ir pfeift y Der,«b. ■>» ^SafitSnt® ”“W ll8i &ch|nar ^Mlrlatz 22, !»Ä8,erw «► ÄÄn0 ^hme ich oÄ?154 m3 ' 661 fybtuar löW _!Sm l'"*H W« i-iShs thtitai! 3® Stricken MIMM« IQ nndi angtleginiliibfl SMWMW Ix ich fitti ooniitfl. »rtist MDm. 'M stine Höptnei Mhnzechch L lojldamjftr in uni) er*«* tir*«£L. «* " refiawv fii, rLdkirinAiwerpeL tttt ta Wieher, )MttoßeS.Mtera, UU.DW- »totaler W\, ... 8telng°Tl^ X"51 .Vorsts ..zlbonnew- itheH0 H feneÄ- SiÄ Mss Betr.: a« Qeuae weiaerte fetzt die Eidesleisttmg und erklärte, daß I Damen Schttoky, Kernic, Schacko, Weber und dem Herrn ä den Eid nicht leisten könne. Der Richter erklärte mir Breitenfeld wurden für mehrere Jahre verlängert: Frl. >ann daß in imrer Gegend die Ansicht bestehe, man könne Luise Marck tritt am 1. Mai ins Lpern-Ensemble. Gold- einen Eid von sich ab und in die Erde schwören, wenn mark ist hier eingetroffen, um den Proben zu seiner neu- man während des Schwurs den linken Arm und die linke bearbeiteten Oper „Merlin" .beizuwohnen. Die Aus- er führung ftndet am 14. Februar statt. Votttische Tagesschau. Bo« neue» Servistarif. Einen Vorgeschmack dessen, was man cm gründlicher Verhandlung bei der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs über den ServiStaris und die Klasseneinteilung der Orte noch 8* erwarten hat, bietet daS vorläufige Verzeichnis der dazu eingegangenen Petit.ionen. Die Postassistenten bitten um Aenderung des Wohnungsgeldzuschuß-Systems überhaupt und um Erhöhung für Witwen, andere Petüionen um Auf- befserung der mittleren Beamten. Der Bund der Berliner Grundbesitzer-Vereine ersucht, für die Bemessung deS Wohnungsgeldzuschusses der Beamten nicht den Amtssitz, sondern den Wohnsitz zur Grundlage zu nehmen, um so die Beamten von den Vororten fernzuhalten, und die gleiche Petition hat auch der Zentraloerband der städtischen Haus- unb Grundbesitzer-Vereine in Dresden übersandt. 123 gesondert aufgeführte Bittschriften fordern eine Erhöhung bet Rangklafse ch«r Orte. In bie höchste Klasse (A. wie Berlin, Eharlottenburg u. s. w.) möchten Vororte größerer Stabte, wie Bergeborf bei Hamburg, Bremerhaven, Friedenau, Kolonie Grünewald, Neu-Weißensee, Schmargendorf, Steglitz, Treptow bei Berlin, sowie Chemnitz, Danzig, Dortmund, Esten (Ruhr), Heidelberg, Königsberg i. Pr., Magdeburg. __ Das neueste Heft der Darmstädter Monatsschrift ^Deutsche Kunst und Dekoration" (Verlag von Alexander Koch, Darmstadt) widmet dem Andenten und der Würdigung Patriz Hubers, des tragisch aus dem Leben geschiedenen Künstlers, zwei reich iUuftnerte Aussätze' Archtteklonische und kunstgewerbliche Arbeiten aus dem Nachlasse von Patriz Huber" von Hans Schlicpmann und „Patriz Huber und das Eigenhaus" von Georg Mrnde- Puet. — Ein Telegramm aus Frankfurt a M. berichtet: In den Personalverhältnissen hat sich seit dem letzten, erst nach einiger Verzögerung erschienenen Bericht Einiges geändert. Dr. Pröll bleibt, die Verträge mit den Kapitals diesem unabsehbaren Abgrund stehen wir, — hilft „Bildung" dagegen? ,. Q , Im Gegensatz zur Industrie ist d« Landwirtschaft bis jetzt noch frei von großen Streiks — aber im kleinen durchwühlen sie doch schon das Terrain, und die allbekannten Ketzer'" werden den ahnungslosen Arbetter auch schon zu düpieren wissen; chn und seinen Herrn um ihr Brot und das Boll um viel Vermögen bringen. Hand nach unten rückwärts gegen die Erde strecke. Der Schwörende ruft durch das Erheben der rechten Hand GoU nickst nur zum Zeugen der Wahrheit, sondern auch zum Rächer der Unwahrheit an, und die Auffassung des Mittelalters ging dahin, daß die Strafe des göttlichen Zornes gleich einem Blitze den Meineidigen sofort treffe. Man glaubte ja auch daß derjenige sofort von Gott bestraft werde, der zur Bekräftigung einer bewußten Unwahrheit die Kommunion nehme. Diesen Blitzstrahl des göttlichen Zornes will man von sich ab in den Boden lenken. Man wußte ja durch Natuckbeobachtung, daß der Blitz durch einen Gegenstand, ohne ihn zu gefährden, hindurch in die Erde fahren kann. Der Mann weiß, daß er einen Weineib geschworen hat, will aber in roher und zugleich naiver Weise sich der göttlichen Strafe entziehen, die er als Meineidiger zu erwarten hat. Berlin, 3. Febr. Heute fand die Konstituierung der „Sanatorien auf Madeira, Vorbereitungsgesell- schiaft, G. m. b. H." statt, mit einem Kapital von 800000 Mark. Die Gesellschaft übernimmt die Konzession, welche dem Prinzen Friedrich Karl von Hohenlohe von der portugiesischen Regierung erteilt worden ist. Der Sitz der Gesellschaft ist Berlin, Geschäftsführer Professor Dr. Pannwitz- Eharlottenburg. — Der Neubau der Berliner Oper., Am 14. Februar soll das Berliner Opernhaus wieder eröffnet werden. Inzwischen sind auch die Pläne für den Neubau des Opernhauses vom Baurat Profe^or Genzmcr eingestellt worden. Der Neubau wird einen Teil des gegenwärtigen Platzes des Prinzessinnenpalais Unter den Linden einnehmen, das niedergerissen werden soll. Die Achse des neuen Gebäudes steht im rechten Winkel zu der des gegenwärtigen, so daß es sich gegen die Front der königlichen Bibliothek kehrt, die einer anderen Bestimmung zugeführt werden wird. Die Straße am Opernhaus, die gegenwärtig von der Straßenbahn benutzt wird, soll kassiert werden. Die.Bauzeit ist auf vier Jal)re berechnet. Während der ersten drei Jahre wird im alten Opernhause weitergespielt, nur während des letzten Jahres wird dieses geschlossen und abgerissen, da das monumentale Portal des neuen Gebäudes einen Teil des Raumes des gegenwärtigen Hauses beansprucht. Die Ausschmückung des neuen Hauses loird sehr prunkvoll, etwa im Stil des.,Äoyers des Wiesbadener Hostheaters. Das Grotzherzogliche Kreisamt Eichen VtoMtiW L^tSpolLzeidehSrd«- M Kreises. Wir beauftragen Sie, bie vorstehende Bekanntmachung m Ihrer Gemeinde aUbalb m «tSÜbllcher Weife zu ver* Arbeiter rmd Mttouär. Ma« schreibt uns von geschätzter Serie: Es ist ein großer Unterschied, ob ein Arbeiter für feinen Herrn (Arbeitgeber) arbeitet, oder für ein unbekanntes Etwas, eine Aktiengesellschaft. Sehr jeilen sind Unbot- mäßigleiteu von Arbeitern gegen ihren wirllichcu Herrn, als Unternehmer einer Fabrik oder ähnlicher Etablissements, sie wissen, daß das Wohlergehen ihres Hemm auch das ihrer selbst bedeutet, sie Arbeiten für ihn, meistens auch gern, haben Verständnis für seine Sorgen und Schwierigkeiten und freuen sich seines Gewinnes. Deshalb lügen fie sich auch seinen Anordnungen, teils aus Pietät, teils aus ! Überzeugung. Ein Streit kommt verhältnismäßig feiten freie Bewegung, lückst nur in dem LeckMrsck-en des MdjäfUS, sondern auch in Bezug auf!brejfctoter. Gs dafür Mi sorgen, daß jeder angeftellte Arbeiter auch fein Bestimmtes an Arbeit leiste, und für die Aktionäre verdiene. Er darf nid.it nach seinem etwaigen Gemütszustände handeln, er muß als verantwortlicher Verwalter verdienen. Er ist nicht der Herr der Arbeiter, nicht einmal ihr Arbeitgeber, — nein, der arme Mann ist der milde oder strenge Frohu- vogt über die Arbeiter. Er kann anstellen, er kann entlassen, loben, tadeln, freundlich oder zornig fern, - aber vor allem, er muß aufs Gerechteste Lohn auszahlen, und diesen Lohn zuerst herauswirtschaften, Lire er den Aktionären etwas abliefern kann, der vielgeplagte Mann, - von oben her nut den Ar^- äugen des Mißtrauens betrachtet, von. unten her gefürchtet und gehaßt, jedenfalls selten geliebt. IUÜ) der Arbeiter ? Die Herren Aktionäre kennt er nicht, — kennen sich diese doch meistens unter einander nicht einmal - sein Ches ist der Direktor, den er wenigstens Leimt: Der eigentliche Inhaber des Geschäftes, die Gesellschaft, ist ihm nicht nur fremd, sondern ist sein Semb, denn jur ihn eine hohe Dividende zu erarbeiten, dazu — das weiß er - ist er da, und gut genug! „Warum sollen diese reichen Herren so viel Geld verdienen, fragt er fich und du ft löst hast kaum das liebe Leben. Da halten sie em großes Diner, und du kannst deine Familie gerade nur satt machen und kleiden. DaS muß anders werden, meme , Arbetter freunde denken ebenso", — und der Streik beginnt im Verborgenen sich zu entwickeln, bis er die furchtbaren Dimensionen annimmt, die ul e tennen, bis er denArw tt-r um fein Brot bringt und die Aktionäre um ihre Tivwenoe, de« Direktor um feine Stelle. So bildet sich, die Feindschaft des Arbeiters aus gegen ■ feine Aktionäre (Brotherren). Aber leider beginnt dieses ungesunde Verhältnis nun auch sich aus diejenigen Arbetter auszudehnen, welche noch für einen einzelnen Herrn arbeite« (Krimmitschau), und der einzelne, human denkende und mit bescheidenem Gewinn sich begnügende Arbeitsherr muß mu leiden unter dem Kamps der Arbett gegen das „herzlos An§ Berlin wird uns aeschmeben: _rt. .. Die Linien der durch das Flottengesetz geschaffenen N-enorganis ation der Krie g Sm ariue trete« immcx schärfer hervor. «8 ist Ewehr llar ersichtlt-^ । _ datz DMtschlaoL tn b-Mg fam viellöpsiger Herr feine Fabrik ober bUt9«acfl' ™ Ä nun, je acht diese? bergt, verwalten? NatLrlich durch emeu Ture klar. Wer und Panzeiung. ^-er taktische Zwea i , t >-7. Lrt hicier Marm und was soll er tun? Er ist gewöhnlich ®d) irn eTuÄ o3S?e? 3e ”Ä £ Ä 1 W"C Marin, wird gut bez-^tt,3 Hatter zu i- emew Ostsee..^b Amtafahrzeug und Tor- oornedmllch die Aufgabe, eme hohe Dro.dende herauszu. ^obootÄvisch^LfkL । wirtfchasteu. Dazu aber braucht er gewrfse Vollmachten, ZeuMetsn. Der kalte Eid. Wir erwähnten neulich eine präch- tiae humoristifche Novelle von Ludwig Thoma, veröffentlicht in den neuen vornehmen „Südd. Monatsheftes und betitelt „Der heilige Hies", und fügten hmzu, daß in ihr der „Lalle Eid" eine Rolle spiele. Nach einer bayrischen Bauerntradition sckstvö^ Suwetten dwtt vor d^ Gerichten ein Zeuge, emens.alschxn Ett^er Ue^r reuauna, daß er damit Nicht fein ^eelenhett gefährde Der Sck wären de muß nur während des Schwurs, d. h. wahrend ' bie recktte .Hand zum Schwur erhebt, die Finger der inken Ä nLch unten sttLen. Um den kalten Eid zu finden "braucht man aber nicht nach. Bayern zu, gehen. Den kalten Eid kennt man auch in der rechtsryemischen Rbeinvrovinz Es gibt dort einen Kreis, dessen Bewohner h nV^BreVroACßtout und die damit in Verbttlbung stehen- den AZneZe bLnt flltd. Ja der Krüumalstatifttk d«s preußischen Staates wies der Kreis zurzeit die meisten Na unaen wegen Meineids aus, und es gibt vor Ricktter die vor der Vernehmung eines Zeugen stets die Mae stellen ob der Zeuge schon wegen Dtettierds vorbestraft^iei. Ein Jurist erzähli ^etzt in der „Köln. Ztg. , Ni er dort den tälten Eid kennen lernte, als er bei einer tetiMgwg Protokoll zu führen HE WKeu^> der Zeuge L ^sformel sprach, ftchr ihn der Richter plö^ llcki an- Wonen 3Le wohl die Hand hinter oem Rucken mpntie^-iien > fall auf’ und bemerkte noch!, wie der Schwörende dtt ^te Hanb auf dem Ruc^n h^lt unb un- i- ivripil ph Linie wie die erhobene Rechte, mit dcm Arm" nach UUtcn von sich abstceckte. Dar Zeuge wurde noch einmal ^eindringlich vor dem Meut^e gewarnt mußte die lttrke Hand vor sich auf den Tisch legen. i*r Rr. 2» Zweites Blatt. 154. Jahrgang Donn-rStag 4. Februar 1904 Ä . Verantwortlich für den allgemein« Tem Erichetn «gNL Ausnahme des SomttagS. A /k /S. AA P« Wittko; für den Anzeigenteil: H. Deck. Dii KcmiUkendlStter^ werden dem M i E H 0 H 1 R Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fch« .Anzeiger oiermal wöchentlich beigelegt. Der wEf B Pl Li W 'v' UnwersttütLdruckerei (Pietsch Erdens Gieß«. taabwitt" erscheint monatlich einmal. V w v qJ General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblalt für den Ureis Siehen. üßeuttich«. AL: Dr Sranzbühler. 3?i« Seeweyr. £ e«. ♦ I d«: nocb auf den Werften befindlichen Linienschiffe vollendet Jpte heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. rein bihfte dieser Zweck erreicht sein. Dann scheiben ui- .....—- 1 auch die K ü st e n p a n z e r s ch i s f e aus dem Schlachtschiff- , aefchwader auS und werden wohl zu einer besonderen Formation vereinigt werden, da sie bei den llebungs- Betr.: Wandervoiiräge. mhrten in den heimischen Gewässern vorzügliche Dienste GamStag, de» 6. Februar 1904, abcntzs 71/, Uhr, leisten durch Heranbildung der später auf die großen findet in der Gastwirtschaft des H. Schäfer V. m Langsdorf Schlachtschiffe übergehenden Bemannung, nam^tlich der Ä E KW.. kf L ruberknlofe »ach v. Behring. leauna des Ausbaues der Kreuzer flotte. Wie Hierzu werben bie Mitglieder beS Vereins anb sonstige die Ziele hier gesteckt sind, entzieht sich einsuvetten Interefseuten emgeladeu. der Kenntnis. Es kursieren verschiedenartige Gerüchte; n. a. ©ieften den 2. Februar 1904. spricht man von der beabsichtigten Formierung eines „flie- _______________2- :_________________ Aktion treten solle, wo Deutschlands kolonialen Interessen «WrtTatthttrtrfmttrt Gefahr droht. Diese Vermutung h Erdteils jahrelang kein deutsches Kriegsschiff sich welche die Abgabe für das Jahr 1004 noch nicht^urlchtet ^en lleß. Im übrigen darf ein Urteü über den Umfang haben, werden hiermit wiederholt an die Gutrichtung Kreuzervorlage vielleicht aus der E n t w i ck l u n g der Abgabe ohne Kosten bis spätestens Gude Februar ke§ Panzerkreuzer b aues geleitet werden. Der Äs erinnert Auch können bis zu diesem Termine Fahr- diesjährige Marineetat fordert die Mtttel für den Bau “* ärÄS.'Ä-*-- 5 LreiseS werben beauftragt, vorstehenbe Bekanntmachu^ so- sJ£roeui)unfl «nbet Soviel Panzerkreuzer, soviel fort unb sobann breimal in Zwischenpausen von zwei Tagen ^verbände im Ausland — trifft diese Be- ortSüblid) bekannt machen zu lasien. reZnung auch nicht mit mathematischer Bestimmtheit zu, Gießen, den 26. Januar 1904. fTwirb sie von der Wttklichkett doch nicht allzuwett ^itfemt Großtzerzogiieaes ttreisamt Gießen. I fein. Auch hieLin würde bann Deutschland dem Beispiel 5X öreibext I Englands und Frankreichs folgen, die in den Mittelpunkt ------- ihrer sämtlichen überseeischen Stationsverbände große und Gießen, den 30. Januar 1904. | schnellsegelnde Schiffe gesteM haben. Wie oben. Unwersitüts-UaHrichten. — Professor Ernst Häckel, der berühmte Forscher und Lehrer an der Universität Jena, feiert, rote wir schon mitteilten, am 16. Februar seinen 70. Geburtstag. Nachdem der^ 60. Geburtstag des Gelehrten unter Teilnahme einer Schar von Freunden und Schülern begangen werden konnte, wird in diesem Jahre die Feier etwas stiller verlausen, da der trotz seines Alters noch ungewöhnlich rüstige Forscher sich z. Zt. in Italien befindet und vor dem Frühjahr nicht zurückerivartet tvird. — Der Promotionsakt in der philosphischen Fakultät zu Berlin, der infolge der neuen, bei Beginn des nächsten Semesters in Kraft tretenden Promolionsordnung eine Aenderung erfahren hat, wird sich in Zukutlst bei der Berliner Universität in der Weise vollziehen, daß der Dekan mit einer deutschen Ansprache im Namen und Auftrag der Fakultät den Doktoranden kraft seines Amtes als Dekan das Toktordlplom überreicht und mit seierlichem Handschlag verpslichtet, die Würde vor jedem Makel zu bewahren und jederzeit hochzuhallen. Mit Ueberreichung des Diploms spricht zugleich der Dekan seine und der Fakultät Glückwünsche aus. Dieser vereinfachte Promolionsakt ist öffentlich rote bisher und wird in der Aula slattsinden. In den eigentlichen PromoNonsbedmgungen ist nichts geändert, so daß die Erwerbung des Doktordtploms nach wie vor abhängig bleibt von der Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit und dem Bestehen einer mündlichen Prüfung vor der Fakultät (in einem Hauptfach, einem Nebenfach und ui der Philosophie). Bei der cheologifchen, 1 I Summe 10 i3) 1 im 1 1 1(1) 1 1 1 3(2) Uniform Verändenmgeu. Au diesem Thema schreibt mau aus Abgeordneten kreisen: die die Derer- hat So Tuberkulose der Lungen Tuberkulose allgemeine Krebs Bronchitis Herzleiden Gehirnentzündung Altersschwäche Lebensschwäche Mannheim. Die übrigen Petenten treten für eine Höher» stellung ihrer Wohnorte um eine bis drei Stufen ein; Sommerfrischen, wie Westerland (Sylt), Steele (bei Essen), das Brackwede des „langen Möllers", wollen den Sprung von der vierten gleich in die erste Stufe machen. Für einige Petitionen haben sich bereits Mitglieder des Hauses engagiert, so Jtschert (Ztr.) für Cronberg u T. und Königstein i. T., Graf zu Stolberg-Wernigerode (kons.) für Lyck in Ostpr., Zehnter (Zeutr.) für Mannheim, Krämer (natUib.) für Wetzlar. Sinnt: Die in Klammern gesetzten Zifferri geben an, wie vir. der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. nehmsten Viertel von Mailand mieteten vor Jahresfrist zwei junge, elegante, sehr hübsche Damen eine Villa. Es waren zwei Schwestern, Deutsche, beide blond, mit blauen Augen und majestätischer Haltung, aber die eine schlank und sentimental, die andere .üppig" und sehr heiter. Die schlanke Schwester mar vor mehreren Monaten mit ihrem Kindverschwunden; die üppige blieb allein zurück und machte mit ihren, prächtigen Neufundländer häufig Spaziergänge in der Umgebung der Villa. An einem der letzten Tage hörte man vor der sonst so stillen Villa einen großen Lärm. Vor der Tur hielten zwei Droschken; einer derselben entstieg eine sehr vornehme Dame mit ihrem Rechtsanwalt. Man wollte ihr aber die Tür nicht öffnen, und aus dem Hause heraus ließ sich eine Stimme vernehmen: .Wenn Ihr mit Gewalt eindringt, schieße ich!" — .Ich kann auch schießen," erwiderte die sehr vornehme Dame, .aber es ist doch vielleicht besser, wenn wir Alles in Ruhe abmachen. Ich weiß, daß mein Mann hier ist, und ich will ihn wieder haben!" Nach einigen Unterhaltungen öffnete sich die Tür. Tie Frau, die ihren Mann suchte, fand in der Villa mit der ihn üppigen jungen Deutschen, und bald darauf fuhr in der einen Droschke die Frau mit dem wiedereroberten Mann davon und in der andern die hübsche deutsche Geliebte des Mannes. Tie Frau und ,hr Mann fuhren nut dem Schnellzug nach Genua, die hübsche Deutsche blieb mit ihren Neufundländer m Mailand. So endete diese romantische Liebesgeschichte. (Was ist denn nun eigentlich aus der sentunentaeen Schwester nebst Kind geworden??) * 2ln 6 0 00 Schauspieler sind infolge des Thea» terbrandes in Ehicaao beschäftigungslos und mittellos. Mcht nur in Chicago selbst, sondern auch in vielen anderen Städten schließen die Theater und Su)au- bühnen, da das Publikum den Vorstellungen fernbietbt. Es soll ein vollständiger Schrecken in Bezug auf Ausfachungen aller Art herrschen. Viele Millionen Pfund Sterling, so meldet die „Daily Mail", sind durch diese Abneigung der Bevölkerung gegen Schaustellungen aller Arr verloren gegangen, und man befürchtet, daß der Höhepunkt dieser für die Theateruiiternehmer so bedenklichen Kri,e noch nicht erreicht ist. * Abonnentenfang in großem Maß st ab e. Von einem unserer Leser wurde dem .Gieß. Anz." neulich em Prospekt zugesandt, den ein italienisches Blatt an Private in Deutschland versendet hatte. Diese Zeitung hatte seinen Abonnenten ein Haus in Mailand, das 6860 Mk. im Jahre bringt, eine Villa in San Remo im Werte von 80 000 Mk. und ein Hänschen in Brummte am Komersee neben vielen anderen kleineren Preisen ausgesetzt. Die Verteilung fand am 24. Januar statt. Der erstePreis wurde von zwei Kellnern gewonnen, die sich zusammen beteiligt hatten, und augenblicklich in einem Hotel m San Remo angcstellt find. Ter zweite wurde von einem armen Kaufmann in Mailand und der dritte von einem Mailänder Doktor gewonnen. Aus Ztuöt uni Aiuü. Gießen, den 4. Februar 1904. " Konzert-Verein. In Fräulein Mina Rode, die als Solistin am Sonntag, den 7. Februar, im Klubsaal Mitwirken wird, begrüßen wir eine fertige Virtuosin. Für die Gießener musikalischen Kreise ist das von höchstem Interesse, haben wir doch die junge Dame, die heute auf der Höhe ihres Könnens steht, noch vor wenigen Jahren als Kunstnovize kennen gelernt. Freilich sahen wir damals schon mit ehrlicher Bewunderung, welch außerordentliches Talent in dieser jugendlichen Künstlerin schlummerte, darum sind wir heute durchaus nicht erstaunt, in kritischen Berichten hervorragender Blätter begeisterte Anerkennung zu finden. So z. B. lesen wir in Stuttgarter Zeitungen: .Tie Glanzpunkte des Konzerts waren dann unstreitig die wahrhaft hinreißenden Darbietungen der Frankfurter Violiiwirtuosiii Frln. Alina Rode, die einmal Felix Mendelsfohn-Barlholdys E- uwII-Konzert (Op. 64), dann Lach-Wilhelrnjs „Air" und Jenö Hubays „Ezarda-Szenen" Nr. 4 zum Vortrag brachte. Man wußte nicht, ob man mehr das temperamentvolle Spiel, die glänzende Technik oder das außerordentliche Gedächtnis der jungen Künstlerin bewundern sollte, die sie befähigten, die meist sehr schwierigen Kompositionen völlig frei und in schönster Harmonie mit dem Orchester zum Vortrag zu bringen." Ebenso urteilt die Nürnberger Kritik: .Im 9. Volkskonzert im Herkulesoekodrom entzückte die Bioliiivirtuosin Frln. Alina Rode aus Frankmrt a. M. die leider nicht so zahlreich wie sonst anwesende Zuhörerschaft durch ihr wundervolles Spiel, das ihr, besonders bet den mit erstaunlicher Virtuosität vorgetragenen Czardas-Szenen von Karl Hubav, einen wahren Beifallsturm euurug. Inniges Verständnis für alle Emzel- heiten und feinsinnige Auffassung zeigte ihre elegante Wiedergabe des Konzertes in E-inoll von Mendelssohn (mit Orchesicrbegleitung), wobei besonders die knappe Anpassung an das Orchester und der sich dem Gedankengang anschließende Solopart sich angenehm geltend machten. Dieser Vortrag trug der Künstlerm ebenfalls herzlichen Beifall ein. Wir würden unsere Leser ermüden, wollten wir unser vorliegendes Material erschöpfen, aus allem aber ersehen wir, daß wir in Fräulein Mina Rode eine große und erste Künstlerin gewonnen haben. •*2)er2)länner-Turnverein veranstaltet ein Maskenkränzchen, wie m der letzten Hauptversammlung beschlossen mürbe, am nächsten Samstag in sämtlichen Räumen des Neuen Saalbaues in Gestalt einer Bauern-Kirmes. Nach den Vorbereitungen zu urteilen — es kommen u. a. ein Karussell, Schlagbaum, Schießbude, Amsterdamer Männchen, Glücksrad usw. zur Aufstellung — verspricht das Fest für die Mitglieder em recht genußreicher und schöner Abend zu werden. Sonntag den 7. d. M. schließt sich ein Ausflug auf Textor's Hardt daran an. r. Abend sic rn, 3. Febr. Für die hiesige Teilstrecke der Hauptbahn Lollar-Wetzlar stehen bebeutenbe Betriebsveränderungen bevor; für die Haltestellen Wißmar, Abendstern und Dorlar werden nämlich Güterverlade- ftationen eingerichtet. Die langjährigen Anregungen und Bemühungen der beteiligten Gemeinden und vieler Prioat- intereffenten gehen damit ihrer Verwirklichung entgegen. Daneben wird die Gemeinde Atzbach eine Haltestelle erhalten, was umso erfreulicher ist, zumal dieses große Dorf bisher die einzige Gemeinde an dieser Bahnlinie war, welcher trotz wiederholter Anregung dieser Wunsch betreffs einer Personenhaltestelle bisher versagt blieb. Breitenbrunn i. Odenw., 2. Febr. Die Johannes Riedel Eheleute feierten nach 6bjähriger glücklicher Ehe ihre .Eiserne Hochzeit". Der Jubilar ist 87, die Jubilarin 85 Jahre alt, und beide erfreuen sich noch einer beneidenswerten geistigen und körperlichen Rüstigkett. Das ganze Dorf nahm an diesem Feste aufrichtigen Anteil und von nah und fern liefen im Laufe des Tages Gaben und Glückwünsche ein. Es war ein fesselndes Bild, das sich gegen halb 2 Uhr dem Auge bot. Hier verläßt ein blühendes, jugendfrohes Paar, das soeben am Altar den Bund für§;, Leben geschlossen, im schmucken Hochzeitszuge das Gotteshaus, dort auf der Dorfstraße nahen im hellen, warmen Sonnen» chein, dem richtigen Hochzeitswetter, unter Glockenklang die .Eisernen". Voraus kommt mit sicherem Gang und in fast ungebeugter Haltung das ehrwürdige Paar; jetzt schreitet es an der alten hochragenden Dorflinde, dem Wahrzeichen und Stolz des Ortes, vorüber, wird von einer zahlreichen Zu- chauermenge ehrerbietig begrüßt und betritt das schmucke Kirchlein, um seinen Ehebund neu einfegnen zu lassen an derselben Stelle, an der es heute vor 65 Jahren zum ersten- male im Ehrenkleid gestanden. Die zahlreichen Familienglieder, aus Kindern, Enkeln und Urenkeln bestehend, sowie getreue Nachbarn und der Kirchen- und Gemeindeoorftand haben sich ihnen angeschlossen. Zwei Ur-Urenkelinnen können noch nicht teilnehmen, sie sind noch zu jung und zart. Fünf Generationen! Se. Kgl. Hohett der Großherzog, sowie das Großh. Oberkonsistorium hatten das Jubelpaar mit Gaben und herzlichen Glückwunschschreiben erfreut. (N. D. Tagt. Anz.) Bei der neuerdings in der Budgetkommission des Reichstags behandelten Frage der UniformäiibcTungcn in der Armee denkt man in wetteren Bevolierungsrrcis.n zumeist nur an die Kosten, die dem Reiche wie den Offizieren be$D. den Vätern derselben dadurch erwachsen, und verbindet damtt die Auffassung, als ob den Favrikaitten und Schneidern dadurch sogar recht wesentliche Vorteile erwüchsen. Vierter Punkt: Die Beunruhigung großer Kreise derJndustrie, die im höchsten Grade gefährdet wird, tritt erst in neuerer Zeit mehr in Oefsentlichkett, nachdem einige Handelskammern uno Presse sich dieser Angelegenheit ang.nommen hab n ür die Armee notwendige große Beoar, an Stoffen ordert natürlich auch eine große Fabrikation; sie ich vielfach sogar schon zur Spezialität entwickelt. ind hieran ganz besonders Grünberg, Sorau, Görlitz, Düren, Lennep, Aachen, Burscheid, Werben, Kamenz, Bischofswerda, Lattowitz il a. m., also große JndustrieLreise mteref fiert Vermischtes. •(Sine Liebes - und Entführungsgeschichte, in der zwei deutsche Damen die Hauptrollen spielen, erzählt die Mailänder „Lombardier". In einem der vorstehenden Kommission dürfen wir eine solche beleidigende Vermutung nimmermehr antun Professor Oertmann erörtert dann die Notwendigkeit einer Abänderung des bestehenden Rechtszusiandes und kommt dabei zu dem Ergebnisse, daß der Antrag von Treuenfels die beste Lösung biete. Er schließt seine Darlegungen mit folgenden Sätzen: Will man von der unbedingten Haftung ablassen, so bleibt fchwerlich ein anderer Weg übrig als der in dem Antrag Treuenfels eingeschlagene. Was diesen noch be- sonbers empfiehlt, ist einmal das Vorbild eines großen Teils der bisherigen Rechte, zum andern die Anlehnung an die Haftpflicht der Geschäftsherrn für Hilssperfoneu, 8 d31. Wer sich fremder Kräfte bedient, mag gleichmäßig für sie einstehen, seien sie vernunftbegabt oder vernunft- beraubt. Aber die Verantwortlichkeit für die Tiere, gegen deren naive Feindseligkeit das Publttum sich in der Regel leichter schützen iann als gegen die Beschädigung durch einen betiiuiijligen, aber gerade darum auch oft raffinierteren Menschen, stärker anzuipannen, als die für Hilfs- Personen, das scheine mir durch die Ansorderullgen der „Vernunft im Recht" in leiner Weife begründet zu fein." Die Annahme, die Erlaubnis des Auftragens der bisher im Gebrauch befindlichen Kleidungsstücke mildere die Wirkung ein^r derartigen, ganz plötzlich kommenden Neu- einführung, ist durchaus irrig, denn vom Augenblick der offiziellen Einführung an wird nicht em Rock von alter Farbe mehr neu gemacht Daß Steuerungen überhaupt aber unterbleiben sollten, wird schließlich lern verständiger Fabrikant fordern; ja, wenn eine Aenderung aus militärischen Gründen als notwendig sich erweist, so würden gerade die gut patriotisch gesinnten Uniformiuchsabriianten die letzten sein, die sich prinzipiell dagegen auflehnen möchten. Nur die Art der Einführung bedroht ihre Existenz, nicht die Einführung einer notwendig gewordenen Aenderung an sich. Wenn heut z. B. die feldgraue Farbe aus taktischen Gründen zur Notwendigkett geworden sein sollte, dann muß sie zum Besten des Vmerland-es auch ausgeführt werden, aber nicht so plötzlich, sondern unter rechtzeitiger Ankündigung, in welcher gesagt ist, von welcher Zett an erst die betreffenden neuen Uniformstücke getragen werden dürfen und welche vor allem noch hinreichend Spielraum zur Ausbrauck-ung der alten Bestände läßt; dann lassen sich die Disposttionen rechtzeitig entsprechend ändern und der Fabritant farm sich beizeiten auch aus die neuen Artikel entrichten. Auch wird bie Mißstimmung vermieden, die seinerzett bei Einführung der grauen Stoffe für die Mäntel erregt wurde, daß nämlich, einzelne Firmen, die auf irgend eine Weise die kommende Veränderung vorzettig erfahren hatten, den Artikel in großen Quantitäten un voraus auf Lager arbeiten und dann das Hauptgeschäft an sich reißen tonnten. Dem llebelstande würde also wesentlich gesteuert werden, wenn die Ingebrauchnahme der neuen Stosse ausdrücklich vor dem offiziellen Termin, der bei Stoffänderungen so wett als tuniich hinousbeschoben werden möchte, nicht gestattet wird. Auch ist es sicher kein unberechtigtes Verlangen der Industrie, wenn sie den Wunsch äußert, daß mit dem Erlaß zugleich offizielle Vorlagemuster aus- gegeben werden. Im wesentlichen handelt es sich hier also nicht um eine Bekrittelung der sich mllitärischerseits als notwendig erweisenden Uniformänberungen sondern um Verwaltungsmaßnahmen inbetreff der Durchführung der als notwendig erachteten Aenderungeu. Der Äriegsminister würde sich ein großes Verdienst erwerben, wenn er sich über die von der Militärverwaltung etwa beabsichtigten Aenderungen klipp und klar im Reichstage ausspräche, und wenn er das hier angedeutete Verfahren zum Schutze unserer heimischen Industrie akzeptierte. Haftung des Tierhalters. Der konservative Abg. v. Treucnsels hat im Reichstage einen Antrag eingebracht, der darauf hinausgeht, daß die durch das Bürgerliche Gesetzbuch eingeführte unbedingte Haftung des Tierhallers, die unbegründet und unbillig ist, in vernünftiger Weise eingeschränkt werde. In der neuesten Nummer der „Deutschen Juristenztg." beschäftigt sich der Erlanger Prof. Dr. Paul Oertmann mit dieser Frage. Er erinnert zunächst daran, daß in dem zweiten Entwürfe des Bürgerlichen Gesetzbuches, der dem Reichstage zugegangen war, der fragliche §'833 folgende Zusammensetzung hatte: Die Ässatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Schaden dnüch ein Haustier verursacht wird und derjenige, welcher das Tier hält, bei dessen Beaufsichtigung die im Verkehr erforderliche Sorgfall beobachtet, oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorg fall entstanden sein würde." Dann führt er Wetter aus: „Erst die Reichstagskommission beschloß, die Haftung des Tierhalters durch Stteichung des Absatzes 2 zu einer unbedingten zu erheben, ttotz Widerspruches der verbündeten ^Regierungen. Tie Begründung für den „mit großer Majorität" aesaßten Beschluß beschränkte sich auf den Hinweis „auf die nicht wenigen, durch das Halten von großen Luxushunden hervorgerufenen Körperverletzungen" .Hub den Satz, ,st>aß auch, wer zu gewerblichen Zwecken gefährliche Tiere zu halten gezwungen sei, die damtt für andere verbundene Gefahren übernehmen müffe". Das Plenum hielt in dvttter Lesung, nachdem ein zunächst gefaßter gegenteiliger Beschluß als „durch ein formelles Versehen ungiltig" weggefallen war, an dem von der Kommission eingenommenen Standpunkt fest. Daß dieser sich zum nüni)e)ien die Begründung außerordentlich leicht gemacht hat, wird niemand beftreiten. Die etwas philiströse Angst vor dem Schrecken der Luxushunde hat einen Beschluß gezeitigt, dessen mögliche und inzwischen zur Tatsache gewordene Tragwette die Gesetzgeber am Königsplatz schwerlich voll erwogen haben. Die im Leben bei wettern wichtigsten Fälle der Tierschäden, nämlich die von Pferden und Rindvieh angerichteten, hat die Begründung ganz ausgeschaltet; denn Pferde und Rindvieh einfach als „gefährliche Tiere" zu brandmarken, hätte vielleicht in einem Kaffeekränzchen älterer Damen Beifall gefunden — einer aus deutschen Männern be- 1 — — 3(2) 3(27 Kitteratur. — In dem Februar-Heft von Velhagen & K l as in gs Monatsheften finden wir u. a. einen originellen Stoff behandelt, der merlwürdigerroeise hier zum erstenmal einer zusam. menfasjeiiden Darstellung gewürdigt wurde. Ernst v. Teslouches, der Archivar der Stadt Aiünchen, unterzieht das Atunchner »vuibl, bas Wappenzeichen von Jfar-Att)en, einer hislorsich-kruifchen Betrachtung, die von zahlreichen Abbildungen begleitet ist. Dtigi- pell ist auch ein zweiter illustrierter Artikel, indem E. v. Viiiceiiti lustig von Wiener Gjchnas und Wiener Karnevalsfesten piaiibert In einem dritten, farbig illustrierten Beittag handelt Prof. A •panjen in Gießen von der reichen Flora der Riviera. Als einer der genauesten Kenner der modernen Türkei gibt Colmar F-rhr. v. d. Goltz eine Untersuchung: „Woran es in Mazedonien gefehlt hat", während H. v. Zobeltitz die bedeutendsten Sleu-Erjchei' nungen auf den Berliner Bühnen bespricht. Das Heft bringt an Unterhaltungsstoff außer dem Schluß des Romairs , Simone" von G. o. Omptcda und dem Beginn eines Romans „Unter sengender Sonne" von E. Schroeder eine größere, sehr feine Novelle „Vorbei.. / von Rudolf Stratz. Die stets roiederkehrende Bücherfchau von Hemrich Hart und eine illustrierte Rundschau über Kunst und Kunstgewerbe schließen das Heft ab. MöchkMche litbtrW iitr LotttM mbrrrlMiimW 4. Woche. Vom 17. bis 23. Januar 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (infL 1600 Mann Militär. Sterblichkeitszijfer: 18,90 nach Abzug von 3 Ortsfremden: 13,23 u/cc. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom L Lebensjahr: 2.—15. Jahr *■ <* ZKM ■ 'M 27Q- tzz eine 2 Heilet, SlQnt unb W tbtt?LN .,njurütt unb ft'nbe b(t lefaft’"9' «1 k 9t°Ben fi,' Milben ä'“-« ’£' 7°^L x, »<«enn cu, " Slonngu» J mii b-- h ,7d>' °b>°°ch° S * »il j J***ÄÄ" n bet UifiA rK oben , Lmb"'* E.LL°"b-". t%s,s »rrs ***1# J^iolge des The» *-ä$ Sass; N dte,e AbneiM öetloren w yohepunkl bieiet ‘Wn ftuje noch nicht Iem Maßstabe. fßon H N-* neulich ein M Äatt an Privali Zeitung hatte feinen , das 6860 Mk. im Remo im Werte von ninnate am ftomeq« > ausgesetzt. Sie ««, tererflePreiswuck sich zusammen beteilig, holet in San Remo n einem armen Kauf, von einem Mailänder lhagen 4 Ä(afing) einen originellen 6uj n erfienmal einer fufam Lrnst a Lesrouw-s hl das Llünchnn xtot WMch-tMfp. \yn b^UUU \\\. Dk? Ich mdrm C. v. Sinct: jlarnevalsiesien plandw. iiirag handelt Proi.ii. Zlora der Riviern. xrnen iiidei gibt lüM ioran es in iDlajebonia; bebeutenöflen Steu-Eriche? hL Das heil bruigi on i Sismans,Simone' m iontani »Unter fengmc jerne Novelle Mbe:... ebrende Bucherjchau rc; Bfchau über Kunst uri ssk 18,90 NR: W*Vt Kinder ■ vom 'Lebeusiahr:2-'15, t berüh^D-i^' wie NN- ft.ükbuvt6« Rac^Ä^n und r sdjat vo^ahre öie fe’"^ LG: E , Tcton le ion§att SWs -------- * 3^ S-teteoroioftlfcUe Deovuchruugen der Station Gießen. Wetter Februar 1904. -b c - Z o tZ, KZ 3- 2 -- Q> 9-^ 64 2 guQ c C cv I 737,6 + 4,0 737,5 4- 3,6 737,6 + 3,5 5,7 5,7 5,6 93 > 95 95 Bed. Himmel Bed. Bed. Hock te Temperatur am 2.-3. Februar + 4,4° 6. NiZrigste , , 2.-3. , - 0,2'6- Hottesdirnft der israelitischen KeligionsgesrUschaft. Sabbathseier am 6. Februar 1904. Freitagabend 5.00 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr. Nachmittag 3.30 Uhr. turiftifl,en und medizinischen Fakultät sind für den Promotionsakt keine 1 'nderungen gelrossen; es bleibt hier also^ die öffentliche „Dis>i ation", die Verteidigung von Thesen gegenüber drei selbst- gewählten Opponenten, bestehen. , Atagdeburg, 2. Febr. Wegen Blutschande, die er mtt seiner 25jährigen Tochter beging, wurde Klempnermeister Druae in Halberstadt zu zwei Jahren Zuchthaus und Xinf Jahren Ehrverlust, die Tochter zu einem Jahr Gefängnis erurteill. handel und Uerliehr. Volkswirtschaft Börsenstener. Wie man erfährt, soll der Entwurf eines Börl^nsleuergesetzes noch im Laufe des Monats Februar den Bundesrat passiren. Gemeldet wird aber auch, day die Borsenmteres- seniim wahrscheinlich eine Enttäuschung erfahren, da m der Hauptsache doch wieder alles beim Alten bleibt. Es ist weder eine Beteiligung, noch eine erhebliche Herabsetzung des Umsatzstempels der Lauplspekulationspapiere geplant. In Ausilcht fei genommen De t>en Anleihen des Reichs und der deutschen Bundesstaaten he Kaufflempel von 20 aus 10 Pfg. pro 1000 Mk. herabzusetzen, «üß die anderen festverzinslichen Werte soll derselbe Umsatzltempel mie' bisher bezogen werden und zwar sür die festverzinslichen Werte 20 P'g. pro 1000 Alk. und für die Aktien 30 Pkg. pro 1000 M. Bti den Arbitragegeschäften wird die Rückvergütung eine etwas größere sein. Markte. Limbura a. d.L., 3. Februar. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizer.13.60• Tlf weiB« ffleuw 00.00 Mt., Korn 9.82 Mk., Gerste 8.80 URL, Hafer 6.40 AU., fet-bjen 0.00 AU., Kartoffeln 00.0 Mk. ________________ Getaufte. M atthäus g em einde. Den 17 Januar, Dem Gärtner Friedrich Noll em Sohn Heinrich Albert Wilhelm, aeb. 29. Oft. — 24. Dem Schreiner Jakob Hillgartner em Sohn Ludwia Eduard, geb. den 29. Nov.— Dem Kaufmann Otto Scheel ein Sohn Willy, geb. den 14. April. — 28. Eine uneheliche -rochter Karoline Luise, geb. den 27. Jan. — 31. Dem Großherzogl. Registrator Ernst Rumpf ein Sohn Karl, geb. den 14. plooember. — MarkuSgemeinde. Ten 17. Jan. Dem Buchbinder Wilhelm Keiner ein Sohn, Otto Hans, geb. den 17.Tez.-Dem Jnstattaleur Otto Wilhelm Knauf eine Tochter Atargarete, geb. den 23.2lug. — 22. Dem Fuhrmann Johann Rausch em Sohn Ludwig Friedrich, acb den 12. Jan. — 24. Dem Dachdecker Heinrich Schmitt “tu Sohn Heinrich, geb. den 17. Nov. — Dem Taglohner Heinrich Lenz eine Tochter Elise Auguste, ~geb. den 6. Nov — 30. Dem Dienstknechl Heinrich BeeUer em ^ohn Heinrich Ehristoph Hans Otto, geb. den 20. Dez. Beerdigte. Matthäusgemernde. Den 30. Januar. Anna Katharme Weber, geb. Neumann, Ehefrau des Landwirts Peter Weber, 54 Jahre alt, starb den 28. Jan. — 30. eibonie Dinaeldein, geb. Wiener, Wittwe des zu Alsield verstorbenen Dekans Johann Georg Dmgeldein, 81 Jahre alt, starb den 29 Jan. — Markus gerne in de. Ten 17. Jan. Friedrich Wilhelm Stoob, Fleischbeschauer i. P., ein Wittwer, 82 Jahre alt, starb den 13 Jam — 26. Johannes Horst, Fuhrmann, em Wittwer, 67 Jahre Auszuz iws ttn KiHhkvbüchttil dkl Stobt Girtzra. Evangelische Gemeinde. Getraute. Matthäusaemeinde. Den23.Aimlar. Kar Christian Pfund, Küfer in Bietzen, und Katharme Jakobme Etzel> müller, Tochier des Bremfers Johaim Jakob Etzelmulln zu Betz, darf. — Alarkusgemeinde. Ten 16. Jan. Karl -Uteqei Taglöhner zu Gießen, und Emilie Blieder, Tochter des Bergmann; Hemrich Blieder I zu Uebernthal. Herichlsjaal. Kiel, 2. Febr. Das Kriegsgericht der 1. Marineinspe verurteilte den Matrosen Pehlgrem der 1. Aratroiendir wegen mehrfachen tätlichen Angriff es „auf Borg« und Aufreizung einer Menschenmenge zu GewalUatigkeilen j einen Patrouillensührer zu a ch t Jahren Gefängnis Versetzung in die zweite Klaffe des Soldatenstandes^__________, Sabbathausgang 6.15 Uhr. WochengoUr^dienst: morgens 7.00 Uhr, abends 5.00 Uhr. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge, Sudaulage. Samstag, den 6. Februar 1904. Vorabend: 5.15 U h r. Ai o r g e ii s 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterklaruug. Sabbathausgang 6.15 Uhr. Jeder Mensch hat es durch seine Lebensweise bis zu einem gewissen Grade in der Hand, sein Wohlbefinden zu erhöhen oder herabzusetzen. Hier hängt sehr viel ab von der Wahl der Speisen und Getränke und zwar in der Hauptsache von deren Zuträglichkeit. Ein schädliches Getränk, wie allzustarker Kaffee oder Tee, kann uns für den ganzen Tag Beschwerden machen und die gute Laune verderben, während z. B. eine Tasse Kathreiners Malzkaffe, zum Frühstück genossen, den günstigsten Einfluß auszuüben und uns durch ihre wohlige, mildanregende Wirkung heiter und arbeitslustig zu stimmmen vermag. Das sollte jeder zu seinem eigenen Besten bedenken. Die Bulletin6 der letzten Hage- Vorgestern: Hans starker Katarrh. Bronchien bfr leqt. Magen nicht in Ordniing. Brechreiz voryanden. Fay'ö ächte Sodener Mineralpastillcu verordnet. Eße Gestern: Husten sehr erleichtert. Bronchien frei. « Brechreiz verschwunden. AUgemeinbesinden betzer. Sode- ■a ner ausgezeichnet. Sind weuer zu nehmen. _ W Hente: Hans wieder wohlauf. Erkalttmgserschei- H nungen völlig geschwunden. Hals, Lunge, Magen und N Darm durchaus in Ordnung. Sodener wieder einmal 1 brillant bewährt. Angeordnet, daß sie stets im Hause sein ® achte Sodener Mincratpastillen kaust man zu 85 Pfg. per Schocktet in allen Apotheken, Drogen- und Miiieralivasjerhandlungen). 680 Mmisterialerlaß vom den dem Submissionsweg auf Arbeitsbeschreibungen und 34 16 Buche, in Aßlar, 3 // rm. 5 rmBuchen-Nutzholz, 28 190 Eiche Leitec- 19 fm, Sparren, Buchen, Eichen, 103 225 438 51 113 93 63 134 302 26 1500 Erd- und Maurer arbeiten . . Steinhauerarbeiten Zimmerarbeiten . Dachdeckerarbeiteu Schindelarbeiten. Spenglerarbeiten Schlofferarbeiten. Schreinerarbeiten Weißbinderarbeiten Eisenlieferung Materiallieferung Scheiter rm Prügel , Stöcke w Stammreiser, . 3250,00 . 1850,00 . 1100,00 . 1100,00 . 125,00 . 450,00 . 115,00 . 275,00 . 42,00 . 900,00 . 1450,00 Berghausen und Ehringshausen. Gießen, den 29. Jan. 1904. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Die hm, Baurat. [1071 Hierselbst zum Ausgebot: 300 Fstm. Eichen-Stammholz, größtenteils Schneid- stämme, darunter astreines, fehlerfreies Glaserholz. 100 Fstm. Buchen-Stämme, meist gute Schneidstämme, 53 gute Fichtenstämme und -Stangen, ' *** zu Bauholz geeignet, 15 rm Eichen-Nutzholz (Küferholz), „ Nadel-Scheuholz , „ Knüppelholz , Eichen - Stockholz (zerkleinert) „ Eichen - Stockholz (gewöhnlich) , Nadel - Stockholz (dar» unter 1 Ambosstock) Wellen Eichen-Reisig 22 rm 27 2 10 werden. , . Angebote find längstens bis zum Eröffnungstermm, dem 15. Februar d. I., vormittags 10 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen portofrei an uns abzugeben. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 2. Februar 1904. 1199 Großh. Hochbauamt Gießen. Neuling. Eichen-Derbstangen mit 8,86 fm, Radel- , , I9,98 , Vergebung von Kauarbeiten. Die für den Rohbau eines neuen Schulhau es zu Wei- tershain erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebots-Unterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten während der Dienststunden zur Einsicht der Jntereffenten offen. Angebote sind verschlossen und postfrei bis spätestens Montag den 15. Februar d. Js., mittags 12 Uhr, auf der Großh. Bürgermeisterei Weitershain einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt: zu Mk. Stammprügel 126 Buchen 15 Nadel 18 286 Eiche 20 , 200 Nadel 750 , Nadel- „ Die Zujammenkuns^isl am allen Steinbacher Weg, 4 Schneise. Gießen, den 2. Februar 1904. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Aiecuni. 1176 Hostversteigerung »m Gießener Stadtwald. Montag den 8. Februar 1904, vormittags 9*/, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Neu- Donnerstag d. 11. Febr. 1904, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht das zur Konkursmasse der Wilhelm Schomber in Gießen Eheleute gehörige Grundstück der Gemarkung Gießen 2/140 — 527 qm Hofraite links der Chaussee . öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Januar 1904. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. 34o Vergebung m Khailssitr- vlib PslHerarbeit. Tie bei Instandhaltung des vorderen Arresthaushofes und der Zufahrtstraßen im Hofe des Gerichtsgebäudes zu Gießen erforderliche Chauffier- und Pftasterarbeit wird hierdurch unter Hinweis auf 16. Juni 1893 zur Vergebung Bw- HÜ Mittwoch den 10. d. Mts. sollen im Alteu-Bufecker Gemeindewald Distr. Kopf, Pftngstkopf, Eichbusch und ausgeschrieben. Die Aufuhrungsbedingungen . . liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen und können letztere daselbst zum Selbstkostenpreis im Empfang genommen Prügel , Stöcke , Stammreiser „ Das Stammholz liegt m den Gemeindewaldungen von Aßlar, Ehringshausen, Berghausen, Werdorf, Katzenfurt, Dill- Heim, Kölschhausen und 9heberlemp. Die Herren Förster zu Aßlar, Ehrmgshausen, Werdorf, Katzenfurt und Kölschhausen erteilen auf Wunsch weitere Auskunft und zeigen das Holz an. Ehringshausen (Kreis Wetzlar), den 2. Februar 1904. 1207 Der Bürgermeifier: Hoemann. Bekanntmachung. Betr.: Die Stiftung des GememderatsmUglieds Fueorich Lony sen. Die diesjährigen Zinsen aus der rubr. Stiftung sollen an 8 Arme der Stadt Gietzen mit je 20 Mt. vergeben werden. Bewerbungen um dieselben sind dis zum 20. Februar 1904 schriftlich über mündlich bei dem Armenamt, Neuenbäue 25, vorzubringen. Gießen, den 1. Februar 1904. , 1160 Großherzogin, t 2 ul.wrmeisterei Gießen. J.V.: Curschmann. Struth versteigert werden: Eichen-Schnittstämme v. 30—57 ornDurchm.----40,08 fm Eichen-Stämme , 15—30 , , =28,73 , Eichen-Spalterpfosten, 2,2 m lang, Radel-Stämme von 15—29 cm Durchm. = 19,99 fm Arbeitsnachweis der Stadt Gießen «arlenstratze 2 lBürgermeiftereigebäude) Zimmer Mr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und ArbeiMehmern lArbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 diS 1 llhr und von 3 bi» 6 Uhr geöffnet. «s können eingestellt werden: 1192 1 Schlaffer, 1 jüngerer Schmied, 1 Küfer. 1 Metzger, IFrsieur, 1 Schneider, 1 Hausbürfche, 1 Buffetfräulein, 2 Köchinnen, 9 Dienstmädchen gegen hohen Lohn hier und auswärts. Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schlosser, 1 Feinmechaniker, 1 Mechaniker, 1 Kaufmann, 1 Buchbinder, 1 Tapezier, 1 Schremer, 1 Backer, 1 Weißbinder und Lackierer. Es suchen Arbeit: 1 Schmied, 1 Spengler, 2 Buchbinder, 3 Schreiner, 1 Backer, 2 Lackierer, 1 Wäscherin, 3 Hausburschen, 5 Fahrburschen, 5 Lauf- frauen, 2 Bureaugehilfen.____________________________________ , 6 Eiche Buche, 35 hege, Oberhag und Hegstrauch versteigert: 1854 Fichten'Stangenmit74,57km Eichen-Scheitholz , Knüppelholz 584 fm Nutzholz im Winneröder Walde, fertig aufgearbeitet, sollen auf dem Submissionswege vergeben werden, nämlich: Werk- «nd Schnittholz, Stämme und Stamm-Abschnitte DOn 30—62 cm Durchm.: 32 Eichen — 33,61 tm, 3 Buchen — 4,48 fm, 1 Birke — 0,38 fm, 54 Lärchen == 102,97 im, 8 Fichten ----- 13,45 tm, 2 Kiefern ----- 2,17 fm, 23 Weymouts-Kiefern — 36,68 fm; Bauholz rc. von 19—29 cm Durchm.: 126 Eichen — 63,51 fm, 2 Birken ----- 1,38 fm, 88 Lärchen = 85,46 fm, 11 Fichten ----- 10,37 fm, 200 Kiefern = — 117,54 fm, 9 Weymouths-Kiefern — 7,96 fm; Wagner- «nd Grubenholz von 11—18 cm Durchm.: 76 Eichen = 17,10 im, 14 Lärchen = 4,46 fm, 70 Fichten ------ 9,15 im, 139 Kiefern — 41,48 fm; Derbfiangen von 9—11 cm Durchm.: 50 Lärchen — 3,59 fm, 377 Fichten = 28,29 fm. Das Holz lagert großenteils an chauffierter Straße, 3 km von der Bahnstation Reiskirchen, 6 km von Großen-Buseck. Die Gebote sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt schrifllich und verschloßen an den Unterzeichneten em- zuschicken, der auch bereit ist, das Holz im Walde vorzuzeigen. Die Eröffnung der Gebote erfolgt in Gegenwart der erschienen Bieter . Samstag den 13. Februar, nachmrttags 3 Uhr, im Felsenkeller, unweit des Bahnhofs zu Gießen. Innerhalb 8 Tagen erhalten die Submittenten Nachricht, ob der Zuschlag erteilt ist oder nicht. Winnerod, den 30. Januar 1904. 1102 Sames, Förster. Holz-Versteigerung. Am Freitag de« 26. Februar d. I., vormittags 10 Uhr beginnend, kommt im Saale des Gastwirts Wallbruch Btüehl! Wenulchi, MechinD bei 5 Pfund 17 Pfg., , 10 „ 16 , [U9o Kchr-WM, sehr sein bei 5 Pfund 15 Pfg., „10 „ 14 „ Krößte ZZaLfäyigkeit'. L Steinhäuser Telephon 346. öleuenbäue 17. 1852 dtadel-Reisstangen , 16,54 , Zusammenkunft morgens 9«/4 Uhr im Distr. Kopf. Sodann soll noch das im Distr. Hangelstein lagernde Kiefern-Stammholz auf dem Submissionswege vergeben werden: 109 Kiefern-Stämme von 15—25 cm Durchm. — 28,40 fm 11 , „ 25—31 , , = 6,08 „ und können Angebote auf dasselbe getrennt bis den 12. d. M. auf hiesige Bürgermeisterei eingelegt werden, wo die Eröffnung nachmittags 3 Uhr erfolgen wird. Alten-Buseck, den 1. Februar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Alten-Buseck. K 0 e r b e r. Vergebang. Die Lieferung von ungefähr 40,000 Kg. Speise- Kartoffeln soll vergeben werden. Kostenfreie, verschlossene und nut entsprechender Aufschrift versehene Angebote werden erbeten bis zum Eröffnungstermm Donnerstag den 17. Februar, vormittags 10 Uhr. In den Angeboten ist die Sorte der Kartoffeln näher zu bezeichnen. Teillieferungen uichf unter 2500 Kg. sind zulässig. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden auf ber Geschäftsstube des Großh. Oekonomen offen, können auch gegen Zahlung von 70 Pfg. abschriftlich bezogen werden. Für die Angebote ist em besonderes Formular öorge* schrieben, das zum Preise von 10 Pfg. erhältlich ist. Zuschlagsfrist 14 Tage. Butzbach, den 3. Februar 1904. 1212 Großh. Direktion der Zellenstrafanftatt. A streif er , 3 u Fichtenbohnenstangen 26,5 Donn-rslag. d-n 11. F-bruar, aus R-m-r F-ld. heim und den Distrikten Scheibet, Tisch, Hmterwald nach Zusammenkunft 10 Uhr norm, am Pflanzgarten; Scheiter rm: 322 Buche, 2 Birke 00 Eiche Astreiser , 350 Fichtenderbstangen nut -- . bäume, Latten kommen gegen 12 Uhr zum AuSgeb , Retser aus HintL-«ald werden nicht vorgezeigt. Holz-Versteigeruugen ber Gräfl. Oberförsterei Arnsburg. Mittwoch, de« 10. nach Zusammenkunft 10 Uhr vorm. am Steinbruch, werden aus den Distrikten Colnhäuserkopf, Große Seife, Feuerstätt des Reviers Arnsburg versteigert: 11 7 20 41 2 570 „Schweyer’s Kitt“ prämiiert „goto. Medaille Z^aris", ancrtaiint icit 10 Jahren als das DeflegSiube- u. Klebemittel für zerbrochene Gegenstände, ist zu haben in Flacons ä 30 u. 50 Plg. bei Gustav Walter. 317 MT* Täglich Lllhllhelhtell.BllWe jeden Donnerstag und Freitag m guter Eispackung lebendirische Schellfische, Cabliau, Zauder, Rotzungen, Schollen usw. in jeder Preislage. 321 Gietzeuer Aischhaus. M. Simon, Asterwea. in weiss und farbig ein. 1197 0. Röhr & Co En grösserer Posten Handtuchdrelle namentlich Gerstenkorn wird während unseres Räumungs-Ausverkaufs zu enorm billigen herabgesetzten Preisen verkauft Die Preisermässigung tritt auch bei abgepassten Handtüchern Uortrriae des WistSWrers öes Mtschen Lmiiis gem Mbrrnch zeistiger keimiike Hem J. Oonser* sus Berlin Wtllg de« 3. ZebrM, m Saale des Gasthofs zm i|m. L »achmittags 8*/t Ayr (besonders für Auswärtige) über: Grundsätze und Ziele des Deutschen Vereins gegeu Misbrauch geistiger Getränke. IL aöends 8% Mr: Warum und wie kämpseu wir gegen den Misbrauch geistiger Getränke. An die Borträge soll sich eine Beratung über das, was bei uns getan werden muß und kann, anschließen. Wir fordern von unseren Mitgliedern und Dtitarbettern keine völlige Enthaltung von aeistigen Getränken, sondern wollen nur den Mißbrauch mit Wort und Tal, auch durch Schaffung von Einrichtungen vorbeugender Art (Wärme- und Kaffeehallen, Volksunterhaltungsställen, Ersatz für alkoholische Getränte, Gasthaus reiorno, bekämpfen. Wir rechnen dabei auf die Mitwirkurg aller Freunde unseres Bolles aus allen Streifen, Männer und Frauen, auch der Vertreter deS ehrsame« GastwirtsstandeL, und laden daher zur Teilnahme an der Versammlung dringend ein. Die Bertraueusmäuuer deS Hessische« LaudeSvereius: Professor Dr. Sommer. Pfarrer D. Schlosser. Dekan Bayer. Werkführer Magnus Beller. BezirtSvorsteher, Reallehrer Büttner. Georg Dahnrer, Bor- ßtzender der Ortskrankenkasse. Rendant Törmg. LmidgerichtSrat Dornseiff. Professor D. DrewS. «ommerzienral L. Emmelms. Psarrer Euler. H, Fourier. Geschäftsführer der Ortskrankenkasse. Medizinakrat Dr. Haberkorn. Rektor Hahn. Professor Dr. Haupt. Potizeiamttnann Hechler. 9iab- «ner Dr. Hirschfeld. Frau Professor Höhlbaum. Max JaskowSky. Geh. Rat Professor v. Statten- dusch. Fabrllam E. Kautzmann. Oberbrieftrager Keßler. Dr. Koeppe. Kaufmann E. Krumm. JnftitutSvorsteher Dr. StuheL Bezirksvorsteher Lahr. Oberbürgermeister Mecum. Hotelbesitzer Gustav Mund, Vorsitzender des Vereins der Gastwirte. Pfarrer Dr. Naumann. Dr. med. Ploch. Land- aerichtSrat PrätoriuS. Geh. Rat Profetzor Dr. Riegel. LandgerrchtSrat Sandmann. Haupllehrer Schaaf. Postdirektor Schäfer. Dr. Schüepyalle. Landgerichtsrat Schmellendecher. Dezirksvorsteher Georg Schneider. Werkmeister Schützt. Pfarrer Schwabe. Bezirksvorsteher Senner. Professor D. Stamm. Bezirksoorfteher, Branddirektor Traber. Privaldozent Dr. Bothard. Oberkonsistorialrat Waas. fiau!m(uut Gustav Windeller. Pfarrer Gußmanu-Kirchberg. Bürgermeister Heller-Lich. Oekonomierat Hoffmann-Hof-Gill. Stiftsdechant Klingelhötzer-Lich. Bürgermeister Krämer-Steinbach. Oberamtsrichter Micket-Grünberg. Medizmalrat Dr. Rouge-Hungen. Bürgermeister Schaum-LUein-- Linden. Dekan Wagner-Grünberg. Bürgermeister Zimmer-Grünberg. 923 Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens Ms zeigen hocherfreut an Dr. phlL Karl Greimer und Frau Anna geb. Deichert. O D resden- Plauen, Bambergerstraße 21, den 2. Februar 1904. 1196 U & U GeskllGsst für Erd-«. KgfkrrkWde Gieße« V= Vortrag Mittwoch den 10. Februar 1904, abends sy4 Uhr m der großen Aula der Universität. Herr Prof, Or, R. Hauthal (La Plata, Argentina): Ueber t-atagonien. (Mll Lichtbildern.) Eintrittspreis für Nichtmitglieder 1 Mk^ für Studierende 50 Psg. Starten sind in der Rill er'scheu Univers.-Buchhandlung und an der Abendkasse zn haben. Jahresbeitrag für Mitglieder Mk. 4.— Jahreskarten für Studierende aus sämtliche Vorträge Mk. 1.50 sind in der Riller'scheu Univ.-Buchhandlung oder bei Herrn Hausverwalter Stork (Kollegiengebäude) haben. 1198 Der Borstand. HOUBEN'S pi/ssefdorf1902 \Gold.Medflilte< v.silberne Stnntsmedaill© Aachener I Badeöfen vber 75,000 iro Gebravch Erospecte gt fihs- Vertreter an fast all en Pläfzenj#* Reue Berliner Rollmöpse große Fische, 2 Stück 11 Psg., bei öO St. billiger, Holländer Voll» Heringe per St. 4, 5 u. 6 Psg^ Sardellen per Psd. 1,20 Atk^ Sardinen p. Psd. 35 Psg., prima amerik. Petroleum, p. Ltr. 19 empfiehlt W.Ullrich, Schloßgatz e 7. LkiHreHcktt für Tanzböden empftehlt [0204 Gustav Walter Mäusburg 13. Telephon 386. - 32 L ä> t E £ 0) 0) ä 4 - <6 X o a o liü i Ziehung schon ö. März 1004 ider Grossen Geld-Lotterie d.Bad.Undesvoroinsv.RalenKreiu ÄMblbar bar ohne ibzug., 8888 Ä 44000 Hanptgew.lilSOOO »Gew.M. IGaw.M. 2äiooo gjHM» la 5oo aocHfe aoitioo ;r«»«r« 28OO?£1W K--Isch°rüy- 1 Taffe extra starker 1 *•»»«*•. — 2 Portionen in Kapseln zu 10 bezw. 15 Psg. — empfiehlt an-1 gelegentlichst [1127 Philipp Herrmann Sellersweg 33. Georg Wallenfels Marklplatz 21. Telephon 46. t; ihn Eintrittskarten 8ind ™ der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Challier (Rudolph’s N:- afn ■■■■ ■ l dr Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork und abends an der k- Nutzfchalen-Extrakt aus der Hof-Parfümerie C. D. Wunderlich, Nürnberg, 3mal preisgekrönt. Rein vegetabilisch, ganz unschädlich, um Haaren ein dunkles Ansehen zu geben. KM" Haarfarbe-Nnßöl, ein das Haar dunkel färbendes, eines Haaröl, au gl. vorzüglich zur Stärkung des Wachstums. Beide ä 0.70 u. 1.20 All. W. Kilbirrger, Drogenhandlung, Seltersweg 52 179 dar einzig richtige Milchzusatz und allseitig ärztlich empfohlen. Kinder, die Milch allein nicht vertragen, an Erbrechen, Durchfall oder englischer Krankheit leiden, gedeihen vorzüglich, sobald der Milch Hohenlohe‘sch es Hafer-Mehl zugesetzt wird. 1213 Gurn-Herein. Samstag den 6. Februar, aberrds 8 Uhr 1 Mi«.: Großes Maskenfest (Carneval ä la Venecia) in sämtlichen nach orientalischem Geschmack ausgeschmückten Räumen der Turnhalle. Nach der Demaskierung: BalL KusriMarten öl£l$ ttnr für Mitglieder, ä SO Pfg. nebst ti'iniUliyiillini/ 2 Bellarten, wettere Beikarten ä 30 Psg., gtltig nur für Damen, sind im Vorverkauf zu haben bei £onU Ulth^/», Wallthorstraße 16, Richard Buchaller, Neuenbaue 11, UhrrnaiAr 341 1049 D-r BorfUut Jeder Besucher erhält beim Ettttritt Giessener Concert-Verein Fünftes Konzert Sonntag den 7. Februar 1904, abends 5 Uhr, mit einer Hauptprobe vormittags 11 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins: Grove, frischgeschosseue Hasen per Stück 3 Mk. ermisiehlt [0553 Hch. Klotz WN»e., Mäusburg 17. Fluß- und Seefische (Inh.: Carl Haae jr., Gießen) Ringofen-Kalkwerke. 8rm- M MiMM * eoM stets vorrätig. 785 Telephon: Kalkwerte Nr. 200, Kontor Nr. 282. v. Welker-Uhren, Uhr-Ketten. Carl Geismar, Uhnncher fach ausyiebigor ItCbinesischerThee Org. Patket kg xv 50.65.8aPf Ludwig Steinhäuser, Teleph.346. |325| Neuenbäuel7. ^chemische la. lebendfrisch 362 soeben eingetroffen bei H. E. Jughardt, Iah.: August Wallenfels, Marktpl. 15. Telephon 390. Beethoven-Aben Dirigent: Herr Grossh. Universitäte-Musikdirekter G. Trantmana. Solist: Fräulein Mi na Rode (Violine). Orchester: Das verstärkte Verelnsorobester (Kapelle des Inf. -Begimente Nr. 116, Kaiser Wilhelm II.). Img-Migazi»,» fioti tetar Maigasse Schreinermeister Maigasse empfiehlt sein Lager in 583 fertigen Särgen eichen poliert und tannen lackiert, hell und schwarz, in jeder Preislage. Kinder sarge. Warze Anzüge liefert als Spezialität preiswert 322| W.Karubach,Kanzleiberg9 Robert Stuhl Reustadt 23 empfiehlt: 788 Eiergemüsenndeln Gemüsenudetn Maeearoni, ital. Maeearoni, Bruch Zwetsche«, türk. Zwetschen, ealif. Apselriuge, amerit. Apsetschuitzeu, amerik.