem er der Ausrichtung bet Verteidigung beurat, daß unmöglich für den objektiv unzüchtigen Charakter einer Schrift entscheidend sein könne, wie dieselbe auf die unreife Jugend wirke, für d i e s i e n i ch t b e st i m m t fei, und daß es nicht Aufgabe des Gerichts, fonbetn der Familie fei, die Jugend ui dieser Beziehung zu schützen. Tos Reichsgericht kam zutAufh eb u ng des von dem Landgericht Berlin I gefällten Urteils und verwies die Sache zur anderweiten Entscheidung an dos Landgericht 91 e u ° R u p p i n. Mit Rücksicht auf die große prinzipielle Tragweite der in Betracht kommenden Fragen wird auf die Sache zu- rückziikommen sein, wenn das neuerliche Urteil des Reichsgerichts im Wortlaut ooiliegt. vermischte». * Berlin, 7. Jan. Der Inhaber einer hiesigen Wäsche- und Schürzenfirma H. L. Berkowitz hat unter Hinterlaffung einer bedeutenden Schuldenlast die Flucht ergriffen" Dem „Conf." zufolge betragen die Verbindlichkeiten ungefähr 225000 Mark, denen etwa 53 000 Ntt. Aktiva gegenüber- stehen. An dem Zusammenbriich sind sehr viele Berliner, sowie auswättige Firmen beteiligt, einzelne von ihnen sollen 30 000 Mk. verlieren. * Kiek, 8. Jan. Der zu Zuchthaus verurteilte Einbrecher Gourke, dessen Ueberführung in das Rendsburger Zuchthaus bevorstand, überfiel einen (befangen tw\ ausfeher und verletzte ihn so schwer, daß er d i e n ft-1 unfähig ist. Ern zweiter Aufseher überwältigte ben Attentäter. * Aachen, 8. Jan. In Hahnrath wurde in einer Wirtschaft gelegentlich einer Rauferei ein Belgier er- stochen und ein zweiter schwer verletzt, sodaß er hoffnungslos darniederliegt. Drei der Tat verdüchttge Personen wurden verhaftet. *Breslau,8. Jan. Eine durch eine Kommission vorgenommene General-Revision von Liebigs Variöto hat zu dem Beschluß geführt, daß das Theater am 1. Mai zu schließen ist. Es wird während der Sommermonate einem vollständigen Umbau unterzogen. Paris, 8. Jan. In St. Nlarlin entdeckte man in ist MAGGI5 Würze ! weil sehr ausgiebig! — Nicht mitkocheu erst beim Anrichten beifügen. — üääÄöä Künlgl. Preuss. Staats-Medaille SääBBfce l Seidenstoffe ------- Muster portofrei. ------- „ Fertige seidene Kostüm-Röcke, Jupans, Blusen, halb fort, I Deutschlands grösstes Spezlal-Selden-Gesc I Jraifc Seidenhaus Michels & Ci, Berlin 51 S 43 Leipziger Strasse 43 Echo Markgrafen-Stra. Mechanische Seidenstoffweberei In Krefeld WMB ger HauSbursche gesucht. Wgeiift. Ii A. Reinig in Gg. Merkel. mieten. cijiW11' Mreigejuche Pin vermieten (Offene Stellen Zu verltnitfcn WWWW 372] Ofen, vernickelt, Rießner Dauerbrand, billig abzugebeu Scltersweg 39. Nr. 82 Schuß anerkanntpreiswerteI Zigarre Ä 100 Stück 5 Mk. &K 10 Stück 50 Psg. empfiehlt Carl Retter Bleichstraße 8, parll Ätux Laden. 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D In einem sehr Verkehrs- und industriereichen, durchaus ES katholischen Städtchen von 7—8000 Einwohnern mit höheren B Schulen und Lehrinstituten, in nächster Nähe des Rheins ge- S legen, ist em sott Jahren bestehendes, nachweislich prima K gutgehendes, und von nur besserem Publikum besuchtes Mer- und Wein-Restaurant für den sehr billigen Preis von 32000 Mk. bei einer Dlindest- B Bar-Anzahlung von 10—12000 Mk. zu verkaufen. Einnahmen K und Umsatz sind: Mtete, incl. Einzelzimmermiete ca. 1500 Mk., Bierverbrauch ca. 120—130 Hekto, Weinoerbrauch ca. 3500 Liter. Nur die Reflektanten, welche über die Anzahlung aus eigenen B Mitteln verfügen, wollen sich melden. Pllsscick kMfgcleWheit für Wirte nad Acrkeilm! I Z" einem sehr Verkehrs- und industriereichen Garnison- H Städtchen von ca. 8000 Einwohnern mit mehreren höheren Schulen und Lehrinstituten ist verhältnissehalber eine gutgehende jS Gast- und Logier-Wirtschaft zu dem äußerst billigen Preise von 60000 Mk. bei einer B Mindest-Auzahlung von 15000 bis 25000 Mk. zu verkauieli 8 Die Hypotheken stehen fest und sind mit 37, und 37. Prozent H zu verzinsen. Zu dem Anwesen gehören: Großer Hof, zur » Ausspann, Hintergebäude und Stallung für ca. 30 Pferde B Das Haus ist neu und massiv gebaut. Verbrauch und B Einnahmen sind: ca. 400 Alt. Logiseinnahme. ca. 800 Hekto Bier, sehr viel Branntwein, Liköre re., ca. 25 Mille Zigarren. Nur solche Reflektanten wollen sich melden, die über die An- 8 zahlung aus eigenen Mitteln verfügen. In einem sehr Verkehrs- und industriereichen Garnison- 8 Städtchen von ca. 8000 Einwohnern mit mehreren höheren B Schulen und Lehrinstituten ist verhättnisiehalber ein gutgehendes H Restaurant mit Wirtschaft für den billigen Preis von 46000 Mk. bei einer Anzahlung 0 von 8—10000 Mt. zu verkaufen. Das Haus enthält zwei B Nestaurationsräume, gr. Gesellschastszimnwr. Im 1. Stock: 8 Schöner Saal mit Musikbühne und 3 daransloßende Zimmer- Q im 2. Stoci: 4 Zimmer zur Privalwohnung und Personal- B zimmer. Diassivgebaute Uegelbahn, ca. 2000 Quadratmeter großer Zier- und Pflanzengarten, großer Bierkeller, welcher H sich als Bier-Depot und Flaschenbierhandlung eignet. Seil- Q höriger Bierverbrauch ca. 200 Hekto, Weinverbrauch ca. 500 Flaschen, ca. 150 Flaschen Sekt. Das Anwesen eignet sich vorzüglich zum Aufenthalt für B ■ Sommerfrischler. B Nur Selbstreflektanten, welche aus eigenen Mitteln die B R Anzahlung leisten können, wollen sich melden. 4O7|g A. Jacob Agentur- und Kounnifstons - Keschüft Goethestraße 23. Telephon 166. WohltätlgkeltsKonzert der Iwriien Virßcr §umbaß-Echlls^ast zu Gunsten des warmen Frühstücks armer Schulkinder Direktion Vax int Neuen Saalban (Steins Harten) am 13. Januar, abends 8 Uhr präzis. EQntfi'sttspE'esse s sei Im Vorverkauf bei Herrn EhaHier 50 Pfg. — An der Abendkasse 75 Pfg. Der Wohltätigkeit sind keine Schranken gesetzt IUBOLF KOSSE-6IESSEI SCHULSTRASSE 7 SCHULSTRASSE 7 Annoncen-Annahme für alle Zeitungen und Zeitschriften Nachstehende Zeitungen und Zeitschriften haben der Firma RUDOLF MÜSSE die alleinige Inseraten-Annahme übertragen: Berliner Tageblatt Berliner Neueste Nachrichten Berliner Morgen-Zeitung Augsburger Abend-Zeitung Neue Züricher Zeitung Schweizerisches Handelsamtblatt Technische Rundschau Mitteilungen a. d. Praxis des Dampfkessel- u. Dampfmaschinenbetriebes Schweizerische Bauzeitung Zeitschrift des Österreich. Ingenieur- und Architekten-Vereins Der Kompass Münchener Medizin. 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Gesangverein • Heiterkeit Heute, Samotag, 9. Januar, abends 9 Uhr, kenclal-PerMmlimg im Bercruolokal. Die Mitglieder lveyden um zahlreiches Erscheinen dringend gebeten. (454 Der Vorstand. OOOOOOOQt. ter-Panro Kirchenplatz 15. Bom 10. bis 16. Januar. Paris Ter Jarcnbesuch 0122 und die Welt-Ausstellung, cooaooooocj Stadt-Lheatel Gietzen. Direktion: S.» >u;:ociter. Sonntag den 10. Jaii. 1904, uachmtltags 3*/? Uhr: Fremde n Vorstellung zu ermäßigten Preisen. Als ich wktafom. Lustspiel in 3 9lkten von O. Blumenthal u. G. Kadelburg. Abends 8 Uhr: 12. Soninas Abonll.-Vorstellung. Novität I Novität! Zapfenstreich. D'ama ir. 4 Aviz. von Fr. Adam Bcyerlcin.