154, Jahrgang Zweites Blatt Nr. 5 Genera!-Anzeiger, Amts- und AnzeigeblatL für den Kreis Gießen Erschein täglich mit Ausnahme deS Sonntags« Di „Sictzcner Smntltcnblötter** werden dem Anzeiger viermal wöchentlich bergelegl. Der „Qeffifdie Landwirt" er|ct)eml monatlich einmal. handelspolitischen Verhältnisse bringe. Mr die Erhaltung^ des Friedens wird unseres Kaisers starker Ann sorgen! Donnerstag 7. Jmrnar 1904 BfTtmtTDorthd) «h Ben eG^emetaee M| P. Wittko; tüi den Äi^eiacnietii B«-westsälische Kohlen- syndikat umjaßt nunmehr fast dreiviertel der Steinkohlen- örderung. Das Syndikat hat aber nun auch das alte Koks- und Steinkohlensyndikat in seinen Schaß ausgenommen unb sich sogar einen kräftigen Einsluß auf den rheinischen Kohlenhandel gesichert. Tas Rheinisch-westfälische lwhlensynditat vereinigt in seiner Hand acso eine enorme Macht. Man kann nur den Wunsch aussprechen, daß es davon einen gemäßigten Gebrauch macht. Weniger Erfolg hatte die Eisenindustrie mit chren Bemühungen, das Verbandswesen zu reorganisieren. Einzelne Syndikate konnten zwar wieder in den sicheren Hasen der Verlängerung gebracht werden, so insbesondere die Mheisen-Verbände und das Gas- und Siederohrsyndikat. Andere Verbände aber, so namentlich die Blechsyndikate, können sich nur mühsam behaupten. Was aber das Wichtig ste ist und womit sich die ganze Eisenindustrie, sowie die Börse anhaltend beschäftigten, nämlich der Stahlwerk- Verband, dieser war am Ende des Jahres noch nicht zu stände getommen. Doch hegen nicht bloß oie Beteiligten die Hoffnung, daß es im neuen Jahre gelingen werde, die widerstreitenden Interessen auch hier auf einer mittleren Linie zu vereinigen. Bemerkenswerte Erfolge hat dagegen wieder die Elek- trizitätsindusrrie mit ihren Vereinignugsbestrebungen errungen. Hier hat uns das Jahr 1903 vor allem die Errrchtung der Siemens-Schuckertwerke gebracht, die mit wachsen ist, . Lange zurückdenlen wird an das Jahr 1903 die textil-, insbesondere die Baumwollindustrie. Die letztere erfreute sich eines gedeihlichen Geschäftsganges, aber ein Teil der Früchte ihres Fleißes wurde ihr entrißen durch die Ausschreitungen von Spckulanlenkäquen an den ameru kanischen Börsen, die die Preise für Rohbaumwolle das ganze Jahr hindurch auf einer unnatürlichen Höhe erhielten. Eine Freude aber wurde den deutschen Zucker- konsnmenten bereitet. Am 1. September trat nämlich die Brüsseler Konferenz in .Kraft, die eme wesentliche Ermäße ung des Zncterpreifes zur Folge gehabt hat. , Tem jetzt begonnenen Jahre gegenüber haben wir den Wunsch, daß es uns eine befriedigende Regelung unserer einem Grundkapital von 90 Millionen Mark die größte G. m. I b. H. Teutschlands darstellt. Sie hat mit glückt.chem Gri fe i die Starkstromabteilungen der Akt.-Ges. Siemens und 1 Halske und der Schu^ertgesellschast zusammeng.faßt und damit in energischer Weise zur Gesunbung und Weiterent- wickelung der deutschen Elektrizitätsindu>rrie frei getragen. , Aus dem Bereiche der Siemens- und Ha.ske-G.fellschast ist weiter zu erwähnen, daß die Akt.-Ges., für Licht- und Kraftanlagen in Berlin die Kölner Akt.-Ges. für elettr.sche Anlagen erwarb und daß auch die öfterreichftchen Stark- kromab Leitungen von Siemens und Halske und Schuckert zu einer neuen großen Gesellschaft zusammengefaßt wurden. Was sonst auf dem Gebiete der Elektriz.tät an Vereinigungen zu stände kam, können wir nickst alles aufzählen. Kaum flüchtig streifen können wir auch die Konzmtcackvnen, die sich in anderen Industrien vollzogen, so in dec Ma- chineiibranche, in der Glasindustrie, der Brauerei, und vie sich auch, abgesehen von. den eigentlichen Verbänden, in der Montanindusrrie die Werke immer näher aneinander schlossen. Wir eilen weiter zum Bankgeschäft. Hoch über allen Ercignisten des Jahres ragt hier die Vereinigung der Dresdner Bank und des A. Schaafs- hausen'fchen Bankvereins, wodurch die größte Banken- kombination, die je bestund, geschaffen wurde. Diese ganz überraschend gekommene Transaktion gab nicht nur auf dem Gebiete der Banken den Anstoß zu neuen gesckstift- 1 ich en Unternehmungen, sondern enftachte auch an der Börse ein neues Leben. Das frischie Leben, dah während einzelner Abschnitte des Jahres die Börje durchflutete, hatte seinen Grund aber auch in der Aussicht auf die Lo-.senreform, sowie in der Gestaltung der wirtschasAichen Kon;unktur. Bezüglich des Geschäftsganges und der allgemeinen Situation war 1903 ja kein Haussejahr. Vielmeyr laßt sich die Eittwickelung als ein langsames, aber doch sehr merkliches Anziehen der Konjunktur charakterisieren. In Einzelheiten blieb manches M wünschen übrig, aber im ganzen bedeutet das obgelaufene Jahr euren guten Lchritt weiter auf der Bahn unseres wirlschafelrchen Fortschrittes. Der Außenhandel zeigt in Ein- und Aus- juhr wesentlich höhere Zahlen; insbesondere hat der Export von Eisen und Kohlen so große Dimensionen angenommen, daß in Belgien und England die Eisenindustrie sich schwer bedrängt fühlte durch, die deutsche Konkurrenz. Die Eisenproduktion erreichte die Rekordzahl von 10 Mill. Tonnen und überflügelte damit England ganz bedeutend. Auch in Kohlen und Koks ist eine wesentliche Steigerung der Produktion zu verzeichnen. Die Kohlen- und Koks- Jndusrrie blickt überhaupt auf ein sehr befriedigendes Jahr zurück In der Eisenindustrie haben namentlich die großen Werke ihren Aktionären große Freude bereitet. In der Elektrizitätsindustrie hat der Grad der Beschäftigung sehr stark zugenommen, aber die Werke klagen noch immer über unzulängliche Preise. Gute Beschäftigung bei wenig befriedigenden Preisen ist auch sonst das Eharakteristtsche in der Situation mancher Branchen. Das kommt eben daher, daß - sich die Werke in der letzten Hochkonjunktur zu stark aus- : gedehnt haben und daß sie sich so lange eine precs- . drückende Konkurrenz bereiten werden, bis der Kvnsum in : die jetzt noch übergroße Produktionssähigkeit hineinge- Aus KtaLt uud KauL. Gießen, den 7. Januar 1903. ** Personalien. S. K. H. der GroßherzoA haben geruht, am 6. Januar d. I. den S'.adtpfarrer Lic. thool. Samuel Eck zu Darmstadt zum ordentlichen Professor in der theologischen Fakultät der Landes-Universität Greßen mit Wirkung vom 1. April 1904 an zu ernennen. — Tas Ehrenzeichen für Mitglieder sreiwilUger Feuerwehren wurde verliehen den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Höchst i. O. Johann Adam Stottert und Johann Christvpb Wilhelm Pilger. — S K. H. der Großherzog haben den Oberland esgerickstsrat bei dem Lberlandesgericht Tr. Philipp Hangen zum Landgerickcksdirektor bei dem Landgericht der Provinz Rheinhe.sen, den Landgerichtsrat bei deut Landgericblt der Provinz Rheinhessen Augicst FabrieiuS zum Oberlandesgerichtsrat bei dem Oberlandesgericht ei> nannt, den Oberförster der Lbcrförsterei Gw^en, Oberforstmeister August Joseph zu Gießen auf sein Rach- suchen und unter Anerkennung seiner treu geleisteten Tienste mit Wirkung vom 1. April d. I. ab, bis zur Wieder» her Stellung seiner Gesundheit, in den Ruhestend verseh und ihm aus diesem Anlaß die Krone zum RiUertteuK 1 Klasse, des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Ter Bezirks kassier er der Bezirkskasse Bingen Georg Philipp Klein zu Mngen wurde in gleicher Dienst- eigenschast an die Dezcrkskasse Gießen II. versetzt, Finanza.pirant Bernhard Schneid t aus Türmstaot zrun Steuereinnehmer des Steueramts Viernheim ernannt. —- Ter .Hauptsteueramtsassistent bei dem Hauptsceueramt Offenback Wilhelm Bur b aum wi-rde auf ;em Nachsuchen zum Uebertritt in den ReichKdienst aus dem Staatsbiensttz entlassen. , . ** Personalveranderungen der Oberpost«, direktiou Darmstadt. Verlie hen wurde von Sr. Maj. dem Kaiser und König: dem Postdirektor Schnitt- spahn in Worms der Rang der Räte 4. Klasse und dem! Oberpostsekretär Cochlovius ebenda bei seinem Sck^vi den aus dem Tienste der Charakter als Rechnunvscat. —i Bon Sr. K. H. dem Großherzog: dem Oberpostaisotenten Möbus in Bab-Nauheim das Ritterkrerrz 2. Klasse M Verdienstordens Philipps dcs Großmütigen und dem Briefträger Mittel in Gießen das Allgemeine Ehrenzeichen, beiden bei iljreni Scheiden aus dem Dienste. Versetzt Die heutige Mmmer umfaßt 8 Seiten. Iüickbück auf Industrie und Mörse. Wenn wir in der UeberMle »nichtiger Vorkommnisse des Wirtschaftsjahres 1903 die richtige Grmppierung gewinnen wollen, dann brauchen wir nur die Worte Konzentration, Vereinigung, Fuftvil auszusprechen. Tenn die Vorgänge in der Politik, sei es der inneren oder der äußeren, habeu feinen Einfluß aus unsere wrrtschaftlichc Entwickelung ausgeübt. Stärker schon waren unsere Gedanken von Amerika beherrscht. Die Vereinigten «Staaten von Amerika traten mit einer ganz außerordentlichen Prosperität in das Jahr 1903 ein, eine Prosperität, von der auch wir profitierten, denn wir konnten von dem Ueber- flusse unserer Eisenindustrie ganz beträchtliche Mmgen aus den schier unersättlichen amerikanischen Markt aoladen. Freilich schon im Frühjahre kam die aufsteigende Kon- junltur drüben ins Stocken. Bald schlug die Ueberspann- una aller Produktions- und Konsumtionsverhältnisse tn ihr"Gegenteil um; her Rückgang der Konjunrmr begann. Jii den noch im boiigeu Jahr so heiß umstrittenen Gebilden der Trustidee begann es bedenklich zu kriseln. Unb nun brach bei uns die leidige Amerikaflircht mit verstärkter Gewalt hervor. Amerika, so wähnte man bei uns vielfach, wird uns jetzt zu Schleuderprefseu Mit seiner Ueberproduktroil überschwei».. .1. In Wirklichkeit schritt Amerika mit fast erbarmimgl'.o,er Energie zur Einschränkung seiner übergroßen Produktion. Unsere Sorge vor Amerika erwies jich als grundlos. Wir sollten denn auch endlich mit der kritiklosen Verhimmelung amerikanischer Einrichtungen und Leistungen aushören. Das Große, das die Amerikaner vollbringen, können wir deshalb doch, un- Sftnb: die Postassistenten Helfen von Waldmichelbach nach Mühlbeim (Main), Keutzer von Alsfeld nach Lauterbach, Lögt er von Mainz nach, Schleswig, Langsdorf von Butzbach nach Bad-Nauheim, Nemitz von Lauterbach nach Butzbachs Rohr von Schleswig nach, Maiirz, Schad von Mühlheim (Main) nach Alsfeld, der Postevrwalter Kle- s i u s von Seligenstadt nach Mainz unter Ernennung zum Ober-Poftassistenten und der Postassistent Bernius von Mainz nach Seligenstadt unter Ernennung zum Postver- walter. — Uebertragen wurde: eine Ober-Postsekretär- stelle in Worms: dem Ober-Postpraktikanten Walter aus Hagenau (Elsaß). — Ernannt wurde zum Telegraphensekretär: der Ober-Telegraphenassistent Andreß in Mainz. — Etatsmäßig angestellt wurde der Postassistent Pabst in Bingen. — Die P o st s e kre tärpr üf- ung hat bestanden: der Postassistent Schäfer in Mainz. — Angenommen sind: zum Postgehilfen: der Tele- grahheirgehilfe Schnell in Mainz; zum Telegraphen- gehllfen: der Realschüler Schäfer in Darmstadt. — Berti ehe« wurde: a. der Titel „P o sts e kr e tär": den Dber-Postasststenten Möbus in Bad-Nauheim, Lauck- Hard in Butzbachs Altvater, Kabey, Kaufmann, Keller, Keßler, Krämer, Salznrann, Schnei- ■b er, Schupp, Bögler, Walter, den Postassistenten Kilian, Kissel, Montag, Röder, Schiebel Huth and dem Telegraphenassistenten Roth in Darmstadt, den Dber-Postassistenten Schade, Schliephacke, Stork und Weil in Gießen, Glück, Heußlein, Jost, Laubach, O. Möser, Schuckmann und dem Post- assistenten Schäfer in Mainz, den Ober-Postassistenten Sreudel, Huhn, H. Möser, Niebel, Stör g er und dem Postassistent Kohlh ase in Offenbach dem Ober- Postassistenten Krumm und dem PoftasfistenLen Rens- mann in Worms, den Ober-Postasststeuten Petri in Grünberg, Wolfs in Kastel, Habicht in Lauterbach und Geißler in Nidda. Den Postverwaltern Andres in Nieder-Jngelheim, Bickelhaupt in Auerbach Grenzer in Groß-Zimmern, Bundschuh in Oberramstadt, Drißler in Biblis, Fischer in Bodenheim, Feuerstein in Nierstein, Freisens in Lorsch Heinrichs in Rüsselsheim, Heß in Hirschhorn, Hölzel in Hungen, Hofmann in Jugenheim, H o o s in Wöllstein, G. Klein- s ch m i d t in Eberstadt, A. Kleinschmidt in Zwingenberg, Kurz in Echzell, Klein in Sprendlingen iReinhessen), .K l e i § in Bürgel, Körb elin Pfeddersheim, L e i b f r i e d in Groß-Umstadt, Lotz in Vilbel, Mehring in Gedern, M u n o in Fürth, Olt in Höchst (Odenwald), Philippi in Mücke, Presser in Goddelau, Schirmann in Lich Schnabel in .Neckarsteinach Sior in Babenhausen, Spie hl in Mederramstadt, Storck in Weisenau, Winter in Beerfelden, Zimmermann in Dieburg und Zinser in Reichelsheim (Wetterau), b. der Titel „Telegraphensekretär": den Ober-Telegraphenassistenten Els Holz in Bensheim, Germann, Rodemer und Silber in Darmstadt, Amend in Offenbach Fuchs, iSenninger, Lippold und Pab ft in Gießen, Wres er, Klöppln ger und Leichtweiß in Worms, ic der Titel ,Fanzl eisekretär": dem Kanzlisten Albrecht in Darmstadt. — Ernannt sind: a. zu Ober- Postas sistenten: die Postassistenten Fritzges und Stein in Alsfeld, Laubach und Traub in Alzey, Langsdorf in Bad-Nauheim, Krell, Mahr und Schütz in Bensheim, Spatz in Bingen, Mättn er in Butzbach Vierbach, Dehus, Jäger, Jensch, Kolb, Lorz, fQuick, Scheid, Sommer und Vogel in Darmstadt, Langohr und Vogler in Friedberg, Drescher, 'Flohr, Lucas, F. Müller und Rau in Gießen, 'Lange in Großgerau, Rettig in Heppenheim, Jertz rin Kastel, Joseph in Neu-Isenburg, Bungert in Obcr- 'Jngelheim, Seife, Borch.ardt, Dahl, A. Diehl und K. Diehl, Geißner, Grau, Kalb, Keller und Mardner in Mainz, Bill, Feile, Haas, Hepp, Sattler, Steffens und die Telegraphenassistenten L , Müller und Muntermann in Offenbach sowie die , Postassistenten Büchler, H ö ch st, Neundörfer und 'S e n k b e i l in Worms, b. zu Ober-Telegraphen- assistenten: die Telegraphenassistenten Frank in ' Darmstadt, Waas in Gießen, L. Becker, Lepper, : sowie die Postassistenten Böttcher und Ditter in iDhnn^i. nd Hahn in Offenbach ferner die Telegraphen- , assistenten Medel und Wiegand in Worms. — Freiwillig aus geschieden ist der Postgehilfe Herwegh in Klein-Krotzenburg. — Gestorben sind: der Ober-Post- , Assistent Wedelin Michelstadt und der Postagent Fau st in 'Erbes b üd es heim ** Stenogravhie. Wir möchten nicht verfehlen, Luch an dieser Stelle auf die am 12. d. M. beginnenden ; Anfänger-Kurse des Gabelsberger Stenographen-Bereins , hinzuweisen; besonders alle diejenigen, die mit Schreib- ■ tvert viel zu tun haben. — Staufenberg, 6. Jan. Die Wasserleitung, die /gegenwärtig in unserem Orte gelegt wird, sollte nach dem ersten Abkommen schon am 1. Dez. vorigen Jahres fertig- । • gestellt sein. Dem Unternehmer gelang es aber nicht, die erforderliche Anzahl von Arbeitskräften zu erhalten. Infolgedessen wurde die Frist der Fertigstellung bis zum 20. d. Mts. oerschoben. Aber auch bis zu dieser Zeit wird es nicht gelingen, die Erbauung fertigzuslellen, da in dem seitherigen starken Frost ein abermaliges Hindernis entstanden ist. Meter- lief ist das Erdreich steinhart gefroren, sodaß die Erdarbeiten nur sehr langsam fortschresten können. Ein kleiner Teil des Torfes genießt indessen schon den Segen der neuen Wasserleitung. (B) Udenhausen, 4. Jan. Gestern abend hielt der hiesige Kriegerverein in seinem Vereinslotal seine diesjährige Generalversammlung, verbunden mir der Feier von Groß Herzogs Geburtstag ab. Ter geschäftliche Teil war rasch erledigt, dem Rechner wurde Techarge erteilt, zwei neue Mitglieder einstimmig auf. genommen, der Vorstand durch Akklamation wiedcrgewählt. hierauf gedachte man in gebührender Weise Sr. Kgl. Hoheit des Gooßherzogs, dem ein dreifaches Hoch ausgebracht wurde. Nachher redete Lehrer Schön von hier aber „Kriegervereine und Svzialdemokratie". (w) Lau g-Gö n s, 3. Jan. Tie heute abend in der Restauration zur Post bei Kamerad Schneller abgehaltcne Monatsverchmmlung des hiesigen Kriegervereino war sehr start besucht. Ter Vorsitzende Kiefer eröffnete die Ver- jammlung mit einem Neujahrs grüß an die Kameraden. In einer kurzen Ansprache gedachte er der verstorbenen Prinzessin Elisabeth und des Kameraden I. Müller I. Tann schritt man Zur Abhör der Rechnung für 1903, die mit einem baren Vereinsoermrgen von 8u2,lö Marr ab schließt. Die Zahl der Mitglieder beträgt zurzeit 146. An Unterstützungen und Sterbegeldern wurden seit dem Bestehen des Vereins 3475,70 Allrri bezahlt. Tie hierauf erfolgte Wa.)l des Vorsitzenden und des Vorstandes geschah durch Akklamation. ? Aus dem Vogelsberg, 6. Jan. In den von den Hauptstraßen fern gelegenen Ortschaften unseres Gebirges besteht bei den Ha US sch lach tun gen noch die alle Sitte des Familienfestes, das seinen Höhepunkt in der abends abgehaltenen „W ör s chtsoppe" findet. Richt selten geht es bei einer solchen hoch her; nicht bloß den Speisen spricht man da fleißig zu, sondern auch den Getränken. 9lun wurde da kürzlich in dem Dorfe R. eine „Wurstsuppe" abgehalten nach altem Stil und Korn. Auch der Vetter aus einem entfernt im Dorfe stehenden Hause war eingeladen. Das fiel freudig auf, da er sonst solchen Festen fernblieb. Ungewohnt macht aber Blasen. Sie schien auch unser Vetter an die Füße bekommen zu haben. Als er sich nämlich nach Mitter- nacht nach Hause begeben wollte, da tonnte er nicht mehr seste stehen; er geriet ins Schwanken. Da mußte denn ein Gevattermann notgedrungen den Begleiter spielen. Dieser brachte dann unfern Vetter auch glücklich, wenn auch langsam und im Zickzack nach Hause. Die Frau Gevatterin hatte noch Licht an, war noch auf und machte ein erstauntes Gesicht, als die Kommenden in der Türe erschienen. Als der begleitende Gevatter mit einem „guten Nacht" Gruße sich entfernen wollte, Hub die Frau Gevatter an: „Ei, Gevatter, ihr seid awwer 'n braver Mann, 'n gurer Mann, ’n echter Gevatter!" — Ei no, warum dann? fragt erstaunt der etwas anderes erwartende Gevattersmann. „Ei", sagt die „Ge- vattersch", sonst brengt m'r als an Wörscht mct,ihr brengt oawer die ganze Sau met Ham!" Offenbach, 6. Jan. Ein Bahnunfall ereignete sich hier gestern abeiid Müschen ö und 6 Uhr auf dem Hauptbahnhose und brachte für sämtliche Abendzüge der Ltreaen Offenbachs-Reinheim und Lssinoach-Dietzenbach beträchtliche Betriebsstörungen. Beim Passieren der Hauptweiche zwischen dem Haupioahnhofe und dem Oftbaynhofe entgleiste nämlich nach der „Offeub. Ztg." ein mit Grubenholz beladener Wagen des Güterzuges 7799 und legte sich quer über das Bahngeleise, sodag sämtliche vom Hauptbahnhofe ausgehenden Züge in der Richtung nach Reinheim und Dietzenbach nicht auslaufen konnten. Der Verkehr niußte durch die von jenen Endstationen kommenden Züge, die wieder zur Rückfahrt benutzt wurden, aufrecht erhalten werden. Dadurch erhielten die sämtlichen Wendzüge eine Verspätung. Der Zug Nr. 672 siel gänzlich aus. Wie aus dem Nodgau berichtet wird, rief die ungewöhnliche Verspätung der Züge in den an der Bahn gelegenen Orten, die Hunderte von Arbeitern nach Offenbach entsenden, nicht geringe Bestürzung hervor. — Zwei Schulmädchen, die 13jährige Margarete und die 11jährige Katharina Christ, haben sich gestern mittag aus Furcht vor Strafe entfernt und sind seitdem ver- schwanden. Vermischtes. * Die Frage der A u s 11 e, e r u n g von Leichen an die Anatomie in Jena, dürfte in dem Landtag des sächsischen Großherzogtunis wieder zur Sprache gevrachi werden. Den Anstoß hierzu gibt ein Fall, bei dem die Großherzogin Karoline eine sehr bemerkenswerte und ihr neue Sympathien sichernde Rolle gespielt hat. Am Weihnachtsheiligabend war ein armer Einwohner von Weimar gestorben, dessen Witwe die Kosten der Beerdigung nicht ausbringen konnte. Ein weimarisches Gesetz schreibt nun vor, „ daß solche Leichen, für deren Beerdigung die Kosten nicht gezahlt werden können, der Anatomie in Jena auszuliefern sind, falls sie sich nach ärztlichem Befund dazu eignen, und falls nicht ein Dispensationsgesuch bei dem Bezirksdirektor (Kreisrat) eingereicht und von diesem genehmigt worden ist. Tie Witwe des am 24. Dezember verstorbenen Mannes war zunächst in ihrer Ra.lv, tgtcit noch an demselben Tage in daS Bureau des Gemeindet» orpandeS gegangen, und dort soll ihr ein Beamter, nach ihrer wiederholten Versicherung, gesagt haben, wenn sie die Kosten der Beerdigung nicht tragen könne, werde die Leiche überhaupt nicht begraben werden. Hiervon hatte die Witwe dann dem Archidiakonus Jacobi, ihn um seine Verwendung bittend, Mitteilung gemacht, und dieser brachte den Fall in seiner Predigt in der Stadtllrche am zweiten Feiertag vor, indem er ausführte, die christliche Gemeinde möge cs verhindern, daß einer Familie das Lew, das ihr zu Weihnachten wBer- fahren, so verschärft werde, und indem er das Vertrauen aussprach, daß sich Christen finden würden, die bereit seien, für diese besondere Not mit besonderen Gaben einzutreten. Dem betrefsenden Gottesdienst wohnte nun aber gerade die Frau Großherzogin bei, und diese ließ sogleich nach der Predigt Archidiakonus Jacobi zu sich in ihre Löge bitten, und da sie selbst kein Geld bei sich hatte, borgte sie sich von einer Dame ihres Gefolges 2u Mart und überreichte diese dem Geistlichen, wozu dann das Gefolge noch 40 ,Mark zur Verfügung hatte, um sie der bedrängten Witlve zuzustellen. Die Großherzogin fragte dann auch noch, ob das reichen würde, um die Kosten des Begrabnsists zu decken, und da dies nicht mit Bestimmtheit gesagt werden konnte, sicherte sie auch noch das Erforderliche zu mit der Erl-ärung, dar; ucr armen Witwe unter allen Umstanden beigestanden werden müsse. Inzwischen war aber schon die Leiche vom Bezirksdirektor auf ein ihm am 25. Dezember eingereichtes DispensationAgesuch hin frei gegeben worden, und die Sradtbeaöroe hatte infolgedessen i'ie Beerdigung aus allgemeine 51'osten angcordnet. Archidiakonus Jacobi konnte daher in seiner Predigt am Neujahrstage verkünden, daß er die vielen unb großen Gaben, die ihm für die arme Witwe und ihre Familie für das Begräbnis eingehändigt worden seien, dieser nun zu ihrer welleren Unterstützung übergeben habe bezw. noch übergeben werde. Ter Fall'hat eine öffentliche Auseinandersestung zwischen Bürgermeister Tonndorf und Archidiakonus Jaeobi. in den Blättern zur Folge gehabt, wobei aber das hochherzige Eingreifen der Großherzogin nicht erwähnt worden -ist. Bürgermeister Tr. Tonndorf Hut geglaubt, die Stadt- behvrde gegen den Vorwurf der Härte verwahren zu müssen, der ihr aus dem Vorgang an sich und nach der Erwähnung auf der Kanzel gemacht werden könnte, hat in Abrede gestellt, daß der Witwe gesagt worden sei, ihr Mann könne nicht begraben werden, und hat daraus hingewiesen, daß der Gemeinde vor st and im übrigen nach der Gesetzesvorlage vollständig korreit gehande.t habe, von einer Härte in seinem Verhalten keine Rede fein könne. Letzteres ist jedenfalls richtig, aber gerade jene Gesetzes- bestimmunä über die Auslieferung von Leichen an die Anatomie ist schon immer als eine überaus große Härte eurpfunden worden, die an diesem Weihnachtsfall nur wieder einmal mit besonderer Schärfe zutage getreten ist. MeteoroLoszjfttre ^eodachrnngeu der Station Gießen. — C-> a? O o Januar Q = o -X rr. 'q.X 1904. *-* Q 'TS TT & £3 — et » vohner S der & J. dvn 3=i«f b"i« DZ KZZ ui |eine '^9 Vür'Wii fi verhindern, Wen hnber^ itY&rtt®en £ «Mieten, "“Wtreten • ,abet Made- ftMber ”? W b.üin, bor9te [ie U «» überreicht teige noch 4o )rangten Litive • aua) noch, ob Segriibnisses zu 'l 9elogt iverden W Zu mit der •;'1 ibnitünben 1 aber schon die n‘ 7 -ezember Sieben worden, 3l; ^cröigung ^akonus Jacobi ^ahrstage vergaben, die ihm r das Begräbnis i ihrer weiteren Vergeben werde, rsehung zwischen s Jacobi in i^en das hochherzige ihnt worden qt. ibt, die Ltadt- verwahren zu sich und nach : werden könnte, ejagt worden sei, und hat daraus im übrigen nach anbei habe, von Rede sein könne, ide jene Gesetzes- von Leichen ,ne überaus große n Weihnachisja/l prse zutage ge- ‘ui! ien- wl M 5$# init eine VM.^) wohl MipiiNlvS as s-n 9t- Äanui^ -re geworden Mttkv> it’b ^^Pkt- E di->L iV-o- die slly - ciiA bleiben 'am > e ien I'^Niesch Ful1 w 5 » Oft o — £ « 5 d O • «ft 1O (►^EES3>
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Mecum. Bekanntmachung, betr.: Die Heichelheim'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung sind am 27. April d. I. die halbjährigen Zinsen mit 525 Mk. an eine in Gießen wohnhafte würdige und bedürftige christliche Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen iverden von heute an bis 10. Februar d. I. aus dem «Irmenaml, Steuenbäue 25, entgegengenommen. Gießen, den 5. Januar 1904. , 030 GrvsihergogiM'e xmrgermeMerer Gießen. I. 23.: Curschmann. Bekanntmachung. Der Vorauschlag der Gemeinde Kesselbach für das Jahr 1904 05 liegt wiederholt vom 8. Januar d. I. an acht Tage lang aus dem Bürgermeisterei-'Bureau dahier ztw Einsicht der In» teresienten osten. »97 Kesselbach, den 6. Januar 1904. 327 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Kestelbach. Stein. __________________ Orts-Qewerbeverem Lollar n. Umg. Sonntag den 10. Januar, nachmittags 4 Uhr: Kmrsl-VrrnMliing bei Mitglied Weinrrch. Lages-Ordnung: Wahl des Gesellen-Prüfungsausschusses. Lehrlingswesen. Versicherung. Verschiedenes. Zu recht zahlreichem Besuche ladet ein 348 Der Vorstand. Malte Teel g K-gBBEfiegmsaggESga afeas^iaiaii Eigene Einfuhr, Ernte 1903 1904. Vorzügliche Mischungen ä Mk. 2.50, 3.—, 3.60, 4.—, 6.— Carl Eichmann, Nordanlage. Wilh. Haas, Bleichstrasse. Carl Seibel, Frankfurterstr. 76. Emil Bender, Neustadt 53. J. M. Schulhof, .Marktstrasse. Adolf Lenhardt, Kolonialwaren. per J/2 Kilo käuflich in Giessen bei '■ ' ' Jos. Seeler, Ludwigstrasse. Todes-Anzeige im 73. Lebensjahre, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit zur Kenntnis bringen. Heuchelheim, den 6. Janpar 1904, Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. Mts., nachmittags 1 Uhr in Heuchelheim statt. — 450 80 504 8 60 665 749 816 75 901 72 83 92 OJ CT. 38 294 Gießen, den 6. Januar 1904. 1Ä 078 »b 25151 225 29 89 359 SO 461 567 97 696 801 25 98 aa Dank. 75 000] 76 728 58 82452 57 83059 108 26 85 91 75 82 562 97 918 44 34016 121 87 306 51 Gießen, den 7. Januar 1904. WohltätiakeitsKonzert 48086 115 44 74 213 66 819 21 421 584 631 49129 59 64 71 87 [1000] 229 54 454 73 543 227 84 637 65 Warmen FrühfiürLs armer Schulkinder Direktion Dax 24 EmtrattsgsreQse 361 85164 75 200 93 307 78 92 662 69 94 716 800 53 73 93 936 78 177 79 230 360 68 431 522 633 702 89103 52 209 31 375 96 437 70 Flttsi- und Seefische 83 ja 05 36 85 94 50 97 41 84 94 83 66 71 75 183 258 92 333 55 69 501 62 731 35 95 77 98 172 851 490 565 68 94 624 58 700 3 816 23 27 469 503 647 836 929 24018 25 823 925 32 515 25 660 715 35 68 910 63 #2018 46 107 08 51 519 91 839 65 987 640 707 854 70 87055 152 298 911 429 wa wa 408 543 991 931 88 97 92 86 95 518 50 724 878 927 44 38090 126 37 39 95 236 54 306 35 1150| 82 425 830 36 931 39011 30 306 7 38 416 501 4 38 77 80 684 734 803 44 58 665 888 820 251 75 208 [150] 860 445 79 87 43 44 79 524 93 660 78 92 822 908 22 60 26094 120 349 83 87 620 58 730 82 96 804 989 27024 102 47 369 80 419 25 28082 138 41 78 210 427 560 606 32 [1501 67 98 761 57 66 22 26 87075 91 300 61044 26 861 47 305 42 707 67 73 52 72 400 529 80 S3 677 94 815 94 660 »6 776 800 40 908 34 47 83 80010 30 51 168 387 7« 347 85139 59 298 833 55 84 401 20 28 82 86125 61 90 99 434 81 525 66 92 c 521 652 707 70 94 815 795 816 22 25 965 79 624 91 97 868 825 21011 22 29 89 915 24 87 22014 16 90 99 922 46 28025 887 94 415 551 693 60 510 29 906 62 63 29027 62 52 59 70 *d Z C9 81 92 75 c N 50038 58 127 77 378 92 612 60 95 806 44 52 51051 109 79 Tie trauernden Hmterbliebenen 339 Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 31/, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 60002 8 126 99 529 77 642 740 82 817 [150] 26 45 46 982 135 39 215 19 25 833 89 45 409 18 24 511 52 670 95 716 18 972 6 2040 284 81 860 436 639 83 86 720 966 70 6 3239 [150] 575 79 803 56 [150] 940 64087 92 117 315 437 46 60 599 617 843 84 985 vormittag 9«/2 Uhr entschlief plötzlich unser lieber Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel 838 54 940 74011 25 46 108 62 282 89 338 [1000] 524 602 57 750 832 924 75134 216 426 [200] 45 59 61 585 977 76003 15 325 51 82 401 2 30 58 599 661 62 77 721 30 953 77311 51 81 651 700 831 78007 47 im Neuen Sa alb an (Steins Harten) am 13. Januar, abends 8 Uhr präzis. 366 429 514 6*4 88 794 827 4f M W 97003 13 107 220 89 91 395 457 88 57« öl 84« 69 W7 94 96612 »1 218 398 70 76 437 40 52 75 676 704 38 836 20 989 ]150) 90133 261 329 46 461 99 684 789 936 7ö Nächste Ziehung; 26, Januar 1904 Todes-Anzeige. Heute vormittag verschied nach längerem Leiden Im Vorverkauf bei Herrn Challicr 50 Pfg. — An der Abendkasse 75 Pfg. Icr Wohltätigkeit sind keine Schranken geletzt. HI. Kessisch-Ihttringische SLaatstotieris [Mitteldeutsche Ltaat-üotterie) Zlefiung III. rnaje. (2. Tag) 6. flanuar 1904. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 134 Mark gezogne [Ohne Gewähr.) 529 46 CO 97 744 896 939 81042 80 [150] 340 72 415 512 59 89 619 [1000 u. S. Pr. v. 8.36 W' 115 822 358 Familie Gäisnialein« Familie Junker. Danksagung Für die uns in so großer Anzahl gewordenen Beweise herzlicher Teil nähme bei unserem schweren Verluste sagen wir auf diesem Wege innigsten 6018 152 206 14 18 329 63 66 91 509 50 607 57 75 96 797 827 37 6000 191 214 35 385 529 51 630 41 64 83 814 918 63 7026 95 155 253 62 300 587 98 039 70 80 748 822 38 69 932 93 8031 [15 0] 75 136 291 425 27 4 1 91 503 11 638 906 20 21 [150] 77 93 9048 55 240 56 805 [10 000] 43 56 533 90 632 33 63 716 10119 200 356 457 532 46 614 [150] 45 60 66 767 85 858 89 11004 [150] 194 208 15 69 354 56 413 622 58 84 703 5 32 800 59 916 12051 71 die seit 38 Jahren in meinen Diensten stand und mit seltener Treue und Hingebung ihre Pflichten erfüllte. Krau Landgerichtsdiresüor Mutt). 65011 123 49 65 200 54 75 477 539 640 728 40 908 48 55 65 74 90 66021 147 255 311 12 29 92 46 t 92 579 783 854 67039 41 42 218 305 19 31 439 62 520 633 728 59 805 39 68100 55 98 424 542 603 6 8 704 15 59 804 48 89 69311 45 61 412 517 96 637 47 713 56 84 856 70014 25 51 106 218 25 45 457 64 519 75 95 664 755 64 903 96 152 204 46 62 350 84 432 88 566 82 610 46 57 59 736 958 75 18063 61 78 86 255 [150] 82 84 486 88 540 611 716 37 59 63 821 25 53 912 25 72 14185 9J 92 233 312 37 47 403 47 529 71 76 633 70 711 44 72 818 [200] 73 89 |150] 967 75 J 15009 73 152 84 232 87 359 79 87 98 450 529 57 77 656 816 989 16068 128 61 98 212 52 74 85 96 348 80 403 86 53 528 83 85 639 740 815 62 951 58 17016 62 94 138 91 330 402 29 503 73 91 745 928 59 66 18041 48 121 81 83 410 16 18 87 763 89 882 914 19079 [150] 157 289 328 47 492 93 578 [200] 657 78 777 840 81 941 20033 34 46 78 89 119 23 258 341 51 83 427 51 54 81 84 549 50 MM Marie Fink aus Alsfeld J. M. Telephon 119. Promoter Brandt nach auSw. 80072 156 82 84 129 63 216 595 611 763 71 832 39 57 84 901 64 59240 68 323 483 515 27 755 91 864 65 80 981 „ Herren, 71011 115 22 277 811 53 485 533 11501 70 621 839 62 85 9’6 72066 167 ~ 825 50 463 507 11 97 694 706 25 49 827 94 73219 82 355 67 459 542 4OU44 239 80 310 96 99 [150] 468 566 98 607 50 733 [150] 63 803 4 918 65 41068 83 100 10 270 431 523 29 43 669 710 39 829 4 2081 209 15 23 [4001 39 78 326 65 99 423 80 86 551 70 77 609 28 44 82 713 17 24 57 90 849 77 904 13 69 72 48005 92 225 339 477 517 650 95 809 44109 205 359 432 632 736 69 807 9 955 57 73 91 45010 17 [150] 120 85 308 34 68 73 437 42 91 691 928 48 50 57 46171 263 378 415 562 603 787 824 86 919 47034 41 72 86 99 220 849 535 51 691 727 55 75 [150] 77 838 48 920 5 2051 127 98 203 22 81 49 370 406 510 40 88 695 820 29 956 K 3087 118 219 77 431 581 86 ,690 706 Stensgvaphie. Wir eröffnen Dienstag den 12. Januar, abends 8 Uhr, im Kaufmännischen Veremshaus a) einen AnfangS-Knrsus für Damen, 235 [150] 38 54 88 3u7 16 78 83 400 55 637 47 816 *" 641 809 11 911 29 33 :C ü 419 91 IM 294 384 4« 50 [1680] 53 74 306 87 473 150] 723 55 857 SOS J50] 63058 89 10a 2 88 264 [408] iS 67 406 66 71 515 687 838 981 04051 271 465 500 1 [IM] 28 46 65 95167 201 21 389 413 SO 541 619 739 900 12 00038 114 15 207 86054 185 95 276 ?4 422 508 44 48 49 622 [400] 44 727 64 66 ----------- . - ------ --- 27 97 99 926 88060 219 Lud Dtrig Hofmann Kirchcnvorstand und OrtSgerichtsmann der Zweiten Bicher Bummlmß-Gesellschaft zu Gunsten des 142 206 51 94 468 519 86 741 52 864 929 68 7 9007 10 21 29 44 216 25 347 442 88 96 547 76 87 [150] 632 91 769 868 952 87 80004 9 68 49 129 280 96 332 603 729 38 83(3000] 872 73 81023 62 226 85 96 318 46 66 74 422 31 84 643 65 752 813 86 82032 188 49 85 800 [1501 48 465 538 42 662 65 77 788 867 83u32 125 214 57 63 78 442 508 40 82 349 [150] 743 833 63 971 86 84122 51 297 304 9 36 75 404 14 20 531 608 42 727 88 886 941 51 71 Tas Honorar beträgt nur 6 Mk. Anmeldungen werden zu Beginn der Kurse oder vorher in der Wohnung des I. Vorsitzenden (E. Schissnie, Grünberger-- srraße 3) entgegengenommen. Die Fortbildungs-Kurse werden wie seither Dienstags und Freitags von 9 bis 10 Uhr abgehallen. 255 Der Vorstand des Gabelöbcrger Stenographcn-Vereins (E. V.) und des Damen-Kränzchens des G. St.-B. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung^ daß gestern nachmittag 3 Uhr unser innig gettebtes Töchterchen und Schwesterchen Mathilde nach kurzem, schwerem Krankenlager im Alter von 3 Jahren 7 Atonalen fällst entschlafen ist. Im Namen der tiefrrauernden Hinterbliebenen: Heinrich Aff und Familie. Gießen (Löwengasse 20-, den 7. Januar 19U4. 086 Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. Mts., nachmittags 3'/« Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 25 54165 207 82 407 68 76 695 811 51 975 55013 57 203 5 308 10 455 535 651 701 29 32 38 847 59 80 922 50046 96 119 59 234 825 56 62 413 70 508 29 604 93 725 822 38 91 [1501 927 58 76 5 7032 88 64 424 511 665 94 830 32 78 5 8018 183 84 .373 76 b) , Zuschneide - Lehranstalt Grünbergerstraßc 11 a (Mittelbau). Matznehmen, Musterzeichnen, Znfchueide» und verarbeiten kann iede Dame gründlich erlernen. 82 jgjy Der Kursus beginnt am 11. Januar 1904. JLinn Petri, mrüfte Fehlem. 79 149 245 324 433 39 508 [150] 48 52 56 601 46 [150] 700 16 818 1027 48 97 160 244 59 81 89 319 79 430 569 734 839 2099 106 14 72 90 205 32 67 346 89 556 626 46 785 49 [150] 848 90 912 [25000] 94 3018 128 39 84 98 209 84 91 305 472 851 84 949 61 4004 61 75 158 211 331 ' ~ II