Nr. ÄS? General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gletzener FamilienblStter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt Der »helsilche Landwttt" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sehen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.E. Tel. Nr. 51. Telegr.»Adr. i Anzeiger Gießen, Viertes Blatt. 154. Jahrgang Samstag 8. Oktober 1904 Gießener Anzeiger Kin 300;ä!)riger KedenKtag für Gießen. Morgen, am 9. Oktober, werden es 30 0'Jahre, daß Gießen an Hessen-Darmstadt kartt. Der zweite Sohn Philipps des Großmütigen, Ludwig IV., der Nettere,*) erbte von seinem Vater Oberhessen mit Marburg und Gießen. Ms dieser 1604 ohne Kinder starb, wurde Oberhcssen unter Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt geteilt; ersteres erhielt Marburg mit Biedenkopf, Hessen-Darmstadt bekam Gießen mit den Aemtern Grimberg, Alsfeld, Homberg und Nidda. In seinem Testamente aber hatte Ludwig der Aeltere bestimmt, daß derjenige seiner Erbschaft verlustig gehen werde, der den lutherischen Glauben abschaffte. Trotzdem führte Landgraf Moritz von Kassel die kalvinische Lehre ein. 53 lutherische Professoren und b^eistliche wurden, da sie die Annahme derselben verweigerten, des Landes verwiesen. Landgraf Ludwig V. gewährte ihnen Aufnahme in seinen Landen. Hierdurch veranlaßt, beschloß Ludwig V. die Errichtung einer eigenen Hochschule. Der Gründung der Universität, die 1607 erfolgte, ging 1605 die Errichtung des Gymnasiums, des Pädagogiums, voraus. Die Eröffnung der Hohen Landesschule fand am 10. Oktober 1605 statt. Der erste Rektor war Johann Winkelmann, einer von den Marburger Vertriebenen, dessen Grabdenkmal in der alten Fried iofskapelle aufgestellt ist. Landgraf Ludwig von Hessen- Darmstadt verlangte von Hessen-Kassel wegen Verletzung des Testamentes seines Onkels die Heran.sgabe der anderen Erbschaftshälfte, also Marburg mit Bicduikopf. Der Streit über diesen Besitz wurde durch Spruch des Reichshofrates zu Regensburg zu gunsten Hessen-Darmstadts entschieden, das nun ganz Oberhcssen erhielt. Da es sich als unpraktisch erwies, im Lande zwei Universitäten zu unterhalten, wurde die Universität Gießen, sowie das Gymnasium 1625 und 1626 nach Marburg verlegt und verblieben dort bis 1650. Nachdem erst zu dieser Zeit der Marburger Erbschaftsstreit, der 1643 von der Landgräsin Amalie von Hessen-Kassel neu ausgenommen wurde, damit endete, daß Marburg zu Kassel tarn, mußte dem Landgrafen Georg II.. von Hessen-Darmstadt ebenfalls daran gelegen sein, eine eigene Hochschule zu besitzen; er verlegte daher seine Universität wieder nach Gießen, die nun seit 1650 hier ununterbrochen ihre Heimstätte gefunden. —6— *) Unter Ludwig IV. erfuhr Gießen ansehnliche Vergrößerung und Verschönerung. Ec errichtete 1570 das kürzlich neu her- gestellte Schloß neben der alten Kaserne, das sogenannte „neue" Schloß. Er ließ 1582 eine große steinerne Brücke über die Lahn bauen, die oberhalb der heutigen stand, sowie 1585 ein größeres Zeughaus, die heutige alte Kaserne. Ans Stadt und Land. Gießen, den 8. Oktober 1904. ** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Betreffs dcr festen Tagesabonnements waltet verschiedentlich noch das Bedenken ob, daß der Inhaber desselben zu sehr gebunden sei. Es sei deshalb auch an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß bei Verhinderung an einem bestimmten Tag jederzeit gegen Aufzahlung von 25 Pfg. ein Gutschein erhältlich ist, der zum Besuch einer beliebigen anderen Monnementsvorstellung, sei es nun am Dienstag, Freitag ober Samstag, berechtigt. Außerdem fallen in die Spielzeit 26 Dienstage, Freitage re., während nur 16 Abonnementsvorstellungen festgesetzt sind. Es wird nun von selten der Direktion stets zeitig bekannt gegeben werden, an welchen Tagen Abonnementsvorstellungen stattfinden, damit die Interessenten Dispositionen treffen können. Auf dem Theaterzettel wird künftig eine besondere Rubrik das Datum der nächsten Abonnementsvorstellungcn angeben. Die nächsten Monnementsvorstellungen finden Dienstag Gießener StMthealcr. Die Journalisten. Lustspiel in vier Akten von Gustav Fr eh tag. Es sind auch Tage deutscher Vergangenheit, die in dem unverwüstlichen, herzerfreuenden Lustspiel lebendig werden, und es ist derselbe Geist herzlicher Biederkeit, der auch aus Freytags historischen Schilderungen und anspricht. In all den Bühnenbildern und in der Handlung, in denen es keinen zaudernden Stillstand gibt, sondern nur einen frischen, fröhlichen Zug des Sckauens und Erkennens, klingt es wieder, was in Frevtags Schaffen fortlebt: rüstig voranschreitende, packende Erzählerkunst — in des Lustspiels Vorgängen liegt nichts Langatmiges, Ermüdendes oder gar Langweiliges — und der kluge Blick für das geistig Regsame sowie dcr kernhafte Ton, der in der guten, lebens- und lernbedürftigm deutschen Seele aus der Erfahrung heraus angeschlagen wird. Dieses etwas lehrhafte Wesen des Romanschriftstellers, den nur deutsches Leben interessierte, schuf wahrhaft volkstiimliche Kunst, denn seine Erzählungen sind etwas derb zwar, aber umso fester geschmiedet in der Zusammenfasiung eines ganz bestimmten, sicheren und verläßlichen Temperamentes, dem das Versenken in subtile psychologische und ästhetische Wege allerdings fremd war. In seinen „Journalisten" dringt drese künstlerische Begabung Gustav Freytags noch siegreicher durch als in seinen anderen Werken; denn hier vereinigen sich Anschaulichkeit iind Knappheit mit einer ebenso lebhaften rote geschickt aufgebauten dramatischen Handlung. Nichts von dem heiteren Sinn und Zweck des Lustspiels geht verloren in dem halb simnerz- lichen Getriebe volitismen Zwiespalts und ernster Berufskämpse: des breite Lachen des Weinhändlers Piepenbrink stimmt uns ebenso lustig und behaglico wie die schüchterne Mtigkeit und die iimso selbstsichrere lyrische Kunst M jungen Mitarbeiters Bellmauö verfett uns in dieselbe heitere Befriedigung tote Pie l-bbasten Sprünge der anderen Berufsmenschen von der Feder und die Liebeswünsche der Militärtöchter. Das Zeitungs'wesen iind das politische Leben hat Gustav Fr-Ytag aus eigener Erfahrung gekannt; er war selbst Redakteur und Kämpfer für seine Politik, den deutschen Gedanken. Mit seinen „Journalisten" geht er in eine selbsterlebte Zeit zurück, in die ' W ganz eigenartiger politischer Zustände. Und was , r feinen Konrad Botz über die journalistische Tätigkeit sagen b .s qilt, ol gleich die gänzlich veränderten und fvrtgescyrtt- i i'i'eit Pi stände den Ernst und das Ansehen der literarischen ■ r. • - ,ii ,'| mehr und mehr vertieft haben, auch heute noch, wenngleich in unserer Zeit weit weniger Verlegenheitsartikel in bet Art der „Kolonisation in Australien" geschrieben werden den 11., Dienstag den 18., Freitag den 14. und Freitag den 21., sowie Sonntag den 9. und Sonntag den 16. Okt. statt. Wegen plötzlicher ernstlicher Erkrankung des Herrn Sandorff geht morgen als erste Sonntagsabonnementsvorstellung statt „Talisman" das neueste Lustspiel von Schlicht und Kraatz „L i e b e s In a n ö v e r" in Szene. In erster Linie haben Fräulein Marga Ruf als schneidiger Kadett und Herr Giorgi als pensionierter Major Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Aber auch die Herren Lüttjohann, Andreas Linzen, Lippert, sowie die Damen Gartner, Dülser, Fischer und Jenny sind mit größeren Aufgaben bedacht. Zweifellos wird die amüsante Novität denselben Anklang finden wie die beiden ersten Vorstellungen. — Der „Talisman" wird am nächsten Freitag wiederholt. ** Zur Wiederherstellung der Stadtkirche in Butzbach ist eine Festschrift von Pfarrer Schrimpf- Butzbach unter Mitwirkung des Kirchenbaumcisters Hofmann-Herborn heraus gegeben worden. Die kleine Schrift ist mit Abbildungen versehen. Mainz, 7. Okt. Den vereinigten Liberalen und Sozialisten in der großen Gemeinde Mo mb ach, deren Eingemeindung nach Mainz erstrebt wird, ist es gelungen, bei den Gemeinderatswahlen einen Sieg über die Liste der Zenttumspartei zu erringen. In Gonsenheim dagegen hatten sich Liberale und Zentrum vereinigt und brachten den Sozialdemokraten eine empfindliche Niederlage bei. Die Signatur der meisten rheinhessischen Ge- meindewahlkämpse bleibt im übrigen der Kampf gegen das Zenttum. * Ein Quartiergeber nach Wunsch. Ein hübsches Beispiel der bereitwilligen Gastfreundschaft, die bei den diesjährigen Manövern die Bewohner des Boigtlandes den Soldaten gewährten, wird berichtet: In der Nähe von Lengenfeld stand eine Feldwache, die aber infolge anhaltenden Regens nachts gegen halb 12 Uhr zurückgezogen wurde. Triefend naß gelangte ein Soldat, ein Einjähriger, im Städtchen an und suchte vergebens nach einem Nachtquartier. Ermüdet und abgespannt, klagte er einigen Offizieren, die ihm auf dem Markte begegneten, sein Leid. Während die Herren noch beraten, tritt ein einfacher Mann auf sie zu, erklärt, daß er gehört, um was es sich handle, und bittet dringend, ihm doch den Herrn „Soldaten" zu überlassen. Er allein habe keine Einquattierung und sich doch so sehr darauf gefreut. Sein Vorschlag wurde gern angenommen und der „Herr Soldat" hatte alle Ursache, mit seinem Wirte zufrieden zu sein. Rasch sorgte dieser für trockene Kleidung, richtete ein Abendbrot her und bemühte sich mit rührender Aufmerksamkeit um seinen späten Gast. Dem tat die außerordentliche Liebenswürdigkeit sehr wohl und er streckte sich behaglich auf sein schnell gerüstetes Lager. Anderen Tages mußte das Regi- ment schon früh 3 Uhr marschbereit sein. Neu gestärkt erhebt sich der Soldat und beeilt sich. Wer beschreibt aber sein Erstaunen, als er all sein Zeug schon sauber gebürstet vorfindet, ja, als er die Stiefel anziehen will, sieht er, daß diese sogar frisch besohlt sind! Hat der brave Schubmachermeister seine Nachtruhe geopfert, um seinem Soldaten so recht die große Freude zum Ausdruck zu bringen, die er ihm mit seinem späten Besuch bereitet hat. Die Steigerung der Lebensbedürfnisse. Aus einer Aufstellung der Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen in Frankfurt a. M. ist zu ersehen, in welchem Umfange die Preise für die notwendigsten Nahrungsmittel utib Haushaltsartikel seit dem Jahre 1893 gestiegen sind. Es wurden teurer: Kalbfleisch pro Pfund 8,8 Pfg., Hammelfleisch 4,4 Pfg., Ochsenfleisch 4,4 Pfg., Dörrfleisch 5,0 Pfg., müssen, schon weil glücklicherweise der amtliche Zensor nicht mehr droht, der ehemals der verhaßteste Feind aller redlichen Zeitungsschreiber war. Es jft ein heiteres und warmes Interesse, welches wir an dem spät erwachten ehrgeizigen Stteben des alten Obersten a. D. nehmen, der in seinen alten Tagen den Säbel mit der Feder vertauschen will und sich einbildet, es sei ein Leichtes, mit dem Derufsjournalisten auf dem Felde der Oeffentlickikeit sich zu messen. Die sich entwickelnde Rivalität zwischen dem alten Militär und dem gelehrten Redakteur auch in der Wahlkampagne, wobei beide als Kandidaten einander gegenüberstelM, Hand in Hand^mit den Liebeshosfnungen der beiden jungen Paare geben dem Stück eine Grundlage, die äußerst produktiv für die Entwicklung der Handlung ist, besonders bei dem eigenartigen Milieu, dem der Dichter seine besondere Aufmerksamkeit zu schenken hatte. So kommt es, daß alle Personen des Stückes unser Interesse in gleicher Weise fesseln und den Darstellern danckbare Aufgaben bieten. Für die Figur des alten Obersten war Herr Linzen der rechte Mann. Ein noch strammer Mer, edel und ritterlich von Gesinnung, die bei ihm vom Ehrgeiz nur deshalb so gepreßt wird, weil dieser neu ist und dem ausgedienten Offizier eine ganz neue, ehrenvolle Laufbahn in Aussicht stellt. So gab ihn Herr Linzen, recht natürlich und wirkungsvoll. Sein Rivale, der .Professor Oldendorf erfuhr von Herrn^ S a n d o r f f eine weniger erfolgreiche Verkörperung. Herr Sandorff litt aber augenscheinlich an einer Erkältung, so daß er mit etwas schwacher Stimme sprach und das Auftreten^ des Politikers etwas matt und müde gestaltete, was in dem Stück keineswegs vorgeschrieben ist, da Oldendorfs zwar als eine ruhige, aber dock als tatkräftige und zielbewußte Persönlickckeit auch äußerlich erlschieinen soll. Sehr flott und ftisch spielte Herr Andreas den sprudelnden, gut- und leichtmütigen, aber der Tiefe der Empfindung und geistigen Blickes nicht entbehrendes Redakteur Bolz. Hier und da hätte diese prächtige Gestalt etwas weniger große Lebhaftigkeit und dafür etwas mehr Vertiefung vertragen, aber im ganzen war die Leistung des Darstellers doch durchaus beifallswert, z. B. auch in der köstlichen Szene, wo er seiner Laune munter die Zügel schießen lassen darf, als Piepenbrink und Genossen vor Freundschaft und Rührung ihm in die Arme sinken. Bellmaus, der jugendliche Mitarbeiter der „Union", hat gestern sonderbarerweise dem lyrischen Element zu wenig Rech- ming getragen. Herr Lüttjohann hätte in dieser Figur ruhig etwas mehr karrikieren dürfen. Er konnte auch, wenn er nicht sprach, immerhin etwas mit den Augen himmeln und dem ihm innewohnenden dichtrrischen Rhythmus mit geeigneten taktischen Bewegungen mehr zum Ausdruck verhelfen. ^>ein Kol- Schmalz 5,0 Pfg., Blut- und Leberwurst 5,0 Pfg., Bohnen 6,0 Pfg., Butter 2,0 Pfg., Mehl 1,0 Pfg., Erbsen 2,0 Pfg., Linsen 4,0 Pfg., Brot 1,9 Pfg. Eier wurden pro Stück um 0,1 Pfg. und Milch pro Liter um 1,0 Pfg. teurer. Ferner stiegen noch im Preise Kartoffeln pro Zentner um 70 Pfg., Holz und Kohlen um 10 Pfg. Dabei muß aber berücksichtigt werden, daß es sich hier um Preissteigerungen beim Großeinkauf handelt, im Kleinhandel haben sich diese Preissteigerungen noch bedeutend mehr bemerkbar gemacht. Auch die Mietssteigerungen, die besonders in Großstädten und in den Jndustriebezirken einen großen Umfang angenommM haben, sind unberücksichtigt gelaßen. Vermischtes» * Prinzessin Luise besuchte am Mittwoch zum erstes male seit ihrem Aufenthalt in Paris ein Theater. Sie erschien in Begleitung Mattachichs in der komischen Oper. — Der Wiener Korrespondent des Journal hatte eine Unterredung mit dem Anwalt des Prinzen von Koburg, welcher bestätigte, daß Kaiser Franz Josef dem Prinzen nahe gelegt hat, die Sache so schnell wie möglich zu erledigen. Ebenso habe der Kaiser der Gräfin Lonyay den Rat gegeben, sich nicht mehr in die Angelegenheit zu mischen. * Durch Röntgenstrahlen verbrannt. An den Folgen einer Verbrennung durch Röntgenstrahlen starb in Newyork C. M. Dally, der frühere Assistent Edisons, nach siebenjährigem Leiden. Die Verbrennung, die er sich bei Versuchen mit Röntgenstrahlen zugezogen hatte, entwickelte sich zu Krebsgebilden, die sieben Amputationen an Händen und Füßen nötig machten. Der Fall wurde von Medizinern des In- und Auslandes ständig mit größtem Interesse verfolgt. * Kleine Tageschronik. Wie die „Hamburger Nachr." melden, feierte dort am Freitag der großherzoglich hessische Generalkonsul Georg Ferdinand» Go rissen und Gemahlin ihre Diamant-Hochzeit. Go- rissen, der seit 50 Jahren das Amt eines Generalkonsuls be- Neidet, wurde vom Hamburger Senat die goldene. Jubiläumsmedaille überreicht. — Ein Liebesdrama hot sich in Ber - lin 'abgespielt. In einer Fabrik war ein 23jähriger Arbeiter namens Klobe und eine 17 jährige Arbeiterin namens Pinkemell beschäftigt. Beide waren ein Liebes-Verhältnis eingegangen, welches die Eltern des Mädchens nicht billigten und deswegen ihre Tochter in einen Dienst taten. Heute traf Klobe seine Geliebte. Er nahm sie mit in die Fabrik, wo er die Türen abschloß und dann den Gashahn öffnete. Als später der Geschäftsinhaber kam, fand er das Paar t o t vor. Es ist noch nicht festgestellt, ob der Tod des Mädchens mit deren Willen erfolgte. — Zwei Eisenbahnmaterialienverwalter in Lauban in Schlesien wurden Wegen Unterschlagung verhaftet und in das Ge- rick>tsgefängnis übergeführt. Sie ließen einer Breslauer Mtwaren- handlung, welche Eiserlbahn-Mtmaterial kauft, nach und nach 50 ungewogene, ungebuchte Waggons mit solchem Material zugehen. — Am Freitag explodierten drei Geschosse in dem Fort Sainte Marie in C a l l o o bei Antwerpen, wodurch das ganze Pulvermagazin zerstört wurde. 11 Soldaten wurden getötet, viele andere, darunter zwei schwer, wurden verwundet. — Die Meldung über einen Stempelabgang bei der Staatsdruckerei zu B u d a p e st ist dahin zu berichtigen, daß auf dem Preßburger Poftamte schon seit längerer Zeit beim (Eintreffen jeder Sendung das Fehlen einiger Stempelmarken festgestellt worden ist. Ter Gesamtabgang beträgt etwa 700 Kronen. Unübertroffen bet:B Z ■ s Kinder. «mehl lege Kämpe stellt dem Schauspieler nur anspruclislose Aufgaben, und Herr Knabe wicrde, so gut es ging, mit ihm fert'g. Neben Bellmaus steht eine andere Figur, die gleichfalls das Publikum sehr zu erheitern pflegt und eine dankbare, aber nicht ganz leichte Aufgabe stellt: Schmock, der Zeilenschinder. AuS ihm ronr mehr heraus'zubringen, als Herr De Giorgi gab. An diese Rolle sollte ein gewiegter Charakterdarsteller sein ganzes Können anlegen und dem Publikum etwas Interessantes und äußerst Heiteres bieten. Schmocks gewöhnliches Verhalten muß Demut und Unterordnung sein, die, wie der Darsteller durchblicken, lassen muß, nur an einem dünnen Haar hängt, denn der „Mitarbeiter"^ hat in seinem verborgenen Innern sein Recht, seine eigne .Welt, die des Profits und der immerdar niedergedrückten, nur sich selbst gewidmeten Gelüste; mit einem Wott: er will „ans der Literatur heraus". Gestern nun kam diese stille, man möchte beinahe sagen: abgeklärte devote Unterordnung nicht nachhaltig, genug zum Ausdruck, während einige blitzartige Affek- tionen, die gewiß höchst wirksam werden können, etwas übertrieben wurden. Nichtsdestoweniger hat der interessante Nachrichtenhändler geftern abend seinen Eindruck nicht verfehlt. Herr Ellen als Redakteur des „Coriolan" war korrekt, der Gutsbesitzer Senden, sein Parteigenosse, von Herrn Hüsing dargestellt, etwas steif. Von den Frauenrollen ist die der Adell-eid Nuneck die bemerken sw-erteste. Frl. Gartner war ihrer Aufgabe vollauf gewachsen; sie stellte d-ce reiche Erbin und frühere Jugend- gcspielin des Pfarrersohnes Bolz in ihrem ganzen Wesen erfolgreich dar: keck in der Beurteilung des weiblichen Vermögens, fidel, munter imb listig im Gegensatz zu der Resigniettheit itnb Hoffnungslosigkeit der ihr Nahestehenden und siegreich in der Durchführung ihres Plaues, womit sie sich den Geliebten selber zu holen weiß. Ida, die Tochter deS Obersten — Frl. Neri hatte die Rolle inne — war kindlich gut zu dem betörten Vater, schüchtern und ängstlich in der Erivai-tung de>s AusgangeS des Konfliktes zwischen dem Vater und dem Geliebten, und man konnte mit der Darstellung zufrieden fein. Was schließlich die Piepenbrinks anlangt, so blieben er sowohl wie seine Alte bem Drang ihres Herzens nichts scknlldig, der, wenn man nur an die richtige Stelle rührt, in der Begeisterung und im Ausfluß der innersten Ueberzeugung ohne gleichen ist. Herr Conradi batte an dem Erfolg der herz- erquidenbvn Wahlkainpfassäre seinen großen Anteil neben der Ckrttiu Piepenbrinks (Frau Fischer), die mit der Wärme ihres weiblichen Instinkts unb fliegender Ballschleife den Zug in5 Union ist ische Wahllager mitmamt. Das Zusammenspiel der Darsteller tvar zuftledenstellend, und das nut besuchte Hau.- nahm die Vorstellung mit großem Beifall! auf. A. G. Kornbrot 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei: Göns 24 peinr, Weber, Heuchelheim 26 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei: Heinr. Weber, Heuchelheim 50 22 22 Göns Gons 44 Kohl. Sub 7*51 und portofrei Emil Fischbach. darunter ca. Neuen Baue 11. B'/io 10 ■i billig UM bei Tafeläpfeln Weißkraut (4 (2 (4 W. Wenzel, Lang-Göns W. Fabel, Wieseck 50 60 66 66 2 36 60 52 62 25 550 10 6 2 4 2 48 72 22 44 Georg Dern II., Gr.-Lmden 24^ W.StemmüUer Ww., Ifaiig- LoS 1: Terrainkanäle, 500 cbm EcdauShub, (4 , (6 , (2 , ) (4 , ) Bäcker. Zuschlagssrist 4 Wochen. Gießen, den 30. September 1904. Ztr. Aepfeln , Kartoffeln , Zwiebeln , roten Rüben , weißen , r gelben , , unterirdische raben , Meerrettig , Weißkraut Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. |771fc 765i 2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot bei: Georg Dern II., Gr.-Linden 44 W. Steinmüller Ww., Lang- Submission. Für die psychiatrische Klinik oll die Lieferung von: 300 Zentnern Kartoffeln BiSmarck-Häriuge Rollmops Brat Häringe Bücklinge Boltyäringe Sardelle» missionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen nachmittags von 3—5 Uhr aus dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift: aus Gemüselieferung E versehen, sind mit den Mustern bis zum 18. Oktober d. I., mittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung der Angebote tattsinden wird, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 22. Oktober d. I. Gießen, den 6. Okt. 1904. Großh. Verwaltungs'Direktiou der chirurgischen und Augen Klinik. Vossius. B710 Wergebung von Aauarbeiten. Die Maurerarbeiten der Terrainkanäle und des Kessel- mauerwerks für die Heizungsanlage der veteriuär»medi- zinijchen Institute in Gießen werden unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 hiermit öffentlich ausgeschrieben: Submission. Für unsere Kliniken soll die Lieferung von 1 2 1 2 empfiehlt £mil Fischbach« Louis Süßmuth, Slemberg 44 'M Weitzel, Laug-Göns. . 44 Deine. Weber, Heuchelheim 44 Karl Post, Wiefeck ... 44 Gust. Jacoby, Alien-Buseck 44 Krotpreije vom 9. bis 23. Oktober 1904. Der hiesige» Bäcker. Kg. (2 Pfd.) Tafelbrot — 1 Kg. (2 Pfd.^ Schwarzbrot 24 S) . 25 . 25 Viehmarfl in Wächtersbach Dienstag den 11 Oktober. Wächtersbach, den 5. Oktober 1904. hv6/. Der Magistrat: Hanteln. 6 12 Von Bremen nach Amerika Newyork vl* s""th™pt0'1 J u./o. Cherbourg Baltimore direkt mit den Riesendampfern des D18/s Norddeutschen Lloyd in Bremen Kostenfreie Auskunft erteilt in Giessen: Carl Loos „ Griinberg: Julius Karl „ Friedberg:Isld.Schulhof Versteigerung. Montag den 10. Oktober, nachmittags 2 Uhr, werden in der Aübfamen'fchen Hofraite (Lahnstraße 11) im Auftrage der Konkursverwaltuug g^gen Barzahlung versteigert: 2 Jagdgewehre (Drilling und Nepetiergewehr), 29 Mehstangen, 1 Hirschgeweih, ausgeflopite Vögel, 5 Felle, Jagdbllder, 1 große Badewanne von Zink, 1 neuer Frackanzua, verschied. Kleidungsstücke, 1 Klappsessel, 2 Lampen, Nickel-, Glas- u. Porzellansachen, Bücher, 2 Lorbeerbäume, Holz, Aepiel, Senseii, Spaten, 1 Partie Vflastersteme u. a. m. Versteigerung bestimmt. 7799s Geißler, Gerichtsvollzieher. Ernst Ehrisl, Wiejeck . . 44 , 21/, Kilogramm (5 Pfund) Schwarzbrot bei: LouiS Süßmuth, Steikiberg 54 8 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: W. Fabel, Wieseck . . . 66 Ernst Christ, Wteseck Gust. Jacoby, Alten-Buseck 66 , Karl Post, Wieseck . - 1 Kilogramm (2 Pfund) Kornbrot bei: F. Weiß, Gröningen . . 22 4 2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: 1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bet: Georg Dern I n Gr.-Linden 22 Hch. Weber, Heuchelheim W. Weigel, Lang-Göns. . 22 , L. Steinmüller, Gr.-Ltnden 22 W.Steüimüller Ww^ Lang- W. Lein, Klein-Linden. .24 Alieeschule Gießen. Beginn des Winterhalbjahrs der Industrieschule: Dienstag den 11. Oktober 1904. Aufnahme der Schülerinnen: Montag den 10. Oktober, vormittags 10 Uhr, in der Schule. Beginn des Unterrichts für Handarbeitslehrerinnen: Dienstag den 11. Oktober 1904. Nähere Auskunft durch die Oberlehreritt Fräulein Mo es er, Gießeit, Gartenslraße 30. v2T 9 LmMer uirWOkM pserde-Loje L Mk. 1.—, 11 Stück Mk. 10.-^ Ziehung 26. Oktober, empfiehl) Richard Buchacker, L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 Karl Svamer, Reiskirchen 44 Jakob Appel, Krofdorf . . 46 W. Lein, Klein-Linden . . 48 mit offener Nickel-Klaviatur, 8 telllg (11 Falt.) Doppelbalg mit vernickelten Stahlblechecbutxecken, ff. poliertem Gehäuse and kräftigen Doppel bissen. 10 Tast, 2chörnJ Reglet. ,&0Stlmm.M. 6.— 10 . 8 w 8 , 70 , „ 7.— 10 e 4 - * _ 90 . . V - 19 , tmal lebörig 108 „ „ 10.80 Schule zur Selbaterleruung sowie Kiste u. Verpackung umsonst. Porto eitra. Glockenspiel M. — 60 mehr. Relchb. illustrierte Preis-Kataloge über Zog- harmonlkas (ISO verschied. Nummern v. M. 1.— bis M. 80.—), Zithern, Vloliuen, Musikwerke usw. verschicke umsonst Weißbrot 26 r 3 r , 52 , 1 , 2 w Der auswärtigen Georg Dern Gr.-Lmden 48 W. Fabel, Wieseck . . Louis Süßmuth, Steinberg 48 , W. Weitzel, Lang-GönS . W.Steinmüller Ww^ Lang- Heinr. Weber, Heuchelt ' Göns.......48 r Jakob Appel, Krofdorf . L. Steinmüller, Gr.-Linden 50 „ W. Lein, Klein-Linden . Karl Post, Wiejeck . . Domrstagl>.13.M.1W4, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem OrlSgericht die zu dem Nachlaß des Ludwig Kühne gehörigen Parzellen der Gemarkung Gießen ,£ 1/1382 = 203 qm Hofraite auf dem Asterweg, 1/1383 = 63 qm pofralte daselbst öffentlich meistbietend auf frei- williges Anstelle» der Witwe und Erben versteigert werden. In 1/1383 wurde seither eme aut gehende Sattlerei betrieben, übrigens eignet sich dasselbe auch ,,, jedem anderen Geschäftsbetrieb. ° Bezügl. näherer Einsichtnahme wolle man sich an Herrn Jul. Löb ermann, West-Anlage 64, wenden. B4/io Gießen, den 4. Oktober 1904. Großhcrzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. auf dem öffentlichen Sub- missionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote unter Beischluß von Musterprobcn sind ver- chloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zuni Eröffnungstermin Donnerstag den 20. Oktober 1904, vorm. 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 25. Oktooer 1904. Gießen, den 30. Sept. 1904. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. b4/10 I. V.: Dr. Dannemann. Bekanntmachung. Mehr als ein Drittel der Uhren-, Gold- unb Silberwaren- Händler hat bei Großh. Kreisamt die Einführung deS 8 Uhr- LadenschluffeS für ihren BenlfSzweig beantragt. Um eine Ab- limmung aller Beteiligten herbeiführen au können, ist in Gemäßheit des § 2 der Bekanntmachung, betreffend das Verfahren bei Anträgen auf Verlängerung der Ladenjchlußzeit, vom 26. Januar 1902, eine Liste der beteiligten GeschäftSiiihader aufgestellt worden. Ich dringe dies mit dem Anfügen zur allgemeinen Keiintnis, daß diese Liste in der Zeit vom 10. bis einschließlich 22. Oktober d. I. während der üblichen GeschästSstunden auf dem Bürger- meisterei-Büreau, Zimmer Nr. 16, zur öffentlichen Einsicht ausliegt. Einsprüche gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Liste fönnen von den beteiligten Geschäftsinhabern bis zum Ablauf der Ofseiilegungsfrisl schriftlich oder au Protokoll erhoben werden. Nach Ablauf der Frist vorgebrachte Einsprüche bleiben unberücksichtigt. Gießen, den 6. Oktober 1904. B7/xo Der von Großh. Kreisamt Gießen bestellte Kommissär: Eurfchmann, Beigeordneter. L, Steinmüller, Gr.-Linden 26 W. Lem, Klein-Linden . . 26 Karl Post, Wieseck ... 26 100 Stck. Rotkraut 600 , Sellerie 100 , Lauch aus dem öffentlichen r 95 , Mauerwerk aus Ringofensteinen, w 300 qm Fußböden und Decken aus Beton. Los 11: Einmauerung von drei Kesseln. Angebotsunterlagen können aus unserem Zweigbüreau, Franksurterstraße 83, eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) dorther bezogen werden. Offerten mit genau bezeichnender Aufschrift sind aus genanntem Zweigbüreau bis SamStag de« 15. Oktober, vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, einzurelchen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Sarteustratze 1 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten nnd Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 btt 1 Uhr und von 8 btt 6 Uhr geöffnet. ES können eingestellt werden: B8/10 5 landwirtsch. Knechte und 9lrbciter, 3 Schlosser, 4 Schmiede, 1 Spengler, 2 Wagner, 8 Schreiner, 1 Müller, 4 jüngere Haus- burscheu. 3 Schneider, 1 Friseur, 1 Putzfrau, mehrere Erdarbeiter, einige Postaushelser für Sonntag vormittag, 10 Dienstmädchen, 1 Slallburjche, 1 Kindermädchen, 3 Lauffrauem Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Mechaniker, 1 Installateur. ES suchen Arbeit: 1 Schmied, 1 Schlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Installateur, 2 Fabrikarbeiter, 1 Kaufmann, Lagerist oder Kassierer, 4 Auslanier, 1 Fahrbursche, 2 Lauffrauen, 1 Kindermädchen, 1 Schreiber, 1 Packer. Couverts mit Firma x BrfihHdie Universitäts-Druckerei. Gießen. W. Schimmel, Kinzenb. Al. 44 4 F. Weiß, Gröningen . . 44 $ Jakob Appel, Krofdorf . . 44 , Karl Spam er, Reiskirchen 44 , Der Brotverkäufer r Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 8. Oktober 1904. GroßherzoglicheS Polizeiamt Gießen. I. D.: Roth. Vctr.: Die Ausführung der polizeilich-technischen Maß«- und Gewichtsrevisionen in der Stadt Gießen. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Interessenten, daß demnächst eine allgemeine Revision der Maße, Gewichte und Wegen in hiesiger Stadt vorg-enommen werden wird. MÜ rlusfühtnmg derselben wird ein Eichmeister und ein Schutzmann bedraut werden. Die Gewerbetreibenden find gehalten, diesen Beamten bd Meidung der Strafe des >§ 369 M. 2 Reichsstrafgcsctzbuches und des Artikels des Polizeistrafgesctzbuches alle in ihrem Betriebe benützten Maße, Gewichte und Wagen vorruzeigen und die Prüftrng derselben zu gestatten. Bei der Revision sich ergebende Vorschriftswidrigkeiten werden nach den angezogcnen Gesetzesstellen mit Geldstrafe bis zu 100 Mark oder Haft bis zu 4 Wochen, auch mit Einziehung der unvorschriftsmäßigen Maße, Gewichte und Wagen geahndet. Um Strasen möglichst zu verhindern und das^Revisions- geschäft zu beschleunigen, empfehlen wir den Interessenten, chre der Revision unterworfenen Gegenstände vorher bei dem Neuenweg 43 dahier amtierenden Groß h. Eichamt Gießen prüfen zu lassen. Tie Borrevisioncn finden für die Gewerbetreibenden der nachbenanntcn Straßen au den jeweils angegebenen Tagen statt und zwar: Vom 10. bis 31. Oktober 1904: Bezirk 1, bestehend aus Kreuzplatz, Scltersweg, Maigasse, Plockstratze, Teufelslustgärtchen, Johannesstraße und Diezstrvße. Vom 1. bis 30. November 1904: Bezirk 2, bestehend aus Niarktplatz, Mäusburg, Kirchcnplatz, Lindenplatz, Schulsttaße, Sch^oßgasje, Kaplaneigasse, Wagengasse, Wettergasse, Kirchsttaße, Burggraben, Auf der Bach und Drechäusergasse. Vom 2. bis 21. Januar 1905 : Bezirk 3, bestehend aus Marktstratze, Rittcrgasse, Neustadt, Löbershof, Mühlgassen, Westanlage, Hammstraße, Lahnstraße, Rodheimerstraße, Krofdorserstraße, Hardt, Schützenflraße, Kornblumengasse, Nordanlage und Os- waldsgarten. Vom 23. Januar bis 11. Februar 1905 : Bezirk 4, bestehend aus Bahnhofstraße, Tiefenweg, Kaplans- gasse, Kacharinengasse, Löwengasse, Wolkengasse, Schan- zensrraße, Franksurterstraße, Wilhelmsttaße, Alicesttaße, Liebigstraße, Leihgesternerweg, Riegelpfad, An den Bahnhöfen, 'Ebelsttaße, Erednerstraße, Grabensttaße, Hinter der Westanlage, Hillebrandstraße, Klinikstraße und Hof- mannstraße. jVom 13. bis 28. Februar 1905 : Bezirk 5, bestehend aus Neuenweg, Neuenbäue, Sonnenstraße, Erlengasse, Weidengasse, Gartensttaße, Stephanstraße, Hessensttaße, Schiffenbergerweg, Ludwigsplatz, Gutcn- bergstraße, Ludwigssttaße, Südanlage, Bismarcksttaße, Goethestraße, Bleichsttaße, Bergstraße, Löberstraße, Licherstraße, Grünbergersttaße, Moltkestraße, Eichgarten, Molffttaße und Großer Steinweg. Vom 1. bis 18. März 1905: Bezirk 6, bestehend aus Malltorsttaße, Wetzsteinstraße, Wetz- steiugasse, Lindengasse, Brandgasse, Brandplatz, Kanzleiberg, H^mdsgasse, Asterweg, Schillersttaße, Braugasse, Steinstraße, Weserstraße, Tammstraße, Ederstraße, tzchottstraße, Marburgerstraße, Weseckerweg, Ostanlage und alle anderen unter 1 bis 6 noch nicht aufgeführten Straßen. Im Interesse eines besseren Fortganges der Revisionen und um die Gewerbetreibenden vor unnottgen Kosten zu bewahren, ist es unbedingt erforderlich daß sämtliche zu prüfenden Gegenstände in gehörig gereinigtem Zustande und reparaturbedürftige Maße und Wagen erst nach vollzogener Reparatur in das Eichlokal verbracht werden. Gießen, den 21. September 1904. Großherzogliches Polizemmt Gießen. _________________I. V.: Roth.____________________ Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. Oktober 1904 wurden in hiesiger Stadt gesunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt; verloren: 1 Arbeitsbeutel (Inhalt: 1 Serviette und Strickzeug), 1 Portemonnaie mit 3 Mk. Inhalt, 1 Notizbuch mit Geschäftsnotizen, 1 Zehnmarkstück, 1 silb. Perlentäschchen (Inhalt ungefähr 2 Mk.), sowie 256 Mk., bestehend aus 12 Zwanzigmarkstücken, 1 Zwanzigsrankflück. Entlaufen ist: 1 Foxterrier, weiß mit schwarzen Flecken, auf den Namen ^Prinz" hörend. Die Etnpsangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. Oktober 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Ernst Hess Harmonika-Fabrik (gegr. 1872) Klingenthal (Sachsen) liefert seine dauerhaft gebauten und auf den Weltausstellungen zu Sydney u Melbourne wegen ihres prächtigen Orgeltoues mit dem 1. Preis gekrönten tarllflrtmita TMWr WuuMchmS WM. Garteuftratze 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) ES find zu vermieten: 34 Wohnungen von 2—7 Zimmern. Zu mieten gesucht: 45 Wohnungen von 1—10 Zimmern. Tte Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten unb zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwerl bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. einschließlich 0,60 Mk., unb von mehr als 600 Mk. 1 00 Mk.; außer- -dem ist für jede Wohnungsanmetdung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermitletung un- entgettlich._________________________________________________________ B8/t0 Bekanntmachung. 11100* Ottoman. Staats- Eisenbahnlooso für grM Deutschland gesetzt erlaubte Prämien - Obligationen Pr'Än 3x300,000 bf“r’ Auszahlung sofort, ohne Abzug- Nächste Ziehung bevorstehend I MT Keine Ratenlooso Verlangen Sie umgeh. Prosnect d. L. Wolff, Frankfurt a/ in Emgel KßkkWtg 9 Zu bevorstehender Jahreszeit empfehle besonders I L LS2 GiebtschönsfeWäsche Gehr. Stamm | Emil Fischbach. zez; in Wohnung: Hotel Hessischer Hof. 7750 7380 Prima SilM'krM empsiehlt 7356 SB ^Scl'jusswa^i] NuhtchtMJT ROTBAND Q Allein echt zu haben bei: Ohr. 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Körbezirk Gießen. n.-Nummer \\ Namen der Gemeinden Namen der Halter Angaben über Gutachten der Kommission über 1 Bemerkungen E 'rS E Namen der Gemeinden Namen der Halter Angaben über Gutachten der Kommission Über Bemerkungen Gattung Raffe i Alter 1 l(3abrc)| Gattung Raffe Alker !(Jabre) 3 ege- taub s ihr- 1 land ege« land und- itö- tand jQ — G-- * T* ti-i Ä- Q des Faselvieheö § T " Q des Faselviches 1 Hausen Heinrich Dippel Bulle Simment. 28/4 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut Gießen Georg Simon Bulle Sim. Krzg. 27' gut sehr gut sehr gut ehr gut ff Joh. Ruppenthal Ziegenbock Saaner 17, gut gut gut gut \ ff ff Bulle Simment. 17- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut 2 Garbenteich Joh. Wallbott IX. Bulle, Pv. Sim. Krzg. 17« gut sehr gut Jepr gut sehr gut 16 Rödgen Gemeinde Bulle Sim. Krzg. 4 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Bulle Sim. Krzg. 4 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Bulle Simment. 2-;4 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Joh. Schmidt IV. Ziegb., Pv. Es ist kein taug- ff Ludwig Balser Ziegenbock Saaner 27, sehr gut sehr gut ungen. sehr gut Bessere Klauen« 3 ff Heinrich Kissel II. Eber, Priv. Yorks. Krz. 17. genügd. gut gut gut sicher Ziegen- 17 Trohe Bürgerm. Schmidt Bulle Sim. Krzg. 27 4 gut gut gut gut [Pflege Watzenborn Lndw. Buß Bulle Bogelsbgr. 3 gut gut gut gut [bock vorhan- ff Philipp Schmidt Ziegenbock Bulle Saaner 3 gut gut gut gut Die beste Joh. Lud. Philipp Bulle Sim. Krzg. 3 gut gut gut gut [den 18 Großcn-Buscck Gemeinde Simment. 0 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Ludwig Pitz Ziegenbock Saaner 37, gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ff Bulle Sim. Krzg. 374 gut sehr gut sehr gut sehr gut Faselhaltung ff Joh. Gq. Burk III. Eber, Priv. Yorks. Krz. 2 ungen. gut gut ungen. Abschaffen ee ff Bulle Vogelsbgr. 27, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut im Körbezirk 4 Steinberg Balser Philipp HI. Bulle Bogelsbgr. 2 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ■■ Bulle Vogclsbgr. 27- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut Gießen ff Bulle Sim. Krzg. 2 genügd. gut gut gut ff ee Ziegenbock Saaner 2 sehr gut gut sehr gut sehrgul Peter Junker Ziegenbock Saaner i1/, sehr gut sehr gut'sehr gut sehr gut ff ff Ziegenbock Saaner 17- sehr gut gut sehr gut sehrgul Ziegenbock Saaner 17, gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Pachter Esau Eber, Priv. westfälisch 2 ungen. genugb. genugb. genugb. 5 Grüningen Chr. E. Bingel II. Bulle Simment. 17, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut 19 Alten-Buscck Gemeinde Bulle Simment. 27 4 gut sehr gut^ sehr gut sehrgul Phil. Heinr. Euler Bulle Simment. ~7? sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut M ff Bulle Simment. 37, gut sehr gut sehr gut sehr gut ** Hch. Ernst Hubler Ziegenbock Saaner 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut H ff Bulle Vogclsbgr. 3 gut sehr gut sehr gut sehr gut Konr. Chr. Engel Eber, Priv. Yorks. Krz. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut M Hch. Jäger Zieab., Pv. Saaner 17- gut gut gut gut 6 Holzheim Gemeinde Bulle Simment. 47, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Kaspar Hofmann Eber, Priv. Landraffe 1/4 gut gut gut gut ff Bulle Simment. 27- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut 120 Wiescck Gemeinde Bulle Sim. Krzg. 37, gut sehr gut sehr gut sehr gut Bulle Simment. 2 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ee ee Bulle Simment. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Joh. Gg. Stuckert Ziegenbock Saaner 17- gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ff Bulle Vogelsbgr. 0 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Konr.Schneider IV Eber Bösartig, ab- ff ee Ziegenbock Saaner 27 4 sehr gut seht gut sehr gut sehr gut 7 Lang-GönS Gemeinde Bulle Simment. 6 sehr gut sehr gut lehr gut sehr gut sschaffen, kann ff Carl Schäfer V. Eber Landraffe 7- genügd. gut gut gut Bulle Simment. 4 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut fnicht vorgc- 21 Daubringcn Wilh. Lepper Bulle Vogelsbgr. 27 4 genügd. gut gut gut Bulle Simment. 3 gut sehr gut sehr gut sehr gut [führt werden Heinrich Braun II. Bulle Vogelsbgr. 3 gut gut gut gut ff ff Bulle Simment. 17. gut sehr gut sehr gut sehr gut 22 ff Heinr. Schäferin. .Ziegenbock Landraffe 27- gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ff Bulle Bogelsbgr. 17- sehr gut sehr gut sehr gutffehr gut Mainzlar Kaspar Müller I V. Bulle Vogelsbgr. 3 gut sehr gut sehr gut sehrgul ff ff Ziegenbock Saaner 3 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Christoph Findt Bulle Vogelsbgr. 2 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Wilh. Weil Eber Yorkshire 1 fefjr gut;fe{)r gut sehr gut sehr gut Wilh. Becker Wwc. Ziegenbock Landrasse 17, genügd. genügd. gut gut ff Karl Weil III. Eber Yorkshire 1 sehr gut lehr gut sehr gut sehr gut 23 Staufenberg Joh. Sommer III. Bulle Vogelsbgr. 27- genügd. gut gut gut 8 Leihgestern Joh. G. Martin II. Bulle Simment. 47. sehr gut sehr gut sehr gut.sehr gut ff Kaspar Bogel Bulle Vogelsbgr. 3 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut [wenig Gg. Langsdorf III. Bulle Sim. Krzg. 17. gut sehr gutffehr gut sehr gut 1 • • Ludw. Kuhl II. Ziegb , Pv. Landrasse 3 genügd. genügd. genügd. genüg. Joh. Eif V. Bulle Simment. 27- gut sehr gut sehr gutffehr gut sehr gutischr gut sehr gut 24 Ruttershausen Heinrich Moos Bulle Vogelsbgr. 174 genügd. genügd. genügt). genug. Ein Bulle ist zu ff Joh. Gg. Will HI. Ziegenbock Saaner 37- gut ff Dietr.KarberWwe Ziegb., Pv. Landraffe 17, ungen. gut gut gut Abzuschaffe» ff Kasp. Waldschmidt Eber Yorkshire 7. gut sehr gut.sehr gut sehr gut 25 Lollar Lud. Hofmann III. Bulle Sim. Krzg. 47, gut gut gut gut c. Annerod Ludw. Schäfer III. Bulle Sim. Krzg. 3 gut sehr gut sehr gut schrgui ff ee Bulle Vogelsbgr. 37 4 gut gut gut genügb. ee Bulle Bogelsbgr. 27, gut sehr gut sehr gut sehrgul Christoph Fuchs Philipp Moos Bulle Sim. Krzg. 2 genügd. gut gut gut ) Körscheine Carl Schäfer Ziegenbock Saaner 6 gut gut gut gut Ziegenbock Saaner 4 gut gut gut gut ff Leonh. Schäfer Eber Yorkshire 2 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Ziegenbock Landraffe 3 genügd. gut gut gut 1 können nicht 10 Steinbach Gemeinde Bulle Bogelsbgr. 37, sehr gut sehr gut gut sehr gut Bessere Klauen- 26 | vorgel. werd. ff Bulle Bogelsbgr. 2 gut sehr gut gut sehr gut [pflege Heuchelheim Jakob Rinn XXII. Bulle Vogelsbgr. 174 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut Der 5. Bulle •e n Bulle Sim. Krzg. 27. gut sehr gut gut sehr gut Ludwig Römer V. Bulle Vogelsbgr. 27, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut [fehlt ff M Ziegenbock Saaner 37. sehr gut sehr gut gut sehr gut Bulle Vogelsbgr. 47, genügd. gut gut gut ff Carl GehrhardtIV Eber Yorkshire 7. gut gut gut gut ee Bulle Vogelsbgr. 37 4 gut gut gut gut 11 Albach Georg Hofmann Bulle Sim. Krzg. 2 genügd. sehr gut gut sehr gut BessercKlanen- G.Schimmel Wwe. Ziegb., Pr. Saaner 17, genügt). gut gut gut ff ff Bulle Simment. 27, gut sehr gut sehr gut sehr gut [Pflege Ludwig Hörr Eber, Priv. Yorkshire 17, gut gut gut gut ee Konr. Balzer VI. Ziegenbock Saaner 57. sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut 27 ff Eber, Priv. Yorkshire 74 gut gut gut gut 12 Oppenrod Carl Kinzenbach Bulle Simment. 47, gut gut gut gut Klein-Linden Wilh. Weller II. Bulle Vogelsbgr. 47, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut w ff Bulle Simment. 27, sehr gut gut gut gut Bulle Vogelsbgr. 3 gut gut gut gut Tonr. Döring Eber Yorkshire 1 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut Karl Lang Ziegenbock Saaner 27, gut gut gut gut Körschein kann H Ludwig Albach Ziegenbock fehlt 28 Ziegenbock Saaner 1 gut gut gut gut 13 Burkhardsfelden Hermann Becker Bulle Bogelsbgr. 37, gut sehr gut sehr gut (sehr gut Mendorf a/Lahu Jak. Viehmann II. Bulle Vogelsbgr. 37» sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut [nicht vorge- ff ff Bulle Bogelsbgr. 27. gut sehr gut sehr gut sehr gut Jakob Wagner III. Bulle Vogelsbgr. 17- 27, gut sehr gut sehr gut sehr gut [legt werde» ff Leonh. Arnold HI. Eber Yorkshire 1 gut gut gut gut 29 Johannes Ulm II Ziegenbock Saaner gut gut gut gut ff Heinr. Karl Menz Ziegenbock Saaner 3 gut gut gut gut Großcn-Linden Gemeinde Bulle Simment. 274 gut sehr gut sehr gut sehr gut 14 Reiskirchen Hch. Becker VI. Bulle Bogelsbgr. 27. gut sehr gut sehr gut sehr gut Bulle Vogelsbgr. 47- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ff Bulle Bogelsbgr. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Bulle Vogelsbgr. 274 27- sehr gut sehr gut lehr gut sehr gut ff Heinr. Hartmann Ziegenbock Saaner 2 gut gut gut gut M ee Bulle Vogelsbgr. genügd.ffehrgut sehr gut sehr gut ff Ferdinand Balser Eber Yorkshire 1 gut gut gut gut ee Ziegenbock Saaner 4 gut sehrgul sehr gut sehr gut 15 Gießen Adam Beimborn Ziegenbock Saaner 57- gut gut gut gut [bock fehlt ff ee Ziegenbock Saaner 27- sehr gut sehr gut genügd. sehr gut Stallung z« n n Ziegenbock Saaner 3 sehr gut.sehr gut sehr gut sehr gut Der 3. Ziegen-i n Hch.WeigantWwe. Eber Yorkshire 2 sehr gutischr gut sehrgul sehr gut [eng Körbezirk Hungen—Lich. 1 Lich Gemeinde Bulle Simment. 4 gut sehr gut sehr gut sehr gut Bellersheim Bürgermstr.Bopp Bulle Simment. 3-/4 gut sehrgutffehr gut sehr gut ff ff Bulle Simment. 374 gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Wilhelm Reusel Bulle Simment. 23/ sehr gut sehr gut! sehr gut sehr gut ff Bulle Simment. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut Wilh. Müller II. Eber Yorkshire 2 ungen. gut gut ungen. Abschaffen ff Bulle Simment. 2 genügt). sehr gut sehr gut sehrgul ff A. Schneider Eber ■ Yorkshire 1 gut gut gut gut ff Bulle Vogelsbgr. 3'/4 gut sehr gut sehr gut sehr gut Ziegenbock Saaner 37, sehr gut sehr gutsehr gut sehr gut ff Ziegenbock Saaner 47- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Ziegenbock Saaner 7, gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ee Ziegenbock Saaner 27- sehr gut sehr gut sehr gut sehrgul Der 3. Ziegen- 13 Bettenhausen Joh.Gg.Stenlll. Bulle Simment. 874 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ee Carl Heller II. Eber Yorkshire 27. gut sehr gut sehr gut sehr gut [bock fehlt ff Gilbert Sames Bulle Sim. Krzg. 2 genügt». sehr gut sehr gut sehr gut 2 Birklar Heinr. Müller VII Bulle Sim. Krzg. 2 genügd. gut gut gut ff Hch. Conr. Köhler Eber Yorks. Krz. 17, gut gut gut gut ff Friede. Brückmann Bulle Sim. Krzg. 27, gut gut gut gut Sprung- 14 Langsdorf Wilh. Kämmerer Bulle Simment. 74 sehr gutffehr gut sehr gut sehr gut Slationsbnlle ee Eber Yorkshire 2 gut gut gut gut register fehlen Adam Roth III. Bulle Sim. Krzg. 2 gut gut sehr gut sehr gut ff W. Hanitsch Wwe. Ziegenbock Saaner 3 genügt). genügt). gut gut ff Jakob Bender Bulle Simment. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut 3 Muschenheim Heinrich Eller V. Bulle Sim. Krzg. 174 gut gut gut gut ff Adam Köhler III. Bulle Simment. 93/ - , 4 gut gut gut sehr gut ff Heinr. Weisel IX. Bulle Sim. Krzg. 27- genügt). ungen. genügd. gut ff Wilh. Bender II. Eber- Yorkshire 1 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Heinrich Eller V. Eber Yorks. Krz. 17, genügd. gilt gut gut ff Heinrich Fay IX. Eber Yorkshire 174 gut gut gut gut ff Heinr. Weisel IX. Eber Yorks. Krz. 27- gut ungen. genügd. gut ee Christian Schmidt Ziegenbock Saaner 5 sehr gut gut gut gut ff Wilh. Müller II Ziegenbock Saaner 17, gut gut gut gut 15 Hungen Pachter Kammer Bulle Sim. Krzg. 2 gut gut gut gut 4 Eberstadt Hch. Ludw. Mulch Bulle Simment. 374 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Bulle Sim. Krzg. 27, genügb. genügb. gut ght ff August Schneider Bulle Simment. 27, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ee Bulle Sim. Krzg. 2 gut gut gut gut M Crd.WedcmannII. Bulle Simment. 17- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Bulle Sim. Krzg. 17, genügt). genügb. gut gut ff Ziegenbock Saaner 7« gut gut gut gut ff ff Eber Yorks Krz. 2 gut gut gut gut ff Hch Ludw. Mulch Eber Yorkshire 174 gut sehr gut sehr gut sehr gut et ff Eber Yorkshire 2 gut gut gut gut 5 Ober-Hörgern Hch. Düringer III. Bulle Simment. 474 sehr gut sehr gut sehr gut sehrgul ft Friedrich Roth Ziegenbock Saaner 37, sehr gut sehr gut sehr gut sehrgul ff Herm. Düringer Bulle Simment. 17, sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut 16 Inheiden Wilh. Herzberger Ziegenbock Saaner 2 ungen. gut ungen. gut Abschaffen ff Kaspar Schwab Ziegenbock Saaner i/ /, sehr gittffehr gut sehr gut sehr gut II Georg Jakob II. Bulle Sim. Krzg. 27, genügb. gut gilt gut 6 Dors-Gill Martin Krieb Bnlle Simment. 47- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Carl Raab Bnlle Sim. Krzg. 47- gut gut gut gut Bösartig. Ab« ff ,1 Bulle Sim. Krzg. 3 ungen. ungen. gut ungen. Abzuschaffen et Heinrich Wilhelm Eber- Yorkshire 17, gut gut gut gut [schaffen ff Heinrich Weih Eber Yorks. Krz. 17, gut gut gut gut 17 Trais-Horloff Job. Hch. Hublitz Bulle Simment. 47, gut gut gut gut Abschaffen. ff Balth. Blank Ziegenbock Suan. Krz. /, gut gut gut gut II Otto Fritz Bulle Simment. 23Ä gut gut gut gut [Schlecht int 7 Rabertshausen Wilhelm Reichert Bulle Simment. 374 gut sehr gut sehr gut sehr gut [Sprunge 8 Langd Georg Dietrich Bulle Simment. 2 gut sehr gut sehrgut sehrgul Sprung-Re- II Ludw. Hch. Recker Eber- Yorks. Krz. 17, ungen. ungen. genügb. genügb. Abschüssen ff Gg. Konr. Walther Bulle Sim. Krzg. 274 gut sehr gut sehrgut sehr gut ff Joh. Carl Bley Ziegenbock Saaner 17» gut sehr gut sehr gut sehr gut ff Emil Fritz Bulle Simment. 37, gut sehr gut sehr gut sehr gut giftei- werden is Utphe Hugo Jakobi Bulle Sim. Krzg. 3 ungen. genügd. genügd. ungen. Abschaffen. ff Otmar Werner Ziegb., Pv. Saaner 2 7, gut gut sehr gut sehr gut nicht geführt [Lahm ff Hermann Fritz Eber Yorkshire Sim. Krzg. 27, sehr gut sehr gut sehr gut gut Bulle Sim. Krzg. 174 genügb. genügb. genügt-. genügb. Körscheine 9 Rodheim Heinrich Klöpper Bulle 27. genügd. gut gut gut können nicht ff Hch. Konr. Roth Bulle Sim. Krzg. 374 gut gut gut gut vorgelegt weree Heinrich Klöpper Ziegenbock Saaner 7, gut gut gut gut den. KreiS- ff Lud. Conrad Koch Eber Yorks. Krz. Sim. Krzg. 274 genügt). genügd. gut gut amtliche Ge10 Steinheim Ludwig Eckel Bulle 2 gut ungen. genügd. gut nehmigung Ludwig Berk Bulle Sim. Krzg. 27, gut gut gut gut fehlt.Sprung- Joh. Schilli Ziegenbock Saaner 7, gut gut sehr gut sehr gut register werConrad Engel Eber Yorkshire 27, sehr gut sehr gut sehr gut sehrgul den nicht ge11 Obbornhofen ■ Friedrich Reitz Bulle Sim. Krzg. 1'/., genügd. sehr gut sehr gut sehr gut Eber führt 7111g. Nuppel I Bulle Simment. 174 sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ft Friedr. Schneider Yorks. Krz 1 gut gut gut gut Der 2. Eber Aug. Nuppel II Eber Yorks. Krz. 2 ungen. gut gut gut Ab sch assen ff Ziegenbock Saaner y, sehrgul sehr gut sehr gut sehr gut [fehlt Friedrich Emmel Ziegenbock Saaner 37- sehr gut sehr gut sehr gut sehr gut ff ft Ziegenbock Saaner sehrgul sehr gut sehr gut fthrgut 12 Bellersheim Gg. Hahn Bnlle Simment. 2 gut sehr gut sehr gut sehr gut Abschaffen. Springt nicht Urbn.*9tummer 1 S 3 4 6 ( 7 8 9 10 11 12 13 14 13 Körbezirk Grünbera. Namen der Gemeinden Namen der Halter Beschreibung der Alter (Jahre) | Gutachten der Kommission Bemerkungen | Ordn.-Nummcr | Namen der Gemeinden Namen der Halter Befchreibnng der Jahre (Alter) | Gutachten der Kommission über Bemerkungen Körperbau über Gesundheitszustand Rähr- zustand Hautpflege Körperbau Nähr- zustand Hautpflege Gesundheitszustand Rasse Farbe Raffe Farbe llendors a. 9ba. Gemeinde Simment. Hcllsalbsch. ai gut gut genügt*. gut Ein 4. Bulle ist 1 18 Münster Paulus Walter Simment. Hellfalbsch. 27. zml.gut gut gut gut Ein 2. Bulle Reinzucht (anzuschaffen. Reinzucht briugenb nötig. Simment Falbschcck 8 ff tt • ff (Eber) siehe Prot.1903 Neinzucht iSngL Krzg. weiß 7. genügt*. Ist nicht an- — VoqelSbgr. rot ff r. gut ,, ff 19 lZicgenbock) Johs. Pfeffer Saaner ff V . gut schlecht gekört, wird (Eber> Heinrich Grieb Yorkshire weiß ■v. ,, gut ,, ,, Niedcrbessingen Heinr. Klüß S'minent. Gelbschcck i1/ zml.gut gut trotzdem zum Reinzucht Reinzuchl Sprunge be- (3icgenbod) Severin Fran; Saaner Falbscheck 17, ff schlecht genügt* ff MM Sim. Krzg. Falbscheck IV, genügt*. nutzt. Allertshausen Wilhelm Römer Sim. Krzg. genügd. zml.gut ft gut (Eber) Konrad Heß Yorkshire weist 27., gut schlecht ist abzuschaffen. (Eber) ff Yorkshire weiß i* if genügt*. ft ff Durch ein.jüng (Ziegenbock- ,, Saaner ff *' ff genügt*. Ist nicht an- >> zu ersetzen. •20 Nonnenrolh Heinr. Metzger 11. Sim. Krzg Hellfalb 2 tt gut sgekört, wird (Ziegenbocks Ludw.NachngallV Saaner ff gut gut gut ff War noch nicht | ff Heinr. Sehrt ff Falb 2 zml.gilt ff jedoch zum gekört; ist weg. Sprung be- Jncest- Zucht ! (Eber) I nutzt. abzuschaffen. Peter Hoppe Ein Eber z. Zeit nicht vorhanden. Die Anscha fimg bl Sselben ist von Beltershain Johannes 8oth VogelSbgr. rot ff (Ziegenbock der Gemeinde zu besorgen. Jobs. Schmidt VI Simm. Rz. Falbschcck genügd. r. gut r. gut gut Christ. Hederich Saaner weist .. genügd gut gut gut Ist nicht an- (Eber'» Nikolaus 9?ei(j Yorkshire weist gut gut gut «t Ziegenbck. wird, >1 übci'bcf fingen Heinr. Heinz -im. Krzg. Gelb'check 1 gut [iiclört DerSrod Jak. Hosmanu 11. Sim. Krzg. Nols'1 iml. - 4 zml.gin gut M ff i nicht gehalten. ff ff ff Falbschcck •)3 / zml.gut ff ff Die Anschaffg, ff Jobs. Becker I. M Hellsalb - ’ zml.giu zml gut ff eines 3.Bullen JohS. Schneider Yorkshire weist gut gut genügt* ff Eigentum deS (Eber) • ist zn erwägen. Halters: ist Heinrich Gölz Yorkshire weist 2 fl ff ff ff ist abzuschaffen. nicht gekört. (Ziegenbock Johs Rinker I *L-aaner , 1 1« gut ff n (Ziegenbock Konrad Repp Saaner ft genügd. genügd schlecht genügt* ist abziiickiasseu. 2 ' Ovenhausen .'Üben Beuermann Sim. Krzg. Falbschcck 2'i 4 genügt*. zml gut zml gm Eigeiit. d. Halt. Beuern Gemeinde Sim. Krzg Gcldscheck zml.gni r. gut zml gut gut ist abzuschaffcu Ein 2. Bulle ff Falb gilt gut (Eber) )r. notwendig. Hclllalb j । genügd. genügd. genügd. ff ff Engl. Bast. meist 174 gut gut schlecht ff Eiqeni. d. Halt. (Eber) (Ziegenbock PbSommcrlad^ 11 Borkshire weiß iv. gut gut gut Eigentum des durch einen Jobs. Stein Wwe Saaner i1 .. ff (Halters jüngern zu er- ff ff ff genügd. genügt*. genügt*. Ist nicht gekört.^ setzen. Cliinbacb Johannes Leyerer VogelSbgr. rot - V If gut gut .. Ziegenbock (Eber^ Melchior Wißncr Engt. Bast. we.ß • ft schlecht ff Jiegcubck. wird i nicht gehalten. Ettingshausen Gemeinde nicht geholten. 23 Oiicckborn Joh. Schmidt V. Simment. Gelbscheck 3 gut ff wirdabqcschafft Lim. Krzg. Hellsalb gut ff sehr gut ff Ein 3. Bulle ist 1 Reinzuchl ff ff n - zml.giu .. sanzuschaffcn. ff Carl Herzberger BogclSbgr. rot— Ein 4. Bulle (Eber Heinrich Walter Yorkshire weiß i; r. gut gut .. ff ,, genügt*. ff I notwendig. (Ziegenbock) Heinrich Vogler Saaner n genügd genügd. genügt*. genügd Nicht augelön, Konrad Knöß II. Avrks.Bast weist > schlecht ist abzuschaffen, Geilshausen Carl Wagner wird jedoch z 'Dicnstbenntzi. jugl. Krzg I n gut •• sind beide nicht angekört, jed. Sim. Krzg. Hellsa'.bsch 27« zml.giu gut gut gut zum Sprunge ft n L-imm. Rz. Gelbschcck 3 gut ,, ff ff Ist f)int lahm. benutzt ward. ein 3. Bulle ist i (Ziegenbock) Heinr. Tamm Landrasse schwarzsch. IV. ff ff ff Nicht angekört, (Eber Heinr. Nrcbergall Vorlshire weist xu beschaffen 1 •24 3!einharVSHain Kaspar Löchcl Simment. Falbscheck 1 gut (aber zum ff ff Eigentum deS Reinzuchl (Sprung be- (Ziegenbock) Johs. Dietz Saaner Halters. ff Simment. Hcllsalbsch ) genügd. (nutzt. ,, ft ff ff * ist abzuschaffen Reinzuchl wegen Jncest- Max Weißensee Dorks.Bast. weiß .1 gut schlecht Göbelnrod Konrad Schcpv Zucht (Ziegenbock) Peter Seng Saaner 2' .. ist abzuschaffen. VogelSbgr. rot IV ,ml.gut ynl gut ff RöttigcS Wilh. Bnttroii Sun Krzg Falbschcck zml.gut genügd. Ein 2. Bulle (Eber) Hermann Bellen Aorkshlre weist gut gut ff mirdabgeschasft iEber. ff J)orff. Kiz. weist .. gut ff [bring, nötig. Ziegnbck wird (Ziegenbock) JohS. Möll VI. Saaner schlecht Grünberg Carl Jockel VIII. nicht gehalten. •2G Hüt Dingä 1 aufcn Leonhard Peter Bogeisbgr. rot zml.gni gut Ein 3. Bulle ist Simment Falbscheck i » » ff Wird abge- ff Wilhelm Sohl ff 1 . genügt) zuck.gut [anzuschaffen. Hermann Christ Reinzuchl schafft wegen! (Eber) Ludwig Loth II. Norkshirc weiß 1 */, schlecht schlecht genügb. ist abzuschaffen. tt VogelSbgr. rot p r gut r. gut ff , Strahlenpilz. (Ziegenbock) Heinr. Werner I. Landrasse schwarzsch. L genügt) gut gut Eigent, d Halt. n ft ff - 4 r. gm ff ff ff fcrlrankung. I istnicht angekört M n ff ft 1 genug d. ff ff ff Saasen Heinrich Schcpp V. BogclSbgr. rot 3 gut gut r. gut Ein 3. Bulle (Eber) ff Yorkshire weiß l r. gut ff erwünscht. (Ziegenbock) ff Saaner ff ; i güt ff ff ff ff »M ff 2\7 genügt*. gut ff Zungcnspieler, ff Heinrich Münch I. ff ff IV. ff ff ff wird abgeschafft Harbach Simment. Hcllsalbsch zml.gut gut gut ff (Eber) Carl Schäfer Engl Bast. weist IV. genügd. genügt). wirdabgeschafit Reinzuchl 2'., (Ziegenbock) Ludw. Schmidt I. Landrasse grau 1'.. gut ff ff ft VogelSbgr. rot r. gut ff ff •28 Stangenrod JohS. Erb II. Simment. Falbschcck -77 zml.gut gut (Eber) Heinr. Kläs IV. Zorks.Balt. weiß 1 gut ff ff Ziegenbck wird Rcinzuchl Hattenrod Konrad Roth Sim. Krzg genügt*. nicht gehalten.। II Zirn. Krzg. Hellfalb 272 genügt*. genügb. Falb l ff ff ff ist abzuschaffen | (Eber) .. 2)orks.Basl. weist gut gut M Falbschcck zinl.gut ff ff (3icgenbod) Marlin Theist Saaner )* genügt). ist abzuschaffen. (Eber) (Ziegenbock- Phil. Rock Heb. Seivp III W. Iorllbire weiß 1 gut " » Eigentum deS Halters. deSgl. Stockhausen Ängnst Theiß BogclSbgr. rot ; gut •• Eber u.Ziegbck. nicht gehalten. Laaner .. l1 ff ff 3( IrciS a. Lumda Gemeinde Simment. Hellfalbsch 3' , r. gut r. gut Ein 4. Bulle ,st Kesselbach Wilh. Becker I. VogelSbgr rot •> 1 ,!Nl.glU » Reinzuchl [cmznschaffew Eber) Yorkshire Landraise wetß r ff ,, genügd. ff ff Simment. 2* . zml.gut gut (Ziegenbock Johs. Stein II grauschcck. - /1 genügd. gut ff Wegen Jncest. Reinzuchl Lauter Julius Zimmer Zucht abznlch. ■ . Gelbrotsch 2‘A genügt* v gut VogelSbgr rot gut .. ff ff \ DieK orscheii e (Eber) Konrad Michel Yorkshire weist l v. gut gut gut ff ff ,, genügd. zml.giu ff >1 j sind stets teilt Kreisamt zur (Ziegenbock, Gemeinde Saaner i, gut ff If Genehm ignng 31 Billingen Wilb. Spanier Sim. Krzg. Falb > * ungen. ff ff ist abzuschaffen. (Eber' Johs Röder Aorl'bire einzusenden ff Heinr. Lcidner gut r. gut weiß gut gut ff wiidabgeschasft ff H Nürnberger III Hellfalb •):* ' zml.gut zml.gut ff (Ziegenbock Carl ädnaf ^aan r ff 1 ff ft (Eber- Heinr. Lei du er •.'jortshire weist 1* gut genügt* Lindenslruth Johs. (serr I Vogcisb^'. rot ff ,, ff Die Auschosfg. (Ziegenbock) Ouo Klaust Saaner 1* ff gut ff eine? 2. Bullen ■ Weickartshain Heinr. Schmidt II. VogelSbgr. rot >1 genügt*. tt ff (Eber- Ludw. Bräuning /):rkshirer ist zu erwägen. ff ^obS. Trüller VI .. r*4 genügt* ff weiß ,, ff ff Eigentum des (Eber) 2)orks.Bast. weist *'/. schlecht genügb. (Ziegenbock Reinzuchl Halters. Wilh Dörr hält Ludwig Deines II Saaner ,, genügd. genügd. genügd. ff I nicht angekörten Londors Renizuch Privat- Ziegenbck Georg Bert VogelSbgr rot 2 gut ! gut .. .. ;. allg. Deniiyung n Lim. K ■ Hcllsalbsch ,, gut II Weilers Ham Carl Fanlstich Simment. Gelbscheck 374 v. gut r. gut r gut gut n Wilh. Becker Wwe ff ff zml.giu ff genügb Reinzuchl (Eber lin Cberferkel ff M Simment. 2*/4 gut ff n vorhanden, Reinzuchl welches wegen ff ff Simment. Hellfalbsch 2 ff gut H H imgenug.Köi- Reinzuchl gut verbeschaffen. (Eber) H. KaufmannVII Porkshirc weiß 7; If II beit nicht an- (Ziegenbock) Wilhelm Erb Saaner 17, schlecht s. schicht genügb. gekört werden »ieiiizucht genügt). (Ziegenbock Jobs Hastelbach kann. 14 Winnerod Ludwig Klemm Simment. Hellfalbsch 2*/7 u gut gut Saaner weiß gut genüg* schlecht 1 Reinzuchl Lumda Heinr. Kauß IV. Sun Krzg Gelbschcck genügd zml.gut gcnngd ft F-"d zml.gu gcnügd (Eber Ang. Fevb 5ngl. Krzg weiß genügd .. (Ziegenbock Wild. Höres sSaanrr rehsarbcn ehr gu fc^r gu ’cbr gu ff 1 Reinzuck 1 Dekanntmachung. etr.: Feldbcrc-iniqima m der (Scmorfimi] Lollar Nachdem sich mehr al-? ein ftfinftcil der beteiligten runbeiqentünicr in der Gemarlmiq L> ar, welche mehr, als ? Hälfte der beteiligten Fläche besitzen, linterschrirttich für ? Einleitung des Feldbereiniqungsverfahrens und die Analoge von Wegen in den (Härten und Obstba umg i n ndstüeken c Gemarkung Lollar erklärt bat, und nachdem innerhalb r gesetzlichen Frist feine Einwendmrgen gegen die Zuläsüg- t oder Rechtsbeftändigkeit dieses Ergebnisses erhoben morden rd, hat Grosch. Ministerium des Innern, Abteilung für mdwirtschast, Handel und Gewerbe den Beginn der Jeld- reinigungSarbeiten angeordnet. Indent ich dies zur öffentlichen Üennlnis bringe, lade I gleichzeitig sämtliche beteiligten Grundeigentümer zu der Gemäscheit des Art. 16 des Gesetzes vom 28. Sep- nber 1887 Mittwoch, den 19. Oktober 1901, vormittags 9 Uhr, im Saale des Gasurnrts Er ml zu Lollar stattfürdenden 23er» sammlrmg ein. Diele Versamirrlnng hat: 1. beflinnnen, wie die Feldbereinigmrgskosten aufgebracht werden sollen, ob durch 9lusschlag auf den Fläehengehalt, oder den 9lbfchätzungswert der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Masse- o.rundüücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Be- dürsnis erhoben, oder ob die kosten burcl) 5lapital- aiifnahinc aufgebracht iverden sollen; 2. die zur Vollzugskommission zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem können Wunsche und Anträge seitens der Ve- leiligten vorgebracht und beraten werden. In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme; die Beschlüsse er- ' fordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zweidritteilen ber Anwesenden und sind unter dieser Voraussetzung auch sü i)ic nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Kommen giltige Beschlüsse nicht zu stände, so hat: zu 1. die Vollzugslommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 2. Großb. Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sachverständigen und Schiedsrichter zu ernennen. Die außerhalb der Gemarkung Lollar wohnenden Beteiligten fordere ich auf, zur Wahrung ihrer Interessen einen in der Gemarkung Lollar wohnenden Bevollmächtigten zu bestellen, da eine weitere besondere Zuschrift im Laufe des Feldbereinigungsverfahrens an sie nicht mehr erfolgt. ' Fried berg, den 28. September 1904. Ter Großherz -gliche Feldbereinigi'Ngtzlommisfär: (5p am er, Kreisamtmann.