■^6 'N ' "juch. m kl. ^ädchea ju ’ e vMixbetf fW« i» btt pi±i KbÄ ädchen Äücbe pet L 6e» 2J- 6662 •banse ^entgi Mtbonla *.iÜ.>$!U1 ^■uuartg? *n« •«* ““ü,,J»nS * wS* Ä Wital ;US"^ ” t zcwitli gib- t«;“1* u»«<* General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen e h n t hon herauf- sich von Zur jtofleftflrnDdf des Hvervofmeisters Areiyerr« v. Wtröach. Freitag 5. August 1904 Rotationsdruck und Vertag der Brühl Ich«, UnwersitätSdruckerei. 9L Lange, Gieß«, Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schurstr. L. Tel. Nr. 5L Telegr^-Adr. i Air-eiger Dietzen, stand der jetzigen ReichSgerichtSverhandlung. Die Unzulässig , w „ , f w „ p ,.. v feit wurde damit begründet, daß der Prinz am 28. September!^ sungen und dem Verein für VerVreitun Die Verhandlungen nahmen heute vormittag mit der Hauptversammlung des Landesverbandes der preußischen Haus- und Grundbesitzern vereine im Festsaale des Konzerthauses ihren Anfang. Der Verbandsvorsitzende, Justizrat Dr. Baumert- Spandau, begrüßte in seiner Eröffnungsansprache das rege Interesse, das man seitens der Behörden der Tagung entgegenbringe, und gab der Hoffnung und dem Wunsche Aus-1 druck, daß man erkennen möchte, daß die Hausbesitzer keine I einseitig verrannte Interessengemeinschaft bildeten, sondern daß sie dem Wohl des Staates und der Gemeinden zu dienen suchten, also das Gesamtwohl im Auge hätten. Es folgte dann ein sehr interessantes Referat des Stadtverordneten Oert el-Breslau über die Frage der Hausbesitzerkammern. Der Redner trat lebhaft für die Errichtung besonderer Hausbesitzerkammern ein, indem er die Anschauung zurückwies, als ob die gegenwärtige Organisation des Hausbesitzerstandes eine ausreichende Interessenvertretung des städtischen Haus- und Grundbesitzes darstelle. Mangels jeder gesetzlichen Grundlage fehle den Grundbesitzervereinen die Möglichkeit, mit den Be-I Aie Lage des städtischen Kans- und Krund- öesthes in Deutschland. S. u. H. Breslau, 3. Aug. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 des Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Auf. schlageS von Fünf vom Hundert, pro Monat Jnli 1904 für den Lieferungsverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 15.90, Heu Mk. 7.10, Stroh'M. 4.20. Gießen, den 3. August 1904. Großherz.-glich^ K-eis amt Gießen- Dr. Breidert. aimuluug aus Privatmittelu ffirnrrcu Verhandlungen ha ’ilieblet eine Jahreeuniete •j ■ - ~ — • - ji □***• \ wirkende Heimstättengesetz rechtzeitig auch unb^§ erste Urterl bestätigt wurde. Deutschland Wirksamkeit erlangt hätte. Nachdem das neue Darauf hatte der Prinz tm Wege der Zwangsvollstreckung Bürgerliche Gesetzbuch die 5mbe des Mieters gegen zu weit beantragt: Die Schuldner zur Nechmmgslegung und Heraus- gebende L mgriffe der Hcnwwirte sicherncstcllt habe, fet cs gäbe bcS klägerischen Vermögen« bei Vermeidung einer Geld- rrtrfii- mpfir ..x. --- - I strafe von 1500 Mk. anzuhalten. Nunmehr erhoben die k»^^°Een Schaden über den durch das Bürgerliche Gesetzbuch festgesetzten Umfang hmaus, ist abzusehen. 2. Mir ®t^".ere ®!abter fjn^ /?xaufsichtsämter einzurichten, welchen die obligaiorrsche Prüfung und Feststellung der- tmrgen von den beeideten Taxatoren ausgestellten Taren obliegt, a. ine als Unterlagen für die Bemessung des Grund- stuckswertes nach den Grundsätzen über die Mündclsichcr- Z5'^Lder nach chcn Wertermittelungsvorschriften solcher Kredrtinstitute und Versicherungsgesellschaften dienen sollen, dre einer staatlichen Prüfung unterstehen und bezüglich welcher die Prüfung durch das Taxaussichtsamt seitens mies Interessenten beantragt wirb. 3. Don jeder von der Taxaufftcht eingereichten Taxe ist eine Abschrift dem zu- stanbrgem iGrundbuchamt für die Grunbaktcn des betreffenden Grundstücks zuzufertigen. 4. Die Wahl und Anstellung der Taxatoren und der Mitglieder des Taxaufsichts- amts erfolgt durch die Kommunc.N Zum folgenden Punkte der Tagesordnung: A,$ asDcr- ftef; ernnfls toefcit" nahm die Versammlung im An- schlusz an einen Vortrag des Justizvats Dr. Daum er tl folgenden Antrag an: „Der Preußische Landesverband Oberhofmeisters Freiherrn v. Mirbach in Berlin zu beschöf. I Nsa bet Friedberg und unterhalb der Stadt ist infolge tigen. Dem 1875 geborenen Prinzen Friedrich Marie Anlassens der Wwasser au« dem Bad-Nauheimer Klüx zu Sayn - Wittgenstein - Sayn, Sohn des Grafen ^in solcher, daß er jeder Beschreibnnjg! Alexander von Hachenburg, früheren Fürsten zu Sayn-Wittgen- J5"0 ^slüssige, dunkle, schmutzige, weithin die bsäsl%ä5. v i- «ftt üPä;' Epwemren noch Echt ausgebrochen sind, die natürlich ebenso verhängnisvoll für Bad-Nauheim wie für Friedberg wären. Eme Aenderung zum Besseren, die unter allen Umständen und zwar sobald als möglich, eintreten nruß, wurde bis jetzt vergebens von den dazu berufenen Organen erstrebt, immer wUEn unbegreiflichnlweise nur Vertröstungen erteilt. Ich ftage deshalb bei der Großherzoglichen Negierung Warum greift hier die Großherzoaliche Reaieruna, der nicht mehr als recht und billig, auch den Hausbesitzer in 11 w ^^wögen nrchr als bisher -u schützen. Redner Pfleger Klage dahingehend, ^diese Zwangsvollstreckung für &rrm Mfn^Mrf e^®r'™r,^erf,ol0Cnber Resolution: „Der „nzulüssig zu erklären", und diese Klage bildete den Gegen- -czervanostaa balt es hnfr haa ^erm- stand her v v Ul1 ULl ^Vvyei^oglrcnen rnegrerung an Warum greift hier die Großberzogliche Regierung, der doch dre geschrldetzen Zustände, die jedes Fahr und besonders Hochsaison wiederkehren, schon jahrelang bekannt srnd, nicht ein? Zugleich ersuche ich dringend für jetzt und mchtz spater, um Vornahme eines Augenscheintermins. Ferner ist der zweiten KamNler eine Regierungs- Vorlage, betreffend die Wiederherstellung des Jscuburgcr Schlosses zu Offtubach a. M., zuac- Sre lautet tm Auszug: Nachdom auf Grund der ^eschluffe der Kwerten Kammer vom 15. Dezember 1900 u?d der ersten Kammer vom 21. Dezember 1900 mit der Wiederherstellung des Isenburger Schloff es zu Offenbach begonnen worden war, hatte sich im Februar 1901 ans angesehenen Bürgern und Beamten der Stadt Offenbach | unter dem Vor-sitze des dortigen Kreisrats ein Komitee gebildet, welchem auch der Großh. Oberbürgermeister an- «gehört, und welches den Zweck verfolgt, das Interesse für bte Wrederl)erstelluicg des Schlosses und seiner Umgebung vor der dortigen Bürgeffchaft anAinimrn und wackrzuhalten, über die Verwendung des Gebüziües zu gemein- u" v1 gctt 3tr cdcn Vorschläge zu machen und die peak- trsche Betattguna des Gemeinsinns zur Erreichung dieser . ?dlüJvvY 111 ^}c. Au leiten. Dieses Komitee machte den :e cnOr j oie drei oberen StockN'erke des Schlosses dem Verein,für Natnrruuhe, dem Ausschuß für 5oIkS- st i^t t^e n^Oh t^a flir lvünschenswer!t, daß das H toerbe? "untf bett “finimn.fifL Ilc“ mliroc oamtr vegrunoct, oag oer Prinz am 2ti. äcptembcrl" v v n utto oem xscretn für wrrvre und den FamillensinnÄ fördern^ OVne Debatte stimmte 1899 cinc Verzichterklärung abgegeben habe und dadurch der ^^tlduug zur Benutzung zu überlasset, dle Versammlung auch oiescm ^Aü tra cu I hnntni.t i« u-- erforderlichen Räume iollt.m für vorübe rat An dritter Stelle verbreitete sich Stadtrat Zabel. . ... . ----------,VTO™ m... «urteil ilbcr ,'Die fRe form des Taxwesenö für Verhalten gezeigt, insofern er, nachdem mfolge jener Verzicht- in-rg.-t ich,.-, wcÄ für den gesamten inner« .Grund besitz/- Der Redner forderte erklarung bte Berufung zurückgenommen war, die formelle Ausbau des Schlosses bei .m'er reichen AuSstattinia be- ml Rücksicht auf die besonderen Schwierigkeiten, die der Rechtskraft des landgerichtlichen Urteils benutzte, um es zur tragen 58800 tzyf bei eiufaetzster tdersteUuna' 5°rati°n von Grundstücken entgegensteyen, die Anstellung Vollstreckung zu bringen. Da« Landgericht Dortmund Ulm-‘ “ " " 4 ‘ ' * 1 ' ’ bi'p1 VTttHa hi *?»rC* ^osondere Taxümti'r und die Bcqründung der Klage miß § 767 der Zivilprozeßordnung Wartungen Wad) längerer Debatte gelangte folgender Kn* S"/ trag dl-ö Referenten zur Annahnrc: „1. Für größere Städte Hnen Veracht auch n ü iechtSunwnksani bezeichnet, weil ist die Anstellung beeideter Taxatoren not- bnß SchnststÜck erst unterschrieben habe, nachdem ihm der wendig Don der Forderung der Kautionsstellung oder der 3'^eiHerr v. Mirbach versprochen habe, das; ihm rnvett- Hing der Haftung der bestallten GrnndstttckS-Taxa- über sein mütterliches Vermögen Rechnung gelegt und ihm Loren, für den aujB einer Verletzung ihrer BerusspflichtIdieses Vermögen hcrauSgegeben werde, smvie daß für seine! damalige Braut eine StandeZerhShunq erwirkt roeJ.Vtt Diese Bedingungen sind sämtlich unerfüllt geblieben. Gegen dieses Urteil legten die Mager beim Ober- landeSgericht Hamm Berufung ein, welche sich auf den schon tm ersten Prozeß geltend gemachten Einwand stützte, daß die Müger garnicht zur Rechnungslegung verpflichtet seien. — Die vom Verklagten angesührten Bedingungen bezüglich' der Verztchtletstung wurden bestritten. Das Berufungsgericht hat das Urteil dahm abgeändert, daß die Klage abzuweisen sei wenn der verklagte Prinz folgende Eide leiste: Ich schwöre usw., daß mir im September 1899 vor der Unterzeichnung, des Schriftstückes vom 28. September 1899 (der vorerwähnte Vergleich) eine mir vollständig verständliche, einheitlich ge- faßte schriftliche Schlußrechnung des Rechtsanwalts Baillehache' in Paris über mein mütterliches Vermögen nicht gelegt worden ist, in welcher der Dermögensstand zur Zeit der Beendigung der über mich geführten Pflegschaft und der sich IX ungen für die Hausbesitzer." 1899 erst dann unterschrieben habe, nachdem mir der Frei* Ferner wurde die Schaffuirg eigener Haft- pT“ ü* Kugesagt hatte, daß mir über mein mütter- pflicht-Versicherungen im Anschluß ani (bte Pro- Vermögen Rechnung gelegt, daß mir mein mütterliches !vinzialverbände empfohlen und in Sachen der Feuer- Ve^iZgen von meinen Pflegern herausgegeben und daß die Versicherung folgender Resolution zugestimmt: ^,Der Standeserhöhung meiner damaligen Braut zur preußische Landesverband epstrebt den Erlaß eines Ge- Prinzessin von dem Freiherrn v. Mirbach er* setzes über die Feuerversrcherungs-So^ietäten, das insbe- wirkt werden solle, so wahr usw sondere Bestrmmurrgen enthalten soll über den Anteil der Der 93rhu ernrifr xrta Versicherten an der Verwaltung, nach dem Vorbilde der ReichsaeriLt J f ! 1 ostpreußischen Sozietät, über die Höbe des Reservefonds ^chsgericht, welches dieselbe für begründet an^ah und da* die Bildung neuer Sozietäten und die Ausdehnung ber erfannte: 1)05 ^^rl des Oberlandesgerichts Hamm Versicherung auf Mobilien. Ferner verlangt der Verbands- ^ulgehoben wnd, und die Berufung gegen das Urteil deS tag die Einführung zeitgemäßer Gefahrenklassen und Heran- L""ogenchtS Dortmund zurückgewiesen ist. Damit tritt mm zrehung der Prtvat-Feuerversicherungs-Gesellschaften zu den daS ersterwähnte VersäumniSurteil in Kraft und eS muß die Kosten der Feuerwehr. verlangte Rechnungslegung, sowie die Herausgabe des Der* Hterauf sprach der Vorsitzende des Berliner Grund- mögens bei Vermeidung der Zwanqsvollstreckuna erfolaen. s , ergentumer-Verents, Barkow s ki-Berlin und die Bau- Es würde voreilig und ungerecht sein wenn man aus hör den Verbindungen anzuknüpfen. Sie seien diesen g e n o s s e n s ch a f t e n. In fernen Darlegunaen wandte sich diesem nicht besonders klaren gegenüber reute Privateinrichtungen, und man lehne es ab, ^r Referent sehr scharf gegen die Baugenossenschaften und wollte die für den ----- — - - - - Landesve^Irne Unterstützung ^^^11)611 bnr^ i)ie Staat§6e§ör^elt Db^ofmetfter un9imfhg marem Man verlangte gleiches Recht für alle. Sein Antrag, eine Korn- v'elwehr gut daran tun, mit dem Urteile zurückzuhalten, ihnen Mttteilungen über Angelegenheiten der Landesver- die Unterstützung dersellwn durch die Staatsbehörden unb ‘ J ? ? «Joertjormenter ungttn|ttg waren. Man Wartung rc. zu machen. Jtt Nürnberg z. B. seien bem »erlangte gleiches Recht für alle. Sein Antrag, eine 6omJ 9”: b°ran tun- m,t b{,m Urteile zurück,uhalten, bortigen Vereine Auskünfte über bie Dienstanweisung der Mission zu Wahlen, die geeignete Maßnahmen treffen soll 1’7 um Streitfragen handelt, deren Entstehung nicht Schutzleute in Sachen des Retentionsrechts verweigert war- um weiteren Schädigungen der preußischen Hausbesitzer geklart ist, da ferner das bedenkliche Versprechen deS Oberden, obgleich dies doch eine die Hausbesitzer sehr nahe durch die Baugenossenschaften entgegenzntreten, wurde ohne Hofmeisters von dem Prinzen Sayn-Wittgenstein-Sayn mir angehende Sache sei. Der Redner verweist dann auf die Debatte angenommen behauptet und nicht tatsächlich beschworen worden ist. immerhin D°ts°che, daß die Apotheker, die Aerztr, die Landwirte, die —» ist der Prozeßbericht, man mag noch so vorsichtig urteilen, ae- gnet, den peinlichen Eindruck, den die^Angelegm^ a,,,!«,,,,,. Wi,--«.' “Ä„“r,S;K hm t1'.'“ ®'ün- tagen- '» »-,«-,le». "" L"L-L,L»'7L" --- ÄÄf&'iaäKff „ S---s».«-sich l«°l,e,.SI.UIe.., d.-»-«fte. tocrfS ammem, foirteWf LandwirtschnftL- und Apothekerlammi-rn I^crichtShoscL mit der Person deS jetzt oft genannten V e ru n r ei n i g u n g d e r ll s a zugeganaen- Der Rustand famm1mBC ^r6cigcfü6rt6 f^tbe®”1^11"9 6cfonbcrer Hausbesitzer-, OberhofmeisterS Freiherrn v. Mirbach in Berlin iu befLSl. I der llsa bet Friedberg und unterbalb zweiter Referent sprach Stadtverordneter H e in * zelmann - Berlin. Er bezweifelte jedoch die Zweckmäßig- kett.ber geforderten Hausbesitzerkammern, nicht etwa, weil sie ihm überflüssig erschienen, sondern weil die Frage aufgeworfen werden könnte, ob dann der Hausbesitzerstand überhaupt eine besondere gesetzliche Organisation nötig habe. Seines Erachtens sei es praktischer, Einfluß in den Parlamenten und in den stadt. Körperschaften zu gewinnen. Aus diesem Grunde wendet j sich der Redner pogen den Antrag Oertel. Auch in der Debatte gingen die Ansichten über die Zweckmäßigkeit der geforderten Hausbesitzerkammern sehr auseinander. JustizraL Dr. B a u m e r t - Spandau trat entschieden für bie Kammer ein mit der Motivierung, daß die Hausbesitzer als besonderer Stand anzusehen feien und als solcher auch eine besondere gesetzliche Vertretung nötig hätten. Auf Vorschlag des Rechtsanwalts Dr. Maerker- Berlin einigte sich der Verbandstag schließlich auf folgenden Beschluß: „Der Landesverbandstag beauftragt den Vor- -stand, die Angelegenheit der Schaffung von Hausbesitz er kamme^n indieHandzune^ dem nächsten Verbandstage über seine s rrcht zu erstatten und 1 " ' Nr. 188 Zweites Blatt. 154. Fahrgang Erichetnl täglich mit Ausnahme des Sonntags. q Die Lietzener FamMendlStte^' werden dem U .Anzeige, viermal wöchentlich beigelegt. Der W V M M mN M D i M X El M S S 1 M W Q Whrlstlchs Landwirt erscheint monaUrch einmal. Nr W' ö W W ö V W' ’V' Dj W bic Stunde des Abschieds, und Ivas später noch draußen im Trinlwasscr auS Marbach bezog, reichten Freitag den 12. August: „Boccaccio", Praktisch, bequem und angenehm ■ unentbehrlich für Geblrg, Jagd, Sport, Reise, sowie ■ für die See sind meine wasserdichten, wetterfesten unqaj. — Aasführung von Mk. 17.— m 11U cm Lange aniwarts ieb und di- tEL Julius Fischer, Schulstrasse 6. auszulösen. ' _____ lLründergerstrage, um sich dann am LudwigSplatz Eine zurückbleibende Musikkapelle sorgte noch bis gegen 9 Uhr VL»7V de S Zuges nahm in Anspruch, und als für für für . 219.00 . 137.76 . 204.76 200.80 218.87 137.75 207.75 213.37 Tie „Rh. Westf. 3. Aua. Unsere Stadt ist in der er. für Unterhaltung derjenigen, die da« BedünniS ,unt Heim- gutes und vollauf reichendes Trinkwasser wandern noch nicht fühlten, aber auch für diese schlugbald der Zug sich gegen l/a3 Utjr von der in Bewegung setzte, begleiteten ihn Lest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer lÄuß . (mit abknöpfbarer Kapuze und Durchgreifschlitz) in tadelloser Ausführung von Mk. 17.— in 110 cm Lange aufwärts — Aprikosen stellen sich per Zentner aus 16—18 Mk Retneklauden und Mirabellen aus 5 M., gelöscht werden, und mit den riesigen Vorräten an Getränken wäre gründlich aufgeräumt worden, wenn sie nicht ditrch neue Zufuhren ergänzt worden wären. Der zum ersten Male etablierte Ausschank alkoholfreier Getränke z. B. hatte einen so starken Zuspruch, daß am Abend total auS-1 verkauft war. Sehr zu statten kamen vielen Durstigen einige' Milchwagen, sowie die städtischen Gietzfäsier, die leihet nur die trockenen Kehlen erfrischen konnten, aber nicht die Wege und Plätze, von denen mehr wie reichlich Staub in die Höhe Hie9, um sich dann auf den Kleidern aller, die einher- manbelten, mederzulassen. Kein Mißten störte daS tfeft, und I utc Stimmung war, als da§ Signal zum Rückmarsch nach 5erStadt ertönte, noch ebenso freudig, wie beimAusniarsch. Der I Zug nahm gegen 8 Uhr wieder den Weg über den Trieb Echt steirischen Loden-Fabrikate« Wasserdichte Wetterkraßen Finanzen richtet an die zweite Kammer das Ansinnen : Die Mitte! uim inneren Ausbau des vormals Isenburger Schlossen \u Offenbach im Bcttage von 44 500 Mk. jetzt scdon :u bewilligen und >uzuftinnnen, daß dieser Betrag rm W^ge de- Äaat.»ttedito sliissig gemacht wird. schule für daS spätere Leben sei, beide t , , . „ rcncc Tätiakeit, Gehorsam, Standhaftigkeit und treuer Versammlung in Biedenkopf em 16. Pflichtersüll^g in allen Lebenslagen. - Redner er-'"" m.dr mlcr Berat» mahnte die Jugend, auch heute Derer zu gedenken, die an der Spitze unseres deutlchen Vaterlandes und unseres geliebten Harpener Bergbau . . 213.60 Tendenz: Fest. Mißhandlungen erdulden. ES wurde an den Haaren aus dem Boden he r u m geschle i f t, wider die Wand gestoßen, mit dem ikchrbejen geschlagen, dte Zähne emgestogcn u|n>. .Tu* Aachbarslcute konnten die Mißhandlungen nicht mehr mit an- jeben und machten Anzeige. Ter unnatürliche Bater hat auch öfters bic Bemerkung gemacht, er werde das Kind nock> aus der Welt schassen. .Tabei wurde das Mädchen von den Zeugen wie auch von der Lehrerin alS brav geschildert. Tas umd gab beute im Interesse seiner Eltern an, daß eS nur ge- fd lagen worden sei, wenn es unartig gewesen sei. DaS Gericht verurteilte den Mann zu 3 und die Frau zu 2 M o n a t e n Zur H i b e r n i a - B e r st a a t l i ch u n g. Ztg." hält die Verstaatlichung der Hibcrnia jetzt schon für ausgeschlossen, da die dagegen agitierenden Großbanken mehr als ein Viertel des Aktienkapitals repräsentieren. Hlmdet und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Bärse »om 4. August 1904. (Mitaeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Tiskont 26„ Prozent. Anfangs- il Schlnßknrfc. Spiclphui des P)ro»l). Kurtljcaters Kr«d-Nuuheim (Direktion S t e i n g o e t t e r>. ; »Gasparone-, Operette. Dienstag Einfall." sJ)hthvod) den 10. August: Pflaumen auf 2—3 Mk. w. BZe tz l ar, 4. Äug. Seminar-Oberlehrer Dorbrodt, btt seitherige Leiter der hiesigen neu begründeten Lehrer- dü dun.'Anstalten, ist zum Königlichen Seminardirektor mit dem Rang der Räte vierter Klasse ernannt worden. [ ] Marburg, fixulid)cn Lage, ein M . 31t besitzen. Während man früher einzig und allem^ dav Montag den 8. August; den 9. August: .Ein toller ( ^Ilachsmaun als Erzieher. - OpercUle. Hessenlandes stehen, unseres erhabenen Kaisers und unseres geliebten Großherzogs. Mit dein Wunsche, daß beiden Fürsten eine recht lange und gesegnete Negierung zuteil werden möge, die Liebe zu Kaiser und Reich, zu Fürst und Vaterland eine ungetrübte sein und bleiben möge, forderte er die Festversammlung auf, mit ihm einzilstinimen in den Ruf: .Seine Majestät der Kaiser Wilhelm und Seine Königliche Hoheit der Grobherzog Ernst Ludwig, sie leben hoch'.- Nach dem tausendstimmig auögebrachlen Hoch sang die Jestoersamnilung die erste Strophe dcL Liedes: »Heil Dir im Siegerkranz-. Mach dem Gesang des Liedes »Deutschland, Deutschland über alles- begaben sich die Kinder an die Spielplätze, die nun der Gegenstand herzlicher Freude und Ausn,erksamkeit rourben. — Der Menschenstrom ergoß sich nach und nach über den weiten schattigen Platz und neue Zuzügler füllten denselben so, daß tatsächlich Mangel an Sitzgelegenheit ein- trat. Ter Durst, den Hitze und Hinmarsch erzeugt, mußte Bürgermeisterei aus „ . Tausende auf dem langen Wege über den LudwigSplatz, die Grünbergerstraße, den Trieb nach dem Philosophenwald. Tank der getroffenen vorzüglichen Anordnungen ging dort die Ausstellung der Zugteilnchmer glatt von statten, so daß unmlltelbar mit dem Jestgcsange: »Tretet m die Runde- begonnen werden konnte. Rektor Hahn richtete zunächst einige Worte an die erwachsenen Feliteilnehmer, indem I ö)cfangni« , er bemerkte, daß eS eine edle Freude biete, die Jugend bei AuivtlsttätS-AachnchtcN. ihrem fröhlichen Spiele zu beobachten; ein jugendfreundlichetz Berlin, -! Aug. Ter aul>rordentliche Professor und Herz führe zur Begeisterung für die Zugendsröhlichteit, nnb HbtciluitgiSöütüeb:r am ersten cl-cmifchcn Institut der Berliner alle, die hierher gekommen seien, wollten damit zeigen, daß Universität Dr. phil. JSarl Hannes ist an stelle von Pros. Tr. sie sich nut der Jugend freuen wollten. An die Schüler sich I üubn/ifl Ulanen als 0 rdcnt11 cher Pr 0 feis0r und Direktor des chemi- menbenb iptad) -Ar Hahn fobann oon dem ocKbelnbcn^. .-.ftn.» an bcru,.n warben. Lehre und Abschluß eines vorschriftsmäßigen Lehrvertrags Mitteilung gegeben worden ist. Der Paragraph 12u b der Gewerbeordnung schreibt die näheren Zesiimmungen eines Lehrvertrages vor, und Paragraph 15014 a bezeichnet die I Bestrafung im llnrerlassungssaile. Wenn ein junger Mann I diese Vorschriften nicht erfüllt, so folgt daraus, daß er auch niemals die Gesellenprüfung ablegen kann, und wenn er schon dies nicht konnte, so folgt schließlich, daß er niemals die Meisterprüfung oblegen kann. Es erscheint geradezu unglaublich, wie man immer noch nicht an Die Folgen glauben will, welche im Unterlasi'ungsfalle vorgenannter Bestimmungen später zweifellos ein treten müssen. Die vielfach als behaglich angesehenen Zustände im Lehrlingswesen vor Inkrafttreten der Gewerbeordnung sind eben vorüber: Lehrling kann nur jein, wer ordnungsgemäß lernt, und Geselle kann nur werben, wer ordnungsgemäß gelernt und die Gesellenprüfung abgelegt hat. 8. Lauterbach, 4. Aug. Gestern nachmittag starb z)ier der allgemein geachtete Buchdruckereibesitzer Albert May, der Verleger des Lauterbacher Anzeigers. Darmstadt, 3. Aug. Wie man der ,D. Ztg.- mit- teilt, beehrte heute früh Se. Kömgl. Hoheit der Groß- Herzog die Kunstanstalt für Glasmalerei von Hans Müller-Hicklcr hier, tm alten Schießhaus, mit seinem Besuch^ und besichtigte dort das von ihm für die Butzbacher Kirche gestiftete große Kirchenfenster, welches in jeder Weise Anerkennung fand. Gleichzeitig besichtigte Ce. Königliche Hoheit in emfiünbigem Aufenthalt mit großem Interesie die übrigen ausgestellten Glasmalereien sowie die Atelier«. fc. Biebrich, 4. Aug. Aus Station Eurve geriet gestern nachmittag der Heizer Matteier von hier, als er seinen Eßkorb m Empfang nehmen wollte, unter den Zug, der ihm beide Beine glatt abfuhr. Er starb kurz darauf. fe. AuS Rheinhessen, 4. Aug. Die Preise Pu prevtzlsche KauLttommissto». Mitgliedern der K a n a l k 0 m m i s si 0 n des Abgeordnete » d a u s e s hat der Vorsitzende in einer „vor- iJufuKn 'Xud>ndM' uutgettilt, daß er beabsichtige, tn der cr|ien ciunui bei Immission nach der Vettagnng, am Mittivoch, den 19 C Itober |t den Bericht über die Regelung der vom- wasser-, Deich und Vorslutverbaltmsse an der oberen und mittleren L7der zur Verlesung zu dringen. Daraus soll die zweite Lesung über die Vorlage auf FreibaUung des Ueder|ü.^venunungs- gebiers der B>asserläuje voigenommen lverden, Die auch in der ^itziuig am Tonnerslag neben der Beratung über den GiO^ianN- ubrteiveg Berlinstclnn au| die Tagesordnung gesttzt ist. Um Freitag, den 21. Oktober, soll die Beratung über die Manalnierung bvr über erfolgen. Tie ubr.gen noch nM erledigten V^r^agcn sollen in sorgender Reihenjoige zur Beratung gelangen, etus Me Vertzandlung über die BZassersrraßen zwischen der mW ^veicksel soll d.e Verbesserung der Schcktebrtsstraßen der Wartte plgen und darauf die Beratung des Rbein-i)annover- zf a n a l s beginnen. Einfluß, den Turnen und Spiel auf den Menschen aus- JtauöWlttfdJdJt. üdcn, und daß beider in sittlicher Beziehung eine Bor- Verband der D e r d b u ch ge s e lisch 9 f t en für erziehen zu das Boaclsberaer Rind wird seine diesjährige General^ ' \ lb'. August nadmuttagd 2V» Uhr abhalten. Als roidt gi'ter Vcratimgegegenständ Iteht auf der Tagesordnung die Äesü iaung der Ausiiellung der deutiü^n taub* wirtschasts Gcsellscl-ast München 1905 nut Vogelsberger rotem Vieh, welches bcn m der Heimat gegen das daheroche Dohcn- vieh in Konkurrenz treten soll. Aus Union der General-Versammlung findet am gleichen Tage eine Ticr|a,au fnr den Kreis i; b c ul o V t _ ft a 11. Aus Oladl >n:d Lund. Gießen, den 6. dlugust 1904. - Personalien, E. K. H. der Großherzog haben der Krankenpflegerin deS Aliee-FrauenvereinS für Krankenpflege im Großherzogtum Hesten Schwester Amalie Schultz zu Butzbach das Dienstauszeichnungskreuz für Krankenpflege in Silber verliehen. ♦* Alkoholfreie Schenke auf dem Jugend- fest. Der beim gestrigen Jugend fest von dem Gießcttcr ScAirföocrein gegen Mißbrauch geistiger Getränke eingerichtete Ausschank attobolfreier (5m?tränte hatte einen geradezu glänzenden Erfolg. Von Anfang bis zu llnde waren nicht nur alle Tische besetzt, der Schenklisch wurde gradezu belagert und bcstürntt, sodaß die Lellncr kaum hinzukommen fonnten. Die Damen des Vereins, die dorr zur Unterstützung des Gesck>ästsführcrs, Herrn Agenten Hafertorn, in geradezu aufopfernder Weise ihres Amtes walteten, hatten einen sehr schweren Stand, dem 2llidrang zu genügen. Bis um Uhr war der reichlich bemessene Dorrat ausvertauft. Zunächst wurde — weil am be- belannteften — Limetta start begehrt, außerdem die von den Dame^r bereitete Eirronenlimonade. Mehr und mehr fanden aber die Fradafruchtsäste, die auch glaslvcise verschenkt wurden, Wnehmer und wurden allseitig sehr gerühmt. In späterer Stunde Tarnen bann auch der alloholsreie Dein an die Reibe, von denen besonders der Lorcoer von Earl Jung, der, wie man utu? sagt, nach ganz besonderer Methode aus gegohrenern Wein durch Ältoholentziehung her- gcstellt wird |;nab daher nicht den mostartigcn oteschmack anderer derartiger Seine hat, Anklang fanb. T'»rll, g e Sanit ä t Sk o l ° n n e, war am Ter Gelehrte hat dem Dorschen Marbach, wo er belamttlich Platze, todjau aus bem AuSinayche hatte sie Gelegenheit, sich einen GutShof besitzt, seine Leitung zur Verfügung gestellt einer Anzahl mit Schwächeanfällen h°''Ngesi.chter KiNber an. und der Stadt Terrain zur Verlegung der Marbacher Brunnen jiinchmen, iv-hrcnd nn Walde selbst ihre Pilse von Er. au« der Nähe der Häuser offeriert. In der heutigen Stadt- wachsenen und ttmdern verwundeten und «krankten, m An- verordnctcnsltzung wurde der Hoffnung AuSdnick gegeben, daß spruch genommen und selbstverständlich auch gewahr wurde die Marbacher Leitung ,n den nächsten Tagen wieder an. In der SamlätLwachc hcrr>chle mdes auch rege Nachfrage acschlossen wird. »och verloren gegangenen Lindern, bic allerbingS nur in wenigen |i Marburg, 4. Ang. Heute würbe hier bcr zweite Fällen bcfricbigt werden konnte. Hoffentlich sind auch die diesjährige Ferienkursu« eröffnet. Die Teilnehmer, unter Eltern, die vergeblich fragten, wieber rn den Besitz ihrer denen sich auch zahlreiche Damen beftnben, sta mmcn mi« »leinen gelonniien. __ aller Herren Länder, hauptiächlich ist Frankreich, England, ~ ycrillticl)tC8. Schweden und Finland vertreten. * Greifswald, 4. \.ug. ycute üormittag 10 Uhr wurde w. Kronberg i. TaunuS, 4. Aug. Ter Kronprinz d.e 35. allgemeine Bersam m lung deutscher An- von Griechenland und Prinzefftn Friedrich Karl thropologeu eröffnet, zu der 298 Teilnehmer aus allen v vn Hejsen ritten heute früh zu einer ^s-ch^"b.mgTeutt--,lanbd ^w.e «uol-n^c^ri nenen warew SO. Infantenk-ReglmenIcS, bic m bcr Umgegend von Bad I Ao^eisce> die urtc.„ v)ind)loiaai. .USfeld) feiert am 1V. August sein bO jährigeß Dienstjubtläuni ! Wetzlar, 4. \.ug. Tie hüfige Strafkammer vcr- Ec wirkt seit 1868 im genannten Ort. urteilte d.n Lehrer K. von Rodenbach bei Hcngcr, gebürtig auS - .— j-.'. - 7 Zra-kf " a. M., wegen Vornahme unzüchtiger Handlungen an einem fchulpslichtigen Mädchen zu acht Monaten Gefängnis. ö Mainz, 4. Aug. Ter 47 jährige Händler Wilhelm Gießen, den 5. August 1904. IBerkler und dessen 32jährige Ehefrau Margareta geborene Tie Sympathie, die die Gießener Iugendfesle von Helmstätter aus Mainz, JkiOc in Büdesheim bei Bingen wohn- j-h«b/,atzen, U 'be. ben, am gcftr.gn, Donnerstag ab- sian. w'b vor^ . t r °. k m bcr «ä e j l e«un« I gehaltenen wieder voll zur Geltiing. Die Annahnie, baß unter L t a g t Tas mißhandelte Kind stammt aus erster Ehe des Idem Eindruck der feit Wochen anhaltenden HundStagShitze baß Reiher und Hane es souwhl unter dem eigenen Vater als durch 1 Heft etwa beeinträchtigt werden könnte, hat sich nicht bc- bic Stiefmutter viel zu leiden. Das Mädä^n mußte häufig aus "äug., der Anbrang b<-6 Publikum, übcr.ras v.clmchr bte früheren Feste ganz gewaltig. Schon die A u f ft e 11 u n g ^m Vater als von der Stiefmutter die schlimmsten die Ausinerkfamkeit aller Schaulustigen ' *"