Wetten AZZ hÄfe u inj™1. l(Im rckenZ eil neuer llqruver- oßes Lag« ^Artikeln. , SellerS- kGoethestr- gSmj. an w öSfi«’ *5Ä« nWN V. W -imS ;3S< %s au'^^eken. •4»$ i SetS" » f |J tm ttw- ;,' fiwjt ►*7 «Utr: *&«£* bas ÄS^ von Mn, $lei- toi, ?*«■ Sette», .*“*• «ob Zitt«. '«»»«Odil^j, 31 otbenberger ruemveg 22. ° Äft xW sich Ö76 saner, Tammflr.31 »Geschäft ju laufen evenll. nieten gesucht. Cfjerten unter 0517 pebition ds, Blattes, eölizfige Mld Zomillo öerüäen 637 oßer Auswahl u verleihen. L Karneval-Artikel, uz Klenker. n’eut, Leitersweg 16. ÄMWtjen in güniiig. uitd)alb bes tiabi- Belrieb eines jebeu er tleinen fabtii-- ^E.^veryachttt. bu W. d. < liti ein, Griechisch und । wird Nachilfe er» eden erbeten unter an die Erpedll.Bl. ilerfmöci inrühigem Lensian unter mäßigen w. Offerten unter Är. c ßraedition d. Äl. SerricET jefL Anmeldungen iür Wkurfus nehme ich entgegen. Pnvat- für einzelne und Die heutig« Wummer umfaßt 12 Seite». * wvv »W.VA.V ___ ber Landstäude tritt am 10. d. wieder zusammen. Tie Tagesordnung bringt zunächst die Er s atzwahl eines Land tagsabgeordneten sirr »die Provinzialhauptstadt Mainz an Stelle oes verstorbenen _ — ~ __f... Oi w rx-Y'fnii t ? rrPYT SrSPTA iHTT H 1 TTt Der Aufstand der Kereros. Der Kommandant des „Habicht/" meldet, daß der Feind von Otjimbingwe abgezogen ist. Da Nachrichten von dem Gouverneur Oberst -eut- wein immer noch fehlen nimmt man an, !mß der Heliograph von Windhoek nach dem Sudan zu unterbrochen ist und der Gouverneur von dem Herero-Aufstande immer ° K 8. Darmstadt, 2. Febr. Nachtr. Em Aufsehen erregender Selbstmord hat sich heute hier ereignet Der Landgerichtsdirektor Dr. Karl Meisel erschoß sich heute abend kurz vor 6 Uhr auf fernem Bureau tm Jusüzgebäude durch eine Kugel in die rechte Schläfe, er war sofort tobt Der Verstorbene war hier eine allgemein beliebte Persönlichkeit und noch am 1. Januar vom Großherzog durch einen Orden ausgezeichnet worden. Er lebte in den besten pekuniären und familiären Verhältnisien, erst im verflossenen l Herbst v. I. hatte er eine Erbschaft von ca. 60 OOO Mark gemacht. Meisel war stets in bester Stimmung und gab noch vor kurzem im städtischen Saalbau einen glänzenden Privatball, um eine Tochter in die Gesellschaft emzuführen. Der auf so rätselhafte Weise aus dem Leben Geschiedene stand erst tm 50. Lebensjahre. Noch bis heute mittag führte er in der Sitzung der 1. Zivilkammer den Vorsitz. Der hochgeachteten Famllie wird allgemeines Mitgefühl entgegengebracht. E. B. Darmstadt, 2. Febr. Zu der Vergiftung8» kataslrophe durch Bohnensalat wurde heute abend wieder I eine Traucrkunde bekannt: Das zehnte Opfer ist der geistig nicht normale 43 Jahre alte Sohn der Rechtsanwaltswitwe IHeurnann geworden, der sich in häuslicher Psiege befand. Von den übrigen Erkrankten höre ich zuverlässig, daß sich die eine der drei noch in ärztlicher Behandlung befindend«» Pflegerinnen leider in einem hoffnungslosen Zustand befindet, die zweite ist entschieden in der Besserung begriffen und der I Zustand der dritten ist unbestimmt. Frl. Schleuning, di« gleich zuerst heftig mit erkrankte und ebenfalls in privat« Pflege ist, hofft man am Leben zu «halten, Frl. Mohr von Eberstadt und Frau Bemius sind mied« völlig hergestellt; ' letztere wurde heute aus dem städtischen Krankenhaus ent- i lassen. Eine eigentümliche Erscheinung bei dem traurigen i Vorfall ist, daß mehr«e ältere oder alte Damen, die ziemlich ' viel von dem giftigen Salat genosfen hatten, von den bösen Folgen vollständig verschont geblieben sind. schäftsorduung stehen sodann u. a. cm: Antrag der Äbgg^ Eck und örauer, Sonntagsruhe u u d N a ch t a r b e11 in Mühlen betreffend; Vorstellung des Gastwirts Hm:th zu Nieder-Saulheim, Besteuerung der m öffentlichen W i r t s l o k a l e n ausgestellten K laviere betreffend; Vor- tr°'fCn'®ie Hamburger tzilss exped ition der Phönicia" in Aalefund meldet, rer rruck, der auf der Stadt Aalesund lag, beginnt zu sc^vmden. Die Wiederaufnahme des Handels zeigt sich bereits in dem Umstande, daß eine Z-ifchxrftotte mit 600 Mann an Bord auslief. Dadurch trat aucy hier grozze Entlastung ein Aus Christicmia ist ein Wohn- und Speise,äM für 400 Personen eingetroffen. Die Ruinen werden überall aufgeräumt und verwertet. Du Kohlenlager brennen iwch, ebenso glimmt es noch an einzelnen stellen. — Der Flu- igelabjutant des Kaisers, Kapitän v. Grumme, l-at von . - -1 die Bäche und die nicht ständig ver-IVorstellung der Schreib ge Hilfen ter den Amtsge- ober bas Königlich Schwedisch-Norwegische Konsulat tn Bremen (Lauptbhf.) Lloydschuppen gerichtet sem. Bad Nauheim, 2. Febr. Aus Anlaß des Ablebens des Herzogs von Anhalt-Dessau, dessen Gemahlin seit Jahren hier Erholung gefunden und für die Angelegenhellen unseres Bades stets ein wohlwollendes Interesse gezeigt hcll, ist von der Bürgermeisterei ein Beileidstelegramm abgesandt worden, worauf folgende Danksagung eingetroffen ist: „Gerührt daß Sie alle so warm an meinem Schmerz tellnebmeu, baute' ich Ihnen von Herzen. Herzogin Antoinette." (Wett. ^♦^tuttgart, 2. Febr. Auf ber Privatbcchn Amstetten-Laichingen ist gestern nachmittag em Zugi zwischm- den Stattonen Oppingen und Nenningen.entgleist. D« Lokomotivführer ist verletzt. Zur Lerbmdung von Nen- ningen mit Amstetten wurde von ber Gtsenbahngesellschasi Sch«tt°nb°ckhr eing^t UnWngMommiffum für bic °Ang°l-ge-hmt h u m be r t wurde Heu - There.a । Humbert vernommen, bie bat, bast ihre 8lu»f 0 «J hem Prozesse Eatmni verschoben werbe. Alsdann werde sie trdmütig auf bie großen ber. Komrnisston °utw°r en und interessante Schriftstücke von chrem.Sc^tegervater bei bringen. Die Kommission hat noch keine Entscheidung ge- fetten im Namen der französischen Regierung willkommen. Hoffenttich, meint die ,M. Pr", kommt er auch wieder nach seiner Residenz Frankfurt, wo er sich einer gewissen tett «"geraubte- .Luder „Lutschen Juristen- reituna" spricht ein herborrogender Juinst von den Stras- zeuung mhrni sie aetti jenlofe Rcchts- £1 1 ir'^her ®ummf o p f e® So ftob die Richter noch in Mnem bayerischen Blatte herabgewürdrgt w°^>en. Ta Sa«« rnnn fidä nicht wundern, wenn das Vertrauen be? V^Nes zur Rechtspflege erschüttert wird. ben Richter kommt es gar nicht daraus an, ob em p-ur oen Realgymnasium besucht hat. ^os ^Vkst das Einpauken vor dem Examen, inirh man eher dümmer als gescheiter, dadurch Richter mutz ein Heller Kopf sein; darauf (Heiterieit.) Bismarr ha1" aefaat, die Leute, aUem lonunt es an. Auch X*mard^. Uniberfität dumm studiert. Unsere Richter sind ^ch habe ^^0 anderer Ländw kennen gelallein anderen teit unö Um^a 9 be mi^re Richter werden zu bezahlt. Die viel bcschäftigteu Richter bei den Ä“n tonnen einen ordenünh. dauern, we.m Dermischtrs. * Neunkirch en (3^zirk Triers. Febr Heute Nacht hat ber 52jährige Bahnmeisterei-Schreiber Z^br. Diesel baburch Selbstmord verübt, daß er auf seinem Mirean die Hahne der Gasleitung öffnete und das Leuchtgas em- atme*önigsberg, 2. F-ebr. (Amtliche Meldung.) Am 27. Januar befanden sich mehrere Musiker vom Jnfantene- Regiment Nr. 150 im Wirtshause ,Aohenzoller^ M Deuthen bei Allen stein. Gegen 9 Uhr abends stürzten mehrere Soldaten, sowohl vom Regiment Nr. 150, als vom Regiment Nr. 151 herein und baten um Hilfe, da sie von Zivilpersonen vom Gehöft aus beschossen worden wären. Die Soldaten verließen hierauf das Lokal, um die geforderte Unterstützung zu gewähren und gingen auf !das Gehöft los, in welches sich bie Personen zurückgezogen haben sollten. Als sie sich bem Gehöft näherten, siel em Schuß, welcher den Mus keti er Lueb ke vori der 5 Kompagnie an beiden Beinen verletzte. Auch anbere Bei dem Vorfall anwesenbe Mannschaften würben dmch Schläge mit Zaunlatten verletzt, haben jeboch nur leunte Quetsckungen babongetragen. Es ist nicht gelungen, die Wer 'festzustellen. Die gerichtliche Unterfuchuug ist em- 3e^.e^ire§laU/ 2. Febr. Auf dem Eise eines Schachtloches braten gestern abenb brei Schul kn ab en em und ertranken. Die Leichen wurden wahrend der Nacht von ber Feuerwehr geborgen. • Dresden, 2. Febr. Die Gräfin von Montig* noso, die ehemalige Kronprinzessin von Sachsen, erklärtem einem Privatbriefe, daß sie Anfangs Mai nach Einbau übersiedeln werde. Ferner drückt sie ihre Freude über den Entschluß des Königs Georg aus, welcher ihr gestattet, regelmäßig Berichte über das Befinden ihrer Kinder zu man sie so da oben sitzen sieht — so schlecht sehen . sie aus. (Heiterkeit.) Manche Richter sind übrigens recht . unhöflich In meinem Wahlkreise kommt so etwas sreilich nicht vor, denn da wohnt ein aufgeklärtes, schneidiges Voll, , das sich daö nicht gefallen läßt. (Heiterkeit.) Tie ^uben werben bei uns von ber Staatsanwaltschaft weit bester behanbell als kacholische ober protestantische Geislliä>e. Unter bem Zeugniszwang habe ich als Rebakteur schwer zu leiden gehabt. Oft ist es bloße Neugierbe bes Staatsanwaltes, daß er ben Namen beSJ-Be r- . fassers wissen will. (Heiterkett.) Ueber bie ^taats- rwch nichts weiß. xx . I an stallen könnte ich eine ganze Litanei reben. Sie werden Wie die „Schles. W auS Berlin erfahrt, sollenm I daß ich darin Fachmann bin, (Heiterkeit), bemi Südwestafrika etwa 100 Ansiedler getötet xdoi- habe eine ganze Reche von Strafanstalten absolviert, ben sein. „ , . . , I iLellerkeit.) Zuchthäusler werden manchmal lieber die eigenllichen Beweggründe, die den ß^sser behandelt als Redakteure, das haben Herero auf stand veranlaßt h^en, äußert ^wahrsmann, Zuchthäusler selbst gesagt." ber feit 12 Jahren in der Kolonie lpbt die (Äanmg unter o * . ...» ben Hereros dürfte wesentlich veranlaßt sem.diuch die üttLe UUd Lchule. • obliaatorische Durchführung ber Kochschen UUM ’ .. . or P Rinbervestimpfung, weil gewöhnlich oder häusig er- Nach einer im Großherzogtum e)) e n ui Au s -1 heblich- V°7luste unter den Impftieren -ms. sicht genommenen Verfügung sollen Jsr°elrtrsche traten Tie Eingeborenen waren stets der Meinung^-ihre Relig io ns lehr er für bie Folge ""r R^gwnsuriter- Tiere sollten umgebracht werden, weshalb auch dieerteilen bürfen, wenn sie bu im Volksichnlgeietz von Annahme nicht unbnechttgt ist, daß ber Regiernngs- vorgesäMbene Seminarprüfung oder eine besondere I tier arzt Kämpny, der aus dem Hinterhalt er - Prüfung sür israelttische Rellgionslehrer abgelegt haben. »choffen wurdeber persönlichen Rache der Eiw- Die besondere Prüfung wirb layrlich einmal unter Leitung geborenen Mm Opsei gefallt ist, der obersten Schulbehörde abgehallem Dm m -me theore- Ter dc^UM« Dampfs „Ä>uard Bohlen" ist von Lap. stische uni> prattische zersallende Prüfung erstreckt stch au| ltadt nach StLloPm^d abgegangen. . die religionswissenschastlichen Fächer und deutsche Sprache, Jnr „Reichsanz." wird ber vom Reichstag genehmigte I beschichte, Geographie nnb Pabagogll. , drachttagsetat für Sudwestaftiür veröffentlicht. . Aus kolonialen Kreisen verlautet, Hauptmann Fr omm, 3 uti §ttnht nnh £üllö. n la fülle der Schutztruppe für Sübwestafnka, der längere UHU &UHV. Jahre der ostaftllcmischen Schutztruppe angehört W be» Gießen, den 3. Februar 1904. ßibt sich demnächst nach Swakopm^id um an ^m^09 „ Promotionen. Im Monat Januar 1904 wurden an der LandesumverMt promoviert: Zum D r p hl L Aur Donnerstag ober Frellag bieser Woche wird ber honoris causa der Zoologe Hermann -L tre bet in Ham- dem ^orvö' 100 Mann Marine-Mannschafteu und rund 800 prakttschen Arzte Karl Otto Gustav Becker m Eolchester. C&üen midüandwehrlente. . , r V ^Personalien. S. K. H. der Groß Herzog haben Eine Zuschrift an bie „Rall-Ztg." ui^ Lolonialkreisen bent Lutscher Georg ©legner zu Als selb, seither m wirft bie Frage aus, ob überall m den Schutzgebieten^ Tiensten des Gasthauses „Zur Kron< in Msfeld, das All- ienüaenden DiachtrnMel zur Aufrechterhallung ber Herr- gemeine Ehrenzeichen mit ber Zuschrift „Fm: treue Arbeit Sft vorhanden sind. Für Ostaftika sei diese Frage un- ^rliehen. - Das Ehrenzeichen für MttSlieb^freiwilliger bSinat zu verneinen. Dieses Land, von ber doppellen Große Feuerwehren wurde verlieh cm ben Mich liebem^ der, freu- 3Lx Deutschen Reiches, wird lediglich durch eine farbige I toinigen Feuerwehr zu Ober-Florsheim Georg Fauth und Sckmtztruüpe von 2000 Mann, zu denen 600 Mann Landes-1 Christian Benz. ... ^liträen, in Ordnung gehalten. Der Gedanke liege ♦* Ter Sultan von Johore ist toieba? m Sicht. Ä daß auch in Ostafrika eines Dages die Ein- ^r Sultan ist mit bem 1^11 Je 0 ren en versuchen werden, bie unbequeme Marseille angekommen. Sem Gesolge besteht ans sec^ Per- deu?,^che Herrschaft von fich ab zu schütteln. Ito; Bei ber Lanbung hieß chn em Verttet« bes Pra- LhTnnt erforberlich fei sur Mehrung ber Berellschaft und fmnzniiM^n Reareruna toi Beweglichkell ber vorhandenen Schutzttuppen die Bahn vonll palaam giis in bas Innere. , I ।I-----« y . ■ - Dassind sicherlich beachtenswerte und ftchllchüber-^^oristischen Beliebtheit erfreute »eua^e Ratschläge. Aber man muß boch amh die Gegen-.. Die^zweite Kammers fmge zu solchen Untersuchungen über ben Schutz ber Kolo- W stellen: Woher soll bas Geld genommen Hiorben für bauernde Aufwendungen in ^00^1^141111^ jäu111(1uu • ^nae? Mehr Mannschaften, ein Areuzergeschwaber, Eisen- Haas zur Sprack^e Zm: vorläufigen,Mung m iS von allen Kolonial Politikern werden solck)e Forder- P^um in Gemäßheit des Arttkcls 26unb3oderGe- «nnem^all nockMendig bezeichnet, werden düstere AusblickeIstellen sodann u. a. an: Antrag der Abgg. eröffnet mangels schleunigster Inangriffnahme Da ch es L Su^>' ÄÄÄÄ ^Sa^für andere Schutzgebiete am meisten mit Aussicht Bäche und die nicht ständig .llenenden Gewässer S» Ueberrunibeluna berdg^^ng ber Schreib gehrlsdn ben Amtsge-! ^f. die parlamentarischen Dispositionen, ferner I ^^n, Landgerichten, Staatsan walt, chaften und Amts- wL° auch das ^g-dacht°u Mrkung °^,t, a^ätteu W . SÄ Var stimm un g he-vorg-ruf-n. ----b e uge beti., VorstE^ eincS Amtsgerichts, in Voiitische Tagesschau. ®'tri7b?.etu;°chm^ der^ Kmbcl 00m 12/ August 1899 betr.; Anfrage der Abg. Ir ^bib uttb Gen., Schis f a h rtsa bg a b e n betr.; Vorstellung einer Anzahl Oberlehrer, Regelung ihres V soldungsdien st alters betr. , , ' ** Frachtfreie Beförberung ber Liebes- aaben für Aalesund. Amtlich wird uns geschrieben: Rack Anordnung des Ministers für of'enllicye Arbellen wer-1 den ^fteiwilliae Gaben an Lebensmitteln, Kieidungsstucken, 2Äen Betten Hausgeräten, Haudwerlszaug, Zelten, Ba- ^n'u^ baL, die zur Lmderung .der Not in Aalesund be-! ttimmt sind, auf den preußisch-hefsiichen Staatsbahnen bis inm 30 April b. I. frachtfrei bejuroert Die Lenbungen Sen an bie mit ber Verteilung ober Weiterbefordemmg der Liebesgaben betrauten Komitees oder Behörden, ober an eine Reeberei in Hamburg ober Bremen, ^bejoröere an bie Hamburg-Amerlla-Lime ui ^mburg, Wartehallen (Aalesuub), ober an ben NordbeMsäMi Lloyd Nr. 28 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Mittwoch 3. Februar 1904 d xYfl . Verantwortlich lür ben allgemeinen Tellr Erschein «igNch mt» Ausnahme deS Sonntags. La XkP. Wittko; iür den Anzetgenreil: H. Beck. Di< „Eichene. Zamttienblattett^ werden dem R WHi H HX K 0 i & J 9 i 8 8 8 i Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichea „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der WJF ■ W H j Q H' llnwersilätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen, ^hessische Landwirf erscheint monatlich einmal. General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis 'Aalesund auf dem Landwege die Heimreise angehxnm. Vor der Abreise sandte Kapitän v. ©ramme un die Generaldirektoren Ballin in Hamburg und Wiegand in Bremen Telegramme, denen er seine besondere Befriedigung über die Leistungen der „Phönicia" und der „Weimar" ausspricht. — Der Berliner Magistrat beschloß, für Aalesund eine Beihilfe von 10000 Mark zu gewähren. • Adam Siechen, der Maler ohne Arme, ist in Düsseldorf gestorben. Siechen, der ohne Arme und ohne rechten Fuß geboren war, malte sein Porträts und Genrebilder mit dem linken Fuße. Studiert hatte er auf den Akademien in Düsseldorf, Dresden und München. • Nach der Scheidung des prinzlichen Paares Schönburg-Waldenburg ist ein weiterer Prozeß vor i dem Oberlandesgericht in Dresden anhängig gemacht 'worden, über dessen Vorgeschichte man berichtet: Dem jetzigen ^Rechtsstreit liegt weder eine Anfechtungsklage der geschiedenen 'Prinnzessin.'Altcesnoch eine vermögensrechtliche Angelegenheit zugrunde. Er betrifft vielmehr die Frage der Legitimität des in der Ehe des Prinzen Friedrich und der Prinzessin Alice von dieser geborenen Knaben. Es soll also im Prozesse festgestellt werden, ob das Kind als ein eheliches anzusehen ist und demgemäß Anspruch hat, der fürstlich schönburg - walden- burgischen Familie anzugehören und deren Rang und Titel zu führen. Prinzeß Alice ist persönlich als Prozeßpartei nicht beteiligt, vielmehr wird der Rechtsstreit zwischen dem Kinde selbst, welches vom Dresdener Rechtsanwalt Dr. Schräg vertreten wird, und den vom Leipziger Rechtsanwalt Dr. Lehme vertretenen Agnaten des fürstlichen Hauses geführt. Daß der gegenwärtige Prozeß vom Oberlandesgericht zur Entscheidung kommt, ohne vorher vorm Landgericht verhandelt worden zu fein, findet ferne Erklärung darin, daß es sich in 'diesem Falle um eines der dem schaumburgischen Hause noch heute zustehenden Sonderrechte handelt. * Ausstellung für die Kinderwelt. Während nn fernen Osten das drohende Kriegsgewölk noch immer nicht verzogen ist und immer mehr Kriegsmannen und Panzerschiffe sich zusammenziehen, entfaltet in der Hauptstadt des ZarenlandeL die Friedensarbeit chre zartesten Blüten durch die namentlich dem Wohlergehen der Kmderwelt gewidmete internationale wiffenschaftliche Ausstellung, die unter dem Protektorat der Kaiserin-Mutter ein glänzendes Bild entrollt pon der umfassenden Fürsorge, welche der Ruffe seinem jungen RachwuchS angedeihen läßt. Wie auf dem internationalen Aerzte-Kongreß in Moskau die aus den westlichen Kulturländern zusammenströmenden Aerzte erstaunt waren über die bei uns unbekannte Großzügigkeit und Gediegenheit russischer Wohltätigkeits-Institute und Krankenhäuser, so zeigt sich in gleicher Weise auf der Petersburger Ausstellung die russische Intelligenz im hellsten Lichte. Unter der Protektorin haben sich die hervorragendsten Kräfte des Landes vereinigt, um die Leistungen der Humanität zu veranschaulichen. Auch das Ausland, namentlich die preußischen Ministerien, haben um» fassende Ausstellungen veranstaltet. Einen ganz besonderen Erfolg trug das Sanatogen davon, das als gewaltiger Fort- fchritt auf dem Gebiete der Erzeugung künstlicher Nährprä- parate von einer Jury der klangvollsten Namen russischer Aerzte mit der großen goldenen Staats-Medaille ausgezeichnet wurde. * Versuchsbrand auf demTheater. Eine versuchte Brandstiftung erlaubter Art fand auf der Bühne des Alhambratheaters in London statt, um das Publikum über seine Sicherheit zu beruhigen. Die Bühne war ganz mit brennenden Kohleneimern besetzt und außerdem flammten in der Mitte der Bühne Gasflammen drei Fuß hoch auf. In diese Flammen und über die Eimer warf einer der Direktoren ganze Ballen von Leinwand, Wolle, Papier, Gardinen, Tapeten, künstliche Blumen, Ballettkleider und andere brennbare Stoffe. Die Zuschauer sahen mit angehaltenem Atem diesen Versuchen zu, nachdem sie sich vorher davon überzeugt hatten, daß die Notausgänge nicht zu fern waren und sich öffnen ließen. Endlich wurden auch die Kulissen elektrischen Funken ausgesetzt. Einige der in das Feuer geworfenen Gegenstände flammten auf, gerieten aber nicht vollständig in Brand, sondern ließen sich mit einem Schlag der Hand auslöschen. Andere Dinge spotteten jeden Versuches, sie in Brand zu setzen. So L. B die Papierrollen. Schließlich erschien der Theaterdirektor selbst in einem langen weißen Kostüm, wie es die Opernsängerinnen tragen und legte sich in die Flammen. Als er rricht brennen wollte, rief eine Stimme von der Galerie: „Er ist zu grün zum Brennen". * Eine Flut von Bier, 11000, wurden von einer Newyorker Brauerei am Mittwoch in den Fluß ab» gelassen. Die Brauereigesellschaft Konrad Steins, Sons u. Co. hatte ihr Geschäft an eine Frau Schmidt verkauft. Diese Dame hatte keine Lust, das Braugewerbe fortzusetzen. Da sie nun in den nächsten Tagen einen Bond von 75000 Dollar an die Regierung hätte zahlen müssen, wenn immer noch Bier bei Erlöschen des alten Bonds auf Lager fein sollte, und da ferner eine weitere Summe von 3000 Doll, bei der Entfernung des Meres zu Konsumzwecken fällig geworden wäre, beschloß die Eigentümerin, das Bier auslaufen zu lassen. Die Steuerbeamten gingen infolgedessen in die Lagerräume und schlugen dort die Fässer auf. In gewaltigen Strömen rauschte das Bier den Abzugskanälen zu, die aber nicht umfangreich genug waren, um die ganze Biermasse auf einmal zu bewältigen. Die ganzen Lagerräume und der Hof waren infolgedessen von B.er überschwemmt, dessen Schaum fast die Fässer überstieg. Eine große Menschenmenge beobachtete mit schmerzlichen Gefühlen die Vergeudung des schonen Getränks. Unitmsitüts Nachrichten. Die Abnahme der Mediziner an den deutschen Universitäten ist in diesem Semester, wie eine Ueberficht über die Besuchsziffern erkennen läßt, wiederum recht augenfällig. Belief üch die Gesamtzahl der Medizinstudierenden an den deutschen Universitäten im Wintersemester 1894/95 noch auf 7896, so beträgt sie jetzt nur noch 6072, so daß also in diesen 10 Jahren eme Abnahme von 22 Proz. eingetreten ist. Einige Hochschulen finb, nach der Köln. Ztg., an dem Rückgang in ganz besonderem Blaße beteiligt, so Würzburg, wo in der angegebenen Frist die Zahl von 753 auf 422 sank, Leipzig von 727 auf 445, Greifswald von 381 aus 156, Breslau von 297 auf 205, München van 1125 aus 912, Erlangen von 355 auf 204, Freiburg von 383 aus 329, Göttingen von 207 auf 138, Halle von 249 aus 181, Kiel von 251 auf 194, Marburg von 225 auf 174, Straßburg von 300 aus 2dl, Bonn von 245 aut 206, Tübingen von 223 aus 184. Einzelne medizinische Fakultäten haben z u g e n o in men, io 6- i c ü en von 109 auf 173, Heidelberg von 225 auf 266, Rostock von 110 auf 123. In Berlm, der größten medizinischen öaluUat, lauf die Zahl von 1220 auf 1193. — Der Großherzog von Baden und die »alten deutschen Studenten m Amerika. Professor Tr. Karl Beck in Newyork erhielt vom Großherzog von Baden folgendes »reiben: »Wertgeschätzter Herr Professor Dr. Beck! Sie ie große Freundlichkeit gehabt, mir das Diplom darüber zukommen zu lassen, daß dre Vereinigung alter deutscher Studenten in Amerika mich zu ihrem Ehrenmitglied ernannt hat. Ich konnte Ihnen schon mündlich aussprechen, daß ich die Ehre dieser Ernennung besonders hochschätze und dafür aufs wärmste danke. Die Bitte, die ich heute an Sie richte, geht dahin, der Vermittler meuter aufrichtigen und herzlichen Tanfbarfeit für die mir erwiesene sehr freundliche Aufmerksamkeit bet Ihrer Vereinigung zu sem. Möge die Vereinigung blühen und gedeihen und ihren Mitgliedern dre Erinnerung an die schöne Studentenzeit in der alten deutschen Heimat wert erhalten. Ihr ergebener Friedrich, Groß- herzog von Baden. R o m. 2. Febr. Professor Antonio L a b r i o l a, der geistige Begründer des ttalienischen Sozialismus und Hauptverfechter der materialistischen Geschichtsphtlosophie, ist infolge einer Kehlkopfoper atton gestorben. Kunst und Wisfenschast. Zur Erbauung eines Stadttheaters in Char- l o t t e n b r g empfiehlt der Ausschuß der Stadtverordneten- Versammlung die Bewilligung von 2 150 000 Mk. Das Theater soll von der Schiller-Theater-Aktiengesellschaft erbaut und an diese gegen eine jährliche Pacht von 100 000 Blk. vermietet werden. Die Frage des Platzes tst noch nicht erledigt. Der Platz soll von der Stadt ausgesucht werden, wenn auch die Theatergesellschaft ihr Einverständnis zu geben hat. Man nimmt an, dag die Stadt- verordneten-Versammlung den Beschluß ihres Ausschusses zu dem chrigen macht. Kandel und Verkehr. UalkLwirtschast. Verquer Börse vom 2. Februar 1904. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Ceft Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Anfangs- u. . 210.25 . 222.75 . 142.75 . 189.50 i. Schlußkurse. 210.10 223.— 142.62 190.37 Trotzdem die heutige Petersburger Börse wieder matte Kurse sandte und auch Paris daraufhin einen Teil der gestrigen Besserung wieder einbüßte, war die Stimmung hier keine schlechte zu nennen, was wohl darauf schließen läßt, daß man allen Eventualitäten im lernen Osten mit Ruhe entgegensieht. Die spekulativen Engagements sind überaus gelichtet und für unsere Jndustriewerte sieht man auch im Falle eines Krieges keinen Grund zu Rückgängen. Die durch die Politik bis Stocken geratene Bewegung der Edison-Aktien kam sogar wieder in Fluß und namentlich für Schiffahrtsaktien zeigten sich infolge der glänzenden Bilanz der Hambtlrg-Amerika- nischen Packetf.-Ges. neue Käufer. Sehr lebhaftes Geschäft entwickelte sich in Eanada Pacific Sheres, da Newyork allererste Käufer signalisierte, was hier zu einer Halbjahrsdividendetaxe von 3 pEt. Veranlassung bot Alle übrigen Märkte still und ohne Geschäft; nur Dynamit abermals anziehend. Ruffische Banken im Einklang mit Petersburg matt Privat-Diskont 28/e Prozent Harpener Bergbau . . 203.75 203.70 Tendenz: sttll. Köln, 2. Febr. Wie die »Köln. Ztg/ meldet, wird das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim jr. L Comp. mit Rückwirkung vom L Januar 1904 ab in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt werden. Die bisherigen Inhaber der Firma, die Freiherren Eduard und Albert v. Oppenheim, treten mit Rücksicht auf ihr vorgerücktes Alter au5 der Firma aus, bleibeu aber durch Kapitaleinlagen, die auf eine lange Reihe von Jahren festgelegt sind, kommandüariscb beteiligt und werden auch fernerhin in den dem Bankhause nahestehenden Verwaltungen tätig sein. Die Fortführung der Geschäste verbleibt den beiden bisherigen Mitinhabern der Firma, dem Generalkonsul Dr. Frhr. Emil o. Oppenheim und dem Fehrn S. Alb. v. Oppenheim, zu denen als neuer Teilhaber der bisherige langjährige Mitarbeiter Ferdinand R i n k e l hinzutritt. Diese Veränderung gewinnt auch insofern eine erhöhte Bedeutung, als ein Mitglied der neuen Kommandtt- Gesellschaft in den Aufsichtsrat der Tikonto-Gesellschast in Berlin berufen wird, um so die freundlichen Beziehungen zwischen beiden Firmen auch in dieser Richtung zum Ausdruck zu bringen. Umsatzsteuer für Großmühlcu. Eine Umsatzsteuer für Großmühlen verlangt der deutsche Müllerbund in einer Petition an die Landtage der einzelnen Bundesstaalen. Zur Begründung wird ausgeführt, daß sich tue 44 000 bmnenländischen Mühlenbetriebe des Reichs in wachsender Bedrängnis befänden, gegenüber den Vorteilen und Vergünstigungen, die eine kleine Anzahl Großmühlen genießt. Man hatte sich schon einmal an den deutschen Reichstag gewandt, wurde aber abschlägig beschieden mit der Begründung, daß die Besteuerung der Betriebe Sache der einzelnen Bundesstaaten sei. Daher wendet sich der deutsche Müllerbund an die gesetzgebenden Körperschaften der Bundesstaaten. KanSwirtschast. — Bakterien und Hefen, insbesondere in ihren Bezieh- ungeii zur Haus und Landwirtschaft, zu den Gewerben, sowie zur Gesundheitspflege, gemeinverständlich dargestellt von Dr. F. K i e- nitz-Gerlofs, Prof, an der Landwirlschaftsschule in Weilburg. Mit 65 Abbildungcu. Preis 1,50 Bit. Verlag von Otto Salle in Berlin W. 30. — Das aus Vorträgen, welche der Ber- faffcr vor einem Laienpublikum gehalten hat, hervorgegangene Büchlein stellt sich die Aufgabe, weiteren Kreisen in möglichst kurzer und doch erschöpfender Weise die so wichtigen Ergebnisse der Wiffenschaft von den Bakterien und Hefen zu vermitteln. — Nach einem einleitenden Kapitel vorwiegend historischer Natur werden die auf den Untersuchungen über die „Urzeugung" beruhenden Niethoden der Nahrungsmittel - Konservierung besprochen. Sodann wird der Leser mit den Niethoden der Remzucht, über die man seit einigen Jahren so oft m den Zeitungen lieft, bekannt gemacht. Alle übrigen Kapitel sind in erster Lime praktischer Statur und behandeln sowohl die Alkoholgärung und das Eingreifen der Hefen und Bakterien in die Industrien, Brennerei, Brauerei, Gerberei usw. und in die Landwirtschaft, als auch ihre Beziehungen zu den Infektionskrankheiten (Wundinfektionen, Milzbrand, Tuberkulose, Lungenentzündung, Influenza, Diphtherie, Unterleibstyphus, Cholera, Aussatz, Pest), wobei auch die verschiedenen Arten der Desiniektion und Abivehrmittel erörtert werden. Dem Verfasser ist es gelungen die Darstellung so zu gestalten, daß auch nicht mit Vorkenntnisfen ausgerüstete Leser das Buch mit Leichtigkeit verstehen. Ein verhältnismäßig reiche Zahl von Abbildungen trägt zum Verständnis wesentlich bei. Bei dem großen Interesse, welches jetzt überall diesem so interessanten Gebiet entgegengebracht wird, dürfte das billige Büchelchen hochwillkommen sem und empfehlen rotr dasselbe unseren Lesern angelegentlichst. chrtchtsjaal Dessau, 2. Febr. Von der 3. Strafkammer des hiesigen Landgerichts wurde heute der Hofopernsänger Karl K t e n l e d) n e r ans Bozen, früher in Bayreuth, der am 27. Oktober vor. J§. auf offener Straße den Hofkapellmeister Franz M i k o r e q von der hiesigen Herzog!ick)en Hosoper mißhandelte, indem er ihn zu Boden warf, mehrere Fußtritte versetzte und ohrfeigte, wegen Körperverletzung zu drei Monaten Gefängnis oerurtcUr. Ter Siaatsanwalt hatte 6 Monate beantragt. Stdeilklbcw gung. Paris, 2. Febr. Die Besitzerin einer Weberei in Coteau fünbigte dieSchließung ihrer Fabrik i n f o l g e Arbeiter- Ausstandes an. Lie Ausständigen, welche diesen Entschluß dem Einfluß des Oheims der Besitzerin zujchreiben, plünderten dessen Wohnung und setzten sie in Brand. WchkiWk Ukbnßcht dn Todesfälle in der LIM Gießen 3. Woche. Vom 10. bis 16. Januar 1904. Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 (inkl. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitsziffer: 18,90 nach Abzug von 4 Ortsfremden: 7,56 <7*0. Kinder An.ni.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Zusammen: Erwachsene: 1. Le im vom bensjahr: 2.—15. Jahr Tuberkulose der Lungen 1 1 Tuberkulose der Wirbel 1 (1) _ — 1 (1) Neubildungen 2(2) 2(2) Herzleiden 1 (1) 1(1) — — Dlphteritis 1 (1) 1 (1) — _ Nierenleiden 1 (1) 1 (1) _ ___ Blasenleiden 1 1 — _ Altersschwäche 2 2 — — Summe 10 (6) 9(5) - 1(1) Meteorologisüre Beobachtungen der Station Gießen. Höchste Temperatur am 1.—2. Niedrigste » » 1.—2. Februar 1904. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit 2. 215 737,2 + 1,2 4,0 80 2. 9" 736,4 + 0,8 4,2 87 L. 72s 737,2 + 1,6 4,9 94 SE. 2 SE. 1 8. 2 Ä Februar + Wetter Bed. Himmel Aed. Bed. 1,3k C. 0,2 u C. Aiisjuz uns etn Kirchenbüchern der stabt ibieun. Evangelische Gemeinde. Getaufte. Lukasgemeinde. Den 20. Januar. Dem Rentner Philipp Lahr ein Sohn Rudolf Ernst Philipp, geb. 14. November. — 24. Dem Heizer Heinrich Nispel ein Sohn Friedrich Johann Wilhelm Heinrich, geb. 19. Dezember. — Dem Zahnarzt Eduard Jäger eine Tochter Margrit Emma Auguste Marie Johanna, geb. 27. Oktober. — Tew Fuhrmann Johannes Emrich eine Tochter Maria, geb. 22. September. — Militärgemeinde. Ten 18. Januar. Dem Leutnant Schwendy eine Tochter Erika Jenny Else Hedwig Elsbeth, geb. den 26. Oktober. — Johanne s- gemeinde. Ten 24. Januar. Dem Schmied Theodor Stem ein Sohn Theodor Peter Ludwig Karl, geboren den 15. Dezember. Getraute. Lukasgemeinde. Ten 19.Januar. Ludwig Henkel, Schutzmann in Worms, und Maria Hahn, Tochter des Weißbinders Peter Hahn zu Cölbe. — M i 111 ä r g e m c i n ö e. Den 30. Dezember. Heiiirich Christoph August Bues, Sanitäts- Unteroffizier zu Gießen, und Sophie Kling, Tochter des verstorbenen Ackermanns Eberhard Klinge zu Roda. Beerdigte. Lukasgemeinde. Den 20. Januar. Elisabeth Dornier, geb. Röger, Ehefrau des Universitäts-Gärtners i. P. Karl Dörmer, 61 Jahre alt, starb den 17. Januar. — Franziska Äattrein, geb. Rinn, Ehefrau des Privatmanns Louis Kattrein, 57 Jahre alt, starb den 18. Januar. — Den 26. Januar. Auguste Haas, Tochter des verstorbenen Bäckermeisters Gottfried Haas, 58 Jahre alt, starb den 24. Januar. — Den 27. Januar. Elisabeth Wolff, geb. Schäfer, Ehefrau des Privatmanns Rudolf Wolff, 60 Jahre alt, starb den 24. Januar. — Johannesgemeinde. Den 18. Januar. Louis Schultheiß, Gastwirt, 36 Jahre alt, starb den 15. Januar. — 2L Januar. Katharine Otter, geb. Haas, Ehefrau des Schaffners Karl Otter, 59 Jahre alt, starb den 19. Januar. — 26. Friedrich Meißner, lediger Sohn des verstorbenen Arbesters Johannes Meißner, 28 Jahre alt, starb den 23. Januar. Lamilien-Nachnchten. Gestorben: Frau Lina Charlotte Habich, geb. Schott, in Bensheim. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Donnerstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr im Konfirmanden» faal der Mallhäusgememde Bibel stunde. Psalm 93. . Pfarrer D. Schlosser. Schiffsnachrichten. Norddeutscher Lloyd. In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 1. Februar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Toppelschrauben-Postdampfer »Frankfurt", Kapitän P. Albrecht, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 30. Januar 7 Uhr morgens wohlbehalten tn Newyork angetommen. MyrrhoBBn-Gtycerin anerkannt anübertroffen bei rauher, empfindlicher Häuf. Nicht fettend, feinstes Parfüm. Tube SO PL Erüfilluch wift die bekannte MyrrboJifl'Seifc in Apotheken, Drogerien u. Parfümerien. 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Februar 1904, vormittags 97, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Neu- Hege, Oberhag und Hegstrauch versteigert: 1854 Fichten-Stangenmit 74ch7trn Vergebung von Kauarbeitcn. Dte für den inneren Ausbau eines neuen Schul- Hauses, die Errichtung eines Abortgebändes und die Herstellung des Schul- Hoses in Dorsgill erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen rm Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Angebote bis Samstag den 13. Februar l. IS., nachmittags 3 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Dorfgill, woselbst Pläne, Voranschläge und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, portofrei einzureichen. 1179 Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veran- Buchen-Stamm mit 0,58 Fstm., arbeiten . . Nadelholz-Stämme mit 2,56 Fstm., Steinmetzarbcitcn Stangen I. Kl., 15 Stück II. Kl., 40 Stück HI. Kl., Zimmerarbeiten Jagd-Verpachtung. Die Feld- und Waldjagd der Gemarkung Berghausen, 220 ha Feld und 316 ha Wald, wird am Dienst« g den 8. März d. I., nachmittags 3 Uhr, im Wallbruch'schen Saale hierfelbst auf 9 Jahre vom 1. 2lpnl d. I. ab öffentlich verpachtet werden. ... Die Verpachtungsbedingungen können bei mir erngesehen, auch nach Einsendung von 20 Pfg. für Porto unentgeltlich uon hier bezogen werden. Ehringshausen (Kreis Wetzlar), den 1. Februar 1904. Der Bürgermeister. H 0 emann. Großes Musterlager m Gelen und Herden Rodheimerstraße 42. Je Happel. 9b Bekanntmachung In da§ Handels - Register wurde heute bezüglich der Firma .Wilhelm Rühl" zu Großen-Buseck eingetragen: Dem Kaufmann Lorenz Wilhelm Rühl zu Großen-Buseck ist Prokura erteilt. 1163 Gießen, am 26. Jan. 1904. Grobherzogliches Amtsgericht. ¥on Hamburg unübertreffliche 7 Pfg.-Cigarre. iom Gustav Sonntag, Giessen. JM. ^osenthaS, 2icSiäPt“6cÄa» as. Reparaturen an Maschinen jeder Art werden üi meiner I Werkstätte fachgemäß und biUiflit ausgeführl. Jagd-Verpachtung. Die Jagdnutzung auf den Grundstücken der Gemarkung Odenhausen, in der Größe von 415 ha, darunter 115 ha Wald, soll am Montag den 15. Febrnar er., vormittags 10 Uhr, in der Wirtschaft von Kreiling zu Odenhausen und die Jagdnutzung auf den Grundstücken der Gemarkung LaunS- bach, in der Größe von 366 ha, darunter 69 ha Wald, an demselben Tage nachmittags 3 Uhr in der Wirtschaft von Wörner zu Launsbach auf 6 bezw. 9 Jahre öffentlich verpachtet werden. Beide Jagden find gut, insbesondere ist ein guter Rehwildbestand vorhanden, auch kommt in der ersteren Jagd Rotwild vor. Von Station Friedelhausen der Strecke Gießen—Kassel ist die Odenhausener Jagd und von Station Launsbach der Strecke Wetzlar—Lollar die Launsbacher Jagd 22 rin 27 , 2 , 10 , 34 „ Jagd-Verpachtung. Die Jagdnutzung auf den Grundstücken und im Walde 6er Gemarkung Atzbach, in der Größe von 846 ha, darunter 240 ha Wald, sowie diejenige in der anschließenden Gemarkung und im Walde der Gemeinde Dorlar, in der Größe von 628 ha, darunter 160 ha Wald, soll am Dienstag den 16. Februar er., nachm. 3 Uhr, auf 6 bezw. 9 Jahre in der Wirtschaft von Feiling zu Dorlar öffentlich verpachtet werden. Beide Jagden sind gut, insbesondere ist em guter Rehwildbestand vorhanden, auch per Bahn der Strecke Wetzlar—Lollar von Station Dorlar und demnächst auch von Atzbach, sowie der Strecken Wetzlar—Gießen von Station Dutenhofen sehr leicht zu erreichen. Krofdorf, den 27. Januar 1904. 1168 Der Bürgermeister. I. V.: Der Beigeordnete Leib. KyrMalisch-astronornifcher ßrperimental- und Aemonstralious-Aortrag: KmmlsMlhM, das TmeMeln, Kometen. Eintrittskarte» für Angehörige der Mitglieder zu 50 Pfg., für Nichtmitglieder zu 1 Mk. sürb abends an der Kasse zu haben. Die Vorstände. Möbel solide« Fabrikat empfiehlt 634 zu billigen Preisen Wh. Mer Steinstrasse 68. MöbelschreinereL Ar ennyolzversteigerungen im Fürstlich Stolberg-Wermgerödischen Forstrevier Gedern. Dienstag den 9. Februar im Gebener Beürt, Distr. Spießwald und Schwungstem Scheite rrn: 632 Buchen I. Klaffe, 340 Buchen EL Klasse, 13 Eichen re.; Knüppel rm: 180 Blichen, 12 Eichen rc^ 21 Fichten; Astreiser rm: 720 Buchen. Nähere Auskunft erteilt der Unterzeichnete. . . Zusammenkunft 91/, Uhr im Bergwrrtshauv m Gedern. Freitag deu 12. Februar im Ransladter Bezirk, Distr. Kirchwald 5a und Finkenloch 1: Scheite rm: 395 Buchen I. Klasse, 116 Buchen IL Klaffe, 6 Kiefern; Knüppel rm: 74 Buchen, 28 Kiefern; Astreiser rm: 590 Buchen, 26 Kiefern, ferner 9 rm Kiefernstöcke. Nähere Auskunft erteilt Förster Semper, Ranstadt. Zusammenkunft 9 Uhr vormittags ia der Wirtschaft von Peters Jung in Ranstadt. Gedern, den 1. Februar 1904. Der Oberförster: Klingelhöffer. Rein, mild, neutral. Eine Fettseife ersten Ranges. Holzversteigerung. Samstag den 6. Februar sollen im Gemeindewald von Crumbach, aus den Distrikten Langheck, Pfaffenmark und Totalität, versteigert werden: Fräulein OSsja Theiss, Kreuzpl. 10 empfiehlt sich zur Anzcrugung künstlicher Gebisse in Gold und Kautschuk, Kronen- und Brückenarbeiteu, Nr"Schmerzloses Zahnziehen. Umarbeitung schlecht sitzender Gebisse; Reparaturen äußerst schnell und billig. Schonendste Behandlung. Prompte Bedienung. Billige Preise. — Sprechstunden 9—12, 2—6. Sonntags nur gegen vorbcrige Anmeldung. 0235 Xanfmänm$(her Verein und örtrzemrtzMm Giessen. V. Vortrag Donnerstag deu 4. Februar 1904 24 Eichen-Stämme mit 22,94 Fstm. (2,4—11,6 Mtr. Länge schlagt: zu Alk. und 33—58 Ctm. Durchmesser), Erd- und Maurer- ' . 1537,80 . 350,08 . 465,81 . 128,80 . 74,00 . 599,80 . 763,42 . 3072,41 . 2131,19 . 78,00 . 240,00 . 680,00 Holzversteigerung. Dienstag den 9. Februar d. I. werden auS den Distrikten Beltershainer Wald, Steinkaute, Ochsenstall, Stemweg, Alter Haag, Hoherod, Kaulhain und Laubachskops der Forstwartel Reuchards- Hain versteigert: Stamme: 79 Eichen — 41 fm, 13 Buchen 14 im, 122 Kiefern = 92 fm, 2 Fichten = 2 fm, 8 Lärchen = 4 fm; Derbstangen: 541 Fichten = 41 fm. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Distrckt Beltershainer Wald Abt 3 bei Reinhardsham bei Stamm Nr. 948. Nur bte Kiefern im Beltershainer Wald Abt. 3 werden bei der Versteigerung ooraezeigt, das übrige Holz kommt von ungefähr 12 Uhr mittags an bei Herrn Wirt Max Becker, Bellersham, zum Ausgebot. Grünberg, 30. Januar 1904. _ Großh. Oberiörsterer Grunberg. Plasterarbeiten Basaltgruslieferung . 120,00 Schellfische la. lebeudsrisch 362 soeben eingetrosien bei He E. Jughardt, Inh.: August Wallenfels, Marktpl. 15. Telephon 390, Neuen Baue 21. Theater-Friseur. Neuen Baue 21. Ortsgewerbevercln. Mittwoch d-ri 3. Februar 1904, abends 8V, Uhr Monats -Versammlung im Restaurant Feidel. Bericht über die RcichÄagsverhand-un-i-n bezögt. JnvaliditätS- und Altersversicherung der Handwerker. Einrichtung von Handwerkcrgerichten. Verschiedenes. Su -echt zahlreiche- Beteiligung ladet^em Lieferung. Die Lieferung des ungefähren Bedarß nachstehender Gegenstände soll für 1904 vergeben werden: 1) Brot, verschiedenes, 600 dz. 2) Rindfleisch 18 dz. 3) Kalb» ' fleisch 1 dz. 4) Schweinefleisch 11 dz. 5) Speck, deutscher, ge- I räucherter 2,8 dz. 6) Nierenfetl 7ch dz. 7) Schweineschmalz, deutsches, 22 dz. 8) Butter, frische 1,2 dz. 9) Eier 1000 -stuck. ' 10) Handkäse 13 dz. 11) Bohnen, weiße, 26 dz. 12) Erbsen, ge- schälte, 31 dz. 13) Linsen 26 dz. 14) Roggenmehl 7 dz. 15) Gerstenmehl 6 dz. 16) Weizenmehl 8 dz. 17) Mohnöl 30 Ltr. 18) P'efser, : ganzer, 0,4 dz. 19) Z welschen, gedörrte, 1 dz. 20) Ehokolade 0,1 dz. 21) Essig 650 Ltr. 22) Gerste 12 dz. 23) Reis 12 dz. 24) Gersten- Grütze 6 dz. 25) Haser-Gräye 6 dz. 26) Weizen-Grütze 10 dz. 27) Kaffee 10 dz. 28) Nudel Faden 0,2 dz. 29) 9lubel Maeearorn 0,2 dz. 30) Thee, schwarzer 0,02 dz. 31) Zucker 0,05 dz. 32 Majoran 0,01 dz. 33) Kümmel 0,01 dz. 34) Senf 0,2 dz. 3o) Schreibmaterialien lt. Verzeichnis. 36) Petroleum 18000 Ltr. 37) Kernseife 9 dz. 38) Schmierseife 6 dz. 39) Soda 6 40) Lampendochte 120 Mtr. 41) Lampenzylmder lo0 Dutz. 42) Kohlenlöffel 25 St. 43) Kohlenschippen 12 St. 44) F'lzkappen 50 St. 45 Karbolsäure 6 dz. 46) Eisenvitriol 2 dz 47) Fensterpapier 2 Ballen. 48) Makulaturpapier 4,5 dz. 49) Kockstroppen 8 Stuck. 50) Kohlenkroppen 12 Stück. 51) Reis^besen 200 Sluck. 52) Ramme 20 Dun. 53) Zahnbürsten 8 Dutz. 54) Putzlumpenzeug 500 Mtr. 55) Stearmlichier 0,15dz. 56) Zündhölzer 200 Packe. 57) Evnapse von Emaille 20 Stück. 58) Wasserflächen 15 Sluck. 59) Waffer- alä er 30 Stück. 60) Waffertrüge 5 Stück. 61) Lampenschirme 18 Stück. 62) Eßlöffel von Britania 60 Stück. 63) Steinkohlen, Anthracit 100 dz. 64) Steückohlen, Nuß 2100 dz. 65) Steinkohlen, gemischte 500 dz. 66) Tannenzcheitholz 10 Rm. 67) Betteppiche 50 Stück. 68) Farbwaren und Leim 15 dz. 69) Lern-, Rub-, Maschmen-Terpentuiöl, Spiritus, Benzin 400 Ltr. 70) Fenster- und Spiegelglas 30 qm. 71) Nähutensilien 657 Dutz. und 11 kg. 72) Eisenwaren 33 dz. 73) Leder x. 5,2 dz. 74) Bordholz 507 qm. 75) Dielen und Latten 2705 Stück. 76) Baumwollgarn 8,3 dz. 77) Leinengarii, gebleicht, grau und blau 11,2 dz. 78) Boy, weiß wollener 280 Mtr. 79) Sarsenet 200 Mtr. 80) Unisormtuch zu Röcken, Hosen und Mäntel 90 Mr. 81) Strickgarn, weiß und nalurgrau 2,00 dz. 82) Wolleschußgarn, weiß und mrturgrau 2,00 dz. _ , Außerdem kommen zur Vergebung die rm genannten Rechnungsjahre erforderlichen Fuhren und der Bezug von Knochen, allem Eisen, Lumpen und Gespül. t Die Gegenstände unter Nr. 2 uud 6, 3 bis 5, 8 und 9, 11 b,s 13, 14 bis 16 17 bis 34, 37 bis 39, 40 und 41, 42 und 43, 45 und 46, 47 und 48, 49 und 50, 52 und 53, 55 und 56, 57 bis 62, 63 bis 65, 76 und 77, werden zusammen vergeben. Zu Ord.-Nr. 11 ms 35, 37 bis 39, 47 und 48, 52 bis 54, 56, 62, 67, 68 (nur von Leun) 71, 73, 76 bis 82 sind Muster vorzulegen. . Verschlossene Angebote sind getrennt von den emzureichenden Mustern, sowie versehen mit der Aufschrift: .Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde: Mittwoch, den 24. Februar 1904, vormittags IO1/, Uhr bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Die Bedingungen (Ministerialerlatz vom 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen, vormittags von 9 /»bis 107, und nachmittags von 3 bis 47, auf der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch gegen postfreie Eisenduug von 70 Pfg. bezogen werden (hierbei ist anzugeben, bezüglich welcher Ord.-Nr. oie Bedingungen gewünscht werden.) Für bte Angebote ist em besonderes Muster vorgeschrieben, das gegen Erstattung von 10 Pfg. Schreibgebühr zu erhalten ist. Die Zuschlagsfrisl beträgt 14 Tage Marienschloß, den 30. Januar 1904. Gr. Direktion des Landeszuchthauses hübenschneider Brockel- u. Scheibenmühlen Häckselmaschinen Biehfutterkessel Viehsuttcrdämpfer Schrotmühlen, Putzmühlen Buttermaschinen, Centrisugeu Kartoffelquetschen Kartoffelwaschmaschinen Kartoffelsortiermaschinen Fauchefässer, Fauchepumpeu Waschmaschinen rc. empfiehlt billigst 282 ffiucker- Kranke „Dr. 8. Meyers Kurmittel“ (kein Geheimmittel, ist je 3% milchsaures Trypsin, benzoesaurer Kalk, tbeobrominsaures Trypsin, milchsaurer Kalk) ist jetzt die sicherste wirkliche Hilfe. Erhältlich in den Apotheken. Haupt-Depot:Berlin, „Kaiser Friedrich-Apotheke“, Karlstrasse 20a, woher auch Prospekte über die glänzenden Erfolge gratis und trank o erhältlich sind. [961 Blotia Hahn, Tochter bts • Wltluärgemeinbt Äugust Lues, Sanilät- Illing, Tochter des w? zu Roda. Ten 20. Januar. W iniversltäts-Urtners L i 17. Januar. - Franzi-la manns 3ouis Kattnui, ö? Ten 26. Januar, älugu'u meislers Gottsned Caos, Ten 27. Januar. Aijckii tmanas Kudolt Woljs, & ot/annesgtmtinbt. wirt, 36 Jahre all, M ne LNer, ged. Haas irhe- alt, \taxb briil^JanE. bt5 vchlotdmenMvviV den 23. Januar. ‘8t** 2 • •An. ( un ■CbtU5^t'9 151H mh eU,^n £Jahnor, «"Ma Auguste Man- «mann Johannes Lmck 'KUitargemeinde K eine Tochter te Lklober.-Johannez- schmied Theodor Site ‘Üetn geben nn QUiöOnau§^ bn1Qr+ _L_ - 0^w __ tä M »ititi einde. irtjtrn. te Habich, geb. Schott, b f fibrik r' hichtell. meivde. 5 8 Uhr im Konfirmand ,oe. Psalm A. Harrer D. Schlosser hteu. loyd. Loos, Kirchenplatz. ift am 30. 3«"“c ’1141 rjitfiM* .c Lpciiriii, Oj.ni taief , Sil» m*1 >1* Ausnahme-Tage Um die Restbestände der Winterwaren gänzlich zu räumen, verkaufen wir sämtliche WfegV B 952 Aug. Montanus Nachfolger Inh.: Robert & Max Imheuser. Grösste und feinste Auswahl in Damen- und Herren-Modewaren. । Aufgepasst! Achtung! Einzel - Möbel Planlnos Kapkansgaste 18. Gießen. 8F Franko-Licferung. 2,80.3,50 90 * i • Monatliche Mietpreise: 2—12 Mk. Tadellose Ausführung Jeder Reparatnr In eigener Workstätte. Anfpolleren von Piano». 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