General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen und Schriften bedeckt. Rechnungen, Mei ’ifi grauen Staubschicht. In der milticrci nmF» zu erwidern. Ferdinand achtete nicht darauf, er sprang m den bereitstehenden Wagen und ftihr rasch davon. >5N der Nackt kam er in Berlin an. Am anderen Morgen J1^ von dem Bureauvorsteher des Juftizrats den Schlüssel zur Wohnung des verstorbenen Bruders geben, und eilte dorthin. Lies aufatmend trat er in das Zimmer, welches seinem Bruder zum Wohngemach gedient hatte, wahrend nebenan das? Schlafzimmer sich befand. Tie Wohnung war noch in demselben Zustande, wie sie sein Inhaber verlassen. , Alles, was sich in ihr befand, gehörte ihm, und war jetzt das Eigentum Ferdinands geworden. Tie Einrichtung war reich und geschmackvoll: man sah es ihr an, daß ihr Besitzer den Luxus, das Wohlleben liebte. Aber die schweren Portieren, Vorhänge, Teppiche und Polstermöbel waren verstaubt, auf teu Tisch-en, Schränken, Kommoden und Bildern lag Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scherr Universttätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.?. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen, pie Eröffnung der Technischen «Hochschule zu Aanzig. Danzig, 6. Okt. Der Kaiser traf mit seinem Gefolge um 11 Uhr vormittags hier ein. Er begab sich zu Wagen, eskortiert von zwei Zügen Husaren, nach der nahezu vollendeten, im Renaissancestil erbauten Reichsbank. Rach der Besichtigung stchr der Kaiser zur Eröffnung der Technischen Hochschule. Auf dem ersten Teil der Feststraße bildeten Truv^- pen Spalier. .Vor der Hochschule erwies eine Kompagnie deL Pionierbataillons Nr. 17 aus Thorn Ehrenbezeugungen. Durch das blumengeschmückte Treppenhaus wurde der Kaiser zur Aula geführt. Nachdem der Choral „Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre" verklungen war, nahm der Kaiser unter dem Baldachin Aufstellung und verlas bedeckten Hauptes die Eröffnungsrede. Die Rede des Kaisers. Die Rede des Kaisers bei der Eröffnung der Technischen Hochschule hat folgenden Wortlaut: habe, hob er hervor, was insbesondere die tech- nrschen Wissenschaften und die Technischen Hochschulen Seiner Majestät zu verdanken haben. Jetzt seien 25 Jahre vergangen, seitdem die Stadt Danzig den ersten deutschen Kaiser in ihren Mauern begrüßen konnte. Minister Dr. Studt verlas dann die vom Kaiser verliehenen Ordensauszeichnungen. Hervorgehoben sei. daß dem Ministerial- bircktor Dr. Althoff das Prädikat Exzellenz, dem -berprasidenten Delbrück das Bildnis, dem Oberbürgermeister^ Ehlers die Photographie des Kaisers verliehen wor- Nachdem Kultusminister Dr. Studt geendet hatte, ergriff der Rektor der neuen Technischen Hochschule v. Mangoldt bas Wort. Danach fließ sich der Kaiser die Herren des Lehrkörpers vorstellen. Sodann verließ der Kaiser den Saal, um sich zu dem Frühstück bei der Leibhusaren- brigade zu begeben. Als der Kaiser die Aula verlassen hatte, begrüßten zahlreiche Vertreter deutscher Universitäten und Hochschulen und anderer wissenschaftlicher Anstalten imd Gesellschaften den Lehrkörper der Technischen Hochschule, in deren Namen der Rektor Geh. Negierungsrat Dr. v. Mangoldt dankte. Chorgesang beschloß die Feier. In den Kreuzgängen des ehemaligen Franziskaner- klosters und Stadtmuseums wurde heute nachmittag ein Festmahl abgehalten. Es nahmen teil: Die Minister Dr. Studt, Frhr. v. Hammerstein, Frhr. v. Rheinbaben und Moller, Ministerialdirektor Althoff ufto. Kultusminister ©tufct brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Ober- prasident Delbrück dankte den an dem Werke beteiligten Ministern. Rektor v. Mangoldt widmete sein Glas den Gästen. Finanzminister Frhr. v. Rheinbaben gedachte aller derer, die an der Verwirklichung der Idee der Hoch- schule für Danzig mitgewirkt haben und fuhr fort: Darin rst die deutsche Technik allen anderen überlegen, daß sie sich (auf die Wissenschaft gründe. Er habe gern die großen Opfer gebracht, welche die Gründung der Hochschule erforderten, weil er auf reiche Früchte für die ganze Monarchie hoffe. Den östlichen Provinzen gebühre solches Zeugnis der land es väterlich en Fürsorge angesichts der unerhörten Opfer, die gerade sie vor nun mehr als 100 Jahren dem Vaterlande gebracht haben. Der Direktor der Wiener technischen Hochschule, Neuwirth, überbrachte die Grüße der technischen Hochschulen von Oesterreich. der edrtüffcl. Ein „ Durch diese Hochschule steigt die Zahl der technischen Hochschulen in Preußen auf vier, im Reiche auf zehn. Es hat verhältnismäßig lange gedauert, ehe diese Pflanzstätten des technischen Unterrichts zu ihrer gegenwärtigen Blüte gelangten. So lange die humanistische Bildung den alleinigen Maßstab für den Aufstieg Zu den höchsten Stufen rn der Beamtenhierarchie und Gclehrtenwelt bildete, blieb für die realistischen Wissenschaften nur ein verschwindender Raum in dem Erziehungsplan der Nation übrig. Zwar hatte man in Preußen schon 1799 eine Königliche Bauakademie begründet, aber sie blieb in diesem Staate bis „bie .^euzeit, bis zu den großen Ereignissen des Jahres 1866, die alleinige technische Hochschule. Daneben hatte man 1827 allerdings noch ein Gewerbe in sti tut zu Berlin errichtet. Doch dieses galt nicht als eigentliche Hochschule, und wurde erst 1866 zu einer Gewerbeakademie erhoben, bis es 1879 mit der Bauakademie zu einer technischen höheren Musteranstalt verschmolzen wurde. r r 3h den deutschen Mittel st aaten hatte man ein lebhafteres Interesse für die Errichtung besonderer technischer Hochschulen bekimdet. Von 1825 bis 1850 waren nd^t weniger als sieben derartige Bildungsanstalten ent- ianden: die polytechnische Schule in Karlsruhe, die tech- nsche Vildungsanstalt zu Dresden, die höheren Gewerbe- chulen zu Darmstadt und Hannover 1866 von Preußen übernommen wurde. Die preußischen technischen Hoch- chulen wurden noch ergänzt durch die 1880 zu Aachen errichtete technische Hochschule, und diesen hat sich jetzt noch die Danziger beigesellt. Eine weitere technische Lehr- anstalt soll nach den Erklärungen des preußischen Kultus- ministers im preuß. Landtag demnächst in Breslau begründet worden. Die obige Kaiserrede verspricht noch eine wertere Wermeyrung her technischen Hochschulen, die eine große Zukunft vor sich haben. eine dicke Staubschicht, undordenttick stand und lag alles durch- inib übereinander: nach der gerichtlichen Haussuchung und Durchforschung der Sachen hatte keine ordnende Hand hier mehr gewaltet. Tie Wertsachen hatte der Justizrat in sickere Vrrwahr- ung genommen, die Türen der Wohnung und der Sckränke waren dann versiegelt, bis sie sich jetzt dem berechtigten Erben öffneten. Ter Hauswirt war ftoh, daß Ferdinand Groller endlich kam, um die Wohnung frei zu geben. Nach einigen kurzen sachlichen Worten empfahl sick der Wirt. Ferdinand war allein. Er blickte sich unsicher um. , Wo sollte er beginnen zu suchen? Wo sollte er die ew finden, die ihn zur EnthüNung deS (Geheimnisses führen sollte? Tort lagen die Kleidungsstücke des Verstorbenen auf einem Haufen. Tort der Tisch und Bücherschrank waren mit Büclunn Auf dem großen Schreibtisch llrgen Papiere, 'Ücker, Briefe — alleö bedeckt von einer Der King. Kriminal-Roman von O. Elfte r. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) Schien — denn klare Auskunft gab Franz nicht. Er handelte nut Juwelen und Brillanten. Er machte weite Reisen nach Lon- don, Antwerpen, Paris und führte im übrigen ein fteies Jung- gesellenleoen in Berlin, wo er seinen ständigen Wohnsitz aus- geschlagen hatte. . Er schien über große Mittel zu verfügen, er bot Ferd-inand ferne Hilfe an, die dieser in einfachem Stolz auf seme^ Arbeitskraft zurückwies. , ^ffdes Jahr kam Franz einige Wochen nach Wendefsen, um dort der ^aad obzuliegen. So war er auch dieses Jahr gekommen ar? Ehrend dieses Besuches war das schreckliche geschehen. Eines Abends war er auf den Anstand in den Wald gegangen und nicht wieder zurückgekehrt — am andern Tage fand man ihn erschossen rm ^Walde. Tie Kugel eines Revolvers — eines „Armee-Revol- bcr- hatte ihm das Herz durchbohrt. Ein Selbstmord war ausgeschlossen, man fand den Revolver nicht vor: seine Doppelflinte, mit Rehposten geladen, der eine Lauf abgeschossen, lag neben ihm. Auch eine Unvorsichtigkeit, ein Zufall lag nicht vor:^ ein anderer mußte ihn erschossen haben. Tos waren die äußeren Umstände der Tat, welche sich Ferdinand während der einsamen Nachtfahrt wieder in das Gedächtnis zurückrief. Tie äußeren Umstände, welche keine Erklärung der Tal geben konnten. Was wollte er in Berlin? — der Gerichtshof, welcher die Tat abgeurteilt und das freisprechende Erkenntnis gefällt hatte in der Provinzie (Hauptstadt stattgefunden. Mer ein Berliner Anwalt hatte Ferdinands Verteidigung geführt. Ter Berliner Anwalt war auch zum Verwalter des Nachlasses seines Bruders ernannt toorbni und vor einigen Tagen hatte Ferdinand ein Schreiben des Animtts erkalten, er möge nach Berlin kommen um d'nrders Nachlaß^in Em^gUhns-n, der Gedanke ^durch ferne Seele, geblitzt: sollten sich ei5 nicht «-puren finden, welche die blutige Tat t- LLLU-tTcTl f , freilich hatte das Gericht diesen Nachlaß schon durchforscht aber der Untersuchungsrichter kannte das innere Leben des Toten mckt, er suchte nur nach äußeren Spuren. Ferdinand aber wußte mehr von dem Leben seines Bruders, der ihm in froher Wein- ^TiE^ ßfph brn f(Hner Reisen erzählt hatte. Drcser Gedanke verfolgte ihn unablässig: er ließ ihm keine Ruhd- er zog ijm mit unwidei-ftehlicher Macht fort, er bot ihm Lebenszweck ein Ziel, durch das er Ruhe S Frieden wieder gewinnen konnte. vM Wendessen fand er keine Ruhe. Seine frühere Bcschäftia- ung widerte iha an: den Verdacht, den er in den Blicken in machten^idm Bewegungen aller Menschen zu lesen glaubte, «J./k v' Wendesfen unerträglich — er wollte das Gut verkaufen, die Worte des Pfarrers zeigten ihm daß m7.rrbeKnr.'8crba(^t bestärken würde,' er gab diesen V an den andern Plan zu klammern, den Mörder seines Bruders zu entdecken. Tns sollte fortan das Ziel seines Lebens sein! $_• veiste er ab — plötzlich, fluchtähnlich. Er trollte frei nurf Einern Ziele leben, er wollte unbecinstußt bleiben, deshalb verbarg er sich selbst vor seinem teuersten Freunde. . -i-Wirtschaft war in guten Händen. Sein Verwalter war ein rauher, argwöhnischer, aber ehrlicher, einfacher Mann, der wit kurzen Worten den Plan seines Herrn, auf einige Zeit zu verreisen, gut hieß. Man sah es dem Mann an, daß er aust atmete, als sein Herr, der in einem solchen furchtbaren Vcr- dchte stand, abreifte. . „Wenn Sie uns etwa? mitzuteilcn haben, schickeri Sie Ihre Briefe an . den Justizrat Berner in Berlin", sagte Ferdinand hi’int Mschied zum Verwalter, „Dorthin gehen auch alle Abrechnungen und geschäftlichen Mitteilungen. Micu. . ." T>er Venvaltcr fand es Fiuim der Mühe wert, den Abschieds-- Iler Aufstand in peutsch-Südwestafrika. Neue Operationen Trotha'8. e< Trotha meldet ab nord- ostlick Evata dm l OL 8 Uhr 30 Mim nachm., ab Okahandja, den 5. Oft., 5 Uhr 30 Mm. nachm., an Berlin, den 6 Okt 5 Uhr 26 Min. vorm. Ich ging 28. Sept, mit Estorfs, Volk^ mann und Müylenfels auf Epata vor, das in eiliger Flucht Eiseb abwärts von den Hereros geräumt wurde. Nach Patrouillen- und Gefangenen-Aussagen sollten die Kapitäne Sa- lasiel, Timotheus und andere noch bei Osombo-Windimbe eine bisher noch unbekannte Wasserstelle 13 Km. nordöstlich Epata sitzen. Setzte Osombo-Windimbe auf schwache feindliche Nachhut, die nach kurzem Widerstande ftüchtcte. Beschoß darauf mit Artillerie Eiseb abwärts nach Nordosten abziehende Staubwolken, klärte 29. nordöstlich weiter auf und ließ durch Streifabteilungen in der Umgebung von Osambo-Windimbe zahlr eiche s Vieh und Gefangene bcitreiben. Samuel Maharervs' Massen — aber ohne die weit voraus geflüchteten Kapitäne — sollen nach Gesangenen-Aussagen noch einen Tagesmarsch weiter östlich bis am Eiseb bei Evindi-Ambake sitzen. Dorthin wurde 30. früh 1 Utyr Verfolgung fortgesetzt. Weiteres zahlreiches, eingefangenes Vwh, ergriffene Gefangene, zurückgelassene Weiber und Kinder bestärken die frühere Gefangenen-Aussage, daß Widerstand des Feindes gebrochen sei. Uneinigkeit soll unter den Kapitänen herrschen. Ein T e i l d e s V o l k e s m ö ch t e s i ch ergeben, fürchtet aber Erschießen und Bestrafung. Der Feind soll schwer unter Wassermangel leiden. Leute selbst besseren .Standes sollen zahlreich verdurstet ein Entgegen allen bisherigen Sch-ilderungen im Sandfeld keiner- let Mangel an Weide, auch frisch aufgemachte Wasserlöcher. Mit stärkeren Mtcilungen operieren daselbst aber unmöglich Mteil- ung Estorfs wird Verfolgung des ins Sandfeld ausgewichenen Feindes übernehmen. Vermute, daß der größte Teil des Feindes wieder nach Westen zurückzugehen versuchen wird, andere Teile nach Ganas durchzubrechen. Besetze daher die Wasserstellen Epukirofluß von Otiimanagoniba bis Epukiro, in nordwestlicher Richtung von Sturmfeld bis Okosondusu, hieran nördlich anschließend Omuramba-Fluß durch die Mteilungen Äed- ler und Volkrnann bis Otjituo. Kommando geht zunächst nach Epukiro. ♦ gereicht mir zu hoher Befriedigung, heute eine neue Bildungsstätte für technisa-e Wissenschaften eröffnen zu können. Von der Erkenntnis durchdrungen, daß bei dem Wettlauf der Nationen in der kulturellen Entwicklung der Technik ganz be- sondere Aufgaben zufallen, und ihre Leistungen für das ösfent- ™h1 des Vaterlandes und die Aufrechterhaltung seiner Machtstellung von größter Vedeuttmg sind, halte ich es für eine meiner vornehmsten landesherrlichen Pflichten, ftir die Ver- breitung und Vertiefung d e r t e chn i s ch e n W i ss e n - ./V*eeinzutreten und auf eine Vermehrung der tech- n rschen Hochschulen hinzuwirken. Denn die ungeahnte Eut- wicklung, welche die deutsche Technik seit dem Beginn des Zeitalters der Eisenbahnen nach allen Richtungen erfahren hat, haben wir nicht zufälligen Entdeckungen und glücklichen Einfällen, sonderii der ernsten Arbeit und dem auf dem festen Boden der Wissenfchaft fußenden shstemattschen Unterricht an unseren Hoch- sckmlen zu verdanken. Tie Mathematik und die theoretischen Natuttvijssenschaften haben die Wege gewiesen, auf denen dep Mensch, in Gottes allgewaltige Werkstätte der Natur immer tiefer emzudrmgen vermag. Tie angewandte Wsssenschaft hat diese Wege kühn beschritten und ist zu staunensw-erten Erfolgen gelangt. Len technischen Hochschulen liegt es ob, die theoretische und angewandte Wissenschaft zu fruchtbarem Zusammenwireku zu vereinigen und zwar in der umfassenden Vielseitigkeit, die das auseichnende Merkmal des in Deutschland entstandenen Tvpus fy^en bildet. Sie stellen in ihrer Eigenart eine wissen- ichasttiche Umversitas dar, die mit der uralten Universität um so mehr verglichen werden kann, als ein nicht unbeträchtlicher Teil des' Lehrgebiets beiden Anstalten gemeinsam ist. ., Tie Gleichartigkeit und Ebenbürtigkeit der Hochschulen habe icy mich bemüht, auch nach außen hin znm Ausdruck zu bringen, indem ich den technischen Hochschulen die gleiche hohe Stellung, wie sie die Universitäten seit langem behaupten, in meinen Landen eingeväumt und ihnen das Recht beigesegt habe, akade- urrsche Grade zu verleihen. Dieses Recht soll auch der neuen Hochschule zustehen, welche auch im übrigen ihren älteren Schwestern in allen Stücken gleichgestellt ist. ^-Y^?^^?^bnd^re Genugtuung ist es mir gewesen, die neue Bildungsstätte hier in dieser altehrwürdigen, erinnerungsreichen Hcmsesmdt erstehen zu lassen und damit den meinem Herzen so nahestehenden Ostprovinzen wie der Stadt Danzig einen neuen Beweis meiner landesväterlichen Fürsorge zu geben. Auf einem errichtet, den deutln Tatkraft mit der Kultur erschloß, soll die Anstalt hier stehen und wirken als ein fester Turni, von dem deutsche Wissenschaft, deutsche Arbeitsamkeit und deutscher Geist sich anregend, fördernd und befruchtend in die Lande ergießen. Mögen immer unsere Ostprovinzen nach Lage und Naturverhältnissen ftir eine industrielle Entwicklung weniger gün- stige Bedingungen darzubieten als andere Landesteile, das technische Wissen verleiht ja vielfach gerade die Macht, zu ergänzen, was die Natur versagt. So soll die Anstalt mit dazu dienen, den Geist des industriellen Fortschritts zu beleben und sich mit Fragen zu beschäftigen, die aus den besonderen Ber- hä'ltnissen ihres heimatlichen Gebietes sich ergeben. Daß aber die Anstalt die ihr gestellten hohen Aufgaben zu lösen bestrebt :Uvd imstande sein ward, dafür bürgen uns die Tüchttgkeit ihrer Leyrrröfte und die Reichhaltigkeit ihrer Lehrmittel. Möge die nerie Hochschule wachsen und gedeihen zum Ruhme der deutschen Wissenschaft, zum Segen dieser alten preußischen Provinzen und zur Ehre des deutschen Namens. Tas walte Gott! Nach der Rede des Kaisers hielt Kultusminister Dr. Studt eine längere Rede. Er sprach dem Kaiser den Dank der Unterrichtsverw'altung aus für die tatkräftige Förderung des Hochschulprojektes. Sodann gab er einen Rückblick auf die Verdienste der Hohenzollern um die Wissenschaften Nachdem der Redner dann dargelegt hatte, was Kaiser Wilhelm II. für die Förderung der Wissenschaften Berlin, 6. Oft. (Amtlich) Sergeant Reese ist am 2. Okk. im Lazarett Waterberg infolge Verwundung an Herzschwäche 5estorben. Zahlmeisteraspirant Klocke erhielt durch Unglücks- fall bei Karidona einen Schuß in die linke Brust. An Typhus sind gestorben: Im Lazarett Otjoebule am 23. Lept. Reiter Frank: am 24. Sept. Reiter Pape: am , -_^pt. Reiter Geitzlinger. — Im Lazarett Otjosondu am L Okt. Gefreiter Preer. — Im Lazarett Okahandja am 4. Oft. 2-eesoldat Schmidt. — Im Lazarett Otjimbiude am 24. Sept/ ^cheßer Urban; _am 28. Sept. Reiter Rose. — Im Lazarett Epukiro am 24. ^-ept. Reiter Zwinscher. Aus dem Buden von Dentsch-Südwestafrika. Es wird jetzt bestätigt, daß Oberst Leutwein Ende dieser Wocde mit ter ihm von Herrn v. Trotha zur Verfügung gestelftm zwecken Windhuker Ersatzkompagnie nach dem Süden abgeht. Außerdem wird in allernächster Zeit eine Gebirgsbatterie abgesandt werden, die direkt na dem Süden von Teutsch-Südwest Kehen unb_~ ebenfalls Leutwein zur Verfügung gestellt werden ^üden sind zur Zeit vorhanden: 3 Kompagnien und eine Gebirgsbatterie, na^, dem Eintreffen der Verstärkungen werten also 4 Kompagnien und 2 Gebirasbatterien verfügbar sein. Eine ter wesentlichen Aufgaben des Gouverneurs dürfte darin bestehen, die etwa 100 Mann starke Bande des Räuberhaupt- manns M o renga zu stellen und zu vernichten. Morenga ist un Bastard (-Lovhn eines Weißen und einer Hererofrau), der tety Siirfreit dos Burenkriegs auf englischem Gebiet unnütz gemacht hat und durch den Bondelzwartaufttand nach dem Süden von ^eutsch-L>üdwest gelockt worden ist. Er belästigt durch seine Ltreifzuge die Farmen ungemein. Die Anwesenheit Morengas und das aufsässige Benehmen der Eingeborenen im Süden sind der Grund, wes^halb eine große Anzahl von Farmen ^bewirtschaftet ist. Tie Farmer haben sich beim Ausbruch der Unruhen im bilden mit ihrem Viehstand teils ^.6Ü!Dos Gebiet, teils in die größeren Orte des Schutzgebietes zuruckgezogen und wollen erst zurückkehren, wenn die wollig sicher ist. Tas Brachliegen der Farmen ist ^Lr?n'?eInP Farmer ebenso nachteilig, wie dem allgemeinen Wohlstände des Dudens der Kolonie. Tie Anwesenheit Leutweins mit einer stattlichen Macht wird also auch aus diesem Gninde sehr nützlich sein. Aucp aus einem anderen Grunde noch ist es sehr, erwünscht daß wenigstens der Süden recht bald völlig pcrnhint wird. Gerade in diesem Jahre sind die Weideverhältnisse im ^uten so glänzend, wie seit vielen Jahren nicht. Eine ganze Anzahl von Buren aus dem Transvaal hat deshalb große Lust, Uck im ^Luden anzufiedeln und Farnien zu erwerben: sie rechnen bei ähnlich günstigen Verhältnissen in wenigen Jahren % Ankaufskosten beraus;uwirtsckaften. Vorbedingung sind natürlich ruhige politische Verhältnisse. Ferner wollen die Buren^ abwarten, ob die durch den Aufstand im vorigen Spätherbst ge- n Srlmblado des Tiplomatonschreibtische- stak Sonnenstrahl, der durch die nur leicht geschlossenen Fenstervvihänge siel, blinkte mit ben Schlüssel. Fer- "bb Zweites Blatt. Jahrgang Freitag 7. Oktober 1904 Erscheint ttgllch mit Ausnahme des Sonntags. ö ° 6 * 1. Die „Siebener §amiNenblStter- werden dem MM ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegU Der W ® B vk WM M S M M gl M W hessische Landwirf erscheint monatlich einmal. W NF U H W' B w W U D Wik v fctofrhiten Farm« Ähnlich entschädigt werden, wie die durch den frertToauffhmb geschädigter Former. An sich ist ja ihr Anspruch aus Erusti^di.nmg ebensogut begrihibet. ES ist nickst ausgeschlossen, hiß dem R eich-tage eine entspreck>ende Vorlage zugel-en NZjrd. — Bei dieser Gelegenheit sei ruxch bemeickt, das; die Ent- schädiaun g S kom mi s sion, dank ihrer vortrefflichen und -weckmäßigen Zusammensetzung, zu allgemeiner Zu frieden heil arbeitet .Besondere nnrb die Leistung deS das größte Vertrauen bci'iiienh'n Vorsitzenden, des Oberriästerö Rickster, all- gemein gewürdigt. politische Tagesschau. Zvangspensionökasse für Rechtsanwälte? Angesichts der nnMienen ökoiwmischen Lage, in der sich bei der heutigen Uebersilllung des R echt sanwa Us stand cs die frinter- bkiebenen der Amvälle (und der Amoaltsbureau -Gehilfen« nicht? D. Red.) nur zu häüfig befinden, befilrwortet Rechts-- «nniNilt Bernatz-Tachau in der „Deutsck>cn RechtSamvaltsztg." die Errichtung einer ^Pcnsionskasse, für die die Beiträge in Form einer indirekten Steuer erl-obeu werden sollen. Man hatte sich bisher die Znangövcrsiäierung in der Weise als direkte Steuer gedacht, daß jeder Rechtsanwalt entweder einen gleichen oder nach feiner finanziellen Leistungsfähigkeit ver Lchiedeuen Beitrag zahlt, und man wollte die Änivallskammer ftlr den vollstänbigen und pünktlichen Eingang der Beiträge haftbar machen. Tas erregt, so fiilyit der Verfasser aus, mehrfache Bedenken. ,Mcick)e Beitrage für alle Kollegen sind eine Ungerechlig- leit und stellen an die Leistungsfähigkeit der schwäck-ereii Kauz leien zu starke Anforderungen. Ungleiche Beiträge eröffnen un- erquießidyent Streit Tor und Tür und sind ohne indiskrete, für arme Kanzleien oft demütigende Eröfchungen über die Einkorn- mensverhÄncksse der einzelnen Kollegen undenkbar. Mästung der Antoaltskammern und damit in letzter Linie ihrer zahlenden Mitglieder für die niästzahlenden Kollegen ist erst recht eine Ungerechtigkeit." Darum soll die Pensionskasse in folgender Weife organisiert werden: Jeder Kollege zahlt von jeder bei ihm anfallenden Prozeßgebühr im Sinne des 8 13 Ziffer 1 der Rechtsanwaltsgebühren - ordnung ein Zehntel an die Pensionslasse. Desgleichen zahlt jeder Kollege von jeder Vollmacht in Strafsachen eine Mark an die Pensionskasse. Der Staat gibt Stempelmarken zu 10 Pfg. das Stück aus. Reicht nun ein Rechtsanwalt eine Zivilklage ein, so setzt das Gericht nur dann einen Termin fest, wenn auf dem Original der Klageschrift Stcmpelmarken ini Wertbetrag von einem Zehntel der Prozeßgebühr sich befinden. In Armenfachen könnte der Staat die Stempclmarken selbst zahlen. Desgleichen läßt der Staat einen Verteidiger in Strafsachen und Privatkl-igefachen nur zu, wenn sich auf seiner Vollmacht eine Stempelmarke im Werte von einer Mark befindet. Der^ nach Abzug der Verwaltungskosten verbleibende Reinertrag der e>tcni' pelmarken dient der Verforgung der Witwen und Waisen unserer Recktsanwälle und wenn möglich auch der invaliden Kollegen selbst. Bernatz rühmt an seinem Vorschlag, daß derselbe die Forderungen peinlicher Gerechtigkeit, schonendster Belastung, absoluter Diskretion und größter Einfachheit erfülle und zugleich jegliche Steuerhinterziehung auÄschließe. Im übrigen sollten nur Anregungen gegeben werden, denen sich sicher eine weitere Diskussion innerhalb des Rechtsanwaltsftandes anschlicßcn wird. ♦ Heber eine veränderte Praris der Richter in der Auslegung des Ehescheidungsparagraphen des B. G.-B. und deren Einfluß auf die Ehescheidun gs- ftatiftif schreibt die ^Köln. Ztg.": „Mährend unnrittelbär iiaü; dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches die Zahl der Ehescheidungen wesentlich zurückging, zeigt die Statistik der beiden letzten Jahre wieder ein langsames Steigen der Ziffern, allerdings nicht allenthalben, wohl aber in einem großen Teile des Reichsgebiets. Die Entwicklung beruht auf der weitgehenden Auslegung, die die Rechtsprechung in vollständiger Uebereinstinrmung mit dem gesellschaftlichen Bedürfnisse dem § 1568 des Bürgerlichen Gesetzbuches angedeihen läßt Damit wird die Auffassung derjenigen bestätigt, die bei der Beratung der Entwürfe des Bürgerlichen Gesetzbuches davor warnten, die Ehescheidungsmöglichkeit in einseitiger Weise zu beschränken, da sonst die Rechtsübung durch eine mehr oder minder berechtigte Auslegung die Erweiterung nach und nach vornehmen rverde. Der § 1568 ist so gefaßt, daß er dem richterlichen Ermessen einen sehr weitgehenden Spielraum läßt. Wenn auch seine Auslegung hinter derjenigen zurückbleibt, die dem Begriff der groben Beleidigung im Sinne des eode civil zuteil wurde, so sind doch heute schon die Fälle nicht mehr allzu zahlreich, m denen nach früherem Recht die Ehescheidung erlangt werden konnte, sie aber nach dem geltenden Rechte ausgeschlossen ist. Älbst für die in dem Bürgerlichen Gesetzbuch nicht aufgenommene Scheidung aus gegenseitiger lleberemstimmung und wegen unüberwindlicher Abneigung scheint die Praxis durch entsprechende Anwendung des § 1568 einen Ersatz bis zu einem gewissen Grade schaffen zu wollen. Es besteht kein Anlaß, diese Rechtsauslcgung zu bedauern, sie verdient vielmehr wegen des _ darin zum Ausdruck kommenden Verständnisses für die sozialen Bedürftiisse und NotwertLigkeiten Anerkennung. höheren Lehranstalten zu ändern, kein Reformgym- n a s in m zu gründen und ein Mädchen-Gymnasialoder eine Realgymnasialabteilung im Anschluß an eine höhere Mädchenschule zu errichten. Wad-Wauyeim. Gießen, 7. Oktober 1904. Will man die Veränderungen, die eine Gegend im Lause der Zeit erfahren hat, anschaulich darstellen, so gibt es feine nähcrliegeude, als einen Mann dem Leser vorzusühren, der nach einer Reihe von Jahren denselben Ort wieder- sieht und nun Vergleiche zwischen Einst und Jetzt anstellt. Die Phantasie der Orientalen verfügt über gewaltige Zeiträume. Ehidher, „der ewig Junge", Lehrt stach je 500 Jahren stets an denselben Ort zurück. Wo er vor 500 Jahren eine Stadl mit lärmender Menge und prächtigen Bazaren sah, sindet er einen Wald mit schmucken Jägern und bellenden Rüden, und wieder nach 500 Jahren einen See mit angelnden Fischern und hochgehenden Wellen, und er schließt bei Rückert mit dem tröstlichen Versprechen: Und weder nach 500 Jahren Will ich dcöselbigen Weges fahren. In umgekehrter Achtung bewegt sich die prophetische Dichtung. Sie malt uns, sei sie internationaler, nationaler oder nur lokaler Natur, auö, wie es da oder dort nach 50 i der 100 Jahren aussehen wird, winn sich die Hoffnungen der besten Geister unserer Tage erfüllt haben werden, große Kulturpläne, weitblickende Ideen zur Schaffung möglichst günstiger Verhältnisse zur Wirklichkeit erstanden sind. Ein poetisch veranlagter Lokalhistoriker von Bad-Nau- heim könnte gar wohl einen Nauheimer Ehidher schassen, der etwa im 7. Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung zum ersten Male erschiene. Er findet an der Stelle, wo letzt das berühmte Weltbad steht, dichten Wald, der sich von be.dm Usern der Ufa bis zur Wetter erstreckt. Ein paar Jahrhunderte vergehen, und bei seiner Wiederkehr sieht er statt des Waldes ein paar Höfe auf weitem Mesen- plan, die frort ein unternehmender Mann an die Salzquellen gebaut hat und die er sein „neues Heim" nennt. Wieder verstreicht eine lange Spanne Zeit. Ta, im Jahre 1521, trifft er in einem von Ackerbauern und Salzsiedern bewohnten Orte mit Luther zusamnten. Er hört mit den Bürgern Nauheims des Reformators Predigt und ist wie sie begeistert von der neuen Lehre. Ein Jahrhundert geht dahin und Nauheims Ehidher sieht die furchtbaren .Verwüstungen des dreißigjährigen Krieges. Er findet den Ort von den mörderischen Verheerungen roher Söldnerscharen des 30jährigen Krieges, von der Pest und Feuersbrünsten halb zerstört. Die Gemeind? ist größtenteils nach dem stark befestigten Friedberg entwichen, die Weinberge sind vernichtet, und ringsum sind die einst zahlreichen Ortschaften verschwunden. In den Feldern weit und breit nichts Lebendes, nur hin und wieder der Schrei eines Raubvogels, hier und da, einige Fuß unter der Erde, alte Mauern. Sie erinnern ihn daran, daß bei feinem letzten Erscheinen dort Wohnstätten Sterblicher gestanden haben. Im 18. Jahrhundert aber bewundert er an derselben Stätte mächtige Gradierwerke und findet statt des einstigen Trümmerfeldes einen großen, von einer schönen Allee umgebenen Teich, der sich an ein stattliches, von vielen fremden Kranken besuchtes Städtchen schmiegt. Sommer 1904. Ehidher trifft ans seinem Nirgendheim auf dem schmucken neuen Bahnhofe ein. Er wandert staunend durch die Bahnhossallee mit ihren stattlichen l Hotels und ihren hübschen, balkonreichen Villen. Er schreitet über die asphaltierte Lud^lgstraße und wundert sich, daß die zahlreichen eleganten mit Pferden bespannten Gefährte, denen er begegnet, geräuschlos an ihm vorüber fliegen. Er biegt in die prächtige Parkallee mit der Doppelreihe mächtiger Ulmen. An ihm vorbei wandeln immer neue Damen und Herren, fremde seltsame Gestalten darunter au§ exotischer Herren Länder; fast wie eine babylonische Sprachverwirrung klingt es ihm summend ums Ohr. Und höchst ivunderbare Wagen sausen auf dem Fahrwege dahin, bewegt von einer geheimnisvoll verborgenen Kraft; sie machen Höllenlärm und greulichen Staub. Sonst jedoch überall peinliche Sauberkeit, anmutenber Komfort, weitgehende Fürsorge für die Badegäste. Dafür ist der beste Zeuge des herrlichen Parkes wohlgepflegte grüne Pracht. Er nähert sich einem der 6 Badehauser. Es ist dicht belagert von Badelustigen. Aber dieses Badehaus enttäuscht ihn nach allem dem, was er bisher an Luxus und Prunk in den Hotels und Villen sah. Gern möchte er auch ein Bad nehmen, doch das ist nicht so leicht. Vier bis fünf Stunden lang müsse man hier täglich sich gedulden, bis eine Badezelle frei werde, erfährt er aus authentischem Munde; so groß sei der Mangel daran. In solchen Situationen ist das Alter eine unschätzbare Wohltat. Die Jugend tobt, wenn sie lange warten muß auf etwas, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Unser Ehidher trägt den unbestürmbaren Panzer der Erfahrung von anderthalb. Jahrtausenden und ihm ist das Trostwort deS göttlichen Dulders Odysseus gegenwärtig: „Duld auch dieses, o Herz; schon Härteres hast du erduldet." Endlich, endlich öffnet sich ihm die Tür eines Bade- kabinettS. Ein trostlos enger Raum, „ausgestattet" mit einem alten, roh gearbeiteten Stuhl und einem erbärmlich ärmlichen Waschtifchchen. Die in den Fußboden eingelassene Holz wanne zeigt allzu deutliche Spuren ihres Alters, das an das des Besuchers heran- zureichen scheint. Eine freundwillige Badefrau reicht ihm die Wäsche dar. Potztausend! Vor tausend Jährchen haben die bäuerischen Ansiedler hier so miserable Wäschestücke ihm nicht verabreicht. Dieses Badetuch hat Runzeln wie das Antlitz seines alten Freundes Ahasver, und fadenscheinig ist's obendrein, dabei von einer unbefinirbaren verwaschenen Farbe und penetrantem Geruch. Bitterlich beklagt er sich darüber, erhält aber die Antwort, daß ,®rafcn und Fürsten" mit solcher Wäsche hier vorlieb nehmen müssen. Für heute verursache sogar die Wäsche jährlich etwa 5 0 000 Mk. Kosten, d. h. für das Waschen gingen jährlich ca. 35 000 Mk. und für Neuanschaffungen ta. 15 000 Mk. darauf, Summen, die sich bei einer Dampfwäscherei sicherlich verringern würden. Wenn er „nächstens" aber wiederkonune, bann werde hoffentlich der hessische Landtag auch die neue Dampfwäscherei genehmigt haben, die nebst Maschinenhäusern drüben jenseits des Bahnhofes auf dem Gold stein errichtet werden solle. Dann werde ihm bestimmt saubere und geruchlose Wäsche dargereicht werden können. Wie, so fragt sich Nauheims Ehidher, rennt sich das mit einem Bade von dem Weltrufe Nauheims zusammen? Hier muß, so sagt er sich, früher wenig rationell gewirtschaftet worden fein. Und weiter sieht er sich allenthalben um. Er entdeckt manches Vortreffliche. Besonders imponirt ihm das vor zwei Kirche unö Schute. Berlin, 6. Okt. Die Stadtverordneten beschäftigten sich heute mit der Frage der Neuregelung des Berlmer Mittelschulwesens und beschlossen, keine der bestehenden 46000 25000 20000 40000 35000 30000 5000 o n u Tt L ' ' WM - -I o e u ti: fffff i I 8$$$5888588$$8S$8858888 gedmbgebe. 350000 300000 250000 150000 200000 100000 50000 0 .. r k,. «x- .. Ft*equenx 5mm ■ 4000 Kurgsi «für di. Bild^abgeb0 5mm. 10000 Bid«i brnanbö Auge blieb umvilllürllch auf biesem kleinen, blinkenben otücf Metall haften. frier wollte er beginnen zu suchen! Wenn ein Mensch Ge- heimnipe jet,^ so verbirgt er sie gemeiniglich in den ge- heimnen ^ck)ubfächern seines Scl-rcibtisches. Ferdinand wußte aus eigener Erfahrung, welkten dock- auch die Blumen, welche Käthe ihm dann und wann gescl-enlt, in dem Geheimfach seines >c>chrmbtuches, aas zugleich das Bild des geliebten Mädchens barg. Er trat an Den ^ä-reibtisch und zog das Fach heraus. Eine Menge alter Papiere, Briefe, Reck-nungcm, Bilder und dergleichen mehr, quollen ihm entgegen. Dazwischen lagen kleine Kästchen, in denen ^uwelen und andere Schmucksack>en aufbewahrt zu werden pflegen. Aber ste waten leer. Vielleicht sollten sie gelegentlich benützt weroen, vielleicht hatte der Justizrat ihnen den kostbaren Inhalt entnommen, um ihn an einem sicheren Ott aufzubewahren. Tennock) wühlte Ferdinand in dem Inhalt des Schubfaches, anfangs planlos, aufgeregt, willkürlich, bann ruhiger und systematisch, indem er redes Papier rasch durflog und jedes Kästchen öffnete. (Fortsetzung folgt) — Tas neue Drama Oskar Blumenthals „Der tote Löwe" wurde von der Berliner Theaterzensur verboten. Das Verbot erfolgte wegen der unverlcnnbaren Darstellung bestimmter Vorgänge aus der zeitgenössischen Geschichte. unsere Leser sich erinnern werdm, behandelt dieses Drama, wie uns seinerzeit aus /Frankfurt geschrieben wurde, den Sturz Bismarcks. D. Red. b. „Gieß. Änz.") Tie Direktion des Berliner Theaters wird in Gemeinschaft mit dem Verfasser das 'Verbot im Instanzenwege an fechten uno zwar zunächst durch Beschwerde beim Lberpraiidenten der Provinz Brandenburg. — Ein Tel grantm c-us K v l n meldet: Paul Grab eins StuderUeniLl-aufp-iel „Frei ist der Bursch" wurde bei seiner Erstausführung iin Gegenwart des Autors ein sehr lebhafter äußerer Erfolg berellet. Grabcin erfck-ien oftmals auf der Bühne. Tie gcschickle Zeichüung des^studentischen NLilieus interessierte auch hier wieder. Für die Scl)wäche der frandlung, welche die Eouleur-Erziehung und das T u e l l w e f e n zum Gegen- tande l>at, kann aber die wenig Neues bringende, moralisierende Redseligkeit nicht entschädigen. <20 kommt eine tiefere 'Wirkung nicht auf. Jnbes zeigt sich eine beachtenswerte Gctbe deS El-arat- tcnjierenS, zumal in der Behandlung der Gegensätze. Tie sorgliche Aufführung arbeitete manches fchöne Detail geschickt heraus. — Ta sich die Gelehrten über das Wesen der Vererbung immer noch nicht einig sind, ist jede neue ausfallende Tatsache, die zur Veranschaulichung dieser Frage dient, von Bedeutung. Einen besonders merkwürdigen Fall 0011 Vererbung einer starken Mißbildung durch wenigstens drei Geschlechter l-indurch l-at Tr. fr iHb er t aus Sensburg in Ostpreußen in der „Münch. Med. Wochenschr." beschrieben. Eine Frau hatte ein ntännliches Kind zur Welt gebrack.it, dav an seinen Gliedmaßen eigentümliche Verwack-sungsersck-einungen auswics. An beiden fränden waren Zeige- und Mittelfinger in der ganzeil AusdelMung ihrer Be- rührungsTächen einschließlicb der Nägel mit einander verwachsen, und als einzige Andeutung der Trennung war eine Furche aus dem genteimamen Nagel erkennbar. Im übrigen waren die Finger vollständig ausgebildet, ihre Knochen in richtiger Zahl gesondert vorhanden, sodaß also nur die Weichteile der Finger in der beschriebenen Weise miteinander verschmo-lzen waren. Eine äl/nliche Mißbildung fand sich an den Füßen vor, indem die Mittels he mit der vierten Zehe beiderseitig verwachsen war. Außerdem luat an jedem Fuß noch ein überzähliger großer Zeh vorhanden, b er aber mit feinem Nachbarn an ein und demselben Mitteltnocl>en eingelenkt war. Derartige Mißbildungen i’inb nicht allzu selten. Was aber diesen Fall besonders beachtenswert macht, ist der Umstand, baß bie Vererbung nachgewiesen werden kann. Der Vater des Kindes be-sitzt genau dieselben Verwachsuiigen an den Gliedmaßen und auch die überzähligen großen Zehen. Ein Arzt hatte bei ihm früher einmal versucht, die verwachsenen Finger der rechten fr and zu trennen,^ was aber nicht geglückt war. Der iwd) lebende Großvater des Kindes hat gletchsalls genau dieselben Viißbildnngen, und sogar noch der Urgroßvater soll sie gehabt haben, was aber nur nach dem Zeugnis seines Lohnes zu ermitteln ist. Die unliebsame Familieneigentümlichkeit halte sich immer mir auf bie männlichen Nachkommen vererbt, wäl>reud die in ben beiden älteren Generationen vorhandenen weibliäM Geschwister im non freigeblieben sind. — Man sieht, die Natur hat hier sehr rücksiästsvoll gewaltet. Berlin, 6. Okt. freute wurde hier unter dem Vorsitz von Professor Xaver Schanvcnka der zweite m u f i f b ä b a g 0 g i f dj c Kongre ß unter starker Beteiligung auS allen Teilen des Reichs im Plenarsitzungssaale deS Ncick-stags eröfftiet. kennen läßt: Beruf 1 . Schauspieler . . Künstler .... Schriftsteller . . Umversilatsprosesfore Redakteure . . . Erfinder . . . . Juristen .... Riusiker .... Aerzte..... Naturforscher . . — Wann kommt der Erfolg? Prozessor Dexter von der Universität Illinois hat in über 8000 Lebensbeschreibungen von bedeutenden Männern und Frauen festgestellt, in welchem Alter sie ihren „großen" Erfolg gehabt haben. Er stellt feine Ergebnisse in einer Tabelle zusammen, die das Durchschnittsalter in den verschiedenen freien 'Berufen für Manner und Frauen er- Erfolgreiche Männer Durchschnitts- Alter Erfolgreiche Frauen Durch- schnitts- Altei . 54 30 40 25 . 260 40 21 40 . 528 38 272 40 . 1090 50 11 40 . 509 50 13 60 26 55 — —- . 857 55 4 45 . Hl 40 217 40 . 540 47 7 42 . 416 58 7 50 ^zuyren angelegte großartige rompttzterte unterirdische Röhrensystem, das, einem Bergwerke ähnlich angelegt, in geradezu genial ersonnener Weise die Thermalsole aus den drei Sprudel- quellen, die in mächtigen Strahlen aus der Erde springen und große Sammelbassins füllen wie schäumender, perlender Sekt, in die Wannen der Badehäuser in nahezu natürlicher Wärme entsendet. Im Röntgenkabinet macht es ihm großen Spaß, wie ihm ein Kundiger sein trotz der Jahrtausende rasch pulsierendes Herz auf eine leuchtende Tafel zaubert, und in der Werkstätte verblüffen ihn elektrisch getriebene Sagen, auf dem Schmiedeofen durch die Kraft des elektrischen Funkens in Glut geratende Kohlen. Auch das Kurhaus gefällt ihm und hell entzückt ist er von der Ausstattung der Hauptrestaurationsräume in ihrer ganzen soliden modernen Schönheit, namentlich von ihren trotz aller Pracht und allen Glanzes vornehm und schlicht wirkenden Beleuchtungskörpern. Trotzdem kommt er beim Ueberschauen der Badeanlagen in ihrer Gesamtheit zu der Einsicht, daß man früher, dem jeweiligen Bedarf notdürftig entsprechend, stückweise Anlagen geschaffen hat, die eben deshalb in den einzelnen Teilen einander im Wege stehen und eine richtige Ausnutzung des einzig für sie wegen der Bodenbeschaffenheit in Betracht kommenden, eng begrenzten Raumes verhindern, überhaupt unzulänglich sind. Das fällt ihm nicht nur bei den alten Badehäusern, sondern auch bei dem Musiktempel auf der für den großen Sommerverkehr allzu schmalen Ter rasse vor dem Kurhause auf. Die Sonne brennt mit sengender Glut auf die nach Westen gelegene Terrasse gerade während des Konzertes. Aus dem kleinen dürftigen Musiktempel, der sich eng an die Umgrenzung der Terraffe klemmt, bringen von den im Halbkreise dicht ihn umstehenden Bäumen gehemmt, die Töne gebrochen nur über den nächsten, verschwindend kleinen Teil der Terraffe, sodaß die Klagen der Kurgäste über mangelhafte Musik sehr mit Unrecht der Kapelle, vielmehr dem unglückseligen Baumeister des Tempels aufs Schuldkonto zu setzen sind. Und an diesen traurigen Badehäusern sowie dem Musik- tempel ist jahrelang nach immer wieder anders ausgestellten Plänen herumgeflickt worden.(Schluß folgt) Kandel und IerLesir. Volkswirtschaft. Berlin, 6. Okt. In der heutigen Sitzung des Auffichts- rates der'Steaua Romana, Aktiengesellschaft für Petro- leum-Jndustrie, gelangte die Bilanz zur Vorlage, welche nach Verwendung von 8 335 640.50 Lei zu Abschreibungen und Reservestellungen aus der 'im vorigen Jahre vorgenommenen RewnstMMon einen Jahresgewknn von 3 449 535.11 Lei aufweist. ES wurde beschlossen, der auf den 12. November nach Bukarest einzuberufenden Generalversammlung vorzuschlagen, von dem Gewinn 1944154.08 Ler zu weiteren Abschreibungen und Reservestellungen zu benutzen und auf das Aktienkapital von 17 Millionen eine Tividende von 8 Prozent zu vertellen. Bromberg, 6. Okt. lieber das Vermögen des 1895 unter der Firma „Schlächterei vereinigter Landwirte, eingetragene Genossenschaft mit besäi-ränkter Haftpflicht" ist der Konkurs eröffnet worden. $te Passiven übersteigen die Aktiven, soweit bis letzt ermittelt um 70 000 bis 80 000 Mark. Ten Vorstand der Genossenschaft bilden Landrat a. T'. Geh. Regierungsrat v. ,AuerSwald-Faulen, Herr v. Oldenburg-Jannsck>au, Rittergutsbesitzer Stoppel-Bünthen und Gutsbesitzer Rügenstein-Rosen- seld. Zur allgemeinen Börs'enlage an den deutschen Börsenplätzen, ist mitzuteilen, daß am Montan-Aktienmarkt das Geschäft sich wieder sehr lebhaft gestaltet und Bergwerks-Mtien die Führung übernommen haben; Gelsenkirchener allen voran. Hütten-Aktien sind zum Teil auck wieder in steigender Richtung, wie denn nach wie vor der Jndustrie-Kassamarkt am meisten Leben und Bewegung zeigt. Ein anderes charakteristisches Zeichen Ivies die Donnerstagsbörse auf, insofern, daß Aktien der Russischen Bank an der Berliner Börse sich in aufsteigender Richtung bewegten im Anschluß an die Petersburger Börse, die für Bank- aktten am Mittwoch ausgesprochene Haussestimmung zeigte. Ties steht in geradezu sonderbarem Gegensatz zu den Meldungen, daß sich Bankerotte in Rußland mehr und mehr häufen. Man darf gespannt sein, ob sich diese Tendenz wird aufrecht erhalten lassen. Wahrscheinlich ist dies nicht. Schon die gestrige Börse zeigte wieder einige Abschwächung. Nur Gelsenkirchener stiegen weiter und zwar von 229 bis 231.80. Heber den Tabakbau und die Ergebnisse der Tabakernte im deutschen Zollgebiete enthält das 3. Vierteljahresheft zur Statistik des Deutschen Reichs eine Uebersicht für das Erntejahr 1903, wonach insgesamt 105 990 Tabakpflanzer 161511 Grundstücke mit einem Flächeninhalt von 16 552 Hektar mit Tabak bepflanzt hatten (1902: 117 925 Pflanzer, 177 603 Grundstücke mit 17 325 Hektar Flächeninhalt). Von den Pflanzern hatten 36 243 je eine Gesamtfläche bis zu 1 Ar, 6947 über 1 bis 5 Ar, 15 520 über 5 bis 10 Ar, 28 781 über 10 bis 25 Ar bis 1 Hektar und 1602 über 1 Hektar mit Tabak bebaut. Tie Ernte ergab einen Ertrags von 330 750 Toppelzenter Tabak in dachreifem, trockenem Zustande, also auf 1 Hektar einen Tnrchschnittsertrag von 20 Doppelzentner (1902: 376 975 Doppelzenter bezw. 21,8 Doppelzentner). Ter Gesamtwert der Tabakernte, einschließlich der Tabaksteuer, wurde auf 27 303 792 Mark (1902: 31130 968 Mk.) ermittelt; der mittlere Preis für 1 Toppelzentner Tabak betrug demnach 82,55 Mk. (1902: 82,58 Mark). Kisenvayn-Aeitung. Dresden, 6. Okt. Zu dem Fernbleibender fach s i - schenRegierung an der Heidelberger Konferenz erhalten die „Tresd. N. 9t" von zuständiger Seite nachstehende Mitteilungen: Es ist richtig,, daß die sächsische Regierung an der Heidelberger Konferenz nicht beteiligt war und auch eine [QUAKER OATS E gratis 100 Um deutliche Angabe des Namens und Adresse wird höfl, gebeten. ABTEILUNG: E. T- THE AMERICAN CEREAL COMPANY, Kaiser Wilhelmstrasse 82, Hamburg. Einladung dazu nicht erhalten hat. Wenn nach dem, was in der Prüsse verlautet, eine Betriebs-Gemeinschaft in noch näher zu vereinbarender Form im Prinzip beschlossen worden ist,^so würde ein solcher Beschluß den Wünschen der sächsischen Staats-Eisenbahn-Verwaltung entgegenkommen, da chei dieser schon seit einiger Zeit Erörterungen über eine Verbesserung der zur gegenseitigen Wagenbenutzung bestehenden Einrichtungen eingeleitet worden sind, die jedoch wegen des um- fcnrgveichen statistisck-en Materials, das hierbei zu verarbeiten war, noch nicht zum Abschluß gelangt war, als die Konferenz in Heidelberg zusammentrat. Quaken Oats wird am besten und vorteilhaftesten in einem Quaken* Oats Kocher zu bereitet. Wiy send®M Gratis einen Quaker Oats Kocher an jede beliebige Adresse in Deutschland falls uns die unten angegebene Anzahl [r~ Schutzmarken, die aus der Vorderseite der Packete zu schneiden sind I und so aussehen, franco in einer Send- ■ ung und vor dem 31. Dezember 1905 [I & zugehen. 50 Schutzmarken von H Pfd. Packeten oder Submission. Für unsere Kliniken soll die Lieferung von 25 Ztr. Aepfeln 550 „ Kartoffeln 10 , Zwiebeln 6 , roten Rüben 2 , weißen r 4 , gelben , 2 w unterirdische Kohlraben 2 , Meerrettig 35 w Weißkraut 100 Stck. Rotkraut 500 , Sellerie 100 Lauch iuf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen nachmittags von 3—5 fthr auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift: „Angebot auf Gemüsctteferung" versehen, sind mit den Mustern bis zum 18. Oktober d. I., mittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung der Angebote stattfinden wird, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis tum 22. Oktober d. I. Gießen, den 6. Okt. 1904. Grotzh. Verwaltuugs'Direktiou der chirurgischen und Augen Klinik. ________Vossius. B7/10 Versteigerung. Montag den 10. Oktober, nachmittags 2 Uhr, werden in der Rübsamen'schen Hofraite (Lahnslraße 11) im Auftrage der Konkursverwaltung g-gen Barzahlung versteigert: 2 Jagdgewehre (Drilling und Repenergewehr), 29 Rehstangen, 1 Hirschgeweih, ausgestopite Vögel, 5 Felle, Jagdbilder, 1 große Badewanne von Zink, 1 neuer Frackanzua, verschied. Kleidungsstücke, 1 Klappsessel, 2 Lampen, Nickel-, Glas- u. Porzellansachen, Bücher, 2 Lorbeerbäume, Holz, Aepwl, Sensen, Spaten, 1 Partie Pflastersteine u. a. m. Versteigerung bestimmt. 7799] Geißler, Gerichtsvollzieher. Beneidet sind alle, die eine zarte, weiße Haut, rosiges, jugendsrisches Aussehen u. ein Gesicht ol)iie Sommersprossen und Hautuureimgl'etteu haben, daher gebrauchen Sie Aadclieuter SkclkciiMöüiliknmchLejse 7240 echt ü 50 Pfg. bei AM Bieier Viktoria-Drogerie, Martsiraße 5. Bekanntmachung. ViehmarHt in Wächtersbach Dienstag den 11. Oktober. Wächtersbach, den 5. Oktober 1904. hv6/10 Der Magistrat: Hanteln. Nr* 1 41. lahrg. (Ein deutscher Zamilienblatt. Wöchentlich eine Nummer Preis im Abonnement 20 pfg. n virrttliährl. lLNrn.M.2.50. lUuftrterte Rimdfchau Hua der Zett — für die Zett I Romane und Novellen ä (jährlich 4 flrohe Romane, deren Buch» « eu6gaben mindestens 26 M. losten würden.) ! Kunrttmfcber ßUderrcbmuck ht farbigen Tondrucken und meisterhaften Holzschnitten Kunstdrucke auf besonderem Papier £rauen-Dahetm — Kausmufth — fiauagarten Kinder-Dahetm — Öammler-Dahetm. Neuen TTbonnement / ZV» ab Oktober 1904 in allen Bud)bandlungen. • Probenummer • • • gratis I ■ W vy Schützenvevetn. Donnerstag den 13. d. Mts., abends 8y2 Uhr, findet im Schützenhaus unsere diesjährige tzrdenll. Generalversammlung mit folgender Tages-Ordnung statt: v7/10 1. Berichterstattung. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstands- wahl. 4. Winterfestlichkeiten. 5. Auslosung von 6 Anteilscheinen. 6. Verschiedenes. Wir bitten die verehrlichen Mitglieder um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Iiaagtl Stsbimiffion, ASkwez 9. SamStag den 8. Oktober, abends 81/, Uhr: Vorjvsrg des Herrn Inspektor NaDiir^St.Chrischona. SamStag abends 87< Uhr: Versammlung. Mittwoch abends 8l/2 Uhr: Bibelstnnde. Jedermaiiu ist herzlich willkommen.05863 Hasen frisch geschossen, von 3 Mk. an, empfiehlt Frau Ebel, 7740 Mttergalie 11. «Her Aechlmst täglich zu haben tu 7461 Lonys Bierketter. Sol 5$ O TH 'M* -** £ « Hz V SZ Q ES Q IV. Kesstsch-Tsiurrngrsche Staats lotterte Ziehung VI. Klasse. (14. Tag.) 6. Oktober. 1904. Alle Nummern, neben welchen nichts ijemertt ist, sind mit 200 Mark gezogen» (Ohne Gewähr.) 6 47 129 204 [1000] 340 82 581 95 766 892 1094 249 461 62 574 940 91 [4001 2266 303 5 47 405 524 651 52 869 [400] 966 86 3005 100 141 -60 [400| 506 |400] 79 655 872 982 [4001 4049 [1000] 98 138 282 518 14001 653 758 61 75 [400] 821 66 [400] 954 58 [4001 92 " 5063 90 104 25 86 271 322 29 31 [4001 566 822 6120 110001 27 202 41 378 79 424 96 590 607 48 819 400] 933 48 [400] 7062 429 501 73 653 59 [2000] 65 8006 83 181 91 280 456 598 673 888 93 4001 947 96 9014 45 67 105 [4001 10 [1000] 15 31 48 206 455 518 [400] 636 43 69 789 822 99 905 23 43 10012 23 [1000] 65 206 97 353 406 48 73 668 766 72 954 11043 285 571 778 925 72 12073 372 [400] 401 610 730 83 99 856 13019 74 491 547 62 733 14051 [10001 174 207 397 578 620 [1000] 58 82 704 827 93 15054 66 141 59 209 22 440 [1000] 521 70 627 32 814 [4001 47 16008 30 257 99 418 602 17 [400] 783 [400] 834 1 7390 609 37 [4001 740 18082 212 312 27 [400] 452 [1000] 522 72 689 96 863 [1000] 19035 70 80 944 [5000] 48 20167 219 443 75 79 80 601 35 795 821 65 21177 460 75 500 [1000] 729 838 [400] 909 12 |400] 68 [400] 22004 85 [400] 199 257 344 430 [400] 97 569 706 60 2 3089 120 284 381 426 558 648 742 931 58 2 4003 [400] 277 334 406 93 [1000] 539 690 729 835 [4001 42 909 67 82 [400] 25075 105 42 277 [400] 351 [20000] 420 63 554 [1000] 83 648 750 923 26006 44 72 103 225 73 438 75 637 1400] 712 19 839 44 98 913 43 76 27012 14 126 [400] 33 415 83 504 9 731 948 28202 393 652 [400] 781 844 48 918 [1000] 22 29172 302 626 743 53 948 70 30028 139 43 221 356 79 406 704 809 21 32 955 68 31003 119 45 [1000] 96 11000] 264 67 349 482 549 61 655 731 919 85 32128 93 [400] 233 334 53 572 91 659 738 801 [2000] 929 53 33149 99 379 [400] 467 525 77 97 613 716 803 926 j400] 50 34034 132 234 520 629 54 794 847 83 35013 90 [400] 103 252 300 [1000] 2 38 444 ; 400] 503 816 90 951 78 36216 577 629 706 [400] 42 81 960 37019 [2000] 129 246 412 591 896 966 86 38034 63 354 407 644 58 73 786 807 24 945 59 62 39217 308 [1000] 33 545 784 40025 130 49 314 1400] 61 80 625 [1000] 55 765 [400] 937 [400] 45 54 96 41116 32 52 208 [400] 323 [400] 467 692 718 802 42102 [400] 62 267 378 583 667 952 43214 366 445 84 581 [1000] 700 16 58 67 69 868 44184 [400] 200 56 [2000] 330 637 723 34 [400] 829 87 90 45245 389 403 515 656 710 925 [10C-0 ; 46009 30 72 113 56 309 33 476 [400] 516 85 880 47215 683 733 99 824 [10000] 70 961 [2000] 48089 193 99 209 393 455 [1000 ] 511 827 960 49018 50 88 285 352 409 24 [400] 600 |1000] 89 908 50140 [2000] 57 363 78 [400] 404 606 33 49 735 48 889 5 1000 188 376 492 537 79 608 816 924 52006 105 99 L400] 273 34 446 [4001 63 501 728 [400| 810 930 5 3041 67 84 [1000] 272 320 [400] 428 [400] 854 98 5-4043 219 49 55 693 [1000] 726 869 75 5 5019 63 [400] 287 400 67 96 512 776 92 802 988 56031 [400] 143 339 87 95 480 760 75 826 84 981 [1000] 57002 [1000] 3 44 131 [400] 218 80 [2000| 425 551 65 619 89 983 58048 [400] 406 [400] 8 30 557 [1000] 94 [400] 954 [2000] 59123 [400] 40 268 400] 301 499 513 630 767 830 60051 155 240 520 91 674 724 89 61075 191 [400] 221 16 74 324 91 448 519 |1000] 687 [400] 823 69 [400] 62030 206 15 91 587 607 [1000] 63152 83 311 [400] 582 94 651 854 [2000] 931 63 [400] 64015 219 303 423 767 825 6 5071 80 172 244 85 438 639 [400] 854 906 90 92 6 6047 76 184 98 221 508 87 90 809 67059 [400] 90 [2000] 245 56 308 465 728 966 [400] 68234 444 56 89 527 667 [400] 750 858 59 77 992 69038 296 [1000 307 17 539 69 [400] 719 55 840 95 70081 83 268 494 580 651 98 701 [400] 72 825 39 71016 73 119 242 338 [2000] 591 745 72012 285 572 96 655 738 73004 [1000] 118 67 [1000] 391 477 603 13 16 45 [1000] 48 ( 2000] 736 [1000] 841 74221 52 57 [400] 92 305 62 442 72 755 94 800 949 |400] 75032 38 100 9 87 241 86 322 45 [1000] 49 [400] 424 [400] 58b 954 76132 53 313 478 513 52 81 727 [400] 914 77099 180 270 368 412 80 578 649 910 [400] 19 99 78035 200 337 53 74 401 96 572 [400] 82 744 57 825 [400] 78 |1000 | 993 [1000] 79204 4 6 372 426 501 24 635 700 [30 000] 1 27 62 [4001 871 80040 504 9 66 [400] 82 719 20 48 [400] 8 1015 33 96 206 9 387 98 482 517 55 613 [10001 40 71 74 714 [400] 878 912 82003 6 168 315 18 497 595 657 68 750 53 871 83019 311 27 93 416 79 555 84 871 (400j 936 84007 138 253 [10001 97 412 [400] 585 [400] 652 718 87 804 [400] 52 [10001 936 85068 124 [400] 529 32 606 46 885 940 69 74 [10001 86035 [400] 107 60 251 59 83 350 409 [400] 42'92 550 722 [400] 87059 132 375 496 739 803 56 11000] 937 77 |400j 90 [400] 8 8020 50 104 [400] 14 17 [1000] 348 63 79 469 545 51 645 77 ! 8024.3 320 443 545 90001 191 11000] 96 707 13 4001 825 954 400] 91035 [400] 121 89 241 593 680 916 92065 1460] 132 ! 2000] 52 296 326 547 699 825 67 990 93135 41 252 55 92 317 25 191 564 [400] 609 50 [1000] 73 745 894 916 94036 114 333 519 68 940 95010 137 242 537 86 [iOOO] 602 11000] 55 59 824 980 962:38 351 71 498 14691 661 727 81 94 8-i7 13 67 923 49 97070 [4001 172 312 556 85 687 08270 300 5000! 127 579 710 43 99014 281 85 95 [400] 357 534 UOO [400] 12 789 91 98 Nächste Ziehung: 7. Oktober 1904. Kursblatt des Giehener Anzeigers ä Bank für handel und Industrie 6. Gktober 190% Depositenkasse Gießen. Staat*-.Anleihen. ft. Deutsche. .<*/, Deutsche ReichS-Anleihe abgest. . . 81/, do. do. 3 do. do. ..... 31/, Preußische ConsolS abgest 8% do. do. 8 do. do. 4 Badische Anleihe v. 1901 mit 1909 3*/t do. do. von 1892 n. 94 3x/t do. do. v 1902 unk. b 1910. 3 do do v. 1896 . . . . 4 Bayr. E.-B -Anl unk b. 1906 . . 3*1 do. E.-B. ii. Alla. Anl 3% do. LandeSknItur-Rente .... 3 do E-B -An! 3*/, Bremer St -Anl. v. 1998 .... 3% do. do. v. 1899 .... 3 do. do v. 1902 unk. b. 1915 4 3X, 3 4 4 31/, SV, 3 3 3’/, 3X, SV. 3 Hamburger St.-Anl. do do d0. do. Hessische St.-Rente do. Ct.-Anl. v. do. Anl. abgest. do. do. do. do. . . Sächsische 9?cntc omrt. 1900 u. 190 do. v. 1999 do. v. 1902 1899 . . . Dürttembg. v. 1875—80 abgest . do. v. 1900 do. v. 1903 ..... do. v. 1896 101.85 101.85 90.— 101.55 101.85 89.85 104.60 100.25 100.30 103*70 100 10 89.90 99.20 87 30 103.60 87 60 104*60 99 85 100 05 87.60 88.90 lüO.UO 90.10 b. 21u5lInV15cht. I. Europäische. 101.00 4% Bo-nien it Hereeqov. v. 1902 unk. 1913 rr 90.95 M. Italienische R-nte Lire do 100.60 4* 5 Oest. Silber-Rente . ö. fl. 101.20 öflG 6«/ 3 Rumän. M. M. 92.60 M. Fr. Pes. 97.50 M. n. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes do. abgest. 1890 v. 4 do. do 4% Chile Gold-Anl v. 1889 6 Chinesische Staats-Anl. Lstr. Egyptische unisizierte r5r. Pes.- 29.85 4 4 do. do. do. do. do. do. v. v. 1888 1897 4 4 4 4 4 3'/, 3 Lstr. Pes? Lstr. Lstr M. 9r. Vrivil. . . garantierte Rente Rente do Rente Reute öst 0, Kr. 4% 4 4 4 4 Lstr. M. Lstr. M. Lstr. M. ä.fl Kr do. Bnlaar. , Griech. do. 101.95 99.90 100.10 Ungarische do. do. do. 100.2" 87 8' 87/0 87.55 92.60 äusi. E -B i. G. innere v. 1888 . äustere Gsld-Anl. Argent. do. do. do. do. do. 62- 62 so 12 95 do. Papier-Rente do. Gold'Rente do. einbeitl Rente (conv.) . . do. Staats-Rente . . . Oest. E.-B. St.. Sch.-Bersch. lconv Elisab. CbL) i. (S steuerfr. . 47.90 iu».9o 97.70 96.95 92.50 91.80 83.80 95.— 103.10 99.50 90 70 107.20 10L70 97.50 47.- 102 50 1 io 1% 4 ‘ 241 n v. 1895. v. 1896. v. 1898. 92 70 83.55 Serb. amort. . 1895 (405) . . Span. ausl. Rente v 1882 abgest do. do. do. do. Rust, do. ho. do. , do. do. do. do. 102.— 77.20 1881 88 . . i. G. v. 1803 i. (9V v 1891 v. 1894 . . v 1898 . . 5 5 5 4'/, 4 1 4 4 4 3V„ 4 3% 3 3 VJ 3% 84 80 100.30 98 10 89.50 83.50 5 5 4 4 Consolid.-Anl. v. 1880 . . n Gold-Anl. p. 1889 . Cons. E B Ser I n. II 89 „ Gold-Anl. Em. m p. 1890 . Staats-Rente p. 1894 . alt Kr.Rbl d0. .... Tnb Ans. n 190? i (st. E.-B. v 1S90 steuerfr Monovol-Anl p. 1887 . o t. G. Merik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere ..... 4 5 5 4% 4 3V, 3 5 5 3 Gold-R-i^e 2025 r . Staats-Rente . . da. v. 1897 steuerfr (Eisern ThoN Goldstfr. Außereuropäische. -%Oest. E.-B. St. S-st-Perlch. conv Franz-Iessef) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb (verstaatl.) . . do. do. . .... do. p. 1902 steuerfr Gold-Aul. p. 1894 steuerfr. do ü. 1896 steuerfr. Schwedische v 1880 abaest. . do. p. 1890 amort. do. do. amort amort. do. priv. p. 1890 steuerlr. 20/10m do. cous. p 1890 steuerfr. . conv. unif. v. 1903 3'/, Schwei,. Eidg. (A.-G? unk. b. 1911 4 ~ , do E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp Porkug. imisiz. p. 1902 Ser I . do. unisii. v. 1902 Ser. III do. Sve',ifiz do. p. 1882 nicht abgest 3% Türk.-Eaypt. Tribut . . . Eisenbahn-Priori täten. Inländische. 4 Braunschweig. LandcS-E.-B. H E 3% do. do. T E abgest. 31/, do. do. IIIE imt'b. 1905 4 Pfälzische 3'/, do 3% Südd. Eisenbahn-Ges. 100.80 95.80 96.20 101 90 99.35 95.80 4 4 4 4 4 4 4 4 5 3 3 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ford. Rrdb. 1887 stf. i. S. . . do. do. 1887 stf. gar . . Franz-Ioset . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 i. S. . . do. do. p. 1889 G. do. do. v. 1891 i. G. . . Oest. Sud (Lomb.) stf. i. G. 400 do. do. „ i. (*> . . do. do. „ i. G. 500 do. do. E. v. 71 i. 06. 500 M. 101.50 ö. ff. 101.80 „ i 102.— ö.'fl.I 99 50 M. 106/0 „ 95.20 Fr 65.70 Oest.-Ung. SISb. 1873/74 i.G. do. Brünn-RS. 72 stf. 100 (ErgänzgS.-N.) i. G. 1000/2000 M. P. 2%0 Ital.stl.gar. E.B Ser. A-E 500 i. G. ü. do. Fr. 93. M. 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. bo 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 3 3 S. S. i.G. 500 500 500 500 S^weiz. Central n. 1880 . Russische Südost 97 steuerlr. steuerfr. gar. gar. 2020/1040 1889 1891 400 400 400 G. G. G G. S. P. 83 Em. Em. 1885 M. Tlr. M. Fr. Sard. See. stfr. gar. I u II Sicilianische steuerfr. i. G. v. 408-2010 . 2040r do. O^ste do Portg do. do Fr. Rl. 84.20 105.60 77.60 73.75 73.75 93 30 103.95 102.70 Wladlkawk 85 stfr. gar. Anatolische i. G. . . . 100.— 100.10 100.— 104.— 500 200 I । 75.11) „ 102.60 „ 102.20 „ 103.10 „ 72.30 „ 117.10 Fr. 105.- 3 8 4 4 5 4 94.- 93.30 ö. fl 100.45 Dk । 101.55 ö. fl/ 110.10 i —.— » Lire! —.— 3 V 4 Ital Mittelnieer steuerfr. i. G. 24/l0 o.yorneS. Vit. C. D. 11. D/2 G. G. (55. G. G- D. 50 20 76.75 97.75 56.50 63.30 63 90 107 80 101.25 89.80 88.90 87.75 2%r»S'"'dital. (Merid.) Sr.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Mestsicilian p. 1879 3", (ssotthardbabu .... 3*/t Inra-Bern-Lnzern gar. 31/, Iura-Cimblon v. 1894 Prag-Dux ... „ i Raab-Oed -Ebeuf. „ i do. do. v 91 „ i do. do. p. 97 „ i Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. i. G Ungar.-Galizische . stf. i Vorarlberg . . „ i do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 nnev. b. I915stf.g. Südwest stfr. gar. 408/2040 StaatSb. I-VIII IX p. 5 6 4 3 3 3 3 3 3 do. do. 97 Wart < .-Wien stfr. Rpäsan-KoSlow steuerfr. gar . . do. UralSk steuerfr. gar. 404 '2020 . 1000 . 500 . 1000 st ar. . Saloingu..Constant. Jonction do. Monastir . 2020/4040 l GS (S. II Ergnz.» 2040 de MinaS stfr. . . . . do - Zchutz-Ber -Cert.) E. B. P v6 Baira Baixa . . v. 1889 T. Rq. . . p. 1889 II Rg . . . Provinzial- nn 4 9'4 4 ' 4 4 ' 3% 3'4 ■ 9'4 3'4 4 4 < ► 3'4 1 3'4 1 3'4 4 4 4 4 4 3'/, 3'4 3'4 bo. bo. Gvu.311.65G um. 5. i9iö 4X4 Mecklb. Hyp. n. Wbk. Ser. I verl. ü!25 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . bo. P. 189!) WieSbaben v. 1900 unk. b. 1905 . 3'/,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 6'4 bo. bo. Aktien ansliindischer Tranwporf- A »in! alten. do. bo. bo. bo. bo. unk. b. 1907 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Bk. 8'4 • Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 190£ do. bo. bo. Ser. 2 95.- 95.80 96.50 100.50 100.35 101.— 102.20 96.75 96.75 96.75 100.60 94.20 99.75 95.25 101.50 101.50 102.50 100.- 94.60 95.50 96.50 100.50 101.50 96.70 96.70 98.- 101.— 101.20 101.70 102.10 102.60 96.- 97.- 99.80 99.80 102.20 99.70 99.70 101.75 101.60 101.- 102.20 101.70 100 — 102. - 101.— 102.— 100.— 100.70 95.40 Itank-Akfien. Reichsbank . M. 1000'3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Babifche Bank . . , Tlr. 100 Bayr Bank «Münch.) abg. M. 1000 bo. Hyp.- it. Wechsel», s. ff. 500 Berliner Bank ... M. 1000 do. HandelSg. . M. 500 1000 bo. Hyp.-Bk. Vit. A M. 1000 bo. bo. Vit. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel n. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt - n. Wechselt). Tlr. 100 GenossenschftSbk. M.600/1200 VereinSbank . . . M. 600 DiSkonto-Gesellschaft M. 600 1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein M. 1000 Eisenbahn-Renten-Bk. . M. 1000 Franks. Hppothek -Bank M. 1000 bo. Hyp.-Kred -V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz)Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Krebitb. . M. 300/1200 Na'lb. s. Dtschl. S. 1-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vereiusbk. M. 300/1200 Oberrhein. Bank . . M. 1000 Oest.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-Länberbank . . ö. fl. 200 Oest -Kredit-Anstalt. . ö. fl. 260 Pfälzische Bank . . . M. 1200 Preuß, Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyp -Akt.-Bk M. 600/1200 Rhein. Krebitbk. M. 600'1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 | Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bobenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Krebitbank . . ö fl 200 Unionbank (Wien) . . ö. fl 200 Westbeutsche Bank . . M. 1000 Wiener Bankverein . . ö. fl. 200 Württbg. Bankanstalt . . M. 600 bo. VereinSbank . s. fl, 350 154.80 8*4 200i— 187. 11 4 4 228.20 108.40 5*4 2 12.95 4 8 0 0 5'4 6 124.90 72.80 296.50 89.25 161.80 5 8'4 4 7 SÄ 9 6 8 9 6'4 4 7 7 7 11 4V, 0 6 Vorl. Dir. 5.47 8'/, 5 2 12.95 3'4 7'4 0 0 4 6 5 5 10 Letelel Dir. I 6.18’ 4 90.40 5’4 119.10 142.80 117.70 142.- 102.- 141.90 149.80 151.40 6 5 6'4 9 7'4 4 5'4 5 4'4 10 0 4 5 8'4 4 7 0 V* 5 8 8'4 6'4 0 7 7 7 127.70 194.10 156.— 104.— 112.70 207.60 153.- 124.80 107.- 218 40 99.20 118.20 116.80 212.20 103.20 148.30 119.50 139.45 198.60 7 5 0 9 7'4 6 8V, 8*4 Pfandbriefe. 4 3'4 4 4 4 3'4 3'/, n 3'4 4 4 4 4 4 4 4 3'4 3'4 3'4 3'4 4 4 4 4 4 4 3'4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% bo. do. abgest. 80% Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14 bo. do. Ser. 16 n. 17 nnk. 1910 do. bo. Ser. 18 unk. b. 1905 bo. bo. Ser. 12, 13 bo. bo. Ser. 15 unk. b. 1906 bo. bo. Ser. 19 bo. do. Kommunal Ser. 1 nnk. 1910 do. Hyp -Kred.-Ver, abgest. r. ä 10a do. do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 bo. bo. S. 27, 37, 39 u. 42 nnk. 1905 bo. bo. S. 31 n. 34 unk. b. 1907 . bo. do'. S. -10 n. 41 nnk. b. 1910 . bo. bo. S. 43 nnk. b. 1913 . . . bo. bo. S. 46 unk. b. 1908 . . . bo. ho. S- 44 unk. b. 1913 dv. bo. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. bo. S. 29 nnk. b. 1906 . . . bo. bo. S. 45 (tilgb.) bo. Landw. Krebitbank Vit. D-J . . . bo. do. Vit. N-P Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 141-250 . . . bo. bo. S. 251-340 unk. b. 1905 bo. bo. S. 341-400 unk. b. 1910 bo. bo. S. 401-420 unk. b. 1913 bo. bo. abgest. u. Ser. 1—45 . 99.80 93.80 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98.— 99.80 105.— 100.10 100.40 101.- 101.60 102.30 101,50 100.- 97.20 97.20 98.- 99.- 99.10 100.30 100.30 101.50 103.- 95.- Verzinsliche Lone. 4 Babische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Reguisierung . . 3X/,Gothaer Prßm. Pfandbr. I 3V, bo. bo 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Hollänbische Komm. v. 1871 3x/,Köln-Minbener .... 3*/,Vübecker v. 1863 . . . 2*/,Lütticher v. 1853 . . . 3 Mabriber abgest. , . . 4 Meininger Präm. Pfanbbr. 4 Oesterr. v. 1860 . . . 3 Olbenburger..... 5 Russische v. 1864 . . . 5 Russische v. 1866 . . . 2*/,Stuhlweißeub.-Raab-Graz 2*4 bo. bo. bo. Anrechtscheine . . Tlr. 100 ! 144 80 . . Tlr. 100 | 169.— . . ö. fl. 100 140.— . . Tlr. 100 II Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . 6. fl. 100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . S.fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. fl. 150 . . ö. fl. 150 135.50 5190 137.50 155,50 127.90 109*50 Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gnnzenh Augsburger Braunschweig Finnlänbische Freiburger Genua Mailänder Mailänder Meininger Neuchateler Oestr. v. 1864 Oestr. Kredit v. 1858 Papenb. Gräfl Rudolfs-Stiftung Türkische do. •••••••• Ungar. Staats Venetianer . fl. 7 - ft-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 15 0 Lire 45 Lire 10 . f. ft. 7 Fr. 10 B. fl. 100 ö.fl. 100 . s.fl. 7 ö. fl. 10 Fr. 400 Fr. 400 6. fl. 100 Lire 30 72.- 36.50 152.- 87.— 37.20 62 — 21.80 85.30 448*.— 410.— 130*20 356*- 34.50 Industrie-Aktien. Frankfurter Lörse Aschaff.Masch.Pap 176.50 Iteue Boden A. G. 158.— Brauerei Binding 257.50 „ Henninger . 173.30 „ do. Pr.Akt. 178.- „ Kempfs . . 137 — „ Mainzer Akt. 296 - „ Reitenmeyer 128.- „ SternlObcrr.) 240.- „ Werger . . 107.- Zements. Karlstadt 112.- Chem. Bad. Anilin 464.- „ Bleiu.Silb.Br. 130. - „ GrieSh. Elektr. 259.90 „ Albert . . . 251.- Elektr. BSse . . 64.50 „ Allgem. Berlin 227.40 „ Lahmeyer . . 116.- „ Schuckert . . 120.80 „ Stent. Halske 162.25 „ Untern. Zürich 146.80 KnnstseideFft.a.M. 494.75 Masch. Kleycr. . 281.90 „ Gritzner . . 220.- „ Fab.LSchleich. 202.- Hamb.-Am.-Pcktft. 116,20 Nordd. Lloyd . . 105.50 Kerliner Korse. BliesenbachBergw. 56.10 Bochumer Guß . 213.— BndcruS Eisen . 109.75 Concordia Bergb. 310.50 Dt. Luxemb. Bgw, 96.- Elcktr.Lichtn.Kraft 123.75 Eschweiler Bcrgw. 255.- Fa<;on Mannstädt 178.90 Gelsenkirch. Brgw. 233.— Harpener „ 218.20 Hasper Eisenw. . 200 50 Hemmoor Zement 120.— Hibernia Bcrgw. 265.10 HörderBorz.Bgw. 147.70 Hvsch. Eisenw. 222.10 Humbold Masch. . 112.90 Lanrahütte. . . 251.50 Massen Bergbau. 118,75 Mülheimer Bergw. 196..r0 Nordd. Wollkämm. 165.25 Nordstern Kohle . 295.— Oberschles.E.-Jnd. 111.60 Phönix Bcrgw. . 164.80 Rhein-Nass.- 293.— Rhein. Stahlwerke 187 20 Ricbeck Montan . 220.— Schalkcr Gruben 560.— Schles. Berg- 379.50 Wegelin & Hübner 137.25 Westeregeln Alkali 263.25