""Zimmer n9en ?rmässigt »ahl. "Beitfeiem. weiss 1263 )end ■Beginente ir ix. litt MolpVe Kacbi.'l ud abends an der Kasse lentenkarten 1 Mk Zur 1114 sJ 'Still# f in Rasterapparaten verschied. Systeme, wie Rapide, plus ultra. Piccolo, Komsorl,P°!ch°> wie Licherhetts- «aSemester?M u. fljgaro empsteyu unter Garantie Ad. Reinifl? AchmreogkM Kietzen, SelieswegM Müller* „eicht ausgi^l und ZM Samstag 6. Februar 1904 154» Jahrgang Viertes Blatt Nr. 31 Gießener Anzeiger Erschein tSgfid, mV Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Die „Giehene. Lamilienblätter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der -hefstfche Landwirt' erschemt monatlich einmal. Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wiltko; für den Anzeigenteil: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brü hl'fchen Unw ersitätsdruckerei (Pietsch Erden), Gießen. sind die besten! Heeres in schiefer Darstellung in dem Buch besprochen werden, daß da Auswüchse liebevoll behandelt und als charakteristisch dargestellt werden. An verschiedenen Stellen enthält das Buch heftige Tiraden zugunsten der Sozialdemokratie. Wer die Armee lieb hat, wird es mit tiefster Beschämung und sittlicher Entrüstung empfinden, daß für- ein solches Buch als Umschlag die schwarz-weiß-rote Farbe und das „eiserne Kreuz" gewählt worden ist, ebenso wie für das Bilsesche Buch Angesichts der Sprache aber, welch In der heutigen Verhandlung wurde der Beklagte durch R.-A Dr. Niemeyer-Hamburg vertreten. Der Kläger Felix Heinemann war persönlich zugegen. Er hatte Rechtsanwalt Dr. Rosenstock als Rechtsbeistand zur Seite. Er erklärte, daß er keinerlei persönliche Beziehungen zur Sozialdemokratie habe. Er stehe außerhalh j^er Parier und habe bei den letzten Wahlen nationalliberal gewählt. Da er alleiniger Geschäftsführer der Verlagsgesellschaft ser, so habe er sich durch die gegen ihn als Berlagsbuchhandler in dem Artikel erhobenen Anschuldigungen und unrichtigen Unterstellungen verletzt gefühlt Jena oder Sedan" vor Kericht. Berlin, 5. Februar. SpC Beleidigungsklage des Geschäftsführers Felix Heinemann als Vertreter des Verlages des Romans ^ena oder Sedan" von Franz Adam Beyerlein gegen Das Gegenmittel! Kathreiner's Malzkaffee wirkt nicht aufregend wie Bohnenkaffee und Thee. Es gibt gar kein zweites Getränk, welches den schädlichen Folgen unserer modernen Lebensweise so wirksam und dabei so mild entgegen - arbeitet wie Kathreiner's Malzkaffee. Gerade deshalb eignet er sich so vorzüglich zmn täglichen Frühstücks- und Vesper-Getränk. zialdemokratie Geschäfte machen. Das ist die größte Beleidigung, die einem Autor oder Verleger gemacht werden kann: die Käuflichkeit der Gesinnung, was bei crllen Parteien, insbesondere aber bei der Presse, als verächtlich gilt. Wenn von der anderen Seite das Urteil eines Offiziers aus dem Kriegsministerium heran gezogen worden sei, so wäre er in der Lage, sich auf gewisse Verhandlungen und Erörterungen zu berufen, die int Anschluß an das Merseburger Kaisermanöver stattgesunden haben und die als amtliche Auffassung und Beurteilung des Buches rm Kriegsministeriiim und Generalstad nredergelegt worden R.-A Dr. Niemeyer: Da die Reichsregierung leider den Standpunkt vertrete, daß die Bekänchfung .der Sozialdemokratie dem Bürgertum zu überlasten fei und da zu diesem Bürgertum auch der Buchhandel gehöre^ so haben die „Hamb. Nachr." sich verpflichtet gefühlt, den Äichhaudel in diesem Falle an seine Pflicht zu erinnern. Sie Her^- setzung des Preises so bald nach dem Er^nen ,widerspreche den guten Sitten. Es läge eine Reche Urteile vor, welche darin übereinstimmen, daß die Einrichtungen des ckommt später. Nach einer telegraphiscyen Meldung aus Sudwestafrika «st die telegraphische Verbindung zwischen Swakopmund und | Windhoek wiederhergestellt. Am Freitag abend besichtigte der Kaiser mn inneren hellerleuchteten Schloßhof zu Berlin den für ^eutschsüdwestasrika bestimmten Verstärkungstrans- -port, bestehend aus 392 Mann, 13 Offizieren und drei •toten, welche unter Hauptmann v. Dagenski mit der Kapelle des zweiten Garderegiments in den Schlotzhos etn- unarschierten. Ter Berstärkungstransport ist m vier Kompagnien eingeteilt. Tie Mannschaften in grauem Mantel mit Schlapphut, Patronengürtel und Seitengewehr stellten fließ in einem Viereck auf. Als der Kaiser im Hof erschien, wurde der Präsentiermarsch gespielt. Ter Kaiser schritt die „vronten ab und hielt eine Ansprache an die Truppen mit lauter Stimme, in der er auf die ihrer harrenden Aufgabe hinwies, den armen Deutschen m SudwestafriM Hilfe Kl bringen, sie zur Tapferkeit, Sekbstl°sigk«t und Hrn- cqebung ermahnte und mit einem Adieu ^oß, das die 'Nannschaften mit einem kräftigen „Adieu, Ew. Mafestatt erwiderte. Der Kaiser versammelte nun die Osfi- Niere zu einer besonderen Ansprache, woraus ?auptmann v. Bagenski dem Kaiser den Dank fcer TnMJpe, gebe, daß das Buch der Sozialdemokratie nutze. Nach Ansicht des Gerichts habe fein Grund zu der Annahme Vorgelegen, daß die Sozialdemokratie Geld zur Verbreitung des Buches hergegeben habe. Bei der Strafbemessung sei berücksichtigt, daß dem bisher unbestraften Angeklagten zu gute kommen müsse, daß d er Verleger den Roman auch an verschiedene sozialdemokratische Zeitungen gegeben und dadurch erneu gewissen Verdacht bei dem Angeklagten erregt habe. Aus diesen Gründen habe der Gerichtshof auf die verhältnismäßig niedrige Strafe von 50 Mk. erkannt. des § 193 in Anspruch: denn die „Hamb. Nachr." hätten das Ziel, die vaterländischen Einrichtungen zu schützen und den scharfen Kampf gegen die Sozialdemokratie aufzunehmen. So beantrage er, den Beklagten freizusprecheU und die Kosten dem Kläger aufzuerlegen. R.-A Rosenstock erwidert, daß weder die Herabsetzung des Preises noch der Abdruck in Zeitungen etwas Außergewöhnliches sei. Er möchte aber fragen, ob es fair von den „Hamb. Nachr." sei, wenn sie „Jena oder Sedan" LL , bekämpften" und hinten im Inseratenteil Bitses Roman emp- Rechtsaüwalt Dr" Niemeyer berief sich auf Artikel fehlen. Einige Monate früher hätten die..„Hamb. Nachr. der Post" Kreuzztg" und „Ostpr. Ztg.", aus denen her- über den Roman als Kunstwerk einen gimftigen Artikel vorgehe daß mau^auch in wÜteren Kreisen dieselbe Auf- geschrieben. Uebrigens könne noch erklären und er fassung über die Tendenz des Romans habe. Ter Beklagte sei in der Sage, es unter Beweis zu stellen, daß kein mußte in seiner Ansicht dadurch noch bestärkt werden, weil einziges Moment in d em Buch u n w a h r der Roman im Feuilleton mehrerer sozialdemokratischer einmal der Fall mit dem Stiefelablecken. Auch der Ka- Mätter erschien In vielen Zeitungsartikeln werde eben- nonier, der 5 Monate erhielt, existiere noch heute unb falls feftge(teilt, daß das Ofsizierkorps als Spieler, ver- ebenso der Kommandeur, der um dessen twillen den lumvt' verrottet verseucht, die Unteroffiziere als bestechlich schied genommen habe, weil hcer erne Wirtschaft herrsche, werden. ™ , die er nicht billigen könne und die ihm um seinen besten Rechtsanwalt Tr. Rosenstock: Noch ehe vom Verlage Kapitulanten gebracht habe. . der Roman das große Aufsehen erlangte, war mehreren Tas Urteil des Gerichts ging dahin: Der Angeklagte sozialdemokratischen Blättern gestattet, den Roman abzu- ist der Beleidigung schuldig und wird zu o0 M k. bnicfen. IN dem Moment aber, als die sozialdemokratische Geldstrafe ev. 5 Tagen Gefängnis verurteilt Die zirn Presse begann den Roman für sich auszuschlachten, habe die Herstellung der inkrimiNierten Nummer der Z^tung die- Vestlagsbuchhandlung jeden weiteren Abdruck abgelehnt. Er nenden Platten und Formen unddie vorsEichen Exem- könne^sichmif eine Reihe Militärschriftsteller berufen, die plare der Zeitung find, unbrauchbar zumachen^ den Roman als patriotisch bezeichnet hätten. Auch vatkläger wird die Befugnis zugesprochen, das Urteil auf Marimilian Hardni habe das Buch als eine patriotische Kosten des Angeklagten tn den „Hamb. Nachr. zu ver- Ta/ bezeichnet. Dagegen habe der „Vorwärts" und die öffentlichen. Der Gerichtshof hielt die Mtivlegitimation sozialistische Dresse energisch Front gemacht gegen die Dar- des Privatklägers für vorliegend. ^Wirklichkeit sei die ■nurtmann v Baqenski dem sxuier oen ^u-ni wl . stellung, als ob der Beyerleinsche Roman Tendenzroman Gesellschaft die beleidigte. Der Privatklager sei aber der ^szie^Dzfpr°ch, bed ®ib bet Treue bis zum ber SoziawemVkratie sei. Ter Vorwärts" habe <^sch°ftsrühr°r der Gs-s«t und es ser -mgeuomE r0be9 erneuerte und mit einem breifad>en Kaiserhurra schloß, sogar Beyerlein als den getreuesten Eckhard des Milrtaris- worden, daß er für die GeseNschaft Rage^ tie9en Be- D7- affe beaeistert aufnahmeu. Die Musik spielte die Na- bezeichnet. leidigungen der letzteren nach drei Rrl^rngen vor. Zu- ^nalhymue9 Ter Kais^rief nochmals „Adieu" und nahm R.-A Dr. Niemeyer : Gegenüber jenen Offizieren, nächst wurde der Vor Wurf erhoben daß die Preisreduktwu chließlich einen Vorbeimarsch der Truppe in Sektionen ab. | bü> sämtlich a D. ober z. D. seien, müßte er dw Lcwung aus Mitteln der Sozialdemokratie behnrtt Jet 1 ' Line» militärischen Sachverständigen aus dem Kriegs-Mi- Behauptung sei für einen Herrn, der der Sozialdemokratie Varlam-'utarisches. nisterium zum Beweise dafür beantragen, daß in maß- nicht angehöre und nach seiner Angabe nationalliberal ae- ® . m-r-k aebenden Kreisen der Armee das Buch als sozia- wählt habe, beleidigend. Ebenso sei beleidigend, wenn die Berlin, 5. Febr. Dem Reichstag gu^ em Ges L, sund antimilitärisch anerkannt und behandelt Behauptung des Klägers, daß die Preisreduktion lediglich entwurf zu, betreffend Aenderung der ReichSschulden- sti^cy uno a ' zum Zwecke der weiteren Verbreitung des Werkes stattordn u n g, ferner ein Antrag Auer, den Reichskanzler um Rosenftock : Tie „Hamb. Nachr." haben gefunden habe, für unwahr erklärt werde. Schließbch z^ge Vorleauna eines Gesetzentwurfs zu ersuchen, wonach der Be- ^m Buch> als buchhändlerisches Produkt beschäftigt der Vorwurf der hinterlistigen Täuschung, der auch Ni der st , s«1 s." -* «.ä h«!“’ as’ äs- geber vereinbart, den Arbeitern die ^eitsgelegenheit zu er- Täuschung schuldig machte." Die zweite Be- stützen ließe, daß er imstande sei, das Buch billiger avzu- schweren, die an Vereinigungen behufs Erlangung günstiger s^jngung ^lieqe darin, daß behauptet wurde, der Buchpreis lassen, anzugreifen. Diese Behauptung fei aber frivol auf- Nobn- und Arbeitsbedingungen teilnahmen. sei in geschäftlich unbegreiflicher Weise um das Fünffache gestellt. Es sei keineswegs ohne werteres an- Berlin, 5. Febr. In der Budget-Kommission worden. Diese Herabsetzung sei aber nur mog- zunehmen, daß das Buch lediglich ^ne soziat- ie§ Rcichstaq-s wurde di- Beratung des Militär-Etats lich gewesen, well die s°zialdem°kr-ltischc P-rter demokratrsche Tendenz auch DUngel • f 1 f u k« beantraate die Der- au« der Parteikasse das Geld dazu herge- des Heeres erörtert und festgestellt werden. So könne fortgesetzt. g. V> (8 (( 9 b'zulehnen, geben hobe^ Für diese vollkommen unwahre Behaupt- ebenso gut die Tendenz des Verfassers bahmgegangen mehrung der Untere ff 13 f ■ rrrnfit? Be-1 >>l>2 bnbi» kein Grund ru der Annahme Vorgelegen, Mißhandlungen begründet. Der Kriegs Minister süh^e aus, daß schon bei Abschaffung der 4. Bataillone das Ausbildungs-Personal hätte vermehrt werden muffen. In der Debatte wandte sich u. a. der Abg. Mülle r-Fulda (^r.) aegen die Verwendung der Unteroffiziere zu nicht militärischen Zwecken. Auch von der Linken wird der Standpunkt des Aba. Speck gebilligt. Die Regierung scheine die Festlegung der Zweijährigen Dienstzeit auch weiterhin als Kompensattons- Objekt verwenden zu wollen, was der Kriegsminister bestreitet. Schließlich wurde die Vermehrung der Unteroffiziers- ftetlen gegen die Stimmen der Konservativen und National- liberalen abgelehnt. Mil PIS Mn fw Schutzmarke lllnUUl Kreuzstern - Nur mit Wasser in kürzester Zeit herstellbar. Mehr < als 30 Sorten. Ein Würfel zu 10 Pfg. gibt 2 gute Teuer vorzüglicher Suppe. Ein Versuch lohnt sich. ® .. Srfntfcmarfc ' und weise andere Marken zurück. 1127 2^ Man verlange ausdrücklich „Maggi’s Suppen“ nut der Schutzmarke .. Rnfffrttth Oer Lereros. den Verleger der .Hamburger Nachrichten", Dr. Hart- 5>er Ausstan meyer in Hamburg, stand heute vor dem hiesigen Schoffen- Das Gouvern ement Windhoek ^leZraphiert. Termin an. Die -Hamb. Nachr." hatten einen Artikel mit Rach Angabe eingeborener Diener seien Hilfsarbeiter 9 Überschrift Buchhandel und Sozialdemokratie" L^aUn^ÄVb'elm 0^0^ beSli. Erscheinen der Volksausgabe des Gouvernement Wat^rmeyer am 14. Januar von Beyerleinschen Romanes bemängelt wurde. Der Artikel ferm» den 5>ereros ermordet worden. Hinsichtlich des Korre- zeichnete die Tendenz des Romans als antiMilitarisch- sspondenten der Köln. Ztg.", Müllendorff, und des sozialistisch, wie aus dem Inhalt des Romans und au§ ------. ihn begleitenden forstwirtschaftlichen Sachverständigen Dr. ^m Abdruck in dem Feuilleton der gesamten sozialdemo- die svMldemokratiic^ Presse uhre, so lte man auch der Gerber, die privaten Mitteilungen zufolge ebenfalls Preffe und aus der Preisreduktion hervorgeht, der bürgerlichen Presse ^was Spielraum laßen. E,- sei n^ts ^mordet sein sollen meldet das Gouvernement, daß j^oldemokrotische Parteileitung siche- nicht s-rnsteh-, ba »er l«nanb. ber Vek- n-icht vorliege. Mndboeker s'- in dem Roman einen Bundesgenossen bei den Bemühungen " schehe bei din großen^,nd bedeutsa.nsten Wertem SeleSamm'beW% eSÄÄ ß -■>« mußte, die Armee das letzte Bollwerk hegen den Zas geschehe A^grotz ^muar wurde von den Hereros ab gefangem Umsturz, zu d.Skred.treren Weiter wurde die °^er- Aus. ^ge Geber die Sozialdemokratie sei. Der Verleger habe Windhoek ist ohne Angriff geblieben. Tie Omaruru-Kom- stattung der Volksausgabe (schwarz-weiß-ro er Deckel, auf La doch auch geduldet, daß der Roman in der sozialdemo. ,-agiiie ist vom Süden zurückgekehrt. Bahn und Telegraph dem das „eiserne Kreuz- gedruckt ist) bemängelt. .Die äußere kratischen Presse abgedruckt werde. Damit habe er Nickst innd wiederhergestellt. Otjingbingwe und Cobabis sind noch Ausstattung des Romans bezweckt nämlich hinterlistige mit der Sozialdemokratie anialgamiert, und das sei ümso öelaarrt Ter Herero-Aufstand ging von Waterberg aus TäusiLuna " bedauerlicher, als der Klager angebe nationalliberal zu umd^begann überall am 12. Januar. Vom Norden liegens En der heutigen Verhandlung wurde der Beklagte durch |)"ein.~ Im übrigen nehme^er für, den Beklagten den Schutz Nachrichten noch nicht vor. Tie überlebenden Farmer haben nichts als das nackte Leben gerettet. Alles Vieh ist geraubt. Wetter sind Nachrichten ein- - gegangen, daß auch der Hauptmann Franke mit feiner Kompagnie oder doch Teile derselben südwärts marschiert ist und wenigstens Keetmonnshop erreicht hat. Der Kommandant des „Habicht" meldet: Gouverneur Peutw ein erreichte den Dampfer nicht und Gewer-e-ank zu Gießen eingetr. Genossenschaft mit uubeschr. Haftpflicht. Die verehrl. Mitglieder unserer Bank werden zu der Montag den 15. Februar er., 87? Uhr abends, im oberen Lokale des Restaurant Feidel stattfindenden 45. ordentlichen Generalversammlung ergebenst einzuladen. Tagesordnung: 1. Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1903. 2. Ersatzwahl statutengemäß ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 3. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstande und Aufsichtsrate zu erteilende Entlastung. 4. Verteilung des Reingewinnes. Ler Geschäftsbericht liegt der heutigen Nummer dieses Blattes bei. Gießen, am 6. Februar 1904. Gewerbebank zu Giessen eingetr. Geuosfensch. m. uubeschr. Hastpfl. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: 1264 L. Petri II. । Während unseres <. Räumungs-Ausverkaufs ,' wegen Geschäfts Verlegung (f , bieten wir unser grosses Lager in 1 | fertigen Schürzen ? ( zu bedeutend herabgesetzten Preisen an. >■ Haus-Schürzen 120 cm Breite mit Tasche schon für 65 Pfg. 5 Relorm-Schürzen n schönster Auswahl. ? 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