Nr. ZZ3 Zweites 154. Jahrgang Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulftr.?. Tel. Nr. bl. Telegr^Adr. r Anzeiger Gieße«. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Universitätsdruckerei. R. Lange, Gieße». Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener FamMenblatter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. _ , „ „ Dienstag 4. Oktober 1904 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Kentralnotierungsstelle und Getreidemarkt. In der „Deutschen Agrarkovresp/' werden die Unterschiede Mischen der Zentrain otierunigsstelle der Preußin schen Landwirtschaftskammern und dem Getreidemarkt, (& ml V. H., irrte folgt feftgelegt: Dlie Zentral notierungs st ekle ermittelt die Preise von gestern, um sie heute ohne jede Kritik der eingelaufenen PreisL'erichte — M veröffentlichten und zwar; m drei. Abteilungen, von denen sich' die erK auf die Gröhe der Preisdifferenz, die zweite auf den privat ermittelten Preis für Getreide einer bestimmten Gewichts- qnalität, due dritte aus die Preise der wichtigsten >Mus- tandsmärkte beziHt, die jn einer sonst in; der Praxis' nicht üblichen Meise alle er da, der I)ier un Stabe ' liegt, ist um deinetwillen gestorben . . . weck er dich llCbt&äiten5tM* ntts-dlichm Worte den Sinn, daß, der Bruder den Bruder erschlagen, weil beide sie liebten?"" . Äe erinnerte sich wohl, wie Franz Groller wahrend. semes Icdte^ BeE w WenÜessen sich weit mehr unt chr beschalstgt X” 7Z früher Er brachte ihr eine kostbare Brosche als iÄnE mit, viel zu kostbar für sie, die Tochter des Landpfarrers. , . . .,u n bcn Morgen, um mit ihr zu plaudern ooer rhr ber . «.leiten im Garten zu helfen; er erzählte von hCh«nfimdtcn Reijm im Osten und Westen, daß sie, welche kaum L. («ccrticit ihrer Jugcndhcimat überschritten, eutcrcssicrt zu- iini eiaidL 1“riefte er sich und spielte mit dem kaum K&taÄ SU mrd munteren Mäd- s° glaubte sie, fichlt- er für sie ; Freund, s.haft nnd^brüdeÄche Zuneigung, weil er wußte, daß Ferdmaud, 1,1,1 gSdÄ mtHMetlic&e SBertraulicWt hatte auch sie ii;!“ K 7L°"uuttr diesem harmlosen Verkehr Sünde ' Hb । । iviH und verbrechen verborgen # gewesen Jein ? Unter bcu 11 dir gistige Schlange? Unter dem freundlichen Lächeln das Programm des neu ernannten Unterstaatssekretärs im preußischen Ministerium für Landwirtschaft, v. Conrad beachtenswerte Mitteilungen, die um so bedeutungsvoller erscheinen, als sie von einer Seite ausgehen, die mit der politischen Richtung des Blattes nicht durchweg harmoniert. Es heißt da u. a.: Es dürfte nicht allein die Rücksicht auf rbie Ostmarkenpolitik sein, die den Reichskanzler bestimmt hat, sich von seinem verdienstvollen Mitarbeiter zu trennen. Herr v. Conrad dürste dazu ausersehen sein, der Träger eines landwirtschaftlichen Programms zu werden, das dem Reichskanzler sehr am Herzen liegt, und dessen Verwirklichung schon seit geraumer Zeit zu den immer wieder aufs neue erwogenen Gedanken gehört. Herr v. Conrad dürste der Mann sein, dieses Programm, das sich freilich unzureichender Knappheit in das Schlagwort Intensivierung der Landwirtschaft zusammenfassen läßt, mit Sachkenntnis auszuarbeiten und mit Festigkeit zu vertreten. Jnsoferu mag man ..... in der Versetzung des Herrn v. Conrad einen „Erfolg der Agrar-Konservativen" erblicken. ^Indessen handelt es sich ja nicht um eine Liebesgaben- gesetzgebung (1), sondern um eine Unterstützung der Landwirtschaft, die im wesentlichen erzieherischer Natur, durch An- re g u n g, B e l e h r u n g und umfassende Pädagogik wirken will und sich daher die Sympathien aller Parteien gewinnen wird. Freilich mit Ausnahme jener Unbelehrbaren, die nicht rasch genug die völlige Industrialisierung Deutschlands herbei- sühren können. Wenn der Verfasser der obigen Auslassung wirklich den politischen Gewässern an ihrem Ursprung auf den Grund zu sehen in der Lage ist, so wird die Zuschrift ganz besonders im agrarischen Lager Aufsehen erregen. Herr v. Conrad ist ausersehen zur „Erhaltung und Stärkung" der de u schen Landwirtschaft. Einige Wendungen des Briefes drangen zu der Frage: etwa im Gegensatz zum Bunde der Landwirte oder ohne ihn? Man erinnert auch an den Hinweis des preußischen Landwirlschaftsministeriums aus die A uskun ft s stelle der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, der kürzlich ziemliches Aussehen erregte. Dieser Hinweis sprach bekanntlich davon, daß dem praktischen Landwirte zum Teil eine gründliche fachmännische Vorbildung fehlt. Immerhin ist es etwas eigenartig, das „neue Programm" mit Unterstaatssekretär v. Conrad als dessen Träger zu veröffentlichen, während Herr v. Podbielski noch im Amte vt Herr v. Podbielski hat bekanntlich seiner Zeit das Tischtuch zwischen sich und dem Bunde der Landwirte zerschnitten; es ist aber längst wieder geflickt. * Der Reichskanzler und das Reichsgericht. Ein Glücklvunschschreiben des Reichskanzlers Grafen Bülow anläßlich des 25 jährigen Bestehens des Reichsgerichts ist an dessen Präsidenten Gutbrod gerichtet und hat folgenden Wortlaut: Am 1. Oktober sind fünfundzwanzig Jahre verflossen seit dem Tage, an welchem da» Reichsgericht als oberster Gerichtshof für das geeinte Deutschland seine Tätigkeit begann. Mit freudiger Hoffnung richiteten sich die Blicke des deutschen Volkes nach Leipdiü, wo aus allen Teilen des Reick-s bewährte Juristen zusammentraten, um als Hüter des im Jieiche geltenden Rechtes ihres Amtes zu walten. Ich freue mich heute sagen zu können, daß das Reichsgericht die damals gehegten Erwartungen erfüllt hat. Es hat sich das Ansehen zu verschaffen und zu erhalten gewußt, dessen der oberste Gerichtshof zu der ihm anvertrauten Wahrung der Reckstseinheit bedarf. Wod) in den jüngsten Jahren ist mit der Schass-ung des einheitlichen bürgerlick)en Rechtes dem Reichsgericht eine neue und große Aufgabe erlvachscn. Un- geackstet schwerer Arbeitslast haben sich die Mitglieder des Gerichtshofes mit voller Hingebung dieser Aufgabe unterzogen. Ich darf es mit Genugtuung aussprechen, daß zum erheblichen Teile der allerwärts anerkannten Rechtsprechung der obersten Instanz zu danken ist, wenn der Uebergang in das neue Recht sich ohne Schwierigkeiten vollzogen hat. Dem bohen Gerichtshöfe kann ich zu seinem gegenwärtigen Lebensabschnitte nichts Höheres wünschen ,als daß er in dem Geiste, der seine Mitglieder beseelt hat, als Hort des Rechtes zum Segen des deutschen Volkes und zur Festigung seiner nationalen Einheit fprllvirken möge. Euere Exzellenz ersuche ich ergebenst, meine warmen Wünsche für das weitere Gedeihen des Reichsgerichts an dessen bevorstehendem Ehrentage gefälligst zum Ausdruck zu bringen. Der Reick)skanzler.. gez. Graf Bülow. Auf das Schreiben erwiderte der R e i ch s g e r i ch t s p r ä s i- d e n t telegraphisch folgendes: „Ten heute anläßlich des 25 jährigen Bestehens des Reichsgerichts zu einem festlichen Mahle versanimelten Mitgliedern dieses Gerichtshofes, der Reichsamvaltschaft und der die Arglist, der Verrat? Unter den scherzenden Worten sündhaftes Verlangen und tödlicher Haß? O mein Gott, wohin loar mit einem Male die sonnige Schönheit des Spätsommertages entschwunden? Düstere Schatten schienen die Sonne, die Welt zu umhüllen, wie lang schleppende Trauevgewänder, und aus den Gräbern schienen Webel aufzusteigen, die sich zu gespenstischen Gestalten zusammcnballten und hohngrinsend die dürren Arme nad> ihr ausstreckten. Glauben, Treue und Liebe schienen aus der Wclt verschwunden zu sein, und Verrat, Neid, Eifersucht und Haß erhoben ihre furcyibaren Mcdusenhaupter. Nach der Gewohnheit ihrer frommen Kinderzeit nahm das unglückliche Mädchen ihre Zuflucht zum Gebet. Getröstet und gestärkt erhob sie sich nach einer Weile; aber auch einen festen Entschluß hatte sie gefaßt. Ter Glaube an den Geliebten war in ihr auss Neue erstarkt,« die Zloeisel an seiner Schuldlosigkeit waren geschwundene, die Sonne leuchtete wieder hell und strahlend über Gottes schöner Erde und im stillen Frieden einer seligen Ruhe lagen die GrMer der Toten da. Aber ein Geheimnis tvaltete über dem plötzlichen Tode Franz Groller's! Nicht allein das Geheimnis der Tat, das Geheimnis, wer der Aeörder gewesen, sondern vor allem das Geheimnis der Beweggrünoe dieser furchtbaren Tat. Vergeblich halte sick) das Gericht bemüht, dieses Ge- heimnis aufzudecken. Tas Leben des C-rmordeteir war Wohl voll von Menteuern aller Art gelvesen, war ec dock) ein unruhiger Kops, den es in die weile Well hinausgetrieben, aber alle Spuren, welche man verfolgte, verliefen im Sande oder füllten zu einer harmlosen Aufklärung. Jetzt aber hatten die Worte Bertha Wüllbraudts ein grelles Schlaglrcht ans dreses Geheunnrs geworfen Auch der Untersuchungsrichter hatte nach der Richtung hin, welctM das Schlaglicht bezeichnete, geforscht, aber nichts entdecken können. Mit einem Riale zeigte fiel) letzt dre Lpur' Erschreckend deutlich, sodaß Käthe förmhd) davor zurückbebte/ obgleich sie fest entschlossen war, die ^pur zu verfolgen. Berllm Wüllbrandt kannte dm3 Geheunlus dufer Tat. Ihre leidenschaftlichen Worte bewiesen, daß Liebe, Eifersucht und Haß Rechtsanwaltschaft habe ich von Euerer Exzellenz uns so hoch ehrendem Erlaß Kenntnis gegeben. Im Auftrage der Versammlung bitte ich Eure Exzellenz, den Ausdruck unseres wäru;sten Tankes entgegennehmen zu wollen. Wir werden alle intfere Kräfte einsetzen, um der hohen Aufgabe, Wahrer des ReMs im Reiche zu sein, immer mehr gerecht zu werden."" Aus Stadt und Sand. Gießen, 4. Oktober. ** Personalien. Außer den gestern schon genannten sind nachstehende Lehramtsakzessisten zu Lebramtsassessoren ernannt worden: Ludwig Bernhard zu Mainz, Ludwig Horst zu Alzey, Christoph Kobelt zu Mainz, Heinrich Massing zu Alzey, Dr. Hermann Molz zu Gernsheim, Ludwig Schäfer zu Worms, Julius Schulze zu Worms. — Der Kanzleidiener und Hausbeschließer bei dem Staatsministerium Hermann Scharf wurde zum Kanzleidiener bei dem Ministerium des Innern ernannt. — Am 30. September wurde der Steueraufseher Hohl zu Seligenstadt zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Babenhausen ernannt. ** Zehn Gebote für die Theaterbesucher. Ter berühmte ftanzösische Theaterkritiker Francisque Sarcey hat für den perfekten Theaterbesucher folgende zehn Gebote entworfen: 1. Tu sollst nie zu spät ins Theater kommen, selbst wenn du ein König oder eine Königin bist. 2. Du sollst deinen Nächsten nicht mit riesengroßen Hüten oder mit extravaganten Gesten belästigen, selbst wenn du eine sogenannte feine Dume bistz. 3. Wienn du hinaus- oder hineingehst, sollst du den anderen Personen nicht den Rücken zuwenden, damit du niD plötzlich einer Dame in den Schpß fällst 4. Du sollst die 5dühneräugen deines Nächsten nicket zertreten. 5. Du sollst die Vorstellung nicht durch deine Bemerkungen stören unter den: Vorwande, daß du ein Kunstkritiker bist 6. Du sollst nicht mit Ostentation übertrieben lachjen unb weinen. 7. Wenn du nicht ohne Bonbons oder kandierte FruMe leben kannst sollst du sie essen, ohM den Appetit deines Nächsten anzureizen, selbst wenn du die schönsten Zähne zu zeigen hast. 8. Wenn du nicht genug Gedächtnis hust um ohne ein Progranlm auskommen zu können, sollst du es geräuschlos entfalten. 9. Bei musikalischen Muffuhrjungen sollst Du nicht mit dem Mpf oder mit dem Fuß den Takr schlagen, zumal dadurch die Schultern deineA Nächsten oder der Rücken der vor dir sitzenden Personj gefährdet werden könnte. 10. Du sollst nicht aus Gefälligkeit Beifall klatschien und niemals zischen. Das Zischenf im Theater ist ein Zeichen von grobem Egoismus. ** Ein verhängnisvoller Irrtum. In dem Städtchen L. in Süddeutschland trug sich wie uns ein Mitarbeiter aus gar nicht weiter Ferne berichtet, vor kurzem folgende drollige Geschichte zu. In diesem Städtchen trieb ein Einbrecher schpn längere Zeit sein Wesen, ohne daß man ihn erwischte. Nun wurde um diese Zeit der Postbeamte N. nach L. versetzt. Am Tage seiner Ankunft war der Chef, der eine Dienstwohnung im Postgebäude inne ha.tte, verreist. N. mußte am selben Tage gleich Nachtdienst tun. Beim Abendessen in einer Restauration wurde ihm von den Stammgästen der Rat erteill, ja seine Wertsachen und Geld in guter Verwahrung zu halten, wegest des bewußten Einbrech,ers. Dieser wurde ihm als ein großer, kräftiger Mann mit einem mächtigen schcharzenj Bart geschildert. Gegen Mitternacht, als die beiden Unterbeamten an den Bahnhof gefahren waren, wo sie ungefähr 2i/2 Stunde verweilten, legte sichl N.^ na.ch,demj er das Gas heruntergeschraubt hatte, auf das un Dienstzimmer stehende Ruhebett und verfiel in eine Art H schlummer. Du fühlte er plötzlich in seinem halbwuchen Zustande, duß eine große Gestalt neben ihm stand. Er fuhr auf und sah sich einem großen Manne in Hemdsärmeln und müchfigern schjwarzen Barte gegenüber. Das konnte niemaand anderes als der gefürchtete Einbrecher sein. Ein Sprung nach dem Fenster, die dort stehende Eisenstunge in' die Hund nehmen und auf den Verbrecher losstürzen war eins. Dieser wollte flüchten, wurde aber von N. gefaßt und k. H. in den — Llbort geeckt urrd eim- geschlossen. Nun Wartete N. sehnsüchtig auf die beiden Unterbeanrten. Der Gefangene machte von Zeit zu Zeit den' schrecklichsten Radau durch Schlageri und Tromnreln gegen die Türe. Als nun die linterbeamten vom Bahnhof zurückkamen, erzählte N. ihnen triumphierend von seirremFang. dem Mörder die töblidve Waffe in die Hand gedrückt Hattert ** nun handelte es sich darum, denjenigen zu finden, in dessen Seele die Handlungsweise des Erschlagenen jene Leidenschaften erwecken mußte. Er mußte der Mörder sein! 9toch einmal erbebte Käthe vor dem Gedanken, den die Worte Bertha Wullbrandts in ihr erweckt hatte! Wenn die furchtbare Anklägerin bennod) recht hätte! Wenn die Spur auf Ferdinand hinwiese, . . . aber mit einem Male schüttelte sie diesen Gedanken ab und es leudUete hell in ihrer Seele auf. War es nidjt Bertha Wullbrandts Aussage vor Gericht gerade gerveseil, welck-e Ferdinaud in entscheidender Weise entlastet hatte? Hatte das Gericht nid-t gerade auf Berthas Aussage hin Ferdinand freigesprod>en? Tie Äürllage, wetdw Bertha soeben erhoben hatte, m«ßte mithin einem andern gelten. Wer war dieser Andere — diese geheimnisvolle Person, die nicht zu entdecken war? Bertha Wullbrandt kannte fie! Käthe sprang auf. Ihre Wangen glühten. Ihre Angen blitzten. Ihren: Vater wollte sie alles sagen, damit dieser das Geridü verständigte — Bertha Wullbrandt mußte zu einem Gestarrdnis gezwungen werden! In diesem Augenblicke ertönte in der Ferne der langgezogene Ton einer Darnpfpfeife und das takturäßige Stampfen und Keuck-en der Lokomotive klarrg herüber. (Fortsetzung folgt.) — Heber d i e E r ö f f n u n g' d e s neuen Hof-Theaters in Braunschweig meldet man: Dtosteu Aufwand von zwei Millrone n M a r t nm gebaute Hoftheater wurde feierlich ein- geweiht. Ter Jnteudcmt Baran v. Wangenheim dankte dem Archi- letten sowie allen, bv ib.n während des zweijährigen Baues treu tb eint glänzende Wiedergabe. Brauiißl^aeig besitzt in seinem Host Heater jetzt eine Schenewürdigkeit erstell Ranges. ?hin sollte der Einbrecher herauSgchagert löit Air Pol-et qebre.clu icerben. x'Ver beschreibt aber bei3 öitrfc^en der b eiben Unterbeaairten — der vermeintliche Eiabrschwer lum: der Chef, der Herr- Postd ire kto r ! Tal'lrpux. ** Ern WohnungSparlalnent. Der für den 16. dis 19. Oktober d. IS. nach Frankfurt a. M. einberufene 1. Allgemeine deutsche Wohnungskongreß verspricht ein richtiges Wohnungsparlament zu werden. Nach den bereits jetzt vorliegenden Anmeldungen werden wohl so ziemlich alle Richtungen, die eS in der Wohnungsreform gibt, reichlich vertreten sein: Metervereinler und Hausbesitzer, Baugenoffen- schastSleute, Bodenreformer, Sozialpolitiker aller Richtungen, Vertreter der großen Vereine und Verbände, die sich mit der Wohnuugsreform beschäftigen, wie z. B. deS Rheinischen Vereins zur Förderung des Arbeiterwohnungswesens und deS Vereins ReichS-WohnungSgesetz (Deutscher Verein für Wohnungsreform) ; weiter werden anwesend sein Vertreter von Arbeiterorganisationen, Krankenkassen, der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft, Handelskammern usw. Dazu treten natürlich eine bedeutende Anzahl von Staats-, und namentlich Kommunalbeamten, wenngleich wohl insbesondere von den ersleren ein Teil mehr zur Information erscheinen wird. Besonders die Landes-Versicherungsanstalten entsenden zahlreiche Abgeordnete. Auch daS Reichsamt des Innern und eine Anzahl Ministerien haben Vertreter an gesagt. Butzbach, 3. Okt. In der gestrigen Versannnlung der Ortskrankenkasse für Butzbach und Umgegend wurde der Eintrag, der die freie Aerztewahl für den hiesigen Kassenbezirk verlangt, einstimmig abgelehnt. ? H erche n h arn, 3. Okt. Die hiesige Lehr erstelle, welche am L Oktober vakant wurde, erhielt der Schulde-rwalrer Herurick Schaaf au5 Hörgenau (Kreis Lauterbach) zur Verwaltung. Der Genannte wirkte schpn einmal vom fl. Februar 1902 bis 1. Oktober v. I. an der hiesigen Lehrersrclle und genügte darauf seiner Militär- MM § Vom oberen Vogelsberg, 3. Okt. Am verflossenen Samstag kam eine vielköpfige Truppe von Zigeunern nach dem Dörfchen K. Die Männer kamen am Abend in eine'Wirtschaft und konzertierten. Der Besuch des Konzertes war recht gut; auch die hochlöbl. OrtS- poüzer war unter der Zuhörerschaft. Im Dunkel der Nacht kamen aber Zigeuuerweiber und -Kinder, durchsuchten die Gehöfte, stablen Wasche und plünderten die Gärten. S&m dem Nachtwächter verjagt, zeigten sich einige aodi widerspenstig. Offenbach, 3. Okt. Unter lebhafter Anteilnahme der Bevöllerung i|t gestern unser neuer Schlachthof feierlich eröffnet worden. Dem Feste wurde eine erhöhte Weche dadurch gegeben, daß gleichzeitig die hiesige Fleischerinnung die Feier ihres 26 jährigen Bestehens damit verbinden konnte. Die Straßen unserer Stadt, durch die der Festzug ging, hatten reichen Fahnen- und Guirlandenschmuck angelegt. Nachdem von 10 Uhr ab die Gäste von auswärts empfangen worden waren, begann um 11 Uhr die akademische Feier m der Gartenhalle, zu der sich die Deputationen aus allen Fleischerinnungen der näheren und weiteren Umgebung ein- gefunden hatten. Nachmittags bewegte sich ein großer Fest- zug nach dem neuen Schlachthof, der am Eingang mit Psianzenarrangements geschmückt war. Hier hielten der Oberbürgermeister und zahlreiche andere Persönlichkeiten Ansprachen. Marburg, 3. Okt. Heute nach Mitternacht befanden sich ein hiesiger Einwohner mit Frau und Kind und einem bei ihnen wohnenden Studenten auf dem Rückwege von Schröck hierher. Im Wald oberhalb des Hansenhauses wurden sie plötzlich von mehreren Personen, die sich da auf der Straße herunrtrieben, an gefallen und mit Messern verletzt. Während der Familienvater nur einen Stich unterhalb der Schalter erhielt, wurde der Student erheblich verwundet. Der Erstgenannte eilte mit seinen Leuten nach der Stadt, während der Student sich verlor und im Walde verirrte. Die Blutspuren waren heute morgen von der Straße aus eine Strecke weit durch den Wald zu erkennen. Der Student hatte sich bis in die Nähe der Abdeckerei geschleppt, wo er heute morgen vom Wasenmeister, besinnungslos auf der Wiese liegend, gefunden wurde. Er wurde sofort in die Klinik geschafft. Ter überfallene Ehemann gab einen Schuß auf die Angreifer ab, wodurch möglicherweise einer von ihnen verletzt wurde. Das könnte unter Umständen zur Entdeckung der Täter führen. (H. L. Z.) Homburg v .d. H., 3. Oft Die hiesige Firma; Gebrüder Hausmann, Lederfabrik, beging am L-ams'- tag die Feier ihres fünfzigjährigen Bestehens, Aus diesem »Anlässe wurde jden etwa 200 Angestellten doppelte Löhnung ausgezahlt. Das Bureaupersonal sowie die Arbeiter überreichten dem derzeitigen Chef sinnige Geschenke. Die J-abrii selbst besucht seit 1840. Biele Arf- deiter der Fabrik konnten bereits ih-r 25- bezw. 50j8hriges! Arbeiterjubiläum feiern. Krankfurier Kunst. Im Kunstsalon Hermes zu Frankfurt a. M. ist eine große Sonderausstellung von mehr als 50 Gemälden, darunter 18 verkäufliche Franz v. Lenbachs. Ein Jugend- bilbniS des großen Porträtisten fesselt am meisten durch die geistvolle Auffassung seiner selbst und trägt mehr zu seiner Charakterisierung bei als ein Dutzend umfänglicher Lebensbeschreibungen. Außerdem enthält die Oktober-Ausstellung dort Werke von Feuerbach, Segantini, W. Trübner, HanS Thoma, ein paar ziemlich süßliche Porträts von F. A. v. Kaulbach, einige prächtige kleine Stücke von Zumbusch, einen großen, aber zweifellos aus seiner spätesten Zeit stammenden, temperamentlosen, trotzdem szenisch wüsten ,Krieg' von Böcklin, ein paar recht schlechte Stucks, dagegen wieder eine Reihe wundervoller, ganz modern geschauter Charakterköpfe vom alten Ed. v. Gebhardt, nichts Sonderliches von Liebermann, ein paar Skizzen von A. v. Menzel rc. Im K u n ft o e r e i n an der Junghofstraße, der von Gießen aus viel zu wenig besucht wird, sieht man eine Reihe von sehr verschiedenwertigen Porträts von Theodor Alt. Einige sind altmodisch, glatt, geleckt, langweilig, ohne jede eindringlichere Charakteristik, andere, namentlich ein mit großer Kunst verkürzter weiblicher Körper, von überraschender Schönheit, von wärmster Fleischlichkeit, von blühendem Reiz. Auch ein paar, wohl 10 Jahre später als die anderen geschaffenen Porträts zeigen einen große, reife psychologische Vertiefung. Unter den Original-Lithographien, die ausgestellt sind, finden sich ganz entzückende und verblüffend billige Blätter unserer ersten Landschafter wie Leistikow, Kampf, Searbina, Bracht, Feldmann, Kall morgen, sehr schöne und geistreiche Skizzen von Menzel rc. Eine Schülerin Trübners, Frl. Bandell, hat ein paar Köpfe ausgestellt von ungleichem Wert, aber alle sind sehr scharf geschaut und von sprechendem Ausdruck. Auch sonst noch findet sich dort recht viel Sehenswertes, namentlich unter den plastischen Werken. Ein Besuch ist also außerordentlich lohnend._________________________W. vermisstes. * Hannover, 3. Okt. Nach einer dem „Hann. Cour." aps Dorum zugegangenen Meldung sind zwei wegen Verdachts der Spionage Mitte September verhafteten Franzosen gestern aus der Hast entlassen worbest. Elbing, 3. Okt Frau Kommerzienrat Löser in Berlin stiftete für Wohlfahrtseinrichtungen in der Zist. garrensabrik von Löser u. Wolff 100000 M k. Berlin, 3. Okt. Ein rätselhafter Fund von Blutspuren in Schöneberg beschäftigt die dortige Kriminal-Polizei. Tie Menge des aufgefundenen Blutes war so groß, daß es sehr wohl von einem ermordeten Menschen, der sich verblutet hat, herrühren könne. Ob jedoch ein Verbrechen vorliegt, ift nach den bisherigen fast erfolglos gebliebenen Aufklärungs^Dersuchen der Polizei fraglich Märkte. Gießen, 4. Okt. Marktbericht. Aus heutigem Wocbenrnarkt kosteten: Butter pr. Psd. 1.00—1.15 Mk., Hühnereier 1 St 7—8 Psg. 2 Stck. 15—00 Pfg^ Gänseeier 00—00 Psg., Enteneier 7—0 Psg., Käse pr. Stck. 6—8 Ps., Käsematte 2 Stck. 5—6Pfa. Erbsen pr.Liter 21Pfg., Linsen pr. Liter 32 Psg., Tauben pr.PaarO,80— 0,90 Alk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,60—1,20 Ack., Enten pr. Stuck 1,80—2,20 Alk., Gänse pr. Psd. 00—70 Psg., Ochsenfleisch pr. Pfund 00—80 Psg., Hub- und Rindfleisch pr. Psund 62—68 Psg., Schweinefleisch pr. Psund 60—72 Pfg^ Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund 76 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 68—76 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 50—74 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6P0—7,50 Mk^ Weißkraut per Stuck 10—20 Psg., per Zentner 0.00—0.00 Mk, Zwiebeln pr. Zerrtner 8,00—10,00 2)1 L, Milch per Liter 18 Psg., Äepfel per Zentner 4 bis 8 Mk., in Körben 00—00 Psg. Rufst 100 St. 30-00 Psg. Zwetschen per Zentner 2.50—3.50 Mk. Birnen per Zentner 6 bis — Mk. Marktzeit 8—2 Ul>r. Braut- und Hochzeit-| Seidenstoffe, neueste Genres in schwarz, weiss und farbig. Verlangen Sie Muster. C27/91 Seiden-Grieder-Zürich. er o o LO C O cs, ■T5 cd er ft 2 ° ft s s o & o & ft g. c D 3 5 E7 R = O <1 •-O - w o c eroT <0 C ft S' CD ft CT 3 = 5 _ & ft cv 3« sr.jr ' & O ft ft ft"-Cft ' Cft ft ft ft w? Sa O ft: Ö CO5 ft O S s § or —n O er&. er» ft er o CD -* je.; 63 ~ 2 CM KO 2 3 C' p-~ ft 2. ° 0 0(1} CO fjg'g o" 9 co 2. er S. ft: 2 ft, er ft ft 2 2 ~ >o^ er % % c 2. o 3* cr"V n o ® » e ~ o ft \C--» tft " ft cm 02. KO Ä 2-. .ft, er » ,ft * = - = Z - 2 ? = ft .ft, s er ft- x 5 w p 2 ' ei zz g's.« 3 3» 2 S 2. W o er Q o' (=?i o ft -S- co 9 ‘ o S «b = 3 er <2,- n rft- cr n e> — -_ CO o r» 3 8 CD o ' o & ft' O CF ?- o — CD ft 2- rS O n —r.ce> ft =! ° ft o ft 2 £■« o ft S 2: ft ft O Tft et CT 5 Q.C H ft ft =■ O , - V ft ft 2 ft' ft "ft M ft cm er~ ' ft ft ^ft C. Tft7' ft «a • rr ft er e> >8* _ ft ft ft' c 5 § eft 2 er ;4.- o o 'ft' e<- o & i S ee = o ct ex 2.3* ft " ca___ Z*1 2 r-, 3 C ft = p' 2. ,, ft V e/^- cd = s 2 ft O Q2 ft .. - ft c ft- cm ft ft? o • er ft ?1 Cf 5 S 2. ko ~ er ft ft- «s* ft' S: S ft S y ** c er fO n 7676 1.00 Mk. zum Aussuchen. 1.50 Nicht über sehen! Markt No. 16 Plüsch«Häubc!hen Serie I per Stück 50 Pfg. ] GrosseVorzugspreise für die nächsten Tage, den Verkauf a&sransgäepter Artikel betreffend, wie Hauben,Tücher, Blusen, Schürzen etc. Besuch sehr lohnend! Nicht übersehen! ££ <35 12 5 ■Q *1s FriedrichY eipei —, w| ST M 'KWi G: er M M W cv M cd MW G SH MM DM feste: DMfe c; M ®v.feVV v^$r; M iw V->;T - •■ id'Ä vfe.': •X/."'' * rfc »H, -ÄW'■> $ * MMMWchKA s>W..• ‘i.'-. 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Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen» (Ohne Gewähr.) 7 62 263 70 [400] 387 91 416 514 670 913 21 [400] 1064 88 96 250 [1000] 330 417 40 [1000] 47 89 534 58 638 712 60 803 32 2030 78 118 400] 85 202 14 17 28 339 533 65 [400] 666 720 [400] 84 [400] 91 1400] 829 [1000] 83 900 [400] 85 3028 65 [ 2000] 71 213 325 458 [2000] 541 64 606 725 44 4017 39 84 224 68 79 577 628 43 55 71 [400] 745 [1000] 862 916 [400] 5189 270 462 74 570 688 744 [1000] 833 917 6004 62 [1000] 117 95 575 95 634 47 769 [400] 70 861 7037 133 41 [400 ] 309 [400] 27 424 31 37 [400] 64 586 605 [1000] 27 707 843 8030 214 53 377 465 631 37 712 [2000] 65 803 72 [4001 9113 50 [1000] 268 463 632 49 81 89 732 40 58 [400] 64 809 57 94 91637 42 10008 61 75 141 462 591 98 627 60 709 847 [400] 909 29 11105 228 92 403 [1000] 31 75 92 577 87 669 81 702 32 49 875 79 12147 299 484 86 563 [490] 622 726 [400] 38 [400] 43 818 906 59 13045 50 [1000] 152 59 60 272 336 55 [400] 401 26 [400] 50 74 89 651 724 35 52 888 902 62 [400] 14016 80 [400 ] 194 (400] 288 468 84 92 528 91 622 29 703 [400] 5 59 [5000] 806 [400 | 13 902 82 15006 [400] 120 315 17 12000] 28 660 [400] 906 16044 77 139 93 363 405 48 [1000] 91 514 [400] 611 56 714 [400] 805 72 92 17078 [1000] 80 197 208 488 621 55 56 762 63 801 42 943 44 18053 55 77 111 251 422 75 501 3 50 89 [400] 688 714 50 900 73 19022 39 83 05 100 8 [1000] 59 214 74 88 359 60 76 85 [1000] 419 30 34 [400] 39 529 37 [400] 79 [1000] 601 [1000] 17 26 65 781 854 [1000[ 981 20009 128 59 206 69 343 85 493 630 766 73 906 36 [400] 21093 147 208 367 533 653 57 88 765 811 [400] 929 22055 116 [400] 38 81 202 56 89 330 71 72 99 407 16 [400] 640 90 828 40 76 934 49 68 23037 [1000] 229 49 57 64 96 309 34 97 491 500 739 52 81 [400] 809 41 978 24035 39 206 360 [10 001 90 716 23 49 87 89 900 [400] 85 25053 94 134 81 83 335 501 51 748 86 832 [10000] 915 26043 70 91 287 89 355 62 71 96 442 533 47 83 [400] 96 689 736 [400] 67 860 959 91 27099 147 210 62 455 534 [400] 78 [1000] 677 79 [400] 91 737 64 — 90 2 8025 99 203 324 [400] 86 402 44 76 93 96 [1000] 501 21 22 75 601 6 712 20 23 52 69 [2000] 869 [400] 29021 [400] 182 299 [400] 488 914 99004 1400] 31 197 [400] 308 411 42 67 508 56 82 610 832 [400] 928 32 [1000] 83 Nächste Ziehung: 4. Oktober 1904. [1000] 55 [400] 96 [400] 242 55 78 623 [400] 81 85 [400] 732 [1000] 69 72 817 905 |400| 62 93 77047 256 [400] 336 [400] 55 58 577 605 10 51 94 [400] 727 78006 151 236 66 72 440 [1000! 522 33 [1000! ...------— — ---------- — -------- ' — 819 76 [400] 81048 80 184 267 90 [1000] 342 469 527 42 57 794 862 86 82128 30 [1000] 87 [400] 241 88 94 308 422 625 36 65 [400] 714 21 64 91 [2000] 83277 326 83 409 544 54 [4001 605 62 [400] 971 84029 117 [400] 50 [400] 262 95 305 [400] 69 522 667 [400] 741 74 882 89 85030 90 108 270 [5000] 75 316 17 [400] 29 91 420 [1000] 57 87 ___ 70 655 707 38 47 [400 | 74 823 36 48 934 59 86144 51 [1000] 214 416 61 [400] 503 10 715 [1000] 47 56 815 87137 [10 000] 62 266 [10001 474 [400| 605 79 719 [1000] 44 45 59 825 8 8011 228 358 533 36 67 859 936 44 [4001 64 [2000] 74 [100 01 89014 81 153 231 50 63 [4001 77 315 [400] 28 [400] 465 693 776 98 815 98 969 90021 62 |400| 145 58 268 306 501 650 77 [2000] 736 60 1400] 888 90 91018 29 [400] 107 44 58 286 306 26 27 [400] 46 96 413 36 750 823 92091 194 204 19 31 342 449 501 2 15 680 787 99 874 [400] 77 973 77 93006 [10001 94 238 312 513 [4001 27 [4001 636 41 796 811 937 94 94145 81 87 [1000] 251 80 90 436 505 51 71 [1000] 650 91 [1000] 745 826 951 {400] 61 95007 63 206 21 78 95 [400] 407 518 632 33 48 704 91 [400] 829 39 56 95 [400] 944 67 86 96034 110 44 52 78 343 50 434 [400] 501 [400] 73 610 72 1-300] 77 861 935 39 97008 215 379 411 22 44 626 [ 400] 76 706 35 89 810 85 977 98127 60 67 97 429 615 33 718 38 846 [400] 631 839 48 67 81 [1000] 30226 [400] 60 85 93 335 [400] 88 89 422 49 68 515 55 927 31150 [400] 273 82 371 11000] 400 61 65 69 500 53 677 84 97 796 816 60 [400] 80 928 [400] 74 32026 [400] 29 [400] 54 144 62 [400] 202 7 303 23 461 [5000] 515 670 889 99 33034 66 87 125 76 287 431 33 86 598 708 51 69 967 87 34294 306 421 52 527 624 725 820 51 968 86 35016 70 95 [400] 147 246 412 15 93 95 [5000] 507 653 79 759 69 80 [1000| 832 914 [1000 ] 28 62 [1000] 36178 237 337 445 [1000] 74 [400] 523 76 605 712 [1000] 44 95 [1000] 825 934 64 65 86 [400] 37061 75 188 258 73 320 [1000] 421 529 649 61 720 88 829 71 [1000] 933 48 38049 179 345 50 65 426 [400] 66 510 [400] 76 615 729 71 87 819 33 979 83 3 9065 [400] 110 19 43 65 98 255 82 401 [400] 46 [400] 592 662 741 801 16 [400] 904 # 40095 133 41 58 [1000] 65 67 [400] 249 373 96 467 [1000] 523 28 658 744 67 85 815 16 [400] 17 [400] 34 [400] 49 52 [400] 66 41043 175 [400] 91 210 32 57 88 320 21 71 [400] 466 511 607 58 67 87 726 31 [400 ] 49 86 808 41 63 42029 70364 422 40 43 45 58 96 514 710 1936 38 [400] 63 836 75 974 [400] 97 [400] 43056 112 [400] 239 306 27 404 85 590 631 49 790 929 44021 171 95 [1000] 210 [400] 14 [400] 76 85 389 405 58 [400] 60 [2000] 89 [400] 507 612 749 [400] 71 73 819 30 923 [1000] 51 45007 8 10 [400] 105 55 66 398 463 528 [400] 32 66 603 [400] 18 69 [400] 46060 111 63 238 [400] 368 [400] 84 426 [400] 36 44 60 501 91 (4001 825 82 930 73 47035 153 59 64 66 [400] 325 498 511 [4001 26 634 36 84 821 954 [400] 48044 133 215 36 59 326 34 [400] 83 401 91 [1000] 566 647 727 29 90 [400] 92 917 [1000] 65 [400] 86 49093 [400] 118 270 383 11000] 444 540 653 61 50077 81 169 210 33 39 67 [400] 80 459 [400] 98 540 832 53 [400] 87 906 19 [400] 51019 34 [1000] 49 [400] 194 [400] 281 307 43 [400] 411 [1000] 615 49 74 [2000] 824 58 950 89 52174 210 39 352 [400 ] 54 403 36 39 [400] 57 78 [400] 579 [400] 89 723 [400] 54 913 54 53036 92 [400] 193 96 206 307 18 44 62 [400] 425 37 [400] 66 [2000] 575 672 720 56 [400] 84 887 54042 74 126 48 65 217 58 335 [400] 495 574 [400] 731 [2000] 61 878 88 929 55057 118 21 [1000] 58 87 209 97 [1000] 413 [400] 567 626 741 84 90 828 52 906 5 6126 [1000] 235 458 526 [400] 54 [1000] 71 613 [400 71 [2000] 57051 [4001 89 91 97 197 289 [400] 421 56 64 69 513 87 [1000 679 718 20 77 800 24 55 92 [400] 913 5 8089 238 73 [400] 334 49 [400 482 520 [400] 74 85 97 602 6 20 32 778 965 59011 69 [1000] 108 [2000 20 93 94 201 71 [400] 85 302 15 87 [400] 476 503 817 60 924 78 87 66024 177 98 284 [4001 305 423 83 511 55 [1000] 89 [400] 834 939 [1000] 60 95 61188 234 [400] 436 546 [1000 ] 669 796 [400] 848 963 86 [1000! 99 62095 115 [4001 57 61 238 363 422 38 49 92 512 73 635 743 [1000] 845 [1000] 51 63083 [1000] 128 79 (400] 230 31 [400] 304 17 33 46 47 551 [400] 703 [1000] 57 803 35 [400] 43 52 [400] 64008 197 [5000] 294 489 595 633 79 885 905 65243 401 6 33 513 49 55 [ 2000] 602 24 804 12 32 94 [400] 969 66018 55 224 352 59 78 457 545 601 61 790 [1000] 811 [1000] 67002(400] 52 145 90 214 34 40 51 63 86 [400] 491 [400! 562 628 733 [400] 49 [400] 59 928 49 68087 [400] 340 42 58 430 [400] 91 500 21 48 54 744 [400 900 [400] 69050 113 38 73 75 206 [400] 82 [2000! 335 78 464 565 [1000 Die Herbst- und Winter-Neuheiten sind eingegangen. Reichhaltige und gediegene Auswahl in Kleiderstoffen, Damen- und Kinder-Konfektion Seidenstoffen, Blusen-Sammten, Kleider-Sammten mi Wollblusen und eleganten Gesellschaftsblusen. Meyerhoff & Goslar KreUZplatZ 13. vormals S. Weimersheim Nachf. Kreuzplatz 13. Bekanntmachung. Einquartierung betreffend. Die den Uebernehmern von Einquartierung für die Zeit dom 22. August bis 11. September 1994 zustehenden Ver- gümngen können vom nächsten Mittwoch ab bei der Stadtkasse gegen Vorlage der OuartierdilletS erhoben werden. Wann die Vergütungen für die vom 21. bis 23. September stattaefundene Einquartierung erhoben werden können, wird demnächst besonders bekannt gemacht. Gteßen, den 4. Oktober 1904. B4/10 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ____________________I. 93.: Eurschmann.____________________ Bekanntmachung. für die an der Kreisstraße Gießen— wUliV | vlltV Rödgen gelegerw Sandgrube können von heute ab in der Wirtschaft Heinrich Schneider zu Rödgen und Wirtschaft Wächter zu Annerod gelöst werden. Gvoßen-Buseck, den 4. Oktober 1904. 05793 J. Hofmann. W. Dörr. Heffügel-Iuchtverein Aillenöurg. SSill Zweite Vereins- und Erste allgemeine Bl eniurir. SeMgel-Umftellung VIiIVUbRI t dm 5., 6. und 7. November 1904 in den Sälen des Hotels Stadt Frankfurt in Dillenburg. Programme und Anmetdebogeu sind von Herrn Bergingenieur M. Dieckmann in Dillenburg zu beziehen. 7707 Morgen'Fütterung mit Spratt'S Patent. Schluß der Amueldullgeu am 25. Oktober 1904. Örth’s Tanz-Ünfepricht. Unser diesjähriger Unterricht Mr bessere Tanz- und Anstands, lehre beginnt Montag den 10. Oktober, abends 8 Uhr, im ^oaale des Hotel Einhorn. — Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß unser Unterricht der einzige am hiestgen Platze ist, in welchem alle nur in Deutschland existierenden Hof-, Rund- und Gesellschaftstänze, welche jeder moderne Mensch kennen muß, in ihrer einzig richtigen Art und Weise unter Garantie des unbedingten Lernens selbst für den unbeholfensten Menschen gelehrt werden. Auch unsere Anstandslehre erstreckt sich bis in die kleinsten Details des modernen Lebens. Unser Unterricht ist für jede anständige Person guten Rufes gleichviel wessen Standes zugänglich und eröffnen wir auch auf Wunsch einen Kursus für streng geschlossene Familienkreise. Alles Nähere und Ansicht des Prospektes bei Anmeldung Molttestraße 20, part. Honorar Mk. 20.— für sämtliche Tänze. Schluß der Anmeldungen Sonntag den 9. Oktober. Hochachtungsvoll und ergebenst Emil Os'tbg Tanz- und Fechtmeister Mr akad. und ital. Fechten. Amalie Orth, geb. Straßer, Lehrerin für Aesthetik und Kunsttanz, ausgeb. aus der Hochschule der Tanzlehrkunst zu Berlin. 05803 Frankfurt a. M. Friedberg. Gießen. öeranktmachilog. In das Handels-Register Abt. A wurde heute eingetragen: Die Firma „JulmS Rosenthal & Cornp." zu Gießen. Offene Handelsgesellschaft seit 1. September 1904; Gesell- chaster sind die Kaufleute Julius und Max Rosenthal zu Gießen. B*/10 Gießen, am 21. Sept. 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Verdingung. Für die Provinzial-Siechen- Anstalt Oberhcsjen soll die Lieferung von 700 Ctr. gute Speisekartosselu vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen auf dem VerwaltungS- bureau in den Wochentagen von 2 bis 5 Uhr nachm. offen, woselbst Angebote mit der Aufschrift „Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial- SicchenanstaltOberhessen^ ver- ehen, bis zum Eröffnungstermin, Freitag den 21. Oktober 1904, vorm. 10 Uhr, einzureichen sind. B4/10 Verwaltung der Provinzial- Siechcnanslalt Oberhessen. Verdingung. Die Längste iitlieserung (2,80 cbm) zur Erbauung eines Geräteschuppens für das Ticf- bauamt mit Remise für die Leichenwagen soll Montag den 10. d. Mts., vorm. liy, Nhr, nochmals öffentlich verdungen werden. Pläne und Bedingungen liegen während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns WohMMMeruirg u. GWjtsmMhlllng Meiner werten Kundschaft zur Nachricht, daß sich mein Geschäft und Wohnung von heute ab 11 Bruchstraße 11 befindet. Gleichzeitig empfehle ich mich meiner werten Nachbarschaft sowie einem verehrlichen Publikum, Freunden und Bekannten im Unfertigen von Schuhwaren jeder Art. — Reparaturen prompt und billigst. Hochachtungsvoll Gustav LaichäsigeB9- 05798 Schuhmachermeistcr. Wilhelm Rühl, «mh« empsiehlt für die Herbstsaison sein reichhaltiges Lager in 7686 Ih-lliisiliehl, Kaivit, Lüperphosphat nü Peru-Hum. Kübenfdjiitiher, ßroditlmii^ltii, fjädifduißfdjiiun. Jaucheoumpen. Oefen und Herde. einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 3. Oktober 1904. Städtisches Hochbauamt. I. V.: Altvater. b4/10 nachmittags 3 Nhr, werden auf hiesigem Onsgericht die zu dem Nachlaß des Ludwig Kühne gehörigen Parzellen der Gemarkung Gießen 1/1382 — 203 qm Hosraite au dem Asterweg, 1/1383 = 03 qm pofraite daselbst öffentlich meistbietend auf freiwilliges Anstehen der Witwe und Erben verweigert werden. In 1/1383 wurde seither eine gut gehende Sattlerei betrieben, übrigens eignet sich dasselbe auch zu jedem anderen Geschäftsbetrieb. Bezug!, näherer Einsichtnahme wolle man sich an Herrn Jul. 2 ober mann, West-Anlage 04, wenden. B4/10 Gießen, den 4. Oktober 1904. I Großherzogl. Ortsgeruht Gießen. Gros. Submission. Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung von: 300 Zentnern Kartoffeln 6 , Tafeläpfcln 12 , Weißkraut auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen iegen an den Wochentagen nachmittags 3—5 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote unter Beischluß von Musterproben sind ver- chloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum ErösfnungStermin Donnerstag den 20. Oktober 1904, vorm. 12 Uhr, auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 25. Oktover 1904. Gießen, den 30. Sept. 1904. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. b4/io I. V.r Dr. Dannemann. Verdingung. Tie sämtlichen Arbeiten emschl. Materiallieferung zur Herstellung einer Wegeverlegung zwischen der Wegeunterführung in km 34,070 und dem Wegeübergange in km 34,246 der Strecke Gießen—Gelnhausen (Gemarkung Ntdda) sollen un Wege des schriftlichen Angebots öffentlich verdungen werden. Die Zeichnungen und Angebotsunterlagen liegen im Bureau der unterzeichneten Betriebs-Inspektion zur Einsicht aus; die Angebotsunterlagen können auch von da gegen 1 Mark in bar bezogen werden. Die Angebote sind portofrei, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermine Samstag dem 15. Oktober, vormittags 11 Uhr, hierher einzureichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. D4/10 Gießen, den 3. Oktober 1904. Großh. Eisenbahn-Betriebs- Jnspektion 2. Bouillon-Kapseln 1 Taffe vorzüglicher . Akeilchorüye W1 Taffe extra starker — 2 Portionen in Kapseln zu 10 bezw. 15 Pfg. — empsiehlt an- gelegentlichst C‘/to Eberhard Metzger Seltersweg 90. Wolter's anerkannt vorzügliche Must-, Kustcn- und Sunitäts-Karamcllen stets zu haben in Lollar bei Heinrich Geissler VI., Kolonialw. [hv8/io :.r Die glückliche Geburt eines gesunden Knaben zeigen M hocherfreut an D W Pros. Max L. Strack und Frau Lore, 7710 geb. Pryn. Gießen, den 2. Oktober 1904. fe» Gut und kräftig im Geschmack werden Suppen und Speisen mit MAGGI ’S Man würze stets erst wfU! ZK» beim Anrichten, nicht mttkochcn! Bestens empfohlen von C*/M <3.