Men 86 Wq 19 1^. nun gutem 1? Semcht. tzapst, ^__J>&2 P* lungeres Ü^Moi ob. ^eiuchl ÄTn M M«e. ob. Äff' Wort He». »872 wNt 8 «Seht. tch. srttizen farm, :ni Offenen •f Ltt. fr. iieT^aub? ^elltaul =MgJL0, vt. ii quter ■ ^abjchrch ÄorUor, atbCBüfunÜ. * fc?. L. Bl. ebenes jieMim u‘ pampt an* 0S8LS ötfUibtrnvad^ 1, IL tiod. iimjlt -x erJenu, de« ieWir-jct. > ; Ssr: ^a''er» r pfl^CT.f'CT.I. ktl. ’ B eschen Ser £14. La»»' i, —ch«mas^ -t e xdietgea ^iLrnlt etietli 5816 -xttW gtit, itt e räch«» . "senevunl. *f«e,'de ’ Damen /cert»«"- , Mdiuqeden fgi . i tft gt* S-**i '•jjp** * Arlw- ■" i- ®' V*“. fn*^ Nr. 157 General-Anzeiger. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen Zie heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. innen gei 6 277 W)MnfchuHeln, Kannen und fo:i)tigv ^>i ungesäße, zwe: Sieg- ourger Krüge ma Tarltellung des Bwieinlages, 16. Jahrhmwcu, reich verzrerte ^abakplcrsen des In- uiw Auslandes, Truhen ^pmnrader Bauermmegen, Karten und Bilder. Als Fortsetzung emer ^rachtenianimlung überwies uns ungenannter Freund: iW Sontrocht von Londorf, Nordeck r. d. Rabenau, sowie viele Einzel- stucke der Bauenllracht. Gießen, 30. Juni. Ter Zuwachs der Samutlungen seit Februar 1904 ist folgender: Facettierte Steinaxt, Fundort Hardtberg bei Gießen, Kanonenkugel, von Meliorationsbaurat Wißmann. Kugelgefäß, Fundort Taubringen, wie vor. Urne, mehrere Topfscherben aus der Bronzezeit. Fundort Langsdorf, von der Gemeinde Langsdorf. Urnen, Schalen, Schöpfer aus der BronzezeU, sowie stcinzeit- liche Gefäßschcrben, Fundort Villingen, Totenkrone aus Billingen, von Pfarrverwalter Freund. Passeport für den Gießerrer Bürger Jean Melchior Schneider 1798, sowie Urkunde vom Laichgrafen Ludwig X. 1805, von Wilhelm Block-Bremen. Giebelbalken eines Hauses aus Bersrod mit Spruch mid der Jahreszahl 1663, von Rechner Graulich-Bersrvd. Porträt des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen und seiner Gemahlin, voni viereckig runde:: Tisch bei»: Andres. Doktordiplom, auf Seide gedruckt, 1812, Statuten des Sonder- bundes in Gießen 1847, von Tr. Mettenheimer. Zwei künstlerisch schön ausgcführte Seidenstickereien auf Papier, eine Larchschast darstellend, Ende des 18. Jahrhunderts, von Hern: umd Frau Heitler. ~ Römische, Gallische Münzen. Fundort: Castel a. d. Saar bei Saarburg, Metz, Trier. Mittelalterliche und neuzeitliche Münzen. Schön geschnitzte Meerschaumpfeife mit Elfenbeimohr, von Oberst Haupt. Aus einer Sammlung in Friedberg i. ,d. Wetterau wurden erworben: Oelbllder, Porzellan, fdymicbectfernc Beschläge, bron- jencr Türklopfer, Gabel und Spinnrad. Zwei israelitische Kultusschüsielu aus Zinn mit reichen Ein- gravierunaeu von Figuren und hc'bräischen Sprüchen, von Mitgliedern der hiesigen jüdischen Gemeinde. Kleine Urne. Fundort: Sandgrube an der Straße nach Rödgen. Altes Türscküoß mit Riegel, von Sckweinermeister Bender. Sckjcibenbüchse, Glas mit Zinndeckel, irdenes Geschirr, von Frau Tinges. Büch rverze ich nie. und Chronik von Langsdorf, von Bürgermeister Kohler-Langsdorf. Lehrbrnf auf Pergameitt, Hüttendi rektor Spa:ner. MoUtäßchen, schurr« derijenre Wage, großer Ammonit, ver- Mehrere Bilder aus den: studentischen Leben, Kugelgußzange, Porzellandofc mit Porträt, von Journalist Wohlmnth. Urne mit ^piralrmgen, rot gefärbt, mit Knochen und Asche gefüllt, wahrscheirllich der Hallstattzeit angehörend, sehr seltenes Gefäß, Tonlöffel, Spiunwirtrl, tadellos crl-allenes Quarzitbeil, von Lehrer Boßler in Klein-Linden. Empire-Stairduhr, Degen, Käppi der Gießener Bürgerwehr, Tolch mit Scheide, Pcrgamcnturkunde, Bügeleisen, von Witwe A. Jughardt, geb. Kohlermann, Kalk a. Rh. Sck-eibenbückffe, zwei Korpsbilder, Teutoni«: Gießen 1863/64, und Rhenania Heidelberg 1874, von Herrn Nauheimer jr. Reglement und Verordnung das Oekonomie Wesen der Statt und Vestung Giessen betteffend. Gedruckt zu Giessen 1722 bet) Johann Müllern, Fürst!. Cantzlel) Buck>druckern. Verschiedene Verfügungen und Berichte aus dem 18. Jahrhndcrt, von Landgerichts- direttor Tornseiff-Darmstadt. Zwei Stücke Briguetage (zur Salzgervinnung dienend^ von Vic an der Seille, von Oberstleutttant Klingelhöfer-Mörchlngen. Kaffeekanne aus Marburger Gut, von Frau Postschaffner Hofti:a:m. Im Bezirk Gießen tmtrbe eine Reihe Arb eitso-rd^ nun gen vorgefunden, deren Inhalt einige dem § 394 des B. G. B. zuwiderlaufende ^stirnrnungen nnb Härte» gegen die Arbeiter aufwres; diese mußten entsprechend abgeändert werden. Lohnbewegungen sind im Bezirk Gießen einige gemeldet worden, von denen sich jedoch nur eine zum vollständigen Ausstande entwickelt hat. Ueber die Tätigkeit der Ge w er b e gerichte werden interessante Einzelheiten berichtet; der Äzirk Gießen fehlt jedoch hierbeü Der Arbeitsnachweis der Stadt Gießen hat eine wesentlich stärkere Jnansprrtchnahme zu oerzeichnenn vermittelt wurden 551 Arbeitsstellen. Mit den Arbeitsnachweisverhältnissen der Provinz hat sich aucb die Gesellschaft für soziale Reform befaßt und tst zu der Ueberzeugung gelangt, daß eine Ausdehnung des Arbeitsnachweises auf die Landstädte und das flache Land einem wirtlichen ^dürftris entspricht. Im dritten Abschnitt, der den Schutz der Arbeiter vor Gefahren euthäll, werden folgende Beobachtungen gemeldet: Im Berichtsjahre kamen im ganzen 3041 Unfälle %nr Kenntnis der Beamten (gegenüber 2876 im Vorjahre). Hieran ist der Bezirk Gießen mit dep niedrigsten Zahl von 290 Unfällen beteiligt, während der Bezirk Offenbach mit 930 Unfällen das Maximum erreicht. Auf 1000 Arbeiter entfallen 35 Unfälle. Unfälle mü tödlichem Ausgange sind 24 vor gekommen (Vorjahr 32). Der Bezirk Gießen erreicht hier die Höchstziffer von 8 Todesfällen; davon wurden 4 Arbeiter in Sandgruben und Steinbrüchen verschüttet und getötet. 3 Fälle gaben Veranlassung zu gerichtlichen Berhanolungen. Die polizeilichen Uns all Untersuchungen bieten den Gewerbebeamten Gelegenheit, mit dem Verletzten, den Zerren und den Vertretern der Krankenkassen in nähere Berührung zu kommen, auch mancherlei Anregungen auszunehmen, uamenllich sich über das Verhalte» der Arbeiter bei Benutzung der Schutzvorrichtungen unter» richten zu könnten. Im Bezirk Gießen ist zu bemerken, daß die Großbetriebe den Anordnungen der Inspektion zur Verhütung von Betriebsunfällen mit größerer Bereitwilligkeit nachkommen, als die kleineren Betriebe. In h ygienischer Beziehung sind im Bezirk Gießen die Bemühungen um Verhütung und Ableitung gefährlichen Staubes, sowie schädlicher Dünste und Dämpfe mit Erfolg fortgesetzt worden. Es hat sich leider gezeigt, daß die in den meisten Zigarrenfabriren eingeführten Ventilationsöfen mit Luftabjührungskanälen fast nirgends chren Zweck erfüllt haben; die Ursache wird wohl in der verkehrten Anlage der Ventllationseinrichtung liegen. Ein stehendes Kapitel des Anstoßes sind die Aborte. Nur in vereitelten Fällen wird die notwendige Reinlichkeit beobachtet. Auch wird verschiedentlich über die Nicht- Kalopparbett in der Zweiten Kammer. R.-B. Darmsta dt, 6. Juli. A:U8 Abgeordnetenkreisen erhalten wir die bestimmte Ver- stcherung, daß sich die maßgebenden Kreise mit der Absich tragen, die Wahlrechtsvorlage unter allen Umständen in den beiden Sitzungen am Donnerstag und Freitag, latent mit Hilfe von Nachmittagssitzungen, zur Erledigung zu bringen und dann die Kammer bis zum Herbst zu vertagen.' Diese Nachricht wird gewiß vielfach Befremden erregen. Man hat aber erst die Generaldiskussion beenden und die beiden grundlegenden Artikel zur Annahme gebrach und nun will man die 60 weiteren Artikel des Gesetzentwurfs, unter denen auch außer der viel besprochenen Wahlkreiseinteilung noch wichtige Bestimmungen genug getroffen werden muffen, innerhalb zweier Beratungstage zur Erledigung bringen. Man hat seit der Einbringung der revidierten Vorlage volle anderthalb Jahre verstreichen lassen, warum nun plötzlich diese Eile in der Beratung? Da sich der Ausschuß naturgemäß in erster Linie mit der Erledigung der Hauptstteitfragen beschäftigen mußte, so konnten die kleineren Differenzpunkte nur nebenbei mit in Betracht gezogen werden. Aber es muß doch noch mancher sehr wichtige Punkt einer genauen, gründlichen Erwägung unterworfen werden, wenn man nicht später den Vorwurf lückenhafter Gesetzesfabrikation über sich ergehen lasten will. Wie difsizil die in einzelnen Artikeln zur Behandlung kommenden Fragen sind, mag das Beispiel mit Art 15 beweisen. Hier wird bestimmt, daß eine große Anzahl näher ausgeführte Beamte für Wahlkreise, ,welche ganz oder zum (nach der Bevölkerungszahl zu berechnenden) größten Teil zu ihren Dienstbezirken gehören", nicht zu Abgeordneten gewählt werden können. Der Ausschuß beantragt an» scheirnnd ganz harmlos die Streichung der Worte .(nach der Bevöllerung zu berechnenden) größten" . . . Käme dieser Antrag des Ausschusses zur Annahme, so würde ein erst vor nicht langer Zeit gewählter Abgeordneter sein Mandat niederlegen müssen, da sein Wahlkre:s .ganz oder zum Teil" in seinem Dienstbezirk liegt. Auch mehrere andere Abgeordnete könnten nach Annahme dieser Bestimmung einfach nicht wieder- gewähll werden. Da§ simple Wörtchen .größten" spiell also hier eine recht beachtenswerte Rolle. Im Anschluß hieran möchten wir auch die Frage aufwerfen, wie man es denn nach Annahme der Vorlage mit denjenigen Mandatsinhabern machen will, deren Wahlkreste durch die zu treffende neue Wahlkreiseinteilung teilweise zerstückelt werden. In der Vorlage und im Ausschußbericht haben wir bisher darüber keinerlei Bestimmung entdecken können. Ferner müßten die vom Ausschuß vorgeschlagenen Aenderungen der Art. 57 und 62, die von der Neuwahl der Kammer handeln und auf 60 Mandate berechnet sind, doch ebenfalls noch wieder vollständig umgeändert werden. Wenn es mut auch gelingen sollte, alle die einzelnen Bestimmungen der Wahlrechtsvorlage in zwei Tagen glücklich unter Dach und Fach zu bringen, so bliebe doch immer noch die Frage offen, roan:m man die jetzige Sommertagung nicht dazu benutzen wlll, um wenigste:^ noch einige der wichtig st en rückständigen Gesetzentwürfe zur Erledigung zu bringen. Aus der Tagesordnung der ersten Sitzung am 28. Juni standen nicht weniger als 15 verschiedene Gegenstände, darunter der A::trag Dr. David ' in betreff der Vorschulen an den mittleren Lehranstalten, der Antrag Dr. Freu a y in betreff der Aufhebung der Beiträge zur Offizier-Witwen-und Waisenkasse . Was die Lohnzahlung betrifft, so wird gemeldet, daß die zweiwvchjenlliche Lohnzahlung gegenüber der ein» wöchentlicher: immer mehr eingeführt wird. Die Kontrolle über die Führung^ der Lohnbücher ist sehr schwierig, besonders bet den Heimarbeiterinnen; wie berichtet wtw, wenden sich oft Frauen und Mädchen der besseren Stände der Heimarbeit für Wäschegeschäfte zu, welche ihre Erwerbs, tätigtet! geheim halten möchten und nicht als Arbeiter- -—-tuen wollen. Ä*S*v**n Ausgrabungen in der Sandgrube an der Strane SätÄÄ"'" &Kbdn' ® J)W1 Stcinin'efterch^. • , <)0U)todUnilt> wurden in dem don angelegten Pilen;aarten niurtnx), Jonne £til eures Schwertes mit Griff, Lansensoikc und »-re., d.n"LüÄ?VHlA UnÖ au" rünnschnei manischer Jeu. Olctchzeittg gelang i« llt umiutteUxiret ')iäin- d Pilanraartcn» ^veitoob«-b|n‘t b'r'-h Auiix-duii« nach den^tzedl. *^LbLlc -11 ?;“>»« nm deul llmaifrict>6ofc üi der Tl‘mcl'vr. J ", ursniiinglich. m Zusammrndang aU ’*nl> MB bCr M-senm Weitere Ausgrabungen finden im Laufe des Zerbstes statt. Steinbruchs- und Steinhanereibesitzer urc Anzeige gebracht werden (Gießen). Die Sonntagsarbeit hat trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs im Bezirk Mainz angenommen, ist da- ®egen im Bezirk Offenbach häufig. Aus dem Bezirk Gre ßen werden verschiedene Einzelfälle genwkbet; auch sind verschiedene Bewilligungen auf Grund von § 105 f G.-O zu verzeichnen. General von Goeben, von Stadtverordneten Keller. Siegel der Leichenkasse zu Gießen, alles Schloß von der ^lnnicdceisernen Zuufttruhe der Messerschmiede, von Büchsenmacher Zinnkanne, Lichtscheue, Nadelkissen, Lichtbilder, Aronometer, von Apothekeubesitzer Leilchtmeis-Hungen. Sammlung alter Wemetiqnetten, Pfcifenswpfer, am Köpfende mit der Büste Napoleon J. versehen, Von Fabrikant G. Mueller. Lntherbild, von Friedhosaufseher Löber. Wasserfäßchen aus Fayence, von Hansverwalter Todt. Alte Schüsseln, Lampe, von H. Weller. f?llte Lampe, von Major Acornelveg. Goldlvage, Schildpattkamm, verscknedrne alte Textilgegeustünde, Von Rentner Jüngst Trei Kricgömedalllen, von Sekretär Loh. und zur UnteroffiKiqrkasse, der Antrag Schömberger auf gesetzliche Regelung des Milchverkaufs; ferner Anträge der Abgg. Noach, Ulrich, Horn re. Warum will man alle btefe Dinge jetzt plötzlich wieder von der Tagesordnung avsetzein und bis junt kommenden Winter unerledigt lassen? Aus dem Jahresbericht der yesstscheu Keweröe- Juspcktionen für 1903. HL Ueber die Arbeiter heißt es: Am 1. Oktober 1903 bestanden im Großherzogtum Hessen 5541 revisionspslichiige gewerbliche Anlagen. Hiervon sind 4097 Fabriken uni) diesen gleichgestellte Anlagen und 1444 solcher Anlagen, für welche der Bundesrat gemäß § 120 e Gew.-Ordn. besondere Vorschriften erlassen hat. Die revi- sion'spslichtigen Anlagen haben insgesamt um etwas mehr als 1.5 v. H. zugenommen. Die Zahl Der überhaupt beschäftigten Arbeiter beträgt im ganzen 85 584, davon in Fabriken 82 344, in anderen Betrieben 3240. Davon fallen auf den Betz-ivk Gießen 1197 Anlagen mit 13488 Arbeitern. Unter 1000 männlichen Arbeitern zählt man 66 jugendliche Personen und 934 erwachsene Arbeiter in allen Anlagen. In den Fabriken sind 80 v. H. männliche und 20 v. H. weiLltche Personen als Arbeiter beschäftigt. Iw ganzen wurden von ben 5541 Betrieben 2742 oder etwa die Hälfte revidiert; in allen revidierten Anlagen wurden 57 754 von 85 584 Arbeitern oder ungefähr 68 v. H beschäftigt. Von den 1197 revijionspflichtigen gewerblichen Anlagen mit insgesamt 13 488 Arbeitern sind: 570 Fabriken und gleichgestellte Anlagen mit 11482 Arbeitern, Schließlich fei noch cnvälynt, daß ..Ungenannte rctclK Geldmittel, sowohl zu Ausgrapunacn. all> zivecken, ilverwiefcii hoben. Ten freundljeden Ckbern nnrd auch an bicfci besterls gedankt 1 -wertes Blatt. 154. Jahrgang Donnerstag 7. Jnli 1904 Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntag«. jfie ” flr f> ------ AAA jA A A M Rotationsdruck und Verlag der VrÜhl'sche« Die ^Siebener KamUiendlatter" werden dem ■ S AD WX fei F M KW WM X MM Univerfitätsdruckeret. 3L Lange. Gießen. ^Anzeiger viermal wöchenckich beigelegt. Der O JS U U. HK D X Ä W W B BH „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal W W H g W □enuruÄfl vorhandener WaschLinrichtun^ner» dupch die Ar- bnter pflügt, nxu' mit ^uinyel an jtil motiviert zu tntxteii pffcyt ^ dem Bezirk gießen zu berichten, baß besondere 2lr- Ivuercm la (funken ober Lrdcits^ llkur-ttngeu infolge schlechten GeschüfrSttantzÄ» nicht surugesunden haben. Än drei verjchre^men Piaperr gelang eS den Braucreiartn'item, durch fdmfthdK IhAcreinfmmnc11 mit den betreffenden Bcuuerei- deilyern, besserr tirbeitx-- und Lohn Ix'drngungen zu er- rr uben. Die ein^iereübten Lodmarife enthalten das Prinzip: Jede Exrralcistnn^ soll honoriert tvcrdeu. Bon ijenH’Tbinben Berrredsanlagcn, die für ihre Beamten und ^irtk'aex Wohnungen gebaut haben, vcrdierren ba* (i-ifeniwrt ui Lollar sonne die Glasfabrik in Büdingeii Erwähnung. Infolge des neuen Gesekes, die WohnnngS- fürs arge für Minder bc nritteUE betreffend, ist tni Bez tri Hießen eure Reihe von B a u g e n o s s e n s ch a s t e n zu Lvin Ztveck gegründet tuoeben, minderbemittelten Personen billige Häuser zu verschalen, die den in sozialer Beziehung' ;u stellenden Anforderungen entsprechen. Tie Wobljahrt^einrichtuugeil in den gewerblichen Betrieben werden eingehend desprocheu: einzelne Großbe- triebe sttchen geradezu mustcrgüng da, so einige Zigarren- tabnlen im Bezirk Hießen und einige Lederwerke im Bezirk Worms. Im allgemeinen ist ein wesentlicher A u f s ch w u n g per gefamten Industrie der Provinz Cber- Hessen und eine ständige Erholung v o m wirtschaftlichen Rückgänge der Vorjahre zu bemerlen. Lin stetes Fvrtschr eiten der Industrialisierung deS ^fficktSbezülls ist and) trotz vorübergehender Krisen ün großen und ganzen unverkennbar. H. W. politische Tagesschau. Einst und Jetzt. Der Karlsruher Oberbürgermeister Schnetzler scheint mit der heutigen Leuung unserer Lerchspolitik unzufrieden zu sein und er benutzte am letzten Sonntag bei der LnthüUuugsfercr des Karlsruher B i s - marckdenkmals tue Gelegenheit, um mit Sarkasmus die Staatstunst Bismarcks und die „moderne Salondiplomatie" einander gegenüberzusteUeu. Er führte batet, wie JtarE'ruhcr Blätter berichten, unter dem wieder- holten tauten Beifall der Zuhörer ungefähr folgendes aus . als schlauer Äuskundsch^.fver und gefügiger Bollftrecker jeder WunscheSregung ist er dem alten Heldeukcnjer zur Seite geftanden, sondern als der offene Ratgeber, der auch mit der unerwünschten, mit der bitteren Wahrheit nicht zuruckhieU, weim die .Treupflicht ihm gebot, sie zu sagen. Nichts Besseres also können wir dem deutschen Kaisertum wünschen, als daß thm auch in künftigen ernsten Zeiten jeweils eine so zuverlässige, wenn auch rauhe und knorrige Stütze zur Hand jein" möge, als es Bismarck war. Ein Realist ist er ytoejen, aber gennß rächt uu Gegensatz zum Zdealen, sondern nur im Gegensatz zu allem hohlen Glanz und Sck-ein, zum Pbrasentum und zur patbetifcben oder fentimcnialcii Kom ödien h af tigkeit. Tas möge uns sein Bildnis nom granitenen Sockel herunter lehren, daß wir unseren Sinn dem Kem der Dinge und nicht ihrer Schale zu- wendcn, daß wcr mehr nach dem guten Erfolg, als nach dem lauten Beifall streben, und daß eine einzige wackere Tat tausendmal wertvoller ist, als ein ganzes Acer voll schöner Worte. Nun kann ja freilich ein Staatsmann auch vermittels glatter Geschmeidigkeit durch zahlreiche Hindernisse heil und unversehrt hindurchsthlüpfen, aber große Ziele wird er damit allein niemals errcid)en; denn die erschließen sich, wie die ganze Geschichte der Menschheit lehrt, doch immer nur dem kühnen Wagemut, sie wollen erkämpft und nicht erschmeichelt fein — und jedenfalls hätte unser Deutsches Reich in der milden Temperatur freundlichen Tiplomatenlächclns nicht zu- sammengeschniiedet werden können. Ewig bleibt es wahr, daß man erst selber warm sem muß, um erwärmen, daß man erst selber brernten muß, um zünden zu können. Wir aber, die nnr an Bismarcts Tetllmal vorubergehen, wcr sollmr beachten, daß, der da oben steht, nicht nur ein Weiser, sondern auch ein Held gewesen ist uni) daß er nur so Dem Baterlande wirken konnte, was et gewirkt hat . . zu sein, incil eine Einigung zur.zeit nicht möglich ist. Durch die S^ninuilg zwischen der Koligoregierung und England kommt aber De»tschland in die Lirgc, einen Druck aus erstere in der ökivu-l^renzfrage iiiid^iiulnni und mit seiner Einwilligung betreffs Revision der uongoakte zu drohen. Bisher durfte die Monge reg iiTiing ein deutsch-englisches Ein- ivrliehnn'u ui dieser Angelegenheit für lveuig wahrschelld- lich halten, nxil die Beziehungen ztvifchen Berlin und London zu wünschen ließen. Das hat sich seit dem Besuche stkmig Eduards in Kiel geändert. Es wird nun abzuwartrn fein, ob die Koi^oregi<^rung die Verhandlungen mit dem Berliner Auswärtigen Amt wieder auf nimmt. Deutschland hat ein Interesse' daran, mit dieser t^n'nzregulierungs- fragc bald inS Reine zu kommen, und die gekcunzeichknete Enrwiclluug der Dinge uderhebt es der Novoeudigkeit, der Kongoregierung besondere M'onyfjionen zu machen * Wetterzeicheu auf Samoa? Unser Berliner Mitarbeiler schreibt mrterm 6. Juli: Tie schöne Südseekolome kommt nicht zur Ruhe. Jetzt signalisiert der „Taih) Ehronicle" einen Aufstand Der Eingeborenen, augelUich infolge Weigerung der deutschen Beamten, dem Häuptling Mataasa königliche Ehrenbezeugungen zu gen>ähren. Die Be- gr.uiduug vcrdietit keinen E-täuben. Richt uiiwahrschein- lich dagegen ist, daß es unter den Samoanern gährt. Herrscht doch selbst unter den Deutschen aus der Insel keine Eiuigkeit. 2ic ui letzter Zeit aus der Kolonie eingetroffenen 'Nachrichten lassen dunen Zweifel darüber, daß der i^oubcnteur Dr. Sols unter den Ansiedlern Qk'gmr hat, die darauf aus find, die Un^ufriebetibeü mit der Verwaltung allerorten zu schüren, unb daß infolgedessen eine äußerst gespannte Stimmung auf Samoa p(abgegriffen hat Wenn derartiges unter beulfd)eii Landsleuten möglich ist, dann können Auf- standsgelüste unter den Eingebc'renen kaum überraschen Es bedarf gar nicht erst bet aufhetzenden Betätigung englischer Zeitungskorrefvondenten. Die MoloiiiülDenuaituiig Hal sich über die Verhältnisse auf Samoa bisher nicht geäußert, vielleicht veröffentlicht sie jetzt eine authentische Tat fiel l- ung. Än der Zeit wäre es. Schippe! gegen die fozialdemokratifchc Partei. Ter „PorivärtsE veröffentlicht in partei-ossiAwsem Sperr* druck unter der Uederschrist ,Sd)ippel als Panerführer^ eine längere Abkanzlung dieses sozialdemokratischen Agrariers, der mit seinen jc§t in der r(£.t)cmmßct 93olf5* stimmeE erscheinenden Artikeln den Beweis liefert, daß er sich au den von der Parteileitung ergangenen Wunsch, die Streiterei innerhalb der Partei ruhen zu laßen, mcht gebunden hält. Der ,'13onvärt3* schreibt: ,Wn haben gestern au« dem neuesten Schippel-Artikel einige charallerislifche Stellen wiedergegeben. Trotzdem man auch aus diesem siebenten Artikel noch mcht erfährt, welche ^n"dfäyltche Haltung Schippet zur Zeit zu den Fragen der deutichen Agrar- polink entnimmt, enthält der Artikel doch noch reidHtd) charakteristische Auslassungen, die, m der Fonn gegen Kausty gerichtet, doch die Partei auf« b i tte r ft c verhöhne n ' Ter,VorwärtsE beschäftigt sich dann mit der Stellungnahme SchippclS zu feiner eigenen Paiteitatigkeit und schließt diese Ausführung mit den Worten: .Wer soll Vertrauen bähen zu einem Manne, der für alles, wa« er seit 20 Jahren im Xienüe der Partei getan hat, nur noch zynischen Spott übrig hat k Man wird angesichts solcher Aus- lafiungen zu der Ai,nähme geb rängt, baß sich Lchippel der Trag- roeue feiner Worte nicht ganz bewußt tft* Ter letzte Satz scheint eine Mahnung an Schippet sein zu sollen, endlich pater peccavi zu sagen. Der Ton der Artikel SchippclS läßt aber dieser Hoffnung wenig Raum. Er vergleicht z. B. KautSky mit einem »friedliebenden bürgerlichen Schreinerlern unb Kcffelflickerchen* unb läßt sich über bic soztalbemokratische Zollpolitik solgcnbermaßen auS: »Man vermag bcm beutschen Arbeiter )icr keine schlimniere Beleiblgung anzutun, als wenn man biejeS erbarmenSwürbig hilflose Hm unb Her, baS ben Spott jebeS einigermaßen sachknndigeu Gegners gerabezu herauS- orbert, auch noch »proletarische HaiibelSpolitik^ nennt. Das sieht nicht danach aus, als ob Sd)ippel sich vor den Herren Bebel-Mautsky wieder beugen ivcrde. e Türkische Palaslgeschichten. Ein Konstantin opler Äoirejpoiiücnt der ,Reuen Zürch. Zig.1 Ktmgopolüik. Bon befonberer Seite wird uns geschrieben: Die Freundschaft zwischen Honig Leopold von Belgien unb ben Engländern geht in die Brüche. Es hol ersteren schon arg verdrossen, daß durch das eng- lljche Parlament die öffentliche Aufmerkfamkeit immer und immer wieder auf die „unhaltbaren" Zu stände im Äongo- ftaat gelenkt wurde. Die Versuche des belgischen Ministers des Auswärtigen, einer Wiederholung dieser Anklagen auf diplomatischem Wege vorzubengen, hatten keinen Erfolg. England ist im Kongo gebiet handelspolitisch interessiert, da übt es keinerlei Rücksicht und ist vor allem nicht geneigt, dort ein belgisches Äeschäftsmonopvl zu dulden. Jetzt sucht nun die Longoregierung, d. h. Lönig Leopold, den Spieß umzudrehen. Sie bedroht die im kongostaat tätigen englischen Missionare mit Auswerfung, indem sie ti fclben beschuldigt, weniger mit der Bekehrung der Eingeborenen als mit Handelsinteressen sich befaßt unb babei feine Gelegenheit versäumt zu haben, die Autorität der fongostcuitlichen Beamten zu unter graben, woourch zahlreiche Streitigkeiten und sogar A u f st a n d e verursacht loor- ben seren England roiib sich Ausweisungen {einer Missionare natürlich nicht gefallen lassen, unö so kann es am Ende kommen, daß die Londoner Regierung mit den anderen interessierten Mächten sich in Verbindung setzt zwecks Revis i on d er Ko n goa f t e, die die Kongoregierung durchaus vennreden wissen möchte. Zu diesen Mächten gehört auch Deutschland, das im übrigen mit der Kongoregierung noch eine besondere Angelegenheit zu regeln hat: die Kivu-Greuzfrage. Sie ist für die Entwicklung der Handelsverhäitnisje Teutsch-Ostaftitas von jo erheblicher Bedeutung, daß die teolonialabteilung des Auswärtigen Amte- vor einiger Zeit dem icaifcr eine Denkschrift überreichte, in der die Berechtigung der Deutschen Ansprüche aus ern Grusse bargetan wirb. König Leopold weilte 'iL-.im Januar D. I. als <-eburtstagsgast des Kaisers in BerU.:. Bei oiejer <'>legenheit hat über die erwähnte r, ir n'e eine Ruchprachc ßattgefunben, von deren Er- ybr.-j n ui bisher authentisches nicht horte. Koloniale ' >?!iw2ilig nicht ohne Sorge, daß Deutschland r- : ,.r„- uur einen Teil des dichtbevölkerten unb von Jic - braun, igten Seengebtetes sich begeben tverde. i ' txr offenbar nicht )0, die Verhandlungen über or: i • jevung scheinen vielmehr ins Stocken geraten sendet jcmem Blatte nachstehende Mitteilungen über ben Prozeß gegen ben Schwiegersohn beS Sultans, ftcmalcbbm Pascha, Sohn bcs verstorbenen Ghasi Osman Pascha, bcs Siegers von Plewna: Ter Kiosk am Bosporns, m dem Remalcbbin Pafcha, der Galle der Prinzessin N a i m e, Tochter des Sultans, ivohnte, ließ an das Landhaus der Tochter des 1877 entthronten und seither in enger Halt gehaltenen Sultans Acurad, die auf kaiserlichen Befehl au einen Palastsekretär verheiratet worben war. Diese sehr d)Öuc Prinzessin ist uuverst u n z u s r i e b e n bauiber, da v sie ich mH e i n e m M a n n e niebercn Jianges oern, ählen mußte, und war darum den geheimen B e w e rdungen ihre« Nachbar sKemalebbin nicht unzugänglich. ES kam zu einem Briefwechsel, und Briefe wurden aufgefangen durch die Spione, von Denen jedes Mitglied der faiferlid)en Familie streng beobachtet wird. Ter Sultan hätte gegen seinen Schwiegersohn, der übrigens kein sd)led)tcr Gatte gewesen sein soll unb bcm feine firau, bic Tochter des Sultans, sehr zugetan war, feine Strenge angewendet, wenn nicht aud) Briese abgefangen worden wären, die iiad)iuieien, daß Kemalebbm nut dem voraussichllichen Thronfolger Reschad Efsendi in Verbindung fiaub. Nun weiß man, wie sehr ber Sultan allen SDhtgliebein iciner Familie, selbst seinen Briidern unb vor allem seinem fütifngcn yiadj^olgev mißtraut! Für bie Erpresser im kaiserlichen Palast, bie jebe Gelegenheit ergreifen, um bic mißtrauische sJlatur des Sultans zu ihrem Vorteile auSzubcuten, handelte es sich jetzt darum, fteiiia- leddm um allen Preis ins Verderben zu stürzen. Tas Miuel rvurde bald gesunden. Tie jd)on seil längerer Zeil leidende Frau des Paschas, die Prfnzcfsm 'Jlaime, wurde von einem türkischen Arzt vakki behandelt, der ihr Mittel gab, welche in der heutigen Atcdlzm fehr viel angewandt werden, Arsenik, Eocaüi usw. Alan verschalte iid) eine der Phiolen, welche bic Prinzessin brauchte, und übergab sie zwei türkiichen Acrztcn zur Uiuerjnchung. Emer von diesen, Rifat, em sehr ehrenwerter Alaun, erklärte, daß die Tosis gewisser Alittel ihm cm wenig zu stall uodäinc. Ter andere, Refik, sprach ben Verdacht aus, mau habe bie Prinzessin vergiften wollen. Tie Berichte, welche bie beiden Aerzte dem Sultan abgaben, verschafften ihnen Generalsrang, und Refik erhielt dazu nod) dreihundert Pfund. Tie beiden Ehemiker des Snlians, Tr. Zaiiui und der Brigadegcneral Bukowski Pascha, erhielten den Aunrag, die fraglichen Alnrcl zu untersuchen. Zhre Berid)lc bestätigten den Verdacht Tr. RcftkC. Beide wurden durch Rangerhohnngcn, Lrden und Geldgeschenke belohnt. Hierauf stellte eine für bcii Fall betontere eingesetzte Kommission gegen Memaledom Pascha und seinen Mitschuldigen, den Arzt, der behen Frau behandelte, den Antrag, strafrechtlich vorzugehen. Ter Sultan löste bic Ehe Mcmaleddins aus unb verurteilte bicsen zu funfzehnZahrenGciäng* n i« und den Arzt zu fünf Jahren Gefängnis und zur Verbannung. Ob diese Geschichten wahr sind, roifien wir natürlich nicht. Aber sie sind möglich und könnten sich in der Tat genau so zugetragen haben, wie der Korrespondent deS großen schweizerischen Blattes sie erzählt. und Kund. Gießen, den 7. Juli 1904. •• Personalien derOber-PostdirektionDarm- st a d t. Seine Majestät der Kaiser und König haben dem Oberbriefträger Schäfer in Beerfelden beim Scheiden auö dem Dienste daü Preußische Allgemeine Ehrenzeichen verliehen. Versetzt sind: der Obcr-Postassislent 9lörr von Ataiuz nach Eassel, die Postafsistenlen Beutel von Duisburg nad) Mainz, Born von Auerbach nach Straßburg (Elsaß) und Linker von Mülhausen (Elsaß) nach WormS, ber Post- assistent Göllner von Worms nach Ortenberg unter Ernennung zum Postverwalter, die Postvenvalter Lutz von Ortenberg nach Wörrstadt und R i n g e n io a l b von Wörrstadt nach Bischofsheim. Etatsmäßig an gestellt sind als Postafststenten: die Postanwärter Rössing in Oppenheim, Schlamp und Seidel in Mainz. Bestanden haben die Postajsistentenprüsung: die Postgehilfen Lcoss in Darmstadt und Werner in Jürth; bie Telcgraphenfekrctärprüsung: ber Ober-Tclcgraphenassistent Böttcher m Alainz und der Postafsistent Seibel in Offenbach. Verliehen ist der Titel »Ober-Postassistenf: den Postassistenten St ne 11 und Vogel in Dartnstabt, Gielcs in Alzey, Hotz in Friedberg ilnd Kling in Bad-Nauheim. Angenommen sind als Postanwäller: der Trompeter (Sergeant) Schulze in Offen- bad), als Postgehilfin: Elisabeth Fleckenstein in Darmstadt, als Telegraphengehilsin: Alaria Frank in WormS, als Postagent: der Schneidermeister Brandt in Heßloch. Freiwillig auöge schieden sind: die Postagenten Eng ert in Bischofsheim und Issel in Heßloch. Gestorben ist der Postmeistet a. D. Hassel Hofs in Darmstadt. K Sklein-Linden, 6. Juli. Ein alter Brauch wirb nunmehr aitS unserem Dorfe verfchwinben: burch polizeiliche Verfügutig ist eS m Zukunst verboten, baS sogen. »Ehest a n b S l i c b^ am HochzeitSfeste bcm jungen Paare zu singen. Leiber war biefe alte VoltSsitte in ben letzten Jahren aus- gcartet unb gab nicht selten Veranlassung zu Unzuträglich- feiten. In saft allen Orten OberheffenS besteht diese Volks- sitte noch. X Lützellinden, 6. Juli. Das Verbanbsfest be5 KricgerverbanbeS »Hüttenbcrg^ sindet am 17. Juli hier statt. Zahlreiche Vereine aus der hessischen und preußischen Umgebung haben ihr Erscheinen zngesagt, so auch der Gardeverein Gießen. b. Groß-Gerau, 6. Juli. Die heutige 60. Jahresversammlung dcSHess. Hauptvereins desGustav- Adols-Verein S ivurde m der Frühe um 7 Uhr durch weithin in das Ried hinelnjchallenden Glockenklang und durch Choralblasen vom Kirchturm um 8 Uhr sümmungSvoll em- geläutet. Vom 'Marktplatz aus bewegte sich der Zug, in dem sich der Stadt-, Schill- und Kirchenvorstand, Klrchengemeinde- Vertretung, das Kuratorium der höheren Bürgerschule, sämtliche Vereine und Schulen beteiligten, durch die überaus reich und festlich geschmückten Straßen der Stabt. In ber Stabtkirche begann um 9 l/3 Uhr der FestgotteSbienft, ui benr Pros. DrewS-Gießen über 1. Kor. 15, 58 prebigte. Zur Verherrlichung beß GotteSbienstes sang der evangelische Klrchcnchor. 9tach einer Begrüßungsansprache beS Vorsitzenden deS Vorstandes Pros. Trümpert-Darmstadt, erstattete er den Jahresbericht, miß dem heroorging, daß der hessische Hauptverein un vergangenen Jahre zwei Kirchen, die zu Fürth im Odenwald unb zu Gonsenheim bei Mainz, habe einweihen bürfen. Von ben 45 beutschen Hauptvereinen sieht der hessische an 13. Stelle. Die deutschen Hauptvereme haben in 1901/02 1 520 000 Ack. aufgebracht und unterstützen, nach Ausscheldung von 19 Gemeinden, 2114 eoang. Gemeinden durch Verzmfung und Tilgung von Kirch- unö Pfarrhaus- baufchulden, Befoldüng von Pfarrern unb Lehrern, Errichtung von Schulen, Krankenhäusern unb, was jetzt auch nötig sei, 'Ankauf von Fricbhofsgelände. 943 Zivelg- unb 632 Frauen» vereine stehen ben Hauptveremcn zur Seite. Grüße wurden überbracht von Grotzh. Oberkonsistorlum durch Obertonsistorial- rat Rebel-Darmstadt, ferner hatten Vertreter zur Begrüßung gesandt die Hauptvcrcine Wiesbaden, Staffel, Frankfurt, die Pfalz und der hessische evangelische Bimd. a. Marburg, 6. Juli. Daß Programm für dre 70. Mitgliederversammlung des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde, mit der zugleich die Feier des 400. Geburtstags Philipps des Großmütige n verbunden wird, ist nun fc|lgc|teUt worden. Mittwoch, den 27. Juli, folgt dec Verein einer Einladung des Hessischen Bezirksverbanbes zur Teilnahme an der Enthüllung des Denkmals Philipps des Großmütigen. Das Progranim der Ent- hüllungsfeier lautet: Kirchliche Feier m der Klosterkirche um 2 Uhr nachmittags; sodann Zug nach dem Denkmalsplatz. Enthüllung deS Denkmals, Festrede des Superintendenten Wissernann; gefelüge Vereinigung auf dem Festplatz unb in ben Gartenanlagen. Es ist dafür gesorgt, daß bic Teilnehmer unter Führung von Sachverständigen bas kmistgeschichttich bebculcnbc Bauwerk bes allen EifteccienselllosterS Haina kennen lernen. Die Rückfahrt von Hama nach Frankenberg erfolgt 8 Uhr abends durch bie bereit stehenden Wagen zu dem Extrazuge nach Alarburg. Ems, 6. Juli. Ter König von Sachsen hatte zur gestrigen 'Dliitagotafel den Regierungspräsidenten Hengstenberg von Wieöbaöen, den Bischof Willy unb ben Domöekan Hilpisch, sowie den Lanbra: Duberstabt aus Diez zur Tafel zugezogen. Aus bet Reise nach Gastein wird Generalarzt Dr. Selle den König begleiten. Der Kräftezustanb des Kömgs hat sich bedeutend gehoben. Zlniv.lstlats-Aachllchten. S t q t i ft i i der deutichen Universitäten. An ben 21 dcutsüren Universitäten sind im laufenden Sommerhalbjahr iufanimcii 39Ö81 Studierende immatrikuliert, gegen 3. b81 im vorigen Winter und 37 813 im Sommer vorigen Zahrev, gegenüber bcm letzteren also eine Zunahme um mehr als 10«U, eine nod) stärkere Steigerung, alv wir im Laufe der letzten Zabre regelmäßig Don Jahr zu Jahr festzuslcllen hotten. Vor zehn Zähren, un Sommer 1894, zählte bic dcutfare Stubeiuenfd>aft 28105 Mitglieder, seitdem l)rnebst seiner Frau verhaftet brte tbiüun gspläne von Sizllien an eine au fi h^ben. Bei seiner Verhaftung machte Ercolesr erneu Selbstmordv ersuch, indem er sich mit einem Ä^olver^zu erschießen persuchte. Seine Frau suchte sich einen Tolch rns Herz zu stoßen, doch wurden beide von der Tat ab» gehalten. Me Macht, der die Dokumente übergeben worden, in Frankreich , .* dozeu, 6. Juli. In der Umgegend von Meran fand heute nacht em zremlrch heftrges Erdbeben statt. n-A 6. Juli. (Rufs. Telegrapheu-Llgentur.) Tie Cholera ift an verichedenen Orten an der Straße nach Ha- madan aufgetreten Tie Verwallung der Eisenbahnlinie Rescht- Teheran traf wuttare Maßnahmen. Ter konsularische Vertreter mutzlands forderte dre Emrichtung einer Quarantänestation in Kaswm, dre unter Ausiicht eines russischn Arztes stehen soll lowre dre Ermachttgung zur Entsendung eines russischn Arztes nach Rescht. , * Brände. I» Kaiserslautern brannte die Mö- belfabrrk von Peter Wolf nieder. Sämtliche Maschinen smd vermchtet — In Boston sind ein Getreidespeicher und drei Lagerhäuser durch AeuerSbrnnst erngeäschert worden. Der Sachschaden wird über eine Million Dollars beziffert — In m em"Haven „Ärte eine gewaltige Feuersbrunst die BauMvollschuppen 9h:. 1 und 7 der Bamnwollenfirina I H vollständig ein. Zrn Schuppen lagerten etwa lo 000 Kallen Baumwolle. Die Ku.che von dem Feuer verbreitete sich panikartig. Die Feuerwehr war den Flammen ge- gegenüber völlig ohnmächtig. Svi Schaden beläuft sich auf ca. 3 Millionen — In Ncu-Rrppin brach ein Brand in den Eyenbahnwerkstätteu aus und äscherte diese sowie den Lokomotiv- schuppeu vollständig ein. 5 Lokomottven und 2 Wagen sind schwer beschädigt. — Bei Laibach ist das Dorf Retje gänzlich weder gebrannt ,50 Wohnhäuser sind eingeäschert *Der Kapitän des pn terge gang en en Dampfers orge' schildert die Vorgänge bei dem Untergang des Schiffes olgendermaßeu: Es wehte eine leickste Prise von Süden. Ich stand mit dem ersten Offizier auf der Kommandobrücke. Der Zimmermann maß fünf Fuß Wasser im unteren Raum. Ich gab Befehl, an die Passagiere Rettungsgürtel zu verabfolgen. Acht Boote wurden herabgelafsen, eins zerschellte jedoch beim Herunterlassem Ich bestand darauf, daß zuerst die Frauen und Kinder jn die Boote gebracht würden. Tre Manu- 'chaft arbellete ausgezeichnet Mehrere Boote kamen gut ab. Ter Dampfer .ging mit dem Bug zuerst unter. Als der erste Offizier mir zurief: „Tas Schiff geht unter", rief ich ihm zu, er möge über Bord springen. Ich ging mit dem Dampfer unter. Mein rechtes Bein war zwischen zwei Flaschenzuge eingeklemmt. Ich sah Leichen schwimmen. Nachdem ich 20 Minuten geschwommen, traf ich den Iw- er> e tu 3 er c 2 •ÖD 3 ♦ O 2 ? 8 er * " « cd 2. o- ■ • CO & c O' 2 3Ä S-® er S äs» "Z o CJ* o S t» b» „ s* 5 »-$ CD O *- s CD 3 er 2 o S.r 5. Ö- ö 2 (y fcO D: o- <6 00 — 5" D 3 CD 2 Hco3*t cd C e o ö 5 er D CD O *- er- S er S 3 3 & 3 ar 2. 3 D or~ s S ra ■ »s® s- »c er D - 3-sr cx3 L s O- 3 «Ü. c 2 2» D —• tJ 2". L Z SZ o tr WD, 2 " 5 § «s-H 2^5 ° D s-cd 3 a d cd 2 CD er *2. q-u» q s£F O* CD ^•DO' 2.22, Q. ” tu» » C? « CÄ- 2. D CD 3^ D 5 O ? 3 3 ©CD 2 s;1 G) s -S -tt cs« o- q cy D 3 « « O cd' 3 § 3 D 3 3" er er 5 SS 0*2 °* r -c «) fV « o Q- • cd xhr 2 -e ud 5b 'S?’ D pl ? CD «0 o* 3 3 CD I — o» 3 —। 3 2.cd 5 «-»' Ks er* 3 -2, 3 _ ft m <5 Q G. u* CD « d 2 2. ' O rt ** CD —. O** UÖ er D 5 CD 5. 4^^ Sa 2^ D, 2 5 3 S-ÖÄ er 2/ ET e». 3 <1 L Z^2. 3 2. «•‘8 A.3^^ 2. p er 0 3 C G g. O CD 92 609 61 78 779 916 83 29U30 89 118 320 (150J 46 425 84 94 635 46 74 740 866 996. _ SOO65 83 87 158 227 84 61 72 [150] 80 301 2 29 73 401 731 40 61 92 815 17 41 948 60 31101 28 62 242 335 438 57 786 828 934 82080 119 438 58 54 80 624 55 717 21 58 97 913 83069 126 203 85 888 420 26 $2 54 80 97 518 69 31 50 55 664 766 801 91 907 28 34001 145 258 463 Bekanntmachung. Nach Zurücknahme der Verstetgerungvamrage fettens der Gläubiger wird das Verfahren m der ZwangSvollstreckungS- sacht gegen Ludwig Wmn und Ehefrau m Röthges anfge- hoben. Der VersreigerungLrermm vom 2. November 1904 tarn aus. AcknjWiche und dazu paßende regulierbare Strahlen-Derteller ohne Hahn. Rasensprenger Gmfache praktische Vorrichtungen zu« Lelbststilleu defekter Gummifchlänche. Hahne, Ventile re. empfehlen . 5079 Fertsch & Eigel Bureau und Werkstalte für technische Anlagen Hieße». Helephorr 378. 78 104 43 65 66 90 234 40 58 321 636 744 6 ">040 141 215 87 352 99 408 36 769 92 988 66181 88 809 18 29 58 460 «1 89 628 33 85 717 52 947 67047 61 109 42 287 855 [150] 63 163 521 611 42 761 84 813 21 27 958 68081 66 69 233 48 76 81 391 92 483 81 518 86 87 96 611 16 [1501 19 43 79 725 49 848 953 71 69022-34 35 183 309 409 91 554 80 [150) 742 867 91 914 [150] 25 7OM7 72 H50)l(M & 8Ö 76 [150] 229 38 83 88 838 61 474 567 692 94 775 870 908 71049 59 168 97 L19 312 25 400] 29 35 85 90 415 36 660 639 49 860 972 7 2221 613 666 760 8^1 88 71*021 66 162 77 01 201 [150] 6 74 97 418 82 606 64 85 687 781 824 944 91 7*034 63 81 168 64 445 47 59 67 508 20 614 29 43 74 79 84 701 24 30 894 75068 127 40 50 868 «4 726 45 844 907 76141 2266550 884 457 A18 83 703 58 843 68 84 961 77088 142 70 377 408 48 81 505 639 66 781 09 851 65 ® 906 28 50 58 7 8124 851 600 2 6 13 682 95 701 56 820 994 79087 101 19 288 78 [ISO] 356 404 632 42 774 81 867 917 80105 416 590 666 99 712 17 28 90 828 942 81136 6T> 200 61 363 81 86 446 687 760 950 82280 85 90 378 441 549 79 612 16 769 889 83181 202 12 28 425 516 710 35 38 42 833 51 83 94 944 8*050 [150] 158 94 225 373 04 456 525 47 60 67 89 970 85024 27 74 162 353 498 560 0*0 712 57 63 98 881 89 939 86154 202 486 690 729 44 933 61 62 87155 86 217 342 580 786 890 975 88014 135 57 61 64 238 326 37 74 418 1150 ] 531 48 685 98 9*9 29 77 89025 [200] 33 43 158 80 89 216 819 411 [150] 519 47 49 76 619 52 53 Der Schwarzwald. Gebirge mit Höhen bis zu 1495 Meter. Unvergleichliche sZern- sichien über einen großen Teil von Süddeutschland und auf die Alpen. Prächtige ausgedehnte Hochwälder, romantische Täler und FelS- portien, viele Gebirgsseen, Wasserfälle, Wildbäche unb Cucllen. Jagd und Fischerei. Interessante Gebirgsbahnen. Weltberühmte Badeorte mit heißen unb kalten, mineralischen unb säuerlichen Wassern. Sommerfrischen in allen Höhenlagen. Heilung für Kranke. Erholung mr Ermüdete. Geeignet zu kurzen Wanderungen wie zu längerem Herwellen. Bortresslicher Aufenthalt als Uebergang nun | Hochgebirge, sowie als Nachkur bei der Rückkehr aus dem ^süoen.1 Mildes Klima der geschützten Täler, das auch im Frühjahr unb im Herbst eine Erholungskur ermöglicht. Bequeme Neijever- bindungen, gutaehaltene Straßen unb Fugwege. Zahlreiche Aus- srchtstürme und Rasthäuser. Intelligente, gutmutige und fleißige Bevölkerung. Zahlreiche Hotels mr bescheidene unb wellgehende Ansprüche. — Bereiu Lchwarrwälder Gastwirte, bet allen Besuchern zu entsprechenden llreisen eine gute Verpflegung sichert und durch eine Geschäftsstelle in Hornberg iSchwarzwaldbahn) bie ^ifie ferner Uiitglteber mit Orienlierungslarte des badischen und rourttem berg licken Schwarz waldes unentgeltlich versendet. 4278 Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Glessen (Darmstädter Bank) Giessen Eln^ezahltefl Kapital 132 Millionen Mark Gegründet Im Jahre 1853 Hankgeb&ude: Johannesstrasse 1. — Telephon 120. Ntütmstttcke Pildkl-KöG s. h. Nidder. Tie Ausführung der RodungS-, Erd- unb Wegebefestigun.^*- ar betten, der Kunfwauten, deS Tunnels und der Cberbaupadlage sollen nach Losen getrennt ober zusammen vergeben werden. Die Arbeiten umfassen: t . L-4 1: 130000 ebm Erdor betten, 4500 cbm Tlauerroerf, | 15000 qm Wegebefesttgung und 10000 lfd. Mir. Cberbaupadinge; | Los 11: Ido 000 ebm Grd arbeit en, 7500 cbm Mauerwerk. 6000 qm Wegebefestigung, ein Tunnel von 160 Mtr. Länge unb I 7500 üb. Meter CberbaucacUage. Angebote sind unter Benutzung deS vorgcichriebenen yormuIarS poft- unb beftehgelbTret und mit der Aufschrift: „SerbiMflÄÄ.i der Arbeite» und Lieferungen zur Herstellung der Nenbaustreite Vilbel—Höchst <. d. 9LH versehen vis zum Samstag den 23. Juli 1904, vormittags 11 Uhr, an das technische Büreau der Königlichen Eisenbahn - Direktion Frankfurt a. 3JL, Hedderichstraße 67/69, ern-usenden, wo zu genormter Stunde die Eröffnung der Angebote erfolgt. Zuschlagsfrist: 6 Wochen. Lngebolheite können, soweit der Vorrat reicht, gegen post- unb bestellgelbfreie Einsendung von 4 Mk. — nicht in Briefmarken ter jedes Los von unserer Kanzlei bezogen worben. Zeichnungen, Berechnungen usw. liegen in unserem technischen Bureau wahrend der DiensMunden zur Einsicht auf. Froukiurt a. 9)L, den 2. Juli 1904. 5862 Königliche Eisenbahn-Direktion. ° 90071 87 160 88 217 19 25 46 84 86 318 38 68 401 634 37 716 54 76 92 853 79 932 [2001 90 9 1010 110 56 208 85 96 473 575 95 658 704 6 9 908 26 92014 74 136 312 13 631 736 70 98095 69 175 94 244 866 422 54 523 48 67 [1501 83 656 714 41 46 59 84 ~'AOA AK 1CO M 274 301 00 403 70 593 97 714 830 42 908 [2001 95047 89 316 22 5.30 60 90 661 84 771 94 15028 87 177 150] 417 46 61 95 97 562 99 639 746 50 802 188 63 276 88 406 43 532 53 72 96 604 6 Bekanntmachung. Nachdem der Lehrerrat der höheren und erweiterten Mädchen- thute bw Teilnahme an dem am 4. August dS. Js. statt finden den Iugendfcst edgeiehm hat, haben sich Lehrerinnen und Schülerinnen der Slice- schule iu bankenSwertei Weise bereu erklärt, un Festzug unb btt dem Fest die Aufsicht über die Schülerinnen der höheren unb er- weiterten Mädchenschule zu übernehmen. Da ettva 30 Damen zur Verfügung stehen, ist für ausreichende Aufsicht gesorgt. Eltern von Schülerinnen der höheren und erweiterten Mädchenschule, bie ihre Kinder an dem §est teimehmen lassen wollen, werden gebeten, Die Kinder bU zum 20. galt auf der Värgcrmeisterei, Zimmer Xr. 15, arizumelden, da mir für die angemeldeten Kinder Preise beschafft werden können. ^Gießen, den 5. Juli 1904. 5815 Großherzoaliche Burgermcifterei Gießen. I. B.: Eurichmanii. ... . von 8 bis 1J Uhr vormittags, 2 „ 57, „ mich mittags Niiuistags nur bis 4 Uhr. 15 82 2:^4 98 303 42 79 469 77 97 590 612 76 82 771 95 947 52 64 80 5010 34<) 43 410 44 524 608 40 67 80 792 916 43 68 0016 [10001 67 154 225 411 500 622 55 757 [150] 863 83 937 7086 154 75 91 216 28 :'>-l8 57 91 432 511 55 85 081 95 708 [150] 839 73 925 81 95 80-56 1G680 <> 231 376 [150] 97 438 575 609 764 828 41 922 83 89 9073 161 87 99 293 844 430 36 65 515 42 658 779 855 88 10174 [150 88 252 83 90 427 507 40 618 88 56 710 16 802 910 67 11091 187 70 88 256 362 63 401 61 600 57 96 783 66 73 94 815 93 11501 •24 12(09 38 69 192 292 102 504 10 (1501 30 24 77 83 607 725 62 834 900 10 14 41 13011 81 10 68 406 26 41 56 516 850 922 _ _ 35026 261 818 23 87 406 673 744 56 65 818 86141 63 88 229 99 '.09 404 6 511 96 604 31 86 707 45 894 906 87049 71 127 481 797 817 15 60 911 62 88002 14 102 67 206 71 89 91 862 454 68 78 99 649 733 W [1000 u. e. Pr. V. 75 000) 81 82 814 49 942 64 89117 75 80 800 18 32 74 78 418 42 657 642 754 80 810 12 65 40076 177 229 58 830 404 28 54 540 711 24 806 *1022 111 26? 309 679 619 866 42'303 [400] 11 39 171 90 204 8K) 510 [150] 46 606 707 23 60 805 47 900 47 *3009 81 101 42 59 61 63 66 846 49 431 32 520 69 628 98 762 828 48 *4184 75 94 226 71 79 468 562 638 63 82 838 910 45183 206 8 64 80 356 531 58 [ISO] 626 39 706 850 76 945 46034 209 316 63 438 53 81 569 85 646 76 729 841 923 *7015 33 Bekanntmachung. 8*etr.: Ausdehnung deS aesetzlichen LadenfchlusseS in her Stadt Gießen. Unter Bezugnahme aui die Bekanntmachung Großh. Rrttf- amteS vom 28. Zum d. I. weise ich hierdurch .wiederholt daran! hin, daß die Abstimmung über den Antrag auf Sinführnng beb 8 Uhr-Ladenschlnfses für alle Geschäftszweige mit Ausnahme der Zigarren - Spezialgeschäfte »om IT bi* einschließlich 23. 3nü auf dem Burean der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, rvährenb der üblichen Ge- lchästs'tunden erfolgt. Zu dieser Abstimmung |inb bie Znhader aller hier bestehenden öffeilllichen Derkaussstellen berechtigt. Gießen, den 6. Juli 1904. ^870 Der von Großh. KreiSamt bestellte Kommissar: Lurschmann, Beigeordneter. 8klU>- nii StiHtüflalfSaffalt stets vorrätig. 785 Telephon: Kalk werke Nr. 200, Kontor Nr. 282. 37 UV 1V. «xz, ----------------- 36 76 81 261 410 51 86 506 13 609 30 766 62 918 21 68 71 [ 10 0001 78 81 48034 87 98 106 61 220 58 397 409 29 50 74 85 90 606 735 820 963 40017 54 101 205 72 841 46 82 565 668 758 801 28 59 902 50020 69 400 12 38 79 80 523 74 811 25 904 43 90 51852 89 574 93 94 641 751 92 938 53 67 52185 78 206 81 402 26 648 665 7to 70 847 150] 977 5 3125 70 360 79 427 40 510 702 12 54 81 802 71 77 54079 154 77 [1000] 224 74 499 [ISO] 611 13 50 [150] 70 97 601 7 794 818 301 4ä gg 55040 56 107 83 236 390 478 602 66 762 77 926 30 68 56242 98 ------------" 943 57022 179 216 bem Marktplatz öffentlich meistbietend versteigen werben. Gießen, den 8. Juni 1904. Großherzogl. Ln-gencht Gießen. GroS. 5067 Vergebung vod Arbeite» L.Liksmllgell. Montag den UL Inti, mittags 1 Lhr, sollen in i dem Gemeindehause zu Rödgen nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden: veranschlagt zu Mk. WAb‘Grj&