den 1L Zanuar, benbi 8 Uhr: iqet Besprechung bei Boat, LonnenslrM, um zahlreiches fc» Jjö« afte fepotW aus 1, Slpnl er 2r S-iuchl. Verleb iszahlung! mit Zinsjuß untet L^MLerbetett. «R >otheten geteilt aus- 085 > Südanlage?. und »K »-Nil ein 01a Q Wagner niet Hof. ,cn» Sonntag KjdlltzWz, iL-^intrüt jt(i[ "«■ lieg ÄS**®? 7— 45o Jerkinslolal. °sW DerBorstao^. ^sss2-r MB rchevpla^'' ). SiS 16.^" Heiterkeit ibends 9 Uhr, W.., [Oii. - ß ja». 10 den.'l" Preisen' r« jjfl m 15 fiadeliE KZs jol. Häusl, erz. 'Zaine, 3., nut 20000, |paL . Lfs. v. Herren, auch , mit gut Baratt, an i', Berlin 8 42. [201 it vermög., chrisll, un- men juch. d.Äekaimtsch. Herren zwecks Heirat, ichl anonyme Oss. erb. S.W.I2. pojtlag. |419 *UI Zunge Same, jol irm. u. jpol 30000 ^m.charo1lerv.Herrn, ohne Berm. CS.ni ittiin N.Mati, /4Ä 7G.F. >nlag abend iümerad Enler. Ter Vorstand. Nv. 7 Drittes Blatt. 154. Jahrgang Samstag $>♦ Januar 1904 Lrschetui ISgNch mit Ausnahme des Sonntags. Dii „Siebener Famllienbiätter" werden dem Anzeiger dermal wöcheMllch beigelegt. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal Giehener Anzeiger verantwortlich tot den aQgttnrhMD tafli D. Wittko; tot den Anzelgentetl: 0* 6«. Dietz««, General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Siehe». Volilische Tagesschau. Handelshochschule und Ausländer. Aus Berliner Handelskreisen wird uns geschrieben: Die ministerielle Genehmigung zur Gründung einer Handelshochschule durch die Korporation der Berliner Kauf- mannschaft ist nunmehr erteilt. Sie ließ zwar monatelang aus sich warten, doch die Reichshanptstadt hat sich daran gewöhnt, daß ihre Angelegenheiten seitens der Staatsregierung nickst gerade schleunig behandelt werden. Das Aeltesten-Kollegimn der Berliner Kaufmannschaft kann also jetzt in Beratungen ein treten über die endgiltigc Ausgestaltung der Orgamsation der Hochschule. Der Gründ- nngsplan ist bereits ausgcarbeitet worden durch einen zu diesem Ziveck gewählten Ausschuß, der seine Beschlüsse zum wesentlichen Teil in einer Berliner Zeitung bekanntgab. An der Hand der an bereits bestehenden deutschen 5)andelsHochschulen gemachten Erfahrungen sei an dieser Stelle auf eine Erscheinung hinDewiesen, von der zu wünschen ist, daß sie sich in der Reichshauptstadt nicht wiederhole: auf oie Ueberfülluno der Hochschule mit Ausländern. Nicht chauvinistische oder „alldeutsche" Empfindung, sondern nüchterne praktische Erwägung führt zu solchem Schluß. Eine in die Existenzfrage tief einschneidende Konkurrenz gibt es in der Wissenschaft nicht, Umso- mehr aber auf kaufmünnischem Gebiet, und die Handelshochschulen werden doch gerade zu dem Zweck gegründet, den Bildungsstand der jungen deutschen Kaufleute zu heben und sie tüchtig zu machen für den Wettbewerb auf dem Weltmarkt, wo heut die Entscheidung über das wirtschaftliche Schicksal der Nationen ausgefocksten wird. Ist es da nicht im Grunde widersinnig, wenn eine deutsche Handelsschule in demselben Maße wie den deutschen Kaufmann den Ausländer tüchtig macht, wenn sie auch dem dereinstigen Gegner des Deutschen sozusagen die Waffe in die Hand gibt? Doch es soll ein- geräumt werden, daß man den Ausländern die Erlaubnis zum Besuch deutscher Handelshochschulen nicht grundfätzlich verjagen kann. Die Erlaubnis sollte aber eingeschränit werden dahin, daß die Zahl der zuzulassenden Ausländer einen bestimmten Prozentsatz derjenigen der deutschen Hochschüler nicht übersteigen darf. Denn wenn z. B. an" der leipziger Handelshochchule, einem sächsischen Blatt zufolge, unter 1OO Studierenden 75 Ausländer sind, von denen wieder dreiviertel aus Russisch-Polen stammen, so ist das ein Zustand, der den Absichten, aus denen heraus die Hochschule errichtet wurde, widerspricht und als bedenklich bezeichnet werden muß. Die deutschen Hochschulen sind für die d e u t s ch e I u g e n d da. Wo ist im Auslande die Hochschule, an der auch nur halb so viel Deutsche studieren, wie AÜchtdeutsche in Leipzig? Ällles hat seine Grenzen, und deshalb ist zu wünjchen, daß einer Ueber- stutung der Handelshoch,chule durch ausländische Elemente beizeiten ein Damm entgegengesetzt werde. Ans SIM und Land. Gießen, 9. Januar 1904. C. Lehrerinnenprüfung. Wie wir einer Veröffent- lichung der Schulabteilung des Großh. Ministeriums in der Darmst. Ztg. entnehmen, soll von dem neuerrichteten Lehrer- innen-Seminar zu Mainz die Prüfung der Anwärterinnen für das Lehramt an höheren Mädchenschulen am 22. Februar beginnen, und zwar haben sich derselben nicht nur die Abiturientinnen des mit der höheren Mädchenschule zu Mainz verbundenen Lehrerinnen-Seminars, sondern auch die nicht in ii in iiiiib ■MiiiMMgwimnrrTJ-w^mva’mn^y; Plaudereien aus der Kaiferstadt. (Nachdruck verboten.) Der neueste Tric. — Der „Schleifenfahrer". — Zur Schließung des Opernhauses. — Die Gefahren anderer Kunststätten. — Sylvester-Kavaliere. Fast möchte man annehmen, daß in den Artisten von heute der heimliche Ehrgeiz steckt, endlich einmal das Genick zu brechen^ wenn man nicht wüßte, wie unersättlich Publikum und Direktoren in sensationellen Ueberraschungen sind, die der Künstler dieser Gattung bieten muß. Jede Saison etwas Neues — oder er wird zum alten Eisen geworfen. Ta heißt's eben das lumpige Genick riskieren, wenn man auch nur , das eine hat. „Tenn schließlich kann einem das Dom Artistenstandpunkt aus lieber sein", sagte mir einmal ein alter Zirkuskünstler, „als ein Bein, zu brechen, obgleich man oon, diesem zwei besitzt. Tie Karriere ist damit auch nur zu Ende, aber die Sorgen beginnen. Und die macht einem das Genick nicht, wenn es futsch ist!" Eine etwc.s bittere Lebensauffassung, die aus diesen Worten spricht, aber mit tausend bösen Beispielen leider zutreffend belegt werden kann! Die letzten Spezialisten jener Kunst, die aus Kunststücken besteht, sind bekanntlich die Schleifensahrer; ,Looping de loop" heißt die Nummer aus den Zetteln und in den Zeitungen, da aus diesem Gebiet der inter- uationale Sprachensalat am reichhaltigsten und buntesten ist. Ein Radfahrer oder Automobilist fährt auf einer schiefen CBene abwärts, bis seine Geschwindigkeit ausreicht, um nach den Gesetzen der Zentrifugalkraft den Sieg über die Schwere davonzutragen. An diesem Punkte geht die schiefe Ebene in eine riesige Schleifend ahn über. Der Fahrer saust hinaus und weiter, sodaß er sekundenlang mit seinem Gefährt, den Kopf nach unten, die Räder nach oben, den Raum durchmißt, bis er das Ende des Ringes erreicht und in leichter Neigung endlich zu ebener Erde anlangt. Ein findiger Kopf, der augenblicklich im Zirkus Schumann austritt, hat ganz logisch herausgefuuden, daß der obere Teil der Schleifenperipherie bei diesem halsbrecherischen Kunststück ganz überflüssig ist, sein Fehlen aber das Gruseln unbedingt um 100 Prozent erhöhen muß; und so produziert er sich denn als Radfahrer in der „offenen Loop". Das Heißt, in seiner Schleifenbahn fehlen oben ca. 7 Meter, in Seminaren vorbereiteten Tarnen zu unterwerfen, welche den Wunsch hegen, die staatliche Bestätigung ihrer Befähigung zum Unterrichte an höheren Mädchenschulen zu erhalten. Im Interesse gerade solcher Damen sei auch an dieser Stelle aus die erwähnte ministerielle Bekanntmachung besonders hingewiesen. ** Unentgeltliche Benutzung der deutschen Patentschriften. Seit dem Jahre 1877 befindet sich in den Räumen der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe, Darmstadt, Neckarstr. 3, eine Auslcgcstelle der vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin herausgegebenen Patentschriften über die in den Patentklassen 1—89 vom 1. Juli 1877 ab erteilten Patente, beginnend mit Nr. 1, die an jedem Werktage in der Zeit von 10—12 1/2 und 3—5 1/2 Uhr (Samstag-Mittag ausgenommen) von jedermann unentgeltlich benutzt werden kann. Durch die Auslegung der Patentschriften wird jedermann Gelegenheit gegeben, sich über den Inhalt eines Patentes zu unterrichten. Um auch auswärts wohnenden Personen die Einsicht der Patentschriften zu ermöglichen, ist die leihweise Abgabe einzelner Nummern auf kürzere Zeit gestattet. Die neu erscheinenden Patentschriften werden den Auslegestellen vom Kaiserlichen Patentamt in Berlin in ein- wöchertlichen Zwischenräumen überwiesen und dem Publikum alsbald nach ihrem Erscheinen zugänglich gemacht. () Kirchhain, 7. Jan. Im Saale des Hotels Mase- bach hielten heute nachmittag die Bahn bau ko mite es des Wohra- und Kleintals eine zahlreich besuchte Versammlung ab, der auch der Landrat des Kreises Frhr. Schenck zu Schweinsburg und das neugewählte Mitglied der Kasseler Handelskammer, Fabrikbesitzer Gramm aus Frielendorf beiwohnten. Während der sehr lebhaften Diskussion traten die Interessenten der Wohratalbahn für die Bahn Gemünden-Kirchhain und derjenigen des Kleintals für die Fortsetzung von Kirchhain durch Gemünden nach Alsfeld und von da weiter nach Hersfeld ein. Mit dem Ausbau dieser ganzen Strecke wäre also eine direkte Verbindung zwischen Thüringen und dem westfälischen Industriegebiet geschaffen, wenn man die Wetterführung nach Frankenberg und Winterberg in Betracht zieht. Es wurde auch ausgeführt, daß die in Gemünden beschlossene Petition an die Regierung abgegangen sei und daß dieser Tage Landrat Riesch von Fraukenberg und Exzellenz v. Stumm aus Holzhausen in Berlin beim Eisenbahnministerium Audienz hätten. Verschiedene Redner traten auch dafür ein, daß die drei getrennten Bahnprojekle Gemünden-Kirchhain, Kirchhain-Alsfeld und Alsfeld-Hersfeld als großes einheitliches Projekt zu betrachten und für den Fall, daß von der Siegierung kein Entgegenkommen zu erwarten ist, einer Gesellschaft den Bahnbau zu übertragen. Auch das Projekt Zimmersrode-Frankenberg wurde eingehend erörtert. Man beschloß zum Schluß, erst den Erfolg der Audienz in Berlin abzuwarten und dann weitere Versammlungen anzuberaumen. Vermischte». * Eine v erun glückte Winter touraufdasSchreck- horn. Der Engländer Wood, der in der vorigen Woche von Grindelwald aus das Wetterhorn bestiegen hatte, machte nun, von zwei Führern begleitet, eine Partie auf das Schreckhorn. Die drei Bergsteiger hatten glücklich den Gipfel erreicht und wandten sich wieder zu Tal, als beim Abstieg Wood durch eine trügerische Schneedecke brach und in einen darunter fließenden Bach fiel. Er konnte sich zwar wieder aus dem Wasser herausarbciten, mußte aber durchnäßt bei strenger die er mit seinem Rad, nun auch für das Auge deutlicher merkbar, tatjächlich durchfliegt. Für Leute, die ihre Nerven stählen wollen, ein geradezu idealer Anblick, diese „Höhen- kunft!" Tie anderen tun gut, solange die Singen zu schließen. Ein eigentümlicher Gegensatz ergibt sich) wenn man dieses tägliche Spiel mit dem Leben, das die Zirkusleute sich leisten, in Parallele stellt mit dem jüngsten Erlaß des Kaisers, der die Schließung des Berliner Opernhauses befiehlt, um den Zuständen ein Ende zu machen, die dem Leben seiner dort Angestellten bei einer Katastrophe gefährlich werden könnten. Diese Maßregel hat in allen Kreisen der Bevölkerung die höchste Befriedigung erweckt, gibt sie doch einen vollgiltigeu Beweis für das hohe Ver- antwortlichkeitsgefühl, für die echt menschliche Empfindung, die den Kaiser beseelen. Auf das schreckliche Unglück von Chicago war dieser impulsive Entschluß, längst geplante Aenderungen sofort durchzuführen und lieber materielle Einbußen dafür in den Kauf zu nehmen, das denkbar beste Mittel, das schwankende Sicheryeitsgefühl des Berliner Theaterpublikums zu beruhigen. Trotzdem hat es auch hierüber nicht an Mrglern gefehlt, die es ihrer Meinung nach hätten besser machen können. Aber seit ich in den „Hamburger Nachrichten" die empörendste und unverschämteste aller Kritiken über die Bestrebungen moderner Kronenträger, die Bemäkelung des Großherzogs von Hessen wegen seiner Teilnahme an einer Weihnachtsfeier in der „Herberge zur Heimat" in Darmstadt, gelesen habe, nimmt mich auf diesem Gebiete nichts mehr wunder. Die Berliner Sicherheitspolizei hat sich natürlich in diesen Tagen auch mit unseren Privat-Theatern beschäftigt und wird sich zweifellos den Mängeln nicht verschloßen haben, die hier und dort vorhanden sind, zumal an den alten Bauten. Eine der gefährlichsten Menschenfallen ist schon seit längerer Zeit geschlossen. Das ist das Theater am Alexcmderplatz, in dem einst Wolzogen seine ersten Ueberbretti-Triumpye feierte. Manch liebes Mal hat mich in jenem oft wahnsinnig überfüllten, nur durch einen einzigen schmalen langen Eingang erreichbaren Raum der Gedanke gepeinigt, was für ein Riesenunglück das geben müsse, wenn plötzlich der Ruf „Feuer" erjajialle. Es war schon unter normalen Verhältnissen eine Aufgabe, die viel Ellenbogenkunst erforderte, bei Schluß der Vorstellung hinauszukommen! Irgendwo war wohl auch ein Notausgang, aber den kannte man Kälte weitermarschieren, unb nach einiger Zeit waren ihm beide Füße erfroren. * An die Herren Gartendiebe! Ein drolliges Inserat veröffentlicht das „Pößn. Tagebl." Es lautet: „Denjenigen Interessenten meines gep. Gartengrundstückes, welche den Genuß frischer Gemüse auch jetzt nicht entbehren zu können glauben, zur gefälligen Kenntnisnahme, daß die Schlüffel zu demselben jeder Zeit, selbst nachts, bei mir zu haben sind, der Eingang durch die Tür auch weniger gefährlich erscheint. Ferner bitte ich, mir Wünsche betr. Frühjahrsbestellung recht bald übermitteln zu wollen, damit die Ernte so reichlich ausfällt, daß auch für mich noch eine Kleinigkeit übrig bleibt. Der Obstertrag scheint, dem Ansatz gemäß, auch wieder ein ganz vorzüglicher zu werden, nur bitte ich, mir dann wenigstens die Bäume stehen zu lassen. Zum Schutze derselben werde ich geeignete Maßnahmen ergreifen, so daß das Betreten des Grundstücks nur mit äußerster Vorsicht zu empfehlen ist. H. Spengler." * T ie Zahl der Berliner, welche mehr als 100000 Mark zu verzehren haben, dürfte nach den neuesten Ermittelungen der Berliner Steuerdeputation etwa 800 betragen. 51 haben ein Einkommen von 100 000 Mark bis 105 000 Mark; es folgen 36 mit 105 000 Mark, 36 mit 110 000 Mark, 31 mit 115 000 Mark, 49 mit 120 000 Mark. Während nur 1 ein Einkommen von 285 000 Mark hat, folgen wieder 7 mit Einkommen von 290000 Mark, wiederum 7 mit solchem von 295000 Mark. Selbstverständlich ist das Einkommen der steuerpflichtigen nichtphysischen Personen viel höher; von diesen 351 hat einer ein Einkommen von 12 745 000 bis 12 750000 Mark; er zahlt dafür 509 800 Mark Steuern; der nach unten folgende verdient nur 11835 000 Mark (Steuer 473 000 Mark); ihm schließt sich ein dritter mit einer Einnahme von 10 015 000 Mark (400 600 Mark) an; nun springt es nach unten gleich auf 6 345 000 Mark Einkommen, er braucht auch nur 253 800 Mark Steuern zu bezahlen. Sehen wir uns nun die Einnahmen der Er- gän zun g s steuer an, so geht aus denselben hervor, daß der r e i ch st e Berliners 000 000 Mark irn Ver- mögen hat, 2 haben 32 000000 Mark. Neber 20 000 000 Mark haben 11, über 10 000000 Mark haben 39. Neber 1 Million Mark im Vermögen haben — 1236 Berliner; also trotz der Not der Zeit ist noch recht viel Geld in Berlin. * Ein Medium verhaftet. Aus Paris wird berichtet: Frau Chappuis hatte vor zwei Jahren durch den Tod ihres Mannes, oes Schauspielers Chappuis in Brüssel, die furchtbarste Trübung ihres Seelenzu)mndes erlitten. Seitdem dachte sie nur noch ans Sterben. In Brüssel: hatte das Ehepaar eine Frau Martin kennen gelernt, und Chappuis hatte seine Frau vor „dieser Abenteurerin, die zu allem fähig ijt" gcroarut. Als Frau Martin nach Ch's. Lode der Frau Chappuis zufällig begegnete, sah sie bald, in welchem seelischen Zustand sich die Witwe befand, und handelte danach; sie wußte Frau Chappuis zu bestimmen, daß sie sie in ihre Villa nach Marly zu Gast lud, und versprach ihr dort den Geist i h r e s M a n n e s zu zeigen. In einer Nacht kniete Frau Chappuis vor ihrem .Hausaltar, an dem zwei Kerzen brannten, und der von stark riechenden Pflanzen umgeben war. Hinter dem Hausaltar stand, in weiße Laken gehüllt, Frau Martin und redete zu chr als „Geist" ihres Mannes; sie sagte ihr: „Wegen einiger Sünden bin ich im Fegefeuer, und du müßtest noch vor Ende dieses Jahres tommen, um mich zu erlösen. Um schlechte Einflüsse von dir abzuwenden, verbrenne diese Parfüms und atme ihren Rauch ein, aber beseitige dann natürlich nicht. Ein paar Wissende hätten sich vielleicht durch ihn retten können. Für oie überwiegende Mehrzahl war er so gut wie nicht vorhanden. Auch das „Deutschs Theater" ist meiner Meinung nach baulich sehr verbesserungsbedürftig, wenn eine Gefahr dort auch nicht in dem grausigen Ataße besteht; ebenso sollte man im „Berliner Theater", das vor Jahrzehnten bekanntlich einmal ein Zirkus gewesen, an Aenderungen denken, ehe es zu spät ist. Was die Bühnenzugänge des „Kleinen Theaters" betrifft, so liegt da wohl auch manches im Argen. Wirklich modern, auch nach dieser Seite, ist in Berlin eigentlich nur das „Theater des Westens", das mit seinen großen Raumverhältnissen ein Gefühl der Furcht nicht auf kommen läßt. Es hat übrigens unter der neuen Direktion von AloyS Prasch, dem früheren Intendanten von Mannheim, einen frischen Aufschwung als zweite Opernbühne der Reichshauptstadt genommen, "nd wird während des Interims der-Königlichen Oper seine Zugkraft zweifellos verdoppeln. Ter Sylvestertrubel Berlins unterschied sich im wesentlichen nicht von denen der Vorjahre. Es war nicht ganz so arg wie sonst, was jedoch nicht ausschließt, daß stellenweise' die Zunft der Berliner Rowdies wieder chre ganze widerliche Unflätigkeit entfaltete. Ein Ingenieur, der Berliner Sitten nicht kennt, und just um die Mitternachtszeit, aus \bem Norden kommend, die Friedrichstraße im Zylinder passierte, hatte alsbald ein ganzes Rudel jener frechen Berliner Lümmel hinter sich- die in dieser Nacht keinen Zylinderhut ungeknickt passieren lassen können. Vergebens suchte der Ingenieur das Gesindel durch Höflichkeit zu besiegen. „Aber, meine Herren, Sie sind doch Kavaliere! Sie werden doch nicht. . ." Aber da unterbrach ihn auch schon ein Hohngelächter, und ein derber Schlag trieb ihm die funkelnagelneue Behauptung bis über die Ohren. Tann ergoß sich ein wahrer Hagel von Stößen, Schlägen und Püffen über sein Haupt, bis plötzlich eine Pickelhaube auftauchte und die Bande zur Flucht trieb. Der arme Kerl trug fein Unglück übrigens mit Humor. Im nächsten Jahre will er den Zylinder nicht etwa zu Hause lassen, wenn er in der Neujahrsnacht lustwandeln geht. Ader er wird ihn elektrisch laden, sodaß jede Berührung einen kräftigen elektrischen Schlag auslöst, der den Angreifer nach Wiederholungen nicht lüstern mad>en soll. Wohl bckomm's den Berliner Kaavalieren — aus her Ackerstraße! A 3t die Fläschchen, damit gewöhnliche Sterbliche sie nicht sehen können." — Tas tat denn auch die 70 jährige Fran, die durchs die Ekstase nnd viele schlaflose Nächte, in denen „Geister"" erschienen, furchtbar geschwächt wurde. Nachdem ihr der „Geist"" ruxhi das Testament zugunsten von ^Frau Martin diktiert hatte, nahm die Schwäche der armen Frau Chappuis erschreckend zu. Tas Dienstmädchen Char- pentrer aber sammelte die fortgewvrfenen geheimnisvollen Fläschchen, belauschte und notierte die Reden des „Geistes"". Änr 2L Tezember fragte das Dienstmädchen ihre Herrin wegen der für Weihnachten erforderlichen Bestellungen. Frau Chappuis sagte ihr: „Tas ist nicht nötig. Besorge von Tag zu Tag was wir brauchen, ich werde euch doch bald verlassen, ich weiß den Lag meines Todes."" Am nächsten Morgen begab sich Frau Chappuis nach Saint Germain, kam zu Mittag nach Marly zurück, und bei Tisch erlag sie einem Herzschlag. Sie sagte sterbend: „Tu hattest Recht, lieber Mann, jetzt komme ich zu dir!" und starb mit glücklichem Lächeln. Ter Arzt fand den Todesfall ganz unverdächtig. Frau Chappuis wurde begraben Und erst, als das Testament eröffnet wurde, das Frau Martin zur einzigen Erbin einsetztc, wandten sich die Neffen der Verstorbenen, Herr Louis Gresse vvn der Oper, Leutnant Licardos in Vincennes, und der Börsenagent Toutain an das Gericht, das auf Grund der Aussagen des Tienstmädchens Frau Martin, wie schon gemeldet, verhaftete, die Exhumierung der Leiche und die Untersuchung der '„Parfümflaschen"" anordnete. • Neber Kannibalismus im Kongo st aat bringt ,-tin Brief nähere Mitteilungen, welcher der Ueberseeischen Älissionsgesellschaft in London aus Stanley Pool, zugegangen ist. Die Missionare Howell, Frame und zwei ihrer Amtsbrüder schildern darin einen Fall von Menschenfresserei, den sie am Ufer des Kongo von dem Missionsdampfer ^Goodwill" aus beobachteten. Der Kapitän wollte eines Abends chei einem Dorfe vor Anker gehen, an dem er bereits oft angelegt hatte. Da wurde ihm von zwei belgischen Kongo- staats-Offizieren am Ufer bedeutet, er dürfe dort nicht anhalten, da die kongostaallichen Truppen gegen die Dorfbe- irvohner kämpften. Die vier Missionare sahen am Ufer Menschenleichen liegen, von denen einige bereits zerlegt waren, um später verspeist zu werden. Ein farbiger kongo- staatlicher Soldat schleppte gerade zwei menschliche Beine fort, während ein anderer Soldat ein Bein in einen Korb steckte. Andere nichtuniformierte Eingeborene ivaren ihnen behülflich. Der „Goodwill"' setzte seine Fahrt nach Basoko fort, wo der Vorgang den kongostaatlichen Behörden mitgeteilt wurde. Die Untersuchung darüber dürfte in Leopoldville oder in Boma stattfinden. In der kongostaatlichen Armee dienen zahlreiche Eingeborene aus Kannibalenstämmen, die auch als Soldaten ihre Gewohnheit nicht ablegen, und manche Ofsizierc wagen es nicht, gegen die Menschenfresserei ihrer Leute einzuschreiten. Auszug aus im KirchrvbüLmi der Statt Eirtzk». Evangelische Gemeinde. Getraute. Matthäusgemeinde. Ten 23. Dezember. Karl Peppet, Tienstknechl zu Gießen und Anna Elisabeth Bormann, aus Groß-Karben. Den 26. Dezember. Heinrich Johann Genne, Kutscher in Gießen und Elisabethe Zirckcl, Tochter des verstorbenen Landwirts Johannes Zirckel zu Gundhelm. Ten 3. Januar. Karl Kreß, Burcauvorsteher, und Else Antome Maihllde Tehl, Tochter des Fabrikarbeiters Johannes Tehl in Gießen. Marknsge- in e i n d e. Den 19. Tezember. Ferdinand Franz Anton, Heßler ein Wittwer, Rangierer zu Bad-Nauheim und Alane Holschuh, Tochter des Polizeidieners Johannes Wilhelm Holschtih III. zu Ober-Sens- bad). Den 25. Dezember. Fritz Otto Alired Liersch, Feilenhauer zu Gießen und Eltsabelhe Nauinann, Tochter des verstarb. Maschinisten Johannes Namnann zu Marbtlrg. Getaufte. Matthäusgemeinde. Teil 19. Tezenlber. Dem Kauimann Wilhelm Hahn ein Sohn, Hemrich Julius Karl Ludwig, geb. den 4. Novbr. Den 20. Dez. Dem Glajermeisler Ltldivig Scherfs ein Sohli, Konrad Liidivig Hermann, geboren den 31. Oktober. Den 25. Dez. Dem Tapezier Wilhelnr Rohrbach ein Sohn, Hermann Wilhelm, geb. den 24. Sept. Dem Kanalarbeiter Heinrich Renel eine Tochter, Katharina Margarete, geboren deii 13. Novbr. Dem Backer Gustav Henn eine Tochter, Elsa Olga Johanna, geb. den 27. Oktober. Dem Fuhrmann Friedrich Hill- gärtner ein Sohn, Friedrich geb. den 2. Ott. Tem Schuhmacher Theodor Judt ein Sohn, Georg, geb. den 28. Sept. Ten 26. Dez Dem Dad)dccker Wilhelm Röhrig eine Tochter, Marie Katharine, geb. den 14. Novbr. Dein Laglöhner Karl Appel eine Tochter, Lina Emma Auguste Minna, geb. den 5. Dez. Dem Schneider Helwig Franz ein Sohn, Ehrhard Heiiirich, geboren bett 23. Sept. Den 27. Dez. Tem Installateur Karl Bellof eine Tochter, Elisabeth, geb. den 19. Novbr. Dem Kntscher Georg Müssing eine Tochter, Johanna geb. den 27. Sept. Den 3. Januar. Dein Ober-Lokomotiv- sührer Friedrich Wilhelm Thielmann eme.Tock)ler, Emma Johanna Klara, geb. den 8. Novbr. M a r k us g e m e i n d e. Ten 22. Tez. Eine uneheliche Tock)ter, Anna, geb. den 3. Novbr. Den 25. Tez. Deni Taglöhner Karl Friedrich Arnold ein Sohn, Karl Arthur- Ewald, geb. den 29. Oktober. Dem Ftrhrmanii Karl Haas eine Tod)ter, Amia Marie, geb. den 21. Novbr. Den 26. Tezember Tenr Sd;neider Johaiines Weller eine Tochter, Tora Luise, geb. den 25. September. Dem Schuhmacher Philipp Lepper em Sohn, Karl Erlist, geb. den 9. Oktober. Tem Feilenhauer Otto Lierjch eine Tochter, Ottilie Bertha Luise Anna, geb. den 27. Oktober. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Ten 19. Dezember. Tina Marne Peil, Tod)ter des Lokomotivheizers i. P. Nicolaus Friedrich Peil, 6 Jahre alt, starb den 16. Tezember. Ten l.Jan. Johamies Becker, Sd)ilhmad)ermeister, verheiratet, 69 Jahre alt, starb den 29. Dezember. Dorothea Koch, geb. Henrich, Wittwe des Eiseilbahiischlossers Friedrich Koch, 81 Johre alt, starb den 30. Tez. Den 4. Janirar. Lina Geisel, Tochter deS Flaschenbierhärrdlers Friedrich Geisel, 11 Jahre alt, starb den 1. Januar. Den 6. Jan. Elisabeth Schmidt, geb. Stade, Ehefrau des Wirts Theodor Schmidt, 55 Jahre alt, starb den 4. Januar. Al a r k u s g em e i n d e. Den 22. Tez. Charlotte Brühl, geb. Friebel, Ehefrau des Saltlermeisters August Brühl, 60 Jahre alt, starb den 20. Tez. Den 25. Dezeniber. Emil Sauer, Privatier verheiratet, 61 Jahre alt, starb den 22 Dezember. o^au0wnt|ipu)t. D i e L a n d w i r t s d) a f t s k a m in e r für K u r h e s s e n soll die Errld)kung einer B i e h v e r s i ch e r il n g beab|‘id)tigen. Tie Angelegenheit wird in der Mitte Januar stattfindenden Jahresversammlung der Kammer zur Vorlage und Beratung konunen. WarnungS Die meisten Nachahmungen v<>n Di. Hommels Haematogen werden, um das D. K. P. No. 81,391 zu umgehen, mit Zuinlteuaume von Aether bereitet, ein Zusatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher zu sein, das aetherfreie Original-Präparat zu erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. Hommel s Haematogen und achte auf die Schutzmarke „Säugende Löwin.“ 92 Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in z 25 der Wehr- ordttung werden alle im Jahre 1884 geborenen Militärpflichtigen, sowie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber fid) zur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung in 1903 zurückgeslellt worden sind, und entweder m Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschaits- beamte, Handlungsgehilien, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenjd)aft sich dahier aufhalten, hiermit auigefordert, sich behufs Eintragung ihrer Slaineii .in die RckrutierungsslammroUe in der Zett vom 15. Januar bis 1. Februar d. I. bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden, und dabei, weuu sic dahier uicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, unb, wenn sie bereits bet einer früheren Musterung konkurriert haben, ihren Losungsjchein vorziilegen. Zugleich ivird darauf aufmerksam gemacht, dap diejenigen, -velche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben, daß sie mit einer Geldstrafe dis zu 30 Mark oder mit Haft bis zu drei Tagen belegt, von der Teilnahme au der Losung ausgeschlossen, und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung u. s. w. für verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeck der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind deren Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrckherren zu dieser Anineldung verpslichtet. Ferner wird bemerkt, daß Gesuche um Zurückstellung von 'Militärpflichtigen auf Grund des § 32, pos. 2, Lit. a, b, c, d, e, f und g der Wehr- Ordnung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubrmgen sind; verspätete Gesuche können l'euie Berücksichtigung finden. Gießen, den 2. Januar 1904. 306 Grvpycrzv.uiu-.c ^.utgeemtiiterei Gießen. ______________I. V.: Curschmann.__________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbcreinigung in der Gemarkung Gießen, rechts der Lahn. Nachstehende Bekanntmachung bringen wir zur öffentlichen Kenntnis der Beteiligten. Gießen, den 8. Januar 1904. 391 .Grvßherzvgri^e arger meisteret Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom 7. Januar 1904 bis einschließlich 20. Januar 1904 liegen in der Großh. Bürgermeisterei zu Heuchelheim bei Gießen die Arbeiten des III. Abschnittes von den Fluren 34 bis 39 obiger Feldbereinigung, nämlich: 1. 6 Zuteilungskarten, 2. 3 Bände Gütergeschosse, 3. 2 Bände Zuteilungsoerzeichnis, 4. 1 Heft Zusammenstellung der Gütergeschoffc, 5. 1 Heft Verzeichnis der Drainagekosten, 6. das Protokollbuch, 7. das Obstbaumverzeichnis zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen sindet statt: Donnerstag, den 21. Januar 1904, vormittags von 11 bis 12 Uhr, in der Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim bei Gießen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügeu emlade, daß die Nicht- erscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind. Einwendungen sind schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papier in Aktengröße (mindestens l/2 Bogen) einzureichen. Friedberg, den 31. Dezember 1903. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: gez.: Spam er, Kretsamtmann. HM- und Wasts-Verknus Mein Leim- M BaMMmreu - MrikMiist (Handweberei) über 50 Jahre bestehend, mit guter Kundschaft, schönem Haus und Lagerräumen, auch für jedes andere Geschäft naficnb, ist wegen Todesfalles des Blitzers unter sehr günstigen Bedingungen zu verkaufen. 81 Lauterbach i. Oberhesfen. Frau Georg Struth Wwe. Donnerstag d. 21. Jan. 1904, nachmittags 3 Uhr, werden am hiesigem Ortsgericht die dem Paul Bender und bezw. dessen Ehefrau geb. Kümmel vor Namen stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen Flur 22 Nr. 5 — 3158 qm Grab- garten mit Gartenhaus au, dem Rodt, „ 22 Nr. 6 = 50 qm Hof- raite daselbst, , 28 Nr. 36 — 561 qm Acker . auf dem Sand öffentlich meistbietend freiwillig versteigert. Es sindet nur diese einmalige Versteigerung statt. Gießen, den 31. Dezember 1903. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. 165 Holsverstcigcrung Donnerstag den 14. Januar 1004, von vormittags oy2 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeinde- wald Abteilung 20 Schafweide nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Brennholz: 443 Rmtr. Nadel-Knüppel, 2400 Nadel-Wellen, 83 Rmtr. Nadelstockholz. Bemerkt wird, daß fast sämtliches Holz an der Chaussee lagert. Die Zusammenkunft ist auf der Grünberger Straße Schnittpunkt der Kreisstraße Annerod—Großen-Buseck. Annerod, den 6. Jan. 1904. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. 343 ZSoönuugs (Hn- 1 1 111] III 'Ep8 *»/ 18635] A. Wuebanm kahnhofstr. 3ö. i; Bezugsquelle V» Kir l:ß 72] Großer Posten Damen- Schnür- und Spangenfchnhe, per Paar 2,70 Mk., sowie ein großer Posten Hausschuhe mit Lederfoble u. Absatz, p. Paar 1 Alk. Franz Rcnmcier, Sonnenstr. 20, 0 o % o 0 0 p 0 o o<» « 0 0 o-> OO a 0 / W Mr' WZ 9 ■ 1^- ‘v a Als la. la. weltberühmt “ ?iirkl>D's W j Wschim aller Systeme. Billigste Preise. Ersatzteile. — Reparaturen. Joh. Fr. Schaaf Wetzsteiustraße 44. 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Tie Zusammenkunft ist um 103/4 Uhr auf der Kreisstraße Lich - Hattenrod nahe Meilenstein Nr. 5 beim Buchenstammholz. c) Im Distrikt Ricdwald 33 Eichen—58,48 fm; 1 Elz- beer— 0,20 tm; 1 Birke=0,52 tm. Die Zusammenkunft ist nachmittags 2 Uhr auf der Pfaffenschneise nahe dem Ettings- Häuser Feld. 150 Schluß der Versteigerung ungefähr um 3 Uhr. Grosse Auswahl, Preise. Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Musikalien-Handlung und -Leihanstalt Spezialität: ßilliaA »-»eaOen. Ernst Challier (Rudolphs Nacht) Giessen. Sjemi-Gesciifl lir Mmm aller Art NiOoi)leu, Auihracit, Kinder 10 Pfg Eintritt 20 Pfg 50 Pfg. sind in den näher bezeichneten Verkaufsstellen zu haben. Lose zu Bleu Bleu Hieu wie am Seltersweg 77 GBESSEN Telephon 378 371 16 Neuenweg 16. Optisches Spezial-Geschäft, Edgar Bormann Telephon 298, Neustadt 11 Haushaltungswagen 383 Petroleumöfen und -Kocher Raffiabast Kokos-Faserstricke Baumschützer ganzen (Schweiz) Kgl. Hoflieferanten Stück Rmtr. 1700 Stück 85 Rmtr. Wringmaschinen Waschmangeln Wäschetrockner Knüppel, Wellen, Stöcke. Fleischhackmaschinen Wurstfüllmaschinen Messerputzmaschinen Herde und Oefen Ofenschirme und -Vorsetzer Kohlenkasten Feuergeräte Christbaumständer Schlittschuhe Kinderschlitten Werkzeuge Laubsäge- und Kerbschnitz Kasten Wärmflaschen Solinger Stahlwaren Britannia-Löffel 6 Eiserne Kassetten Rmtr. Buchen-, 20 Rmtr. Eichen-Scheiter, Eisenkautc, werden: 573 180 3500 150 Gustav Walter Mäusburg 13. Telephon 386. Reiskirchen, den 7. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner._______ Zn beachten! (größte Auswahl in Herren-, Damen- und Kinderstiefeln in allen Fa^ons zu den billigsten Preisen. 69 Franz Nenmeier, Sonnenslr. 20. Sonnenstr. 22. »"Mr Ki* N 1 sein> das aetherfreie “ ««siasä ' d*6 Schutzmarke .Sau- Donnerstag den 14. Januar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald (Hinterwald) Distrikt Zappenau und Schweinstallsheege versteigert . Ten 19 TDCV- e,Sct5 j. D ymbet Aember. batet, 69 b- Henrich fr di, j'vts JheoboIÄ ?°meVT 'i.'&*« Flobert- Gartengewehre, Revolver, Pistolen, Patronen u. Stockdegen in großer Auswahl bei Ad- Peinig Wasfeuhandlung 6? 30 Seltersw eg 30^ Niederlage bei Fr. Hennings SelterSwcg 14. Kunst-Ausstellung. Tie Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich mit Ausnahme Samstags von 11 bis 1 Uhr geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags. An Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. (Eintritt für Nicht- mitglieder des Kunstvereins an Wochentagen 50 Pfg., an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg. ______66 yä-r im «L Holz-Versteigerung im Licher Stadtwald. Der Anfang ist an der Rieder-Befsinger Schneise prima rheinische Briketts nnk fioks zu den billigsten Preisen. Prima hinien - Lrmhch pro Gentner geschnitten Mt. 1.20 „ „ gehackt „ 1.30 jedes Quantum srei ans Haus liefert 44 Andr. Eitler. tKrepvelwäldchen. Ferner Freitag den 15. Januar, vormittags 10 Uhr beginnend (Vorderwald) Distrikt Rehtränksberg, Gronau, Flchtenkopf und Mauerkasparskopf: 100 Rnür. Buchen-, 6 Rmtr. Eichen-Scheiter, 59 , „ 180 „ „ Knüppel, 1800 Stück „ 3700 Stück „ 800 StückRadel-Wellen, 34 Rmtr. „ 160 Rmtr. , 36 „ , Stöcke. Zusammenkunft am Pflanzgarten an der Hatten- röder Straße. Lich, den 7. Januar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei. Heller. ____ Holzversteigernng. Dienstag den 12. und Mittwoch den 13. Jan. 1904 von vormittags 9 Uhr an kommt im Gemeindewald Reiskirchen im Distrikt Walbersberg folgendes Holz zur Versteigerung : 390 Fichtenstämme von 13 — 31 cm Durchmesser, von 10 — 20 m Länge, 143,48 fm. 207 Fichten-Derbstangen von 10—12 cm Durchmesser, von 10—18 m Länge, 27,37 fm 202 Eichenstämme von 13 — 36 cm Durchmesser, von 8—14 m Länge, 84,22 fm 3 Kiefernstämmc, 1, 66 fm. Die Zusammenkunft ist jedes Mal am Bersroder Fuhrweg. Bemerkt wird, daß das Fichtenstammholz am ersten und das Eichenslammholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommt. & gegenüber der Stadtkirche. Verein „Xaaaria“ ffir Giess« #«< WeM z&s Vom 22. bis 24. Januar 1904: edler Kanarien, Eroten, Sing- und Ziervöget verbunden mit Prämiierung und Verlosung 1 den Mim beS Restaurant psstketter. Vogelkäfige Blumentische etc. etc. Kleiolin ist ein konzentrierter Auszug von feinster Kleie und würzigen Schwarzwaldkräutern! Kleiolin macht schön, frisch und gesund! Kleiolin wirkt nervenstärkend und wohlthuend für Seide zum Kleide I und Blusen in unerreichter Auswahl. Wundervolle Neu- Heiken in allen Preislagen von 95 Pf. an. Porto- und MM zollireier Versandt an Jedermann. Muster bei Angabe DAN des Gewünschten franko. Briefporto nach der Schweiz 20H. 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Januar aus den Abteilungen Dörnergrund 46 a, 56 c: 344 Fichtenstämme von 13—39 cm Durchmesser, von 9—22 m Länge mit 171,29 fm, 5 Kiefernstämme von 20—38 cm Durchmesser, von 8—14 m Länge mit 3,38 fm, 260 Fichtcnderbslangen von 7—12 cm Durchmesser, 8—20 m Länge mit 32,18 fm. Eichen: 3 rm Scheiter, 5 rm Knüppel, 3 rm Reiser, 4 rm Stöcke; Radel: 27 rm Scheiter, 117,3 rm Knüppel, hiervon 39 rm in Schichten von 3,5 in Länge, 27,5 rm Reiser und 400 Wellen von 3—4 m Länge, zu Bohnenstangen geeignet, sowie 20 Wellen zerstreut liegend, 97,7 rm Stöcke. Zusammenkunft morgens 9 Uhr auf dem Walzenborncr Weg, an der Knickschneise. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten. Das Holz lagert meist an chaussiertcn Wegen. Gießen, den 1. Januar 1904. 415 Großh. Oberförstcrei Schiffenberg. Heyer._____ ^Kohlenrr von den besten Zechen, Gas - Glühlicht -Intensiv-Lampe Lucas - Licht. Gleiche Lichtstärke . 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