Nr. 158 außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem »elfischen Landwirt die Siebener KamUien- »lütter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck n. Der- Redaktion. SrpedttioU und Druaeret: Gchnlstrab- 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße«. Fernsprechcmschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 154. Jahrgang Freitag 8. £$*111904 Giehener Anzeiger ’'“F General-Anzeiger " Amtr- und Anzeigeblatt für den Mm Gießen jäbrlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich Ko Ps.; durch diePost Mk.2.— viertel- fährt. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie TageSnummer bi» vormittags 10 Ufa. Zeilenpreis: lokal 12 PI, auSwärt» 20 Pfg. Verantwortlich für den polit. und augerru Teil: P. Wtttko; für , Stadt und 2anb* und , Berich tsfaal^: August Goetz; für den An- zeigentell: HanS Beck. KeKmmtmachung. wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlages von Fünf vom Hundert, pro Monat Juni 1904 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 15.10, Heu Mk. 6.85, Stroh Mk. 5.25. Gießen, den 7. Juli 1904. Großherzogliches Kreis amt Gießen. Dr. Breidert. Z)er Krieg zwischen Japan und Wußkand An japanischer Kreuzer gesunken. Tokio, 7. Juli. (Renter.) Der japanische Kreuzer „Kai- w on" stieß bei Talienwan auf eine Mine und sank. Tokio, 8. Juli. (Amtlich.) Admiral Togo berichtet über den Untergang des Kreuzers »Kaimon^, dieser stieß am 5. Juli, als er sich mit einem besonderen Auftrage vor Talienwan befand, bei dichtem Nebel auf eine russische Mine und sank. Drei Offiziere, darunter der Kommandant Takahashi, und 19 Offiziere und Gemeine werden vermißt. Der Rest der Besatzung ist gerettet. Gefechte an den Paffen. Petersburg, 7. Juli. Wie General Ssacharow an den Generalstab vom 6. d§. meldet, versuchte der Feind am 4. Juli auf der südlichen Front die russischen Feldwachen zurückzudrängen, doch gelangen diese Versuche nicht. Am 4. Juli unternahmen die Ruffen eine Rekognoszierung in der Richtung auf Sseniutschen und schlugen die Japaner in die Flucht. Eine Abteilung der russischen Freiwilligen bemächtigte sich der Eisenbahnstation, konnte aber nicht weiter vordringen, da Sseniutschen von den Japanern besetzt war. Eine japanische Feldwache steht sechs Werst südlich von Lian- dian. Auch die Höhen im Süden von Ootaidsa hat der Gegner inne. Durch Rekognoszierungen wurde festgestellt, daß Sicherungsabteilungen der Japaner im Gebirge östlich der Eisenbahn von den Höhen südlich von Potaitsa bis Ohi- huanusa und im Tale des linken Nebenfluffes des Thinshon sich erstrecken. Tamirlgon, sowie Madiawaffa auf dem Wege von Chanfa nach Siahotan räumten die Japaner. Den Tschpanlinpaß hat eine kleine Abteilung des Gegners inne. Nach Aussagen der Ortsbewohner verloren die Japaner am 4. Juli in einem Nachtgefechte bei Ghawuan an Toten und Verwundeten 700 Mann. Sihejan ist von den Japanern nicht beseht, ihre Wachenabteilungen stehen aber in der Nähe des Ortes und 12 Werst südlich de§ Jugulunpaffes. Die Hauptstreitkräste deS Gegners sind im Fenschuilenp aß zurückgeblieben. Am 5. und 6. Juli regnete eS in der Umgebung von Taschitschiao nicht, doch herrscht große Hitze. London, 7. Juli. „Daily Telegraph" berichtet ans Tokio von gestern: General Kuroki meldet Wer das Bor- posbengefecht bei dem Motienpaß am 4. Juli: Um 4 Uhr morgens u mKinge^lten 2 Kompagnien Russen unsere 2 Kilometer nordwestlich vom Mottenpaß ausgestellten Wachtposten. Es entspann sich ein verzweifelter Kampf mit dem Bajonett. Der Feind zog sich zurück und wurde von der Hauptabteilung unserer Borposten verfolgt. Ungefähr zur sevben Zeit griff der Feind imfere Vorposten westlich von Skiakoolin an, wurde aber hier ebenfalls zurüchgetrieben. Wir hatten einen Verlust von 13 Toten; außerdem wurden zwei Offiziere und 36 Mann verwundet. Der Feind ließ 53 Tote und 40 Verwundete zurück und erlitt wahrend der Verfolgung noch größere Verluste. Mie demselben Blatt von heute aus Liaujang telegraphiert wird, findet 25 Meilen von Liaujang seit zwei Tagen ein heftiges Gefecht statt. Eine Anzahl Verwundeter werde auf Maultieren oder Karren aus den Bergen nach der Stadt geschafft. Petersburg, 7. Juli. General Mischtschenko nahm bei Sachotan den Japanern ihren ganzen Train mit Konserven und Reisvorräten und 50 Stück Vieh fort. An der Ostfront scheint Kuroki langsam zu- rückz ugehen. Doch läßt sich sehr schwer die Ursache dieses ZurückgehenS von hier aus bestimmen, da eS rein strategischen Ursprungs sein kann. London, 7. Juli. Ein Telegramm auS Tschifu beachtet, daß Oberst S e r k o l o w am Montag mit 80 Mann eine Rekognoszierung vornahm, um festzustellen, ob die Taubenbucht frei sei. Die Operation soll vollkommen gelungen sein, doch sei die Abteilung von der Flotte des Admirals Togo bemerkt und beschaffen worden. Die Ruffen hatten einen Toten rmd Verwundeten. Petersburg, 7. Juli. Der Korrespondent der »Birshewija Wjedomosti" telegraphiert aus Taschitschige von gestern: Gestern sand hier ein heißes Gefecht stall, in den: sich die Abteilung des Generals Samsonow miS- zeichnete. Sie zwang den Feind durch einen verwegenen Angriff zum Rückzüge nach Senintschen. Die Kosaken warfen die feindlichen Vorposten zunick. Eine Batterie der Transbaikalkosaken richtete unter den Japanern Verheerungen an. Beim Heranrücken beträchtlicher Verstärkungen des Feindes mußte sich unsere Abteilung zurückziehen. Die genaue Stell ung unsererTruppcn ist folgende: Kaiping ist von der Abteilung des Generals Samsonow besetzt. Im Südosten von Kaiping befindet sich die Abteilung deS Generals Tschirikow, östlich davon Kosaken unter General Mischtschenkow. WaS die Verteilung der japanischen Truppen angeht, so befindet sich deren Hauptmacht in Suian und vor Kaiping. Wohin sich der Angriff des Feindes richten wird, ist schwer zu sagen, vermutlich dürfte er auf der Linie Suian-Taschi- tschao erfolgen. Die Japaner überschwemmen die russischen Abteilungen mit Bekanntmachungen, in denen sie den russischen Soldaten, die sich gefangen geben, große Vorteile versprechen. Die Wladiwostockflotte in Gensau. Petersburg, 8. Juli. Ein Telegramm des Vizeadmirals Skrydlow an den Kaiser vom 5. Juli besagt: Durch eine von der Torpedobootsabteilung des Hafens Wladiwostock und das Transportschiff „Sena", die unter dem Befehle des Kapitäns Baron Raden nach Gensan ausgesandt wurden, ausgeführte Rekognoszierung ist sestgestellt worden, daß sich in diesem Hafen keine Kriegsschiffe befinden. Auf der Reede befanden sich ein Küstendampfer und ein Schooner, die verbrannt wurden, nachdem die Besatzung sie verlaffen hatte. Ferner wurden zahlreiche Leichterschiffe vernichtet, die am Ufer lagen. In dem japanischen Viertel und am Ufer wurden japanische Truppen gesehen, die aus die Torpedoboote feuerten. Diese erwiderten das Feuer und zwangen die Japaner, sich zurückzuziehen. Die Torpedoboote setzten ferner eine Kaserne m Brand. Wir hatten keine Verluste. — Die Kreuzerabteilung unter dem Befehle des Vizeadmirals Besobrasow stteß am 1. Juli, als sie die Straße von Korea passierte, um 6 Uhr 20 Min. abends auf sieben große Schiffe, anscheinend vier Panzerkreuzer und drei Schlachtschiffe. Ferner wurden ein oder zwei Torpedoboote gesichtet. Unser Geschwader kehrte um. Der Feind begann uns zu verfolgen. Er er- öffnete ein völlig ergebnisloses Feuer auf eine Entfernung von 80 Kabellängen. Unsere Schiffe erwiderten dies Feuer nicht. Um 8 Uhr abends unternahmen 11 feindliche Torpedoboote einen Angriff auf unsere Schiffe, der ganz ergebnislos verlief. Wie Admiral Besobrasow glaubt, wurden durch unser Feuer zwei Torpedoboote in den Grund gebohrt. Am nächsten Morgen war der Feind nicht mehr sichtbar. Unser Geschwader erlitt weder Verluste noch Beschädigungen. Am 4. Juli traf in Wladiwostock unter dem Kommando deS Leutnants Gervais der von unseren Kreuzern aufgebrachte britische Dampfer „Chabtenham* von 6000 Tonnen ein. Dieser Dampfer befand sich auf der Fahrt von Otari nach Fusan und hatte Schwelle:: und Holz für die Eisenbahn Fusan-Söul an Bord. Nach dem Kriegsschauplätze. Konstantinopel, 7. Juli. (Wiener Korr.-Bur.) Gerüchtweiseverlautete, die Forts am Eingänge des Bosporus hätten auf das russische Schiff »Petersburgs Schüsse abgegeben, um eS am Eintritt in den Bosporus zu verhindern. Dies Gerücht ist unbegründet. Das Schiff »Petersburgs wartete einige Zeit bis zum Eintritt der Ordre für die Durchfahrt. Port-Said, 7. Juli. (Reuter.) Ein Dampfer der russischen Freiwilligen-Flotte ist heute mit 241 Mann Besatzung hier eingetroffen. Er soll nach Wladiwostok bestimmt sein. Der Zar besichtigt. Petersburg, 7. Juli. Der Kaiser reist übermorgen nach Pensa, SySran, Samara und Kasan ab, um dort die Truppen des 5. und 6. Armeekorps zu besichtigen, bevor sie nach Ostasien abgehen.______________________________________ Deutsches Keich. Berlin, 7. Juli. Ter Kaiser hat heute auf der „Hohett- zollern", gefolgt von dem Torpedoboot „Sleipner" und dem kleinen Kreuzer „Harnburg", .von Swinemünde au# die N o r d* landsreise angetr et en. Tie Matrosen der Jacht „Sbuna" brachten tm dreifaches Hurra aus, die Forts schossen Salut. Tie Kaiserjacht passierte um 3 Ufa nachmittags Kopenhagen. Ter Kreuzer „Hamburg" feuerte Salut, den die Sttandbatterien beantworteten. Kaiser Wilhelm ließ durch «den deutschen Gesandten dem Könige und dem Kronprinzen von Dänemark seine farzliche Teilnahme an dem großen Unglück auskprecfan, das die dänische Schiffahrt durch den Untergang des „N o r g e" erlitten. — Anläßlich des Todes des Bürgermeisters Tr. Hach- mann hat der Kaiser das nachskchnrfa Telegramm an den Hamburger Senat gelangen lassen: „Saßnitz, 5. Juli 1904. Tem hohen Senat der Freien und Hansestadt Hamburg spreche ich mein tiefgefühltes Beileid aus anläßlich des Hinscheidens S. Magn. des Bürgermeisters Hachmann. Harnburg verliert in dem Heimgegangenen einen seiner hervorragendsten inr6 besten Bürger, der in treuer Pflichterfüllung und in nie ermüdenden Kämpfen gegen ein tückisches Leiden bis zum letzten Atemzuge feiner Stadt treu und aufopfernd gedient hat. Ich hatte Gelegenheit, mich noch jüngst im persönlichen Verkehr an seinem feinen Reifte und seiner umfassenden BWnng zu erfreuen und einen Einblick in sein tiefes Genrüt zu tun. Es freut mich, daß es dem Bereinigten vergönnt gewesen ist, noch in seinen letzten^Tagen einen denkwürdigen Ehrentag Hamburgs, ben Besuch S. M. des Königs von Großbritannien und Irland, als Präsident des Senats zu erleben. Mit den Bürgern Hamburgs trauere ich aufrichtig nm den Heimgegangenen, dessen Andenken in der Geschichte der alten Hansestadt lange fortlsben wird. Wilhelm." — Tie „Germania" schreibt: Wie nur hören, hat kürzlich König Alf onö von Spanien an den dentscfan Kaiser ein Handschreiben gerichtet, in dem Cmigangs der Tod der Großmutter fas Königs, der Königin Isabella, berichtet wird. Tann dankt der König pevsönlich dem Kaiser für die Verleihung der deutschen Admiralsuniform. .Weiterem Bernehmen nach soll das Handschreiben barin gipfeln, daß eine Frage nochmals an- gt'schnittcn tvird, die scfan bei der Zusammenkmrft der Monarchm in Vigo nicht ohne Erörterung blieb: Die Stellungnahme deÄ Kaisers zu den spanischen Interessen in Marokko. Damals hatte der Kaiser Wllhelm eine Einmischung nicht glatt abgelehnt, doch als für die deutschen Interessen bedenklich bezeichnet. — Tie „Berl. Pol. Nachr." melden: Der preuß. Mirrrstev des Innern, Frfa. v. Hammerstein, beabsichttgt, im Zusammenhang seiner Reise nach London auch Paris zum Studium der kommunalen Einrichtungen zu besuchen — Für eine etwaige Reichstags-Ersatzwahl stn Wahlkreise Eschwege-Schmalkalden ist in einer Wahlkreiskonferenz der sozialdemokratischen Partei in Esch- wege der Zigarrenfabrikant Fritz Eckard jn Sah- zungen, Mitglied des Landtages des Großherzogtums Meiningen, aufgestellt worden. Breslau, 6. Juli. Tie hiesige Staatsanwaltschaft hat gegen Klara Zetkin Anklage erhoben wegen Aufreizung verschiedener Bevölkerungsllaffen zu Gewalttättgkeiten gegeneinander, begangenen durch einen Vorttag „Der .Zar in Deutschland voran", den sie am 10. März im hiesigen Gewerkschaftshause hielt. Karlsruhe, 7. Juli. Jn derErsten Kammer führte der Geheimrat Lewald, der Präsiderrt des Verwaltungs- gerichtshofes, bei der Beratung der Wahlrechtsvorlage aus, er beklage nicht, daß Sozialdemokraten im Reichstage säßen; ihre Mitarbeit sei vielmehr zu begrüßen, da sie erzieherisch aus sie eirrwirke. Tas offizielle Organ der Sozialdemokratte quittiert für diese Freundlichkeit damit, daß es stolz sagt, ^das Umgekehrte sei richtig, die Sozialdemokratie wirke erzieherisch auf die Volksvertretung eiw_____________ Ausland. London, 7. Juli. Unterhaus. Brodrick verlcL ein amtliches Telegramm, welches datz Reuter'sche Telegramm^ betreffend die Einnahme von Jong m Tibet, bestätigt rmd nach welchem die Streitkräfte des Feindes auf 3000 Mann geschätzt werden. Der Verlust deS Feindes ist unbekannt. Unsere Verluste sind 1 Offizier und 3 Mann tot, 4 Offiziere und 23 Mann verwundet. Paris, 7. Juli. Kammer. Eourstant (Soz.) bean- ttagt, daß den Soldaten das Waffentragen außer Dienst verboten werde. Der Kriegsminifter bekämpft den Antrag und stellt dabei die Vertranensftage. Der Antrag Eourstant wird abgelehnt. Hel sing forS, 7. Juli. RitzcmS Telegr.-Bur. meldet: Am Montag früh wurden Eugen Schaumanns Vater, der ehemalige Senator, General Schaumann, die Lehrer an der hiesigen Universität Dr. Ernst Estländer, Prvfeffor Th. Ho men und Profeffor Baron Wrede, sowie der Bcmk- beamte Alsthan und der Bibliothekassistent GnmmeruS unter Bewachung von Gendarnren nach Petersburg üb er- geführt. General Schaumann soll, wie angenommen wird, dort verhört werden. ___ Gießen, den 8. Juli 1904. Infolge viertelstündiger Verspätung des Nach- mittagszugeS Grünberg—Gießen war eS mfferem Boten nicht möglich, Anschluß an seine weiteren Sttecken Gießen—Nidda, Hungen, Laubach — Mücke zu erreichen. Die Zeitungen der an diesen Sttecken gelegenen Orte kommen daher leider erst heute zur Verteilung. Verlag des „Gießener Anzeiger^'. ** Sein 25jährigeS Jubiläum feierte gestern Herr F. Weimer bei Spediteur A. Lyncker. Es wurden ihm Geschenke zu teil, und eine kleine Feier wurde auS dem Anlaß veranstaltet. •*®ine alte Schachtel, noch dazu eine gänzlich leere, ist gestern abend einem Radfahrer in der Ostanlage beinahe recht verhängnisvoll geworden. Die Schachtel fiel dem Radreiter von seinem Vehikel herab rmd veranlaßte einen kühnen Absturz. Mit arg zerschlagener Nase und einem wütenden Tritt nach der Schachtel verließ der Gestürzte die Stätte seiner Niederlage. d. Bette:nhausen b. Lich, 7. Juli. Ein 93jähriger Gveis, Kaspar Bommarsheim, machte vor einigen Tagen fernem Letzen durch Erhängen ein Ende. Was den am Grabe'srand^ stehenden der gesund und rüstig war und in auskömmlichem Verhältnissen lebte, dazu bewog, ist Mverklärlich. + RüddingS Hausen, 7. Juli. Der in dem Nordecker Sttinbruch beschäftigte 23 Jahre alte Taglöhner Heinrich Huch von hier wurde heute morgen 6 Uhr von einem WermertS- hausener Bauern mit durchschnittenem Halse tot aus der sogenannten Eschwiese in der Gemarkung RuddingLhausen ausgefnnden. Selbstmord kann hier kaum vorliegen, denn an der Stelle wurde der Stock deS Ermordeten, sowie noch ein zweiter Stock aufgefunden, und ferner mar eine ganze Strecke eines Ackers mit Hafer zertreten, auch ist eine Bluttelle in diesem Acker bemerkbar. Anscheiinnd mutben dem H. Huch einige Hiebe am Kopfe beigebracht. Wie man wctter hört, ist der Tat verdächtig ein Arbeitskollege fas Ermordeten, welcher den Racheakt gestern abend auf de,n Heimweg aut dem Steinbruche verübt haben soll und seit heute früh ver- chwnnden ist. ff. Ortenberg, 7. Juli. Eine Brieftaube ist dem Karl Dersch hier zugeflogen. Auf dm beiden Flügeln tränt sic die Nr. 139 (grün). Der linke Fuß ch tutt einem u mm ift rümpf djen mit bcm Zeichen K. 717 Derfehen. Vielleicht trugen diese Zeile« zur (?mütteUtnQ des Besitzers bei. § Stockheim, 7. Juli. Die Dr. Sauersche chemische Fabrik, in unmittelbarer Nähe des Bcihnhofes, welche drei Präparate zur künstlichen (Ernährung von Säuglingen Herstellen wird, gebt ihrer Vollendung entgegen. Die Milch wird von zwei Vochthbfen geliefert Für den Direktor wird eme Villa erbaut. f. Kirt ors. 7. Juli. Bei der heutigen Gemeinde - ratSwahl wurden gewählt: WÄH. Metz II., ®g. L. Pauli II., K. Herbst II., Valentin Schaaf und Otto Hartmann. d. Büdingen, 7. Juli. Die kürzliche Notiz über den 6 tr ett zweier Söhne eines hiesigen Arztes betraf die Söhne des Dr. Z., nicht des Dr. B. Darmstadt, 7. Juli. Der Großherzog trifft am Freitag nachmittag 4 Uhr zum Besuch des Schütnnfcsleö in Bingen ein. — Ce. Durch!. Prinz Ludwig von Battenberg wurde unter Belaffung in seiner Stellung in der englischen Admiralität zum Admiral ernannt. R. B. Darmstadt, 7. Juii. Die Abgeordneten der zweiten Kammer veranstalten, wie alljährlich, auch diesmal beim Gintiitt der Sommerferien einen gemeinschaftlichen Ausflug nach einem schönen Fleckchen Erde imsereß peffenlandeS. Im vorigen Jahre war bekanntlich Cberbeffcn dafür auSerieben, diesmal geht daS Ziel nach Bingen a. Nh., demselben Bingen, dem man jüngst durch Kammerbeschluß bei Art. 3 der Wahlrechtsvorlage sein alteS Privileg auf einen Sitz in der zweiten Kammer abgesprochen bat. Die Anregung zu dem Ausflug ging vom Abg. Pennrich auS — sollte derselbe wohl dabei die Absicht verfolgen, den Kammerkollegen daß Törichte ihres DeschluffeS ad oeulos zu demonstrieren ? Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Mainzer Sozialdemokraten haben über die Maifeier debattiert. .Genosse" Etadtv. Seel meinte, der Beschluß von 1899 sei als verfehlt an- zusehen, und man müffe ihn jetzt wieder aufheben. Die Versammlung nahm emen Anttag an, wonach die Delegierten auf der Parteikonferenz tm Sinne der AuSstibrungen SeelS Tütrfen sollen. — In Basel wurde der m Offenbach verhaftete Sch wider, Direktor der ErsparniSkaffe m Pruntrul tBerat welcher zum Nachteil der Kaffe Fr. 600 000 unterschlug, an die Schweizer Behörden anSgeliefert. Professor Meyer und Krau, n. Tas Urteil ist am Tonnrrstag nachmittag ^e^vrocüen worden. Ter Berliner Gerichtshof erfennte gegen Proteffor Meyer out emc Gefängnisstrafe von zwei Jahren, gegen seine Frau auf eine Gefängnisstrafe von 1 Jahr 3 Monaten. Bei beiden Sngvflagten wurden je brti Monate als durch die Unter* suckungshast r rhüstt erachtet. Professor Meyer und Frau wurden in Haft behalten. Ter Staatsanwalt hatte gegen die Angeklagten je vier Jahre Gefängnis und Verlust der bürgerlichen Ehrenreöitr auf fünf Jahre beantragt Gefängnisarzt Tr. Honmann sprach sich über den Gesundheitszustand der Angeklagten aus. Sie ist zweifellos eine sehr nervöse, hysterische Person, sie hat auch hei unS Anfälle gehabt, die von dem Lazarettver^onol beobachtet worden sind. ES waren aber keine epileptischen oder echten hysterischen Anfälle, sondern sie knüpften gewöhnlich an Aufregungen an. Jeder Brief mit unangenehmer Nachricht regte sie auf, sodaß sie umsiel. UnS gegenüber liegt das Generalkommando. Als in dem bärtigen lTxrrten eines Abends Feuerwerk fhittfanb und dabei an Unter "knall erfolgte, ist die Angeklagte in großer Erregung von ihrem Lager aufgesprungen und hat das ganze Haus aUrnriert Ebenso war es. wenn ein Gewitter niederging. Zweifellos bat die Angeklagte in der Umersuchungsbast schwer gelitten. Sie hat xrm so mehr schwer gelitten, als sie zu ernster Arbeit nicht erzogen ift. — Präs.: Es steht in Frage, ob sie bei den Handlungen, die ihr zur Last gelegt werden, als minderwertige Person zu betrachten ist? — Sachverständiger: Nein! Staatsanwaltsaffeffor Tr. Kay: Wenn man die Fülle des Materials unter die rechtliche Lupe nimmt, so kommt man zu Zwei großen Gruppen von Betrugssällen. Tie erste Gruppe bat das charakteristische Merkmal, daß die Angellagten bestimmte falsche Tatsachen vorgespiegclt haben; die zweite Gruppe bat das Gbarafterünhim, daß die Angellagten unterlassen haben, bestimmte Tatsachen mitzuteilen. In allen Fällen ist eine BermögenS- schädigung der Lieferanten eingetreten, und in allen diesen Fällen babra die Angellagten einen Permögensvorteil erstrebt. der rechtswidrig war Tie Angellagten haben unterlassen, den Siereranten zu sagen, daß sie gar nicht die Absicht hatten, ui bezahlen, oder nur unter ganz bestimmten Bedingungen ihre Schulden tilgen wollten. Der eine Lebenshaltung führt, wie die Angellagten, wer sich zwei Tierffboten zu einer teuren Wohnung hält, wer die ersten Restaurants besuchen, seine Frau mitsamt einer frommerfimgfer nach Heringsdorf und Marienbad schickt, kann mit Zenter festen Einnahme von 7—8000 Mk. nicht au5« kommen. Tie Einnahmen, die er von der Zukunft erwartete, rcaren absolut unsicher und pretär, und er konnte absolut nicht darauf rechnen. Wenn man gesehen bat, daß die Angeklagten innerhalb zwei I a hre Waren für 20000 Mark gekauft oder zu laufen versucht haben, so muß man sagen: man hat es hier mit Hochstaplern zu tun, die sich keinen Augenblick lagen formten, daß sie in die Lage kommen würden, •bre Schulden zu bezahlen. Wenn man sich die Persönlichkeit veS Angellagten Mever ansieht, so muß das Mitleid größer fein als die Erregung und Empörung, denn es ist traurig, 'aß ein Mann, der sich durch Fleiß und große Begabung zu einer doch angesehenen sozialen Stellung gebracht hat, so tief sinken kann. Mit dem Augenblick, wo er aus der Redaktion der „Dass. 3tg." anstrat, erlosch fein Stern. Im Jahre 1901 bat bet ^0jährige Angeklagte das 20jährige Fräulein Frcha Brünn geheiratet. Es war eine unglückliche Stunde, die diesem Mann diese Frau zuführte. Sie hat sich mit ihren 20 Jahren wohl nicht angezogen gefühlt durch die großen Geistesgaben des Prof. Dr. Meyer oder durch d-ffen graue Haare, sondern durch den schön klingenden Titel ^nb dadurch, daß sie in ihm den „großen ^erbiener" sah, der ihr die Mittel zu großem Lebensaufwand beeten konnte Frl. Frida Brünn hat sich bitter getäuscht. Der Angellagte konnte auf die Tauer die großen erforderlichen Mittel nicht mehr aus ehrliche Weise beschchsen, er wurde von seiner Katrin geschoben und gedrängt und griff dann zu unehrlichen Mitteln. Wenn ein Mann seiner Ehefrau, bte fern an der Citi ec sich selbst, ihrer Jugend, ihrer Lebenslust und ihrem feeren Portemonnaie überlassen ist, schreibt, daß sie tüchtig „räubern7* soll weil man Geld braucht, so kann ein solcher Mann vielleicht nar dem Strafrichter von dem Borwurs der Kuppelei frei* •omm^n, aber moralisch steht er doch als Kuppler da. Ur'r die Frau Meyer hat gewiß als gelehrige Schülerin die Rat- tfer 'hr-s Ehemannes befolgt Es wird wohl nicht das einzige 2f Markstück gewesen sein, welches sie auf einem Wcchltätig- frif jfpft hat verschwinden lassen' Fran Meyer hat letzthin noch '-llst ent**rr Besuch in GremSmühlen erwähnt Auch von diesem T-ntub ans dem alten Schloß hat der Ehemann Kenntnis gehabt und rrdxt gut gewußt, daß es sich dabei picht um eine b-'-nr Cte. Tie Frau war das treibenbe und V ■ -o-nt : (fp mann ist durch sie immer mehr auf die »ch' Cb. ■- f. nunen. er ist eine Art Bohemien geworden, er har sich h n- butgrlr tU als ein Marrn mit dem guten Herren, *rt ex war auch em betiübaub schwacher Mann, der den Ew- siüstrrangen seiner Frau btinblingä folgte unb sich erniedrigt hat —- wenigstens im motülifdKin Sinne — zum Shipp(ct. Tie Angeklagte hat über 50 Fälle, die Mvcifvlhaft lagen, gar nicht üiifgvnvntmen. Sie läßt auch einige Fälle über Lsi»rd geben, die nach der BotveiSaufnahme nirtxt erwiesen scheinen. ES bleiben aber bei ber Fran nock- 49, bei dem (P.bcmnime noch 48 Fälle übrig, in denen eine Verurteilung erfolgen muß. Unter den Zeugen tvarvn alle Arten von Okivcrbetreibenben vertreten: die Buchhalterin, die um ihr Honorar wn 30 Mark betrogen ift die Hökerin, die um eine AnanaS geprellt wurde, bis hinauf zu bcm Juwelier Königsberger. Em einziger M i l d e r n n g s g r u n d ift nur Podxmbtm: die 2eid>tigteit, mit der bie fr aufIcnte und Gewerbetreibendes fr r c b i t gewähren. Solange bie Genunchetreibenden auf dem Standpunkt tn*# Schulmlaä)erS chhen, der hier sagte: „wenn eS sich um einen Grafen, Baron oder Professor han- delt^ist eS etwaS anderes" — so langt wird ihnen aller Schnitz der Bebiirdtn nickst helfen können. Ich legt besonderen Wert barauf, daß neben der Strafe auch auf Verlust der bürgerlichen Ehrtnreckstt erkannt werde. £amit würde der Angellagte den Prosessor-nnd Toktortitel verlieren und beiden für die Zukunft die fcanbbabc zu Hochstapeleien genommen tverben. Ich beantrage biernad) gegen beide "JbtgeUagtc je vier Jahre Gefängnis und Verlust 'der bürgerlichen Ehrenrechte auf fünf Jahre. Von her Verteidigung sprichst zunäckch R.-A. Caro: Ter Angellagte bat al- einfndter lüdischer Volkslehrer mit außer- orbentliatem Fleiß und großer Mühe sich zu einer sonst geachteten und angefebenen Stellung empor gearbeitet. Ten größten Fehler seines SebenS beging er dadurch, daß er and bcm Staatsdienst auSschied. Auch in seiner neuen Tätigkeit hat eS der Angellagte verstanden, füb zu einer von Finanz- unb Börsenkreisen hoch- gearteten Persönlichkeit emporzuarbeiten. Ein weiterer, schwer- miegenber Fehler des Angekwgten besteht darin, daß er ein Optimist ist. wie man sie in dem Grabe selten findet. Er bat für seine Situation selbst nickst daS richtige Empfinden gehabt. Als er ein festes Ein sinn men von monatlich 600 Mark hatte, trug er sich mit der Hoffnung, er werde es bald auf 20 000 Mk. bringen. Ten geringsten HotinungSscknmmcr betrachtete er als Gewißheit. Er wußte, daß bet Terraingescdäften viel Geld verdient werden tonnte, unb als er derartige Geschäft« anfing, kam er sich sckwn als reicher Mann vor. Er bat sich stets mit der Hoffnung getrage», daß er allen seinen Gläubigern würde geerbt werden können. Sein ganzes Leben, sein gaincr Werdegang zeige, daß er tm Innern seiner Seele von bcm besten Bestreben befreit war. Hn den Briefen an ferne Frau f.hreibt er stets: Heute kann üb Tir nur 20 Mark schicken, er knüpft daran aber stets die Hoffnung, daß eS bemnadnt beffer werden wird. Ter Angellagte ift nicht der Mann, der darauf auSging, Leute zu betrügen, sondern er war sicher überzeugt, daß es ihm über kurz oder lang gelingen werbe, die Schulden, die er kontrahiert hat. n tilgen. Er war sckwn bei feiner ersten Frau in ber^ Lage, Gelder auf Gelder herauf(hafftn zu müssen, und al- der Sechzig- jährige nickst davor zurückschreckte, eine zwanzigjährige Frau zu heiraten, von der er wohl hoffte, daß sie als Sängerin ihm künftighin eine Stutze fein könnte, als er bann in eine Lebensführung bi nein geriet, die sich für ibn eigentlich nicht pafae. als er in den Kreisen der Boheme ein etwas lockeres Leben führte unb sei' firnen Verhältnissen cmporgefHegmt El>eftau als Ladv patroneß paradieren kvnntt — da mußten die finanziellen Schwierigkeiten natttrgemäß ins llnerrneßlicku' steigen. In keinem Falle ist ab* der angellagte Ehemann darauf oii3qeganarn, m betrügerischer Absicht sich Kredite zu verschaffen. In juristischer Beziehung führt der Verteidiger auS, daß eine ganze Reihe von Fällen in Wegfall kommen müsse, weil eS sich dabei um einfache Zivilansprüche her Lieferanten handle, daß ferner >er dolus eoentuali‘5 nickst Vlatz greifen könne, und nm Freisprechung, eventuell um ein sehr mildes Sttafmaß. ReckstSamvall Morris: Ter StaatSanwall hat biet für »wei bisher unbescholtene Leute, bie Betrügereien gemadrt haben sollen, wobei insgesamt etwa 9000 Mark in Frage stehen, die ungeheure Strafe von 4 Jahren Gefängnis tmb Ehrverlust beantragt, während vor wenigen Tagen in demselben Jahre zwei Personen, die Schädigungen m Höhe von Millionen t>mm'ari« haben sollen, zu Sy* und 3 Jahren Gefängnis ohne Ehrverlust vcrurttilt worden Rnb. Tie Angellagten sind keine Hochstapler. Wenn alle Leute hier auf bte Anklagebank kommen sollten, bie über ihre Verhältnisse leben und Schulden machen, so mürben bie vorhandenen Strafkammern nicht auSreichen, um bie Leute alle abzuurteilen, fromme ber Gerichtshof ju einem Schuldigipruch in dem einen ober anderen Fall», so sei eine viel mildere Strafe geboten; beim schlimmstenfalls liege grober Leichtsinn und eine gewiffe Frivolltät vor. aber nicht ein strafbarer Wille, der mit so schwerer frerkerstrafe geahndet werden müsse. In einem unter zahlreichen Tränen unb lautem Geschluc^e vorgebrachten Schlußworte versichert die Angellagte -br1 llnschuw und verwahrt sich namentlich gegen den vom StaatSanwall ausgesprochenen Albanien, daß sie unsittliche Wege gewandelt sei. Hätte sie dies tun wollen, bann wäre eS ihr sicher nicht schwer gefallen, alle Schulden mit einem Male zu bezähmen. Tas Urteil lautete wie oben mitgeteilt. Ter Mann bezwingt sich: aschfahl, doch noch lächelnd spricht er mit dem Pcrtettngaft auf dem Hofe der Zeughauskaserne an Tisckren sich setzen durfte, um Selterwasser unb sonstige Grfrifdyungcn, aber kein Bier zu sich nehmen. T-ie früheren frameraben setzten sich möglichst zu- fanunen, darunter auch Sein und es hcrrfchte eitel Fröhlichkeit unter ihnen. Ter Angellagte war ganz besonders ausgelassen. Da ging von ungefähr der Vize-Fcldioebel Schaaf vorüber unb einer ber Leute lud ihn ein, boch auch einen Trank zu nehmen. Tiefer lehnte die Einladung ab, war jedoch keine 15 Meter von ber Stelle gegangen, da hörte er laut über den fraserneuhof den Ruf: fromm her, Pflasterkaften, und trink mit. Schaaf ging sofort zurück unb fragte, wer bas Wort Pflasterkaften gebraucht habe, woraus Lein sich sofort meldete. Auf die Frage nach seinem Warnen erhob sich dieser von seinem Platz, lüftete mit einer leichten Verbeugung feinen Hut, erklärte, fein Name fei Knutsch, unb wiederholte denselben Namen, als der Feldwebel tim zum zwecken Mal frag. Schaaf erklärte, er werde den Vorfall melden, worauf Lein bemerkte, das solle er nur tun; den anderen Wehrleuten gegenüber bemerkte er, „der meldet nrith bock) nicht und wenn er mich meldet, bann gibts was". Ter Angellagte erllärte vor Gericht, er habe mit „Pflasterkaften" den Vi-efeldwebel nicht gemeint, sondern den Wehrmann Beil. Er sei mit Schaaf bekannt und habe, als dieser ihn nach seinem Namen frag, geglaubt, dieser mache in der ganzen Sache Scherz, er habe dies umsomehr angenommen, als jener, als er frag, ibn angelächelt habe. Er bestreite auch, den Vorgesetzten bedroht zu haben, indem die Aeußerung, „wenn er mich meldet, bann gibts waS", nur so gemeint gewesen sei, baß er, der Lein, btmn bestraft n>crbc. Vizefeldwebel Schaaf schildert den Boisall, wie ihn die Anllage vorführt, er ift der Meinung, daß Lein ihn hat verspotten ober hänseln wollen: er bestreitet ganz entschieden, den Angellagten zu kennen, seines Wissens sei er niemals mit ihm -usammengekommen. dessen Schwager allerdings sei ihm bekannt. Wenn er bei feiner Frage nach dem Namen des Lein anfänglich gelächelt haben sollte, so könne es höchstens ein VerlegenheitSläckreln gewesen fein, denn er habe glicht ge» ivufa, was er sagen solle über den Schimpf, den ihm der Angellagte in Gegenwart der versammelten Mannschaft angetan habe Oberleutnant Stephan läßt bie Anllage wegen Bedrohung fallen, hält aber im übrigen ben Beweis voll unb ganz er* bratfrt unb beantragt eine Gesamtstrafe von 20 Tagen strengen Arrestes. Ter Gerickttshos erkannte auf diese Gesamtstrafe. Die Hohe der Sttase mürbe damit begründet, daß bet Angellagte gar keinen Grund hatte, sich als alter Soldat so zu betragen; eS liege auch nickst der allergeringste Milberungsgnmd zu Gunsten des Angellagten vor Ter Angeklagte ist wegen Gehorsamsver^ iveigrrang vorbestraft. £nnfl nnb Wissenschaft. — DaS H eidelberger Schloß. Nach bet „Neuen Bad. LandeSztg." hat der Oberbürgermeister von Heidelberg, Dr. Wilk nS, an ben badischen Finanzminister eine Denkschrift gerichtet, in ber er barfegt, daß die Beunruhigung in ben frrcifen ber Universität und Bürgerschaft über das Schicksal des Heidelberger Tchloffes eS angezeigt erscheinen lasse, baß die Regierung die Frage, ob nickst die Erhaltung des Otto Heinriche baue« als Ruine ausführbar wäre, nicht als abgetan ansieht, sondern noch weitere Aenßerungen von Sackwerstänbtgen einbolt. — Nach demselben Blatt hat ber Prorektor ber Universität Heibel- berg^ernt Versammlung der H e i beider g er Studenten auf Samstag ein berufen, in der gegen die Restaurierung D rötest erhoben werden soll. Ter Finan zmini stet er* klärte, einer nochmaligen Prüfung ber Frage bet Wiederherstellung des Heidelberger Schlaffes uabertteten zu wollen. Handel und Dcrkehr. Volkswittschast. — Deutscher Handelsvertrag mit Rußland. Bon dem Krieg hat sich die Börse bis jetzt gar manches versprochen, waS sicher hinterher nicht in Erfüllung gehen wird. Eins aber ist gewiß: bei den Handelsvertrags Verhandlungen mit Rußland bat sich die Stellung DentschkandS ganz wesentlich gekräftigt. Die Gerüchte mögen auf gutem Grunde sichen, bie besagen, daß den deutschen Unterhändlern wichtige prinzipielle Zugestandnifte seitens Rußlands gemacht worben sind, und daß damit die erforderlichen Grundlagen für den Güteraustausch mit Rußland gegeben sind. Sicher wird ferner geglaubt, daß Rußland seine Industriezölle auf der bisherigen Höhe belasten wird und auf dieser Basis dürfte es nicht fchwer werden, zu annehmbaren Handelsverträgen zu ge- langen. Sport. Kopenhagen. 7. Juli. In dem heutigen Rad-Rennen über eine dänische Meile wurde Ruett erster, Ellegaard zweiter. Im Handicap über 8500 Dieter blieb Ruett erster, Theile-Berlin zwetter. In bem Tandemrennen Hänfen unb Rielfen-Danemark' erste, Robe unb Kupferling zweite. Im Amateurrennen über ‘/4 dänische Meile siegte Rode-Berlin vor Hansen-Dänemark. Evangelische Gemeinde. 6. Sonntag nach Trinitatis, den 10. Juli. Aottesbitnfl. 3« der Ltadtttrchc. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlaffer. Zugleich Christenlehre für die Reukonfirmierten der MatthäuS- gemembe. Vormittags 9 '/, Uhr: Repetent Lic. Fuchs. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfaraer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags lll/< Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde. Pfarrer Schwabe. I« der FohanneSkirche. vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Zugleich Christenlehre für die Nenkonfirmierten auS ber JohanneSgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Profestor D. Stamm. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesbienst für die Lukasgemeinbe. Pfarr-er Eule r. Sonntag abend 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaale der Iohanneskirche. Nächstfolgenden Sonntag, den 17. Juli, Beichte unb heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Iohannesgemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei bem Pfarrer jeher Gemeinde erbeten. katholische Gemeinde. Samstag, den v. Juli 1 904. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 10. Juli 1904. cc 3 3 Ein heller I CO E E iZ> . 100.00 . 103.50 . 61.60 . 61.00 128*60 48.55 44 40 I Schulhauses in der Neustadt soll Freitag den 15. Zuli ds. Zs. vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. ArLeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur! Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeit- punkt an uns einzrrreichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. 5897 Gießen, 7. Juki 1904. Städtisches Hochbauamt I- V.: Altvater. 4°/.? Italien. Rente 41/, % Portugieser 3% Portugiesen. . 1 % C. Türken . Türkenlose . . wurde? M" eine Ä . X Bataillon Hilfe. <4 r'öat>nner über 100OMa In prachtvoller Ware eingetroffen sind die ersten la. neuen Holl. Voll-Häringe das Stück 8 Pfg. L. Steinhäuser, Neue Baue 17. Die Weisibinderarbeit zur laufenden Unterhaltung des Israelitische Religionsgemeinde. HottesdienK ta der Synagoge (Südantage). Samstag, den 9. Juli 1904. Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schrifterklärrnrg. Sabbatbausgang 9.40 Uhr. Arüeitsvergeüung Die Weitzbinderarbeit zur Unterhaltung des Turmhauses am Brand soll Freitag den 15. Zuli ds. Zs. vormittags 111/i Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei unS zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhMich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns emzureichen. I Zuschlagsfrist 14 Tage. 5898 Gießen, 7. Juli 1904. Städtisches Hochbauamt I I. V.: Altvater. Nordseebad Saison vom I. Juni bis I. Oktober. Getrennter Herren- und Damen-Badestrand, sowie Familien-Badestrand. - Vorzüglicher Strand. Kräftiger Wellenschlag. Kalte and warme Seebäder. 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Juli, er- I öffne ich im Restaurant zum I,,SchiPkapaß" Hierselbst für I Herren und Damen aller Stände Tag- und Abendkurse in Buchführung, Schönfchuell. schreiben nach eigener weltbekannter Methode, Korrespou- Rechnen, Kontorpraxis, Maschinenschreiben, Wechsel- lehre, Stenographie rc. Die Kurse verfolgen den Zweck, | strebsame Personen jcben Staubes in ihren freien Stunden, also ohne jede BernfSstöruug, zu tüchttgen Bureaubeamte«, Buchhalterinnen,Buchhaltern, Kassierern, Kasfiererinue«, Verwaltern, Maschincuschrei- bern u. -Schreiberinnen schnellstens heranzubilden. Selbst Minderbegabte und beschränkte Leute, die sich wegen mangelhafter Schulbildung einer untergeordneten Tätigkett gewidmet haben, werden auf Grund einer leicht- faßlichen und durchschlagenden Unterrichtsmechode in kürzester Zett zu dem gesteckten Ziele gelangen. Jede, selbst die schlechteste und unleserlichste Schrift wird durch meine in ganz Deutschland sowie int Auslande eingeführte Methode dauernd schSu und geläufig. 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Goldrente 3% do. 31/,% Konsole . . 3% do. . . . 31/2% Hessen . . 372% Oberhessen f?ner vollständig ibateren Attacke wurden Da £ie Russen verloren SSJSi« Uitt ihm Uber den Empfang des deutschen G-. schwaderS besprachen, daß die GLste kein- öffentliche Kundgebung wünschten. ossenrrrcye ^^^n, 8. Juli. Der räuberische Stamm ßr{{ n S Nacht di- französische Eisenbahn bei Ossi-Iere Zwei französische 7° vier Soldaten wurden getötet. Die Einwohner flohen nach Harrer. Vilbckr Milleralivasstt doppeltkohlensaure Füllung, empfiehlt per Zlrng 15 Psg. " |5663 Th. Hinkel, Krcuzplah 6. Zum Änsc-en 5844 ßriAdrmt»ci« Liter von 70 Psg. an. Gebrüder Adami, 14 Mäusbuvg 14, Spazier 2831 Stöcke elegante Neuheiten — m großer Auswahl. — Casseler Schirmfabrik Gießen. Seliersweg 9. Mäu so - 1 ä M RaMengif t „Muson anerkannt wirksamstes verwendet sie n- f Backpulver HF« JVanlllln-Zuoker Ootke r,slPuddln9*Pulver , v ä 10 Pfg. Sonntag den 10. Jnli: Fmilikii-ABq ich KlHer teinro. 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