ann. xin). )n Nr. 365. zu ML 1.7 0. 4740 nberg mäne n\t ta W: alat, Zuckerhutkraut, arotten rc. in prima ndet gegen Nachnahme ik. Viktor, 4843 rd Eemujegärlnerei, imbachMaiuz. rö! laues P piiaktllch (Chor Ä* (Chor Ton J- Brambach, -erhitz 3.50 Mk. «g. Mutenkarteiff 10 5. Juni, 1 yij.' ?ea haben’, L __ 4652 Mc SÄ'*5, läster! ) flfi Porto lüfte 8 J.y V SOPfg eitn S *eita« filA 126001 iptgewinnt: Marti 0,000 8,600 9,000 0,000 * e!S x iS* S. 5000 SLiooool {LgOOOOj ■1.10000 non-20000 SOLOS o-1 .52500 >lfc . >"eu® Sei«®- „i,r, .berger^^^^ Nv. 1Ä8 Vrjchetvt lügltch außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siebener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-u. Stein- druckeret. R. Lang«, öredaktion, Srpeditton und Druckerei: Schnlstratze 7. Adresie für Depeschen: «uzetger Gießen, Fernsprechanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 154. Jahrgang Freitag 3. Juni 1904 GietzeimAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den ttreir Gießen vez«g»pret»r monaUtch75 Ps^ viertel- jährlich Mk. 2L0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnummer bis vormlltagS 10 Uhr. Zellenpreis: lokal ILPf* auSwärtS 20 Psg. verantwortlich für den polit und allgem. Teil: P. Wittko: für .Stadt und ßanb* und „Gerichtssaal*: August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. □ Aas Interesse des AuöliKums au Strafprozessen. Das Publikum, das durch die großen Prozesse der letzten Jahre größeres Interesse und erweitertes Verständnis für die Strafrechtspflege gewonnen hat, ist auch den Stuttgarter Beratungen der Internationalen kriminalistischen Vereinigung sicherlich nicht ohne Teilnahme gefolgt. Noch vor nicht langer Qeit gingen die auf solchen Kongressen behandelten Fragen ausschließlich die Juristen an; selten, daß außerhalb der Fachpresse Meinungen sich zum Wort meldeten. Heute ist das ganz anders. Von allen Seiten wird Kritik beigesteuert, beispielsweise von gebildeten Laien, die als Geschworene Einblick in unser Gerichtsverfahren getan haben und von ihrem mehr die Bedürfnisse des praktischen Lebens berücksichtigenden Standpunkt häufig zutreffendere Ansichten und Vorschläge entwickeln, als mancher in Vorurteilen befangene Buchgelehrte. Allerdings laufen dabei Irrtümer unter; der Geist der Juristerei ist nicht leicht zu fassen; doch erscheint eine gelegentliche Entgleisung, aus Uebereifer oder Unkenntnis, immer noch als das kleinere Nebel gegenüber der Gleichgiltigkeit. Man hat den Zeitungen zum Vorwurf gemacht, daß sie „den Sensationsprozeß pflegen". Es mag zugegeben werden, daß nicht alles in den Gerichtsberichten zu loben ist, daß Einzelheiten anstößiger oder ausgesprochen privater Art sorgfältiger ferngehalten werden könnten. Mer das ist nicht zu bestreiten, daß die Spannung, die solche Verhandlungen erregen, doch sehr wirksam der Belehrung zur Hilfe kommt. Gewissermaßen von selbst, mit der Lektüre des Zeitungsblattes, gewann das Publikum ein Bild von dein Wesen des modernen Strafprozesses, von der Aufklärungstätigkeit des Leiters der Verhandlung, von der Stellung des Staatsanwalts und des Verteidigers, von den Pflichten und Rechten des Zeugen, den Ansprüchen an die Genauigkeit und Ausführlichkeit der Aussagen usw. Dies Bild prägt sich dem Einen schärfer und klarer ein, als dem Andern, je nach der Auffassungsgabe und Vorbildung; im großen und ganzen kann inan aber sagen, daß eine völlige Unkenntnis der gerichtlichen Vorgänge jetzt selbst in den unteren Schichten der Bevölkerung nur selten zu bemerken ist. Insofern hat der Sensationsprozeß einen nicht zu unterschätzenden Au f kl ärun gs d ien st verrichtet. Beiläufig: würde die Spannung, die hier eine so große Rolle spielt, als ein das leichte Erlernen und den Lerneifer förderndes Mittel mehr zu Unterrichtstzwecken benutzt, hauptsächlich beim Sprachenunterricht — wer erinnert sich nicht mit Schauder der langweiligen UeVungsstücke — so würde gewiß das Ergebnis den Versuch lohnen. Erfreulich und eine Folge der gesteigerten öffentlichen Teilnahme am Rechtsleben ist: daß das Rechtsempfinden des Volkes sich mehr und mehr Geltung erobert. Daß dies der Fall ist, war auch bei der Stuttgarter Zusammenkunft zu beobachten. In der wichtigen Erörterung über die Abänderung der Voruntersuchung hat gewissermaßen das Rechtsempfinden des Volkes den Ausschlag gegeben. Es handelte sich darum, ob der Staatsanwalt statt des Untersuchungsrichters „Herr und Gebieter" der Voruntersuchung werden solle. Der Mehrheitsbeschluß der Internationalen kriminalistischen Vereinigung entschied sich zu grinsten des Untersuchungsrichters; die Vereinigung hat damit zweifellos einen Beschluß gefaßt, der dem allgemeinen Rechts gefühl entgegen kommt. Nach der Volksmeinung, bemerkte zutreffend ein Mitglied der Vereinigung, schützt der Untersuchungsrichter den Angeschuldigten wirksamer als der Staatsanwalt. Der Ausspruch: „Die Staatsanwaltschaft ist die objektivste Behörde der Welt" ist vielleicht nicht übertrieben, so lange das Ermittelungsverfahren schwebt. Hat aber erst die Eröffnung der Voruntersuchung stattgcfnnden, dann ist es fast natürlich, fast unvermeidlich, daß der Staatsanwalt das vielastende Material im Auge behalt. Dre entlastenden Punkte sinken von selbst zur Nebensächlichkeit herab Der Untersuchungsrichter dagegen ist sich doch wohl fast immer seiner objektiven, abwägenden, sichtenden und vergleichenden Stellung als Richter bewußt, und das muß dem Angeschuldigten zum Vorteil gereichen. Mit je größeren Befugnissen man den Untersuchungsrichter ausstattet, je mehr man dafür sorgt, daß die Voruntersuchung erweitert wird daß Angeschuldigter und Verteidiger in diesem Stadium ein größeres Maß von Rechten erlangen, um so mehr wird man die Garantien für eine gerechte und volkstümliche Rechtspflege verstärken. Der Schwerpunkt der zeitgemäßen Abänderung unseres Strafprozesses liegt auf der Reform der Voruntersuchung. Trotz der in der Vereinigung zutage getretenen Ag^atze behauptete schließ- Tirh diele Ansicht als die grundsätzlich anerkannte das Feld. Mit diesem Ergebnis stimmt die Auffassung des Publikums überein, und dieser neue Fortschritt wird Nicht ohne gute Folgen bleiben. __———— ~~ Der^riegHschen^Japan und Rußland.^ Was saugen wir an? Aus russischer Quelle stammen allerlei belanglose Auslassungen über die Kriegslage und Pläne, ime man die Teilte ^Lage Kort Arthurs beseitigen oder wenigstens nut •einem Nebelschleier verhüllen könne. Von solchen Reden Tat sich auch der Petersburger Korrespondent des „Daily Telegraph" au^inden lassen, der zuverlässig mttteilt, daß -in den russischen Dispositionen für den Kampf in der Mandschurei wichtige Aenderungen bevorstehen, da man es für nöt ll erachte, den Fall Port Arthurs um jeben Preis zu v^hindern. Ein kürzlich in Petersburg abge- kaltene? K^easrat habe beschlossen, Knropatkm solle sofort S taS iitoneljm'n. um Port Arthur zu -utsch-u. Kuropatkm selbst hat an den Kaiser bom 1- OerneXbet bafs ut der Umgebung von Föngwangtschong Ruhe herrscht. Die von den Japanern geräumte Stadt Saimadsy sei am 31. Äai wiederum von den Russen besetzt worden. Am 31. Mai hatten russische Streifwachen im Lavlinpaß, 14 Werst südlich von Sinjan, ein Scharmützel mit einer etwa zwei Kompagnien und einer halben Eskadron starken japanischen Abteilung. Russischerseits wurde ein Kosak verwundet. Vor Niutschwang und Kaitschau traten keine Veränderungen ein. Au feine Mutter soll General Kuropatkin, wie dem „Standard" aus Moskau vom 29. Mai gemeldet wird, einen langen Brief geschrieben haben, in dem er die Lage der Dinge vor drei Wochen sehr optimistisch bespricht. Die Japaner, sage er, würden die ganze Kwantung-Halbinsel, einschließlich Dalnhs besetzen, bis zu den Befestigungen von Port Arthur, aber er sei überzeugt davon, daß die Festung, wenn nötig, ein Jahr aushalten werde. Er beabsichtige nicht, Liaujang aufzugeben, da er jeden Tag große Verstärkungen erhält, und glaube, daß er Ende Juli 400 000 Mann unter seinem Befehl haben werde. Mit einer solchen Macht werde er die japanische Konzentration brechen und Port Arthur entsetzen können. Widerstand haben die Russen allerdings auf ihrem Rückzug jeden Schritt geleistet. Sie zerstören die Eisenbahn, verbrennen alle Häuser und machen überhaupt oie Kwantung-Halbinsel zu einer Wüste. Die Blokade durch die japanische Flotte ist erklärt worden. Der japanische Gesandte in Berlin brachte nach dem „Reichscmzeiger" zur amtlichen Kenntnis, daß der japanische Admiral Togo auf Befehl der japanischen Regierung eine Erklärung erließ, wonach am 26. Mai die Küste an der Halbins ei St au tun g, welche in gerader Linie zwischen Pitzewo und Pulantien nach Süden liegt, von den japanischen Seestreitkräften effektiv blockiert worden ist, und daß die Blockade in diesem Zustand auch weiterhin aufrechterhalten wird. lieber die Absichten der Japaner glaubt die „Chicagoer Daily News" aus Tokio melden zu können, die Japaner hätten die Absicht, nach der Einnahme Port Arthurs sich dort niederzulassen. Von den Mächten werde kein Widerstand erwartet. Die Japaner würden sich dann der Insel Sachalin und des Dartarengolfes bemächtigen, welche sie, Wenn - der Friede wied er her- gestellt ist, als diplomatisches letztes Mittel verwenden würden. Weiter beabsichtigen sie, auf der Insel Koje, welche die Meerenge von Korea beherrscht, sowie auf Formosa und Loutschicm Befestiguugswerke zu errichten. Für die japanische Flotte wird es nach einer Meldung der „Times" aus Tschifu einige Zeit dauern, D aln y zugänglich zu machen, da die Sanshantao-Jnseln sehr geschickt mit dem Festlande durch Kli nen verbunden sind, welche zickzackförmig ein großes Feld bedecken. Das zweite Armeekorps der Japaner wird, sobald die Talienwan-Bai zugänglich ist, wahrscheinlich gelandet werden und Port Arthur ruhig belagern, während das dritte Armeekorps und eine spezielle fliegende Kolonne mit dem ersten Armeekorps zusammen gegen Mukden vorrücken wird. Vermehrung der russischen Kräfte. Ein Telegramm aus Petersburg besagt, daß am 2. Juni zwei Unterseeboote nach dem fernen Orient abgingen. Vier weitere werden in Zwischenräumen von vierzehn Tagen dorthin folgen. Auch die Japaner sind mit neuen Truppen unterwegs. Der „Agence Havas" wird aus Shanghai gemeldet, daß am 30. Mai fünf- ze hn große japanische Transportschiffe mit Truppen auf hoher See an der Westküste Koreas gesehen wurden, deren Ziel anscheinend die Jalumündung gewesen sei. Die Pest. Schlimme Befürchtungen müßten gehegt werden, wenn die Mitteilung des russischen Admirals Alexejew einen ernsten Charakter hat, wonach in Kwang Ts cheuan die Pest aus- gebrochen ist. Man befürchtet, daß diese Krankheit von chinesischem Gebiet eingedrungen ist. Der Postdampfer Korea befindet sich in Kobe in Quarantäne, da an Bord eine angeblich aus Amerika stammende Dame unter pest- verdächtigen Smptomen erkrankt ist. Russische Rüstungen. Eine böhmische Fabrik soll, wie aus Petersburg gemeldet wird, mit der Herstellung zahlreicher Geschütze, andere mit der Herstellung von Munition beauftragt worden sein. Es ist Absicht der russischen Regierung, die Munition für alle Fälle auf der Höhe zu halten. — Ferner soll Rußland, wie der Pariser „Times" -Korrespondent hört, versucht haben, zwei auf italienischen Werften erbaute argentinische Kriegsschiffe anzukaufen. Argentinien würde jedoch die Kriegsschiffe infolge der Antwort, die es auf eine Anfrage in Washington erhalten habe, nicht verkaufen. Votitischc Tagesschau. Mecklenburg-Sttelitz. Der Kaiser richtete an die Großherzogin-Witwe, die am.2. Juni aus Loudon eingetroffen ist, folgendes Telegramm: Berlin, Schloß, 31. Mai. In innigster Anteilnahme gedenke ich Deiner. Du weiltest jetzt in der Heimat Deiner Kindheit in traurigen Erinnerungen, da Du doch vor allem den vermißtest, der Dir am nächsten stand und den mein Herr Großvater immer den besten Soldaten Englands nannte. Nun rief Dich Gottes unerforschlicher Ratschluß in die mecklenburgische Heimat zu neuem Leid und tiefster Trauer. Ich hatte gehofft, dein ehrwürdigen lieben Paare wie im Brillantschmuck, so auch zur eisernen Hochzeitsfeier meine treuesten Glückwünsche Darbringen zu können. Gott, der's anders beschlossen, möge in seiner Gnade Dir Trost verleihen! Lindern aber möge Deinen Schmerz nicht nur die Trauer Eurer mecklenburgischen Lande, sondern auch meine und meines Hauses tiefe Anteilnahme, der ich Ausdruck geben möchte, indem ich dem nun in Gott von segensreicher langer Arbeit ausruhenden ältesten Bundesfurften unsers deutschen Vaterlandes die letzte Ehre erweise. Wilhelm. — Von Kaiser Franz Josef ging folgendes Telegramm ein: Wien, Burg, 30. Mai. Eurer königlichen Hoheit bitte ich anläßlich des Ablebens des Großherzogs Friedrich Wilhelm, Eurer königlichen Hoheit nun in Gott entschlafenen Gemahls, die aufrichtigste Versicherung entgegenzunehmen, daß ich aus ganzem Herzen den Schmerz über den so schweren Verlust teile, den hierdurch Eure königliche Höhest, das großherzogliche Haus und das Land Mecklenburg-Strelitz erlitten haben. — Die Trauer feier für den Großherzog findet am Montag nachmittag 1 Uhr in der Schloßkirche in Neustrelitz statt. Die Leiche wird am Mittwoch nach Mirow über fuhrt, wo ebenfalls am Mittwoch die Beisetzung in dem Erbbegräbnis stattfindet. Die Nationalliberalen und der Schulantrag. Man schreibt uns aus Berlin, 2. Jpni: Wie wir hören, ist innerhalb der nationalliberalen Parteileitung die Neigung nicht stark, einen allgemeinen Delegiertentag zur Erörterung des preußischen Schulkompromisses zu veranstalten. Man glaubt, daß die Bewegung gegen das Kompromis im allmählichen Abebben begriffen ist, und daß es nicht zweckmäßig sei, diese Beruhigung durch Auseinandersetzungen zu stören, die nur den Gegnern willkommen fein könnten. In den bisherigen Versammlungen und in der Presse habe das Kompromis eine ausreichende Diskussion erfahren. Weitere Versammlungen, so in Berlin, sind geplant. Es fehle also keineswegs an Gelegenheit zur Aussprache. Die „Nationalztg." schöpft heute aus der Darlegung des Abg. Ernst von der Frs. Vergg., die immer stärkere Hoffnung, daß sich eine Verständigung aller Liberalen dem kommenden Gesetzentwurf gegenüber erzielen lassen wird. Die Stellung des Vatikans. Wenn die „Voss. Ztg." aus Lissabon recht berichtet ist, wird sich zu dem Konflikt des Vatikans mit Frankreich vielleicht ein solcher mit Portugal gesellen. Denn der Besuch des Königs Don Carlos bei sein em Vetter, dem König Viktor Emanuel, soll so gut wie beschlossen sein. Er wäre bereits im vorigen Jahre zur Ausführung gekommen, wenn man nicht in Rücksicht auf den schwerkranken Papst Leo vorgezogen hätte, den Ausbruch eines Konfliktes zu vermeiden. Jetzt aber sollen die politischen Erwägungen nicht länger zurückgestellt bleiben. Die offiziösen portugiesischen Zeittmgen erklären es für eine Notwendigkeit, daß der zwischen den Höfen in Lissabon und Rom bestehenden „Unstimmigkeit" ein Ende gemacht wird. Man darf gespannt sein auf das Verhalten des Papstes Pius gegenüber einem Besuch des Königs Don Carlos im Qnirinal. Wenn man im Vatikan der großen Republik Frankreich den Fehdehandschuh hingeworfen hat, dann wird man dem kleinen Portugal gegenüber schwerlich nachgeben wollen. Hatte doch schon Leo XIII. in Lissabon gedroht, die diplomatischen Beziehungen abzubrechen, falls der König beim Quirinal einen Besuch ab- ftatte. Andererseits ist Portugal eine treue Tochter der Kirche, mit der in Händel zu geraten, dem Vatikan nicht erwünscht fein kann. Durchaus geneigt, nach den Wünschen des Oberhauptes der Kirche sich zu richten, ist von den katholischen Souveränen anscheinend nur Kaiser Franz Josef. Es ist bisher nicht gelungen, ihn, den Bundesgenossen Italiens, zum Betreten des Quirinals zu bewegen, und dabei dürfte es bleiben, solange das Haus Savoyen mit der Kurie in Gegnerschaft sich befindet. Für die Stellung der Regierung der katholischen Kirche ist die gegenwärtige Zeit offensichtlich kritisch. Papst Pius schafft sich jetzt den Namen, den er dermaleinst in der Geschichte tragen wird. Die zweijährige Militärdienstzeit in Frankreich. Die französische Kammer beriet gestern, am 2.' Juni, das Gesetz über die zweijährige Dienstzeit. Kriegsminister Andr 6 hält die cinwöchigen und dreiwöchigen Hebungen der Reservisten für ausreichend. Der Minister stimmt der Kommission hinsichtlich der vorgesehenen Zahlen für den Unteroffizierersatz zu und erörtert dann einige Einzelheiten, bezüglich deren er sich mit der Kommission nicht in Uebereinstimmung befinde, besonders bezüglich der Schüler von St. Cyr und derjenigen des Polytechnikums, die nur ein und nicht zwei Dienstjahre abgelegt haben, bevor sie zu Offizieren ernannt werden. Der Minister schließt mit der Erklärung, daß die Zusammensetzung der Kompagnien keine Aenderung erleiden werde. Jaurös (Soz.) stellt fest, daß der Fortschritt und die Ideen der Gleichheit die gleiche Dienstzeit für alle notwendig machten. Redner bekämpft das System des einjähr. Dienstes, welches die Schaffung zahlreicher Berufssoldaten fordere. Er erkennt an, daß das Gesetz über Die zweijährige Dienstzeit einen Fortschritt bedeute. (Beifall auf der äußersten Linken.) Redner schließt mit der Bitte, daß die Kammer den Wortlaut des Gesetzes annehme, um die Abstimmung hierüber zu beschleunigen. Hierauf wird die Generaldebatte geschlossen. Bilzeneuve beantragt alsdann, den Gesetzentwurf dem oberen Kriegsrat zur Meinungsäußerung zu überweisen. Kriegsminister Andr 6 spricht sich gegen den Antrag aus, der mit 335 gegen 224 Stimmen abgelehnt wird. Die Dringlichkeit der Beratung des Gesetzes wird hierauf mit 425 gegen 22 Stimmen angenommen. Deutsches Keich. Berlin, 2. Juni. Heute morgen unternahm der Kaiser einen Ausritt und hörte von 9 Uhr ab die Vorträge des, Chefs des Generalstabes der Armee, des Stellvertreters des- KriegSministers Obersten Wachs und des Staatssekretärs des' Reichs-Marineamtes. — Der Kronprinz von Schweden traf heute abend hier ein. Der Kronprinz wird morgen den Kaiser besuchen und reist abends nach Bad Honnef, wo er mit seiner Gemahlin Zusammentreffen wird. — Pferdeankäufe für Deutfch-Südwestasrika haben in den jüngsten Tagen in verschiedenen Kreisen Oberschlesiens stattgefunden. — Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Verschiedene Blätter bringen einen Aufruf von Dr. Schwatlo," 1. Sonntag 4(! Hofe, solchen bruchSwerkzeuge bei ihm hatte er keine im Besitz. Löhr, von der hiesigen Strafkammer strafe verurteilt wurde, ist erst der Strafe entlassen worden. vor, gestohlene Gegenstände der erst vor ein paar Jahren zu einer höheren Zuchthaus- vor kurzem nach Verbüßung Er ist ein sehr gefährlicher Vormittags 8 11 Zugleich Christe gemeinde. Vormittags 91/, Vormittags 11 Nachmittags 2 Vormittags 8 ' Zugleich Chris Lukasgemeinde. Vormittags 91/. Vormittags li gemeinde. m . Sams Nachmittags um 51 Menschen gegenüber bewußt waren, zogen sie sofort blank, während der eine Schutzmann einen geladenen Revolver auf die Brust des Einbrechers gerichtet hielt. Dieser wollte sich zuerst zur Wehre setzen, als er aber den Revolver sah, ergab er sich. Er wurde sofort gefesselt und auf den 4. Polizeibezirk gebracht. Hier wurde der Einbrecher als der 27jährige Anstreicher Karl Löhr von hier erkannt. Bei der Visitation fanden sich eine Menge Ein- laSe bei Mensch, dafür sprechen seine vielen Vorstrafen. Den letzten Einbruch verübte er in einer Mansarde in einem Hause der Flachsmarktstraße. Damals wurde er einige Tage nach dem Einbruch durch Schutzleute des 1. Polizeibezirks festgenommcn und leistete energischen Widerstand. Die oben genannte Strafe erhielt er wegen dieses Einbruches. Man vermutet, daß L. auch die letzten bis jetzt noch nicht aufgeklärten Einbrüche, die hier verübt wurden, ausgeführt hat, da er nur gelegentlich arbeitete und die übrige Zeit sich hier hermntrieb. Mit der Aus Stadt und Land. Gießen, den 3. Juni 1904. •* Personalien. S. Königl. Hoh. der Großherzog haben dem Vorsitzenden der Literarischen Sachverständigen- Kammer für Württemberg, Baden und Hessen, ordentlichen Professor Dr. von Franklin in Tübingen das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern wurde der Regierungsassessor Rudolf Schäfer in Friedberg mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmanns bei dem Großh. Kreisamt Lauterbach beauftragt. — Gastspiel der gesam ten Op erette desGroßh. Kurtheaters Bad-Nauheim. Direktor Steingoetter teilt uns mit, daß am Dienstag, den 7. Juni, wie schon bekannt gegeben wurde, als erste Operette Millöckers beliebter „Bettelstudent" in Szene geht. Diese Vorstellung findet außer Abonnement statt und es wird von dem Besuche dieser ersten Vorstellung abhängen, ob ein Abonnement auf 6 Vorstellungen aufgelegt werden kann. — Die Preise der Plätze für die Dienstagsvorstellung betragen sowohl im Vorverkauf bei Herrn Ernst Challier wie an der Abendkasse für Loge Mk. 3, Sperrsitz Mk. 2.50, 1. Parquet Mk. 2, 2. Parquet Mk. 1.50, Estrade Mk. 1.25, Gallerie Mk. 0.50. — Für das geplante Abonnement von 6 Vorstellungen sind folgende Preise vorgesehen: Für Theatervereinsmitglieder Loge Mk. 13.80, Sperrsitz Mk. 11, 1. Packet Mk. 8.25, 2. Parket 6.90; für Nichtmitglieder: Loge Mk. 15, Sperrsitz Mk. 12, 1. Parket Mk. 9, 2. Parquet Mk. 7.50. Es liegt von heute ab bei Herrn Challier eine Liste zur Einzeichnung auf Abonnements aus. Als Spieltage sind die Dienstage vorgesehen und folgende Operetten in Aussicht genommen, wobei etwaige Aenderungen vorbehalten sind: „Mikado", „Fledermaus", „Puppe", „Chansonette", „Nanon", „Zigeunerbaron". — Hoffen wir, daß unser im Winter so beliebt gewordenes Stadttheater so großen Zuspruch konstatiert, daß es die Abonnementsvorstellungen einrichten kann. •* Bezirks-Eisenbahnrat Frankfurt a. M. In oer am 26. Mai in Mainz stattgehabien Sitzung des Bezirks- Eisenbahnrats für die Direktionen Frankfuck a. M., Mainz und Kassel kam u. a. auch ein Antrag des Herrn Macco- Siegen zur Verhandlung, dem Morgen-Schnellzug Frankfurt a. M. — Gießen — Betzdorf — Köln, bezw. Hagen wieder die alte Lage zu geben, so daß er von Gießen um 10.04 vormittags abfährt. Die für den Sommer-Fahr- plan vorgenommene Früherlegung ist wesentlich mit Rücksicht auf den Badeverkehr nach der Nordsee erfolgt, entspricht aber auch in hohem Maße den Verkehrsinteressen der hiesigen Gegend, da man jetzt früher nach Köln gelangt als seither. Insbesondere hat er bei der jetzigen Fahrzeit (Gießen ab 8.22 vormittags) 'Anschluß an die oberhessische Linie Fulda—Gießen. Es ist daher zu begrüßen, daß die Vertretung der Eisenbahnverwaltung erklärt hat, die jetzige drangen die Beamten in das Haus ein. Die beiden Schutzleute entdeckten nun den Einbrecher im und da sie sich der Gefährlichkeit einem Vermischtes. * Einen furchtbaren Tod im Kampfe mit einem Löwen fand in Somaliland der englische Major Ewing. Der Major hatte gehört, daß ein Mann und ein Pony von einem Löwen getötet worden waren, und ging ins Feld, um auf das Raubtier Jagd zu machen. Er folgte mit einem andern Offizier der Fährte des Löwen, als dieser plötzlich aus einem Gras- und Dornendickicht hervorkam und nur ungefähr 20 Meter entfernt vor ihnen stand. Ter den Major begleitende Offizier feuerte, verwundete das Tier aber nur, das jetzt gerade auf die beiden losging. Diese versuchten, dem Anfprung des Löwen seitwärts auszuweichen, Major Ewing verwickelte sich jedoch mit dem Fuß im Grase und fiel hin, wobei er sein Gewehr verlor. Im nächsten Augenblick stand der Löwe über ihm, riß ihm mit einem Schlage die Schenkel auf und zerfleischte ihn furchtbar. Ter Begleiter des Majors feuerte mehrere Schüsse auf den Löwen ab, den er aber erst mit dem vierten Treffer tötete, jedoch zu spät, um den Major zu retten, der fünf Stunden später unter furchtbaren Schmerzen starb. * Ein falscher Regierungsbaumeister. Eine Aufsehen erregende Betrugsaffaire bildet gegenwärtig in Neustrelitz das Tagesgespräch. Der dort von der Regierung und dem Magistrat beschäftigte Regierungsbaumeister Rietz ist plötzlich seines Amtes enthoben worden unter der gleichzeitigen Aufforderung, die Stadt binnen 24 Stunden zu verlassen, widrigenfalls seine Verhaftung erfolgen werde. Tatsächlich ist denn auch der Herr Negierungsbaumeister sofort abgereist und hat sich angeblich nach Berlin begeben. Rietz, der behauptet, königlich preußischer Negierungsbaumeister zu sein, und der nach einjährigem Probedienst Anfangs dieses Jahres von der bockigen Regierung und dem Magistrat zu gemeinsamer Beschäftigung als großherzoglicher Baumeister angestellt wurde, hat keine diesen Aemtern entsprechende Vorbildung gehabt. Es verlautet, daß es ihm. gelungen ist, auf Grund von Kenntnissen, die aus dem Nachlasse eines verstorbenen Vetters herrühren sollen, die maßgebenden Stellen zu täuschen. Die im Auftrage der großherzoglichen Staatsanwaltschaft seitens der Polizei veranlaßten weiteren Nachforschungen haben nun ergeben, daß die von Rietz seinerzeit bei seiner Anstellung vorgelegten Papiere gefälscht find. Von anderer Seite wird dem „B. T." geschckeben: Rietz wurde von der Stadt angestellt und von der Regierung bestätigt, trotzdem schon bald nach seinem Kommen und während seines Probedienstjahres von den verschiedensten Seiten Zweifel laut wurden, ob er wirklich preußischer Regierungsbaumeister wäre. Er hatte u. a. auch behauptet, daß er die rechte Hand Wallots bei dem Reichstagsbau gewesen wäre, und daß der Entwurf des Kuppelbaues von ihm herrühre. Gesellschaftlich hat er sich bald unmöglich gemacht: die Besitzer mehrerer Hotels und Restaurants hatten sich seinen Besuch verbeten. Trotzdem geling es ihm, sich mit der sehr jugendlichen und anmutigen Tochter eines Senators, Mitglieds des Neustrelitzer Magistrats, zu verloben. Es verlautet, daß Rietz bereits in Berlin gefaßt und ins Strelitzer Amtsgericht eingeliefert worden sei. Das Hebregister ^^"uugßjahr °er Bürgermeisterei - heiligten offen. Es Kenntnis gebracht, da d-s Art. 96 der Stad ^'samt Gießen vor Reklamationen keine 5 Gleichzeitig wird durch Großher untevm 28. Mai S ®on Reklamationen , ächtet sind, "eiche gegen die Be t W ^richtet sii Netzen, den 3., Großherzr Direktor der Deutschen Schule in Konstantinopel und dreier anderer Direktoren deutscher Schulen im Auslande zur Teilnahme an der Konferenz der Direktoren von deutschen Schulen im Auslande, die am 6. und 7. September in Berlin stattfinden soll. Dabei wird hervorgehoben, daß an der Konferenz Vertreter des Auswärtigen Amts und anderer Behörden teilnehmen würden. Demgegenüber sind wir zu der Mitheilung ermächtigt, daß die Angelegenheit von den Unterzeichneten des Aufrufes ohne jede Fühlung mit dem Auswärtigen Amt oder einer anderen Behörde in die Wege geleitet wurde. Dresden, 2. Juni. König Georg von Sachsen wird sich morgen früh von Dresden nach Bad Ems begeben, um dock dreiwöchigen Kuraufenthalt zu nehmen. Straßburg, 2. Juni. Bei der heutigen Reichstags-Stichwahl für Straßburg-Land erhielt Rechtsanwalt Blumenthal (Demokrat) 9385, Redakteur Hauß (elsäß. Landespackei) 8624 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt. — Auf Grund des § 2 des Preßgesetzes für Elsaß- Lothringen wurde die Verbreitung der Pariser Zeitung „Matin" in Elsaß-Lothringen verboten. Ue . ' IN. u. LkÄ"-« beträgt1"’0 !”ernad= d Ausland. Paris, 2. Juni. Der „Temps" will wissen, daß König Alfons von Spanien sich mit der Prinzessin Viktoria von Connaught verlobt habe. Die anglikanische Prinzessin trete zum Katholizismus über. Lissabon, 2. Juni. Nach amtlicher Bekanntgabe (ft heute ein Art. 19 der Haager Konvention entsprechender Schiedsvertrag zwischen Portugal und Spanien unterzeichnet worden. Rom, 2. Juni. Der schwedische Geschäftsträger überreichte dem König Viktor Emanuel ein eigenhändiges Handschreiben des Königs von Schweden, worin dieser mitteilt, daß er Rom im Laufe des April nächsten Jahres besuchen werde. — Der Kultusminister unterbreitete gestern der Kam - me r einen Gesetzentwurf betreffend Erhöhung des Gehalts der Priester von 900 auf 1000 Lire. Trotzdem sich die Sozialisten diesem Gesetzentwurf energisch widersetzen, so glaubt man doch, daß der Entwurf mit Majorität angenommen wird. Nordenham, 2. Juni. Gestern abtznd um 9 Uhr wurde, wie gemeldet wird, die Legung der Newyork-Ätzoren- strecke des von den Norddeutschen Seekabelwerken in Nordenham hergestellten zweiten atlantischen Kabels durch ihre Dampfer „Dr. Stephan" und „Podbielski" beendet. „Tr. Stephan" splißte am 11. Mai in der Nähe von Newyork an die 1903 von „Podbielski" verlegte Küstenstrecke an und legte in kaum 14 Tagen ohne Unterbrechung ca. 3750 Kilometer im Gewicht von rund 4000 Tonnen mit der bedeutenden Geschwindigkeit von 13 bis 16 Kilometer in der Stunde bei einer durchschnittlichen Meerestiefe von 4550 Meter aus. Die größte bisher erreichte Tiefe betrug 6530 Meter. „Podbielski", welcher 495 Kilometer Kabel im Gewicht von 900 Tonnen an Bord hatte, konnte das Küstenkabel bei Horta infolge schlechten Wetters erst am 29. Mai verlegen. Die Auslegung des Restkabels erfolgte am Schlüsse hier. Washington, 1. Juni. Die Staatseinnahmen im Mai betrugen 41688060 Doll. Die Ausgaben 96 412000 Dollars. Die Staatsschuld hat im vergangenen Monat um 56 447 577 Doll, zugenommen, Lum Teil infolge der Zahlungen an Panama und für die Weltausstellung in St. Louis. Der Barbestand des Schatzes beläuft sich auf 1373 468 690 Doll. Kerichtssaal. Frankfurt a. M., 31. Mai. Der Agent Paul Laue geriet mit seiner Frau in Sckeit, weil er ein Verhältnis mit einem Mädchen unterhielt. Da seine Frau ihm fdjarf zusetzte, bedrohte ex sie zweimal mit Totschlag. Er wird von der Strafkammer zu 6 Monaten Gefängnis veruckeilt. — Der Artist Otto Greß, der ein Fahrrad unter erschwerenden Umständen stahl, erhält zwei Jahre. — Der Handelsmann Georg Darmstädter wird wegen § 176,3 zu 2y» Jahren Zuchthaus verurteilt. — Der Zigarrenfabrikant Reinhard Adler, der einem Kantinenwick Zigarren lieferte, wobei er der Wahrheit zuwider vorgab, daß der frühere Lieferant sie erst von Adler bezogen habe, erhielt wegen unlauteren Wettbewerbs 100 Mack Geldstrafe. Kiel, 1. Juni. Ein in Lissa abgehaltenes Kriegsgericht sprach den der fahrlässigen Tötung angefiagten Fähnrich zur See S ch u p p i u s , der Ende November 1903 in Deutschwille bei Lissa auf der Treibjagd den Treiber Dutkowiak durch einen Schuß tödlich verwundete, frei. Dutkowiak bekundete auf dem Sterbebckt, daß er und nicht der Angellagte, der der Sohn eines Forstmeisters ist, am Unglück schuld sei. girN*? Astern oeii" Darmstadter s-r L" V-Ä---- g « Bs'ä Mindusttie viele Der Rhernrs NM für die sch .j die Umsätze bleil Gebots setz gerin Ja, Alte Haase, ; huMand b/Hablm Das Geiwatt 01 schr ruhig: gefragt mgOurg, Kaiseroda Dächer. Erz: Die Kur' Mldberg ziemlich u aebrt und konnten ih di- * unb Vie 1 Fjjx -y . tte ich »>e (fe? P> 3 * Ä' Kunst und Wissenschaft. — Für das „Deutsche Theater" hat Paul Lindau ein neues Bühnenwerk von Hermann Heijermans jun. _ erworben : „Kettengliede r", ein ftöhliches Spiel am häuslichen Herde. Das Werk dürfte zu den ersten Novitäten der Direktion Lindau im „Deutschen Theater" gehören. — Henrik Sienkiewicz, der bekannte polnischeSchrifi- steller, der sich unlängst mit einer polnischen Dame in Warschau verheiratet hat, begibt sich gleich seinem Kollegen Tsche- schon? demnächst nach dem Kriegsschauplatz im fernen Osten, um Material für eine Serie von Erzählungen zu sammeln, welche die Vorgänge auf dem Kriegsschauplätze zur Dar- stcklung bringen sollen. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 2. Juni. Auf dem Weg zwischen der alten Friedhofsmauer, der mal chauffiert ist, und dem Holzlagerplatz bei der Luthereiche mwj man häufig Tierquälereien beobachten, indem dort Pferde durH Peitschenhiebe vorwärts getrieben werden. Tie Wagen fahren bis auf den Fußweg, welcher dadurch und durch das Regenwasser so verdorben ist, daß cs Fußgängern schwer wird, ihn zu passiere"' Könnte hier nicht Abhilfe geschaffen werden? f. Gießen, 1. Juni. Geehrte Redaktion! Eine Polizeivcrordnung verbietet das Lingen und Musi zieren bei offenen F en st er n. Trotzdem wird in eine Arbeiterbewegung. Stettin, 2. Juni. Der gestern ftüh hier inszenierte Streik der Seeleute wegen Lohnerhöhung, wurde bereits gestern abend auf dem Wege gütlichen Vergleichs b eig elegt Wien, 2. Juni. Nach der gestern stattgehabten verttaulichen Besprechung des Obmanns der Baumeistergenossenschaft mit den Delegierten der Bauarbeiter, fand heute eine Vollversammlung der Baumeister, unter Zuziehung von Delegierten der Bauarbeiter, zur Beilegung der bestehenden Differenzen statt. Es wurde folgender Antrag angenommen: Montag wird die Arbeit wieder ausgenommen. Es wird ein Minimallohn von drei Kronen 80 Heller bewilligt, welcher am 1. August auf vier Kronen erhöht wird. Eine paritätische, aus Baumeistern und Gehilfen bestehende Tarifschutzkommission hat für Einhaltunss des Tarifs zu sorgen, und weitere Vereinbarungen vorzubereiten und alle Zwistigkeiten schiedsgerichtlich zu regeln. Hiermit sind Aussperrung und Aus st and beendet. Barzelona, 2. Juni. Die Zahl der ausständischen Textilarbeiter beläuft sich gegenwärtig auf 15 000. Die Lage wird hier immer schlimmer. Fahrzeit im Sommer jedenfalls beizubehalten; es liegt aber auch im allgemeinen Jntereffe der hiesigen Gegend, daß diese Fahrzeit im Winter beibehalten wird. — Ferner wurde in dieser Sitzung der Antrag mit Einlegung eines zweiten Schnellzugpaares auf der Strecke Frankfurt a. M. — Gießen — Köln bezw. Hagen wiederum verhandelt. Es wurde empfohlen, den einen Zug so zu legen, daß er morgens kurz vor 9 Uhr Köln verläßt und um 12 Uhr in Gießen eintrifft, während der Gegenzug abends gegen 6 Uhr von Gießen abfahren soll. Von dem Bezirks-Eisenbahnrat wurde der Antrag einstimmig befürwortet. — Der angeregte Zusammenschluß zwischen den Vormittagszügen 71 (Frankfurt—Gießen, Gießen an 10.11 vormittags) und 637 Gießen—Köln (Gießen ab 10.12 vormittags) durch Verlängerung der Uebergangszeit wird von der Eisenpahn- Direktion auf seine Durchführbarkeit geprüft werden. ** DieSchü (erfahrt nach derNordseeküste, die, vom deutschen Flottenverein veranstaltet, aus dem Großherzogtum Hessen eine Beteiligung von insgesamt 16 Lehrern und 118 Schüler der höheren Lehranstalten aufwies, hat, wie wir hören, einen sehr schönen Verlauf genommen. Die Sehenswürdigkeiten der alten Hansestadt Bremen, die Riesenschnelldampfer des Norddeutschen Lloyd, eine siebenstündige, von prachtvollstem Wetter begünstigte Seefahrt in der Nordsee, sowie die Besichtigung der Werft, der Kriegsschiffe und der Hafenanlagen Wilhelmshavens bildeten die Höhepunkte der Reise, deren ermüdende Eisenbahnfahrten, da sowohl die Hin- wie die Rückreise in Sonderzügen bewerkstelligt wurden, wesentlich abgekürzt werden konnten. z. Griedel, 2. Juni. Gestern nachmittag gingen mehrere Knaben in die Wetter, um zu baden, wobei ein Knabe im Alter von 8 Jahren ertrank. . X. Bieber b. Rodheim, 2. Juni. Hier hat die Zigarrenindustrie endlich eine dauernde Begründung gefunden, da mit nächstem Montag der Fabrikbetrieb in der im vorigen Jahre erbauten Zigarrenfabrik des Kommerzienrats Gail eröffnet wird. sd. Darmstadt, 3. Juni. (Eigener Dratbericht). Der gesamte Bund der deutschen Bodenreformer wird seine diesjährige Generalversammlung in Darmstadt am 15. und 16. Oktober abhalten. — Äm Montag, den 6. Juni, 10>/2 Utjr vormittags, wird die Hessische Handwerkskammer tagen. d. Mainz, 2. Juni. Die Schutzmannschaft des 4. Polizeibezicks wurde am Mittwoch abend um 11 Uhr alarmiert, daß in dem Hause Kaiserstraße 36 in der Mansarde eines Dienstmädchens, das bei Herrn Dr. Kupferberg bedienstet ist, eingebrochen worden sei; der Einbrecher befinde sich noch im Hause. Als das Dienstmädchen gegen 11 Uhr ihre Stube aufschloß, bemerkte es, daß das Zimmer in Unordnung und alles durchwühlt war. Bei näherem Nachsehen entdeckte das Mädchen die Füße eines Menschen, die unter dem Bette heroorsahen. In aller Ruhe ging das erschrockene Mädchen wieder zur Tür hinaus, schloß diese ab und benachrichtigte ihre Dienstherrschaft. Sofort wurden alle Türen verschlossen und die Polizei geholt. Sechs Schutzleute, die sich auf der Wache befanden, schlossen das Polizeilokal ab und begaben sich in das Haus, wo der Einbrecher sich aufhielt. Unterdessen war Dr. Kupferberg, mit einem geladenen Gewehr bewaffnet, durch den Speicher auf das Dach gestiegen und hielt hier Wache, bis die Polizei kam. Nachdem die Mansarde aufgeschlossen und durchsucht war, fand man den Einbrecher nicht mehr vor. Dieser war zum Fenster hinaus auf dasDach eines anderen Hauses gestiegen. Sofort wurden die Bewohner des Häuserquadrats in Kenntnis gesetzt. Die Haustüren wurden verschlossen und ein Doppelposten von Schutzleuten um das Häuserquadrat postiert, so daß der Einbrecher wie in einer Mausefalle eingeschlossen war. Unterdeffen entstand bei den Dienstmädchen der anliegenden Häuser eine große Aufregung. Diese verließen ihre Mansardenzimmer und suchten Schutz bei ihren Dienstherrschaften. Ein Teil der Schutzleute suchten die inneren Teile der Häuser durch, während andere mit blanker Waffe den gefährlichen Weg über die nassen, schlüpfrigen Dächer einschlugen. Dazu herrschte eine starke Finsternis so daß der Ueberstieg von einem Dach zum andern mit der' größten Vorsicht vorgenommen werden mußte. Bei jedesmaliger erfolgloser Durchsuchung eines Hauses meldeten die durchsuchenden Schutzleute das Ergebnis ihren Kameraden auf den Dächern, worauf die nächsten Häuser an die Reihe kamen. Verschiedentlich wurde der Einbrecher gesehen, doch konnte man seiner auf dem beschwerlichen Wege nicht habhaft werden. Die Jagd ging so bis zum ftühen Morgen weiter bis zum Hause Kaiserstraße 34Vi0 bei dem Architekten ©über. Hier wurde der Einbrecher, der sich seiner Stiefel entledigt hatte (es war inzwischen Tag geworden), gesehen, wie er an dem Abfluß eines Regenkandels herabkletterte. Er wurde aber schon von dem auf der Straße stehenden Doppelposten, zwei Schutzleuten, beobachtet, wie er von einer einstöckigen Mauer in den Hof des Herrn Suder sprang. Sofort fc. Höchst a. M., 2. Juni. Der 4 Jahre alte Knabe des Maurers und Privatmetzgers Müller stürzte beim Spiel mit anderen Kindern durch die Traillen des Treppengeländers im zweiten Stock auf den Plattenfußboden des Treppenhauses im Erdgeschoß ab und erlitt einen doppelten Schädelbruch, an dem er nach einigen Stunden ftarb. Festnahme dieses gefährlichen Menschen werden wohl auf lange Zeit die Bewohner der Neustadt in Beruhigung kommen. Der Einbrecher wurde gestern noch in daS Provinzialarresthaus überführt. Zglle vohlriechen^Jr [ochsier Rein i^un^s^^-« Albert Rübsamen 4759 . 219.00 . 137.75 . 192.00 . 200.00 201.60 218.90 133.75 191.90 200.62 Oest. Kredit. . Deutsche Bank Darnistädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau wigsburg, schwächer. Erz: Wildberg gehrt und Tendenz: Ziemlich lest. Zur Geschäftslage in Rußland. Kaiseroda und Wilhelmshall, Alexandershall etwas Die Kurse sind gegen gestern mit Ausnahme von ziemlich unverändert. Diese waren etwas stärker be- konnten ihren Kurs um ca. 50 Mark erhöhen. Die Bilanz des landw. Konsumvereins Garbenteich e. G. M. U. H. in Blatt 89 wird dahin berichtigt, daß der Abgang in 1903 — 1 und der Zugang in 1903 — 6 betrug, und hiernach der Mitgliederstand Ende 1903 — 110 beträgt. 4868 Der Vorstand des landw. Konsumvereins Garbenteich. Katholische Gemeinde. Samstag, den 4. Juni 1904. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vv^MlNERALBHUNNEN TVissfelking Düsseldorf 1902: Goldene .Medaille und Staatsmedaille Hauptniederlage bei Jean Weiset Telephon No. 235. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 1. Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juni. Hollesdieust. Ju der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- gemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Professor Dr. E cf. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgenreinde. Pfarrassistent Schulz. Ju der Johanueskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. Ilüösamen'sche Wade- und Schwimmanstalt. Hierdurch die ergebene Mitteilung, daß die Anstalt in allen Abteilungen eröffnet ist, und lade ich zum Abonnement höflichst ein. Die Liste liegt in der Anstalt zum Einzeichnen offen, und bitte ich, nähere Bedingungen daselbst zu erfragen. Für Familien Preisermäßigung; Semesterkarten für die Herren Studierenden 4 Mk. Abonnements von 3 Mark an. Die Badestunden für die Schuljugend sind vormittags von 10 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 6 Uhr. In diesen Stunden wird gute, gewissenhafte Aussicht geübt, sodaß die geehrten Eltern in jeder Beziehung beruhigt sein können. Schwimmunterricht in den gleichen Stunden. Die Anstalt ist geöffnet von morgens 6 Uhr bis 1 Uhr mittags und von 3 Uhr mittags bis 8 Uhr abends. Bekanntmachung. Das Hebregister über die Umlagen der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1904 liegt vom 4. bis 12. Juni d. Js. auf der Bürgermeisterei — Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht eines jeden Beteiligten offen. Es wird dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Beschwerden gegen dasselbe nach Vorschrift des Art. 96 der Städteordnung binnen 4 Wochen bei Großherzogl. Kreisamt Gießen vorzubringen sind und daß später vorgebrachte Reklamationen keine Berücksichtigung finden können. Gleichzeitig wird bemerkt, daß die Bekanntmachung der Umlagen burch Großherzogl. Kreisamt Gießen im Regierungsblatt unterm 28. Mai erfolgt ist, daß daher die Frist zur Vorbringung von Reklamationen, welche gegen Erhebung der Umlagen überhaupt gerichtet sind, von diesem Tage und für Reklamationen, welche gegen die Beitragspflicht oder das angenommene Beitragsverhältnis gerichtet sind, vom Ende der Offenlegungsfrist ab läuft. Gießen, den 3. Juni 1904. 4887 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Die Geschäftslage im Innern Rußlands wird wieder recht trostlos geschildert. Die Bestellungen auf Lodzer Waren sind um 50—60 Prozent zurückgegangen. In Lodz werden nur Großkaufleute aus den Residenzen und anderen großen Städten des Reiches erwartet, die e«‘eVÄ«»’ '"ti i 9eil7M am W - Agent Paul Laue gmd in Verhältnis mit einem 'N fM Mit, bt' • wirb Don her Stra v- mrteilt. - Der AM ttmbm klMndm w, TrmHamWkrMd iM - Der einem Kantinenwirt it Mnder mgab, M >ler bezogen habe, erhmt ark Geldstrafe. altenes Krieg sgenwt 1903 in Tcui chM- jer Dutkowiak durch eine koimk belundete auf Ingeklagte, der der W ^"ild sei. —■ ein ^onurohm9- Dei Ns 5elb Öum c.lntm '7"> «ubSÄM ungefähr F fr " »'M**« >as jeRt nf_. Ntrrung hl verwickelte X V wobei ^N>eübtt^r >l und znsleiÄ: $ mette baumeister reu Rietz,sttzlötz- .^Kcheitigen Aus- VÄ Origen. ist denn lein, und der nach ein- ihres von der dortigen leinsamer Beschäftigung wrde hat keine gehabt Es verlautet on Kenntnissen, die aus - hemihren sollen, die m Auftrage der groß, dn Polizei vnanlahten iben, daß die von Rietz egten Papiere gefällt T. geschrieben: Rietz dn Regiming bestätigt, en mtb während seines en Seiten Zweifel laut lierungsbaumeistn wäre, die rechte Hand Wallots nd daß der Entwurf bei schaftlich hat er sich ball rn Hotels und Restau u Trotzdem gefcng ei anmutigen Tochter eine- Magistrats, zu verloben. Beilin gefaßt und ins en sei. jedoch nickt, wie in früheren Jahren, kommen, um das Geschäft zu beleben, sondern um die allgemein gedrückte Geschäftslage anszubeuten und die Lodzer Fabrikanten in Bezug auf den Preis ihrer Waren aufs Möglichste zu drücken. Aus Lodz wird übrigens noch gemeldet, daß die Zahl der Konkursanmeldungen stetig wächst, insbesondere in den der Textilindustrie nahestehenden Branchen. In der Tuchindustrie mußten zahlreiche Arbeiter entlassen werden und schließlich sind auch in der Lederindustrie viele Zahlungsschwierigkeiten eingetreten. Der Rheinisch-Westfälische Effektenmarkt. Die Kauflust für die schweren Werte hält in unveränderter Weise an, die Umsätze bleiben aber wegen des fast gänzlich fehlenden Angebots sehr geringfügig. Von leichten Werten fanden Borussia, Alte Haase, Freie Vogel und Charlotte mehr Beachtung. Deusschland b/Haßlinghausen bleiben zu letzten Preisen gefragt. Das Geschäft auf dem Kalikuxenmarkt ist ebenfalls sehr ruhig; gefragt sind nur Glückauf b/Sondershausen, Heb- «Äte al., des % bcini ppei1’ "itt einend UAZ VW »”t,sÄo6 gt, Bauweisten Lf.. Einhalt^' rf1 , -• hft Wirsschast am Kanzleiberg bis spät in die Nacht hinein bei offenen Fenstern übertrieben laut gesungen, musiziert und gelärmt, was ftir die Anwohner eine wahre Folter ist. Diese, besonders ältere Leute, können keine Ruhe finden, müssen die Fenster schließen und-auf die kühle Abendluft verzichten. Vielleicht genügen diese Zeilen, daß die beregte Polizeiverordnung besser eingehalten und wenigstens bei geschlossenen Fenstern gesungen wird. C i v i s. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 2. Juni 1904. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 2% Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. mit Höch 'te Temperatur am Juni = + Niedrigste Telephonischer Kursbericht Es starben an: -Anl. 41/. % äuRsere Argonfiner Summa: 13 (6) 7(4) 3(2) 103.20 60.75 60.05 17,4 ° C. 10,4 ° C. 4°/n Italien. Rente 4i/i% Portugieser 3°/> Portugiesen. . 1% C. Türken Türkenlose . . . 4°/0 Grieoh. Monopol 128.60 47.25 43 50 1.-2. 1.-2. 3% Mexikaner 4Vo% Chinesen Electric. Schlickert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diakon to-Kommandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpener . . . Tendenz: ruhig Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 4. Juni 1904: Zeitweise windig, wolkig, Temperatur wenig verändert, stellenweise Regenfälle (besonders im Osten und Süden). Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Reichsanleihe do. Konsole do. . . Hessen Oberhessen , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht Segen. Israelitische Neligionsgcmeinde. HottesdienK in der Synagoge (Südantage) Samstag, de n 4. Jun i 1904. Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Schristerklärung. Sabbathausgang 9.20 Uhr. 3*/2°/o 3°/-) 3Vi°/o 3°/o ■W/o 3 Vi% Sonntag, den d. Juni 1904. 2. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6 */, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. Verantwortlich für die gesamte Redaktion: I. V.: A u g u st Goetz. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Neueste Meldungen. sd. Darmstadt, 3. Juni. (EigenerDrahtbericht.) Der Präsident und der Seniorenkonvent der zweiten Hessischen Kammer wird morgen zusammentreten, um über ein vom Abg. Heidcnreich veranlaßtes Gesuch, das von 23 bauernbündlerischen und national- Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie vie der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. WöchkulW Iltberlcht der Todesfälle in d» SIM Hießen. 18. Woche. Vom 24.—30. April 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 24,58 nach Abzug von 6 Ortsfremden: 13,23 °/cc. Kinder . . 26.35 . . 87.40 . . 106.45 . . 102.20 - . 201.60 . . 186.70 . 137.70 . . 151.40 . . 152.70 . . 136.50 . . 17.10 . . 190.25 . . 241.50 . . 191.25 . . 201.251 . . 101.95 . . 90.25 . . 101.85 . . 90.20 . . 99.85 vom 2—15. Jahr 4% Oesterr. Goldrente . . 100.95 4l/6% Oesterr. Silberrente 100.00 4% Ungar. Goldrente . . 99.40 liberalenAbgeordneten an die Kammer gerichtet wurde, zu beraten. Darin wird verlangt, die Wahlrechts Vorlage au§ dringenden Gründen erst im Herbst zur Tagung zu bringen. Das Präsidium soll gegen dieses Gesuch gestimmt sein. Paris, 3. Juni. Tas französische Konsulat in Konstantinopel bestätigt, daß bei den Massakres in Sassun in Armenien 5000 Personen umfamen. Es verlautet, daß eine gemischte europäische Kommission die Angelegenheit untersuchen werde. Neapel, 3. Juni. Ter bekannte deutsche Gelehrte Otto von Schrön, Professor an der Universität in Neapel, erläuterte gestern den von ihm entdeckten Bazillus der Lungen- Schwindsucht, der von demjenigen der Tuberkulose durchaus verschieden ist. In Aerztckreisen glaubt man, die Entdeckung Schröns werde eine ganz neue Behandlung der Schwindsucht zur Folge haben. Petersburg, 3. Juni. Zu dem Ucbcrfall aufden Grafen Lambsdorff wird noch gemeldet: Tie peinliche Szene, über die jetzt erst Genaueres zu erfahren ist, spielte sich vor dem Ministerium des Acußeren ab. Als Graf Lambsdorff gerade das Gebäude betreten wollte, sprang ein Herr auf ihn zu und versetzte ihm mehrere Faustschläge auf den Rücken. Der Attentäter wurde sofort verhasl.'t und als der Fürst Dolgoruki erkannt. Er diente früher im Gardc-Husaren-Regiment, wo er sein ganzes beträchtliches Vermögen sowie die Mitgift seiner Fran verspielte. Er mußte Abschied nehmen und fristete darauf sein Leben vornehmlich durch Hochstapeleien und Schwindel. Allmählich ganz heruntergekommen, belästigte er u. a. hochgestellte Persönlichkeiten, darunter auch den Grafen Lambsdorff mit Bettelbriefen um Geld-Unterstützung und bat schließlich nm eine Anstellung. Da sein Wunsch nicht berücksichtigt wurde, lauerte er dem Grafen auf. Tientsin, 3. Juni. Der „Standard" meldet: Der große Rat in Peking richtete an den r u ssisch en Ge sanbten eine Note, in der er darauf aufmerksam machte, daß die russischen Truppen, wenn sie Distrikte im neutralen Gebiete verließen, nicht Gebäude zerstören möchten, die von der Einwohnerschaft bewohnt sind, da sonst daraus eine ernsthafte Verletzung der Ncutralitätsgesetze entstehen könnte. Ebenso sandte der Große Rat ein Telegramm an den General Ma mit der Instruktion, allen russischen Offizieren dieselbe Mitteilung zu- gehen zu lassen. A. Grünebaum 1914 Bahnhofstr. 35 Gi 6SS62H Bahnhofstr. 35 Telephon 441. IW Vorteilhafteste Bezugsquelle für Möbel und Wohnungseinrichtungen. Zusammen: Erwachsene: im 1. Lebcnsj Juni 1904. Barometer aui 0° reduziert Temperatur her Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung ■ Windstärke 1 Wetter 2. 2« 747,9 16,7 10,3 72 SW. 4 Beb. Himmel 2. 9« 749,4 13,3 9,9 88 SW. 2 3. 72» 750,5 12,7 10,0 92 S. 2 u 11 Tuberkulose her Lungen 1 —— — 1 Keuchhusten 1 — — 1 Krebs 1 1 — — Gesäßverkallung 1 1 — — Gehirnentzünbung 2 (1) 1(1) 1 — Lebensschwäche 2(2) — 2(2) — Rhachitis 1 — — 1 Empyem KD 1 (1) — — im Wochenbett 1 ID 1 (1) — — Verunglückung 1(1) 1(1) — — unbek. Krankheit 1 1 — — UnkeiMW- Lmv. Mittwoch den 8. Juni d. I., nachmittags 3*A Uhr, soll die in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Berstadt-Wohnbach (Bahnstrecke Friedberg-Hungen) gelegene Hofiaite des Metzgermeisters und Gastwirtes Georg Philipp Dieffenbach zu Berstadt, über dessen Vermögen das Konkursverfahren eröffnet worden ist, an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. 4712 In der vor einigen Jahren neu erbauten Hofraite (mit etwa 594 qm Flächengehalt), bestehend aus stattlichem, zweistöckigem Wohnhaus, geräumigem Hof und allen erforderlichen Wirtschaftsgebäuden, wird seit der Erbauung eine gutgehende Schank- und Gastwirtschaft, verbunden mit Metzgerei und etwas Landwirtschaft, betrieben; infolge der günstigen Lage unmittelbar am Bahnhof und zwischen den beiden wohlhabenden und verkehrsreichen Ortschaften Berstadt und Wohnbach hat der Wirtschafts- betrieb eine große Zukunft. Nähere Auskunft erteilt Herr Stationsvorsteher Weygand zu Berstadt und der Unterzeichnete. Hungen (Oberh.),d.27.Mai 1904. Der Konkursverwalter: Saudmauu, Rechtsanwalt. F r e ä b sz s-5 lc= Gesalz. Ochsensleisch 40 Psg. stets elegante Neuheiten — in großer Auswahl. — Casseler Schirmfabrik Gießen. Seltersweg 9. Deiitscbnationaler Christian Walleniels Ortsgruppe Giessen Unser diesjähriges SommerSest in nur tadellosen feinsten Qualitäten, insbesondere: 4110 I. Giessener Stemm- und Ringklub Sonntag den 5. Juni: gegr. 1893. -stzisursim XarMe empfiehlt zum Besuche 14563] Karl Dorfeld. findet am 5. Juni statt. Näheres durch Rundschreiben. 4875 Der Borstand. Telephon 262 gegründet 1826 empfiehlt diverse Sorten Marburgerlandstraße herriieh. AussicMspunkt, neu erbaut Schweizer (Emmenthaler) Edamer (Holländer) Fromajje de Brie Chester Camembert Rouquefort Parmesan Delikateß-Rahm- u. Schloß- Käse Nomatour Kräuter Limburger Hand- und Thüringer Stangeu-Käse Äe Wrahvi-Ackutter Prima Landbutter Prima Land-Eier stets frisch. WP* Spezialität: ßarnierfc Ksechttcii für GeseWMssell. 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