löbgen i' 1S4 Jahrgang Zweites Blatt Nr. 128 Giehener Anzeiger Lrfchetnt tSglld) mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen Die heutige Mmmer umfaßt 10 Seiten and- 11S MN mir durch die grünklare See den Meeresboden von''der 20 Minuten Bahnfahrt landeinwärts entfernten und 1619 Freitag 3. Jnrn 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch« Unwersitätsdruckeret. R. Lange. Gießen. Redaktion, Expedition u. Druckerei: Schulstr.V. Tel. Str. 6L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen, Die Eichener KamlNendlätter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Ans Stadt und Land. Gießen, den 3. Juni 1904. •• Oeffentliche Anerkennung einer edlen Tat. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben dem Schüler Heinrich Altvater, Sohn des Kirchendieners Philipp Altvater in Schotten, in Anerkennung der von ihm am 12. Januar d. I. mit Mut und Entschlossenheit vollzogenen Rettung der Schülerin Auguste Merz, Tochter des Jean Merz in Schotten, vom Tode des Ertrinkens eine Geldprämie zu verleihen geruht. ** Das Großh. Hess. Regierungsblatt Nr. 1b hat folgenden Inhalt: 1) Oeffentliche Anerkennung einer edlen Tat. — 2) Bekanntmachung, Vorarbeiten für elektrische Bahnlinien von Kastel nach Kostheim-Gustavsburg, von Weisenau nach Laubenheim und von Mombach nach Budenheim und nach Gonsenheim betreffend. — 3) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Rechnungsjahr 1904 genehmigten Umlagen der Kommunalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Groß-Gerau. — 4) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den zu dem Steuerkommissariatsbezirk Offenbach gehörenden Landgemeinden des Kreises Offenbach. — 5) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürfnisse in den israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Lauterbach. — 6) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Etatsjahr 1904 genehmigten Umlagen der Kommunalbedürfnisse der Stadt Mainz. — 7) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Jahr 1904 zur Bestreitung der Bedürfnisse der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Darmstadt genehmigten Umlagen. — 8) Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Kalenderjahr bezw. Etatsjahr 1904 zur Erhebung genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Bedürftuffe der israelitischen Religionsgemeinden des Kreises Heppenheim. — 9) Konkurrenzeröffnungen. •• Turnerisches. Der Gauausschuß und Turn- ausschuß des Gaues Heffen war am Sonntag in der Turnhalle der Realschule versammelt und stellte in Anwesenheit der Bczirksturnwarte die Pflichtübungen für das Gauturnfest, in Usingen fest. *• Eine Ausstellung von Erzeugnissen und Bedarfsartikeln der Bäckerei, Konditorei und verwandten Gewerbe soll vom 18. bis 28. Juni in Mannheim veranstaltet werden. Auf dem Ausstellungsplatze herrscht schon jetzt reges Leben und Treiben. Aus der Größe der Anlage ersieht man, wie man uns schreibt, jetzt schon, daß es eine Fachausstellung gibt, welche an Ausdehnung und Reichhaltigkeit jedes andere derartige Unternehmen in Schatten stellen wird. Auf dem Platze vor dem Zeughaus sind jetzt schon die große Maschinenhalle, die Halle, in welcher die Firma Werner u. Pfleiderer aus Cannstatt ihre Erzeugnisse ausstellt, der Pavillon der Vereinigung Süddeutscher Handelsmühlen und die Entreegebäude fertig gestellt. Ebenfalls im Rohbau fertig ist die große Halle auf dem Platze hinter dem Zeughaus, in welcher vier Backöfen im Betriebe vorgeführt werden. Die östliche Ouerhalle, unter welcher ebenfalls vier Backöfen erbaut werden, ist im Aufbau. Die im Bau befindlichen Backöfen sind schon sehr vor- angeschritten. Aus der Art ihrer Ausführung und des dazu verwendeten Materials ersieht man, daß hier das Beste der modernen Backofentechnik vorgeführt werden wird. Im großen Zeughaussaal sind die Handwerker in fieberhafter Tätigkeit, für die verschiedenen Ausstellungsobjekte und Arrange- ments die nötigen konstruktiven Unterlagen zu schaffen. Die mit der Ausstellung verbundene Lotterie ist mit großen und vielen Preisen dotiert. — Wir glauben nicht, daß auf der Ausstellung kleine Brädchen ausgestellt werden, und diese im übrigen eigenartige und intereffante Ausstellung wird wohl leider kaum entscheiden, ob der Stadtverordnete Schmall neulich recht hatte, als er meinte, die Herren Bäcker fabrizierten immer kleinere Brödchen. -s- Bleichenbach, 2. Juni. Der hiesige Gastwirt Grauling fand heute, kaum 1 Meter tief, in seinem Hofe einen wohlerhaltenen, künstlerisch ausgeführten Grabstein, 1 Meter breit und 2 Meter hoch; der obere Teil ist leider etwas beschädigt, der mittlere und untere Teil sind erhalten. Beson- ders leserlich ist die Schrift, welche lautet: „Allhier ruhen die Gebeine des hochehrwürdigen und sachgelahrten Herrn Johann Heckart, Pfarrer zu Bleichenbach, geb. 20. Mai 1677, hat gelebt in der Ehe 32 Jahre, erzeuget 9 Töchter, 2 Söhne, davon leben noch 7 Töchter, starb selig d. 1. Mai 1740. Aetatis 63 Jahre 2 Monat 20 Tag, seines Amts im 33. Jahre. Dulde, Leide, Liebe, Meide, Glaube, strecke bis zur Freude." Dem Großh. Kreisamt Büdingen ist von dem Funde Anzeige erstattet worden. Hose und einem Kattuntuch, dem Sarong, bekleidet. Nur die Keinen Kinder der Armen erfreuen sich größerer Freiheit: die Knaben tragen ein kurzes, vorn offenes, die Schamteile frei lassendes Jäckchen, während die kleinen Mädchen selbst das Jäckchen verschmähen, dagegen an Stelle des Feigenblattes in deutschen Museen ein hübsches großes Metall- oder Muschel-Herz tragen, welches an einem um die Lenden gelegten Kettchen befestigt ist. Von Makassar resp. Celebes bis I a v a gelangten wir innerhalb 3 Tagen am 30. März nach Tandjong Priok, dem Hafen kurz gewesener Aufenthatt auf Java zu dem schönsten Teck der Tropenreise per „Prinz Sigismund". Ein IVsstündiger Eisenbalm- Abstecher nach Buitenzorg, der Residenz des Niederländischen General-Gouverneurs, ermöglichte uns, den wertvoll st en aller botanischen Gärten der Welt zu besuchen, der 1817 von Reinwardt angelegt wurde. Weiter ins Land hinein ist die neunstündige Bahnfahrt zu dem von zahlreichen tätigen und toten, bis 2800 Meter hohen Vulkanbergen umgebenen Javaner Städtchen G a r o e t äußerst lohnend, wo wir im Hotel der Frau Dr. Rupert ein deutsch-reinliches, freundliches Unterkommen fanden und die Ostertage in herrlichster Naturschönheit zubringen konnten. Rundfahrten um den von ge- werbsleißigen Javanern wimmelnden Ort, durch die Reis- und Maisfelder, die zahlreichen Tee-, Tapioka-, Kaffee und Kakao- Plantagen, durch die sauberen Ortschaften zu den verschiedenen kleinen Seen, ferner Ausflüge nach den warmen Quellen Tjipana, sowie Besteigung der Krater „P a p a n d a j a n" und „G o e n- to er" oder Jagdpartien zur südlichen Küste der Preanger Regentschaft, zur Erlegung von Tigern, Rhinocerossen, Pantern, wckden Büffeln re., bilden für den Touristen eine Reihe von Abwechslungen auf dem Zentral-Plateau von Java. Der Norddeutsche Lloyd hat mit der holländischen Paketfahrt- Gesellschaft die schätzenswerte Vereinbarung getroffen, daß die Sydney-Singapore-Billete zur Unterbrechung der Reise in Batavia zur Fortsetzung mck einem wöchentlich ein- bis zweimal fahrenden holländischen Dampfer berechtigen. Jedem Passagier, bet sich für Javanisches Volks- und Kulturleben und landschaftliche Schönheiten interessiert, ist eine solche Reiseunterbrechung von mindestens 10 bis 14 Tagen anzuempfehlen. Die Hitze in Batavia erschien uns weniger drückend als auf Neu-Guinea; in Buitenzorg und Garoet war der Aufenthalt geradezu erquickend kühl. Unsere Landleute sind ziemlich zahlreich unter dem Handelsstand vertreten, doch muß man der holländischen oder malayischen Sprache mächtig sein, um sich verständlich zu machen. Der Gasttichkeit eines rheinischen Landsmannes und angesehenen Importeurs, Herrn W. S...... verdanken wir viele schätzenswerte Mitteilungen und angenehme Stunden, und scheiden von Java mit dem inneren Bedauern, daß diese und die zuvor besuchten holländischen Besitzungen nicht deutsch sind! Eine zweitägige Fahrt, mit kurzem Anhalten an der Zinn-Insel Bckleton, führt uns nach Singapore, der Endstation der beiden Nordd. Lloyddampfer „Prinz Sigismund" unD „Prinz Waldemar". Singapore wurde 1819 vom damaligen englischen Gouverneur Sir Stamford Raffles gegründet uno sür England erworben, als dieses Java wieder an Holland abgab. Es i|t heute ein unschätzbar wichtiges Tor nach dem fernen Osten und bietet mit feiner über 200 000 köpsigen Bevölkerung von Malayen, Indiern, Arabern und Chinesen ein r.ges, buntes Leben. Heber Singapore wie Penang und Colombo, wohin uns der Nordd. Lloyd-Dampfer führt, um uns auf die Originalroute des Retourbillcts zurückzubringen, kann fich der Reisende in vielen guten Buchern orientieren, es bildet der Aufenthalt auf Ceylon einen würdigen Abschluß der vom Lloyd ermöglichten Rundreise Colombo—Ausiralien—Neu- Guinea—Niederländisch Indien—Singapore—Colombo. Eine Erhebung der Mongolei gegen England glaubt das „Berl. Tagebl." vermuten zu können. Es läßt sich von einem Petersburger Korrespondenten schreiben: Aus der Stadt Kobdo in der nördlichen Mongolei weiß der stets gut informierte Korrespondent der „Nowoje Wremja", Nossilow, der sich das ganze Jahr in den verschiedensten Teilen Asiens aufhält, sehr charakteristische Dinge zu melden, die jenseits des Kanals größtes Interesse Hervorrufen iverden, aber auch für die ganze Lage in Asien äußerst bezeichnend sind. Unter den mehrerer holländischer wie deutscher Dampfer bekundete das Aufblühen dieser Niederlassung, die seit 1846 Freihafen ist. Hier betreten wir zum ersten Male einen typisch malayischen Ort und lassen jede Erinnerung an die Papua-Rasse hinter uns. Der M a l a y e ist nur mittelgroß, aber untersetzt und kräftig, hat braune Hautfarbe und schwarzes straffes Haar; er ist ruhig und friedlich, fast träumerisch angelegt, während der Papua größer, schlanker, dunkler in Hautfarbe, lebhafter und demonstrativer ist. Makassar besteht aus mehreren langen, engen Straßen, — den Malayen- und Chinesen-Vierteln — und einer Anzahl breiter, schattiger Alleen mit dem Europäer-Viertel. Das dichte Leben und Treiben in den Eingeborenen-Stadtteilen erinnert an bereits Gesehenes in Colombo. Die altwürdig aussehende Militärkaserne, deren Insassen meist half-easts und Malayen sind, ist von einem Festungswall umgeben. Ein holländischer Gouverneur verwaltet die Kolonie, dem an anderen Plätzen wiederum ein „Resident", „Assistent-Resident" oder „Kontrolleur" unterstehen. Ein großer lustiger Klub (die „Harmonie") bot uns seit dem 2. März zum ersten Male Gelegenheit, uns über die Tages- resp. Wochenereignisse zu orientieren, denn seit unserer Abreise von Australien war Makassar die erste Telegraphenstation, die wir erreichten. Auch war es der erste Tropenplatz, wo zweirädrige kleine Ponny- Wagen Gelegenheit zu größeren Rundfahrten in die von Reisfeldern, Kokosnußbaum- und Bananen-Pftanzungen umgebenen Eingeborenen-Vororte bot. Auch ist ein Besuch beim König von Goa, einem eingeborenen Häuptling, recht lohnend. Die Wohnungen der Malayen sind weit civilisierter als solche der Papuas und bestehen aus auf Pfählen aufgebauten Bambushäusern, die sich von dem sie umgebenden dichten Grün malerisch abheben und mit dem bunten, vielköpfigen Straßenleben ein höchst anziehendes Bild bieten. .Die meisten Eingeborenen sind mit einer kurzen Sidney-Singapore via Aeutsch-M«-Kuinea. Reise-Notizen von E. T. (1904). (Schluß.) Von Berlinhafen am Abend des 19. März abdampfend, fahren wir 3 Tage zwischen zahlreichen Inselgruppen und der holländischen Neu-Guinea-Küste entlang und passieren am 22. März die enge und von dicht bewaldeten Inseln umschlossene Wassersttaße zwischen der Salawai-Jnsel und der westlichsten Gebirgsspitze von Neu-Guinea. Nun steuern wir südlich um die Ceram-Jnsel herum auf die Banda- Inselgruppe nach Westen hin, welche dereinst die Perle der M o l u k k e n genannt wurde. Ein Bild unvergleichlicher Schönheit entbot sich uns am Nachmittag des 23. März bei per Einfahrt zum Hafenort Banda-Neira. Tie üppig bewaldeten Ufer traten dicht an beide Seiten unseres „Prinz Sigismund" heran, der in spiegelklarer See langsam seinen Landungsplatz suchte, zur Rechten erinnerte uns ein steil aufragender rauchender Berg/egel daran, daß wir immer noch im Bereich der vulkanischen Inselwelt sind; zur Linken liegt das von einer kleinen holländischen Feste überragte Städtchen Banda. Ein malerisches Bild entbot das bunte Publikum am Pier, das neben einigen Weißen aus einem Wirrwarr von Papuas, Malayen, Chinesen, Arabern, Javanesen und half-easts aller Arten bestand. Die Urbewohner, — so sagt die Geschichte der Inselgruppe — wurden unter dem holländischen Regime, das hier im 17. Jahrhundert an Stelle der Portugiesen trat, ausgerottet und Banda wurde mit arbeitwilligen Insulanern anderer Gruppen neu bevölkert, welche für die im Jahre 1602 gegründete holländische „Ostindische Compagnie" die Muskatnuß-Plantagen bebauen mußten. Letztere Gesellschaft hielt lange Zeit das Monopol für den Muskatnußhandel, der bis auf den heutigen Tag die Seele des sonst nicht bedeutenden Handelsverkehrs auf der Banda- Gruppe bildet. Eine Promenade durch das reizende Städtchen hinauf zum Papenberg mit seinen dichten Muskat-Pflanzungen, deren Bäume wiederum durch hochstämmige mächtige Kanarienbäume beschattet sind, sowie eine Nachenfahrt zu den sog. „Korallengärten" gehörten su unseren lohnendsten Ausflügen. Unter den Korallengärten versteht man die Uferfeite der gegenüberliegenden Vulkanbuntfarbigen Bleiartigen Korallen, Muscheln, Seesternen und jenem See-Geffer und -Gewächs wimmeln sahen, von dem das berühmte Aquarium in Neapel eine reichhaltige und belehrende Sammlung enthält Neben der Muskatnuß findet man auf Banda auch Kokosbäume, Zuckerrohr, Armnas, Bananen re.. Ein Bierabend im holländlschen Klub brachte uns in Berührung mit dem Regierungsvertreter sowie den wenigen holländischen und deutschen Residenten dieses reizenden Ortes, dessen Handel aber momentan infolge der gedrückten Preise für Muskatnüsse nicht besonders blühte. Stach weiierer dreitägiger Fahrt in westlicher Richtung und zwischen grünöewaldeten Inselgruppen hindurch erreichten wir am Palmsonntag, den 27. März, den Hafenplatz Makassar auf Celebes. Die Anlage eines großen Kais und die Anwesenheit Mongolen, den Anhängern des großen Buddha macht lief) schon seit einem Monat eine sonderbare Erregung bemerkbar, deren Ursache uns Russen lange unbekannt war. Anfangs nahm man an, daß diese Erregung auf. den russisch-japanischen Krieg zurückzuführen ist: doch allmählich hat sich derganze Fall/ trotz des schweigsamen Charakters der gelben Rasse, schnell geklärt. Die Anhänger der Religion Buddhas sind durch aus Lhassa stammende Nachrichten aufs höchste beunruhigt. Das erscheint bei der großen Heiligkeit Lhassas für die Buddhisten auch durchaus verständlich. Alle diese die Mongolei beodb= fernben kriegerischen Reiter- und Nomadenstämme, welche durch zahlreiche aus Lhassa ausgesandte Lamas zum heiligenKneg gegen England aufgewiegelt werden, bereiten sich zu etwas Außerordentlichem vor. Hier spricht kein Mensch von einem Kriege zwischen Rußland und China, sondern alles nur von einem Kriege zwischen England und China, der in Westasien im Ausbruch ist. Es ist ein starkes geistiges Band, das alle diese Mongolenstämme an Lhassa bindet, und sie scheinen bereit, dem Hilferuf aus Lhassa Folge zu leisten und der Stadt ihrer Heiligtümer ihren bewaffneten Beistand leihen zu wollen. Heber das Vorgehen der englischen Expedition ist man in der ganzen Mongolei, obwohl es weder Post noch Telegraph gibt, auf das genaueste unterrichtet, und man muß sich wundern, mit welcher Geschwindigkeit alle Nachrichten hierher gelangen. Jetzt kann es keinem Zweifel mehr unterliegen, daß die Handlungsweise Englands in Tibet eine Erhebung der Mongolei Hervorrufen wird. Diese Erhebung wird sich vis an unsere Grenzen erstrecken, doch hat Rußland nichts von ihr zu fürchten, da ihm die Mongolen nicht feindlich gesinnt sind. Politische Tagesschau. Die euglffch-sranzöfische Konvention. Im Londoner Unterhaus hielt bei der 2. Lesung des Abkommens, die ohne Abstimmung angenommen wurde, Premierminister Balfour eine Rede, in der er auch die auswärtige Politik Englands beleuchtete. Er führte aus: Im Laufe der Debatte wurde bemerkt, daß die Handelsbeziehungen in Marokko nur ein Menschenalter dauern sollen, aber ich bin überzeugt, daß die Diplomatie Europas mehr und mehr den Vorteil einer zeitlichen Begrenzung von Verträgen erkennen wird, weil sie ihnen offenbar Stabilität gibt Keine Regierung hat je einen besseren Abschluß mit einem Staat, der sich in einem Zustand wie Marokko befindet, gemacht Bezüglich der in der Debatte zur Sprache gekommenen Verwendung der französischen Flagge in Mas- cat und anderwärts ist es wahr, daß im vergangenen Jahre eine sehr schwierige Frage zwischen uns und der französischen Regierung entstanden ist. Ich bin erfreut, sagen zu können, daß unter Zustimmung beider Regierungen diese Frage dem Haager Tribunal zur Entscheidung überwiesen ist. (Allgemeiner Beifall.) Ich bin völlig außer stände, der Behauptung Sir Charles Dilles, daß der Vertrag ein vollständiger Umsturz der äußeren Politik Lord Salisburys sei, beizupflichten. Dille hat gesagt, der Vertrag sei unvereinbar mit irgend einer militärischen Allianz mit Deutschland. Ich habe aber nie gehört, daß eine solche Politik von irgend einer Partei angeregt worden sei, und sie bildete sicherlich keinen Teil der Polttik Lord Salisburys. Ich bestreite, daß das, was geschehen ist, unvereinbar ist mit einem freundlichen Abkommen mit Deutschland oder mit irgend einer anderen Machet. Die enormen internationalen Vorteile des Mkommens betreffend Neu-Fund- land werben bei weitem nicht genügend gewürdigt. Es gab Zeiten, wo der Frieden zwischen Frankreich und England fast an einem Faden zu hängen schien, und nur der Takt der Marineoffiziere der beiden Mächte an Ort und Stelle machte die Iltrcchter Abwachungen erträglich. Diese ewige Drohung ist, glaube iich jetzt beseitigt. Wir haben nicht nur keine englischen Interessen geopfert, sondern die britischen Interessen sind schon allein hinsichtlich des Handels in Marokko wesentlich durch das Abkommen gefördert. Balfour bezeichnet schließlich das Abkommen über Egypten als eine Erleichterung der großen philanthropischen und administrativen Aufgabe Englands und glaubt, daß auch die Geschichte dies Wommen einst billigen werde, und daß diese große Urkunde als der Beginn einer neuen glücklichen Zeit in den internationalen Beziehungen Englands werde betrachtet werden. -gegründeten Hauptstadt von Nieder laut ff. jitoien: Batavia. Im europäischen Stadtteil „Weltevreden' bicicn mehrere gute Hotels jeden in den Tropen möglichen ftomfori. ^.ic prachtvollen breiten Anlagen, und die weiß blendenden, in blühenden Gärten liegenden luftigen Häuser zeugen vom Wohlstand oer Europäer, wahrend die Malayen, Javaner, Chinesen, Araber re. die untere Stadt und ihre vielen Vororte bewohnen und in Kleidung, Haltung, dem flotten Handelsverkehr eine höhere Kulturstufe verraten als die bis baljin auf unserer Tour angetroffenen Tropenvölker. Heber die unbeschreiblich schöne und üppige Natur Javas ist von berufener Seite so viel geschrieben worden, daß ich über Einzelheiten hinweggehe, zumal ich nicht in der Lage wäre, die vielen Naturgenüsse und anderweitig inttreffanten Studien, welche Java bietet, würdig zu schildern. Jedenfalls zähtt unser mck 8 Tagen viel zu LrdcutticheS enstmädchen ort gejucht. 4825 iebigstraße 31, parterre. ordentliche-, tüchtiges Mädchen J evtl später gesucht Freu tva Haffe, vchanzeusir. ö. jdjjtflu M tyrau, welche wöchentlich . bei mir waschen tann, bei ba^eb. .eiietbeiotbexun» abgedew 410'3 ___________ -Ql Malerin nimmt noc iSs% ^.Bautcchuiter (Mauren, rjent einer Äaugewerkjchli.., _ hrr über & • sich an "Lbeleit-ge^ einer « 3 s s 6m C 2 c - c - » » a er 5^5' tt c s , L A n t o n Koch für den „Perkeo", g. Joh. Schelt für das Ueber- nachtungsgebäube und h. W Schilthauer für Bleiai- straße 5 werden bejahend erledigt, da cs sich nur um Uebergänge handelt. . Die Versammlung ist mit der Bezahlung von Grund zur Auffüllung der Bismarck st raße einverstanden (Quadratmeter 90 Pfg.). Ebenso auch mit der freihändigen « s Sc •S 5 = 'S H 5 3 o ,S liefen. G. Büdingen, 2. Juni. In ein sonderbares Dilemma geriet der hiesige Kriegerverein. Am 2., 3. und 4. Juli findet die Einweihung der neuen Fahne statt. Zur Ueber- reichung derselben und einer Fahnenschleife wurde in einer Versammlung hiesiger Jungfrauen eine Israelitin durch das Los bestimmt. Auch gab es der Zufall, daß die die Fahne iin Festzuge tragenden Damen ebenfalls meistens Jüdinnen sind. Der Ausschuß hat nun, um Unzufriedenheiten vorzubeugen, angeordnet, daß die Ueberreichung der Schleife durch die Israelitin, die der Fahne jedoch durch eine Christin erfolgen soll. Wiesbaden, 2. Juni. Der Gesamtschaden, der durch das verheerende Feuer auf dem Grundstück des Herrn Chr. Kalkbrenner angerichtet wurde, soll sich, wie nach und nach festgestellt werden konnte, auf 7 00 000 Mk. belaufen. Bedeutend in Mitleidenschaft gezogen ist die Kunstdruckerei Isenbeck. Hebet eine Million zum Versandt fertiggestellter Ansichtspostkarten und gegen 400 000 im Drucke befindlichen Postkarten sind ein Raub der Flammen geworden; außerdem sind sämtliche Maschinen und alle anderen zur Herstellung von Ansichtspostkarten erforderlichen Werkzeuge verbrannt, u. a. eine photolithographische Schnellpresse im Werte von 75 000 Mk. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Das Fest der silbernen Hochzei: feierten gestern in Klein-Linden der Bahnarbeiter August Feisel und seine Ehefrau. — Auf der oberhessischen Bahnstrecke Gießen — Gelnhausen soll nun auch die Bahnsteigsperre eingeführt werden; gegenwärtig wird an den Absperrungszäunen gearbeitet. _______________ - ' 3 2 3 n?. n = S« ? Groß-Felda, 2. Juni. Ein schönes Fest, daS seiner großen Teilnehmerschaft nnv-rgeßlich bleiben wird, wurde gestern in unserer Gemeinde gefeiert, das fünfzigjährige Amtsjubiläum des allgemein beliebten Lehrers Schmirmund. Fahnen grüßten von den Häusern, Festschmuck zierte das Schulhaus und in reizender Festdekoration prangte der große Festsaal des Völzingschen Gasthauses, der nachher über 200 Festgäste faßte. Die offizielle Feier eröffneten die Vertreter der Großherzoglichen Kreisschulkommission, indem Kreisrat Tr. Melior dem Jubilar das ihm von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog verliehene Philippskreuz überreichte. Glockenklang und Orgelton riefen hiernach die Festgäste zur Kirche, die sich bald mit einer großen Zahl Kollegen des Jubilars, Freunden und Verehrern — selbst aus weiter Ferne — und zahlreichen Gemeindegliedern füllte. Pfarrer Staubach hielt hier eine von Herzen kommende, zu allen Herzen dringende Festpredigt. Nach dem erhebenden Gottesdienste begaben sich Behörde wie Festgäste zum Schulsaalc. Hier begrüßte Kreisschulinspektor Mathes in herzlichen Worten den Jubilar, rühmte seinen Fleiß und seine Treue im Amte und sprach ihm im Namen der Großh. Kreisschulkommission seinen wärmsten Tank aus für die gewissenhafte Pflichterfüllung. Dekan Sauerwein-Alsfeld verlas ein sehr huldvolles Schreiben des Großh. Oberkonsistoriums und überbrachte dessen wie auch der Dekanatssynode beste Glückwünsche. Bürgermeister Völzing überreichte namens der Gemeinde ein prachtvolles Plüschsopha, Lehrer Döring-Windhausen im Auftrage des Lehrerbezirksvereins einen prächtigen Plüschsessel; einen ebensolchen der Vorstand des Gesangvereins, welch letzteren der Jubilar so viele Jahre geführt und noch führt. Ter Direktor der Sparkasse, Beigeordneter Völzing, übergab dem Jubilar als Gründer und 40- jährigem Sparkassenrechner eine wertvolle goldene Uhr mit Kette. Alle diese Geschenke wurden unter den herzlichsten Worten der Verehrung und Anerkennung der Verdienste des Jubilars überreicht. Der Ortspfarrer Staubach überbrachte den Dank des Kirchenvorstandes, dem der Jubilar als langjähriges Mitglied angehört, und zwei Schulkinder aus der Klasse des Jubilars überreichten Geschenke unter Hersagung von schönen Gedichten. Tief gerührt dankte der Jubilar für alle Gaben, für alle Anerkennung seiner Dienste, für alle liebende Verehrung. Unter Vorantritt der Schuljugend und einer Musikkapelle ordnete sich ein Festzug zum Durchzug durch die Ortsstraßen, worauf alle Teilnehmer sich versammelten zur gemeinsamen Festtafel im Völzingschen Saale. Die Reihe der Toaste eröffnete Kreisrat Dr. Melior, der ein Hoch auf Se. Königl. Hoheit den Großherzog ausbrachte. Stehend sang darauf die große Festversammlung die Nationalhymne. Nun feierte Kreisschulinspektor Mathes in ausgezeichneter Rede die hohen Verdienste des Jubilars. Wie der Redner die hohe Aufgabe des Lehrerberufs schilderte und wie er zeigte, daß dieser Aufgabe der Jubilar nach allen Beziehungen gerecht geworden ist, konnte nicht ohne tiefen Eindruck insonderheit auf die zahlreiche Lehrerschaft bleiben. Rektor Weiffenbach toastete auf die Großh. Kreisschulkommission, Dekan Sauerwein feierte die gesunden Beziehungen zwischen Kirche und Schule, denen der Jubilar stets gerecht geworden sei. Beigeordneter Völzing pries die Verdienste des Jubilars als Sparkassenrechner. Großen Beifall ernteten die poetischen Vorträge des Pfarrers Georgi und des Apothekers Gerber. Ein Doppelquartett von Streichmusik rmter bewährter Führung des Lehrers Schwartz-Ober-Ohmen neben einer Musikkapelle verschönten den Verlaus der Festtafel. Ebenso trugen zur Unterhaltung bei die Liedervorträge des Lehrers Gromm und die humoristischen Soloszenen der Lehrer Sitzler und Schön, sowie die Gesänge des Architekten Kockerbeck, des Leiters der hiesigen Gewerbeschule. Der in solch hohem Maße gefeierte Jubilar dankte nochmals, dabei einen kurzen Rückblick aus seiner langen Wirksamkeit gebend. Zu erwähnen sind noch die vielen Glückwünsche, die während des Festmahles telegraphisch und brieflich ein- sp ro ch en. Die Deutsch-amerikanische Petroleum-Gesellschaft war vor längerer Zeit um Dispens zur Errichtung eines Petroleumlagers hinter der Margareten- hütte bei der Bürgermeisterei eingekommen, hatte aber gleichzeitig beantragt, ihr zu gestatten, unter dem Mittelweg eine Leitung hindurchzulegen, mittelst der das ankommende Petroleum vom Güterbahnhof nach dem Lager hingepumpt werden könne. Die Baudeputation hatte damals beantragt, dem Antrag zu entsprechen. Die Stadtverordneten hatten jedoch beschlossen, den verlangten Dispens nicht zu befürworten und die Benutzung städtischen Eigentums (des Mittelweges) für Zwecke dieser Gesellschaft abzulehnen. Die Gründe der Ablehnung sind früher mitgeteilt worden. Die Deutsch-amerikanische PetroleumgeseNschaft hat sich daran um die Genehmigung der geplanten Anlage an das Kreisamt gewandt, doch hat auch der Kreisausschuß in der Sache ablehnend entschieden. Die Gesellschaft ist dann bei dem Ministerium vorstellig geworden. In einer zur Verlesung gekommenen Eingabe der Petroleum-Gesellschaft wird dargelegt, daß es ihr gar nicht darum zu tun sei, etwa ein Monopol zu erstreben, vielmehr habe lediglich das Interesse, amerikanisches Petroleum rein und unverfälscht an teilen. Stadtv. Sch mall erklärt, daß die Mehrheit der befragten Handelsvertretungen in der Angelegenheit den Standpunkt der Versammlung teile: er müsse entschieden dagegen protestieren, wenn dem Ministerium gegenüber behauptet worden sei, daß die Ansicht der Firma Nowack und Sohn für die Mitglieder der Gießener Handelskammer in der Petroleumfrage bestimmend gewesen sei. Man habe ich seine Ansicht gebildet auf Grund der Aniichten fast des gesammten Handelsstandes in unserer Stadt, welcher mit dem Artikel Petroleum zu tun hat. Friedberg, resp. die dortige Handelskammer, könne ja der Deutsch-amerikanischen Gesellschaft gegenüber tun und lassen, was es wolle, aber ob die dortige Handelskammer dem deutschen Geschäft damit diente, sei eine andere Sache. Beig. Georgi vertritt den Standpunkt, die Gesellschaft strebe ein Monopol an, welches man im Interesse der Konsumenten bekämpfen müsse. Die Stadt hat keine Veranlassung, der Festsetzung der Gesellschaft in Gießen die Wege zu ebnen durch "Befürwortung des erbetenen Dispenses und noch viel weniger, indem man zugibt, daß eine öffentliche Straße zu einer Rohrverbindung für das geplante Petroleum-Lager benutzt wird. Fast einstimmig lehnt darauf die Ver- ammlung die Anträge der Gesellschaft (Befürwortung des Dispenses und Erlaubnis der Rohrlegung durch den Mittelweg) ab. Der Erwerber der Hirsch-Apotheke, Uhrmacher Otto Schmidt, beabsichtigt, deren Parterregeschoß zu Läden auszubauen. Es liegt eine schon früher festgesetzte und genehmigte Baufluchtlinie für die Mäusburg auf dem Tisch des Hauses auf, wonach die Apotheke und das Bergsche Haus int Fall eines Neu- oder Umbaues erheblich zur Straßenverbreiterung zurückgestcllt werden müssen. Die Baudeputation beantragt, weil mit dem Umbau das Charakteristische des alten Holzhauses verloren geht, diesen Umbau n i ch t zu genehmigen. Beig. Georgi beantragt, den Punkt in der geheimen Sitzung zu beraten, wogegen ein Einspruch dem Bezug landwirtschaftlicher Maschinen und Futtermittel befaßt. Die Absicht des Händlertums, in Berlin eine Protestversammlung zu veranstalten gegen das sogenannte agrarische Genossenschaftswesen, zeige, daß sich dies als ein Preisregulator im Interesse der Landwirtschaft erwiesen habe. Gerade deshalb müsse man um so fester zusammenhalten. Man muß sich wundern, welcher Schund oft gerade den kleinen Bauern aufgehalst wird, und gerade sie müssen dazu veranlaßt werden, untersuchen zu lassen, damit sie das Geld nicht oft geradezu verschwenden. Vom Ockershäuser Verein wurdte darauf hingewiesen, daß man dort unzufrieden sei mit einer durch die Filiale bewirkten Kartoffellieferung. Sie seien angefault gewesen. Der Verbandsdirektor bemerkte hierzu, daß die Kartoffeln direkt von einem als gut bekannten Produzenten in Hannover bezogen worden seien. Der Produzent müsse den Schaden tragen. Ter Verein solle nur feststehen, denn hinter ihm stehe die Filiale, die auch einen Teil der allenfallfigen Prozeßkosten tragen werde. — Pfarrer Dippel -^Vollmars- hansen hielt alsdann einen Vortrag über die sozialen Aufgaben der Raiffeisenorganisation. Als solche bezeichnet er zunächst die Erhaltung des Mittelstandes, damit er nicht hinabsinkt in die große Masse der Bcsiblosen. Es gilt, den bedrohten Existenzen mit Kapital beizuspringen, damit sie aus Wucherhänden befreit würden. Raiffeisen hat das große Verdienst, für die Landwirtschaft aufklärend gewirkt zu haben. Vom Wert des Genossenschaftswesens müsse noch jeder überzeugt werden, handelt es sich doch vornehmlich darum, dem kleinen Besitzer dieselben Vorteile zu bieten, die der landwirtschaftliche Betrieb sich leisten kann: Beschaffung von Maschinen. Da in vielen Orten, namentlich in der Nähe ber Städte, die Raiffeisenvereine aus Ar- beitern bestehen, so sind für diese die Pfennigsparkassen einzurichten. Unter den Arbeitern gibt es eine Menge strebsamer Leute, für die es gelte, ein eigenes Heim zu beschaffen. In jedem Dorfe müsse ein Raiffeisenhaus eingerichtet werden, in dem die Leute zusammenkommen könnten, um ihre Angelegenheiten zu besprechen. Ein großes Werk ist das der K 0 r n h ä u s e r, durch die noch der gesamte Kornhandel hindurchgeleitet werden muK. — Ter Verbandsdirektor teilte mit, daß er im nächsten „Raiffeisen- boten" einen Fall aus dem Kreise Marburg behandeln werde, in dem einGüterschlächterauseinemDorf allein 30000 Mk. bei einem Gutsverkauf eingeheimst habe. Er bat um Unterstützung der von der Landwirtschaftskammer an die Regierung und das Abgeordnetenhaus zu richtenden Petition, zu dem alten hessischen Gesetz zurückzukehren, daß niemand ein Gut kaufen und verkaufen darf, ber es nicht selbst zu bewirtschaften gedenkt. Einer in diesem Sinne vorgeschlagenen Resolution wurde zugestimmt. III u" ,, mir l*1 * s'A-ä“ M IlM Sitzung graben, aaM Kreter 7 * < AN- -w- f SÄS" n di- F-iA-r S er Stunde ,-ts-A tote dm AMl-M M Ulltamontanen Mähen, und hatte «olles solchen Unwü Festes unmöglich M »'In seiner Stelle war, eingetreten, der die 1 Predigt über I. Kor. königliche Ausgc und die Meniche lag schloß noch mit sich die alten lyieuiun kennen lernen tonnte Schon um 8 Uhr (aal des Ev. Verein- Pfarrer Lic. Grüne! Tie Verhandlungen s ral Kayser aus Jyti hatten sich dazu Hohenlohe-Lair der Präfident des Ko tretet des verbindet 3 di io anbei eingei Handlungen zu spar giußungsanivrachcn. ber aus Grasenha: Kitzunq der Stadtverordneten. Gießen, den 3. Juni 1904. In ber gestern nachmittag vom Oberbürgermeister eröffneten Stadtoerordneten-Versammlung teilte dieser mit, daß er aus Anlaß des 25jährigen Jubiläums des Direktors der medizinischen Klinik, Prof. Dr. Riegel, diesem die Glückwünsche der Mitglieder der städtischen Verwaltung ausgesprochen habe, für welche Aufmerksamkeit der Jubilar in einem längeren Schreiben seinen Dank ausgesprochen hat. — Ebenso spricht der geschäftsführende Ausschuß des Nationalen Gesangswettstreits Gießen 1904 der Versammlung für die Stiftung der drei Ehrenpreise seinen Dank aus. — Der Oberhessische Geschichtsverein hat im Pflanzgarten am Rödgener Weg aus römisch-germanischer Zeit wieder einige Funde (Geräte, welche wirtschaftlichen Zwecken dienen) gemacht, welche den Sammlungen des Vereins einverleibt wurden, womit das Kollegium, vorbehaltlich des Eigentumsrechtes der Stadt, sich einverstanden erklärt. Oberbgm. Mecum ladet die Mitglieder der Versammlung zum Dienstag k. Woche ein, einer um 10i/4 Uhr auf dem Hofe des Bürgermeisterei-Gebäudes geplanten Vor- ührung von Feuerlöschgeräten (Leitern) beizuwohnen, ich auch ferner einer am Mittwoch k. Woche, vormittags 8 Uhr in Aussicht genommenen Fahrt zur Besichtigung der neuen Queckborner Quellwasserfassung rc. anzuschließen. Oberbaurat Schmick wird hier eintreffen und sich mit nach Queck- born begeben. Am Abend dieses Tages wird er im Saale des Caf6 Ebel einen Vortrag über die Hausanschlüsse an unsere werdende Kanalisation halten. — Beig. Georgi reg an, das Tatsächliche des Vortrages später im Druck erscheinen zu lassen. Um die Befürwortung von Dispensgesuchen von den Bestimmungen der Bauordnung waren eingekommen: a) Ferd. Schmidt; er will auf seinem Hause Wetzsteingasse 31 einen Giebel in Holzfachwerk errichten; b) Professor Dr. Mittermaier, welcher die vorgeschriebene 2 Meter breite Einfahrt an seinem Neubau Liebigstraße 36 fortfallen lassen möchte; c) Büttner u. Damm, welche außerhalb des Ortsbauplanes, in der Ederstraße, einen Neubau errichten wollen; ä) Jakob Müller V., der Besitzer des „Feldschlößchens", Rodheimerstraße, welches auch außerhalb des Ortsbauplanes liegt, will auf dem Grundstück einen Stall erbauen; e) die Eisenbahn-Verwaltung errichtet außerhalb des Ortsbauplanes an der Frankfurterstraße drei Doppelhäuser für ihre Beamten; f) Ludwig Hellmold will in der Schwarzlach (außerhalb des Bebauungsplanes) einen Schuppen errichten; g) ebenso Bauunternehmer H. Winn im Neustädter Feld. Allen diesen Anträgen wird ent» ; IV O- I - r w? I foE r - ' 4) : y n 145 ■ L IM I Oft •of)n in Gj,Aslh ter u ’ un( und bann'P.?e^ ZZÄ - mch heN । ie ®etrnf.in* ,InW KV: chen ÄpJLSy® cfen> :Sü; n iöürbe°nfUrTcnte,: 6eit an bas ©»>._• - « mit fe1 Sbb^“* ?6SnS*“b" wum gegenüber b?- ^MNotvackund Handelskammer in ® Man habe Her Ansichten faß Stadt, welch« Pt. Friedberg, refn ^utsch-amerika. 1Qi|en, was es wolle deutschen Geschäft -oeig. Georgi ber- ' Jtate ein Monopol nlumenten bekämpfen liung, der Festsetzung u ebnen durch Befür. ib noch viel weniger, iche Ztraße zu einer Petroleum-Lager dehnt daraus die Ver- st «Befürwortung be; mng durch den Mittel- ke, Uhrmacher Ottr erregeschoß zu Lüder rüber festgesetzte mit msburg aus dem Tisch eke und das Bergsche nbaue§ erheblich zur werden müssen. De m Umbau das Chural- :en geht, diesen Unckc r beantragt, den Pmkt wogegen ein Einspruch l?eue Baue ift mit flijtifierium genehmigt er der Versammlung M an, w längerer nb bet nun voMndig g noch bauern werde, achdem der Fluchtlinien, mdel in der Angelegen- t für die Schwarz- irben, Georg Bender lU iben. Soeben erklärt, r mlegung sehr AM -G von einem Schade: e; dieser habe in k elanbe liegen, von bene -ent Straßenland wert für jene Gegend mW Uber landwirtschattlch l Qin Die Stadt Gieß« Schwarzlach, müsse v § Straßenland abgebll Sie erhobenen Emspck Ln Bismarckltra! verordneten W w.Vä. GK WM ruchE W*SÄ vertagt un “Tb”**1 *■ ”9 ’,nb’„ ben ®i‘li >urf*”6(n * ihw« ’ L hoff, v t en>* Bau, f*« n>* Stergefnir.y einer Reparatu r der städt. Brückeu- roage am Seltersberg. Ansammlung der Südwestdeulschen Konferenz für innere Mlston zu Straßburg i. ß. (vom 1. bis 3. Juni). Dsr. Straßburg, 1. Juni 1904. „O Straßburg, o Straßburg, du wunderschöne Stadt", so klang es uns geltem ins Ohr, da wir unter Blitz und Donner in der alten Reichsstadt einfuhren, und ganz besonders, als wir heute auf der Plattform des Münsters standen, und über die Stadt mit ihrer altersgrauen Gestalt, ihre manniggestaltigeu Kirchen, das grüne Laub ringsum und endlich bis zum Schwarzwald östlich, westlich zu den Vogesen den Blick schweifen ließen. Nun sitzen wir in dem stattlichen Vereinshaus am Treizehner- graben, zur Sitzung der vereinigten Ausschüsse, bei der die Vertreter der Landesausschüsse von Elsaß-Lothringen, Baden, Württemberg, Pfalz, Hessen und des Regierungsbezirks Wiesbaden, unter dem Vorsitz des Konsistorialrats Kayser aus Frankfurt Bereinigt sind. Abgesehen von ganz internen Dingen werden da eine ganze Reihe für unser Volksleben wichtige Dinge beraten, z. B. über bte Fürsorge für die vom Lande in die Städte Ueberziehenden, über die Organisation von Vortragsund Familienabenden auf dem Lande. Nun läuten die Glocken der altehrwürdigen Jung Sankt- Peterskirche zum Abendgottesdienst. Vor acht Jahren war sie noch ein arg zerfallener Bau, innerlich zwischen Katholiken und Protestanten geteilt und verbaut. Nun strahlt sie, von Oberbaurat Schäfer fein und verständnisvoll restauriert, und nach friedlicher Auseinandersetzung mit den Katholiken ganz der protestantischen Gemeinde überlassen, in neuem Glanze. Leider macht sich gerade in diesem Gottesdienst ein Mißton geltend, der in die Festfeier gedrungen ist. Dem im Programm vorgesehenen Festprediger, Hofprediger Stöcker, hatte noch in letzter Stunde abgesagt werden müssen. Der Politiker Stöcker hatte den Prediger Stöcker unmöglich gemacht. Heute wird der Stichwahlkampf zwischen dem Demokraten Blumenthal und dem Ultramontanen Haust in Straßburg-Land ausgefochten. In diesen Wahlkampf hatte Stöcker zu Gunsten des Ultramontanen ein- aegriffen, und batte damit in den Kreisen des protestantischen Volkes solchen Unwillen wachgerufen, daß es den Leitern des Festes unmöglich schien, ihn in diesen Tagen predigen zu lassen. An seiner Stelle war Pfarrer W i n n e ck e aus Mühlhausen i. E. eingetreten, der die Festgemeinde mit einer überaus geistvollen Predigt über I. Kor. 12, 4—6 erbaute. Er zeigte darin die königliche Aufgabe der inneren Mission: Gott und die Mensch en seele zusammenzubringen. Der Tag schloß noch mit kurzem gemütlichen Zusammensein, bei dem sich die alten Freunde begrüßen, die einander noch Unbekannten kennen lernen konnten. Straßburg, 2. Juni 1904. Schon um 8 Uhr beginnt heute die Tagung im großen Fest- iaal des Ev. Vereinshauses mit einer Morgenandacht, bei der Pfarrer Sic. Grüneberg aus Straßburg die Gemeinde erbaute. Die Verhandlungen selbst eröffnete der Vorsitzende, Konsistorial- rat Kayser aus Frankfurt a. M., mit einer kurzen Begrüßung. Es hatten sich dazu der Statthalter, S. Durchlaucht Fürst Hohenlohe-Langenburg, Unterstaatssekretär Dr. Petri, der Präsident des Konsistoriums A. C., Dr. Curtins, der Vertreter des verhinderten Bürgermeisters Back Beigeordneter Dr. Sch wander eingesunden. Um die kostbare Zett für die Verhandlungen zu sparen, unterblieben aber alle weiteren Begrüßungsansprachen. Vielmehr ergriff alsbald Pfarrer Klai - b er aus Grafenhaufen das Wort zu seinem Referat über: „Die Bekämpfung der volksverderblichen Literatur". Seine Ausführungen sind in folgenden Leitsätzen äu» sammengefaßt. In der von genauester Kenntnis des ganzen Gebietes zeugenden Ausführung wies der Referent besonders auch auf die Notwendigkeit, das Publikum zur richttgen Beurteilung des sittlich und literarisch Wertvollen zu erziehen, auf die neueren Bestrebungen in dieser Richtuna, wie sie z. B. von dem Türerbund und Otto von Leixner gepflegt werden, hin. Die Diskussion eröffnete Professor Dr. E. W. Mayer aus Straßburg. Die im Vortrag gekennzeichnete Literatur verfolge kaum noch künstlerische Tendenzen; zu ihrer Bekämpfung müsse die gesamte Gesellschaft zusammenstehen. Ein Hauptmittel sei die Begründung guter Bibliotheken. An diesem Punkte sei die innere Mission zurückgeblieben. .Die christtichen Volksbibliotheken genügen meist dem Bedürfnis nicht, vor allem, weil dabei der religiöse Gesichtspunkt so einsettig geltend gemacht und jedes Buch darauf angesehen werde, ob es direkt religiös wirke. Die Kunst diene dem berechtigten Erholungsbedürfnis des Menschen in edler Weise, indem sie ihn in die Welt des Schönen erhebt. Schon das Kind kehre sich instinktiv von den Schriften mit moralisierender Tendenz ab. Darum müsse bei der Auswahl der Schriften zuerst nach dem wirklichen künstlerischen Gehalt gefragt werden. Dadurch werde, wie die Leiter der Volksbibliotheken bestätigen, auch der Geschmack der Leser gehoben. Natürlich haben auch pädagogische Rücksichten dabei mitzusprecken. Durch unsere moderne Literatur geht ein stark kritischer Zug gegenüber allem, was der christlichen Weltanschauung wertvoll ist, der oft zu ganz übertriebenen, unwahren und ungesunden Darstellungen führt Gerade dem aber wird im Geist der Reformation nur dann auf die Dauer begegnet, wenn die christlichen Kreise der modernen Kunst doch ein regeres Interesse und ein tieferes Verständnis entgegenbringen. Der Vorsitzende stellt fest, daß in den Kreisen der Südwestdeutschen Konferenz eine weitgehende Uebereinftimmung mit diesen Ausführungen herrsche. In der weiteren Besprechung, an der u. a. Pfarrer Wurm-Stuttgart, Pastor Fritsch, Sekretär des Zentralausschusses für innere Mission in Berlin, Chefredakteur Wolf von der „Straßburger Zeitung", Konsiftorialrat Eibach, Pfarrer Kopfermann, Kaufmann Wißner aus Sttaßburg, teilnahmen, . wurde vor allem auf die Notwendigkeit, die öffentliche Meinung zu tieferem Verständnis und höherem sittlichen Ernst der Beurteilung zu erziehen, ohne die auch der Staat diesen Dingen machtlos gegenüberstehe, die Notwendigkeit der Ueberwachung der Presse, namentlich auch des Anzeigeteils, der Teilnahme an den allgemeinen Bestrebungen auf diesem Gebiet, die auf dem breiteren Boden einer ethischen Beeinflussung unserer Kultur stehen, wodurch allein in diesen Bestrebungen der Geist des Evangeliums zur Geltung gebracht werden könne, aber auch auf die vorliegenden Schwierigkeiten, wie sie namentlich auch für die Redaktionen bestehen, hingewiesen. Es war ein erfreulicher Geist ehrlicher Selbstkritik und echt evangelischer Weitherzigkeit, der darin zutage trat. Die Versammlung nahm schließlich folgende Resolution an: Die zur 40. Jahresversammlung der Südwestdeutschen Konferenz zu Straßburg Versammelten erklären es bei aller > Anerkennung des selbständigen Rechtes und Wertes der Kunst und Literatur für eine dringende Pflicht der inneren Mission, 1) an allen Bestrebungen teilzunehmen, welche auf breiterer humanitärer Grundlage einen Kulturkampf führen gegen alles Unsittliche auf literarischem Gebiet. 2) Neben dieser Mitwirkung _ an diesen allgemeinen Bestrebungen muß aber die innere Mission auch von sich und ihren besonderen Gesichtspunkten aus ein wachsames Auge haben auf alles, was sich, ohne einen Anspruch auf künstlerischen Wert zu besitzen, volksverderblich und verführerisch im öffentlichen Leben, besonders der Heranwachsenden Jugend sich aufdrängt. Neben der Anwendung der gesetzlichen Mittel muß es jedem strikte aufs Gewissen gelegt werden, in seinem Kreise aufklärend, warnend und vorbeugend zu wirken. Insbesondere ist die Pflege der Bibliotheken, Lesezirkel und Leseabende in Stadt und Land aufs neue dringend zu empfehlen. Dabei ist die strengste Selbstkritik an allein zu üben, was sich ausdrücklich und tendenziös als christlich darbietet. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. U eb er den deutsche n Außenhandel im Januar bis April wird amtlich mitgeteilt: Es betrug 1. Die Einfuhr in Tonnen zu 1000 Kilogramm: 14198 176 gegen 13 441186 und 12 159 346 int gleichen Abschnitt der beiden Vorjahre, daher mehr 756 990 und 2 038 830 Tonnen. Edelmetalleinfuhr: 373 gegen 398 und 367. 27 von 43 Zolltarifnummern zeigen eine Einfuhrzunahme. Unter diesen ragen hervor: Erden, Erze (plus 520 418), Holz (plus 216 341), Eisen (plus 26 733), ferner Kohlen, Instrumente, Maschinen, Material- ufro. Waren, Abfälle, während nur Getreide und andere Landbauerzeugnisse (— 145 209) einen größeren Ausfall, Steine und Steinwaren, Oel und Fette usw. geringere Rückgänge brachten. 2. Die Ausfuhr in Tonnen zu 1000 Kilogramm: 12 478164 gegen 12 058 974 und 10164 296 im gleichen Llbschnitt der beiden Vorjahre, daher mehr 419 190 und 2 313868 Tonnen. Edelmetallausfuhr: 137 gegen 140 und 135. .Bei. 28 Zolltarifuummern ist eine Ausfuhrzunahme verzeichnet, namentlich bei Kohlen (plus 531190), Getreide und anderen Landbauerzeugnissen (plus 156 992 wegen stärkerer Kartoffelausfuhr nach Großbrttannien, Belgien, den Niederlanden, erhöhter Roggen- und Haferausfuhr). Starke Ausfälle zeigen Eisen und Eisenwaren (— 275 263, wovon besonders Roheisen, Eisenbahnschienen, Rohschienen, Stabeisen, Eck- und Winkeleisen, Brecheisen beteiligt sind), Materialwaren (— 105 233, wovon mehr als 70 000 Tonnen auf Verbrauchszucker aus Rüben entfallen, während die Rohzuckerausfuhr weniger gefallen ist) und Holz mit einem Ausfall von 17133 Tonnen. Berliner Bank. Was vorauszusehen war, ist eingetreten: Die Aktien der Berliner Bank sind sofort wesentlich im Kurs gesunken, von dem Moment an, als bekannt wurde, daß aus der Angliederung nichts wird. Der Kurs schloß an der Mittwoch-Börse in Berlin mit 85 und wäre jedenfalls noch wetter gewichen, wenn die Deutsche Bank nicht vermittelnd eingegriffen hätte. Märkte. Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 26. und 27. M«i stattgehabten Markte waren aufgetrieben: 1209 Stück Rindvieh und 901 Stück Schweine. Der nächste Markt findet am 7. und 8. Juni statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt. Limburg a. d. L., 1. Juni. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen 14.30 Mk., weißer Weizen 14.25 Mk., Korn 10.00 Mk., Gerste 0.00 Mk., Hafer 6.30 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk. । Praktisch, bequem und angenehm unentbehrlich für Gebirg, Jagd, Sport, Reise, sowie ■ (mit abknöpfbarer Kapuze und. Durchgreifschlitz) in tadelloser — Ausführung von 31k. 17.— in 110 cm Länge aufwärts. ■■ Julius Fischer, Schulstrasse 6. für die See sind meine wasserdichten, wetterfesten Echt steirischen Loden-Fabrikate. Wasserdichte Wett er kragen 4 S 5 « (sl CD e o r-. n CT r. X CD -- s o & S1 © rr.-D. co O o <5T CD ‘ & SD CT \\ <3 S CT ß-VZ CD q" c CO o 9 § —- 3 HL 2" cd Sc O o F >i- X CB cn- er 3 S er *?£ ,rx L 9 <=r -D N c - 6) & » » » er er ■*T w w 00 => er Ä a. 'S' 2 Ts S = er CP- er -i - 6 t-k o; so 0^2.^ gf-o * ^CT^ ’ 3- QD V o sS* o er- 2 CT' < re 5 « » U K e s g >— 3 c P2 « 2 o) « - 'S* 3 G ro <-< co ex cd i.g S2. ö o X-' —CT — Z-ZT g? § ^50- 5 «’S w — ~ o. 55 CT® Ä 2"- ♦ 7 w S Sank für handel und Industrie Kursblatt des Gießener Anzeigers Depofitenkaffe Gießen vorn 2. Juni (90^ 110.70 Oest.-Ung. EtSb. 1873/741®. do. Brunn-RS. 72 stf. i. G. 3% do. 100 Ser. 311-330 unk. b. 1918 Staats-Anleihen, Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 1000/2000 Preußische Consols abgest. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 99.10 190 auf 80% abg. 102. 3% do. 37, do 500 Hyp V. 47r Bukarest 4059 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043c 1899 . . Mannheim unk. b. 1902 . Rhein. Hyp. Schweiz. Central v. 1880 unk. b. 1907 do. Sächsische Rente do. 1901 uncv.b. 1915 sts.g. 92.30 100.90 do. M. 92.20 Ausländische. b. 37, M. prov inzi al-garant. Staat!, oder Kr. 101.10 do. Lit. F. G. H. K. u. L. 191.- 136.70 M. N. P. . . do. Salonique-Constant. Jonclwn Lire Monastir . . 2020/4040 do. i. G. . . 86. ö.fl. 104. Standesherriiche Anleihen, M. 47z Grs. Henckel Hg. v. Dann. r. ä, 105 v. 84 oo. öfl.G. Fürstl. Solms-Braunfels v. 1880 . s. fl 4 37, Frankfurt 99.50 67* 3 98.45 Verzinsliche Lose, u 102.50 M. Reichsbank 4 Badenhausen (Hessen) M. 111.80 99.15 Rufs. Consolid.-Anl. v. 1880 90.20 u. 81 Lit. A u.V M. o. 1888 37, v. 1891 Lit. H amort. ab 1907 Fr. v. 1900 unk. b. 1905 i. B. 4 u. 1884 abgest. Pes. 96. 27, 4 Eisendahn-Renten-Bk. . Unverzinsliche Lose. Fulda v. 1901 Ser. I 36.80 99.50 M. ;. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. abgest. do. v. 1899 unk 1904 1890 Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905 v. 98.50 Lstr. 182.50 Fr. 98.50 Industrie do. do. abgest. do. u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Pfälzische unk. b. 1903 uni. b. 1912 . . 215.70 37: do. do. S. 44 (tilgb.) 903 . 200/1000 do. S. 45 (tilgb.) 99 20 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J 47i Offenbach 400 do. Fr. 2’/,» do. 63.30 do. E. v. 71 i. G. 3 bo, abgest. u. Ser. 1—45 . do. bo. bo. bo. v. v. 500 200 103.50 101.10 99.50 101.50 4 4 v. 1886 . v. 1895 . u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . 1905 1910 1913 bo. bo. 4 4 4 4 bo. bo. bo. bo. 1888 1897 500 500 Lstr. M. 81.60 81.60 100.10 96.50 94.40 88.40 87.80 79.90 4 4 4 3 3 37, 37, 3% 37, bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bc. v. 1889 I. Rz. v. 1889 II. Rg. 1899 1900 1901 1888 1895 1898 b. b. b. 1901 1902 1908 . 1000 . 500 . 1000 gar. . 1889 1891 ö.fl. M. ö. fl. Fr- Fr. 98.85 98.85 98.50 98.60 4 37, Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30 «33 Stockholm v. 1880 . . Wien Kommunal i. ®. bo. bo. bo. bo. bo. unk. unk. unk. 1901 . 1914 . b. 1910 b. 1910 100.20 129.70 148.50 150.20 bo. bo. bo. bo. bo. bo. 146.30 166.50 102.7G 136.35 130.- 48.60 134.80 400. 39. 3 37, 4 4 4 4 4 4 4 5 4 bo. bo. bo. öfl.G Kr. 89.- 44.60 47.20 105.25 92.40 4 4 4 3 bo. bo. bo. bo. 98.40 98.40 98.40 98.40 98.40 4 4 4 5 5 4 4 bo. bo. bo. bO. 1)0. bo. Hyp-' bo. bo. bo. bo. M. 1000 M. 1000 M. 1000 Anatol. Eisend. Prince Henri . 101.30 95.30 85. - 101.— 101.20 101.20 101.30 47, 4 37, 4 5 bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. E. 19 E. 22 E. 23 E. 17 E. 18 E. 24 Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r.3 Ser. 4 1909 1911 1913 1905 1907 100.60 94.20 153.- 128.50 375- 300.- 69.40 36.- 5 5 6 47, 44V’ 88.50 102.10 105.10 99.65 99.80 87.40 88.30 100.35 4 37, 37, 37, bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. unk. unk. b. b. b. 1904 1905 1906 G. G. G. G. S. 400 400 400 101.40 86.80 84.70 84.— 91.10 103.70 101.50 102.50 101.20 99.70 100.80 98.10 99.— 4 4 bo. bo. bo. v. 1903 unk. v. 1884 conv. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . 16 18 11 4 0 6 87, 6 5 7 77, 4 67, 5 47, 10 0 4 5 87. 4 7 0 7* 5 4 87, 67, 0 7 7 7 99.- 99.10 4 4 4 4 4 bo. bü. bo. bo. bo. bo. 99.60 99.60 102.30 99.70 99.70 102.50 95.70 96.30 97.- 129.- 129.40 351.- 34.10 54.- 20.50 34.50 ö.fl. Kr. Lstr. M. Kr. M. Fr. 99.40 101.10 73.65 4 4 37, 37, 37, 37, unk b. 1904 unk. b. 1905 unk. b. 1906 unk. unk. unk. 47, 47, 47, Oberrhein. Bank Oest.'Ung. Bank Oest.-Länberbank . Oest.-Krebit-Austalt. Ser. Ser. Ser. Ser. Vorl. Djv. 11 47, 4 6 87 7 5 67 9 M. ö.fl. 101.85 101.85 90.20 101.75 101.80 90.05 103.90 99.80 unk. unk. unk. Fr. M. 72.95 96.10 50.35 58.50 61.80 Bank-Aktie n. . . M. 1000/3000 100.25 98.50 44.10 Hambg. bo. bo. bo. bo. I E abgest. . IIIE unk. b. 1905 Lstr. M. Lstr. M. b. 1913 b. 1908 b. 1913 32 u. 33 b. 1906 Rbl. Lire 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt 4 Franks. Hof r. 105 b. 1908 . b. 1909 . b. 1912. b. 1912 . b. 1905 . b. 1908. b. 1912. ö.fl M. 4 Erlangen 4 Freiburg bo. bo. bo. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 v. 1900 unk. b. 1906 v. 1896 .... r. 1903 unk. b. 1908 v. 1887/89 . v. 1896 unk. b. v. 1903 unk. b. v. 1903 . v. 1896 . 31/. Rumän. bo. bo. - bo. ba. v. 1901 v. 1895 v. 1898 v. 1903 uni. b. 1908 v. 1897 convcrt. v. 1897 v. 1902 v. 1903 uni. a. b. 1908 v. 1879 ..... v. 1900 unk. b. 1906 v. 1891/92 (abgest. . v. 1898 v. 1902 unk. b. 1908 . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911 . abgest v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 bo. cons. v. 1890 steuersr. conv. unif. v. 1903 . . . . Ungarische Gold-Rente 2025 r 31 40 43 46 1881/88 . . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . b. 1902 . . b. 1908 . . b. 1906 . . äuß. E.-B. i. G. v. innere v. 1888 . . äußere Golb-Anl. v. mitgeteilt von der bo. S. 28, 30, bo. S. 29 unk. 4 3% bo. von 1892 u. 94 bo. v. 1902 unk. b. 1910. bo. v. 1896 unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 57, 5 5 10 17, 4.30 5 88/< 37, 37, 4 Mexik. amort. innere Ser. I—IV bo. cons. äußere v. 1899 steuerfr bo. cons. innere bo. bo. Aktien. Kerlioer Körst. 12, 13 . . . 15 unk. b. 1906 19 .... 4 37, 37 v. 1901 unk. b. 1906 abgest 37, 37, 4 4 4 4 37, 37, Beremsbank . Diskonto-Gesellschaft Dresbncr Bank . . DrcSbner Bankverein 4 4 37, 37, 37, 37: 4 2R. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal...... 87, 5 0 12.95 37, 77, 0 0 4 6 104.75 76.80 £4.30 74.10 99.90 101.30 110.50 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, Staatsb. v. 83 „ I-Vin Em. „ IX Em. „ v. 1885 „ (Ergänzgs.-N.) „ v. 1895 stf. i. G. unt. unk. unk. unt. unk. unk. unk. 99.70 100.— 100.70 99.35 99.95 91.40 82.— 37, 37, Sicilianische steuerfr. t. G. bo. „ i. G. M. Tlr. M. Fr. 103.40 99.10 98.60 99.50 99.50 103.— 104.60 98.— 88.50 80% 80% 4 4 4 4 4 J* 7 47, 672 9 6 5 9 7 7 7 7 bo. bo. 90.— 99.— 99.- 87.10 103.40 do. Ser. 3 abgest bo. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 103.90 100.— Lire 127.70 59.95 60.80 12.80 99.60 99.60 86.- 86.— 85.90 90.30 101.70 99.— 4 Hanau .... 4 Heibelberg v. 1901 bo. bo. . . 2000r unk. b. 1913 . . 1000r a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . . (Straßenbahn) v. 1899 . . v. 1901 Abt. I v. 1901 Abt. H. u. III. . Ungar. Krebitbank . Unionbank (Wien) . Westbeulsche Bank . Wiener Bankverein. 4 37, 4 4 4 37. 37, 37, 37, 4 4 37, 37, 105.40 100.- 97.60 99.80 95.50 101.50 101.50 102.50 100.10 94.80 95.50 96.75 100.50 101.90 96.70 96.70 98.75 101.- 101.30 102.- 102.30 102.80 96.30 97.40 100.50 99.60 101.60 103.20 100.- 102.- 100.- 100.90 102.30 99.90 100.40 do Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°/, 100.65 101.60 99.- 99.— ö.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 3 4 37, 8 3 4 37. I* 3 v. 1899 unt. b. 1904 . v. 1900 unt. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . abgest. Lit. M v. 1891 . v. 1894 do. do. Lit. N-P .... -Bl. Ser. 141-250 S. 251-340 unk. S. 341-400 unt. S. 401-420 unt. Russische Südost 97 steuerfr. bo. 98 unt. 1909 stfr. gar. 87, 3% 8 37, s* 4 37. 4 Hyp.-Krcb,°Lcr. abgest. r. ä 105 bo. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 bo. S. 27, 37, 39 u. 42 unt. 1905 Ansbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . Meimnger . . . Neuchateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oeftr. Kredit v. 1858 Papcnh. Gräfl. . . Rudolfs-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . 95.50 95.50 100.50 100.60 101.- 102.20 96.50 96.50 96.50 a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe abgest. Lstr. Pes. Lstr. Pes. 101.— 98.20 100.- 100.— 101.50 98.70 100.80 99.50 101.— 98.50 99.90 102.10 99.— 91.— 106.20 140.- 129.- 476.10 249.40 205.35 172,- 106.70 102.20 amrt. 1900 u. 1909 do. v. 1899 . do. v. 1902. Letzte Dlv. 6.18 87, 57, 2 12.95 4 8 0 0 57, 6 151.90 195.70 124.50 74.50 288.— 85.75 152.90 3B/io Reapel staatl. gar. Rom i. G., st. gar. Ser. I. (Cp. ä 81) M. 1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 122.— 113.— 138.- do. f bo. Zs.4%gar.v.b.G.b.l904 37, Kassel abgest 3% Kissingeu v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 . . . fl.7 . . . fl.7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . .Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 . . . s.fl-7 . . .Fr. 10 . . ö.fl. 100 . . ö.fl. 100 . . . s. fl. 7 . . ö.fl. 10 . . Fr. 400 . . Fr. 400 . . ö.fl. 100 . . Lire 30 bo. bo. 99.50 101.60 101.60 bo. bo. bo. bo. St.-Anl. bo. bo. Frankfurter Bank . . M. 1000 Bablsche Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 bo. Hyp.« u. Wechsclbk. s. fl. 500 Berliner Bank ... M. 1000 Hanbelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 bo. Lit. B M. 1000 47, bo. r. 102 4% Eisend. Rentenbank 4 bo. bo. Golb-Anl. v. 1889 .... „ Cons. L. B. Ser. I u. II 89 „ Golb-Anl. Em. VI v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. 163.— 151.- 258.50 174.— 179.- 136.50 302.50 128.- 245.- 109.50 106.- 441.90 113.60 243.- 208.— 71.05 102- 72.30 102.30 102.- 103.40 70.90 115.30 103.30 100.45 100.30 100.— 104.80 91.50 bo. do. dö. bo. bo. 219.— 104.30 106.70 127.30 166.95 bo. do. do. do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. 85.- 99.15 97.60 87.70 82.50 BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Krast Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelfenkirch. Brgw. Harpcner „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörberBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. . Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Rordd.Wollkämm. ytorbftern Kohle . Obcrschles.E.-Jnb. Phönix Bergw. . Rhein-Rass.- Rhein. Stahlwerke Rlcbect Montan . Schalkcr Gruben Schles. Berg- Wegclin L Hübner Westeregeln Alkali St.-Rente St.-Anl. v. Anl. abgest. do. . . do. . . 98.50 99.25 99.25 •99.40 Reue Boden r. 102 do. bo. r. 101 bo. bo. 37, 4 s 4 4 37- £ 7« 4 4 4 4 4 4 37. 37, 37- 4 4 4 4 4 37, S. G. G. G. G. i. G. 105.— 112.70 208.— 149.45 91.— 114.- 120.50 107.— 214 80 92.20 116.35 107.- 201.70 103.40 145.- 114.- 138.20 192.80 64.90 192.- 110.60 324.- 89.75 109.40 251.50 186.75 219.50 200.- 212.50 110.10 196.70 145.50 229.25 114- 242.25 122.- 180.- 145.69 284.10 109.- 163.10 251.75 184.50 215.10 490.10 361.10 131.- 229.- 5 5 4 4 4 ■4 4 4 4 4 4 s* Rente Rente do. Rente Rente Dsenburg-Büdingen . . Äsend. u. Büd.-Birstcin v. 1887 M. ö. fl. 200 ö. fl. 200 M. 1000 0. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 4 Badische Prämien . . . 4 Bayerische Prämien . . 5 Donau-Regulierung . . 3%Gothaer Präm. ißfanbbr. I 31/, bo. bo. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v_. 1871 3%Köln-Minbener .... 3%Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . 3 Mabrtber abgest. . . . 4 Meininger Präm. Pfandbr. 37^Oesterr. v. 1854 ö. fl. 250 4 Oesterr. 0. 1860 . . . 37, 37, bO. bo. r. 125 do. unt. b. unt. b. unt. b. unt. b. unt. b. 37, 3 v. 1900 unk. b. 1911 Bayr. E^B.-Aul unk. b. 1906 do. E^B. u. Allg. Anl. . . bo. LanbcSkultur-Rente . . bo. E.-B.-Anl. Bremer St.-Anl. v. 1888 . . bo. bo. Ser. II-VIII bo. bo bo. E.-B. St. Sch.-Versch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . bo. unifiz. v. 1902 Ser. III . bo. Spezifiz 103.60 97.50 87.30 106.- 101.10 97.50 42.90 100.70 27.40 Württbg. Bankanstalt Bereinsbank do. do. . . . Psdbr. Bk. E. 18 5% Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conv Franz-Josef) L Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) , . 37, Türk.-Egypt. Tribut do. prw. v. 1890 steuerfr. 20/10 m amort. do. do. amort. amort. 27io®übitaL (Merid.) Sr.A-L. 4 Toscanische Central . . 5 Wcstsicilian v. 1879 37, Gotthardbahn .... Mitteldsche. Kredilb. . M. 300/1200 Ratlb. f. Dtschl. S. l-V M. 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vereinsbk. M. 300/1200 Prag-Dux v. 1896 „ i, Raab-Oed.-Ebenf. „ i. do. bo. v. 91 „ i. bo. bo. v. 97 „ i Rudolf .... „ i. do. (Salzkgtb.) stf. 1. G. Ungar.-Galizische . stf. i. 37, 4 4 4 r- Hornburg v. d. H. do. do. do. do. do. bo. bo. 99.35 93.30 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98 — 99.80 105.20 100.10 100.50 101.— 101.60 102.30 101.50 100.30 97.20 97.20 98.— 99.10 99.10 100.50 100.75 101.90 103.- 95.70 do. bo. do. do. do. bo. Brcsl. Diskontoballk Mk. 600/1200 Darmftäbler Bank . . M. 1000 (Bank f. Hanbel u. Jnbnstrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Gcnossenschflsbk. M.600/1200 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 bo. bo. Hamburger bo. bo. Nürnberg v. 1899-1901 . . . bo. v. 1902 unt. b. 1913 do. bo. bo. bo. bo. bo. bo. do. bo. Worms Rheinprovinz Ausg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 . . . . 37; bo. „ 10, 12-16 u. 24-26 3% Hess. Provinz Obcrhessen 3% bo. bo. Starkenburg . . . . . bo. bo. Egyptische bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. Gießen bo. do. do. do. bo. bO. Provinzial- natd Conimunal- Obligationen. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. v. 1894 Hessische do. do. bo. bo. 37, do. 4 Würzburg v. 1899 unt. 37, do. Argent. bo. bo. bo. do. do. i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. do. einheitl. Rente (conv.) . , do. StaalS-Rente Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obi.) L G. steuerfr. . Bingen v. 1899 v. 1900 Franz-Josef . . i. S. Kaschau-Odrb. v. 1889 i. bo. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 bo. bo. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wlablkawt. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r bo. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Oöste bc MinaS stfr do. do. (Schutz-Bcr.-Cert.) Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . Pfandbriefe. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Poinmr.) abgest. 378 bo. bo. v. 1886 . 372 Gräfl. Solms-Lanbach abgest. . . 37, Fürst!. Solms-Lich...... 37° Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 4 ' Fürstl. Witlgenstein-Hohenstein . . bo. i. P v. 1898 unt. b. 1908 Jnvest-Anl 500 500 500 500 4 Span. ansl. Rente v. 1882 abgest bo. v. 1882 nicht abgest bo. bo. bo. 37,Hamba. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 • • Ser. 301-310 unk. b. 1908 37, bo. ... ---- 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 bo. S. bo. S. bo. S. bo. S. v. v. v. v. v. v. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. v. 1901 unt. b. 1907 . 37, Schwebische v. 1880 abgest. . . . 37, bo. v. 1890 ..... 37, Schweiz. Eibg. (A.-G.) unk. b. 1911 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . Sachs.-Meining. Lanbkreb.-Anst. unk. 1906 Diverse Obligationen. Buberus r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 37, Hess.Lanbes-Hyp.Bk. Ser.In.II unt 1909 37, bo. bo. Kommunal Ser lu. II unk. 1909 4 Nassauische LanbeSb. Lit. Q bo. bo. bO. bo. bo. bo. bo. bO. bo. bo. bo. bO. bo. bo. bv. bo. bo. 37, 37z Darmst. abg. v. 79 Lit. U ----- u. 1894 36.70 Gotthardbahn . . j 17.20 Jura-Simpl.Pr A —.— Jtal. Miktelmecr . 3% - Westb. Bbkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Fraukf. Hypolhek.-Bank bo. Hyp.-Kreb.-B. M. 600/1200 Mittelb. Bbkr. (Greiz) An. B. 'M. 1000 bo. v. 1896 bo. v. 1898 unifizierte.... privil garantierte . . . ,37, Würtlembg. v. 1875—80 abgest . v. 1900 bo. v. 1892 .... do. v. 1902 unt. b. 1912 37z Baden-Baben v. 1898 unk. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1888 . 3% Berlin v. 1886/92 . " " unk. 37, 4 Mannheim Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank bo. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Banlver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Braunschweig. Landes-E.-B. II E 37z Jura-Bern-Luzern gar. 37, Jura-Simplon v. 1894 4 - - 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 3 47, 4 37* Mainz bo. bo. bo. bo. bo. bo. 37, Kreuznach v. 1898 37, Lahr v. 1889 ...... 37z bo. v. 1902 37, Limburg abgest 4 Lubwigshasen v. 1890 u. 92 . 4 ' 3% 47, Chile Golb-Anl. v. 1889 . . 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 5 37, 3 5 5 3 StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. II. Außereuropäische. Fr!., Hyp.-Bk. Ser. 14 . . Ser. Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 sts. i. S. . . bo. do. 1887 sts. gar. . . . Tlr. 100 . Tlr. 100 . ö. fl. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 . Tlr. 50 . h.fl. 100 . Tlr. 100 . Tlr. 50 . Fr. 80 . Fr. 100 . Tlr. 100 . Conv.M. . ö.fl. 500 3 Oldenburger Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27zStuhlweißcnb.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 bo. . . ö. fl. 150 Anrechtscheine..... Frankfurter Körst Aschasf.Masch.Pap Neue Boben A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ bo. Pr.Att. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Merger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Heltos . . . „ Lahmeyer . . „ Schuckert . . „ Stem. «L Halöke „ Untern. Zürich KunstseideFst.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gntzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcklft. Worbb. Lloyd . . S. Vorarlberg ... „ i. S. 2V10 Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E.i.®. 4 Jtal. Mittelnieer steuerfr. i. G. 2%0 LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 Sard. See. stfr. gar. I u. II 47» Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 47, Elektr. Mert Homburg r. 103 . < ‘ ' D. Atlant Telegraf..... L Europäische. ‘4% Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 4 bo. bo. 5 Söulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . le/io Grrech. E.-B. v. 1890 steuerfr. >1% bo. Monopol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... bo. do. v. 1889 bo. bo. v. 1891 Oest. Süb (Lomb.) stf. Metz v. 1903 München v. 1900/01 uni. b. 1910/11 . u h do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . . 37, Nauheim v. 1902 unt. b. 1912 3% Dicuftabt a. b. H. v. 1889 . . 37, bo. v. 1903 unk. b. V 4 37, 3 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 . 4 Pforzheim v. 1899 unt. b. 1904 . 4 bo. v. 1901 unk. b. 1906 . 37 bo. v. 1883 abgest. . . . 4 Stuttgart v. 1895 unt. b. 1905 . 37 bo. v. 1902 untilgb. b. 1908 4 ' Trier v. 1901 unt. b. 1906 . . bo. v. 1902 steuerfr Golb-Anl. v. 1894 steuerfr. bo. v. 1896 steuerfr. Oest.-Ung.Staasb. Oest.Sübb.(Lomb) Oest. Nordwest . bo. *B . Naab-Odenb. . . 37, Zürich v. 1889 6 Stadt Buenos-Aires v. 1892 i. P. 47, do. bo. v. 1888 i. G. 3% Alzey v. 1899 unt. b. 1902 . . . 37, Aschaffenburg v. 1888 ..... 4 Augsburg v. 1901 unt. b. 1908 . . do. do. bo. bo. bo. 37' bo. 3%oPrcuß. Hypotheken-Akt.-Bt. 27,o ' ?7u> bo. bo. ■47, Oest. Silber-Rente 47, bo. Papier-Rente bo. Gold-Rente. 37, bo. v. 1899 4 Wicsbaben v. 1900 unk. b. 1905 4 37, 37, 37, 3% 37 2 37, 4 v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... v. 1902 Ser. II unk. b fl««» •’IJ'e'ni'l»«’- Ä * Der Krieg J# i * ”3 äs**» ihren wertvollen Lt haben. Das erste Gc Wstok muß vor der % gemacht sein, damü letzteres st'-hat. Seit Bcgmn des der japanischen Flöt vor Port Arthur zu :u legen, jedoch bis also den Japanern Flotte vor Port Ar einigung mit der O sie aus den bisher der ihnen noch zu <8 nicht zu erreichen den Versuch zu mac der Landseite, anzug sichtlich auch die Fl verloren geht. Heute liegen fi Die n wurde, so berichtet Mai abends nach dauert hatte, mfge drei Divisionen un euer des ftinbes unb sechs TorpedoV neraf, unfm Äatte foU'tanbig. Das slin iampste heldenmütig das Feuer mserer „Bobr", welches bei geb eure Verluste. U beten betragen gege Ale Geschütze, sowe sind gesprengt und 1 ung befindlichen G wegzuschaffen, war rei Tage vorher : lewst begann um k abends, als ich befc Teil der Minei "7 die Japaner wr '"sere Stellung di Abteilung &1 ,einm Z>ls° önsanierte, Ka den Detachement in "ordlich von P flecht fing um 1/. Russen wur ,^Kpanischen Bei ^f'zier: verwun^ ^wegung der Ru! 17« LZ S btt Muffen « S ™« der $ad ^°rdöstlichd^ * b’ Miet sU161t bi csnu,l.et der ®nr .,ham7n fr®“ »X1"?«’» W j"1'» L> ..'S™ „b™ de D'L- d7? «»d will, 1