Erstes Blatt. Freitag 8. April 1904 Ausland. Deutsches Reich. 31 S--S >tt> lftratze 7. Wlltnfe für Depesche»: Wljeiger Stehen, «chanschlußNr.öl. 154. Jahrgang t nach Sßflß- schelten, StfF und Kosend «wöhnüch Politische Tagesschau. Der deutsche Kronprinz mtadiira I ein grobes Lqa « 1-und Killtet! egameu ^oue aaurleba za schr KH , sm»« Alajzar' rt mb diüitz. ilaus, W. Haa* n.Kalkwe^ 62 ^-Urmera zr,j. L Platz 30H, 9« und Rinbtt Du öjjk’3 n bchauslellung lobe tttttin nage U lchr bie üm«^ Wh. 82 IlhlKtttt täglich n:rr Sonntag». 5^'r ?eßener Anzeiger MMn im Weck)fel mit fischen Landwirt btiil ebener Zamlliew Mltr viermal in der I :.)e beigelcgt M iovonS druck u. Der- laiflki Brühl'schen U lau -f -Buch-u. St ein- bimttrri. St. Lange. i) LW «brifae. Lillig unb tmt Ersatzteile wb _N*1L^ erK roeit die ,/Offenb. Ztg." Das also war, wie ja jeder ■; T- f T Verhältnissen einigermaßen Vertraute voraus- 1 ‘t? 'Mbmnte, die ganze „längere" Unterbaltrmg von Groß- ',;r rJ:9 und Sozialdemokrat? Aehnliches ist auch in früheren liv-r bisher regelmäßig festgestellt worden. Wenn auch. r ' -'^openhaAen am Donnerstag vormittag ein und :: :?e vom König, der die Uniform seines preuß. Ukam'7, i ments trug, dem Kronprinzen, den Prinzen Wal- derna M iristian, Carl und Harald, dem Prinzen Johann von <$•&' $ wig-Hosstein und dem Prinzen Carl von Schweden empfcscr r. Der König und der Kronprinz küßten sich sehr y Nachdem der Kronprinz die übrigen königlichen -errf-'ti/x n begrüßt hatte, schritt er die Front der Ehrenministerium zu ernennen, eine Tat, die er nicht zu bereuen hatte, denn auch, das „neue System" hat bereits gbzeigt, daß es die radikalen Bäume nicht in den Himmel wachsen läßt. So kann König Christian mit Befriedigung fernen seltenen Geburtstag begehen, und alle Zeichen deuten darauf hin, daß. sein LÄensabend nicht getriibt wird. König Christian ist ein wahrer Patriarch unter den Fürsten. Er zählt gegenwärtig nicht weniger als 71 Nachkommen, nämlich 6 Kinder, 32 Enkel und 33 Urenkel. Paris, 6. April. In Dünkirchen kam cs bei Ausführung der Verfügung des Justizministers bttr. die Entfernung der Kruzifixe aus den GerichtsfäleN zu einem ernsten Zwischenfall. Die Richter verweigerten den Arbeitern, welche in Begleitung eines Sekretär? des Unterpräfekten im Gerichtsgebäude erschienen waren, den Eintritt in das Beratungszimmer, rüdem sie erklärten, das dort angebrachte Bild des Gekreuzigten gehöre ihnen und es stehe ihnen frei, irgend ein Bald nach chrem Geschmack dort anzubringen. Die Arbeiter mußten infolgedessen unverrichteter Sache wieder abziehen. Das Verhalten der Richter wird zweifellos ein Nachspiel haben. — Die Meldung des „Figaro", daß Delcasse gelegentlich der Romreise des Präsidenten L o u b e t eine Audienz beim Dapste erlangen wolle und eine Begegnung mit Merry del Val haben werde, wird im hiesigen Ministerium des Aeußern als unrichtig bezeichnet. Eine Note der „Agence Havas" erklärt überdies: Weder von der einen, noch von der anderen Seite ist jemals der Wünsch ausge^ sprachen worden, Besuche zu machen oder zu empfangen. Ter Zweck der Reise des Präsidenten der Republik ist der, den Besuch des Königs von Italien zu erwidern. Es bedarf deshalb keinerlei Erklärung, warum man im Vatikan, wie in Paris es für das Beste hält, einander zu ignorieren. ZTn3n Miller offiziösen Note wird hervorgehoben, daß die Bestimmung des bevorstehenden französisch-englischen Abkommens, wonach sich Frankreich für 30 £1 § 11 Ei h eit in Egypten sichert, mit Rücksicht auf die schutzzöllnerische Bewegung in England als besonders wertvoll angesehen werden müsse. Cannes, 7. April. Erpräsident Steijn reiste heute früh nach Mailand unb Lausanne ab. Er gedenkt sich nach Deutschland zu begeben und den Sommer dort zu verbringen. Sein ..körperlicher Zustand hat sich gebessert, erfordert aber immer noch die größte Sorgfalt. ^^»^Elona, 7. April, lieber das Attentat auf König wird noch, folgende aridere Lesart ver- bEet: Bevor sich der König gestern abend zur Industrieausstellung begab, platzte im Hausflur eines Hauses an der Rambla Barcelona mit furchtbarem Getöse eine Petarde. Zwei Personen wurden verwundet. Anfänglich herrschte großer Schrecken, doch gelang es den Behörden, die Ruhe bald wiederherzustellen. Der König besichtigte heute mehrere Weinlager und eine Weberei. Er unter- Uch mit den Arbeitern und äußerte, sein Ur*? ^Erguugen sei, die Arbeiter zu schützen. Sodann besuchte der König die im Bau begriffene Kirche der heiligen Familie, lieber all wurde der König mit Jubel berußt, namentlich in den Arbeitervierteln, wo geflaggt war. Wien, 7. April. Aus Rom wird der „Pol. Korr." gemeldet: Durch die Begegnung in Abbazia wird der von den Ministern Tittoni und Graf Goltt^wski seit langer Zeit gehegte und wiederholt geäußerte Wunsch, sich ewanber persönlich kennen zu lernen, der Erfüllung zugeführt. Tie Begegnung ist ein so naturgemäßer Aus- druck des zwischen den beiden Staaten bestehenden r-l ^^Verhältnisses, daß es ein müßiges und zu- steich erfolgloses Beginnen wäre, nach bestimmten pollti- chen Gründen, wodurch sie veranlaßt fein fihrnte, oder na^ konkreten Zwecken, breiten sie diene, zu suchen. Tiefe; nüchterne, aber stnzig richtige Auffassung kann natürlich die unverkennbare Bedeutung und den zweifellosen Wert der Entrevue nicht verringern, welche hoffentlich die Wiederkehr von Mitzverstärchniffcm, die sich tAfe vor knrrem in einem Teil der beiderseitigen Presse geltend ntacten konnte verhindert. Dem „Frcmdenblatt" zufolge wisst der italienische Botsc^ifter Herzog von Avarna morgen iw Abbazra ein, um an der Begegnung des Grafen Golu- chotvski mit Tittoni teilzunehmem D)il ..längere" Nnterredmrg unseres Kroßherzogs l deutschen Kronprinzen am dänischen Hofe sind die besten Mit Kerrn Ulrich beweise für die zwischen beiden Höfen bestehenden guten und dr-ben. 8an3 r^t5 unb g°n, -iE, 01 .X -hwätzer laut werden laßen, viele müßige Federn in voll für Dänemark wurden. Ob Dänemark indessen allzu BÄmgnng gesetzt. Man hat wieder einen ganz belanglosen große Ursache hat, die Ereignisse von 1864 zu beklagen, mag B MpnD ungeheuerlich anfgebauscht, einen Grashalm zu einem vielleicht zweifelhaft sein, denn der vorherige Zustand wäre ©Nfoutm gemacht. sicher eine beständige Quelle von Reibungen und Gefahren bewußte parlamentarische Abendgesellschaft des Ministers, IKj? dänische Monarchie gewesen. Jene Ereignisse jedoch so: >H jetzt die „Dffenb. Ztg/, spielte sich hauptsächlich in jroei ?5ttcn ungeahnte Wirkung, daß die im dänischen Volke or1! io'i) erffo6enben Sälen ab, die durch eine breite Türöffnung schlummernde Tüchtigkeit sich in geradezu großartiger 'n s,ü-i.ir:der verbunden sind. Während nun der Großherzog sich in ! Weise offenbarte. Dänemark suchte durch Entwickelung <’ ytnic-ri Saale bewegte und dabei verschiedene ihm bekannte seiner Wirtschasts- und Handelsverhältnisse zu gewinnen, geü-un eine leutselig?Art hätte s ch n ei d en m Ü e n dessen letzte Kraftlerstung der Kopenhagener w^-n^r ihn nicht anreder wollte, wie verschiedene andere Abge- war, der der Metropole am 2-unde den Rang 0\; lmch. So kam b'i Unterhaltung zustande, die man am ^ wichtiger Welthandelsplatz sichert. König Christian er- na vcii.! Tage von Franksurt aus in die Welt kabelte. Und das lebte somit ein stündiges Blühen seines Reiches. Gleiche n rr so: Zn vorgerückter Stunde begaben sich verschiedene Ab- zeitig wurde ihm die Genugtuung zu teil', sick auch im ?,!* e g^n Ä m • 1 i mci genommen unb 'über ben Serünif M IbenbFi toar 1.'nä’ Jcin ^deri hindurch mit fonierba, •»Kiewt Ein Mann von Takt und Geschmack hätte jedenfalls rrven Ratgebern regiert hatte, das Opfer brachte, ein tiinfen- de,» !c »,:,rter darauf aufmerksam gemacht, daß der Großherzog *** *****..... ~ - fid'i । ja !N>tch noch mit einer ganzen Anzahl anderer Abgeordneter lila 4 arteten unterhalten habe. Ob er, Ulrich, da« getan, ansillin imr nicht, wollen es aber zu seiner Ehre einmal annehmen. Jet '! ? Ver gestern durch den Flügeladjutanten, Militär- frü:t- bit von An-m solch^ -der ähnlichen AMl M°i-r Chelin, den, 90i»5riffen ffarbin«! ^ufiEwntreffens unseres Landes Herrn mir Herrn Ulrich 1«, e’,tt ?on ^^mo, der franr int Bette liegt, einen >ie ’ toc gewesen ist, so hat man doch immer von zuvor- irraiiß überreichen. Hr,.te m.rgen besichtigte : h Vit :-eite erfahren, daß diese „Gespräche" nur in Z «K = Museo Nazionale, sodann den Tom, wo er eia kurzen, flüchtigen Plauderworten bestanden haben. °0TTtc . utü)^beT gesamten Geistlichkeit empfangen Bnt> wenn unser Großherzog es für geboten erachtet Fundgang machte ,bei dem er auch die f M.rde, mit 5^errn Ulrich Über sozialistische Ideen ?°''"graber.sah - danach promenierte der Kaiser im präch- 11 L si chten stundenlang sich zu unterhalten, hätte ein « b ^uh?. unb. besuchte den botanischen Liriuibiger Mensch auch nur den geringsten Grund das vT"' Empfing der Kaiser cm Bord der i!Wr-ern oder sich darüber aufzuregen? Mr meinen, bte Mitglieder der deutschen Kolonie, hieran " ’c i :i pr Austausch von ein paar konventionellen Flos- dA.z?^'schof von Monreale. Zur Mittaststafel auf der kelnü„!o Ihätte mehr noch eine solche längere Konversatton waren die Spitzen der Militär- und Zivil- . xi abgelegt von der bei uns zu Lande ja genügend ^Horden geladen, ferner der Prmzipe de Camporeale, der d ka-:": : und nicht genügend zu verehrenden Unvorein- Professor Salmas. Der Kaiser besuchte ^mnheit, Zwanglosigkeit und echten, man möchte KnTirf»^ Villa Florio und das i > n si-iederizianischen Fürstlichkeit unseres Mvnarchen. ^Mltche-Lustschloß'^La Noorttck am Fuße des Monte- '1h ep ülckit einst Friedrich Wilhelm IV. von Preußen den führte den Kaiser über den Korso, nwfrmn und Revolutionär Georg Herwegh zu sich um u” W Deyiid$t war. Tie Insassen der endlosen Reihe ? ÜEerer Audienz sich mehrere Stunden mtt ihm zu ^57 und die Fußgänger begrüßtet den Kaiser i n .r it.-n? Hat daran etwa der preuß. Staat Schaden Um 5 Uhr empfing der Kaisir mif der g Tti7iriem, dadurch das Ansehen der preußischen Krone ^-^bu ^nd Herren her Gesellschaft 1 it ü: ’ Mit Nichten! Wenn solche Unterredungen auch Tee. ^ine Anzahl Herren der Umgebung 1 1 -cfonbere praktische Erfolge haben können, sie geH to&teiL ab^?b8 der Vorstellung ini Teatto ock auf beiden feeiten vielleicht ungeahnte E?n- Ton Beendigung der zwm ersten Akte von ' ' s'licke, objektivere Beurieilung der Gesinnungen. ^mda von Chamounix" führte die Kapelle der Und ::. lrönnte in unserem Falle ungleich mehr gewinnen? "Huh^nzollerw nnen Konzertteil aus. u Herr UlriL wenn Parteifanattk i§n Vam ^8eitdes Kaiserpaares md blind gemacht hat gegen alles, was monarchisch J ll. ? i tt^n die ehemasigen Dn- 's> !di den außerordentlichen Herzenseigenschaften Ernst ^„^^^-^^gnie des 1. Garderegiments zu Fuß 'm. Iräiifette vielleicht doch ein Tröpfchen Monarch^ und Mannschaften^ deren Chef der damalige i 'n i nllhls in das ven'tarrte Sozialistenherz des Herrn' ------- UlricHud er finge vielleicht zu begreifen an, daß sich eher ohn in-uialistische Rabulisttk ein Jdealstaat schaffen ließe mitein: :-! Führung eines vorurteilslosen und aufgeklärten, allei : affe wahrhaft wohlgesinnten Fürsten. ,. "'M Strack „ 12% I jjoner^ V^'nz Mlhelm von Preußen war, eine Huldigung. Tie 2. Kompagnie war als Ehrenwache Zeuge der Hochzeit des Kaiserpaares und will auch bei der silbernen Hochzeitsfeier zugegen sein. Es hat sich ein Komitee gebildet, das die Ermittlung der noch lebenden Kameraden der 2. Kompagnie m die Hand genommen hat. Das Komitee hatte angeregt, dem Kaiser am Tage der silbernen Hochzett eine Summe ?^?.brreichen, deren Zinsen zur Förderung der Schieß- fertigkeit in der Kompagnie an die besten Schützen verteilt werden soll. Der Monarch hatte sich dahin geäußert, daß dre Zinsen der Summe nickt für Schießpreise, sondern für arme Unteroffiziere und Gr en a biere verwendet werden möchten. Auch die Vorschrift der Kleidung: schwarzer Rockanzug, Zylinder, weißer Schlips re. möchte der Kaiser nicht innegehalten wissen, es soll ein jeder vor ihm erscheinen, wie es seinen Verhältnissen entspräche. Tr2te.r^9torbb- Nllg- Ztg." schreibt: „Angesichts der t v - v.....—- । m ausländischen Blättern vielfach aufgetauchten Ausstrenun- kon L' itifie ab, wahrend die Musik die preußische Nattonal- gen, durch die der Stand der i t a l i e n i s ch - ö st r e i ch i s ch - Onnin 2 vielte. Nach einer kurzen Kur im Wartesaal er- ungarischen Beziehungen verdunkelt werden sollte, f cr«iic uacb Schloß Sünahenborg. Der fiton- kann es nur als erwünscht und erfreulich bezeichnet werden prinz ^whnt im Palais Christians VII. dieselben Räumlich, daß die leitenden Minister der auswärtigen Politik Oester- ^'TU;K ^suche. Gleich reich-Ungarns und Italiens Gelegenheit nehmen, durch ihr nach offlt:Ankunft besuchte der Kronprinz den König von persönliches Zusammentreffen von neuem die s-ü'üt, welcher denseDen unmittelbar erwiderte. Festigkeit des polittschen Einvernehmens zwischen Gei i-fand im Palais Christians große Tafel den beiden mit Deutschland Verbündeten statt, • etter sämtliche Mitglieder der könialichen Familie Mächten zn bekunden" verbündeten nnb t .rren der deutschen Gesandtschaft nnt ihren Damen - Auf den vom Präsidium und dem Ausschuß der teilna^.i deutschen Kolonialgesellschaft erlassenen Ausruf zur Hilfe- v--,mprinz ist Hekanmlich zum Geburtstag des däitt- leistung für die notleidenden Ansiedler in Südwest- schen ; n:rg5 nach Kopenhagen gekommen. König afrika sind von den Wteilungen imd einzelstebenden Chrr hiit vollendet heute (8. April) sein 86. Lebens- Mitgliedern bei der Hauptkasse der Gesellschaft bisher 154621 iahr> igend. * Berlin, 7. April. Wie die „Berl. Ztg." mitteilt ist in der Pflegeanstalt Kropp ein geisteskranke- Russe auf Befehl des Regierungspräsidenten an Ruk land ausgeliefert worben, ^n der behördlichen 8er fügung sei ausdrücklich betont worben, die russische Üeoien ung habe an bie preußische Regierung die Bitte gerichie- die in Preußen anwesenden, in militärpflichtigem Mer tehenden Russen an die Grenze zu bringen. Tie Abschiebung )C5 Geisteskranken sei auf Kosten der russischen Regterunai geschehen. * Wilna, 7. April. Tie Feuerwehr fand bei bttr Eindringen in das brennende Haus des Kaufmanns Grün der g die furchtbar verftümmeltenLeicheo Gruubergs, seiner Frau uno des ^.ienstmuöchens auf. ih’ Kasse war ausgeplündert. Ter elfjährige Sobu wirb vermißt. * Newyork, 7. April. 50 Sträflinge im Missouri- Gefängnis in Jefferson-Eity verjuchlcn heute morgen di- Gefängnisbeamtenzuüberwältigen.um bona* alle Gefangenen, ungefähr 300 an ber Zahl, zu befreien' Ter Anschlag wurde jebouj noch bei Beginn der Ausführuni entdeckt, uno es wurde darauf eine gründliche Unterfudiun- aller Gesangenenzcllen vorgcnommen. Tabei Wurden in einer Zelle zwanzig P sund T ynam.i gründen. * Seuchen. Wie ber „Mark. Sprecher" amllicheiseüs erfährt, erkrankte in Bock> um eine Krankenschwester ar den Pocken. Ferner sind zwei verdächtige Fälle stsigeslelli Tie mit früher Ertrantten in Berührung gewesenen unk isolierten Personen werden voraussichtlru) yeuie Freitag freigelasfeu werben. — In Lima (Südamerika) sind zwe neue Fälle v.n Beulenpesterkrankung vorgekommen jifleoni* Frankfurt a. W., 7. Spril. gffl* Football.Llub auS London spielte am 8-un° grants- den Frankfurter Fußball-^lub auf dem Sprckp 1 so M«1’* Blieben die Engländer auch an beiden ^ 9 (^„rkennunö- d« Frankfurter durch ihr schönes Sp»A e^nfaNs m Resultat 3. April: W 6uUtf, Everett und Jinglis gemacht imd Frcmktur:: gu Treßern erhöht würben -- 16 u » Krruzei Sprungireffer und ein Strastrener, beide ilerjuche^ --7 Punkte. 4. Aprrl: London 4 rt* Gullik, Inglis und Manval gemacht und w» Aus Stadt und Land. Gießen, den 7. April 1904. — Personalien. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Reichelsheim i. Odenw. Georg Adam Enz. — Eine öffentliche Sitzung des Provinzial- ausfchusses findet Samstag, den 16. April, vormittags 10 Uhr, im Sitzungssaal des Regierungsgebäudes hier, Brandplatz Nr. 9, statt, in welcher die Angelegenheit, das vormals Kernsche Kohlensäurewerk zu Bad-Nauheim betr., verhandelt wird. •* An- und Abmeldungen bei derPolizei. Es wird an dieser Stelle wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die polizeilichen An-, Abmelde- und Wohnungswechsel- Formulare nicht allein bei dem Polizeiamt, sondern auch bei den Oktroierhebern am Selkerstor, Neustädtertor und Walltor zu haben sind. *• Ueber bie mutmaßliche Todesursache der Prinzessin Elisabeth wird der „Straßburger Post" geschrieben: Die Aerzte sind nicht zu einer Klarheit gelangt über das Leiden, welches den Tod der Prinzessin Elisabeth von Hessen herbeigeführt hat. Das offizielle Gutachten, welches ein typhöses Unterleibsleiden feststellte, wurde von wiffenschaftlich kompetenter Seite angefochten. Ich erlaube mir hier als Laie eine Vermutung auszusprechen, die mir nicht ganz aus der Luft gegriffen erscheint. Der ersten Nachricht zufolge erkrankte das Kind nach dem Genuß einer Man del speise; die Zarin habe nur wenig davon gekostet, durch den unangenehmen Geschmack abgeschreckt. Zur Bereitung derartiger Speisen verwendet man, um ihnen einen pikanten Geschmack zu verleihen, eine gewisse Quantität bitterer Mandeln. (Im Kochbuch der M. S. Kubier heißt es bei Mandelsulz: Nimm 190 Gramm süße und 15 Gramm bittere Mandeln; bei Mandeltorte: ein halbes Kilo süße Mandeln, nebst 60 Gramm bittere Mandeln). Nun enthalten die bitteren Mandeln Amygdalin, das wegen der Blausäure ein starkes Gift darstellt. Es wäre leicht möglich, daß der Koch aus Versehen eine zu große Quantität dieser bitteren Mandeln zusetzte, was auch den unangenehmen Geschmack erklären würde, welcher der Zarin auffiel, über den sich aber ein Kind leicht hinwegsetzt. *♦ Ein Reserve-Regiment in kriegsmäßiger Stärke wird gegen Ende April b. I. zu einer Uebung aus dem 18. Armeekorps im Griesheimer Lager zusammengezogen. Die Mannschaften haben bereits zum 26. April auf 14 Tage Ordre erhalten. *• Schulgeld. Das Großh. Ministerium, Abteilung für Schulangelegenheiten, richtet an die Direktionen der Gymnasien , Realgymnasien, Oberrealschulen und Realschulen folgende Verfügung: Nachdem im Hauptvoranschlag für 1904 eine anderweitige Regelung der Schulgeldsätze an den Gymnasien, Realgymnasien, Oberrealschulen und Realschulen vorgesehen ist, bestimmen wir mit Genehmigung Großherzogl. Ministeriums des Innern mit Wirkung vorn 1. April an Folgendes: vermischter. * Bonn, 7. April. Gebern nachmittag stürzte au5 einem in Fahrt befindlichen Mllitärzug ein Soldat ab und erlitt so schwere Verletzungen, daß er kurz nach seiner Verbringung ins Krankenhaus gestorben ist. * Berlin, 7. April. In einer ausführlichen Tar- fteUung des Au10 m 0 bilun f a l le s des Prinzen Friedrich Leopold berichtet hoc „Nationalztg.", den Prinz habe Kontusionen und Quetschungen der Bauchmuskeln erlitten und werde einige Tage das Bett hüten müssen. Tie „ILordd. Allg. Ztg." schreibt über den Unfall: Der Prinz stieß auf der Ausfahrt im Automobil mit einem Fuhrwerk zuammen. Ter Prinz wurdse durch den 2lnprall auf den Lenker des Automobils geschleudert. Die Deichsel des Fuhnverks durchbohrte bie Außenwand des Sitzes. Adjutant Major v. Rathenow blieb unverletzt. Der Prinz Handels Mtgeteilt v< Qu Ieqrn eLZ w Gebieten stunde, unveranb^9' Rude meldete, nisfische F-nU fierunsien ein, jogen leicht^ heule w'eden toupieren in« Privat- Ceft; Teuisc Darm Bochu Harpe - Bao lautete, aber wurde, gilt n' lich der Plan, Filiale der D qämliche der v. Rothschild, gern; sie verl Baron v. Sri rouiiie, "rirer gut, zu «pH er geroi. Ul fungiere' _ M tz>erich1sjaal. R. B. Darmstadt, 7. April. Einen schlimmen Sylvester, st r e i ch hat um die Stunde der Jahreswende der noch mchi 2( Jahre alte Landwirt Alartin Blum in Hoiheim bet Worms aus geführt. Er war mit dem ihm bekannten Franz cdjroeiden in Streit geraten und zog in der Wut das Alesser, womit tr Schweickert einen so gefährlichen Stich in den liefen Lberscht, beibrachte, daß er einen vollen Monat arbeitsunfähig war u Strafkammer verurteilte heute den Liesferhelden für feinen Sylvesterstreich zu 5 Alonate Gefängnis. d. Mainz, 7. April. Am Abend des 11. Tezembei wurde ber Pionier Scywöbel aus Unterscharbach (Cbcn* walb) von ber 4. Kompagnie des Pionierbatacklon-- ')a. 21 in Kastel von heftigen Krämpfen befallen uno er mußte ins Lazarett verbracht werben. Schwöbel blieb einige Tage besinnungslos. Nachdem er Wieder zur Besinnung tarn, konstatierte ber Oberstabsarzt auf der linken Ox’fäB- feite eine leichte Rötung, die in kurzer Zeit alle möglichen Farben annahm und schließlich in eine Zersetzung der Haut und Vereiterung des Fleisches überging. Durch eine inner- liche Infektion wurde die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Ter Patient starb am 21. Januar infolge allgemeiner Erschöpfung und ausgedehnter brandiger Zerslölung innerer Organe. Einige Tage vor seinem Tode mach/r et bie Anzeige, baß er am Abend vor seiner Erkranlung aui Veranlassung des Unteroffiziers Krause von mehreren Lime- raden, die er benamte, mit Klopfpeitschen m’■ B• handelt worden sei, wodurch er in Krämpfe verfallen sei. Tie Pioniere Ernst Friedrich Boos aus Dörnigheim, Paul Roß aus Sossenheim^ Christian Arend aus hausen und Friedrich A l t h a u s aus Bockenhcim sind daher vor dem Kriegsgericht wegen Körperverletzung mii tödlichem Erfolge angeklagt. Eine umfangreiches Weisaufnahme ergab ein negatives Resultat, keiner der Zeugen hatte in der Nacht eine Mißhandlung des verstorbenen durch bie Angeklagten wahrgenommcn. Ter Per- jtorbene war etwa acht Tage vor der staalicben Handlung vom Qu er bäum über 1 Meter hoch, herab aus bas Gesäß gefallen. Während) ber Sachverständige, tbcx« stabsarzt' Tr. Stapelse lb, diesen Unfall als die ur- jache der Verletzung in Betracht zog, beftritt dies Tr. Keller ganz entschieden. ®r glaubt, daß die Uw auf Mißhandlungen oder auf einen Sturz, der erst am tag bei Erkrankung vorgekommen sein könnte, zurüchufuhren । Tas Gericht sprach die Angeklagten frei. Dresden, 7. April. Die Bautzener Dfltjm^ Affäre beschäftigte heute das hiesige Landgericht. Beleidigung der fächsischen Offiziere, msbefondere des « Offtzierkorps, hatte sich der verantwortliche Redakteur uer - schrnt ^Ter Beobachter an der Elbe", Eberhard Iohaiines-- - Dresden zu verantworten. Stein wurde wegen opentume digung zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Dresden, 6. April. Der E h e r 0 m a n des Roma stellers Frecherrn von Ompteda wurde heule Heu n 11. Ziollkammer des Landgerichts zu Dresden verhandel. von Ompteda, der aus Anlaß der Vorkommnisse m ern 0 mit seinen beiden Kindern Dresden verlassen und sich begeben hat, klagt gegen .feine Ehegattin 'Diana aus Frankreich auf Ehefcherdung und zwar n S : williger Derlassung. Wie behauptet wird, stand l o1 ' welche ihren Wohnsitz gegenwärtig noch m ~rc5beiLY'lilimfn« Rittmeister Hupfeld von der 1. Eskadron des ■ Regiments Nr. 17 tn Oschatz tn Beziehungen, wod r« ^,ahö- ! gatte sich veranlaßt fah, den Offizier zu fordern. DaS a 1 morgen dieses Jahres m der Dresdener Herde ttattg blutig verlaufene Duell hatte die Verurterluna L o* Hupfeld zu 6 Monaten Festirng zur Folge^ hflbet Ompteda wird sich später deshalb pem peerd' Rittmeister Hupfeld hat inzwischen fernen Abschreo au verbände erhalten. Zu der heutigen Verhandlung v | das persönliche Erscheinen beider Ehegatten an , ,,,gesund geordnet. Freifrau von Ompteda hatte sich lwch nad)aIrC^ während der Frecherr, da rhm vom Arzt erne Jte | n J WuJIJ , untersagt worden ist, nicht erschittren war. jne $tt- 1 mußte deshalb vertagt werden. Wie es Hem , \tta söhnung der Ehegatten mcht ausgefchlofien ^„4 in denkbar glücklichster Ehe. Tie 6561^^095^ 9 , ghaak" hat die Freifrau mik einer Wrderk läge wegen l u n g beantwortet. . 1 1 1 Ober-Prima Unter- , Ob.-Sekunda bezw. Klasse 1 Ut.-Sekunda Ober-Tertia Unter- , bezw. Klasse 2—4 Quarta Quinta Sexta bezw. Klasse 5—7 Gymnasium und Realgymnasium .... Mk. 108 Mk. 108 Mk. 96 Oberrealschulen u. Realschulen ...... 108 88 66 Telephonischer Kursbericht* . 101 80 4*/s % Oesterr. Riiberrente 100.70 -Anl. Coursbericht der Bank für Handel und Industrie, Depofitenkaffe Gießen Conrse vom « Conrse vom 2478. 7.4. 24./3. 774. tret 60 60 60 104.70 106J0 100 jo 4 100. 98.- 90. 106.80 1O6L0 98.70 103.- 102.80 4 3 i bv. . 60.40 6U0 1 102.60 102.60 102.80 102.80 97.60 97.60 99.75 100.— 140.801 140.60 n. do. 200.80 S1/, 95.40 95.80 13640 136.40 4 —4940 4 4 4 99.90 107.30 107.20 3 5 124.80 103. 127 JO 107. 99. 64.80 6 Italien. Rente , 41/»% Porte fieser , 8°/ Portugiesen. . . 1% C. Türken . . Türkenlose .... 441 HO 39.50 Mexicaner v. 99 do. Silber . 99.40 101.50 99.75 99.60 98.70 100.60 97 30 98.- 9M0 102.- 96.75 70.60] 72.2» 99.50 87.70 4 8X TBJ6 100,80 127.80 44.00 42 90 104.80 98.50 113.- 102.— ii5 1910 Serie 46 bis 190. Serie301 bis 310. 3», 4 37, 3X »34 <7. »V,% 3»/o •8V,o/o 8% Preuß. Pfandbrief-Bank . 102.— 90.50 61 r- S«9V M7.— 88.— 54.50 99.20 87.— 5V, 4 Prioat-Diskont 2»/s Prozent. Ceft Kredit. . ♦ Deutsche Bank . . Darmstädter Bank . Bochumer Guß . t«Mlm iirlrtn X A H.A Schlußkurse. 204.90 216.87 137.25 190.50 19825 Höchste Temperatur am Niedrigste . Lose m Prozenten. Bad. Thlr. 100 Bayer. Thlr.100 Gothaer Präm.« Pfdbr. I. . . 6.-7. April 6.-7. . 459.- 110.- 82ch0 4 4 1 1 c1 Warschau Wien ftfr.. . . . do. XI. 1911er Wladikawk 95 steuerst. . , Anatolier . . Salon.-Monast. Spanier. . Ung. Goldrente do. Staatsrente deSgl. . . Argent. v. 1887 do. Gold v. 1888 do. äuß. v. 1897 Chile Gold,Anl. Chinesen. . . do..... do..... Mexikaner Silb. 96JO 4 10030 364.50 231.— 136.50 254- 173.50 125.— 241.— 145.75 88.- 153.50 153.40 135.50 216.80 184 JO 148.- 118.10 190.70 318.- 243.— 210.40 193.— 193.70 232.50 146.80 214.75 156.25 196.80 451.25 111.- 81.20 103.— 97.30 112.50 102.10 4 87, 4 Course vom 24./3. \ 7./4. I1 101.65 89.80 101.60 89.90 104.10 100.40 104.— 100.80 104.30 100.40 87.90 100.70 100.40 Reichsanleihe do. Konsole . do . 94.20 86.- 94.- 72.80 60- 37, ■372 3 Vank-Atieu. Reichsbank . . Berliner HdlSg. Darmstadter Bk. Dentsche Bk. . DiSeonto-Ges. . Dresdner Bk. . National-Bk. . Schaffhst. Bkv.. D. Effekten, und Wechselbank . D. Genoff.-Bank Mitteld. Kredit Pfalz. Bank Preuß. Hypoth.. Akfien-Bank. Derl.Hypoth.-B. Oest. Cred.-Akt. Provinz- und StSdte-Lnleche. Starkenburger. Gießener. . . do..... Konfirmation der Kinder au? der IohanneSgemewve, im Anschluß an dieselbe Feier des heiligen Abendmahls. Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler. Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für die Armen. 8l,,% Hessen . . "7, % Oberhessen 4% Oesterr. Goldrente 100.- ncmx, em «prnngrrefler von Eoerett und ein Versuch von Ball = 27 Punkte. Frankfurt ein Sprungtreffer von Simon — 4 In n: 11 e Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd. yn Gießen verstetcn durch Carl LooS, Kirchenplatz. Bremen, 6. April. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Schnellpostdampfer.Kaiser Wilhelm II.", Kapitän D. Högemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gesternt 4 Uhr nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen. Industrie -Litten Farbw. Höchst. do. GrieShei« Brauerei Kempff , Dinding , Henninger * Rettenmeyer „ Stern. . - KielerSchloß Elektr.Lahmeyer „ Schmiert , Siemens u. Halske Adler Kieper » Bad. Anilm . Israelitische Religionsgemeinde. Hottesdieust in der Synagoge (Südankage). Samstag, den 9. April 1904. Vorabend: 7 Uhr. Morgen?: 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schrifterklärung. Sabbathcnisqang 8.00 Uhr. 102.20 96.50 8 ? w 4 X i 4W !! > atrpapiere. Deutsche. 3> Ijjlji. ReichS.-Lul. 3 1 >b. . . . . 81U stniß. ConsolS Viehmarkt in Ghvißrgshctusen Dill. Donnerstag den 14. April, s 138.50. 140.50 234.- r- 421.50 443.— Cöln-Mindener Madrider . . Meingc. Präm.'» Pfdbr. Thlr. 100 .. . Oesterr. v. 1960 do. v. 1864 Oldenb.Thlrck Türk. FrS. 400 Bochum Bergw. Concordia „ Eschtveiler „ Gelsnkstch.Brgw Harpener , tibernia „ aura „ Hörder , Ils- Phönst „ Hoesch Stahl . Sch aller Gruben BuderuS. . . Deutsch-Luxemb Pfandbriefe. HeffHypoth.-Bk. Franks. Hypotbk. Serie 14 do. Serie 19 Frkf.Hyp.-Cred.- Berein 1905. do. 1906. do. tilgbare Frks. Zandevstch. Hambnrger Hy. pothekeN-Dank Ser. 141-250 do. nnüinbd« Anfangs- u. 205.40 217.40 137.30 190.75 101.80 99JO 99.40 101.70 99.50 99.40 99.20 I. April. . . 26 35 . . 87.50 . . 103.80 . .105 75 , . 199.90 . . 183.90 . . 135.30 . . 147.50 . . 152.00 . . 136.00 . . 14.00 . - 192.50 . . 236.50 . . 190.50 . . 198.00 111.— 122.70 206.- 40.70 101.20 26.20 99 — 101.75 99.75 99 JO ! Conrse vom I24./3 | 7./4. Bad Ravheimer Lahr . . . . Wiesbaden . . Dnkarest. . . Lissaboner . . Mostau . . . Wiener 1902 . BuenoS-Aires . do..... 99.— 98.75 101.80 99.90 99.30 134.- 152-.20 Ztauderhrl. Lnl. SolmS-Braunf. do. ... . Nsenb.-Birsteiu. 249.75 214.- 198.30 199.— 236.50 136.75 217.80 160.- 102.20 4 96.50 100.70 3 % 101.80 4 144.50 163.50 Meining. Scr. 8 do. abg. . Preuß. Boden- Credit . . . Rhein Hypoth.- Bank 1907er do. Preuß. Central- Boden . . . Westdeutsche. . do..... Prenß. Hypoth.- Akt.-Bk. abg.. Lisenb.-priorit. Südd.Eisenbahn Dur-Bodenbach von 1891. . Elisab. steuerst. Franz Joseph . Kaschan-Oderbg. Oesterr. Nord- westbahn B. . do. Südbatz« (Somb.) do. ... . do..... Raab4>den4g. Cbß . , Rubostbahn. . 191.30 326JO 31/, stcmdel und Verkehr. Uolkswittschast. Berliner Börse vom 7. April 1904. Dstgeteilt von der Bank für Sandel und Industrie, Dießem) Beginn der Heufigen Börse hatte es den Anschein, als ob •" ernen besonders festen Markt bekommen würden. Die festen firy^orfer Kurse, sowie die anhaltend günstigen Berichte aus den > r striebezirken, ferner der zuvcrstchtlich lautende Bericht deS > n-Age wirkten sfimnlierend au? die Gesamttendenz des Marktes, sierzm kam noch als besonderes Hmiffemoment die Erwartung n-r Ermäßigung deS Londoner Bankdiskonts, so daß auf sämt- Gebieten rege Kaustust herrschte. Als in der zweiten Dörfen- ■■ be bekannt wurde, daß der Diskont der Bank von England erränbert geblieben sei, außerdem aber Paris anhaltend schwache meldete, und sich ferner unsere heimischen Anleihen wie auch fische Fonds leicht abschwächten, staten aus allen Märkten Reali- imimgen ein, welche die Kurse bei verhältnismäßig geringen Um« 'Hm leicht abbröckeln ließen. Der Kassaindustriemarkt zeigte auch seile wiederum sehr reservierte Haltung. Nur Amerikaner be- M».eten ihre höchsten Kurse. B rnnktnrt a. Sl., 8. Babenhausen Mainrer. . Offenbacher. Dermser bo. . . . Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. (Gottesdienst. Ju der Stadtktrche. Samstag, den 9. April. Nachmittags 2 Uhr: Beichte zu der mit der Konfirmafion t mtunÄenen Abendmahlsfeier. Pfarrer D. Schlosser. Gionntag, Quasimodogeniti, den 10. April. Kollekte für die Armen. L'ormittags 9 V. Uhr: Konfirmation der Kinder aus der 2 Wthciusgemeinde. Feier des heil. Abendmahls. Pfarrer v. Schlosser. N achmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüsung der Kon° 7 iraanMen aus der Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Psarrassistent Schulz. In der JohauncSkirche. SamStag, den 9. April. achmittagS 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Dr. Rau mann. Sonntag, Quasimodogeniti, den 10. April. armittagS 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. 9L30 31/, 101.50 104.60 3V, Daima Aechf1 nur in versiegelten grünen Packeten ä 30u.50Pfg' Tötet sicher alle Jnsecten sammt Brut NoverKnßlffhe pr. StSck H. Kn«r«cher st. 7 Sag-dura, ft 7. Brlchw.Thte.S0 Finnldr.Tstst.lv MoUänb.KrS.4d de. K". 10 Otßtrt. fl 190 wn der Au, bai rlimen Clich m dm 1p;c; vollen 'llonai ardru^ «Ue heme den Äejjchix' ue ÄejängnlL. tiL um uhenb bei n »wobei au- Unleriö.i. >agnie des;:wnierk. Kämpfen befallen .l werden. Lchwöbe^ ^cbdem er ©itba ■ 'berfiabser aus einen s ^mmensemkon^- e »S8& ’fcoe faejd)etI’u,Lj ; * „kSel rJ ' -• *781^ Nencstc Meiliuiracn. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 8. April. Tie Prinzen Eitel Frnedrich, August Wilhelm und Oskar sind aus Italien nach^ Berlin zurückgekehrt. Heute mittag reiste die Kaiserin mit den Prinzen August Wilhelm, Oskar uird Joachim nach Plön. Helsing for, 8. April. Jin hiesigen Dheat er wurde während der Vorstellung ein Zuschauer plötzlich irrsinnig und rief:Feuer. Tie anderen Theaterbesuche'- wurden dadurch aufs höchste erschreckt und eilten, obwoll keine Gefahr vorlag, in wilder Flucht den Ausgängen zu. Jin Gedränge erlitten zahlreiche Person en Verletz u n g e n. London, 8. April. „Daily Mail" will erfahren haben, die englischen Behörden in Malta seien ersucht worden, die dort eintreffenden Fremden genau zu beobachten, da man ein Attentat befürchte. Paris, 8. April. Bezüglich des französischenglischen Abkommens werden noch folgendeEinzel- hetten gemeldet: Von den Schriftstücken wird nur der Neufundland und Westafrika betreffende Vertrag die Unterschriften von Lord Lansdowne und Eambon tragen. Außer Grenzberichtigungen an der westafrikanischen Küste tritt England die an der Küste von Französisch-Guinea gelegenen Los-Inseln und das Gebiet von Zin- der an Fran kreich ab. In der Vereinbarung betreffs Marokkos erklärt England, daß es sich seines Einflusses in Marokko begebe; dafür verpflichtet sich Frankreich, weder Tanger noch die Gibraltar gegenüberliegenden Küstenstriche zu befesttgen. Ferner gestattet Frankreich der e g Y p- tischen Regierung den 250 Millionen betragenden Ueber- schuß der Schuld zu verwenden. Von polittschen Zugeständnissen bezüglich Egyptens sei ^nährend der ganzen Verhandlungen überhaupt nicht die Rede gewesen. Betreffs Siams werden die Verpflichtungen Frankreichs und Englands nur etwas genauer bestimmt. Tie Note be- treffeTrd die Neuen Hebriden bezweckt lediglich eine Revision der dorttgen französischen und englischen Gerichtsbarkeit. Madrid, 7. April. (Agence Havas.) Zu dem gestrigen Vorfall in Barcelona wird noch^ gemeldet, daß die Petarde um 9 Uhr abends in der Rambla de Centro platzte. Sie war vor dem Portal des Hauses Nr. 19 gelegt und richtete nur im Innern des Hauses Schaden an. Ter Vorfall hat keine Bedeutung, um ein Attentat handelt es sich nicht. Die Person, welche die Petarde gelegt hat, bezweckte nur, Unruhe hervorzurusen. Richtig 100.50° 104.70 100.40 0 88.50 e 1 Al QA ö 98.80 3V 90.-3«/’, 4 I kihische. . . »»..... 4 i ?i yer. Sl.-Obt. 31M hj..... 4 । yvX tSt-DbL . 3 ! li?. . . . . 3> & Mwemberg. . 3> fernen v. 1899 3> ft ;imbg. v. 1899 SS® -KM WO L r > um bei ' "hett i r ii 1 ^lin Ito 1 ju uberiunii' ii:;- * 300 «U btt eintlJÜg 'en in ° bereu-l eine neue=: 365.60 S56L0 34.50 — 4 3M 102.10 j 90.50 Anril 16)4. Barometer auf 0° reduziert Teurperafilr der Luit Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit 5 e c ß Windstärke 1 Wetter 1. 2“ 739,6 4-18,8 6,9 51 w. 4 Sonnenschein 1. 9“ 741,7 4- 5,0 5,7 87 SW. 2 Regen s. 7»* 745,6 + 5,4 5,4 87 w. 2 • DOOOOOOOOOO 2Pfd.30H 2 Carotten, geschnitten 2 Lich, den 8. April 1904 01898 mit Köpfen 2 JHe 6^ -«f Reitz. 3277 postlagernd Gießen. 8221 A. Talamini 01880 6 Zimmer Schneider. 3280 15-jährigen >ißtn ert mit Preisangede für einen H. Schaffstaedt. 3297 3281 Schneider, Oberförster. 2 Zimmer Großer Sternweg 10. 80Ö4 3300 3Lä Telephon 119. Gegr. 1836. Marttstratze 4. Kutscher gesucht. fsteWA SiwW Hoflohntutscher Huhu. 01890 ca. Gebr. Steinseifer empfehlen 2537 Spazier Stöcke 2881 Mielgesuche linus-Gesttche Mlleil-Gklich MeschiedriieSj Vereine Du verkaufen Schnittbohnen Brechbohueu Schwarzwurzel Pfifferlinge Steinpilze 2 2 2 2 2 2 2 32 35 40 45 45 55 90 110 75 110 lang und fm, 8 bis Stück mit Heidelbeeren Kirschen, schwarz Mirabellen, Metzer Reineclauden Gemischte Früchte Bei Mehrabnahme ermäßigung. jjr* z PRIMiSSIMA Kohlrabi Wachüb ohucu Erbscu, Metzer Schuittspargel Stöcke rm: 12 Buche, 8 Eiche, 2 Aspe. Treis a. Lda., den 7. April 1904. 75 90 100 100 125 2 2 2 2 2 Preis- [3296 2800] Die seither von Herrn Negierungsrat Dr. Heinrichs, Wil- helmstr. 10, Beletage mit 7—9 Zimmern und allem Zubehör ist per Juli auch April oder Mai anderweit zu vermieten. Birkeuftock & Schneider. Migen LagmkbM, der auch mit Pferden umzugehen versteht, sucht 8274 Nathan Rosenthal. 01874] Zuverl. Laufnavchell sucht Stelle. Näh. Neustadl LI, L Hslz - Versteigerung. Im Anschluß an die fiskalische Holz-Versteigerung im Distrikt Aspcnstrauch werden Mittwoch den 13. d. Mts. aus dem Freiherr!, von Schutzbar-Milchling'schen Oberseilbachswald versteigert: Scheiter rm: 20 Buche, 19 Eiche. Knüppel rm: 2 Buche, 19 Eiche. Reisig rm: 20 Buche, 250 Eiche. Stöcke rm: 28 Eiche; desgleichen kommen aus dem Freiherr!, von Zwirnlein-Rabenau'schen Wald zum Ausgebot: Scheiter rm: 8 Buche. Knüppel rm: 23 Buche, 6 Eiche, 21 Aspe. Reisig rm: 134 Buche, 18 Eiche, 28 Aspe. Wem . WeMM nS N" Pension. Nah, in der Exp. b. Ä. I2äu2 Violinunlemcht W-KllllslMN! Pfiaumeu ohne Stein 2Pfd.70-^ Tüchtige Lgengler fmben daueriide Beschäftigung bei gutem Lohn. gesucht. Offert......, 01884] Ludwigsiraye 24, U. Bildschön! ist ein zartes, reines Gesicht, rosiges, jugendsrisches Aussehen, weitze, sammetweiche Hant und bleridend schöner Teint. Alles dies erzeugt: 1228 Steckenpferd Meimilch Seife v.BergmaiinLCo.Radcb.-Dresden sütiu echte Schutzmarke: Steckenpferd. k St. 50 Pfg. bei: P. I. MübS, August Noll. Zuständen sich Oie von Fisch« 'erpflanzie un tnehen wül einpfiehlt J. W. SckaaBhof Guter Hosenarbeiter kann sofort eintreten. 3251 Robert Schich, Kirchenplatz 9. bei L. Kalkhof Nacht. 3294] Inh. H. Erle. stets elegante Ncuheiteu — in groster Answcchl. — Casseler Süiihmfabrik Gießen. Seltersweg 9. Gesucht zwei unmöblierte Zimmer per 1. Mai. Gest. Offert, mit. 01782 an die Expedition d. Bl. erbeten. Bekanntmachung. Die Heberegister der Wassergenosscnschaft Inheiden für die Jahre 1902 und 1904 liegen vom 11. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Jnteresientcn in der Wohnung des unterzeichneten Vorstehers offen. Inheiden, den 7. April 1904. Der Vorsteher der Waffergenossenschast Inheiden: Zur Konfirmation! Lebende Karpfen, Schleien, 8a. Lalm im Ausschnitt, Hasel-Zander, feinstes MastgeMgel erf^*6 «• .•ÜÜfL wcteüngt dann HiLichölLtzso! zichu beä HoU au den AnsfH ewlmdersetzuna sodann, Ms d Sftlbi den Vi habe, Mhre t beurteilen jede nisten, aus de mitte, und in Erfahrungen i tolerant Z oute in anbei: ö Abg. Sin i» der GesM 1,01 fm, 4—9 m lang und 10—16 cm stark. Zusamnienkunft vormittags 9 Uhr im Distrikt Fichtenberg. Fronhausen, am 7. April 1904. 3299 Der Bürgermeister: H. Gerhardt. Um zu räumen, verkaufe ich GeMilse-Köchrseil: Holz-Versteigerungen. Es werden versteigert: Dienstag den 12. April d. I., vormittags von 0 Uhr ab, aus den Distrikten Bommenstein, Todtenberg a und b, Fortbachseck, Himberg, Buchwald a, Alteunner a und b, Heege d, Holzgcschirr und Hainbuch (Mitgebrauchswald), sowie aus dem Distrikt a des Rein-Domanialwaldcs: Stämme: 7 Eichen — 1,77 fm, 6 Kiefern — 2,96 fm, 4 Fichten ----- 0,44 fm. Derbstangeu: 59 Fichten — 2,49 fm. Scheiter rm: 38 Eiche, 19 Kiefer, 5 Fichte, 1 Aspe. Knüppel rm: 1 Buche, 39 Eiche, 29 Kiefer, 19 Fichte, 3 Aspe. Reisig rm: 60 Eiche, 55 Kiefer, 10 Fichte, 2 A^ie. Stöcke rm: 33 Eiche, 11 Fichte. Zusammenkunft am aufgehaucncn Randweg des Distrikts Todtenberg. Das zerstreut sitzende Dürr- und Windfallholz wird nicht oorgezeigt. Großh. Forstwart Mandel zu Treis erteilt auf Anfrage weitere Auskunft. Mittwoch den 13. April d. I., vormittags von d Uhr ab, aus den Distrikten Aspcnstrauch a, bx und c (Mitgebrauchswald) und Ober- und Nieder-Seilbach (Rein- Domanialwald): Stämme: 8 Fichten — 0,91 fm. Derbstangen: 65 Fichten — 2,99 fm. Nutzscheitcr rm: 11 Eiche, 2 Buche. Rntzknüppel rm: 6 Eiche, 6 Linde; ferner an Brennholz Scheiter rm: 2 Buche II. Kl., 40 Eiche, 1 Kirschbaum, 2 Fichte, 2 Linde, 4 Aspe. Knüppel rm: 1 Buche, 53 Eiche, 2 Kirschbaum, 1 Kiefer, 3 Fichte, 6 Linde, 41 Aspe. Reisig rm: 148 Buche, 473 Eiche, 10 Ulme, 84 Linde, 44 Aspe. Stöcke .rm: 6,5 Buche (hiervon 3 rm gebrauchsfertig), 112 Eiche, 3 Ulme, 12 Fichte, 10 Aspe. Zusammenkunft im Distrikt Steuerwald, auf der Grenzschneise. Weitere Auskunft erteilt auf Anfrage Großh. Forstwartaspirant Höres zu Treis. Treis a. d. Lda. den 7. April 1904. Großh. Oberförsterei Treis. Eine große Sendung WilMa Aiilncnkchl i!iii> Nil'idit frisch angekommen. 01891 I. Klingelhöfer, Wettergasse 5. Eiferfcld. 8240 Tüchtiger Aosenschneider für dauernd gesucht. 3234 W. Engelhardt. Eichen: 72 Stämme mit 55 fm, 4—11 m 20—63 cm stark; Fichten: 125 Stämme mit 45 19 m lang und 12—29 cm stark; Birken: 13 Nutzholz-Berkaus. Donnerstag den 14. April 1904 kommen aus der Gememdewaldung Fronhausen a. d. Lahn zur Versteigerung: Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Gattin und Mutter sagen wir innigsten Dank. Hmimu Men Md Kinder. Eine Tischplatte, 2,50- 3 Mtr. lang, 1 Mtr. breit, nebst 2 Böcken, 4 bis 6 Holzstühle (gebrauchte) zu kaufen gejucht. 01892 Nord-Anlage 5, Hth. wurde berg Leipstg E Q5 mir etii’ Braun u.a., si in Traden er> 6$ hätte so iri man mit sprach; ein so nisten von w zum Verhaltei habe, daß er ( er Mieder flu Ejterbeuu Schnnerigslr: hat man no< mit dem Hard pel habe jid an denen mal sich der Redin verur teilt lvei gleich tag! m schärff er flioßci S^am betrat Er rechtfe ver Lchup-b der Parleitag sieht, daß es aidi. In seine seine mdividuc historische gölte so stark einem Äachtfa^ tagofrattion he aber das sei n dem nächsten ' chlusses zu m criitenmale mi dürfe nicht sofo: ung einen S mnerhalb des s zu hallen, und cralehler und 5 Viten in bei ange nun an, i . ,3n unsere« durch den 3PKn“,8 ir Lr finr eP„ . :tQB das lL H Ju^una h Lichte werjf u, w^^"'p'eler r fufQr öe -'“fgoben 3U ffenfc,öes 'm G, unb i (Offene Stellen Ein Käser mit Weinkeller-Arbeiten vertraut, findet 3 bis 4 Tage wöchentl. Be° jchästig. Näh, in der Exped. mit c x haltene ÄstzniLjAiie billig zu vertäuten, "Näheres in der Erpeditwn d. Bl. [01866 Bü uermuten Sonntag 1«- 5 ll6,: SliiMW! am Bootshaus. K» 1153] In der früher Schüler- schen Besitzung ist der 2. Stock nebst Zubehör per sofort zu vermieten. Näheres bei der Bürger- meisterei, Zimmer Nr. 15. Motorrad 8 HP., neu, allerbestes Fabrikat, Garantie für tadellose Funktion, und ein Motorrad 2 HP., gebraucht, sehr gut erhalte», ebenfalls tadellos funktionierend, umständehalber billig abzugeben. BeigeuügenderSicherheitRaten- zahlung nicht ausgeschlossen. Off. unter 01888 an die Exped. d. Bl. tktrtTi emps. sich >m vafLeu Ä rau und Putzcv. Walliorikraße b, lll. tetsfidn bünJ 01785 Chr.Wageubach, Wetzsteinstr. 38. 3293] Sportwagen zu verkaufen Marktstraße 26, int Laden. Mäimer- Turnveretn. abends 9 Uhr, un