Wach. s W' Floren a«eichnkl°-^ « »16 ssJJ freu. Iftn ^Xico-, ien' M ■»., Än^ber' ÜP ilthl mit in teilte in uhi relen, ”ter ^äoni^ üngungen ein iiri’en’ jpSS- ,WÄ > ofc0,1 ' - BVi*1 , * V' 4030 e öbergiebi. Off. )89 an Bndoll inkfurt a. JI, in meinem paiiii -Bach 8. itin Böhrlg, chuhmacher, R empfiehlt sich im Walllorflraße 5, s Haus lohnen mit (Barts : zu laufen gejuii an die Lxp. d. & iiiftrior rehrcrtu gej. u int. O2Ö26 a. b, fo,-. e wem im Mittel' aßt zu jede« &■• eteö aus Hioiergebäudcn (tbrtfalll ift ein mit Logis taflet iu mcima »ermirteu. |3v. rugel.Apothett. hreiberei! Echrn- ), fand. u. bitt an§ä uholsiraße 43, L te «lauzbügicni sich in u. aiM: LeslanlaMM i AB 5 iflep>|tfatteluto. üubigftwM3'?: liite 5 hmaävoll ganli« hisierslraveH^ STw*' Öder_®tgjL , end öülignt n (a. o.BE" Nr. 103 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Erscheint tSgNch mit Ausnahme deS Sonntag«. Die „Siebener LamMenblStter" werden dem ^Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «hessische Landwirt^' erscheint monatlich einmal. Siebener Anzeiger Dienstag 3. Mai 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch« Unwerfttätsdruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.V. Tel. Nr. BL Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen. Die heutige Yurnmer umfaßt 10 Seiten. Vatitische Tagesschau. Verstärkungen nach Südwestafrika. lieber die neuen Verstärkungen für Südwestafrika werben allerlei Zahlen genannt Im Reichstag erzählt man von 2000 Mann, das „Bert Tagebl." erfährt, h>ie wir schon heute früh mitteilten, daß demnächst 1600 Mann mit zwei Batterien Feldgeschützen abgehen. Doch dürste die „Tagesztg." Recht haben^ mit der Behauptung, daß feste Beschlüsse über die Stärke des Transports noch nicht gefaßt sind. Immerhin wird nach den sehr umfangreichen, mit größter Beschleunigung durchgesührten Vorbereitungen auf ein sehr erhebliches Truppenausgebot gerechnet werden müssen, sodaß wohl die höhere Zahl das größere Maß von Wahrscheinlichkeit für sich hat. Sicher ist vorläufig, daß Gouverneur Leutwein im Besitz des Oberbefehls bleibt Entschädigung unschuldig Verhafteter. Es darf angenommen werden, daß der Gesetzentwurf betreffend die Entschädigung für unschuldig erlittene Untersuchungshaft, für den letzt der Bericht der vvrberatenden Kommlssion vorliegt, im Reichstage in nächster Zeit zur Erledigung gebracht werden wird. Voraussetzung da,ur wird allerdings sein, wie die offiziösen „B. P. N." betonen, daß im Plenum nicht auf die in erster Lesung der Kommission angenommene, in zweiter wieder verworfene Gleichstellung der vorläufigen Festnahme und Vorführung mit der Untersuchungshaft zurüctget'ommen wird. Eine solche Erweiterung Der Vorlage könne aber auch um so eher zurück- geftellt werden, als es sich dabei nur um kaum den sechsten Teil aller nicht verurteilten Verhafteten handelt, und bei der in Aussicht stehenden Reform Der Strafprozeßordnung eine erneute Prüfung der Materie erfolgen soll. Diese Prüfung ist regierungsseitig, zugesagt. Eme Wiederaufnahme der Erweiterungsvestrebungen in dem angebeuteten Sinne würde das Zustandekommen der Vorlage gefährden. Das würde aber zu bedauern fein. Die verbündeten Regierungen sind schon mit der Begrenzung des Umfanges der Entschädigungspflicht weiter gegangen als die wenigen größeren Staaten, Die eine ältere Gesetzgebung auf diesem Gebiete besitzen. Das Reich würde also mit dem Gesetze, falls es zustande käme, an die Spitze der ganzen Reformbestrebung auf diesem Gebiete treten. Umsomehr liege auch für das Reichstagsplenum Veranlassung vor, das Erreich- bare anzunehmen._____________________________________ Beratung des städtischen Korauschlags 11)04/05- Sitzung der Stadtverordneten. Schluß. Stadtv. Petri stellte, wie wir schon berichteten, den Antrag, die im Jahre 1898 aufgehobene Verbrauchs-Abgabe auf Mehl und Backware, welche nur vorübergehend, zur Probe, beschlossen worden war, wieder zur Erhebung zu bringen. Der Kollege Heyligenstaedt habe ihm mitgeteilt, daß bei den maßgebenden Parteien im Reichstage die Absicht bestehe, den Beschluß, die Abschaffung des Oktrois im Jahre 1910 betreffend, wieder aufzuheben. Die Stadt habe aber seither einen Ausfall von lOu 000 Mark durch den Fortfall der Verbrauchsabgabe auf Mehl und Backwaren gehabt, ohne daß das Brot in der Stadt dadurch billiger geworden sei. Der erwartete Vorteil für die'Bevölkerung sei eben ausgeblieben, und da die städtischen Finanzen recht gut die Einnahme aus der Mahlsteuer vertragen könne, stelle er den Antrag, das Oktroi auf Mehl und Backware wieder zu erheben. Der Oberbürgermeister erklärt, daß der gestellte Antrag insofern zur unrechten Zeit komme, als er zurzeit sich mit der Vorlage einer Oktroireform beschäftige, welche noch in diesem Sommer zur Beschlußfassung an das Kollegium gelangen dürfte; er bitte daher üver den Antrag Petri nicht ab^u- [timmen. Stadtverordneter Schmall bemerkt, daß eine Reform des Oktrois schon seit Jahren versprochen wäre, ohne daß es bis jetzt dazu gekommen sei. Er sei auch Der Ansicht, daß die Aufhebung der Abgabe auf Mehl uno Backware ein Schlag ins Wasser gewesen sei, denn das Brot in der Stadt sei nicht billiger geworden. Schmall legt Brötchen von Rodheim und von Gießener Bäckern auf den Tisch des Hauses, um darzutun, daß die Aufhebung des Oktrois auf die Größe der Brötchen nicht günstig eingewirkt habe. Man habe mit dem Fortfall des Oktrois auf Riehl und Backware den heimischen Bäckern, welche die Lasten und Steuern der Gemeinde mit tragen helfen, zwar eine auswärtige Konkurrenz geschafs.n, ohne aber da , di. s das Brot an die Bevölkerung billiger oder besser lieferten als unsere Gießener Bäcker. Wenn man auch den Antrag Petri wegen der vom Oberbürgermeister in Aussicht gestellten Oktroi-Reform nicht annehmen könne, so sei man sich doch einig darüber, daß die Verbrauchsabgabe für Mehl und Backware im Prinzip wieder einzuführen fei, und er beantrage, daß die Versammlung ihre Ansicht in einem dahingehenden Beschluß tunbgebe. Stadtv. Loder erklärt, daß er seinerzeit die Aufhebung des Oktrois auf Mehl und Backware als ein Geschenk an die Bäcker bezeichnet habe und daß, er gegen diese Aushebung gestimmt habe. Beig. Georgi bemerkt, es werde wohl niemand bestreiten, daß es nicht der Zoll allein sei, der bestimmend für die Preisbildung einer Ware sei. Es sprächen hier noch andere Faktoren mit. Im vorliegenden Fall fei wenigstens festzustellen, daß Die Backware in unserer Stadt seit dem Fortfall der Mahl- [teuer nicht teurer geworden fei, obgleich Die Löhne im Bäcker gewerbe und vielleicht auch das Brennmaterial teurer geworden ist. Jedenfalls wolle er betonen, daß der Kollege Löber seinerzeit wohl nur aus dem Grunde gegen den Fortfall Der Verbrauchsabgabe auf Backware gestimmt hat, weil das Oktroi Den Bäckern der Stadt Die auswärtige Konkurrenz vom Harfe gehalten hat. Jedenfalls sei auch nicht in Abrede zu stellen, daß durch die Zufuhr vom Lande der Bevölkerung in unserer Stadt gutes Brot geschaffen ivorden sei. — Die Stadtv. Brück, Kirch und Heichelheim sowie Haubach sprachen sich für die Aushebung der Ottroifreiheit von Mehl und Backware aus. Stadtv. Krumm erklärt, er sei ein Gegner aller Verbrauchsabgaben, weil sie die Bevölkerung ungleichmäßig und ungerecht u erteilt belasteten. Er müsse sich über die Logik des Kollegen Schmall wundern, oer im Reiche sich gegen eine Erhöhung des Tavakzolls erklärte, weil damit die Zigarre verteuert wird, und hier in der Gemeinde spreche er sich für einen Zoll auf Brot aus und behaupte, dieser Zoll komme bei der Preisbildung dieses Lebensmittels nicht in Betracht. Krumm stimmt mit dem was Beig. Georgi gesagt hat, überein; er ist der Ansicht, daß Die Bäcker bei ihrer Kalkulation für das ausgelegte Oktroi noch einen kleinen Mehrbetrag auf Das Brot Darauf schlügen. Er wolle nur bei dieser Gelegenheit den Oberbürgermeister bitten, die Oktroi- Reform noch recht lange hinauszuschieben, denn dabei komme für die Bevölkerung doch weiter nichts heraus als daß noch mehr Steuern gezahlt werden müßten. Was nun die Preisbildung für Brot uno Fleisch in den Städten an gehe, so wisse man ja, welche Faktoren dabei besonders bestimmend sind. Es hänge dies mehr oder weniger ganz von der Stellung Der betreffenden Innungen ab; wo diese am Platze sich kräftig fühlten, da diktierten sie den Konsumenten die Preise, und hiergegen könne nur die auswärtige Konkurrenz ein Gegengewicht bilden. Stadtv. Leib ist der Ansicht, daß man seinerzeit besser getan hätte, das Oktroi nicht aufzuheben, da es aber einmal nicht mehr erhoben wird, würde es falsch sein, es aufs neue wieder einzuführen. Stadtv. Wallenfels spricht sich gegen die WieDererhebung von Oktroi auf Mehl und Backware aus. Die geplante Oktroi-Reform solle in der Hauptsache darin bestehen, daß die Erhebung der Verbrauchsabgaben an einer Zentralstelle stattfinde, sodaß Die Belästigung Des Verkehrs an Den Toren ganz fortfällt. Wolle man aber auf Mehl und Backwaren wieder eine Abgabe einführen, dann müsse man schon der Kontrolle wegen noch 6 bis 8 Torhäuser bauen. Wolle man aber dennoch die Sache machen, so dürfe man eine Rückvergütung nicht mehr gewähren, denn wohin es komme unbi was es heiße, von einer Einnahme, die jährlich 18000 Mark betragen habe, wie es früher geschehen mußte, 6000 Mark zurückzugeben für die Ausfuhr, das werde jeder, der unsere Verhältnisse kennt, begreifen. Äamit war Die Oktroi-Debatte ohne Abstimmung beendet. In Die Einzelheiten Des Etats eintretend, verlas Oberbürgermeister Mecum Die Zahlen in Der Gesamteinnahme unD -Ausgabe der Titel, wobei sich keine Anstände und nennenswerte Debatten ergaben. Die Zeit war auch schon sehr vorangeschritten. Titel 1 Der Betriebsrechnung Rest aus vorher» gehenden Jahren, sieht in Einnahme 125151,31 ML, m Ausgabe 69 536,84 Mk. vor. — Titel 2, Gebäude, in Einnahme 2564^,57 Mk., in Ausgabe 8385 Mk. Stadtv. Hauback) meint, es sei bedenklich, daß man in 6 Jahren ca. 160 000 Mk. für städtische Gebäude ausgegeben habe. Auch er sei der Ansicht, daß man die Gebäude in gutem Zustande erhalten müsse, aber man müsse sich hüten, des Guten etwas zu viel zu tun. Oberbgm. Mecum ging auf einige der von Stadtv. Haubach erwähnten Gebäude ein rechfertigte die Ausgaben und erklärte unter anderem, die Stadt habe auch beispielsweise an kleinen Wohnungen nicht unerhebliche Mietaussälle, wogegen man in den meisten Fällen nichts tun könne. Stadtv. Kirch bemerkte, er glaube, daß bei unseren städtischen Gebäuden kein Luxus herrsche und die Bedenken Haubachs, wohl etwas übertrieben seien. Daraus hob Stadtv. Haubach nochmals hervor, daß er einen Vorwurf nicht habe erheben wollen, sondern aus den Zahlen nur den Eindruck gehabt habe, daß man etwas zu weit gegangen sei. Titel 3, Grundstücke hat in Einnahme 33 215,13 ML, in Ausgabe 10 906,31 Mk. — Titel 4, Waldungen 81805,94 ML und (Ausgaben) 36 770,30 Mk. — Titel 5, Elektrizitätswerk ergibt einen Betriebsüberschuß vorerst nicht, verzeichnet aber keine Ausgaben. — Titel 5 a, Gaswerk: Einnahme (Betriebsüberschuß) 74 000 ML, Ausgaben leine; Wasserwerk 18050 ML Einnahmen gegen keine Ausgaben; Titel 7, Fleischbeschau und Schlachthaus 45 230 gegen 45 230 Mk. — Titel 8, Jagden, 4015 gegen 190 ML — Titel 9, Märkte, 3650 gegen 5678 Mk. — Titel 10, Eichau st alten, 210 gegen 125 ML — Titel 11, Waganstalten, 4700 gegen 2130 ML — Titel 12, Kirchen, 54333 gegen 56 167,92 Mk. — Titel 13, Friedhöfe, 27379 gegen 29830 ML (es gehen die 36 000 ML zu, die für eine israelitische Friedhofs-- halle bewilligt worden sind). Stadtv. Krumm bemängelt bei der Gelegenheit die Gebührenordnung der Beerdigungen, Die dem kleinen Mann viel zu viel Ausgaben auferlegten. Da kein Antrag gestellt wurde, kam man, nachdem Stadtv. Feuilleton. — Das Programm für die 40. Donkünstler- Versarnmlung, die bekanntlich vom 27. Mai bis 1. Juni in Fr an kf urt a. Mr ab gehalten wird, ist nunmehr festgestellL Die Hauptpunkte desselben sind die folgenden: 1. Freitag, den 27. Mai abends, Festaufführung im Opernhaus: „Der Bundschuh", Oper in 3 Akten; Dichtung von O. Erler, Musik von Waldemar v. Baußnern (Uraufführung). 2. Samstag, den 28. Mai, vormittags 10 Uhr Hauptprobe; abends 7 Uhr im großen Saale des Saalbaus I Orchester-Ko nzert mit Werken von Fr. Delius, E. N. v. Reznicek, Bruno Walter, Hermann Zilcher, Alfred Schattmann, Hans Psitzner und Volkmar Andreae, darunter drei Uraufführungen. 3. Sonntag, ben 29. Mai, vormittags 10 Uhr im großen Saale des Saalbaus I Künstlerkonzert (Kammermusik) mit Werken von Max Reger, Theodor Müller-Reuter, Hugo Kann, L Heuser, Felix vom Rath, Paul Scheinpflug und Walter Lampe, darunter zwei Uraufführungen. Nachmittags Ausflug nach Heidelberg, dort abends in der neuen Stadthalle Konzert, ausgeführt vorn verstärkten städtischen Orchester und vom Bach-Verein, mit Werken von Friedrich Klose und Gustav Charpentier. 4. Montag, den 30. Mai, vormittags 10 Uhr, Hauptprobe, abends 7 Uhr im großen Saale des Saalbaus II Orchester-Konzert mit Werken von Jean Louis Nicods und Heinrich Zöller. Nachmittags 3 Uhr Hauptversammlung des Allgemeinen deutschen Musikvereins. 5. Dienstag, den 31. Mai, vormittags 10 Uhr, im kleinen Saale des Saalbaus II Künstlerkonzert (Kammermusik) mit Werken von Ludwig Thuille (Uraufführung), Wilhelm Rohde, Ludwig Heß, Hans Sommer, Philipp Wolfrum und Dirk Schäfer. Sracbmittags AuSslug nach Mannheim, dort abends im Hof- uno Nationaltheater Festaufführung der Oper „Die Rose vom Liebesgarten" von Hans Psitzner. 6. Mittwoch, den 1. Juni, vormittags 10 Uhr Hauptprobe, abends 7 Uhr im großen Saale des Saalbaus III Orchester-Konzert mit Werken von August Reuß und Sigmund v. Hausegger (Uraufführungen) und Richard Strauß (erste Aufführung in Europa). Festdirigent ist Kapellmeister Sigmund v. Hausegger. Die Herren Andreae, Nicods, Dr. Strauß und Malter werden die Aufführung ihrer Werke selbst leiten. — Schopenhauers Grab. Ein Frankfurter erzählt: „Als ich gestern einen hier durchfahrenden Freund am Bahnhof begrüßte, sprach er mir den Wunsch aus, einen Zug zu überschlagen, um eine stille Andacht zu halten an der Ruhestätte eines der größten Bürger unserer Erde, am Grabe des Philosophen Arthur Schopenhauer auf dem hiesigen Friedhof. Wie wir eine halbe Stunde spater vor die Gruft traten, sah mich mein Freund betroffen an und fragten mich entrüstet: „Ehrt ihr so eure großen Toten?" Mährend ringsum die Gräber, von liebevollen Händen gepflegt, im Blütenschmucke des Frühlings prangten, lag der unscheinbare Stein des Frankfurter Geistes fürsten versteckt und verwittert da, mit welkem Winterlaub und Schmutz und Staub bedeckt, verwahrlost und vergessen. Beschämt muhte ich auf die Frage meines Freundes schweigen und an die vielen Pilger denken, die von nah mid fern zu dieser Stätte wallfahren und bann mit Groll auf Frankfurt wieber scheiben." — Anatole France, Komöbianten-Ge- schichte, Roman, geheftet Mk. 2.50. Verlag von Albert Langen in München. Was bieses Werk von France be- sonbers geeignet macht, ihm bei einem breiteren Publikum in Deutschland Freunde zu werben, ist der rein stoffliche Reiz des Themas, das der Franzose sich gestellt haL Er versetzt uns in die Welt hinter den Kulissen, das bunte Treiben oer Komödianten tut sich vor unseren Blicken auf. Feiner ist die Psyche des Schauspielers wohl noch von niemand analysiert worden, sicherer sind diese höchst merkwürdigen Leutchen kaum schon gesehen, graziöser, mit herrlicherer Ironie kaum je geschildert worden. Dabei zeichnet ben Roman eine kräftige, in knappen Strichen vorwärts- geführte Handlung aus, die zwar her tragischen Momente nicht entbehrt; aber auch sie sind mit einem Humor behandelt, der die Lektüre dieses kleinen Meisterwerks zu einem reinen und ungetrübten Genuß macht. Die deutsche Wiedergabe durch Heinrich Mann stehl hoch über Dem, wa§ man sonst von Uebersetzunaen aus Dem Französischen ge- wöhnt ist Sie schmiegt sich ben feinsten 9tuancen be^ Originals aufs glücklichste an und charakterisiert sich eher als eine Nachdichtung, denn als eine Uebersetzung. — FriedrichPreller der Aeltere, Nordische Landschaften, herausgegeben vom Kunstwort. Neun Bilber mit erklärendem Text von Ferd. Avenarius. Preis 3 Mark. Verlag Georg D. W. Eallwey, München. — In großen schönen Autotypien gibt der Kunstwort diese größtenteils nach noch nie veröffentlichten Originalen aus dem Nachlaß des Künstlers hergeftellten Blätter: sie zeigen Prelldr als Schilderer des heimischen Hochgebirgs der deutschen und der skandinavischen Küsten, als mächtigen Gestalter nordischer Natur. !— Friedrich Preller der Aeltere, Bilder zur Odyssee, herausgegeben vom Kunstwort. 16 Bilder mit Begleitstellen ans Homer. Preis 3 Mark. Verlag Georg D. W. Eallwey, München. — Der Kunstwort gibt mit; dieser ausnehmend billigen Mappe Prellers berühmte „große Odyssee" endlich in einer Volksausgabe und glaubt vielen seiner Freunde eine große Freude mit ihr zu machen, denn Preller gab Dem deutschen Jüngling, dem deutschen Manne, der, an humanistischer Bildung genährt, seinen Homer liebt, die Augenbilder zur Odyssee, er sieht ben Gefahrengewohnten von Ithaka ganz unwillkürlich im Geiste so, wie Preller ihn Dargeftellt hat. Die Ausführung ist die gleich sorgsame wie bei ben anbereu Künstlermappen. Friedrich Preller der Jüngere, Bilder zur Ilias, herausgegeben vom KunsrwarL 12 Bilder mit Begleitstellen ans Homer. Preis 2.50 Mark. Verlag Georg D. W. Eallwey, München. — Diese Mappe ist die Ergänzung zu den ODyssee-Bildern, eine Ergänzung des Vaters durch den Sohn l Bei den Freunden der Preller- schen „Odyssee" ist das Verlangen nach einer entsprechenden Bilder folge zur „Ilias" so allgemein, daß der Kunstwort zur Ausgabe dieser Blätter sich um so mehr berechtigt hielt, als Vater und Sohn ganz auf dem gleichen Wege schritten. Der Preis ist denkbar niedrigst angesetzt, die Ausstattung genau dieselbe wie die der Odyssee-Mappe. 1 V C Uli, puiv vui AI* noeren yuqorge m -cramyeus- uno i y t,« ct.tu c .'.April. Heinrich Wellmann, ObeEgrapYen. Bedürfnis vorliegt und die Graste Sekretär, verheiratet, 64 Jahre alt, starb den 9. April zu ErefeL. - " - 'Ten 1b. April. Heinrich Gustav Schmidt, Buchhalter ledig, 83 Jahre alt, starb den 12. April. Den 18. April. Katharine C-DeL ,eb. Kriek), Ehesrau des Bahnarbeiters Wilhelm Johannes Edel, Sport. Tas Gordon-Ben net-Rennen, dem durch die Jntered'enahmL Les Kaisers, der sein Erscheinen in sichere Aussicht Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gieße«. Evangelische Gemeinde. ALS KlaSl und Land. Gießen, den 3. Mai 1904. ** Gießener Volksbad. Im April wurden 6029 Bäder verabreicht gegen 7869 im März 1904 und 7140 im April 1903 oder im Durchschnitt auf den ganzen Badetag 354 Bäder gegen 271 im März 1904 und 286 im April 1903. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 4118 Männer, darunter 1159 zu 10 Pfg., gestellt, eine erhöhte Bedeutung verliehen^ worden, wird sich z» einem glanzvollen Ereignis gestalten. Prinz Heinrich, der Protektor des Deutschen Automobil-Verbandes, welcher gleichfalls dem Gordon-Bennet-Rennen beiwohnen wird, beabsichtigt, sich zu diesem Zwecke per Automobil nach Homburg zu begeben. Zahlreiche Fürstlichkeiten haben bereits für die Tage der ®orbon« Bennet-Woche in Homburg Wohnung bestellt, so die Großherzoge von Hessen und von Mecklenburg-Schwerin, die Großherzogin-Mutter Anastasia von Mecklenburg-Schwerin, Prinz und Prinzessin Friedrich Leopold von Preußen, Prinz Joachim, Albrecht von Preußen, Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen und viele Andere. Der Präsident des deutschen Automobil- Klub, Herzog von Ratibor, hat an sämtliche an dem Gordon« Bennett-Rennen beteiligten Klubs ein Schreiben gerichtet, in welchem daraus hingewiesen wird, daß die Genehmigung der Regierung für Abhaltung des Gordon-Bennett-Rennens aus der Straße Saalburg - Weilburg - Limburg-Jdstein-Oberursel- Saalburg sich nur auf den Tag des Rennens selbst erstreckt und daß demgemäß Vorkehrungen zur Vermeidung von Unglucks- fällen, insbesondere die Absperrungen der Straßen nur an dem , v , „ । Renntage selbst möglich sind. Infolgedessen dürfen Rennfahrer die In diesem Zustande Rennstrecke vorher nur unter Einhaltung der beitehenden polizet» Wannenbäder 1. Klasse 247 Männer, 78 Frauen, „ 2. „ 679 „ 490 , Dampf- und Heißlustbäder, sowie Massage zusammen 164 Männer und 36 Frauen, Brausebäder 2103 Männer und 259 Frauen. Die Personenwage wurde von 220 Personen benutzt, das Bad von 7 Personen besichtigt. ** Heber die Vergiftungsfälle in Darmstadt, bei denen im Februar d. I. nach dem Genuß von Bohnensalat 11 Personen starben, sprach nach der „Tägl. Rundschau" Prof. Dr. Baumert, der über die Chemie der Nahrungsmittel an der Universität Halle liest, dieser Tage im Naturwissenschaftlichen Verein für Sachsen und Thüringen. In der feimfrei gefilterten Spülflüssigkeit von den kleinen Resten des Salats, die schon im Kohleneimer gelegen hatten, sind von Dr. med. Landmann Spuren eines Giftes nachgewiesen worden, das schoil in ganz kleinen Mengen Mäuse und Meerschweinchen innerhalb ein bis drei Tage tötete. Die dabei auftretenden Krankheitserscheinungen (fortschreitende Lähmungen dec gesamten Körper- Muskulatur) deuteten auf Botulismus, die sogenannte Wurstvergiftung, hin. Durch Züchtungsversuche wurde dann auch die Anwesenheit eines BazUluS nachgewiesen, der unter Luftabschluß gedecht. Mit Hilfe von Rein^tlturen gelang es, unter Sauerstofsabfchluß ein Gift herzustellen, das aus Versuchstiere in derselben Weise wirkte, wie das in der Spülflüssigkeit des Bohnensalats nach gewieselte. Mäuse starben auf Gaben von ein Zehntausendstel bis ein Tau- lendstel Raumzentimeter in ein bis zwei Tagen unter den oben angegebenen Erscheinungen. Der Bazillus zeigte also die weite,igchcnde Aehnlichkeit mit dem Erzeuger des Wurstgiftes, b-un Bacillus botulinus. Ein sicherer Nachweis der Gleichheit beider Bazillen durch Herstellung eines besonderen .Gegengiftes steht noch aus. Das Gift kann schon durch kurzes Aufkochen vollständig zerstört werden. SS tragen also weder der undichte Verschluß der Michse, da der Bazillus ja auch unter Luftabschluß gedeiht, noch die Benutzung von Essig bei der Zubereitung die Schuld an dem Unglücksfall, sondern einzig und allein die Tatsache, daß man versäumt hatte, die Konserven aufzukochen. c. Allendorf a. d. Lda., 2. Mai. Die hiesigen Frauen und Jungfrauen haben dem Gesangverein „Eintracht" zu seinem 25jährigen Bestehen eine kostbare Fahnenschleife gewidmet, welche dem Vereine bei der Feier seines am 12. und 13. Juni d. I. stattfindenden 25jährigen Stiftungsfestes Jann der Bemerkung Krumms zugestimmt hatte, zu Titel 14 Volks- und Fortbildungsschule: 1217,02 gegen 153 688,10 Mk. — Titel 15, Höhere und erweiterte Mädchenschule, 35 534,29 Mk. gegen 69 570,83 Mark. — Titel 16, Realgymnasium und Oberrealschule 230 gegen 49827 Mk. — Titel 17, Vorschule des Gymnasiums 6800 gegen 9740 Mk. — Titel 18, Gewerbes chule und Ortsgewerbeverein, 50 gegen 2150 Mk. — Titel 19, Aliceschule, 100 gegen 1000 Mk. — Titel 20, Oeffentliche Feierlichkeiten 0 gegen 1500 Mk. — Titel 21, Denkmäler 0 gegen 800 Mk. — Titel 22, Gemeinnützige Zwecke, 0«gegen 9354Mk. — Titel 23, Straßenunterhaltung 5800 Mk. gegen 54 645 Mk. — Titel 24 Straßenreinigung, 25 gegen 58 700 Mk. — Titel 25, Straßenbeleuchtung, 0 gegen 35500 Mk. — Titel 26, Oessentliche Anlagen, 170 gegen 14090 Mark. —Titel 27, Brunnen, 0 gegen 3400 Mk. — Titel 28, Bäche, 280 gegen 3760 Mk. — Titel 29, Kanäle, >0 gegen 15 726 Mk. — Titel 30, EntwässerungAlan st alten, 0 gegen 646 Mk. — Titel 31, Fili al-- arveitshaus, 3245 gegen 3245 Mk. — Titel 32, Ton - ne nanstalt, 0 gegen 110 Mk. — Titel 33, Feuer- löschanstalten, 13180 gegen 9635. — Titel 34, Fas'el- vieh, 0 gegen 1400 Mk. — Titel 35, Unterhaltung -der Gemarkungs-, Flur -und Gewanngrenzen 0 gegen 100. — Titel 36, Wert und Schadenersatz an Feld strafen 60 gegen 60. — Titel 37, Vertilgung schädlicher Tiere, 0 gegen 200. — Titel 38, Armenpflege, 0 gegen 43350 Mk. — Titel 39, Versicherung der Arbeiter, 4600 gegen 10 300 Mk. — Titel 40, I m p fung, 0 gegen 600 Mk. — Titel 41, Stiftungen, 2323,17 gegen 10 042,24 Mk. — Titel 42, Zwecke des Kreises und der Provinz, 0 gegen 120000Mk. — Titel 43, Militär zwecke, 600 gegen 21i>0 Mk. — Titel 44, Polizei, 10 551 Mk. gegen 69860 Mk. — Titel 45, Oeffentlichiie Sicherheit, 40 gegen 3095 Mk. — Titel 46, Allgemeine Verwaltung, 10414 gegen 124 255 Mk. — Titel 47, Ruheghalte, Witwen- und Waisen gelder, 0 gegen 13558 Mk. — Titel 48, Schuldentilgung, 82709,01 Mk. gegen 188245 Mk. — Titel 49, Anerkennungsgebühren, 825 gegen 12 40 Mark. — Titel 50, Einzugs- und Einschretbegeld, 0 gegen 0 Mark. — Titel 51, Kapitalzinsen, 166 482.13 gegen 371233.99 Mk. — Titel 52, Oktroi, 119370 gegen 22 508 Mk. — Titel 53, Hundesteuer, 7230 gegen 730 Mk. — Titel 55, Landes-Universität, 80 gegen 924,46 Mk. — Titel 57, C h o l e r a b a r a ck e, Desinfektionsanstalt, Rettungsanstalt, 50 j gegen 3087 Mk. — Titel 58, R e n t e derOberh. Eisen- bahngeländ-Entschädigung, 0 gegen 5731,74 Mk. — Titel 59, Zusammenlegungvon Grund st ücken, 460 gegen 4374,41 Mk. — Titel 60, Zurückempfangene Kapitalien, 800 Mar? gegen Auszuleihende Kapitalien 872,97 Mk. — Titel 61, Reservefonds, 0 gegen 2000 Mark, -r- Titel 62, Betr i eb s k a p i t a l, 0 gegen 11302,39 Mark. — Titel 63, Ge m e i n d e st e u e r n, 828 629,30 gegen 28 380 Mk. Die Gemeindesteuer wird in der vorjährigen Höhe von 114 Prozent von der staatlichen Einkommensteuer und den doppelten Grundzahlen der Realsteuem erhoben. Einkommen unter 500 Mark sind steuerfrei. Die Vermögensrechnung hat in Titel 66, Rest aus vorderen Jahren, 656981,33 Mk. Einnahme gegen 727 737,31 Mk. Ausgabe. — Titel 67, Stiftungs- Kapitalien, 872,97 gegen 800 All. — Titel 68, An- und Verkauf von Gebäuden und Grundstücken, 62 000 gegen 35000 Mark. — Titel 69, Erbauung gemeinheit - licher Gebäude, 300 gegen 316650 Mk. — Titel 70, Erbauung von Straßen, Wegen undAnlagen, 11600 gegen 41350 Mk. — Titel 71, Kana l- und Wasserbauten, 5000 gegen 326 400 Mk. — Titel 72, Ueber- nahme des Volksbades durch die Stadt, 0 gegen 4600 Mk. — Titel 73, Uebernahme der Leichenkassegesellschaft durch die Stadt, 23050 gegen 6560 Mk. — Titel 74, Anlage eines neuen Friedhofs, 0 gegen 16 500 Mk. — Titel 75, Beitrag zu den Kosten für den N e u b a u vonKliniken,0 gegen 75 000 Mark. — Titel 76, Kapitalien, 878623 gegen 635685 Mark. Betriebs- und Vermögensrechnung schließen mit einem Gesamtbetrag von rund 4 Millionen Mark ab. 852 Frauen, „ 165 , 10 „ vermischte». Gestorbene. »euÄ8 Stricke' £ wurde getötet, der Lokomvllvfuhrer schwer verletzt, etne I (t des Taglöhners Jost Bergener dahier. — Joses Mitreisende Frau leichter verletzt. Appel, 8 Jahre alt, Sohn des Taglöhners Johannes Appel IIL * Die Anti-Duc ll-Liga, die sich bekanntlich bte basier. Aufgabe gestellt hat, durch Verbreitung ihrer Grundsätze'--— uno Anschauungen in Wort und Schrift, dem Duellzwang entgegenzutreren, hatte am 1. Mai eine Versammlung nach Karlsruhe einberufen. Den Vorstand der dortigen „ . , Ortsgruppe bilden die Herren Freiherr v. Göler, Geh. Rat Getraute. Matthäusgemeinde. Den 14. April Dr. von Weech, Lberbaurat Prof. Baumeister, Freiherr von Albrecht Karl Christian Ludwig Hahn, Reisender zu Gießen und Bodmann. ferner war der Vorstand der Ortsgruppe Heidel- Emilie Henriette Charlotte Harmckel, Tochter des Renlmrs Friedrich bera erschienen: Kirchenrat Prof. Dr. Lemme, Freiherr Harmckel zu Hersfeld. Den 17. April. Heinrich Blum, Schuhmacher verhindert worden Ware. Johann Heinrich Wolff zu Altenstadt. Den 10. April Ludwig --" - " ' ' IH=sg Heinrich Emil Daniel Weiß, Postsekretär zu Gießen und Anna Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. -U.^Karl Rühl^Taglöhner zu Gießen und Margarete Jacob, Stillegung d e r Z e ch e n. Eueren Meldungen zu- geb. Sack, Witwe de^Taglöhners Heinrich Jacob J o Han n e s- X^Te Protestversammlilngen der Arbeiter und die Vorstellungen Getaufte. Matthäusgemeinde. Den 10.April. Dem der Behörden feien nicht ohne Wirkung geblieben. — Fuhrmann Aug. Geißel eine Tochter, Frieda Marie Elisabeth, Wir mochten zu dieser Nachricht noch ein Fragezeichen gebi den 16. Januar. Denselben. Dem Maschinist Heinrich £ed- inachen. mann eine Tochter, Lina Margarete, geb. den 10. Februar. Den- Der Krieg und die russischen Schatzbonds, selben. Dem Fuhrmann Konrad Balser ein Sohn, Otto, geb. ben M «leben, als er bis jetzt an feiner «tomiralität erlebt ÄÄÄ hat. Eben sollen die letzten Formalitäten zur Ausgabe ,.rer Georg Dehus ein Sohn, Christian Wilhelm, geb. bei der russischen Schptzbonds m Paris durch geführt werden Dezember. Denselben. Dem Hülfsbremjer Kaspar Karl Bamr und da wäre ein Sieg am Jalusluß für die glatte Unter- eme Tochter, Paula Elise Emilie, geb. den 9. SDlän. Denselbe,-.. bringung dieser Bonds sehr von Vorteil getoefen. Zwei Dem Schneider Karl Dechert ein Sohn, Otto Karl Johmm Peter, Tage verlautete auch „gerüchtweise" von einem Sieg der geb. den 9. Februar. Den 17. April. Dem Schneider Ludwg .Ä?« Äicr*n UbL Uu Diese Nachrichten haben sehr deprimierend auf die samt- $eblDp geboten den 2. März. Denselben. Dem Bahnardelttr lichen Russenwerte gewirkt und wurden an der Montags- ^^rg Horst em Sohn, Karl Wilhelm Heinrich, geb. den 28. gebe, börse in Paris und Berlin um mehr als 2 Pcoz. geworfen. I Denselben. Dem Rangierer Konrad Schomber ein Sohn, Acar, Dies ist eine nette Introduktion für die Einführung der geboren den 5. Februar. neuen Schatzbonds. Beerdigte. Matthäusgemeinde. Den 13. April. . '1 ■------■!'__! । ■ Heinrich Friedrich Reit, Rentner zu Großen-Buseck, ein Witwcr, 60 Jahre alt, starb den 11. April zu Gießen. Den 15. April. Ewll Vlvl|€llvUljn Stemberger, Rentner, verheiratet, 84 Jahre alt, starb den 13. Aprck Drei SDliUionen für bie @ if e n b a bn-SB e b i = nf - ®en 19. Spul. Sophie «°m, geb. Wacker, Ehefrau des teten. Ter Verband der Bezirksoereme der Staatseisenbahn- Händlers Johannes Born, 39 Jahre alt, starb den lv.. p . Bediensteten, für den 3 Millionen Staalszuschuß gespendet werden 19. April. Johannes Wehrheim, Mehrer an der S adcknabenschule, sollen, ist aegründel, um auf dem Wege der Selbsthilfe überall er- verheiratet, 49 Jahre alt, starb den 17. April. , aänzende Einrichtungen zur besonderen Fürsorge in Krankheits- und ge m et n d e Den 14 April. Heinrich Wellmann, ^terbefällen rc. zu schaffen, wo nortiont i.nh hi» Ornft» I P.pfretar. verheiratet. 64 5tahre alt. Ilarb den 9. Aprit zu u.reieio. eines einzelnen nicht ausreichen. Als erste Veranstaltung ist eine Krankenzuschußkasse in Aussicht genommen, die in erster Reihe zur . Versicherung eines Zuschusses zu dem Krankengelde für die im geb. Krreb, Ehesrau des Bahnarb Eisonbahndienst tätigen Hllssbediensteten, Handwerker und Arbeiterin? Jahre alt, starb den 16. April, dienen soll. Die Hilfe des Staates zu der geplanten Verbands- einrichtimg ist als einmalige Zuwendung gedacht. Ter Kasse soll dadurch die Etgenschall der auf Selbsthilfe beruhenden Hilfskasse nicht genommen werden. Die Hergabe der ehemaligen unverüns- lichen nicht rückzahlbaren Zuweirdung soll nach der Rordd. Allg. Zlg. der Kasse ermöglichen, vo,r Anfang an auch die ältesten Arbeiter zu mäßigen Beuragszahlungen aufzunehmen. überreicht werden soll. A. Nidda, 1. Mai. Bon einem schweren Unfall wurde heute morgen der seit kurzem in der hiesigen Apotheke beschäftigte Provisor Lang betroffen. Er machte auf einem entliehenen Pferd einen Spazierritt, wurde aber unterwegs zwischen hier und Bad-Salzhausen vorn Pferde ab geworfen, wobei Lang so unglücklich stürzte, daß er be- tourbe^e^^on^bem^Jon Bad"-SllzhauM ^zurückkchrenden I üchen B'esümmungen benützen. Die beteiligten Automobil-Klubs ^'Mehring .aAfgesunden. welcher ih^auf ftiE Luf KÄS nach 9hbba zuruckbrach te. W Sf&wJr JnTS äch ereignen mürben, voraussichtlich bv> Entziehung der Faht> Verletzungen davongetragen, da er bis jetzt immer noch^ be- ^nzession zur Folge hätten. Herzog von Ratibor schließt sein Rund- wußtlos ist und auf ärztliche Anordnung vormittags in Reiben an bte im Cordon-Beitnett-Rennen konkurrierendeit Klubs die Klinik nach Gießen verbracht wurde. mit dem Apell: im Interesse des Automobiltsmus allen Renn- (l) Bad-Salzhausen, 1. Maü Schon prangt unser sahrern dringend ans Herz zu legen, beim Befahren der Renn- Park im schönsten Fruhlingsschmucke. Montag, den 9. Mai strecke eine noch über das gewöhnliche Maß hmausgehende Vor- soll die Eröffnung unsers Bades vor sich gehen, sicht walten zu lassen. Es haben sich schon zeitig Kurgäste eingefunden und zahl- \ v reiche ^Anmeldungen sind zu verzeichnen. Die Bahuver- AllSjllß KllS dkll StSll-eSSMtsreglstttU Ott 51101 öWßtH Wallung hat auch in diesem Jahre den Wünschen des Aufgebote. Publikums der Umgebung durch Einlage einiger bequem Am 23. April. Heinrich Kaiser, Schuhmacher in Wieseck, mit liegender Züge hierher Rechnung getragen. Margarete Schnabel daselbst. — Rudolph Peter Johannes Rietze, R. B. Darmstadt, 1. Mai. Im Hinblick auf den der Architekt in Elberfeld, mit Elsa Regina Franziska Steinhäuser 2. Kammer Doraeleqten Gesetzentwurf über die Neuord- Hierselbst. Am 26. April. Karl Schultheis, Handlungsgehilfe in nuna der hessischen Forst Verwaltung dürfte es Cöln, mit Lydia Sergeewa dahier.— Adolf Kaltenbach, Jngemeur PrirfJinpl. hnrnnf mihnprFiam au machen daß noch dahier, mit Berta Alma Modeß m Mittweida. — Enno Johannes angegeigt Achbinen, d f f tA ™ J,, 1 ■ Dertel, Brauer dahier, mit Emilie Henriette Friederike Aiargarete m keinem Stadium der fgntirtailtng W11 Hierselbst. Am 27. April. Ferdinand Friedrich Karl Her- Großherzogtum der Zudraug zum forstwiftenschaftl. Studium inQnn gyenier Großh. Lehramtsassessor in Laubach, mit Emma ein so enormer gewesen ist, wie seit einigen Zähren. Es Johanna Krauße dahier. Am 28. April. Georg Joseph Etz, bestehen zurzeit in Hessen rund 90 Oberförstereien, die mit Feldwebel dahier, mit Margarete Bayer Hierselbst. Obersörstern besetzt sind; daneben ist bekanntlich auch eine Eheschließuugeu. große Anzahl von Forstassessoren und ^orftassistenten vor- 23. April. Heinrich Ernst Bischoff, Schlosser dahier, mit handelt, die doch sämtlich einmal hi den Poften emes Over- ^Harine Elisabeth Schmidimann in Haina. Am 28. April. Karl försters einzurückeu hofsen. Nun pflegten aber nach den, Friedrich August Michel, Kaufmann dahier, mit Anna Schäfer vorhandenen langjährigen statistischen Ermittlungen durch- h^rselbst. schnittlich im Jahre nur zwei der jetzigen Inhaber durch Geborene. Tod oder Pensionierung auszuscheiden. Nach einer von Am 19. April. Dem Dachdecker Theodor Rohrbach ein Sohn, behördlicher Seite angestellten Berechnung ist danach an- Georg Heinrich. Am 20. April. Dem Buchbinder Ludwig Schlaudraff Aunelimen daß die jungen Leute, die sich heute in Gießen ein Sohn. — Der Witwe des Taglöhners Christoph Ludwig Henß UmuFnmetmre^n Ä ein' ÄÄXÄS luirb deshalb von maßgebender Seite beabfichtigt, eme rwa Tom. — Dem Lageristen Friedrich Bach ein Sohn, öffentliche Publikation zu erlassen, m welcher, gestutzt auf Friedrich Adam Christian. Am 24. Aprll. Dem Sparkassediener die erwähiiten Talfachen, vor dem ferneren starken Zu- £avl Z,„tzer eine Tochter, Luise. — Dem Hilfsbahnsteigschaffner drang zum Studium der Forstwissenschaften gewarnt wer- Alfred Keller ein Sohn. Am 26. April. Dem Rechtsanwalt Dr. Curt den soll. Spohr ein Sohn, Johannes Friedrich Joachim. — Dem Post- ■__1 - " ■ 111 I schafsner Franz Wisniewski eine Tochter, Sophie. Julius Fischer 3612 Lchulstravc «. Anfertigung eleganter Herrengarderoben unter Garanne für guten Sitz unö tadelloser Ausführung. Spezialität in echt steirischen Herren- und lmien- Schafwoll-Loden, das beste für Haus, Straße und Reife. Aiiilräge werden behufs prompter Lieferung zellig erbeten. L 2 - O L _ § Vergeb, Die zur he straße von Sn am Orlsausgan Voranschiagsbeb öffenilichm Ang Angebote si Aufschrift verseh Dienstag bei auf dem Bureau ielbsl die Angeb> Einsicht der Int Zuschlagsfri ließen, der Der Großk ungetr. Genos Bilanz ^"tiva. 1 ^sgeliehene Kapitalien: 8 ^ligationen J ^terkaufqel^ d) Wertpapiere nQd)b. Stut5 2 190 ‘ 7"°nvorrat • Aus,täude Lilien nach Schreibung ^itgliedexs Zugo Abge ^itglieders ^uern, be Direktor. »oin j ^unc 00 ie> c w 2 2 ö> Cs 00 ost V O CJ ÖJ 0J iu tu o jQ O ti C ast o >o CD <5 art jQ 05 ’s s CD O ast ä= o >b « rr « N o M I H 3 O N 05 -O s >31 Z 2 (i) Ä 5 I 05 »© o s o Z P -za Cl> Z Cl> 's -O . 05 « ?o S L 32 ast L> g' -•— vO X> ,a> Lo 3 S >-» -- W-. 3 3 E 2 C . Cl> 5 3 tfc 3 O S o ■5.« O M N CO .2 3 5^ o E -O gs ost >-> 6? S § • re-'S ast -v -s -± c 3 5-» S ast ÄBÖ O5»b^ 3 5,«Sl C P 05 — O bR 's- av 2 - « E E ■'S x ’S .§ ■? ® s M SU iS. o 3 0 O J* c « a- 3q -2 2 © © cd \x r-» vTy» ^-#0*0 u 35 SS E) X "G 3 .§ £ «* 22 ast u-. 05-2 3 32 vO re ast 35 O> -t-> r- N 3 o. » N- w.23 ( o^o; 'S C 05, o a e .3 t> O5^q C j, a N 3 ^2-35 a *2 Jö 05 o K.E ^35 M o: Ö (4) « g o Z u E S o Su _ 3 o S S " 3 & " « _ P X 03"" «Sl 70 :S 05 g3 3 N 3 Jg' 7Ä d-tS:"^" -2 iä=o rQ q «p o su '•■*■«' I 3 g 05 o 3± «-» >-.— :O W ä S'S' «G r- v $5X ;,— — o 1 “>6* "d- L) <-' Z 20 - Z 3 K-E-L 3 - ~ >u TO O l— Cu 35 G?» oStE-r- o 2 M § 3 3 s r- S o> su E Ä 3 O •- ö-- ‘>3 ft 3 .2 3 o. ti) ®*"^3> tg1 3 O « ast 's—35 02- 3f>* _ ä 3 O tH E >R-3 o P . ° - K -3 C 3 S,5’ L) P-“ 3 35 35 3 05 E c »> . . . c 33 7-i TH T-I — OJ Tf E 0 «St o «st ast ast 2 • -g .2 o o o "g Z, K K ^.?K s «st C?d- - ZZZ r- 02 5-» 05 3 3* K 35 C S $? UO. Ö Ö 2 “ " Ä- 3® 3 ö S 3 0 22 jo <1 -»£ « Si,-3i öS? gX =2 0 --- C> 0» O> <— 35 « b-s P U3 *0 3 <31 G» w *■ 3 SCP = ®ÄH -CD o ö "Jo =2 3 .. .«2 :c O 3 ♦ V *—- X «o . CL> 3 3 *Q' E* 'O51Q 3o> g O >£> 3 r~> W " x£5 'S *^r 3 g <=5 S 's Z S 5 (£) s-t ^*2. ■*»• tu eä S - 2W£d*s "" .3 #£tx 2^5? p -2D ** ® W V M-EÄ« 3> *■ « <± o'Cä -E ä p- » 85 •E u e Q su g 3 d g EZo'Z «'s"» o> 3 g'CO 3‘d‘C 3-2p ö -•-' c- “2 X t g C §So^bgs "* E 'S'-O 05^-" xO « = P>C'3>S£<31 K .Ed 3 1 L-crzV^VGGN® ■G Z5 ö o . -rf L O5§Z ö - CT Vergebung von Bnnarbeiten. Die zur Herstellung einer Stützmauer an der Kreis- ftraße von Treis nach Allendorf a. Lumda unmittelbar am Ortsausgange von Treis erforderlichen Bauarbeiten im Voranschtagsbetrage von 1180.— Mk. sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Angebote sind verschloffen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis spätestens Dienstag den 17. Mai d. I., vormittags 10 Uhr, auf dem Bureau des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 20, woselbst die Angebotsunterlagen während der Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen liegen, einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 28. April 1904. 4046 Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen. Die hm, Baurat. ________________ Tpar- M MMVerein Bellern II. eingetr. Genoffensch. mit unbeschr. Haftpflicht zu Beuern. Aitanz am 31. Dezember 1903. Aktiva. «vH, <§> 1. Ausgeliehene Kapitalien: a) Obligationen 195598.86 b) Bürgschaft 45209.98 c) Güterkaufgeld 49592.29 d) Wertpapiere nach d. Kurs v. 31. 12. 1903 28329.39 2. Kaffenvorrat 8815.24 3. Ausstände 11717.97 4. Mobilien nach 5% Abschreibung 63.46 339325.19 Passiva. JU $ 1. Aufgenommene Kapitalien 330344.81 2. Stammguthaben der Mitglieder nach Ab- und Zugang 1903 724.17 3. Reservefond 65.— 4. Betriebsrücklage durch Zuweisung des Reingewinns 1902 6459.23 5. Reingewinn 1731.98 339325.19 Mitgliederstand Ende 1902 ..... 97 Zugang in 1903 ..... . 1 98 Abgang in 1903 ...... ♦ 5 Mitgliederstand Ende 1903 ..... 93 Beuern, den 2. Mai 1904. Der Vorstand: Wilh. Otto IL, Hch. Ad. Lindenstruth III., Stroh, Direktor. Rechner. Kontrolleur. General -Jersammlung Freitag den 13. Mai 1904, nachmittags 1 Uhr, in der Wohnung des Rechners. Tages-Ordnung: 1. Vorlage des Revisionsberichtes 1903 vom 17. Mai. 2. Ergänzungswahlen und Offenlegung der Rechnung acht Tage bei dem Rechner von heute ab. 4034 Für den Aufsichtsrat: Johs. Sommerlad III., Vorsitzender. Mlanz am 31. Dezember 1903. Aktiva. $ 1. Ausgeliehene Kapitalien und zwar: a) gegen Obligationen u. Schuldscheine 226187.26 b) gegen Güterkaufgelder 18677.— c) Wertpapiere nach dem Kurs vom 31. Dezember 1903 20528.— 2. Kassenoorrat 13101.80 3. Unersetzte Vorlage 70.80 4. Ausstände 3974.93 5. Mobilien nach 10% Abschreibung 100.44 282640.23 Passiva. Jn, $ 1. Aufgenommene Kapitalien 273382.57 2. Stammguthaben der Mitglieder 4026.50 3. Reservefond 1598.79 4. Spezialreservefond 1448.04 5. Nachlaß für noch nicht fällige Güterkaufgelder 700.— 6. Reingewinn 1484.33 282640.23 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1902 32 Während 1903 gingen zu . . . — „ 1903 „ ab . . .____1 Daher Stand der Mitglieder Ende 1903 31 Die Rechnung liegt acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten in dem Kassenlokal des Rechners offen. Gleichzeitig werden sämtliche Mitglieder der Spar- und Leihkasse, E. G., zu einer Kenerat-Jersammlung auf Freitag den 13. Mai, nachmittags 2 Uhr, in die Wirtschaft von Karl Siegfried in Großen-Buseck eingeladen. Tages-Ordnung. 1. Abhör der Bilanz. 2. Verteilung des Ueberschusses. 3. Wahl zweier Auffichtsratsmitglieder. 4. Verschiedenes. Großen-Buseck, den 2. Mai 1904. 4029 Spar- und Leihkasse Eingetr. Genoffensch. mit unbeschr. Haftpflicht. Der Direktor: Der Rechner: Der Kontrolleur: Schwalb. Schmidt. Stephan. Zu der am 14. Mai beginnenden Ziehung 1. Klasse 4. Hess.-Thür. Staatslotterie haben wir noch eine Anzahl Losabschnitte: Vi v2 Vi y« Mk. 2S.— 14.— 7.— 3.50 abzugeben. Wir weisen auf die auch in diesem Blatte öfters erscheinenden belehrenden Artikel über unsere Lotterie hin. 4028 Hocäreiither & Töpelinänn, amtlich bestellte Hauptkollektöre. Geschäftsstellen: Südanlage 5 und Steiustratze 92. Versteigerung. Mittwoch den 4. Mai werden Neustadt 55, Bieker*S Saal, meistbietend gegen Barzahlung versteigert: mehrere Kleiderschränke, Nachttische, Vertikows, Tische, Stühle, Betten, 1 Nähmaschine, 4 Mille Cigarren und Cigaretten, 40 Flaschen Wein und Kognak, 1 Musikautomat, 2 goldene Damen-Uhren, Bettzeug, mehrere Zuglampen, Haus- und Küchengeräte u. v. a. Versteigerung bestimmt. 4008 Stottern, Lispeln» Stammeln, schwere Zunge ufw. heilt Dir. F. Baum, Kursus in Gießen. Sofortige schriflliche Anmeldungen nach 8809 Harrptanstalt Darmstadt, Die besten Zeugnisse. 82 Bismarckstraße 82. 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Mai, nachmittags 3 Uhr, vom Portale des alten Friedhofes aus statt Giessen (Krofdorferstrasse 15), den 3. Mai 1904. im Alter von 70 Jahren, was wir Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. FFTW Danksagung Für die zahlreichen Beweise herzlicher Anteilnahme an unserem schweren Verlust sprechen wir hiermit unseren Charlotte Hanau und Söhne 4048 Giessen, den 2. Mai 1904. Das Beste 4024 3864 wir bitten, die Herren wohlwollend aufnehmen zu wollen. Der geschäftsführende Ausschuß 2 Marktplatz 2. Moderne Schuhwaren. 3018 Das von mir geführte Mainzer Mirobier fcphirw )t wegen seines angenehmen, milden Geschmackes, be- yvllU LLLv bei: 3958 innigsten Dank aus. beliebt wegen seines angenehmen. kommt vorzüglich, weil es aus feinstem Hopfen und Malz Ueberaus bequem im Tragen. ^5 Alleinige Niederlage für Giessen und Umgebung: Wilh. Herbert (an der Stadtkirche) verlegt habe und benutze ich die Gelegenheit, mich bestens zu empfehlen Gas-, Wasser-, Bade-, Klosett- and sanitären Anlagen. 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Schl. _ Nitimln GrsailßWettßleit Gjkßcu. An dem zu Pfingsten stattfindenden Gesangswettstreit werden etwa 2000 auswärtige Sänger teilnehmen, für die in der Stadt Unterkunft beschafft werden muß. Wir sind darauf angewiesen, an da§ schon oft betätigte Entgegenkommen der Einwohner unserer Stadt zu appellieren und richten die fteundliche Bitte an dieselben, uns durch gütige zahlreiche Ueberlassung von Quartieren in Privathäusern zu unterstützen. In den nächsten Tagen werden Mitglieder des für das Fest errichteten Wohnungsausschusses in den Häusern vorsprechen, um fteundliche zustimmende Erklärungen entgegenzunehmen. Sollten geeignete Wohnräume nicht zur Verfügung stehen, so dürfen wir wohl die weitere Bitte aussprechen, das Komitee durch Zuwendung von Geldbeträgen in den Stand zu setzen, anderweitig geeignete Unterkunft für die Festgäste beschaffen zu können. Eine Liste ist in den Händen der Ausschußmitglieder; Carl Graf, Giessen, Kirchenplatzl5 (an der Stadtkirche neben Herrn Uhrmacher Spiess). Irr Krieg Die Mandl an, hat Graf W i M » *5 .Hebung der pol j Zeigt, die Frag Set W derMandschu \ btt Fall M m | Krieges schon Zesllande Futzge bi seine vorzügu ; .jng bietet. Das 1 iinb ru? # 1 xr ausgehenden : M außer Engla j Deutschland. Du asiatischen Mtu im mindesten ber Inders verhält in Oslasien v I wird in dem Al ihm Schwieri haupten, daß da- ichast für Deutsc 1 aus Deutschland' den Nutzen, sch' | England an. § des Lstens" mel also Japan sein : Interessen später solchen sind bi, 1 in disharmonisl Deutschlands, sl tuation,den ; nischen Flotte r . gesagt werden: Maße mehr an An der Ha die Schlacht am. bafi ein Dolflon. frönt habe. Di 1 ungen der Schlai sehr stark beeinf den Eingeborene \ »ngen Mpsangei s'ch ihrem furä wachsen gezeigt i meint, die wohlt sür den Ruf Kur s «eldzuges die vc Der „Mornir russischen Trichps !'°aden, seien a 'Endlich eine I In Saitsch AMrfen von ( . «n. Auch ü Achtung von Fc < , ^och den n -Aptquartier f0] ! öle dMige Eisen 1 Privat: : °her Offi^i, 1 Sobili *J?n3t,orte Umfang 'äm mi^osakenl '■t unweit 9- ** haben. 1 1ilieuter-A ; ^füllen5 S'K I schmückt. 9‘ I Cont^ M I 'kind'u?' A i*«enz Srm >d-r'K. I ^tter l Wurden ! an. ön9k I ? d i .fN,,,! Halt werden 2767 gchnell und sachgemäss repariert und neu überzogen. Casseler Schirmfabrik Giessen. Seltersweg 9. für leidende und empfindliche Füsse ist der von Prof. Dr. Lahmann empfohlene Reformstiefel“ für Herren und Damen. T ödes-Anzeige off ner »je SltßtUkl g iwyj. 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