Dienstag 5. Januar 1904 154. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 3 General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. pensgesuch der Witwe Wilh. Volz, in der Hammstraße, Kolonialpost : Ponzer-1 -ückkehrte, I bestraft. unb eines Giebels eines Wohnhauses und ferner ein verantwortlich für de» Ml P. Wtttko: tüt den BnactflenttUi ©. Bad, RolattonSbrud und Öerlag der BrühlIchea UntoerfitätSbrucfetei (Pietsch Erden), Eletzen. tzialdewokralle, sondern die Menschheit I Straße erricbten ivill ohne daß zuvor ein Vordergebäude ... werben soll, wird von der Baudeputation befürwortet Nach einer telegraphischen Meldung des Kaiserlichen Gouverneurs von D eu ts ch - N e u g u in e a wurde die Handelsstation in Peterhafen auf den französischen Inseln, die der Insel Neupornmern nördlich vorgelagert sind, von Eingeborenen überfallen, wobei der Händler Reinhardt und der Maschinist Doell ihr Leben einbüßten. Die Eingeborenen wurden durch eine Expedition der Polizeitruppe, die inzlvisHen nach der Herbertshöhe zur'-^^'"^ bedarf, wird genehmigt. n-n-r» Das Baugesuch des Schlossermeisters Karl WiUe, entschuldigt waren. Oberbgm. Mecum hieß die Stadtverordneten zunächst Keer und Ktotte. — Als mutmaßlicher Nachfolger des verabschiedeten kommand. Generals v. Wittich wird nach einem Telegramm der „Voss. Ztg." aus Kassel Herzog Albrecht von Württemberg genannt. Hitzung der Stadtverordneten. Gießen, 4. Januar. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curschmann, Georgi und Heyligenstaedt und sämtliche Stadtverordneten, außer Dr. Gaffky, Emmelms und Hanau, die machen. . r , Zur Tagesordnung stand weiter em Gesuch des ver> einigten Komitees für Erbauung e in es Thea ters und eines S aal baue s in Gießen, und Oberbgm. Mecum verliest ein längeres Schreiben, da§ von Prof. Dr. Fromme verfaßt ist. Darin werden die Vorarbeiten der Hauptkommisston und der Unterkommissionen dargelegt und berichtet, daß man im Juli vergangenen Jahres gemeinsam mit dem Saalbau- und Konzertverein ein Ausschreiben beschloßen habe zur Erlangung geeigneter Pläne, wofür die Kosten aus Nutteln der Vereine zu bestreiten seien. Ein Bau- und em Finanz- ausschiiß wurden beauftragt, mit den nötigen Vorarbeiten zu beginnen. Am 27. Juli trat ein Gesamtkomitee zusammen, unter dem Vorsitze des Kommerzienrates Heichelhcun, wobei man erklärte, daß man an der Errichtung eines Theatcr- und Saalbaues festhalten wolle. Von der Sicherung dec finanziellen Mittel wollte man vorerst absehen, um durch hübsche Pläne das Interesse weiterer Kreise 511 erwecken. Die weitere Behandlung wurde dann in die Hände eines Unterausschusses gelegt, bestehend aus Bauinspektor Becker, Professor Fromme, den Stadverordneten Haubach, Heichelheim, Kirch, Oberbgni. Mecum und Pros. Dr. Spenge!. Da wurde alsbald geplant, daß das Theater Raum für 700 Sitzplätze bekommen soll, nämlich 350 im Parkett, 200 im 1. Rang und eines Jauchebehälters wegen. Zu einer Staua nlag e dcsBierbrauereibesitzers Bich le r ist der Kreisausschuß zuständig; die Stadtverordneten sollen nur darüber gehört werden. Die Baudeputation stlidct in der Sache nichts zu erinnern und die Versammlung geht dazu über, die nachträgliche Vergebung von Arbeiten, Lieferungen und Rechnungen zu genehmigen, Holzoersteigerungen vom 21. und 28. Dezember 190u den Zuschlag zu erteilen und sich für das Gesuch der hiesigen Feuerwehr zu erklären, die um Genehmigung von Mitteln durch die Großh. Brandversicherungskammer zur Beschaffung von Feuerlöschgeräten bittet. Punkt 11 der Tagesordnung, die Entnahme von Kies aus brr Lahn betreffend, wurde ausgesetzt. Eine längere Debatte rief die Umänderung des Grundrißplanes des Neubaues für die höhere und erweiterte Mädchenschule hervor. Ter ursprüngliche Bauplan war der Stadtverordnetenversammlung m einet früheren Sitzung bekannt geworden. Nun soll die Firma Stein und Meyer eine Umänderung der Fassade im Plan vornehmen, derart, daß die Turnhalle unten ins Haupt,chul- gcbäude kommt, woraus sich im höheren Stockwerk, welches über dem großen Raum die Errichtung schwerer Wände nicht verträgt, die Anlage eines Festsaales sich ergeben soll. Für diese Aenderung des Planes und Voranschlages soll der Firma Stein und Meyer eine Zuschlagssumme von 1000 Mk. bewilligt werden, wozu die Stadtverordneten ihr Einverständnis erteilen sollen. Mir dem Projekt sind indessen verschiedene Mitglieder der Versammlung nicht einverstanden. Stv. Schmal! erinnert daran, daß man ursprünglich das Schulhaus so billig wie möglich habe Herstellen wollen, allerdings mit der Absicht, das unbedingt Notwendige nicht einzuschranken. Ihm erscheine nun ein Turnsaal und ein Gesangssaal zu viel und er gebe anheim, den Festsaal im oberen Stockwerk, der leben- falls viel und unnötige Kosten verursache, ~ wegzulasten. Stv. Kirch beiiicrkt, die Stadt habe doch ihr Hochbau- und Tiefbauamt, und er finde es merkwürdig, daß man den Entwurf von Plänen eines Schulhauses einem Privatarchitekten übertrage. Stv. Löber spricht in gleichem Sinne, und Stv. Haubach meint, man könne über der ^urnhalle, wie sie jetzt projektiert werde, doch vielleicht Klassensale schaffen und von einem Festsaal absehen. Oberbgm. Ate cum entgegnet darauf, dieser Versuch müsse ganz gewiß mißlingen; der groß-, hohl- Raum vertrage mcht oben > schwere Wände und außerdem werde sonst die Anlage der ; Luftheizung unmöglich gemacht. Wolle man auf den Festsaal verzichten, so müsse die Turnhalle unten heraus. Stadtv. Pirr meint auch, ob nicht das Stadtbauamt die Umgestaltung des Planes vornehmen könne, worauf Oberbgm. Mecum bemerkt, er sei bereit, darauf einzugehen, man dürfe sich aber hernach nicht wundern, wenn das Stadtbauamt, das sich erst in den Plan einarbeitcu müßte, nicht das Richtige treffe. Auch Stadtv. Huhn wünscht eine eingehende Prüfung bezüglich der Turnhalle und des Festsaales und glaubt daraus aufmerksam machen zu sollen, daß man rechtzeitig untersuchen möge, ob die Beleuchtung der Turnhalle ausreichend sei, welches Bedenken Oberbgm. Mecum wiederlegt. stadtv. Hai.bach führt aus, cm Voranschlag des Stadtbauamtes müsse so zu stände kommen, daß man ihm Dispositionen über die äußere und innere Anlage gebe, sonst könne es allerdings vorkommen, daß ein Voranschlag für em Schulgebäude mit 600 000 Mark herauskormne. Eine Schule brauche mde.sen kein Luxusbau zu sein. Er schlage vor, bevor der nächste Voranschlag gemacht werde, solle n,an sich über die Ginrich- tung des Gebäudes schlüssig machen und eine detaillierte Auffassung über die äußere und innere Anlage zu Grunde legen. Alan möge sich andere Schulen in benachbarten Städten ansehen und erst dann die Entscheidung treffen. Beig Georgi schlägt ebenfalls vor, die Beschlußfaffung so lange zurückzusetzen, bis diese Besichtigungen vorgenomme» feien. So einigte man sich denn darüber, daß m Kurz« -um Zweck der Besichtigung von Schulen Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt besucht werden sollen unter der Be- teiligung der Herren der Baudeputation und des Stadtbau- amts, des Direktors der Mädchenschule wie auch eines Vertreters der Prioat-Firma. Auch die Stadtv. haben Gelegen- heit, falls sie ein Interesse dafür haben, die Reste mitzu- kostenbeiträge von früher her nach dem Vorschläge der juristischen KolliNiission nicht mehr eingefordert werden möchten, wozu die Versammlung ihre Genehmigung erteilte. Der Stadtv. Orbig ergriff darauf das Wort, um seiner Mißbilligung darüber Ausdruck zu geben, daß es vorgekommen sei, daß vom Kreisausschuß Gesuche um Wtrtschafts- konzession, die von der Wirtschaftskommission und der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt ivorden waren, nachträglich ohne weiteres doch genehmigt wordcii seien. Das würdige die Arbeit der Angehörigen der Kommission herab und verniindere ihre Lust, noch ferner einer Korporation anzugehören, die eine Tätigkeit von so zweifelhaftem Erfolg und Wertschätzung entfalte. Entweder möge man gegen das Vor- Aie heutige Bummer umfaßt 8 Seiten. Oloßyerzog ßrvft Ludwig in der Darmstadter Kerberge zur Keimat. Se. Kgl. Hoheit unser Großherzog hat bekanntlich am ersten Weihnachtstage an der Weihnachtsfeier der Hand- werksburschen in der Darmstädter Herberge yir Hermat teilgeuommen. Der Großherzig begab sich um 7 Uhr, nachdem er dem Frühgottesdienst in der Hoskirche beigewohnt hatte, in Begleitung des Hospredigers Ehrhardt zur Herberge, in der der Geistliche seit langen Jahren die tfcier des Festes zu leiten pflegt. Er nahnr mit dem Hofprediger inmitten der 89 Männer, denen das Asyl Obdach gewährt hatte, unter dem Christbaume Platz und der Hofprediger hielt, nachdem die Versammelten einen Choral gesungen, eine kurze Andacht. Dann weilte er noch eine Stunde im Kreise der Heimatlosen. Ter Geistliche sprach mit den Einzelnen und ließ sich aus ihrem Leben und von ihren Wanderungen erzählen. Der Großherzog aber horte schweigend zu und sah, wie trefflich den Männern der warme Kaffee, das Brok und der Kuchen mundete. Keiner von ihnen, so wurde schon damals uns berichtet und so schreibt man heute der „Frkf. Ztg.", wußte, wer der stille Gast sei der mit dem Geistlichen gekommen. Man mochte ihn wohl für einen Herrn des Vorstandes halten. Erst a.s die Herren sich entfernt hatten, sagte der Herbergsvater den Erstaunten, daß der Großherzog von Hessen bei ihnen iS s jÄÄS I XÄT.ÄÄS «S* ' *BS'ÄWS 3Ä »*. - So verlief der Besuch. des Großherzogs in der Her- Bieder an den Sitzungen tellzunehmen. berge zur öeimat Mancher, der davon gelesen, hat gewiß — Bor Eintritt m die Tagesordnung bat Oberbgm. Mecum so fährt der Korresondent der „Frkf. Ztg." fort und toir mn Genehmigimg der Stadtverordneten, daß Straßenstimmen ihm vollkommen bei — mi tden Worten des „Vor-’ - v märts" anerkannt, daß unser Landesherr seine Zeit gut anzuwenden versteht, wenn er sie benutzt, um mit eigenen Augen „das Elend der Aermsten zu sehen", aber nur wenige lwir dürfen wohl sagen, in Hessen ganz gewiß niemand. D. Red. d. Gieß. Anz.) werden tvohl den Vorgang nut ven Blicken jener Leute betrachtet haben, deren Anschauungen in einem Blatt, wie es die „Hamb. Nachrichten" sind zum Ausdruck kommen. Dieses Scharsmacherorgan weist darauf hin, daß der Großherzog von Hessen regierender deutscher Buudesfürst sei, und fährt dann fort: Uns scheint, daß diese Stellung doch dem persönlichen Belieben gewisse Schranken zieht und gewisse Rücksichten auserlegt. Zu letzteren gehört aber unseres Erachtens unbedingt, dap ein regierender Bundesiürst vermeldet, mit Elementen zu U’n t c r- vwe|^y..,.u .... nlsieren, deren anerkannter Führer erst kürzlich wieder erklärt , des Kreisausschusscs energisch protestieren, oder man hat, er werde nicht eher ruhen und rasten, bis er der bestehenden ä die Kommission als unnötig auflösen. — Stadtv. Kirch d^MschmReichs^l aqhdcr^leiu11dedeutsche Staatsmann, der die spricht sich in ähnlichem Sinne ans und kaiserliche Politik vertritt, erklärt, die Sozialdemokratie zweifelhafte Vergnügen habe, dem Wirtschastsausschuß werde sich die Kopie einrennen an den ehernen Mauern der gegen- Oberbgm. Mecu m erkennt ebenfalls an, wärtigen Staats- und Gesellschastsordnung, em paar Wochen pater Gießen ein Bedürfnis für viel neue Wirtschaften kaum Heiligabend un Kreise von Leuten, die als besonders typliche Wirtschaften habe als irgend ernc andere, indem auf 112 oder Sozialdemokraten gelten können, und wird daiur U3 P^wnen eine Wirtschaft komme. Indem er aus einen vom „Vorwärts" öffentlich belobt. Wir muffen gestehen, daß . ~a[( u suchen kommt, den die Vorredner er- iür ein solches Verhalten das Verständnis sehlt. Weshalb umgibt best m nlcn 31 , sich der Großherzog von Hessen, da er doch die Sozial- wahnt hatten, bcmeitt er, daß, wir m penen coen 9 dem 0 kratie s 0 l i e b t, nicht mit einem s 0 z i a l i st i j ch e n ungünstigen Lage uns befanden, datz die Städte nocy Ministerium? Tann bestände doch wenigstens eine Haxe I nicht wie in Preußen von den Kreisen los gemacht seien und Situation, und man hätte in Hessen verantwortliche ^eute, an die J in bcn Angelegenheiten der Wirtschaftsgesuche d'° in d°'u &Äupt; Lndc feie höhere Instanz bUbetcn, di- di- stödMm V--. erhoben habe; vielleicht sucht sich d-r Großherzog von Hessen aus hältnisse oftmals mcht zur Genüge kennten. Er habe m den Reihen der „Genossen" vom Dresdener Kongresse Leute seines ^inem Falle sein Einverständnis erteilt, daß über die Köpfe und un^csene^.ift un. Taum b««—n W deren Bettung uw) Achviug genossen, nimmt sich, heraus, un- Angelegenheiten als ?lngehörtger des Kreis- und Provmzial- serm Landesfursten wieder einmal „gute" Lehren zu er-1 Ausschusses auch sein Augenmerk zugewandt hat, wurde zum teilen, und scheint dabei selber über eine prähistorische ersten Punkt der Tagesordnung übergegangen. . Lebensauffassung noch nicht hinausgekommen zu sein, da gg handelt sich um ein Gesuch der deutsch- ihm hierflir, wie wahrscheinlich noch sür^vieles^andere Ver- L ni c r f rt n i । e n Petr 0 leumgeicllschaft um Er- ständige, „das Verständnis fehlt". laubniS zur Errichtung eines Pctroleumlagcrs hier, wozu cm ?.=“£ «äÄfÄÄ S“ÖSS»1 Wi'seuschaft? Ter Jubel der durch den sürstlicheu Besuch der Stabtv. Krumm von einem En^egenkommen dieser geeyrten Leute spricht durchaus dagegen. Und angenorn- Gesellschaft gegenüber, die der Stadt nichts weniger als ein men, der Hamburger Faselhans hätte recht, die Leu e ^„ ohmer Stachbar sei, absolut nichts wissen. D'.e Stadtv. neigten den sozialdemolratischen Lehren zu. Gibt es wohl c।c{ e unt) Georgi schließen sich dieser Meinung ein schöneres, edleres und erhabneres Mittel, diesen Lehren Georgi erklärt, wo es sich darum handele, SÄÄWtiC» IWmäS nnorria als dumm und ebenso töricht ist, so etwas wie einen Pelrolemnhandel zu monopolisieren, um dann rucks ) Seitfabcn der rechten Lebensart für Fürsten mit so be- „ud willkürlich Preise diktieren zu können. Er beantrage, m schränkten Ansch^auungen edieren zu wollen. Je mehr Erwägung dessen das Dispensgesuch zu verwerfen un die Schranlen, die Hosenketteräte und andere ^ranzen Genehmigung zur Anlage der gewünschten Rohrleitung zu zwischen Thron und Volk üblerwcise errichtet haben, von! ^'anen. Dieser Antrag wird von der Versammlung em- aufgeklärten, volkssreundllchen und edel^denkenden H-ursten nnQenommcn. (Dieser Beschluß wird namentlich m über den Haufen geworfen werden, desto eher wcroen die nnferec Detaillisten mit Dank begrüßt werden. Gegner der Monarchie zu ihren Anl)angern^erzogen. Pjn . . 1 1 'st eine Binsenwahrheit, die selbst jenem Sacysenurwald- . 9^,. Wilhelm Seipp HL, der am menlS tzeMaß Bött aber hat ,»ehrlich guten Grund, alten F-ldw-g eme Sch-un- err.chtcn wtll und-ine-Dispenses hrrt fiinf.-cr* ^iebe erfüllt zu sein xii seinem Vorurteils- bedarf, wird genehmigt. losen Fürsten, dessen Herz mit gleicher Wärme schlügt für Das Baugesuch des Schloffermeisters Karl Wilke, die Aermsten und Eiendesten wie für die Reichen und Satten. am Wieseckerwcg eine Werkstätte auf dem Hinterlande Wahrlich Nicht Die ---------f f . liebt unser huldreicher Herr und Fürst, er brmA feine lanoe». vt --------------------- Erschein. ISgNch mit Ausnahme deS SonrUagS. Tt ..Etetzener Samtlienblätter werden dem |n| /> | | ■ I P \1 Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der ® Fl B M nhessijche Landwirt" erscheint monailich einmal. v 'v H» v v platze geschaffen werden. ‘ die Bühnentiese 9 4-6 = 14 Meter betragen. Der Saalbau soll Platz bekommen für 750 bis 800 Personen (einschließlich bewährteste Nahrung für . ' und 150 im 2. Rang. Auße-Lmi soll Platz für 150 Steh- jedenfalls viel mehr als das EgL Opern- und Schau- Die Bühnenöffnung soll 9 Meter, sptelhaus in Berlin. sehr schnell zu entsprechenden Verfügungen führen. Es gibt eine Reihe älterer Theater, deren Heuersicherheit viel zu wünschen übrig läßt. Sluibev tollten niemals ihre Taste Milch ohne Zutat; von einem Teelöffel „Maizena" erhalten. Taufende von Müttern L;abeii ihre Vcibies nut „Alatzena" grob und kräftig gemacht. Man befrage alle dte es sctzea aebranchl haben. 242 Verfahrens der französischen Firma. * Berlin, 31. Dez. Ter Kultusminister hat ein Gesuch der Franziskanerinnen, im Kloster Karthaus bei Trier, neben dem bestehenden Haushaltungspensionat ein wissen - ch aftliches Pensionat errichten zu dürfen, abgelehnt. * Dresden, 4. Jan. Am Samstag soll in der Umgegend von Dresden ein Pi st o l e n d u e l l slattgefunden haben. Als Gegner standen sich gegenüber der bekannte Romanschriftsteller Freiherr von Ompteda und ein Rittmeister, der nut der Gattin des Schriftstellers, einer geborenen Französin, die Flucht ergriffen hatte. Das Duell ist dem Vernehmen nach unblutig verlaufen. Paris, 2. Jan. Der vermißte Dampfer „Vienne" ist an der Westküste Afrikas aufgefunden worden. Das Schiff setzte seine Fahrt fort und hatte keine Verluste an Menschenleben. Es handelt sich nur um eine kleine Havarie der Maschine. Das Schiff ist von einem norwegischen Schiffs- Kapitän entdeckt worden, der gestern in Oran eingetroffen ist. Dieser begab sich sofort zur Marine-Präfektur und teilte mit, er habe die „Vienne" am vergangenen Dienstag auf der Höhe von St. Vineent getroffen. Das Angebot, ihn zu unter- tützen, sei abgelehnt worden. * Paris, 4. Jan. Die Hinterlassenschaft der verstorbenen Prinzessin Mathilde Bonap arte besteht aus 2 Millionen Francs in Baar und Wertpapieren sowie aus einer großen Anzahl Gemälde und Juwelen von unermeßlichem Werte. Unter den Juwelen befindet sich auch das von Napoleon I. der Mutter der Prinzessin geschenkte Perlenhalsband. — Vier Wärter der Irrenanstalt in Tours wurden unter der Anschuldigung, Zeinen Irrsinnigen erdrosselt zu haben, verhaftet. * Dünkirchen, 4. Jan. Der Dreimaster Connier, welcher von San Francisco nach hier unterwegs war, ist gesunken. Die aus 25 Mann bestehende Besatzung konnte gerettet werden. * Lissabon, 1. Jan. Der norwegische Dampfer „Romsdal" glaubt den seit einiger Zeit vermißten Dampfer „Vienne" am Dienstag mittag bei Kap St. Vincent gesehen zu haben. Tas Schiff sei manöverierunfähig gewesen und bei starkem Winde in der Richtung auf Gibraltar- getrieben. Einer Nachricht aus Oran zufolge hat der Dampfer „Vienne" Maschinenhavarie erlitten und kommt nur langsam von der Stelle. * Nom, 1. Jan. In der letzten Nacht drangen zwei als Briefträger verkleidete Verbrecher in den Gepäckraum der Post ein und stahlen mehrere wertvolle Pakete. Nach den letzten Meldungen soll der Wert der entwendeten Sachen 150 000 Franks, nach der „Tribuna" sogar 300 000 Franks betragen. * St. Gallen, 4. Jan. In Schönengrund bei Herrsau ist der Gaskessel einer Fabrik explodiert. Das Gashaus wurde demoliert, der Gasmeister getötet und mehrere andere Zandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — Preissteigerungen in der Industrie. Wir haben schon vor einigen Tagen darum hingewiesen, dag in den vevjd)ieben|ten Industriezweigen sich eine Preisbesserung geltend macht. In den Eisengießereien, den Röhrem'abrtken, der Zement- und Elettriziläts- branche wird von, wenn auch vorerst nur geringen, Preisbesserungen gemeldet. Die amerikanische Gefahr, die früher gleich einer drohenden Gewitterwolke um WirlfchastShorizont geschwebt hatte, kann als definitiv beseitigt gelten. Praktischer als wir Deutschen es in gleicher 2age waren, haben es die Amerikaner vorgezogen, ihre Belriebsstätten zu schließen, als daß sie das Nationalvermögen durch Massemmterbteiungen auf dem Weltmärkte verschleuderten. Seit sich dieses herausgestellt mtd man die Schleuderkonkurrenz der Amerikaner zu fürchten aufgehört hat, ist unserer Produktton eine ruhige, ungestörte Entwicklung ivicbergegeben, an deren weiterem Ausbau alle Kräfte auf das angejpannteite tätig find. Em rascher und großer Aufschwung von Handel unb Wandel ist natürlich bet der unbefriedigenden Verfassung des Weltmarktes ausgejchloiien. Aber eine anhaltende stetige Entwicklung zu einer befriedigenden Rentabilität ist bei dem Fernsein plötzlicher überraschender We>idting ehr wohl möglich, da der innere Konsum der stets zunehmenden Bevölkerung an Nahrungs-, Kleibungs-- und Genußntitielu, sowie an großen Massenverbrauchsmilteln un Wachsen begriffen ist und zu einer Einnahmevermehrung in den verschiedensten L-chichlen der Bevölkerung geführt hat nnb noch führen dürste. — Der Rheinisch Westfälische Effektenmarkt. Tas ®e» schäft in Kohlelikuxen war am 2. Januar nach sehr ruhig. Tas Publikum hält überhaupt zurück. Hamburg und Franziska zogen weiter an. Ebenso Freie Bogel, Alte Haase und Julius Philipp höher, dagegen wtirden Borussia,und Friedrich der Grove »fiebriger offeriert. J>i Kalikuxen ist das Geschäft eben!alle noch immer still; Umsätze werden nur in ganz geringem Mage getätigt. Alexaudershall, Benthe, Adolisglück, vedwigsburg, Hohen- zollern, Kaiseroda, Glückauf b. Sondershausen, Helldrungen 1 und 2 und Siegniiiiidshall zu letzten Kursen im Verkehr. Bon E r z - k u x e n Eallerstollen etwas fester. Glückauf b. Neviges zum letzten Kurse in Nachfrage. — Ausfuhr nach den Bereinigten Staaten. Dre Ausfuhr aus dem KonstfiarbeM Berlin Hai nicht, wie zu erwarten gewesen iväre, im vierten Quartal 19U3 gegenüber der gleichen Periode des Vorjahres ab- soiiderii angenommen und zwar mit einem Betrage von 2 025 537 Toll, um rund 80 000 Toll. Im ganzen Jahr betrug die Ausfuhr 8 690 665 Toll. d. h. 1007 808 Toll. mehr. Anders lagen die Verhältnisse int Konsularbezirk Köln im vierten Quartal. Don hier ans wurdeit nur für 571613 Doll, exportiert, gegen 1085 341 Toll. Gleich ungünstig lagen die Verhättniffe im Konsularbezirk Barmen. Tort stellte sich die Ausnihr im letzten Vierteljahr auf 1676 898 Doll, gegen 2 060 986 Doll, in der ent- sprecheiiden Zett des Vorjahres, und weist soniit eine Abnahme um 384 087 Doll, auf, wovon allein 348114 Doll, auf Elsen- und Stahlwaren entfallen. ...... Sind Verschleierungen und Fälschungen von Geschäfts» berichten erlaubt'? Diese für Jnduslrle und Handel fimdamenlal wichtige Frage bejaht Professor Tr. Rehm in der soeben erschienenen Neujahrs-Nummer der „Tetitschen Juristen Zeitung . In seinem Aufsätze über „die llebertreibtmg des QstenheltsprmzipS un Aktteiiwesen" gelangt er im Anschlüsse an die bekannten Prozesse der letzten Zeit, wo Gesellschaftsorgune, weil sie jo bas Unter- nehmen durchzubringen hofften, in wahrheitswldrigster Weise Bilanz nnb Geschäftsbericht fälschten und verdunketteii, zu dem Resultate, daß ähnlich, wie es eine große Zahl rechtlich zugclassencr Bilanz-Berschleierungen und Bilanz-Fäfichungen gäbe, auch ernt solche Berechtigung für Geschäftsberichte begründet wäre, und das- demnach die Verschleierung unb Fälschung v'on Geschäftsberichten in gewissem Umfange aUerbings erlaubt sei. Wir machen unsere Leser auf biese ungemein wichtige, scharfsinnig begrünbete Abhandlung in bem neuesten Heile bteses Zentralblattes des Juriften- ftaiibes aufmerfjam, baä zugleich eine bebeutungsuollc neue Entscheidung des Reichsgerichts über öen Verstoß wider die guten Litten durch Nichtübung kaufmännischer Kulanz mit ausführlicher Begründung enthält. Personen verletzt. * Fritz Friedmann vermißt. Ter frühere bekannte Verteidiger Tr. Fritz Friedmann, der sich der Artistenlausbahn zugewandt und auch in Gießen debütiert hat, wird seit dem 31. v. M. vermißt. Lerne jetzige Frau Anna, geborene Mertens, die er nach erfolgter Scheidung von seiner ersten Gattin uor einem Jahre geehelicht hat, teilt mit, daß Tr. Friedmann am 31. Dezember abends von Würzburg, wo er ausgetreten ist, nach Berlin abgereist, dort aber nicht angekommen ist. Sie fürchtet, daß ihrem Manne ein Unglück zugestoßen ist. * Ein grauenhafter Kind esmord ist auf dem Bahnhose Kreiensen entdeckt worden und hat zur Verhaftung der Mutter gesührt. Es liegen hierzu folgende Einzelheiten vor: Am Neujahrsmorgen traf mit dem Berliner Personenzuge ein junges Mädchen in Kreiensen ein, das sich vormittags auf der Station aufhielt und dann mit dem fälligen Mittagszuge nach Northeim weilersuhr. Als bald darauf die Wartefrau die Bahnhofsaborte reinigen wollte, sand sie die Röhren des einen Frauenabortes verstopst. Bei näherer Untersuchung entdeckte sie die Leiche eines Kindes. Diese war in den Röhren so sest eingedrängt, daß sie nicht zurückgezogen, sondern hinabgestoßen werden mußte, ehe man sie an das Tageslicht befördern tonnte. Ein sosort hcrb.igerusener Arzt stellte fest, daß hier ein Mord vorliege. Am selben Nachmittage kehrte die mutmaßliche Mörderin, die sich durch ihr scheues Wesen verriet, von Ncortheim nach Kreiensen zurück, wo alsbald ihre Festnahme durch die Gendarmerie erfolgte. Durch ihre Vernehmung wurde solgendes festgestellt: Tas Mäd- chen, welches aus Ditfurt gebürtig ist, hat am 14. Dezember ü. I. in einer Privatentbindungsanstalt zu Berlin ein Kmd männlichen Geschlechts zur Welt gebracht. Mit dem Vor satze, das Neugeborene beiseite zu schaffen, ist sie am Syl vesteravend von Berlin nach Kreien,en gefahren. Zur Ausführung ihres Plaues hat sie dem kleinen Wesen eine seidene Lchnur um den Hals geschlungen und es in die Abortröhre versenkt. Unmittelbar nach der Tat ist sie dann nach Northeim gefahren, nachdem sie ihr Gepäck auf der Zwischenstatton Salzberhalden zur Weiterbeförderung an ihre in Einbet wohnende Schwester aufgegeben hatte. Die jugendliche Kindesmörderin wurde in das zuständige Gerichtsgefängnis zu Gandersheim eingeliefert. * Eine Bluttat ist im Kreise Kott bus verübt worden. Ein Lehrling Namens Jürk wurde von drei jungen Burschen zwischen den Ortschaften Peitz und Ottendorf überfallen, beraubt und tödlich verwundet. Jürk sollte 550 Mk. aus Peitz nach der Fabrik in Ottendorf bringen. Unterwegs wurde' er von zwei Brüdern Tippe und einem gewissen Stecklinn, Arbeitern im Älter von 17 dis 20 Jahren, angehalten und durch einen Messerstich in die Kehle verletzt, worauf die Räuber die Geldsumme, welche ^ütf bei sich führte, an sich nahmen und davon gingen. Trotz der schrecklichen Wunde hatte der Lehrling noch die Straft, die Namen der drei Verbrecher, die ihm bekannt waren, in sein Notizbuch zu schreiben. Ms man den armen Jungen gasundeu. mager.- darmkranXe 945 Vermischtes. • Essen a. d. Ruhr, 4. Jan. Das Patentamt ver- 'agte enbgiltig das von Krupp angcmcldete Patent auf Verfahren zur Erleichterung des Transportes von fahrbaren großkalibrigen Geschützen mit Rohrrücklauf. Gegen das Patent hatten die französische Firma Schneider, L. Ereusot und die Fahrzeugfabrik Eisenach Beschwerde eingelegt. Tie Versagung des Patents stützte sich auf die 1901 veröffentlichte Beschreibung eines ähnlichen Dalais bei Potsdam: Ter Zustand des räumlich überaus beeng- , ten und mit ungenügenden Ausgängen und hölzernen : Treppen versehenen Buhnenhauses des kgl. Opernhauses ' entspricht nicht den Anforderungen, die im Interesse der , Sicherheit des in dem Bühnenhause wirkenden, oft nach ; Hunderten zählenden Personals gestelltwerden müssen. Nach dem Ergebnis der von den beteiligten Ressorts seit geraumer Zeit vorgenommenen Prüfungen kann es keinem 1 Zweifel unterliegen, daß ein gänzlicher Neubau des Bühnenhauses unerläßlich in der Herstellung weiterer < Ausgänge an beiden Setten nicht möglich ist, der Frage 1 eines Neubaues des ganzen Opernhauses näher - getreten werden muß. Der Kaiser hat indes in Fürsorge für das im Opernhaus toirkende Künstlerpersonal aus Vor- : trag angeordnet, daß noch in dem jetzigen Bühnenhause unverzüglich alle Maßnahmen getroffen werden, . die zur Erhöhung des Schutzes für Leben und Ge- sundhett der beteiligten Personen irgend möglich sind. Tie Arbeiten werden hauptsächlich in der Feststellung weiterer Ausgänge an beiden Seiten des Bühnenhauses in der Anbringung umlaufender Galerien bestehen. Zugleich hat der Kaiser befohlen, daß bis zur Vollendung dieser Arbeiten das Opernhaus geschlossen wird. Der „Lok.-Anz." kann mitteilen, der Umbau der Bühne des königlichen Schauspielhauses sei ebenfalls beschlossen worden. — 'Nach dieser offiziösen Verlautbarung unterliegt es keinem Zweifel, daß diese Anordnungen aus Befehl des Kaisers erfolgt find. Nach Berliner Blättern ist die Bühne des Kgl. Opernhauses die Stätte, die im Falle eines Brandes die Gefahren Tür und Tor öffnet. Tie Gar d ero b e n sind es hauptsächlich, die durch ihre Anlage eine Rettung der Bühnenangehörigen fast unmöglich machen, sie führen aus schmale Holztreppen hinaus, von denen der Weg ins Frere nur schwer zu erlangen ist. Dieser ungeheuerliche Mißstand war es auch, ber den neuen Generalintendanten veranlaßte, immer und immer wieder aus den notwendigen Neubau eines Opernhauses hinzuweisen. Einer lais erlichen Audienz im Neuen Palais ging eine Beratung voran, an der sich außer dem Generalintendanten 0011 Hülsen Finanzminifter von Rheinbaben, der Minister des Königlichen Hauses v. Wedel, Po- zeipräsident von Borries, Baurat Genzmer, Branddirektor Giersberg, Geh. Hosrar Winter, Oberinspektor Brandt und 20 Polizeikommissare beteiligten. Tas Ergebnis dieser Beratungen wird im Verein mit dem Vorträge und den wiederholt zum Ausdruck gebrachten Wünschen des Generalintendanten die kaiserliche Entschließung bestimmt haben. Der Plan der Erbauung eines neuen kgl. Opernhauses m Berlin schwebt nach der „Frkf. Ztg." schon seit längerer Zeit, 'Nickst Rücksichten der Feuersicherheit, oder wenigstens diese nicht in erster Linie, haben chn hervorgerusen, sondern der Wunsch, das alte, äußerlich unscheinbare, im Bühnenraum zu beschränkte Haus durch ein schöneres und den Anforderungen, die die große Oper an Raum und Maschinerie stellt, entsprechenderes zu ersetzen. Ter Plan ist bisher an den Hohen Kosten geschettert, die die kgl. Schatulle zu tragen hätte. Es hieß vor einiger Zett, daß man an den Landtag Herangehen wolle, damit er einen Teil der Kosten bewillige, und es war sogar angekündigt, daß diese Forderung im nächsten preußischen Etat erscheinen soll. Jedensalls hat das große Unglück in Chicago jetzt die Gelegenheit geboten, diese fajon lange schwebende Angelegenheil schnell zu betreiben. Aus der Tatsache, daß der preußisch,e Finanzminifter an den Besprechungen teil» genommen hat, geht hervor, daß wirklich die Absicht besteht, Staatsmittel für den Bau eines neuen Opernhauses heranzuziehen. Inzwischen finben weitere Konferenzen der Behörden über die Feuers ich er heit der Berliner P "ivart Heater statt und roerben wahrscheinlich in feinem Blute liegend sand, brachte man ihn foforr nach Kottbus in eine Privatklinik, wo er aber kurze Zeit nach seiner (Anlieferung verstarb. Tie Mordgesellen saßen wenige Stunden später bereits hinter Schloß und Riegel. Stecklinn ergriff man in Peitz, die beiden Dippe auf dem Bahnhof von Kottbus. Letztere hatten sich schon neue Kleider, Wäsche und Uhren getauft, ihre alten Anzüge und ein blutbespritztes Hemd trugen fic in einem Bündel bei sich. Welcher der Lerhasteten Jürk die tödliche Wunde beigebracht hat, ist noch nicht sestgestellt. * Eine Dame aus der Großstadt. Eine junge Dame trat vor Kurzem in den Laden eines Flcischermeisters in Elbing, um einen Schinken zu kaufen. „Ich habe hier vor wenigen Wochen," sagte sie, zwei Schinken gekauft, die vorzüglich waren; kann ,ch noch dieselbe Sorte bekommen?" „O gewiß, gnädige Frau," antwortete der Meister, auf eine gange Reihe Schinken zeigend, das ist alles die nämliche Marke!" „Gut, sagte die junge Frau. „Sind sie aber auch wirklich alle von demselben Schwein?" „Gcwch," erwiderte der Meister, ohne eine Miene zu verziehen. „Wenn das so ist, bann schicken Sie mir gleich drei Schinken." "Gegen den Schnupfen werben, besonders in bet Zeit vor Weihnachten täglich neue Mittel empfohlen, die fast alle das eine miteinander gemein haben, daß sie iveAig ober garmcht helfen. Ein ganz probates Mittel. aber für sonst gesunbe Menschen ist leider noch viel zu wenig bekannt, nämlich eine gründliche Durcharbeitung des ganzen Körpers in Form irgend einer Sportbetätigung. Radfahrer erreichen diesen Zweck am besten durch eine ein- bis zweistündige Spazierfahrt in so scharfem Tempo, daß eine ergiebige Transpiration eintritt. Die dadurch hervorgerufene starke Hauttätigkeit in Verbindung mit der immerwährenden Umspülung mit frischer Lust übt auf den ganzen Körper, namentlich aber auf die Schleimhäute, eine so kräftige Wirkung aus, daß der hartnäckigste Katarrh schon nach einer einzigen derartigen Tour fast ganz verschivlndet. Selbstverständlich kann man statt zum Radfahren auch ebenso gut zum Schlittschuhlaufen oder irgend einer anderen energischen Arbeit in frischer Luft feine Zuflucht nehmen. Das Radfahren ist aber zweifellos das bequemfte und wirksamste Mittel. Nach Beendigung der Fahrt ist ein laues Bad ober eine kalte Abwaschung zu empfehlen, weil dadurch am besten einer neuen Erkältung vorgebeugt wird. der Galerie- mit einem Podium für 50 Personen Orchester unb 200 Personen Chor. An den Saal sollen sich ein kleinerer Saal, daneben em Zimmer für 50 Personen, Wirt- schaftsräumc, wie sie für einen größeren Wirtfchaftsbetrieb erforderlich sind, anschließen. Was die Kostenfrage anlangt, so »berechnete Bauinspektor Becker, daß für den Theaterraum 280 000 Mark, für den Saalbau 368 000 Mark und für den Keller für beide 100 000 Mark in Anschlag zu bringen seien, also Gesamtkosten von 748 000 Mark. An dem Projekt beider Bauten wurde zunächst festgehalten unb beschlossen, balbigst eine beschränkte Konkurrenz zur Erlangung von Plänen auszuschreiben. Tie Stadtverordnetenversammlung soll nun gebeten Werden, daß sie grundsätzlich zustimmen wolle, daß der ^Schülersche Garten als Bauplatz, vorbeha.tlich gewisser Be- idingungen, zur Verfügung gestellt werde. Tie Lage dieses Gebieets eigne sich am besten, und auf eine hohe Pacht- !summe aus einer Wirtschaft großen Stils werde man wohl rechnen können. Außerdem wird eine kleine Bttletsteucr auf die höheren Plätze vorgeschlagen, und man könne auf eine mäßige Verzinsung der Kapitalanlage rechnen. Tie Kosten '.[ollen durch Geschenke und unverzttisliche Beiträge von iopserwttligen Mitbürgern aufgebracht werden, wofür man Ieine Summe von 200 000 Mk. rechnet, und der Rest, der sdurch Attienverzinsung aufzubringeu wäre, soll sich in der 'angegebenen Weise verzinsen. Man habe die sichere Hoss- nung, daß die Stadt, die durch vermehrten Verkehr und .Zuzug kapitalttästiger Bevölkerung viel Vorteile von dem geplanten Bau habe, den Schülerschen Garten kostenlos sunb zinslos zur Verfügung stelle und daß die Stadtv. 'im übrigen dem Projekt ihre Sympathie entgegenbringen 'tzvürden. Tie Versammlung beschloß, grundsätzlich Einverständnis zu erteilen, daß die ,Schülersche Besitzung für das Projekt in Aus- ff icht genommen werden kann. Ueber die näheren -Bedingungen und den Zeitpunkt wolle man sich Enkschließung Vorbehalten. Zum Schluß der öffentlichen Sitzung wurde dem Ger- Manischen Dl u f e u m in dttirnberg ein erhöhter Jahre szu schuß um 25 Mk. vom 1. April d. I. ab zur -Verfügung gestellt. Die geheimeSitzung mußte in den meisten Punkten ;ber vorangerückten Zeit wegen ausgesetzt werden. Aas AeriMkr Hpcrnyaus geschloffen. W. T. B. bringt folgende Meldung aus dem Neuen inde“' ffij* 0 ldkrs in bei die fasj weäig ober c l"r sonst n9 bekannt, M Körper; ec erreichen Deistündige Tran- ta haut- 1 UnWlung ucnllich aber Qu-, datz ber 11 derartigen' i kann man ikkschuhlaufen stWr Lust er Msellos endigmig ber Waschung zu :n Erkaltung °I0^ nach L^.nach °»i d°« «tue Mti= el tin „V" lich nbt bkigc- iun8t J* bitt l'H bie ekominen?" r' °us eine e nämliche c "ber auch " eriviberie enn das io irtfdjafl vvt haben schon veilchiebensien ladit. ^n den ib Elektriziläis- reisbesjerungen r gleich einer MMvl Halle, wir Teutschen rer vorgezogen, lionalvermogen verschleubenen. rkoiikunenz ber ^robulnon eine bereu weiierem b. Ein rascher ist nalurlich bei ansgeschlossen. r beiriebigenben jenbcril’enbunfl is zunehmenden lißmilletn, sowie begnssen ist und en Zchichlen der arkt. Tas Ee« ach sehr ruhig. und tzranZ'rka ase und ^nliu- ibrirf) der W eschail ebensalls geringem 2iabe ovyWW'; Grungen 1 und Lon Erz» oiges zum kehlen ,öi DieAussichk rivarten gew^en .chen Periode des ganzen M b roll, mehr-, A itölii iw perlen j ani 6Ü*""" L-W icfberÄUntc? I Ile lo j® Ueise M iunalld) eint «Dl öe'd) Jen u">^ !ir 'na^!' Ab- g beglw'Lslen- alles d^i^nt- gso J. bie glll°u ort on tut ar» ar» ar» Q £ 2 ar» E c CD O p o t=u CD c c 55 CS 5t—> <-» ar» E IC 'ä CD w c« E = 5 O oi. "5 E 5* . <5T p ar» pCQ, :C p — p — C p ZDC- ’^LfclD v o Z VD 00 o 00 CD 00 T-» P p E 'S' c - OK « E-? — VD VD e -c w» ZD -2 S O 3 W ar» •— -o C - o p (£) ä rt % 1 <5 ZD 5§ ,-j±_ E, ■— ar» CD E E' p E CD[~ o p p CD O ,2* 2? o Q CD .2 p - E CD-- — p E -O - Z> 5Q CD '' E 2. «5&S CD - c C «Sl E«S»XD C E E "E C C L E >b § p E *P ZD F o E- S 5 — C •3 o CD E CD’ - « E && «. .o £ «c 2 *** 5v E-Sd 2 o 2 2 — o »S' C 00 2 CD o E CD» . -C ,P oi §» — (M C ZD E ö-Pg Z E = - CD-— _ E O C E^ = »g' CD CD «E = a» - — g £ C)y 's c-*-’ NR E »s* ar» SD "E CD C 2 Z=:S " o y *• u u C E CD C7 o -C ZF sS'-E -c ■•s» © 2-R r- — Po ’Ä Z- o ZD o » ar» - E o « ’l? _ jQ E ■-> Ä r, E , £ CD 5 ro. ■ — S- c n't CD E ?7t, g y> ED:= U— o E fcL:- ■g-nft -C.tl --Ü g CD o ■2 .2i »= c ’S- " C ^2 ^2 = 5^' E E - 2-0 :C E E Ü rOoQtt ,—■ y-- o e .2 cd :E U T-t E ar» 7^ o ö CDZD P E E o _ - . Ä ° P o üx E d±£ cd ■— u—’ E o :2 E E E R CD CD>b-O C C§V^e CD CD s e' CD vP CD :Q — P 09 H E^ E »g’ OiE- = 2 E 2 c -2 >- -5 Zc" CD^ S E e.p CD O E -SE« CD >-. -- C o 2 7E p cd-v) _ HP E R E .. E CD . P S 'S' CD 2 C J3XP- ' CjCoC P o tfoE-cts: L iE. o «- E 2 » tiD-g 5E E E p*" *- p ■—I vWiÖ CD p vGä E- CD p p E E tE-’T" c c it— CD ZI S CD Fs — cd -E P p cd E E p E ar» cd E c sLZZ SZ2 CD P -Cf. ö»> "D ü. E -e FR o E CD rO P — 2$ »S'p 2 R c CD iS= CD G »22 P . 3‘ 2,2 1 c _ CQ.E- p P w »Z p LZ DD C P ZF <=6^ ’CD^ CD E *^7 P C »R. p ar» — ES). CD CO © E o r* CD .. ,— O CD — vO CDC? r-» c o CO O E ar» p E»p Z.2 JA a e E dc , -G E » — c_. 'S' P E ° 2 PEf E cd-2^ ~(-V^ 'S' w o ■— p — VE ** P'S'Ä QQ2 CD C Z-Z Zd E p R CD C o E 3 'S- R-o •- 2, dd 2- E ar, . E CD Q *C CD dQ c >N o Q P “-äzd 73 2 F " -o Z E E> ' <-, p 5^0 p »-: Kß ° ^ 89 09 P ‘e p E F E -S o O o 2 aae . « E . .65 p*a ’ E E P CD ♦ CD CD O O O o CEE p- o o a » » *’ p ..:e VE p f C VS CD P = .SS CD „ Tf ■— CD CD p p p t—J p -g = e .2 p p-- c E ■S) a<2>Ä EC? Z || ♦ p E E C CDZ^ E ar» v E CD p CD E - ~— ,F Cd 'C :E — ^ZRF P 2 £Ö p p E E tZ* p r. —> o o »ssass C Ä? §22- ■ e*>? rou. -c St ® sl Bekanntmachung, betr.: Fleischbeschau. Ls wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Herr Schlachthofdirektor Tr. Liebe zum tierärztlichen Fleischbcschauer für den Beschaubezirk Gießen und Herr Professor Dr. Winkler zu seinem Stellvertreter bestellt worden ist. Gießen, den 2. Januar 1904. 222 Grovyerzvlun < . ui.iermpifterei Gießen. I. V.: Curschmann. - . — ---- ■ — — ■ — ----- Holzversteigerung. Am Freitag, den 8. Januar 1904 von vormittags 10 Uhr ab sollen im akademischen Forstgarten folgende Nutz- und Brennhölzer öffentlich meistbietend versteigert ^werden: '1. Nutzhölzer (25,53 fm Stämme und 4,68 fm Stangen mit zusammen 30,21 fm) und zwar: 110 Fichtenstämme von 8—13 m Länge und 11—25 cm mittl. Durchmesser mit 24,16 fm 5 Kiefernstämme von 10—12 m Länge und 14—17 cm mittl. Durchmesser mit 1,04 fm 2 Crlenstämme von 3 m Länge und 13 bezw. 16 cm mittl. Durchmesser mit 0,10 fm 2 Lindenstämme von 3—4 m Länge und 19 bezw. 23 cm mittl. Durchmesser mit 0,23 fm 55 Fichten-Derbstangen von 10—12 m Länge und 9—12 cm mittl. Durchmesser mit 4,68 fm Sa. 30,21 trn 2. Brennhölzer 7,1 rm Nadel-Scheit 9,3 rm Nadel-Knüppel 2,5 rm Laubholz-Knüppcl 534 Nadelholz-Wellen 147 Laubholz-Wellen 12,9 rm Nadel-Stöcke Gießen, den 2. Januar 1904. Großherzogliche Direktion des akad. Forstinstituts. Dr. Heß. 75 Holz-Verkauf. Aus den Distrikten Lichterwald, Jgelshain, Schmidtbusch und Großer Finkenwald der Forslwarlei Atzenhain, ferner aus den '.Distrikten Heiligenberg, Bilsberg, Buchivaldslopf, Kasparshaag, 'Tränkkopf und Tmgerwald der Forslwarlei Luinda, desgleichen aus iden Distrikten Steinlaute, Bellcrshaincr Wald, Alter Haag, Ochsen- 'stall, Steinweg, Hoherod und Laubachskopf der Forslwarlei Rem- ihardShain, sowie au§ dem Distrikt Koppe der Forslwarlei Harbach 'sollen 145 Fstm. Fichtcn-Schnillholz (von 30—46 Ltm. milllerem Durchmesser) und 86 Fstm. Ftchten-Bauholz (von 24—29 Etm. »mittlerem Durchmesser) aus dem Submissionswege verlaust werden. iKaufliebhaber wollen ihrs Gebote, getrennt nach Sortimenten, verschlossen und mit der Aufschrift „Submissions-Holzverkauf" versehen bis längstens den 19. d. MtS. bei der unterzeichneten Stelle einreichen, woselbst die Eröffnung der Gebote am 20. d. Mts., vormittags %10 Uhr, in Gegenwart der etwa erschienenen Sub- mnttenlen erfolgen wird. Es wird ausdrücklich darailf aufmerksam gemacht, daß auch .Gebote für einzelne Schläge oder Forslwarteien eingercicht werden können. Die Großh. Forstwarte Räuber zu Atzenhain, Z im in er zu Lumda, Klipstein zu Neinhardshain mrd Kinkel zu Harbach sind beauftragt, das Holz auf Verlangen vorzuzeigen. i Grünberg, den 4. Januar 1904. Großherzogliche Oberförsterei Grünberg. Schober. 241 A'öyherger UelA-8chßeMgßvere!ü. Die im Januar stattsindende Besichtigung der Pferde soll Samstag den 9. Januar, vormittags 10 Uhr, auf dem Jahrmarktplatz dahier vorgenommen werden. Für die Orte der Rabenau wird die Besichtigung Samstag den 16. Januar, vormittags 10 Uhr, zu Grünberg auf dem Jahrmarktplatz vorgcnommen. Auf § 21 des Statuts wird verwiesen. 1 Grünberg, den 28. Dezember 1903. 236 / Der Direktor: Georg Keil. Alice-Kochschule. 1 Der Kochkmsus om 7. Januar Anmeldungen bei Fräulein Renner in der Schule. Hrtsgewerkeverein. Wtwoch brit 6. Iliiiim 1904, abends 8'/r Ahr, Restauration Feidel. Tagesordnung: Wahl der Mitglieder des Gesellen- Prüfungsausschusses. Lehrlingswesen. Versicherungswesen. Verschiedenes. Zu recht zahlreicher Beteiligung ladet ein 166 Der Borstand. Stenographie. Wir eröffnen Dienstag den 12. Januar, abends 3 Uhr, int Kaufmännischen Dereinst)aus ») einen Anfangs-Kursus für Damen, te) „ „ „ „ Herren. Honorar btfcägt nur 6 Mk. A«^«lduiigsn n»erü«t tu Äe^iiw Kurse oder vorher in jÄefcnnng freß I. tkoi-|i^en>en (&. Schiffnie, Grünberger- 8) MitgeäenftMuwuMeu. Sie rewbut nie seither DisnstsgL und freitags >»n 9 MIC is Ahr abzeh«U»n. 255 Fer deS Babelsberger Stnrographcll-Aerern« (E. B.) . und dc§ Damcn-Kränzchcuö deS G. St.-B. bekanMmachung. In das Handels-Register wurde heute bezüglich der Firma »Ernst Balser" zu Gießen eingetragen: Geschäft ist mit Firma auf die Kaufleute Karl Gemmecker und Wilhelm Bastert zu Gießen übergegangen und wird von denselben mit Wirkung vom 1. Januar 1904 in offener Handelsgesellschaft unter der Firma „Ernst Balser, Buch- und Papierhandlung" weiterbetrieben. [232 Gießen, am 2. Jan. 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Hostversteigerung int Gießener Sradtwald. Montag bett 11. Januar 1904, vormittags 9% Uhr be- gmnend, werben in den Ab- tcilungen Bruderwinter, Lbcr- förstcrwicsc, Fauler Boden, Grubcutopf, Aue u. Lumpeu- manusbrunueu versteigert: 96 rm Buchenjchettholz öl „ Etchenicheikholz 29 „ Bucheukuüppelholz 48 „ Eichenknüppelholz 1 „ Linbenkuüppelholz 29 „ 9iadellnüppelholz 2120 Wellen Buchenrelsig 960 „ Eichenrelsig 4560 „ Nabelreisig (teilweise zu Bohnenstangen geeignet) 37 rm zerkleinertes Buchenpock- holz 40 „ zerkleinertes Eichenstockholz 101 „ Nabelstockholz. Die Zusammenlunit ist aus der Licherstraße am Forslhaus Hochwarte. Gießen, den 4. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Gießen. ‘JJiecunt. 259 Mittwoch den 6. d. Mts., vormittags 11 Uhr, soll ein herrenlos eingefangener gelber Piufchcrhund (Rattenpinscher) auf der Polizeiwache meistbietend versteigert werben. [233 Der Pollzeiwachtmeistcr: Kasper. Stadt. Schlachthaus. Frerbauk. Heute und morgen: 229 ®r|nij. Nchjtllßcisch 41) M Zl^KkH rSkisih 50 Kfz. Während der Marktzeit fiitdct der Verlauf des Fleijches in der Großviehschlachthalle statt. MH r [86351 'iWi ZSiDgkle M Mezugsqnelle für W Mövcl und 'Tjri! । Woynuugs- M Hinrichtungen. M A. (iriinebaam W ■ f>aijnl)ofßr. 35. KZ Prima EaMeisch Keule und Nierenbraten k Pirmd 04 Pig. 029 S. Rothschild, Äarktstraße 18. GrwrMi- schuhe echt Petersburger zu bekannt billigen 8698 Preisen. Wil la .Herbert, Marrt 2. Eichm- LAmer->i.Elßserhch wird billig geliefert. Cefl. Anfragen unter Nr. 157 an die Expedition d. Bl. luVetttnr-ÄnsVerHaiif Vom 6. bis 15. Januar gebe bei Barkäufen 258 IW 15% Sccnt©. Sa ECaUHlj gegenüber der Stadtkirche Ende gegen 11 Uhr. Anfang 8 Uhr. 30 35 Unser hfeinst. Spezial.1,201 Hausarzt sagt fja O & K Neustabt 12. 4 Gießener Anzeiger, Brühftche Druckerei Weidei'.gasse 10. 126 Kinder- Gesamtgewinne i.w. Ütifrrhril fiainrrlj beweisen zahlreiche Anerkennungen L - LZ " .. *4 Asthma« iionuons 12% Alliumsait, 88% Nafsinadc. Wirkung überraschend! Zu habeii m Schachteln ä 1 Alk. und Beulelii ä 3U Big. bei [247 JE. Fischbach, Drogerie. M. 26000 W. Us OOO i .dievor irgllchkeitvon PeifrfjlcimunJ Jtzleibs brruljmlrn Holzschi'he empfiehlt Wilh. Kohlcrmann, llygienal allein prima neue, bestes Fabrikat, per Pfund 40 Big., bei 10-Psnnd-Eimer 38 Pig., Bringe meine Köl'd-li.Liühlßechittti in empfehlende Erinnerung. [261 Äug. Werner, Korbmacher Weidengasse 8. BillOtS üv Vorverkauf bei Herrn Challicr und abends an der _n Kasse: Prusceniumslogen und erste Sperrsitzreihen 6 31k., Sperrsitz-Mittelreihen, Mittelualkun und Seitenbalkon (Vorderre he) 5 Mk., Sperrsitz-Hinterreihen und Seitenbalkon (Hinterreihe) 3.50 31k. (für Mitglieder des Theater-Vereius bei weiterem Bedarf 31k. 5,50, 4,50, 3,— i, Estrade 2 Mk.171 Ärztlich empfohlen. Niederlagen durch Plakate ersichtlich. Weianäß/’ £l££ktstrassk^# irr Billmgen Sonntag den IS. Januar, nachmittags 2 Nhr, bei Gastwirt Georg Leidner in Billingcn. 060 Der Vorstand: Jo Hs. Junker, Watzenborn. TheateraWer®!^. Mittwoch den 6. Januar im Stadtthealer V. Vorstellung. Gastspiel von Fri. Urene Triesch als Hedda Gabler. Es wird gebeten, durchaus pünktlich zu erscheinen. schützt und bewahrt Mund, Hals und Zähiie. Mygienal ist das vornehiiiste und angeiiehmste Äiund- unö Gurgelivaffer der Welt, fiayjjieual schützt vor Mund- uiid Zahnkrankhelleii jeder Art. liygienal wirkt antiseptisch gegen die Erreger der Zustucuza, Drpytherie und der Eitertrankheiten. 254 Zu haben bei Adoll BSieler, Drogerie, Marktstraße 5; Adolf Welz, Parfümerie, Seliersweg; en gros bei HaudelS- gcseUschast Igoris, Ziahn «L Co., Köln a. Rh. Ctaisdie Werke G. bi. b. II. (win. Dr. C. Zerbe) Freiburg i. Bilden. L. Steinhäuser, Telephon 346. Neucilbäue 17. Bei Husten Zum Deutschen Kof. Mittwoch den 6. Januar: MetzelstrZ>K»s. Morgeno Wellfleisch mit Kraut. -55 Ludwig Flamme. Bar Geld mit 90% garantiert! Kleine Loszahl! 111 erhältlich bei J. Stürmer, General-Agent. Strassburg i. E. Hier bei: Bich. Buchacker, Wilh. SemmJer, Ph. Weiler. ßanf-Couverts mit Firma Ulark MO per kaufend. a.. c~ *r* “» öS L?2 2. planes, Flügel, jbimisii»; Ständiges Lager von 150 Instrumenten aus nur erstklassigen Fabrrkeii. Llnnahme gebrauchter Instrumente iui Umtausch. Hürrstigste ZaylungsVedingungen bei Z'.atcn. Köchpcr Z3ar-Kabalt, Verinietuingen: 2 bis 10 Mark pro Monat. Stimmungen, sowie Reparaturen jeder Art. Forstes flach (Oberhessen). Zweiggeschäft: Vließen, Bahnhofstraße 22. CD co Achtung! Garanlirl nächste Ziehnng! Achtung! bereits am 23. Januar 1904. 4„ Karlsruher Lotterie Sg Kisten und Kistenteile in allen Dimensionen werden preiswert geliefert. Gest. Aniragetl unter Nr. 158 aii die Grpedition d. Bl.________ Winterschuhe 5U^* zu billigsten Preisen empfiehlt Friedrich MagnuS, Bahn- od. Postfrci g. Nchu. tc& RlillchtMlc 1, Pfd. Lachs, 2 Dos. ca. 50 Rollmps. u. Bracher., 1D. Delsard., 1 ^N.Eaviar,40ff.Bückl.u.Sprott. Zus.5Atk.lSo lg.Vorrat! E. Degpoer, Flscherei'Grp.,Swiokmündeög. [252 1ohtniah.nl Hafer-Mehl. o wN, v '3 £. o a C r V 52