Air heutige Mmmer umfaßt 12 Seite«. Zurzeit gehen unsere bezüglüben Bemühungen zu- vuhta, jene Bätterfen tat Inhalt unverdächtiger -Konservenbüchsen und -Gläser zur erurehrung zu verendet. Die geringste tödliche Dosis für ausgewachsene La- ninchen liegt also jedenfalls noch unter 6 Tausendstel eines Gramms der über den Wachsbohnen stehenden Flüssigkeit. Bemerkenswert ist, daß die auf den Siedepunkt erhitzte Dohnenflüssigkeik ihre Giftigkeit einbüßt. So zeigte cm kräftiges Kaninchen, welches am 3L Januar einen ganzen Kubikzentimeter (gleich der WOfach, tödlu^n Dosis) der Dobnenflüssigkett nach ihrer Erhitzung auf den Siedepunkt schirm. Zugelaufen ist: 1 grau gesprenkeltes Huhn. Gießen, den 30. Januar 1904. Detr.: Die Kranken- und Jnvaliden-Versicheruug der KreiS- Kirche u»d SchuLe. München, 7. Febr. Gegen Sch ü l ermiß Han dl nn gen richtet sich ein Erlaß des bayerischen Kultusministeriums, der,, wie die .Münch. Neuest. Nachr.^ hören, in vertraulicher' Form an die Mittelschulen ergangen ist. ES wird darin den, Lehrern die Anwendung körperlicher Züchtigungen und der Gebrauch von Schimpfworten untersagt. Omarurus beordert itte ein Gefecht bei ^Weitere BerichLurstattnug darf ich mir chveMetigst Vorbehalten." Keer «ud Alotte. Wien, 'B. Febr. Der Gewerbeschul-Kadett Schatz! erfand ein vollständig automatisch funk- tionie rendes Geschütz. Schatz! hat seine Erfindung dem NeichS-KriegSministerium angegeben. LsvL ezDaü«. maxa. »»b ta einer leicht getrübten, schwach sauer reagLerendeu, durch «."SKSM! L"L t'SÄ ,anUM^naÄ"en^e «eitere £■ näckst Amtlich o-reius-cht, als bet bei der B-rteirng des ÄÄteM«, «elch« iWrfÄ'S We Äjaftai. Trog^d« Gifwirkung wicht werter in Betracht g^ogen z- wetoM ^Lie Lmahme, daß ratr eine bet bemchtenWÄM das ™^fqe‘iunbe3&l& doa »80, b-zw WM, 1680 Gramm LSrpetgewicht erhalten 2^Mw nachmittags je eine d«r pUrtexten, gmq ”ay^ Set erhielt = wach SBedstonma bet MMg- brn, 8SS6 1 di? -> Weise^"^"w- "’oitate!9en- QÖe ?en.ineeS? LS" *6- -- Ä säte ^Q§,58ort toieber Ötofeerjjj.rj 3 bchnd-k, di? ftion.sfoK^^ M 7Ä.,?]oIIe Cin ^umstitiicken ujk, rAtenftucke nach, J^Wuet streit en • S ^°Hen und JW he Eozwl. 0 dem Streik lsmusgM hätten. We es lein Recht ^Klassenjustiz „sm tzabnlanten ihren men gebaut Ter e der Schmeitzberg. Je Cnmmitschauer 09t Otterngezüchts - das Wort Gene. n$en ertveckt, aber io fürchterlich ge- -N in Crimmitschnl d?- Abg, Lehmann Er habe ferner die assen und niemals Ac Maßnahmn sc der öffentlichen :hmgcn gegen 3t. >en, wenn sich da- - der Fabrikanten vor Urer eigenen schließt die titel Gehalt des Tr. David, Wurm titel „Gehalt !te Beratung über ntag 1 llhr. SaU1 «>tina8 flüssig kett M's der Büchse ausgesickert, und trotz I „ des Verschlusses entwichen Gasblasen aus dem ^xnern. Die Mehr und mehr neige ich mich der Dtsicht W, daß u^bftaete Büchse ließ also bereits erkmwem daßr ihr Zn- einem rtdn saprophyttsch^ das Wniir batt einer mtt Gasbildung etahergehenden Zersetzung an- totan lebenden, im menschtahM mta ttenschen hrimaefallen war. Die Büchse verbreitete erneu Urtaerllch X^^ aber vermehmngsunfähigem Baktemmn zu tun Än ButtersLtare-Geruch wie ihn cmch fee welches in pflanzlichen Substcmsen eta ubttau§ pimer aeiammelten Bohrrenreste aufwtesen. Dach südliches Gift zu erzeugen vermag, tote es der Ermeug- TL zeigt- siL haß te ff totulto»3" ta Mta StaMal, ta erweich, im übri^aber woht waren anb m uni> W«rft, bildet. Mim werd wohl m der An- etwas wercy, , -------nahmt nicht sehlgehen, daß die Kenne m Sporen- oder Dauerform den Bohnen angchastet, das Kochen der Büchsen überstanden, dann in dem Inhalt sich vermehrt und das Gift dabei erzeugt haben. Daß Bergiftungs fälle gleich den ta so erschütternder Weise jetzt in Darmstadt beobachteten nicht häufiger vor- kommeu würde sich einesteils aus einer verhälttrismaßtg aertaaen Verbreitung jener Bakterien, andemteils daraus erklären Lassen, daß die Lonserven in der Regel gekocht genossen toerbeu und daß man übelriechende Konserven 'wohl m den allermeisten Fällen vom Genuß ausschlteßt. Schließlich bemerke ich noch daß, tote nach Lage der Verhältnisse zu erwarten war, fee Untersuchung der Lerchen- teile bemerkenswerte Ergebnisse bisher nicht geliefert hat. Hm besonderen hat das Rückenmark der am 28. Januar obduzierten Leiche i-M Tierversuche giftige Eigenschaften mcht benteich an der Strecke Gießen—Gelnhausen und die Einrichtung einer Güterverladestelle daselbst. Ter zweite Ausschuß äußert sich über fee Regierungsvorlage, betreffend: Entwurf eines Gesetzes, das Beerdigungswesen betreffend, emsümmig zustimmend. Zn qemeinschaftlick)er Beratung mit der Großh. Staats- regiäung wurde noch festgestelll, daß den im Gesetzentwurf vorgesehenen Entscheidungen des Kreisamts bez-rehunas- weise der Bürgermeister der Gemeinden, auf welche fee Städteordunng Anwendung findet, gegenüber der gesetzliche Instanzenweg offensteht. Innerhalb des Friedhofes soll im allgemeinen eine Friedhofsordnung ausgestellt werden, roeldie alle Fragen insbesondere fee Anlage von Arabern imd Familiengräbern behandelt; diese »«d vo«d« Gemeindevertretung au §9c arbeit et und vom Großh. Kreis amt genehmigt. Die Zusmndigkett der Genehmigung von Fa- mllienbegräbnissen außerhalb des Frfedhoses liegt dem Großh. ^eisamt bezw. in Städten mit Städteordnung dem I Bürgermeister ob. , M. führet in ber Hess, tzget zu Darmstadt kennung seiner tm eht. . März beginnenden uadat wurden nach- Jtaufmonn Ludwig Tietz in Friedberg. !hiim. 4. taM I Odiwt . ■ L Bürgermeister N nq(er Karl August EiIÄ lhmIelL i- * gusfelb. !*■ . 12. L-«d°>ilt K-»«d id 3* «L « , in Greve". 101 Ls 17. Trauere" ■ o'A 18 Land« l.’Aju S* i indlvat J' . ,„,n Dramas mg n j0 günstige < U.615 w* (Ml.* I.* it batauf lt bcr äuZ e M- diese 9 ci'tellun9' ,n zioem's ^rhardt m slonats- Bekanntmachung. I Tirrch fee bis jetzt ermittelten Tatsack)en ist die Dmahme, I ’ cyn der Reit vom 30. Januar brs 6. Februar 1904 daß es sich um ein sogenanntes akterien-Toxin ■ < t ? I bandeln muß, wohl hmreuhend begründet. — Bon dem FSSSkÄS »ßä&tTÄS “ “““ Ä kapsel; . eine schnelle Wirkung jedenfalls nicht entfaltet. Ein Men> verloren: 2 Domenuhren, 1 golden« Manfchettenknops sch^einchen, welches am 29. Januar nrcht weniger als 38 mit 9 Sternen, 1 Manschettentnopf von Elfen- Kubikzentimeter eines Auszuges der im Ascheneimer ge- bein mit eingraviettem Zirkel und 1 Regen- funbenen Wachsbohnen durch die Schlundsonde in den 1 Magen eingeführt erhielt, zeigt erst heute, nach sreben Tagen, belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu «rächen. verendetes Tier. Dagegen erkrankten zwei weiße Gießen, den 6. Februar 1904. Mctase, welchen am 2. Februar nachmittags die Bohnen- Großherzogliches Polizeiamt Gieße». Substanz selbst zum Fressen gegeben war, innerhalb 24 Hechler. !Stunden schwer. Die eine ist bereits unter Lähmungs- erscheinungen und Atemnot verendet, die andere wird vor> Äeüeimrat iKajföy aussichllich heute noch etagehen. Ich eEre mir vorläufig J fee v^hälltnismähig geringe Wirkung bet der Emführnng üöeL dir Aergkstuugsaffarr. fix BohueuMssigkett in den Magen dadurch daß das Gtft Tie Mtai'terialabteilung für öffenttiche Gesuudheits-1 nur 6ci strurer Reaktton wirkt. Man kann sich vorstellen pflege hat der „Tarmst. Ztg." den nachstehenden, bet^ ihr \ hei den mit der Bohnen-Substanz selbst einaeaanqenen Bericht des Großh. Direktors des hygimmschw gefütterten Mäusen lange genug in dem sauer reagierenden Instituts der Landesuniverfttät, Geh. at Pro- Mageninhalt geblieben wäre, um in genügend« Menge fcssvr Dr. Gasfky, zum Koeck der Berö -nr Der- ausgenommen zu werden, daß es dagegen, als Flüsstgkert ftlgung gestellt. _ ________ . I eingeführt, schnell in ben alkalisch reagierenden Darmuchatt Unter Berücksichtigung des Krankher^vcrlcmfs und her | und damtt unschädlich gemacht sei. LL diese Ber- Leichenbefunde mußte angenommen werden, daß tn dem ^tung zntrisft, das werden weitere, zum Dell bereits vechängnisvollen Bohnensalat eta Wft enthalten gewesen Versuche entscheiden müssen. — llebrigens bermthe ist wie es gelegentlich in Fleisch und Wurst durch eine wohl- ^jch zurzeit nm Beschaffung einiger Affen, da diche bekannte Batterien^, den von Professor Ermengbem ta der Wrkung des Gistes vom Magen aus melleichi Cent entdeckten «Baclllus botulinus" erzeugt toirb. Tre I ^gLnglicher stad als Kantachen, Meerschweinchen rmd Untersuchung wurde daher ta der Weise Mäuse. Auch cm fleischfressenden Tieren find noch Ver- in einem Ai chenmmer gefundenen Reste des Bohnensalats, anzustelleu. welche der Direktor des städttschen Krankeuhauses m Darm- Was die wichtige Frage nach dem das Gift erzeugenden stadt Herr Dr. Fischer, am 2& Lammr gelegentlich mriues I Mikroorganismus betrifft, so unterliegt es wohl tonem dortigen Aufenthalts mir überlassen hatte, auf Gs.ftwirkunglb^^ daß es sich nur nm einen bei Ausgeprüft wurden. Dabei stellte fich^h^s, daß feeft ^t ber atmosphärischen Luft wachsenden, etaem leichten Rahmüberzuge bedeckten DohE^?.der Tat genanten „anaeroben L eim handeln kann, eta für Mäuse und Meerschweinchen schr Schädliches, und Keim hätte sich sonst ta den Büchsen nicht entwickelt, zwar bei der Einbringung ta das Unt^bant-Zellgewebe «ta überdies stad fee ßutterfänre bildenden Batterien memes in fee Bauchhöhle wirksames Gift enthielten. Wissens sämttich «naöroben. wm 29. Januar wurde nur dann neben zwei teeren I den Bohnen, die nur zur Untersuchung vorliegen, Konservenbüchen eine noch uneröffnete, 1^ Kilo ffnbet sich Überwiegend eine Art von Bakterien, die mir Mt Wachsbohnen gefüllte WeißbleckKuche N^sarA^llhe t>eidLchtig erscheint. toita aber abzuw^en sern, ob re—Ktn- &nrfi$fhuie l . ~ J,/T... s.—c. —xte Versuche zu be- straßenwarte. Das Grotzherzogliche Kreisaml Gießen ott die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden . des Kreises. Wir beauftragen Sie, den Gemeindeeinnehmer anzuweisen bezüglich ber bis Ende Dezember 1903 für die Kreis- straßenwatte vorlngsweise gezahlten Verträge zu den Kosten der Gemeindekrankenverstcherung, sowie derjenigen der Invalidenversicherung mit der Kreiskasse abzurechnen und dre Vorlagen gegen Abgabe ber Cinttungen hierüber, zu welchen. y—r. 77s ■ ~rtY ckj- keinerlei Krank- befonbere °°n ta S°°i-k°S° «W gteaulan« p b<. gXS nützen find, m Empfang zu nehmen. I j. Erwärmung auf 90 Gr. E, das Gift zu Wir sehen Ihrem Bericht, daß fee Abrechmmgen statt- ^J^en. Eta im Gauge befindlicher Versuch soll Aufgefunden haben, bis spätestens 1. April 1904 entgegen. I schtuß darüber geben, ob nicht selbst eine 20 Minuten ein- Dr. Öreibert wirkende Erwärmung auf 70 Gr. C. ausreicht. Es scheint. Nx. 33 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Montag 8. Februar 1904 _ ZSSgSf @ Verantwortlich für den allgemeinen Tellr Erschein «gN«. mst Ausnahme des Sonntags. Y AJMk ÄM Aß P. Wittko; für den Anzeigenteil: H. Beck. Di. „Gletzene. ZamMevdlcitter- werden dem B ETO g | | i /U i I | O H M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen ^tazeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der 0 & N W V W V Unwersttätsdruckerei (Pietsch Erben). Gieß«, ^hessische Laudwirst' «scheint monatlich einmal. v B v My General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt flr den Kreis Sieben. Preußisches Abgeordueteuhaus. Berlin, 6. Februar. Die zweite Beratung deS landwirtschaftliches Etats wird fottgesetzt. Beim Kapitel Tierärztliche Hochschulen und Veterinärwesen bittet Abgeordneter o. Savigny (Zentr.) die Besoldung der Kreistier- ärzte zu erhöhen. BerichterstatterAbg. 0. Arnim (kons.) teilt mit, daß die Regierung einen Gesetzentwurf über diese Frage angekündigt habe. Abg. v. Neumann (kons.) wünscht vom Minister Auskunft über den Inhalt des an- gekündigten Gesetzes. Abg. Lotichius (null.) wünscht mL- besondere Gehaltsaufbesserung fürDepattementstterärzte. Land- wirtschaftsminifter v. PobbielSki erflärt, baß ber neue Gesetzentwurf bas Staats Ministerium noch nicht passtett habe. Alle Wünsche ber Tierärzte würben sich aber beim besten Willen nicht erMen lassen. Abg. Faltin (Ztr.) fühtt Klage über zu rigorose Durchführung der Diehsperren. Abg. Neumann (tanp triti für Erhöhung der Gehätter ber Tierärzte ein. Ab. Fürbringer (naU.) forbett strenge Durchführung ber Grenzsperre zum Schutze der ostfriesischen Viehzucht. Abg. Dr. Hackenberg (natL) llagk über allzu rigorose Maßnahmen bei einer Viehseuche hn Wahlkreise Simmern. Minister v. Pobbielski rechtfertigt baS Vorgehen ber Behörden. — Im Anschluß hieran entfpmnt sich eine Debatte über die Viehseuche in Simmern. — Abgeorb. Fürbringer (natL) bedauert, daß für die Schlacht- und Fleischbeschau nicht erhdyte Mittel eingesetzt find. — DaS Kapitel Deterinärwesen wird bewilligt. Es folgt daS Kapitel Förderung der Viehzucht Tttet Prämien bei Pferderennen. Der Titel wird bewilligt. Im Abgeordnetenhause soll ein Antrag eingebracht werden, in dem eine Abänderung des Gesetzes, betreffend die Besteuerung der Warenhäuser, behufs eines wirksameren Schutzes des Mittelstandes verlangt wird. Der Antrag ist bis jetzt von einer größeren Anzahl ZentrmnS- Abgeordneten und dem antisemittschen Abg. Werner unterzeichnet. Se$ Schnöder ttm Erteilung- her Erlaubnis Mm Betrieb einer Gastwirtschaft m dem Hause Bahnhofftraße l, und Braunschweig 376 (360), Die Gesamtzahl der Studierenden, Hörer und Hospitanten an den einzelnen Hochschulen beträgt: Berkin 3979 (3904), München 2815 (2851), Hannover 1983 (1703), Darmstadt 1968 (1871), Karlsruhe 1760 (1674), Stuttgart 1175 (873), Dresden 9021 (1091), Aachen 796 (753) und Braunschweig 520 (509). Frauen, und zwar nur als Zuhörerinnen weilen nur die Verzeichnisse von Darmstadt (28), Hannover (324), Braunschweig (90) uud Karls- ruhe (39) auf. Ktteratur. — Kürzlich erschien ein Bilderwerk: ,®er Schauplatz von Frenssens Dichtungen" von Karsten Berndt. Vierzehn Autotypieen nach Originalausnahmen und eine Karte von Südev- Dithmarschen, verlegt bei Herold in Hamburg. Tas Weck führt ins Wesen der Frenffen'schen Poesie: ein paar Photographien von großen und kleinen holsteinischen Bauernhäusern und sonstigen bockigen Plätzen siebt man hier, und man erhält einen Einblick in das nüchterne, farbenarme, stimmungsstille, ungeistige Milieu der Frenssen'schen Landschafts- und Menschen-Tarstellung.' Geckchtssaal. Le ip z ig, 6. Febr. Das hiesige Kriegsgericht cerurtertie vcn Feldwebel Krug er vom 139. Jnfanterieregiinent wegen fortgesetzter Soldatenmißhandlung in 37 Fällen zu 1 Jahr Gefängnis und Degradation. Mejj, 6. Febr. Wegen Beleidigung eines Feldwebels, tätl ichen Angriff auf einen Wachthabenden u»5 wegen Trunkenh eit im Dienste, hatte sich gestern der Leutnant von S ch w e i n i ch e u vom Königs-Jnfanterieregi- ment Nr. 145 vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Die 23er- handlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Das Urteil lautete auf ein Jahr und einen Monat Festung 4 haft und Dienstentlassung. Zpislplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Montag den 8. Februar*): „Zar und Zunmermann." Dienstag den 9. Februar: „Wilhelm Tell." Mittwoch den 10. Februar: 5. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 11. Februar: „Mignon." Freitag den 12. Februar geschloffen. Samstag den 13. Februar: „Margarethe." Sonntag den 14. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Das süße Mädel." Abends 7 Uhr: Zum ersten Male: „Merlin." Montag den 15. Februar, abends halb 8 Uhr: „Apajune, der Wassermann." Dienstag den 16. Februar: „Merlin." Schauspielhaus. Montag den 8. Februar: Zu Wilhelm Jordans 85. Geburtstag: „Durchs Ohr." Hieraus: „Literatur." Dienstag den 9. Februar: „Der Strom." Mittwoch ben 10. Febr. 7 „Die andere Geiahr." Donnerstag den II. Februar: „Zapfenstreich." Freitag den 12. Februar: „Die andere Geiahr." Samstag den 13. Februar: „Uriel Acosta." Sonntag den 14. Februar, nachmittags halb 4 Uhr: „Zapfeustreich." Abends 7 Uhr: „Im- bunten Rock." Montag den 15. Februar: Zum ersten Male:' „Nimbus." Dienstag den 16. Februar: „Nimbus." *) Anfang, wenn nicht anders bemeckt, abends um 7 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Februar 1904. Barometer auf 0° reduziert e l der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchrtgkeit Windricktuna Windstärke Wetter 7. 26 738,3 + 1,6 4,8 93 SSW. 2 Bew. Himmel 7. 2" 739,4 + 6,0 4,6 66 w 4 Sonnenschein 7. 926 741,0 4- 1,1 4A -89 SN r. 2 Heller Himmel 8. 724 737,5 + 0,5 43 90 ESE. 2 Schnee Hoch Nied te Ten rigfte tperatu am V 6.-7. 6.-7. Februc rr + + 6,0ü C. 0,8 • C. Möchectlichk Ucbrrlicht der Todesfälle in der Llodt Gieße« 5. Woche. Vom 24. bis 30. Januar 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (mfL 1600 Mann Mllitär. Sterblichkeitsziffer: 28,35 nach Abzug von 2 Ortsfremden: 24,58 °/cc. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Aum.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie vie der Todesfälle m der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Äranfe kommen. 1. Lebensjahr: 2.—16. Jahr Tuberkulose der Lungen 3 3 — — Tuberkulose anderer Organe 2 2 — —- Krebs der Nieren 1(D 1(1) — — Influenza Schlagfluß 1 1 1 1 — Rückenmacksleiden 1 1 - — Herzleiden 1(1) 1(1) — —— Lungenödem 1 1 —— — Lung en en tzün drmg 2 — 2 — Atrophie 1 — 1 — unbekannte Krankheit 1 — 1 Summe 15 (2) 11 (2) 4 Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau und Elektrotechnik. 89 Bedachungs-Artikel sowie I ClMl 1|\ Asphalt- und Teerprodukte Siebeis Blei-Isolierung. Siebeis Fügpappe D. e. g. m. Ä Siebeis Prima Stabilteer fertig fttr Loppelpappdlcher H| g68. xescd, bester kalt zu streichen- Siebeis Schutzflügelfenster TO der, nicht ablaufendcr Dachteer _ _ „ BeatedLtxftung3fenst.er M Schiffsteer, Carbolineum D.KG.M. Ventilation ohne Einregnen ■ Steinkohlengasteer Siebeis Doppeldachwinden J Stabil-Holzcement Asphalt-Dachpappen Asphalt, Goudron Asphalt-Isolierungen aller Art® Trinidad, Asphalt Bauartikel-Fabrik A. Siebei DÜSSELDORF-RATH und METZ. Düsseldorfer Ausstellung 1902: Goldene und Staats-Medaille. ■■ ßanf-Counerts ' mit Firma J - Illark 2.60 per Caulend. < ’ > (Siebener Anzeiger, Brühl’fche Druckerei | Kur ächt in racketen mit d ieser *?Jmcfg=fte(ü roerbm rootten bCm »lipi- arzte zur Untersuchung vorgezetgi oder dresbezuglrche ärztliche ^^^Die^amOGroß^ Kreisgesundheitsamte abgegebenen Jmpffcheine müssen dort wieder abgeholl werden. Gießen, den 6. Februar 1904. , 1326 Großherzogini e ibiugermeifterei Greßen. B.: Curschmann. JLi ßsHtversamluU b&J Dienstag den 9. l. M, abds. V29 Wfo im Vereinslokal (Feidcl). SaqeSorbnung: Bericht be8 Schriftführers. Kasscbcricht. 3 Wahl der llasfenprüjungÄommiffwn. Vorftanüswahl. Verschiedenes. Holzversteigeruug. Birke 7 Sttick von 25—31 cm mittl. Turchm., 5—9 m ~atwe mtt 2 76 fm, Fichte 1 Stück von 16 cm mtttt. Durchm., 10 rn ^ge mit 0/20 fm; Derbstange«: Fichte 84 Stuck mtt 2,89 fm, 9ietö ftanacn: Fichte 147 Sttick mtt 2,22 fm; Schcrter rrn: Buche 46, Mck? 34 1 Klasse, 2 IL Klasse, Eiche g L ^asie (worunter 6 rrn Weckholz, davon 2 rm 2^/, m lang), 6 IL Klaffe, /wovon 5 rm Rundscheit), 8 II. Klaffe, Aspe 2 1. K affe, 4 IL SU. Knüppel rm: Buche 39, Birke 16, Eiche 50, Nadel 51 l-Klasse, 7 II Klaffe, Aspe 2 I. Klasse, 1 IL Maffe; Reifer rm: Buck)e 210, Eiche 244, 9tadel 111 (ausgeknüppell), Aspe 8; Stücke rm. Buche 14, Birke 10, Eiche 55, Nadel 93 I. JUafie, 8 IL Klaffe. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf dem Kirch weg ßonbori= Rüddmgshaujen, am Kirchgeheg. Das in Dlstrttt Sternberg 9 und Hörlngstetch zerstreut sitze,rüe Holz wird nicht vorgezeigl. ^ Nähere Auskunft eckeilen Forstwart Wiener-Londorf und Lenerer-Odenhausen. "onüori den 6. Februar 1904. _onooq, U :n 2berwrsteret Rabenau. 0 Nieolaus. Jac. Häuser, Ludwigetrasse 36. ] Adolf Lenhard, Frankfarterstr. 64. Georg Adami, Frankfnrteratr. 9. | August Noll IL, Bahnhofstrasse 61. Bei der 5. Eskadron des 1. Großherzoglich Hessischen Garde-Dragoncr-Rcgiments Nr. 23 können jeder- ^eit Dreijährig-Frelwillige zum Eintritt für den Herbst angenommen werden. Gut gewachsene, kräftige Landwirte, Schmiede, Sattler und schreibgewandte Kaufleute werden bevorzugt, andere Berufsacken aber nicht ausgeschloffen. Meldung bei der Eskadron baldmöglichst. MtWr WohllllHMchmis Wetzen. Garteustratze 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find zn vermiete«: 48 Wohnungen von 1—9 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung von Möbeln oder Bibliotheksgegenständen, 3 möblierte Zimmer. Zn mieten gesucht: 43 Wohnungen von 1—6 Zimmern. Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und «war für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietweck bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Ml., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. ein- schließlrch 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1 00 Mk.- außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Dck. zu hinterlegen. Für ine Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich. 1322 Bekanntmachung. Betr.: Die Lober'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mk. jährlich an einen in Gießen geborenen, verwitweten Handwecker zu vergeben. Anmeldungen werden bis zum 20. Februar 1904 auf dem Armenamt, Neuen Bäue 25, Zimmer Nr. 2, entgegengenommen. Gießen, den 3. Februar 1904. 1253 Großherzoge Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Curschmann. Men eingetrofSen ein grosser Posten Beiseinnster 707 hochleiner Damen-Wäsche zu enorm billigen Freisen. J. Kaan jr., Krsuzplatz. W-LttMemz Dienstag den 9. Februar um 10 Uhr im Gasthaus zum „Pfarck, Neu- tadt 56 zu Gießen: 0583 ca. 100 gebrauchte Militärmäntel, ca. 100 weitzwoll. Pferde- testpiche. Louis Rothenberger. Kartoffeln. Prima Speise- und Salat- kartoffeln empfiehll [1117 J. Weisel Telephon 235. Sonnenstraße 6. Wien. BeöWlirtikel qroßart. Neuheit. Preisl. grat. ;73 Ad. Arras, Mannheim 50.1 Donnerstag den 18* Februar 1804, abends 7 Uhr im grossen Saale des Gesellschaft Vereins: Extra-Konzert der Grossherzogi Hessischen Kammersängerin Wime. Sigrid Arnoldson Prima-Donna der 0p6ra comiqne in Paris, des Königl. Theaters Coventgarden in London, sowie der Kaiser! Theater in Petersburg und Moskau unter Mitwirkung des Klaviervirtuosen Herrn Georg Professor am Konservatorium in Frankfurt a. M. Eintrittskarten zu 2 Mk., Sperrsitz 3 Mk., Studentenkarten 1 Mk. sind in der Musikalienhand- handlung von Ernst Cballier (Rudolph’s Nachfolger), sow.e abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu haben.1424 suppe. 06241 H- Gräber. Während unseres Räumungs - Ausverkau fs wegen Geschäfts-Verlegung verkaufen wir alle Artikel der Wäsche- und Ausstattungsbranche weit unter den regulären Preisen- 1124 C. R®5ib* & Co. Versteigerung. Dienstag de« 9. Februar d. I. versteigere ich Neustadt 55 dahier (Bieker Hof) gegen Barzahlung: a) «m 2 Uhr nachmittags: 1 eintür. Kleiderschrank, ca. 50 Pfd. Seifenpulver, 2 Dutzend Pinsel, cm 15 Pfd. Siccatrv u. 7 Pfd. Rauchtabak; b) um 2«/, Uhr nachmittags: 2 Chaisenpserde mit Geschirr, 1 Sommerwagen, 2 Landauer, 1 Break, 1 Coups, 1 Halbverdeck, 2Schneeschlitten, 1 Leiterwagen, 1 Wagenhalle, 1 Hartten Pferdemist, 1 Nähmaschine, 1 Küchenschrank und 1 Sofa. alsdann: o) 1 Pianino, 10 Mille Cigarren, 1 Ladentheke, mehrere Betten, Sofas, Tische, Stühle, Becki- kows und andere Sachen. Die Versteigerungen zu a und b finde« bestimmt statt. 1302] Born, Gerichtsvollzieher. Hostversteigerung Donnerstag den 11. Februar 1904, von vormittags 91/2 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewald in der Abt. 11 Rollstein nachverzeichnetes Holz versteigert werden: ® Ziehung schon 9. März 1004 der Grossen Geld-Lotterie finden bei hoh Beschäftigung. 1889 fprcl» 50 Pfg. Kasjenüssuung 1 Stunde vor Beginn. 8OUOO- »ooo BerhÄltneh bei: J. $(11*0161* ieneral-Deblt, Strassburg i|E I Geltersweg 77. Gieße«. Telephon 378. la. gelbe Seife, 6 Zimmern, Badez. u. reichliche 1 Pfd. 23,5 Pfd. 22,10 Pfd. 21 Pfg. I Zubehör, Gartenanteil u. 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