Nr. 263 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Dienstag 8. November 1904 Erscheint tvgNch mit Ausnahme des Sonntags. $.ie „Siebener Samtltenblätter“ werden dem /^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hesfische LandVirf erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universttätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. bl. Telegr^Adr.» Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen. Wv&tf'k Kais c r befahl die unveränderte Von etwa A usfü h r u ii g । Kaiser Kenntnis v Naturgemäß zerfiel die Tagung in einen geschäftlichen und einen praktischen Teil. Der Leiter, Generalstaats- anwalt Prätorius, dürfte bei der Eröffnung der Versammlung einem vollauf berechtigten Gefühle der Genugtuung über den Umfang der Beteiligung an dem Unternehmen Ausdruck geben. Prof. Sommer schloß hieran einen gedrängten Ueberblick^ über das Gebiet, dessen Bearbeitung die Ausgabe der Bereinigung sein solle. Der Sinn der Ausführung ist zu finden in der Beantwortung der beiden Fragen: Welche Mittet schassen wir uns, um die Personen, die im Strafprozeß an uns herantreten, psychologisch zu erfassen? und dann: Welches ist das Wesen des unsozialen Individuums und wie bekämpfen wir seine unsozialen Neigungen? Denn in letzterer Beziehung ist die Strafe nur ein einzelnes Mittel, dem eben andere ebenbürtig zur Seite stehen. Solche methodische Forschung schützt am besten gegen den Dogmatismus, der die Urteilsfähigkeit des Menschen als unweigerlich feststehend annimmt, und dem Skepticrs- mus, der an gar nichts mehr glaubt. Ms den E-ebieten, auf denen Meinungsverschiedenheiten zwischen Psychopathologen und Strafrichter entstehen, sind als wichtigste hervorzuheben der angeborene Schwachsinn, der Alkoholismus und die Epilepsie. Dem Vorträge folgte alsdann durch 'den Mund des Geheimrat Pückel der Ausdruck des Interesses, das die Regierung an dem Unternehmen nimmt. Aus den Statuten, die nun verlesen wurden, sei da herausgehoben, welchen Umfang die Vereinigung haben soll Sie soll sich zunächst auf Juristen, Medizinalbeamte, Leiter von Haftanstalten usw. ershrecken, sich dann aber ausdehnen aus alle Personen, die an dem Arbeitsfelde der Bereinigung interessiert sind. Nach diesen Vorbesprechungen konnte die Vereinigung als gegründet erklärt werden, und es traten ihr wohl alle Anwesenden ohne Ausnahme, d. h. ungefähr 80 Personnen „Ich verstehe Sie nicht mehr." „Ich glaube es wohl", sagte sich auf dem Grabe nieder. „Wollen Sie sich nicht näher und zwar drei aus jeder Provinz. Die nächste Tagung sollen! Mainz stattsinden. Im zweiten Teile der Vormittagssitzung und in der Nachrnittagssitzung wurde die praktische Arbeit der Tagung? geleistet mit den Vorträgen von Prof. Mittermaier und Prof. Sommer. Pros. Mittermaier entwickelte in ausführlicher Rede eine Kritik des modernen Strafprozesses und! Daß eö in einer denen es sich um die .. «Jfee von forensischen'Füllen, bei als Mitglieder Sei, deren Zahl sich nachmittags noch ver-! Frage der Verantwortlichkeit oder mehrte Der Vorstand setzt sich aus 9 Mrtglredcrn zu,ammen I von chm Aercinigung für gerichtliche Psychologie und Dlych'.atrie Gießen, 7. Nov. Lippe. Der „Köln. Ztg." )virb aus Berlin telegraphiert^ „Hoch- rrfreulicheriveise ist nunmehr in dem Lippeschen Erbfolgestrert zwischen der Lippe-Biefterfelder und der Lippe- Schaumburger Linie eine Einigung von weittragender Bedeutung erzielt worden. Des Reichskanzlers glücklicher, erfolgreicher Hand, die schon einmal entwirrend in den unliebsamen Streit eingegriffen Hal, ist es auch diesmal gelungen, die Tinge auf einen friedlichen, versöhnlichen Weg hinuberzuleiten. Tie Vertreter der Lipye-Schaumburger und der Lippe-Biesterfelder Linie haben einen S ch i e d s v e r t r a g unterzeichnet, dessen Hauptinhalt dahin geht: Ter Bunde 3 rat wird von den beiderseitigen Regierungen unter Verzicht auf die früheren .Anträge ersucht, sich mit der schiedsgerichtlichen In der Nachmittagssitzung, die in dem Hörsaale der psychiatrischen Klinik stattsand, machte Prof. Sommer die P s y ch o l o g i e d e r Au s s a g e zum Gegenstand seiner Ausführungen. Tas Material, dessen man zu einer Urteilsbildung über diese Frage bedarf, erhält der Psychologe einmal durch einfache klinische und strafrechtliche Fälle, dann aber, und dabei macht er sich frei vorn? Zufall, -der ihm seine Fälle liefert, durch das Experiment, das die Beurteilung der Zuverlässigkeit von Wahrnehmung und Reproduktion zum Gegenstände hat. Die falsche Aussage nun? hat verschiedene Ursachen. Zunächst kann sie durch Geistesstörungen bedingt sein, z. B. durch krankhafte und wahrhafte Verkennung der Umgebung, durch Sinnestäuschungen, durch die phantastische Lügenhaftigkeit der Schwachsinnigen, durch hysterische Suggestibilität, durch nachträgliche Ausfüllung von Erinnerungslücken, die durch vorübergehende Bewußtlosigkeit -bedingt ist, u. a. Eine zweite Ursache falscher Aussagen ist die kriminelle, die dem Begriff des Meineides zu Grunde liegt. Am wichtigsten aber für den gerichtlichen Psychologen ist die falsche Aussage, die von ganz normalen und ohne das geringste Bewußtsein von ihrer Falschheit gemacht wird. Hier tritt das Experiment in seine Rechte und lehrt die Mangelhaftigkeit unserer Seelenfähigkeiten durch den Nachweis der ?Verfälschung, die ein Erlebnis in unserer Seele erleidet vom Augenblick der Wahrnehmung bis zur Reproduktion durch die Aussage. Zu diesem Zwecke hatte der Redner ein Momentbild eine bestimmte Zeit hindurch den Augen von drei Versuchspersonen auf eine weiße Wand projiciert und das Wahrgenommene alsbald schriftlich reproduzieren sowie bestimmte I von ihm an die Versuchspersonen gerichtete Fragen über Bertha lächelnd und kauerte erklären?" die Notwendigkeit einer Reform. An allen Teilen des' Strafprozesses, an Vorverfahren, Voruntersuchung, Haupt- verhaudlung, an den Institutionen des Staatsanwaltes,? des Untersuchungsrichters, des Verteidigers, überall entdecken wir Mängel. Ter Staatsanwalt ist abhängig von den Leistungen der Polizeiorgane, über die er doch viel zu unvollkommen verfügen kann; der Untersuchungsrichter kann sich wohl einen klaren Blick über einen Strafsall schassen, aber dann in der Hauptverhandlung selbst seine Anschauung nicht vertreten; die Ha.uptverhandlung bietet oft kein genügend klares Bild eures Falles; die Art der Untersuchung besindet gar vielfach den Angeklagten, sich Beweismittel zu schaffen, und der Verteidiger, mit dem! Klienten genügend- frei'zu verkehren. Alle Mängel des Prozesses finden ihren prägnanten Ausdruck in dem Satze, daß unser System des Strafprozesses das des Mißtrauens, der Umständlichkeit und der Kraftvergeudung sei. Was not tut, das ist dre Psychologische Kunst des Strafverfahrens. Hier liegt das Interesse, ' das dem Strafrechtsthevretiker die neue Vereinigung bietet. Anregen soll sie zu psychologischen Studien und die Notwendigkeit klar machen, daß der Jurist schon als Student Psychologie höre, so wie auch das zweite juristische Examen nicht gemacht werden dürfte ohne ein psychologisches Praktikum. Was man aus der Praxis allein an psychologischen Kenntnissen erwirbt, das reicht nicht aus. Allen Ausführungen des Kritikers des Strasprozesses müssen nun die .Vorschläge des Reformators entsprechen. Redner selbst befürwortet eine maßvolle Reform an Haupt und Gliedern des Strasprozesses. An Stelle des Mißtrauens gegen Staatsanwalt, (Verteidiger und Angeklagten muß das des Vertrauens treten. Kontradiktorische Voruntersuchung und kontradiktorisches Eröfsnungsverfahren sind Mittel und Wege, die zur Erreichung des Zieles vorgeschlagen worden sind. Untersuchungsrichter .und Staatsanwalt können zum Teil beseitigt werden, zum Teil zu einer einzigen Institution zusammengezogen .werden. Ter lange Weg von Vorverfahren, Eröffnung und Hauptverhandlung kann zweifellos gekürzt werden und der Vorschläge zur Reform sind viele, klar aber ist, daß überhaupt eine Reform herbeigeführt werden muß. Hebhafter Beifall dankte dem Redner für seine Ausführungen. Toten hier." ... M v r „ _. „Ah — ist es möglich! — Nun glaube ich Ihnen, daß Sic nicht seine Mörderin sind . . . nun begreife ich Ihren Schmerz, Ihre Verzweiflung, Ihren Zorn gegen du. vermeintliche Nebenbuhlerin. Anss Innigste bemitleide, ich Sie kommen Sie, Bertha, gehen Sie mit mir — Sw haben Schweres erduldet, Sie tragen am Schwersten von uns an diesem Tode,^ kommen Sie mit mir zu meinem Vater. Ihm lÜnnen ^ie Ihr Herz ausschütten — er wird Sie verstehen und trösten Und dann lassen Sie uns/gemeinsam nach dem Gehernmrs forschen. Bertha schüttelte das Haupt. Prinz Adolf von Schanmburn-Lippe. der bestrittenen Rechtsansprüche mrbedingt ausgeschlossen wird. Nachdem die Vollziehung des Schiedsvertragcs unter Gegenzeichnung der Landesminister vom Fürsten Georg und Grasen Leopold erfolgt und der Antrag der beiden Landesregierungen beim Bundesrat eingegangen ist, wird der Reichskanzler eine Entschließung des Bundesrats herbeiführen und, sofern der Bundesrat zustimmt, nnverweilt das Reichsgericht mit der Eröffnung des ichiedsgerrch-t- lichen Verfahrens beauftragen. Nichtverantwortlichkeit eines' Kriminellen für seine Tat handelt, zu Differenzen in den Betrachtungsweisen des Juristen und des Psychiaters kommt, sei es, daß letzterer als Gutachter seine Ansicht über den Fall zu deponieren hat, sei es, daß er als Zeitungsleser seine persönliche Kritik an der Bewertung eines Falles übt, ist eine bekannte Tatsache. Es liegt dies daran, daß der Psychiater verwöge seiner praktischen Schulung und Erfahrung so oft die pathologische Grundlage eines Vorgehens anerkennt, wo der Laie die Seelenzustünde, aus denen eine strafbare Tat entsprang, wie 'Egoismus, Zorn, Haß, Leichtsinn, einfach als durchaus in der Breite des Normalen liegend begreift. Aus diesem Zwiespalt der Urteilsvermögen entspringt der gegen den Psychiater so oft schon erhobene Vorwurf, der Strasgewalt an vielen Punkten ein unberechtigtes „Halt" zurufen zu wollen, und" eine Verständigung zwischen rein juristischer und psychiatrischer Anschauungsweise erwies sich schon längst als eine' Notwendigkeit. Indessen, nicht nur die Frage nach der Ursache des Verbrechens, die Bewertung der Zeugenaussage, die ein Verbrechen nachweisen soll, ist vielfach Meinungsverschiedenheiten zwischen Juristen und Psychologen begegnet. Tie Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Zeugen erfordert in vielen Fällen ebensosehr eine Kenntnis der pathologischen Seelenzustände wie jene der Verantwortlichkeit, und auch hier wird eine Verständigung notwendig sein, um dem Wunsche nach 'einem Maximum von Zuverlässigkeit des Beweismaterials gerecht zu werden. Diese Verständigung anzubahneu, hat sich die „Vereinigung für gerichtliche Psychologie und Psychiatrie" zum Ziele gesetzt, als sie am 5. November in der Aula der Universität zusammentrat. Tie Anregung zu ihrer Gründung war ausgegangen von der akademischen Psychiatrie und Strafrcchtslehre, deren Vertreter an unserer Universität, die Herren Pros. Sommer, Privatdozent Tannemann und Pros. Mittermaier, sich 'vereinigten, um ihre Vereinrgung auf die praktischen Vertreter ihrer Disziplinen zu pro- jieieren. Ihre Einladung fand bei Regierung und Beamtenschaft des Großherzogtums den verständnisvollsten Wiederhall, und die ganz unerwartet starke Beteiligung bei der Gründungstagung beweist, daß auch die Praktiker der Psychiatrie und Jurisprudenz die Notwendigkeit der Verständigung klar erkannt hatten. Graf Leopold von Lippe-Biefterfeld. Erledigung der Sache durch das Reichsgericht einverstanden zu erklären. Tas Schiedsgericht soll unter dem Vorsitze des Reichsgerichts aus 15 Mitgliedern des 4. und des 7. Zivilsenates bestehen. Tas Schiedsgericht soll über die Frage entscheiden, ob und inwieweit die Mit - glieder der Linie Lippe-Biest er selb zur Thronfolge berufen sind. „ , Nach der „Nordd. Allg. Ztg." haben die beiderseitigen Regierungen an den Bundesrat auch das Ersuchen gerichtet, daß dieser den aus dem Schiedsspruch 'sich ergebenden Rechtszustand im voraus anerkennen wolle. Tie Entscheidung soll unanfechtbar und für beide Teile auf immer bindend sein, sodaß damit eine etwaige, spätere Wiederaufnahme Ich'"gch7"nicht mehr"»»» hier fort", sagte fie. „Mer wo ick dem Tode nahe, wäre cs em Verbrechen,, wollte — Tas Kaiserpaar bei Reinhold Begas. Am Samstag nachmittag erschien das Kaiserpaar im Atelier deo Prof. Begas in Berlin zur Besichtigung des B i S m a r a - S a r k o p h a g s für die Gedenkhalle des neuen Domes. Tas Werk ist int großen Modell vollendet. Auf einem Postament, das sich unmittelbar aus dem niedrigen Sarkophag erhebt, fitzt die Reckengestalt Bts- marcks in der R ü st u n g eines ulten b c u t f ch e n Ritte r s. Ten Sarkophag umgeben zwei Gestalten: „die Geschichte", dte ihren Blick auf ein Buch richtet, und „der Jüngling", der Bts- marcks Ruhm mit der Posaune verkündet. Durch Linporheben des Schleiers enthüllt er zugleich das Relief an der ötuWitc des Sarkophags: die Einigung Teutschlands. Da thront dte Germania; hinter ihr steht ein Friedensgenius. Unter den deutschen Fürsten, die int feierlichen Zuge nahen, erkennt man Kvntg Lud wig II. von Bayern, König Alben von Sachsen und den Groß Herzog von Baden: vor ihnen reicht ein Page knieend der Ger mania die. Kaiserkrone bar. Las ganze Werk hat eine Höhe „Lastet er nicht viel schwerer auf mir selbst? Er hat mich die Jahre hindurch verfolgt und jetzt hat er mich von der Stätte des Friedens, des Glückes, von der Seite des Mannes, den ich wie meinen Vater liebe, von der Seite meines Kindes fort- getrieben bis zu diesem Grabe. .Hier aber i)t das Ende — hier will ich sterben." ... . . ± , f c ,. . . ... Sie verhüllte das Haupt m den Mantel und sank tief m sich zusammen. p , f „Sie sind verheiratet?" fragte Käthe. „Sie besitzen em Kind und wollen doch 'sterben?" , „Verheiratet bin ich nicht — mein Kind ist der Sohn des jetzt, wo ich dem Tode nahe, wäre cs cm Verbrechen, wollte ich meine Schuld mit in das Grab nehmen, ohne ein Geständnis abgelegt zu buben. Lasten Sie unS auf der Bank dort Platz nehmen. Ich will Ihnen alles sagen." . Sic setzten sich auf die Bank, irnd mit gespannter Ammeri- samicit lauschte Käthe den Worten Berthas. „Ja, wir liebten uns", Hub die,c leise an. >,Seine Worte, Versprechungen, Schwüre betörten mein leidenschaftliches, nach Liebe sich sehnendes einsames Herz, ich glaubte ihm. Er wollte mich zum Altar führen, so schwur er mir. Aber die Zeit verging, er erfüllte seinen Schwur nicht — ancy nickst, als ich ihn beschwor, mich vor Schmach und Schande zu retten. Eine andere Liehe hatte von seinem flatterhaften Herzen d-amals Besitz ge- nomnien ... die Liebe zu Ihnen. Er sagte mir auch mit spöttischer Offenheit, baß er mich nicht heiraten könne, er wollte Sie heiraten. . . und ich schwur ihm Rache. Noch einmal aber bat ich ihn um eine Unterredung; er schlug mir spöttisch sein Zimmer zum Zweck dieser Unterredung vor, ich weigerte mich und bat ihn, mich im Walde zu erwarten. Er versprach cs. In der Nacht ging ich zur verabredeten Stelle; ich benutzte den Ausgang durch 'sein Zimmer über die Veranda. . . als ich durch den Park schritt, hörte ich rasch hinter einander zwei Schüsse fallen, ick eilte vorwärts, eine bange Ahnung trieb mich an, und meine Ahnung hatte mich liicht betrogen, als ich an der verabredeten Stelle ankam, fand ich 'ihn tot in seinem Blute liegen. Ich selbst habe ihn in den Tod getrieben . . durch meine Bitte, mich im Walde zu erwarten." . . . (Fortsetzung folgt.) Ker King. Kriminal-Noman von O. Elster. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) „ „Schon mancher wünschte zu sterben und lebte. „Ja, der Tod ist unbarmherzig, auaj gegen die, welche lyn herbeisehnen." „ , „Weshalb sehnen Sie den Tod herbei, wenn Sic schuldlos finb ?" . „Wer sagt Ihnen, daß ich schuldlos bin r „Sie selbst behaupten es." t r „ „Ach ja — Sie haben recht! Schuldlos und doch schuldig. narischem Marmor. , Ferner nahm der urlfchreilen des Kais er *'$' Hrich- „Wozu?" „ j „Um endlich das Geheimnis des Todes Franz Grollers zu enthüllen, das uns alle unglücklich gcmackst." „Auch Sie? — Ach ja — Sie sagten mir ja, baß Sie Ferdinand Groller geliebt — nun, ich habe diesen hier geliebt, der hier ruht — wir sind beide unglücklich — aber Sie werden noch glücklich werden — ich kann nur noch sterben." „Aber so sagen Sie dock —!" „Ich sagte Ihnen schon, daß ich das Geheimnis nicht kenne." „Aber Sie kennen den Zusammenhang. Einst sagten Sie nur: um Ihretwillen mußte er sterben. . . Sie wissen daher, wie er starb." ... „Das weiß Jeder. Er wurde im Walde erschossen. . . .An Oer Stelle, wohin ich ihn bestellt hatte, zu einer Unterredung." „Sie wissen mehr! Ich lasse Sie zücht ucehr fort. Endlich mäsfcil Sie sich erklären! Wissen Sic nicht, wie schwer der Fluch iescs Geheimnisses auf Ferdinand Groller lastet.?" Tas dort Quaker oats« Für das Mausoleum in den Tom. und Quaker Oats wird am besten Sarkophaas für das Mausoleum zu Potsdam, aufgestellte Werk kommt in den Tom. Für an der Friedenstirche ist eine neue Darstellung in panthclischem Marmor bestimmt, ein Material auS dem auch der Sarkophag Flug inS Weite mit unserer Braugcrslc ift unS verjagt. Ganz ähnlich geht es mit dem Weizcnverkauf. Von Als seid aus wurde uns Weizen für 17.50 Mk. angeboteu. Ter angcbolene Tanz gefiel unS nicht. Ter Weizen rentierte damals nicht einmal nach Gießen. In Frankfurt hatte uns dieser Weizen selbst 18.10 Ml. gekostet. Wir hatten also damals alle Aussicht gehabt, bei diesem Handel Geld darauf zu legen, und dazu haben wir doch keins! Und doch ist dieser Weizen von der Lberhcssischen KornhauS- genossenschajt Alsfeld nach Frankfurt an eine Großfirma zu 17.50 Vik. ab Alsfeld ücifauft, er hat die 60 Alk. Fracht und sonstige Nebenkosten vertragen können und der Großhändler, der ihn mit anderem Weizen an eine Großmühle weiter verhandelte, hat immer noch seine 10—15 Alk. am Waggon verdient. Also auch bei Weizen gilt es, große Mengen gleichartiger Ware gut gereinigt direkt an die Mühten zu bringen. Ter Preis darf nicht geschmälert werben dadurch, Laß 20—50 Alk. für den Waggon in zwei oder drei Zwischenhänden hängen bleiben, sonst kann der Land-! wirt nicht den richtigen Preis für sein Getreide erhalten. Vor ca. 10 Tagen fand die G e n e r a l v e r j a m in l u n g d e r ReichsgenojjenschaftSbank in Frankfurt am Alain statt. Dort waren jo ziemlich alle deutschen Bundesstaaten und Provinzen vertreten. Ost- und Weslpreußen, Posen, Pommern, Eljaß-Lothringcn, Baden, Bayern, Würtemberg, Sachsen, Schleswig-Holstein, Hessen-Nassau re. k. Unter den Vertretern Badens befand sich auch der Direktor R., derjelbe, dessen sich die Teilnehmer an der B aJl-Heuheiten c,v. | In wundervoller Auswahl. Verlangen Sie Muster. Seiden-Grieder-Zürich Aufstand in Aculsch-SüVwestasriKa. General v. Trotha meldet untenn 6. d. M. aus Windhuk: Am 1. November wurde Oberleutnant v. Brandt mit 15 Gewehren auf dem Marsche nach Gideon bei Seeis-KamclSbaum von fünfzig Witl/oiS angeg-rissen. Nach einem mißglückten Um- gehungSvetsuche zog sieh der Feind unter Verlust von drei Toten zurück. Diesseits sind ein eingeborener Polizist und drei Buren gefallen, der Nest der Patrouille erreichte Gideon, wo v. Brandt das STommonbo übernimmt. 21m 5. November rückte die zweite Kompanie des Feldregiments Nr. 1 unter Oberleutnant Ritter von Rehoboth nach Kub ab. Die Heliographenverbindung mit KcetmanShoop ist wieder hergestellt. 2(m 3. November hatte v. Klitzing mit der 9. Kompanie des Feldregiments Nr. 1 östlich von Okunjahi Iein erfolgreiches Gefecht mit einem größeren Herero- Ir u p p, der etwa 250 Köpfe stark war. Der Feind ließ sechs Tote zurück. Tie weitere Verfolgung war wegen der Dunkelheit unmöglich. Am 4. November folgte ü. Klitzing den nach Norden führenden Spuren und zersprengte zwei kleinere Herero banden. Vier Hereros mürben erschossen nnb ein Gewehr wurde erbeutet. Gleichfalls am 3. November lockte Oberleutnant v. Beesten die Hereros bei Ombakaha in einen Hinterhalt. Vier Groß- feute sind gefallen, nämlich Kavizera auS Okahandja,! Katrimin auS Gobebis, Kaiun aus Otjihännena und Salom auS Otjenga, außerdem die Vormänner EliphaS und Groß- Traugott auS Groß-Barmen, Kairiran auS Okosongohu, Gottlieb Bittlisau und zahlreiche Orlogleute. Erbeutet würben 16 Pferde, zwei Neitochjen, sowie zahlreiche Gewehre. Diesseits keine Verluste. Es standen im Gefecht 25 Reiter der 2. Kompanie des Feldregiments Nr. 2 unter Leutnant v. Hammerstein, die Ojfizierpatroilille HermenS von der 3.Kompanie und zwei Maschinenkanonen. Major v. Mü h len- felS hat Anweisung, unablässig mit Streifkolonnen alle Wasserstellen in der Umgegend abstreifen zu lassen. Tie Truppenmacht v. Trothas. Die .Hamb. Nachr." geben rine genaue Berechnung der zahlreichen Abgänge in folgender Darstellung: Im ganzen sind — ausschließlich der für den Süden bestimmten Truppen bis Ende Oktober 7 3 37 Mann als Verstärkungen der ursprünglich vorhanden gewesenen Schutztruppe zum Abtransport gelangt. Von diesen finden augenblicklich 2100 Mann für die Nachführung von Munition und Verpflegung, für die Herstellung der Verbindung der Abteilungen untereinander und nach rückwärts durch Funken und Telegraphen, für den Bau der Landungsbrücke in Swakopmund und für die Landes- Liusnahlne Verwendung. Der hauptsächlichste Teil der 2100 l Mann wirb für erstere beiden Aufgaben gebraucht. Die Zahl ist verhältnismäßig sehr gering, wenn man sie mit den Zahlen vergleicht, welche die Engländer bei ihren kolonialen Kriegen für diese Zwecke verwandt haben. So fanden während deS abesjinischeii Krieges allein über 10000 Eingeborene, während des AschantikriegeS etwa 6000 Eingeborene hierfür Verwendung. Nach Abzug der genannten 2100 Mann bleiben General von Trotha für die Operationen und die Sicherung der rückwärtigen Verbindungen 5200 Mann. Hierzu müssen die Reste der ulten Schutztruppe mit 300 Mann hinzugerechnet werden, wodurch sich die Gesamtzahl auf 5500 er-1 höht. Tatsächlich hat General von Trotha aber nicht annähernd diese Truppenstärke für die Operationen zur Verfügung gehabt, da Krankheiten und andere Verluste große Lücken gerissen haben. So hat das Marine-Expeditionskorps, das ursprünglich 636 Mann stark gewesen ist, allein einen Abgang von 300 Mann zu ver- I zeichnen gehabt. Außerdem beanspruchte der Schutz der rückwärtigen Verbindungen sehr viele Truppen, denn es waren nicht nur, wie bisher, die 350 Kilometer lange Eisenbahn Swakopmund—Windhuk, sondern auch die 210 Kilometer lange Etappenstraße Karibib-Outjo und die 240 Kilometer lange Etappenstraße Okahandja-Epiikiro gu sichern. Im Auftrage des Auswärtigen Amtes bc- I reifte der Kreistieravzt Dr. Fröhner aus Fulda während der letzten Tage in Genieinschaft mit Mitgliedern des Kreis- ailSschusseS den Landkreis Erfurt, um bei der Ziegenzucht- aenossenschast größere Ankäufe von Togge n b urger Ziegen für Südwestafrika zu machen. Die Tiere sollen von der Neichsregierung an die dortigen Farmer ziir Zucht gratis verteilt werben. Reise zur Besichtigung unterbadischer Lagerhäuser wohl noef) I erinnern. Er hielt uns in Oberschefflenz im Rathaussaal einen Vortrag über bas Getreibelagerhauswesen. Mir, Herr R uiib ich erkannten unS in Frankfurt sofort wicber. Bei Tische waren wir Nachbarn. Nachdem wir bei einer Flasche rheinhessischeti Weins die Bekanntschaft wieder ausgefriseht hatten, würben die Zungen loser. Herr R. erzählte mir, waS ich schon ivilßte, daß in Oberbaden, dort, wo starke Viehzucht getrieben wirb, u< diesem Jahre wieder zwei größere Lagerhäuser erbaut worden seien — ich I)Qttc sie schon gesehen. Und erzählte weiter, daß sie, die KornhauSgenossen- schast Mannheim, das ist die Zentrale aller Kornlagerhäuser in Baden, an die Proviantämter Darmstadt imd Mainz Hafer lieferten und in dieser Fruchtart größere Abschlüsse! gemacht hätten. . . Ich erinnere mich sehr gut, daß, als wir tm vergangenen Winter in Oberschefflenz nach der Besichtigung deS dortigen KornhauseS beim Abendessen saßen, ein gesundheitstrotzender achter We11erauer, der reichlich das Gardemaß Hat, seinen ! hellblonden Schnurrbart strich und sagte: „WaS die hier könne, das könne mir schon lang". TaS war ganz richtig, nur sind wir mit dem „Können" etwas langsam. Wir sehen heute schon zu, wie die in Unterbaden, die Zwerge gegen uns sind, unsere großen Proviantämter im Großherzog- tum Hessen und die in Karlsruhe mit gleichartigem, daher annehmbarem Hafer versorgen, während wir mit unseren zwanzigerlei Qualitäten bei den Proviantämtern nicht landen können. Wir sehen zu, wie die Badenser mit ihren Lager- I Häusern uns vor unserer Nase im eigenen Lande Konkurrenz | machen, unS den Rahm von der Mileh nehmen. Wohin jetzt auf einmal mit der schönen Braugerste, die auf einmal jo stark angeboten wirb? Wir sind auf die Konsumenten in der Provinz und auf die Händler in unserer nächsten Umgebung angewiesen und die können mit uns machen, waS sie wollen. Weit hinaus können wir mit unserer Ware nicht gehen, da finden wir keine Abnehmer, dazu haben wir bei der 'heutigen Verkaufsart keine gleichmäßige, also keine lieferbare Ware. Brauchen wir danach in Oberhessen Getreibelagerhänser? . Kerichlsjaal. Berlin, 7. Nov. Von der ersten Strafkammer deS Land-- aerichls I wurde heute die wegen Wilchers aiigeklagte geschiedene Heiratsvermittlerin H a r t e r t f r e l g e s p r o ch e ii. 4)ie Harlert wurde im Jahre 1898 wegen Kuppelei und Betruges zu 13 Mcnaten GciängmS und 1000 All. Geldstrafe verurteilt. Die heute Aiiv Verhandlung gestellten Wucherfälle waren schon m der danialigel, "Anklage enthalten, mußten aber wegen des Ausbleibens der Haiipibelastungszeugeli vertagt iverden. Handel und Uerkehr. Volkswirtschast. Märkte. Gießen,8. Nov. Akarktberichl. ?liü heutige,n Wochenmarkt kosteten: Lutter pr. Pfd. 1.20—1.25 Alk., Hühnereier 1 St. 8-10 Big.. 2 Stek. 15—00 Pfg., Gänseeier 00-OO Pfg., Enteneier 7—0 Pfg., Käse pv. Stck. 6—8 Pf.,' Käscmatte LStck. 5—6 Pfg. Erbsen pr.Liter 21Pfg., Linien pr.Liter 32 Pfg., Taubenpr.Paar0,80-0,90Mk., Hühnerpr.St. 1 oo-l GO Alk., Hähne pr. Stück 0,60—1,20 Alk., Enten pr. Stuck 1'80—2,20 Alk., Gänse pr.Pid.58— 60 Pfg., Ochscnfleisch pr. Pfimd 70—80 Pfg., Kuh- und Rindfleisck) pr. Piimd 02—68 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60-72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Psg., Kalbfleisch pr. Pjd. 70-74 Pfg., Harnrnelfleuch pr. Pfund 50-74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00-6,50 Alk., Wechkraut per Stück 8—10 Pfg., per Zentner 4.00—4.00 Alk., Zwiebeln pr. Zentner 8,00-10,00 Alk., Alilch per Liter 18 Psg., Aepfcl per 3cnhier 4 7 Alt., in Körben 00—00 Pfg. vlusse 100 St. 20-25 Pfg. Wetschen per Zentner 0.00-0.00 Alk. Birnen per Zentner 6 bis 0.00 Alk. Alarktzeit 8—2 Uhr. „Mde bin ich, geh' zur Auh'" IX g spricht das Kindchen beim Schlafengehen. — Dann bettelt J? es: „Muttchen, gib mir einen Bonbon". Die verständige K Mama schüttelt den Kopf: „Bonbons verderben den 3 Magen und sind für Kinder gar nicht gut. Da hast du E drei Fay's Sodener Alineral - Pastillen. Die schmecken gut, bekommen vortrefflich imb nützen mehr gegen deinen rty Hullen, als alles Zuckerwerk. — Nun leg' dich und schlaf süß!" Für 85 Pfg. in allen Apotheken, Drogerien und Jf I Almeralwasserhdl. erhältlich. hv ■» parlamentarisches. Berlin, 7. Nov. Das Abgeordnetenhaus hat heute zunächst den konservativen Antrag aus Verbesserung der Besoldiings-Verhältnisse der Militäranwärter im Staats- und Kommilnaldienst an die Budget-Kommission verwiesen. — Die Komniission des Abgeordnetenhauses iehnte mit 7 gegen 7 Stimmen § 1 Absatz 1 des Gesetzentwurfs, betr. Öen Vertragsbruch der landwirtschaftlichen 2lr- b eit er, ab, nach welchem derjenige bestraft wird, der Vertragsbrüchige landwirtschaftliche Arbeiter in Dienst nimmt. gpidplrttc der verrmigten Frankfurter Ztadttheater. Dpernhauö. Dienstag ben 8. November*): „Tie Zauberflöte." Mittwoch den 9. November: „Boccaccio." Donnerstag den 10. November: Tw verkaufte Braut." Freitag den 11. November geschlossen. Samstag den 12. November: „Earmen." Sonntag den 13. November, nachmittags halb 4 Uhr: „A-ic Geisha. Abends 7 Uhr • Die Hugenotten." Montag den 14. November geschlossen. Schauspielhaus. Tj6nstcm den 8. November'): .Die Räuber.» Mittwoch de» 9* November: Die Welt, in ücc man sich langweilt." Donnerstag den 10. November: Zu Schillers GebnrtsMg: iie Jungfrau von Orleans." Freitag den 11. November. , r^s' schüler." Samstag ben 12. November: 5 u m ersten Ala le: AiaSkcrad e". von L. Fulda. Soiintag ben 13. November, nachmittags halb 4 Uhr: „Alt-Heidelb-rg." Abends 7 Uhr: „Aiasleradc." Aiontag den 14. November: „Im grünen Baum zur Nachtigall." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. der Kaiserin Friedrich gefertigt ift. — Otto Erich vartleben hat den dritten Akt seines I Stndienstücke^ „I m grünen Baum zur N a ch t i g a l t" einer Umarbeitung unterzogen. Tas Stück wird in d^r neuen Fassung am 12. November im Münchener Hoftheatcr in Szene gehen. — In London ist Dan L e n o, der Spaßmacher-König und des Königs Spaßmacher, gestorben. Er war ein unübertresflicher I Meister in jener Gattung der grotesken Pantomime, die für uns Deutsche i-n „Eharleys Tante" verlörpert ist. Mit seinem Altweibergesicht, in dem aus tausend Fältchen eine ewige | Lustigkeit hervorlugte, feinem breiten, stets lachendem Munde und den listigen, funkelnden Augen bot er ein Minenspiel von größter I Wirkung, und wenn er mit feiner krätzigen, zitternden Stimme eine parodierte Ballade oder ein Lied absang, erweckte er Stürme unendlichen Gelächters. Schon in dem Alter von drei Jahren trat er in einem Londoner Variete auf, und zwar als Akrobat; aber diese Laufbahn beendete er schon mit fünf Jahren durch einen Unglücksfall, und nun wurde er als Tänzer ausgebildet, und zwar exzellierte er besonders im Holzschuhtanz. Nun zoaen seine Eltem mit ihm auf dem Lande umher, wo diese Art des Tanzes noch ihre Bewunderer fand. Nach einem wechselvollen Dasein voll Hunger und Not und Elend kam auch bessere Zeit. Tenn Leno verdiente später am Trury Lane-Theater 6 000 M f. bie Woche! 1880 errang er die Meisterschaft in der Kunst des Holzschuhtanzes. Daneben bildeten sich auch sck)on seine humo- > ristischen Fähigkeiten aus. Bald begannen ferne Triumphe und sie gipfelten schließlich in einer Einladung des Königs, der ihn nach Sandringham zu kommen bat. — Das Fürstenzimmer der ta11on Zell-No m- tob ift in dem ncncftcn (November-- Hefte der tvmtgcmerbt. Zeit- fchrift ,. unendekorction" abgcbildet. Ein großer .Kamm gibt Dem Raum etwas Behagliches. Dte Geweihe an oen Wänden uno der aus Geweihen gefertigte Kronleuchter deuten oen Zweck oec Besuche unseres Großherzogs, die Nahe des grosch. .^agd- ut-ckofses ar Entwurf und Llusführung stammen von der Gieuener .Nöbelfabrit Th. Brück. Giiuenjeiteit dcS cxponieitcn BitdcS beantlvortcü TaffenJ: Die Analnse bev falschen Teils der Reproduktion ergab eine L Reihe interessanter psychologischer Tatsachen. Zunächst war , die Wayrnehniung selbst unvollständig; bann lvaren Eruzel-1 Leiten be-s Bildes verkannt worden; oder die Einzelheiten - waren zu einander in falsche Beziehungen gebracht warben . u. a. Bon ber einmal als Erinnerungsbild irr der ^cele I festgeleateu Wahrnehrnurrg wurden einzelne Teile vergessen oder die übermäßig starke F-esthaltung von Nebensächlich- \ feiten beeinträchtigten die tu ich tigeren Wahrnehmungen, oder Lücken im 'Erinnerungsbilde, die als solche zum Bewußtsein kanten, würben durch Associationen nachträglich auSaejültn oder die Fragestellung am Ettde deS iBersuchs übte eine suggestive SBtrhing ans; und noch manche andere Einflüsse der Seelentätigkeit machten sich äls das Erlebnis verfälschend bemerwar. Der Redner war auf diese Weise int stände, das Entstehen einer falschen Aussage von normalen und als Reproduzenten einwan.dsfreieti Personen der Biersammlung ab oculos zu demonstrieren. Mit einigen aus dem Leven gegriffenen Beispielen ähnlicher Eigenart und einigen Semei*hingen über die Beantwortung ber Zeugeiiaussagen von Kinbern schloß der Redner fernen von ber .Versammlung mit großem Interesse an geh orten Vortrag und erntete reichen Beifall. Sind $e$mDcluget!}äij|tr uvcrflüssig? Ich will hier keine lange Abhandlung schreiben, sondern ganz kurz und geradcauS der Frage an dcn Hals gehen. I AuS dem, was wir erfahren, erleben, müssen wir unsere An-1 schauungen bilden und danach handeln. In diesem Herbst, eigentlich dem ersten, den die Haupt- genojjenschast für Oberhessen in Friedberg erlebte, wagten wir uns, wenn auch noch schüchtern wie em junges Mädchen, daS zum ersten Male zum Tanze geht, an J)cn Getreideeinkauf. Wir kauften Gerste von einzelnen Genosien- fchaftcn oft fünf oft auch noch mehr verschiedene Sorten und Qualitäten in einem Orte. Mit einem Waggon solcher Gerste kann man wohl in der Umgebung ankommen, aber auf dem großen Marti kann man mit so und soviel Wagen schöner Gerste, die aber in den einzelnen Sorten ganz verschieden aussieht, nicht ankommen. Man muß Durchschnitts Muster anbieten und danach 10 — 20 — 50 Wagen liefern können.! Das heißt, man muß all die schönen Gersten, die uns der sonnige Himmel in diesem Jahr beschert hat, zusammenwerfen, reinigen, mischen und auf diese Weise eine einheitliche Ware schaffen können. Damit geben wir unserer Wetterauer Ierste Flügel, wir können sie in Frankfurt, Mainz, Köln, Düffeldorf, Elberfeld, Dortmund den größten Mälzereien an» bieten, große Partien zu den höchsten Preisen verkaufen. Tas machen schon seit Jahren die badischen, bayrischen Getrcide- lagerhäujer, indem sie ihre Gerste den Rhein hinunterschwinimen lassen von Atannheini aus. Mit dem heutigen Verkaufsvcrfahren sind unS die Flügel gebunden, wir müssen hübsch daheim bleiben mit der Gerste und unsere Ware, wenn sie auch noch so schön ift, hier an den Mann, d. h. an die Brauerei zu bringen suchen. Der vorteilhaftesten in einem Quaker Oats Kocher zubereitet. Wir senden Gratis emen Quaker Oats Kocher an jede beliebige Adresse in Deutschland falls uns die unten angegebene Anzahl Schutzmarken, die aus der Vorderseite der Packete zu schneiden sind BW* und so ausschen, franco in einer Send- und vor dem 31. Dezember 1905 uncr zugehen. BO Schutzmarken von 1 Pfd. Paoketen oder 100 Um deutliche Antrabe des Namens und Adresse wird höfl. gebeten. ABTEILUNG: T< VI THE AM GR SCAN OEREÄL COMPANY, Kaiser Wilhclmstrasse 82, Hamburg. Zur Die Zahl der vorgeschlagenen Kandidaten ist bereits eine ganz stattliche. Wir vermissen jedoch unter den Vorgeschlagenen einen solchen, der im wichtigsten Teil unserer städtischen Verwaltung die nötige Fachkenntnis besitzt. Wir meinen einen Bausachverständigen. — Wenn man an dem Grundsatz festgehalten hat und auch fernerhin festhalten will, daß ein Grund- stückspekulant nicht in das Stadtparlament gehört, so ist dies ganz richtig. Wenn sich aber ein Bauverständiger findet, der aus jede Geländespekulation verzichtet und der durch seine bisherige Tätigkeit eine Garantie dafür bietet, daß er in Bau- und Grunderwerbs-Angelegenheiten ein tüchtiger Berater sein würde, so soll man doch vor allen anderen einen solchen Mann wählen. Wir meinen den Architekten Stellt» Wie wir mit Bestimmtheit wissen, beabsichtigt Herr Stein, künftig nicht mehr in Gelände zn spekulieren, wenn er auch sein Geschäft als Architekt weiterbetreiben wird. Die ganze Bürgerschaft dürfte es gewiß mit Freuden begrüßen, einen mit den hiesigen Verhältnissen durchaus vertrauten Bausachverständigen in der Stadtvertretung zu sehen. Mitbürger! Ihr möget einer politischen Partei angehören, welcher ihr wollt, gebe jeder seine Stimme im eigensten Interesse dem Herrn Architekten 3. Stein. Mele Bürger. HM Tue jeder seine Pflicht und wähle Männer, die das Interesse der Gesamtstadt voll und ganz vertreten und zwar die Herren: 00752 IHzrak Or. GMeifch Theodor Saubach Ämitrjieirit Heichelheim H. Jughardt Jean Kirch Ed. Krumm Carl?oos Wi!h. Wallenfels Martin Dörr Dr. Ebel Mar Friedberger M.-M Dr. Dabrrlrorn Georg Hebslreit. Frih Helm Wo Schaaf Ad. Zurbuch_______ Zur 06760 Aadtverordneteilwahl Siatotrortotieii-WaM ta™ Wim* v _ 17 Wnrffhrnie 17 17 Marktplatz 17 täten, insbesondere: a8/] Viele Wähler. 06766 Das Bauchen der Öfen 8099 verhindert .Chomski» Johns Schornstein-Aufsatz. u Als besonders geeignete Kandidaten empfehlen wir zur Wahl: Ang. Schwan, WciHMer. Eberch. Metzger, TpezcttWMkt. Wtth. Homberger, Fck'ikllllt. Herm.'Mettenheimer, Achklüistüillll. Karl Huhn, WohnkiiWr. Karl Pnth, LllllSlvirt. Max Creutzbnrg, Miv.-Üreitlehrcr. Ferd. Harnrckel, Restailriiteiir. Geräuschloser Gang! K-WMMW' Telephon 263 gegründet 1826 empfiehlt diverse Sorten Schweizer (Emmenthaler) Edamer (Holländer) l'romage de Brie Camembert Roquefort Parmesan Telikatetz-Rahm- u. Schloß- Käse Romatour Kräuter Limburger Hand- und Thüringer Staugen-Käse Ä Lüsilahlil-Tafelbiitttt Spezialität: Cariiiktte Klisepilittell sm ase in nur tadellosen, feinsten Quali- 200 000 fach erprobt. ^RitoscrljcdaiSdicasidn Lieferung auch auf Probe. EmiH IPistor Naclif., Marktstrasse 10. WWllfWn. Wascht mit Schwan Wcflm JinctzZmZ (Marke M. & K.) anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt in allen gangbaren Farben und Qualitäten billigst 7863 Hobert Stuhl, Ncilstadt 23. Bon vielen Seiten wurde an mich das Ersuchen gerichtet, bei der bevorstehenden Stadtvcrordnetenwahl als Kandidat auf- zutreten. Wiederholt habe ich darauf erklärt, daß ich aus geschäftlichen Gründen nicht in der Lage bin, ein cvcnt. Mandat als Stadtverordneter anzunehmen. Außerdem bin ich so sehr mit Arbeiten überhäuft, daß es zur Zeit unmöglich ist, auch noch die süße Last eines Stadtverordneten auf mich zu nehmen. 1 Winn. StDs-DkMil NW Mittwoch, den U. November 1901, abends 8^ Uhr: Heneral-Iersammlung int Restaurant Bourgeois, Brandgasse. Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung, 2. Nechnnngsablage, 3. Vorstandswahl, 4. Die Stadtverordueteuwahl. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen. v«/h Der Vorstand. Schirme werden C3/a schnell und sachgemäss repariert und neu überzogen. Casseler Schirmfabrik Giessen. Seltersweg 9. D8/11 nach '-TBMlWVMi Oegriindet iSHWMeae Indien, Aegypten, Palästina, Syrien, der Türkei, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal, Tunis, Aglier, Holland, Belgien, England, Schottland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland. Sonderfahrten im Mittelmeer und nach Spitzbergen. Schönste Touren. — Bester Komfort. — Niedrige Preise. Fahrkarten, Rückfahrkarten, Rundreisehefte etc. für Eisenbahnen Für JjlIlZtjillI ClSüUUt und. 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Der Vorstand. ist die "püsseldoi'f 1902 - GoId.tledniilec^fYÄ? v.silberne Stfintsmedoille ßftchener h-, Badeöfen /I wähl billigst 8204 D7, vber 75,000 in) Gebravch 8209 Sattel. 7883 empfiehlt in reicher Auswahl zu billigsten Preisen Robert Stuhl, NeustM 23, 1 1 1 1 1 1 1 2. 3. 1 Chocolade 1 Moser-Roth) Itillets bei Herrn Cballier, Neuenweg, und abends an der Kasse zu Mk. 5.—, 4.—, 3.— und Mk. 2.— (für Studierende.) mehrere 1- und 2-späunige Schlitten, 1 sehr gut erhaltener Herren- Am 26. Oktober verschied infolge Nervenflebers in Cleveland, Amerika, unser innig geliebter Sohn und Bruder Gummischuhe echt Petersburger empfiehlt in größter Aus- lcichtcSl- n.2-spänu. Coupe, GlaSlaudauer, leichter 4-sitz. Kutschier- wagen, 4- und 6-sitz. Sandschneider, 10-sitz. Sommcrwagen sehr billig, neuer, eleganter Landauer, neues Mylord, AcklHeMziiMestWast Cichm. Krdentliche Kauptversammlung Samötag den 19. November 1904, abends 81/, Uhr, int Schipkapaß, bei Wirt Arnold. Tages-Ordnung: 1. Berichterstattung. — 3. Rechnungsablage. — 3. Wahl der Rechnungsprüfungskommission. — 4. Ersatzwahl des Vorstandes. — b. Verschiedenes. Weih. Herbert Marktplatz 2. unter Mitwirkung der Kon^ertsär und des Geigen-Virtuosen Herrn , , städtischen Kurkapelle, Wiesbaden; bie Klavierbegleitung hat Herr Cmtl Mann vom Kölner Konservatorium übernommen. Aus der Landrichter Dr. Müller'fchen Stiftung zu Darmstadt sind durch die unterzeichnete Behörde drei Unter* stützungslcgate von jährlich 500 Mk. an bedürftige elternlose Studierende der Rechtswissenschaft auö den Provinzen Starkenburg und Oberhessen zu vergeben. Bewerbungen um diese Legate sind binnen vier Wochen bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Darmstadt, den 27. Oktober 1904. Großherzogl. Ministerium der Finanzen Abteilrmg für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen. Ewald. d81/1® Kötel Einhorn, Hießen Donnerstag den 10. November, abends 8 Uhr: Vergebung von Fnl;rleist»rnge». Die Anfuhr von 220 cbin Sand von der städtischen Sandgrube bezw. von der Kreuzung der 6. Schneise mit der Wannschneise nördlich dec Licher Straße nach dem Bauplatz der höheren Mädchenschule an dec Nordanlage soll Donnerstag den 10. d. M., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Bedingungen liegen bei unö zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genormten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 7. November 1904. Städtisches Hochbauamt. Al eh re re sehr gut erhaltene Taufchwagen billigst. Giltigkeit haben blaue, rote und rotweisse Karten, unglltlg sind gölbe Karten. Eintritts karten für Niohtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50), sowie kleine PartituY- - Ausgabe sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger) und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen zu haben. — Hauptprobe zu Mk. 1.—, Schülerkarten 50 Pfg. Oeflnung des Saales 41/, Uhr. Das dritte Konzert (Erster Künstler-Abend), Gast: Frau Karreno (Klavier), findet am 4. Dezember statt. (Gi 1 tigkeit haben blaue, rote und rotweisse Karten, ungiltig sind gelbe Karten.) August Kilbinger, S-ltersmea 19. Telephon 276. zutaten. Alle Ingredienzien zur feinen rväckerci in bekannter bester Qualität zu billigsten Preisen bei Emil Fischbach. Die Rechnung liegt bei dem Vorsitzenden, Herrn A. Dickors, Schanzenstraße 8, vom 11. bis 18. November zur gefl. Einsicht der Mitglieder offen. D4/u Finale, Allegro . . . r AtWk, Winu, lebendfrisch jeden Donnerstag und ßreitag eintreffend, billigst bei 8285 L. Kalkhof Nacht. Back- (Ließen, den 4. November 1904. Grokherzogl. Uulturiuspcttion Gießer». Wißmann. Möbel- Versteigerung. Mittwoch den 9. November, 21 /, Uhr nachmittags, werden im Bieker'schen Saale öieustadt ob folgende Gegenstände gegen Barzahlung versteigert: Betten, Lchränke, Sofa, Tische, Stühle, Weißzeug, Herren- und Damen- kleider sowie eine große Partie Küchenaeräte. 8296 Dle Versteigerung ist bestimmt. Joseph Herz Bankgeschäft NeuenbSue 23 GiCSSBEI Neuenbäue 23 Konzert-tzlngel stellt die Firma Wilh. Rudolph. 06743 Kassenöfsnung 71/, Uhr. Karten zu 3, 2, und 1 Alt. an der Abendkasse. Wvllciie, hkllmllciit iiiiö Ijfliiiiiwollciie Normal-Unterzeuge Theater - Verein 2. Vorstellung: Mittwoch den 9. November. v,/u GastspielIrene Triesch Schnitzler-Abend (Liebelei, Literatur). Giessener Konzert-Verein. Sonntag den 13. November 1904, abends 51/, Uhr mit eher Hauptprobe vormittags 11 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins Zweites Konzert Erster Orchester-Abend Klassiker-Abend (Haydn, Mozart, Beethoven) Dirigent: Grossherzogl. Universitäts-Musikdirektor G. Trautmann Solist: August Lelmer (Bariton), Frankfurt a. M. Orchester: Das Vereinsorchester (Kapelle des Inf.-Regts. No. 116 „Kaiser Wilhelm II.*, verstärkt durch andere geehrte Künstler. Programm. Symphonie In G-dur (m. d. Paukenschlag) ..........J. Haydn Adagio cantabile, Vivace assai — Andante — Menuetto, Allegro motto — Finale, Allegro dimolto Adelaide für eine Singstimme und Pianoforte, op. 46 1 Normal-Hemden Unter-Jacken und -Hosen Handschuhe Strümpfe und Socken empfiehlt billigst 7877 JuÜUS Schulze, Kreuzplatz. Kjl. * hvt8/, Freiwillige Versteigerung Auf Antrag des Herrn I. Sandel hier versteigere ich am Mittwoch de» 9. und Donnerstag den 10. November, nachmittags von 2 Uhr ab im Laden Ecke Haupt- und Allcestraße meistbietend gegen sofortige Barzahlung: Eine größere Partie Rohrpla llen-, Kai sc» und Schiffskoffer, Rindslederpatemsäcke, Hand- und Reisetaschen, Damen- u. Heri.cn- hutkoffer, Operngläser, Feldsteclier, Pmidhüllen und -Rleinen, Hand- und Faltenkoffer, Anzugkoffer, Portemonnaies, Brief-, Zigarren- u. Zigarettenlaschen, Schulranzen, Reisenecessaires, Damen-Hand« unb Umhängetäichchen, Reißzeuae ufro.; ferner 1 Ladentheke, Warenregale, Schilder, Lüster, Aushängekasten, Schreibpult, Spiegel, Stühle, 1 vollst. Belt, 1 Tisch usw. Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände sind guter Qualität und besonders zu Weihnachtsgeschenken sehr gut geeignet. Dle Versteigerung findet bestimmt statt. Bad-Nauheim, den ö. November 1904. 8292 Gleuz, Gr. Gerichtsvollzieher. Symphonie in Es-dur (Köchel 543) , Adagio, Allegro — Andante — Minuetto, Allegretto - 5. Lieder: a) Busslied, op. 48 No. 6 (erschienen 1803) .. b) Au die Hoffnung, op. 32 (erschienen 1805) c) Der Wachtelschlag, op. 24, komp. 1799 . 4, Symphonie No. I In C-dur, op. 21 (beendet 1800) Verdingung. Nachstehende für die Feldbereiuignug Daubringcu noch erforderlichen Drainageardeiten foUen auf dem Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und zwar: 1. Anfahren der Röhren veranschlagt zu. . . 84,50 Mk. 2. Herstellung von Traingräben einschl. Rohrverlegung «41......... 579,— , 3. Maurerarbelt. . . . ........48,— „ Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Daudringen offen, woselbst auch dle Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, verschlossen und portofrei, bis Krcttag de« 11. dS. Mts., vormittags 11 Uhr einzureichen sind. Die Eröffnung der Angebote findet um die genannte Zeit in Gegenwart der erschienenen Bieter statt. Die Angebote haben in Prozenten deS Voranschlags zu erfolgen. ZmiMm »m Sloten Kreuz. Die Mitglieder der Sanitätstolonne, welche am Sonn- , iag am Erscheinen verhindert waren, benachrichtigen wir, daß 'der AuSbildungSkursuS Mittwoch den 9. l. M., abends 9 Uhr beginnt. DaS UebungSlakal ist wieder die Turnhalle der Stadtmädchenschule, Westanlage. Wir bitten um pünktliches und vollzähltcheS Erscheinen. Neuanmeldungen zur Sanitätstolonne werden auch noch , bei der ersten Uebungsstunde in der Turnhalle entgegen* genommen. v8/u Der Vorstand des Zweigvercins Gießen vom Roten Kreuz. ßesf-e |\pch-(hocolade, pr. /A.1.20 Vtr^fuFslfrltn durch ersichtlich. Mater-Roth ' Eröffnung von laufenden Rechnungen. Vorschüsse auf Wertpapiere und Waren unter günstigen Bedingungen. Einlösung von Zins- und Dlvidendenscbeinen und verlosten Stücken. Annahme von Geldeinlagen ohne Proviaions- berechnung. Verwaltung von offenen und geschlossenen Depots. An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen. Ausstellung von Kreditbriefen auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes. Eröffnung von provibionsfreien Scheck-Rechnungen. Stahlkammer mit Schrankfächern unter Selbstverschluss der Mieter. Versteigerung. Mittwoch den 9. Rov. L I., nachm. 3 Uhr, sollen im städt. 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