sst 3511 ar*u V und ME t' und d>e^ c. Ä iifiMÄi. ?■ je auße^ , t: Zoh-'? _ n vorzügliche"' alilälen anWalle* Rarttplatz11 [62, Se^d-u Bl Ziegel hlen ltf): 3631 !$ae nü-lei-eftei^ ie alle Sorten MMy oroie Sport- un! Luis-Schuhe ir 1)1 euiqetTofien. Neumeier, oonnenjtr. 20—2z hbütten nb u. oval), Wajch. jchjeilerc.,Pflanzen- ähle, Gartenrechen, it, Kokosstticke ivahlempflchlrj3133 Hermann IV, ikratzt 12. . Urania > j jeinfle 9M J ff. Quckäi. billig. Gbenjo brülle ^ahnadjudchei- e. Lertreler gejuchi. 2219 radfabrik, Cottbus. r Nacht ne zarte, jchneeweixr. me haut durch d-r j 170» ötia^rcom'W dc.^tirnlN'1- [.bet Ad. Bieler, 2:x iMMÜ jche Sorten Nr. 10’4 Erstes Blatt. 1S4. Jahrgang Montag 8. Mai 1904 •rfd)eiat täglich außer Sonntag«. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siegener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der BrÜhl'schen Untvers.-Buch-u. Dletn- druckeret. 9L Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: «chulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fcrnsprechanschluß Nr. 5L GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen vezugSpretSr monatlich 75 Pf^ vierteljährlich Mk. 2^0: durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch dtePost Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige« für ble TageSnummer bis vormittags 10 Uhr. Zellenpreis: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich fü» den pollt und allgem. Dell: P. Witiko- für .Stadt und fiontr und .GerichtLfaal": August Goetz; für den An- zeigenteü: HanS Beck. Die Eröffnungsfeier der Amgehuvgsöayrr Maiuz-Wiesöaden. (Originalbericht des „Gieß. Anz.") »o Waintf, 1. Mai 1904. Die Ankunft der höchsten Herrschaften. Festliches Gewand trugen heute zur Ankunft des Kaiser s mrd Großherzogs die Häuser unserer herrlichen Uferstraße und Taunusstraße, reichen Flaggenschmuck der altehrwürdige Dom und die neue Christuskirche, ebenso hübsch waren die Stadtballe, die Caponiören entlang des Rheines, das Ufer und die vor Anker liegenden Schiffe mit Fahnen, Guirlanden usw. geschmückt. Tausende und Abertausende von Menschen, die Mitglieder der Vereine und die Schulkinder. (Me letzteren trugen Fähnchen), hatten am Rheinufer bis zur Ingelheimer Aue Ausstellung genommen, während gewaltige Mengen Erwartungsvoller die Dächer der Häuser am Rheinufer, die Caponiören, die vor Anker liegenden Schiffe und die Festungswälle vor der neuen Rheinbrücke schon Stunden vor der Ankunft der hohen Herrschaften besetzt hielten. Mährend das gegenüberliegende Gebiet der Peters-Aue bis zur Spitze desselben von Militär besetzt war. Das Ganze bot von dem Damme der Brücke aus gesehen, einen herrlichen Anblick. Um 11,30 Uhr vormittags erfolgte die Abfahrt der Fest- Aste mit Sonderzug vom Hauptbahnhof aus nach dem Festplatze zur neuen Brücke. Ringsum waren die Dämme vor der Brücke von Militärposten abgesperrt. Nachdem die Spitzen der Behörden. (Bischof Dr. Kirftein war mit' den Domkapitularen Engelhardt uno Dr. Raich erschienen), und die Generalität neben dem Fürstenzelt und die übrigen Festgäste aus den gegenüberliegenden Tribünen Platz genommen, hörte man gegen 12 Uhr aus dem Hurrarufen von dem gegenüberliegenden Ufer, daß der kaiserliche Z u g der Brücke nahte. Punkt 12 Uhr lief der Zug vor dem Fürstenzelt ein und man sah den Kaiser, die Kaiserin mit Gefolge und den Großherzo g, sowie den SLaats- minister Dr. Rothe, Finanzminister Dr. Gnauth und Justizminister Dr. Dittmar demselben entsteigen. Reichskanzler v. Bülow, Staatsminister Budde und Kriegsminister von Einem waren schon vorher auf dem Festchlatze eingetroffen, ebenso der frühere hiesige Eisenbahnpräsident v. Breitenbach. Mährend der Großherzog die Kaiserin ins Fürstenzelt begleitete, schritt der Kaiser, der oie Uniform seines Gießener Regiments trug, die ausgestellte Ehrenkompagnie der 88 er ab, woraus sich dieselbe im Parademarsch entfernte. Als sich der Kaiser ins Fürsten- zelt begab und an den Spitzen der Behörden vorüberging, begrüßte er einzelne der Herren, darunter auch Oberbürgermeister Dr. Gaßner und den Oberbürgermeister von Wiesbaden, durch Händedruck. Vorher hatte Oberbürgermeister Dr. Gaßner der Kaiserin ein herrliches Rosenbukett überreicht, was die hohe Frau mit huldvollen Worten annahm. In Begleitung der Kaiserin befand sich die Gräfin Rackdorf. Beim Verlassen des Hofzuges hatten der Kaiserin und ihrer Begleiterin die jungen Damen Luise Merkel, Emma Rößler und Anna Hartmann schon Rosenarrangements überreicht. Frl. Merkel überreichte mit folgendem poetischen Gruße der Kaiserin die Blumen: Als Gruß von den Usern des deutschen Rheines, Als kleines Gedenken vom goldnen Mainz Sei dieser Blumen dustende Pracht Erhabene Kaiserin Dir dargebracht! Duddes Rede. Nachdem der Kaiser die Ehrenkompagnie entlasten, trat Staatsminister Budde vor das Zelt und hielt folgende Ansprache an den Kaiser und den Großherzog: „Eure Kaiserliche und Königliche Majestät und Eure Königliche Hoheit haben soeben die Gnade gehabt, eine neue Bahnlinie zu eröffnen, die im Frieden wie im Kriege von b ö ch st e r Bedeutung sein wird. Denn die Verbindung von Bischossheim nach Kostheim mit der neuen Mainbrücke bildet das bis heute fehlende Schlußstück der rechten Rhemuferbahn von der Schweiz bis zu den Niederlanden und der Schienenweg über die stolze Rheinbrücke mit seiner Fortsetzung über Münster a. St. und durch die bayerische Pfalz giebt eine neue Verbindung vom Main und Rhein bis zur Saar und nach Lothringen. Diese Verkehrsader wird in weiten Landesteilen befruchtend auf das Erwerb s 1 e b e n einwirken. Ganr besonders gilt dies für die blühenden Gefilde am unteren Main und Mittelrhein mit den industriereichen Handelsplätzen Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Mainz und ihren Nachbarorten, deren Verkehrsbeziehungen untereinander ganz wefenllich verbessert werden. Wenn aber Eure Majestät das deutsche Volk zu den Waffen rufen sollten, dann wird die neue Bahnlinie ein gewaltiges Kriegswerkzeug jein, auf dessen hohe Bedeutung Moltke zuerst hingewiesen hat. Er war es, der bereits im Jahre 1869 die jetzt vollendete Nheinüberbrückung als notwendig bezeichnete; aber ein Menschenalter sollte darüber hingehen, bis der Gedanke durch einheitliches Zu- iammenwirken des Deutschen Reiches und der beiden durch die Eisenbahngemeinschast eng verbundenen Staaten Preußen und Hessen verwirklicht werden konnte. Nuii ist die stattliche Rheinbrücke vollendet, ein stolzes Denkmal deutschen Äewerbefleißes und deutscher Kunst, geschmückt mit den ehernen Lildwerken Eurer Kaiserlichen und Königlichen Majestät und Eurer -Königlichen Hoheit des Großherzogs, der erhabenen Schirmherren ier preußisch-hessischen Eisenbahngemeinfchast. Eure Kaiserliche und -königliche Majestät haben die Gnade gehabt, der neuen Brücke den tarnen „K a i f e r b r ü ck e" zu verleihen. Möge das Bauwerk unter diesem stolzen Namen im Frieden wie int Kriege dem Wohle unseres geliebten deutschen Vaterlandes dienen. Seine Majestät ■6er Kaiser und Seine Königliche Hoheit der Großherzog, die Allerhöchsten Schirmherren der preuß.-hessischen Eisenbahngemeinschaft, Hurra, Hurra, Hurra!" Die Kaiserrede. Der Kaiser erwiderte: „Ich spreche Ihnen meinen herzlichen Glückwunsch aus, daß »rs Ihnen gelungen ist, ein Werk, welches schon von unserem großen, Strategen im Einverständnis mit meinem Großvater in seiner Bedeutung erkannt wurde, zu erfüllen. Ich freue mich, daß diese neue schöne Blüte der LeistungSfähigkell der deutschen Jngenieur- und Baukunst zu Nutz und Frommen unseres Volkes vollendet und im Verein errichtet wurde mit S. K. H. dem Herrn Großherzog. Ich wünsche, daß diese neue Brücke in jeder Beziehung den gehegten Erwartungen entspreche. Ich wünsche von Herzen, daß der F r ie d e, der notwendig ist, damit Industrie und Handel sich forterrtwickeln, auch fernerhin erhalten bleiben möge. Ich bin aber der Ueber- zeugung, daß diese Brücke, wenn sie zu ernsten Transporten benutzt werden sollte, sich dann vollkommen bewähren wird. Insbesondere aber freue ich mich, daß die Brücke auch in ihrem Aeußeren eine neue Zierde der großen Stadt werde, in deren Nähe sie errichtet worden ist, und daß sie in ihrem Aeußern den Traditionen der alten deutschen HerrlichkeU Rechnung trägt, mit denen die Geschichte der schönen Stadt verknüpft ist. Möge auch der Stadt Mainz diese Brücke in jeder Beziehung zur Zierde und zum Segen gereichen 1" Oberbürgermeister Dr. Eaßuer hielt hierauf an den Kaiser folgende Ansprache: „Majestät! Mit Freuden erfasse ich die Gelegenheit, Ew. Majestät auf unserem Boden willkonimen zu heißen, mit um so höherer Freude, als mir dadurch willkommene Gelegenheit geboten wird, Ew. Majestät namens der Bürgerschaft zu danken für das erneute Wohlwollen, das Ew. Majestät durch den Befehl zur Auf- lasiung der Festung bewiesen hat. Die höchste Verfügung wird, das hoffen wir alle, Glück und Segen für unsere Stadt bedeuten. Ich bringe hiermit die Dankbarkeit der Bürgerschaft zum Ausdruck und zugleich die wiederholte Versicherung der Treue und Anhänglichkeit an den Kaiser und sein Haus. Und wenn jetzt Ew. Majestät stromaufwärts an dem schönen Mainz vorüberfahren, möge Ew. Majestät die Ovationen, die die Bürgerschaft von Mainz ihrem Kaiser entgegenbringt, gnädigst aufnehmen. Ich bitte ferner Ew. Majestät, die G e d e n k s ch r i f t: „Zur Geschichte der Festung Mainz" (von Oberbürgermeister Dr. Gaßner verfaßt) gnädigst anzunehmen." Die Antwort des Kaisers lautete: „Ich danke Ihnen sehr. Es hat mich gefreut, der Stadt Mainz die Freude machen zu können." Scherzend fügte der Kaiser hinzu: „Sie hätten sie übrigens schon früher haben können, wenn sie nicht so widerborstig gewesen wäre." Bei der Ueberreichung bev Blumen an die Kaiserin hielt Oberbürgermeister Dr. Gaßner folgende Ansprache: „Zum ersten Male sind Ew. Majestät heute in Mainz und die Stadt freut sich, Em. Majestät begrüßen zu können, und spricht die ehrfurchtsvolle Bitte auS, diese Blumen als Willkommen aufnehmen zu wollen." Die Kaiserin erwiderte: „Ich habe mich schon lange darauf gefreut, hierher zu kommen und nehme Ihren freundlichen Blumengruß mit Vergnügen entgegen." Die hohen Herrschaften besichtigten hierauf unter Führung deS Eisenbahndirektionspräsidenten v. Rabenau die Brücke, über deren Bau sich der Kaiser in äußerst liebenswürdiger Weise aussprach. Die Rheinfahrt. Die hohen Herrschaften bestiegen mit Gefolge nach der Besichtigung das Dampfschiff'„Elsa", während die Gäste sich auf den Dampfer „Barbarossa" begaben. Unter dem Geläute sämtlicher Kirchenglocken erfolgte die Fahrt stromaufwärts bis zur alten Eisenbahnbrücke, fortwährend wurden dem Kaiserlichen Paare und dem Landesfürsten vom Ufer aus stürmische nicht endenwollende Ovationen dargebracht. Auf saft allen vor Anker liegenden Dampfschiffen, die von Menschenmassen dicht besetzt waren, spielten bei der Vorübersahrt Militärkapellen. Auch die Badeschisfe waren von Zuschauern dicht besetzt. Auch auf dem jenseitigen Ufer bei Kastel bis abwärts nach Biebrich hatten Vereine mit ihren Fahnen Aufstellung genommen. Das Kaiserschiff wurde bei seiner Mcksahrt überall vom jenseitigen Ufer lebhaft k^grüßt. In Biebrich. Um 2 Uhr mittags legte die „Elsa" an der Köln-Düsseldorfer Landungsbrücke in Biebrich an, empfangen von Landrat v. Hertzberg und Bürgermeister Vogt-Biebrich. Der Kaiser unterhielt sich aufs huldvollste mit dem Bürgermeister, dem er seine hohe Beftiedigung und Freude über die schnelle Entwicklung der Stadt aussprach. Zwei Schulkinder überreichten der Kaiserin einen Blumenstrauß und ein Rosenbouquet, lvelche die Kaiserin mit ijuldvollem Dank entgegennahm. Sodann stellte Oberpräsident v. Windheim dem Kaiser den ältesten inaktiven Unteroffizier, den lOljäh- rigen Landwirt Becht von Delkenheim vor, dem der Kaiser seines 100. Geburtstages im vorigen Jahre ein Geschenk hatte überreichen lassen. Der Kaiser gab seiner Freude Ausdruck, den alten Herrn kennen zu lernen. Von einer Schwadron des Husaren-Regts. 9h:. 13 unter dem Kommando des Grasen von Waldeck und Pyrmont eskortiert, fuhren die kaiserlichen Herrschaften nunmehr durch die festlich geschmückten Straßen, in denen Vereine und Schulen Aufstellung genommen hatten und unter den brausenden Hochrufen der Menge ging es durch die langgestreckte, in prächtiger Blüte stehende Kastanienallee nach Wiesbaden zu. Nachdem sich der Kaiser und die Kaiserin von dem Großherzog am Biebricyer Rheinnfer herzlich verabschiedet hatten, fuhr der Groß Herzog per Wagen über Kastel nach Mainz, wo er un Schlosse über Nacht blieb. Bankett im Kasino „Gutenberg". Nach der Abrede der höchsten Herrschaften fand im Kasino ,Hof zum Gutenberg" ein großes Festbankett statt. Staats Minister Dr. Rothe hielt die erste Rede, die folgenden Wortlaut hatte: Mir ist die ehrenvolle Ausgabe zuteil geworden, vor diesem ausgezeichneten Kreise das Wort zu ergreifen. Ich habe diese Ehre als leitender Minister des Staates, aus de sen Gebiet der größte Teil der Bahn verläuft und in dessen stolz ausbluhenoer Gemeinde wir uns zu der 4) Ä V % I d S I o s d" V JO z Bande durch ein neues Unterpfand bekräftigen soll. Hieran , der vom Prinzen Ludwig mit ei C U vor 5 Uhr traf Prinz Ludwig von Bayern ein und begab sich mit dem Admiral von Tirpitz und anderen Herren auf die Tauftanzel. Der erste Bürgermeister von München, Geh. Hotrat B o r s ch t hielt nunmehr eine Ansprache. Der schäft „Weser" erfolgte heute nachmittag der Stapellauf des für die deutsche Marine neu erbauten Kreuzers „M". Kurz Am Abend wohnten der Kaiser und die Kaiserin mtt den Damen und Herren des Gefolges und vielen Teilneh- L £ d £ es ü ti » d d)£ Keer und Slotte. Bremen, 30. April. Auf der Werft der Aktiengesell t, 41-P V v b'g-S Hausfrauen gebrauchet Kondensierte Alpenmilck duS-2Jo^ ästigung durch den Besuch des Prast- . London, 30. April. Ein Ingenieur hat eine neue denteu Loubet in der italienischen Hauptstadt erfahren. Vorrichtung erfunden, welche gestattet, siebzig Tie bei solchen Gelegenheiten ausgebrachten Trinksprüche ter tief in das Meer zu tauchen, wodurch die Z) tC Nestle Voller Rahmgehalt. überall käuflich. Ms yhitH miö ^anö. Gießen, den 2. Mai 1904. Kitte, wurde die Vorlage an] .. Bei dem Extrakonzert des Konzertvereintz 6' >’ -u Gunsten eines Gießener Schauspiel, und 5 £ d- p <« s s ’BSS’ßgö P^z V V SCJi’3- y e .2^ Mich ein Kriegswerkzeug ist. Auch dem Architekten und den mit ihm verbündeten Künstlern meinen Dank, ebenso den staatlichen und städtischen Behörden, dem Präsidenten der Eisenbastndirektion mit seinen sämtlichen Beamten und Mitarbeitern, die ihre ganze Tatkraft eingesetzt haben. Ich habe die Brücke heute übernommen und morgen w'rd sie dem öffentlichen Verkehr übergeben; ich bin mir der Pflicht | bewußt, daß ich sie hüten und pflegen muß und sie auch! dienstbar zu machen habe den Ztveüen des Friedens; die Brücke ist ein neuer Sprößling der schönen Ehe, der Preußisch-Hessischen Ei^enbahngemeinschaft. ist nicht die erste Gemeinsa-ast zwischen beiden Staaten. Schon im Jahre 1828 vereinbarten beide in richtiger Erkenntnis den ersten Zollverein; dieser wurde der Grund- Bi dem späteren deutschen Zollverein. Die Eisenbahnhat auch noch mehrere andere Sprößlinge, so die er Brücke und den Wormser Bahnhof. Ich hoffe, daß sie auf der anderen Rheinseite bald einen weiteren Sprößling erhält, ich meine den Umbau des Bahnhof s D a r m st a d t, in der Hauptstadt des Landes. Sprößlinge wären nicht so kräftig, wenn nicht ein mächtiger Charakter an der Wiege gestanden hätte, der, wie Excellenz Rothe auZführte, ein so ahnsehnliches Patengeschent gab; ich denke an die Beteiligung des deutschen Reiches. Dieses Patengeschenk ist ein Dentmal der deutschen Einheit. Ich möchte Sie bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben und des deutschen Reiches zu gedenken, das hier ein Denkmal der Einheit und Starte geschaffen hat; zur Einigkeit im Innern, wie auch dem Auslande gegenüber. Trinken wir auf das Wohl des deutschen Vaterlandes — das ganze Deutschland soll es sein — Deutschland lebe v S P P -P 2 d v S! s L« d.5 de '& d J Aniversttäts-Dachrrchten. Heidelberg, 30. April. An der Universität wurde bei dr heutigen zweiten Immatrikulation die erfte ötubentm ic Theologie inskribiert. _ Brücke hier bei Mainz entstanden. Genau, in welchem Inh : diese Brücke gebaut wurde, habe ich nicht Zeit gehabt, festzustellen, ich habe in Berlin andere Sachen zu tun; doch eines weiß ich: nock) früher Haden die Römer eine Brücke Hautkrankheiten, Ä WÄÄ Atittel dagegen ist Lbermeyers Herba Seise. St. ol) 4>l. u. 1 • ! z. h. i. all. Apoth., Drog. u. Parsm. _ , mern an der Mainzer Feier einer Festvorstellung in artigen Feier teilzunchmen, dem glänzend geschmückten Hoftheater bei .Gegeben un& Süd im deutsche, am Unterrhein geschlagen: Als die Römer einmal frech wurde „Maurer und Schlosser" von Auber, in aus- Bande durch ein neues geworden, da meldete eines Tages der römische Pionier- gezeichneter Neubearbeitung bezugl ^dnierung.und sich der Taufakt Mmmandeur dem Julius Cäsar, die Brücke sei innerhalb Kostümen, mit den H^bn ^oern und Knüpf a s n Worten vollzogen wurde. Der Kreuzer erhielt den 10 Tagen fertiggestellt. Freiiich war sie auch leichter ge- und Frl. Rvbtnsorlaukamen München'. An den Kaiser und den Prinzregenten Twrirt nl« p3 beute der ^all ist Die Vwniere waren auch Kaiserpaar unter Vorantritt des Generaiinrcnoanren von J • r ' - <, fertia Vom Aus denken des Planes bis zur Voll-Hülsen die große Hofloge betrat, wurde es von Fanfaren- von Bayern wurden Telegramme gesandt. euduna war auch nicht ein volles Menschenalter ver- bläsern mit dem Pappenheimer Marsche sowie von leb- Prinz ^Ludwig Don Bayewt sandte an den Kaiser flössen^ wie bei unserer Brücke. Damals halte man auch haften Hochrufen des das Theater vollständig füllenden folgendes Telegramm: Bremen, 30. April, ^zch melde Dir keine Tinte und aBt Mitbürger Gutenbcra hatte die Publikums begrüßt. Unmittelbar nach der Vorstellung den glücklichen Stapellauf seines neuen Kreuzers Buchdruckerkunst noch nicht erfunden. Damals auch waren fuhren der Kaiser und die Kaiserin zum Bahnhof. Nach „München". Zugleich danke ich Dir ehrerbietigst, mir Ge- die Finanzfraaen noch nicht besannt wie sie in den Zahlen huldvoller Verabschiedung von den Erschienenen bestiegen legcuheit gegeben zu haben, alv Pate des neuen Schlf,es bie M-j-stät-n bei, Zug, der punkt 9 Uhr nach Potsdam menrem warmen »fe bu S»enfalfö aber stellten sich nicht eine Menge Fe sb^cke ab fn hr. _________________ _ Mamne Ent, ^usdrn^ verleih^ 5^ wnneu. lei^ter^zu entfernen als Aktenstücke. < Ich möchte hervor- Dolitischt Wochenschau. ! Herzlichen Dan?. Cs ist mir eine besondere Freude, daß ■ ji „.G'-kviTp hetj (5'fvpf des Oseneralktabes! I ^0" . .3 L Du^ die Taufe des' Kreuzers vollzogen hast, welcher den ist; ich nenne an erster Stelle den Ches des Generalstabes ätzten Woche, teils im Reichstage, teils rm preußischen ber 'krönen Hauptstadt des Bahernlande-' trägt, der Armee, ber nicht locker gelassen hat und der unterstützt I Mgevrdnetenhause ausgesochten wurden, interessierten drei warmes Interesse für die Entwicklung der deutschen wurde vom KriegsmiNister; ich nenne meuien hochverchrten wichtige Vorlagen in besonderem Maße. Den Reigen er- mir^ein neuer Beweis der vaterländischen Ge- Hemm Amtsvorgänger, der m.r g°g°nuber sttzt Herrn im Reichstage eine Ko lonialdeb atte, beten Mng ' d" Sw UÄ> R-rd verbindet, gez. Wlt/elm. Staatsminister v. Thielen, , den Präsidenten des Reichs-1 Mittelpunkt der Bau der Bahn von Dar-es-L>alaam nach 11---- ■ 1 ■■ — — Eisenbahn-Amts, der auch hier anwesend ist, den Vertreter Mrogoro bildete. Nach längeren Verhandlungen, in denen des Reichsschatzamtes, und nicht zu allerletzt den Präsi- besonders der Redner der Linken, der Abg. Dr. denken der Eisenbahndirektivn in Mainz. Seilte MMer-Meiningeri, abfällig über die llnrencabilitat dieses Projektes ausgesprochen h< eine Kommission verwiesen; Cvu»Hv at**a Börsestgesetznovelle an eine Immission. Im An-i ^onzerthauses wird der unter Leitung unseres Musikdirektors l a^g e n^'im Wgeorbnctenhausc, 'die wahrscheinlich eine be^ Trantmann stehenbe nach seinem ®cünb“ benannte sonders lange Zeit in Anspruch nehmen werden, da der Schuler-Chor Mitwirken, der m Frankfurt *st ^en Kreisen Kampf um sie sehr heiß werden wird. I unter diesem Namen sehr bekannt und hochgeschätzt ist. lieber Aufsehen erregte cs, als am vergangenen Montag im die Geschichte dieses Vereins, seine Entwickelung und Tätig- preuß.Abgeordnetenhause Minister Budde, von gestern ab fcjt im musikalischen Leben Frankfurts wollen wir nächstens von Budde, ein Telegramm vorlas, laut welchem der Kaiser unseren Lesern einiges mitteilen. für die Eisenbahnangestellten eine besondere Au f-I „ Wo hnungsreoision. Der städtische Wohnungs- von drei Millionen Mark in den Etat wird demnächst mit der Revision der Mietwohnungen, ^0^^ Sbenb ”bV davon Z^g- Schlastäumm und Schlafst°ll°n begmncn Wir machen di- nis ab legt, wie sehr dem Kaiser das Wohl der arbeiten- Vermieter derartiger Raume darauf aufmerksam, daß, soweit den Klassen am Herzen liegt, ist wohl durch den Streik der es noch nicht geschehen ist, die alsbaldige Anmeldung bei ungarischen Eisenbahner, wenn nicht direkt hervorgerufen, dem Polizeiamt hier zu geschehen hat, wo auch die not- so doch stark beeinflußt worden. Auffallend hierbei mußte wendigen Formulare zu erhalten sind. Wird durch den nur die Haltung der preußischen Minister wirken, die kurz Wohnungsinspektor die Unterlassung der vorgeschriebenen An- zuvor verkündet hatten, daß alles ausgeboten sei, um iqe ststgestellt, so ist Bestrafung zu befürchten. Im übrigen die Arbeiter zufrieden zu stellen und die sich mit einmal n wir auf die Bekanntmachung des Polizeiamts im »•»»»ar Einer der Truppen führer, die zur Niederwerfung des Enten. Die Gendarme rie,der erstarleri^r, fapie Hereroaufstandes nach Südwestafrika aesandt waren Verdacht gegen den jugendlichen Sohn emes hrefigen ^tern- urch nahm am Tage nach dem ^winden der i nptrnffptT i hnn Dürr hpit -nicht fiinü sein Herr-1 -^iere um die Mittagszeit bei dem ^-ternhauer eine Haup ÄÄt sott n-chDÄ-chLb^räckzuk-^^, W vor. Die feto. >«, “ “ soll auch die Stellung des Gouverneurs Leut wein er-fchon ^bbraten . Die^aml w g 9 J.' chüttert sein. Sichere Mitteilungen über etwaige Süd- stch an^ die Verttlgr^g d^giUen. ^at^s ^u mac^n, weftaftika betreffende Entschließungen des Kaisers liegen ^.Polizei erschien und ten Bracken konfiszierte, der dem noch nicht vor. Es wird aber von verschiedenen Seiten mit- hiesigen Hospital überwiesen wurde. . geteilt, daß Oberst Leutwein aus seinem Posten bleiben und Darmstadt, 30. April. Ueber das Vermögen es auch die militärische Oberleitung beh alten soll,Ifrüheren Prokuristen an den hrer erscheinenden ^^uen weil man einen Wechsel im Oberkommando mitten in den IHess. VolkSblätiern", Georg Pfeil, wurde auf Antrag kriegerischen Ereignissen und die Ersetzung Leutweins durchIder Reichsbank daS Konkursverfahren eröffnet. Pfeil einen in den Verhältnissen jedenfalls unerfahrenen Militär Isst efn Opfer des durch Selbstmord geendeten Millionen- für sehr bedenklich hielte. Mehrere Blätter schreiben, daß deftaudanten Bankier Schade geworden, von dem er sich I ihm die Aufgabe, den Aufstand niederzuschlagNi, nicht Freund zur Hergabe seines Namens für Gefälligkeits- L-AlvlL K ^epte b-stimm-n -1- P kolonialen Kreisen erfolgte Anregung, Oberkommando Darmstadt verschwunden. Cs hieß a f g , ß Ich und Zivil Verwaltung zu teilen, ist vorläufig an anderem Orte nach einer neuen Stelle umsehen wolle, fallen gelassen worden. I doch nimmt man jetzt allgemein an, daß er, um sich feinen Die neugebackene franz ösisch-italienjschel Verpflichtungen zu entziehen, ins Ausland gegangen sei. iFreundschaft hat, nachdem sich beide Länder längere ' Zeit mit Mißtrauen und Abneigung gegenübergssstanden hatten, eine neue Kräftigung durch den Besuch des Präsi- Der Rainer hat bei der Einweihung der Brücke dem Staats- Minister B u d d e das erbliche Adelsprädikat überreicht. Der Gouverneur von Mainz, Freiherr v. Scheele, erhielt den roten Adlerorden erster Klasse mit Schwertern und Eichenlaub, er wurde zum Gouverneur des Jnvalidenhaufes Berlin ernannt. Generalleutnant v. Voigt, seither Kommandeur der 14. Division in Düsseldorf, wurde zum Gouverneur von Mainz ernannt. Exzellenz v. Lindequistr Kommmideur des 18. Armeekorps in Franksurt, wurde zum «rmeeiuspetteur in Hannover ernannt an Stelle des verstorbenen Grasen W a l d e r s e e. Exz. Generalleutnant v. Eichhorn, seither Kommandeur der 9. Division in Glogau, wurde zum ttommandenr des 18. Armeekorps ernannt. .v a ,T—,, djlccl gemet Betrieb b« Si aif et u a. ben Sti^ncnorben 2. Klaffe fdi diesmal, trotz eines verhülMlsvtäßlg großen «us. kür bie Tmuber entstmckenen übten Folgen ver- mit Stern, dem P-°vm,.-lb.-ektor, Gche.mrat Frhr. o. G °g °rn- von blumenreichen Wendungen, im ®ninbe färb« "Ler Großherzog verlieh dem Präsidenten des Reichs- loser, als sonst üblich zu seMstflegb In Rom tmrb die , Marseille, 30. April. Ein pe st verd äch tiger Eisenbahnamtes Wirkt. Geheimerat Dr. Schulz das Großkreuz, Anspielung des Präsidenten Loubet rn scuuem ^rrnkspruch r a n e g |a wurde gesternt ber einem Schisst dem Präsidenten der Eisenbahndirektion Mainz v. Rabenau das in Neapel auf das Einverständnis Italiens und Frankreichs auf einem hier eingelaufenen Dampfer festge- Komturkreuz 2. Klasse, dem Vortragenden Rat im Kgl. preuß. im Mi 1 t e l m e e r lebhaft kommentiert. Es ift anget^nd)!, ^a= Schiff wurde sofort unter Quarantäne gc^ Ministerium der öffentlichen Arbeiten Geh. Baurat Rüde ll das festzustellen, daß Loubet nichts neues sagte. Man muß k ^er Charakter der Krankheit feststehen wird. Ehrenkreuz, dem Mitglied der Eisenbahndirektion Atainz Regierungs- hinzufügen, daß auch England an diesem Einverständnis l— - . ■ 1 und Baurat Everken und dem Eisenbahnbau- und Betriebs- teilnimmt, und die drei Mächte sein gemeinsames Programm Gitttft «nd Miseuschaft. inspektor Merkel zu Mainz das Ritterkreuz 1. Klaffe, den Kgl. I ollen Mittelmeerkraaen hüben und in einigen die be-1 , preuß.Regierungsbaumeistern Bögler und Herrmann und dem = ^rhrrntiirf^betreffen ' — Durch den Kultusminister Dr. Studt wurde an. Eisenbahnsekretar Lükeii zu Mainz das Ritterkreuz 2. Klasse, dem Inders dav ckdriacklsche Meer beckressem 30. April die große Berliner K u n st - A u s st e l l u n g Bauassistenten Linke zu Mainz das silberne Kreuz des Verdienst- der vom K aiser Wrlhelm m Kar lvrnh estt. . , ordens Philipps des Großmütigen; ferner dem Architekten Kgl. I gehaltenen Rede haben die klerrkalen-chauvrnistrschen I — Wie dem „Berl. Tgbl." aus München Niitgeteilt wird, ha. preuß. Geh. Baurat Schmechten und dem Pros. Schott zu Blätter Frankreichs einen kriegerischen Ton und sogar eine stas Befinden F r a n z v o n L e n b a ch s sich in den letzleii Tage. Berlin das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps deslgegen Fran kreid) gerichtete Drohung heraus-1 e r h e b l i ch v e r s ch l i m m e r t. Es ist eine allgemeine schwach Großmütigen, dem Ressortchef und Teilhaber der Firma PH. Holz-stufen wollen. Aber ein verständiger Mann, der Abgeordnete I eingetreten und die Nächte werden vielfach durch Husten geltor mann u. Eo. zu Frankfurt a. M., Wilhelm Holzmann, frühere Marineminister de Laneffan, gibt seinen Nach einer Meldung war ein verhängnisvoller Krafteoerfall e,w «M ÄÄ Äbu^^b ^M Ö M-Ln AU. b°-3°hr°s--n.mm.u»g b.s d-ntlch-! Carstanjen zu Wiesbaden das Ritterkreuz 1. Klasse, l beitragen könne. Herr v. Laneftan glaubt nick)t an deutsche 1^ Greins für Psychiatrie z u G ö t l i n g e n gab Prouii.. dem Oberingenieur Kitz zu Gustavsburg das Ritterkreuz 2. Klaffe kriegerische Träume, sondern halt, mit Recht, den Kaiser Sommer-Gießen einen kurzen Ueberblick "ber die von uu- mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, für aufridjtig und der Erhaltung des Friedens ergeben, seit Jahren ausgearbeiteten psychologischen Methooe l dem Direktor der Firma „Eisenwerk in Kaiserslautern", Königl. jemand, so meint er sogar, befinde sich heute in besserer und ihre Anwendung bei der Untersuchung Geisteskranker, ei. Bayerischen Kommerzienrat Müller zu Kaiserslautern, das Lage als er, die Regierungen Europas einzuladen, durch verfolgen den Zweck, alle Aeußerungen einer Geistesstörung an Rittertreuz 1. Klasse, dem Oberingenieur bei dieser Firma, Philipp st^ ae meins am es Einvernehmen die drücken-körperlichem wie auf psychischem Gebiet möglichst ob,elnv oary Krämer -m Kaiserslautern, das Ritterkreuz 2. Klasse mit der ^meerüftun an in rusch r ä nken und St stellen, sodaß ein Vergleich der Resultate un eremander mogln, Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem ®e^. ten, wirb. Vortragender wies baranf hin, wie dieses Prinzip und daS Oberregierungsrat Herz im Reichsschatzamt in Berlin das Komtur- den Besnd)en der Staatsoberhäupter ausgesprochenen! vou jhch seit Jahren betonte, die Anwendung des gletd)U kreuz 2. Klasse des Veroienstordens Philipps des Großmütigen, I Grundsätze zu ve-rwirklichen. I Reizes und der Beobachtung der Reaktionszeit und -£auer |ci)iv dem städtischen Bauinspektor Willenz in Mainz das Ritterkreuz Vorn o st a s 1 a t 1 s ch en Kr 1 e g v s d) au p l atz liegen stveilgehende Anerkennung auf wissenschaftlichem und praktischei. 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. — Ein diesmal wieder nur verhältnismäßig unbedeutende Nacks- Gebiet gefunden habe. « paar Monteure und Werkmeister erhielten das Ehren- richten vor. Die wichtigste ist, daß die Japaner in ge- -eichen. ringer Stärke auf das rechte Ufer des Ialn übersetzten. Ernannt wurde Krieasgerichtsrat P l a tz in Mainz zum Ober- diäyere Mitteilungen darüber bringen erst die heute vor- kriegsgerichtsrat beim 2. Armeekorps m Stettin. | sagenden (an anderer Stelle wiedergegebenen) Telegramme. In dem koreanischen Hafenovte Gens an gelang es Nack) dem Eintreffen im mssisdjen Torpedobooten, japanische Transportdampfer in Schlosse erschienen die Majestäten wiederholt auf dem | den Grund zu bohren. Balkon, um für die begeisterten Huldigungen bei vor dem ’ ’ Schloß angesammelten Bevölkerung zu danken, kurze Zeit nach dem Eintreffen ber Majestäten wurden bie Fahnen der hiesigen Garnison durch die Fahnen ko mpagnien ins Schloß gebracht. Zur Frühstücks täfel beim Kaiser und ber Kaiserin im kgl. Schlosse waren geladen: Generalintendant v. Hülsen und Hauptmann Graf Blumenthal. Der Kaiser hatte heute nadjmittag eine K onferenz mit dem Reichskanzler Grafen Bülow. Sollte mögen sie deuten der Eisenbahndirektion ich jemand vergessen haben, sich mit dem summarisch! „ „ Samt erwähne ich die Baubeamten, Bauführer und Arbeiter, die das Werk in kurzer Zeit vollendet haben, Ihnen allen danke ich. Heute steht die neue Brücke da, mit schön geschwungenen Bogen, geschmückt mit den ehernen Büsten Sr. Majestät des Kaisers und Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs. Die gewaltigen Türme deuten an, daß es L p p ö Ec «ft « 2 3» r-—* « E 2 a 2 2 U L E E - St £- -o X» a (4) s 8 5> coö sf> 3 » <5 — p 2 §a 1 «-> e ; ost 3 p 3 p ' fe» «ft p ■: £«s 030 «'•■ö p c 'S" gs-c p •£ p ZSL -s? g=§ ges s a«ft 2 •8*° «^ZLZ p L§2 '°O« <2 g_$ K.E Z D XD c « o «£D D E ti ’£. ö «2 i M •*» «G -3 O u— M 2 39 «ft 41 —' L G « r»— — xq — O E O, cx o s s -3 CD -C a 2 E © «ft tf? c p 2 E o c § » o § cs SS S ' « *p* cs 2 ® x o-rlW CD .E§a «ft CD SS . 2 -f CD o •- • c: - «‘ff-*? 2 o Oft ö jj ca a* 5 — as ag5 O 4> E Lo VD -2J XQ Cv - c 5 .£ 3 ■sa ■- 5? § E » 3 2 «ft <-> .tS 'P «» ö? roa r> -

> CT: H 4i -G 4i © gF.-L- fica «ft ö 2 eCQ. 3 °,5 o Ä 3.3 -« 2.2 o 5» ~ 3 2 CJ 3 o «2 «« — — G c c: OjQ ■P 41 's§ o «s= o> Ä ’S » 2 CD CD L « 3 A-S L 'ffs0 ptfo Esr‘P Cp O vG*' fc m rn? eu »_r2> ZK) CD m_, E s-> C KZ? . kV 1O <® 03 P £ 5 ö e'g5-; P 6. xQ 3 , p 2^ jQu5-° 4» E " ö u’3-i«-2-q‘8’'8' xd 2‘tr^?5 3® 3 » p 13 c 4>'-wg§ 3 2 E R^ZL^K „-w .. äs o *•=* 4> *ö ’S" Vp* HZ-ZULL Iglsfi0 rt o d o "ZsgZZH 9 - J. 41 tG 41 «G P Q — XP +- 2 4> CD "° ö P 3 O z » . XQ -E o 4»S^ •S££ 8 e© dS 41 2.2 2 P Xx VP p 2 "b St «ft 2" «1 «ft g? srZ. 2 «ft 3 CP& CQ 2 2 2 ä 2 Ee CD o oft 2 •G" 2 2 «ft 4> e ^§2 v 2 ZD — 2 es cd H r- O

2 e CS CD CD s. 2 2 ^5$ 5 esd cs2! 3 e 2 Z ^2 41 .3 cDr“ •— 2S cs-^ H<Ä< :Q U— pH«-* o.-c 2> LIE öSl.E a^-cQ 55 e ~.^v3 a?o5 2 55 öt 2^2 n^E = 3 ,F P ■ CD p — « <2 SO? p -E «£ 2 Z-E-Z O p- 2 E E CD 41 2 ej ”cdh 2, 4, WHZZ £ g-55 3^“° 2 ■hO :O «oefp 2 N 3F“-ä3« .2 8 'S erRN^- > g - CD s 3 :b E^.2 t 2 rtoXD u— c »♦=> o c sr e Z ji «G Q XQ 4» P e 5 Z c 2 4> 'S" 1 xQ^O o 2 P-41 «$> "Z p ° aS-^ . §*£. «ft p P o CD 4* 1* R>^ O ! H . p aLW XQ 3 _^. «ft p p 2 CS» XQ p pap P'-g'C _' tu - »*^"3 ®a 2 cd.- ■lC-tp- -2» V P L G c »- cd 42 3 2 "4>- 2 p 3 p i-, 2 3 'S sC*' cj E^-G 2 41 § 2 2»eE p (5 cs 2 6^ 5 5 » 41 CDG » 2 P x-1 P 2 *“ CS ZK 41X0 -2 Ds P P 2 XQ — .3. G.5 3 C p •. -J p p XQ P E a*e 3 G csO^ES p p 3 0X2 Z^ZEaZ p p G d E c W p 2 G CD L <0 XQ P E a o as? p«»p p -3 p -3 G XQ 2 p. 3s"2' „ C 2 'Ä' r- P 3 CS •x—XQ p u5 54 E a© a p C ?*s AÄ _■ «ft * >Q c, 03 sQ' p CD XQ O 55 ä p ^.E Sp 8a » 2 c 2 _p p 3 «jpg __- p ^p p — XQ '“ '— 41 WO p » C . E st P o CJ CD EtrO 2 G 33« p — 2 o P •-• Cj 3 ■2 _ XQ 2 2 G 3 ^.E p5* «X— p wo~ G P «_» S*-» o f°2. ' P p es N 2 g p t=? Z L 3 G 13 a-- c ■55 41 3 Oft ’■ p 3 P 3 u «SGZK ■§ ®| 2 tv2 3 « p Oft X-. 8Zg ’p p:E O o 2 f-s^t cs p 0 2-2^ _ WO — _G sfi p 3 O£^ 03 E p ö” - 3 - 4Q ^-. wo p 3 p 3 wo;P D r- p P H -P P -=>4 •E aa >p- p S§<£ § o- PQ «ft 3 -° CS2 S is g$ im8^.=gjr-s 4S i-, P | XQ ' P ®) «3 W _«fta2 -LL c'^ T ^acz-xG «5' 6^"§ s »p wsa 8 ZZaa ZZZr.^sZK^ZZZ2Z b^^^.ELE^^KZtzo ■E CD 85^ Uri P G — p 3 ea 2£§ ’c 2 p c ’p 2^ E :C — C = „ W ire -p a*a o Neuheiten Blusen, Kostüm-Röcken ™i Joupons in grösster Auswahl, siaunendl billig 3912 ~T Carl Krailing in rc. empfiehlt billigst 02451 '.aMW empfiehlt Adolf Bieler 2402 Marktstrasse o. Echte Harzer Oberurseler Sauggas-Motore S*6T Leibrenten 8631 empfiehlt Lebenszeugnis. 144 Nevester vervollftSndkgier 3177 ittiitHiiiiiniiiiiiiiiiiiiiuitinHiHrnniHiHiiiBiitfiii 6 8 10 30 10 12 8 Gärtnerei I. Schneider, Schiffettbergeriveg 61. begriffen; 35 HP. 30 HP. 20 HP. 10 HP. FLEISCH EXTRACT Unentbehrlich in jeder Küche. Einige in der Nähe ausgeftlhrte Anlagen und in Ausführung Louis Dreyfus, Frankfurt a. M.-Bockenheim Jos. Wertheim A.-G., Nähmaschinenfabrik, Frankfurt a. M, Drahtwerk Klein-Auheim bei Hanau Kittsteiner, Hofbnchdruckerei, Hanau-Kesselstadt Ohl & Dieterich, Elektrotechnische Fabrik, Hanau Gustav Mössmer, Metall-Druckerei, Offenbach a. M. J. H. Epstein, Leder-Fabrik, Frankfurt a. M.-Bockenheim Rudolf Sang, Ziegeleibesitzer, Darmstadt Jos. Dodt, Stadtmühle, Heppenheim a. d. Bergstrasse Ludwig Marx, Lackfabrik, Mainz G. Allmendinger, Wollweberei, Grünberg L Hessen Georg Mignon, Brauerei, Weilmünster (Bez. Wiesbaden) von der Weppen, Ziegelei, Duisburg und viele andere mehr. Stangen-Käse 3 Stück 20 Pfg. Bauern-Käse 1 Stück 6 Pfg. Mainzer-Käse 3 Stück 10 Pfg. Sämtliche Farben, Lacke, Pinsel auf den Lebensfall bei der 1838 gegr. Preussischen Renten - Versicherungs- Anstalt in Berlin. Oeffentliche Versicherungsanstalt. Einkommenserhöhung,Alters Versorgung Kapitalversicherung für Aussteuer,Studium Militärdienst. Bei Ausschliessung der Rentenscheinausgabe portofreie Rentenübersendung ohne Prospekte kostenfrei. Strengste Verschwiegenheit. Vertreter: Chr.Emil Bersch ow, Frankfurt a.M.,Kaiserstr. 14, Kaiserpl. 12 HP. 60 HP. Gas-, Benzin-, Spiritus- und Petroleum-Motore und Lokomobilen. Motorenfabrik Oberursel A.-G. Oberursel bei Frankfurt a. M. Pläne und Koste nberechnungeil kostenlos. Georg Wallenfels Marktplatz 21. Telephon 46. T:nAya war, ist und g V bleibt das beste Schutzmittel geg.Motteu. 2VPig. Adler-Drogerie Seltcrsweg 39, Otto Schaaf. Rosen hochstämmige und niedrige, besten Sorten, Perrs^es, Nelken und Schnittlauchstauden USSboi , - । — ...... in 8 Farben Ofenlack, wohlriechend, Broncen, Hatlack Hämatogen s „Adler"-Marke, Flasche 2 Mark, 3Fl.5Mk.25Pig. Adler-Drogerie Seltersweg 39. Otto Schaaf. HP. HP. HP. HP. HP. HP. HP. Wichtig für PapMcheckWr! Aeternol ist ein vorzüglich bewährter, beft- empfohlener 3362 W Anstrich für alte und neue Pappdächer. Aeternol läuft und tropft nicht. Aeternol reißt und springt nicht. Aeternol kann kalt verarbeitet werden. Aeternol ist im Verbrauch billiger wie Teer, da ein Anstrich damit mehrere Teeranstriche ersetzt. Mit Aeternol braucht ein Pappdach nur alle 5 Jahre gestrichen zu werden. Aeternol ist daher der vorteilhafteste Anstrich für Pappdächer. Sack & Jughardt Cementwarenfabrik und Baumaterialien - Handlung, Heuchelheim—Gießen. Carl Graf, Giessen, KirchenplatzlS (an der Stadtkirche neben Herrn Uhrmacher Spiess). Lebende LnMu- 3977 Mb Tafel - Krebse empfiehlt I. M. Schulhof. und Kapitalien ® Mäusburg 5. MÄ.OM Modewaren and Damen-Konfektion. Plakat-Zahrplan enthaltend die Fahrzeiten der auf den Stationen Gießen, Frankfurt a. M., Cassel, Marburg, Friedberg, Lollar, Londorf, Fronhaufen, Wetzlar, Lobienz, Cöln, Fulda, Alrfeld, Grunberg, Gelnhausen, Nidda, Schotten, Hungen, Laubach, Lich, Stockheim und Gedern ankommenden und abgehenden Eiscnbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der Bieberthalbahn zum Preise von 20 pfg. in der Expedition des Gießener Anzeigers vorrätig. — Der Fahrplan kann auch durch die Austräger des Gießener Anzeigers bezogen werden. FUSSBODEN-OELLACKTARBE FRÖ0EN19B garantirt blei- u. giftfrei. Bester Fussbodenanstrich haltbar, hochglänzend, elegant, über Nacht trocknend. (Niederlage bei August Noll, Drogerie, BahnhofstrJM^ Unheimlich V sind alle Hautuuretuitzketten u. Hautansfchläge wieMitesser, Finnen, Flechten, Blütchen, Hautröte, GcfichtSpickel rc. Daher gebrauche man nursteäito-fkrd- Teerfchwefel-Setfe von Bergmann & Co., Radebeul mil echter Ächuhmarke: LteLcnpferd. L St. 50 Pfg. bei P. I. Möbs, August Noll, Drog. z. r. Kreuz. HothaerLeöensversicherungsöanka.ch. Versicherungsbestand.........Mk. 840 000 000 Bisher ausbezahlte Versicherungssummen . „ 420 000 000 Bisher gewährte Dividenden...... „ 210 000 000 Neue Satzung vom 1. Januar 1904: Unverfallbarkeit vom Beginn der Versicherung an, Unanfechtbarkeit und Weltpolice nach zwei Jahren. Verwendung der Dividende wahlweise zur Prämieu- ermätztgung oder — ohne neue ärztliche Untersuchung — zur Erhöhung der Versicherungssumme (jährlicher und selbst divi- denden berechtigter Suin inenzuwachs). 145 Heinrich Hochreuther, Steinstraße 92. Meiner verehrten Kundschaft die ergebene Mitteilung, dass ich meine Geschäftslokalitäten und Werkstätten nach Kirchenplatz No. 15 (an der Stadtkirche) verlegt habe und benutze ich die Gelegenheit, mich bestens zu empfehlen bei: Gas-, Wasser-, Bade-, Klosett- und sanitären Anlagen. Bierdruckapparate. Haus- und Hotel-Telegraphen. Telephone. Wagen. Gewichte. Nähmaschinen- und Fahrräder - Lieferungen und -Reparaturen. Reichhaltiges Lager in Lüstres, Lyren, Kronen, Gaskochern, Zylindern, Glühstrümpfen etc. 3958 | Zlavier ' | Stimmen Reparieren ; Polieren in tadelloser Ausführung < > durch 1548 < Wilk Rudolph § » Pianohandlg. u. Reparatur- C > werkstätte, Seltersweg 91. » c«t. 3/4—1V2 Pfennig pro Pferdekraft und Stunde. Sehr grosse Anzahl im Betriebe mit glänzenden Zeugnissen. Südanlage 22. LIEBIGS Jl ■ *3? Leiter unb bri tyingffai ttnhben. Vorlagen für die Karlsruhe lertn verbrachten Berlin, 1. Haares ist, wie ville für die nö Sesundheitsz kn sich der Kai Moria Luise bei M längeren Auf Nilhelmshöh sicht genommen. - Ter Sein sammelte sich he sich 'dahin, daß I Pfin gsten fort. W oierni W SM Mulden, 1 B 1600 Mnu ! 5alu bei A Sofnien und jjltenbem Sw« ' if« sichm Märkten Stellung ,i„ ,ch»" »et <9. Sprit emgegmi üffiilung, 6* Miment, nun” WM i« * Ll ich-Ab'- 4. Garderegimk ÜMÜerie, wurden^ in verlassen. - grrwundete, er ,-M Auf russi getötet und dr Japanern geschlagei rurbe durch russisch SS -Ni Befucs, . Marseille «tert feil U) oen besten de N-Die Aöre !* tztte vormi N/responden fct bot. uberb * tat e. * »es J Miß Jh m dem Möglichen Herrs, ^sangverein,Lie! uederndor. & Engeres Gest lieb wäre das f. -'legen könnten. @ Verbreitung «Men. Die von W als die Gesi n* k Sommer Nbtt5i*rbet Ä ^9 Met mit sä? Eitzlrir SSI