dchen, b. Welle«L WM « lti '* Stammle, -Ehelmstrabe^^ Wt iSirtiM lnet öladt oder gM.Tm 18 °uch Land mu i L LnL 2238 an bie^W ,. GM jilW w "SV». *TÄfc aartt^, W "Ä^’,p ”*yrt,w )'• Ucbeniatjme joiono - Cfferten unter Dir, & e iixpedmon ds. Blallii Wäsch * Wachen, Äugeln und Will, wird anaeiiomiutn, auc t dem vause. jReuüflb1 k Lchülcr 1 m gute tynlion mit W x ö, Lchulard. eiemliU^ r beginn des neuen öj lahres 4ur Irttjg ÄAuladJeiten eines trt'oer 'Jiealidjule mt:; Philologe gefugt. 1 *ntanneöiLgeiuai)rtm^ । für reisen: OSpiZjaws MU. Schwester* sM ZE awJEi- I WoUreünebf Mugtih ÄlSlii -onniags an einem geuiu riug. Uutcru. z. dem. i UllbUjm die fejp. 187] Kran empfiehlt sic 7 Heu. Ärimbergerjlr, I) »3| ltiiieKrau oü.M, Äusbeßern der in.. he außer dem Haufe ji; zufrag. Är. Lteimveg.- Aiäbch. empf.sichi.tz: iyeu. LeufelstujigäM Idy, rlicht. Lchu< tehll sich m und au«. Äergsirasie t. ’lflffll 'wrtw flu? " vUllll billig aiigeld Ui aufgearbeitet. M iz. Lchott, 'WM xA^WWcjN^l Kv. 57 Zweites Blart. 154. Jahrgang Erscheint tSglsch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Girhener Zamilienblätter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «hessische Landwirt' erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Dienstag 8. März 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulftr.7. Tel. Nr. 51. Telegr»-Adr.: Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Dl 5ie kcutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Aer Kurp-nscherproz-K zu Tilsit. Tie vom Angcttagten angeblich unglücklich gemachte Zeugin beschert fid) über das taktlose und rohe Benehmen des Publikums, das die Zeugin nach dem Verlassen des Gerichtssaares umringte uno mit Schmähungen verfolgte. Wie die Zeugin angibt, habe man sie ve,ll)impit, mit Schinee geworfen und durch die ganze Stadt verfolgt. Rechtsanwalt Bold bemerkt, daß die Zeugin nicht ganz schuldlos an diesem Vorgänge sei, da sie dem Publrk"M KMcher KandeLsLttMMettag. (Originalartikel des „Gieß. Anz.") (Schluß.) d. Mainz, 6. März. Nachdem auch die übrigen Artikel eurer entsprechenoen Uenüerung unterzogen worden waren, berichtete Rech- Aas MM und Land. Gießen, den 8. März 1904. ** Tages-Ordnung für die Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung, Donnerstag, den 10. März 1904, nachmittags 3 Uhr. 1. Baugesuch des Wilhelm Amend für die Bahnhofstraße Nr. 66. 2. Baugesuch des Wilhelm Löber jr. für die Malltorstraße. 3. Bau- ge|ud)i des Wilhelm Seipp III. für den Großen Sterrrweg. 4. Vaugesuch von Fritz Egly für den Brandplatz, 5. Baugesuch des Joh. Otto Schneider für die Ebelstraße. 6. Festsetzung von Fluchtlinien für Teufelslustgärtchen. 7. Flucht- linienplan für die große Mühlgasse. 8. Erwerb bezw. Enteignung von Geläiwc zur Keplerstraße. 9. Austausch von Gelände zwischen Stadt und Hernrrch Carls am Neuenweg. 10. Jelbbercinigung in dar Gemarkung; hier: Erwerb von Grundstücken durch die Gisenbahnver- waltung. 11. Gesuch des geschastsführenden Ausschusses für den nationalen Gesangwettstreit um Ueberlassung eines Platzes. 12. Unterhaltung der Gebäude der Stadtmädchen- schule; hier: Beschaffung von Ersatzteilen für die Oefen. 13. Straßenreinigung; hier: Vergebung der Besenlieferung. 14. Vergebung von Fuhrleistungen. 15. Sielbau; hier' a) Lieferung von Steinzeug für 1904/05. b) Lieferung von Zement für 1904/05. 16. Genehmigung von Rechnungen 17. Vorlage der Rechnung und des Berwaltungsberichts für 1902/03. 18. Voranschlag der Armenkasse für 1904 nungsrat Walther- Mainz über die im Artikel 34 des Entwurfs festgelegte Zeit zur Aufstellung des Gemeindevoranschlags. Es sei unmöglich, das Budget schon mit dem 1. Februar fertigzustellen, es müsse als Termin der 31. März festgelegt werden. Ministerialrat Becker meinte, die verspätete Ausgabe der Gemeindesteuerzettel bildete eine ständige Klage, ds- halb sei der Termin auf 1. Februar festgesetzt worden. Ter Staat werde mit seinem Voranschlag ja auch fertig und dies könnte auch bei den Gemeinden der Fall sein. Rach längerer Tebatte wurde beschlossen, den Dermin aus 31. März festzusetzen. Ter Artikel 35 Abs. 3, in dem es heißt, daß von der Gemeindesteuer vom Einkommen die Ein kommen der Einkommensklassen bis 900 Mk. ausschließlich, von unten anfangend alle oder teilweise befreit seien oder unter Zugrundelegung eines geringeren als des normalen Steuersatzes zu den Genreindeumlagen herangezogen werden sollen, veranlaßte eine längere Tebatte. Mainz beantragte statt 900 Mk. 600 Mk. einzusetzen; dieser Antrag wurde abgelehnt und es bei den 900 Mk. belassen. Tie Absätze 4 und 5 des Artikels 35 iourden auf Antrag Mainz gestrichen. Tie Handelskammer Darmstadt beantragte bei Veräußerung von Grundstücken, eine Wertruwachs- steuer für die Gemeinden zu erheben, ausgeschlossen von dieser Besteuerung seien die durch Erbschaft erworbenen. Nach eingehender Tebatte, an der sich die Herren Schma hl, Ministerialrat Best, Geheimrat Michel, Trier- Tarmstadt, Ministerialrat Becker, Schloßmacher, Langenbach und Stahl-Friedberg beteiligten, wurde der Antrag angenommen. Es wurde aus Frankfurt verwiesen, dessen Stadtverordnetensitzung kürzlich ebenfalls eine Wertzuwachssteuer angenommen habe. lieber die „Gemeinsamen Bestimmungen" referierte Herr May-Bingen. Ein Antrag der dortigen Handelskammer für die Steuerreklamationen eine Berusungs- kommission aus Vertretern der Kreisausschüsse und der Gemeindevertreter zu schaffen, wurde bei der Aussichtslosigkeit des Antrages schließlich, zurückgezogen. Geheimrat M i ch e l hält es für ungerecht, im Artikel 22 das Vermögen der Aktiengesellschaften und die Aktieninhaber zur Besteuerung heranzuziehen, das sei eine Toppelbesteuerung. Herr Kölsch- Worms steht auf dem gleichen Standpunkt. Ter Artikel 22 wurde unter der Bedingung genehmigt, daß bei Artikel 17 eine diesbezügliche Ausnahmebestimmung getroffen wird, die von Minisierialrat Tr. Becker zugesagt wurde. Tas Referat über „Ein ko m m en steu er" hatte Herr Froelieh-Tarmstadt übernommen. Tie Handelskammer Tarmstadt hat zu den Artikeln keine Anträge zu stellen. Ein Antrag des Herrn Stahl-Friedberg, daß der Staatsfiskus für den Bergbau und sonstigen gewerblichen Unternehmungen, sowie für die Tomänen und Forsten zur Gemeindebesteuerung herangezogen werde, fand Annahme, nachdem sich die Herren Wolf- Bingen, Baruch- Worms und' die Handelskammer Mainz dafür ausgesprochen hatten. Damit war die Beratung des Gesetzentwurfes erledigt. Ministerialrat Tr. Becker sprach seinen Dank namens der Regierungsoertreter aus, eine reiche Quelle von Erfahrungen hätten sie bei den objektiven Verhandlungen empfangen. Er wolle nur hoffen, daß auch die anderen Korporationen, die sich» noch zu dem Entwurf zu äußern hätten, in gleicher Objektivität verhandeln würden. Eine Verbesserung der Gemeindesteuer werde daun sicher erzielt werden. Auf den Vorschlag des Vorsitzenden erhoben sich die Versammelten zum Zeichen des Tankes für die Regierungsvertreter von chren Plätzen. In Bezug auf die geplanten Schifsahrtsabgaben aus dem Rhein, schlossen sich sämtliche Handelskammern dem Proteste der Handelskammer Mainz an. Zur Revision der Vereinszotlgesetzgebung wurde ein Ausschuß gewählt, der die nötige Borherveratung zu betätigen hat. In einer Nummer des ,/Offenbacher Abendblattes" wurde kürzlich ein Teil des amtlichen Warenverzeichnisses zum Zolltarif veröffenckicht- Da den Handelskammern vorn Reichsschatzamt der Entwurf durch Vermittlung der hessischen Regierung zugestellt wurde, wies Herr Schloß- macher-Offenbach darauf hin, daß von der Handelskammer Offenbach mit dem Entwurf tein Vertrauensbruch verübt worden sei. Tem sozialdemokratischen Organ müsse von Berlin ums das Verzeichnis zugegangen sei; das geschehe ja öfters, daß derartige Aktenstücke den sozialdemokratischen Redaktionen zuflögen. Ministerialrat Braun ift der gleichen Ansicht, er habe an einem Vertrauensbruch der Offenbacher Handelskammer nicht im entserntesten gedacht, der Redner erwähnte noch, daß bei der Düsseldorfer Ausstellung nur preußische Me- darllen verliehen worden seien; das habe die hessische Regierung veranlaßt, hessische Medaillen für die Aussteller anfettigen zu lassen, dre künstlerisch gut ausgefallen seien. Kommerzienrat Stroh-Offenbach sprach dem Vorsitzenden für die vorzügliche Hanohabung des Präsidiums namens der Versammlung besten Tank aus, zum Zeichen der Anerkennung erhoben sich die Versammelten von ihren Plätzen. Ten Schluß bildete ein gemeinschaftliches Mahl un Kasino-Hos zum Gutenberg. zugerufen habe: „Ihr solltet froh sein, daß ich Euch von einem so gewissenlosen Schur ken befreit habe!" Staatsanwalt Tolki erklärt: Gegenüber derartigen Roheiten werde nichts anderes übrig bleiben, als die Polizei zu requirieren, um zu verhindern, daß unanständiges Ge- baren sich wiederhole. Beachtenswert sind die vorn Sachverständigen Dr. Bil- s i n g e r - Kassel über die Heilwirkung des Magnetismus gemachten Aeußerungen. Er führt aus: Ich möchte einiges Persönliche vorausschicken. Seit mehr als 30 Jahren huldige ich der naturgemäßen Lebensweise und ich bemerke, daß ich im Lause dieser Zeit fast immer vegetarisch gelebt habe, und zwar zu einer Zeit, als diese Lebensweise in Deutschland noch ganz unbekannt war. Durch diese Lebensweise bin ich nach und nach KU einer ganz anderen Anschauung gekommen und so habe ich auch den Magnetismus kennen gelernt, ohne jemals als Spezialist darin ausgebildet zu fein. Dennoch muß ich sagen, daß der Magnetismus unbedingt heilkräftig ift in den Fallen, für die er paßt. Der seelischss Einfluß, den eine Person auf die andere auszuüben im stände ist, ist zuweilen sehr groß. Ich führe das Beispiel der Liebenden an. Es ift bekannt, daß ein Liebender auf die geliebte Person außerordentlich seelisch einwirken kann. Sch»on wenn er die Stimme hort, wird der andere Teil elektrisiert und erst ein Händedruck übt einen so großen psychischen Einfluß aus, daß dadurch die ganze Lebenskraft günstig beeinflußt wird, also auch bei Krankheiten. Ferner, wenn jemanb sich unglücklich fühlt und er bekommt den Händedruck einer ihm sympathische Person, so ift dies oft von hohem psychologischen Einfluß. Ter Magnetismus ist also nichts anderes als der seelische Eindruck des einen auf den andern. Daß nun einer mehr dieses Magnetismus hat als der andere besitzen kann, ist klar. Jeder Arzt wirkt auch vermittels dieses Magnetismus auf den Patienten, sei es durch seine Persönlichkeit ober durch andere Umstände. Je höher in sittlicher Beziehung ein Mensch steht, um einen jo größeren Einfluß wird er auf den andern aueuben. Die Frage ist nun, ob der Magnetismus auch» auf Epilepsie günjng einwirkt. Die Epilepsie ist noch heute das Crux der Aerzte. Auch durch allgemeine Beobachtungen ist diese Krankheit für mich eine Vergiftung durch Gas stosse aus dem Darm, die von dorther bas Gehirn unb das ganze Nervensystem vergiften. 'Weil es aber so ist, so ist es auch erklärlich, daß bei der Behandlung der Epilepsie die Milch und Früchte eine ganz hervorragende Rolle spielen und daß deshalb der Angetiagte durch dahingehende Verordnungen allein schon einen günstigen Einfluß aus- geübt hat. — Staatsanwalt Tolki: Aber gerade in diesem oalle hat der Angeklagte keine Misch- oder Fruchtdiät vorgeschrieben. Weiter äußerte sich der S a ch v e r ft ä n b i g e : Ein Arzt, der diät lebt und aus einem hohen sittlichen Standpunkt steht, hat einen größeren Einfluß auf den Patienten als ein anderer, der diese Anschauungen nicht teilt. — Vors.: Das wäre also eine Art Suggestion? — Sachv.: Doch nicht, sondern eben das Fluidum, das von der Persönlichkeit ausgeht. Professor Jäger in Stuttgart nennt es bte Luftstof je. Ter eine düstet nach Alkohol, der andere nach Tabak, der dritte nach Fleisch und der vierte duftet s ü ß. (Heiterkeit bei den übrigen Sachverständigen.) — Sachverständiger Dr. Moll: Herr Kollege Bilfinger, was Sie dargelegt haben, ist zweifellos etwas ganz anderes, als was der Angeklagte unter tierischem Magnetismus versteht. Der Angeklagte tut so, als ob das eine mysteriöse, bisher nicht ergründete unheimliche Kraft sei, während das, was Sie als Magnetismus bezeichnen, etwas ganz Bekanntes und Alltägliches ist. — Pros. Dr. Puppe: Glaubt der Herr Köllcge Bilsinger, baß ein persönlicher Einfluß aus den epileptischen Zustand des hier in Frage kommenden Patienten möglich ist? — Sachv. Dr. Bilsinger : Es fragt sich ob der Angeklagte bas Trauma des Patienten erkannt hat. — Vors.: Unb wie denken Sie über das „H e i l s e h e n ?" Der Angeklagte will, ohne daß der Patient vorher irgend etwas über seinen Zustand sagt, vermöge des ihm innewohnenden Magnetismus, die Leiden des Kranken mitfühlen? — Sachv.: Daß der eine Mensch sensitiver ist als der andere, ist bekannt. Jener ist bann eher im stände, etwas zu fühlen, bezw. mitzuempfinben als der andere. Aus Mitteilungen, die mir Aerzte unb Nichtärzte, bie den Magnetismus anwenden, gemacht haben, ist mir bekannt, baß sie, wenn sie in die nächste Nähe kranker Stellen des Körpers kommen, selber krankhafte Empfind- ungen an den korrespondierenden Stellen ihres Körpers haben wollen. Da ich aber selbst nicht sensitiv bin, so kann ich zu dieser Sache aus eigener Erfahrung nichts sagen. , Zum Tode Watdersees. Der Kaiser hat die Absicht, sich zur Teilnahme an öer Trauerfeier für den Grafen Waldersee nacy Hannover zu begeben, wegen einer starken Erkältung auf geben müssen. Ter Kaiser wird durch den Kronprinzen vertreten fein, falls der Kronprinz, der ebenfalls stark erkältet ist, bis dahin wiederhergestellt ift; wenn nicht, würde Prinz Eitel Friedrich die Vertretung des Kaisers übernehmen. Tas „Armeeverorbnungsblatt" verösfentlicht einen Armeebefehl des Kaisers, in dem es heißt: „Gottes Fügung hat mir, dem Heere u; d dem Bater- lanbe durch den Tod des Grafen Walderiee einen schweren Verlust auferlegt. Mit aufrichtigem Sa;merz beklage ich das Hinscheiden bes in so vielen, besonbers wichtigen Stellungen rühmlichst bewährten Mannes. Gr war mir ein persönlich nahe st ehe nder Freunb. Ich verliere in ihm einen verehrten Lehrer, bem ich meine Ausbildung aus bem Gebiete ber Strategie unb Taktik verdanke. Ein weiterer Armeebefehl ordnet eine achttägige Arm ee tr a uer an. Tas Königs-Ulanenreaiment zu Hannover und das 9. Artillerieregiment zu Itzehoe legen zehntägige Trauer an. Auf kaiserlichen Befehl erscheinen zu der Trauerfeier die kommandierenden Generale des 7., 8., 9. und 11. Armeekorvs, der Chef des Generalstabes ber Armee, von bem 9. Armeekorps ein General, je ein Regi- meuts-Kommandeur ber Infanterie, Kavallerie unb Artillerie, sowie eine Abordnung des 9. Feldartillerieregiments . Eines der ersten Beileidstelegramme, welche die Gräfin Kaldersee erhielt, war das des Königs von England. Am Mittwoch mittag findet vor dein Sterbehause eine IiGuerparabe statt. Zu derselben sind folgende Truppen kommandiert, zwei Bataillone des 73. unb ein Bataillon des <4. Regiments, vier Schwadronen der Königsulanen beritten und drei bespannte Batterien des Artillerieregiments v. Scharrrhorst. Tie übrige Garnison bildet Spalier auf dem Wege vorn Sterbehaufe nach dem Bahnhof. Tie Leiche des Feldmarfchalls wurde heute mit ber Paradeuniform dec Königsulanen befleibet unb im großen Säte des Grd- gcschosjes des Sterbehauses ausgestellt. PrinzHeinrichvonPreußen wird sicht zur Teil- Mhine an der Trauerfeier nach Hannover begeben. Der Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz fonbde an die Gräfin Waldersee folgendes Telegramm: foncr Exzellenz spreche ich namens der Marine ausrich- tigs.e Teilnahme an bem schweren Verluste aus. Ich geben! e der großen Verdienste, die sich ber Tahingeschiebene in feinem langen erfolgreichen Leben erworben hat. Auch m der Marine wird ihm ein ehrendes Andenken dauernd Qifiityert sein, der es vergönnt war, in verantwortungs- örllrr Zeit unter des Tahingeschiedenen Führung.im fernen Osten für das deutsche Interesse einzutreten. Ter Prinzregent von Bayern richtete an den tivijer und an die Angehörigen des Verstorbenen Beileidstelegramme. Bei der Trauerfeier am Mittwoch in Hannover wird ber Prinzregent burch seinen Generalabjutan- teil, General der Kavallerie v. Könitz vertreten werden unb durch ihn einen Kranz niederlegen lassen. Als Vertreter ber bayerischen Armee bestimmte der Prinzregenl jen bayerischen Mrlrtärbevollmächtrgten in Berlin, Generalmajor von Enders. Tem „Schwäb. Merkur zufolge hat der König von Äürttemberg zum Gedächtnisse des Grafen Wawersee leitimmt, daß die Offiziere und Beamten des württem- lecgijchen Armeekorps auf acht Tage Trauer anlegen. In Vertretung der östreichisch'-ungarischen Armee nimmt 2er Chef des Generalstabes Jeldzeugmeister v. Beck an lern Leichenbegängnis teil. Graf Wawersee hat wiederholt zu seiner Umgebung geäußert, daß er feit dem Chinafeldzug nicht lieber s o recht gesunb geworden fei, unb zwar txnigec infolge ber Strapazen, als ber häufigen feeli- iiben Erregungen, bxe fein überaus schwieriges Amt Kit sich brachte. Tie chm zugeschriebene Rolle bes „k o m- n: iid en Mannes" in der Politik nahm ber Marschall -Mal in den letzten Jahren von der heiteren Seite; et scherzte zuweilen darüber und war jedenfalls völlig rei von dem Bestreben, sich irgendwie und an irgend einer Stelle in Empfehlung zu bringen. Es verlautet, daß ßkaj Waldersee Aufzeichnungen aus seinmLeben hinterlassen hat. Graf Wawersee war übrigens mit der Karserrn verwandt. Ter Vater der Kaiserin hatte zum Vetter bm Prinzen Friedrich zu Schleswig-Holftein-Sonderburg- Qiiguitenburg, der in erster Ehe die Gräfin Henriette von Dmestjold-^amsoe, eine nahe Verwandte der Großmutter treuer Kaiserin, zur Frau hatte. Tiefe Ehe wurde durch den Tod der Frau, 1858, gelöst. Prinz Friedrich unternahm ntbfcere Reisen und lernte auf triefen das Fräulein Mama Elher Lee, Tochter des Rentiers Tavid Lee zu Newyork, Auen. Um fie heiraten zu können, legte er den Namen eir.es Prinzen von Schleswig-Holstein nieder und wurde |U Kaiser von Oesterreich 1864 zum Fürsten von Noer er- rennt. Er heiratete nun fträulein Lee 1864 und starb 3t »5 mährend einer größeren Reise in Beirut in Syrien. 5T Witwe verheiratete sich in ihrem 36. Jahre zum Mitenmal mit dem 42 jährigen Grafen Waldersee, da- sfals Oberst unb Ches des Generalstabes des 10. Armee- lo.v '. 1874 fand die Hochzeit auf Schloß Lautenback) in Württemberg statt. Ter Graf hatte feine Gemahlin zu Siesbabeii, wv fie sich im Sommer 1873 zur Erholung Gjhiielt, kennen gele 13. Voranschlag des Gas- und Wasserwerks für 1904. 20. Voranschlag des Stadterweiterungsfonds für 1904. 21. Errichtung einer Gerätehalle und eines Arbeiterraums für das Diefbauamt und die Stadtgärtnerei. 22. Ausbau des Wetzlarerwegs von der Frankfurterstraße bis zur Hof- mannstraße. 23. Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Frankfurterstraße und Wetzlarerweg in der Richtung auf den Bahnübergang der Oberhefssichen Eisenbahn. 24. Ein- säumung und Bepflanzung oes aufgefüllten Schweine- marktplatzes. 25. Statut, betreffend die Bildung einer Deputation für das Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk. 26. Tie Wasserversorgung der Gärten am Nahrungsberg. 27. Tas Gießener Stadttheater; hier: Vertrag zwischen I. Noll und Theaterdirektor Steingötter für 1904/05. 28. Verpachtung der Gemeindejagd; hier: Gesuch um Ueber- tragung des Jagdbezirks 7 auf einen anveren Päclfter. 29. Errichtung einer Ziegenzuchtstation. 30. Uebernahme der Unterhaltung eines Erbbegräbnisses. 31. Gesuch des Ludwig Abel dahier um Erlaubnis zum Wirtschastsbetrieb im Hause Grünbergerstraße 47. 32. Geiuch der Elise Kleiß Ehefrau um Erlaubnis zum Wirtsckajtsbetrieb tm Hause Bahnhofstraße 48. 33. Gesuch des Wilhelm Schneider um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Wallior- straße 24. 34. Haushaltungsunterricht an der Vollsschule. w. Nidda, 6. Nlärz. Gestern abend hielt Herr In- Henieur Katz aus Wiesbaden einen Vortrag über elektrische Beleuchtung mit gleichzeitiger Vorlage eines Beleuchtungsplanes der Stadt Nidda. Der Vortrag war stark besucht und wurde mit Interesse entgegengenommen. Auch Kraftentnahme kann ftattfinbcn. Die Firma des Vortragende hat in unserer Nähe, in den Fabriken in Ober- und Unterschmitten Anlagen gemacht, die sich sehr gut bewährsn. Die nächste Zeit wird zeigen, ob die Sache bei uns zur Ausführung gelangen kann. Vht. Frankfurt, 6. März. Eine Geweihaus- ftellung wird in den prachtoollen Lokalitäten des Hauses „Zum Reichsadler", Kaiserstraße, Eingang in der Weserstraße, stattftnden. Eröffnung am 27. März. Ein Besuch wird nicht nur für Jäger und Forstmänner, sondern auch für weitere Kreise lohnend werden, da in der Ausstellung sehr zahlreiche zum Teil ganz kapitale Exemplare von Jagdtrophäen aller Art zu sehen sind. Frankfurt, 7. März. Der Verein der Zentrumspartei hält im Frankfurter Hofe Versammlungen ab, in denen politische und kommunale Angelegenheiten besprochen werden. Unlängst sprach Abg. Schmitt über die politische Lage, er kam auch auf das Verhältnis zwischen Zentrum und Nationalliberalen in Hessen zu sprechen und erklärte, vom Zentrum werde kein Schritt mehr getan werden, bevor die Nationalliberalen in Mainz bindende Beschlüsse gefaßt hätten. In Offenbach hänge es vom Zentrum ab, ob Becker oder Ulrich gewählt werde; hier liege die Sache genau wie in Mainz. Abg. Moltan sprach über die Gemeindesteuergesetzgebung und die Finanzlage Hessens. An beide Vorträge schloß sich eine lebhafte Diskussion. Keimarveiterschutz-Kovgreß. Berlin, 7. März. Der von der Generalkommission der Gewerkschaften einberufene Heimarbeiterschutzkongreß wurde heute eröffnet. Neben den Vertretern zahlreicher an der Heimarbeit interessierter Gewerkschaften waren auch Vertreter bürgerlichen Organisationen anwesend, u. a. Delegierte des Vereins für Sozialpolitik, Prof. Sombart-Breslau und Dr. Alfred Weber- Berlin, als Delegierte des Bundes deutscher Frauenvereine Frl. Alice Salomon und Else Conrad. Das Reichsamt des Innern sowie die christlichen Gewerkschaften hatten die Beteiligung abgelehnt. Prof. Francke übernahm den Vorsitz für den ersten Verhandlungstag. Das erste Referat erstattete Herr Käming- Berlin über die soziale Lage und die Notwendigkeit des gesetzlichen Schutzes der Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen. Er begann mit statistischen Darstellungen über die Verbreitung der Heimarbeit, die im ganzen von 1882 bis 95 zugenommen und in der Textilindustrie abgenommen habe. Als Gründe für die Heimarbeit kommen die Ersparnis für den Unternehmer, die einfache Technik, ihre Bedeutung als Nebenerwerb und die Ersparnis infolge Befreiung von Arbeiterschutzgesetzen in Betracht. Nachdem er die Mißstände vorgeführt hatte, ging er zu den Forderungen über, wie sie die erwünschte und notwendige Ausdehnung des Arbeiter- ichutzes auf die Hausindustrie verlangt. Er fordert: Vorschriften über die Arbeitstätten in der Hausindustrie, Verbot der Heimarbeit in Räumen, wo ansteckende Krankheiten herrschen, strenge Desinfektion, Unterwerfung unter Gewerbeinspektionen, Listenführung, Bezeichnung der Waren als ^Heimarbeit", Ausdehnung der Arbeiterversicherung auf die Hausindustrie, Unterstellung unter Gewerbegerichte, Minimallöhne für Bezirke und Branchen, Lohnbücher, Verbot der Mitgabe von Arbeit ins Haus, Strafen bei lieber» fchreitung. Die Nachmittagssitzung begann mit einem Referat des Prof. Dr. med. Th. Sommerfeld-Berlin über die gesundheitlichen Gefahren der Hausindustrie für das konsumierende Publikum und die hausindustriellen Arbeiter. Nachdem er bei der Gefahr der Uebertragung ansteckender Krankheiten durch hausindustrielle Produkte verweilt hatte, trat er in eine Erörterung der schädlichen Einwirkungen spezieller Hausindustrien auf die Gesundheit der Heimarbeiter ein. Da die eigentliche Hausindustrie ohne weiteres abzuschaffen nicht möglich sei, so forderte er ihre möglichst gesundheitliche Gestaltung. Dazu sei notwendig die Registrierung der Hausindustrie, ihre Beaufsichtigung durch die Gewerbeinspektion und eine neu zu schaffende Wohnungsinspektion. Als erster Diskussionsredner berichtete der Vertreter des Tabakarbeiter-Verbandes C. Deichmann- Bremen über die sozialen und gesundheitlichen Mißstände in der fast ausschließlich hausindustriell organisierten Tabak- Industrie und forderte im Anschluß daran die gänzliche Abschaffung der Heimarbeit, wenigstens für die Tabakindustrie. Ihm schloß sich der Vertreter der Berliner Tabakarbeiter Kiesel in allen Punkten an. Vermischte». • Mord an der Schwester. Aus Lemberg wird über tue Ermordung einer Frau durch ihre Schwester berichtet: Frau Jabstme Littich, die Witwe eines Landestierarztes, hat im Polizewerhör angegeben, daß sie ihre jüngere Schwester, die Professorsgattin Fiedler, der sie ihre Gesundheit, Vermögen, Freiheit, kurz alles geopfert hatte, nur aus dem Grunde erschoß, weil sie die unsäglichen Leiden der unheilbar Kranken abkürzen wollte. Ursprünglich beabsichtigte Frau Littich, ihre Schwester, deren Kinder, sich und auch ihre alte Mutter zu vergiften. Den geladenen Revolver brachte sie aus ihrer Wohnung mit und feuerte aus unmittelbarer Nähe nacheinander drei Schüsse in verschiedener Richt- nng gegen die im Bette liegende Schwester ab, der sie noch überdies mehrere starke Morphiumdosen infizierte. In der Polizeiexpositur erkundigte sich Frau Littich ganz besorgt, ob ihre arme Schwester etwa noch lebe. Im übrigen unterschrieb sie gleichzeitig das Einvernehmungsprotokoll und empfahl sich, als sie zur Staatsanwaltschaft abgeführt werden loUte, sehr artig von den Polizelbeamten. • Der sechsjährige Franz, so lesen wir im Fränk. Kur., ist der Sohn eines Oberförsters. Er nimmt natürlich an dem Familienleben in den verschiedenen Hütten von Waldmann, Diana usw. den lebhaftesten Anteil und ist in der Hundezucht schon sehr bewandert. Da tritt tn der Familie des Oberförsters cm freudiges Ereignis ein: Franz bekommt Brüderlein, und zwar gleich drei on der Zähl. Andern Tags darf Franz sich die Brüdcrlein, die natürlich einträchtig nebeneinander ruhen, ansehen. Statt in Jubel auszilbrechen, bleibt Franz stumm und sinnend vor den Drillingen stehen. Erst nach geraumer Weile, nachdem er sie genau gemustert hat, gibt er beim Verlassen des Zimmers sein Urteil mit der Miene des Fachmannes dahin ab: „Vater, den in der Mitte ztehn mer uff." yniüfi1ität5-$ladjridjten. — Der katholische Studien verein für Hessen zählt nahezu 1100 'Mitglieder gegen etwa 833 im Vorjahre (1902). Verausgabt wurden 1903 3047,18 Alk«, davon 2940 für Unterstützungen an Studierende. Heidelberg, 5. März. Professor Dr. Friedrich E n d e - mann, Ordinarins für römisches und deutsches bürgerliches Recht an der Universität Halle, ist als Nachfolger des verstorbeiien Geh. Rates Karlowa hierher berufen worden. Er wird dem Rille Folge leisten. Kenchtsjaai. Naumburg a. d. Saale, 7. Marz. Der Bankier Fritz Prange aus Weißenfels, der im Dezember 1903 nach bedeutenden Depot unterschagun gen sich der hiesigen Staatsainvalt- schast stellte, wurde heute vom Schwurgerichte wegen Unterschlagung in sechs Fällen tm Gesamtbeträge von Mk. 2 810 0 0 zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrver'ust ver- urteill. Heidelberg, 7. März. Nach hier eingegangener Meldung verwarf das Reichsmilitärgericht die Revision des Urteils, das gegen die Heidelberger Grenadiere wegen 'Meuterei und Aufruhrs ergangen war. Paris, 7. März. Die Strajkammer des Kassationshofes begann heute ihre Untersuchung im D r e y f u s - P r o e ß und vernahm den Hauptmann Targe, der die von General Andrö an- geordnete Untersuchung geführt hat. Die Ceffentlirhtatt ist bei der Vernehmung ausgeschlossen. — Der Prozeß in Kischinew. Ueber die Verhandlungen im Kischinewer Prozeß wird folgendes berichtet: Der Zeuge G o l d e n st e i n, Verwalter der Naphtamederlage Brüder dlobel, childert den Ueberfall seiner Wohnung. Er wehrte sich anfangs nut einem Revolver, mußte dann aber, nachdem sich über hundert Exzedenten angefammelt hatten, die Wohnung den Plündere r n überladen und sein Leben durch die Flucht retten. Sensationell wirft die Konstatierung, daß einer der Angeklagten bei der Verhandlung noch den bei Goldstein am Ostermontag geraubten Ueberzieher trägt. Der Zeuge bestätigt, daß Emissäre das Volk aufgereizt haben. Der Polizeipristaw Brzosowsky fuhr vorbei, sah die Plünderungen und hinderte sie nicht. Durch festes Auftreten eines einzigen Wachmannes hätten die Banden zerstreut werden können. Zeuge Wachs bestätigt, daß ein Offizier namens Giuriari auf der Muntschesterstraße eine Räuberbande zur Zerstörung jüdischen Eigentums aufforderte. Aehnliche Aufreizungen, begangen durch die Polizisten Maxim und Badan, werden von zahlreichen, auch christlichen Zeugen bestätigt. Beer E h a r i d o r, em Bruder des ermordeten David Eharidor, childert, wie er und sein Bruder, von der mordgierigen Bande verfolgt, schutzsuchend den Bahnhof erreichen wollten und unterwegs eingeholt wurden, wobei sein Bruder in bestialischer W e t j e t o t g e s ch l a g e n wurde. Eilten grauenhaften Eindruck machte die Aussage Jakob Rosenbergs, der unter 27 Flüchtlingen eine zeitlaiig Schutz gefunden hatte und sah, wie der aus einem Auge erblindete Meier W e i ß w u r m furchtbar mit schweren Eifenstangen geschlagen und dann zu Boden geworfen wurde, worauf ihm die Mordgesellen mit b e n Fingern das andere Auge aus st ach en. Der Zeuge selbst ist mit Wundeti davongekonunen. Gegen die Urteile des ersten Prozesses wird von Privatklägern Rekurs in Petersburg gerichtet. Handel und Verkehr. UslksumMafl. Köln, 7. März. In einem längeren Artikel über den Stahlwerkverband führt die „Köln. Ztg." aus: Nachdem der Verband zu ©taube gekommen ist, hat er seine Tätigkeit alsbalb ausgenommen. Die Geschäftsführung bes Halbzeugverba nbes ist bereits in ben neuen Verband übergeleitet. Die Geschäftsführung des Dräger üerbanbeS siedelt von Wiesbaden nach Düsseldorf über. Oie Verkaufstätigkeit wird sofort ufgenommen. Es heißt, es besteht die Absicht, die bisherigen Prelle für die nunmehr jyn- buierteii Erzeugnisse bestehen au lassen. Der Verband will ferner nach 'Möglichkeit den Mißstand beseitigen, daß der ausländischen Industrie Rohstoffe und Halberzeugnisse billiger als im Jnlande geliefert werden, wodurch der deiitschen Fertigindifftrie ein erfolgreicher, empfindlicher Wettbewerb bereitet wirb, soweit bie Wirkungen ber Begrünbung bes Verbanbes schon jetzt übersehbar finb, ist eine unverkennbare Belebung bes Geschäfts festzustellen. Die Nachfrage nach Trägern ist lebhafter. In totabeiten, bas noch nicht syndiziert ist, hat ber Bedarf erheblich zugenommen, was bereits auch auf Roheisen wirkte. BerUn, 7. März. In ber heutigen G e n e ra lv er s a m m- [un g ber Reichsbankanteilseigner beleuchtete Präsident Koch kurz bie Tätigkeit ber Reichsbank währenb bes letzten Jahres unb erklärte ben Betrag ber Tivibenbe. Bei ben Wahlen zum Zentralausschusse würben Geh. Kommerzienrat Ernst v. Mendels- johii Bartholby, ©tabtrat Kämpf, Adolf Wörmann-Hamburg unb Seehanblungsrat Schüller neugewählt; an Stelle Kochhans würbe Bankier Emil Salomon hier als Stellvertreter gewählt. — Ermäßigung des Petroleumprcises. Wie gemeldet wirb, ermäßigt bie deutsch-amerikanische Petroleumgesellschaft ab 7. d. Alts, die Preise für aus Straßenwagen bezogenes Petroleum um Vi Pig- für den Liter. . v . — Der nächste Ultimo. Schon jetzt wirb tn unterrichteten Börsenkreisen ber Meinung Ausbruck gegeben, baß bie beutschen Börlen innerlich noch recht krank finb. Gewiß ist ber gefürchtete Ultimo vorübergegangen, ohne neue Zahlungseinstellungen außer den schon bekannten gebracht zu haben. Aber es ist ein offenes Geheimnis, daß unter Mitwirkung der Banken viel übertüncht wurde, sofern es ben Letzteren der WeiterhalUmg wert erichten. Deshalb muß auch der nächste Ultimo noch als em kritischer Punkt bezeichnet werden. Ter Krisenzustand besteht auch insofern weiter, als die großen Efsektenmetigen, die von den Banken am letzten Ultimo übernommen wurden, noch nicht verkauft worden finb. Weiter ist bas Privatpubltkum eoenjaus nocy mtt Livtoenden- Töerten aller Art vollgepfropft unb es wartet nur auf höhere Kurse, um biese Engagements verringern zu können. — Reichsbank. Am 5. April wird in Iauer eine von ber Reichsbankstelle in Liegnitz abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung unb beschränktem Giroverkehr eröffnet werben. Märkte. Gießen, 8. März. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0.9O—l.OO Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Vfg. 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 8—0 Pfg., Käse vr.Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2Stck. 5—6 Pfg. Erbseii pr.Liter 21 PsZ., Linsen pr.sLiter32 Pfg., Taubenpr.PaarO,8O—l,OO'Mk., Hühner pr.St. 1,30—1,40 Dif., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Alk., Enten pr. Stück 1,70—2,20 Alk., Gänse vr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund 68—78 Pfg., Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweine- sleisch pr. Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 64—70 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 64—74 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,u0—7,00 Alk., Weißkraut per Stück 9—12 Pig., per Zentner 0.00—0.00 Alk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00—10,00 Alt., 'JJlilct) per Liter 18 Pfg., Aepiel per Zentner 20 bis 25 Alk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35—40 Pfg. §ptdplan der vereinigten Frankfurter Ztadttheater. Lperuhaus. Mittwoch ben 9. März, abends halb 8 Uhr: „Undine/ Donnerstag den 10. März*): „Ter Troubadour." Freitag den 11. März: „Der Zigeunerbaron." Samstag den 12. März: „Samson unb Talila." Sonntag den 13. März, nachmittags halb 4 Uhr: „Die Reglinentstochter." Abeiibs 7 Uhr: „Robert der Teuiel.- 'Montag den 14. 'März: „Orpheus in der Unterwelt." Dienstag ben 15^ März: „(lärmen." Schauspielhaus. Mittwoch den 9. März*): Gapspiel bes Dr. Max Pohl. „T-"- 'JJleinetbbaucr." Donnerstag ben 10. März: Gastspiel bes Dr. Max Pohl: „Die Stützen ber Gesellschaft." Freitag ben 11. März: „Esther." Hierauf: „Ernste unb heitere Vorträqe? Samstag den 12. März: „Nimbus." Sonntag den 12. 'März, nachmittags halb 4 Uhr: „Mmna oon Barnhelm." Abends 7 Uhr: „Esther." ' Htero.lii: „Ernste und heuere Vorträge." Montag den 14. März: „Fies.o ! *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Eingesandt. (Für Form und Jnha.^ i.-. u.cher Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion Dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Grunin gen. 5. März. Das Wettertalbahn-Projekt ist in dem Artikel des Blattes vom 4. bs. Mts. sehr gut ausgebacht, jeboch bürfte es ein Fehle- {cm, die Strecke in bie Bahn Lich—Butzbach einmünben zu lassen. Ter hauptsächliche Frembenverkehr Gießen—Münzenberg würde dadurch immer noch genötigt jein, auf Umwegen Münzenberg < chzusuchen, anstatt bie gerade Strecke Gießen-'Münzenberg zu bcuuijen. Die Rentabilität dürfte bei Berücksichtigung ber Orte Wa^mdorn-Sieinberg, Grüningen, Holzheim, Eberstabt unb Münzen- berg durch große Zigarrenmdustrie, Lanbwirtschast, Steinbrüche rc., owie täglichen Verkehr von Hunberlen von Arbeitern eine größere ein als bei Durchführung ber nicht industriellen südlichen Orte bis Münzenberg. Auch wäre bie Main-Weser-Bahn genügend entlastet. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Hstlesdleuü. In der Stadtkirche. Mittwoch, ben 9. März, abends 6 Uhr: 4. P a f f i o n S • aji b a d) t. Pfarrer Schwade. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. März 1904. 2» 995 72 & o $= — U c, — — c ö 742,9 742,6 742,6 5,0 2,6 3,1 5,6 5,0 5,7 Porzellan u> Emailleware Schrcibinate^ Kleider für Schuhe für 2. das Rei.no 3. das Lcersa Kehrichts 4. die Abgab' Die für die 2 dem Verwaltung von 3-5 Uhr o Offerten smd versehen bis zum 1904, vormittag abzugebe . Der Zuschlag Gießen, d"n Großh. erzielt die Hausfrau ’S Würze ausgiebig! Nicht überwürzen! Kcal,ymnafium und Realschule Wm nnh EwÄ-ck MidchtWle 5U Olehen. a,„nteldunae» neu eintretender Schülerinnen - Milch Bürstenwaren und Toilettegegenstände, des Düsseldorf 1902 - 6oldA1edflille<^yg^ Bernius. 2277 über 75,000 In? Gebrauch Der Vorstand: D. Schlosser. 2216 ti ($ t et beflimmt statt. 2041 Johann, Plandmeister. 19 96 310 54 4Q6 7 74 508 680 [400] 93 [4001 773 828 52 972 85 29067 234 42 87 330 31 75 438 62 [1000) 985 19 70 71 [1000] 669 [400] 74 742 79 812 87 932 3o 55 30120 38 91 309 74 414 52 610 HOOO] 25 41 [400] 706 [3000] 70 80 85 817 51 71 927 46 31005 55 [10001 71 97 197 99 200 51 [400] 53 [400] 396 474 584 606 29 32 [400] 60 85 713 24 78 92 823 36 977 32086 132 37 206 75 78 [1000] 91 367 438 43 [10001 48 54 89 520.10001 87 [400] 728 |400] 78 [10( 0] 825 61 1400 ] 73 80 84 85 912 33071 84 [400] 91 94 261 384'469 565 85 95 739 [400] 839 88 902 29 51 34204 45 60 340 49 $8 350262552 5(^104 772UOOO]9241 91 339 87 414 506 56 [400] 75 631 72 715 28 923 36005 82 85 [4<)0] 111 19 83 [400] 224 [1000] 47 56 88 377 78 523 24 77 740 807 .58 948 62 3 7006 ifc [1000] 48 96 197 205 861 69 421 58 73 [400] 504 [400] 775 83 826 32 900 88034 47 200 349 72 88 418 82 506 7 51 652 711 48 56 [400) 61 826 905 78 84 39096 134 85 334 59 72 404 69 541 49 [400] 50 58 66 92 637 38 51 705 [400] 36 75 83 835 42 63 40063* 96 101*3 10 12 18 63 203 16 75 79 318 75 445 521 31 610 16 85 712 [30 001 34 35 79 807 29 955 95 41278 376 91 403 11 37 [4001 40 78 [1000 । 89 92 [4001 554 604 16 [400] 67 703 93 861 70 95 940 50 [1000] 12 *42012 400] 47 60 [400] 82 196 [3000] 359 67 453 516 632 33 40 9$ 812 [1000] 977 43013 l42 111 53 [4001 69 [400] 86 276 89 [400] 91 97 M9 402 25 [ 4001 82 545 89 619 853 . 4001 ^4063 [4001 144 (4001 60 62 77 [1000] 210 32 67 [1000] 307 412 69 90 [400] 5b3 617 [400] 62 87 99 r.^zx1! 09 r^QO) 861 915 59 98 9» [400] _ 236 52 56 73 99 473 [400 i 78 501 41 1400] 74 80 88 668 87 72471000] 27 62 859 901 47 64 46089 [40 01 104 38 41 [400] 810 48 «8 334 60 532 93 639 42 57 719 54 Hö [10001 811 73 [1000! 83 963 79 47027 37 8) 160 71 237 485 86 [4001 642 72 [1000] 716 [400] 893 48004 [1000] 10 [400] 20 140 [400, 49 50 261 97 8X 44 47 R 498 618 Hohenlohe. ! Suppentafeln mit concentr. Fleischbrühe rasch kochend, delikat, ausgiebig. Nur mit Wasser zu. kochen. 40 Sorten. In der sparsamen Küche sehr beliebt 111. KeMch-Mringische Staatslotterie (Mitteldeutsche Ataatslottecie) Ziehung VI. Klafft. (1. Tag) 7. Mrj 1904. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 62 248 82 88 [1000] 99 311 30 69 443 53 [10001 71 [400] 82 [400J 91 [4001 612 51 52 56 66 76 [400| 92 762 85 [4001 829 o8 64 917 3s 11000 ) 65 67 1020 94 112 202 [400] 413 [1000] 547 54 71 783 950 [1000] 88 2013 40[400] 85 [400] 116 225 [490, 75 80 31V[4001 42 96 500 614 29 33 711 [400] 42 97 813 [400] 91 907 11 48 3002 9 82 153 140055 263 322 50 [1000] 406 96 553 1400] 95 625 [400] 81 ^08 [1000] 60 73 [3000] 856 [1000] 916 [40 000] 19 4021 92 [4001 142 [400) 48 63 [1000I 68 [400] 94 246 317 53 [4001 62 431 593 602 21 85 89 769 842 910[400] 48 [400] L 1 5054 326 110001 455 72 79 545 77 672 90 795 842 93 925 [400] 4n «032 [3000] 69 78 114 Hl 61 200 81 99 314 24 40 43 51 65 [10001 400 88 5-16 53 67 740 43 [400] 801 7016 [400] 280 400] 353 56 [10001 73 89 501 50 51 [4001 675 [1000] 93 [400] 97 724 63 878 907 36 5o 8000 7 [4001 48 57 233 35 379 1400] 90 [4001 91 95 417 523 54 [400] 70 615 26 32 710 91 946 52 9089 152 59 66 [1000] 259 80 368 425 38 514 59 89 672 84 Versteigerung. Mittwoch den 9. März d. I., nachmittags 2 Uhr, werden im Mandlokal, Seltersweg 11, gegen Barzahlung versteigert: 1. 1 Wagen, 1 Vertikow, Sofas, Kominode, Tische, Uhren, Kleiderschränke, Spiegel u. a. m. I. 1 Kassette und 1 Schreibpult. Die Versteigerung unter 2 firn 42 722 856 89 911 ±W>19 93 99 141 45 81 [400] 212 47 [400] 53 68 319 34 36 [1000] 51 90 516 41 45 650 67 757 872 [3000] 921 30 69 84 86 50045 142 93 95 263 74 361 [1 00] 400 [1000] 597 631 [400] 54 66 731 [40Q] 48 [400] 905 23 72 51122 [1000] 237 47 843 44 461 [400] 510 23 46 638 707 18 25 76 92 [1000] 801 [400] 902 [ 400 ) 88 5 2023 100 37 227 97 825 541 94 611 [1000] 15 92 [400] 762 826 39 51 66 933 92 53098 (4001 47 94 [1000] 109 48 238 338 468 76 688 [400] 91 613 91 74u 64 829 1000] 72 82 914 [400] 54029 [400] 63 [1000] 64 71 73 89 91 150 84 94 236 45 337 93 404 548 66 84 718 20 [1000 ] 25 59 61 [1000] " 83&5021\ü4 214 27 92(400] 328 70 427 539 75 [400] 604 13 [1000] 46 [1000] 70 718 61 805 [400] 16 37 [1000] 43 [400] 915 56054 152 [1000] 214 22 35 301 86 402 5 )4"0) 8 40 568 76 747 50 52 83 851 902 51 55 82 57052 [4001 111 24 27 46 54 236 (40.)] 62 [1000] 317 32 428 59 68 73 547 657 72 759 [4 )0] 86 8 >0 1 61 949 55 68 [400] 96 58000 2 43 54 Ul 265 385 45 । 556 I 1000 601 [400) 2 [400] 53 [430] 55 60 64 721 [400] 84 897(1000 ) 963 67 73 92 51)1)82 107 26 42 48 [400] 257 416 [4001 89 721 61 806 920 39 48 74 _ 60U37 100 74 258 69 HUH 28 84 548 52 603 744 [400] 66 89 880 [4001 960 [3000] 6 1047 59 105 [400] 47 69 90 284 1400) 309 24 35 60 75 [400] 415 [400] 44 58 62 [1000] 76 [1000] 533 685 704 19 (1000] 928 71 14001 77 98 62121 1000) 41 200 526 631 44 736 98 14001 912 78 87 63046 ( 4001 48 86 149 52 307 58 515 31 45 [5000] 635 [1000] 749 951 «4070 176 78 245 56 77 316 [400] 20 421 625 802 [400] 18 22 67 88 I5°119 66]207 27°95 344 87 409 [4001 22 (1000] 60 92 522 69 644 717 18 893 920 43 49 [400) 80 91 66063 [1000] 66 75 [400] 113 207 88 52 [400 1 345 82 95 616 788 98 850 [10601 98 912 49 [400] 67099 189 229lr30 001 325 49 64 99 419 27 64 71 630 46 [400] 825(3000] 29 (1000 59 110001 900 21 92 68016 61 63 98 206 395 407 [400] 13 41 10000] 77 533 654 [1000] 703 08 25 54 806 18 53 55 61 65 79 86 953 87 69115 24 217 40 59 96 344 70 470 571 643 741 83 895 [1000] 94 70005 6 206 335 52 71 432 61 79 |B00] 528 55 |400] 612 <709 (30 000] 25 (4 00 | 33 809 31 957 67 [400] 80 71026 28 36,400) 127 45 217 1400 332 87 443 61 522 642 724 72 78 85 811 57 74 901 [10001 72022 39 [400] 124 33 75 94 1400] 225 77 308 [4001 29 40 78 fBOOO] 419 517 604 81 717 36 [400] 61 [400] 96 99 [10001 84o 53 201 [400] 76 73013 123 [10001 53 288 313 33 37 514 625 [4u0] 72 728 862 83 1400] 89 942 7 4005 6 99 107 47 93 204 59 348 83 420 43 505 [1000] 7 [1000] 73 675 730 [400] 71 89 [3000] 98 803 40 7 5078 104 13 15 46 265 310 76 (10001 403 62 506 84 630 720(400} 22 802 8 9 [1000) 98 920 54 70 81 84 93 98 76037 82 91 104 21 47 o3 218 73 98 341 89 408 535 92 611 [400] 50 812 53 96 77139 98 316 73(400 77 400 502 61 609 24 740 57 835 47 53 1400] 75 78024 50 94J10O0 113 224 36 394 408 548 689 802 961 79005 209 [4001 o02 723 o5[IOOO] Schweizer Stickereien empfiehlt . 1^56 in größter Auswahl in prachtvollen Mustern in vorzüglichster Llualität zu billlgsten Preisen J. 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April, vormittags 8 Uhr, mit der Aufnahme neu eintretender Schüler und Schülerinnen. , ‘ Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Geburts- und Imps- schein, sowie ein Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. Die höhere Bürgerschule bereitet ihre Schüler für den Eintritt in die Untersekunda einer Oberrealschule oder emes Realgymnasiums vor. Schüler, welche die Obertertia der hiesigen Anstalt cm Jahr lang und mit Erfolg besucht haben, sind von dem Besuch der Fortbildungsschule befreit. Nähere Auskunft erteilt Der Rektor der höheren Bürgerschule: -7,00 iw N'cl y», o otutntt bald 8 Uhr- u <. wubadour- *9 den dr° 9. '«p'el des?r. Mar 10. 'Diärr S.W 11 « leite« $or?2i öomitag Den 12 -niL «oenage.- Äloniag £ 80149 ] 400] 66 203 52 [400] 302 44 66 400 29 [10001 64 543 609 745 59 77 838 917 20 56 82 81014 34 [4'0] 100 (400] 02 4o 62 205 1400) 50 (400) 365 76 80 439 45 56 [400] 58 82 50o 58 69 75 [ 000] 621 [1000] 725 35 814 69 80 82140 204 [400] 94 303 89 4u0 [4001 79 95 522 76 [400] 77 612 26 [10001 716 36 (400] 56 58 805 6o 400 82 919 65 83039 46 [1000 | 50 [3000] 56 65 213 .400] 54 93 323 [4»01 415 51 11000) 76 579 607 55 75 794 839 936 49 [400] 65 84047 102 90 91 286 400] 322 89 418 87 94 741 67 79 83 915 39 59 85003 73 98 124 68 81 88 254 341 493 1400] 99 629 49 54 718 46 49 53 820 62 919 [1000] 22 86023 27 [400 i 68 70 73 98 133 217 2o 33 343 64 426 69 71 76 99 706 [400 989 87132 38 99 232 g9 f400] 370 492 517 92 652 94 822 980 88. .72 [400] 212 13 531 [1000 ] 325 1400] 42 g 447 |400] 531 44 62 66 95 10001 624 39 55 85 [400] 720 21 38 58 949 [1000] 89 27 42 223 33 54 308 86 417 41 060 [400] 77 92 96 615 [400 | 78 789 914 [1000] 22 89 [400] _ 90000 69 168 230 310 [400 26 [3000] 85 422 o!9 35 36 66 605 57 (4001 780 52 69 894 97 [1000] 969 91002 88 101110001 o8[1000] 370 478 [400] 85 91 549 700 36 82 850 59 975 920 9 63 8Ö 139 44 72 [1000] 25, 63 70 72 [1000] 878 [40014^ o7 61^68 82 607 (400] 18 745 816 63 67 (400 ) 939 93343 [100 0 52 82 483 o(ML 23 73 699 735 42 48 815 83 921 [400] 48 94ü08 [4001 24 42 117 61 (400) 210 33 38 323 89 ( 400J 428 [1000] 67 82 91 512 613 30 89 704 [1000] 13 20 69 VWicde krrpsrnd Wär w Man pprlange ausdrücklich FüIAGGFs Würze! ____ Kehrichts, 4. die Abgabe von Knochen und Gespül. Die für die Lieferung gütigen Bestimmungen liegen auf tarn VerwaltungSbüreau r.n den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift vErsehen bis zum Eröffnungstermin Montag den 21. Mär] 1904, vormittags 11 Uhr, auf dem obenerwähnten Büreau o.bzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 26. d. Mts. Gießen, den 3. März 1904. 2140 Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. btt i Dv* io n izi# ® 4Ä»*“**; iun» ö c Km' § pS** v.silbeme Stnatsmedaille jpp ßachener Badeöfen M 839 027 4t 70 [1000] 327 426 57 591 94 616 36 [400] 89 762 71 840 906 [400 ] 22 70 86 90104 [3000] 61 [400] 221 400) U 80 311 56 75 505 608 30 710 77 828 36 82 97 939 9 7030 87 114 [1000] 62 225 35 41 342 57 70 [1000] 403 43 [3000] 72 94 594 637 71 |IOÖO| Tbö 59 Q7 (4001 69 852 83 959 98000 55 4001 83 89 173 78 203 [3000 ] 50 90 (400. 816 27 71 75 417 89 539 76 623 [ 3000] 727 (400) 55 888 89 938 [4001 99143 [400 87 235 309 53 430 54 511 41 [1000] 632 725 73 824 (1000j 97 937 59 ' 400] 79 82 Nächste Ziehung; 8. 1904 19 c. — L •s ■c a Mn JO _ NW A E. 2 Bed. himil NNE. 2 E. 2 II ' eröffnet fyabe und bitte um geneigten Zuspruch. 01033 den 8. März 1904. 2292 in empfehlende Erinnerung. 2203 Es giebt fein besseres Volks- Rödgen, den 8. März 1904. 01195 Die Beerdigung findet Donnerstag den 10. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, in Rödgen statt. ■ Marke „Gretchen" » Verktufttellen tAtxS durch Pitkitt ■ ^GrosseWohliätigkeits-S ä Geld-Lotterie W ver- i Julius Fischer Glessen. Schulstr. 6. KRONEN DIÄMANT.STAHlZÜa 2190 Land-Eiev garantiert frisch. 2097 ■iv ■ :'-£*•■ BHnhofsiriiiie 34. 3 3 i a i ä £ ■n *»■ •' 5?; ■ Auf besonderen Wunsch des Entschlafenen findet die Beerdigung in seinem Heimatsorte Krofdorf und zwar Donnerstag den 10. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, von Hauptstraße 55 aus statt eigener Werkstatt gearbeitet, empfiehlt in schiedenen Preislagen „Wils der Mensch itzt, irns ist er!" Fr. Leo Machfl C. Herber. Nur - bei inirzu haben. Kronen-Dia- njant-Stahl M. 3.25, Kronen-Silber-Stahl M. 2.25. Louis Schultheis Witwe, Lchützenhaus. Hochachtend Adam Dietz Fertig zum Gebrauch mit Etui.Für jedes Stück garantiert. Streichriemen M. I.— bis M. 1.80. Raolorplnsel, Raslersohalen 6. M. —.50, Sohärfmasso M.—.30, Rasierseife M. —.25. Rasler-Oarnltur oompiet in f. Etui M. 8.—. Oelabzlehstelne i. 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A0R9 Bargcwinoo M OUJti ohne Abzug in. 70000 IHaDplß.lL £0^00 IBauptg. 11OOOO 1 Hauplg. 11. 5 000 3äl000 = 3 OOO 6 ü 500=3 000 30 ä 100 = 3 OOO GO 150=3 000 350te*M1.5 000 5600°6Ü:18 000 Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unseres unvergeßlichen VaterS und Bruders Hmi Heinrich Riehm ii sagen wir auf diesem Wege insbesondere Herrn Pfarrer Gußmann für die trostreichen Worte am Grabe, den beteiligten Vereinen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden unseren herzlichsten Dank. pie trauernde» Kinterklieöeoen. Lollar, den 7. März 1904. 2280 Seife: la. Kernseife, weiß, 1 Psd. 24, bei 5 Pfd. 23, bei 10 Pfd. 22 Pig. la. gelbe Seife, 1 Pfd. 23,5 Pfd. 22,10 Psd. 21 Pig. la. Spar-Kernseife, bei 5 Psd. 23, bei 10 Pfd. 22 Psg. la. Schmierseife, weiß, 1 Pfd. 20,5 Psd. 19,10 Pfd. 18Pfg. la. Schmierseife, gelb, 1 Pfd. 18 Pfg., 5 Psd. 17 Psg. Bitte zu beachten, daß ich nur Ware mit vollem Gewicht und keine Konsumware führe. 496 L. Steinhäuser Telephon 846. Neuen Baue 17. öyj wyn et selbst eingem. * ■**!<* Sauerkraut, Salz- u. Esfig-Gurkeu empfiehlt 15U5] I. Marker, Goethestr. 54. ? r Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens beehren sich anzuzeigen Professor Dr. Beling und Frau Toni, 2297 geb. Helm. Tübingen, Sonntag den 6. März 1904. ersichtlich. xäiix Moser-Roth Kgl. HcRieftrsnten, Stuttgerh Todes-Anzeige. Gestern vormittag 10 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden unser geliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm im Alter von nahezu 19 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Balthasar Häuser XI. und Familie. Steinberg, Gainbach, Gießen, den 8. März 1904. Die Beerdigung findet Mittwoch den 9. März, nachmittags 3 Uhr, in Sternberg statt. 01177 Gesehästs-Lvsffnnirg Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum zur Nachricht, daß ich SoMofüi* m - Schweinemetzgcrci Beste Koch'Chocolade pr. Pfd. M. 1.20 .....Vereinigte —...... x/v'/Jr Chototodt ■Krtnken Heschäfts-Kmpfchlnng Hiermit die ergebene Dtitteilung, daß ich meine Restauration nach wie vor weiterführe und bringe daher meine Lokalitäten Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten teilen wir schmerzerfüllt mit, daß unser innigst geliebter Gatte, Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Km Sejrtr Hermann Rinn Sonntag morgen 10 Uhr in Essen a. d. Ruhr nach langem, schwerem Leiden im 37. Lebensjahre sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Die trauernde« Hinterbliebenen. Esten a. d. Ruhr, Krofdorf, Launsbach, Rüttenscheid, Wetzlar und Gießen, offeriert in nur prima Qualitäten zu billigsten Tagespreisen Achimt-Gsm-KMIs (vorzügliches Heizmaterial sür Dauerbrenner). Nußkohlen, melierte bohlen, Anthracitkohlen, Koks, Union - Briketts, Friedrich - Briketts, Braunkohlen. Wölfersheimer Klötze. Trockenes Brennholz in großen und kleinen Quantitäten. 2206 Giessener Pferds-Lotterie Ziehung am 17. März 1904 Erster Hauptgewinn: Eine 4sitzige Equipage mit Pferd und silberplatt. Geschirr. Zweiter Hauptgewinn: Ein Lauterbacher Wagen mit Kulschierbock nebst Pferd und Kummetgeschirr. Dritter Hauptgewinn: Ein Reitpferd nm Sattel u.Zaum. 7 Pferde und Fohlen Zus. 6C0 Gewinne, tat al MBS allen durch Plakate kenntlichen Geschäften zu haben. 1500 Richard Buchacker, Generalvertrieb, Gießen, Rcuenbäue 11. Daselbst 11 Lose für 10 Mark. Legumin-Malz-Mehl Legumin-Malz-Kakao aus der ersten Deutschen Fabrik für Leguminoseu-MalzPraparate von Süssmann <& Hoffmann Erfurt — Berlin. Bei leichtester Verdaulichkeit von unerreichtem Nährgehalt, daher für Säuglinge, «iuder, Magenkranke und Relouvalcs- zeuien gar nicht warm genug zu empfehlen. Aerzlich erprobt und anerkannt. 2276 Goldene Medaille Berlin 1903. Tüchtige Vertreter für größere Plätze gesucht. Finnen, welche in liessen unsere Fabrikate führen: Pelikan-Apotheke, Hermann Dornberger, Kreuzplatz 2. Hirsch-Apotheke, Dr. Jul. 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