licht Schrrlstratze 7. Adresse für Depesche»: Anzeiger Gieße», ^ernsprechanschluß Nr. 51. B® Are Heutige Yummer umfaßt 10 Seite«. Fürstensohn besitzt, der zu den allerschönsten Hoffnungen berechtigt. Seine Kmomilitonen rühmten ihm allesamt ein freies, ungezwungenes Wesen, ein glückliches, heiteres Temperament. seinen Hellen Verstand, eine bezwingende Liebenswürdigkeit des Charakters nach. Ob er heute schon eine Persönlichkeit ist, ob er wachen AugeZ die politischen Verhältnisse überschaut, ob sein Gewissen schon heute für die weite Masse seines einstigen Reiches beseelt ist, ob er seines einstigen Amtes hohe Verantwortlichkeit heute schon empfindet, ob er schon an die soziale Ausgabe des Staates glaubt — das wissen wir nicht. Wir wissen aber aus dem Munde ihm persönlich nähergetretener Jünglinge, daß er nicht außerhalb der Wirklichkeit der Dinge lebt, nicht in Muße und Schöngeisterei lebt, sondern die ernste Absicht hat, einzudringen und zusammenzuklingen mit dem deutschen Leben. Wir wollen hoffen, daß das deutsche Volk dereinst zu ihm, dem heutigen jüngsten Bräutigam, möge aufblicken können als einem Auserwählten, der dem Gotte gehorcht, der alle großen Deutsche bewegte, die durch Wissenschaft und Waffen ihr Vaterland zu höchstem Weltansehen gebracht haben. Das ist unser Wunsch zur Verlobung deS Kronprinzen des Deutschen Reiches. Die Merloöurrg des deutschen Kronprinzen. Eine frohe Botschaft hat der Draht gestern in später Abendstunde gebracht, und Helle Freude herrschte im deutschen Kaiserhause. Der deutsche Kronprinz Friedrich Wilhelm hat sich, wie wir heute früh durch Extrablatt mitteilten, am Sonntag mit der jüngeren Schwester de§ Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin, der Herzogin Cecilie von Mecklenburg, verlobt. verlobt habe. Der Kaffer knüpfte ein drei- , urra für das verlobte Paar daran an. Endloser Jubel folgte dieser? Ansprache. Der große Platz Mischen dem Hotel Kafferhof und dem Bahnhof und das Rathaus waren glänz-end illuminiert. Tausende erwarteten die Rückfahrt der Majestäten. Der Kaiser verlieh eine Anzahl Ordensau s'z eich - nungen. Nr. 208 •rlftelttt tügttch außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem vesflschen Landwirt die Gießener Kamillen- »lütter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'sche» Untveff.-Buch-u. Steindruckerei. R. Lang«, v v 1 k7 vw- f Kilt Uu | Uuy v l) .."26*E)0lfteins trinken, so gilt es auch vor- neymlrch meiner gelt, oten Gemahlin alS der edlen Tochter des schönen meerumschlungenen Landes, als der ersten deutschen Frau^ die Gott unS allen erhalten möge als Segens- wenderin bis in ferne Zeiten. Ihre Majestät die Kaiserin und Kömain, mit Ihr die Provinz Hurra, Hurra, Hurra! Kurz, darauf erhob der Kaiser von neuem sein Glas und teilte unter begeistertem Zuruf der Festver- s am ml un g mit, daß in diesem Augenblicke der Kronprinz sich mit der Herzogin Cäcilie von Mecklenburg ~ ~ --- - - - faches H Aas Kaiserpaar in Altona. Altona, 4. Sept. Das Kaiserpaar fft gestern nachmittag in Altona emgetroffen und von den Spitzen der Militär- und Zivil- beborden feierlich empfangen worden. Die Herrschaften be- U-ben sich dann, nachdem sie auf der Fahrt durch, die Huldigungen der Bürgerschaft entgeaengenom- men hatten, an Bord der „Hohenzollern". Der .Kaiser hielt heute vormittag auf der „Hohenzollcrn" einen Gottesdienst ab, an dein dre Kaiserin, der Reichskanzler, sämtliche Dani en und Herren des Gefolges und der Umgebungen, sowie die -Offiziere und Mannschaften der Jacht „Hohenzollern" und des Krcmzecs „.Hainburg" teil,rahmen. Nachmittags 3 Uhr hielt die Kaiserin in den Räumen deö Altonaer Rathauses! einen Empfang ab für die Damen des Adels der Provinz! 2chlcslvig..Holstein, der höheren tarnten aus Moua, sowie für die Damen der höheren Offiziere des neunten Armeekorps. Heute abend fand Tafel für die Provinz Schleswig-' Aer Krieg MiskSen Japan «nd Außland. Die Kampfe bei Liaujang. Petersburg, 3. Sept. General Ssacharow meldet dem Generalstab unter dem gestrigen Datum: Heute griffen unsere Truppen die Höhen bei Sikwantun, 16 Wersr westlich von Liaujang, auf dent rechten Ufer des Taitse-Flusses an. Nach einem hartnäckigen Kampfe wurde die ganze Gebirgskette int Westen von Äau- jang vost mns genommen. Gleichzeitig stellte sich heraus, daß wir zahlreichen japanischen Truppen gegenüberstanden, die die Front von der Höhe bei den Steiw kohlengruben von Jäntat bis zum Täitse-Flusse besetzt hielten. Die Abteilung des Generalmajors Orlow, die die Steinkohlcnaruben deckte und sich etwas vorgewagt batte, ssieß auf überlegene Stteitrräfte in einer !starken Stellung und wurde zum Rückzüge genötigt. Generalmajor Orlow ist verwundet, aber die Gefahr einer Verfolgung der sich zur Statton Jcm- tai zurückziehenden Tpuppeu durch den Gegner ist be- ! ei trat. Es rückten die tapferen Regimenter des ersten sibirischen Armeekorps heran und General Frhr. von Stackclbera hielt die vorrückenden Japaner auf. Bei bicfein Mmpfe wurde der ausgezeichnete Kommandeur des zweiten sibirischen Regimentes Oserski schwer Der wu udet. Um 9 Uhr abends ließ der Kamps auf der ganzen Linie nach- eS war nur Geschützfeuer bei Liaujang zu hören. Die Truppen d e r G a r u i s o n von Liaujang sind, wie telegraphisch gemeldet wird, ab, Parts, 4. Sept. In Petersburger Militärkreisen zeigte man sich.mit der Wahl der neuen Verteidigungslinie Lian iang-Lotatai-Jantai im allgemeinen befriedigt, hegte aber bie Besorgnis, .daß der Anmarsch der russischen Truppen unter dem beständigen Drucke der Japaner nicht mit jener Präzision erfolgen konnte, wie sie für eine soforttgc Offensive erwünscht gewesen wäre. Namentlich bedauert man, daß bei der Rapidität, .mit welcher alle Korps in die neuen Stellungen ein- rückeii mußten, die Betteilung der Artillerie vielleicht keine allzu glückliche war. Mgegen konzentticrte Kuropatkin unverbältni^- mäßig bedeutende Attillerie im Iantaier Kohlengebiet, weil er die Vetteidigung der Balmlinie natti für wichttaer hält, als die Behauptung Liaurangs. .In dieser Beziehung befindet sich Kuro patkin keineswegs in Uebereinstimmunq mit den Petersburger Militärkreisen. . . 0kio, 4. Sept. Der Sie g bei Liaujang wurde am dritten Schlachttage durch das gemeinsam erneute Vorgehen der vierten Armee unter Nodzu und der zweiten Armee unttr Oku entschieden, welche nach heißen Kämpfen den Ruffen den ganzen reaxttn Flilgel ihrer Schlachtlinie von Majetuen bis Hsillitun mtriffen, worauf die Russen auch aus den sonstigen Positionen südlich von Liaujang zurückgingcn, während die erste Armee unter Kuroki Mvci Pontonbrücken über den Taitseho schlug und ^nächst die Reserve-Brigade deS rechten Flügels übersetzte, nm ofort den Vormarsch auf dem nördlichen Ufer anzutreten. Bis letzt werden die B e r l u st e aller d r e i A r m e e n, die nanrent- lich am zweiten Schlachttage sehr groß waren, rt Arthur macht stetig Fortschritte. Die Zahl der im Feuer befindlichen Belageruugsiieschühe beträgt jev! nahe an ßOO. Petersburg.^4. Sept. Ter „Regierungsbote" veröffent- em Telegramm aus Mukden über die letzttägigen Kämpfe, ^as Telegramm schließt mit der Erklärung, daß die russischen Verluste in der Seit vom 31. August bis 1. September 8000 Mann betragen, über die japanischen Verluste verlaute uichts, doch seien sie doppelt so groß, wenn nicht gar dreifach Holstein bei den Majestäten in den Sälen des Hotels Kcttser- hos statt. Bei der Tafel saßen die Majestäten nebeneinander. Rechts von beim1 Kaiser saß zunächst die Großherzogin Alexandra von Mecklenburg-Schwer rrn ferner der Großherzog August von Oldenburg, Prinz Frredrtth Leopold von Preußen, der Landgraf von Hessen, Herzog Paul Friedrich zu Mecklenburg, der Präsident des Hamburger Senates Dr. Mönckeberg, Geh'. Kabinettsrat Dir. v. Lucanus, Earl vf Lanspowne. Links von der K a i s e r i n saßen der Groß Herzog Friedrich Franz von Meck- Prinz Heinrich von Preußen, Prinz Albrecht von Preußen, Herzog Johann Albrecht zu Melenburg-Schwerchr, der erste Bürgermeister von Hamburg Dr. Burchard rc. Außerdem waren u. a. anwesend der r sind überzeugt daß n ist, d>ffi aber der j a ya» ndig ist, da das F cjl - ung Kuropatkiu wm» Die genaue» Derl»st- London , 3. v wt ?ie Blöttl patkin v ii i; !> nische Sieg sehr nnvollsta halten und die E i n s ch l i e ß Lweiselhast mißlungen ist marschiert und habchl einen zweiten Angriff an der Westfront unternommen, um die Streitkräfte des Ferndes festzustellen. Durch das Vorrücken von zwei Re- 1 grmentern wurde hierbei nach einem heißen Kampfe fest- , gestellt, daß diesen beiden Regimenterri mehr als zwei Divisionen gegenüberstanden. Der Gesamtverlust der Armee vom heutigen Tage ist noch nicht genau festgestellt; nach den bereits vorliegenden Angaben bettägt er aber Mehr als 3000 Mann an Toten und Verwundeten. 3. Sept. Ein Telegramm des Generals Kuropatkin an den Kaiser vom 3. Septbr. besagt: In der Nacht zum 3. September ging der Feind zuM Angriff über «nd bemächtigte sich des größten Teils der von uns bei Sikwantun besetzt gehaltenen Stellungen. Unsere Truppen- die birfe Stellungen besetzt hielten, zogen sich auf die 9rachhutstell> ung auf bie Linie der Dörfer Tschansutun-Ehttschenffi, auf halbem Wege zwischen Liaujang unb Sikwantun, zurück. In berselben Nacht zog sich das erste sibirische Armeekorps, das in den letzten ß'mf Tagen schwere Verluste erlitten hatte und dem Gefahr drohte, von den überlegenen Stteitkrästen umgangen zu werden, um mehrere Weyt westwärts zurück. Unter diesen Umständen habe rch den Befehl gegeben, Liaujang zu räumen und nach Norden zurückzu g eh en. Petersburg, 4. Sept. Ein Telegramm des Gene» rals Kuropatkin vom 3. Sept, an den Kaiser meldet: Heute steht ein großer Teil der Armee einschließlich des ersten sibirischen Korps südlich von der Zweigbahn, die von der Station Jentai, 17 Werst nördlich von Liaujang, zu den Gruben bei Jentai führt. Die Japaner befanden sich zwar heute in unmittelbarer Nähe der russi- schenTruppen, beschjränkten sich «aber daraus, aus hohem Grase zu schießen. Die in Liaujang stehenden russischen Truppe nsetzen auf das recht eUfer des Taitse- flusses über. Das Operationsgebiet der Truppen ist durchweg mit hohem Grase bedeckt, welches die Aktionen der russischen Truppen ungemein stört. Der gestrige Rüötzug der Abteilung des Generalmajors Orlow erklärt sich haupffächlich daraus, daß diese Abtellung von den Japanern aus hohem Steppengrase beschossen wurde. Die Verluste dieser Abteilung sind bedeutend, ein Regiment verlor allein 1500 Mann. Soweit die russischen offiziösen Meldungen. Die Japaner meldeten folgendes amtlich: Tokio, .4. Sept. Marschall Oyama bettchtet, daß am 3. Sept. abenbS 9 Uhr der japanische linke Flügel und das ZeMrurn den Angriff auf den Feind im Süden und Westen von Lianzang noch fortsetzen. .Alle Gebäude in der Nähe der Eisenbahnstation, anscheinend die Lagerhäuser, sind am Samstag niedergebrannt. ?! o k io, 4. Sept. .(Ein Uhr nachm.) Marschall Oyama tele- graphrett: Nach dem Kampf in dieser Nacht und heute früh fiel Liaujang ,nm 9 Uhr vormittags vollständig in unsere Hände. Unsere Verluste sollen groß sein, lieber bie Lage auf dem rechten Ufer des Taitseho erhielt ich keinen Bericht. Tokio, 4. Sept. .(Reuter.) Tie letzte Phase des Kampfes bei Liaujang hält noch an. Tokio, 4. Sept. (Reuter.) Tie Japaner haben heute morgen um 9 Uhr Liaujang besetzt. Ferner liegen noch folgende Priv atMeldun gen vor: Der deutsche Kronprinz war am SamEtag vormittag mittels Sonderzuges mit dem Pttnzen und der Prinzessin, , , ----------- ». _______ VVn4, Christian von Dänemark in dem mecklenburgischen Jagd- Rerchskanzle^ der Gesandte Dr. Rücker-Jenffch, der Kriegs- schlöffe Gelbensande bei Rostock, wo sich die Prinzessin Cecilie ”• Anem, Minister ix Dodbielski, Gesandter Dr. gegenwärtig mit ihrer Mutter aufhält, eingettoffen. Am rtr Sin, (YVX*{.in., jApf\rtTPMPM y.±cr2j 70 f. Dr. Kauffmanm J* butter seiner Braut (einer geborenen russischen Bei der Tafel im Kniserhof brachte Oberpräsident Frhr. Großfürstin), empfangen, und am Tage darauf, am gestrigen v. W i lm o w s ki einen Trinkspruch auf die Majestäten aus. Sonntag, ist die Verlobung publiziert worden. In seiner Rede erinnerte er an die Se.gnnngen, welche Die hier genannte Prinzessin Christian von Dänemark Schleswig-Holstein unter dem ruhmreichen Zepter der ist die 7 Jahre ältere Schwester der zukünftigen Kaiserin de§ Hohenzollern erfahren hat, wobei er auf den Kaiser Wilhelrw- Deutschen Reiches. So wird also das HauS Hohenzollern attt Landgewinnungsarbeiten an der Westz mit dem dänischen KönigShause aufs neue verschwägett, deffen ^^^.^utz Hintes Die Schleswig-Holstemer seien verwandtschaftliche Beziehungen sich bekannllich über Mo r ftf, a Fürstenhöfe der meisten europäischen Länder erstrecken. Eine Redner die Kaiserin ^^«500611109 deS pr^ßlschen und des dänischen Königs- und schloß mtt einem Hoch auf die ^jestüten. yausev besteht bekanntlich bereits seit der Verheiratung der! Der Kaiser erwiderte folgendes: Prinzessin Sofie von Preußen, der Schwester Wilhelms IL, Mit ganz besonders herzlichem Dank erwidere ich, verehrter mit dem Kronpttnzen von Gttechenland, deffen Vater, König Oberpttiswent^ Ihre patriotischen, zu Herzen gehenden Begrü^ings- Georq, ein Sohn des dänischen Königs ist. Pttnz Christian, lttn, da ich im Namen meiner deS däniscken I • t ihren Landsleuten gegenüber dem meinen des dänischen Kronpnnzen, König Georg von Gnechenland ein anzuschließen in der Lage bin. ,Jch freue mich von Herzen der jüngerer Bruder deS dänischen Kronprinzen. Der Bruder der ^^ckelung .dieser fchönen Provinz sowohl in laudwirt- Braut, der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, ist seit! auch was Handel, Schiff- kurzer Zeit mit einer Tochter Herzog- Ernst äugufi uon Cumberland verheiratet, mit dessen Hause nunmehr Mtona geworden; was verdanken diese Städte nicht dn Ent- das deutsche Kaiserhaus in em engeres verwandt- Wickelung unserer Handelsmattne wie unserer Wehrkraft! Wenn schaftliches Verhältnis tritt. Iseüen Gott die jetzige Blütezeit und den Auffchwung Der deutsche Kronprinz steht im Alter vonwM ÄÄ' beTf 22 labten, seine Braut ist 18jährig. Die Herzogin der deutsch M in das Ji^er^e seines MmkeS viel vollendet am nächsten 20. September ihr 18. Lebensjahr. gelitten hat, ohne an sttnen Idealen zu veWveffeln oder sich In Mecklenburg munkelte man schon seit einiger ^eit, I ie uittreu zu werden. War zu Leiden ihm Vorbehalten daß diese Verlobung im Werke sei, was insbesondere aus tofArrff°Iten $8cfU^e(S.. bCL^r°nprinle-n Schweriner Hofe an der Sette meines erlauchten Anttis nehmen^ an des gefchlossen wurde. Die Ehrungen, die dem Großherzog von Teuffchen Reiches Neuerstehen. Der Himmel aber hat es gefügt Mecklenburg-Schwerin und seiner Gemahlin bei der letzten bie ganz neuerkampste deutsche Reichskrone auch auf dem Berliner Herbstparade vom Kaiser erwiesen wurden, ließen f^^^^^er-og Friedrichs ältester Tochter, der Kai- fttW?T» ,« -WM.«WSW Das deutsche Volk fühlt sich heute eins in dem Wunsche, nunmehr rückhalllos anerkannt: der Königin Luise gleich baß dieser Bund zum Segen gereichen möge. Unser junger Volkstümlichkeit, gewonnen durch Werke der Liebe Kronpttnz besitzt die Liebe und die Sympathie wettester Kreise ?^^ben., durch Stärkung und Pflege des Hottes ®"- **■**"»»«»s* <*•b- s? ä ästäsmä: maligen öfteren Reifen im Reiche brachten sein öfteres Hinaus-1 blickt der Schleswig-Holsterner auf die erhabene Tochter seines treten vor die Oeffentlichkeit mit sich, und allgemein gewann £anbe& Wenn ich daher das Glas 'erhebe, um auf das Wohl wanden Eindruck, daß das deutsche Volk in ihm einen » Blatt. 154» Jahrgang Montag 5. September 1904 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW ....... |_| L ^LJJUIIL, zeigenteil: Hans Beck. und der religiösen Freiheit. Man droht Gießen, Fr. Schmidt, T.-V. Marburg, und Jakob Frey, des katholischen Protektorats im Orient. Frankreich verdankt sein Ansehen seiner materiellen Macht und den Ideen der Menschlichkeit und Gerechtigkeit, womit c8 sich regiert und die ihm die Achtung der Welt verschaffen. Deshalb kiffen mir unS durch keine Drohung unter daS römische Joch beugen. ,DaS Parlament*, so endet LombeS, „könne noch vor Neujahr neben dem Budget auch daS Militärgeseh und die Reform der Einkommensteuer erledigen. Alsdann werde er sofort nachdrücklich die Diskussion über die Trennung deS Staats und der Kirche verlangen. Paris, 3. Sept. Die hiesige Ausgabe des New Pork verald berichtet, daß ein Mordversuch gegen den Sultan in Konstantinopel verübt sei; einer Person des ottomanischen HoseS, die sich in der Schweiz aufhält, sei !diese Nachricht zugegangen. Ein Albanese habe auf den Sultan geschossen, die Kugel sei aber an dem Panzer, den der Sultan stets trage, abgeprallt. T.-V. Klein-Linden, mit je 28*/,, 15. Jakob Lippert, T.-V. Butzbach, Hch. Krämer, T.-V. Butzbach, und Emil Michel, M.-T.-V. Rodheim a. d. B., mit 28, 16. Wilh. Frank, T.-V. Lollar, und AlsonS Volkheimer, T.-V. Nidda, mit je 27i/f, 17. Wilh. Eichelmann, T.-V. Bad-Nauheim, Wilh. Ruppel, T.-V. Butzbach, und Joh. Jost Keßler, T.-V. Marbach, mit je 27, 18. Ed. Heyer, T.-V. Krofdorf, PH. Hörr, T.-V. LaunSbach, Jak. Stcinmüller, M.-T.-V. Rodheim a. d. Bieber, Karl Reh, M.-T.-V. Rodheim a. d. B., Hch. Wagner, T.-V. Großen-Linden, Ferd. Hain, T.-V. Friedberg, und HironymuS Kraft, T.-V. Lauterbach, mit je 26%, 19. Hch. Hamel, T.-V. Gießen, Carl Wenzel, T.-V. Gießen, Carl Germer, T.-V. Heuchelheim, und Guido Jhringer, T.-V. Alsfeld, mit je 26, 20. Jak. Becker, M.-T.-V. Gießen, und Job. Rausch, T.-V. Lauterbach, mit je 25»/,, 21. Ludwig Lenz, M.-T.-V. Gießen, W. Weigel, T.-V. Lich, R. Zimmer, T.-V. Lich, und August Seling, T.-V. Lauterbach mit je 25, 22. Hch. Weil, M.-T.-V. Rodhcim a. Bieber, Hch. Hahn, T.-V^ Schlitz, und Hch. Ernst, T.-V. Anspach, mit je 24 l/„ 23. Carl Schad, T.-V. Butzbach, L. Schimmel, T.-V. Klein- Linden, F. Schmitz, T.-V. Wetzlar, und C. Müller, T.-V. Riederwöllsladt, mit je 24, 24. W. Heyer, T.-V. Krofdorf, Leop. Köhler, T.V. Friedberg, G. Häuser, T.-V. Butzbach, Hch. Bierau, T.-D. Lollar, und Ludw. Zecher L, T.-V. Staufenberg, mit je 23 */,, 25. Wilh. Heß, T.-V. Niederwöllstadt, Fr. Jung, T.-V. Kleinlinden, Rob. Kähler, T.-V. Wetzlar, Carl Spamer, T.-V. Schotten, und K. Schneider, T.-V. Wetzlar, mit je 23, 26. H. Hahn, T.-V. Gr.-Buseck, W. Leib, T.-V. Krofdorf, JohS. Rösser, T.-V. Marburg, und Th. Hahn, T.-V. Obermörlen, mit je 22 l/1# 27. Wilh. Busches, T.-V. Anspach, Adam MöbuS, T.-V. Butzbach, Wilh. Phöt, M.-T.-V. Gießen, Fritz Wenzel, M.-T.-V. Gießen, Wilh. Schmidt II., M.-T.-V., Rodheim a. B., und Georg Heller, T.-V. Leihgestern, mit je 22, 23. Georg Fischer, T.-V. Bad-Nauheim, Ludw. Löwe, T.-V. Marburg, Friedr. Knapp, T.-V. Kleinlinden, und Berthold Hofmann, T.-G, Usingen, mit je 21 '/„ 29. Hch. Becker, T.-V. Bad- Nauheim, W. Weiß, T.-V. Gr.-Linden, W. Weiß, M.-T.-V. (Hießen, und Georg Kling, T.-V. Wetzlar, mit je 21, 30. Georg Kaletsch, T.-V. Kleinlinden, 20 */„ 31. Preis Albert Bötz, M.-T.-V. Gießen, Wilh. Heß, T.-V. Gießen, unb I. Bamberger, T.-V. Ockershausen, mit je 20 Punkten. Aus Stadt und Land. Gießen, den 5. September 1904. — Militärisches. DaS 1. Bataillon der 115er, welches hier in Quartier liegt, hatte am SamStag bei Großen- buseck-Beucrn Scharffchießen, daS 3. Bataillon ist am SamStag in Watzenborn-Steinberg eingetroffen. Heute früh rüefte die Ausland. Pari«, 4. Sept. Ministerpräsident Combc 8 ist heute in Auxerre eingetroffen, um an der Einweihung der neuen Stadthalle teilzunehmen. Beim Empfang der Behörden fehlte die katholische Geistlichkeit. Nachmittag« wohnte Combes einem Bankett bei. Er hielt eine Rede, in der er folgendes ausführte: Unsere Politik hat da« einzige und letzte Ziel, die weltliche Gesellschaft der Republik von jeder Abhängigkeit in kirchlichen Dingen zu befreien. Die Kurie bat das Konkordat zerrissen, und mir persönlich liegt die Absicht fern, eS wieder zusammen zu flicken. DaS wäre verlorene Zeit und falsches Spiel gegenüber den Republikanern. Unsere Republik wird sich von der Kirche trennen taft des Staates oder tar Selbstverwaltungs- : unb, hängt von den Verhältnissen in den ein» nach beiderseitigem Uebereinkommen. DaS ist eine Ehe- jcheidung auS gegenseitiger Abneigung mit der ernsten Unterlage, daß eS sich um eine Verschiedenheit der radikalsten Grundsätze handelt. Unsere republikanisch^ Vartci wird der Trennung zustimmen im Sinne deS sozialen Frieden« und der religiösen Freihett. Man droht un« mit Entziehung DntitH'ben und ähnlichen Strömungen frei zu halten, .. cv/5 Pnscmen zufaminenz»se-en, »eiche teils durch die Negier- • vx} teils durch S^kb-veNVattungskdrper, teils durch die Lehrer- i ge.oählr werden. JXe Schaffung eines besonderen Unter' ndtf*mrnb' riHiri ft wünschenswert. Zweckmäßigerweise sind ■-Af cefaM'iftrTT mltbm ftnallichen Organen aufzuerlegen, welche n --S Eerwaltun^sausgaben b-streiten. Inwieweit »issern fehlen. Schähungen gehen bit zu 60000 Mann stit dem 34 '’iirnil wovon auf icbe t^itr die Hälfte entfallen würde ‘ (fV verleit.' Knropatkin vrTMrre seinem Stabe gegen- sein 3nvd, den Vormarsch der Japaner nord- roärr-5 aus^uhalten sei erzielt. Ader tetzt In e« int- erläßlich. Vruktan zu erreichen, und, sell>st wenn dte hocke Arat^ dabei geopfert würde, sid> den Wog durch den Fnnd zu »--ahnen. Port Arthur. Pari«. 8. Sept. Au« Petersburg wird gemeldet, die ^rhl der von heu Japanern auf der Tiger Halbinsel bei Port Arthur gelandeten Truppen sei bedeu- tettb. CVmcral Stössel, der in den letzten Xanert den Itschanbügel wieder eroberte, hofft dte japa- nifcbe IlrnfassungsNttie noch mt einer anderen wichtigen Stelle w burd^n'Aen. Tie Besetzung der Tisnchalbmsel durch Japaner mar Veranlassung, da^; tbie un Hafen ein- geschlossenen, schwerbedirobten Kriegsschiffe gestern wiederum au«zu fahren versuchten, aber em Mißgeschick des Minen snchendeii Zbriegsschiffs „Draganll Vereitelte das Vorhaben Sachalin. Paris 8 Sept. Die nur von russischer Miliz (ehemaligen Sträflingen) verteidigte Insel Sachalin ist von einer tapanischen Division von der 6ce her bedroht. General Linnewitsch sah sich genötigt, dorthin Truppen zu senden. Der Verlwst S^ichalinS wurde eine ernste Gefahr für Wladiwostok bedeuten. Für Auszeichnung vor dem Feinde tcnnSen zu Generalleutnants befördert: die ^neralmajore Alerejew, der Kornmandeur der 5. ostsibirischen Schützendivision v. Renn en kamp f, Gern gro ß und v. Fock. Generalleutnant Lene witsch wuiLe für seine Auszeicl> rnmg int Dienste umt (Senenil der Infanterie befördert. Der Kaiser verlieh ferner dem Generalmajor M t S- tschenko einen mit Brillanten geschmückten Goldsäbel mit der Inschrift: Für Tapftrkeit bei Zurückscküagmig der Art- griffe der Japaner am 23., 26. imd 27. Juli. Vermifdyte*» * Rheine, 3. Sept. Bauarbeiter fanden gestern in der Abortgrube eines Neubaues die Leiche des invaliden Arbeiters Tautz aus Goldbach. Da die von ihm gestern, erhobene Invalidenrente fehlte, vermutet man einen Raubmord. 4 * Dresden, 3. Sept. Bei einem' Brand, der heute mittag in der Elisen straffe ausbrach, sind zwei Kinder ums Leben gekommen. * Hechingen, 4. Sept. In Carlsthal bei Haigerloch wurde gestern nacht in elfter Fabrik ein Einbruch verübt und der Nachtwächter ermordet. Der Täter ist entkommen. * München, 4. Sept. Gestern nachmittag wurde im Walde von Mittersendling eine 25 Jahve alte Frauens- lerson ermordet aufgefunden. Bon dem Täter fehlt ebe Spur. ♦ Kopenhagen, 4. Sept. Der dramatische S ch r i f t st e l l e r Gu st a v E s ma n n ist heute nachmittag mit seiner Geliebten, Frl. Hammerich, im Zentralhotel, wo Esmann seit längerer Zeit wohnte, erschos- s e n aufgefunden worden. Esman war tot, während seine Geliebte sterbend ins städtische Krankenhaus übergeführt wurde. ’ ♦ Schaffhausen, 4. Sept. Der .Hauptmann Dr. med. Otto Rahm . der sich dienstlich am Gotthard aufhrelt, ist mit seinem Pferd in eine Gletscherspalte gestürzt und ums Leben gekommen. * Wien, 4. Sopt. Gestern abend erschaff sich der, Mvokat Dr. Ludwig Herz. Herz bdfand sich in glänzenden materiellen Verl>ältnifsen, er verübte die Tat wegen häuslicher Zerwürfnisse. f Bozen, 4. Sept. Heute fand hier die 35. Generalversammlung des deutschen und österreicht- chen AlpenvereinS statt. Die Teilnehmer der Ber- ammlung wurden von den Vertretern der Stadt und der Regierung begrüßt. Bei dem Festmahle brachte Zentrwpra- ibent Jpsen Trinksprüche auf Kaiser Fran^ Joief unv >raper Wilhelm aus. An beide .Herrscher wurden HulütgunMele-^ gramme abgcsandt. Die nächste Generalbersammlung stndet n\ Bamberg statt. . .. • . . * tR tret) ort, 5. Sept. Eine Mietkaserne in bet; Attornystraße ist abgebrannt, kvober es v ter Z-ehn Tote unb Manzrg Detletzie gab. Die PerunMckten fwbj alle russische Juden. Tie Katastrophe ist darauf zurü» zuführen, baß bas Lxws im Umbau war und daher ine. Jeuernotreitern zn.rzeit beseitigt waren. * St. LoniS, 3. Sept. Set einem Zus ammenstoß, von Straßenbahnwagen mit einem Etsenbahtzuge an einer, StraßenKeuzung wurden sieben Personen getötet und 25 verletzt. m——. Arbetterbewequng Mainz, 3. Sept. Heute haben sämtliche organisierten Käser auf 14 Seine gekündigt, nachdem die seit einigen Tagen qopflo - aenen Verhandlungeil mit ihren Prinzipalen ohne den gewünschten. Erlola qeblieben sind. Somit wird in 14 Tagen der allge- >n ei ne Küser°AuSstand eintreten, daS ist fftr den W e in ■ handel zur jetzigen Zeit deS Herb st versandtes und in Anbetracht der bevorsteheliden Arbeiten zur Bergung der reichen Weinernte von kolossaler Tragweite. Der Welnhändler-Ber- banb wird am Montag in einer allgemeinen Versammlung zur Kündigung Stellwig nehmen. __ ____________ Sport. Gießen, 5. Sopt. Ein großes Rad- und Motor- fahren sand am gestrigen Sonntag nachmittag 3*/s Unr aus dem Spvrtplatz an der Hardt statt. $1113 nach 3 Uhr sammelte sich am Sppttpkatz eine große Volksmenge imter der besonders das Militär stark v«treten war. Die 'Zahl der Wettfahrer war groß. ,1. DaS EröfslrungSrenu en, 2000 Meter —J 5 Runden — war für alle Herrenfahrcr lüjm. Im L Borlauf siegten: Rothstein-Tavmstadt in 1 Mm. 23 Sek, SEner-Franhurt lM^'storfahror Hessens) in 1 Mn. 24 Sek. und ^kobr-Marburch in 1 Miu. 241/2 Sek. ; im 2 Vorlauf: G^WnllEg m 1 Min. 101/ß sä.. VvauwElhorftld 1 Mill. 10% Sek. Uild Deick^Frank- furt 1 s- masftakriou Dr. DöUarr-Verlin bciwvhnte, beschäftigte fith unter bera Voriike des Dr. SermGim Fischer-Köln gestern in der Hauptsache mit organisatorischen und intern en JScretnö* fragen. Der vörsi-aide erstattete den Jahresbericht, cu8 ban u entnehmen ist. taff dem Verbände 48 Vereine nnt rund 9000 Mitgliedern angehören. Tie Bewegung für die Ausbreitimq de-5 VerbantaS, sowie für die Belebung des jungnationalen Liberatts muS ist als eine sehr anregende bezeichuet. Wegen der Ablage der für den 19. Juni nach Franksutt a. M. angaetzt gei^ieneu Versammlung, welcta Stellung zu dem bekannten prruvsicdeu Schulatttrag nehmen sollte, nahm der Vorsidarta Gelegenheit zu irr Erklärung, daß veränderte Gesichtspunkte ein getreten feien, .roricbe den Vorstand veranlaß hätten, eine nochmalige Anfrage bei den Vereinen herbeizuftrhron. Nach dem Ausfall derselbeti bade sich eine Zweidttttel-Majorität für die Tagung Nicht er-, Ttben. Erne Augenblicksgefahr habe auch nickt vorgelegen. Tor B^ckftrß des Berliner Vereins, eventuell mit ber oniial- de rn 0 kratic -nfaiumenzugeben, lvird durch den Voriltzeuden bedauernd erwähnt. Dr. MarwitaBerlin erklätte. taff man über den Mannheimer De^ckluß, welcher ein solches Zusammengehen verbiete, in Berlin nicht genügend informiert gewesen sei. Nach Erstattung des Kaffenberickts, welcher ergibt, daß ein Fehlbetrag zu decken ist, werden weitere interne Angelegenheiten erledigt. Leipzig, 4. Gept. Unter zahlreicher Beteiligung trat heute vormittag die öffentliche Bertteterverfammlung zu ihrem dem iungH6eraIen Ichulprogramm gewünneten Beratungen zusammen, xtr Tagung war eine Feier am Leipziger Bismarck-Denkmal vorauf- gegangen, bei der Llsseflor Dr. Poensgen-Berlm die Festrede Sielt und namens des Reicks verband es einen Kranz nieder- legte. Hierauf sprach Lehrer Döhler- Zweibrücken Über „Richt- liraen für ein iungliberaleS Schulprogramni". Ter zweite Redner zu diesem Thema war Rechtsanwalt Dr. Falk-Köln. Er emMehlt die Annahme folgender Resolution: „Tie al lgem ein e V0l ksschu l e ist eine weltliche Ein- eine allen Bekenntmffen gemeinsame Sämle ^i mu l t an- zum erstenmale zum Brigadecxerzteren aus baS Gelände bet schule). Dem Religionsunterricht, der im Auftrage unb unter I Steinbach. Aufsickt des Staates erteilt nnrb, ist im Lehrplan m gebühren- — DünSberg-Turnen. Mit dem Ertrazilg der am gestrigen ^Sonntag früh ft.hren ca. 200 satze der GewifieuSftnhett dürfen ine shnber gegen den Willen j J V? A___.. J -i der Wern zur Teilnahme am Religionsunterrichte Turner nach Bieber. Dem Unwetter trotzend, ging cS nut nicht angehalten werden. .Tie Schulaufsicht muß!frischem Mut den steilen Berg l^nan, unb mit nur geringer durch Staatsbeamte nn H anvt a m^t ausgeübt werden: Verspätung könnte um 11 Uhr,-,»nachdem der Gauturnwart mlL-Tk.1 T'Fachmänner ein Will-Wetzlar 141 Turner zu 6 Riegen eingeteilt hatte, daß gestellt werden. Gründliche Vorbildung unb cmgemeuene 23e*j „ /., „ „ , ö . ? hC. v O3 _ fofirong müssen dem Lehrer die notwendige geistige unb wirt-1 volkstümliche Wetturnen beginnen. Zuvor begrünte i ei Vor- fchaftlicke Unabhängigkeit sichern." sitzende der Gießener Turncrschaft die au5 dem Gau Hessen Tr. P0en sgen - Berlin emyftohlt im Verein mit Redakteur I erschienenen Turner unb gab der Freude Ausdruck, daß auch Drües-^ft^ fvlgentan A^^g a^^ehmen: k § 4. DünSbergturnen so zahlreiche Teilnehmer gefunden ,FDr Zweck der Volksschule besteht barm, bie heran- H K t J- «te nrncklam zu s > Hnuvtamt ausgeilbt I mit je 34’\, 6. 9(bolf Teger, T.-V. llnspnch, nnt -U, mertan. ,)ur Mitwrkun^ tat der Aussig und Verwaltung der I 7. Herrn. dlrkulariuS, T.-V. Schotten, mit 33, 8. Emu ■'o-n m den versckiedimen n sind geeignete Henrici, T.-V. Anspach, und Rich. Schubecker, T.-V. Gießen, r/srv^^ften *u blden. ,um fte lickst non einseitigen . QO qp... ru.".n|kpr I' -V Logo, unh Wild ftene§. SÄn und Shnlichen Strömungen frei ,u h°I»cn. sind sie M't ^ntbec, £.■-4J. X.ollcir, mib 4UHb. »ene . T.-V. Vqd-Nanheim, mit je 31, 10. Jakob Otto, T.-n;. Wetzlar, "mtb Ang. Nikolai, Tgmd. Usingen, mit je 3ÖVj» 11. Chr. Rösing, T.-V. Marburg, 2. Grölz, T.-V. Daubringen, und Karl Rees, T.-V. Butzbach, mit je 30, 12. August Eger, T.-V. Gießen, rwrl Schneider, T.-V. Lollar, Adolf Eifert, T.-V. Anspach, und Peter Bangert, T.-V. Anspach, mit je 29Va. 13. Hch. Scheid, T.-V. Großen-Buseck, mit 29, 14. Karl Walther, T.-V. Nidda, Wilh. Wiederstein, M.-T.-V. Zahl ber Schulklassen und deS LehrerpcrsonalS, gesundheitliche Einrichtungen u. a. — fidtem. Insbesondere ist durch ^taats- gesed ein Mindestgehalt der Bolkssdmllehrer zu bestimmen, das ihnen eilte angemessene Lebenshaltung gewährleistet und sie nickt auf Nebenera^'rb augc'wäffen sein läßt." In ber SpezialdiSkussioii findet nur ber ^llffatz 4 dcS Pro grammentwurfs. bev vom Religi>onsunterrickt handelt, Wider- fimtdi. .Schliksüid, nnrb brr 'Absatz in Wnber Fassung ein- stimmig auaenoiumcii: „Dem Religionsunt c r r i ch t, ber unter Aufsickt des Staates nur dnrck von ihm zugelas,ene Lehrer erteilt wird, ist hit Lebrplaue in gelckhreubem Umsange Raum zu genffihren: enkspredtenb dem Olnuibfabc ber G e w i s s e n Ss r e i - beit bilricn iedenfall« Kinber non Dissibenten gegen ben Willen der Eltern n i cht zu m Be su cke b es Re- li giou S u u t e rri ckt S gezwungen werben. (Lebh. Bei- sallff Mit dieser dkenderang wird der von Tr. Falk vorgelegte Pramammentwurf aiigcnwmmen. . Zum zweiten Punkt ber DageSorbnung: Arbei t S ka m-> mer, verbreitet sick RatSassessvr L''a u b e r - Augsburg. Ter Vettretettag besdffost nack kurzer Tcbatte lnerzn eine R e s 0 - lu t i vn , in n*x1d>cr bie Fvrderanaen des RednerS enthalten smd. 3nm Sckluß feiner Tqgung stimmte bann ber Telegierteutag niKft folgendem Anträge des Berliner Vereins zu: „Tie national- liberalen Jugendvereine mögen in eine verstärkte Agitation für eine weiter erhebliche V e r m e h r u n g de r deutschen Kriegsflotte int Sinne deS Düfleltaner DesdstusseS vom Jahre 1902 eintreten." Damit war die Tagesordnung er- fcköpft und der Vorsivende RechtsaMvalt Tr. Fisd>er-Köln sd)loß mit ~?.-.n*>31vorb'n bie Tagung. tt'n b J oenfalls muff ber Staat eine zur r Schulzwecke ausreichende Mmdestl^if >inq von - ' lli '^pflichtigen — wie für Schulgebäude, Telephonischer Kursbericht. Frankfurt a. M., 5. September. . 102.20 3% Mexikaner 100.60 4x!e% Oesterr. Silberrente 101.85 Freundl., eins. möbl. Zimmer verm. Hammstraße 10, pt. zu Ein Posten 7051 6547 SelterSweg 35. Iiiiii Alidlk B8/ Lediger 3n vermieten M retge linste WWMtlW Dee^stredeney 128.60 47.60 47 40 89.85 102.00 89.85 100.00 37a% 8% 8V,% 3% 8V2% 100.25 104.50 62.00 61.45 37,% Oberhessen . 4% Oesterr. Goldrente Rheinisches Technikum Bingen für Maschinenbau und Elektrotechnik.83*1/. Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen 41/rVo Chinesen . . Electric. Sohnckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . , , Gotthardbahn . . . Laurahütte .... Bochum . . « » . Harpener .... Tendenz: fest. Z 3 amMovgen und mXt B. unterzeichnet, nicht von mir herrührt. Gießen, 4. Sept. 1904. Christian Petri V. Freundl. 2—3-Zimmerwohnung mit Zubehör von zwei ruhigen Leuten per Oktober ob. später zu mieten gesucht. Off. mit $rei§- cmg. unt. 05060 an die Exped. 050611 An st. Arbeiter können Logis erhalten. Kaplansgasse 23. zur Führung der Bücher u. Der- kmss m Putzgeschäft gesucht. Off.m. Gehaltsansvr. u. 05054 a.Exp. d.Bl. 4% Ungar. Goldrente , 4O/o Italien. Rente , . 47,26 Portugiesen . . 8°/. Portugiesen. . . . 1% C. Türken ... Türkenlose...... 4°/o Griech. Monopol.-Anl. 41/. % äussere Arjrentiner Schöne 4-Zimme wohnung nut größerem Gartenanteil per 1. Oktober zu vermieten. 6587 Näh. Schillerstraße 16, pt. 05046s Ein Mädchen von auswärts sucht Stellung zur Beihilfe cutcr Näherin nach Gießen. Fräulein Marie Jakob Hansbmsche ofort gesucht. Reue Kliniken. gut gereinigte (nicht mit Wasser abgedämpfte) [7150 Tannkn-Kolzkoylen ZU verkaufen. W. Lein, Bäckermeister, Klein-Linden. . 27.60 . 90.30 . 117.10 . 103 60 . 204.80 . 191.75 . 143.50 . 155.20 . 161.00 . 137.40 . 18.80 . 189.50 . 252.00 . 208.00 . 217.20 Eingesandt. Mr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Anläßlich verschiedener Anzapfungen erkläre ich, daß ich kein Feind einer guten Musik bin. auch am Morgen nicht, einerlei von wem sie ausgeführt wird. Nebenbei bemerke ich, daß das Eingesandt in der Sonntagsnummer vom 27. August, betreff. 050641 Eine saubere Frau oder Mädchen sofort zum Wecktragen gesucht. Marktstraße 11. Mädchen für Häusl. Arbeit gc sucht. Neuenbäue 211. (05048 Zu verkaufen. 1162 Meter Acker an der neuen Straße nach Krofdorf in nächster Nähe der Schützenstraße gelegen, welcher sich auch'alS Bauplatz eignet, istzu oerfaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote u. 05065 m. PreiSana. f. d. Meter an die Exp. d. Bl. abgeben. Schölle 5-ZlmemllhllliW, modern eingerichtet, welche evtl, auch zu 2 kl. Wohnungen geteilt wird, zu vermieten. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldmrgen des Gießener Anzeigers. Berlin, 6. Sept. Die Nachricht von der Verlobung des deutschen Kronprinzen mit der Herzogin Eä- Mecklenburg, toelche gestern in den späten Abendstunden bekannt wurde, ging wie ein Lauffeuer von Mund M Mund und verschiedentlich kam es zn lebhaften patriotischen Kundgebungen. Die Verlobung hat hier vollständig überrascht, wenigstens rechnete man in unterrichteten Kressen nicht mit einem so schnellen Ergebnis. Jer Kronprinz hat im Teehause bei Müritz, emer großher^oglichen Eremitage an der Ostsee, um die Hand der Prinzessin angehalten. Um 6V* Uhr abends' kehrten die Fürstlichkeiten inS Jagdschloß zurück. Sofort verlangte der Kronprinz nach Tepeschen-Formularen und schrieb die Meldung von seiner Verlobung an seine Eltern nieder. eDr Kronprinz sandte seiner Verlobung an seine Eltern nieder. Der Kronprin zsandte — Nach allem, was« seit Jahr und Tag in Hofkreisen verlautete, hat Der der Wahl Kronprinzen nicht lediglich die Staatsraison mitgesprochen. Schon seit Jahresfrist wurden am preußischen wie am mecklenburgischen Hofe Huldigungen viel bemerkt, -re der junge Thronerbe der mecklenburgischen Prinzessin darbrachte. Man wollte wissen, Kronprinz Wilhelm hege für die mecklenburgische Prinzessin eine auch von ihr erwider te Neigung. Darnach wäre also StaatSraison und persönliche Neigung der beiden jungen Fürstenfprossen hier glücklich zusammengetroffen. .Auch die Beziehungen der Braut zum Gmundener und Petersburger Hose mögen als willkommene Begleitumstände diese Verbindung. empfohlen haben. Dieses! Verlöbnis stelltsich also als eine Fortsetzung der Brsmarckschen Po litik dar, die in der Vermählung deS regierenden Herrschers mit der augustenburgsschen Prinzessin Augusta Viktoria ihren Ausdruck fand. Kopenhagen, 5. Sept. Es ist festgestellt, daß der dramatische Schriftsteller Gustav Esmann von seiner Geliebten erschossen worden ist. Letztere lebt noch, es besteht aber wenig Hoffnung, sie am Leben zu erhalten. Ihr Zustand ist sehr bedenklich. Wien, 5. Sept. Wie die MontagS-Revue meldet, wird die Affäre der Prinzessin Luise von Koburg ein Nachspiel im Parlament finden. Sowohl die Vertreter der sozialdemokratischen Partei als auch der Abg. Graf Sternberg werden die Angelegenheit im Abgeordnetenhause zur Sprache bringen. Wie dasselbe Blatt weiter meldet, hat Mattachich von einem Wiener Blatt eine namhafte Summe zur Befreiung der Prinzessin erhalten. 6918) Brandplatz 15 ist Laden (zu Bäckerei oder Metzgerei geeignet) und Wohnung mit zwei großen und 2 kleinen Zimmern per Oktober zu vermieten. Näheres Frankfurterstr. 29. ""Metzgerei mit Wurftküchc und Wohnung z. verm. Näh. Bahnhofstr. 43 HI. JuW, sniberkö MW Dienstag u. Freitag Nachmittag 2—3 Stunden für leichte Arbeit geßlckü. Zu erfr. i. d. Erp. d. Bl 050571 Jung, braiv'. Mädeben acht Stelle b. 1 Kinde ob. f. leichte HauSarb. Thomas, Steinstr.76,111 HItegelpfad 38 eine 4-Zimmer- wohnung im 3. Äock per 1. Oktober 04. 6999 Näheres Frankfurterstr. 62, II. 6530] Neuherger 4-Z.-W. nebst Zub. z. v. Näh. Wilhelmstr. 8, III. Eine hiesige Zigarrensabrik sucht zuw 1. Oktober eventuell früher einen 7002 Lehrling mit guter Schulbildung. Adresse zur schriftlichen Anmel- dung bei der Exped. zu erfragen. Vom Kriege. London, 6. Sept. Die ans Tokio und aus bar Mandschurei eingetroffenen Telegramme lassen die Nie- Verlage der Russen viel größer erscheinen, als dres in amtlichen japanischen Meldungen geschieht. Offen- b« will die japanische Regierung aus biploma- tischen Gründen ihre tatsächliche Ueverlegenheit verdunkeln, dis das' von ihr erstredte Ziel, die Aufhebung der Armee KuropaiRns, gelungen M Kuro- >atkin hat sich vftt etwa 60 000 Mann der Umklammerung entzogen und seinen Rückzug nach Mulden angetreten. Wahrscheinlich trifft er heute dort ein und es bürste ihm gelungen sein, diesen Teil seines Heeres »u retten. Dagegen dürften di« übrigen zwei Drittel seiner Truppen als verloren an- Jüngere Arbeiter ür dauernde Beschäftigung gesucht. 7153___Schitterstraße 18. Fuhrmann ucht Rinn, Mattrermeister, 7005 Heuchelheim. Eausbursche 7103 Neuen Bäue 6 100 Mk. Belohnung Jedermann^ der Nachahmer der viel tausendfach bewährten und ärztlich wärmstens empfohlenen Präparate: Myrrholin-Seise, -Glycerin, -Puder, -Mundwasser, -Hautsalbe, deren Namen und Herstellrmgsverfahren patentamtlich geschützt sind, so nachweist, daß eine gerichtliche Verurteilung erfolgt. Zur Gesundheits- und Schon- Myrrholin-Präparate.5 hNSbürschchcil fotod ^.cht, 7132 Seltersweg 19. 91 IthlMÜtlf sucht Wohnung mit ^uuunilll voller Pension in der Nähe des Gymnasiums. Anerbieten unter Nr. 7167 an die Expedition d. Bl. _____________ sucht 05047 Parterre-Zimmer in besserem Hause. Offerten M 100 postlagernd. 7083] Schöne 5-Zim.-Wohn. zu verm. I. Weinert, Neuenweg 9, 1. Stock, freundliche 5-Zimmer- wohnung nebst Zubehör, Gatten- autetl, per 1. Oktober cr. zu vermieten. H. LublinSkt, Stein- und Dammstr.-Ecke 41. [7126 Wsehen sein. — Mn Delegrcmnn des Sundcch Special aus Nmtschwang beftcuchtet, imtz gegen 18 ODO Russen von berrt rechten russischen Zentrum die Waffen gestreckt hatten Der übvige Teil der Russen, etwa 25 000 Mann, ser nach Südwesten gedrängt worden und habe keine Aussicht, nach Norden durchtzubrechen. Sodann wird dein „Eve- ning Standard" aus Peking gemeldet, daß die chinesische Regierung erlige Anordnung gettoffen habe, unt die nach Westen gedrängten Truppen des russischen rechten Flügels beim Uebertritt auf das chinesische Gebiet zu ent- us^fnen. Kuroki verfügt auf dem rechten japanischen Flügel über wert stärkere Truppenm assen, als bisher angenommen wurde. Auf der Oststellung der Japaner stehen mindestens 100 000 Mann, von denen etwa 50000 gleich nach Beginn der Entscheidungsschlacht nach Norden' verschoben wurden. AugendlMch befindet sich diese 'Abteilung ebenfalls in eiligem Abmarsch gegen Mukden. Hierdurch wird es wahrscheinlich, daß Kuropatkin in Mukden sofort zur Annahme des letzten Kampfes' gezwungen wird. Tokio, 5. Sept. General Oku hat StackeldergS Rückzug abgeschnitten. General Oyama hat die Telegraphenlinie zerstört. Das Gros der nifpU schen Armee unter Kuropatkin kämpft nordöstlich von Liau- jang an der Bahnlinie Heijingschih-Yentai gegen Kuroki den Verzweiflungskampf. Ein Teil versuchte irt wilderFlucht nach Mukden duvchtzubrechen, wurde aber unter fürchterlichem Gemetzel von Kuroki in der Richtung nach Liaujang zurückgedrängt. Die Japaner okkupierten die Eisenbahnlinie. (Diese japanische Pri- vatmeldung verdient wenig Glauben. D. R^>.) Z5 Runden — offen für Fahrer mit einspurigen Motoren NS zu 23/4 Pferdekräste auS Stadt und Kreis Gießen Den 1. Preis errang Hamel- Gießen auf einem Opelrad in 10 Min. 12% Sek., den 2. Burow-Gießen.in 10 Min. 22 Sek., den 3. Höß- Gießen in 11 Min. 15 Sek. — 3. Beim G auwander- pteiSfahren, 2000 Meter — 5 Runden — für Fahrer des GaueS 9 starteten drei Fahrer, darunter Struth zum dritten Male um den Wanderpreis. Es siegte Struth-Mainz in 3 Min. 31 Sek., zweiter war Görtz-Weilburg in 3 Min. 31% Sek., dritter Jakobi-Marburg in 3 Min. 31 vierfünstel Sek. 4. Dem Hauptfahren gingen Ovei Vorläufe voraus. Im ersten Borlauf siegten als erster Rothstein-Darmstadt in 1 Min. 11 Sek., als zweiter Braun-Elberfeld in 1 Min. 11 Vs Sek., M dritter Schaffner-Frankfutt in 1 Min. 11% Sek., im Metten: Görtz-Weilburg in 1 Min. 12 Sek., Weik-Frankfutt in 1 Min. 12% Sek. und L. Pcrlm-Ftankfutt in 2 Min. 12 vier- fünftel Sek. — Im Entscheidun gsl au f zum Hauptfahren, ,6000 Meter — 15 Runden — statteten 5 Herren; es erhielt den 1. Preis Rothstein-Darmstadt in 11 Min. 38 Sek. ein silbernes' Weinservice; den 2. Preis Görtz-Weilburg in 11 Min. 38% Sek., den 3. Braun-Elberfeld in 11 Min. 38 dreifünftel Sek. — 5. Das zweite Motorfahren war für alle Fahrer offen; eS statteten vier Fahrer. S e r v a s - Mainz errang! in 9 Min. 50 Sek., den 1. Preis, ein silbernes Ligucur- service, den 2. Preis erhielt Rosenberger-Darmstadt (das Prachtwerk: Sven Hedin „Im Herzen Asiens^ in 10 Min. 3% Sek. den 3. Preis Burow-Gießen in 10 Min. 22 Sek. 4. Allgemeines Interesse erregte das folgende Fahren um dieMeisterschaft der Gießener „Wand er ettü Der Preis war eine goldene Medaille an blauweißem Bande. Tas Rennen betrug.2000 Meter. M beteiligten sich die Gießener HerrenMoll, Vogt, Zeeb, Dietz, Boller und .Kaltwasser. Die Meisterschaft errang Kalt wa sser, der mit dem Preise geschmückt noch eine Runde machte und vom Publikum lebhaft begrüßt toircbe. Den Schluß des Rennens bildete: 7. Das Aus - scheidungsfahren, 2000 Meter — 5 Runden —, woran 9 Fahrer teilnahmen. Es schieden nach einander auS: 1. Schaffner-Frankfutt, 2. Jakobi-Marburg, 3. L. Palm-Frankfutt, 4. Weik- Frankfutt und 5. Hartmann-Rüsselsheim. .Die Sieger waren 1- Braun-Elberfeld in 3 Min. 10% Sek., 2. Görtz-Weilburg in 3 Min. 10% Sek., und 3. Schaffner-Frankfutt in 3 Min. 10 vierfünftll Sek. .An die Rennen schloß sich um %7 Uhr die Preisvetteilung. Gießen, 5. Sept. Eineinternationale Pinscher- Ausstellung fand gestern und heute in der Halle von „Textors Terrasse" auf der Hardt statt, veranstaltet von her 2. Sektion be§' Pinscher-Klubs mit dem Sitz in Frankfutt a. M. Die Ausstellung wurde am Samstag vormtttag 8 Uhr eröffnet. Bei dev Prämierung . erhielten in der Abteilung R a u h - haarige Pinscher die Hunde folgender Gießener Besitzer Presse: L. Rosenthal zwei dritte Preise, Karl Puth ein ersten, Amend- 1 dritten, Aug. Schwan 3 brüte und 1 zweiten Preis. In der Abteilung: Glatthaarige Pinscher erhielten folgende Besitzer Preise: Joh. Schäfer III. zwei e^ite, Hermann M ettenheim er zwei zweite, G. .Forbach 1.dtttten Preis. In Abtellung: Glatthaarige Zwerg- Pinscher wurden folgende Besitzer mit Preisen bedacht: Luise Lotz Kwei zweite, Oskar Gutmann zwei dritte Presse. Frankfurt a. M., 4. Sept. Im Achterrennen zwischen Parts und Frankfttrt siegte die Frankfurter Mannschaft mit einer halben Bootslä'nge. frühere Brauerec Wei5^, bk-bt wegen Renovterttng ciiWje Tage geschloffen♦ 706(i Gartenschlänche billig abzugeben. A. P. Christoph ersen Jnstallationsgeschäft, Göthestr. 23 Schön gelegene Bauplätze zu 3- und 4-Zimmerhäusern imb Gatten abgeteilt, unter günstigen Bedingtmgen zu verkcmfen. Offerten unter Nr. 04998 an die Expeditton ds. Bl. 2 Häuftinge, I^Disielfink, 1 Zeisig billig abzugeben. 05042_______Ludwigstr. 31, pt. Alle Sorten leere 05000 Weinflaschen in großen Posten sehr billig ab« zugeben. Hotel Victor!a. Monatsfrau für die Morgenstunden, aea. gute Bezahl, ges. Zu erftag. Bahnhofftt. 541. (05050 6570] Fünfzimmerwohmmg mit allem Zubehör in schönster Lage per sofort oder später zu verm. Louis Beil, Grünbergerstr. 14°/,0. | 4 Zimmer | 7053] Westanlage 25 (Hinterhaus) 4-Zimmer- Wohnuna im ersten Stock mit Zubehör, sowie 2 kleine Mansardenzimmer, zu- sammerr oder getrennt, per 1, Oktober zu vermieten. L. Reiß. 2 Zimmer Kräftiger, zuverlässiger WrimM bei hohem Lohn für dauernde Stellung sofort gesucht. (7172 J. Weisel Miueralwafferhaudlung Soltnenstraße 6. ßkrrsWWtt verh., der Haus- m Gartenarbeit nut besorgen muß, gesucht. 7158 Alicestratze 4. \ 6 Zimmer Die Parterrewohnung Bergstr. 15, besteh. aus6Zimmem, Veranda, Gartenanteil rc. ist für >1. Okt. zu vermieten. Vormittags von 8—9 Uhr anzusehen. 16514 Bleichstrasse 32 Beletage von 6 Zim. inkl. Badez. mit Gas, großer Bleichplatz und Garterranteil mit all. Zubeh. p. sofort oder spater zu verm. 6542 Näh. Ludwigstraße 56, 1. Et. 6525) Der 3. Stock meines Hauses Nordanlage 12, bestehend aus 6 geräumigen Zimmern und Badezimmer und sonstigen Be- guemlichkeiten ist per 1. Oktober anderweitig zu vermieten. ___________Wilh. Hanfteiu. | 5 Zimmer | 7182] Schöne 5-Zimmer-Woh- mtng mit Garten und Bleichplatz- benutzung zu v. Bahnhosstr. 41. •Wr An allen Orten werden tüchttge Personen gesucht, die sich auf leichte, ehrliche Weise einen großen Nebenverdienst verschaffen wollen. Fachkenntniffe unnötig. Off. unter M. B. 3842 an Daube & Co., m. b. H., München. b% In einem hiesigen en gros- und detail-Geschäft werden p. soi. ges. 1 Buchhalter imii 1 Lagerist. Offerten u. 7143 an die Exp. d. Bl. Selbständige erfahrene Monteure für GaS- und Wasser- leituugSarbeiten, Hausinstal- lationen, Reparaturen re. bei hohem Lohn für den 1. Okt. d. I. nach Caffel gesucht. Meldungen mit Zeugnisabschrlft. an Haaseu- stei« & Vogler, A.°G„ Caffel. unter 8. 1086. ________hv8/9 ANehrere tüchtige Tüncher und Handlanger gesucht. 7145________^obr. Zntt. BSeißbiuder und Handlanger gesucht. Ed. Kohlermanu, 04952 Blockstraße 12. Schöne MailsMHWsMN!! nut 4 bis 6 Zimmern per 1. Oktober zu vermieten. 7102 Bahnhofstr. 44. C. Röhr. 0529] HZoethestraße 21 schöne Mansardenwohnung p. 1. Oktober an ruhige Leute zn vermieten. ^in Logis zu vermieten >6866 7 ' chiffenber gj - Weg 63. flfdnt BojmiHii zu verm. 7120 Carle, Frankfurter Hof. 04982] Kleine Wohnung zu vermieten., Sandgasse 81. 7171] Zwei kleine Wohnungen zu vermieten. Sonnensttaße 6. 05049) Ein kleines ßögid-gu vermieten. Steinstraße 54. | Möbl. Zimmer 7170] Großes Zimmer mit oder ohne Kabinett, möbliert oder unmöbliett, zu vermieten. Bergstraße 17. MM Sandgasse 46. 7067] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Neustadt 10, 1. | Lüden etc. 05056] 2-Zimmerwobnung an kleine anständige Familie per 1. Okt. zu verm. Schillerstraße 29. 7101) Kl. 2-Zimnrerw. per 1. Okt. zu verm. Hillebrandstraße 1. | Verschiedene | B78] Asterweg 9 ist eine Wohnung im dtttten Stock (6—7 Zimmer) nebst Zubehör auf 1. Oktober zu vermieten. Näheres bei der Bürgermeisterei — Zimm. Nr. 15.__________________________ 6549] Ju meinem Neubau Großer Steinweg 6 find 4-Zimmerwohnungen mit Zubehör, deSgl. Ludwigstraße 38 eine 6°Zimmerwohnung nebst Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Wilh. Seipp, Ludwigstr. 28. 7112] Ein kleines Familienhaus mit Zub., monatl. 30 Mk., p.l.Okt. zu vermieten. Grünbergerstr. 7. 7149] Vermiete zum 1. Öft. ein Mnes AMllikIll0ßis. W.Lein, Bäckermstt. i. Kl-Linden. I Besseres Mädcheu, welches in I feinem Haufe gedient, gute Zeuan. I besitzt, sucht Ans. Oft Stelle als Hausmädch. Geht cnrch zu groß. Kind. Zu erftag. a. d. Bahnb. 80. __________________________04972 04994] Fräuletu sucht Stellung zu eirrzelner Dame oder als Stütze in ruhige Familie. Gießen be- vorzugt. Off, cm die Epp, erbeten. I 3 Zimmer | 05053] 3-Zimmerwohnung im Vorderhaus zu vermieten. Steinsttaße 73. Ww. Heim. 6941) 3°Zimmerwohnung mit Zubehör zu vermieten. _____Neubau Asterweg 19. 7139] Eiue schöne Mansar- denwohnung, drei Zimmer mit Zubehör, per 1. Oktober zu vermieten. Näheres bei Gebrüder Zutt, Steinstraße 84/86._______ 3-ZinlliMMhnuH 7060] Schiffenbergerweg 56. Näheres Schiffenbergerweg 65. 6952] Zwei schöne 3-Zimmer- Wohnungen mit Bleichplatz u. a. Zub. per 1. Oktober zu verm. Steinstraße 47, zu erfragen 49. Alltztfälmte ßaare kauft H. Tichy. Frisenr, 6519__Seltersweg 43. Das Restaurant ülrinterfolme 30—40 Monn stark, kann sich melden. Hoher Lohn wird gezahlt. c% C. u. G. Panse Ingenieure, Wetzlar. Tüchtige Arbttitt per sof. gegen fluten Lohn gesucht. Ed.Silbcreisen,Alieestr.l4 (7169 ww" ofott gesucht. Fr. Habenicht, _________Brennerfabrik. Köchin die selbständig fein bürgert kocht und etwas Hausarbeit übernimmt, zu baldigem Eintritt bei sehr hohem Lohn gesucht. Näheres Südaulage 13 I._________7183 7179] Tüchtiges Mädcheu, das bürgettich kochen kann, sof. gesucht. __ Näh. Marktstr. 26, Läden. Ein jüngeres Mädchen für kleinen Haushalt sofort gesucht. 7177 Walltorstraße 29. Hem^enEäherm gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl._________________ 05063 05062 Eine Aushülfe für einige Stllnden Vormittags gesucht im Blumenladen, Kirchenplatz 9. 05026) Mädchen gesucht. Bahnhofstraße 43 (Wirtschaft). Dienstmädchen gesucht 6756 _______Seltersweg 14. Ein anstnnd., braves älteres Mädchen z. Stt'itze d. Halisfrau auf 1. Okt. ges. Off, u. 04973 an d. C^p. d. Bl. Danksagung sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Die tieftrauernden Hinterbliebenen Hungen, den 3. September 1904. Grossherzogliche Pfandmeister L P. Christian Kemmer Giessen (Edersträsse 8), Darmstadt, den 5. September 1904. 7173 Dießen, den 5. September 1904, 7174 ■■ 1904/05 1904 Gießen (Bruchstraße 9), bett 5. September 1904. 7181 05067 übertrag** haben. Frankfurt a. M., den 1. September 1904. Visitenkarten betört rasch and billiget Bröhl'ecbe Üait^Orncfcerel Gestern abend 10 Uhr verschied im 75. Lebensjahr nach kurzem Krankenlager unser lieber Gatte, Vater, Grossvater und Schwiegervater, der sagen wir allen auf diesem Wege ^^richtigsten Dank. Familie Huber. Familie Linker. Für die vielen tröstenden Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit und bei der Beerdigung unseres innigst geliebten, unvergesslichen Gatten, Vaters, Schwiegervaters, Grossvaters, Bruders, Schwagers und Onkels Bauerscher Gesangverein Dienstag den 6. Septemb abend» bei Mitglied Nagel Der Vorstand. Ach glab e hot e longe <)^0» 05059 Der Nervus in dcr Moltkc- ftrost Und glab cs is e blonder Und ach e Hhpotondcr. Garten zu pachten gesucht. Off, u. 05058) an die Exp. b. «I, Die Beerdigung findet Mttwoch den 7. September, nachmittags 6 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Die Beerdigung findet Dienstag den 6. d. Mts., nachmittags */,6 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Z>as Küreau der „Ariedrich Wilvclm"-Keskllschaft Frankfurt a. M., Kaiserstraße 19. Todes-Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach langem, mit Geduld ertragenem, schwerem Leiden meine innigst geliebte, teuere, gute Gattin, unsere teuere, unvergeßliche Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante „Friedrich Wilhelm“ Preußische Lebend- und Garautie-Versicherungs-Attien-Gesellschast zu Berlin. Wir bringen hiermit zur Kenntnis, daß wir unsere bisher von Herrn Ehr. Gchulmeyer, Großer Steinweg, verwaltete Zahlstelle in Gießen dem Hem Heinrich Hartmann in Gießen Afterweg 48 8. Oktober. Hotel Saalbau. Stiftungsfest. 9. Oktober. Windhof. Ausflug. 17. Oktober. Hotel Saalbau. Vortrag des Herrn Dr. Georg Wegener, Berlin: „Der Panamakanal, seine Geschichte, sein gegenwärtiger Zustand, seine Zukunstsbedeutung, insbesondere für Deutschland . (Mst Lichtbildern). 14. November. GafS Leib. Vortrag deS Herrn Br, Theo Gommerlad, Halle: „Deutschtum und Weltpoutik . 30. November. Hotel Saalbau. Rezitation deS Herrn -lugust Junkermann, Berlin: Reuter-Abend/. 8. Dezeinber. Hotel Saalbau. Vortrag des Herrn Professor Dr. Krüger, Gießen: „DaS Leben Jesu und bie Geschichtsforschung". 18. Dezember. Turnhalle. WeihuachtSbescheerung unserer Fach- schule. 1906 12. Januar. Las« Leib. Rezitation der Herrn Georg Fritzschler, Lage: Moderner Dichter-Abend. 23. Januar. Hotel Saalbau. Vortrag deS Herrn Rudolf Gronau, New-Port: „St. Louis und seine Weltausstellung . 6. Februar. (Lass Leib. Vortrag des Herrn Dr. Julian Marensc, Mannbenn: „Krankheiten a. d. Gewohnheiten und Mißbräuchen deS täglichen Lebens". 11. Februar. La ft Leib. Abeudnnterhaltuug. 12. Februar. VereinShaus. Nachfeier. 19. März. VerelnShaus. Famtltenabcud. Zm eigenen Heim Nordaulagc 15, Nestauration zu jeder Tageszeit, Lesezinnner, große reichhaltige Bibliothek. Die Mitglieder haben zu allen Veranstaltungen freien Eintritt und dürfen zu den Vorträgen eine Dame frei einführen. für weiiere Familienangehörige werden Karten au ermäßigten Preisen aus- gegeben. Ferner bieten wir unseren Mitgliedern Vergünstigungen m Bezug auf Theater- und Konzert-Billette usw. Jahresbeitrag für Geschäftsinhaber 10 Mk., für Nichtselbständige 6 Mk. Anmeldungen werden schriftlich an den Vorstand erbeten. v*/0 Der Borstaud. dfottalMejhlk- Auf einem mit einer Taiel be- ze'chneten Acker, an derGleiberger- atze tn der Rahe d. Hmibachichen 3d,tu«, kann jederzeit Schutt abgeladen werden. (7168 Vraueret Dertor Inh. G- »lchler. güiifmöiinifdjrr vmin Gießen (Anerkannter Verein — Gegründet 1873) Mitglied de« „Deutschen Vortrags-VerbandeS", des „Deutschen Verbandes Kaufmännischer Vereine-, deS „Vereins für Verbreitung von Volksbildung" u. deS „Deutschen Verbandes für das Kaufmännische UuterrrchtSwesen". Reihenfolge der Lmvjtaltiiiigkll im Wiliterhalbjahr Unheimlich- sind alle Hautuureintakelteu wHautauSschläge wleMttcsser, ?iuueu, Flechten, Blütchen, autröte, lSestchtSpickel re. Daher gebrauche man nurAiecheipferd' TeerschwefelSeife von Bergmann & Eo., Radebeul ■it echter ächitzmrke: Steckenpferd. 4 St. 50 Psa. bei P. I. MöbS, August Noll, Droq. z. r. Kreuz. eine Brille, abzugeben gegen gute Belohnung Gbelstraße 5. (06068 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und die überau« zahlreichen Blumensvenden bei dem Verluste unseres teueren Bruder« und Neffen Herrn Carl Huber 8m Marie Lsehr • geb. Carle noch nicht vollendeten 34. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Gewichtschale v. einer. Dezimalwagc v. Gießen n. Wieseck verlor. Abzug, geg. Bel. b.Gastw.WildMallthorstr. [05062 7176] Junger, scheckiger Kanarienvogel am Freitag entflogen. Gegen Belohn, abzugeben Aliceftr. 16IL Patronen prima Fabrikat, in Kal. 12 und 16und sämtlichen Schrotnummern empfehlen 6960 A. KröU Söhne SclterSweg 12. Kal. 16 Mk. 6.- pro 100 Stck. bei Abnahme in einem Posten. Bremer Zigarren. Reeller Fabrikant (kein sogen. Versandtgeschäft) bietet svesenfreie und daher billigste Lieferung (auch in kleineren Mengen) an zahlungsfähige Herren jede» Ltandes. Muster zu Diensten. 7184) Vermittler verbeten. Offerten unter „V1185" an Wilh. Scheller, Ann.-Gxp., Bremen. Siesten Stadt und Universität (Büdier, Bnlldifen, Portralfs von ProleKoren. Korpo- rationibllder. «tt« SlammbQditr 1 elc.1 kauti unN vtMet ßngebde 9. Rlcher'iäie Unlo.-Budthandlung, Slehen. 6785 'Sy