154. Jahrgang Erstes Blatt. General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen Gießen, den 5. Januar 1904. <8ctr.: Vertilgung der Obstschädlinqe. Tas GrMer^oqliÄe Kreisamt Greßen an die ttroßh. Bürgermeistereien der. Landgemeinden deS Kreises. Soweit Sie mit Erledigung unseres Amtsblatts vom 23. November 1903 noch im Rückstände sind, werden Sie hiermit entsprechend erinnert. I. V.: Dr. Heinrichs. Nr. 5 Erscheint tSgltch äuget Sonntags. Dem töiefeener Anzeiger werden hn Wechtei mit dein besfischen Landwirt bu Siebener Familien- blätter viermal tn der Woche beiqelegL AtolatlonSdruct o. Der- lag bet B rühl'lchen l1niver1.-Vuch-u.Gtem- b ruderet CUwfld) Erden) StedakNcnr Exvedtno» und Druderelt Gchalstraße 1. ttbrefle für Depefchenl Anzeiger Eietzerr. grrnlprrchantctllutz^tt 61. neue Lasten auszubürden. Ministerialdirektor Althoff NN Kultusministerium, der viel mächtiger ist als sein Chef. Herr etubt aber ■ das Bedürfnis empfindet, sein Licht auch über dte Grenzen fernes Nessorts hinaus leuchten zu lasten, bat vor der Hand fernen schonen Plan, Berlin mit einer R e s i d e n z st e u e r zu belegen,^ nicht durchführen können. Aber aufgefchobeu ist nicht aurgeboben. früher bandelte es sich um die Krankenhäuser; jetzt kommen Dte Universitäten an die Reihe. Eine U n i v c r s t t a t S st e u e r soll eingesührt werden, die selbstverständlich die Gemeinde zu tragen hat. Und wo irgend ein Steuerproiekt ausgebeat wird, findet sich sofort ein gelehrter Proseffor, der es mit tiefsinnigen, wissenschaftlichen Gründen befürwortet. ES kann daher mch wunder nehmen, daß Professor Adolph Wagner em Buch über die finanzielle Mitbeteiligung der Gemeinden an kulturellen -LtaatS- einrichtungen" geschrieben hat, worin er neben einer Menge anderer Gemeindesteueni auch die „finanzielle Mitbete'.ligung der Geineinden an den Kosten der Universitäten empfiehlt. Die Stadt hat oon den Lehrern, Beamten, Studenten Vorteil, ergo foll |te zahlen. Herr Wagner ist Io freundlich, für Berlin gleich eine spezifizierte Rechnung aufzustellen, von der roir freilich nicht wissen, ob sie Herrn Althoff genügt. Danach soll Berlin, die Stadtgenieinde, Tür das Jahr 1903 an denStaat 297 492 Mk. Beitrag zu den Kosten der Universität beiiragen. Inbegriffen sind für jeden der 88 ordent- liehen Professoren 100, für jeden der 135 außerordentlichen oder Honorarprofessoren 50 Mk., für jeden der 238 Privatdozenteii und Lektoren 25 und für jeden der 6000 Studenten 10 Ak. Herr Wag. ner berechnet freundlichst, daß aus ben Kopf der Berlmer Bevöl- kerung dabei nur 15 Pfg. fielen. In der Tat, eine Lappalie! Schade, daß er binzuzufügen vergesten bat, welche De'riedigung es jedem Arbeiter, jeder Witwe, jedem Säuglnig, ledern Insassen des Asyls für Obdachlose gewähren muß, mit 15 Pta. zu den Universitätskosten herangezogen zu werden, wenn auch nur auf dem Papier, da sie natürlich die 15 Pfg. nicht zahlen, sondern die Gemeindesteuern nur von einer Minderheit der Bürgerseliaft au gebracht werden. Aber was tut das, die Idee ist so schon I Und weiter meint Herr Wagner: „Aehnlich könnte man ben Beitrag der betreffenden Vorzugsstadt zu den Kosten großer Krankenhäuser des Staats, öffentlicher Sammlungen, Bibliotheken "sw. einrichten. Auch für „andere Hoch-, Spezial- und höhere Schulen . 4.aß dre Stadt für Reichs- und Staatsinstitute in der Pflasterung, Remigmig, Beleuchtung der Straßen, in der Feuerwehr und in iohlretchen anderen Einrichtungen ohnehin viel leistet, baß sie durch die Steuervorrechte des Fiskus, der Diplomatie, des Hofes, der Bc- . amten, der Militärs schwer geschädigt wird, fallt für Herrn Wag- jährlich Ml. 2.20, durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pl., durch die Post Mk. 2.— viertel- jährl auslebL Bettellg. Annahme oon flnjeigen üi die Xaqeöjiummei jtg potmUiavj« 10 Uhr. « ettenprerS uitai lifDU tutSaxlni ÄJ Plg. lüetaei teecllldb tül den pvltk uni allgern. Teil P Witiko tüt ,Stadi und tanö* und GerrchtSsaal" August Götz füi ben An» ^etaentetl t>an0 veck. begeben wird. . . , — ,, — Gegenüber dem gestrigen Dementi ttt der,^Va>n)o. Alla. Zta." weist die ,.Rat.-Ztg." darauf hin, daß Kultus Minister Dr. Studt tatsächlich jJt e i m ar ist und mit den maßgebenden Persönlichkeiten über den in Aussicht genommenen Zusammenschluß der Sezessionen eingehend Rücksprache genommen hat. Tie- Abicht, das Zustandekommen des Kunstlerbun-» des zu verhindern, ist nicht erreicht wordem — Ter Verw-a 1 tungsdircktor der Charitee, Geh. Regternngsrat Müller, geht als Kon s istvr i a l prast- dent nach Kiel, nachdem er noch nicht ganz drei Jahr« an der Spitze der aroßen Heilanstalt gestanden hat. i — Ten „Ve-cl. Pol. Rachr." zusvlae wird dem preuß. Landtage ein Ausfübrungsgesetz zu lgesetz und außer einer großen wasserwirtschaftlichen^or- 1 ... t , . ...____l. rtr (nPfPtV haben. Wie aus London gemeldet wird, liegen dort Tepeschen aus Odessa vor, nach denen in Charkow, Tiraspol und Elizabethgrad große Kontingente von Mannschaften an- gesammelt und große Massen von Kosakenp-serden nach dem Norden transportiert werden, zur Weiterbeförderung mit der sibirischen Bahn. . „ Alle russischen Kriegsschiffe in Madiwostok sind m See gegangen, wahrscheinlich nach Port Arthur. Tw Antwort Rußlands ist in Tokio noch nicht eingegangen. Man neigt dort in vielen Kreisen entschieden dazu, die Meldungen von einem versöhnlichen Charakter der zu erwartenden Antwort zu bezweifeln. Es verlautet, Rußland habe die Großmächte davon verständigt, daß im Falle eines russisck^iapanischen Krieges eine ernste Gefahr für den Frieden auf dem Balkan bestehe, da Bulgarien zweifellos nur auf eine ernste Verwicklung Rußlands im äußersten Osten warte, um als Protektor Macedoniens die Waffen zu crgrei,en. Wie weiter telegraphiert wird, protestieren die „Temps" regen die Entsendung russischer Truppen nach Korea, die eine Verletzung des russisch japanischen Abkommens von 1896 und 1898 bilde. Die „Daily Mail" sagt, die russische Reaierung habe mit der Entsendung von Trupveu den ersten kriegerischen Schritt getan, dessen Ernst nicht unterschätzt werden könne. r._ Das amerikanische Marinedepartement beabllch- fu,t dem Admiral Evans telegraphisch besondere Instruktionen für sein Verhalten im Falle von Feindseligkeiten zu geben. Tie ostasiatische Politik der Washingtoner Regierung geht dahin, die strikteste Neutralität Lu beobachten und nicht zu intervenieren, ivenn nicht ver- teansmäßige Rechte Amerikas verletzt werden. Deutsches Deich. Berlin, 6. Ian. Ter Kaiser hörte heute bett Vortrag des Chefs des Zivik-Kabmetts und empfmg den merikanischen Geschäftsträger de L'zardi behufs Entgegennahme eines für den Kaiser gemalten Oelbildes des Presidenten der Republik Mexiko sowie eines Handschrerbens des Letzteren. t — Wie der Londoner Mitarbeiter der „Mt.-Ztg." erfährt, steht nach den getroffenen Unordnungen zu erwarten, daß König Eduard sich von seiner Mittelmeer- sahrt direkt nordwärts nach Berlin und Kopenhagen Donnerstag 7. Jannar 1804 Ve»vgspre»», monutnd)75Vtn otertd* DMische Toflesschail. Universit'atSsteuer! Wir lesen in der „Voss. Zig-": . Herr Althoff geht wieder um. Es werden allerlei Er- hebunaen oeranftctltei und Vorbereitungen getrosten, um den Städten Fragen besonders ausführlich Nicht dementiert wordnt ist bisher die kürzlich von nrehreren Seiten gebrachte Meldung, daß in naher Zeit eine weitere Neu ein- führusig im Uniformwesen zu erwarten ist. Falls diese Absicht bestanden hat, läßt fidj hoffen, daß angesichts der allgemein a b l e hn e n d en H altun g mindestens ein Aufschub besHlvfien wird. „In unserer Zeit wird selbst die zweckmäßigste Uniformänderung auf Widerspruch stoßen", so schreibt die „Kreuzztg.". Bei der Beratung des Militäreta.s im Reichstage wird der preußische Kriegs- Minister einen schweren Stand haben, und das ist aus dem Grunde zu bedauern, weil Herr v. Einem in der Generaldebatte zum Etat sich manche Shmpathreen erworben hat, die unter anderen Umständen wahrscheinlich ben neuen. militärischen Forderungen zu statten gekommen waren^ ßin ML nach Wußland und Hftasten. Tie aus Petersburg vorliegenden ausführlicheren politischen Meldungen lassen keinen Zweifel darüber, daß der russische Minister des Innern v. Plebwe der zurzeit maßgebendste Staatsmann im Zarenreiche ist. Er füM die Regie in dem Schauspiel „Zwischen Friede und Krieg , das gegenwärtig über die Bretter der hohen Politik geht, wenn' er auch fern vom Schauplatz der Tinge mit. ®n* aelegenheiten der inneren Verwaltimg vollau, beschäftigt scheint. Ter Statthalter für Ostasien, Admiral Alexei ew, soll ein Freund Plebwes und, wie dieser, Anhänger der csricgspartci" und Gegner des Ministerpräsidenten Witte sein. Das Wort Kriegspartei" ist hier wohl nicht in dem Sinne zu verstehen, daß sie mit allen Mitteln aus die Herbeiführung des Krieges hinarbeitet. Um eine so radikale Tendenz' zu bekunden, dazu sind- die russischen Staatsmänner ausnahmslos zu sehr Diplomaten. Sre pflegen die Grenze einzuhalten, von der aus ein Rückzug noch denkbar ist. Plehwe und Alexejew mögen insofern kriegerisch gesinnt sein, als sie in einer starken militärischen Machtentfaltung in Ostasien den .Hintergrund sehen, aus den die russische Politik sich für alle Zeit stützen muß. Die „Friedenspartei" mit Herrn v. Witte dagegen ist wohl,der Meinung, daß durch solche Trnppenanhäusimg das Min- trauen anderer Mächte rege erhalten und die Kriegsgefahr gegenständlich gemacht wird. Doch ob so oder so — die nicht mir durch die ostasiatische Frage geschaffene Gegnerschaft zwischen den Ministern Plehwe und Witte ist nicht woozuleugnen. Der Erstere erfreut sich in demselben Maße, wie' früher der Letztere, der Gunst des Zaren. Das unter ^errn v. Witte wichtigste aller Ressorts, das der Finanzen, iit durch das Ministerium des Innern an Bedeutung überflügelt. Mit anderen Worten: das Schwergewicht ist von den wirtschaftlichen auf die Verwaltungsangelegenheiten verlegt worden. Draußen spricht die Militärverlvaltung, drinnen die Polizei das große Wort. Das wird u. a. bestätigt durch den Fall Kischinew und den Verlauf des daran knüpfenden Prozesses, sowie durch die Erweiterung der Machtbefugnis des Admirals Alexejew in Ostasien und des Generalgouverneurs Bobrikow in Finnland. Soweit die Russen zu liberalen Ideen sich bekennen — und es gilt das wohl von der überwiegenden Mehrzahl der Gebildeten —, seben sie im „Svstem Plehwe" erklärlicherweise ein nationales Unglück. Tas Feld für regierungsfeindliche Propaganda ist deshalb jetzt geeigneter, als zu der Zeit, da Herr v. Witte bestimmenden Einfluß auf die Politik hatte. In einem Punkte aber finden sich die beiden Gegner Plehwe und Witte zusammen: in der Spröd i g kert gegenüber den Forderungen Deutschlands bei den H an d e ls v ert r a g s v er h an d lu n g en. Die Drohungen, die Herr v. Witte wegen des neuen Zolltarifs gegen Deutschland ausstieß, werden unter der Aera Plehwe anscheinend in Wirklichkeit umgesetzt. Tenn es ist trotz Ableugnungen handgreiflich daß die Verhandlungen den deutscherseits erwarteten Fortgang bisher nicht genommen ner nicht ins Gewicht. r * Die Idee ist jedenfalls ungeheuer fruchtbar, und manche Herren vom Lande und Städtehasier in den nahen Bergen und in Köhlerhütten werden es sich vielleicht angelegen sein uuu uu0^ — . , , - lassen, auch anderswo, sie nach Möglichkeit auszugestalten, ein für dus gesamte Sta-atsgobret gütendes^ Gesetz Daß aber selbst die preußische Regierung keinen Anstand über die Freihaltungi der UeberichwemmungLgebrete zu-, nehmen sollte, sich durch Unterstützung solcher Pläne zu gehen. . Ter Kaiier besucht am Montag«, kompromittieren, möchten wir vorläusig mcht glauben. « an der Trauungsfeier der Gräfin Armgard ------ zu Stolberg-Wernigerode mit dem Korvettenkapitän Gr asm Die Nuiformänderungen. Platen in Landeshut teilgenommen hat, das Oftizrncko^ r■ seines Breslauer Leibkirrassierregrments, defte.i neues Ka- Ueber die neuen Umformanderungen spricht sich an einaeweibt wird. Der Kaiser itbernachtet tm hiesigen, leitender Stelle auch die „Sreuytg." aus. Tas „ servative Blatt will zwar die Auffas'ung nickst gelten ^s>en, M ü n ch e n, 6. Ian. Ein Gesetz gegen die Güt et* die hier und da zum Ausdruck ß^omnien ist: alv ob die.e Bayern vorbereitet. Tas Mi- Kleiderangelegenheit tiefgreifenden Einfluß auf die Strmm- Erhebungen veranstaltet und das dabei genug im Offizierskorps geübt habe. Gleichwohl deckt ,rch e Material dem bayrischen Landwirr,a^aftsrat zur das, was die „Kreuzztg " zur Sache äußert, mit Urteilen L^Lim"übermitteÜ. Dem neuen Landtag wird dann anderer konservativer, liberaler und ZenttEsorgE. Die entsprechender Gesetzentwurf wie der „T. R. neue Uniformänderung habe rn der Presse wne der Tropfen vorgelegt werden. gewirkt, her ein gefülltes Gefäß zum Ueberlaufen bringt. Zemew» u, .------ Bezweckten die vielfältigen und häufigen Aenderungen nn | her Bekleiduna des Soldaten wie des Offiziers tnt wesent- Men eine bessere Anpassung an den Jeldgebrauch, so Paris, 6. Fan. Ter D eut sche Kai, er beauftrage würde niemand ein Wort darüber verlieren dürfen Tre Botschast-r Fürsten R a d o lrn chn bei de. L-rchen^ feit einigen Jahren eingefü.hrien Neuerungen hatten sich IN- ^er derPrrnzes, rn M a t h l l d vertreten undetnen dessen leider ni cht alle auf V e rb e 1 s eruN g rn krreg s. Stan8 am Sarge nrede^ulegen. Fürst Radolm verschob mäßigem Sinne beschränkt: es seien auch Uniform- deshalb seine geplante Wrerse nach D-rlim stücke und Abzeichen eingesührt worden, die dem äußern Bern, 6^ Jam In -E Unterredung mrt dem Ber. Putz dienen, im Krieg zum Terl fchadlrch wrrckeu und toeter der schwerrerckchen c a „ n a im die den Geldbeutel de? jüngeren und ärmeren Ofstzrers Sarafow, daß dre nrazedvn,sche Bewegung tm derart belasten, daß diejenigen schwach bemittel en Ge- Frühjahr kräfti^eder ersetzen werde^ FW fellschastsschichten, die bisher den etantm unsere- aus- die Kosten derselben Ämme d'k V-.vmkrnng MsriJebaraeher 1 Havelock ohne Aermcl, 1 grauest Capes und 1-schwar-er Guuuni-i mantel, alles noch sehr gut er- halten, billig zu verkaufen. [082 Wo? sagt die Exped. d. Bltts^ h Telephonischer Kursbericht V2°/n fl a7,% 4no Oesterr. Goldrente . -Anl. Tendenz: matt. 4*/„ % äuRsere Artronfmor Hessische Landes-Hypotheken-Bank. 3 V2 % Pfandbriefe: 19 Gewerkschaft 333 empfiehlt täglich frisch [8635] NMlgllc fi R ZSezugsquerle 1 | ß fi‘r 352 W !^L A l! Giiinebauia 1 > z'.ahnhosstr. 35. z t#2 O 9? am des 443 2400 83 am des 4°/. Italien. Rente 4* ,% Portugieser 80/ Portugiesen, . 1 % C. 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Januar 1904, nachmittags 2 Uhr, sollen im Piandlokal Seltersmeg 11 gegen Barzahlung versteigert werden: 2 Vierde, 'mehrere Wagen, zwei Kasscnschränke, Kleiderschränke, Konuuode, Solas, Tische, Küchen- chränke, Spiegel, Wanduhren, 1 Schreibpult, 1 Kassette, 1 Parte Schwämme, 1 Kiste Siegellack u. a. m. 320 Gießen, den 28. Dezbr. 1903. Johann, 0>r. Piandnceister. Wetterbericht vom 5. Januar 1904. Verlauf der Witterung vonMontag bis Dienstag. Das westliche Tief ist nordwärts abgewogen. Tciltiefs verursachten heute nacht leichte Schneefälle. Nach dem 9lb3itq des Tieks dehnte sich heute das Hoch wieder mehr über unser Gebiet aus, so daß die Bewölkung dünner wurde und schwaches Aur- klaren einlrat. Doch ist wiederum ein neues Tief über der Bis- kapaiee erschienen, welches nordwärts vordringt; daher für M i t t- w o ch und Donnerstag bei leichtem Frost zeitweise trübes Wetter mit schwachem Schneefall zu erwarten. Wetterdienst in Gießen : A. P c v v l e r. Kisten Wä Kistenteile in allen Dimensionen werden preiswert geliefert. Gefl. ''Anfragen unter Nr. 158 an die Erpedition d. Bl. Hrtsgruppe Hießen KeWtn BereimßilW für Wtak für 2 gute Teller Suppe. In den verschiedensten Sorten bestens empfohlen von C. ause in der Langengasse Nr. 24 hier sind 3 Krnder im Alter von 3, 2 und V-> Jahren durch Rauch erstickt dadurch, daß die Mutter einen Strohsack auf einen Stuhl neben den Ofen legte und die .Ander kurze Zeit allem .lieh. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Berlin, 7. Jan. Mehreren Morgenblättern zufolge stimmten in einer letzte Nacht abgehaltenen Versammlung die Droschkenkutscher für die Vergleichsvorschläge des Einigungsamts des Gewerbegericksts, womll der AnSstand beendet ist. Berlin, 7. Jkn. Ueber die e u e r t i ch e r h e r t bei Berliner Theater wird gemeldet, daß der eiserne Vorhang, der Bühnenhaus und Zuschauerraum von ein Zander feuersicher abschließt, jetzt nach jedem Akt Herunteraehen oft, was bisher nickt der Fall' war. Gestern abend schon wurde diese Maßregel in den Theatern zum ersten male angewendet. Mehrfach hielten Direktor oder Regisseur vorher kurze Ansprachen an das Publikum, um >es über den Zweck der Einrichtung auszuklären und wimde dafür lebhaft applaudiert. Tie Schließung des königlichen Schauspielhauses und die damit verbundenen baulichen Veränderungen sind für den 1. April vorgesehen. Auch hier handelt es sich in erster Linie um einen Umbau des Bühnen- und Garderobenhauses. London, 7. Jan. Hier ist man der Ansicht, wenn sich die Nachricht bestätigt, daß Rußland ein Fächer-Regiment, also 4000 Mann nach Korea geschickt habe, dies den Krieg bedeute. In Kobe sind die Dampfer der Korea-Linie, welche Kobe verlassen sollten, in der Befürchtung des Kriegsausbruches zurückgehallen worden. Ate d.inefifefien Kriegsschiffe in Wusur.g erhielten Befehl, ftch kriegsbereit zu machen. In Soeul haben die englische und die amerikanische Miftwn schleunigst Mannschaften zu ihrem Schutze rott den nationalen Schiffen kommen lassen. — In Portsmouth wurde bte Marme- kaserne zur Aufnahme von 2000 Mann Marine-Re;ervtsten in Bereitian-ft gestellt für den Fall der Einberufung der anerkannt unübertroffen bei rauher, empfindlicher Haut Nicht fettend, feinstes Parfüm. Tube 50 Pf Erhältlich u ie die bekannte Myrrhohn-beife in Apotheken, Drogerien u Parfümerien. Erfolg: Weisse, zarte Hände, reiner, schöner Teint Beste riaMk-raecxe- in den koreanischen Gewässern lagen, kehren mit Volldampf nach Port Arthur zurück, toter ist ni cht die mindeste Erregung vorhanden, obgleich Anzeichen dafür vorhanden sind, daß Ereignisse von w c^i t r e i ch c n d e r Bedeutung nahe b e v o r st e h e n. Der K u r s r ü ck - gang an der Börse dauert ungehemmt fort. L. London, 7. Jan. Aus S ch i m o n o s e k i meldet die „Daily Mail", Nachrichten aus Kirmtschou besagten, die Russen Vezö-gen Kohlen von den Deutschen, die auck den Russen Kanoniere zur Verfügung stellten. Tie Agenten des Statthalters Admiral Alexejew böten amerikanischen und britischen Kanonieren große Summen, um sie zu veranlassen, von ihren Schiffen zu desertieren und nach Port Arthur zu gehen. Die Deutschen entfalteten in Schantung eine rührige Tätigkeit. Es würden Tausende kleiner Bronzebilder Kaiser Wilhelms verkauft, auf deiten er als Kriegsgott mit zum Schlage erhobenem Schwerte dargestellt sei. Tie Bronzebilder würden in Schantung verteilt und seien aus chinesischem Reicksgebiet nach Schimonoseki gelangt. Prinz Adalbert von Preußen, so heißt in der Meldung weiter, habe gesagt, die ganze Pro vinz Schantung würde ein integrierender Bestandteil des Deutsche n Reiches werden. . , «... London, 7. Jan. Die Blätter versichern, König Eduard werde im Avril dem Zaren einen Besuch abstatten. „ m .. Budapest, 7. Jan. In der Nähe der Stadt Waitzen wurde der Postwagen von Räubern a n g e f a l l e n. Ter Kutscher und der ben Wagen begleitende Postbeamte wurden getötet und der Wage n b c r aub t. Unter den Postsendungen befanden sich ztvci Gelhsäcke mit grossen Ompfmolkerei Giessen Jac. Persyn, Schauzeugraße 4 Summen in Dar. New Y ork, 7. Jan. Newyork leidet fortgesetzt unter der heftigen Kält e. Tas Thermometer stand am 14 Grad Reaumur unter Null und in einigen Teilen des Lan des, namentlich in Maine, sank das Thermometer auf 30 Grad unter Null. Im ganzen Norden liegt fuß hoher Schnee. Tie Bucht ist mit Eis bedeckt und ein dichter Nebel macht die Schiffahrt doppelt gefährlich. Ern Sckiff wurde durch Eis in den Grund gebohrt. Fast die ganze Schiffabrt stockt. Im ganzen Lande , ist der Vermehr gehemmt. Alle Züge treffen verspätet em. ^e Armen leiden besonders schwer unter der Kalte. Al e Hospitäler und Polizeistationen si. d mit Personen überfüllt, die durch den Frost Verletzungen davongetragen haben. In Newport selbst stockt der Bahnverkehr mit den Vororten und das Geschäft leidet daruiiter. Newyork, 7. Jan. Bei dem Cisenbabn-Zu- s a ni m e n st o ß auf der Chica -o-Rock J'stand-Eisenbalm bei Wil l ar d ist.auch eine aus Deutschland stammende Fran Kaiser mit ihrem Kinde nms Leben gekommen. Wie Beamte der Bahn erklären, hat der Lokomotivführer des Personenzuges die Anweisung nicht befolgt, welche ihm vorschreibt, den Viehzug in der Station östlich von der Unglücksstätte zu passieren. L. Ottawa, 7. Jan. Die Konferenz des hiesigen deutschen Konsuls Bopp mit dem Premierminister Laurrer stand im Zusammenhang mit dem Wunsche Deutschlands, den Zollkrieg zivischen Canada und Deutschland zu benehmen'an fange. Die russischen^ Schiffe, die bis vor kurzem > endigen. Deutschland wäre bereit, seinen I o l l - tarif einer Durch si cht zu unterziehen, falls Canada die Zuschlags zolle auf deutsche Waren auf- TTiSCST Täglich T® LahMteil.BlllWe jeden Donnerstag und Freitag in guter Eispackung lebendsrische Schellfische, Cablian, Zander, Rotzungen, Schollen usw. in jeder Preislage. 321 Giehener -?ischhaus. __M. Siuron, Asterweg.____ SeheSlfischc la. lebcndsrisch 7957 soeben eingetroffen bei Inh.: August Wallenfels, Marktpl. 15. Telephon 390. 4’'.% Oesterr. Silberrento 101.00 . 100.20 Wintersckmbs xu biliigsteii Vreiieu , empfiehlt Friedrich Magnus, 126 Weidengaße 10. I Marine-Reserve. . London, 7. Jan. Ter Tokioer Korrespondent des „Standard" meldet: Man darf annehmen, daß eine Antwort Rußlands an Japan bei der russischen Gesandtschaft in Tokio am 5. Januar e in g e gangen , aber d e r j a p a n i s ch e n R e g i e r u n g b is he r n r> ch n i ch t z u g e st c I l t i st. Sie aus Peking -mtrefsendcn Nachrichten gehen übereinstimmend dahin, daß Ehin a eine entschlossene Haltung gegen Nu ß l a n d emz-u- des englischen Kreuzers Wallaroo, der nach .Hobart Kadmanien) unterwegs ist, wurden durch eine Kesselex- plosion 4 3 Personen getötet. Wallaroo gab die Nachricht des Unglücks durch Signale nach der Insel Montagne, die 230 Meilen südlich von Sydney liegt. Der Kreuzer wird morgen hier wieder eiutreffen. 4% Unrar. Goldrente Scbühgesborner Wegs, „ 13/137 = 2489 qm Wiese am Heegstrauch, stoßen auf die Acker, meistbietend öffentlich freiwillig 'nochmals versteigert werden und wird seitens der Interessenten der Zuschlag sofort erteilt und bleibt nur die obervormundschast- liche Genehmigung betr. eines beteiligten Minderjährigen Vorbehalten. . Gießen, den 5. Jmiuar 1904. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. 346 Donnerstag b. 11. Febr. 1904, nachmittags 3 Uhr, wird aui hiesigem Ortsgericht das zur Konkursmasse der Wilhelur Schomber in Gießen Eheleute gehörige Grundstück der Gemarkung Gießen 2 140 — 527 qm Hofraite links der Chaussee öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Januar 1904. Großherzogl. Ortsgcricht Gießen. __Gros.__345 Hchversteigerung Donnerstag bett 14. Januar 1904, von vormittags 9‘/2 Uhr an, soll in dem AnnerÜder Gcmeinde- wald Abteilung 20 Schafweide nachoerzeichnctes Holz versteigert werden: Portwein Pnnseh - Essen» der Firma Karl Schroeter Sohne in Hanau a. M. schmeckt und bekommt vorzüglich. Arrak und Rum Punsch-Essenz Arrak de Batavia Jamaica-Räim empfiehlt F. Schott 36t Bahnboistr., Ecke Wolkengasse. Dampf molkerei fliessen Jac. Persyn, Schanzenstraße 4 empfiehlt täglich frische [332 zurte Kiismatte oder Dusri 15 Pfg. daS Pfund. Von Waldtreibjagd große, frischgeschosienc 087 M Hasen empfiehlt billigst Hch. Klotz Wwe., Mäusbrirg 17. 0321 la. Bogelsb. Landbutter, p. 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