Montag 6. Iuni IVV4 154. Jahrgang Erstes Blatt. E jidreas üaben in den meisten n-, Colonialwaren Seifengeschäften. -WDM Der Aufstand in Aeulsch-Südwestafrika. Berlin, 4. Juni. Gouverneur Leutwein reibet: Bei Okuwakuatjiwi sowie Outje kamen in den letzten Tagen kleine Zusammen st öße mit einzelnen Hererohausen vor. Die Lelio- grapbenverbindung Omaruru-Outje ist wiederhergestellt. Bei Outje ist Seesoldat Friedel der 3. Kompagnie des Seebataillons! am 31. Mai gefallen. Die Hereros wurden ostwärts zurück-' geworfen. diesen Truppen folgen. General Mischten ko sendet 4000 Mann aus, um die in Pitzewo befindlichen Truppen von der Hauptmacht zn trennen. In Tokio wird diese Meldung für wichtig gehalten, man siebt aber darin keine Gefahr für die Pläne der japanischen Kriegsleitung, sondern erblickt in dem Vorrücken der Russen ein den Japanern günstiges Moment. Tokio, 5. Juni. Hier wird behauvtet. daß, als die erste japanische Division am Abend des 26. Mak zum Sturmangriff gegen die Ranschau-Hügel vorging, auf russischer Seite mehrere weiße Flaggen gehißt wurden. Die Japaner hätten daraufhin das Feuer eingestellt, wären aber beim weiteren Vorrücken der Maschinenkanonen beschossen worden, wobei einige Soldaten getötet wurden. Petersburg, 5. Juni. Ern Kabeltelegramm aus Liaojang meldet: Laut einaelaufcnen Nachrichten sind die Verluste der Japaner bei Wafangou bedeutend gewesen. Tie vernichtete Schwadron des 13. Dragonerregiments zählte 160 Mann, die Schwadron des 14. Regiments machten acht Salven der Schützenkompagnie nieder. Der Verlust dieser Schwadron betrug nach eitern aufgefangenen Bericht der Japaner 70 Mann. Die dritte Schwadron emvfing ihr Feuer von der Fußgrenzwache, wonach die Schwadron viele Tote und Verwundete zurückließ und sich zurückzog. To kio, 5. Juni. (Reuter.) Ein japanisch er Tor- pedobootszerstörer entdeckte gestern bei den San- schantao-Jnseln eine große Mine und brachte sie zur Explosion. Tie Japaner sind beschäftigt, die Bucht von Talienwan von Minen zusäubern. Sie verwenden dabei Taucher aus Kusckiro. :i.. WeldA latthum SwSäsm WM Ä W W W » W falt w in Rasierapparate« verschied. Eyste« wie Rapide, he plus nltia. W- femforiAW wie Ltchtrh- i RafiemeiierM u. Figaro enW unter Garani Ad. Reinig Stahltvarenseslh: SUfceit.eelteW Ausland. London, 4. Juni. Aus Lahore wird gemeldet, daß eS bereits zu ernsten Zusammenstößen gekommen ist. Danach sotten die Engländer zwei vierpfündige Geschütze' erobert und den Lhassa-General get»tet haben. — „Daily Chronicle" spricht in einem Artikel betreffenb das französisch-englische Marokko-Abkommen die Ansicht aus, daß England einen sehr hohen Preis für die Abtretuno der französischen Rechte in Neufundland bezahlt habe. Paris, 5. Juni. Zu Ehren der hier weilenden Abordnung der deutschen Landwirtschaftsgesellschaft fand gestern abend ein Festmahl statt, bei dem von mehreren Rednern Trinksvrüche aus die gedeihliche Fortentwicklung der Landwirtschaft Frankreichs und Deutschlands ausgebracht wurde. Budapest, 5. Juni. Nachdem die Erhöhung der Z i v i l l i st e angenommen ist, wird die Errichtung einer besonderen ungarischen Leibgarde zum inneren Dienst erfolgen. Während des hiesigen Aufenthaltes des Hofes wird an die Spitze des neuen Korvs der frühere Honvedminister, Freiherr v. Feyer- vary, gestellt werden. Sidney, 4. Juni. Jnbetreff derdeutschenBes ckw erde über die Beleidigung des deutschen Generalkonsuls durch den früheren Premierminister Deakin erttärt der jetzige Premierminister Watson, es müsse jetzt erklärt werden, daß der Generalkonsul v. Buri persönlich eine Garantie für die Heimschicknng Stellings nickt beabsichtigt habe. Auch sei ausgemacht worden, das; bei ähnlichen Fällen in Zukunft Zusickerungen deutlich abzufassen seien. Infolge dieser befriedigenden Erttärungen würden die Beziehungen zwischen der Bundesregierung und dem Generalkonsul fortan ebenso herzlich sein, wie zu den anderen Konsuln. Ans HtaSt und Land. Gießen, den 6. Juni 1904. •* DaZ Militär-Wochenblatt nennt in der Nachweisung der vom 1. Januar bis Ende März 1W04 bekannt gewordenen Todesfälle von Offizieren als Angehörige des 18. Armeekorps: Christ, Leutnant der Res. des 1. Großh. Hess. Jnfanterie-(Leib-Garde-)Regiments Nr. 115, Stephan, Leutnant der Reserve des Jnf.-Leib-Negiments.Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, Hensel, Hauptmann der Reserve desselben Regiments. ** Ordensverleihung. Dem Oberstabsarzt a. D. Dr. Siegert zu Gießen, bisher Regimentsarzt des 4. Bad. Infanterieregiments Prinz Wilhelm Nr. 112, wurde der Kgl. Kronenorden 3. Klasse verliehen. Valitische Tagesschau. Das Attentat des Fürsten Dolgorucki gegen den Grafen Lambsdorff. Eine Meldung des Petersburger R H. T. B. konstatiert, daß Fürst Dolgorucki sein verbrecherisches Attentat gegen den Minister des Aeußern im Zustande des Affekts begangen hat, der seine schon vorhandene Gei st es stör- ung bis zum äußersten getrieben hatte. Während seines Verhörs sprach er unzusammenhängende Worte, und um seinh Handlungsweise zu motivieren, schob er als Beweggrund seiner Tat bald seinen durch den Krieg mit Japan gereizten nervösen Zustand vor, da er die Schuld am Kriege dem Grafen Lambsdorff zumesse, bald sein persönliches Rachegefühl, welchem er gegen seinen ehemaligen Chef Luft machen wollte. Die ärztliche Untersuchung, welcher er unterworfen wurde, hat 'seinen krankhaften Zustand konstatiert. Er ist infolgedessen in einer Irrenanstalt untergebracht worden. Fürst Dolgorucki war längere Zeit Attache bei der russischen Botschaft in Wien und erwarb sich den Ruf eines exzentrischen und unzuverlässigen Menschen. Er hatte wiederholt sehr peinliche Affären in der Wiener Gesellschaft auszutragen; dabei befand er sich immer in Geldverlegenheiten. Schließlich sah sich die russische Negierung genötigt, Dolgorucki von seinem Posten abzuberufen. Auf Grund zuverlässiger Informationen stellt das Wiener Fremdenblatt fest, daß Graf Lambsdorff bei dem Renkontre nicht tätlich beleidigt wurde, sondern sich noch rechtzeitig in das Haus seines Adjutanten zurückziehen konnte. Der Wiener „Zeit/" zufolge hält man in diplomatischen Kreisen die Stellung des Grafen Lambsdorff für ernstlich erschüttert, weil der Zar ihm den Vorwurf macht, den Krieg mit Japan nicht rechtzeittg vorausgesehen zu haben. HM feg Cmpsehle MM auL der 031? Brauerei Bichler. ?drich Weber >eg6, nächst derSahlck':.. nissen in d»en letzten Jahren zurück. Da die Saaten gut stehen, ist nicht zu erwarten, daß in der absteigenden Neigung der Einnahmen aus den Getreidezöllen bald ein Wandel einttitt. — In Eisenach trat am 3. Juni eine Konferenz von Vertretern d'r mitteldeutschen Bundesstaaten zusammen. Vertreten warm: Sacksen-Meiniuoen, Sacksen-Coburg-Gotha Schwarzburg- Rudolstadt, Schwarzburg-Sondershausen. Sachsen-Altenburg, Sack- sen-Weimar, Anhalt. Lipve-Dettnold, Schaumburg-Lippe und das Großherzogtum Hessen. Von einigen Staaten waren die Minister anwesend. Die Beratungen betrafen die schwebenden Verhandlungen mit Preußen wegen Herstellung einer Lotterie Interessengemeinschaft. Unter den Beteiligten wurde eine vollständige Uebereinstimmnng erzielt. Oldenburg. 4. Juni. Der hier versammelte ständige AuS» schuß des deutschen Landwirtschaftsrates beschloß, angesichts der jetzt sckweb-nden Verhandlungen über den Abschluß eines neuen Handelsvertrages mit Oesterreich- Ungarn, heute einstimmig, in letzter Stunde an den Reichskanzler und den Bundesrat noch einmal die dringende Bitte zu richten, das bisherige Viehseuchen-Uebereinkommew mit Oesterreich-Ungarn nicht zu erneuern, vielmehr den Verkehr mit Oesterreich-Ungarn in gleicher Weise, wie den Verkehr mit den übrigm Vertragsländern uneingeschränkt den Bestimmungen des Vicksenckengesetzes zu Unterstetten, da nur hierdurch eine erfolgreiche Bekämpfung der Viehseuchen für die Zukunft möglich sein werde. Magdeburg, 4. Juni Im „Hofjäger" hielt heute bet Bund der Landwirte seine Generalversammlung ab, die von rund 2000 Landwirten besucht war. Den Hauvt- vortrag hielt der Landtagsabg. Graf Reventlow über die wirtschaftspolitische Lage. Ten Nebenvortrag hielt Reichstagsabg. Liebermann von Sonnenberg über das Thema „Warum müssen wir Mitttlstandsvolitik treiben ?" Gera, 5. Juni. In der gestrigen Landtagssitzung von Neuß j. L. wurden die beiden Vorlagen 1. der Staatsvertrag! zwischen den thüringischen Staaten wegen Errichtung einer Thüringischen Aerztekammer, und 2. der Gesetzentwurf über die Organisation des ärztlichen Standes, Errichtung von ärztlichen Ehrengerichten re. mit großer Majorität (13 gegen 2) abgelehnt. In der heutigen Sitzung erftärte Staatsminister v. Hinüber auf eine sozialdemokratische Interpellation, daß von der Staattregierung eine Aenderung des Steuer# gesetzes in Aussicht genommen sei, daß aber eine Aenderung des Tarjses fraglich wäre und sich nach der Bedürfnisfrage zu richten habe. Dresden, 5. Juni. Auf Wunsch der Aerzte hat der König; die Abreise nach Ems verschoben: für die Abreise ist jetzt der Mittwoch in Aussicht genommen worden. Bremen, 5. Juni. Die Dampfschiffahrtsgesettschaft Argo beschloß, wie die „Weserttg." meldet, eine neue Dampferlinie zwischen Amsterdam und dem La Plata einzurichten. Der erste Damvfer, „Livland", soll am 1. Juli von Amsterdam abgehen. Die Damvfer sollen in vierwöckentllcken Expedittonen folgen und auf der Ausreise Dünkirchen anlausen. _ Danzig, 5. Juni. Die westpreußische Handwerker-Gewerbeausstellung sowie Nelunausstell"ng für Volkswohlfahrt wurde heute mittag vom ^b"rhr‘'fib'’nf<'n © AkW" ® monatftck7?Pf'ot?ttel. Gietzener Anzeiger W General-Anzeiger v v den polit. und allgem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WWZ v zeigenteil: Han4 Beck. '‘Nuie siiis Ms. jäSftlä ’9en! n t S“ mit Quertztz, ^Maitneu' zweirädriges pveisroert ab ^agensabrik r; Stephan me eineu Teelöffel voll Kine Aede des bayerischen Thronfolgers. Land Hut, 5. Juni. Heute fand hier die Jahresversammlung des Vereins Mr Hebung der Fluß - und Kanalsckiffahrt in Bayern statt, der der Protektor dieses Vereins Prinz Ludwig von Bayern beiwohnte. Bei dem Nachmittags stattgehabten F-esttnahl hielt der Prinz eine Ansprache, in der er anknüpfend an die Ausführungen des Vorredners über die Taufe des Kreuzers „München" folgendes anführte: Diese Taufe sei für die Stadt München eine Ehre gewesen, und es habe ihn gefreut, bei dieser Gelegenheit der kaiserlichen Marine wieder nahegetreten zu sein. Neber- gehend auf seinen Aufenthalt in Bremen, rühmte der Prinz die außerordentliche Energie dieses Stadt-Staates, der die Schiffbarmachung der Weser für große Schiffe durchgeführt habe. In Bremen wisse man sehr wohl den großen Wert der schiffbaren Flüsse und der Kanäle zu schätzen. Der Prinz erklärte sich dann gegen die Erhebung von Schifffahrtsabgaben auf den Mass er st raßen, auch auf den künstlichen, und sagte, ähnlich wie auf den Landstraßen, müsse auch auf den Wasserstraßen der Verkehr frei sein. Nur wenn die Wasserstraßen gar nicht anders zu erhalten wären, könne man in diesem Punkte nachgeben. Der Prinz kam darm auf den Staatsvertrag betreffend die Mainkanalisation zu sprechen und erklärte, so lange dieser Vertrag nicht zu stände gekommen sei, so lange sei es auch mit dem Kanal nichts. Der ganze Norden Deutschlands sei abgabefrei an das Meer angeschlossen, von Bayern dagegen nur die Pfalz; das rechtsrheinische Bayern und Württemb"ra dagegen nickt. Es ist unser billiger Wünsch, erklärte der Prinz, diesen Anschluß zu bekommen, und es sei die P f l i ch t aller Deut- sch en, uns dabei zu helfen, da ß.au ch uns zuteil wird, was alle anderen Deutschen schon besitzen. Wie wir mit ihnen Schulter an Schulter gekämpft haben, so sollen sie auch mit uns in dieser Beziehung zusammen stehen und uns helfen, daß wir diesen Anschluß erlangen. Hierauf schloß der Prinz mit einem Hock auf den K-malverein. 3>er Krieg zwisdiln Japan und Rnßtand. Port Arthur. Tokio, 5. Juni. Admiral Togo meldet: Nach einem drahtlosen Telegramm des Kommandanten des auf der Höhe von Port Arthur kreuzenden Kriegsschiffes „Chitone" wurde auf der Spitze von Laotischan vier Masten, bon, denen der eine mit Instrumenten für drahtlose Telegraphie versehen war, und ein Schilderhaus gesehen. Ferner wurden gestern wiederholt heftige Explosionen gehört, und das Aufsteigen von dichtem Rauch in der Richtung von Port Arthur bemerkt. Niutschwang, 4. Juni. Heute mittag trafen aus Port Arthur zwei Brieftauben mit Mitteilungen des Generals Stössel ein. Die hiesigen Russen versichern, es seien gute Nachrichten. Gefechte. Petersburg, 4. Juni. Ein Telegramm des Generals Sacharow an den Generalstab vom 3. Juni besagt: Am 31. Mai hatten transbaikalische Kosaken im Fenschui- linvaß auf dem halben Wege zwischen Kiantschan und Sai- madza ein Gefecht mit den Japanern, die auf den Höben eine starke Stettung besetzt hielten. Die Kosaken griffen zu Fuß den G e g n e r unter lebhaftem Feuer an und zwangen ihn, die Stellung zu räumen. Auf russischer Seite sind 6 Kosaken tot; Oberstleutnant Sabotkin, ein Arzt und 22 Kpsaken verwundet. Söul, 4. Juni. (Reuter.) Gestern früh fand zwischen kleinen Kosakenabteilungen und japanischen Patrouitten ein heftiger Kampf, 12 Meilen nördlich von Gensan, statt. Die Kosaken gerieten in einen Hinterhalt und zogen sich unter Zurücklassung von 6 Toten in der Richtung auf Hambeung zurück. Tokio, 4. Juni. Zu der Meldung des Reuterschen Bureaus über die Kämpfe, die am 30. Mai nördlich von Port Adams stattfanden, sind jetzt folgende Einzelheiten eingegangen. Die japanische Kavatterie erkannte bei einer Rekognoszierung in Tschutschiattmg, daß sich Kosaken in Felissu festgesetzt statten. Die daraufhin entsandte Infanterie und ^ab. 11 rie schlug die Russen, die drei Schwadronen zätzs en, und verfolgte sie. In Tschandiatun stießen noch zwei Schwadronen zu den Russen. Die Japaner griffen nochmals an und schlugen die Russen wieder in die Flucht. Als nun in Lungrungmias die Russen noch durch fünf Kompagnien Infanterie und eine Batterie Feldartillerie verstärkt wurden, griffen die Japaner zum dritten Male an. Die Russen zogen sich nach Telissu zurück: die beiderseitige Kavatterie war dort Montag nacht in Fühlung. London, 4. Juni. Dem „Standard" wird aus Tokio als Gerücht gemeldet. General Stössel habe angeboten, zu kapitulieren, falls ihm gestattet würde, mit der ganzen Besatzung von Port Arthur und den Waffen nach Nuttschwang abznttehen. lDas Gerücht verdient keinerlei Glauben.) Petersburg, 4. Juni. Oberst Gurkow, welchem gelungen ist. von Port Arthur aus nach Passierung der japanischen Linien nach Lianjang zu gelangen, ist der SoW des bekannten Genn-als ^tz'.rkow. Er überbringt euren Berrckt über die Stärke der feindlickm Truppen bei Inkan und zahlreiche für Enrova bestimmte Briefe. Tokio 5. Juni. Zwischen Javanern und Russen fanden am vergangenen Montag zwischen Port Adam und Pulantten drei Gefechte ft aff in dmen die Russen aescklagen wurden. Weiteres vom Kriegsschauplätze. Yokohama, 5. Juni. Nach aus Tschifu eingelaufenen . Berichten macktm die Russen einen V o r st o ß n a ch öfi de n. 1500 Mann haben Riuffckwang in der Rrchtung nach Gaickow vassiett. Ein Regiment Infanterie und ein , Regiment Kosaken sowie eine Division kamen in Gaichow an, eure andere Brigade ** Abonnements - Konzerte der Regimentskapelle. Nächsten Donnerstag beginnen die so beliebt gewordenen Sommer-Abonnemcnts-Konzerte unserer Regiments- ntuftf. Wir machen von dieser Stelle aus besonders darauf aufmerksam. — Vortrag über Kanalisation. Wir machen auch an dieser Stelle auf den Mittwoch, 8. l. Mts., abends 8 Uhr, im Cafö Leib stattfindenden Vortrag d's Oberbaurats Schmick von Darmstadt über die Kanalisation und die Hausanschlüsse aufmerksam, welcher namentlich für die Hausbesitzer besonderes Jnteresie haben dürfte. — Neue Zigarrenfabrik. Nachdem die Firma Georg Philipp Gail soeben erst ihre neue Fabrik in Bieber bezogen, hat sie, wie uns aus Frankenbach mitgeteilt wird, dort eine weitere Fabrikniederlasiung begründet. Die im Ort reichlich vorhandenen Zigarrenarbeiter freuen sich, daß ihnen damit Gelegenheit geboten wird, ihre Arbeitskraft am Orte zu verwerten, während bisher viele außerhalb in Fabriken ihren Unterhalt suchen mußten. "Telephon-Verbindung. Die Fernsprechverbindung unserer Stadt mit den früheren hessischen Dörfern des Hinterlandes Bieber, Fellingshausen, Crumbach, Frankenbach, hat jetzt greifbare Gestalt angenommen. In der vergangenen Woche fand in der Wirtschaft Waldschmidt in Frankenbach eine Versammlung statt, welche von den Vertretern der in- tereffierten Ortschaften sowie einzelnen Interessenten gut be- sucht war. Herr August Gabriel-Gießen, welcher die -vorbereitenden Schritte in der Angelegenheit unternommen hatte, teilte mit, daß die kaiserliche Postbehörde sich bereit erklärt hat, die Fernsprechverbindung herzustellen, wenn von den Beteiligten 40 pCt. der Anlagekosten, im ganzen 1500 Mark ä fond perdu gezahlt würden. Zur Deckung des Betrages seien bereits von Brauereien und Industriellen aus Gießen 750 Mk. gezeichnet, auch stunde in dieser Weise noch ein Betrag von etwa 150 Mk. zu erwarten, so daß von den in Frage kommenden 4 Gemeinden ein Betrag von 600 Mk. aufzubringen sein würde. Der Vertreter der Gemeinde Frankenbach erklärte, daß man diese Verbindung mit Gießen dankbarst begrüßen würde. Ueber ihre Vorteile sei man sich in den 4 Nachbarorten gewiß klar. Die Gemeinde Frankenbach habe früher bereits wegen einer Fernsprechverbindung sich an die Post gewandt und habe damals wegen der hohen Kosten die Angelegenheit fallen lassen müsien. Er könne hier nur erklären, daß Frankenbach bereit sei, die Sache zu unterstützen; über die Höhe des Betrages habe natürlich die Gemeindevertretung zu beschließen, weshalb er bindende Angaben darüber nicht machen könne. Die Interessenten von Crumbach äußerten sich im selben Sinne und bemerkten, daß die Kreis-Viehkasse in Biedenkopf ein recht erhebliches Interesse davon habe, eine Fernsprechverbindung in die Gegend zu bekommen, ebenso die Mainzer Brauerei, welche in der Gegend eine Bierniederlage unterhalte, und daß es ratsam sei, diese ebenfalls zur Deckung der Summe von Mk. 1500 mit heranzuziehen. Bürgermeister Wagner- Fellingshausen ist von dem hohen wirtschaftlichen Wert einer Verbindung, wie sie geplant ist, überzeugt, ganz abgesehen von den Diensten, die sie leistet im Falle der Not und Gefahr. Fellingshausen sei durch den Kirchenbau augenblicklich mit Abgaben sehr überlastet, werde sich natürlich von einem Beitrag nicht ausschließen. Er bittet die günstiger gestellten Schwesterorte dagegen, etwas mehr zu den geforderten restierenden Mk. 600 zu bezahlen, damit die Angelegenheit zum gemeinsamen Vorteil zustande komme. Bürgermeister Bechthold-Rodheim bemerkt, daß seine Gemeinde als solche nur ein Interesse für Bieber an der Sache nehme, und selbstverständlich werde, wie er glaube, der Gemeinderat einen entsprechenden Betrag dafür bewilligen. Forstmeister Baumann-Struppach bemerkte, daß feine Behörde ja gern die einzelnen Forsthäuser, es sind deren drei, an die Fernsprechverbindung mit Gießen angeschlossen sehen würde, aber das dienstliche Interesse sei doch nicht so groß, daß man die daraus erwachsenen hohen Ausgaben machen könne; wohl bedeute es schon eine Verbesserung des Verkehrs, wenn die geplante Verbindung zustande komme, und sei daher bereit, bei der oberen Forstbehörde in Wiesbaden um die Gewährung eines Zuschusses zu den nötigen 1500 Mk. einzukommen. Aus der Mitte der Versammlung wurde darauf hingewiesen, daß der wirtschaftliche Mittelpunkt der vier Orte, welchen man die Wohltat der Telephonverbindung mit Gießen schaffen wolle, die Stadt Gießen sei; diese Beziehungen zu pflegen, sei unter allen Umständen Sache der den Handel und die ^Industrie vertretenden Behörde, der Gießener Handelskammer. :Es unterliege keinem Zweifel, daß von der geplanten Verbesserung auch der Handel, die Industrie und auch das Gewerbe von Gießen einen Vorteil habe. Darum fei es nicht unbillig, die Handelskammer Gießen um einen Beitrag zur Deckung von Mk. 1500 zu bitten. Die Versammlung beauftragte Herrn Aug. Gabriel, an die Mainzer Brauerei, an die Kreis-Viehkasse und an die Handelskammer Gießen wegen eines Beitrages sich zu wenden. Die erschienenen Gemeindevertreter erklärten sich bereit, innerhalb 14 Tagen, bis zu welcher Zeit in der Angelegenheit Gemeinderatsbeschlüffe herbeigeführt seien, Kenntnis über die Höhe des von jeder Gemeinde beschlossenen Zuschusses zu geben, damit sofort der Antrag an die Postbehörde wegen des Telephons gestellt und das Nötige veranlaßt werden kann. *♦ Garde-Ve rein. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, steht uns wiederum ein größeres Fest in Aussicht. Der Garde-Verein feiert anläßlich der ihm von Sr. Majestät verliehenen Auszeichnung, eine Fahne mit Gardeadler und Stern führen zu dürfen, ein Fahnenweihe-Fest in größerem Nahmen. Wie uns mitgeteilt wird, haben bis jetzt schon nahezu 30 Vereine zugesagt, sich an dem Fest zu beteiligen, und es sind noch mehrere Zusagen zu erwarten. Ter Festzug wird auf Oswaldsgarten aufgesteUt und passiert folgende Straßen: Neustadt, Bahnhofstraße, Westanlage, Seltersweg, Kreuzplatz, Mäusburg, Marktplatz, Schulstratze, Neuenbäue, Gatrenstraße, Bergrstaße. An !dcm am Samstagabend stattfindenden Kommers werden ^mehrere Gesangvereine je einige Lieder zum Vortrag bringen. Die Spitzen der Behörden unb hochstehende Persönlichkeiten sind als Ehrengäste eingeladen, auch wird sich das Offizierkorps in großer Zahl beteiligen. Am Sonntag findet um 6 Uhr Weckruf und um 11 Uhr Frühkonzert, letzteres im Garten des Hotel Buschmann, nächst dem Bahnhof statt. Um 2 Uhr nachmitatgs stellt sich der Festzug aus. Nach seinem Eintreffen auf k «btf«nb "»»-» '" Hieb. 77^ derselbe m e e zürn Besi,^ fr n. $ir§J $e Itiiitt r.x 4 §ÖQnn roa $ ^rausste^ ^ormerf & "8- sÄto otbef a • , e,ne- j*at ®”lnb ;u k at ,w Siffig Mb gesund" I Ä" “«* ,ur^e auf der Strafe LRWeinjSJ Straßern *? Kuchemnesser er. sgeirort zu jein und Prof. Boguck, Ms Rache, e- Dienst zu bleiben °ß fte verstarb. 4- Juni abends bei erfolgte eine start: Waggon vollstandic wurde getötet und | 1 Attentat Dorlicge-1 ln ttneinbrenne. 1 ten der Welt, nmrk ort. Die Trümmer inten. eines Duellanten neidet: Rechtsanwat zember 1901 zu teil er am 16. Augui ten Ottinger ar; Frühjahr 1902 ton etwa die Halste feinet und der Reit ihm er» nW'.‘Seiten W y» **a ■ mren. Ift. 7.W -vu.. tz;KK 5f4? rsM M-K Ss®:: der E 283 ^ 5 101 0, ifl. röe gestern bet W t Brand zu steck» bteilung Ärtrllme btto. Augenblick bereit, to» sftanb abgenommen, f Ä* in Gtonberh fragen Iiriat, genannt die : Ermordung btt .tr. Darus M i at zu Mrhn Um ,K 3 m Prozeß die W r- > Wechvlg Bauots, hr | bestmfte den SanDt- F seinen Zöglingen yi» | .gMonatenZum- fei StaatÄiMvalt W< ’J ^uck-tbaus beantrag <1—00 Pfg., 3. Qual. 45—47 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Aeschäff: gut. Kpielplan der verrimgten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Dienstag den 7. Juni, abends 7 Uhr: „Josef und seine Brüder." Schauspielhaus. Dienstag den 7. Juni, abends 7 Uhr: „.Rr;eg im Frieden." Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den /. Juni 1904: Zeitweise wolkig, etwas kühler, vielerorts Gewitterregen (im Westen und Südens. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Neueste Meldunuen. Berlin, 6. Juni. Die Zuverlässiqkeitsfahrt für Krafu-Zweirüder, die der Deutsche Radfahrerbund unter dem Protektorat des Handelsministers Möller auf der Strebe Frankfurt a. M.- Hannover-Pots- d a in austragen ließ, kam zum Abschluß. Als Erster traf Kellner-Frankfurt a. M. aus einem Adler in 11 Stunden 14 Min. Fahrzeit ein. Zweiter war Schrodt-Höchst a. M. ebenfalls auf einem Adler-Motor. — Bei Brandenburg an der Havel ist der Fahrer Göbel aus Württemberg schwer gestürzt. Berlin, 6. Juni, lieber einen Leichenfund in Eharlottenburg wird berichtet: Die an einer Müll- Abladestelle gefundenen, zum Teil verkohlten Arm- und Beinknochen wurden gestern von Aerzten genau untersucht. Es ergab sich, daß die Knochen von Armen und Beinen herrühren. So viel steht fest, daß die Arm- und Bein- Knochen an einem anderen Orte als der Fundstelle verbrannt worden sein müssen. Was die Art betrifft, auf welche die Frauensperson ums Leden gekommen ist, so ist es möglich, daß der Tod mit einem Verbrechen gegen das keimende Leben zusammenhüngt. Die Obduktion hat Anhaltspunkte dafür ergeben, daß an der Verstorbenen dergleichen versucht wurde. Es ist möglich, daß diese Versuche zum Tode führten und daß die Beteiligten die Leiche zerstückelten, um sie zu beseitigen und sich der schweren Strafe zu entziehen. — In d^ Nacht hat die Frau des Postboten Bock zu Rixdorf sichund ihre beiden Kinder vergiftet. Der Ehemann ist zurzeit 14 Tage in Graudenz. Berlin, 6. Juni. Im Konzert-Etablissement der Aktien- Brauerei Friedrichshain wurde der Berliner Sänger- Wettstreit 1904 zum Austrag gebracht. 15 Gesangvereine aus Berlin und der Mark hatten sich dazu eingefunden. Den 1. Preis erhielt das Berliner Lied-r-Quartett. Könitz, 6. Juni Zur Mord-Affaire wird gemeldet: Der verhaftete Maßloff habe einem Kriminalbeamten weitere Einzellreiten in Bezug aus die Ermordung Winters mitgeteilt, worauf eine Haussuchung stattgefunden habe. Düsseldorf, 6. Juni. Der bei der hiesigen Gartenbau-Ausstellung angestellte Portier Josef Korfs wurde wegen zahlreicher Sittlichkeitsverbrechen im Sinne des § 176 Absatz 3 verhaftet. London, 6. Juni. „Morning Le id r" meldet aus ientsin: Bei dem Gefecht bei Pulantin hatten die Javaner 63 Tote. — In dem Telegramm wird hinzugefügt, daß die Japaner nunmehr zugeben, bei Kinschou 4200 Mann verloren zu haben, darunter 749 Tote. Russischen Mitteilungen zufolge soll die Zahl der japanischen Verluste noch bedeutender sein. Barcelona, 5. Juni. In dem Augenblick, als sich der Gouverneur der Frohnleichnamsprozession in der Ramblo anschließen wollte, explodierte eine Bombe, ohne jemand zu verletzen. Tokio, 6. Juni. Ein ru ssisches Kan 0nenb00t vom Typ des „Giliak" wurde bei Port Arthur von einem Torpedo getroffen und zerstört Telephonischer Kursbericht. 37e% Reicheanleihe . . 101.90 30/0 do. ... 90.25 3‘/,°/o Konsole .... 101.85 3O/o do.....90.40 3’/20/n Hessen .... 99.90 31f1% Oberhessen . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente . 101.10 4l/s% Oesterr. Silberrente 100.05 4% Ungar. Goldrente . . 99.40 40/1 Italien. Rente , . . 103.20 4i'i% Portugieser , . . 60.90 30/ Portugiesen.....60.00 1% C. Türken .... —.— Tiirkenlose .....127.60 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 47.20 4l/, % Kn»«oro Ar durch 1548 Wilh. Rudolph > Pianohandlg. u. Reparatur- > werkstätte, Selters weg 91. Emil Fischbach. kaufe Kaaia. Kreuzplatz. Bezirks - Generalagenten für Höcrhessen und den ILeg.-Mez. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns von allen Seiten zu Teil wurden bei dem Hinscheiden unseres guten, braven Sohnes sagen innigsten Dank Philipp Becker. Margaretha Becker, geb. Seuling. Klein-Linden, den 5. Juni 1904. 4951 Danksagung. Anläßlich des Ablebens unseres unvergeßlichen Vaters, des Eisenbahnarbeiters Philipp Naumann sind uns so viele Beweise treuer Anteilnahme xuteil geworden. Wir sprechen allen unseren Dank aus, besonders dem Eisenbahnoerein Gießen, den Beamten und Arbeitern der Nebenwerkstalt Gießen und dem Gesangverein „Eintracht", Klein-Linden. Die trauernde« Kinder. Zu vermreren 4973] Schöne 6-Zintmerivoh- nung mit Veranda, Gartenanteil und allem Zubehör, iür 1. Okt. zu verm. Bergstraße 15, vl. 3077] Die 2. Etage in meinem Hause Bahuhosstr. 48, bestehend aus 5 Zimmern nebst Zubehör, Gartenanteil mit großem Bleichplatz, ist per 1. Juli zu vermieten.__Jacob Grünewald. 2342] Fünszimm.-Wohnung zu vermieten. Gebr. 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Kurtheaters Bad-Nauheim. Direktion Steingötter. Dienstag den 7. Juni, abends 8 Uhr (Äusser Abonnement) Erste Vorstellung Oer BettelstudenL Komische Operette in 3 Akten vou Millöcker. Preise der Plätze im Vorverkauf bei Herrn Ernst Chalücr wie an der Abendkasse: Loge 3 Mk., Sperrsitz 2.50 Mk., I. Parke» 2 Mk., II. Parkett 1.50 Mk., Estrade 1.25 Mk., Gallerte 50 Plg. ^Falls sich genügende Beteiligung "findet, ist im Sommer eit Abonnement aut 6 Operetten-Vorstellungen geplant. Eine Abonnt- mentsliste zur Einzeichnung liegt von heute ab bei Herrn Ernst Challier auf. Der Abonncmentspreis für 6 Vorstellungen ist folgendermassen gestellt: für Theatervereinsmitglieder für Nichtmitglieder Loge 13.80 Mk. Io.— 31k. Sperrsitz 11.— „ 12.— „ 1. Parkett 8.25 N 9.— „ II. Parkett 6.90 „ 7.50 „ Vorgesehen sind äusser Bettelstudent die Operetten Mikado Puppe, Chansonette, Zigeunerbaron, Fledermaus. Die Direktion behält sich etwaige Aenderungen vor. W'9" “‘‘Jl ;6dPi»'£,”w M Se-ttßi seit.: Mil-bwn! Bei einem t hörigen Rind GetMperre Gießen, de Großi Vot -uck in der le dinerfolb der na preuß.Säulkom vielen Versam Schritte der naiiom Hauses entgegentrat Dr. Satt'er m t trer eine Erklärung, daß deutscher delegierte: Äussvrache in der Sonst i t es eher anders. .In friedlich Kongresse und imgen, von denen < Frauenslimmrechtskor bundes für Frc In unserer enge oand getagt, der wirken will. Ter Rhein hat am 30 hoyen Protektors, uns Programm die Förde ohne Rücksicht auf i ideell sich zum Ziel 2000 Mitglieder, und Künstler liegt die C für die Kunst gescheh Beratungen des zwei westdeutschen Künstlei der rheinischen Kuns um der Knnstpolitik kleineren westdeutschen um einer Kunst der gegenzustellen, wie wundervoll zeigt. T zuteil wurde durch bit durften, der schon ei'm natfäaltig ei'nge rfanifän Länder eine munde in den Lände rheinischen Ländern au non allen hersönlichei Sn FrankreiS Weit, die schon du gegenüber in einige S ^eme gebracht haben die Verhältnisse »on den unseren dock jungen den klerikal r* berichtet hd). Geplanten Proz kundgebungen, und 1 ^Eichen Ginseg S « lettolägt $7” DlNM einem 6« uns aber der P, L« Mz seltsam, gebracht, das name zu stellen. Sxtrafion Lsn, hienit m n,mä ;um Ä 7/ndm t «kl!" Atolle '«Id* $eS, 6«Beit fcHk u„b ben sLss AufsL"bs ist f( ^kungeu^'prochi 'chster Da«; 1 dar sn-? Kosten n^her weisen q Fristen N ffi fflh pt s IS? di. 8 di°k°^n betÄar jfc',- i 11