Erstes Blatt 154. Jahrgang Dienstag 5. April 1904 Z>er Kaiser in Sizilien beste LLuzlWmi.- ff t» L. Beü Hojgut SHfieab Telephon Sjritite- Bflr9liebedagtinNi Hirschapoth ' ^Iexezen Raummangels hat die Veröffentlichung dieses Artikels von C Mttihittfl auf heute verschoben werden müssen. i ' ssina, 3. April. Tcr deutsche Kaiser hörte «xeMml oabcitb noch den Vortrag des Gesandten v. Tschiirschky u'..-! zendorff. Heute vormittag war auf der „Hohen" Plocksmi, WaschbüNki -cunb und Pflauzeull Siojeos^ GarB Raff^ AokosB in groß« W ' filh. Liff KeKanntmachung. Das Amtszimmer der Großh. Gewerbeinspektion Gießen ist in die Bleichstraße Nr. 6 in Gießen verlegt leotberi. Gießen, den 5. April 1904. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. werden schnell mi » repariert ul itaw dem Lchimgejpsi w HeivÄ «i Sießeu »«rifai sehr schnell. Tschöngtschu ist vermöge seiner Lage ein sehr starker Platz zwischen Dingyang und Widschu, der au§er natürlichen Vorzügen ein altes koreanisches Fort bes^t, welches schwer zu nehmen ist, wenn es stark verteidigt wird. Tie Japaner sind sehr befriedigt über die verhältnismäßige Leichtigkeit, mit der es ihnen gelang, die Russen zur Räumung des Platzes zu zwingen. Dem Vernehmen nach trat auf dem Jälufluß der Eisgang vollständig em. Aus Japan eingegangenen Nachrichten zufolge ist das ganze erste japanische Armeekorps ans ianty gesetzt. Es nahm im Nordwesten Koreas Stellung. Seine Vorbereitungen zum Vorstoß gegen die russischen Stellungen am Jalu sind weit vorgeschritten. Nach Meldungen aus Ko b e sind gegenwärtig 260 000 Japaner auf dem Marsche. Außerdem sind in den Garnisonen 60000 unter den Waffen, abgesehen von den Reserven der dritten Klasse, die noch nicht mobilisiert sind. Ter Generalstab bewahrt über den Feldzugsplan Stillschweigen. Man nimmt aber an, daß die japanischen Streitkräfte in drei Armeen geteilt operieren werden. Tie japanischen Behörden requirierten tausend Pferde. Jeder Armee wird voraussichtlich eine ziemlich bedeutende Kavallerieabteilung zugeteilt werden. Pferde und Mannschaften der Reiterei sind anscheinend der europäischen Kavallerie nicht gleichwertig, aber die japanischen Ofsiziere erklären, daß sich die Kavallerie ihrer Aufgabe gewachsen zeigen werde. Ter größere Teil der nach Korea abgehenden japanischen Artillerie führt anscheinend keine schweren Geschütze, aber man glaubt, daß Japan mehrere Batterien mit schweren Geschützen besitzt, die der besten Feldartillerie ebenbürtig sind. Außerdem hat Japan mehrere Batterien Ber^- artillerie. Tas in ganz Korea und in der Mandschurei herrschende Tauwetter macht die Straßen unpassierbar'. Ter Koreaner Hyun-Pong-Un, der am 1. April zum Gesandten in Japan ernannt wurde, gab seine Entlassung. In Tschemulpo kamen fünf japanische Transportschiffe mit Artillerie, Kavallerie und Infanterie an. Die Truppen marschieren nach« Söul. Nach Auslage der Koreaner benutzen die Russen abgerichtete Hunde zu Botendiensten. Tie japanischen Truppen, die gegenwärtig in Tschemulpo ausgeschifft werden, sind Eisenbahn*- und Genietruppen, die die Eisenbahn zwischen Söul und Widschu bauen sollen. Aus Liaujang liegt folgende Meldung der Reuterschien Telegraphenagentur vor: Infolge der von den Russen gebotenen hohen Dreise liefern ihnen die Chinesen in der Stadt und auf dem Lande alles, was sie nötig haben. Tie * «kl arbeitete der Kaiser allein. Nach der Abendtafel brachste der Ruderklub auf vielen geschmückten und illuminierten Booten dem Kaiser eine Serenade, während gleichzeitig eine Kapelle konzertierte, die auf stürmisches Verlangen des Publikums die deutsche Volkshymne uno die Marcia Reale spielen mußte, wobei eine deutsche Fahne entfaltet wurde. Tie ,Hohenzollern" und „Friedrich Earl" beleuchteten die Stadt, Forts und Berge mit Scheinwerfern. Heute vormittag fand Gottesdienst auf dem „Friedrich Carl" statt, welchem der Kaiser beiwohnte. Mittags besuchten die Tamen der Gesellschaft Messinas unter Führung der Hofdame der Königin von Italien, A. Marulli Fürstin di Cant Angilo dei Lombardi die „Hohenzollern" und wurden vom Kaiser selbst durch die Räume des Schiffes geführt. Eine Kapelle führte ein Mandolinen-Konzert aus. Bei der heutigen Mittagstafel auf der „Hohenzollern" waren aus Messina geladen der Präfekt Serraro, der Sindaco Vcr- dinois und der Tivisionsgeneral Caneva. Heute nachmittag machte der Kaiser mit den Herren der Umgebung zu Wagen einen Ausflug in die perolischen Berge nach Castanea delle Furie, wo er nach etwa zweistündiger Fahrt anlangte. Hier bot sich eine wundervolle 2lussich«t auf die Meerenge von Messina, die liparischen Inseln, die Nordküste Siziliens, die tätigen Vulkane Etna, Stomboli und Vuleano. Der Rückweg wurde über Eampoinglese unb die die Forts verbindende Strada Militare genommen. Ter Kaiser, welcher um 7 Uhr abends auf der „Hohenzollern" eintraf, war in bester Stimmung urtb äußerte, er sei höchst befriedigt über die stürmischen Kundgebungen der Bevölkerung, die ununter - brochcn während der ganzen Fahrt andauerten. Ueberall wrrrden Bouquets überreicht und Blumen geworfen. Viele Dutzend Wagen schlossen sich dem Zuge an. Tas Wetter war andauernd prächtig. Tie Abfahrt der drei Schiffe nach Palermo erfolgt morgen früh, die Ankunft voraus- sichtlich nachmittags. A essina, 2. April. Heute morgen 8 Uhr 30 Min. t fogab sich der Kaiser mit den Herren seines Gefolges i and leer Umgebung an Bord des „Sleipner" zu einer Fahrt rned) Taormina. Tie Fahrt war von immer schöner i Md r armer werdendem Wetter begünstigt. Ter „Sleip- r -itr" niljr an der sizilischen Küste entlang nach Taormina. ' Tr Kaiser wurde hier von dem Bürgermeister und den i irr-en Behörden begrüßt. Tie Stadt war festlich farben- r inh geschmückt. Blumenspenden wurden dargebracht; die ' W b'rung drängte sich mit lebhaften, herzlichen Ova- i Mim herzu. Der Kaiser und das Gefolge begaben sich e ,aia> j zu Wagen nach dem griechischen Theater, welches b .tt: Kaiser auf einem Rundzange unter Führung des Pro- f sfior? Salinas, Direktors des Museums in Palermo, ein* Eick besichtigte. Hierauf wurde auf der Terrasse des Hpiltls Timeo das Frühstück genommen. Ter Kaiser genoß HM i bei ausnahmsweise klarer Luft eine herrliche Anssi ch! iwer die ganze Landschaft bis zum Aetna, dessen schnee- ü a'x't-T Gipfel in vollster Deutlichkeit das Bild abschloß, r?. s .ckkehr erfolgte auf demselben Wege unter enthusiastisch .< ttndgebungen des Volkes. Auf der Rückfahrt be- g pgnet» der „Sleipner" dem italienischen Kriegsschiff Tan- d ml?, Welches salutierte. Die „Hohenzollern" war inzwischen bk Ost e r fest mit Palmen, blühenden Orangczweigen und stmchen von Nadelhölzern reich geschmückt worden, ins- biKfonbnrc das Achterdeck, aber auch die Fallreeps, die Boote ubiee Mastspitzen. Um halb 6 Uhr nachmittags ist der „•'Sdpriex" mit dem Kaiser an Bord hier wieder einge- trAsieir 4» LZ* ««ÄT 9raib DOn 8inlt8b t7J bct.ütau e6flwiT- .'Utter Strafe, f|'- ^.öerrmoiig mrter ^en\Äflrl 'uvter ötiagt, • k »erdtt, j •unbeiip[Q5. Pünhte , ^'HauZ. UtnemenX-,.' Im Anschluß an den Polizeibeiehl vom 5. September v. Js. wird auf Grund des Artikels 56 der Städteordnung die Erlaubnis «ur ferneren Benutzung Ihres Saalbaues Wallthorstraße Nr. 36/38 fl"irc??-eate^,or^enunflCn unb süchtige öffentliche Lustbarkeiten vom I. Julr d. Js. von den folgenden Bedingungen abhängig gemacht: 1. Bon der Kegelstube ist ein Ausgang von mindestens 2 Meter Breite nach dem benachbarten Garten von Friedberger anzulegen. 2. Von der Galleric ist an der Südseite, wo die Hintere Gallerie und die Seitengallerie Zusammentreffen, ein A u s g a n g mit einer Treppe nach dem Hofe anzulegen. Die Treppe muß auf beiden Seiten mit festen Handgriffen versehen, überdacht und gegen das Eindringen von Regen und Schnee gesickert sein. Die Steigung der Stufen darf nicht mehr als 16 Zentimeter betrage,:, der Auftritt muß von Vorderkante bis Vorderkante Stufe gemessen mindestens 26 Zentimeter groß sein. 3< HuSßon0 von mindestens 1^ Meter ist von dem Kulqienraum an der hinteren Seite der Bühne nach dem Hofe des Regierungsgebäudes anzulegen. 4. Die V e r g i t t e r u n g an den Fenstern auf der Nordseite der Gallerie ist zu entfernen. 5. Unter dem Dachvorsprung auf der Nordseite der Gallerie ist eine Leiter auszuhängen, die so lang sein muß, daß man vom Holzzementdach des Anbaues über der Kegelbahn in den Garten von Friedberger gelangen kann. Das Dachoberlicht ist oberhalb durch Gitter oder ein starkes Drahtnetz gegen ein Durchfällen von Personen zu sichern. 6. Die Fenster auf der Rückseite des Bühnenraums sind durch bewegliche zu ersetzen. 7. Außer der seitherigen Feuerwache sind zwei weitere Feuerwehrleute, die auf der Gallerie aufzustellen sind, zu jeder Vorstellung zuzuziehen. 8. Der Hof westlich und südlich vom Saalgebäude ist in seiner ganzen Ausdehnung während der Benutzung des Saales ausreichend zu erleuchten. 9. Zu den vorgeschriebenen baulichen Veränderungen ist unter Vorlage von Zeichnungen rechtzeitig die baupolizeiliche Genehmigung nachzusuchen. 10. Für die Benutzung, das Ausschlagen und die Verschlüffe der neuen Ausgänge sinden die bezüglichen Vorschriften des Polizcibesehls vom 5. September v. Js. entsprechende Anwendung. Gegen diesen Polizeibefehl steht Ihnen binnen 10 Tagen nach Zustellung desselben Rekurs an den Kreisausschuß des Kreises Gießen zu. gez. Mecum. Bedeutet dieser Polizeibefehl etwas anderes als ein Generalverbot des Besuches dieses Saales? Sehen wir ganz davon ab, daß das Giessener Theaterbauprojekt in der letzten Zeit zweifellos festere Gestalt angenommen hat, gerade unter lebhafter Mitwirkung unseres Oberbürgermeisters. Es wird uns also doch wohl in absehbarer Zeit ein den Gießener Verhältnissen würdiger Musentempel erstehen, sodaß besonders große und kdstspielige Aenderungen für die nur noch kurze Frist des gegenwärtigen, lange Jahre fü^genügend gehaltenen Zustandes ohne weiteres als überflüssig erscheinen, und zu dessen Existenzbedingungen die diret.e Ueber- leitung aus den gegebenen Verhältnissen gehört. Schauen wir uns nur die einzelnen Punkte des Polizeibefehls genauer an. NM* MM „ Nitilt, 8 iVm grotz« ÄusMi i Carl N empmriLf. u°° io««*; > ramen'^ an? Reichs All- Ter erste Punkt geht nicht allein die Firma Gevr. Schwan, sondern auch sehr wesentlich Herrn Friedberger an, der allerdings, wenn auch vorläufig nur widerruflich!, seinen Garten für eine Passage von Theaterbesuchern hergeben will. । Tie Kosten fü. die Anlegung der unter Nr. 2 aufgeführten Treppe würden ein paar tausend Mark betragen. Kann man es den Herren Schwan noch zumuten, für ihren doch wohl über kurz ober lang nicht mehr dem Theater geweihten Saal diese Summe zu opfern? Punkt 3 verlangt einen Ausgang nach einer Seite hin, wo bereits ein solcher vorhanden ist, der vor U/8 Jahren neu hergestellt und vom Oberbürgermeister selbst abge- nounnen uitb für genügend befunden worden ist. Ter vierte Punkt hebt einen erst vor einigen Jahren erlassenen Polizeibefehl wieder auf. Tie unter Punkt 5 erwähnte Leiter würde bei AuS- bruch einer Feuersgefahr gewiß nur geringe Dienste leisten, da es sich um eine zu große Menschenmenge handelt, die bei einem Brande sich zu retten hätte. Der 6. Punkt widerspricht wieder einer vor einigen Jahren getroffenen polizeilichen Abänderung. Tie übrigen Punkte haben gewiß volle Berechtigung. Des Hinweises auf einen Rekurs beim Kreise ausschuß bedurfte es nicht; der ist bereits erfolgt. Wir haben schon mitgeteilt, daß die Herren Schwan es abgelehnt haben, diese Polizeivorschriften auszuführen und daß sie gesonnen sind, die Bühne zur Saalvergrößerung abzubrechen, sodaß Theatervorstellungen hier fürs erste unmöglich wären. Direktor Steingötter wäre dadurch für die nächste Spielzeit aufs Trockene gesetzt. Wer aber würde ihn schadlos zu halten haben? Doch niemand anderes als die Bürgerschaft der Stadt, deren Vertrag mit ihm noch für den nächsten Winter giftig ist. Der Theaterverein hätte ihm für nichts und wieder nichts laut Vertrag 3000 Mk. zu Kahlen, die die Mitglieder doch wahrlich nicht zu diesem Zwecke beigesteuert 'haben. Nach allem diesem scheint es uns außer Frage, daß lieser Polizeibefehl modifiziert werden wird; wenn nicht vom Oberbürgermeister selber, dann von dem Kreisausschuß oder von den oberen Instanzen. — Statt eines Rückblickes auf die verflossene Spielzeit, ahen wir uns genötigt, diesmal einen Ausblick auf eine Zukunft zu geben, die wohl niemals Gegenwart werdeni wird. Ju einem nächsten Artikel werden rtrir in unserer Retrospektive fortfahren. Heute, am Osterdicnstag, geht uns folgende erfreuliche Mitteilung zu: »Die vom Theaterverein eingeleiteten Verhandlungen werden aller Voraussicht nach das Ergebnis haben, daß der vom Besitzer des Gießener Festsaales wegen des gegen ihn erlassenen Polizeibefehls beabsichtigte Abbruch des Bühnenhauses nicht zur Ausführung gelangt * GietzenerAnzeigerW w General-Anzeiger " S Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen EE« in «,.W N.M ......... __zeig en teil: Hans Beck. 79 l'lftetitt Utter Sonntags. r Eti» GießenerAnzetger - Mten im Wechsel mit i ^«elfischen Landwirt i Wi »eßener Kamillen. IKUci viermal In der iioche beigelegt. ’ ftttonSbrud u. 93er- ibt: ber Brühl'schen Qrers.-Buch-u.Stein- bocietei. ÖL Lange. Wp tttion, Crpehüton ursb Druckerei: «ch ulstratze 7. ' für Depeschen: änzriger Gießen. , Kn p^echanschlußNr.51. Km Hheater-NücköNck.*) n. Gießen, 2. April 1904. E Während ber Niederschrift des ersten Teiles unseres MNiÄes auf die verflosiene Theaterspielzeit wurden wir buTriy.e überraschende Zuschrift über die Gefährdung unseres unterbrochen, die wir im lokalen Teile unserer Nl^rmea vom letzten Donnerstag, dem sonst so hoffnungs- gtriirr, veröffentlichten. Durch die neueste Verfügung de§^ iiserbürgermeisters ist die nächste Theaterspielzeit in : MDe gestellt. Immer und immer wieder haben wiru .n dieser Stelle es uns trotz manches Undankes uickchx verdrießen lassen, die' Begründung eineß Theater- burM Gießen - Marburg - Nauheim anzuregen. End- >ichs::t sich der Bund gegründet, der bisherige Erfolg war erfrmhfi, die Aussichten waren die allerbesten. Der Theater- hined-h hat seine Engagements für die nächste Spielzeit ber .,7- eibgeschlossen, die Verträge mit dem Theaterverein und rnit'tStadt selber schließen noch die nächste Spielzeit ein. Ersiftv» Kurzem erhielt ein so hervorragender als talentvoller Kür»i«'.r> der Theaterbaumeister Prof. D ülfer in München, die AußWellUNg zur Ausarbeitung eines Theaterbauentwurfes. Da j: jä ein Polizeibefehl wie eine Granate in eine Truppe, gan^l jiaxroartet, und findet unvorbereitet die am nächsten - Chicagoer Brandkatastrophe hat zahlreiche Gemüter über!:^ iilich gemacht. Ohne im mindesten leugnen zu wollen, daß: .!: Ausbruch eines Brandes im sogen. Leib'schen Saale die 'Nichr für daß Leben der dort Versammelten groß ist, müsssT Tioir doch zu erwägen geben, ob etwa nicht duräks-r; die gleichen Gefahren für den Klubsaal und für i h Turnhalle vorhanden sind. Warum so ängstlich allci-M am den Gießener Stadttheatersaal, obwohl doch geram mit ihm materiell und ideell unverhältnismäßig viel:nr5c Interessen verknüpft sind, als mit den anderen Sälckir. )i-k gar oft mindestens die gleiche Anzahl von Personen: u 'sich aufnehmen wie der Theatersaal? Ist es nicht natütMeriund verfährt man nicht anderwärts allgemein nach dem Grurr'tptz«, für ein zu Verlierendes erst einen Ersatz zu schaffte: Geschieht das nicht in Darmstadt, in Berlin und im zcMicchen anderen Städten des In- und Auslandes? Agk'^eben, der neueste Polizeibcfehl gehe nicht unbedingt darar: ..maus, den Leib'schen Saal für das Stadttheater für aiOfonid unmöglich zu machen, sondern nur einige im Jntei^M t:cr Sicherheit durchaus erwünschte Aenderungen ein- irefer.'. I lassen. Sehen wir uns daraufhin einmal diesen PplizlÄ'cchl an. Er ist an die Firma Gebr. Schioan, die Bssii;.^ü!>es Saales, gerichtet und lautet also: Zer Krieg Mrschrn Japan und Kußland. Tie Avantgarde ber japanischen Armee'im Nord- Westen Koreas b esetz te am 2. d. M. nachmittags Sy o n sch- k o n, ohne Widerstand zu finden. Svnschkon liegt auf ber nach Peking führe üben Straße, 18 Meilen westlich von Tschöngtschu imb 40 Meilen süblich von Widschu. Als die - - .. -- Japaner die Russen zum Verlassen Tschöng- zoMm. Gottesdienst, an welchem auch erne Deputafton t schu s z wa n g en, zogen sich diese in zwei Abteilungen de u ks-ziere und Mannschaften der berden Begleckschcffe zurück, die eine auf der Straße nach Koksan, die andere auf tertliohmen. der nach Peking führenden Straße. Ter V or m arsch d er WrffiTta, 4. April. Gestern am spateren Nachnnttag Japaner von Tschöngtschu nach Syonschkon vollzog sich im Februar 1904 311 730 Frauen, Wannenbäder 1. Klasse 278 Männer, 89 Frauen, 693 435 2. ganz besonderer Beliebt- einen vollwertigen Ersah Im März wurden im Februar 1904 und Durchschnitt auf den Erdstöße ne. tums wurden c * Belgrc intensives Erd Gießen, Dr. Grnft Korne wie wir bereits der Universität Proiesior auf w Universität Stet akademischer fiel Tübingen und - einer Difiertatu gestarum wxoi fierte -r sich in mäer' für alte Strack ist Kor Archäologische^ fefjor in der jux Jung Hai ein, und deutsches gelehnt. Ju Wilhelm von 5 manns in gleich Kiel, 5. Profesiors der 1 stituts und Mus ist, wie mir mit logie (mit be|or Gießen, Tr. (geb. 1861 zu E Lausbahn 1887 ordemlicher Pros Seit 1. April 18 A. Streng. Getöteten ist kein Europäer. Amsterdams, ylpril. Der „Telegraaf" veröffentlicht eine Drahtmeldung aus Kota Radstr, das; eine auf einem Streifzuge befindliche Kolonne der niederländischen Truppen im Bezirke Gajoeloeas (Atschin) sämtliche Dörfer stark verschanzt vorfand. Die Truppen gingen zum Angriff über. Der Feind hatte 541 Tote, die niederländischen Truppen 3 Tote und 25 Verwundete. Leicht verwundet wurden auch! 3 Offiziere. Brüssel, 4. April. Gestern wurde hier der sozialistische Laudeskongreß eröffnet. Nach längeren Ausführungen des Sozialistenführers Vandervelde wurde beschlossen, bei den kommenden Wahlen überall da, wo für die Sozialisten keine Aussicht auf Erfolg besteht, für den antiklerikalen Kandidaten einzutreten. Es gelangte eine Tagesordnung zur Annahme, die Fe i e r d e s 1. M a i in Belgien um so großartiger zu gestalten, als gegen Ende Mai die Kammerwahlen stattfindeu. Eine weitere Tagesordnung fordert zur energischen Bekämpfung des Alkoholss- mus, sowie zur Unterstützung der von Frauen herausgegebenen antialkobolistischen Zeitschriften auf. Paris, 4. April. Das Blatt ,.Europeen" versichert, daß bei der Zusammenkunft Kaiser Wilhelms mit dem König von Italien auch der r n s s i s ch - i a p a n i s ch e Krieg erörtert worden ist. besonders sei die Gefahr, welche der Krieg für den europäischen Frieden bilde, Gegenstand der Unterredungen gewesen. Auch sei der Gedanke erwogen worden, dem König von England den Vorschlag einer schiedsrichterlichen Entscheidung anzutragen: es heiße, Frankreich und Oesterreich seien für eine Intervention seitens Deutschlands und Italiens. Marseille, 4. April. Vorgestern kam es in einer Wähl er Versammlung zu einem Tumult, wobei Revolverschüsse abgefeuert wurden. Fünf Personen wurden hierbei verwundet. Rom, 4. April. Der Vapst empfing eine Abordnung des Komitees des deutsche n Katholiken- t a g e?-.. Präsident Graf Dr o ste-Vi s cherin g verlas die in lateinischer Sprache verfaßte Huldigungs- a d r e s i e, in welcher dem Papste für die den deutschien Katholiken erteilten Ratschläge gedankt wird, welche der katholischen Kirche und dem Staate von großem Nutzen gewesen seien. Ter Papst erwiderte ebenfalls lateinisch, dankte den deutschen Katholiken für ihre Ergebenheit gegenüber der Kirche und betonte die freundliche Gesin'nung des deutschen Kaisers und der deutschen Regierung gegen seine Person und die Kirche. Ein großer Teil des Verdien st es gebühre der Zentrumsfraktion des Reichstages. Ter Papst wünsche den deutschen Katholiken alles Gute und erteilte allen Anwesenden den Segen. B u d a p e st, 2. April. In Mattersdorf im Oedenburger Komitat veranstalteten die dortigen Bewohner gestern Iudenexzesse. Tic Fenster vieler jüdischer Häuser wurden zertrümmert, einige Juden durch Messerstiche verletzt. Die Juden verbarrikadierten sich in ihren Wohnungen. Nur das Einschreiten der Gendarmerie verhinderte eine allgemeine Plünderung. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Sofia, 2 April. Tie „Agence telegräphigue Vulgäre" meldet: Tie türkischen Behörden von Monastir haben den Professor der türkischen Sprache des dorttgen Gvm- nasinms T o r e f f unter dem Vorwande verhaftet, daß er die Einwohner mehrerer bulgarischer Gemeinden verleitet habe, sich unter die Jurisdiktion des Exarchats zu stellen, und daß er ihnen eine entsprechende Petttton verfaßt habe. Um diese ungesetzliche Verhaftung zu rechtfertigen, heben die Behörden hervor, daß ähnliche Petittonen bei dem jüngst getöteten Bandenchef Kale gefunden worden seien. Indessen ist bekannt, daß bei ihm kein Dokument gefunden worden ist. Die türkischen Behörden wenden diese Mittel autf Ansttften der Griechen an, um hauptsächlich den bulgarischen Metropoliten Grigori bloßzustellen. Nach den letzten Meldungen sind auch der Sekretär der Metropole und andere bulgarische Notablen wegen der Angelegenheit der Petttion verhaftet worden. Keer und Motte. — Nach der „Augsb. Abendzeitung* stammt ein neuerdings bekannt gewordener Erlaß gegen Mißbrauch der Dien st gemalt vom Generalkommando des 3. Armeekorps unterm 8. März, also wenige Tage vor dem Rücktritt des kommandierenden General? v. .Tylander.___ 166 , 10 Dampf- und Heißlustbäder, sowie Massage zusammen 143 Männer und 29 Frauen, Brausebäder 1549 Männer und 178 Frauen. Die Personenwage wurde von 200 Personen benutzt, das Bad von 7 Personen besichtigt. ** Silberne Hochzeit feierten am 2. Osterfeiertag bei bester Gesundheit BaUhaser Rau und Frau. ** Rittershaus-Konzert. Am Montag den 25. April werden unsere Musikfreunde Gelegenheit haben, einen der ersten Tenoristen Deutschlands, den Kgl. Hofopernsänger Aus Stadt und Land. Gießen, den 5. April 1904. •• Der neue Polizeiamt mann Herberg, früher Regierungsassessor in Offenbach, hat heute die Geschäfte des Vorstandes des hiesigen Polizeiamts übernommen. ” P rof. Brauns. In der „Darmst. Ztg." wird, anscheinend offiziös, mit Genugtuung hcrvorgehoben, daß „der durch die Berufung der Professoren Dr. Schmidt und Dr. Pfannenstiel an andere Hochschulen unserer Landesuniversität drohende Verlust glücklicherweise abgewendet worden ift", mit Bedauern aber das Scheiden des ordentl. Professors der Mineralogie und derzeitigen Rektors Dr. Brauns zum 1. Oktober vermerkt, der, wie wir mitteilten, den für ihn ebenso ehrenvollen wie vorteilhaften Ruf an die Universität Kiel angenommen hat. „Brauns — so fährt das genannte Blatt fort —, dessen Name durch sein großes, in Lieferungen erscheinendes Prachtwerk der Mineralogie neuerdings auch weiteren Kreisen bekannt geworden ist, gehört zu den wiffen- schaftlich angesehensten Vertretern seines Faches und erfreut Ausland. L ond on, 3. April. Tie PrinzessinEduard von Sachsen-Weimar ist heute früh gestorben. !— Hier eingegangenen Nachrichten zufolge hat die kürz- Sulf &r Ätz 9essQ . 101 rafü ** Einbrecher statteten in der Nacht vom 29. ans 31. v. M. der Stadt einen Besuch ab. Sie brachen an fünf verschiedenen Stellen in unbewohnte Gebäude ein unb suchten lediglich Bargeld. Es fielen ihnen aber mtr an zwei Plätzen Beträge in der Gesamthöhe von 30 M die Hände Nach der Art der Ausführung ber Diebstähle und der beim Erbrechen benutzten Wer^euge besteht kein Zweifel, daß die Täter dieselben waren, welche in ber Nacht vom 26. auf 27. Nov. v. I. eine Anzahl Einbrüche hier begingen, nachdem sie in der Nacht vorher in Kastel mehrere gleiche Einbrüche verübt hatten. Es hatten bie Ermittelungen der hiesigen Kriminalvolizei ergeben, daß zwei Unbekannte, anfcheinend Italiener, in Betracht kommen, welche ein Fahrrad mit sich führten, und b? wird jedenfalls gelingen, die Diebe dingfest zu machen Dieses Fahrrad, das aus einem zu Belchen bei Metz begangenen Einbruch herrührt, fand sich im Felde an ber Marburgerstraße demoliert vor: die Diebe hatten es der: liegen lassen. Von der Grenzpolizei zu Noveant-Eorny wurde nun am 31. v. M. ein Mensch verhaftet, welcher angob, er sei bei Gießen überfallen und seines Fahrrades beraubt worden. Diese, sowie seine weiteren Angaben be- züglich des Ueberfalls erwiesen sich als falsch, und es besteht kein Zweifel, daß der Festgenommene einer der Einbrecher ist. •* Billetpreise amerikanischer Eisenbahnen für die Weltausstellung in St. Louis. Das Berlin-? Reiseburean von Carl Stangen hat von der Baltimore- und Ohio-Eisenbahngesellschaft die Nachricht erhalten, daß sich die amerikanischen Bahnen auf folgende Preise geeinigt haben: Billet von Newport nach St. Louis und zurück mit Gültigkeit für die ganze Saison 34 Doll., für die Dauer von 60 Tagen 28,35 Doll., für die Dauer von 15 Tagen 23,35 Doll. Die Billette werden zum Aufenthalt in Philadelphia, Baltimore und Washington berechtigen. Der Preis für einen Schlafwagenplatz von Newpork nach St. LouiS ist auf 6 Doll, festgesetzt; Reisende, die auf der Rückkehr von St. LouiS über Chicago und die Niagarafälle reisen wollen, zahlen für das Saisonbillet 39 Dollar, für das 60 tägige Billet 32,50 M. OOden hausen a. d. Lda., 4. April. Mit dem 1. April d. I. trat unser 75 Jahre alter Gemeindeforstwart. dck Peter, in den wohlverdienten Ruhestand Teter hat den Dienst eines Gemeindeforstwarts 45 Jahre und hierbr den des Gemeindefeldschützen 30 Jahre mit größter Gewissenhaftigkeit versehen. Er ist unter dem Namen „der alte Schütz" auf der ganzen Rabenau und noch über bereit Grenze hinaus eine bekannte Persönlichkeit und war al? ein treuer, pflichteifriger Beamter bekannt. § Frie db erg , 3. April. Zwischen Friedberg und Bad-Nauheim soll mit Beginn der Saison eine Auto- Mobilverbindung hergestellt werden. Eine Mim- gesellschaft hat sich in dieser Angelegenheit an die beiden Dtadtvorstände gewandt. Es sollen vier Wagen eingestellt werden. — Stadtverordneter Falk hat zur Ausschmücknng des Sitzungssaales der Stadtverordneten die Büderderdrn Bürgermeister Dender- Foncar und Stahl g t niftet. r. Mainz, 4. April. Die hiesige Stadibiblioib'' hat, wie die „Mzer Nachr." mttteilen, durch einen Anfall ein Blatt aus einem der frühesten Drucke Guten bergS erhalten, und zwar einen stüheren Druck als alle bisher bekannten. ES ist allerdings nur ein ftraqnwt. nämlich ein Blatt in Handgröße, Verse entbaltend. lfm hiesiger Schüler überbrachte den Fund Professor Dr. Volke, der mit namhaften Gutenbergsforschern den Druck für unzweifelhaft echt erkannte. n. WormS, 4. April. Am 1. April wurde unin neues Bahnhofsgebäude in den Bettieb genommen. Zahlreiche Neugierige, die bei dem schlechten Wetter nickt? BeffereS anzufangen wußten, strömten, sich überall umtebenb, durch die inneren Räume, indem sie sich öfter auch in ber Martesälen zu einem Glase Bier niederließen und ück> dobo unterhielten. Die Empfangshalle, die VerkehrSeinrickümocn. Billetschalter usw., Wartesäle, sind äußerst bequem unb bubim. Die Außenansicht spricht weniger an; sie ist bei dem engen Raum, der zur Auffahrt vorhanden ist — was allerdma nicht zu ändern war — auch nicht gut als Ganzes zu über' sehen. Das Gebäude repräsentiert sich in romanischen -5 * formen, besitzt einen in seiner oberen Sintenfuhruna et - steifen Giebelvorbau, durch den man auf einer Treppe, u die ein Glasdach sich breitet, in die Eintrittshalle gelang ■ Zahlreiche, im einzelnen sehr hübsche Formengliederungen, die an daS alte WormS mit feinem Dom erinnern, «n Bildhauerwerke mit Reminiszenzen an die Nibelungemaa sind dem Fremden überraschend und interesiant. sich als Lehrer bei den Studierenden heit. Es wird nicht ganz leicht sein, für ihn zu finden." ** Gießen er Volksbad. 7869 Bäder verabreicht gegen 7619 7921 im März 1903 oder im ganzen Badetag 271 Bäder gegen Deutsches Reich- Berlin, 3. April. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt in ihrer Wochenrundschau: In Deutschland und weit über dessen Grenzen hinaus toirb man mit Freuden die Kunde vernehmen, daß der Gesundheitszustand des Kaisers andauernd vorzüglich ist und jede Aussicht auf vollen Erfolg der Erholungsreise eröffnet. Wenn einzelne ausländische Preßorgane sich trotzdem in gegenteiligen Offenbarungen gefallen, so wird deren Wahr- heitsgehatt durch den Aufputz mit allerhand sensationellen Angaben nicht gerade erhöht. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." dementiert die Meldung, daß im Jahre 1902 die Instruktion an bie Sta a ts- anwälte ergangen sei, gegen katholische Geistliche erst dann vorzugehen, wenn sie vorher vom Minister die Bewilligung etngeholt hätten. Sie demen- ttert ferner die Nachricht, daß auf eine telegraphische Beschwerde des Kronprinzen hin Mißstände beim Potsdamer Güterbahnhof abgestellt worden seien, um welche die Kaufmannschaft seit langem petitionierte. Es habe keinerlei Tepeschenwechsel stattgefunden. Braunschweig, 2. April. Zu dem in letzter Zeit viel erörterten Thema „Kaiserund.HerzogvouCum- berlan d" teilt die von Oberstleutnant Wirk redigierte 'Monatsschrift „Brrmonia" mit: „Nach uns zugegangenen Privatnachrichten, welche wir für zuverlässig halten, hatte -Kaiser Wilhelm in Kopenhagen den Herzog von Cumberland um die Hand seiner Tochter für den Kronprinzen gebeten. Da diese bereits mit dem Herzog von Mecklenburg heimlich verlobt war und die Verlobung noch nicht bekannt war, so reifte .der Herzog von Kopenhagen zurück, um dem Kaiser die Enttäuschung zu ersparen." Leipzig, 4. April. (Telegr. des Gieß. Anz.) Das soeben erschienene Aerzteverzeichnis der Leipziger £)rt§» krankenkasse weist anstatt der angekündigten und vom Kreis- hauptmann bestätigten 75 Aerzten neben einigen an den Berattrngsanstalten tätigen nur 49 Distriktsarzte auf, von denen 4 nicht an getreten sind. Große Teile der Außenbezirke sind vollständig arztlos. Damtt ist das Distriktsarztsystem nicht durchzuführen. Nür n ber g , 2. April. Im neuen noch nicht eröffneten Jnduftrieschulgebäude wurde heute die mit dem ersten intet* nationalen Kongreß für Schulhy giere verbundene Ausstellung eröffnet. Ingenieur Sichelstiel begrüßte die zahlreich erschienenen Damen und Herren und dankte dem !©taat§nrinifteriuTn, sowie den Behorchen, welche das Unter- uehmeu rmterstützend förderten. An die Eröffnungsfeier- lichkett schloß sich ein Ruud gang durch die 20 Sale der Ausstellung, die vou nah und fern überaus reich be- schickt ist._______________________________________________________________________ jo« ‘ „ ;n öl- Landes a Bä« ö°n olchen • «aißnwarls. 26,800 **» §*1 an 2 arm ft flöt, Jnbuftrie bnng Mrertretenbert Di M MtanbSmitgl inHnM stellv nut Stellung nieb HbUihmq Beüm, riga Timstzest m - Tratsch tut Trstnnoltz \ öierbrauerei-ÜIftii rmv. April a.c.b> bie Ralionalbanr ’• H., in Berlin mr Zeichnung ai MM 4 M mb 2 hhiönotenf ,n der Zeit Dom m molqen. Zu mnjenb mjf. $j{ “nlm und einer lehlerer sie 'SeJe Anlagen fr Är em oUge der nach ? gesehen DOn and» El forderliche- W Eankgrndaber « per Hektol L «Aanater W Die Divi ZLK und 278 im März 1903. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 3745 Männer, darunter 640 zu 10 Pfg., Dreizehnter deutscher Iurniag. Berlin, 4. April. Der 13. deutsche Turntag wurde während feiertage unter großer Beteiligung ber Turnersmatt lands hier abgehalten. Die dem Turnertage b°rang Sitzung des Ausschusses bn deutschen im alten Abgeordnetenhause abgehalten. Wegen rot dienste um das deutsche Turnwesen wurden » zuerkannt den Herren v. Schenkendors-Görlttz, Schmidt-Bonn. Reul und Landgrabe in Kassel, ncho Augsburg, Direktor Weber in München. , ut. Der deutsche Turntag nahm nach einer lebhapen ' worin die österreichischen Vertreter mit ihrem Austnt r ' mit sehr großer Mehrheit den AuSschußanttag an, w den zum Verbände der deutsch-freiheitlichen ~l in Oesterreich zusammengeschloffenen ^bremen, diese durch den Atterparagraphen auS dem io. ... hinauSgedrängt sind, die Rechte und Pstichten em Namens 15b zuerkannt werden unter Wegfall deS ,,y an den Streit und die polittfchen d)erhältnlffe en VerbandSnarnenS. Kienmann aus Wiener-Neusta > 1 Einberufung eines außerordentlichen .Kreisturntage ' zu diesem Eingriff in das SelbllbeftimmungSrecht nehmen werde. Der Turntag lehnte die (£1x^01^ , meinen Haftpflicht- und Unfallverstcherun^ faffe, sowie einen Antrag auf Angliederung er » schuffes für das Frauenturnen an den » , deutschen Turnerschaft und den Anschluß von vereinen an die Gaue ab. Ebenso wird auch «rs Shanghai kommenden englischen Meldungen, daß die Russen sich in ber Mandsclmrei ihre Lebensmittel gewaltsam verschafften, vtzruhen auf reiner Erfindung. Die Chinesen verkaufen gern ihr Vieh und raunten ihre Wohnungen den russischen Truppen. Mißverständnisse kommen nirgends vor. Jü Niutschwang ankern elf Handelsdampfer, um Ladung einzunehmen. Nach einem Befehl des Statthalters ist die Warcmausftthr aus Niutschwang nur nach neutralen Häsen tzestattet bei Hinterlegung einer Summe in der russisch-chinesischen Bank in Höhe des Wertes der vollen Ladung. Nach der Antunst des Schiffes in einem neutralen Hafen wird die hinterlegte Kauttou, zurückerstattet. Ter Gesundheitszustand der Truppen in Liaujang und anderen Orten ist gut. Ein von Vertretern der Presse gecharterter Tampfer ist in Niut schwan g ein getroffen. Zwei and Bord befindliche fapanische Diener wurden sofort festgenommeu. Sie dürften ettst nach Monaten steigelassen werden. Die ganze Mannschaft des Tamvfers stebr unter russischer Bewachung. Ter Dampfer erhielt Befehl, bei eintretender Flut abzufahren Die russische Verwaltung ist bisher durcl)- aus entgegenfonrmenb. Handel, Kauffahrteischiffe, Eisenbahn und Telegraph haben die erforderliche Freiheit. Nach einem' Telegramm aus Port Arthur werden dort weitere Versuche der Japaner erwartet, den H a s e n- eingang durch Versenken von Schissen zu sperren. Entsprechende Maßnahmen zur Vereitelung solcher An- schläge sind getroffen. Nolitilche Tagesschau. Hebet den Kampf der Engländer mit den Tibetanern liegen folgende Tetails vor: Tie Gegner waren ungefähr 1500 Mann stark, und zwar fast nur Laienkrieger, nicht Lamas; die Hälfte wurde getötet und verwundet. Die Niederlage wird wenig Erfolg haben, da fast gar keine Lamas an dem Kampfe teilnahmen, und man sie daher in Lhasfa jedenfalls al§ sehr geringfügig hinstellen wstd. Die Tibetaner kämpften mit großem Mute; viele sttirzten sich mit einem Dutzend Wunden im Leibe dem Feuer der Engländer entgegen. Reuter meldet aus Dana vom 3. April: Nach dem Gefecht mit den Tibetanern ließen mehrere Aerzte und Krankenpsteger auch den ttbetauifchen Verwundeten Hilfe zuteil werden. Am nächsten Tage wurde auf Tragbahren, Die von Tuna geschickt toa'*en, eine große Anzahl tibetanischer Verwundeter nach- Tuna gebracht. Alle bezeugten große Dankbarkeit für die Pflege, die ihnen zuteil wird. Ter polttische Charakter der Mission, die noch bis Gvangtse vorgehen wird, wird durch das Gefecht keine Aenderung erleiden. Oberst Nounghusband erhielt vom Vertreter Chinas ht Lhasfa ein Schreiben, in dem dieser mitteilt, er wünsche Mit dem englischen Vertreter zusommenzutteffen, der Talai Santa weigere sich aber, ihm die Reise zu ermöglichen. Er beabsichttge daher, nach Gyngtse zu kommen. In Londoner diplomatischen Kreisen besürchtet man, daß infolge des letzten Gefechtes der (Ätgländer gegen die Tibetaner Rußland einen Teil ferner verfügbaren Truppen andietibetanischeGrenzeents enden werde. Rußland hätte dabei den Vorteil, daß es zu dem Khadi der Lamas feit Jähren die besten Beziehungen unterhalte. anstaltet an diesem Tage im Saale des Cafß Leib einen Wagner-Balladen- und Lieder-Abend. Das Programm werden wir demnächst mitteilen. Den Billet-Verrauf hat bie Musikalienhandlung Ernst Challier übernommen. Vormerkungen auf nummerierte Sitze ä Mk. 2 und 1.50 wec den dort von heute ab entgegengenommen. . Paris. Webereien M 80 000. Heute Rübe blieb E ..naeneri. O11 enorme »n Zahl der Streik baten neben m aufrecht zu »h 1000 Gendarm lich gebildete Expedition zur Bestrafung der Ok- Alfred Rittershaus, zu Höven. Ter Künstler der- potos, die im vergangenen Jahre zwei englische Beamte —Ci*—** " getötet haben, im Distrikt Dassa in Nordnigeria einen scharfen Zusammenstoß mit den Okpotos gehabt. Bei diesem gelang es den Feinden, in das englische Karrs einzudringen. Tabei wurden viele Personen getötet Unter den MlLurng in St. Louis abqelehnt. Auf Anregung von ! Lrr>ann - Berlin soll der Versuch gemacht werden, »ie Israelitische Religionsgesellschaft. Mittwoch, Vorabend Vorabend Be- rc it einen stühem r ollerdingk nur n ft Telephonischer Kursbericht. Zriefkasten der Redaktion. Meister Bebel ins Tendenz : fest. 3178 Anfang 7,8 Uhr. Ende 10 Uhr. 3182 Vereinsziminer: Restauratiou Zipp, OstanLage 9, Eingang links aus von um Tie hieftge Cta 1 Meilen, buri früheften Da 3Va% 37-, 3‘/,°/0 3°/o 3*/eo/o ä j:«ü tesregierungen zur Bewilligung von Geldmitteln zxri Bau von Turnhallen und Errichtung «wn Turn- N'llh en zu veranlaffen und zunächst an Breußen mit einem j joliem Anträge heranzutreten. Nach dem Vorschläge de8 .< ti:" r roart§, Kanzleirats Atzrott, wird der -vaushaltplan mit 5W0Q Mark in Einnahme und Ausgabe festgestellt. jetzt am Ja!» in günstiger strategischer Position für den ginn der entscheidenden Bewegung. . 101.80 100.65 . 100.25 . 103.00 . 60.50 . 59.80 Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen andgröße, Verse ril. Am 1. äube in den . bei dem sülei^ [en, strömten, s«b t, indem ’te ,se $ier niederstes itqSboDe.bie . ile, finb äußerst weniger an; , vorhanden « ' and) nickt aut°'^ präientiert stck inner oberen .^., ch den mana^^ niteL in Ä' । iebr k>uM^ ? mit urn:ag bem •bet m , n^rtret^ ^'-' - - beutf«-E Eingesandt (Für Form und Inhalt allei unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) _ Bezugnehmend auf den Artikel in Nr. 78, 2. Blatt am Samstag, deu 2. April 1904 „Ueber die Eröffnung der Bahn B u tz b a ch-L i ch, glaube ich einige Zeilen zur Aufklärung schreiben zu müssen. ö In der letzten Vorstands- und Anfsichtsrats-Sitzung wurde Herr Joutz gebeten, alsbald sein A m t als Direktor niederzulegen, woraufhin derselbe bat. ihn in dieser Stellung zu belassen, bis er sich bei Herrn Finan-Minister Erzellenz G n a u t h rehabilitiert habe. Man ging aus seinen Wunsch ein und nun scheidet Herr Joutz am 31. 9)1 a i 1904 ans seiner Stellung aus, ob mit oder ohne Rehabilitation. Daß der „alloerehrte" Herr Abgeordnete Joutz die ihm von allen Seiten nahegelegte Niederlegung seines Mandats nicht wahr machen würde und „nach wie vor" die Interessen seines Wahlkreises aufs „beste" zu vertreten gewillt ist, war jedem, der diesen Herrn näher kennt, von Anfang an klar, denn daß J. eine Position freiwillig ausgibt, daran ist nicht zu denken.') z. iösbcbtr Wabenschutz. Aerband Hieße». Donnerstag deu 14. April: General -Dersammlung im Schipkapatz (Arnold). L a :gi5» -Ordnung: Berichterstattung. — Rechnungsablage. locsttandswahl. — Landesoersammtung. — Verschiedenes, zahlreichem Besuch ladet ein 3174 Der Vorstand. Verlauf der Witterung seit gestern morgen: Das nord- westtiche Tief zieht langsam nordostwärts ab. Teiltiefs auf seiner Südseite brachten uns gestern nachmittag stärkere Regen- oder Schneeböen, je nach der Höhenlage des betreffenden Ortes. Nachts klarte es auf der Rückseite eines Teiltiefs auf, sodaß die Temperatur infolge der Ausstrahlung unter den Gefrierpunkt sank und Reisbildung ein trat. Die Westwinde aus der Rüchettc des abziehenden Tiefs haben uns merkliche Abkühlung gebracht. — Da das Tief sich weit nach Westen zu ersttecken scheint, auch immer noch Teiltief auf seiner Südsette entwickell sind, so dürften heute nachmittag und auch morgen noch geringe Regen- oder Schneeschauer niedergehen. Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Mittwoch, den 6. April 1904. Windig, vorwiegend trüb, etwas milder, geringer Regen, besonders im nördlichen Gebiet. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Universttäts Nachrichten. h-ießen, 5. April, Nachdem der Tübinger a. o. Professor ' St Hinft Kornemaun einen Ruf nach Gießen abgelehnt hat, ist, t nie mr bereits mitteilten, der Privatdozent für alte Geschichte an t )0. i. m «Berlin und das Bankhaus Gebr. Arnhold in Dresden \xv nMlmung aufgelegt. Der Zeichnungspreis beträgt 148 pEt. tu,cf 4 pEt. (mtfenber Stückzinsen vom 1. Oktober v. I. ab in i8:Lctt!ußnotenstempel. Die Abnahme der zugeteilten Stücke hat in Vx feit vom 15. bis 25. April er. gegen Zahlung des Preises tu a tWtien. Zu den Angaben des Prospektes teilt man uns er= ,iä urrmb mit: Die Gesellschaft ist Besitzerin einer in Pichelsdorf bei ’3c j: i inb einer in Radeberg bei Dresden beleqenen Brauerei, in in ± Ifiterer sie das bekannte „Radeberger Pilsner" Bier herstettt. Berüir Zulagen sind in den letzten Jahren durchaus neu erstellt un r-cbem eingerichtet. Tie Pichelsdorfer Abteilung liegt im Zi W te:r nach Töberitz anzulegenden großen Heerstraße, was ab- zes ja!"' won anderen Vorteilen für sie deshalb von Bedeutung ist, als4: - in Pichelsdorf ein ausgedehntes, für ihre Zwecke nur zum Te rÄinorderliches Areal besitzt. Der Bierveriand betrug im letzten, am»« '. September 1903 zu Ende gegangenen Geschäftsjahre cd.'. 110000 Hektoliter, d. h. bei einem Anlage-Kapital nach Abzug desÄ^nissguthabens und der Debitoren von Mk. 3 600 000 etwa IWr er Hektoliter Ausstich. Das neue Geschäftsjahr hat in den erstckr H Monaten einen Mehrabsatz von ea. 10 000 Hektoliter er- ‘»rowt: Die Dividende pro 1902/03 betrug 10 pEt. Märkte. S-raufnirt a. M., 5. April. (Orig.-Telegr. des „Gießen. AnAmtliche Notiemngen der heutigen Fruchtmarktpreis e : We ri -lik. 17.75—18.00, Kurhessischer Mk. 18.00—00.00, La Plata MkT.' —19.00, Kansas Mk. 17.75—19.00, Roggen (hiesiger) MaÄ!2 75—14.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.00—00.00, Frauken- felb iee.\e 00,00—00,00, Hafer Mk. 13.25—14.50, Mais Mk. 12.75—13.00, zu T bic Tieli- - einem ' tt, znolstei 1U Tmh. :: l.lcn und fein* - 'ich j°""ch'l n Loui«. l.qe" höt von her erbaften, folnenbe Kch ; • ;ou,§ unbiurüd» Doll., für bie Tauer von 16 W, [urentboU m Mbt'-'v nötigen. : !orf nach A. SouiS if|, \ der Rückkehr von Stt iöe reifen wollen, zof. ■ das 60 tägige M 3. Lda, 4 April Mik- re alter Gemeintes^ Renten Ruhestand ! >esorftmrts 45 Jche r -den 30 Fahre mit rc Cr ist unter dem iß ;en Rabenau imb rt^L imte RersönliM M ■ Beamter befarat Avril. Zwislben iWl t beginn bet«eint jergefredt tperk. fine eiet AngelegM m fallen Pit W- der Falk hat M « ibtterortmeten Ne upr imb Aalil o Der herein greunMnnen junger Mähljev ladet Stütze«, Laden- und SUnöcrfräuüün zu einem Alicc-Kochschule. bfc Kochkursus beginnt am 11. April. tlmieldungen bei Fräulein Renner, Aliceschule. 3187 90/0 Mexikaner Chinesen . . Electric. Sohxrokert . Nordd. Lloyd . . Kroditaktien . . , Diekonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handels^es. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . , , Gotthardbahn . . . Laurahiltte . . . . 129.40 j Bochum . . . . . 43.901 Harpener . . . . Größte Auswahl A Oefenaner 2lrt. Orig. Jr. Oefeu W V W W Rießner-Oefeu. April 1904. Barometer auf 0° reduziert c 1 der Luft Absolute I Feuchtigkeit 1 Relative Feuchtigkeit 1 Windrichtung Windstärke I Wetter 4. 2“ 747,6 750,0 + 6,0 4,0 6,0 87 WNW. 4 Bed. Himmel 4. 9,s + 5,1 84 WNW. 2 Heller Himmel 5. 7’6 753,1 4- 1,4 4,6 91 SW. 2 Bew. Himmel Hoch te Tew tperatn am 3.-4. 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Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Gatten, Vaters, Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels sagen wir imügften Dank. Marie Lauer uui» Wer. Nächsten Samstag den 9. April 1904 abends 9 Uhr: «Hauptversammlung im Hotel Schütz. Hatten krachen gewirkt und ersuche ich Sie um nochmalige Zusendung pou 5 Dosen. 1649 WUkassen b. R., 23. 2. 02. B. Dose 0.50, 1.— u. L50 Mk. Zu haben in der Hirsch-Apotheke und bei Otto Schaaf. Stcpäanstrasse 29. Ter oon Frll Sander beip. 2. u. 3. Stock, schöne 5-Zimmerwoh- nung, ist per 1. Juli andern), zu permieten. [3198j F. Roth. Suvmission. Für die Großh. psychiatrische 5Uinik soll die Lieferung von 30 Rmtr. Tarrnenscheitholz .auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die für diese Lieferung gültigen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem 23er» waltungsbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechenderAufschrist versehen bis zum Eröffnungstermin Moutag den25.rlprU1904, vormittags 11 Uhr auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Gießen, den 2. April 1904. ,Gr. Direktion der psych. Klinik. Sommer. 3179 1903/04 für die gemeinsame Verwaltung der neuen Kliniken, für die medizinische Klinik und für die Frauenklinik gelieferten Waren und geleisteten Arbeiten sind die Rechnungen bis zum 10. April 1004 an die Verwaltung einzureichen. Gießen, den 5. April 1904. Großh. Verwaltung der neuen Kliniken. 3190 R>ß.LmfsKikMer. Morgen, Mittwoch, Morgens: Wellfleisch mit Kraut. werden 2767 schnell und sachgemäss repariert und neu überzogen. Casseler Schirmfabrik Giessen. Seltersweg 9. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Derluste, für die trostreichen Worte des Herrn Psarrers, dein Herrn Lehrer und den Schülern sowie dem Veteranen- und Kriegeroerein sagen innigsten Dank Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Marianne Stein, geb. Höchst, All Lehrmädchen aus achtbarer Familie, ivAcheZ and) im Nähen bewandert ist, per sofortgegen Skrgutuitg gesucht. S. Sammet, Bahnhofstr. 8, Manufaktur tu Damen-Konsektion. Unseren lieben llarlcuzuw- Verlobung ein dreifach donnendes Hut -pe'k, daß e-- im 2° °- gr^enu.HrimLngnNrapia und aus dem AaönbolLraße wrederhaM. 9Liebe1 Carle, di-S Späßchen kostet Euch zwei ^uere dvrftigea Briese Mer 01671 Ehiffre an die Exped. _—_ Portemonnaie mit 01767 Neuenweg Verdingung. Die Lieferung von 20 000 cbm Basaltkleinschlag zur Gleisunter- hattung der Strecken des diess.Jn- ftiektionsbezirks soll insgesamt oder xmd) getrennt vergeben werden. Termin am 16. 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